Feministen und Hähne… ihr könnt es euch denken

Ich lebte mal auf dem Land und kenne Hühner. Wenn das Vergewaltigung wäre, wenn der Hahn – zugegeben, er fragt nicht um Erlaubnis – auf eine draufspringt, müsste man erwarten, dass die Hennen auf Distanz zu dem Hahn gehen. Das tun sie aber nicht, ganz im Gegenteil, manche laufen ihm geradezu nach – jaja, die Frauen sind das Problem, halten nicht gegen die Männer zusammen…

Wenn allerdings mal ein Huhn nicht will, was auch vorkommt, dann ist das auch kein Problem… Ok, vielleicht für den Hahn, der kommt dann einfach nicht zum Zug, das Leben ist hart. Aber der Feminismus ist konsequent, das muss man ihm lassen: Weder Hühnern noch Frauen ist es zuzumuten, dass sie Nein sagen.

Vielleicht ist obige Meldung ja Fakenews, ähnlich wie der Beitrag zur Bekämpfung von Rape-Culture unter Hunden. Letzterer wurde aber von einem renommierten wissenschaftlichen Magazin angenommen, was heißt, dass es tatsächlich Feministen, Genderisten gibt, die eine „Kultur der Vergewaltigung“ im Tierreich ausmachen:

Die angebliche Autorin Helen Wilson behauptete, knapp eintausend Stunden in drei Hundeparks in Portland, Oregon, verbracht und dabei zahllose gewalttätige Paarungsversuche bei Hunden beobachtet zu haben, wobei die Hundebesitzer bei homosexuellen Kopulationsversuchen weitaus häufiger eingeschritten seien als bei heterosexuellen. Das Resümee des Fake-Texts: Männern könne man wie Hunden Manieren antrainieren, um sexuellen Missbrauch zu verhindern. Der Fake-Artikel erschien tatsächlich im Fachblatt „Gender, Place & Culture“, einer anerkannten britischen Zeitschrift für feministische Geografie.

Was anderes: Tiere haben Charakter, sind also Individuen

15 Gedanken zu „Feministen und Hähne… ihr könnt es euch denken

  1. Hier könnte ihre Werbung stehen

    Was die Hunde angeht:
    Ich habe ein Labradorweibchen. Wenn ein anderer Hund zu aufdringlich werden wollte, dann drehte sie sich wie der geölte Blitz und knurrte den Möchtegernbespringer an. Meistens reichte das aus um die Sache zu beenden.

    Scheinbar ist mein Hund schlauer, stärker, besser als diese feministischen Irren.
    Kann sie ja mal fragen. Vielleicht gibt sie Kurse.

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    1. Mathematiker

      Du willst doch nicht sagen, dass Tierweibchen sich besser um sich selbst kümmern können als menschliche Weibchen? Und das ohne Nothilfetelefone, Gewaltschutzräume, Feminismus etc? Das ist Weibchen- äh Frauenverachtung. *kreisch*

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  2. beweis

    Besonders interessant finde ich, dass sich die feministische Hühnerschutzkampagne nicht etwa gegen Füchse richtet, die den Tieren die Köpfe abbeißen und sie dann liegen lassen – sondern dass sie Hähne ins Visier genommen haben, die ja der gleichen Art entstammen und die die oft geilen Chicks nur besteigen.
    Daran sieht man ganz gut, wohin der Hase läuft: Bekämpfung des Männlichen und dessen Sexualität.

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    1. Mathematiker

      Wer kann nicht das Bild, ein einziger Hahn auf dem Misthaufen, sonst nur chicks?
      Der einzige Hahn wird also von den Hühnern separiert.
      Und warum ist der Hahn alleine? Achja, alle seine Brüder wurden ja kurz nach dem Schlüpfen geschreddert. Böses Patriarchat mal wieder.

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      1. Art Vanderley

        Wie ist das eigentlich mit schwarzen Hiphoppern? Die reden auch den ganzen Tag von ihren chicks, die sie….und das auch den ganzen Tag.
        Wie ist die politisch korrekte Hackordnung?
        Frauen, Schwarze, dann Tiere? Oder Frauen, Tiere, dann Schwarze.? Ziemlich verwirrend….

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    2. Yayson

      Ausgerechnet der Hahn wird auch benötigt, um die Hühner gegen ins Gehege eindringende Fressfeinde zu verteidigen. Aber die starken und unabhängigen Hühner von heute brauchen das bestimmt nicht mehr.

      Antwort
      1. beweis

        Den Schutz der Chicks hat der Staat übernommen, wie auch bei den Menschen. Bei den Hühnern haben sich feministische Aktivistinnen staatsähnlich das Gewaltmonopol angeeignet und weisen den Hähnen durch ihre feministische Innen- und Außenpolitik klar die Grenzen auf: Separatisierung und am liebsten auch Umerziehung, wenn schon das Schreddern der angehenden Hähne verboten worden ist.

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        1. Mathematiker

          Nicht zu vergessen werden die Heesen-, pardon, die Hennenschutzräume dem Hahniarchat angelastet. Dem einzelnen Hahn wird dann die Rechnung präsentiert. Aber vorher muss es sich für seine Existenz entschuldigen.

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  3. Art Vanderley

    Die Übertragung sexistischer Ideen auf Tiere…die Nazis haben etwas gemacht, was dem erstaunlich nahe kommt.
    Das Dritte Reich hatte das strengste Tierschutzgesetz seiner Zeit, aber unter rassistischen Vorzeichen, mit rassisch höher-und niederwertigen Tieren.
    Daher war auch dieser Aspekt des unfreiwillig Komischen mit dabei. So haben die Nazis ernsthaft versucht, ein „germanisches Urrind“ zu züchten und tatsächlich ein gewisse Zahl im Osten Europas ausgesetzt. Deren Ende war dann eher profan, vermutlich wurden die Exemplare ganz banal verputzt von der örtlichen Bevölkerung, also noch dazu vom slawischen Untermenschen.
    Was könnte und das sagen über die mögliche Zukunft des politisch korrekten Huhns?

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  4. PfefferundSalz

    Puuuh, hoffentlich nuken uns die Russen bald. Inzwischen erscheint einem ein Atomkrieg doch als entspannte Sommerfrische im Vergleich zu dem Schwachsinn der heutzutage als normal gilt.

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