Um Antwort wird gebeten: Ex-ZDF-Moderatorin Petra Gerster

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier lassen Sie eine weiße Frau zu Wort kommen.

Bitte lassen Sie das. Was eine weiße Frau des Establishment zu welcher Debatte auch immer beizutragen hat, ist vollkommen wertlos. Es darf nicht sein, dass das belanglose Geblubber einer privilegierten weißen Quotenfrau von Zwangsgebühren finanziert wird. Da auch Sie von Zwangsgebühren getragen werden, tragen auch Sie eine gewisse Verantwortung.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort:

Sehr geehrter Herr…

vielen Dank für Ihre Anmerkungen zu unseren Nachrichten. Bitte sehen Sie es uns nach, dass die Bearbeitung unserer Hörerpost manchmal etwas länger dauert.

Die Debatte über geschlechtergerechte Sprache ist eine, die unsere Gesellschaft offenbar sehr bewegt. Insofern ist es durchaus Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, diese Debatte aufzugreifen. Das bezieht die Äußerungen einer „weißen Frau des Establishments“ durchaus mit ein, so sie denn eine gewisse Prominenz und Erfahrungen in dem Bereich hat. Wir sollten aber nicht vergessen, auch andere Meinungen aufzugreifen. Denn eines ist gewiss: Es gibt wenige Themen, die so hitzig debattiert werden wie dieses.

Insofern bedanke ich mich im Namen der Redaktion für Ihren Hinweis und verbleibe mit besten Grüßen

Nachtrag yx:

Zur Verdeutlichung: Ich greife die „Quotenfrau“ ad personam an, also genau so, wie sie die „alten weißen Männer“ als bestes Argument dafür her nimmt, warum Gendersprech angebracht wäre. Ich bin nicht wirklich der Meinung, die ich oben in der Mail geäußert habe.

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