Der ganze, alltägliche Realitätsverlust am Beispiel von Pink Stinks – Wer dient Wem?

Pink Stinks leidet unter Halluzinationen, die aber von der Mehrheit der veröffentlichten Meinung geteilt werden (via).

So heißt es zum Beispiel:

Selbst in Staaten, die diesbezüglich große rechtliche und politische Fortschritte gemacht haben, geht es mit der Ächtung und Bestrafung von Gewalt gegen Frauen, die Mann ihnen glaubt, antun zu dürfen, weil sie eben Frauen sind, nicht schnell genug voran.

Richtig, große Fortschritte, weshalb es weniger schwer wiegt in der Bestrafung, wenn man einem Juden(*1) Mann Gewalt antut, sekundiert von einer Presse, die der Berichterstattung über Gewalt gegen Männern keinen Platz in der öffentlichen Debatte einräumt, womit wir zu der Ursache des Realitätsverlusts kommen, der sich so niederschlägt:

Sexismus in der Werbung, Diskriminierung im Erwerbsleben, Catcalling, sexualisierte Gewalt, Recht auf Abtreibung, you name it: Im Kern geht es immer darum, dass Männer Frauen als ihr Eigentum betrachten.

Dazu zwei Punkte.

Erstens, warum muss der Autor hier nicht näher ausführen, was gemeint ist? Antwort: Weil es immer und immer wieder skandalisiert wird, weshalb auch jeder sofort weiß, was gemeint ist. Wirklich unsichtbar sind die Verhältnisse, die all dem zuwiderlaufen, die nicht den großen, alltäglich erzählten Lügen entsprechen, mit dem Ergebnis, dass z.B. Frauen Kinder, Alte, Pflegebedürftige und Männer nahezu nach Beliegen misshandeln dürfen, ohne dass irgendjemand einschreitet. Hätten Feministen auch nur ansatzweise Recht mit ihrem Weltbild, all diese vermeintliche Frauennot wäre schlicht kein Thema und jemand, der das auf einem kleinen Blog thematisieren würde, müsste umständlich erklären, was er meint. Und so kommt es, dass für Feministen ein kleines Mädchen, das regelmäßig von seiner Mutter vergewaltigt wird – „Mutti bekommt ihr Gummigesicht“ – kein Grund ist, rund um den Globus zu tanzen. Denn sie tanzen nur gegen Gewalt, wenn das Opfer weiblich ist und der Täter männlich. Alle Betroffenen von anderen Konstellationen werden allein gelassen und müssen demzufolge allein sehen, wie sie damit zurechtkommen, oder auch nicht damit zurechtkommen. Das führt zum Beispiel dazu, dass Väter oft als lebende Schutzschilde für ihre Kinder gegen die Familienterroristinnen herhalten müssen. Einem Vater, der so eine Ehehölle schließlich verließ und der damit seine Tochter im Stich ließ, wurde von ihr gesagt: „Das, was Mama früher mit dir gemacht hat, macht sie heute mit mir.“ Aber für solche Menschen gibt es keine Hilfe, da Menschen wie diese Stinker an der Macht sind und den Diskurs dominieren. Die Systematik findet sich nicht dort, wo man alltäglich drüber spricht, sondern dort, wo man nicht drüber spricht.

Und dazu zweitens zur Verdeutlichung diese ganz gewöhnliche Frau hier:

»Denn sieht man nicht deutlich, dass es ihre [der Männer] Aufgabe ist, für die Arbeit das Haus zu verlassen und sich abzumühen, um das Geld heranzuschaffen, als wären sie Verwalter, nur damit wir in dem Haus bleiben, unser Leben genießen und wie Hausherrinnen befehlen können. Nur deshalb sind sie von Natur aus robuster und stärker als wir, damit sie die Mühen in unseren Diensten ertragen können?«

Worüber redete diese Frau? Von einem SF-Szenario, von Begebenheiten wie es sein müssten, aber nicht sind? Von Fantasy, während die Realität leider so beschaffen ist, wie sie von Pink Stinks in ihren Fieberträumen halluziniert wird?

Nein.

Sie redet von den ganz traditionellen Geschlechterrollen, dass also Männer für Frauen arbeiten, ihnen dienen; dass gigantische Mengen von Geld und Arbeitsleistungen vom Mann zur Frau fließen – Männer verausgaben sich für Frauen und halten die schlimmsten Härten von ihnen fern, weshalb es Frauen zu allen Zeiten stets besser als Männer hatten. Diese Parasitin hat mit Esther Vilar gemein, dass sie beide erkennen, dass der Mann der Sklave der Frau ist, wobei das für die Parasitin folgerichtig ist, während es von Vilar verurteilt wird.

Propaganda, wie sie Pink Stinks betreibt, führt dazu, dass der Mann immer stärker eingeknastet wird und der Umgang mit dem weiblichen Geschlecht zum Risiko, da sie ihn in ihrer Machtfülle vernichten kann. Es läuft eine Verfolgung des Mannes hinaus, während parallel auf allen Kanälen das Märchen vom männlichen Monster und der geknechteten Frau erzählt wird – so wie in jedem Krieg.

(*1) Wer den Judenvergleich überzogen findet: Wir reden hier davon, dass Menschen unterteilt werden in wertvoll und weniger wert, was sich im Strafmaß niederschlägt. Das ist Herrenmenschenlehre in Reinkultur. Das ganze Gerede von den Femiziden zielt genau darauf ab: Ein Mord ist deshalb besonders schlimm, weil es einen der wertvollen Menschen trifft.

19 Gedanken zu „Der ganze, alltägliche Realitätsverlust am Beispiel von Pink Stinks – Wer dient Wem?

  1. beweis

    Die gesellschaftliche Höherwertigkeit der Frau (besonderes Schutzbedürfnis, Versorgungsanspruch) war so lange für alle Menschen tragbar, wie sich die Geschlechter ergänzt haben.
    Seit sie sich unter der Fahne der Gleichheit gegeneinander richten und in nahezu allen Lebensbereichen konkurrieren, sollten diese besonderen Leistung für die Frauen entfallen.

    Wenn die Frauen den Männern den Nachwuchs entziehen, warum sollten Männer dann weiterhin besondere Gefahren in Kauf nehmen oder ihre Leistungskraft vorrangig in den Dienst der Frauen stellen?

    Antwort
    1. Mathematiker

      Ja, man kann von den Frauen enttäuscht sein.
      Anstatt die durch von den Männern geschaffenen Wohlstand und Technologien gewonnene Sicherheit und Zeit für Gutes zu nutzen, haben Frauen sich mehr und mehr der Opfermentalität zugewandt und dämonisieren die Männer, durch die sie befreit wurden.

      Wenn ich eine Frau wäre und das Vertrauen eines Mannes gewinnen wollte, dann würde ich lautstark gegen die sexistischen Gesellschaftsansichten, Gesetze und Behandlungen gegen Männer auftreten, um die Missstände abzuschaffen. Denn ich wüsste, dass ein Mann mir nie vertrauen kann, solange mir als Frau geladene Waffen wie „ewiger Opferstatus“(TM), Falschbeschuldigung, Diffamierung, Scheidungsrecht, etc in die Hand gelegt wird. Kein Wunder dass die Mgtowler immer zahlreicher werden.
      Solange die Missstände nicht beseitigt sind, könnte ich nur dann das Vertrauen eines Mannes gewinnen, wenn er ignorant oder dermassen blue pill ist, dass er schon pudel-lila anläuft.
      Die Frage ist dann aber, ob ich so einen Mann haben wollte.

      Antwort
    2. uepsilonniks Autor

      Eine Mutter, die ihre Kinder dem Vater entfremdet, nimmt halt alles mit, was sie kriegen kann. Auf Nachhaltigkeit nimmt sie keine Rücksicht, warum auch?

      Antwort
  2. Art Vanderley

    Interessant ist auch, daß ganz selbstverständlich hingenommen wird, daß Männer satte sechs Jahre weniger leben als Frauen. Noch interessanter ist, daß es dafür die unausgesprochene Begründung gibt, es läge am Testosteron.
    Dafür gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege, tatsächlich ist sogar das Gegenteil bewiesen. Mönche und Nonnen werden gleich alt, auf dem Niveau der Nonnen und die auf dem Niveau der Frauen insgesamt.
    Die Unterschiede können also nur kulturelle sein und eigentlich nur auf die Arbeitswelt und die Art der Beziehungsführung zurückzuführen sein, denn das sind die zwei wesentlichen Unterschiede im Leben zwischen Klosterbewohner/innen und uns Normalos.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Die Unterschiede können also nur kulturelle sein und eigentlich nur auf die Arbeitswelt und die Art der Beziehungsführung zurückzuführen sein,

      Männer betäuben sich auch häufiger mit Drogen, kommt noch mit hinzu.

      Antwort
    2. Renton

      Mh… dem liegt die Annahme zugrunde, dass Mönche und Nonnen jeweils repräsentativ für die jeweilige männliche und weibliche Gesamtbevölkerung seien. Ist das so?

      Antwort
      1. uepsilonniks Autor

        Rund um den Globus gibt es doch einige Mönche und Nonnen. Ob die Klosterstudie aber repräsentativ ist, weiß ich nicht, aber ich denke schon, dass ein Leben als Mann ungesünder ist als als Frau, so wie ein Leben als Arbeiter ungesünder als als Akademiker ist, wie sich aus der Lebenserwartung ablesen lässt.

        Antwort
        1. Art Vanderley

          @uepsilonniks
          Drogen, guter Punkt.
          @Renton
          Sie müssen nicht repräsentativ sein, gerade im Unterschied liegt ja das entscheidende. Sie müssen nur die gleiche Biologie haben, das ist der Fall, und gerade deshalb kann man so gut die anderen Unterschiede rausfiltern.

          Antwort
          1. Renton

            Meinetwegen nenne es biologisch repräsentativ. Du sagst, das sei der Fall – tatsächlich? Es ist ja immerhin denkbar, dass es eine bestimmte Sorte Mann, die von Natur aus länger lebt, bevorzugt ins Kloster zieht.

            Ich weiß, ich gebe hier mal wieder den Advocatus diaboli. Aber nur so kann man sich einer Sache sicher werden. Und das möchte ich sein.

            Antwort
            1. Art Vanderley

              @Renton
              Völlig sicher bin ich mir auch nicht, aber die Testosteron-Begründung stinkt meilenweit nach Ideologie.
              „Es ist ja immerhin denkbar, dass es eine bestimmte Sorte Mann, die von Natur aus länger lebt, bevorzugt ins Kloster zieht.“
              Im Prinzip ja, aber darauf gibt es keinerlei Hinweise. Außerdem ist es extrem unwahrscheinlich, daß es dann einen derartig starken Effekt gäbe. Ein Typus Mann, der exakt die sechs Jahre länger lebt? Wie wahrscheinlich ist das?

            2. Renton

              Keine Ahnung. Ich hatte gehofft, Du oder sonst jemand könnte so etwas sagen wie:

              Man hat Mönche und Nichtmönche auf bestimmte genetische Eigenheiten untersucht, die im Verdacht stehen, mit biologischen Alterungsprozessen in Verbindung zu stehen, und keine Unterschiede gefunden – oder eben doch. Oder man hat genug eineiige Zwillinge aufgetrieben, von denen einer ins Kloster ging, um einen Vergleich anstellen zu können. Oder…

              Den dringenden Verdacht, dass die Klosterstudien auf die Wahrheit(tm) 😉 hindeuten, habe ich auch und deshalb neulich erst eine Kollegin über diese Studien aufgeklärt. Aber ich pflege mir halt doch eine gewisse Skepsis zu bewahren, wenn ich auf Gegenargumente komme, die ich nicht selbst entkräften kann.

            3. Renton

              @uepsi

              Könnte man mich hier nicht ertragen, hätte ich mich schon lange verabschiedet 😉

            4. Art Vanderley

              @Renton
              Wie schon gesagt, genetische Untersuchungen machen erst Sinn, wenn es logische Hinweise auf mögliche Unterschiede gibt. Iss aber nich, daher kein Nachsehen, sonst müßte man auch die Wetterbedingungen untersuchen, als die Probanden geboren wurden, oder die Fußballergebnisse des damaligen Tags, schließlich könnten auch die einen Einfluß haben.

            5. Renton

              Art, das ist rabulistischer Unfug, und das weißt Du auch. Genetische Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung, Fußballergebnisse und astrologische Konstellationen nicht.

            6. Art Vanderley

              Womit ich hinweisen wollte auf die Willkürlichkeit deiner Argumentation.

            7. Renton

              Sie ist nicht willkürlich. Wer die Teilnehmer von Klosterstudien als repräsentativ für die Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung unter den Bedingungen des Klosterlebens ansieht, muss sicherstellen, dass die Teilnehmer in dieser Hinsicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung sind. Dazu gehört ein Abgleich aller außerhalb des Klosters liegender Einflussfaktoren auf die Lebenserwartung. Meines Wissens gehören Gene dazu. Das Wetter bei der Geburt nicht.

    3. Mika

      Mit dieser Klosterstudie hatte ich es mal zu tun, ist schon länger her und ich habe keine Unterlagen dazu. Es kam wohl raus, dass sogar Mönche, die rauchen und trinken, keinen Lebenszeitverlust haben.
      Welcher Faktor könnte es sein, die Rede war von Stress. Mönche haben keinen Stress und eine gewisse Sicherheit. Das klang plausibel.
      Ich sehe doch die alten Männer in der Kneipe. Daheim meckert die Olle und dann sitzen sie zusammen, trinken sich den Frust weg und jammern gemeinsam. Die werden die 80 nicht erleben.

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s