Das Schweigen zur Abschaffung der Familie

Hier wundert man sich über das Schweigen zu der Auflösung der Familie. Dabei ist es nur folgerichtig, da u.a. die sPD – „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ – einfach nur an Männerfeindlichkeit anknüpft. Mutterschaft wird nicht in Frage gestellt, es kommt nur zu einer systematischen Väterentsorgung im sogenannten „Patriarchat“ und mit Männern kann man’s machen. Da die Abschaffung der Familie und Etablierung von Flickenteppichen bei weitem nicht so mütter- wie väterfeindlich ist, wird sie durchgewunken und hingenommen.

Besonders höhnisch ist dabei die Floskel, dass es darum ginge, „Verantwortung für andere“, also Kinder zu übernehmen, Die Mutter, die ihrem Eigentum aus einer Machtposition heraus die Hälfte seiner Abstammung abkastriert, müsste schon vor Jahrzehnten entmachtet sein, wenn es irgendwie um „Verantwortung“ und dem Kindeswohl ginge. Denn:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
• 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
• 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
• 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
• 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
• l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
• 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
• 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
• 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
• 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
(28). Alles klar?

(Matthias Matussek – „Die Vaterlose Gesellschaft“) (entsprechende Untersuchungen sind um den finanziellen Faktor bereinigt, es liegt nicht am Geldmangel)

Das alles ist aber egal, denn Mutterwille kommt vor Kindeswohl.

9 Gedanken zu „Das Schweigen zur Abschaffung der Familie

  1. Sabrina Seerose

    Die Betrachtung des jeweils einzelnen Mosaiksteinchens und das Verbleiben in dieser „Blase“ (z.B. die permanente Auseinandersetzung (sich verbeißen in/) mit Feminismus-Absurditäten) ist wohl kaum geeignet, effektiv gegen die entsprechenden Machenschaften angehen zu können.
    Aaron Russo hat seinerzeit aufschlußreich über das Vorgehen der einschlägigen Verschwörer (Rockefeller; CIA) berichtet, wobei der CIA ja schon beim Framings-Narrativ der Begriffsprägung „Verschwörungstheoretiker“ seit dem J.F.Kennedy-Mord sehr erfolgreich aktiv war:
    Aaron Russo – Rockefeller et Féminisme:

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  2. Mika

    Mir ist das zu einseitig. Klar haben AEs mehr Problemkinder. Das kann an der Mutter liegen, aber auch der Vater kann ein Vollhonk sein und seinen Teil zum Scheitern der Kinder beitragen.

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    1. Renton

      Ich denke, es geht uepsi hier primär darum, dass unser System die Sabotage von Elter-Kind-Kontakten durch den anderen Elternteil belohnt, und dieser sabotierende Elternteil ist überwiegend die Mutter. (Ausnahmen, ich kenne eine, bestätigen die Regel.) Ich tippe, dass uepsi sekundär auch der Umstand missfällt, dass Alleinerziehende heutzutage öffentlich keine Kritik mehr zu ertragen haben, sondern quasi als „Helden“ glorifiziert werden.

      Ich selbst sehe letzteres zwiegespalten. Man kann von außen nur sehr schlecht beurteilen, woran eine Beziehung scheitert, ob am Egoismus eines einzelnen oder trotz guten Willens sogar beider Beteiligten. Man sollte niemandem vorwerfen, wenn ein Lebensentwurf scheitert; man sollte im Lichte von uepsis Zahlen jedem, der Kinder in die Welt setzt, alleiniges Erziehen vorwerfen, wenn es unnötig stattfindet.

      Deshalb finde ich die Glorifizierung Alleinerziehender falsch. Sie erleichtert die Entscheidung für dieses Lebensmodell. Ich will aber auch nicht zurück in die Zeiten, als Alleinerziehende quasi als unmoralisch o.ä. galten.

      Ich würde mir wünschen, dass gesetzlich mehr Partnerschaftlichkeit verankert wird, Stichwort Wechselmodell, und in der juristischen Praxis sabotierende Elternteile selbst mehr sanktioniert werden. Auch mehr Bewusstsein für die mit Alleinerziehung einhergehenden Risiken für Kinder wünsche ich mir. Pauschale Verurteilungen aber lehne ich ab.

      Ich glaube übrigens, dass die Mehrheit der Alleinerziehenden am liebsten gar nicht alleinerziehend wären, sondern lieber einen kompetenten Partner an ihrer Seite hätten. Kindererziehung/-aufzucht ist ja schon zu zweit kein Zuckerschlecken.

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  3. orinoco

    Die vielen – ich fasse das mal zusammen als – „sozial negativen Verhaltensweisen“ dürften in nicht wenigen Fällen ironischerweise eher auf eine „abwesende“ (oder abweisende) Mutter als einen abwesenden Vater zurückzuführen sein, speziell wenn die Trennung im oder vor dem kritischen Alter von 1½ bis 3 Jahren stattfand.
    S(uchs)tichwort //“Trauma positiv frühkindliche Traumatisierung kPTBS“//
    Alleinerziehende Mütter werden im kapitalistischen System wirtschaftlich geradezu gedrängt so früh wie möglich ihre Kinder in die Kita abzuschieben, was bleibende, psychische Schäden hinterlässt mit den entsprechenden Konsequenzen (//ACE-Pyramide//). Und eine Trennung der Eltern kann für ein Kind im kritischen Alter auch eine traumatische Erfahrung sein.
    Wenn Vater und Mutter dagegen harmonieren (und sich nicht schon unter vollkommen falschen Voraussetzungen aufeinander eingelassen haben) und der Vater die Ernährerrolle übernimmt, hat die Mutter den Rücken frei um als primäre Bezugsperson des Kindes sich um eine psychisch gesunde Entwicklung der Kinder zu kümmern (Deswegen suchen Frauen auch gezielt nach Männern mit Geld, (nicht zu viel) Intelligenz und gesellschaftlichem Status). Natürlich lassen sich auch diese Frauen einreden viel zu früh wieder arbeiten zu gehen, aber der wirtschaftliche und soziale Druck ist bei den Alleinerziehenden deutlich höher, speziell wenn es keine gütliche Trennung war und der Vater dann – logischerweise – nicht sehr motiviert ist Alimente zu zahlen. Gerade wenn Dank erwerbstätiger, aber alleinerziehender Mutter genug Geld da ist, ist das Risiko am größten, was in einer funktionierenden Elternschaft mit dem Vater als allein Erwerbstätiger (zumindest bis die Kinder „aus dem Gröbsten“ raus sind) genau umgekehrt ist.

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    1. uepsilonniks Autor

      1. Die angeführte Statistik stammt aus Zeiten vor dem Krippe/Kita-wahn

      2. Das ist derselbe Denkfeher, wie bei einem x-beliebigen Richter, der meint, „natürlich“ gehöre das Kind zur Mutter, welches unter dem Mutterregime dann abschmiert. Der Einfluss des Vaters auf das Kind ist entwicklungspsychologisch von unschätzbarem Wert, wie man in der seriösen, also nicht-feministischen Forschung schon seit längerem weiß. Und ein voll erwerbstätiger Vater zeigt immer noch mehr Präsenz als ein entsorgter.

      3. Väter lieben ihre Kinder und zahlen Unterhalt auch dann, wenn sie nichts mehr von ihnen haben. Wenn sie nicht zahlen, dann in der Regel, weil sie sozial vernichtet sind, also nicht zahlen können. Das Fotzenfamilienministerium höchstpersönlich musste nach einer Beschwerde einräumen, dass ihre diesbezügliche väterfeindliche Propaganda falsch war – eine Propaganda, die ich hier auch nicht sehen will. Diese [zensiert] kannst du überall auskübeln, aber nicht hier.

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      1. orinoco

        1. Das Problem der Fremdbetreuung von Kleinkindern existiert nicht erst seit gestern, wenn vielleicht auch nicht in dem Ausmaß. siehe //“Die Wochenkrippenkinder“//.
        2. Ich habe mich in meiner Argumentation auf biologische Erkenntnisse aus der aktuellen Hirnforschung bezogen und darauf verwiesen. Dass die Mutter in der Regel mindestens in den ersten drei Lebensjahren die primäre, nicht austauschbare Bezugsperson ist, stellt einen Einfluss des Vaters nicht in Abrede, sondern relativiert ihn nur, insbesondere hinsichtlich eines frühkindlichen Traumarisikos.
        3. Den Vorwurf väterfeindlicher Propaganda weise ich als haltlose und böswillige Unterstellung zurück. Ich lasse mir nicht meine Worte im Mund herumdrehen. Wenn es hier willkürliche Denkverbote gibt und einem gleich ad hominem die schlimmsten Absichten unterstellt werden, dann ist das hier ideologisch und moralisch nicht besser als das was hier seitens des Feminismus kritisiert wird bzw. das Gleiche in grün. Wenn von Kommentatoren hier nur realsozialistischer Applaus erwartet wird bei gleichzeitiger Abwesenheit von Empathie, Vertrauensbonus, Selbstreflexion und Selbstkritik, bin ich hier falsch.

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        1. uepsilonniks Autor

          Ich habe mich daran gestoßen:

          speziell wenn es keine gütliche Trennung war und der Vater dann – logischerweise – nicht sehr motiviert ist Alimente zu zahlen.

          Das klingt so, als wären dem Vater die Kinder egal, als wäre er ihnen gegenüber nicht loyal. Väter bemühen sich aber nach Kräften, sie bleiben Väter, auch wenn sie mit der Mutter nichts mehr zu tun haben wollen, die aber die Kinder als Geiseln genommen hat, um Wohlgefallen und Unterhalt zu erpressen.

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