Impfzwang… aber wer trägt die Verantwortung für Nebenwirkungen?

Wer sich impfen lässt, muss einen Schrieb unterschreiben, wonach man niemanden zur Verantwortung ziehen kann, wenn man z.B. eine Hirnblutung bekommt.

Wie sieht das eigentlich aus, wenn man zur Impfung genötigt wird – weil man sonst nicht mehr arbeiten gehen darf?

16 Gedanken zu „Impfzwang… aber wer trägt die Verantwortung für Nebenwirkungen?

  1. elmardiederichs

    In dem Fall haftet der Gesetzgeber, i.e. es entstehen Entschädigungsansprüche gegen den Staat. Und der wird vom Steuerzahler finanziert. Im Endeffekt bitten also die Geimpften die Ungeimpten zur Kasse, die nichts für die Entscheidung der Geimpften können – falls jeder Geimpfte am Ende einen Anspruch auf Entschädigung hat.

    Größer kann die Ungerechtigkeit eigentlich nicht sein.

    Antwort
  2. pingpong

    Wer sich impfen lässt, muss einen Schrieb unterschreiben, wonach man niemanden zur Verantwortung ziehen kann, wenn man z.B. eine Hirnblutung bekommt.

    Ist das so?

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Ok, mein Fehler. Ärzte, die eine Unterschrift verlangen, tun das nicht aufgrund gesetzlicher Bestimmungen.

      Aber:

      In der Einwilligungserklärung erklären Sie, dass Sie das Aufklärungsmerkblatt gelesen hatten und ggf. die Möglichkeit hatten, ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt zu führen. Die Dokumente bekommen Sie, wie das Aufklärungsblatt, im Vorfeld zugeschickt oder vor Ort ausgehändigt

      Antwort
  3. Freichrist343

    Die Corona-Verbrecher bekommen glücklicherweise weniger Kinder als die Vernünftigen. Zum Beispiel beträgt die Geburtenrate (bzw. Fertilitätsrate) im corona-verbrecherischen Italien 1,27. In UK, das keine Corona-Beschränkungen hat, beträgt die Geburtenrate 1,65.
    Nötig ist ein ganzheitlicher Ansatz. Bitte googeln: Manifest Natura Christiana

    Antwort
  4. Klaus Hagen

    Irgendwie scheint die Argumentation hier an allen vorbeizugehen: Wie bei allen von der StIko empfohlenen Impfungen haftet bei Impfschäden der Staat. Und nein, man nekommt kein Schmerzensgeld wenn einem der Arm weh tut oder man mal einen Tag etwas Fieber hat oder müde ist. Die Impfungen mit Biontech oder Moderna haben weniger Nebenwirkungen als die bereits lange erhältlichen Tetanus oder Masernimpfungen. Und nein, Telegram ist keine vertrauenswürdige Quelle. Und nochmal nein, anekdotische Evidenz beweist gar nichts.

    Antwort
    1. beweis

      Ganz, ganz schlechter Deal.

      Beispiel Schweinegrippe-Impfung und Narkolepsie: 326 Euro monatlich, weil man nie wieder gesund wird, nie mehr Autofahren darf und vieles mehr.
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/94746/Versorgungsrente-wegen-Schlafkrankheit-nach-Impfung.

      Vielleicht ist ein solches Risiko sehr gering. Und damals war die Impfung noch freiwillig. Aber auch wenn es nur 10 oder 100 Fälle sind – im Falle einer Covid-Impfpflicht wären das Opfer einer vorsätzlichen gefährlichen Körperverletzung,
      Offenbar sind die Betroffenen Staat und Gemeinschaft aber weitgehend egal, sonst würden die nicht anschließend mit Mini-Rente durchs Restleben vegetieren müssen als Kollateralschäden einer zweifelhaft wirksamen Nötigungs- oder bald gar Pflicht-Impfung.

      Antwort
      1. Oiseau

        Naja… Ist der Deal tatsächlich so schlecht?

        Da muss man schon größer denken. An Covid-19 bislang verstorben: rd. 100.000 in Deutschland. Tendenz steigend. An Impfungen gegen Covid-19 vertorben? Eine handvoll. Und zwar in der Regel Astra-Zeneca. Wird das überhaupt noch genutzt?

        Es geht ja bei so einer Geschichte immer um Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit Probleme durch Covid zu bekommen sind für den Einzelnen deutlich höher als bei der Impfung. Und gesamtgesellschaftlich ist es bei Covid dann jetzt leider so, dass das Gesundheitssystem zu überlasten droht und dann haben wir ein anderes Problem.

        Nein, Covid ist für einen einzelnen Gesunden jungen Menschen kein riesiges Risiko. Aber in der Gesamtheit ist es das leider schon. Und nur deshalb ist es ja eine Pandemie. Durch hohe Ansteckungsrate und seltene Komplikation. Wäre es bei der Hälfte der Infizierten tödlich hätte sich das schon längst von selbst erledigt.

        Antwort
        1. beweis

          Es geht ja bei so einer Geschichte immer um Wahrscheinlichkeiten.

          Finde ich nicht. Es geht um Menschen, um Individuen. Gerade hier in dem Beispiel mit der Geschädigtenrente.

          Wenn du als einzelner Mensch an einer Viruserkrankung stirbst oder Spätfolgen davon trägst, dann ist niemand dafür verantwortlich, meist nicht mal du selbst.

          Wenn dich aber andere Menschen zwingen, etwas zu tun, das dir üblen Schaden bereitet, selbst wenn es noch so unwahrscheinlich ist, dann sind diese Menschen verantwortlich.

          Sie können dich überzeugen, dieses Risiko einzugehen, sie können dich bitten oder sogar streng gucken und den Finger heben.
          Aber sie dürfen dich nicht zwingen oder nötigen.

          Wenn sie dir also durch eine Impfpflicht dein weiteres Leben massiv beeinträchtigen, dann sind knapp 400 Euro im Monat wirklich ein sehr schlechter Deal, meine ich.

          Antwort
        2. djadmoros

          @Oiseau:

          »An Covid-19 bislang verstorben: rd. 100.000 in Deutschland. Tendenz steigend.«

          Bevor nicht Jesus die Toten auferweckt, wird die Tendenz nicht fallend sein.

          »Die Wahrscheinlichkeit Probleme durch Covid zu bekommen sind für den Einzelnen deutlich höher als bei der Impfung.«

          Für welchen Einzelnen? Den Achtzigjährigen? Ja. Den fünfunddreißigjährigen Adipösen? Ja. Die dreißigjährige COPD-Kranke? Ja. Der gesunde Vierzigjährige ohne Vorerkrankung? Nein. Wer diese »Einzelnen« nicht nach (im Übrigen wohlbekannten) Risikofaktoren differenziert, hat von Statistik nicht mal die Grundlagen verstanden.

          »Aber in der Gesamtheit ist es das leider schon.«

          Die Gesamtheit im Unterschied zu Einzelnen wäre die Population. Welches Risiko hat denn diese Population als »Gesamtheit«? Das Risiko, auszusterben? Im Gegenteil: gerade der Blick auf die Gesamtheit zeigt, dass die Gefährdung durch Covid-19 ungefähr im Mittelmaß anderer Atemwegserkrankungen liegt.

          »Wäre es bei der Hälfte der Infizierten tödlich hätte sich das schon längst von selbst erledigt.«

          Dann hieße die Krankheit freilich auch Pocken, Pest oder Ebola.

          Antwort
      1. pingpong

        Darum nehmen wir die Statistiken:
        Todesfälle in Taiwan durch im zeitlichen Zusammenhang mit der Covid-Impfung übersteigen die Todesfälle durch Covid-19

        Letzte Meldung vom taiwanesischen CDC hier:
        „As of now, no cases of death have been confirmed to be linked to the vaccine.“

        Impf-Nebenwirkungen: USA meldet bereits fast 11.000 Todesfälle Verdacht auf Todesfälle

        VAERS-Datenbank:
        „OpenVAERS is a private organization that posts publicly available CDC/FDA data of injuries reported post-vaccination. Reports are not proof of causality.
        […]
        While very important in monitoring vaccine safety, VAERS reports alone cannot be used to determine if a vaccine caused or contributed to an adverse event or illness. […] The number of reports alone cannot be interpreted or used to reach conclusions about the existence, severity, frequency, or rates of problems associated with vaccines.“

        Whistleblower Arzthelferin berichtet über 90% Spitalseinweisungen von Geimpften ohne Meldung von Nebenwirkungen

        Anekdotische Evidenz.

        Was ich nicht verstehe: Frühwarnsysteme wie VAERS schlagen seit Beginn der Covid-Impfungen Alarm, die Statistiken sind offensichtlich. Warum wird wirklich alles menschenmögliche getan, dieses Signal im schlechtest möglichen Licht zu präsentieren? Was durch reißerische Schlagzeilen wie in den links oben vor allem hängen bleiben wird: Offene Systeme wie VAERS sind nicht geeignet, Kausalitäten zwischen Impfung und gemeldeter Nebenwirkung herzustellen.

        Damit habt ihr den Daten viel von ihrer Relevanz und Aussagekraft genommen. Auf jede dieser unsäglichen Schlagzeilen folgt irgendwann: „Ach schon wieder VAERS, diese Daten können eh keine Ursache-Wirkung Zusammenhänge feststellen“. Es nutzt sich einfach ab.

        Ich möchte, dass diese Unregelmäßigkeiten in der VAERS Statistik möglichst rasch ordentlich untersucht werden. Die Zeit drängt. Mit euren maximal emotionalisierenden und irreführenden Meldungen verhindert ihr sehr das sehr effektiv. Good job *slow clap*

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          Djadmoros mag zu hoch gegriffen haben, aber es gibt zu viele Tote durch Impfnebenwirkungen, als dass man den Leuten das Recht entziehen sollte, selbst über seinen Körper entscheiden zu dürfen – erst recht mit so einer mangelhafte Impfung, bei der man sich und andere weiterhin anstecken kann.

          Antwort
          1. pingpong

            @yx:

            Du rennst bei mir offene Türen ein wenn du gegen eine allgemeine Impfpflicht bist. Ich halte die Idee für unsinnig und gefährlich. Ich tue das aber nicht wegen sensationalistischer Schlagzeilen wie „USA melden bereits fast 11.000 Impf-Todesfälle“. Für solchen yellow-press clickbait Schund ist das Thema zu ernst und zu wichtig.

            Antwort
            1. Shitlord

              Aus einem positiven PCR-Test mit nachfolgendem Tod resultiert auch keine Kausalität. Plötzlich ist sowas aber wichtig. Also, wenn Leute im Zusammenhang mit der Impfung sterben. Bei

Kommentar verfassen:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s