Das Ende des weißen Mannes wie auch des Wohlstandes

„Much of the social history of the Western world, over the past three decades, has been a history of replacing what worked with what sounded good.“ (Thomas Sowell)

Obiges Bild bringt auf den Punkt, was schief läuft in der Geschlechterentwicklung und damit der ganzen Gesellschaft – nämlich dass solche Frauen anderen Frauen nicht peinlich sind. Denn dieses Statement basiert auf zwei Annahmen:

1. Diese Männer hätten nichts besonderes geleistet, befinden sich also zu Unrecht in dieser Position.

2. Dass dort Frauen nicht zu sehen sind, ist auf systematische Benachteiligung der Frauen zurückzuführen.

Und damit wird dem wichtigsten gesellschaftlichem Faktor seine Berechtigung und Legitimität abgesprochen: Dem Wirken des Mannes, das die Gesellschaft am Laufen hält.

Männer kämen nur wegen „Männerquoten“ und Privilegien in diese Positionen, aufgrund von Männerbündelei auf den Herrentoiletten: „Du, Sebastian, Klaus und ich haben entschlossen, dass du die Führungsposition kriegst, weil…“

Ein Gedanke hingegen, der heute nicht mehr gesagt werden darf, ein Sakrileg, eine unerhörte Unverschämtheit, für die jeder Mann den Hut nehmen müsste, sollte er es wagen ihn auszusprechen, lautet:

Frauen leisten weniger.

Stattdessen dominieren die zuerst genannten Annahmen, und diese führen zu einer Geschlechterpolitik, in der Männer, von denen man annimmt, dass sie nichts besonderes leisten, ersetzt werden durch Frauen – Quotenfrauen, stolzen – die tatsächlich nichts leisten. Und das reißt die ganze Gesellschaft in den Abgrund. Beim Mann wird nicht gesehen, was er alles leistet, welchen Gewinn er erarbeitet, stattdessen nur die Kosten, die er verursacht, wenn er in Not ist, denn Männern wird grundsätzlich weniger geholfen; Männer haben zu sorgen und zu schützen, nicht für sie soll gesorgt werden. Und so werden auch mal seltsame Fragen gestellt, etwa ob man „noch Männer brauche“ in politischen Talkshows, auf Plattformen also, auf denen man Millionen von Menschen erreicht, und die von Männern errichtet worden sind, aber das zu begreifen, ist zuviel für Spatzenhirne. Zur Frage, wofür man Männer noch brauche, antwortet eine Maskulist:

Werden heute der elektronische Rechner und das Internet gebraucht? Wird die erfinderische Regsamkeit gebraucht, mit der schon wenige Jahre nach der Massenvermarktung des Computers seine Anwendung auf allen Bereichen des menschlichen Handelns möglich machte: auf Kommunikation, Text- und Bildverarbeitung, Logistik aller Art, Bildung und multimediale Unterhaltung, Produktion, Medizin, Raumfahrt, Navigation, und was uns sonst noch an Software-Applikationen heute zur Verfügung stehen?

Braucht unsere Zeit die Masse der Erfindungen, die Männern zufallen? Die wissenschaftlichen Nobelpreisträger mit ihren jeweils lebensrettenden und Leid lindernden Entdeckungen?

Braucht unsere Zeit ihre Metropolen, in denen Millionen von Menschen wie ein produktiv getriebener Organismus interagieren, lebend in knappem Raum, jeder mit dem Komfort, der einst kaum Palastbewohnern zur Verfügung stand, in menschenwürdiger Hygiene und Behaglichkeit von der morgendlichen Entleerung bis zur abendlichen Entspannung? Brauchen Erdbewohner Brücken, Straßen, energetische Infrastruktur, Kanalisation, Überseedampfer oder das Aufheben von Hurrikan-Schäden? Das Bergen in Katastrophen, die Sicherheitskräfte, die Feuerwehren?

All diese Männer werden derzeit mit „positiver Diskriminierung“ sabotiert. Man kann ahnen, dass das schlimm wird.

Dass Frauen weniger leisten, ist auf ihr Privileg zurückzuführen, dass sie sich anders als der Mann der außerhäuslichen Arbeit entziehen können – und wer weniger arbeitet, verdient auch weniger und wird seltener Chef. Schon die Hohepriesterin des Feminismus‘, Simone de Beauvoir, sagte, dass man Frauen dieses Privileg entziehen müsste. Ein Privileg deshalb, weil kein Mann diese Möglichkeit hat, da er einfach keine Frau findet, die ihm dieses Lebensmodell ermöglichen würde.

So eine Frau bekommt ihr Leben unterhalten von einem Mann, einem Vater, der sich beruflich reinhängt, besonders aus Liebe zu seinen Kindern. Denn wenn man will, dass es jemanden gut geht, ist es ein guter Anfang, seine Existenz auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Der zweite Grund ist, dass der Mann mehr auf seinen Beruf angewiesen ist, da keine Frau ihn von der Pflicht zur Arbeit befreit. Beides führt dazu, dass Männer mehr und bessere Arbeit leisten. Das ist auch der Grund, weshalb Matriarchate zurückbleiben: In diesen Gesellschaften, in der eine liebevolle Bindung zwischen Vater und Kind fehlt, fehlt auch der Anreiz, mühsame Leistungen zu erbringen – solche Leistungen, die in ihrer Gesamtheit die Gesellschaft voranbringen.

Dabei erkennen Frauen nicht, dass der Mann nicht aus Jux und Dollerei der Familie fern ist, sondern weil er tatsächlich arbeitet. Der Männerrechtler Warren Farrell beschrieb es als größte Tragödie im Leben eines Mannes, dass er sich von seinen Kindern entfernen muss, wenn er für sie sorgen will. Und so ist er nicht dabei, wenn sein Kind seine ersten Schritte macht oder sein erstes Wort spricht. Warren Farrell berichtet weiter, wie ihm eine Frau geschrieben habe und sich bedankte, weil sie nach seinen Erläuterungen ihren Mann verstehen könne, der abends erschlagen von der Maloche nur noch zu Bierfernsehen in der Lage war. Auch andere Frauen haben schlicht keine Ahnung und auch keine Dankbarkeit, sei es beim Sherry bei Lotti oder auf die Frage, was Männer eigentlich so treiben

Als Beispiele, wie fähige Männer durch unfähige Frauen ersetzt werden, wären hierzu Baerbock und Christine Lambrecht zu nennen, die sich durch außerordentliche Inkompetenz auszeichnen und doch verantwortungsvolle Positionen besetzen. Baerbock glänzte damit, dass das Stromnetz als Stromspeicher funktionieren würde und Verteidigungsministerin Lambrecht gab zu Protokoll:

“Der Gepard ist kein Panzer. Der Gepard ist ja dafür da, Infrastruktur zu schützen dadurch, dass er dann mit diesem Rohr in die Luft schießt.”

Und Baerbock fördert ihresgleichen – die inkompetenten Frauen also, oder man frage sich, wie die hier in ihre Position aufsteigen konnte, aber zum Glück gibt es in diesem Land nur Probleme mit Männerbündelei.

Dies ist die Folge davon, dass trotz aller Beteuerungen bei der Frauenquote die Qualität, bzw. die Qualifikation eben nicht gewahrt bleiben, wie ich hier schon ausführlich besprochen habe. Als weiteres Beispiel lässt sich die sogenannte „Exzellenzinitiative“ nennen, in der – um Klartext zu sprechen – millionenschwere Schmiergelder an die Universitäten gezahlt werden, um vorrangig Frauen bei der Ernennung zu Professoren zu berücksichtigen – und bei dem chronischen Geldmangel sieht man mal darüber hinweg, dass es weitaus besser geeignete Männer gibt. Es findet also eine Absenkung der Standards statt, nicht nur in den Wissenschaften sondern auch bei Polizei, Bundes- oder Feuerwehr. Was den letzten Punkt angeht, so wurde in der Propagandaserie Frau Jordan stellt gleich der „Beweis“ erbracht, dass Frauen genauso gut wie Männer geeignet wären, ausgewachsene Menschen aus einem brennenden Haus zu evakuieren. Nur, wenn dem so ist, warum senkt man die Anforderungen zur Aufnahme bei der Feuerwehr nicht auch für die Männer? Grundsätzlich gilt: Frauen sind bevorzugt, in der Politik wie in der Wirtschaft, denn auch hier besteht eine höhere Nachfrage nach Führungsfrauen, als das Angebot decken kann. Weiterhin: Inoffizielle Frauenquoten wirken auch dort, wo es keine offiziellen gibt, denn kein Unternehmen will als frauenfeindlich gelten und der Staat koppelt die Vergabe von Aufträgen an „Geschlechtergerechtigkeit“, sprich wenn ein Unternehmen Obdachlose von der Straße holt: Mehrere Städte in NRW lehnen das Angebot einer Firma ab, die bereit ist, kostenlos beheizbare Schlafcontainer zur Verfügung zu stellen, aufzubauen und einzurichten. Zu viel Aufwand. Das Retten von Männerleben erfordert zu viel Aufwand Frauen zu Chefs macht.

Eine Bundesjustizministerin sagte mal, dass man die Wehrpflicht brauche, um die jungen Männer zu hindern, damit die Mädchen im Leben aufholen können. Hier spricht ein pervertiertes Bild der Geschlechterverhältnisses: Mann und Frau sind kein Team und in Liebe zugetan, sondern was dem Mann schadet, nützt der Frau. Nur das der Schuss nach hinten losgeht. Nichtsdestotrotz erläuterte eine Mutter, die ihren Sohn aber nicht ihre Töchter misshandelte, dass die kleinen Jungen im Sinne der Mädchen zurückstecken müssten. Bildungsministerinnen erklären, jeder Schultag wäre ein „Boysday“ obwohl Jungen auf dem Gymnasium unter- und an den Sonderschulen überrepräsentiert sind aufgrund struktureller Diskriminierung – aber erwarte nicht, dass man dieses Missverhältnis angeht. In dem Sinne erklärte auch Laurie Penny, Jungen wären „leidende Idioten“, die nicht damit klarkämen, dass man ihnen ihre Privilegien entzieht an Schulen, denen durch Studien des zuständigen Ministeriums bescheinigt wird, Jungen systematisch zu benachteiligen. Mit dieser Politik aber, einer Politik, die das Zurückbleiben der Jungen als positives Signal wertet, kastriert man der Gesellschaft ihre wertvollste Ressource ab; es entsteht ein Loch, das „Irgendwas-mit-Medien“-Mädchen nicht stopfen, trotz ihrer vielbeschworenen Potentiale, auf die man nicht verzichten könnte.

Wie sich Feministen Arbeit vorstellen.

Und dafür sind nicht diskriminierende Sprache oder andere Strukturen verantwortlich. Denn wenn eine Studie zum Ergebnis kommt, dass sich Mädchen „vorstellen“ könnten, einen Männerberuf zu ergreifen, wenn sie diesen mit Gendersprech präsentiert bekämen, überzeugte mich das erst, wenn diese Mädchen im Anschluss daran mit dem Fischertechnikmetallbaukasten spielen – lange und hartnäckig. Dass das nicht passiert, dass sich Frauen nicht um die Männerjobs schlagen, dass es dort so hart, so „frauenfeindlich“ zugeht, liegt nicht an männlichen Strukturen, es ist der ganz normale Konkurrenzkampf, den Frauen da erleben, auch wenn er sich mal in sexistischen Klischees entladen sollte. Das aber wird verkannt, also werden Frauenquoten eingeführt. Sie sind stolz, Quotenfrauen zu sein, also stolz, für Korruption und Unfähigkeit zu stehen. Sie reden davon, dass eine Führungsposition nur zu 10% aus Leistung und Arbeit bestünde, der Rest wäre Netzwerken und Selbstmarketing (was für Frauen im Quotenzirkus wohl auch zutrifft), letztlich wäre „Qualität ein Mythos“ – was bitter wird, wenn sich die Qualität verabschiedet und paradoxerweise erst dadurch Sichtbarkeit erlangt. Wo hörte man zuletzt den Appell an Frauen, dass sie über Jahrzehnte hinweg 70-90 Stunden die Woche hart arbeiten sollten, auf Freunde und Hobbys verzichten, damit sie sich so eine Führungsposition auch redlich verdient hätten? Auffällig auch: Per Frauenquote sollen bereits vorhandene Positionen durch Frauen besetzt werden, nie wird die Frage gestellt, warum Frauen nicht selbst solche Positionen schaffen, ein Unternehmen gründen und es an die Weltspitze führen, so dass neidische Männer vor den Toren Einlass per Männerquoten verlangten?

Nur kurz noch ein Schlaglicht auf den Männerverschleiß, der durch ein brutales und grausames  Scheidungsrecht entsteht: So mancher entsorgter Vater zerbricht an dieser Erfahrung und ist dann kein produktives Mitglied der Gesellschaft mehr – und alleinerzogene Söhne legen oft eine Laufbahn als Sozialfälle hin, anstatt tragende Stützen der Gesellschaft zu werden, wie es so schön heißt.

Und auch nicht vergessen darf man all die Männer, die in dem ganzen Zirkus keinen Bock mehr haben.

Straßen und Häuser bauen sich nicht von selbst. Strom kommt nicht einfach so aus der Steckdose oder Wasser aus der Leitung. Nahrungsmittel stehen nicht einfach so im Supermarkt. Hinter all dem steckt Anstrengung und Mühsal, erbracht von Männern. Aber davon hat „Lotti beim Sherry“ keine Ahnung, sie weiß nicht, was alles dazu notwendig ist, damit sie auch nur eine warme Mahlzeit oder einen Sherry zu sich nehmen kann: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie halt Kuchen essen.“ Diese Leistung wird beim Mann entweder aus Dummheit verkannt oder geleugnet und dann katastrophalerweise beim Mädchen mit seinen tollen Potentialen erwartet. Man denkt, man könne Jungen und Männer beliebig sabotieren, weil man nicht sieht, was sie alles leisten, weil man offenbar davon ausgeht, all das falle einfach so vom Himmel. Das Ergebnis ist der Niedergang. Unsere Energie, Flughäfen, Autobahnen, medizinische und handwerkliche Versorgung, Internet. Während in Moskau mobiles Flatrateinternet selbstverständlich ist, feiern hierzulande Telekommunikationsanbieter 10GB Volumen als ungeheuer tolle Sache. Wohin man auch schaut: Probleme, Unzulänglichkeiten, Unzufriedenheit.

Silke Bumester – nur ein Beispiel von vielen möglichen – freut sich über das Ende des weißen Mannes, und will ihn zurücklassen, während sie mit anderen Gewinnerinnen den Zug in die Zukunft besteigt. Zukunft? Welche Zukunft?

Ms. M reagierte hierauf mit einem eigenen Plädoyer für mehr Wertschätzung zwischen den Geschlechtern.

40 Gedanken zu „Das Ende des weißen Mannes wie auch des Wohlstandes

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  2. NBG

    „Irgendwas-mit-Medien“-Mädchen

    Leider bin ich mit drei solchen „Mädchen“ in einem „Team“.

    Da geht ständig irgendwas schief, weil die Organisation nicht klappt usw.

    Bei Fehlern wird gegenüber dem Chef immer das „Kollektiv“ als verantwortlich benannt, also auch ich – obwohl ich damit z.B. gar nichts zu tun hatte.

    Mir wird vorgeworfen, ich wäre nicht kommunikativ genug. Ähm ich bin ja auch keine Frau?! Ich rede übrigens genug…

    Ich bezweifel das die Damen an den Tagen im Homeoffice überhaupt 10% mit Arbeit ausgelastet sind. Man erreicht sie selten…

    In unserer Küche wird oft Zeug stehengelassen, im Kühlschrank gammelt Zeug vor sich her und die Mikrowelle ist innen voller Spritzer.

    Unsere Facebookseite schaue ich mir gar nicht mehr an, weil die Fotos/Grafiken dort einfach nur amateurhaft sind.

    Ich werde also irgendwann kündigen und mich wieder selbständig machen.

    Wer meinen technisch-orientierten Platz dann allerdings ausfüllen wird, ist fraglich. Vermutlich müssen den dann die drei Mädels mit übernehmen und werden dann erstmals richtig was zu tun haben 🙂

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  3. Hustenstorch

    Ich hab schon mehrfach vorgeschlagen, den Frauen einen absolut Männerfreien Kontinent zur Verfügung zu stellen (Australien bietet sich geografisch an, weil von allen anderen abgeschieden und schon fertig erschlossen usw.) und die, die das als erstrebenswert ansehen dort hinzuschicken.

    Nach 6 Monaten schauen wir dann mal nach, wie es dort aussieht.

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  4. Matze

    „Männer sich abgrundtief für solche Fotos schämen“

    Warum? Weil sie existieren, leben und Dinge schaffen? Ist es Missgunst oder die Anspruchshaltung, das sie als Frau Anspruch auf den Verdienst dieser Männer hat?

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  5. Renton

    „Frauen leisten weniger.“

    Netter wäre: Frauen leisten anderes. Während mein Vater Geld verdienen war, hat meine Mutter den Haushalt geschmissen und sich um uns Kinder gekümmert.

    Okay, es war mein Vater, der abends platt auf der Couch ein Nickerchen gehalten und nie seine Bücher durchgelesen gekriegt hat, während meine Mutter sich zu Geburtstag und Weihnachten stets neue schenken ließ.

    Hast ja Recht…

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  6. Mathematiker

    Beschreibt genau die Krankheit ins unserer Welt.
    Unser jetziger Wohlstand wurde durch Erfindungsgabe, Fleiß, Hingabe und Logik erbaut, nicht durch Neid, Gerechtigekitsempfinden, Wunschdenken und Anschwärzen der Erfolgreichen.

    Was bei der Quotendebatte komplett unter dem Tisch gefallen ist, ist dass zu 90% die Männer sind, die grosse Risiken auf sich nehmen und Unternehmen gründen. Das war bei Microsoft und Google auch so. Viele Unternehmen scheitern, da fordert keiner eine Scheiterquote für Frauen. Aber wenn ein Unternehmen mal groß wird, dann kommen dann alle her und wollen am Erfolg partizipieren. Wobei es möglichst einfache Jobs sein sollen, ohne Risiko, aber dafür mit work-life balance.
    Was den Feministen angeht, ist es nur logisch, dass sie die mangelnde Bereitschaft der Frauen, Verantwortung (Risiko, persönliche Haftung, unbequeme Arbeitszeiten) zu übernehmen, einfach leugnen und alles auf ihre älteste Verschwörungstheorie der patriarchalischen Unterdrückung von Frauen begründen.
    Die Feministen gehen auch davon aus, dass es keine große Bildung oder langjährige Erfahrung braucht, um an einem der seltenen Posten der Manager+ zu ergattern. Nein. Sie glauben, dass nur der Wille zählt und dass man es auch bequem mit einer 35h-Woche hinbekäme.
    Wie schlimm sich diese Einstellung recht sieht man am Qualitätsverlust in den Unis, den Unternehmen und Ministern/Politikern. Spiegel, Baerbock, Lang, Faeser, uvam.

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  7. Ms. M

    Ein bisschen weniger Polemik und mehr Differenzierung hätte diesem Text gut getan.

    Beim Satz „Frauen leisten weniger“ schießen Sie exakt mit der Art von niederträchtiger Munition, die Sie bei den Superfeministinnen kritisieren. Frauen leisten nicht weniger, sie leisten etwas anderes. Reden Sie mal mit Müttern, Krankenschwestern, Pflegerinnen, Lehrerinnen, und anderen „eher weiblich“ konnotierten Berufen und machen Sie sich ein Bild davon.

    Ich bin als Frau gegen die Frauenquote und finde das ultrafeministische Männerbashing ebenfalls höchst problematisch. Genau wie Sie darlegen, sind Männer unabdingbar für unsere Gesellschaft – aber genauso sind es Frauen. Dass man hier die Geschlechter ausspielen will, indem man GleichBERECHTIGUNG (Mann und Frau müssen gleiche Chancen haben) mit GleichSTELLUNG (Mann und Frau müssen überall gleichermaßen vertreten sein) ersetzt, ist das große Übel. Quoten sind immer diskriminierend gegen eine Gruppe und selektieren immer zum Nachteil der Gesamtgesellschaft.

    Wir müssen mit dieser Anti-Männer-Einstellung dringend aufräumen, denn sie ist eine anti-menschliche Einstellung. Dafür brauchen wir aber eben MÄNNER, die nicht solch frauenfeindliche Dinge sagen wie „Frauen leisten weniger“, sondern die GEMEINSAM mit Frauen diesen Missstand aufzeigen.

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Wir müssen mit dieser Anti-Männer-Einstellung dringend aufräumen, denn sie ist eine anti-menschliche Einstellung. Dafür brauchen wir aber eben MÄNNER, die nicht solch frauenfeindliche Dinge sagen wie „Frauen leisten weniger“, sondern die GEMEINSAM mit Frauen diesen Missstand aufzeigen.

      Willst Du dazu eventuell einen Gastartikel schreiben?

      Antwort
      1. Ms. M

        Wenn die Aufforderung ernst gemeint ist, dann mache ich mir dazu sehr gerne Gedanken in einem Text.

        Denn wie gesagt, es ist ein gemeinsames Unterfangen. Männer gegen Frauen auszuspielen und umgekehrt, das ist höchst toxisch. Wir brauchen einander und die Welt würde sehr langweilig aussehen ohne den jeweils anderen.

        Antwort
    2. Mathematiker

      Zur Verteidigung Uepsis muss ich anmerken, dass er nicht geschrieben hat, dass Frauen weniger leisten, sondern dass die Formulierung des Gedankens einem Sakrileg gleich kommt. Deine Reaktion unterstreicht das.
      Was Uepsi auch sagt, ist dass Quotenpersonen, meistens Frauen, weniger leisten. Ich weiss nicht, ob ich ihm da voll zustimmen kann. Ich bin jedoch überzeugt, dass solche Quotenpersonen – mathematisch beweisbar – unverdient an solche Positionen gekommen sind – ein Frontalangriff auf die Fans der Meritokratie. Und ich spreche einer Quotenperson die Bemühung nicht ab. Vllt ist sie besonders motiviert (alleine um die schwelende Legitimationslücke zu überdecken). Vllt strengt sie sich auch mehr an. Aber mehr erzielen wird sie nicht, denn ihr fehlt oft Wissen, Qualifikation und Erfahrung.
      Das Problem ist auch den Grünen bewusst, daher haben sie Kompetenz und Meritokratie kurzerhand als böse und patriarchalisch deklariert.
      Stattdessen möchten die betont möglichst junge, weibliche, nicht-weisse, nicht-deutsche Personen auf wichtige Posten hieven. Alles nur bloss nicht weiss, männlich und alt…. ‚tschuldigung: Erfahren.

      Leistung ist Arbeit durch Zeit. Aber ich kann auch soviel Steine pro Stunde wie möglich (=Leistung) den Hügel hinaufschleppen (die sodann wieder runter kullern), und ich habe dann immer noch nichts erreicht.
      Nur wenn man Leistung mit Kompetenz/Wissen/Erfahrung kombiniert, dann kommt etwas Brauchbares heraus.

      Antwort
          1. uepsilonniks Autor

            Ich denke, das kann man dem Text entnehmen. Will jetzt nicht noch unnötig Benzin ins Feuer kippen.

            Ich find’s übrigens ganz witzig: Feministen haben SCUM und sexistische Frauenquote und wir sind hier in der Defensive…

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            1. beweis

              Will jetzt nicht noch unnötig Benzin ins Feuer kippen.

              Ich kipp mal was rein, bevor hier das Feuer ausgeht:

              Frauen arbeiten weit überdurchschnittlich Teilzeit – und zwar auch, wenn sie keine kleinen Kinder zu betreuen haben.
              Sie neigen zu Sicherheit und vermeiden Risiken. Deshalb gründen sie sehr selten Unternehmen und sind häufig in Jobs anzutreffen, in denen ein Monatslohn gezahlt wird und nicht die unmittelbar erbrachte Leistung abgegolten wird.

              Erheblich mehr Frauen als Männer verbringen ihren Tag im eigenen Heim und leben vom Erwirtschafteten des Partners. Wenn sie einen guten Griff gemacht haben, müssen sie ihre viele Freizeit nicht mal nur im Garten oder Nagelstudio verbringen, sondern können auf dem eigenen Pferde-Gestüt Pferde striegeln und reiten, was man aber nicht unter die wohlbekannte Care-Arbeit rechnen sollte. Diese noch immer große Gruppe sog. Ehefrauen wird gerne unterschlagen im Genderreigen. Und die haben eben nur manchmal kleine Kinder, meist dann auch noch in der Ganztagsbetreuung.

              Frauen sind in der Regel nicht bereit, ihr Leben für andere Menschen Gefahren auszusetzen, besonders nicht für Männer. Sie erwarten hingegen besonderen Schutz der Gesellschaft und reklamieren für sich, von allen unangenehmen Geschehnissen besonders betroffen zu sein. Deswegen verfügen sie über Frauenparkplätze, zusätzlich Schwimmbadöffnungszeiten, eigene Schutzhäuser etc.

              Frauen entscheiden ganz alleine und souverän, ob und wann sie Kinder haben möchten – und ob sie dafür die Hilfe eine Mannes oder als Solomutter der Gesellschaft in Anspruch nehmen. Diese Kinder gehören außer im seltenen Fall einer Ehe der Frau komplett allein. Weder Vater noch Gesellschaft dürfen ihr reinreden. In der Tat eine Leistung, die sie aber einzig und allein für sich selbst erbringt.

              Alle Frauen? Nein, natürlich nicht alle. So wie auch nicht alle Männer Leistungsträger sind.
              Aber auffällig ist es schon, welche Unterschiede da bestehen, auf die der Feminismus nicht hinweist.

              Ich will ja nicht sagen, Frauen seien faule, verwöhnte Gören, denn das wäre wirklich polemisch. Aber wirkliche Leistungsbereitschaft ohne unmittelbaren Eigennutz treffe ich zumindest eher selten an.

              Was sie allerdings umfassend und immer stärker machen: Sie bestimmen, wie etwas sein soll und wer es gefälligst zu machen hat – und dass sie sehr benachteiligt sind.

            2. beweis

              Ach so, noch ein Nachtrag:
              Ich bin da gar nicht missgünstig, wenn es sich Frauen entsprechend gemütlich machen in der Welt und kann das gut nachvollziehen.

              Aber es ist ein Gebot der Fairness, dass sie ihre Privilegien auch zugeben und nicht permanent umframen in abgrundtiefes Leid. Um eben noch mehr Vorteile zu generieren.

              Irgendwann ist es einfach mal genug und nicht mehr nachvollziehbar, wenn dann auch noch nackter Männerhass gefeiert wird. Da wäre dann eine Handreichung wünschenswert statt noch mehr „schwere Waffen“.

              Selbst viele Feministen in meinem persönlichen Umfeld sehen das so. Und ich kenne viele Feministen, vor allem weibliche.

            3. Mathematiker

              Genauso sehe ich auch, Beweis.

              Ich halte Frauen in der Hinsicht auch für klüger, sich nicht ausbrennen zu lassen. Warum sich so sehr abrackern, wenn man sich den Luxus gönnen kann?

              Aber wenn man das anspricht, dann wird man sofort hingerichtet, denn am Mantra, dass Frauen benachteiligte Opfer seien, darf nicht gerüttelt werden.

  8. Ms. M

    Hallo Mathematiker,

    Wenn man solch polemische Aussagen wie „Frauen leisten weniger“ in den Raum wirft und diese aber nicht meint, dann sollte man sich davon zumindest mit einem Konjunktiv distanzieren. So wie der „Gedanke“ im Text eingebunden ist, wirkt es so, als ob dies die Meinung des Autors sei.

    Meine Reaktion auf den Satz halte ich übrigens, v.a. wenn man bedenkt, dass ich ja als Frau angesprochen bin und dann angeblich weniger leiste, ehrlich gesagt für ziemlich konstruktiv und bedacht.

    Quotenpersonen können aktuell nur Frauen sein, es gibt ja sonst keine Quote (wenn man Richtung USA schaut, ist aber wahrscheinlich bald eine neue bzgl. Herkunft am kommen). Und ich sehe das wie Sie, Quoten sind meritokratisch nicht vertretbar, sie sind eben auf GleichSTELLUNG aus, nicht GleichBERECHTIGUNG.

    Die Frauenquote in der Politik zeigt leider, dass sie überhaupt nicht funktioniert. Das Motto scheint zu sein: die Inkompetensten kommen durch. Leider jedoch macht sich die Männerseite (Scholz, Habeck, Lindner) nun wirklich auch nicht viel besser. Da sehen Sie: Wieder eine Gemeinsamkeit von Männern und Frauen.

    Antwort
  9. Mathematiker

    Hallo Ms. M,

    Die Aussage, dass Frauen weniger leisten, heisst ja nicht, dass Du als Frau nicht mehr leisten kannst, als ein Mann. Es geht da ja nur um die Beobachtung, dass insgesamt die Rechnung eher von Mann bezahlt wird. Ist ja nicht so, als könnte man das nicht mit Zahlen untermauern. Solange 93% der Jobtoten Männer sind, solange ca. 100% der toten Soldaten Männer sind, solange der Mann kein Recht auf körperliche Unversehrtheit hat (reine Männerwehrpflicht, „Frauen und Kinder zuerst“, feministische Außenpolitik, Srebrenica etc), solange dagegen 80% der Konsumausgaben von Frauen getätigt werden, solange sehe ich, dass Männer mehr leisten. Auch die Sozialsysteme sind gigantische Umverteilungssysteme von Mann zu Frau.
    Andere Punkte, die Frauen mehr leisten sind schwer zu bewerten und wir können das gerne versuchen.
    Aber mein Hauptanliegen ist, dass nur die Formulierung des Gedanken, dass „Frauen weniger leisten“ eine Tabukomponente hat, die ihresgleichen sucht. Aus einem mir schwer nachvollziehbaren Grund wird es aber als Angriff auf die Frauen gesehen. Als würden Frauen dadurch weniger wert. Das stimmt ja nicht.
    Im starken Kontrast stehen (rein abwertende) Behauptungen wie menaretrash, killallman, Solana’s S.C.U.M. Manifesto uvm, die nicht nur nicht einfach so pauschal hingestellt werden dürfen, sondern gefeiert werden. Dass ist auch der Grund warum ein Boris von Heesen ein Schrottbuch wie „Was kosten Männer“ mit allerlei einseitigen, verzerrten Statistiken nicht ausgelacht wird, sondern von den Medien hofiert wird. Das ist der große Unterschied.

    Antwort
    1. Renton

      Mir ist die Aussage mit dem weniger leisten ja auch direkt aufgefallen, aber man kann ja wirklich mal darüber nachdenken, ob sie vielleicht stimmt. Immerhin sind Männer auch körperlich zu mehr Leistung in der Lage als Frauen, wir sind nunmal eine geschlechtsdimorphe Spezies. Und wenn man sagen würde: „Männer leisten mehr als Kinder“ würde wohl auch eher keiner widersprechen, auch wenn natürlich z.B. ein Kind, das seinen allerersten Schritt tut, im Rahmen seiner Möglichkeiten enormes leistet. Das läuft dann auf die Frage hinaus, welchen Maßstab man für Leistung verwenden möchte: Einen möglichst allgemeingültigen oder einen relativen in Bezug auf die jeweiligen Möglichkeiten?

      Antwort
      1. Ms. M

        Zum Leistungsbegriff und dem eigenartigen Frauenbild: s. unten.

        (Der Vergleich mit Kindern ist übrigens sehr unglücklich gewählt. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du Frauen mehr zutraust als Säuglingen.)

        Antwort
        1. Renton

          Das Beispiel ist offensichtlich unglücklich gewählt, weil es für Dich die breite Spannweite der Kinder auf Säuglinge verengt hat (obwohl das strenggenommen Dein Fehler ist, nicht meiner).

          Ich verweise in diesem Zusammenhang gerne darauf, dass Steffi Graf als 11jährige bei einem Turnier die damals Weltrangliste 80., eine Erwachsene, fast besiegt hätte – ein Beleg dafür, wie wenig sich die Körperlkräfte von Frauen in der Pubertät noch entwickeln. Bei den Herren ist es völlig undenkbar, dass ein vorpubertärer 11jähriger einen erwachsenen Weltranglistenspieler in die Bredouille brächte. Auch die meisten Mütter wissen, dass ihre Söhne ihnen ab dem Alter von 11, 12 Jahren körperlich ebenbürtig und bald danach überlegen sind.

          Im körperlichen Bereich sind Männer so offensichtlich leistungsfähiger und leisten auch tatsächlich mehr, dass sich jede Diskussion darüber erübrigt. Wenn man Männer und Frauen nun als gleich viel leistend ansieht, oder Frauen gar als noch mehr leistend – denn nichts anderes bedeutet es, dem Satz „Frauen leisten weniger“ zu widersprechen -, dann muss man auch anführen, wo man Frauen als mehr leistend als Männer ansieht, man muss also (mindestens) einen Ausgleich finden.

          So, wie man auch einen Ausgleich finden müsste, wenn man dem Satz „Frauen leisten mehr als Kinder“ widerspricht 😛

          Antwort
          1. Ms. M

            Hallo Renton,

            du sprachst im Beispiel von Kindern, die ihren ersten Schritt tun, also ein Säugling/Kleinkind.

            Dass Männer Frauen körperlich überlegen sind, ist mir bekannt, dafür brauche ich keine Steffi Graf. Nun führt uns das wieder zurück zur Definition von Leistung, die ich unten bereits angeprangert habe – um mich kurz selbst zu zitieren: Diese Definition „zeugt von einem völlig verqueren „Leistungsbegriff“. Klar, eine Frau kann an einem 8h-Stunden-Tag auf dem Bau vielleicht nicht ganz so viele Ziegel hin und her tragen wie ein Mann, wenn das deine Definition von Leistung (in Watt?) ist. Wenn eine Frau 24h für ein schreiendes Baby sorgen muss (und dafür oft ihren Job aufgibt), ist das dann keine Leistung für dich?“

            Um ein Beispiel zu nennen: Soziale Berufe werden zur überwiegenden Mehrheit von Frauen geleistet: Kinderbetreuung, Altenpflege, Krankenpflege, etc. Ist das also keine Leistung? Kann man nicht sagen, dass jemand, der 8h am Tag auf dem Bau arbeitet und jemand, der 8h am Tag alte und kranke Menschen pflegt, doch beide Wichtiges leisten?

            Die Logik, man würde behaupten „Frauen leisten mehr“ wenn man der Aussage „Frauen leisten weniger“ widerspricht, erschließt sich mir nicht. Wie wäre es mit „Frauen und Männer leisten beide viel“?

            Ich finde es in dieser Diskussion enorm schade, dass man bisher von keinem Mann hier auch nur annäherend etwas Positives über Frauen hört. Diese Pauschalisierung ist traurig und sagt mehr über die Kommentatoren aus, als über Frauen. Ich denke, ich habe zu Genüge klar gemacht, dass ich Männer gegen den absurden Hyperfeminismus gern verteidige.

            Antwort
          2. Renton

            Hallo Ms. M,

            ich sprach zunächst ganz allgemein von Kindern und habe dann im Beispiel ein sehr kleines Kind gewählt, aber dazu extra „z.B.“, also zum Beispiel geschrieben. Ein Beispiel kann immer nur ein Ausschnitt sein.

            Ich weiß zwar von keinem Baby, dass es je geschafft hätte, 24h am Stück zu schreien* (selbst meine Nichte mit gebrochenem Bein nicht), aber selbstverständlich ist Kinderhüten für mich eine Leistung, und keine zu knappe, wie die Augenringe vieler junger Eltern bezeugen.

            Mein Leistungsbegriff ist aber nicht verquer, sondern zielt auf eine objektive Form der Leistungsbemessung ab. Dabei gibt es natürlich das Problem, dass viele Leistungen nur sehr schwer vergleichbar sind. Reines physikalisches Wattzählen ist jedenfalls nicht ausreichend, und auch eine Menge anspruchslose bzw. nicht so fordernde Tätigkeiten müssen gemacht werden, und die Menschen, die sie verrichten, leisten etwas Wichtiges für die Gemeinschaft.

            Das hindert uns aber sonst auch nicht daran, diese Leistungen irgendwie zu bewerten und in Relation zu setzen, z.B. durch die Höhe der Bezahlung. Diese hängt zwar auch von vielem anderen ab, aber u.a. eben auch von der Leistung. Warum also nicht auch einmal fragen, ob Männer und Frauen unterschiedlich viel leisten?

            Zu Deinem Beispiel mit dem Bauarbeiter und der Altenpflegerin gab es drüben bei AE mal jemanden im Forum, der angab, beides bereits gemacht zu haben. Die Arbeit auf dem Bau sei definitiv anstrengender gewesen. Beides ist wichtige, unabdingbare Arbeit, aber die Menschen in diesen unterschiedlichen Berufen leisten deshalb nicht notwendigerweise gleich viel.

            „Die Logik, man würde behaupten „Frauen leisten mehr“ wenn man der Aussage „Frauen leisten weniger“ widerspricht, erschließt sich mir nicht.“

            Weil Du zwei Dinge glatt übersiehst.
            Erstens habe ich nicht gesagt, ein Widerspruch zu uepsis Aussage würde bedeuten, man behaupte, „Frauen leisten mehr“, sondern „Frauen leisten mehr oder gleich viel“. Das ist eigentlich trivial, und das „oder“ finde ich nicht ganz unwichtig, weil es etwas von der von Dir beklagten Polarisierung wegnimmt, indem es die Möglichkeit gleicher Leistung berücksichtigt. Und zweitens hatte ich vorher gesagt, dass Frauen in manchen Bereichen, nämlich da, wo es auf körperliche Kraft ankommt, notwendigerweise weniger leisten. (Auf ein Beispiel verzichte ich diesmal, Du kommst bestimmt selbst auf welche, und ich möchte nicht, dass Du eine Illustration schon wieder benutzt, um meine Aussage in ihrer Allgemeinheit anzugreifen.) Wenn Frauen nun als Gruppe, also in Summe, gleich viel oder mehr leisten wie/als Männer, müssen sie zum Ausgleich woanders als bei körperlichen Tätigkeiten mehr als Männer leisten. Wenn 1+f >= 4+m sein soll, muss f logischerweise größer als m sein.

            Und ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn Du nun anführst, Kinderhüten erfordere mehr Leistung als, was nehmen wir mal als typischen Männerberuf – Paketzusteller. Ich weiß zwar nicht, ob es stimmt, aber ich bin nicht beleidigt, wenn man eine bestimmte „Männertätigkeit“ als weniger anstrengend als eine bestimmte „Frauentätigkeit“ bewertet. Be-werten ist nicht ab-werten, s.u.

            Und damit bin ich bei Deinem Punkt, „dass man bisher von keinem Mann hier auch nur annäherend etwas Positives über Frauen hört“. Nö. Aber eben auch kaum etwas Negatives, jedenfalls nicht aus Sicht derjenigen, die sich bisher hauptsächlich geäußert haben, also uepsi, dem Mathematiker oder mir. Wir überlegen, wie es sich in der Welt so verhält. Dass das Ergebnis unserer Überlegungen unvorteilhaft für Frauen ausfällt, ist Ansichtssache. Wenn man in Konkurrenz der Geschlechter denkt, dann ja, dann ist das Ergebnis natürlich furchtbar. So, wie es für Feministinnen ein Alptraum sein dürfte, dass >90% aller Erfindungen von Männern gemacht, fast alle Bauwerke unserer Zivilisation von Männern errichtet, fast sämtliche tollkühnen Expeditionen von Männern unternommen worden sind. Männer sind also ganz schön tolle Hechte. Frauen hingegen, naja, kriegen Kinder und ziehen sie auf – das machen Schafe und Ziegen aber auch, nur errichten die keine Wolkenkratzer. Da kann man schon Minderwertigkeitskomplexe kriegen…

            …oder man macht sich klar, dass jeder Mensch höchst individuell ist und seine eigene Leistung nichts mit der Leistung der Gruppe(n) zu tun hat, der (denen) er angehört. Ich selbst bin zwar ein Mann, habe aber jedenfalls noch nie einen neuen Kontinent entdeckt. Nicht mal für Kindergroßziehen hat es gereicht. Das macht mir aber nichts, weil mein Selbstwertgefühl nicht so fragil ist wie von jemandem, der ich es an der Beurteilung seiner Geschlechtsgenossen insgesamt festmacht (keine Unterstellung beabsichtigt). Und ich bin auch ganz dafür, dass Männlein und Weiblein (oder mm/ff, mir wurscht) in einer Beziehung füreinander da sind und beide das geben und das nehmen, was ihnen und ihrem Partner möglich ist und sich mit dem Ergebnis zufrieden geben, weil sie sich darauf verlassen können, dass ihr Partner ihnen so wohlgesonnen ist ihre Interessen stets mit im Auge zu haben. Ich kenne viele solcher Partnerschaften, und ich freue mich immer wieder aufs Neue über sie.

            Ich finde aber auch, ganz im Sinne von „a corsaire, corsaire et demi“, solange es eine feministische Bewegung gibt, die Männer pauschal abwertet, sollte man sich nicht scheuen, auf der Grundlage einer objektiven Be-wertung auch mal einen Blick auf Frauen (und Männer) in ihrer Gesamtheit zu werfen und die Verhältnisse geradezurücken, wohlwissend, dass manche das als Provokation (Abwertung) verstehen. Und dafür bin ich uepsi sehr dankbar. Er ist der Rambo, die Abrissbirne, der Radikale**, den es braucht, damit am Ende ein echter Kompromiss stehen kann, weil auch der anderen Seite mulmig wird beim Gedanken, die Radikalen der einen Seite könnten sich durchsetzen.

            *Ich imitiere Deinen Stil, eigentlich mag ich solches Worte-im-Mund-herumdrehen oder Dummstellen gar nicht. Lass Du es bleiben, dann lasse ich es bleiben.

            **Eigentlich ist uepsi auch ganz zahm und im Herzen ein Romantiker, aber wie der Mathematiker treffend festgestellt hat, reichen uepsis Aussagen schon aus, um als ungeheuerlich aufgefasst zu werden. Es stimmt halt schon: Wäre Geschlechterkrieg, und die Männer gingen hin, wäre der Krieg morgen bereits entschieden.

            Antwort
            1. uepsilonniks Autor

              Zu Deinem Beispiel mit dem Bauarbeiter und der Altenpflegerin gab es drüben bei AE mal jemanden im Forum, der angab, beides bereits gemacht zu haben. Die Arbeit auf dem Bau sei definitiv anstrengender gewesen.

              Kurz was zur Altenpflege

              daraus:

              Hast du mal in der Pflege gearbeitet? Ich schon. Ich musste von Staats wegen 18 Monate (oder waren es 15?Lange her) als Pflegepersonal im Krankenhaus arbeiten. Hat mir nicht geschadet. Aber ich habe den Vergleich: Ich habe nämlich danach Praktika auf dem Bau gemacht.
              Ich versichere dir, gegen Maurer oder Zimmermann ist Krankenhaus der reinste Kindergeburtstag. Und das obwohl du als Mann im Krankenhaus immer helfen musst wenn es irgendwo was schweres zu heben gibt.
              Ich war noch nie so müde wie nach 5 Tagen auf dem Bau….

            2. Ms. M

              Hallo Renton,

              Kinderhüten ist eine Leistung und Beziehungen sollten auf Augenhöhe geführt werden, na da haben wir doch schon mal einen ersten gemeinsamen Nenner gefunden. Schön.

              Eine Sache, die ich bei deinen Ausführungen – und bei dieser ganzen Diskussion generell – immer schwierig finde, ist die Verallgemeinerung der Gruppe. Das sagst du ja selbst. Dann aber stellst du die Frage, ob Männer und Frauen unterschiedlich viel leisten und möchtest also die historische und gesellschaftliche Gesamtleistung (sogar mit mathematischer Formel) quantifizieren. Wie willst du diese Leistung, wenn du doch selbst sagst, dass sie schwer vergleichbar sind, objektiv messen und dann noch dazu für die komplette Menschheitsgeschichte?

              Das Beispiel Bauarbeiter/Altenpflegerin zeigt doch genau, dass dies schwer möglich ist. (Und nein, anekdotische Aussagen von einem Forumsmitglied untermauern keinen Punkt.) Wer hat mehr geleistet? Ein Bauarbeiter, der Kraft seiner Arbeit Häuser errichtet, in denen wir wohnen können? Oder eine Altenpflegerin, die anderen Leuten den Hintern wischt und ihnen im Alleinsein beisteht? Beide leisten viel, doch sie leisten etwas anderes.

              Ich bin gegen Feminismus, der Männer pauschal abwertet – genauso aber bin ich gegen Machismus und instinktives Abwerten von Frauen (keine Unterstellung). Ich kann die „Gegenattacke“ der Männer gegen solch radikale Bewegungen gut verstehen, da ich mich in der Lage sehe, mich in andere hineinzuversetzen (ja, auch Männer), und weil ich Radikalität immer abgelehnt habe. Bei Wörtern wie „Geschlechterkrieg“ dreht sich mir persönlich der Magen um. Man darf aber nicht vergessen, dass diese radikalen Feministen auch ihren männlichen Gegenpart haben (Incels und was weiß ich was). Beide Extreme sind sehr kleine Minderheiten, die dank Medien und woken Aktivisten leider hochgepusht werden, somit den Einzug in die Politik finden (wie gesagt, bin gegen Quoten) und somit Frauen und Männer gegeneinander ausspielen. Das ist unfassbar schade.

              Wir brauchen keine Polemik und Pauschalisierungen, sondern Diskurs, so wie du und ich ihn hier ja gerade betreiben. Auch Uepsis Artikel hatte für mich – trotz der Kritik, die ich hoffentlich konstruktiv rüberbringen konnte – definitiv ihre wahren Punkte. Wenn ich aber teilweise durchlese, was User wie „beweis“, „PfefferUndSalz“ oder stellenweise „Mathematiker“ hier von sich geben, bin ich ehrlichgesagt baff.

            3. Renton

              „Kinderhüten ist eine Leistung und Beziehungen sollten auf Augenhöhe geführt werden, na da haben wir doch schon mal einen ersten gemeinsamen Nenner gefunden. Schön.“

              Allerdings 🙂

              „Wie willst du diese Leistung[…] objektiv messen [und dann noch dazu für die komplette Menschheitsgeschichte?]“

              Es bietet sich stets an, Leute nach ihrer Einschätzung zu fragen, die mehr als eine Leistung erbracht haben. Von daher ist die Schwäche der Anekdote nicht, dass sie eine Anekdote ist, sondern, dass sie die bislang einzige Anekdote mit diesem konkreten Vergleich ist. Mehr Einschätzungen verschaffen mehr Klarheit, aber irgendwo muss man anfangen – wenn man es wissen will.

              Auch für die Menschheitsgeschichte sind Einschätzungen überliefert. Beispiel: Als im ersten Weltkrieg immer mehr Frauen in der Kriegsindustrie angestellt wurden, haben die Männer sich irgendwann dagegen gewehrt, und zwar nicht, weil sie Chauvinisten waren, sondern weil sie feststellen mussten, dass die Frauen die ganzen vergleichsweise leichten Arbeiten verrichten „durften“ und für die Männer damit nur noch die anstrengendsten und gefährlichsten Tätigkeiten übrigblieben. Wo man als Mann also vorher noch zwischendurch mal zwei Wochen Schichten mit einer vergleichsweise leichten Tätigkeit hatte, fielen diese quasi als Erholungsarbeiten zu bezeichnenden Tätigkeiten nun ganz weg. Die Männer mussten und haben in den Rüstungsbetrieben mehr geleistet.

              „Ich bin gegen Feminismus, der Männer pauschal abwertet – genauso aber bin ich gegen Machismus und instinktives Abwerten von Frauen“.

              Ich bin sogar gegen überlegtes Abwerten von Frauen 😉 Ich bin generell gegen das Abwerten von Menschen – aber nicht gegen das Bewerten von (Leistungen von) Menschen und Menschengruppen. Und da bitte ich Dich, die Bewertung einer Gruppe nicht zu verwechseln mit einem Pauschalurteil über jedes einzelne Gruppenmitglied. Wenn wir über Männer und Frauen im Allgemeinen sprechen, werden unsere Aussagen praktisch nie für alle Männer oder alle Frauen gelten. Aber die Ausnahmen bestätigen die Regel, wie es so schön heißt. Wieder ein Beispiel, ein klassisches: „Männer sind größer als Frauen“ ist eine allgemeine Aussage, die nicht für jeden Mann und jede Frau stimmt, aber in der Regel schon – wenn wir zwei unsere Körperlängen vergleichen würden, bin ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der Größere.

              Eine kleine Randbemerkung zu Incels: Incels sind in erster Linie frustrierte, arme Schweine. Die meisten sind eher zurückgezogen, nur wenige haben aus ihrer Enttäuschung eine Antihaltung gegen Frauen gemacht. Diese stehen nur leider am meisten im Rampenlicht.

              „Wir brauchen keine Polemik und Pauschalisierungen, sondern Diskurs, so wie du und ich ihn hier ja gerade betreiben.“

              Völlig einverstanden. Ich hoffe, ich konnte rüberbringen, inwiefern Gruppenurteile nicht notwendigerweise Pauschalisierungen darstellen.

              „Wenn ich aber teilweise durchlese, was User wie „beweis“, „PfefferUndSalz“ oder stellenweise „Mathematiker“ hier von sich geben, bin ich ehrlichgesagt baff.“

              Hm… In der Mannosphäre äußern sich teilweise tatsächlich echte Frauenfeinde. Nur sehe ich das bei den hier, unter diesem Artikel, geäußerten Beiträgen nicht zwingend. Selbst @beweis räumt z.B. oben extra noch ein: „Alle Frauen? Nein, natürlich nicht alle.“ Er schreibt: „Ich will ja nicht sagen, Frauen seien faule, verwöhnte Gören, denn das wäre wirklich polemisch.“ Zwei Disclaimer bzw. Erläuterungen, damit man ihn eben nicht gänzlich pauschal versteht – Du müsstest da schon was konkreter werden, was Dich so baff macht, und warum.

              (Okay, der gute PfefferundSalz wünscht diesem Land und seinen Bewohnern einen, mh, „kleinen Untergang“, da verstehe ich schon, inwiefern das einen baff machen kann, aber das hat bei ihm ja nur sehr untergeordnet mit dem Verhältnis der Geschlechter zueinander zu tun.)

            4. Sebastian

              Der mit dem Kommentar zurz Pflege vs Baustelle war ich. Und ja, zumindest Zimmerer und Maurer ist sehr viel anstrengender als Pflege.
              Auf dem Bau bist du nach 8h körperlich reif fürs Bett. Das ist bei der Pflege nicht einmal für Frauen der Fall.

    2. Ms. M

      Hallo Mathematiker,

      ich muss sagen, ich bin ein wenig entsetzt von deinem Frauenbild bzw. mich würde wirklich mal interessieren, woher diese abstrusen Pauschalisierungen kommen.

      Ich muss dir sicher nicht erklären, dass der Prozentanteil der Jobtoten und Soldaten damit zu tun hat, dass diese Berufe größtenteils von Männern gewählt werden (Elektriker, Bauarbeiter, Feuerwehrleute etc. sind traditionell eher männlich). Das ist aber eine unsinnige Aufstellung. Dann kann ich jetzt kommen und sagen: Von 100% der Müttersterblichkeit sind Frauen betroffen, 88% der alleinerziehenden Elternteile sind Frauen, über 80% der Gewaltstraftaten in Deutschland werden von Männern begangen, usw. Ich als Frau zahle übrigens auch Steuern, genau wie du.

      Was ist nun an der Aussage „Frauen leisten weniger“ problematisch?

      1. Sie zeugt von einem völlig verqueren „Leistungsbegriff“. Klar, eine Frau kann an einem 8h-Stunden-Tag auf dem Bau vielleicht nicht ganz so viele Ziegel hin und her tragen wie ein Mann, wenn das deine Definition von Leistung (in Watt?) ist. Wenn eine Frau 24h für ein schreiendes Baby sorgen muss (und dafür oft ihren Job aufgibt), ist dass dann keine Leistung für dich?

      2. Es ist eine absurde Verallgemeinerung von Frauen als Menschen, die generell weniger leisten. Du beschwerst dich über ultrafeministische Behauptungen, die du als „abwertend“ empfindest, verstehst aber andererseits nicht, dass die Behauptung „Frauen leisten weniger“ genauso abwertend ist.

      3. Es führt dazu, dass Männer und Frauen gegeneinander aufgehetzt werden und genau davon müssen wir doch Abstand nehmen. Ich kann nicht verstehen, wie man solch absurde Strömungen wie „killallmen“ (hab ich davor noch nie gehört) ernst nehmen und glauben kann, ALLE Frauen würden das so denken. Das ist ungefähr genauso differenziert, als würde ich behaupten, alle Männer seien Sextäter und wären frauenfeindlich.

      Also: Mehr Differenzierung, mehr Empathie, weniger Hass.

      Antwort
      1. Mathematiker

        Hallo Ms M,

        ich verstehe nicht, warum du bei mir ein Frauenhass oder ein schlechtes Frauenbild herleitest. Wo werte ich Frauen ab?

        Zu den Jobtoten und Soldaten.
        Die Wahlfreiheit des Berufes ist doch kein Gegenargument dazu, dass Männer immer noch den Kopf hinhalten, oder?
        Die Männer haben die Berufe schon immer gemacht. Jetzt könnten wird darüber diskutieren, ob Frauen die Männer da mal entlasten können. Bis jetzt nicht. Bei den Ärzten hat es ja funktioniert, die Mehrheit der Ärzte sind jetzt Frauen.
        Muttersterblichkeit: Welche Frau stirbt denn heute noch daran? Das dürfte doch gegen 0 tendieren.
        Singlemütter: 88%: Kein Wunder, wenn die Väter systematisch diskriminiert werden. Wieviele Männer hätten denn lieber das Sorgerecht, anstatt durch die Mutter entfremdet zu werden?
        Straftäter: Und was kümmert das Opfer, welches Geschlecht der Täter hat? Für Frauen gibt es unzählige Hilfsangebote nur für sie aufgrund des Geschlechts. Für Männer nichts. Und ja, die Männer sind in der Mehrheit bei den Tätern, wobei man aber auch nicht vergessen darf, dass Frauen oft nicht verdächtigt, angeklagt oder verfolgt werden, weil die Frau als friedfertiges Wesen gilt. Das relativiert die Zahl etwas.

        Wir können alles aufrechnen, wenn Du möchtest. Es ging doch eher um den Begriff der „Leistung“.

        1. Das ist in der Tat eine etwas andere Definition. Wenn es darum geht, dass alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten gleich anstrengen, dann dürfte es relativ ausgewogen sein. Ich ginge aber von Prinzip des Erreichens aus. Für mich ist eine Leistung wenn etwas vollbracht wird. Ich kann meinem Arbeitgeber auch nicht sagen: „Chef, ich habe 12 Monate nichts hinbekommen, aber ich habe mich bemüht“

        2. Die Aussage „Frauen leisten weniger“ halte ich immer noch nicht für abwertend. Abwertend für mich sind Aussagen wie: menaretrash, etc.

        3. Es war nicht meine Absicht, da eine Spaltung zu vertiefen. Aber sei doch mal ehrlich, wieviel Männerhass siehst Du jeden Tag? In Politik, in Medien, Filmen, Werbung, Gesetzgebung, oder ganz einfach an der Behandlung.

        Ich möchte nochmals unterstreichen: Ich habe kein Problem damit, dass Frauen weniger leisten oder nicht. Ich möchte nur nicht, dass derjenige, der darüber diskutiert, nicht gleich als Frauenhasser dargestellt wird – wie es mir und Uepsi passiert ist.
        Das ist das Problem, womit Männerrechtler auch ständig zu kämpfen haben.

        Antwort
        1. Ms. M

          Hallo Mathematiker,

          „Frauenhass“ habe ich dir nie unterstellt – aber die Aussage „Frauen leisten weniger“ ist und bleibt für mich abwertend, pauschalisierend und einfach unwahr.

          Das „Aufrechnen“ von Männer- und Frauenleistungen ist genau das, was ich eben vollkommen sinnlos finde. Beide Geschlechter tragen Essentielles zur Gesellschaft bei, vieles davon wird übersehen (auf beiden Seiten), zu wenig wird gewürdigt (auf beiden Seiten).

          Noch ein letztes Wort zu:

          1. Ich kenne weder eine Frau noch einen Mann, die ihrem Arbeitgeber problemlos sagen können: „Chef, ich habe 12 Monate nichts hinbekommen, aber ich habe mich bemüht.“ Das ist für mich ein Null-Argument.

          2. Diese ganzen Anti-Männer-Strömungen sind völlig destruktiv und bekloppt, da bin ich vollstens deiner Meinung. Vergiss aber auch nicht, dass manche Männer genauso schlimm über Frauen reden und viel öfter auch in diesem Hass gewalttätig handeln – es gibt halt gleichermaßen Idioten und Idiotinnen.

          3. Wie ich u.a hier darlege (https://twoplustwo.substack.com/p/ewiger-tater-ewiges-opfer-uber-die), sehe ich jegliche kollektive Schuldzuweisung als hochproblematisch – darunter auch die Verteufelung des „alten, weißen Mannes“. Für mich zählt der MENSCH, egal ob Männlein oder Weiblein, und was er/sie tut und sagt.

          Gleiches Recht für alle – Frauen und Männer. Da bin ich an Bord. Bei sowas wie „Frauen leisten weniger“ bin ich aber raus, und wenn du das Abwertende an dieser Aussage nicht verstehst, dann kann ich auch nicht weiterhelfen.

          Antwort
          1. Renton

            Es gibt einen Unterschied zwischen be-werten und ab-werten.

            Ein Lehrer, der die Leistung eines Schülers als schlechter als die eines anderen be-wertet, wertet die Leistung (oder den Schüler) damit nicht ab.

            Antwort
  10. PfefferundSalz

    Ich finde es in der Tat gut, dass der Wohlstand in den feministisch verseuchten Ländern verschwindet. Wenn die Männer in einem Land zu feige sind den Feministen eins aufs Maul zu geben und den anschließenden Shitstorm zu ertragen, dann haben es sowohl die Männer als auch die Frauen in diesem Land verdient, dass man ihnen den Wohlstand entzieht. Manche Strafen brauchen halt etwas Zeit bis sie wirken.

    PS: Ich hoffe es wird endlich mal wieder ein richtig kalter Winter in diesem Land.

    Antwort
  11. Pingback: Energiepolitik, „Modernist Pizza“ und die Sounds des lautlosen BMW – die Links der Woche vom 16.9. bis 22.9. | Männer unter sich

  12. Sepp

    Ich gieße mal noch mein Öl hinzu:

    Es gibt tatsächlich einen wissenschaftlich belegten Vorteil von Frauen: Die ausdauernde Kraft.

    Frauen können (im Durchschnitt :)) viel länger immer die gleiche Tätigkeit machen als Männer. Heutzutage ist das fast ausschließlich Fließbandarbeit, bei der Männer trotz höherer Spontankraft viel früher erschöpft sind als Frauen, und die ist blöderweise auch noch schlecht bezahlt.

    Das war in früheren Zeiten aber deutlich relevanter: Als es noch keine Haushaltsgeräte und Supermärkte gab, waren die Lebensmittelhaltbarmachung, die Kleidungsreinigung, die Herstellung chemischer Substrate und Teile der Feldarbeit alles Beispiele für ausdauernde Kraft. Auch als die ersten Fabriken entstanden, arbeiteten dort Frauen, sie konnten ohne die heutigen „lästigen“ Arbeitsschutzgesätze einfach deutlich länger an der Maschine bleiben als Männer.

    Dabei ist die vielbeschworene Kommunikationsfähigkeit der Frauen zusätzlich eine große Arbeitserleichterung bei dieser Art Arbeit, während sie bei Spontankraftarbeit der Männer eher hinderlich wäre, weswegen Männer (im Durchschnitt :)) weniger kommunikativ sind.

    Durch die Automatisierung wurde diese Art der Arbeit jedoch in heutiger Zeit wegrationalisiert, denn brennendes Gas und Öl macht eben noch weniger Pausen als Frauen. Gleichzeitig wurden Männer durch Arbeitsschutzgesetze (nur noch 8h statt 12h erlaubt) am Fließband konkurrenzfähig. Erst dadurch wurde der Beitrag der Frau zur Gesellschaft weniger, ihr wurden schlicht die auf sie zugeschnittenen Arbeitsplätze genommen. Selbiges vollzog sich auch im Haushalt, und erst damit entwickelte sich das „traditionelle Frauenbild“, also die Frau, die von ihrem Mann ausgehalten wird und sich nur noch um die Kinder und das Mittagessen kümmert, weil die Haushaltsgeräte und der Supermarkt den Rest machen. Ihr blieb schlicht nichts anderes übrig, und gleichzeitig waren dank der Automatisierung auch die Resourcen verfügbar, mit denen ihr Mann das konnte.

    Und dann kam irgendwann der Feminismus, und die Idee, Frauen könnten nun auch wieder arbeiten, was schlussendlich einzig und allein zum Drücken der Löhne und zur Erhöhung der Abgabenlast genutzt wurde. Denn nahezu kein Mann kann es sich heute noch leisten, seine Frau von der Arbeit freizustellen.

    Man sieht, ein historischer Bezug stellt das ganze wieder schön in Relation. Um mal was allgemein gutes über Frauen zu sagen, wäre ein Überleben der Menschheit früher ohne ihre ausdauernde Kraft undenkbar gewesen, die Natur hat es schlichtweg nicht zugelassen, diese Arbeit zu verschwenden. Und sollte es aktuell so weitergehen mit unserer feministischen Außenpolitik, so werden wir ganz schnell wieder merken, wie wertvoll diese Tätigkeiten sind.

    Ich selbst habe das bereits letzten Sommer erleben dürfen: Beim Einkochen von Kirschen haben die Frauen in meinem Haushalt in kürzester Zeit tausende Kirschen entsteint, ich hätte in der selben Zeit nichtmal hundert geschafft, bis ich aufgegeben hätte. Beschäftigt euch doch gerne mal mit den überlebenswichtigen Tätigkeiten vor etwa zweihundert, in manchen Gegenden auch nur vor hundert Jahren: Um einfachste Dinge herzustellen, war teilweise immens viel Ausdauer erforderlich. Und genau das können Frauen.

    Seht meinen Beitrag als Plädoyer zur Rettung der Frau.

    Antwort
  13. Pingback: Ms. M: Ein Plädoyer für mehr Wertschätzung unter den Geschlechtern (Gastbeitrag) - Aufklärung heute

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