Puer Robustus – Part Five

[Frage: Soll die Serie weitergeführt werden?]

Es folgt ein Gastbeitrag von Elmar (zu Part Four):

Mit Diderot hat der puer robustus als Schwellenwesen im Streit um die richtige soziale und politische Ordnung auf einmal ein zusätzliches psychologisches Potential erhalten: Männlich sind auf einmal die outlaws, die Dränger und Stürmer, die Aufrührer und Quertreiber, die Einsiedler, Misanthropen und Poeten, die das Leben bis heute erst interessant und unberechenbar machen – und auf unterschiedliche Weise von der Politik sozialen und gesellschaftlichen Fortschritt fordern: Die Belletristik des 18. Jahrhundert wimmelt von entsprechenden Romanfiguren, die nach wie vor von Schülern in der Pubertät verdaut werden müssen.

Friedrich Schiller fügt dem weitere Details hinzu. Ihn interessiert vor allem, daß ein solches Wesen wie der puer robustus frei, ein Freigelassener der Schöpfung sein muß. Modern formuliert: der männliche Archetyp des puer robustus verträgt sich nicht mit der Vorstellung biologischer Determination. Historisch ist der puer robustus zusätzlich mit einer maskulinen Kritik am Patriarchat verklammert, einer Kritik an einer besonderen familiären und staatlichen Ordnung und Unterordnung: Der puer robustus stellt jede Unterwerfung in Frage, er wird zum Kind kantischer Aufklärung, welches den Schlüssel zu einer neuen politischen Ordnung im Sinne der Selbstgesetzgebung in der Tasche trägt.

Auf unserer spracharchäologischen Suche nach den kulturellen Ursprüngen des Verständnisses von Männlichkeit, referiere ich heute in zweiter Hand die Ideen des Literaten Friedrich Schiller aus dem Buch Puer Robustus (2016) von Dieter Tomä.

Bei Schiller geht es nicht darum, wie und warum ein Mensch sich an der Schwelle zur Gesellschaft weigert, seine guten Eigenschaften dominieren zu lassen, sondern um die Frage, unter welchen Bedingungen diese guten Eigenschaften verloren gehen können. Und Schiller sieht den Grund dafür nicht in einer Schwäche der Vernunft, sondern darin, daß die natürliche Kompetenz zur Sozialität durch individuelle Erfahrungen ruiniert wird. Dabei ist für Schiller der Begriff der Natur eher eine Art Kampfbegriff gegen als despotisch empfundene Gesetze, Zwänge und Konventionen im allgemeinen. Damit kreiert Schiller den puer robustus als Typ des nomozentrischen Störenfrieds und als Sucher nach Selbstgesetzgebung neu, dieses Mal aber im Rahmen einer Betrachtung als soziales Problem, die er von Diderot ererbt hat. Vor allem in Die Räuber beschreibt Schiller die menschliche Genese des Guten und Bösen, die in den beiden Figuren der Moor-Brüder gipfelt, völlig anders als Hobbes und Rousseau es tun würden.

So ist die menschliche Bosheit in Die Räuber für Schiller nicht etwa Ausdruck eines Mangels an Vernunft wie bei Hobbes oder Folge einer falschen Vergesellschaftung wie bei Rousseau, sondern bei ihm entsteht die Bosheit z.B. aus der Enttäuschung. Das Böse bekommt damit eine psychologische Vor- und Entwicklungsgeschichte und es gibt keine feststehenden Eigenschaften mehr, an denen man ohne weiteres festmachen könnte, wer gut und wer böse ist, wer als guter oder schlechter Mensch begann oder wie er enden wird – so wie Hobbes und Rousseau das noch postuliert haben. Bei Schiller hingegen hat der puer robustus zur selben Zeit viele psychologische und moralische Facetten, die zudem dynamisch sind. Die Quellen seiner Entstehung sind typscherweise persönlichen Enttäuschung, politische Entrechtung und ökonomische Entbehrung. Vor allem letzteres wird später in der Geschichte noch eine Rolle spielen.

Ebenfalls sehr viel stärker entwickelt ist bei Schiller die Idee, daß sich der puer robustus sich aus seinen Krise wie auch im Fall des politischen Umbruchs selbst retten kann und muß, daß er selbst seine Entwicklung vorantreiben kann und muß. Wirklich neu ist aber die Aufgabe des puer robustus auch andere zu retten, wofür er gerade deshalb prädestiniert ist, weil er schon immer ein starker und von Natur aus mitfühlender Kerl und wie auch ein autark handelndes Schwellenwesen war und ist. Doch interessanterweise macht das den selbstvergessenen puer robustus als nomozentrischer Störenfried aber noch nicht zum akzeptierten Teil der Gemeinschaft der Geretteten. Erst die Teilnahme an der neuen kollektiven Selbstgesetzgebung und seine freiwillige Unterordnung unter sie läßt den puer robustus ganz im Geiste Rousseaus zu einem Bruder der Gemeinschaft werden. Der puer robustus wird bei Schiller Opfer seines eigenen Erfolges.

Ob es Schiller gelingt, die Selbstaufhebung des puer robustus auch konsistent zu Ende zu entwerfen, und inwiefern seine Rousseau’sche Idee einer gesellschaftlichen Verbrüderung auch wirklich politisch tragfähig ist, ist eine andere Frage, die hier nicht behandelt wird.

[Zu Part Six]

22 Gedanken zu „Puer Robustus – Part Five

  1. Mika

    Also ich habe ja schon geschrieben, ich kann damit Nix anfangen. Schiller und all die anderen haben keine empirische Forschung betrieben. Die haben sich in ihrer kleinen Welt einfach was ausgedacht und das hat mit der Realität Nix zu tun. Schiller musste ich in der Schule lesen, es war einfach nur öde. Er mag ja in seine Zeit gepasst haben, aber heute ist er absolut nicht mehr wichtig. Ich halte Dichter und Philosophen für massiv überbewertet.
    Wir sollten unsere Energie lieber in eine echte Demokratie stecken und der sogenannten Elite ihre Flausen austreiben. Die steuern uns gerade in Armut und Krieg. Meine Großväter waren damals dabei, zu Anfang jedenfalls. Ich hoffe, ich werde diesmal nicht schwach.

    Antwort
    1. elmardiederichs

      „Wir sollten unsere Energie lieber in eine echte Demokratie stecken und der sogenannten Elite ihre Flausen austreiben. Die steuern uns gerade in Armut und Krieg.“

      Das stimmt, aber es ist nun mal ein Männerblog, kein Pandemieblog. Würdest du dir eine generelle Verlagerung des Themenschwerpunkts wünschen?

      Antwort
      1. Mika

        Männer reden und schreiben, worüber sie wollen. Wer bin ich, das ich hier Vorschriften machen könnte? Schreib worüber du magst und von mir bekommst du meine Meinung dazu. Deine Meinung hat das gleiche Recht.

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          Ok, also ich erhalte so gut wie kein positives Feedback zur Serie.

          Aber: Sie gefällt mir.

          Ich denke ich führe sie weiter, sofern Elmar einverstanden ist.

          Wem das nicht passt, kann ja das nächstgelegene Gleichstellungsbüro in die Luft jagen.

          Antwort
    2. pingpong

      Schiller und all die anderen haben keine empirische Forschung betrieben. Die haben sich in ihrer kleinen Welt einfach was ausgedacht und das hat mit der Realität Nix zu tun. Schiller musste ich in der Schule lesen, es war einfach nur öde. Er mag ja in seine Zeit gepasst haben, aber heute ist er absolut nicht mehr wichtig. Ich halte Dichter und Philosophen für massiv überbewertet.

      Nichts hat sich geändert in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten.

      Sanjoy K. Mitter, als außergewöhnliche Forscherpersönlichkeit in den „hard sciences“ unverdächtig die Rolle der Naturwissenschaften zu unterschätzen, hatte schopn vor langer Zeit eine differnziertere Meinung:

      the preoccupation of MIT for the last twenty years with the „two cultures“ thesis of that mediocre novelist C.P. Snow is totally misguided. What is needed is a humanities education which is not fragmentary, but emphasizes intellectual unity and synthesis. The Reanissance cannot be understood without studying its historical context, its art, its literature and seeing the intellectual threads which bind all this together. The conclusion is that humanities education must have some depth to it and students need to take a coherent set of courses in order to appreciate this depth. Moreover, the nerw types of engineers we are trying to educate need to have this in-depth humanities education for the obvious reasons ans also to obtain, at least implicitly, the global creative view of the humanities.

      Klicke, um auf O-1-toward-the-definition.pdf zuzugreifen

      Antwort
      1. Mika

        Dein Zitat ist kein Widerspruch zu meiner Meinung. Naturwissenschaftler sollen auch eine breite Bildung erwerben, nicht nur Fachwissen. Dieser Aussage stimme ich zu.

        Wenn ich mir aber die Geisteswissenschaften ansehe, dann drehen die einfach nur noch hohl. Schau dir Judith Butler an. Und schau dir an, was ihre wirren Lehren angerichtet haben. Das hätte man rechtzeitig eindämmen müssen.

        Im Übrigen, ich mag Schiller und Goethe nicht und kann das begründen, weil ich den Kram gelernt habe. Ich verbuche das unter geschichtlichem Wissen.

        Antwort
        1. pingpong

          die Geisteswissenschaften

          Das ist genau die wenig nuancierte Sicht, gegen die sich die zitierte Passage wendet. Schiller, Goethe und andere Dichter und Philosophen in einen Topf zu werfen mit Judith Butler ist mehr als ein bisschen abenteuerlich.

          Ich verbuche das unter geschichtlichem Wissen.

          Ja, das ist es ja auch:
          „The Reanissance cannot be understood without studying its historical context, its art, its literature and seeing the intellectual threads which bind all this together.“

          Antwort
          1. Mika

            Du wirst schon einsehen, ich schreibe hier keine umfassenden Analysen, die jeden Blickwinkel beleuchten. Butler kann man sehr wohl mit Goethe vergleichen. Da findet man dann deutliche Unterschiede.
            Mit Geisteswissenschaften halte ich es wie Danisch. Da kommt einfach wenig bis nix. Oder gibt es etwa Beispiele für wirklich hilfreiche Geisteswissenschaftler? Mir könnte ja etwas entgangen sein.

            Antwort
            1. djadmoros

              @Mika:

              »Oder gibt es etwa Beispiele für wirklich hilfreiche Geisteswissenschaftler?«

              Wenn Du die Geisteswissenschaftler nicht selber lesen willst, bleiben Dir die Feuilletons, die sie von Zeit zu Zeit aufgreifen, und solange der Journalismus hier noch seriöse Arbeit leistet, kann das auch ausreichen.

              Es gibt zwei Ebenen: die von Wissenschaftspolitik bestimmte Oberfläche, auf der Moden und Ideologien zur Geltung kommen, wie notorisch in der Genderforschung, die man notfalls auch politisch wieder einreißen muss, und es gibt die langsame, unterirdische Plattentektonik von Schlüsselwerken, die allmählich die Grundlagen der Debatte verändern, wovon man aber als Normalbürger nichts mitbekommt und auch nicht zwingend muss.

              Butler hätte ohne Wissenschaftspolitik keine große Reichweite, aber ein Rawls, Brandom, Habermas (beispielsweise) wirken langfristig und auf große Distanzen wie die Gravitationskraft durch das Gewicht ihrer Argumente. Und auch die Klassiker werden immer wieder neu gelesen, Brandom beispielsweise hat sich zuletzt Hegel vorgeknöpft.

            2. Renton

              Sind die Genannten hilfreiche Geisteswissenschaftler – für die Gesellschaft hilfreich – und inwiefern?

            3. djadmoros

              @Renton:

              »Eine Theorie der Gerechtigkeit«, »Politischer Liberalismus« (Rawls) und »Faktizität und Geltung« (Habermas) sind wichtig für die Demokratietheorie (pluralistische und deliberative Demokratietheorie), Brandom ist für die Anthropologie des Menschen als sprachbegabtes Wesen von Interesse.

              Außerdem braucht man Referenzen, wenn man guter von schlechter Philosophie unterscheiden will, Elmar z. B. hat die analytische Philosophie im Hintergrund, wenn er feministische Ideologien kritisiert. Solange wir nicht religiös werden und auf rationale Argumente ganz verzichten, müssen wir uns von Zeit zu Zeit vergewissern, wie man gute Ideen von schlechten unterscheiden kann.

            4. Renton

              @djadmoros

              Ich bin als Naturwissenschaftler natürlich nicht neutral in der Angelegenheit, aber ich versichere Dir, dass es mir ernst ist, den Nutzen/Ertrag der drei für die Gesellschaft zu erkennen. Mir fehlt aber noch die Verbindung zur Realität. Inwiefern haben z.B. Habermas demoktratietheoretische Ideen die (mangelhafte) Ausgestaltung der Demokratie in Deutschland (oder sonstwo) verbessert? Hat man unter Beeinflussung durch oder sogar Berufung auf sie beispielsweise das Wahlrecht oder die Wahlpraxis geändert? Volksentscheide eingeführt? Irgendwelche Gesetze beschlossen? Sind ihre Ideen (welche?) in der politischen Praxis, bei einer politischen Bewegung etc. wirkmächtig geworden (und inwiefern)?

              Mir ist klar, dass diese Fragen vielleicht nicht so einfach zu beantworten sind wie die Frage, inwiefern z.B. Konrad Zuses Arbeiten für die Gesellschaft von Nutzen waren. Aber wenn man keinen praktischen Nutzen darlegen kann, erscheinen die Geisteswissenschaften in der Tat als unnütz.

            5. luisman

              Zustimmung, aber vielleicht nicht in dem Sinne, in dem du es ausgedrueckt hast.

              Elmar hat vor kurzem gemeint, dass die Philosophen an der Loesung von Raetseln interessiert sind und, wenn sie eine Loesung gefunden zu haben meinen, die Naturwissenschaftler quasi nur die mathematische und ggf. experimentelle Aufarbeitung bewerkstelligen.

              Ich halte es da sinngemaess mehr mit Popper. Der lies sich ja darueber aus, dass die Ideen zur Loesung eines Problems, d.h. die aufzustellenden Hypothesen, aus fast beliebigen Quellen kommen koennen. Das beinhaltet religioese Erleuchtung, drogeninduzierte Visionen, intensive Naturbeobachtung, kulturelle Werke der Literatur und Philosophie, uvm. Doch nur mit wissenschaftlicher Stringenz kann man die so aufgestellten Hypothesen bewerten. Zuerst muessen sie mal falsifizierbar sein, und daran mangelt es den meisten religioesen, „verschwoerungstheoretischen“, feministischen u.a. neuphilosophischen Behauptungen.

              Und nur wenn man keinen Fehler in den Hypothesen, Behauptungen, Loesungen entdeckt, kann man sie als vorlaeufig wahr erachten – bis jemand einen Fehler entdeckt.

              Deshalb sollte man die Naturbeobachtungen, v.a. die der menschlichen Natur, psychologische Beobachtungen, und seit Juengstem auch evolutionspsychologische Hypothesen, und Beschreibungen menschlichen Verhaltens in der Literatur nicht einfach wegwischen, selbst wenn sie schon ‚betagt‘ sind. Daraus lassen sich immer wieder neue Hypothesen entwerfen. Was aber in den letzten Jahrzehnten aus der Literatur und Philosophie hervorkam sind oft nur an den Haaren herbeigezogene Begruendungsorgien, warum die eigenen offensichtlich falschen, oder nicht falsifizierbaren Hypothesen trotz allem dennoch wahr sein sollen.

    3. djadmoros

      @Mika:

      Was denkst Du denn, woher die Werte kommen, auf die wir uns berufen, wenn wir unseren Eliten die Flausen austreiben wollen? Ohne die Philosophen und Literaten säßen wir noch auf den Bäumen, und auch die modernen Naturwissenschaften wären nicht entstanden ohne einen vorausgehenden Wechsel in der philosophischen Perspektive.

      Antwort
      1. Mika

        Soso, auf Bäumen würden wir also hausen 🙂 Nee min Jung, es waren die Handwerker, die Häuser gebaut haben und die Bauern, die für Futter sorgten und die Krieger, die für Sicherheit kämpften. Ohne die hätte kein Denker überleben können. Wobei ich nicht abstreite, das die Konstruktion eines Rechtsystems notwendig und richtig war. Aber im Grunde kann das auf einfache Regeln reduziert werden. Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu.
        Du erwähntest Habermas. Ich hab mal was von ihm gelesen. Das war unbrauchbar. Und er selbst hat sich kürzlich tief blamiert, als er für die Impfpflicht plädiert hat. Er hat sich damit als Despot demaskiert. Alles Vergangene von ihm ist damit nur noch Geschwafel.
        Diese Leute mögen sprachlich begabt sein, aber dahinter ist eine gähnende Leere. Wenn es ernst wird, dann versagen sie.
        Ich bin trotzdem offen für Gegenbeweise. Leider konnte mir noch niemand ein echtes Vorbild schildern.

        Antwort
        1. djadmoros

          @Mika:

          »es waren die Handwerker, die Häuser gebaut haben und die Bauern, die für Futter sorgten und die Krieger, die für Sicherheit kämpften. Ohne die hätte kein Denker überleben können.«

          Das passt ungefähr bis zum Ausgang der Jungsteinzeit. Dann haben die Menschen nicht mehr nur Häuser gebaut, sondern auch Staaten. Die bestehen auch nicht nur aus Rechtssystemen. Ohne pharaonische Königsideologie kein ägyptischer Staat, ohne Konfuzius kein fortgeschrittenes China. Ohne die politische Ideengeschichte seit Platon kein moderner Staat.

          »Und er selbst hat sich kürzlich tief blamiert, als er für die Impfpflicht plädiert hat. Er hat sich damit als Despot demaskiert. Alles Vergangene von ihm ist damit nur noch Geschwafel.«

          Das will ich mal gnädig als Trollversuch durchgehen lassen. 🙂 Warum soll es ihn rückwirkend entwerten, wenn ihn mit über 90 Jahren die geistige Altersschwäche anfällt? Nietzsche hat nach seinem geistigen Zusammenbruch auch noch ein paar wirre Zettel geschrieben – entwertet das sein Lebenswerk?

          Antwort
  2. Leszek

    „Frage: Soll die Serie weitergeführt werden?“

    Elmars Text-Serie zu dem Buch „Puer Robustus“ ist m.E. sehr lesenswert. Bitte weiter machen.

    Das Buch habe ich mir natürlich auch gekauft. Danke an Elmar für den Hinweis.

    „Aber: Sie gefällt mir.“

    Mir auch.
    Als kulturkonservativer Linker schätze ich alle Klassiker der Philosophie und der Literatur, bin stets an den Teilwahrheiten ihrer Perspektiven interessiert und ist es mein Bestreben die Errungenschaften der Philosophie und Literatur zu bewahren und sie potentiell allen Menschen zugänglich zu machen.

    Eine Männerrechtsbewegung, die dazu im Widerspruch steht, sollte man m.E. ablehnen, nicht unterstützen.

    Antwort
  3. crumar

    Unbedingt weitermachen!
    Ich habe gerade wenig Zeit, habe mir die fünf Teile in einen Teil kopiert und werde sie morgen auf der Bahnfahrt lesen.
    Hau rein! 🙂

    Antwort
  4. Pingback: Männlichkeit unter Druck – Victor Hugo « jungs & mädchen

  5. djadmoros

    Ich möchte mich meinen Vorrednern anschließen: bitte weitermachen! Ich habe mir das Buch auf Deinen Tipp hin besorgt und nur noch nicht die Zeit gefunden, deswegen hier auch noch nicht kommentiert, aber ich sehe es als Pflichtlektüre für mich. Da werde ich es schätzen, wenn ich in Deinen Artikeln schon mal eine Handreichung zum Inhalt finde.

    Überhaupt: Suhrkamp publiziert in der Wissenschaftsreihe in der letzten Zeit so viel feministischen Müll (vieles davon übersetzter US-Trash), dass mir das Grausen kommt, häufig auch noch durchgegendert – was ist aus diesem Verlag geworden?? Bin froh, dass auch mal wieder ein ernstzunehmender Text zum Thema dort erscheint.

    Antwort
    1. elmardiederichs

      uepsi und ich haben als Reaktion auf auf diese Umfrage, die Serie der blog-Artikel ein wenig gerafft, da einige Abschnitte des Buches in der Tat nicht sehr ergiebig sind. Wir führen die Reihe auf beiden blogs weiter, um dieses Forum etwas zu entlasten.

      Antwort

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