Hodentritt, Lieblingstritt

So wie Vergewaltigung das Lieblingsverbrechen der Feministin ist – da scheinbar nur von Männern gegen Frauen gerichtet – so ist der Hodentritt ebenfalls ihr Lieblingsgewaltakt aus drei Gründen: Erstens nur gegen einen Mann möglich, zweitens besonders schmerzhaft, drittens wird die Schamgrenze der Opfers verletzt, wodurch die Demütigung noch mal auf die Spitze getrieben wird. Damit ist es der ideale Gewaltakt für eine Frau, deren Seele von Hass zerfressen ist. Man nehme das Bild rechts: Daraus spricht die pure Lust an der Gewalt, die Freude am Hass und nicht etwa der Gedanke an Selbstverteidigung. So ist dann der Hodentritt auch beliebtes Comedyelement, sei es bei „Two and a half Men“ oder Filmen mit Sandra Bullock, oder Ally McBeal (S01E14): Einer Hauptfigur wird von seiner Freundin beim Versuch, sich zu entschuldigen, in den Schritt getreten, woraufhin er vor Schmerzen zu Boden geht. Später bricht sie in einen Lachanfall aus, als sie bemerkt, dass er einen Schutz angezogen hat. Dass Gewalt gegen Männer als lustig dargestellt wird, ist auch etwas, das mit getauschten Geschlechtern kaum möglich ist – man stelle sich vor, eine Erzählung würde versuchen, es als irgendwie witzig zu verkaufen, wenn eine Frau Vorkehrungen gegen ihren gewalttätigen Partner unternehmen würde…

Eine Bekannte hat mal einen Frauenselbstverteidigungskurs besucht, und die dort vermittelten Techniken wie z.B. Ohr abreißen zielten nicht so sehr auf Selbstverteidigung, als auf maximalen Schaden ab. Ich habe auch mal einen Kampfkunstkurs besucht und dessen Philosophie war eine gänzlich andere: Man lernt kämpfen, damit man nicht kämpfen muss. Stattdessen soll man gefährliche Situationen souverän entschärfen, wobei helfen soll, dass man sich im Ernstfall verteidigen kann. Also das gänzliche Gegenteil von Hass, wie er z.B. dort zutage tritt, wo Mädchen angeleitet werden, die Techniken doch mal an den Jungs auszuprobieren.

Das führt neben Empathiemangel gegen Jungen zu einem weiteren Aspekt, nämlich das der Junge, der Mann, nicht unschuldig sein kann und das Mädchen, die Frau, nicht schuldig. Der Hass manifestiert sich bereits gegen die Kleinen. Und er zeigt sich dort, wenn ein Buch dazu anleitet, einen Mann per Falschbeschuldigung zu zerstören. Die Autorin verschwendet keinen Gedanken daran, dass vielleicht sie bösartig und er unschuldig sei. Das existiert nicht im pseudolinksidentitären Unisversum, der Mann stellt eine eigene Klasse, die es wert ist, gehasst zu werden. Eine gravierende Folge davon ist, dass Männern in Notsituationen weniger bis gar nicht geholfen wird: Der obdachlose Mann ist schuldig, der verdient es nicht besser! Dieser Überzeugung liegt auch die Werbung oben zugrunde: Sie tritt ohne Anlass zu, der Zuschauer kann sich aber selbst denken, dass es schon einen Anlass gibt. Allein aus dem Kontrast von weiblich zu männlich geht hervor, dass sie zu recht zutritt und er es verdient hat. Mit getauschten Geschlechtern ist sowas nicht möglich.

Allerdings ist der Geschlechtertausch eine zahnlose Waffe. Für Identitäre sind Männer und Frauen so. Das Argument „Stell dir vor, es träfe auf diese Weise eine Frau“ kann damit genauso wenig überzeugen, wie es einen Nazi überzeugt, man würde nicht Juden sondern Deutsche als Schädlinge verfolgen. Juden sind so, andere nicht.

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