Kurzes Schlaglicht auf die Folgen einer Trennung

Aus dem Patriarchat:

Ich hatte letztes Jahr einen Herzinfarkt und wäre tatsächlich fast dran gestorben. Ich rauche nicht, trinke wenig, leichtes Übergewicht (mittlerweile weg), Sport getrieben, ich war in keiner Risikogruppe. Auslöser war der Stress nach einer absurden finanziellen Forderung meiner Exfrau. Anyway, interessant war vor allem das Verhalten im Freundes- und Bekanntenkreis. Bei Frauen war so ziemlich alles dabei, bis auf Hilfe. Die beiden, die direkt dabei waren, denen ich bei einem Bauprojekt geholfen habe, haben sich praktisch aus meinem Leben verabschiedet, vollkommen ohne Begründung. Eine andere hat sich gefreut, jetzt hätte ich ja Zeit, sie rumzufahren, eine meinte, warum ich so lange krankgeschrieben bin usw.
Ich will jetzt nicht sagen, dass keine betroffen reagiert hätte, aber das da jemand mehr als zweimal gefragt, wie es mir geht, kam eher nicht vor.
Die Männer haben deutlich sensibler reagiert, einer hat fast geheult, kennen uns Ewigkeiten, sind aber auch keine dicken Freunde. Insgesamt haben die Männer deutlich empathischer und rücksichtsvoller reagiert.
Ich finde Frauen eher überhaupt nicht zum Kotzen, aber das hat mir schon die Augen geöffnet.

6 Gedanken zu „Kurzes Schlaglicht auf die Folgen einer Trennung

  1. Hustenstorch

    Männer haben zu funktionieren. In unserer Wegwerfgesellschaft ist nutzlos, was nicht zu 100% den Anforderungen entspricht.

    Antwort
  2. Mathematiker

    Das Verhältnis der Selbstmordrate zwischen Mann:Frau 4:1
    Nach einer Scheidung 10:1

    => Scheidungen verbieten

    (ok, die letzte Zeile war nicht ernsthaft gemeint)

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Man könnte einen Kinderaufziehertrag einrichten, der nach 18 Jahren abläuft (mit Option auf Verlängerung) und der den Ausstieg sehr schwer macht, bzw. die Kinder bleiben grundsätzlich bei dem, der die Scheidung nicht einreicht (Fälle mit Gewaltvorkommnissen ausgenommen).

      Antwort
      1. Mathematiker

        Öh. Das gab es mal. Hieß Schuldprinzip. Bis es dann auf Lobbyarbeit der Femis durch das Zerrüttungsprinzip ersetzt wurde.

        Antwort
        1. uepsilonniks Autor

          Nein, das Schuldprinzip wurde nicht abgeschafft. Es wurde auf den Mann festgelegt, der Mann war ab dem Zeitpunkt immer schuldig, zumindest fallen die Konsequenzen immer so aus.

          Antwort

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