Archiv für den Monat Oktober 2022

Um Antwort wird gebeten: Kritische Männerforschung

­Hallo liebes Missy-Team!

In einem aktuellen Artikel sprecht ihr auch das Thema kritische Männerforschung an. Ich schlage vor, die kritische Männerforschung um die kritische Judenforschung zu erweitern. So ist auffällig, dass sowohl Männer als auch Juden überproportionale Einkommen erzielen und oft in Führungspositionen und im Geldwesen zu finden sind. Auch sollte die kritische Männer-/Judenforschung sich der Thematik widmen, inwiefern die Überrepräsentation von Männern und Juden in Machtpositionen die Welt zugrunderichten und für Misswirtschaft, Genozide und Naturzerstörung verantwortlich sind. Sie führen uns in den Abgrund! Natürlich müsste eine kritische Judenforschung mit viel Umsicht etabliert werden wegen bestimmter historischer Unfälle, in deren Folge man etwas übersensibel reagiert, wenn man die üblen Zustände auf der Welt auf toxisches Judentum bzw. toxische Männlichkeit, die die Gesellschaft vergiften, zurückführen will. Wie seht ihr die Chancen, eine entsprechende Studienrichtung zu installieren? Gerne wäre ich auch zu einem Gastartikel bereit, in dem ich das Thema ausführlicher behandle.

Mit freundlichen Grüßen

Keine Antwort.

Matze über die Merkmale des Patriarchats

Ein Kommentar, zu schön:

[…]

Kennzeichen eines Patriarchats sind derweilen, dass Frauen:
– weniger fremdarbeiten
– mehr Geld ausgeben
– für gleiche Verbrechen weniger bestraft
– für gleiche Leistungen mehr gelobt
– eher geglaubt wird
– mehr Hilfe, mehr Förderung, mehr Schutz erhalten, auch wenn Männer häufiger betroffen sind
– häufig den Vater leicht von den Kindern entfremden und dann als Geldsklaven für einen arbeiten lassen können und dabei von der Staatsgewalt unterstützt werden.
– länger leben. Ein Kennzeichen jeder unterdrücken Bevölkerungsgruppe.
– ein eigenes Ministerium ohne Gegenstück für Männer haben, das aktiv verhindert mit Frauen gleichgestellt werden und das eine Anti-Männer-Prooaganda verbreitet.

[…]

Aus den Erfahrungen von Männern, die sich ihren Freundinnen emotional öffneten (was sie ja laut Frauen immer tun sollen):

„My ex even got mad at me after I opened up. Not in the moment. It was about three weeks later. She said, ‚I feel like I can’t even open up to you anymore.‘

 

„When I asked why, she said, ‚When I think about what you’ve been through, I feel like I can’t complain about my situation.‘ She was upset at me for this and wanted me to apologize.“

https://www.thisiswhyimsingle.com/life/shareworthy-stories/men-share-the-moment-they-were-finally-vulnerable-and-were-made-to-regret-it-instantly/7/?chrome=1

Der Mann soll stark sein, damit die Frau sich ihre Schwächen leisten kann.

Macht und Macht

Feministen sind besessen von Macht. Der Mann hat sie – angeblich – und der Mann ist derjenige, der beherrscht werden muss, um die sexistische Politik der Feministen durchzusetzen. Denn freiwillig würde er, auf den man angewiesen ist, das nicht mitmachen, wüsste er in allen Einzelheiten darüber Bescheid, was feministische Politik bedeutet. Das merkte mal eine Feministin an: Eigentlich müsste jeder Mann auf dem Standesamt darüber aufgeklärt werden, welche Risiken er eingeht, wenn er eine Frau heiratet. Nur würde dann keiner mehr heiraten.

Wenn von Macht die Rede ist, ist immer Männermacht gemeint, denn diese haben sie angeblich. „Der Mann“ hätte die Macht, da die meisten Chefpositionen von Männern besetzt sind. Das ist aber ein Fehlschluss. Keinem Mann, der Probleme mit seiner tatsächlich mächtigen Frau hat, ist damit geholfen, dass sein Chef ein Geschlechtsgenosse ist. Er kann auch nicht den Bundespräsidenten oder den CEO von Google um Hilfe bitten. Die würden ihm auch dann nicht helfen, wenn sie keine Feministen wären.

Diese angebliche Macht hat keinen Einfluss auf das alltägliche Zusammenleben von Mann und Frau. Chefsein gehört nicht zum Alltag der Menschen, die selbst nur selten Chef sind, und Männer an der Macht tun den Teufel, sich für Männer einzusetzen.

Was hingegen der Alltag der Menschen bestimmt, ist das Leben, das man in der Familie führt. Ob man viel Zeit mit Eltern und Kindern verbringt oder mit Chef und Arbeitskollegen beispielsweise. Und ob man die freie Wahl dazu hat – und die hat der Mann weit weniger als die Frau. Keine geht ein Leben lang malochen und gibt ihr Lebenseinkommen an Mann und Kind ab. Das bedeutet für den Mann, der sich den Kinderwunsch erfüllen will, dass er sich den Geschlechterrollen beugen muss und möglichst viel Geld verdienen, was heißt, er muss möglichst viel arbeiten. Und der Mann ist auch ansonsten der Machtlose in der Familie. Der Vater kreist als kleiner Trabant im Orbit der Mutter, die alles kontrolliert, die die Beziehung zwischen Kind und Vater streng überwacht, reglementiert und reguliert. Diese Macht fußt auch darauf, dass nur Männer- aber nicht Frauengewalt verfolgt wird, was bedeutet, dass Frauen beinahe nach Belieben Gewalt gegen Kinder, Pflegebedürftige und Männer ausüben können. Oder die Macht, den anderen Elternteil aus der Familie entfernen zu können und sich dann dieses Lebensmodell als „Alleinerziehende“ durchgesetzt mit staatlicher Macht zwangsfinanzieren zu lassen. Das ist der Alltag, in dem Mann und Frau leben, das sind die Machtverhältnisse, die zählen.

Das weibliche Prinzip bedeutet, sich vom Mann geschaffene Ressourcen anzueignen. Dieses Prinzip zwischen individuellen Männern und Frauen, wo sich die Frau zwischen Kind und Mann stellt und so den Ressourcenfluss kontrolliert – denn der Mann ernährt mehr sein Kind als seine Frau -, wird vom Feminismus auf eine kollektive Ebene gehoben. Das Kollektiv Frau eignet sich die Ressourcen geschaffen vom Kollektiv Mann an, der individuelle Vater wird durch den kollektiven, durch Ehemann Staat ersetzt. Und dazu muss man: Macht ausüben.

Weiterlesen: Macht.

Was den Krieg angeht, so hast Du alle Freiheit, die Version des Regimes nachzubeten

Meines Wissens war es nicht verboten, die illegalen Überfälle des Imperiums auf diverse Länder gutzuheißen, also ein Verbrechen zu billigen. Mit dem Ukrainekrieg ist das anders, hier wird in der Meinungsbildung straff durchgegriffen – wer das Narrativ von „Putin = Hitler“ verlässt, läuft Gefahr, recht willkürlich des Gutheißens einer Straftat, hier des Krieges, angeklagt zu werden. So weiß zum Beispiel kaum jemand, dass die Ukraine seit einem guten Jahrzehnt die Zivilbevölkerung vom Donbass beschießt mit tausenden von Todesopfern. Ingbert Jüdt berichtet zu einer Journalistin, die dieses Verbrechen zur Sprache bringt:

Im StGB gibt es den § 140: »Belohnung und Billigung von Straftaten«. Die Deutschrussin Alina Lipp wird unter diesem Paragraphen von der Staatsanwaltschaft Lüneburg angeklagt, weil sie als Journalistin unter Gefahr für Leib und Leben im Donbass über die Standpunkte der dortigen Bevölkerung zum Krieg in der Ukraine berichtet, was ihr als »Solidarisierung mit dem russischen Angriffskrieg« ausgelegt wird, womit sie aber hinsichtlich sachlicher Berichterstattung nur leistet, wozu unsere sogenannten »Qualitätsmedien« zu opportunistisch und zu feige sind!

Jetzt wurde ein weiteres Gesetz erlassen, bzw. der Gummiparagraph der Volksverhetzung wurde erweitert.

Um die Natur dieses Gesetzes zu verstehen: Wenn wer in der Tagesschau sagt, die AfD führe zu „Endstation Buchenwald“, dann ist das keine Volksverhetzung. Wenn hingegen eine Demonstrant ein Schild mit dem Slogan „Maske macht frei!“ trägt, dann ist das Volksverhetzung.

Jetzt kommt hinzu, dass „das öffentliche Billigen, Leugnen und gröbliche Verharmlosen von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen unter Strafe [gestellt wird], wenn die Tat in einer Weise begangen wird, die geeignet ist, zu Hass oder Gewalt aufzustacheln und den öffentlichen Frieden zu stören.“

Das heißt aber natürlich nicht, dass das Leugnen der Verbrechen der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung im Donbass verboten wird, nein, nein, wo denkst Du hin. Das ist nicht der Sinn dieses Gummiparagrafen. Man soll vielmehr nicht mehr über gefälschte Satellitenbilder berichten, die Zweifel an russischen Kriegsverbrechen aufkommen lassen könnten.

Deutschland führt als Vasall des Imperiums (Medien-)Krieg, und ein Land, das Krieg führt, kann es sich nicht leisten, dass die eigene Bevölkerung etwas gegen diesen Krieg hat, das haben die USA im Vietnamkrieg gelernt, und oh ja, sie haben gut gelernt. Keine Demokratiedarstellung kann sich freie Meinungsäußerung leisten.

Weiterlesen: Internetsperre zu RT umgehen.

Deutschtest

Damals: Uns Schülern wird ein Text zur Erörterung vorgelegt, in dem ein Mann lächerlich gemacht wird, der seine Kleidergröße in einem Bekleidungsgeschäft nicht kennt und der mit dem Fazit schließt, dass die Männer in der modernen Welt so ziemlich aufgeschmissen wären und vom Aussterben bedroht. Und wo kriegen die eigentlich ihre Klamotten her?

Ich kenne das. Ich kenne meine Größe auch nicht auswendig und schaue jedes mal nach, wenn ich Klamottenkaufen gehe – was ich nicht gerade hasse, aber auch nicht mag, es ist eine lästige Pflichtübung. Ich verstehe die Weiber nicht.

Nun, ich schrieb meiner Deutschlehrerin, die sich offenbar am Spott über Männer erfreute, dass die ganze Gesellschaft unter dem Regime der Feministen, welches sich auch in übelwollenden Deutschlehrern zeige, in die Binsen geht, Nein: Dass Männer zu höherem berufen sind als sich um die Kleidungsfrage zu kümmern dass Kleidergeschäfte am Konkurrenzdruck pleite gehen würden, wenn sie sich nicht auf die Bedürfnisse ihrer Kunden, also auch die der Männer, eingehen würden.

Keine Ahnung mehr, welche Note ich bekommen habe. Also eine Eins oder Sechs war es nicht, daran würde ich mich erinnern. Der Punkt ist aber, dass männliche Schüler sich solche Unverschämtheiten gefallen lassen müssen, im „jungenfeindlichen Biotop Schule“ (Geo), in dem jeder Tag ein „Boys Day“ wäre, wie es Ministerinnen ausdrücken.

Mehr Feminismus in der Schule: Abitur: Hamse jedient im Genderkrieg?

Opfer sein und Opferstatus teil’n

Heutzutage werden alle Opfer, sei es durch böse Wörter, rassistische oder belästigende Blicke, Fragen nach Kinderwunsch oder Herkunft oder Vergewohltätigungen.

Anne Wizorek sagte hierzu, dass niemand gerne Opfer ist, womit sich sich gegen Kritik an ihrer Aufschreikampagne wehrte. Das stimmt natürlich, was aber auch stimmt, ist, dass eine krumme Persönlichkeit gerne den Opferstatus teilt, denn der geht mit erheblichen Vorteilen einher – sofern man zu einer anerkannten Opfergruppe gehört.

Die Bevölkerungsgruppe, die am meisten von dem übelsten Härten betroffen ist, die das Leben zu bieten hat – Verlust seiner Kinder, Obdachlosigkeit, Tod oder Invalidität als Berufsrisiko, Selbstmord, Drogenabhängigkeit, Benachteiligung in der Schule und damit ein versautes Leben und vieles mehr – ist keine anerkannte Opfergruppe. Weshalb all diese katastrophalen Sachverhalte nicht angesprochen werden, ober aber, wo man nicht darum herumkommt, diese als Folgen „toxischer Männlichkeit“ verstanden werden, sprich der Mann ist selber schuld.

Der Mann also gehört nicht zu einer anerkannten Opfergruppe, weshalb für ihn keine Hilfe mobilisiert wird, anders bei Frauen. Wenn man nämlich ein Mitglied einer anerkannten Opfergemeinde ist, geht der Opferstatus mit erheblichen Vorteilen einher: Das Recht auf Diskurshoheit, denn nur Opfer dürfen über ihre Situation sprechen; das Recht auf Entschädigung; Quoten; moralische Überlegenheit und Zuwendung. Da jammert man gerne.

Erschlagt mich mit Nettigkeit!

tl;dr

Nur weil es andere machen – unfair gegen bestimmte Gruppen austeilen -, sollte ich es nicht auch tun. Ja, das stimmt. Ich weiß (irgendwo), dass es falsch ist, mache es aber trotzdem.

Dieser Blog ist in Gefahr. Die Gefahr, dass der Blogger einen radikalen Schwenk in seiner Politik macht, heißt: Nicht mehr Frauen zu schmähen, sondern sich immer um Fairness zu bemühen. Diese Gefahr ist aber sehr gering, diejenigen, die dafür den Anstoß bilden könnten, treten hier nur in homöopathischen Dosierungen auf.

Wenn hier Feministen im Valerie-Solanas-Style aufschlagen würden… kein Problem. Viel Feind, viel Ehr.

Wenn hier allerdings fünf bis zehn Frauen regelmäßig mitkommentieren würden, die respektvoll und zustimmend wären, wo ich Ungerechtigkeiten gegen Männer anprangere, zugleich aber auch eine eindeutige Grenze ziehen, wo ich in Polemik gegen Frauen ausbreche, die mir also sagen würden: „Ja yx, das ist ungerecht gegen Männer, volle Zustimmung, aber das, was Du da über Frauen schreibst, das ist genauso daneben.“… dann würde das hier über kurz oder lang zu einer Änderung der Leitpolitik, eher aber zum Einstellen des gesamten Blogs führen – erschlagt mich mit Nettigkeit.

Ansonsten werde ich meine Politik nicht ändern, auch wenn ich auf einer rationalen Ebene (Männlich!) zugeben muss, dass die Kritik, die geäußert wurde, zutrifft.

Warum?

Ich will nicht, weil ich stinkwütend bin (Emotion! Weiblich! (angeblich)). Ich räume also den Gefühlen mehr Raum ein als der Logik.

Vielleicht spielt da auch mein Narzissmuss mit rein, so dass es mir gefällt, den Bad Boy zu geben.

Um eine Beispiel von vielen möglichen zu nennen – viele mögliche, weil Männerfeinde im Zentrum der Gesellschaft sitzen als Politiker, Professoren, Journalisten, Verdienstordenträger -, führe ich hier die Bestie Stokowski an, deren Ergüsse als anerkannte Autorin auch Abiturienten vorgesetzt werden.

Die hat mitbekommen, dass Falschbeschuldigung ein Problem ist. Nein: Dass manche wenige denken, dass es ein Problem ist. Also führt sie einen schlauen Gedanken aus, wonach das nicht sein könne, denn wenn es möglich wäre, dann würde man damit doch unliebsame Zeitgenossen aus dem Weg räumen. Aber nur weil es nicht immer klappt, heißt das nicht, dass es gar nicht klappt. Grundsätzlich gesprochen ist es einfacher zu lügen als zu vergewaltigen, das weiß auch die Autorin von „Destroy a man now”. Übrigens leiden auch Frauen darunter, wenn ein geliebter Mann in ihrem Leben Opfer einer Falschbeschuldigung wird, in einem Fall hat sich die Mutter eines falschbezichtigten Sohnes das Leben genommen:

Mutter eines Teenagers, der sich selbst getötet hat, nachdem er fälschlich der Vergewaltigung bezichtigt worden war, tot im Haus der Familie gefunden.

All das interessiert Stokowski nicht, stattdessen äußert sie ihr Bedauern, dass es nicht funktionieren würde, womit die Sache für sie abgehakt ist. Ich reagiere darauf gewalttätig: Ich drehe den Spieß um und sinniere darüber, dass es eigentlich schade wäre, dass Vergewaltigung von Frauen als politische Strategie nicht funktioniert.

Und gerade habe ich mir gedacht, dass ich in den Artikel eine Vorbemerkung einfüge:

„Lieber Leser, nein, ich befürworte nicht Vergewaltigung als politisches Mittel, ich will lediglich die Monströsität einer gefeierten Männerfeindin vorführen. Triggerwarnung: Sexuelle Gewalt.“

Oder auch: Warum schreibe ich ihn nicht gleich ganz anders? Ein paar Sätze über die Problematik von Falschbeschuldigung und das Fazit, dass Stokowskis Behandlung des Themas… unangemessen sei?

Das ist… unbefriedigend. Ich bin mit Leidenschaft und Zorn dabei, würde ich so schreiben, würde mich das nur frustriert zurücklassen und diesen Blog würde bald das Zeitliche segnen. Vor allem aber auch: Was bringt Diplomatie? Andere Männerrechtler sprechen Notlagen von Männern – die für jeden Feministen Punkte auf seiner Agenda wären, würden sie mehrheitlich Frauen betreffen – teils seit Jahrzehnten hochdiplomatisch an und es bewegt sich nichts. Die Benachteiligung von Vätern ist seit Jahrzehnten selbst jenen bekannt, die nicht auf Männerseiten mitlesen und doch hat erst jüngst – als ob nichts wäre – eine Bundesjustizministerin wortwörtlich mit einem Gähnen reagiert auf die Klage eines Mannes, dass er durch ihre Politik zu einem Elternteil zweiter Klasse degradiert wird. Jetzt darf sie als Bundesverteidigungsministerin in einem eventuellen Kriegsfall Männer – und nur Männer, also solche, für die sie nur ein Achselzucken übrig hat – in den Tod schicken. Sie unterdrücken einen nicht nur, sie zeigen einem auch noch den Stinkefinger. Diplomaten setzen auf gewaltfreie Sprache und vermeiden die Herabwürdigung von Frauen, aber was erreichen sie?

Feministen wie Andreas Kemper machen sich gar nicht die Mühe, Diplomaten wie Arne Hoffmann fair zu behandeln oder gemäßigte und linksliberale Plattformen auch nur zu erwähnen. Die Erfolge lassen auf sich warten. Womit ich die wertvolle Arbeit nicht schmähen will, und sie ziehen ja auch um einiges mehr Leser als ich.

All das zusammengenommen führt dazu, dass ich einräumen muss, dass es falsch ist, ich es aber weiterhin so treiben werden. Ich habe schlicht nicht den Nerv dazu, auf die Gefühle von Frauen Acht zu geben, wenn mir mal wieder ein Monster in einer Machtposition unterkommt. Wenn es übrigens umgekehrt laufen würde, würde ich auf dieselbe Weise auf Männer einprügeln. Wenn sich ein Professor dahingehend äußern würde, Männer würden Frauen grundsätzlich aus altruistischen Motiven heraus töten, ohne dass er aus seinem Amt gejagt würde, sondern umgekehrt sogar gefeiert und anerkennend rezipiert, ich wäre Feminist. Und auch: Wäre ich mit dem Blog erfolgreicher, würden hier richtig viele Leser aufschlagen, auch dann würde ich mich mit dem (ungerechtfertigten) Austeilen mehr zurückhalten.

So aber: Ich bin ein Choleriker, und habe nicht den Nerv, das zu unterdrücken.

Meine Doppelmoral und sexuelle Belästigung

Wenn ich obiges Bild präsentiere, werden diejenigen, die nicht auf meiner Seite sind, wohl reflexhaft denken, ich wäre ein verdammter Heuchler, denn ich bin ja ein Frauenfeind, was also kümmert es mich, wie Muslime mit Frauen umgehen?

Also: Ich bin dafür, dass sich Frauen so anziehen dürfen, wie sie wollen. Das Problem geht da los, wo man in unserer Gesellschaft dem Mann verbieten will, darauf zu reagieren. Die Frau kann ihre Sexualität leben, sich sexy geben, aber der Mann darf daraufhin z.B. keine anzüglichen Witze reißen, oder es wird ihm vorgeworfen, dass er ihr in den Ausschnitt guckt. Sie darf ihren Atombusen in Kameras und Gesichter halten, er muss so tun, als ob nichts wäre und wenn doch, macht er sich der sexuellen Belästigung schuldig: „Heißes Fahrgestell hast Du da, Süße!“ – und er ist seinen Job los. Allen ernstes gibt es Initiativen, die Erwachsenen verbieten wollen, über Sex zu sprechen, wobei natürlich – NATÜRLICH! – Frauen sich weiterhin so anziehen dürfen, wie sie wollen!

Davon abgesehen, habe ich kein Problem mit Frauen. Ich bin für Gleichberechtigung und auch kein Frauenfeind, ich sehe Frauen nur nicht durch die feministische Brille oder halte sie für die besseren Menschen – dies bildet einen Kontrast zum Mainstream, der Frauen für die besseren Menschen hält und so scheint es dann, ich wäre ein Frauenfeind. Nochmal: Ich bin für Gleichberechtigung. Das Problem ist, dass es Feministen nicht sind.

Kommentator Beweis über den Vater im Orbit der Mutter

Ein Kommentar, zu wertvoll:

[Kontext: Es geht um Machtverhältnisse und mütterliches wie väterliches Engagement]

Ja. Der Witz bei diesen sog. aktiven Vätern ist, dass sie eben kein souveränes und erst recht nicht gleichrangiges Elternteil sind. Während eine Mutter eben Mutter ist, müssen Väter aktiv werden, um solche zu sein. Sie müssen hohe Anforderungen der Gesellschaft und häufig auch der Mutter erfüllen, um überhaupt das sein zu können, das sie eigentlich sind.

Wenn ich mir in der Klasse meines Kindes die anderen Eltern anschaue, läuft die Haushalts_führung_ fast immer gleich. Die Mutter gibt vor, was wann zu tun ist, und der Vater folgt den Anweisungen. Mehr oder wenig unterwürfig. Als hätte er selbst kein Gefühl, was für die Kinder richtig und was falsch ist.
Und wenn dann noch feministische Dogmen in die Familie eindringen, dann hängt er genauso oft die Wäsche auf wie die Frau. Er staubsaugt genauso, er windelt genauso. Der zentrale Unterschied ist aber, dass er diese Tätigkeiten nicht selbst bestimmt. Sie sagt ihm, dass jetzt die Windel wieder dran ist und wie die Wäsche richtig aufgehangen wird.
Ich erlebe das immer wieder, es scheint fest verwurzelt zu sein in jungen Familien mit kleinbürgerlich-feministischem Schlag.

In diesem Umfeld ist es für die Väter nahezu unmöglich, eine prägende und souveräne Vaterschaft zu entwickeln, weil sie schon früh von ihren kleinen Kindern als die Handlanger des Alltags empfunden werden. „Aber Mami hat doch gesagt…“
So sieht wirklich kein Patriarchat aus.

Vor einiger Zeit habe ich mal mit einem Väterberater gesprochen, der mir erklärte, dass ihm immer wieder auffalle, wie viel Väter faktisch mit ihren Kindern machen, auch im Vergleich zu den Müttern – und wie gering sie selbst das bewerten und sähen. Seither achte ich darauf und sehe immer wieder, wie selbstverständlich Mütter die Kinder in der Fremdbetreuung verklappen, wie selbstverständlich sie beim Treffen mit einer anderen Familie unter Muttis quatschen, während die Väter MIT den Kindern rodeln, Ball spielen oder ihnen etwas erklären.
Achtet mal darauf. Das ist wirklich auffällig.

Der Vater von heute wird klein gemacht und macht sich selbst klein. Er wird als überflüssig und eher schädlich für das Kind geframt. Der Begriff „Vater“ wird aus immer mehr Veröffentlichungen und Gesetzestexten getilgt. Er hat keinen Wert mehr.

In diesem Kontext liest sich der NZZ-Text oben anders. Denn der Typ idealisiert seine mögliche Vaterschaft. Leider erkennen das viele, wie auch ich, erst später. Wenn der also jetzt schon zweifelt, würde ich ihm raten, lieber bei seinen Texten zu bleiben.

„Eine Männerquote ist verfassungswidrig“

Auf was ein Anwalt keinen Bock hat: Einen Trennungsvater zu vertreten. Denn hier kann man nur noch seine Unterschrift unter seine Niederlage setzen. Denn ein Trennungsvater wird heutzutage schuldig geschieden wie anno dazumal, egal, ob er schuldig ist am Zerbrechen der Ehe oder nicht. Er verliert die Kinder, wird ihnen entfremdet. Er wird zum Unterhaltssklaven degradiert. Man verliert, und deshalb haben Anwälte aufgrund dieser strukturellen Gewalt keinen Bock auf Trennungsväter, deren Selbstmordrate durch die Decke geht.

Jetzt merkte eine schlaue Juristin, die der Blitz beim Scheißen treffen soll, an, dass eine Männerquote verfassungswidrig wäre, weil Männer nicht strukturell benachteiligt wären, also das Geschlecht, das bei den Obdachlosen vorne und bei der Lebenserwartung hinten liegt. Geringere Lebenserwartung gilt übrigen als Indikator für strukturelle Gewalt – außer bei Männern, die sind selber schuld.

Männer sind massiv überrepräsentiert, weshalb eine Frauenquote notwendig ist.

Eine Männerquote ist gegen die Verfassung, das Grundgesetz, weil Frauen nicht gleichgestellt wären – also jetzt nicht bei den Selbstmördern oder bei den Gerüstebauern, nein, nein, in den guten, lukrativen Positionen…

Hierzu zwei Einwände: Dass Frauen in Chefpositionen seltener vertreten sind, liegt daran, dass Frauen seltener über Jahrzehnte hinweg in Übervollzeit arbeiten – weil sie es so wollen, denn Arbeit ist scheiße. Das ist der Grund, der einzige, und tatsächlich sind jene Frauen, die wollen, bevorzugt. Etwa die Hälfte der berufstätigen Frauen arbeitet in Teilzeit; und kaum eine Frau ernährt einen Mann. Sie arbeiten weniger – was ein Privileg ist – also steigen sie weniger hoch auf und verdienen weniger.

Und zweitens steht in der Verfassung nur was von „Gleichberechtigung“ und nichts von „Gleichstellung“, und ist auch nicht im geringsten Anlass, mal sterbenden und leidenden Männern Hilfe angedeihen zu lassen, die dürfen ruhig unter der Brücke krepieren, dass interessiert den „Bund männlicher Juristen“ nicht – Halt! Den gibt es ja gar nicht! Verständlich, denn seine Mitglieder wären geächteter Abschaum. Man stelle sich vor: Juristen, die sich organisieren, um was für Männer zu erreichen! Ekelhalft!

Und so wird unsere schlaue Juristin, Mitglied des Juristinnenbundes, auch mal Mütter vertreten, und das ist was feines. Dank der strukturellen Bevorzugung der Mütter macht so ein Job Spaß, man kann für die Monster viel rausholen und den Gegner in die Pfanne hauen.

Ich bin übrigens gegen eine Männerquote, da ich prinzipiell gegen Quoten bin.