Fußnote Rassismus: Warum ich kein Rassist bin

Wie sie rumpöbeln und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Der hier z.B.:

findet, dass Almans so richtig peinlich sind. Und ich kann das nachvollziehen: So wie sich die weißen (kleingeschrieben) winden und sich für ihren Rassismus entschuldigen, sind sie tatsächlich peinlich. Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist das kein Rassismus von dem Typen da oben, denn er ist nicht rassistisch, er diskriminiert höchstens. Deutsche darf man übrigens höchstrichterlich als Köterrasse beleidigen, das ist erlaubt und keine Beleidigung. Für einen Stinkefinger können Sie sich ein Bußgeld einhandeln, wenn Sie einen Politiker „Pimmel“ nennen, eine Hausdurchsuchung, aber Köterrasse: Das geht in Ordnung. Das ist auch kein Rassismus, genauso wenig, wie es Rassismus ist, wenn ein Schwarzer (großgeschrieben) Mitbürger hingeht und einen weißen (kleingeschrieben) totschlägt, weil er auf seine Kosten privilegiert wäre. Das ist Diskriminierung, kein Rassismus. Und wir alle wissen: Rassismus, das ist: BÄMM!!!, Diskriminierung ist aber nur so: Muss nicht sein, aber darfste.

Viele Deutsche meinen ja, es sei rassistisch, wenn man sie als Kartoffeln beschimpft. Um das aufzuklären, nehmen wir dieses schöne Bild:

Bis heute. Für Rassisten kein Thema.

Man könnte da leichtfertig denken, dass da Farbige weiße (kleingeschrieben) in die systematische Vergewaltigung als Sklaven verkaufen. Das täuscht. Die Farbigen sind in Wirklichkeit weiß und die Frauen dort sind in Wirklichkeit Schwarz (großgeschrieben). weiß (kleingeschrieben) und Schwarz (großgeschrieben) sind keine Hautfarben sondern politische Verortungen in einem politischen System. Denn Sklaverei ist ein weißes System zur Ausbeutung der Schwarzen. Genau dasselbe gilt für Rassismus: Das ist ein weißes System zur Unterdrückung von Schwarzen, ein weißes System, um seine Opfer klein zuhalten.

Das, was unsere farbigen Mitbürger üben, ist etwas anderes. Als Rassismus.

Und jetzt zu mir: Man könnte meinen, wie ich so rumpöble, ich wäre ein Rassist. Das ist falsch. Das ist etwas anderes. Ich pöble nicht so rum wie ein dahergelaufener Nazi oder ein KKK-Mitglied, die sich auf Rassenlehre beziehen, wie sie mal vor Urzeiten an Universitäten gelehrt wurde, es ist was anderes. Ich komme aus einem linksalternativen Haushalt. Ich habe mit der Muttermilch aufgesogen, dass man Schwarze und Frauen mit Respekt zu behandeln hat und Nazis und KKK-Mitglieder die Bösen sind. Wenn ich gegen Schwarze pöble und erkläre, ihre Seelen wäre so rabenschwarz wie die von Darth Vader, dann entsteht das in Reflexion dessen, dass sie mich zuvor diskriminiert haben und mir zum Beispiel wie echte Primitivlinge Gewalt androhen, wenn ich mich ihnen nicht beuge wie die hier:

Peinliche Almans.

Die schlagen auch mal eine alleinerziehende Mutter tot, die sagt: „All lives matter“.

Das was ich übe: Das ist etwas anderes. Es sind ganz normale menschliche Reaktionen auf Anfeindungen – das ist eine menschliche Eigenart, keine rassistische. Zugegeben, es ist eine Schwäche: Ich könnte mich gegenüber Diskriminierung auch gleichgültig zeigen, mich nicht drum kümmern, so wie sich die Eiche nicht drum kümmert, wenn sich die Sau an ihr reibt, aber: Aber!

Ich übe keinen Rassismus aus, ich diskriminiere höchstens. Diese Diskriminierung steht nämlich nicht in der althergebrachten Tradition des Rassismus‘ der Nazis und KKK-Mitglieder – der abzulehnen ist – meins ist was anderes, was neues. Ich bin genauso wenig ein Rassist Amhajid oben, denn Rassismus ist ein ganz bestimmtes System (z.B. Rechtfertigung von Sklaverei), und dem gehöre ich nicht an.

Versöhnlichere Töne: Das schmerzt: Der Schwarze ist der Andere.

weiße (kleingeschrieben) wird von von Farbigen ersteigert. Für Rassisten kein Thema.

2 Gedanken zu „Fußnote Rassismus: Warum ich kein Rassist bin

  1. Hier könnte ihre Werbung stehen

    Sehr frei nach Muhammad Ali:
    „Als Kind hatte ich keine Probleme mit Ausländern. Da haben sie mich noch nicht ständig und wegen jedem Scheiß „Nazi“ genannt.“

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Jein. Ich habe kein Problem mit Farbigen, denen ich im Alltag begegne. Wobei mir manchmal doch der Gedanke kommt, ob die genauso drauf sind, wie die Rassisten, die Kampagnen gegen Weiße fahren – mit denen habe ich ein Problem. Ich denke aber auf jeden Fall, dass diese Politik freundschaftliche Beziehungen zwischen den Ethnien erschwert.

      Antwort

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