Feminismus und MGTOW

Das, was Feministen als Problem ausmachen, geringere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen und vieles weitere, sind sekundäre Nachteile, die auf das primäre Privileg zurückgeht, sich als Frau das Leben von einem Mann unterhalten lassen zu können, was dazu führt, dass Frauen weniger außerhäuslich arbeiten und sie somit weniger hoch aufsteigen.

Wenn ich also Feminist wäre, ich würde MGTOW nicht nur unterstützen, Scheiße, ich würde die Bewegung gründen. Denn wenn genug Männer die Ernährerrolle verweigern würden, dann wäre die Lösung erreicht für ein Problem, das bereits die Hohepriesterin des Feminismus‘ Simone de Beauvoir ausmachte:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.« (Seite 259).

Die Frauen hätte schlicht nicht die Möglichkeit, die falsche Entscheidung zu treffen und alle wären happy (nur nicht die Frauen, die, weil sie mehr arbeiten müssen in den letzten Jahrzehnten, unglücklicher wurden).

Von daher würde ich als Feminist alles daran setzen, dass möglichst viele Männer MGTOW betreiben. Feministen fahren seit Jahren eine Antimännerpropaganda: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad!“, „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“, nur dass das wohl nicht so richtig funktioniert, nach wie vor treffen viel zu viele Frauen die falsche Lebensentscheidung, sind Frauen mit dem Modell, „Frau am Herd, Mann im Werk“ höchst einverstanden.

Soweit ich das aber überblicke, sind Feministen über MGTOW alles andere als begeistert. Die feministisch dominierte Wikipedia bspw. gibt sich alle Mühe, diese Bewegung nieder zu machen. Vielleicht, weil man Männern diese souveräne Haltung und Unabhängigkeit nicht gönnt, vielleicht, weil man begriffen hat, dass die Ehefrau auf die Ressourcen ihres Mannes zugreift und sich aneignet, und man nicht darauf verzichten möchte.

Diese hier aber, die über die Zerstörung des Mann-Frau-Verhältnisses begeistert sind, haben es begriffen:

10 Gedanken zu „Feminismus und MGTOW

  1. beweis

    *Prust*. Dieses „Happiness by Year“-Chart aus der feministischen Empirie-Schmiede ist geradezu sinnbildlich für das Elend. Umso näher die „Kurve“ dem Jetzt kommt, umso unzufriedener sind die Frauen. Ganz linear. Die Konsequenz:
    Genau heute sind die Frauen am unzufriedensten. Und das jeden Tag.

    Sie können machen und machen lassen, was sie wollen, die Happiness steigt nicht an. Nicht durch eine Frau als Kanzlerin, nicht durch Frauenquoten, nicht durch Frauenparkplätze, nicht durch Kinder, nicht durch keine Kinder, nicht durch Mehrwertsteuerreduzierung auf Hygieneprodukte. Nicht mit Versorger, nicht ohne Versorger. Und auch nicht durch feministische Außenpolitik. Nicht mal durch gegenseitiges oder pudelseitiges Empowerment.

    Der Jammermodus hat also offenbar nichts mit der Umwelt zu tun, sondern entspringt aus ihnen selbst. Aber warum ist dann die Umwelt immer schuld? Und warum zappeln und winseln die Männer auch nach Jahrtausenden immer noch grenzenlos rum, um Frauen alles recht zu machen. Wo das doch unmöglich ist?

    Na gut, das Universum ist halt mystisch. Anders lässt sich das Chart nicht interpretieren.

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  2. Komu

    Feminismus ist wie Autowerbung, in der Präsentation ist die grenzenlose Freiheit nach dem Erwerb sofort da, in Realität sind diese Straßen aber nicht frei, sondern voller Staus, stressigen Situationen und ungesunder Luft.

    In USA sollen mehr als 50% der älteren weißen Frauen Antidepressiva einnehmen. Wenn Frauen „ungemütliche“ Umständen, in der neu erschlossenen „Männerwelt“ begegnen, sind sie überzeugt es wäre die patriarchal geprägt „toxische Männlichkeit“ die ihnen dort das Leben schwer macht. Nicht das Männer seit Jahrtausenden unter diesen toxischen Umständen gelitten hätten, nein die Männer sind es die toxisch seien.

    Kommen Frauen in die Bundeswehr, stellt man auf einmal fest: in Panzern ist es zu eng, zu heiß und die Abgase werden auch nicht genügend aus der Innenluft raus gefiltert.

    Antwort
    1. Avus

      Toxische Fraulichkeit ist auch bekannt als Nörgelsucht.
      Die quengeln so lange, penentrant und oft auch subtil, daß mann irgendwann nur noch das Weite sucht.
      Und dem, was sie zuhause in den 4 Wänden erfolgreich erprobt haben, gaben sie dann den Namen ‚Feminismus‘ und gingen nach draussen, um mit derselben Methode den Staat zu schröpfen.

      Das ist eine Folge ihrer Unterverantwortlichkeit bei gleichzeitig überhöhter Anspruchshaltung. Vor langer Zeit arbeiteten sie mit auf den Feldern und hielten deshalb ihre Klappe, weil sie zu müde waren. Diese Zeiten sind leider vorbei und die Häufigkeit des Genörgel entwickelt sich nun exponentiell.

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      1. Robert W

        Ich hab mal irgendwann gesagt, dass Feminismus ein Riesen-Shittest an die gesamte Männerschaft ist, den wir hier im Westen grad haushoch verlieren (weiss nicht mehr, ob ich der erste mit diesem Vergleich war, ist auch egal).
        Dabei kennt man doch vom PickUp, wie man „richtig“ mit Shittests umgehen sollte….

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        1. uepsilonniks Autor

          Ich hasse den Vergleich. Wenn man den Feminismus nicht ernst nimmt, zieht er sein Ding erst recht durch. Die haben eine Agenda und arbeiten sie ab, und plötzlich merkt ein Trennungsvater, dass es ein Fehler war Feminismus nicht ernstzunehmen.

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          1. Robert W.

            So gesehen hast natürlich recht.
            Worauf ich allerdings abzielte, war die Reaktion, den Feminismus so ernst zu nehmen, und dann alles zu tun, um das bejammerte Übel abzustellen (also das: „ja, wir führen Quoten ein“, „ja, wir machen die Kampagnen gegen Gewalt gegen Frauen“, „ja, wir sorgen dafür, dass der (alleinverdienende, berufstätige) Mann die Hälfte der Hausarbeit übernimmt“ usw.). Ich glaube, wir können uns darauf einigen, dass das die genau falsche Reaktion war.

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  3. NBG

    Ich merk das täglich beim Tindern: die Frauen haben alle keine Zeit für Dates, weil Arbeit (irgendeine Schicht is immer) bzw. fertig von der Arbeit. Wozu soll man mit denen was anfangen, wenn man jetzt schon weiß, dass sie sich nach/vor der Arbeit nur über diese auskotzen werden?

    Die einzige Erlösung für diese Damen ist nicht etwa die Herabstufung der Stundenzahl, nein am liebsten wäre natürlich ein Kind und die Alimentierung des Ex-Mannes in spé.

    Antwort
    1. alderMann

      Früher hatten sie ihre Tage, heute kommt halt die Arbeit dazwischen. Kenn mich nicht aus auf Tinder, weiß nur, dass dort wie überall Frauen viel mehr Angebote bekommen. Das ist halt wie im richtigen Leben. Er muss sich abstrampeln, sie macht sich hübsch, zieht sich sexy an, guckt sich das Gestrampel amüsiert an und wählt nur aus.

      Bei solchen Plattformen könnte ich mit vorstellen, dass Frauen nur mal ihre Attraktivität testen wollen. Ganz unverbindlich, war ja nicht so ernst gemeint, ich will doch nur spielen. Verantwortung ist ja nicht so ihre Stärke.

      Ist unter den Hundert doch mal ein vermeintlicher George Clooney dabei, kann frau sich den ja mal ansehen, voller Erwartungen zwar was dann draus wird, aber ganz unverbindlich. Für die anderen 99 gibt es entweder gar keine Antwort oder die Arbeit lässt es nicht zu. Schicht im Schacht.

      Antwort
  4. crumar

    „Wenn ich also Feminist wäre, ich würde MGTOW nicht nur unterstützen, Scheiße, ich würde die Bewegung gründen. Denn wenn genug Männer die Ernährerrolle verweigern würden“ – dann würde das die weibliche Wahlfreiheit einschränken.

    Den Satz von B.: „Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.“ sollte man so lesen, wie er eigentlich gemeint ist:
    „Die Wahlfreiheit ist erst vorbei, wenn die Arbeit zur Pflicht wird.“

    Das Gerede um die „Vereinbarkeit“ beschränkt sich auf Frauen, wobei damit die Zuständigkeit für Haushalt und/oder Familie einerseits gesetzt und dann wieder als „Haus- und Sorgearbeit“ beklagt wird.
    Aus diesem Konglomerat wird die weibliche „Doppelbelastung“, welche eine Mehrbelastung und Mehrarbeit suggerieren soll.
    Die in der Realität aber nicht existiert.

    Diese Beschwerden und daraus abgeleitete Forderungen taugen nur etwas, wenn sie aus (heterosexuellen) Paarkontexten abgeleitet werden können und einen Adressaten haben, der in einem solchen Paarkontext lebt oder als Ziel hat, in einem solchen zu leben.

    Womit möchten die Feministinnen denn MGTOW kommen?
    Man möge sich die Haus- und care-Arbeit „gerecht“ teilen?
    Selbst wenn man eine Freundin hat, jedoch nicht in einem Haushalt wohnt?!

    Der Wikipedia referiert die krude Logik, die Feministinnen stattdessen auffahren müssen: „Wenn Männer, anstatt auf sexuell übergriffiges Verhalten zu verzichten, ganz auf Kontakte zu Frauen verzichteten oder angaben, Frauen nicht mehr einstellen zu wollen, seien Frauen im Berufsleben benachteiligt.“

    Abgesehen von der puren Unterstellung, Männer würden per se „sexuell übergriffiges Verhalten“ an den Tag legen, kann man in der Tat ohne private und berufliche Kontakte gar kein Verhalten gegenüber dem anderen Geschlecht an den Tag legen. Wenn es im Beruf und Privatleben nicht existiert.

    Was sie erstens ärgert ist, ihre Beschwerden und Forderungen rauschen an uns vorbei, weil sie an keiner Lebenspraxis von uns ansetzen. Der zweite Punkt ist eine Kränkung ihres Egos (individuell und gesellschaftlich) – ihnen wird bestritten, die zentrale Rolle einzunehmen, die ihnen (unwidersprochen) zuzustehen hat. Drittens vermindert sich mit der Anzahl bindungswilliger Männer auch die Optionen auf solche, die die weibliche Wahlfreiheit ermöglichen. Viertens sind auch die Signalwirkungen von 2 und 3 nicht zu unterschätzen, denn es untergräbt allgemein die gynozentrische Propaganda und die der wegen ihrer Mängel durch Frauen ergänzungsbedürftigen Männer.

    Kurz: Wir sind ein Schmerz im Geschäftsmodell des kleinbürgerlichen Feminismus.

    Antwort

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