Corona: Wenn dir der Staat das Recht raubt, selbst über deinen Körper bestimmen zu dürfen…

Wenn dir der Staat das Recht raubt, über deinen eigenen Körper zu bestimmen, wird er auch alles andere mit dir machen. Wenn sich das Volk das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper rauben lässt, wird es sich auch alles andere gefallen lassen.

Die Tagesschau meldet, dass eine Einrichtung mit hochtrabenden Namen erklärt habe, man solle die Impfpflicht „schrittweise“ einführen.

In diesem einfachen Satz verbirgt sich so viel.

Zum Beispiel „schrittweise“. Demagogen wissen, wie sie ihren Willen gegen den Willen der Mehrheit durchsetzen können. Schrittweise eben. Ich dränge dich in eine Richtung, in die Du nicht willst. Langsam. Bis Du anfängst zu protestieren. Dann halte ich an. Dann warte ich ab. Dann dränge ich dich weiter, wo ich dich haben will, wo Du aber nicht hinwillst. Bis Du protestiert. Dann halte ich an und warte wieder ab. Und immer so weiter. Am Ende bis Du genau dort, wo Du niemals hinwolltest, aber dann ist es zu spät.

Analog Corona. Die Impfpflicht wird schrittweise eingeführt. Zuerst für Pflegepersonal. Dann für andere Risikogruppen. Dann Soldaten. Dann all jene, die erwerbstätig sind. Dann der Rest. Das gesamte politische Paket zur Bekämpfung einer Grippe hätte sich niemals als ganzes durchsetzen lassen, der Widerstand wäre zu groß gewesen.

Oder: Eine Einrichtung erklärte, dass…

Es wird nur diese Einrichtung angeführt mit ihrem Vorschlag zur Impfpflicht. Es kommen keine Kritiker zu Wort, die diesen Vorschlag als das geißeln, was er ist: Schleifung des Rechtsstaats, hier angefangen mit dem Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper, welches eigentlich heilig sein sollte. Ein nicht tendenziöser Journalismus, der seiner Berufsehre nachkommt, berichtet über verschiedene Standpunkte und überlässt dann dem Rezipienten das Abwägen der Argumente und seine Meinungsbildung. Das passiert überhaupt nicht.

In der Schule haben wir gelernt, was für eine tolle Demokratie wir doch haben. Das Grundgesetz als Abwehrrecht gegen den Staat, damit er einen nicht zwingen kann. Oder die Gewaltenteilung. Exekutive, Legislative und Judikative. Und die vierte Gewalt, die Presse als Kontrollinstanz, die aber total versagt. All das, damit verhindert wird, dass sich jemals wieder eine Diktatur auf deutschen Boden etablieren kann. Und beim ersten Härtetest geht alles zum Teufel. Wer in der Demokratie pennt, wacht in der Diktatur auf. Den meisten ist nicht bewusst, dass die Mehrheit aller Menschen zu allen Zeiten nicht in Freiheit lebten. Freiheit scheint uns selbstverständlich zu sein und keiner kann sich vorstellen, dass das mal zu Ende geht.

Angst ist ein Herrschaftsinstrument und es wird gezielt Angst geschürt. Während man vor dem Fernseher wie hypnotisiert auf die neuen Infektionszahlen starrt, verhält es sich für die meisten Menschen so, dass sie ohne Medien und politischen Maßnahmen gar nicht mitbekommen hätten, dass es eine Grippewelle gibt. Es wird Panik verbreitet mit manipulativen Angaben zur Intensivbettenbelegung, nicht aussagekräftiger Inzidenz und falsch positiven PCR-Tests.

Und es bleibt nicht bei einer Impfung. Man bucht ein Impfabo. Man wird über ein Zertifikat erfasst, welches die Vorstufe zu einer digitalen ID bildet. Und man muss wie Vieh immer und immer wieder antreten und eine potentielle schwere Körperverletzung mit möglicher Todesfolge über sich ergehen lassen – und wer sich dagegen nicht wehrt, wird sich auch sonst nicht wehren, stattdessen arrangiert man sich mit der Diktatur, denn Hey! Wenn man sich impfen lässt, kann man ja einigermaßen uneingeschränkt leben… Man wird konditioniert, sich vom Staat alles gefallen zu lassen – zum Beispiel, dass sie einem ins Gesicht lügen:

Jens Spahn, CDU, Bundesgesundheitsminister: »Ich gebe Ihnen mein Wort: Es wird in dieser Pandemie keine Impfpflicht geben.“

Grad heute die Meldung, dass von der Leyen für eine EU-weite Impfpflicht ist.

EDIT: Es ist wichtig, dass wir jetzt alle Präsenz zeigen! Sonst hört der Wahnsinn nie wieder auf. Demokalender.

133 Gedanken zu „Corona: Wenn dir der Staat das Recht raubt, selbst über deinen Körper bestimmen zu dürfen…

  1. Seb

    Ich habe nur deinen „Anreißer“ (Wenn der Rechtsstaat eine Impfpflicht einführt, ist er kein Rechtsstaat mehr) „drüben“ bei AllesEvolution gelesen, da der schon Quatsch ist, lohnt der Rest sicher auch nicht.

    Ist dir bekannt, dass wir in diesem Staat sehr lange Zeit eine Impfpflicht hatten und in bestimmten Bereichen auch – dank Menschen wie dir – wieder haben?
    Deiner Aussage zufolge ist Deutschland also mindestens bis 1975 kein Rechtsstaat gewesen (verpflichtende Pockenimpfung, nur aufgehoben weil die Krankheit durch die Impfungen in Europa als ausgerottet galt, zuvor waren auch Impfungen gegen Diphterie bundesweit verpflichten, ich meine Scharlach teilweise auch).

    Der Rechtsstaat wurde dann aber November 2019 noch vor Corona mit dem sog. Masernschutzgesetz wieder abgeschafft, nachdem es Impfgegner geschafft hatten, diese Krankheit wieder zu einem ernstzunehmenden Problem zu machen.

    Wie immer gilt auch hier: Impfgegner sind, was Impfungen angeht, in JEDER Hinsicht erschütternd uninformiert. Du bist bei diesem Thema quasi und leider ohne es zu merken Feminist, auch bei denen kann man getrost das Gegenteil ihrer Aussagen annehmen um der Wahrheit nahe zu kommen. Was schade ist – anders als früher kann man deine (selten gewordenen) vernünftigen Texte nicht mehr verlinken, weil sie von lauter Querdenkerquatsch eingerahmt sind.

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    1. nouseforislam

      Den Unterschied zw. Masern und Corona hast du immer noch nicht realisiert, gell? Aber wahrscheinlich hältst du es mit Frankie M., dem wirren Weltdoktor, der Corona für so gefährlich wie Ebola hält. Aber alle doof ausser dir. Du scheinst die Weisheit echt mit so grossen Löffeln gefressen zu haben, dass sie schon gar mehr in dein Maul reinpassen. Jeder Impfkritiker oder Coronamassnahmenkritiker ist für dich eh ein Vollidiot, die man eigentlich ins Lager sperren sollte, weil sie deiner unermesslichen Intelligenz kombiniert mit einem wahrhaft gigantischen Wissen, nicht gewachsen sind. Deine verschissene überhebliche Selbstverliebtheit lässt dich wahrscheinlich schon abspritzen, wenn du nur an einem Spiegel vorbeikommst. Riecht bestimmt wie nach einer Bukkakeparty bei dir. Kann weg!

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      1. Seb

        Wisch dir mal den Schaum von Mund. Ich habe keine Ahnung wogegen du hier zu argumentieren glaubst.
        YX hat behauptet, Deutschland wäre bei Einführung einer Impfpflicht kein Rechtsstaat mehr, ich habe aufgezählt, was es in genau diesem Land bereits an Impfpflicht gab oder gibt, denn das schien er entweder nicht zu wissen oder geflissentlich zu ignorieren.

        Ob du Masern für gefährlicher als Corona hältst, oder was irgendein mit nicht bekannter Heini über Ebola erzählt, hat weder etwas mit meinem meine Post zu tun, noch ändert das etwas an den Tatsachen.
        Zu dem Rest deiner wirren Halluzinationen äußere ich mich mal nur so weit: „Realisieren“ hat im Deutschen eine gänzlich andere Bedeutung, als du zu glauben scheinst. Sind falsch verwendete Anglizismen neuerdings „ein Ding“ unter Rechtsnationalen?

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    2. Mehr als 2 Minuten ist der Seb nicht wert

      Ich habe nur deinen Namen gelesen und wußte schon, der Rest lohnt auch nicht.
      Es ist aber wie bei einem schlimmen Unfall: wegschauen ging nicht.

      Mal wieder ein Link:
      https://www.impf-info.de/die-impfentscheidung/die-diskussion-%C3%BCber-die-impfpflicht/272-die-trumpisierung-der-impfdiskussion.html

      Ich gehe nicht davon aus, daß du den Link anklicken wirst. Dir den Text durchlesen wirst. Und vielleicht sogar drüber nachdenken wirst.

      Aber der ein oder andere Leser hier könnte ein bischen was neues vorfinden, was die Masernimpfpflicht in ein anderes Licht rückt.

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      1. Seb

        Der nächste, der gegen etwas argumentiert, das ich überhaupt nicht gesagt habe. Lässt euch mächtig clever erscheinen.

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        1. Mehr als 2 Minuten ist der Seb nicht wert

          „Der Rechtsstaat wurde dann aber November 2019 noch vor Corona mit dem sog. Masernschutzgesetz wieder abgeschafft, nachdem es Impfgegner geschafft hatten, diese Krankheit wieder zu einem ernstzunehmenden Problem zu machen.“
          Ich wußte doch, daß er den Link nicht anklickt, den Text nicht lesen wird und nicht drüber nachdenken wird.

          Das läßt mich jetzt mächtig clever erscheinen.

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          1. Seb

            Strohmänner bauen ist ein schönes Hobby, nicht war? Ob eine Impfflicht gegen Masern diskutabel ist oder oder ob sie sinnvoll ist (ich finde ja), hat nichts damit zu tun ob es sie faktisch gibt oder nicht. Und es ändert auch nichts daran, dass Impfgegner der Grund dafür sind, dass es sie gibt – mag der Grund gut sein oder nicht.

            Und schon gar nicht ändert es etwas an z.B. der 25 Jahre andauernden Impfpflicht, die es in D wegen der Pocken gab.

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            1. Mehr als 2 Minuten ist der Seb nicht wert

              Ich könnte es ihm erklären.

              Aber mehr als 2 Minuten ist er nicht wert.

      2. Hugor

        Ich stimme Seb insoweit zu, wie er darauf hinweist, dass aufgrund der bereits bestehenden Impfpflichten allzu weitgehende Aussagen über ein Ende des Rechtsstaats bei Einführung einer Corona-Impfpflicht nicht ganz passend erscheinen.

        Meine Einschätzung geht aber in eine etwas andere Richtung als seine – der Umstand, dass es bereits Impfpflichten gibt, die (wenn der verlinkte Beitrag auf impf-info.de nicht völlig falsch ist) ohne jede Grundlage angeordnet wurden, zeigt nur, dass die Schleifung der Grundrechte schon früher begann.

        Um so wichtiger ist es, jetzt, wo das Thema die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit hat, die Leute aufzuwecken. Wobei ich da nicht sonderlich zuversichtlich bin. Wenn mit ausreichend passender Propaganda beschallt, sind die meisten Menschen gern bereit, Grundrechte gegen (vermeintliche) Sicherheit zu tauschen.
        Das erinnert mich ein wenig an die RAF. Die hatte meines Wissens geplant (etwas vereinfacht), durch ihre Anschläge den Staat zu massiver Gegenwehr und damit zu Rechtseinschränkungen zu zwingen, in der Hoffnung, dass die Menschen sich das nicht bieten lassen, sondern gegen das System aufstehen würden. Hat aber nicht geklappt, im Gegenteil, die meisten Menschen haben alle Gesetzesverschärfungen gern mitgetragen, wenn nicht sogar gefordert.
        Freiheit wird in Deutschland (und nicht nur hier) eher als Luxus angesehen, über den je nach Situation jederzeit disponiert werden kann.

        Antwort
        1. Seb

          Oh, ich halte Deutschland schon lange nicht mehr für einen echten Rechtsstaat, meiner Auffassung nach sind wir schon vor ca. 20 Jahren in dem angekommen, was man getrost Post-Demokratie nennen kann.
          Es gibt da viel, viel mehr Dinge an denen man sich aufhängen kann, als diese vollkommen lächerliche Covid-Impfnummer. Ich würde sogar fast sagen, dass der Ansatz irgendwie mit Covid klarzukommen, wenn auch mit einer grotesken Rate an Versagen durchsetzt, so ziemlich das einzige der „Normalbevölkerung“ gegenüber nicht (offen oder verdeckt) feindliche (über unveränderten „Normalbetrieb“ hinausgehende) Verhalten ist, das eine Regierung seit der Jahrtausendwende hingelegt hat.

          Weiter unten schreibst du, ja selber, dass eine Impfpflicht u.U. sogar zu rechtfertigen sei. Das Problem ist halt, dass der weit überwiegende Teil der Bevölkerung und vor allem der Fachleute (und das ja nicht nur in D) die Situation als dafür hinreichen gefährlich ansieht, ein kleinerer Teil sie als nicht gefährlich genug ansieht und ein noch kleinerer Teil Covid für überhaupt kein Problem hält. Wie sollte man das lösen?

          Der Hauptgrund, aus dem ich gegen eine Impfflicht bin, ist übrigens, dass ich keine Lust auf einen von Impfgegnern angezettelten Bürgerkrieg habe.

          Die Angst vor und Abwehrhaltung gegen diese Impfung halte ich dennoch für ziemlich dumm bis infantil, und vor allem die Menschen die allen erstes damit argumentieren, sich eine medizinisch unbedenkliche aber potentiell lebensrettende Maßnahme zu versagen, einzig und allein weil der Staat möchte, dass sie das tun, kann ich nicht verstehen. Und sollte es wegen Covidzu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems kommen, wäre ich vollkommen einverstanden damit, wenn jede einzelne geimpfte Person bei der Behandlung den Vorzug erhält – alleine schon aufgrund der praktischen Erwägungen „im Durchschnitt sowohl höhere Überlebenschance als auch kürzere Verweildauer“.

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          1. djadmoros

            @Seb:

            »… vor allem der Fachleute …«

            Gerade diese Behauptung ist schlicht Fake News. Zum Thema »Corona« sind praktisch nur diejenigen wissenschaftlichen Fachmeinungen zum Tragen gekommen, die politisch erwünscht waren.

            Die WELT hat im Februar 2021 auf einen juristisch beim Robert-Koch-Institut erklagten Email-Schriftverkehr hingewiesen, demzufolge das Ende April 2020 veröffentlichte Corona-Schreckensszenario gemäß politischer Vorgaben maßgeschneidert worden war, um »Maßnahmen präventiver und repressiver Natur« in Kraft setzen zu können. Anstatt beispielsweise einen nationalen Pandemierat einzuberufen und dort ein breites Spektrum von Wissenschaftlern miteinander diskutieren zu lassen (dafür Zeit zu erkaufen, hätte die wichtigste Funktion des damaligen Lockdowns sein müssen), hat sich die Regierung eine kleine Handvoll Wissenschaftler selbst ausgesucht und diesen das Wort erteilt. Die Auseinandersetzung zwischen dem Wolfgang Wodarg und Karl Lauterbach fand Mitte März 2020 stellvertretend bei Youtube statt. Christian Drosten hat Hendrik Streeck durch politisches Antechambrieren von der Teilnahme an einer BGA-Studie ausgeschlossen.

            Und schließlich gehen wissenschaftliche Institutionen, von der Politik beeindruckt, selbst zur Ausgrenzung unerwünschter Meinungen über: der Chef des Gesundheitsamts Aichach-Friedberg, Friedrich Pürner, wird wegen Kritik an der Landesregierung faktisch strafversetzt, das Mitglied der Bayerischen Ethikrats Christoph Lütge wurde wegen einer ähnlichen Kritik aus eben diesem (nur auf dem Papier unabhängigen) Ethikrat entlassen, und der Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld ist jener oben erwähnte »Nestbeschmutzer«, der die »Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina« als Angehöriger wegen »politischen Missbrauchs der Wissenschaft« kritisiert hatte.

            »… eine medizinisch unbedenkliche aber potentiell lebensrettende Maßnahme …«

            Dass von »medizinisch unbedenklich« keine Rede sein kann, sollte inzwischen eigentlich auch bei Dir angekommen sein. »Potentiell lebensrettend« ist die Impfung auch nur dann, wenn ich (a) einer Risikogruppe angehöre, sie (b) nicht zu einem Impfschaden führt und (c) sich keine adversen Effekte wie ADE einstellen.

            »… sollte es wegen Covidzu einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems kommen …«

            Dazu käme es gegebenenfalls nur aufgrund einer kriminellen politischen Vernachlässigung einer bereits seit Jahren vor »Corona« bekannten Misere im Gesundheitswesen. Wobei ich persönlich an dieser Stelle tatsächlich Vorsatz unterstelle: wenn man im September auf Kleine Anfrage hin erklärt, die Intensivkapazitäten seien ausreichend, aber dann im November auf drohende Überlastung der Kapazitäten verweist, um neue Maßnahmen zu verhängen, dann bin ich nicht mehr bereit, das als »Versagen« zu entschuldigen.

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            1. Seb

              Schöner Gish-Galopp.

              1. Was beweist das deiner Meinung nach? Dass aktuell nicht der überwiegende Teil der Fachleute der Meinung ist, dass Covid aus dem Ruder gelaufen ist? Dass verdammt viel Scheiße gelaufen ist und viel versagt wurde, habe ich hier selber geschrieben. Du muss dich mal von der seltsamen Vorstellung lösen, dass man Covid nur für gefährlich halten kann, wenn man in Herrn Drostens oder noch besser Herrn Spahns Darm wohnt.

              2. Zu der Panikmache wegen Impfnebenwirlungen: Du kannst natürlich so tun, als wüsstest du nicht, was unbedenklich in dem Zusammenhang bedeutet. Dann solltest du mir allerdings mal das Medikament zeigen, dass trotz Wirksamkeit vollkommen frei von unerwünschten Wirkungen ist, ich bin gespannt. Die wenigen schweren Fälle, die bei Milliarden von Impfungen aufgetreten sind, sind statistisch gesehen quasi zu vernachlässigen. Darüber hinaus verkennst du komplett, welches Risiko für dich tatsächlich besteht und vor allem, dass das Risiko einer Schädigung durch die Impfung um mehrere Größenordnungen niedriger ist, als das selbe Risiko durch eine Infektion, welche wiederum inzwischen Richtung unausweichlich geht, solange du dich nicht komplett isolierst.

              Aber ist mir auch egal, das Internet ist voll von Nachrufen von Leuten, die kurz vorher noch sehrt, sehr stolz auf ihr Immunsystem waren, lass es halt drauf ankommen, an mir soll es nicht liegen. Mich erschüttert nur, dass du nicht mit Statistik umgehen kannst, dabei ist das doch das einzige wissenschaftliche Werkzeug, dass du in deinem Beruf überhaupt wenigstens rudimentär beherrschen können musst.

              3. Weiß ich selber, wobei du praktischerweise vergisst, dass die Pflegekräfte mehr und mehr hinwerfen, weil sie nicht mehr können. Die Konsequenz die du daraus ziehst ist allerdings erstaunlich: Obwohl das dein individuelles Risiko ganz zweifellos erhöht ist für dich die Konsequenz, erst recht keine Impfung zu brauchen weil „die da oben böse sind“. Verstehe das, wer will.

            2. djadmoros

              @Seb:

              »Mich erschüttert nur, dass du nicht mit Statistik umgehen kannst.«

              Du kannst ja gerne schon mal die Statistiken offenlegen, auf die Du Dich beziehst, während ich den nächsten »Gish-Galopp« zu »meinen« Statistiken vorbereite (aber heute nicht mehr). Ich kann leider nichts daran ändern, dass es Zeit kostet, sich vertieft mit diesen Themen auseinanderzusetzen – Zeit, die ich mir seit nunmehr über einem Jahr nehme, weil ich keinen Anlass mehr habe, den Verlautbarungen der Mainstream-Presse oder, Gott behüte, irgendwelchen »Faktencheckern« noch zu vertrauen.

              »Die Konsequenz die du daraus ziehst ist allerdings erstaunlich: Obwohl das dein individuelles Risiko ganz zweifellos erhöht ist für dich die Konsequenz, erst recht keine Impfung zu brauchen weil „die da oben böse sind“. Verstehe das, wer will.«

              Ich brauche eine Impfung genau dann, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre. Gehöre ich aber nicht, ich habe im Frühjahr einen medizinischen Komplett-Checkup machen lassen. Es ist also eine völlig rationale Entscheidung, im Infektionsfall für mich mit einem unmerklichen oder milden Verlauf zu rechnen, der mich obendrein besser immunisiert als ein mit Impfschäden risikobehaftetes Impf-Abonnement.

            3. pingpong

              Ich brauche eine Impfung genau dann, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre. Gehöre ich aber nicht, ich habe im Frühjahr einen medizinischen Komplett-Checkup machen lassen.

              Risiko liegt in der Zukunft. Es liegt in dem, was wir (noch) nicht wissen.

              Es ist also eine völlig rationale Entscheidung, im Infektionsfall für mich mit einem unmerklichen oder milden Verlauf zu rechnen, der mich obendrein besser immunisiert als ein mit Impfschäden risikobehaftetes Impf-Abonnement.

              Um Vorhersagen zu machen, muss man mit der gemeinsamen Wahrscheinlichkeitsverteilung von Individuum UND Umfeld arbeiten.
              Stell dir vor, jemand versucht im Jahr 2019 das heutige Umfeld vorherzusagen.

              Davon abgesehen ist die Schwerfälligkeit und der Mangel an Nuancierung (nicht nur) der Regierung in der Diskussion um Impfpflicht lächerlich. Die Altersverteilung der Impfnebenwirkung ist viel weniger schief als die der Schäden von Covid. Das relative Risiko variiert sehr stark mit dem Alter, und das Kosten/Nutzen Verhältnis kann sich umdrehen. Impfpflicht für Kinder abzulehnen ergibt Sinn.
              Dass die Regierung sich weigert bei Impfvorschriften nach Alter, Gesundheitszustand, vorheriger Infektion, Genesung etc zu differenzieren ist ein Witz. Widerstand gegen diese an Plumpheit nicht zu überbietende Politik ergibt ebenfalls Sinn.

    3. djadmoros

      @seb:

      »Impfgegner sind, was Impfungen angeht, in JEDER Hinsicht erschütternd uninformiert.«

      Corona-Impf-Fans sind in Bezug auf Impfgegner erschütternd uninformiert: allein schon die seit langem existierenden generellen Impfskeptiker mit den konkret argumentierenden Corona-Impfkritikern in einen Topf zu schmeißen ist ein disqualifizierendes Merkmal.

      Denn im Falle von Corona gibt es erstens keine medizinische Notwendigkeit zur »Durchimpfung« der gesamten Bevölkerung (eine sterile Immunität ist nicht gegeben), ist zweitens angesichts der im Vergleich zur Imfluenza-Impfung um ein Vielfaches höheren Gefahr von Impfschäden eine individuelle Abwägung zwischen Gefährdung und Schutz vorzunehmen, kann drittens aufgrund von Phänomenen wie ADE der intendierte Impfschutz nach hinten losgehen und ist viertens die Immunisierung durch überstandene Infektion robuster als die durch Impfung erzielte, wie die Notwendigkeit von »Boostern« zeigt.

      Und wie uns unsere Politiker zum Thema obendrein die Hucke zulügen, ist noch ein ganz anderes Thema – hier wird in der ersten knappe Minute das politische »Geschwätz von gestern« zusammengestellt.

      »… von lauter Querdenkerquatsch eingerahmt …«

      Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreich erworbenen Feindbild, und willkommen in der polarisierten Gesellschaft! Gott der Herr sortiert die Seinen …

      Antwort
      1. Seb

        Aller guten Dinge sind drei, auch du antwortest auf etwas, das ich nicht gesagt habe.
        Der Auto hat behauptet, D könne kein Rechtsstaat mehr sein, wenn eine Impfpflicht eingeführt würde, dem habe ich entgegengehalte, dass es sie schon gab wie auch wieder gibt.
        Eine inhaltliche Bewertung einer Impfpflicht habe ich weder vorgenommen noch je gefordert, und wer das aus der Tatsachen, dass ich die Maser-Impfpflicht Impfgegnern zuschreibe, der übersieht, dass Impfgegner nun einmal der Grund dafür sind, egal ob man das für überzogen hält oder nicht.

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          Witzig, gerade djadmoros hat dokumentiert, wie der Rechtsstaat zerlegt wird wegen einer Grippe:

          »(D)ie Allgemeine Handlungsfreiheit (Art. 2 Abs. 1 GG) durch die Einschränkung sozialer Kontakte; das Allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG) durch Isolation oder die Preisgabe von Daten; die Freiheit der Person (Art. 2 Abs. 2 S. 2 GG) durch ›Ausgangssperren‹ sowie infektionsschutzrechtliche Beobachtungs- und Quarantänemaßnahmen; der Allgemeine Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) durch die soziale Verkürzung von Bildungschancen; die Religionsfreiheit (Art. 4 Abs. 1 und 2 GG) durch das Verbot von religiösen Zusammenkünften und Gottesdiensten; die Kunstfreiheit (Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG) durch die Untersagung von Kino-, Kleinkunst-, Konzert-, Opern- und Theateraufführungen sowie die Schließung von Galerien und Museen; das Recht auf Erziehung und Bildung (Art. 2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1, Art. 5 Abs. 3 S. 1, Art. 6 Abs. 1 und 2, Art. 7 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1 GG) durch die Einstellung des Kita-, Schul- und Universitätsbetriebs, die Versammlungsfreiheit (Art. 8 Abs. 1 GG) durch die umfassende Einschränkung des Rechts der gemeinsamen politischen Meinungskundgabe; die Vereinigungsfreiheit (Art. 9 Abs. 1 GG) durch die praktisch vollkommene Untersagung des (analogen) Vereinslebens; die Freizügigkeit (Art. 11 Abs. 1 GG) durch die weitreichende Aufhebung der Mobilität im Bundesgebiet; die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) durch die Schließung von Betrieben, Geschäften und Restaurants; die Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 Abs. 1 GG) durch infektionsschutzrechtliche Betretungsrechte; die Eigentumsgarantie (Art. 14 Abs. 1 GG) durch die Stilllegung und Insolvenz von eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieben; das Asylrecht (Art. 16 Abs. 1 GG) durch die Aussetzung der Entgegennahme von Asylanträgen.« [23]

          Antwort
          1. Seb

            Damit liegst du a) falsch und reihst dich b) mit der Antwort davor in die Reihe derer ein, die gegen etwas argumentieren, das ich nicht gesagt habe.

            Könnt ihr alle nicht lesen? Ich habe im Grunde genommen nichts weiter gesagt, dass dein Argument „D ist dann kein Rechtsstaat mehr“ schlicht keinen Sinn ergibt, weil es – wenn das dein Kriterium ist – schon jetzt keiner mehr sein kann bzw. strenggenommen sogar noch nie war. In keinem Moment habe ich gesagt, dass eine Impfpflicht nicht diskutable oder gar angemessen ist. Ist das so schwer zu verstehen oder seid ihr wirklich so weit, dass ihr einfach überlest was euch nicht bzw. dazu erfindet was ins Feindbild passt??

            Antwort
            1. uepsilonniks Autor

              Ja, und Hitler war kein Tyrann (wie Stalin) sondern „nur“ ein Diktator. Piss es den Juden auf’s Massengrab und erfreue dich daran, dass du mit einer Wortklauberei Recht hast, während alles zum Teufel geht. Und ich wiederhole: Diese Impflicht angesichts Wirksamkeit, Nebenwirkungen und als nur ein Element einer Rechtsstaatszersetzung bedeutet als nur einen Schritt von vielen das Ende des Rechtsstaat.

            2. uepsilonniks Autor

              Wir schreiben das Jahr 2041. Seb befindend sich bei der wöchentlichen Impfroutine. Die Box für die Zäpchenimpfung gegen Sumpfarsch hat er bereits betreten. Er kennt das Prozedere und zieht schon mal Hose und Unterhose aus. In dem Moment kommt die Impfschwester hinein. Sie wirkt gestresst.
              „Vorbeugen bitte!“ kommandiert sie mit schnittigem Tonfall. Seb beugt sich duldsam vor und murmelt was dabei. Die Schwester bereitet das Zäpfchen vor:
              „Wie war das?!“
              „Nichts, ich hätte vor Jahren nur so auf einen Blogger hören sollen, der…“
              „Ja schon gut, still halten bitte.“
              Das Zäpfchen ist schnell eingeführt.
              „Vielen Dank für ihre Kooperation, bis nächste Woche!“ Die Schwester hat wohl wirklich viel zu tun, denn sofort nach diesen Worten düst sie schon ab.
              Seb zieht sich wieder seine Hosen an.
              „Ach hätte ich Idiot doch nur auf ihn gehört…“ schimpft er dabei leise vor sich hin.

    4. aranxo

      Corona-Impfpflicht und Pockenimpfung kannst Du nicht vergleichen:
      1. An den Pocken sind 30% der Leute gestorben, an manchen Varianten sogar 90%, an Corona sterben je nach Land zwischen 0,1% und 0,5%. Das ist ein ganz anderer Schnack. Würden hier 30% der Leute an Corona sterben, gäbe es vermutlich keine „Impfverweigerer“.
      2. Die Pocken konnte man ausrotten, Corona kannst Du nicht ausrotten, weil es immer weiter mutiert.
      3. Eine Impfung und damit eine Impfpflicht hindert das Virus nicht an der Ausbreitung. „Geimpfte“ können es genauso weitergeben, das weiß man inzwischen ziemlich gesichert. Schon von daher ist die Hetze von der „Pandemie der Ungeimpften“ kompletter Bullshit.
      4. Das Argument mit den überlaufenden Krankenhäusern ist auch ziemlich hohl, wenn man in der sog. Pandemie fleißig Intensivbetten abbaut und Krankenhäuser schließt. Die Politik hat auch nichts getan, um den Krankenhaus-Pflegenotstand zu beheben, indem sie dafür sorgt, dass die Gehälter erhöht werden und die Anlernzeit zumindest in der Krise (so man glaubt, wir hätten eine) verkürzt werden. In der Hinsicht hat die Politik ihren Job nicht gemacht und braucht jetzt einen Sündenbock. 4000 belegte Intensivbetten durch Corona-Patienten hört sich viel an. Nur erstens sind das 4000 auf 83 Mio Bürger, und zweitens haben wir in Deutschland immer noch zwischen 1800-1900 Krankenhäuser. Also sind das zwei Nasen pro Krankenhaus im Schnitt. Das ist jetzt die schlimme Überlastung unseres einst so hoch gelobten Gesundheitssystems? Not impressive! Sorry, da hatte man mir mehr Thrill versprochen.
      5. Und nein, es sind nicht vor allem die Ungeimpften, die die Krankenhäuser „verstopfen“. Bei den über 60jährigen gibt es schon einen Anteil von 71% „Geimpften“, das ist schon fast deren Impfquote von 87%. Und noch übler: Sowohl bei den Getesteten als auch den Hospitalisierten weiß man den Impfstatus bei über 70% gar nicht. Die werden einfach rausgerechnet. Söder hat sie sogar einfach den Ungeimpften zugeschlagen. Die haben die Datengrundlage gar nicht für die Behauptung der „Pandemie der Ungeimpften“. So genau wollen die das offensichtlich auch gar nicht wissen, sonst würde vielleicht das ganze Narrativ von dem angeblich so tollen Impfstoff wie ein Kartenhaus zusammenfallen.
      5. Der Pocken-Impfstoff war ein jahrzehntelang getester Totimpfstoff. Selbst bei bei der Einführung seiner entsprechenden Impfpflicht gab es dennoch durchaus deutliche Kontroversen vorher. Der sog. Corona-„Impfstoff“, der in Wirklichkeit eine prophylaktische Gentherapie ist, ist dagegen mangelhaft getestet. Es fehlen Langzeitstudien, die kannst Du nun mal nicht „teleskopieren“ und in einem halben Jahr durchziehen. Das geht schon logisch nicht. Und das auch noch bei einem neuen, bisher noch nie zur Marktreife gebrachten Verfahren. Die Langzeitstudie läuft gerade, an vielen Millionen Menschen weltweit. Das sagen die „Impfstoff“-Hersteller selbst ganz offen. Du kannst Menschen nicht dazu zwingen, an einer medizinischen (Groß-)Studie teilzunehmen.
      6. Die Nebenwirkungen sind horrend und schon jetzt um Dimensionen größer als bei jedem herkömmlichen Totimpfstoff. Selbst die pharmafreundliche, um nicht zu sagen pharmagesteuerte, WHO zählt schon 15.000 Impftote weltweit und 2,5 Mio Nebenwirkungsmeldungen. Und ich gehe von einer großen Dunkelziffer aus, weil vieles gar nicht entdeckt/zugeordnet oder weitergegeben wird. Bei jedem dritten sog. „Geimpften“ geht ein Thrombose-Warnwert durch die Decke. Das Blutbild zeigt haufenweise Verklumpungen von roten Blutkörperchen, und nicht nur das, man fand auch harte Fremdkörper und sogar Wurmeier, sprich Parasiten in den Impfstoffen.
      7. Und am wichtigsten: Es geht hier nicht um eine Einmal-Impfung, es läuft auf ein Impf-Abo hinaus, bei dem man sich alle 3-4 Monate eine Spritze setzen lassen muss, sonst ist man Outlaw. Und nicht nur das. Der Staat will sich auf Dauer ein Recht ausbedingen, den Bürgern vorzuschreiben, welche Substanzen sie sich zukünftig zuführen lassen müssen. Das hat mit Menschenrechten nichts mehr zu tun. In Kanada und Australien gibt es schon Internierungslager für Ungeimpfte. Wie weit willst Du gehen bei der Schleifung von Menschenrechten, Rechtsstaat und Demokratie zur Bekämpfung einer Grippe?
      8. Und so ganz nebenbei wird mit dem Impfpass eine umfassende Bewegungskontrolle eingeführt. Ab sofort weiß der Staat, wo Du zu essen warst, wo Du eingekauft hast, welche Veranstaltungen Du besucht hast. Das hat mit Freiheit nichts mehr zu tun.

      Wenn Du glaubst, wenn erst alle geimpft sind, werden wir das los, bist Du naiv. Die werden immer weiter machen und einfach die nächste „Pandemie“ durchs Dorf jagen. Irgendeinen Grund für die Beibehaltung von Diktatur finden Diktatoren immer. Erzähl uns nicht in drei, vier, fünf Jahren, das hättest Du nicht ahnen können! Du wolltest nur nicht hören.

      Weißt Du was ich glaube, warum es auf einmal wider jede Vernunft angeblich so viele Impfpflicht-Befürworter gibt? Abgesehen von der Dauerpropaganda? Ich glaube, ganz tief hinten im Oberstübchen regt sich bei Euch die Ahnung, dass Ihr verarscht und belogen wurdet. Und jetzt wollt Ihr, dass die anderen wenigstens mit im absaufenden Boot sitzen.

      Antwort
  2. beweis

    Was mir inzwischen jeden Morgen ein dystopisches Realitätsgefühl beschert ist der Umstand, dass die Impfpflicht wider besseren Wissens betrieben wird:
    Alle sind sich einig: Dieses Impfen schützt weder vor Ansteckung noch vor Weitergabe, noch vor Erkrankung oder Tod durch das Virus. Auch nicht vor neuen Varianten. Vielleicht bei allem ein kleines Bisschen, aber das ist bis heute nicht überzeugend belegt.

    Die Folgewirkungen des Massenimpfens, das Schattensterben unter den Impflingen, wird weder untersucht noch angemessen veröffentlicht. Geimpfte werden mit 2G zur Infektion animiert, weil sie sich geschützt glauben, sie sollen für ihre Folgsamkeit belohnt sein. Trotz millionenfacher Impfungen explodieren die Inzidenzen. Es wird noch immer gegen eine Corona-Variante geimpft, die kaum mehr vorkommt. Damit das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht abläuft, wird jetzt Moderna in den Menschen verklappt und als „Booster“ potent benannt. Ob J&J, Astra, BionTech oder Moderna – sie wissen nicht, was drin ist, mischen das aber beliebig in den Körpern der Impflinge. Medizinisch vor einem Jahr noch absolut undenkbar.

    Das ist jetzt alles nicht wirklich geheim, viele Geimpfte unter meinen Bekannten wissen das.
    Aber sie wollen trotzdem eine Impfpflicht und die Bestrafung und Ausgrenzung derer, die den körperlichen Eingriff für sich und ihre Schutzbefohlenen ablehnen.

    Warum?
    Da ist dann Stille im Angstvakuum, denn sie können nicht fundiert belegen, was es der Gesellschaft überhaupt für Vorteile oder Hilfe bringt, den verbliebenen Menschen ihre körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung zu nehmen, sie einzusperren oder vom gesellschaftlichen Leben auszuschließen. Keine Maßnahme hat wirklich überzeugt.
    Masken kann man wieder abnehmen, Restaurants vielleicht wieder öffnen – aber die wirkschwache und augenscheinlich gefährliche Suppe, die sie in die Körper spritzen, die bekommt man nicht wieder raus.

    Vielleicht ist das ein Grund, warum die Geimpften so allergisch auf das Impfversagen reagieren. Sie hätten sich sonst etwas weniger Angst vor Covid mit großer Angst vor den Vakzinen in ihrem Körper erkauft. Und das könnte ein schrecklicher Deal sein.

    Und umso lauter sie nach Impfpflicht brüllen, umso sicherer können sie sich fühlen, nicht alleine die Arschkarte gezogen zu haben und Politik und Medien einfach nur auf den Leim gegangen zu sein. Daher wollen sie den Widerstand jedes Individuums brechen.

    Oder wie ist sonst bei einer Durchimpfung von über 70% der Druck auf die Ungeimpften zu erklären?

    Antwort
    1. apokolokynthose

      Vermutlich, weil die Impfung leider nicht so gut ist wie erhofft.

      Meiner persönlichen Meinung nach wäre ein Lockdown auch bei 100% Geimpfter notwendig, da die ansteckensten Corona-Variante einen R-Wert von min. 6 hat, und die Impfung die Ansteckungswahrscheinlichkeit um weniger als 5/6 reduziert.

      Und das ist jetzt nicht die Schuld der Regierung, Schuld der Regierung ist es, Impfzentren zu schließen, Testzentren zu schließen und auch sonst Optimismus zu verbreiten.

      Antwort
      1. beweis

        Wenn alles, was die Menschen in den letzten fast zwei Jahren angestellt haben, entweder wirkungslos oder vielleicht nur etwas hilfreich war, dann sollten wir einen Schritt zurücktreten und gucken, ob wir wirklich auf dem richtigen Weg sind.
        Stattdessen rennen wir noch aktionistischer den Weg voran, spritzen einfach noch mehr von weitgehend wirkungslosem Zeug und vor allem werfen wir unsere gesellschaftlichen und zivilisatorischen Errungenschaften einfach über Bord. Wir spalten uns – Wut, Repression, Ausgrenzung – wir erzwingen Folgschaft auf dem zweifelhaften Weg durch Impfpflicht, alltäglichen Druck auf Ungeimpfte, Partygänger, Urlaubsrückkehrer, Chinesen.
        Das ist doch total krank!

        Das Virus (nein, natürlich denkt das nicht) nimmt jetzt seinen x-ten Anlauf, um sich dauerhaft in unserer unsichtbaren viralen Parallelwelt zu etablieren. Anders als bei Influenza, RS-Virus und Konsorten machen wir es ihm aber besonders schwer – weil, wir können es sehen via Tests. Deswegen kann es nicht durchmarschieren und braucht viele Anläufe.
        Und wir können nichts dagegen machen. Wir können es nicht eliminieren, uns nicht immunisieren, die ganzen Zusammenhänge nicht verstehen. Wir können uns immer nur ein bisschen dagegen stemmen – der Preis dafür ist gesellschaftlich, menschlich, wirtschaftlich extrem hoch.

        Das ist der Punkt, an dem wir uns als Menschen zusammenfinden sollten, an dem wir eine gewisse Unwissenheit und Ohnmacht einfach akzeptieren und vor allem eingestehen müssen.

        Wir bekommen unsere Grenzen aufgezeigt. Wenn wir darauf mit Repression und Aggression untereinander reagieren, machen wir etwas falsch.

        Das ist einfach nur meine Meinung dazu.

        Antwort
            1. uepsilonniks Autor

              Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich impfen lassen. Und bei dem Druck, der auf Ungeimpfte ausgeübt wird, wäre es „comfortable“, sich impfen zu lassen.

            2. pingpong

              @djadmoros:

              In Bezug auf die Übersterblichkeit ist sie exakt das.

              Wir werden sehen.
              Was wir bereits wissen: auf ein Jahr mit hoher Übersterblichkeit folgt stets eines mit niedriger Übersterblichkeit.

              Aus der Abbildung ist zu ersehen, dass Jahre mit positiver Übersterblichkeit relativ zufällig verteilt über die Zeit auftreten, Jahre mit Untersterblichkeit dagegen stets auf ein Jahr mit relativ hoher Übersterblichkeit (über 1%) folgen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Geschehens, wie es nach Grippewellen häufig zu beobachten ist. Und die Jahre 2013, 2015 und 2018 waren Grippejahre mit vielen Todesfällen.

              Und letztes Jahr gab es eine auffallend schwere Grippewelle, mit Todesfällen im Bereich der Grippewelle 2017/18, welche immerhin die schwerste seit 30 Jahren war. Nach allen Regeln der Kunst und der statistischen Analyse muss die Grippewelle und die Übersterblichkeit heuer also außergewöhnlich mild ausfallen, Größenordnung ungefähr so im Bereich des Jahres 2019.

              Wir werden sehen.

              ps: Bitte vergleiche die Anzahl der jährlichen weltweiten Todesfälle durch die Grippe mit jener durch Covid.

            3. beweis

              ps: Bitte vergleiche die Anzahl der jährlichen weltweiten Todesfälle durch die Grippe mit jener durch Covid.

              Auf welcher Datenbasis denn? Letztlich stirbt man an Grippe doch auch durch Herz-Kreislaufversagen. Meiner Kenntnis nach gab es in der Menschheitsgeschichte noch nie Testungen nach Viren im jetzigen Umfang.
              Wenn ein sehr alter oder womöglich schwer vorerkrankter Mensch stirbt, wird selbst im seltenen Falle einer Obduktion kein Abstrich auf Influenza-Viren gemacht.
              Jetzt aber schon auf Corona – per default bei jedem Krankenhausaufenthalt oder im Pflegeheim.
              Das ist doch mit nichts vergleichbar.

            4. pingpong

              Nimm bei Grippe eine der diversen Schätzungen, von mir aus die höchste die du findest, und bei covid die offiziell bestätigten Fälle.

              (es gibt übrigens auch für covid solche Schätzungen, die offiziell bestätigten Fälle kann man durchaus als lower bound betrachten)

            5. beweis

              @Pingpong
              Nimm bei Grippe eine der diversen Schätzungen, von mir aus die höchste

              Seit Monaten postest du Kurven und Diagramme, ich habe wirklich Hochachtung vor deinen Rechenkünsten, obwohl ich mich aus einer anderen Perspektive dem Thema nähere. Und jetzt plötzlich diese numerische Beliebigkeit?

              Wir sind komplett in der Welt der Schätzungen gelandet, die wir bei Corona mit Hilfe von massenhaften Testungen anstellen und dann meinen hochrechnen oder „modellieren“ zu können. Über ein Jahr lang habe ich wie in Dauerschleife gehört, was passieren könnte, wenn sich eine Lage exponentiell oder linear so fortsetzt. Täglich prognostische Horrorszenarien. Nüscht wirklich eingetreten.

              Da müssen die Numeriker doch irgendwann selbst drauf kommen, dass sie fast immer falsch liegen. Aber nein, der selbe Mist tönt jetzt beim x-ten griechischen Buchstaben wieder aus dem Mainstream.

            6. pingpong

              @beweis:

              Es ist völlig egal welche Schätzung du bei der Grippe nimmst, weil in jedem Fall die Zahl der Covid-Todesfälle um Größenordnungen höher liegt. Ich verstehe deine Skepsis gegenüber Modellen, Fehlern in der Voraussage usw.
              Das ist in diesem Fall nicht relevant. Wenn sich die Größenordnungen so eklatant unterscheiden, dann liegt die wesentliche Information bereits in diesem Unterschied. Die konkreten Zahlen sind dann nur mehr Nebensache.

            7. beweis

              @pingpong

              Wenn wir uns ehrlich machen wollten, dann müssten wir schauen, wie viele Menschen mit respiratorischen Erkrankungen in Krankenhäusern oder Arztpraxen behandelt werden, vollkommen unabhängig von dem, was wir gerade wie intensiv in der Gesamtbevölkerung testen (Corona, RSV, Influenza, Rhino etc.) und was wir für wie gefährlich halten. So eine Art klassischer Praxis- und Hospitalisierungsindex.
              Wenn wir das dann im Jahresvergleich sehen (könnten), würden wir das Ausmaß der gefühlten Apokalypse vielleicht halbwegs realistisch einschätzen können.

              Die Fokussierung auf gefakte ITS-Bettenzahlen oder Mit-Covid-Gestorbenen oder Infektionsinzidenzen (also auch die vielen Gesunden, die als krank deklariert werden) müssten wir komplett ausblenden.

              Ich denke, dann könnte schon eine heftigere Erkältungssaison dabei rauskommen – aber keine, die eine solch extreme gesellschaftliche Überreaktion rechtfertigen würde.

            8. pingpong

              @beweis:

              Wenn wir uns ehrlich machen wollten, dann müssten wir schauen, wie viele Menschen mit respiratorischen Erkrankungen in Krankenhäusern oder Arztpraxen behandelt werden, vollkommen unabhängig von dem, was wir gerade wie intensiv in der Gesamtbevölkerung testen

              Anderes Thema.
              Wir waren bei der Anzahl der Todesfälle. Die Frage war:
              Bitte vergleiche die Anzahl der jährlichen weltweiten Todesfälle durch die Grippe mit jener durch Covid.

              Wenn du allerdings der Meinung bist „letztlich stirbt man an Grippe doch auch durch Herz-Kreislaufversagen„, dann hat eine Diskussion keinen Sinn. Denn fast jeden Todesfall kannst du darauf zurückführen, dass das Herz nicht mehr schlägt und dadurch der Kreislauf versagt.

            9. beweis

              @pingpong
              Und nochmal: Das sind Äpfel und Birnen. Die einen werden nicht mal im Todesfall auf das Vorhandensein von Influenza-Viren getestet, die anderen aber permanent auf Corona-Viren. Und jeden Tag werden die Zahlen der Mit-oder-an-Corona-Verstorbenen publiziert. Da aber Covid und Grippe gemeinsam haben, dass sie respiratorische Symptome zeigen, ist das der gemeinsame Nenner.
              Es wurde nie in der gesunden Bevölkerung bei Influenza rumgetestet, weswegen ein Influenza-Infizierter, der einen Herzinfarkt erleidet, eben nicht als Grippe-Opfer gezählt wird. Mit Corona würde er aber als solcher gezählt werden.
              Daraus ergibt sich keine vergleichbare Datenbasis. Das würde sogar Bart Simpson so erkennen.

            10. pingpong

              @beweis:

              Die einen werden nicht mal im Todesfall auf das Vorhandensein von Influenza-Viren getestet

              Deshalb schätz man es ja.
              https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6815659/

              Eine ähnliche Schätzung kannst du auch für Covid machen:
              https://www.economist.com/graphic-detail/coronavirus-excess-deaths-tracker

              weswegen ein Influenza-Infizierter, der einen Herzinfarkt erleidet, eben nicht als Grippe-Opfer gezählt wird. Mit Corona würde er aber als solcher gezählt werden.

              Stat. Bundesamt:
              Bei insgesamt 47 805 Todesbescheinigungen war im Jahr 2020 laut vorläufigen Daten der Todesursachenstatistik COVID-19 als Erkrankung vermerkt. In 39 715 Fällen war dies die Todesursache, in den anderen 8 090 Fällen war es eine Begleiterkrankung. Somit starben in 83 % dieser Fälle die betroffenen Personen an COVID-19 als sogenanntem Grundleiden, das heißt die Krankheit war die für den Tod verantwortliche Todesursache.

              Wie gesagt, wichtig sind die Größenordnungen. Diese Fälle von denen du sprichst kommen vor. Aber nicht in dem Ausmaß, dass die Statistik bis zur Unbrauchbarkeit verzerrt würde. Schon gar nicht, wenn du deinen Blick etwas über Deutschland hinaus erweiterst.
              Weltweit ist nämlich überwiegend das Gegenteil der Fall: Die Covid Todesfälle werden i.d.R. unterschätzt.

            11. Seb

              Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man immer noch den mentalen Spagat hinbekommen kann, Covid mitsamt allen Maßnahmen wieder und wieder mit einer vollkommen ungebremst laufenden Grippewelle (die jeweiligen Impfungen wirken vergleichbar gut) gleichzusetzen. Es wäre ein vollkommen untauglicher Vergleich, selbst wenn – und das ist schon lange vorbei – die Zahlen das hergäben.

              Bei welcher Grippewelle hatten wir monatelange Lockdowns, fast ein Jahr Schulschließungen und Reduktion von Präsenzunterricht, bei welcher Grippewelle wurde gut ein halbes Jahr lang fast der komplette Personenflugverkehr eingestellt, bei welcher Grippewelle hat man temporär ganze Ländergrenzen dichtgemacht und EIn- und Ausreisesperren für bestimmte Länder verhängt? Bei welcher Grippewelle wurden zuletzt 14-tägige Quarantänen für infizierte Personen angeordnet?

              Man kann das alles meiner Auffassung nach nur ignorieren, wenn man die Viren wie auch deren Verbreitung für eine Art Zauberei oder Magie hält, auf die Kontakt- und Mobilitätsreduzierung überhaupt keinen Einfluss haben (oder beim Vergleich der Zahlen sogar die Verbreitung noch fördern). Aber selbst dann müsste man eine Erklärung dafür liefern, warum die Infektionszahlen mit Covid jetzt viel höher sind, als zu dem Zeitpunkt als diese Maßnahmen überhaupt oder in viel stärkerem Maße umgesetzt wurden.

              @beweis: Wie wäre es, du machst deinem Nickname mal Ehre und beweist stringent und mit Belegen, wie Covid trotz der obigen Einwände exakt das selbe wie eine normale Grippe sein kann? YX darf natürlich auch gerne 😉

            12. beweis

              @Seb

              Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man immer noch den mentalen Spagat hinbekommen kann, Covid mitsamt allen Maßnahmen wieder und wieder mit einer vollkommen ungebremst laufenden Grippewelle (die jeweiligen Impfungen wirken vergleichbar gut) gleichzusetzen.

              Wieso? Die Corona-Adaption verläuft zögerlicher wegen der Kontaktbeschränkungen. Ansonsten läuft das genau so durch wie jede Grippewelle. Die Maßnahmen jenseits des Social Distancing zeigen sich wirkungslos, inklusive Impfung oder Masken. Sonst würde unsere Welt heute anders aussehen. 2G ist der Beweis. Die Inzidenzen schießen in die Höhe, obwohl Ungeimpfte weitgehend entsorgt sind. Die Geimpften kuscheln, infizieren sich und sorgen so für die zeitverzögerte Adaption der Menschen.
              Die Impfungen wirken vielleicht wirklich vergleichbar scheiße wie bei der Grippe, wenn überhaupt. Genau deswegen hat in der Vergangenheit auch kein vernünftig denkender Mensch eine Impfpflicht für Grippe-Impfungen gefordert. Das wäre absurd. Die schützen nicht wirklich vor Ansteckung, nicht vor Erkrankung, nicht vor Weitergabe.
              Aber plötzlich spinnen alle rum und wollen die Menschen nur noch mit QR-Codes aus dem Haus lassen, mit denen sie ihre treue Gefolgschaft für bis heute nicht als halbwegs sinnvoll belegte Maßnahmen dokumentieren. Das ist das Ende von Freiheitlichkeit und körperlicher Selbstbestimmung.

              Bei welcher Grippewelle hatten wir monatelange Lockdowns, fast ein Jahr Schulschließungen…

              Bei keiner. Eben. Deine Aufzählungen beschreiben nur die gesellschaftlichen Maßnahmen – und die haben nichts mit der Unterschiedlichkeit oder Gefährlichkeit der Viren zu tun. Die Unterschiede existieren nur, weil wir Corona so engmaschig versuchen rauszutesten, wie das nie bei anderen Viren gemacht wurde. Weil wir früher nie auf die Idee kamen, gesunde Menschen, die womöglich in der Inkubationsphase sind, herauszutesten und zu sanktionieren.

              und beweist stringent und mit Belegen, wie Covid trotz der obigen Einwände exakt das selbe wie eine normale Grippe sein kann?

              Ernsthaft? Ist es an mir, für alles Beweise zu erbringen, damit ihr nicht elementare Grund- und Menschenrechte verwerft, außer Kraft setzt und Menschen wie Vieh ihrer körperlichen Unversehrtheit, Freiheit und Selbstbestimmung beraubt. Ernsthaft?
Wer so etwas macht oder befürwortet, der hat zu beweisen, warum.
              Und genau diesen Beweis bleibt ihr bis jetzt schuldig.

            13. beweis

              Nachtrag: …und wenn mir einer sagen würde: Siehste, du hälst ja selbst Social Distancing für sinnvoll, dann würde ich ihn in die Kinderkliniken schicken, in denen erhebliches Leid stattfindet, weil sich die Kinder während des Social Distancing nicht untereinander mit dem RS-Virus adaptieren konnten und daher seit einiger Zeit schwer erkranken.

              Social Distancing ist höchstens kurzzeitig sinnvoll, wenn wirklich mal „flatten the curve“ angesagt ist, weil alles aus den Nähten platzt. Das war aber nie wirklich der Fall, wie inzwischen belegt ist.

              Trotzdem war das kurzzeitige Innehalten und Zuhausebleiben der Menschen im Frühjahr 2020 absolut nachvollziehbar. Die Straßen waren leer – ganz ohne Kontrollen, Strafandrohungen, Ausgrenzung, Isolationsanordnung, Impfzwang (der es schon jetzt faktisch ist) oder Wut aufeinander.

              Das Kaninchen sollte aber spätestens dann seinen starren Blick von der Blindschleiche lösen, wenn hinter ihm sein Kinder in ernste Not geraten.

            14. djadmoros

              @Seb:

              »Bei welcher Grippewelle hatten wir monatelange Lockdowns, fast ein Jahr Schulschließungen und Reduktion von Präsenzunterricht, bei welcher Grippewelle wurde gut ein halbes Jahr lang fast der komplette Personenflugverkehr eingestellt, bei welcher Grippewelle hat man temporär ganze Ländergrenzen dichtgemacht und EIn- und Ausreisesperren für bestimmte Länder verhängt? Bei welcher Grippewelle wurden zuletzt 14-tägige Quarantänen für infizierte Personen angeordnet?«

              Eben.

              Die Frage ist, wieso Du glaubst, es habe sich dabei um rationale, wissenschaftlich begründete politische Entscheidungen gehandelt.

            15. djadmoros

              @pingpong:

              »… weil in jedem Fall die Zahl der Covid-Todesfälle um Größenordnungen höher liegt.«

              Jetzt bin ich aber sehr auf den Beleg dafür gespannt.

            16. pingpong

              Jetzt bin ich aber sehr auf den Beleg dafür gespannt.

              Wieso?
              „Grippe todesfälle weltweit“ o.ä. in google eingeben ist keine Raketenwissenschaft.

              Die mir bekannten Schätzungen für Grippe belaufen sich auf 100.000-650.000 weltweit/Jahr (ausgenommen 2020, da waren es viel weniger).
              https://www.who.int/news/item/11-03-2019-who-launches-new-global-influenza-strategy
              https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6815659/

              Die offiziellen Zahlen für Covid kennst du selber.

              Wenn du an einer ähnlichen Schätzung wie bei der Grippe interessiert bist wirst du hier fündig:
              https://www.economist.com/graphic-detail/coronavirus-excess-deaths-tracker

          1. beweis

            Und irgendwann geht der dann unter in dem Tag: #JedenWinterdieserBlödeSchnupfen

            Denn an Rhinoviren sterben auch Menschen, wenn sie sehr krank und geschwächt sind.

            Antwort
          2. Seb

            @djad
            Das ist auch ein und vor allem ein ganz anderes Problem und, als Antwort auf meinen Post, erneut ein sehr schöner Strohmann.

            Ich habe lediglich dagegen argumentiert, dass hier mal wieder eine Gleichsetzung Covid/Grippe stattgefunden hat. Ob diese Maßnahmen allesamt oder teilweise nicht sinnvoll waren, spielt dafür überhaupt keine Rolle, solange du nicht allen Maßnahmen jegliche Wirksamkeit absprichst.

            Antwort
            1. djadmoros

              @Seb:

              Ich bin anscheinend nicht der Einzige, der nicht so recht versteht, wofür und wogegen Du eigentlich argumentieren willst.

            2. Seb

              Dann solltest du sinnerfassend lesen lernen. Es tut mir wirklich leid, wenn du nicht verstehen kannst, dass ich eine Gleichsetzung von Covid und Grippe für verfehlt halte. Und dass mich wundere, wenn deine Antwort darauf absolut nicht das Geringste damit zu tun hat.

              Was spielt es für eine Rolle, ob ICH das für rationale Maßnahmen halte? Entscheidend ist in diesem Zusammenhang („Covid ist angeblich nicht gefährlicher als eine Grippe“)ausschließlich ob diese Maßnahmen gegen die Verbreitung von Covid (mehr oder weniger) wirksam sind oder nicht, weil es keine davon bei Grippewellen gab. Und wenn du der begründeten Auffassung bist, dass z.B. das Aussetzen von Interkontinentalflügen keinerlei Auswirkung auf die Verbreitung eines Virus hat, dann könntest du (vielleicht) irgendetwas Sinnvolles auf meine Frage antworten. Aber das wird nicht passieren, stattdessen wiest du maximal etwas anderes komplett an der Frage vorbei gehendes in den Raum stellen.

            3. Frogorek

              De facto ist das auch so, selbt die WHO sieht das so.
              Wenn man in den Podcast Indubio reinhört (Folge 184, der mit den drei unbotmäßigen Ärzten), so erfährt man die Einschätzung einer Corona Infektion aller dreier (und der WHO) und die fällt in etwa so aus: „mittelschwere Grippe“.

              Was ich auch nicht gewußt habe, der PCR Test kann zwischen Corona und Influenza Viren gar nicht dezidiert unterscheiden. Das ist auch der Grund warum der Test ab dem 1. Januar 2022 in den USA nicht mehr zur Anwendung kommen darf.

              Jedenfalls legt die Sentinel Gruppe des RKI wöchentlich eine Analyse aus den 600 Sentinel Praxen in D vor. Das Ergebnis der derzeitigen Pandemie sieht dann in etwas so aus (aus dem Gedächtnis) tatsächlich sind nur rund 6% der „erkrankten“ an Corona erkrankt. Bei rund 40% kann man den Erreger gar nicht feststellen. Somit machen RSV, Rhino, Influenza und anderes dann den Rest von 94% aus. Das deckt sich auch in etwa mit den US Amerikanischen Untersuchungen.

              Grundlose Panik und unwissenheit sowie das Bedürfnis die eigene womöglich mit einem unbekannten Risiko behaftete Entscheidung vor sich selbst und anderen rechtfertigen zu müssen. Das denke ich ich, ist der Motor des aktuellen Geschehens.

            4. pingpong

              @frogorek:

              Was ich auch nicht gewußt habe, der PCR Test kann zwischen Corona und Influenza Viren gar nicht dezidiert unterscheiden. Das ist auch der Grund warum der Test ab dem 1. Januar 2022 in den USA nicht mehr zur Anwendung kommen darf.

              Unfug.

              Primärquelle:
              https://www.cdc.gov/csels/dls/locs/2021/07-21-2021-lab-alert-Changes_CDC_RT-PCR_SARS-CoV-2_Testing_1.html

              Hintergründe zur Mißrepräsentation in diversen Medien:
              https://healthfeedback.org/claimreview/eua-withdrawal-for-cdc-covid-19-pcr-test-is-due-to-the-development-of-newer-tests-that-help-save-time-and-resources-not-because-the-test-is-faulty/

              Hier ist die Liste von in den USA durch die FDA zugelassenen Tests:
              https://www.fda.gov/medical-devices/coronavirus-disease-2019-covid-19-emergency-use-authorizations-medical-devices/in-vitro-diagnostics-euas-molecular-diagnostic-tests-sars-cov-2

              Bitte erkläre, warum die Liste voll von Tests ist die auf dem PCR Verfahren basieren, wenn dieses angeblich ab 2022 verboten ist.

    2. uepsilonniks Autor

      Und umso lauter sie nach Impfpflicht brüllen, umso sicherer können sie sich fühlen, nicht alleine die Arschkarte gezogen zu haben

      Gibt es für diesen psychologischen Mechanismus nicht einen Namen?

      Antwort
      1. beweis

        Ich würde das am ehesten mit der Krabbenkorb-Metapher beschreiben. Die ist nämlich kein ausschließlich weibliches oder feministisches Phänomen:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Krabbenkorb-Metapher

        Wenn ich in meiner Angst (und damit das alles endlich aufhört) auf Politik, Medien und Pharma höre und mir etwas spritzen lasse, dann aber plötzlich neue zusätzliche Ängste bekomme – nämlich, dass die Spritze nicht mein Problem löst, sondern mir noch ein weiteres, nämlich die Angst vor den Folgewirkungen bringt – dann will ich, dass es allen anderen wenigstens genauso geht.

        Umgangsprachlich läuft das meiner Meinung nach letztlich unter Missgunst. Ich glaube, das ist urmenschlich.

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          „Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht“

          Das erlebe ich in RL: Lauter angepasste Leute, denen es gut geht mit ihrem Mitläufertum. Leute, die mich nicht mehr sehen wollen, Leute, die richtig Angst haben, sie könnten sich anstecken und wie hypnotisiert auf die Infektionszahlen stieren…

          Antwort
          1. beweis

            Eben habe ich mit meiner Mutter gesprochen. Sie erzählte mir, dass ihre Freundinnen beim Weihnachtseinkaufsbummel so genervt gewesen seien, überall der Security ihre QR-Codes vorzeigen zu müssen und manchmal für einen blöden Schuhkauf sogar Formulare ausfüllen zu müssen.

            Als ich ihr dann erzählte, dass die doch zu den Glücklichen gehören, wusste sie gar nicht, was ich meine. Ungeimpfte können gar keinen Schuhladen mehr betreten, selbst mit negativem PCR-Test nicht mehr. Die sind vom Einkauf (jenseits Lebensmittel, Apotheke) komplett ausgeschlossen.

            Selbst wenn sie sich jetzt brechen lassen, ihre körperliche Unversehrtheit unterordnen würden, könnten sie sich frühestens in fünf Wochen wieder in einem Schuhladen Latschen kaufen (Impfung 1 + Impfung 2 + 2 Wochen).
            Meine Mutter wusste das noch gar nicht – hat ja auch nen QR-Code.

            Dann habe ich sie gefragt, wie wohl ein Ungeimpfter ohne Auto in ländlicher Region an seinen Corona-Schnelltest kommen soll, wenn er den Bus nur mit negativem Testergebnis besteigen darf (3G)?

            Da musste sie lachen, was mich einigermaßen grimmig gestimmt hat. Ihr Lachen war aber eher galgenhumoristisch, weil sie sich das gar nicht vorstellen konnte.

            Glückliche Sklaven eben.

            Antwort
            1. pingpong

              Gut dass wir problemlos die Amazon Bestellung bis in den letzten verfickten Winkel im hintersten Tal liefern können, aber die Bevölkerung mit Tests zu versorgen stellt offenbar eine unüberwindbare Schwierigkeit dar.

              Wie gesagt, Prioritäten.

              Diejenigen die meinen wir hätten überreagiert sehen es ebenso einseitig wie diejenigen die meinen wir hätten unterreagiert.

              Wir haben über- UND unterreagiert. Wir haben falsch gehandelt und wir weigern uns die Lektion zu lernen. Wir haben nach wie vor nicht die notwendige politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Infrastruktur, die notwendig ist um mit der Pandemie umzugehen (Unterreaktion). Und wir kompensieren es mit immer absurderen „Maßnahmen“ (Überreaktion).

            2. beweis

              Amazon Bestellung bis in den letzten verfickten Winkel im hintersten Tal liefern können, aber die Bevölkerung mit Tests zu versorgen stellt offenbar eine unüberwindbare Schwierigkeit dar.

              Stimmt doch gar nicht. Die Regale sind bei Lidl und Co. voll mit Tests. Und amazon liefert viele Artikel eben nicht in ländliche Bereiche. Das hatte ich schon mehrmals.

              Es geht bei den Maßnahmen mittlerweile darum, die Menschen auszugrenzen und ihnen das Leben so schwer wie gerade noch rechtlich halbwegs möglich zu machen. Es geht null um Infektionsschutz, sonst würden Getestete besonders willkommen geheißen werden in Geschäften.

              Natürlich kann eine solche „Überreaktion“ mal vorkommen. Dass sie aber nicht hinterfragt und zurückgenommen, sondern immer weiter verschärft wird, belegt den Vorsatz, eben nicht den Infektionsschutz als oberstes Ziel zu betreiben, sondern die Konformitätsunwilligen zu brechen.

              Und an der Stelle wird’s ekelhaft.

            3. pingpong

              @beweis:

              Du hast geschrieben

              Dann habe ich sie gefragt, wie wohl ein Ungeimpfter ohne Auto in ländlicher Region an seinen Corona-Schnelltest kommen soll, wenn er den Bus nur mit negativem Testergebnis besteigen darf (3G)?

              Das ganze ist ein Pseudo-Problem. Bitte zeige mir die ländliche Region, die weder von amazon noch von der Post beliefert wird, wo es aber andererseits selbstverständlich öffentliche Busverbindungen gibt. Die Logistik für eine flächendeckende Versorgung mit Schnelltests wäre vorhanden. Du besitzt eine bemerkenswerte Gabe, dir auf der einen Seite die schlechtest möglichen Sonderfälle zu konstruieren (s. Zitat oben), auf der anderen Seite aber das bestmögliche allgemeine Ergebnis anzunehmen („ist nur eine Grippe“) – egal wie unwahrscheinlich beides ist.
              So hat die Diskussion keinen Sinn, was ich bedaure weil ich mich gerne mit dir unterhalten.

              Dass sie aber nicht hinterfragt und zurückgenommen, sondern immer weiter verschärft wird, belegt den Vorsatz, eben nicht den Infektionsschutz als oberstes Ziel zu betreiben, sondern die Konformitätsunwilligen zu brechen.

              Unfug. Diese Kriegsrhetorik („konformitätsunwillige zu brechen“) hilft niemandem weiter.

              Wie effektiver Infektionsschutz aussieht wissen wir seit Beginn der Pandemie: Abstand halten, Masken, Testen, Quarantäne, Isolation von Infizierten, Hände waschen, contact tracing, große Versammlungen auf engem Raum vermeiden.

              Es macht kein überzeugendes Bild, wenn du seit einem Jahr vehement gegen die meisten dieser Dinge bist, und dich dann darüber beklagst der Infektionsschutz wäre nicht „oberstes Ziel“. Vielleicht ist er es deshalb nicht, weil zuviele Menschen zuviel Energie darauf verwenden es zu verhindern?

              Im übrigen schrieb ich:
              Davon abgesehen ist die Schwerfälligkeit und der Mangel an Nuancierung (nicht nur) der Regierung in der Diskussion um Impfpflicht lächerlich. Die Altersverteilung der Impfnebenwirkung ist viel weniger schief als die der Schäden von Covid. Das relative Risiko variiert sehr stark mit dem Alter, und das Kosten/Nutzen Verhältnis kann sich umdrehen. Impfpflicht für Kinder abzulehnen ergibt Sinn.
              Dass die Regierung sich weigert bei Impfvorschriften nach Alter, Gesundheitszustand, vorheriger Infektion, Genesung etc zu differenzieren ist ein Witz. Widerstand gegen diese an Plumpheit schwer zu überbietende Politik ergibt ebenfalls Sinn.

            4. beweis

              @pingpong

              Ich werde hier nicht meine Aufenthaltsorte veröffentlichen, aber in der kleinen Brandenburger Gemeinde gibt es keine Testinfrastruktur. Das nächste Testzelt ist Luftlinie 14 Kilometer entfernt, jedoch ist eine Bushaltestelle vorhanden und es leben Menschen ohne Auto dort, z.B. mein Waldschrat-Nachbar.
              Wie kommt dieser 75-Jährige nun zu dem Testzelt, das er besuchen muss, bevor er den Bus besteigen darf, der 300 Meter von ihm entfernt hält? Und wie kommt er in den Supermarkt, wenn er den Bus nicht nehmen darf?
              Das mag ja den Regelungswütigen vollkommen egal sein und betrifft sicher nur eine Minderheit – warum interessiert sich für diese Minderheit allerdings kein Schwein?
              Und natürlich kommt da die Post. Aber viele Anbieter bei amazon liefern ihre Produkte nicht an diese Orte, warum auch immer. Natürlich kann man dann etwas anderes bestellen, das geliefert wird. Bei manchen Sachen muss man aber wirklich in einen Laden gehen, um sie zu bekommen.

              All diese Einschränkungen sind mit Infektionsschutz nicht nachvollziehbar zu begründen.

              Du liest mich etwas falsch: Ich schreibe in dem Thema immer zur Verhältnismäßigkeit und forderte noch nie Infektionsschutz als oberstes Ziel. Das oberste Ziel muss der Erhalt der Menschlichkeit, unserer Grund- und Freiheitsrechte sein. Beschneidungen und Einschränkungen bedürfen eines Beleges ihrer Sinnhaftigkeit, sonst müssen sie sofort eingestellt werden.

              Wenn Menschen Härten ausgesetzt und ihre Abwehrrechte gegenüber dem Staat ausgeschaltet werden, dann muss der Staat diese Härten rechtfertigen. Wenn er das nicht kann, muss er die Härten abstellen.

              Wenn er das nicht macht, dann ist er kein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat mehr.

              Klar sehe ich, dass du dich auch gegen viele der Übergriffigkeiten aussprichst, trotzdem widersprichst du immer wieder fast reflexhaft meinen Darstellungen, selbst wenn sie ganz subjektiv gemalert sind.

              Und warum ist „Konformitätsunwillige zu brechen“ Kriegsrhetorik? Ich finde, das beschreibt es ziemlich treffend – denn 2G ist im Grunde genau das.

            5. pingpong

              Und natürlich kommt da die Post. Aber viele Anbieter bei amazon liefern ihre Produkte nicht an diese Orte, warum auch immer. Natürlich kann man dann etwas anderes bestellen, das geliefert wird. Bei manchen Sachen muss man aber wirklich in einen Laden gehen, um sie zu bekommen.

              Du hast mich eventuell missverstanden. Ich meinte nicht, dass dein Waldschrat-Nachbar sich den kompletten Bedarf für sein Leben bei amazon bestellen soll.
              Ich wollte darauf hinaus, dass es m.E. kein Problem darstellen kann, Schnelltests per post oder von mir aus mit amazon-Logistik auszuliefern.
              Das Problem, welches du konstruiert hast

              Dann habe ich sie gefragt, wie wohl ein Ungeimpfter ohne Auto in ländlicher Region an seinen Corona-Schnelltest kommen soll, wenn er den Bus nur mit negativem Testergebnis besteigen darf (3G)?

              ist keines. Einmal in der Woche bringt der Postbote eine Ladung Schnelltests, und wenn der Waldschrat das Bedürfnis verspürt sich in die Zivilisation zu begeben um im Dorfladen seines Vertrauens ein paar Dinge zu besorgen, dann macht er zuhause den Test und steigt frohen Mutes in den Bus.

            6. Hugor

              warum ist „Konformitätsunwillige zu brechen“ Kriegsrhetorik? Ich finde, das beschreibt es ziemlich treffend – denn 2G ist im Grunde genau das.

              Sehe ich auch so. Wird ja teilweise sogar ziemlich offen kommuniziert, dass die Einschränkungen für Ungeimpfte in erster Linie Druck ausüben sollen, um sie zur Impfung zu bewegen.

              Es scheint sich alles nur noch darum zu drehen, die Impfquote zu maximieren. Selbst die (öffentlichen) Pro- und Kontradiskussionen zur Impfpflicht erschöpfen sich ja weitestgehend darin zu erörtern, ob die Pflicht sein muss oder ob man auch ohne ausdrückliche Pflicht die Menschen dazu bringen kann, sich impfen zu lassen. Die Option, den Menschen ihre freie Entscheidung zu lassen und zu akzeptieren, dass halt ein gewisser Teil trotz allen guten Zuredens nicht von den Vorteilen der Impfung zu überzeugen ist (aus welchen rationalen oder irrationalen Gründen auch immer), scheint gar nicht zu existieren.

            7. beweis

              Es scheint sich alles nur noch darum zu drehen, die Impfquote zu maximieren.

              Und das dehnt sich jetzt auch auf die 5-11-Jährigen aus. Berlins neue Frauenmeisterin Giffey will mobile Impfteams an die Grundschulen und Kitas schicken und bereitet das schon vor, bevor überhaupt eine STIKO-Empfehlung vorliegt.
              https://www.morgenpost.de/berlin/article234000817/Giffey-will-Kinder-an-Schulen-und-Kitas-impfen.html

              Diese Impfteams werden sicher mit besonderen Anreizen arbeiten, da Bratwürste nicht wirken bei den Kleinen. Ich vermute eher kleine Plastik-Dinos oder Püppchen, um die an die Nadel zu bekommen.

              Wissenschaftler und Mediziner sind sich einig, dass Kinder nicht einfach nur kleine Erwachsene sind. Daher ist es absolut verantwortungslos, ohne Langzeitbeobachtungen irgendein Zeug in sie zu spritzen – und das nur aus purem Eigennutz und Egoismus der Erwachsenen, da Kinder in der Altersgruppe so gut wie keine Problem in der Adaption von Corona-Viren haben.

              Aber sie sollen belohnt werden. Wenn nicht durch Spielzeug, dann dadurch, dass sie künftig nicht mehr getestet werden.

              Auch mein Kind hat mir mitgeteilt, dass es geimpft werden möchte, damit es nicht mehr diese Tests mitmachen muss. Die Mutter ist sehr impfgeil. Ich weiß nicht, was ich tun kann, um das wenigstens etwas herauszuzögern.

            8. Hugor

              Mein eigener Sohn ist in der zweiten Klasse. Meine Frau (geimpft) und ich (ungeimpft) sind uns einig, dass wir seine Impfung wenn irgend möglich vermeiden wollen, aber das Problem ist auch der allgegenwärtige gesellschaftliche Druck. Den Kindern braucht man gar nichts zu schenken, die kann man ggf. ganz direkt beeinflussen.
              Letztens kam unser Sohn ganz aufgelöst von der Schule nach Hause und meinte (ohne dass sich für uns aufklären ließ, woher genau das kam), er will möglichst schnell geimpft werden, weil er nicht sterben will. Es ist uns gelungen, ihn zu beruhigen. Aber sollten in der Schule irgendwann die meisten geimpft sein, glaube ich nicht, dass er es psychisch durchstehen würde, ungeimpft zu bleiben…

            9. beweis

              Klar, aber er soll ja nicht unbedingt der Live-Beta-Tester sein. Dagegen halte ich Hinauszögern für das einzig realistische Mittel. Vielleicht empfiehlt die STIKO das ja nur für Vorerkrankte – aber da glaube ich nicht wirklich dran bei den politischen Vorgaben.
              Es wird bei den Kindern eine politische Impfung, ohne dass sie daraus einen erkennbaren Nutzen ziehen, außer dass die ihnen auferlegten Maßnahmen zur Belohnung erlassen werden. Aber selbst das ist unwahrscheinlich, wenn man das Impfversagen betrachtet.

            10. djadmoros

              @beweis, @Hugor

              Meine beiden sind geimpft, allerdings auf eigene Entscheidung, da sie inzwischen volljährig sind. Neben dem Druck, den die Mutter ausgeübt hat, hat ganz sicher auch der allgemeine soziale Druck eine Rolle gespielt. Ich wurde da schlicht vor vollendete Tatsachen gestellt.

            11. Billy Coen

              @ pingpong
              “ Einmal in der Woche bringt der Postbote eine Ladung Schnelltests, und wenn der Waldschrat das Bedürfnis verspürt sich in die Zivilisation zu begeben um im Dorfladen seines Vertrauens ein paar Dinge zu besorgen, dann macht er zuhause den Test und steigt frohen Mutes in den Bus.“

              Du schreibst hier mal wieder kompletten Käse, nur um deine Narrative zu retten.

              https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/nationale-teststrategie/faq-covid-19-tests.html

              Daraus:

              „3G-fähige Testnachweise werden vor allem durch Personen oder Einrichtungen ausgestellt, die zur Leistungserbringung nach der Coronavirus-Testverordnung berechtigt sind. Dazu zählen insbesondere Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, Teststellen von Rettungs- und Hilfsorganisationen, kommunal betriebene Teststellen sowie private Teststellen, die vom öffentlichen Gesundheitsdienst mit der Durchführung von Testungen beauftragt wurden.“

              Die von amazon gelieferten Selbsttests bringen Menschen in ländlichen Regionen, die du mit deiner gegenüber Menschen, die sich nicht so verhalten, wie von dir gewünscht, gewohnt respektvollen Art als „Waldschrate“ bezeichnetest, absolut Null Komma gar nix. Es mag lokale Ausnahmen geben (davon weiß ich nichts), aber die Regel ist, dass Selbsttests, die ohne Beisein befugten Personals durchgeführt wurden, als Nachweis nicht anerkannt werden. Das Beispiel von beweis ist nicht konstruiert sondern sehr real.

            12. pingpong

              @billy:

              Dir geht es hier mal wieder hauptsächlich darum, irgendwas zu kritisieren.

              Mir ist durchaus bewusst, dass die aktuellen Regelungen eventuell unzureichend sind für das was ich vorschlage, es ging ja um das Prinzip. Und Regeln kann man ändern. Deine Gesetzestreue und -kenntnis sind jedenfalls vorbildlich. So wie du hier einen Vorschlag mit Verweis auf Regeln abwimmelst, darf man sicher davon ausgehen dass du dich auch ansonsten genauestens an alle Vorgaben hältst. Denn Regeln sind nunmal Regeln, und wenn die einmal feststehen dann kann man sie nur mehr in Ausnahmefällen ändern, nicht wahr?
              Ich freue mich darauf, wenn du diese „tut mir Leid, Regel ist Regel, kann man nichts machen“ Einstellung auch bei allen anderen Covid Bestimmungen durchziehst. Oder kommt deine ganz neue Regeltreue nur dann zur Anwendung wenn du mir damit ans Bein pinkeln kannst, und ansonsten heißt es wie gehabt Maßnahmen kritisieren wo es nur geht?

              Hier in Österreich haben wir das bis Ende Oktober genau so gemacht wie von mir beschrieben:
              Wenn die Selbsttests online verifiziert werden (durch digitale Erfassung), sind sie in Österreich (ausgenommen in Wien) auch als „Zutrittstests“ (3G-Nachweis) gültig. Nachdem das Testergebnis online bestätigt wurde, erhält man einen gültigen QR-Code per SMS oder E-Mail. Das Ergebnis der Selbsttests ist 24 Stunden gültig.
              Tests abholen (bzw. zustellen lt. meinem Vorschlag), zuhause den Test registrieren (code scannen), Test zuhause machen, 3G Nachweis aufs Handy erhalten. Ist kein Hexenwerk, könntet ihr in D auch machen.

              In Wien gilt es deshalb nicht, weil die seit Frühjahr einen eigenen Weg gehen und von Beginn an nur auf PCR Tests setzen („Alles gurgelt“)
              Ab Ende Oktober gab es dann in ganz Ö ein neues Testkonzept, wo auch die restlichen Bundesländer auf PCR-Gurgeltests umgestellt haben. Dazu habe ich schon ein paar mal was geschrieben. Funktioniert ganz ähnlich, der einzige Unterschied ist dass man die Probe an einer Sammelstelle abgeben muss (sind überall verfügbar, Apotheken, Supermärkte…), von wo sie dann weiter ins Labor transportiert werden.
              Auch das ließe sich logistisch lösen, sodass man nicht auf ein Verkehrsmittel angewiesen sein muss.

              Den Waldschrat habe ich übrigens von beweis übernommen, der mir seinen Nachbarn mit diesem Wort vorgestellt hat. Deine wie üblich geschliffenen persönlichen angriffe gehen ins Leere.

            13. pingpong

              Den Entscheidern geht es nicht im geringsten darum, dem Volk das Testen einfach zu gestalten.

              Und das ist ein großer Fehler (von vielen den die Entscheider machen).

              Ich freue mich darauf, mit dir zusammen für eine möglichst flächendeckende, einfache und umfassende Test-Strategie zu werben! Auf dass die Entscheider in dieser Sache auf uns hören! Vielleicht finden wir hier im Forum sogar noch andere Mitstreiter für diese wichtige Sache?

            14. pingpong

              Gerne, hier:

              Eine umfassende Teststrategie ist die Basis für eine erfolgreiche Bekämpfung der Pandemie. Der test-trace-isolate (TTI) Ansatz hat nicht ohne grund das „test“ ganz an erster Stelle Anfang. Die Aufgabe von Tests besteht darin, herauszufinden wo sich die Krankheit befindet, nicht darin, Menschen zu stigmatisieren. Wenn man nicht weiß wo sich die Krankheit befindet, ist man blind. Man hat keinen Überblick über die epidemiologische Lage, die sich bei Covid bekanntlich sehr rasch ändern kann, und kann erst reagieren wenn es zu spät ist.

              Aus diesen Gründen wäre es wichtig, eine fächendeckende und umfassende Testinfrastruktur zu haben, die es allen Menschen (unabhängig von Impf- oder Genesenen-Status) ermöglicht sich so einfach und schnell wie möglich regelmäßig zu testen. Ideal wäre eine Testfrequenz von 2-3 mal pro Woche, ähnlich wie das in den Schulen hier in Ö bereits seit längerem gemacht wird.
              Für den großflächigen Einsatz zum Zweck der epidemiologischen Überwachung ist Testfrequenz wesentlich wichtiger als Genauigkeit, daher spricht wenig gegen die Verwendung von Antigen-Schnelltests, mit nachfolgendem PCR Test zur „Kontrolle“ sollte der Schnelltest anschlagen.

              Kritikpunkte an der derzeitigen Teststrategie:
              * Die Aufspaltung in Geimpft/Ungeimpft ergibt keinen Sinn. Alle sollen sich testen.
              * Die Verfügbarkeit von Teststationen lässt zu wünschen übrig.
              * Wenig Möglichkeiten wie Menschen einfach, schnell und regelmäßig zuhause selbst testen können.

              Für die konkrete Umsetzung bietet es sich an, auf die Expertise von Ländern oder Städten zurückzugreifen, die solche Strukturen bereits umgesetzt haben. Beispielsweise hat Wien seit fast einem Jahr ein flächendeckendes PCR Testsystem. Die Stadt Wien alleine hat dabei eine ähnliche PCR Testkapazität wie ganz Deutschland(!)
              (Wien ca 400.000 / Tag, Deutschland ebenfalls an die 400.000 / Tag)
              Für die Umsetzung von flächendeckenden Selbsttests mitsamt der notwendigen digitalen Infrastruktur gibt es ebenfalls genug andere Länder, auf deren Erfahrungen man zurückgreifen kann.

              Das Ziel besteht darin, das Infektionsgeschehen möglichst genau zu überwachen, um rechtzeitig und präzise (lokal) zu reagieren. Sobald Symptome auftreten sollten sich Menschen isolieren, aber dann muss die notwendige Test-Infrastruktur vorhanden sein, um möglichst rasch Gewissheit zu bekommen. Auf diese Weise kann die Isolation so kurz wie möglich gehalten werden.

              Testen ist lediglich der wichtige erste Schritt. Testen bedeutet, die Augen zu öffnen und zu sehen, was vor sich geht, wo das Virus ist, wie es sich bewegt. Ohne Tests kann man das nicht wissen. Und wenn man das nicht weiß, kann man vor Ort nicht reagieren. Wenn man nicht weiß was vor sich geht, kann man nicht handeln. Regelmäßiges Testen kann Informationen darüber liefern, was vor sich geht. Damit man handeln kann.

            15. Billy Coen

              @ pingpong

              Bemerkenswert, wie du es schaffst, ausgehend von deinem diesbezüglich eh schon hohen Niveau, in immer neue Sphären intellektueller Unredlichkeit vorzudringen.

              Den Bullshit, den du beweis mit der Schlussfolgerung, er würde nur Probleme konstruieren, reingedrückt hast, auf einmal als „Vorschlag“ darzustellen, was aber nicht im geringsten dazu passt, dass du all das mit der erkennbaren Überzeugung, im Recht zu sein geäußert hast, ist selbst für deinen Standard armselig.

              Deine Versuche, nur damit DU wieder als der große Weise aus der ganzen Sache hervorgehen kannst, mich als den – natürlich nur selektiv – regeltreuen darzustellen, um weiter von deinem abermaligen Fail abzulenken, stammen wohl auch aus der Taschenbuchausgabe von „Rabulistik für Dummies“.

              Ich weise nicht auf die Tatsachen hin, weil ich dir nur widersprechen will – ehrlich, Hasi, es gibt nicht viele Menschen auf diesem Planeten, deren Wichtigkeit derlei Verhalten weniger notwendig machen könnten als du – ist ebenfalls an Dämlichkeit schwerlich zu überbieten. Du hast einfach im Brustton der Überzeugung, hier mal ein paar „Deppen“ die Welt erklären zu können, absurden Schwachsinn gelabert. Dich darauf hinzuweisen, hat nichts mit Widerspruch aus Prinzip zu tun. Es ist schllicht das Hinweisen auf Tatsachen. Dein dümmliches Geschwalle, um dich selbst als den großen „out of bounds“ denkenden Typen darzustellen, ist, vor allem vor dem Hingtergrund der hier abgelaufenen Diskussion und deiner Äußerungen, vollends absurd. Und dabei natürlich noch zu insinuieren, dass mir, wenn ich es nicht gegen derlei wichtige Personen wie dich zu Felde führen kann, Regeln eigentlich gar nicht so wichtig seien… naja, wie gesagt: erbärmlich!

              Weißt du, ich kenne diese Regeln, weil ich als freigestellter Betriebsrat täglich mit ihnen, ihren Auswirkungen auf die sie umsetzen müssenden Betriebe und vor allem die betroffenen Menschen konfrontiert bin. Sie sind quasi derzeit mein täglich Brot. Ich weiß, wovon ich spreche und habe deshalb sofort gemerkt, dass du hier einfach Gülle absonderst. Ich bin halt nicht nur ein sich selbst fälschlich für allwissend haltender Dummschwätzer. Ich vegetiere nicht seit zwei Jahren in einem Luftschutzbunker vor mich hin, sondern erlebe das alles sehr direkt, quasi an der Basis.

              Also bitte: sei doch EINMAL ehrlich, räum ein, Bullshit geredet zu haben, anstatt dich selbst darzustellen, als den, der doch nur „Vorschläge“ machen wollte, wie es ja ach so viel besser laufen würde und dabei auch noch auf billigste Weise die Nummer gegen denjenigen, der dich auf deinen Bullshit hingewiesen hat, umzudrehen. Sei doch wenigstens EINMAL kein Kotzbrocken. Denn das, was du hier abziehst, sollte echt sogar für dich unter deinem Niveau sein.

            16. pingpong

              @blume billy:

              Das Problem das beweis oben beschrieben hat IST konstruiert, in dem Sinn als dass es mit alltäglichen Mitteln, die wir bereits haben und für die man quasi nichts neu schaffen müsste, lösbar ist. Ich habe darauf hingewiesen, weil ich es für wesentlich konstruktiver halte sich auf Lösung zu konzentrieren anstatt auf das Problem.

              Warum du hier reinplatzt und was dich zu diesem Ausbruch bewegt hat entzieht sich meinem Verständnis. Du weißt nichts über mich und meine Situation. Bitte geh weg.

            17. beweis

              @pong

              Bitte geh weg.

              Wieso denn das? Als @seb letztens um die Ecke kam, hast du ihn auch begrüßt, bis er für meine Familie und mich ein Verrecken ohne gesellschaftliche Hilfe und Unterstützung akzeptabel fand.

              Es ist genau dieses Symptom, nämlich sich in seiner Angstblase mit seiner eigenen Realität einzumauern, was den Corona-Totalitarismus erst ermöglicht. Würde eine wirklich offene, breite Diskussion über Maßnahmen, politische Entscheidungen, Beinträchtigung von Minderheiten oder Einschränkung von Grundrechten stattfinden, sähe die Welt ganz anders aus.

              Aber es werden Kanäle bei YT gelöscht, kritische Journalisten gecancelt, Wissenschaftler ausgegrenzt; es wird vom Innenministerium vorsätzlich Angst geschürt, es werden ITS-Zahlen getürkt und Lügen über Impfskeptiker in die Welt gesetzt.
              Das ist unterste Schublade – das ist der Welt, in der ich groß wurde, komplett unwürdig.

            18. pingpong

              @beweis:

              Bitte geh weg.

              Wieso denn das? Als @seb letztens um die Ecke kam, hast du ihn auch begrüßt, bis er für meine Familie und mich ein Verrecken ohne gesellschaftliche Hilfe und Unterstützung akzeptabel fand.

              Du sprichst von diesem Faden. Meine einzige Interaktion mit seb bestand darin, dass ich ihn fragte ob er sie noch alle hätte. Was soll die unaufrichtige Unterstellung ich hätte ihn begrüßt?

              Ich habe i.A. nichts dagegen, wenn Leute sich sachlich in eine Diskussion einklinken und wenn zumindest in Ansätzen erkennbar ist, dass sie an einer aufrichtigen Diskussion interessiert sind. billy platzt mit zwei Beiträge herein, einer länger als der andere, bei denen man die genannten Qualitäten mit der Lupe suchen muss. Deshalb habe ich ihn gebeten zu gehen.

              Was der Rest deines Beitrages (Corona-Totalitarismus etc) damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

            19. Renton

              @Billy

              Du hattest mich vor einiger Zeit zu recht gebeten, verbal mal etwas abzurüsten. Ich kann nicht hellsehen, aber hättest Du Dein Eingangsstatement nicht mit „Du schreibst hier mal wieder kompletten Käse, nur um deine Narrative zu retten“ begonnen, hätte pingpong vielleicht anders geantwortet. Man weiß doch inzwischen, dass er Österreicher ist (zumindest dort lebt), da kann er sich bezüglich der deutschen Regeln ja mal irren.

              @pingpong

              Dessen ungeachtet verstehe ich nicht, wieso Du nicht einfach Deinen Irrtum zugibst. Ich werde jetzt nicht nochmal alle Kommentare lesen, aber wenn es Dir um das gemeinsame Erarbeiten sinnvoller Regeln geht, müsstest Du das vielleicht besser kenntlich machen. Wahrscheinlich sind Deine Intention und Vorstellungen inzwischen nicht nur mir nebulös geworden.

            20. Billy Coen

              @ Renton

              Da hast du grundsätzlich Recht. Ich hab mich hinreißen lassen.

              Dass er Österreicher ist, entlastet ihn aber nicht. Wer so aufrüstet und mal eben als Fakt hinstellt, beweis würde Probleme konstruieren, verhält sich arrogant und überheblich. Er hat seine Sicht nicht als Mutmaßung ausgedrückt, erst nach Hinweis ist er auf die Schiene ausgewichen, er wolle doch nur Vorschläge für Alternativen erarbeiten. Das passt nicht.

              Es dauert ungefähr 30 Sekunden, um sich über Google die Info einzuholen, dass beweis‘ Darstellung, dass Leute in ländlichen Gegenden ohn Zugang zu Testzentren etc. kaum eine Möglichkeit haben, noch mobil zu sein, wenn sie dafür auf ÖPNV angewiesen sind, den Tatsachen entspricht.

              Dass er sich infolge meiner zugegeben wenig diplomatischen Einleitung von mir angegriffen gefühlt hat und sich deshalb schwer tat, seine eigenen Fehler einzuräumen und stattdessen versuchte, die Nummer mit ziemlich peinlich durchsichtigen Manövern gegen mich zu drehen, kann ein Motiv sein – wäre menschlich nachvollziehbar und räume ich gerne ein. Obwohl mich seine Forenvita bei dem Thema zweifeln lässt, dass er bei weniger konfrontativer Eröffnung deutlich anders agiert hätte. Ich habe bei ihm schon oft gemerkt, dass er sehr empflindlich reagiert, wenn man ihm Unsinn nachweist und er auch bei anderen weit freundlicher auftretenden Usern immer wieder exakt diese Strategien des Ablenkens und Umkehrens von Argumenten angewendet hat, um irgendwie am Ende doch als der dazustehen, der es halt einfach besser weiß. Bisweilen wirkt er geradezu leicht narzisstisch.

            21. pingpong

              @renton:

              Dessen ungeachtet verstehe ich nicht, wieso Du nicht einfach Deinen Irrtum zugibst.

              Von welchem Irrtum sprichst du?

              Ich werde jetzt nicht nochmal alle Kommentare lesen, aber wenn es Dir um das gemeinsame Erarbeiten sinnvoller Regeln geht, müsstest Du das vielleicht besser kenntlich machen. Wahrscheinlich sind Deine Intention und Vorstellungen inzwischen nicht nur mir nebulös geworden.

              Ich schrieb als Antwort auf beweis, welcher sich folgende Frage stellte

              Dann habe ich sie gefragt, wie wohl ein Ungeimpfter ohne Auto in ländlicher Region an seinen Corona-Schnelltest kommen soll, wenn er den Bus nur mit negativem Testergebnis besteigen darf (3G)?

              das hier:

              Das ganze ist ein Pseudo-Problem. Bitte zeige mir die ländliche Region, die weder von amazon noch von der Post beliefert wird, wo es aber andererseits selbstverständlich öffentliche Busverbindungen gibt. Die Logistik für eine flächendeckende Versorgung mit Schnelltests wäre vorhanden.

              Wichtig ist hier der Konjunktiv „wäre vorhanden“, welcher die Beschreibung nicht als Tatsachenbehauptung, sondern als hypothetische Möglichkeit, als Vorschlag, kennzeichnet.

              Später habe ich noch einmal klargestellt:

              Du hast mich eventuell missverstanden. Ich meinte nicht, dass dein Waldschrat-Nachbar sich den kompletten Bedarf für sein Leben bei amazon bestellen soll.
              Ich wollte darauf hinaus, dass es m.E. kein Problem darstellen kann, Schnelltests per post oder von mir aus mit amazon-Logistik auszuliefern.

              Auf den Einwand von billy, die Sache scheitere an Regel dass ein gültiger 3G Test nur durch geschultes Personal ausgestellt werden dürfte, habe ich die offiziellen Bestimmungen aus Ö zitiert, um zu zeigen dass man durchaus ein System aufsetzen kann, bei dem ein gültiger 3G Test ohne Beisein von Fachpersonal durchgeführt wird (Abschnitt „Wann gilt ein Selbsttest als „Zutrittstest“?“). Wir haben das in Ö ein gutes dreiviertel Jahr so gehandhabt, bevor wir kürzlich auf PCR umgestiegen sind.

              Wenn du mir sagst was für dich dabei nebulös ist, kann ich es bestimmt konkreter erklären.

            22. Renton

              Jetzt nichts mehr. Das Problem war wahrscheinlich der Satz „Das ganze ist ein Pseudo-Problem“. Ich weiß nämlich noch, dass ich beim Lesen selber darüber nachgedacht habe, Dich darauf hinzuweisen, dass es ein reales Problem ist, aufgrund der Bestimmungen in Deutschland. Nur hast Du mit „Pseudo-Problem“ anscheinend gemeint, dass es ein zwar reales, aber künstlich, bzw. regulativ erzeugtes Problem ist. Das kam offensichtlich bei mindestens zwei Lesern (Billy und mir) nicht so an.

              Für mich war das erstmal wieder genug Beitrag zur Corona-Diskussion. Ich habe noch nie eine derartige Verdichtung von Politikversagen erlebt wie bei diesem Thema. Und ich habe gerade 16 Jahre Merkel hinter mir. (Was natürlich auch mit der Grund für das aktuelle Versagen ist.) Die Spaltung in unserer Gesellschaft, die Hetze, die betrieben wird, zunehmend und vor allem auch von oben nach unten, kotzen mich immer mehr an.

            23. Renton

              @Billy

              Wahrscheinlich war’s ein Missverständnis – s. pingpongs Antwort an mich. Ich mache mir nicht die Mühe, jeden Kommentar nachzulesen, um zu schauen, ob pingpong mich nicht nasführt. Dass er an anderer Stelle ein schwieriger Diskutant ist, will ich gar nicht leugnen. Ich bin wahrscheinlich nicht so menschenkennerisch wie Du, um Strategien und Absichten so gut zu durchschauen. Dafür bin ich zu sehr Eigenbrötler.

            24. pingpong

              @renton:

              Ich kann nachvollziehen, dass man meine Worte auch anders verstehen kann und werde versuchen in Zukunft unmissverständlicher zu formulieren.

              In einem Gespräch kann man auf die Aussage „das ist doch kein Problem, schau, du kannst das und das und das machen“ immer antworten: „Doch es ist ein Problem, dieser Mensch hier ist davon betroffen. Du hast gesagt, es ist kein Problem. Du Lügner!“

              Wer so antwortet, der will(!) sich auf das Problem konzentrieren. Ich habe vorhin ganz bewusst geschrieben, ich halte es für konstruktiver sich auf die Lösung zu konzentrieren, anstatt auf das Problem. Man kann(!) sich natürlich auf das Problem konzentrieren. Das sagt auch etwas über die Absichten des Diskutanten aus. Es steht dann aus meiner Sicht etwas anderes im Vordergrund als das Interesse an einer aufrichtigen Diskussion.

      2. beweis

        Hier ist noch ein spannender Ansatz, diese Phänomene zu erklären. Natürlich schalten die meisten innerlich ab, wenn es ums Thema Massenpsychose geht, aber ich halte das für bedenkenswert:

        Antwort
        1. djadmoros

          Ich finde diesen Erklärungsansatz sehr überzeugend. Es ist das folgerichtige, ja zwingende Resultat, wenn eine Gesellschaft kollektive Ängste aufbaut, ohne eine rationale Lösung als Ausweg bereitstellen zu können – oder zu wollen. Dann müssen symbolische und magische Lösungen her, auch Sündenböcke und Exorzismen. Katholik-turned-Maoist-turned-Katholik Winfried Kretschmann beschwört ja schon den Impf-Moses.

          Und es kommt zu einer negativen Rückkoppelung, wenn die Magie nicht funktioniert. Wenn das Licht am Ende des Tunnels ausbleibt (das uns mehrfach versprochen wurde wie der Sieg nach »nur noch einer letzten Anstrengung« vor jeder großen Offensive des Ersten Weltkriegs), kommt der nächste psychotische Schub. Wer außer Alice Weidel stört sich denn im Parlament noch am Wegwischen aller roten Linien? Der Wahnsinn kam erst schleichend – am Anfang war es noch ein kollektives Einheitserlebnis, wie »August 1914« – jetzt beginnt der Wahnsinn zu galoppieren.

          Lauterbach als Gesundheitsminister. Ein politischer Pate von Finanzkriminellen als Kanzler. Impf-Werbekampagne der bekanntesten Unternehmen. Geplanter Approbationsentzug für ungeimpfte Ärzte in Österreich. Kernschmelze bei den Intellektuellen: Habermas, Chomsky, Misik, Eisenberg, Propagandaartikel in vormals kritischen Fachjournalen. Umfallende Linke (die hatte schon Schlagseite), umfallende FDP. Autoritarismus »on steroids« bei den Grünen.

          Ein Kreuzzug im Namen des Impf-Gottes. Ich warte nur noch auf Leute, die sich öffentlich TÜV-Plaketten auf die Schulter tätowieren lassen, um ihr Leben seinem eingeborenen Sohn und Erlöser, dem Booster, zu weihen …

          Antwort
          1. beweis

            @djadmoros

            Es ist wirklich irre. Als hätte es nie einen Konsens über grundlegende gesellschaftliche Werte gegeben. Alles wie weggeblasen.
            Eben wurde ich im Mainstream auf Weihnachten vorbereitet: Boris Johnson „gerät unter Druck“ und entschuldigt sich öffentlich, weil er von einer Weihnachtsfeier im letzten Jahr in Downing Street gewusst habe. Das ist geradezu schon Meta-Irrsinn zum sog. Fest der Liebe.

            Der Maßnahmen-Totalitarismus übernimmt jeden Lebensbereich, obwohl eine Corona-Katastrophenmeldung nach der nächsten inhaltlich kollabiert.

            Sehr schlüssig fand ich in dem Video, dass das Agieren der sog. Eliten eben kein planvolles, sondern ein opportunes ist. Es gibt keinen wirklichen Masterplan, nach dem das gesteuert wird. Die sind genau so durchgeknallt wie in der Folge auch der Rest der Bevölkerung. Sie glauben wirklich, dass sie das Richtige machen. Gelegentlich blitzt allerdings eine Arroganz durch, die sich aus der Machtfülle speist, welche ihnen durch die Gestaltunghoheit und repressive Durchsetzung der Maßnahmen zugeflogen ist. Und da greift die Opportunität, das nicht mehr loszulassen.

            Die Bevölkerung erkennt genauso wie ein Psychotiker die Psychose nicht, weshalb sie in der großen Mehrheit das alles für mehr oder minder normal oder kausal und berechtigt hält. Die Rationalität des Geschehens spielt keine wirkliche Rolle mehr – es soll einfach nur vorbeigehen und die Angst aufhören. Das erlebe ich auch im privaten Umfeld häufig. Daraus generiert sich das Feindbild der Ungeimpften, die verantwortlich dafür gemacht werden, dass die Angstschübe doch nicht aufhören und die Normalität von früher nicht wieder eintritt.

            Und genau deshalb können selbst sonst sehr kluge Köpfe nicht begründen, warum eigentlich Impfunwillige augegrenzt und gebrochen werden sollen. Es ist ein Symptom des massenpsychotisch begründeten neuen Totalitarismus.

            Ich frage mich nur, ob es in der Geschichte ein Beispiel gibt, wo Gesellschaften so etwas aus eigener Kraft überwunden haben und gesundet sind – oder ob es immer im Exzess, in der Zerstörung endet.
            Die Möglichkeiten, die am Ende des Videos gezeigt werden, erwecken eher den Eindruck, dass man uns einen Strohhalm hinhalten will, damit das alles nicht komplett düster endet.
            Denn wenn das griechische Alphabet beendet ist, wird das Klima aus dem Köcher gezogen – der Werkzeugkasten ist schon da und die Maßnahmen sind gelernt.

            Antwort
            1. uepsilonniks Autor

              Ich frage mich nur, ob es in der Geschichte ein Beispiel gibt, wo Gesellschaften so etwas aus eigener Kraft überwunden haben und gesundet sind – oder ob es immer im Exzess, in der Zerstörung endet.

              Voltaire sagte, dass wenn der Wahn um sich greift – bei ihm war es der religiöse – kann man nur die Flucht ergreifen und erst wieder zurückkehren, wenn „die Luft wieder rein“ ist.

            2. beweis

              @ueps

              Zu Voltaires Zeiten gab es vermutlich noch mehr Alternativen wie andere Religionen oder eher atheistische Gesellschaftsformen. Aber der Corona-Totalitarismus ist ja komplett globalisiert inzwischen.
              Brasilien ist gefallen, die Schweden voll umgeschwenkt, in Tansania ist der Präsident verstorben, Trump ist sowieso weg, Johnson wird jetzt wegen der Kenntnis von einer Weihnachtsfeier gemeuchelt. Wohin also?

              Alle Alternativen sind eliminiert – ich glaube, es gibt keine andere Möglichkeit, als sich dem Kampf gegen die Vielen zu stellen. Oder irgendwo unter dem Radar zu verschwinden, bis sich die Totalitarismus selbst auffrisst.

              Dazu wieder eine Anekdote von eben: Meine geboosterte Mutter betreut ehrenamtlich eine sehr alte Schwester der Diakonie. Jetzt bekam sie die Mitteilung, dass sie diese Betreuung nur noch durchführen darf, wenn sie zusätzlich zu ihrer Top-Level-Boosterung noch einen gültigen Schnelltest beibringt. Sie muss aber das Testergebnis aufbewahren, falls Ordnungsbehörden oder Gesundheitsamt es später sehen wollen.
              Sie teilt denen jetzt mit, dass sie unter diesen Umständen ihre ehrenamtliche Tätigkeit bis auf Weiteres ruhen lässt.

              Ähnliches wird derzeit an vielen Orten stattfinden. In der Masse könnte das heilend wirken.

        2. beweis

          Noch mal zur Massenpsychose:

          Es geht ja schneller als erwartet. Bald brauchen wir einen einen neuen Straftatbestand: Corona-Maßnahmen-Kriminalität.

          Angst vor einer Verhaftung gab der mutmaßliche Täter von Senzig in einem Abschiedsbrief als Grund dafür an, dass er seine Familie und sich selbst tötete. Er hatte nach rbb-Informationen Impfpässe gefälscht. Die Vorstellungen des Mannes bezeichnete der Staatsanwalt als „verquer“.

          https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2021/12/brandenburg-senzig-corona-impfausweis-impfnachweis-wildau-impfzertifikat.html

          Unbekannte haben in Hamburg 40 000 Corona-Schnelltests gestohlen. (…)Die Diebe waren in der Nacht zum Montag zwischen 3 und 4 Uhr in das Gebäude einer Medizinfirma im Stadtteil Rothenburgsort eingestiegen. Um auf das Gelände zu gelangen, hatten sie einen Zaun aufgeschnitten. Dort entwendeten sie dreizehn Paletten mit Corona-Schnelltests.

          https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-aktuell-schnelltests-einbrecher-diebe-1.5481008

          Offenbar Mordpläne gegen Ministerpräsident Kretschmer
          Radikale Gegner von Corona-Impfungen sollen in einer Chat-Gruppe im Messengerdienst Telegram die Mordpläne besprochen haben. Vizeministerpräsident Dulig bestätigt Recherchen des ZDF-Magazins „Frontal“.

          https://www.sueddeutsche.de/politik/kretschmer-morddrohung-sachsen-1.5483247

          Vermutlich geht es unten auf den Straßen zu wie in Carpenters Klapperschlange. Der Ungeimpften-Mop zieht plündernd und metzgernd durch die Straßen.
          Ich kann ja mal nachgucken gehen. Oder darf ich gerade wieder mein Haus nicht verlassen?

          Antwort
            1. pingpong

              3G-Regel: Berliner Senat schmeißt Obdachlose aus U-Bahnhöfen

              Die Menge der lunatic fringe und die Menge der politischen Entscheidungsträger hat manchmal Überschneidungen.

            2. beweis

              Ich frage mich in dem Zusammenhang natürlich, was unser Rot-Rot-Grünen Berliner Regierungsfrauen sich dabei denken.

              Was hilft es einem Obdachlosen, wenn er jetzt zu einer Impfung gezerrt wird, die erst in etwa fünf Wochen ihre Gültigkeit erlangt? Und mit was soll er dann bei einer Kontrolle seinen QR-Code vorzeigen?

              Adventszeit extreme!

            3. pingpong

              Ja genau, ich frage mich auch was die eigentlich denken. Dabei ist ja klar, was passieren muss: 3G sofort aufheben! Und damit es zu keiner ungleichbehandlung kommt selbstverständlich nicht nur für die Obdachlosen, sondern für alle.

              Ganz falsch wäre es, niederschwellige test- bzw. Impfmöglichkeiten zu schaffen, die auf die schwierigen Umstände von Obdachlosen zugeschnitten sind.
              Denn du hast die Probleme ja benannt: was soll ein Obdachloser mit einer Impfung die erst in ca 5 Wochen gilt? Da ist der Winter ja schon so gut wie vorbei!
              Und wie man so ein schwarz-weiß Muster wie den QR Code ohne elektronisches Gerät transportieren kann ist ebenfalls ein ungelöstes Problem. Ausdrucken kannst du vergessen, denk nur an die Umweltbelastung durch das viele Papier.

            4. beweis

              Das ist doch mal ein Vorschlag. Maßnahmen aufheben und auf Selbstverantwortung setzen. So, wie die Menschen in Umfragen Auskunft geben, werden über 70 Prozent von ihnen gerne noch viel effektivere Maßnahmen freiwillig vollziehen.
              Vulnerable Schutzbefohlene z.B. in Pflegeheimen sollten durch verpflichtende Tests aller Besucher und Mitarbeiter geschützt werden.
              Eine liberale, menschlich zugewandte und vor allem solidarische staatliche Führung, die verantwortungsvoll aufklärt und warnt (soweit sie das mit den erbärmlichen Forschungsergebnissen und gebogenen Zahlen in der Sache kann).
              Und wenn Omi entscheidet, doch lieber ihren Enkel zu sehen und zu drücken, anstatt die nächsten Jahre mit ihrer Topfpflanze zu sprechen, dann darf sie das auch. Weil sie erwachsen ist und ein Recht darauf hat. So wie ihr auch keiner das Recht nimmt, den Rollator einfach mal zu Hause zu lassen.

              Aber so menschlich zugewandt ist die Welt nicht mehr. Da werden im Winter die Obdachlosen aus den schützenden U-Bahnhöfen geräumt – und wenn sie sich jetzt nicht die Fixe setzen lassen, dann werden sie spätestens im nächsten Winter im Rinnstein erfrieren müssen. Politik, Medien und die unzähligen selbsternannten Seuchenschutzpolizisten werden auf sie spucken. Tja, das haben sie davon, wenn sie nicht machen, was man ihnen sagt.
              Zeitgleich vermeldet der Verband der Beförderungsunternehmen im Mainstream, dass eigene Studien ergeben hätten, dass in U-Bahn, Bahn oder Bus kein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe.

              Der Maßnahmen-Totalitarismus ist inzwischen schon zum Selbstzweck geworden.

            5. pingpong

              Maßnahmen aufheben und auf Selbstverantwortung setzen. So, wie die Menschen in Umfragen Auskunft geben, werden über 70 Prozent von ihnen gerne noch viel effektivere Maßnahmen freiwillig vollziehen.

              Unterstütze ich sofort.

              Ist die Frage erlaubt, was dein Plan B ist wenn die freiwilligen Maßnahmen nicht funktionieren? Ich möchte nicht sagen dass sie das nicht tun, wie du weißt gibt es mehrere Länder wo das funktioniert – habe ich ja selbst immer wieder gepostet.

              Vulnerable Schutzbefohlene z.B. in Pflegeheimen sollten durch verpflichtende Tests aller Besucher und Mitarbeiter geschützt werden.

              Ich dachte du möchtest auf Freiwilligkeit setzen? Hier doch die Pflicht?

              Eine liberale, menschlich zugewandte und vor allem solidarische staatliche Führung, die verantwortungsvoll aufklärt und warnt

              Einverstanden. Und als erstes soll die Führung mit gutem Beispiel vorangehen und die unzähligen internationeln Flugreisen, die man als Führungspersönlichkeit halt so macht, unterlassen. Das geht heutzutage alles mit Videokonferenzen. Die Menschen im homeoffice bekommen das ja auch hin.

              Und wenn Omi entscheidet, doch lieber ihren Enkel zu sehen und zu drücken, anstatt die nächsten Jahre mit ihrer Topfpflanze zu sprechen, dann darf sie das auch.

              Darf sie. Außer der Enkel möchte das nicht. So viel Freiwilligkeit muss sein.

              Politik, Medien und die unzähligen selbsternannten Seuchenschutzpolizisten werden auf sie spucken. Tja, das haben sie davon, wenn sie nicht machen, was man ihnen sagt.

              Dein Dystopie-Fetisch nimmt besorgniserregenden Ausmaße an.

            6. beweis

              Ist die Frage erlaubt, was dein Plan B ist wenn die freiwilligen Maßnahmen nicht funktionieren?

              Klar, jede Frage und jedes Argument ist bei mir erlaubt. Wenn die Maßnahmen nicht funktionieren, wie es sich Funktionäre vorstellen, dann kann es gut sein, dass das Volk recht hat. Dass die winterliche Erkältungswelle wieder durchziehen muss, bis im April alle wieder den Frühling begrüßen.
              Angesichts der Vorgeschichte würde ich aber bei meinem Plan bleiben im jetzigen Winter: 150 Euro netto zusätzlich für jede tatsächlich gearbeitete Schicht eines Intensivpflegers. Zusätzlich würde ich die Umwidmung oder den Abbau von Intensivkapazitäten im Winter unter Strafe stellen, sofern sie nachweislich nur aus wirtschaftlichen Interessen, sprich Profitgier resultieren. Ich würde das nicht mit einer epidemischen Notlage begründen, sondern schlicht mit der geschürten Angst in der Bevölkerung. Ehrlich sein, sich ehrlich machen – das würde uns menschlich und gesellschaftlich gut tun.

              Und dass ich während einer Erkältungswelle besondere Verantwortung für Schutzbefohlene befürworte, also Menschen, die das nicht selber entscheiden können, widerspricht überhaupt nicht den ansonsten freiheitlichen und selbstbestimmten Ansprüchen, die ich an unser System stelle. Die übrigens dieses System bis vor fast zwei Jahren noch als große menschliche Errungenschaft hochgehalten hatte. Und die plötzlich komplett der Repression und dem Corona-Totalitarismus gewichen sind.

              Ist dir mal aufgefallen, dass nur Österreich und Deutschland, also das Reich etwa in den Grenzen von 1938 eine Impfpflicht für seine Bürger plant? Die Briten mit einer ähnlichen Impfquote wie wir sind da voll relaxed. Die haben ähnliche Infektionsinzidenzen, wirken aber nicht annähernd so totalitär-repressiv auf ihre Bevölkerung ein. Und vor allem nutzen die nicht das in unseren Kreisen schon damals perfektionierte Mittel, durch Ausgrenzung einer Menschengruppe alle anderen zum Schulterschluss und zur Folgschaft zu bewegen.

              Du kannst das gerne Dystopie-Fetisch nennen. Aber es ist faktisch keine Dystopie, wenn die Obdachlosen aus ihren Schutzräumen in die Kälte gezerrt werden, wenn Menschen in die Illegalität gezwungen werden, weil sie keine Chance haben, einen amtlichen Corona-Test zu machen, um in den Bus zu steigen. Wenn Spahn ernsthaft damit droht, 2G für Ungeimpfte ein Jahr lang durchzuziehen, sodass die nur noch in den Supermarkt und ins Rathaus dürfen – eben um sie zu brechen.

              Das ist keine Dystopie, das ist Realität. Und einen fucking Fetisch habe ich damit auch nicht – auch wenn ich schon seit über einem Jahr auf die repressiven Aspekte in der Corona-Politik hinweise. Es ging damit los, dass die alten kranken Menschen ganz einsam und alleine sterben mussten, weil die Regeln den Liebsten den Zugang verhinderten. Ihnen wurden Schläuche in den Hals gesteckt, damit sie nicht die Menschen um sich herum durch ihren Atem infizieren konnten. Und es hat sich leider so unglaublich hochgeschaukelt, dass ich nun von einem Corona-Totalitarismus schreiben muss.

              Unsere Menschen- und Grundrechte sind unbefristet außer Kraft gesetzt. Das wäre nicht mal legitim, wenn wirklich irgendwann mal Särge aus den Häusern getragen würden.
              Denn dann würden die Menschen sehen, merken und verstehen, dass die Hütte brennt. Und sie würden ganz vernünftig alles machen und übernehmen, was dagegen helfen kann. Ganz ohne Bußgeldkataloge, Ausgrenzung und absoluter Hörigkeit. Das haben sie schon im Frühjahr 2020 bewiesen. Die Menschen würden sich gegenseitig helfen und nicht bei der Obrigkeit abfragen, auf wen man denn jetzt als angeblich Schuldigen zeigen könnte.

              Und wie ich dir letztens geschrieben habe: Als du mit Flugverboten wegen Omikron kamst, war die Variante schon längst hier. Jetzt ist sie in Berlin vor meiner Tür. Wir sollten uns dringend und schnell von der Allmachts-Phantasie befreien, das Virusgeschehen in unserer Umwelt bestimmen zu können – sonst muss ich das irgendwann einen Fetisch nennen.

    3. Hugor

      Vielleicht ist das ein Grund, warum die Geimpften so allergisch auf das Impfversagen reagieren. Sie hätten sich sonst etwas weniger Angst vor Covid mit großer Angst vor den Vakzinen in ihrem Körper erkauft. Und das könnte ein schrecklicher Deal sein.

      Sunken costs? Durchaus möglich.
      Ich würde aber eher auf enttäuschte Hoffnungen tippen. Es wurde ja suggeriert, bei ausreichender Impfquote werde das Leben wieder sein können wie früher. Diese Hoffnung hat sich aber nicht erfüllt. Nun gibt es zwei Möglichkeiten – entweder man nimmt an, dass die Ungeimpften schuld daran sind, oder man akzeptiert, dass die Hoffnung anscheinend von Anfang an unbegründet war. Die erste Variante ist für Menschen leichter zu ertragen. Und wenn politisch/medial dann auch noch unablässig genau in diese Kerbe geschlagen wird, wundert es nicht, dass sich ein „Volkszorn“ aufbaut. Adieu freiheitliche Demokratie…

      Antwort
      1. beweis

        Welche Gedanken und Gefühle würde wohl eine solche Kleinanzeige bei geimpften Lesern hervorrufen:

        Eltern (ungeimpft, getestet) suchen freundlichen Mitmenschen (geimpft, gerne auch ungetestet), der die Weihnachtsgeschenke für unser zehnjähriges Kind (ungeimpft, getestet) einkauft, da wir das wegen 2G nicht dürfen.

        a) „Das haben sie jetzt davon. Recht so. Hätten sich ja impfen können. Armes Kind.“
        b) „Jetzt müssen sogar Kinder unter solche Covidioten leiden.“
        c) „Meine Güte, das kann doch nicht sein. Wir machen alle etwas falsch.“
        d) „Es ist fahrlässig, ungetestete Geimpfte in enge Geschäfte zu lassen“
        e) „Denen will ich helfen“

        Ich fürchte, im „Deutschlandtrend“ würden 70-80 Prozent a) oder/und b) wählen.

        Und jetzt die eigentliche Frage: Würde die Mehrheit der Befragten dafür stimmen, dass es einem willigen freundlichen geimpften Helfer verboten werden soll, dieser Familie die Weihnachtseinkäufe zu erledigen?

        Mein Menschenbild hat in den letzten Monaten unglaublich gelitten.

        Antwort
        1. pingpong

          Dein Menschenbild wird noch viel mehr leiden müssen, wenn wir diese Sache nicht in den Griff bekommen.

          https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/6065739/Geht-darum-ob-ich-meine-Kinder-aufwachsen-sehen-kann_Kein
          https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/intensivstationen-ueberlastet-operation-von-vierjaehriger-verschoben/401825401

          Aber du kannst dich natürlich auch darum sorgen, ob Eltern ihrer Pflicht als Konsumenten nur unzureichend nachkommen können. Wo kämen wir denn da hin, wenn jetzt sogar schon das jährliche Weihnachtsgeschäft unter der Pandemie leiden muss?

          Antwort
          1. beweis

            Interessante Gegenüberstellung:
            Ich bringe ein Beispiel von einem 10-Jährigen, dessen Eltern ihm wegen 2G nicht die Geschenke vom Wunschzettel kaufen dürfen – und du schickst einen Link, hinter dem Ärzte die Operation einer Vierjährigen mit angeborenem Herzfehler verschieben, weil ihnen nicht genügend Pflegekräfte zur Verfügung stehen.

            Was hat das miteinander zu tun, außer dass Kinder darin vorkommen? Nichts.

            Ich weiß ja nicht, wie kulant in Österreich mit dem Gesundheitswesen umgegangen wird und wie attraktiv dort der Job des Intensivpflegers in den letzten zwei Jahren gemacht wurde – aber ich vermute, dass da auch Schmalhans der Meister in der Krankenhausküche ist.

            Und deswegen soll der 10-Jährige hier nicht seinen Modellbausatz bekommen dürfen?

            Wenn du wirklich so denkst oder fühlst, dann hast du ja vielleicht auch eine repressive Ader, die in Zeiten von Angst in so großen Teilen der Bevölkerung pulsiert.

            Antwort
            1. pingpong

              @beweis:

              und du schickst einen Link, hinter dem Ärzte die Operation einer Vierjährigen mit angeborenem Herzfehler verschieben, weil ihnen nicht genügend Pflegekräfte zur Verfügung stehen.

              Bitte lies noch einmal nach.
              Es gibt einen Grund warum nicht genügend Pflegekräfte zur Verfügung stehen, und dieser Grund wird in den beiden Artikeln explizit genannt.

              Die demonstrative Realitätsverweigerung im Rest deines Beitrags ist nicht hilfreich.

              In einer akuten Notsituation ist es wichtig, Prioritäten zu setzen. Du hast deine klargestellt: Der Konsum leidet.

  3. nouseforislam

    https://www.heise.de/tp/features/Kanada-Krankenhausangestellte-gegen-Impfzwang-6273196.html In anderen Ländern scheint man energischer bei der Verteidigung seiner Freiheiten zu sein. Da muss wohl eine üble Bande von „Querdenkern“ (um bei Sebs Bezeichnung zu bleiben), die keinen Bock auf die Nazi-Methoden ihrer Regierung haben. Sind bestimmt durch die Bank kriminelle Coronaleugner, aber Seb wird uns das bestimmt umfassend erklären können. Lass uns teilhaben an deinem unermesslichen Plattitüdenvorrat. Zwinker.

    Antwort
  4. Kniggeldi

    Sowas scheint mal irgendwo Thema gewesen zu sein.

    https://voxday.net/2021/12/03/vaccine-mandates-are-war-crimes/

    „The voluntary consent of the human subject is absolutely essential. This means that the person involved should have legal capacity to give consent; should be so situated as to be able to exercise free power of choice, without the intervention of any element of force, fraud, deceit, duress, overreaching, or other ulterior form of constraint or coercion; and should have sufficient knowledge and comprehension of the elements of the subject matter involved as to enable him to make an understanding and enlightened decision. This latter element requires that before the acceptance of an affirmative decision by the experimental subject there should be made known to him the nature, duration, and purpose of the experiment; the method and means by which it is to be conducted; all inconveniences and hazards reasonably to be expected; and the effects upon his health or person which may possibly come from his participation in the experiment. The duty and responsibility for ascertaining the quality of the consent rests upon each individual who initiates, directs, or engages in the experiment. It is a personal duty and responsibility which may not be delegated to another with impunity.

    The Nuremberg Code“

    Antwort
    1. Seb

      Der Nürnberger Kodex richtet sich gegen medizinische Experimente an Menschen. Inwiefern ist eine milliardenfach verabreichte und damit auch über die Zulassungen hinaus besser als fast jede andere getestete Impfung ein Experiment im Sinne dieses Kodex? Kannst du das, unter Berücksichtigung der Tatsache dass es in allen, auch den Alliierten, Ländern Impfpflichten gab und/oder gibt und am besten in eigenen und nicht bei deinen White-Power-Kumpels auf Englisch abgeschrieben Worten begründen?

      Antwort
  5. Hugor

    Ich würde auch in einer rechtsstaatlichen, freiheitlichen Demokratie eine Impfpflicht nicht generell ausschließen. Wenn tatsächlich eine extreme Bedrohungslage gegeben ist, kann ggf. auch eine starke Beschränkung der Grundrechte angemessen sein. So wie z.B. bei einem Krieg fraglos Grundrechte erheblich beschnitten werden können.

    Aktuell gibt es aber nicht nur keine hinreichenden Anzeichen dafür, dass Corona eine derartige Gefahr darstellt, sondern der Staat selbst verhält sich keineswegs so, als ob es eine signifikante Bedrohung gibt. Solange der Staat beispielsweise die Gesundheitsämter nicht aufstockt und die meisten davon nur zu den regulären Arbeitszeiten tätig sind, solange keine vertieften Untersuchungen zur Krankheit, ihrer Übertragung, der Effektivität von Maßnahmen etc. eingeleitet werden, und vor allem solange der Staat sich in keiner Weise bemüht, die Intensivkapazitäten zu erhöhen, solange kann er sich m.E. nicht auf eine Notlage berufen, um Grundrechte massiv einzuschränken.

    Da es in einem freien Land zulässig sein muss, sich ggf. auch selbst zu gefährden, kann eine Zwangsimpfung nur dann in Betracht kommen, wenn durch Nichtimpfung die Rechtsgüter anderer erheblich beeinträchtigt werden. Da sich (fast) jeder durch Impfung selbst schützen kann, wenn er das will, bleibt also wirklich nur eine drohende Überforderung des Gesundheitssystems mit der Folge eingeschränkter Behandlungsmöglichkeiten Dritter als Grund für die Zwangsimpfung. Dann müssten aber insbesondere

    a) diese Überlastung konkret drohen
    b) deren Folgen drastisch sein, und
    c) der Überforderung nicht anderweitig vorgebeugt werden können.

    a) und b) werden ständig behauptet, ohne dass das irgendwie näher untersucht wird. Im Hinblick darauf, dass Deutschland viel mehr Intensivbetten im Verhältnis zur Bevölkerung hat als viele andere Länder und trotzdem fast nirgendwo dramatische Zusammenbrüche der Gesundheitssystem auch bei hohen Inzidenzen zu verzeichnen waren, erscheint das als Panikmache bzw. gezielte Propaganda.
    Und bzgl. c) ist festzustellen, dass es dafür anscheinend nicht einmal irgendwelche Bemühungen gibt. Im Gegenteil, mitten in der Pandemie wurde der Pfleger/Patientenschlüssel nach unten korrigiert, mit der Folge, dass die Anzahl der betreibbaren Intensivbetten per Federstrich deutlich verringert wurde. Das ist, als ob man bei Soldaten mitten im (angeblichen) Krieg eine verbindliche 40h-Woche einführt…

    Antwort
  6. Pingback: Schrittweise | Schwerdtfegr (beta)

  7. Kniggeldi

    Unser aller größte Sorge sollte weiterhin Seb sein, auf das er nicht platze und mitunter noch un- um- über- oder gar untergeimpfte Unschuldige erwischt.

    Antwort
    1. Seb

      Da bist du aber fein der Frage ausgewichen. Wie immer, da unterscheiden sich echte Nazis wie du auch nicht von Feminazis 😉
      Wieso ich platzen sollte weißt auch nur du, ich bin vollkommen entspannt.

      Antwort
  8. Sabrina Seerose

    Ein spektakuläres aktuelles Video, das Ergebnisse von Dunkelfelduntersuchungen dokumentiert; und das derzeit NOCH aufrufbar ist; aus meiner Sicht eine absolut unberzichtbare Aufklärungs-Notwendigkeit!
    „Blut von 4 Ungeimpften und 4 Geimpften Personen untersucht 360p“:

    Antwort
    1. Mika

      Ich bin ratlos. Es gibt so viele Labore, die Blut untersuchen. Das würde doch auffallen.

      Eine solche Verschwörung ist kaum vortellbar.

      Antwort
      1. Sabrina Seerose

        Dann nur zu: ich lasse mich nur allzu gerne vom Gegenteil überzeugen, und warte dazu auf die ähnlich dokumentierbaren unzähligen Gegenbeweise!

        Wie zu erwarten, ist aber zwischenzeitlich „NUR“ das yt-Video „nicht verfügbar“ gestellt, und dieser Fakt ist KEINE „VT“!

        Antwort
        1. Mika

          Ich habe Pharmakologen, Internisten und einen Chemiker versammelt. Wir haben ein Labor und wir werden das prüfen. Wenn das so ist, dann finden wir das raus. Geil, ich darf wieder mit Hightech spielen 🙂

          Antwort
  9. beweis

    Ich verstehe nach wie vor nicht, wie man immer noch den mentalen Spagat hinbekommen kann, Covid mitsamt allen Maßnahmen wieder und wieder mit einer vollkommen ungebremst laufenden Grippewelle (die jeweiligen Impfungen wirken vergleichbar gut) gleichzusetzen.

    Wieso? Die Corona-Adaption verläuft zögerlicher wegen der Kontaktbeschränkungen. Ansonsten läuft das genau so durch wie jede Grippewelle. Die Maßnahmen jenseits des Social Distancing zeigen sich wirkungslos, inklusive Impfung oder Masken. Sonst würde unsere Welt heute anders aussehen. 2G ist der Beweis. Die Inzidenzen schießen in die Höhe, obwohl Ungeimpfte weitgehend entsorgt sind. Die Geimpften kuscheln, infizieren sich und sorgen so für die zeitverzögerte Adaption der Menschen.

    Die Impfungen wirken vielleicht wirklich vergleichbar scheiße wie bei der Grippe, wenn überhaupt. Genau deswegen hat in der Vergangenheit auch kein vernünftig denkender Mensch eine Impfpflicht für Grippe-Impfungen gefordert. Das wäre absurd. Die schützen nicht wirklich vor Ansteckung, nicht vor Erkrankung, nicht vor Weitergabe.

    Aber plötzlich spinnen alle rum und wollen die Menschen nur noch mit QR-Codes aus dem Haus lassen, mit denen sie ihre treue Gefolgschaft für bis heute nicht als halbwegs sinnvoll belegte Maßnahmen dokumentieren. Das ist das Ende von Freiheitlichkeit und körperlicher Selbstbestimmung.

    Bei welcher Grippewelle hatten wir monatelange Lockdowns, fast ein Jahr Schulschließungen…

    Bei keiner. Eben. Deine Aufzählungen beschreiben nur die gesellschaftlichen Maßnahmen – und die haben nichts mit der Unterschiedlichkeit oder Gefährlichkeit der Viren zu tun. Die Unterschiede existieren nur, weil wir Corona so engmaschig versuchen rauszutesten, wie das nie bei anderen Viren gemacht wurde. Weil wir früher nie auf die Idee kamen, gesunde Menschen, die womöglich in der Inkubationsphase sind, herauszutesten und zu sanktionieren.

    und beweist stringent und mit Belegen, wie Covid trotz der obigen Einwände exakt das selbe wie eine normale Grippe sein kann?

    Ernsthaft? Ist es an mir, für alles Beweise zu erbringen, damit ihr nicht elementare Grund- und Menschenrechte verwerft, außer Kraft setzt und Menschen wie Vieh ihrer körperlichen Unversehrtheit und Selbstbestimmung beraubt. Ernsthaft?
    Wer so etwas macht oder befürwortet, der hat zu beweisen, warum.

    Und genau diesen Beweis bleibt ihr bis jetzt schuldig.

    Antwort
  10. Pingback: Extremismus als politischer Pragmatismus « jungs & mädchen

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