Crumar über Exoten

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen (Hervorhebung von mir):

„Biodeutsche Männer sehen alle gleich aus? Wow, das sollte man mal wagen über Schwarze Männer zu schreiben…“

Ersteres ist klassischer Minderwertigkeitskomplex.
Es gibt unter europäischen weißen Männern solche mit braunen, schwarzen, roten und blonden Haaren sowie alle Abstufungen dazwischen, die blaue, grüne, graue, braune Augen haben.
Selbst bei der identisch weißer Hautfarbe ist die heilige Vielfalt von Haar- und Augenfarbe gesichert.

Dass sie einen glatthaarigen blonden Mann nicht von einem rothaarigen mit Locken unterscheiden kann, ist einfach nur eine Lüge.

Zum Thema „Exotismus“: kleiner Ausflug mit blondlockiger deutscher Frau nach Sri Lanka ist lehrreich; nicht nur die Haare sind ein Burner und alle wollen sie anfassen, sondern Kinder spucken sich auch gerne auf die Finger und versuchen die weiße Farbe abzuwischen.
Recht unappetitlich, aber die können sich eben nicht vorstellen, dass die Hautfarbe echt ist.
Wer als weißer Deutscher in Abidjan in einem schwarzen Viertel lebt, der braucht seine genaue Adresse gar nicht weitergeben. Einfach Pi mal Daumen den Stadtteil und dann nach „dem Weißen“ fragen.
Die wissen schon, wo der wohnt.
Wer irgendwo als sichtbare Minderheit lebt, der ist immer auffällig/exotisch und das hat gute und schlechte Seiten.

Was mich an ihr nervt ist, ihre Denkweise ist eigentlich abgrundtief provinziell.
Glaubt sie wirklich, bspw. in China/Japan/Korea wäre es anders?
Das sind keine Deutschen, keine Weißen, trotzdem würde sie sich drastisch von der Mehrheit unterscheiden und ist damit auffällig/exotisch.

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