Die Sklavenhalterin und ihre Rechtfertigung

Was mir schon lange aufgefallen ist, ist mit welcher Chuzpe Frauen Männer für sich arbeiten lassen. Esther Vilar formulierte es so, dass nur weil sie eine Frau, und er ein Mann ist, lässt sie ihn für sich arbeiten. Am auffälligsten zeigt sich das, wenn sich eine sogenannte Alleinerziehende ihr Lebensmodell von einem Unterhaltssklaven unterhalten lässt. Und dass das nahe an den Sklavenstatus herankommt, das wissen sie selbst; es gab mal eine Yahoo-Gruppe mit dem vielsagenden Titel „Mein Ex ist jetzt mein Sklave“. Sie bilden sich wirklich ein, sie hätten ein Recht dazu.

Sklavenhalterinnen leiten aus dem Umstand, dass ihre weiblichen Körper mehr mit der Fortpflanzung beschäftigt sind, eine Herrinnenmenschenideologie ab. In dieser Weltsicht hat der Mann keine andere Daseinsberechtigung, als der Frau zu dienen, wobei er keinerlei Rechte genießt, z.B. als Vater. Diese Denke ist weit verbreitet und uralt, so schreibt Lassahn:

Einen Sündenfall der besonderen Art finden wir in dem Buch „Das Verdienst der Frauen. Warum Frauen würdiger und vollkommener sind als Männer“ von Modesta Fonte. Der Ton kommt uns inzwischen bekannt vor. ….  Das Buch stammt aus dem Jahre 1600…. Das Buch wurde jüngst in einem angesehenen Verlag neu aufgelegt. In einer Besprechung wird es als »feinsinnig« gelobt. Es gewähre uns, so heißt es da, den Blick auf eine »lange Tradition weiblicher Gelehrsamkeit«. ……Männer werden einfach ausgegrenzt. … Modesta Fonte fragte sich: »Könnten wir uns die Männer denn nicht vom Hals schaffen (…) und dieser Last ein für alle Mal ein Ende bereiten? Könnten wir nicht ohne sie leben?«

Möglicherweise.Die Frauen hatten Sklaven, von denen sie sich bedienen ließen. Auch Männer hatten sie bisher als Sklaven angesehen. … »Denn sieht man nicht deutlich, dass es ihre Aufgabe ist, für die Arbeit das Haus zu verlassen und sich abzumühen, um das Geld heranzuschaffen, als wären sie Verwalter, nur damit wir in dem Haus bleiben, unser Leben genießen und wie Hausherrinnen befehlen können. Nur deshalb sind sie von Natur aus robuster und stärker als wir, damit sie die Mühen in unseren Diensten ertragen können.«

(Bernhard Lassahn – „Frau ohne Welt – Trilogie zur Rettung der Liebe – Teil 1 – Der Krieg gegen den Mann“ Seite 79)

Diese Einstellung dürfte unter Frauen stark verbreitet sein. Eine aktuelle Vertreterin ist Schrupp, die Väter komplett entrechten lassen und Kindererziehung über Steuern finanzieren lassen will. Das heißt, nicht mehr ein individueller Vater sorgt für seine Kinder sondern der kollektive Mann. Es sind Matriarchatinnen, Anhängerinnen eines Genderfaschismus‘, wonach sie die Arierin ist, die Herrin, und er der Untermensch, der ihr zu dienen hat. Viele solcher Frauen legen das aber nicht offen. Vielleicht mimt sie die Männerfreundin, die sich damit von der Feministin abhebt und so attraktiver für einen potentiellen Wirt erscheint. Der Feminismus ist natürlich ein Riesengewinn für die Sklavenhalterin, da man sie über das ganze Klagen über quersitzende Frauenfurze vollkommen aus den Blick verliert; sie kommt damit gar nicht in die Verlegenheit, dass man sie als „skrupellose Ausbeuterin“ entlarvt, wie es Esther Vilar ausdrückt, denn sie ist ja unterdrückt…!

Aber hat sie vielleicht recht, die Sklavenhalterin? Existiert der Mann tatsächlich nur, um ihr zu dienen? Die Folge solcher Denke ist, dass der Mann, der einer Frau nicht mehr dienen kann, aussortiert wird. Dann endet er als menschlicher Abfall ohne Nutzanwendung als Obdachloser oder Selbstmörder – Verhältnisse, die niemanden in der Politik interessieren, während ein unwillkommenes Kompliment nationale Debatten auslösen kann. Nun, wenn auch nur ein Mann aufsteht und „Nein!“ sagt, hat er den Beweis erbracht, dass er kein Sklave ist. Und selbst die Biologie kennt ihn, den Vater, was bedeutet, dass Männer in der Geschichte so lange als Vater präsent waren, dass es sich in der Evolution niedergeschlagen hat.

Wenn man sich aber ansieht, mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen Männer für sich arbeiten lassen, ahnt man, dass verdammt viele Frauen wie Sklavenhalterinnen denken. Aus guten Gründen aber reden sie nicht allzu offen davon, Esther Vilar:

Die langlebigere, entweder gar nicht oder nur zeitweise erwerbstätige und insgesamt trotzdem vermögendere Mehrheit wird einem als Opfer der kurzlebigeren, immer erwerbstätigen und insgesamt trotzdem ärmeren Minderheit präsentiert. Es gibt jedoch wenig Frauen, die über diese Auslegung laut lachen. Die meisten lächeln aus naheliegenden Gründen still in sich hinein.

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