All sex is rape?!

Man nehme dieses traurige Missbrauchsopfer hier:

Zu ihm stellt ein Kommentator fest:

Also ich kann Vergewaltigung nicht stoppen, weil ich selber nicht vergewaltige und auf andere nicht so viel Einfluss hab, dass die so unbedingt auf mich hören …

Nun, ist es auch Wahnsinn, so hat es doch System. Anders als bei anderen Delikten – Raub, Mord – handelt es sich bei Vergewaltigung um ein umfassendes System, mit dem alle Männer alle Frauen in Angst und Schrecken halten, um über sie zu herrschen. Die Gendernazis bei pinkstinks zum Beispiel wissen das ganz genau, weshalb gilt: #yesallmen. So wie jeder einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, an dem er arbeiten muss, so hinterlässt jeder Mann seinen Vergewaltigungsabdruck in der Frauenwelt, an dem er arbeiten muss und kann, so wie der arme Tropf da oben; so ergibt es also Sinn: all sex is rape:

Nehmen wir die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die sagte: „Sexualität ist Gewalt.“ Oder Andrea Dworkin: »Physisch ist die Frau beim Geschlechtsverkehr besetztes Gebiet, im wahrsten Sinne des Wortes ein Territorium, das im wahrsten Sinne des Wortes eingenommen wird: eingenommen auch dann, wenn es keinen Widerstand gegeben hat, keine Gewalt; ja sogar wenn die eingenommene Frau sagte ja bitte, ja schnell, ja mehr.« Coletta Reid hingegen befindet: »Wenn die Ehe legalisierte Prostitution ist, dann ist Heterosexualität gesellschaftlich befürwortete Vergewaltigung.« Dass Vergewaltigung und Sex praktisch ununterscheidbar sind, erklärt Hodee Edwards: »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.« Einen scharfen analytischen Blick zeichnet auch Susan Griffin aus: »Die Grundelemente von Vergewaltigung sind in allen heterosexuellen Beziehungen zu finden.« Kurz und knackig bringt es Marilyn French auf den Punkt: »Alle Männer sind Vergewaltiger und sonst gar nichts.« (Deformierte Männlichkeit – Der Lustmolch in Zeiten vergifteter Sexualität)

Das übrigens eine solche Hasskampagne bei schlimmeren Verbrechen wie Körperverletzung oder Mord nicht gefahren wird, liegt allein daran, da hier der Mann nicht als Alleinschuldiger ausgemacht wird. Es fehlt das Feindbild, das man anklagen kann, der Feind, gegen den man seinen Hass ausleben kann – es ist ein Hasskampagne, und Hass ist in unseren Zeiten eigentlich geächtet; hier aber nicht, da er sich gegen die Richtigen wendet.

Dazu gab es auch mal eine Diskussion, ob diese oder jene Feministin mal „all sex is rape“ gesagt haben soll. Zugrunde gelegt wird, dass eine Frau im „Patriarchat“ wegen der ständigen Gewaltdrohung gar nicht die Freiheit besäße, ein Angebot eines Mannes zum Sex abzulehnen, womit kein Sex wirklich freiwillig und damit jeder Sex Vergewaltigung wäre. Nun, jeder der regelmäßig Frauen anspricht, da er auf der Suche nach einer erfüllenden Beziehung ist, weiß ganz genau, dass Frauen verdammt gut darin sind, Nein zu sagen; und wenn man sich anschaut, wie sie sich geben – sexy – hat man auch nicht das Gefühl, dass sie Angst davor hätten, einen Mann sexuell zu reizen, so dass er über eine herfallen könnte. Naja, das ändert sich ja gerade, was bedeutet, dass die eine oder andere mitten in der Rape-Culture an den Beschützerinstinkt der einheimischen Männer appelliert, und ich wette, er fühlt sich immer noch in der Pflicht, nachdem man jahrzehntelang Gülle über ihn ausgekübelt hat.

4 Gedanken zu „All sex is rape?!

  1. beweis

    Das effektivste Mittel, für sich selbst das Beste herauszuholen, ist das Gegenüber permanent in Schuld zu halten. Wenn Männer verinnerlichen, dass sie schuldig sind, weil sie zum Beispiel einen angeblichen Vergewaltigungs-Fußabdruck hinterlassen, werden sie in der Regel vieles tun, um ihre Schuld zu verringern oder abzuarbeiten. Sie werden ihre männliche Erbschuld und die Schuld durch falsches Geschlecht wiedergutmachen wollen.

    Darauf beruht das gesamtgesellschaftliche System der Frauenbevorzugung. Und es funktioniert nahezu perfekt. Auch wenn die Methoden des Feminismus hinterfotzig und verlogen sind, so sind sie unglaublich effektiv und erfolgreich. Das muss ich den Betreibern zugestehen.

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    1. uepsilonniks Autor

      Das muss nicht mal der Vergewaltigungsabdruck sein, es reicht, wenn man Sex als etwas betrachtet, was die Frau gibt und der Mann nimmt, um ihm ein schlechtes Gewissen zu machen, so dass er ihr aus seiner Schuldigkeit heraus dient.

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  2. Mike Macke

    Boole’sche Logik: Wenn A=B, dann B=A.
    Wenn Sex mit Vergewaltigung gleichzusetzen ist, ist Vergewaltigung mit Sex gleichzusetzen – und letzterer ist in Deutschland (zumindest unter Erwachsenen) straffrei. Folglich kann man den Tatbestand „Vergewaltigung“ dank dieser Ideen auch einfach abschaffen…
    Hm, vielleicht könnte man noch bei gleichgeschlechtlichen Vergewaltigungen (angeblich in US-Gefängnissen das insgesamt häufigste einschlägige Delikt, in den USA gesamt dadurch häufiger als zwischengeschlechtliche sexuelle Gewalt) eine besondere Strafbarkeit einrichten. Gab es da nicht mal den „Schwulenparagraphen“? Also ab in die Fünfziger, zur totalen Emanzipation der Frauen (ach ja, und der „Diversen“, meinetwegen sogar der Männer)!

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  3. paulkaufmann

    Es ist einfach erstaunlich, was für wirre Gedanken da die Woken erzeugen. Kaum zu verstehen und so entkoppelt von aller Realität. Alle Männer sind Täter, weil sie Männer sind. Das ist Kollektivschuld hoch zehn. Kompletter Unsinn und eigentlich keine Zeile wert, wenn es nicht so viele wären.
    Schön, dass hier gegen diesen Unsinn angeschrieben wird. Wahnsinn alles.

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