Zeiten ohne Happy End

Bei einigen alten Schinken ist mir aufgefallen, dass die Liebeskomödien stets mit einem glücklichen Ende schlossen, und das hieß: Heiraten und Kinder.

Die Serie „Sex Education“ ist Propaganda. In ihr haben die Menschen Sex, was in der Wirklichkeit beim Produzenten verboten ist. Aber noch etwas anderes ist mir bei ihr aufgefallen: Am Ende gehen die, die sich lieben, auseinander, um ihre Karrieren voranzutreiben. Dem wird die Liebe geopfert. Das entspricht natürlich genau dem feministischen Ansinnen: Die Frauen sollen nicht lieben sondern malochen. Das ist zufälligerweise auch das neoliberale Ansinnen.

2 Gedanken zu „Zeiten ohne Happy End

  1. beweis

    genau dem feministischen Ansinnen: Die Frauen sollen nicht lieben sondern malochen.

    Der Feminismus hat in dieser Hinsicht durchaus eine Wandlung hingelegt. Dass Frauen wirklich malochen sollen, ist doch gar keine Forderung mehr. Vielmehr geht es darum, dass alles, was Frauen tun, als Maloche gewertet werden soll. Die Mental Load vor dem Kindergeburtstag, die Konfrontation mit dem eigenen Kind, die Systemrelevanz durch sporadisches Teilzeit-was-mit-Menschen-machen, Startknopf der Miele drücken, Nagelstudiobesuche, um dem Patriarchat gefallen zu müssen etc.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Ja, wenn diese Lebensentscheidung getroffen wird, wird diese Platte aufgelegt.

      Ähnlich bei der „Care-Arbeit“. Da heißt es auch erst, dass der Vater mehr davon übernehmen soll, aber nur bis zur Trennung. Nach der Trennung findet sich kein einziger Feminist mit dem Ansinnen. Dann soll sich der Vater verpissen und nur noch den Unterhalt überweisen.

      Siehe auch:

      Was Frauen wollen

      Antwort

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