Ich bin ein miserabler Hater

Die Regierung strebt derzeit an, die freie Meinungsbildung die Hassrede zu unterbinden, siehe auch den Fall Russia Today – der Krieg gegen Russland soll natürlich unter dem rechten Licht stattfinden, und dann geht es wirklich nicht an, dass sich Informationsdienstleister der Regulierung durch die chinesische deutsche Regierung entziehen. Warum? Wegen des Hasses, wegen der Hetze. Nicht die Tat zählt, sondern die Motivation dahinter. Und dass man auf der richtigen Seite steht. Hass von feministischer Seite zum Beispiel geht vollkommen in Ordnung. Ansonsten ist Hass – besonders gegen die Regierung – was schlechtes, weshalb auch die Nazis konsequent dagegen vorgegangen sind.

Ich bin auch so ein Hater, aber ein miserabler. Die aggressivsten Beiträge auf diesem Blog sind solche, in denen ich feministischen Hass aufgegriffen und umgedreht habe: Eins, zwei, drei. Meine Kreativität reicht nicht mal für selbst ersonnenen Hass, stattdessen muss ich auf anerkannte Kolumnisten und Bundesverdienstkreuzträger zurückgreifen, um Hass zu verbreiten, für den ich wohl keine Kolumne und auch kein Verdienstkreuz erhalten werde. Es ist bemerkenswert, dass es so einen Hass von Männern gegen Frauen nicht gibt, und dass obwohl es laut Feministen Männer lieben, Frauen zu hassen. Und nein, wenn eine Frau ihren Mann ein Mann seine Frau umbringt, hat das nichts mit Misandrie Misogynie zu tun, dann ist das kein Femizid. Er mag zwar diese eine spezielle Frau gehasst haben, vielleicht weil sie ein Monster war, und zum Beispiel die Kinder einer brutalen Gehirnwäsche unterzogen hat, aber er hat nicht das weibliche Geschlecht an sich gehasst. Würden Männer Frauen hassen, müsste man nicht solche Fälle konstruieren, der Hass wäre auch so sichtbar, und ein Film im Staatsfunk zur besten Sendezeit: „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ mit getauschten Geschlechtern wäre einfach nur ein Ding der Unmöglichkeit – Männer lieben Frauen, viel mehr als andere Männer, und viel mehr als umgekehrt Frauen Männer lieben; jeder, der mit halbwegs wachen Sinnen durch die Welt geht, kann das sehen.

Wie mit Hass von Seiten der Feministen umgehen? Diplomaten, die für gewaltfreie Sprache und gewaltfreies Handeln stehen, gehen so vor, dass sie den Hass aufgreifen, ins Scheinwerferlicht rücken und dann dazu sagen, dass das schlecht sei. Nur, was bringt es? Wird irgendein Feminist, der Gaskammerphantasien für Männer, also blütenreinen Faschismus verbreitet, sich in irgendeiner Weise unwohl dabei fühlen oder wird er nicht eher erfreut sein über die kostenlose Werbung?

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