Die Zerstörung der Def

Heute widme ich mich einer Feministin, die tausende von Likes einfährt – Na, wenn das kein Grund ist.

tl;dr

Def ist gut geeignet, das feministische Weltbild in Gänze darzustellen und damit auch, es zu widerlegen. Das Grundmuster dabei ist, dass alles, was Frauen widerfährt, auf männliche Gewalt, Macht, Struktur, also dem „Patriarchat“ zurückgeht, also System hat; wenn hingegen ein Mann unter einer Frau leidet, dies nur so passiert, ohne dass das von Strukturen begünstigt wird. Wenn Frauen Def widersprechen, oder sie aus feministischer Sicht die falschen Entscheidungen im Leben treffen (Hausfrau und Mutter sein, als Prostituierte arbeiten), und sie Männer weder als privilegiert noch als Feinde ansehen, dann weil sie Misogynie internalisiert hätten, also so „programmiert“ wären, dass sie sich quasi selbst benachteiligen. Def hingegen hat den richtigen, liebevollen Blick auf Männer. Sie betont, dass sie Männer nicht über einen Kamm schert und freut sich über einen Freund, der ihr zuhört und sich sofort korrigiert, wenn sie ihn kritisiert. Weiterhin reduziert sie so gut wie alle Probleme, bei denen Menschen Menschen schaden, darauf, dass allein Frauen Opfer und allein Männer Täter wären. Sie spricht zum Beispiel davon, Opfer von Cybermobbing zu sein, und ignoriert in ihren Ausführungen dazu, dass auch Frauen Frauen mobben (die aber nur Frauenfeindlichkeit internalisiert haben…), Männer Männer und Frauen Männer. Allein Männer sind Täter und allein Frauen Opfer, das ist die Struktur, bzw. wenn auch Männer zu Opfern werden, dann ist das eben nicht die Struktur. Muss man wissen.

Jetzt zum Video:

„Naja, Feministinnen versuchen nicht, Menschen beizubringen, dass Männer das Problem der Gesellschaft sind, sondern dass gewisse gesellschaftliche Strukturen durch Machtposition von Männern entstanden sind.“

Männer haben sie nicht, die Macht. Auch Frauen finden sich in Machtpositionen, als Kanzlerin, als Ministerin? Du reduzierst Macht auf Männer (die übrigens im Gegensatz zu Frauen ihre Machtposition nicht dazu missbrauchen Frauen zu schaden) und machst damit exakt das, was dir vorgeworfen wird. Aber angeblich sind allein Männer in den Machtpositionen, in der Politik, in der Wirtschaft; und wenn ein Mann ein Problem hat, zum Beispiel mit seiner Expartnerin, die ihn mit Macht ausbeutet, muss er nur seinen Geschlechtsgenossen im Vorstand darauf ansprechen, und sein Problem ist gelöst. Nicht. Ich zitiere:

Für dieses Argument gibt es den Fachbegriff »Frontman Fallacy« – Fehlschluss aufgrund des Aushängeschildes. Der Trick liegt darin, den Blick auf das Geschlecht der betreffenden Personen zu lenken, statt darauf, was diese tatsächlich tun. Und wie ich in meinem Buch wieder und wieder gezeigt habe, sind auch männliche Politiker, Journalisten, Richter etc. in erster Linie damit beschäftigt, den Wünschen der weiblichen Mehrheit nachzukommen.

Def, so, wie sich die Gesellschaft darstellt, in ihren Strukturen, ist sie Ausdruck weiblichen Willens. Dazu unten mehr.

Weiter im Text:

„Nicht nur in Deutschland [gibt es ein Patriarchat], ich denke hier auf der Erde herrscht ein Patriarchat, auch wenn wir in Deutschland natürlich privilegierter sind wie in Dritte-Welt-Ländern oder anderen, bedeutet das nicht dass [wir ]befreit vom Patriarchat sind.“

Dass du und deinesgleichen so einen Begriff in den Raum stellen könnt, zeigt, dass du und deinesgleichen an der Macht seid. Ihr müsst einfach nur „Patriarchat“ sagen, und alle wissen alles. Dass es eines geben würde. Dass es Frauen knechten würde.

Nun, um das wieder auf die Beine zu stellen: Das „Patriarchat“ ist eine Gesellschaftsform, in der es sowas wie einen Vater gibt, der für seine Familie sorgt und die härtesten Übel von Frauen und Kindern fernhält – anders als im Matriarchat, in der der Vater nur zu arbeiten hat, aber keine Rechte als Vater besitzt, Vaterschaft einfach keine Sache ist – ein Zustand wo viele Feministen hinwollen.

Dass in unserer Gesellschaft der Vater für seine Familie sorgt, mündet in dem Privileg der Frau, gar nicht oder weniger außerhäuslich arbeiten zu müssen, ähnlich dem Privileg des Millionärs, der ebenfalls nicht arbeiten muss. Dieses primäre Privileg führt zu den sekundären Scheinnachteilen, dass sie seltener Chef sind und weniger Geld verdienen – denn wer weniger arbeitet, ist weniger erfolgreich, das gilt genauso für Männer (davon abgesehen, dass aufgrund der matriarchalen Dividende das „Patriarchat“ eine gigantische Umverteilungsmaschine von Mann zu Frau ist – Männer erarbeiten Geld, Frauen geben es aus). DAS sind die Strukturen: Das Privileg der Hausfrau und Mutter, welches ich hier ausführlich bespreche (oder als Video), während kein Mann die Freiheit besitzt zu sagen: „Dann bleibe ich die ersten Jahre zu Hause und lasse mich von meiner Frau ernähren.“ Wäre die Hausfrauenrolle auch nur annähernd so ein Nachteil, wie es von Feministen behauptet wird, sie wäre spätestens mit dem allgemeinen Wahlrecht, als erstmals alle Männer und Frauen wahlberechtigt waren, und Frauen damit auf einen Schlag die Mehrheit der Wahlberechtigten stellten, abgeschafft. Die traditionelle Rollenverteilung richtet sich nach dem Willen der Frauen, und damit auch die Strukturen, die daraus hervorgehen. Weshalb solche Typen wie der liebe Boris auch die Familie zerstören wollen, damit mehr Frauen zu einem Leben in Arbeit genötigt werden.

„Ja, ich bin der Meinung jeder Mensch sollte in seinem Leben machen was er möchte, den Beruf wählen, welchen er ausüben möchte, solange diese Entscheidungen uns nicht zurücksetzen und oder schaden.“

Wobei du Frauen, die die (aus deiner Sicht) „falschen“ Entscheidungen treffen, ihre Mündigkeit absprichst. Wobei du entscheidest, welche Entscheidungen anderer Frauen dich und deinesgleichen zurücksetzt oder schadet – zum Beispiel Sexarbeit.

„Also ist ein Hashtag [„mensuck“, der viel häufiger anzutreffen ist als „womensuck“] auf tik tok ein Beleg dafür, dass wir bösen Frauen daran schuld sind, selbst wenn er sich durchschnittlich weniger um ihre psychischen Erkrankungen kümmert, weil sie durch toxische Männlichkeit sich nicht eingestehen möchten, dass die psychisch krank sind und deswegen sich weniger Hilfe holen, ist natürlich logischerweise dazu führt dass Suizidraten höher sind bei Männern. Das ist aber nicht der einzige Grund: Suizidraten bei Männern sind auch höher weil sie meist zu effektiveren Methoden greifen, deutlich viele Frauen, die versuchen sich umzubringen, scheitern, aber weil ihre Methoden nicht effektiv genug sind wie die bei Männern.“

Nein, dieser Hashtag veranschaulicht etwas, nämlich: Dass die Gesellschaft härter, kälter und grausamer gegen Männer ist. Dieses Empathiedefizit ist die Ursache dafür, dass sich Männer öfter das Leben nehmen. Trennungsväter sind bspw. erhöht suizidgefährdet, aber es gibt für sie keine Hilfe; sie können um Hilfe geradezu betteln und es wird sich dennoch nichts an dem Horror ändern, dass sie ihren Kindern entfremdet werden. Ein Obdachloser kann ebenfalls um Hilfe fragen, er bleibt trotzdem obdachlos und dann nimmt er sich vielleicht das Leben, weil er es nicht erträgt. Männer werden nicht nur hier alleingelassen, weil ihr Leid weniger interessiert, aus demselben Grund werden sie auch auf tik tok oder sonstwo mehr angefeindet.

Du sprichst davon, dass Frauen zu ihrem Nachteil programmiert werden, bei Männer hingegen schwätzt du von „toxischer Männlichkeit“, heißt: Sie sind selber schuld, ganz so wie ein Libertärer einem armen Menschen sagt, er wäre an seiner sozialen Lage selbst schuld.

Und eine Frau, die sich eine halbe Stunde bevor der Mann nach Hause kommt, eine Überdosis einwirft, oder noch die Freundin anruft, um sich zu „verabschieden“, plant nicht wirklich, sich umzubringen. Wer sich ernsthaft umbringen will, schafft das auch, oder hältst du Frauen für so unfähig? Ausführlich zu Selbstmord.

– Femizide…

Ein Mann muss sterben, weil er ein Mann ist.

Das sind Intimizide und keine Femizide. Diese Frauen mussten nicht sterben, weil sie Frauen waren, sondern weil sie sich in einer hochproblematischen Beziehung befanden. Dass sie aber als Folgen männlicher Bosheit gegen Frauen erklärt werden, zeigt nur ein weiteres Mal, dass du und deinesgleichen an der Macht seid. Warum werden eigentlich nicht Mütter dämonisiert, die die Mehrheit der Kindsmorde begehen? Kampagnen vom Ministerium für alle außer Männer, in welchen düster-bedrohliche Frauengestalten vor verängstigten Kindern zu sehen sind? Nein, so eine Hetze bleibt für Männer reserviert. Aber ich weiß schon: Diese Frauen sind Opfer, die ihre Kinder umbringen, da sie keinen anderen Ausweg wussten, nicht wahr? Ein Mann hingegen ist nie überfordert, der ist bösartig.

Die meisten Giftmorde werden von Frauen begangen, hohe Dunkelziffer. Und jetzt versuch mal, dazu konkrete Zahlen zu finden; Zahlen, wie oft Frauen Männer umbringen. Das ist schwer. Warum? Weil es nur Männer sind, die da sterben, und Leiden und Sterben von Männern erregt keine Aufmerksamkeit, es ist egal. Und wenn doch was zu mordenden Frauen in Erfahrung zu bringen ist, dann dass ihre Morde „anders“ wenn nicht vollauf berechtigt sind, aber auf keinen Fall eine Schlagzeile über Andrizide wert. Auch das beißt sich etwas mit der Theorie, dass Frauen Menschen zweiter Klasse wären. Ganz offenbar ist man über tote Frauen weit mehr bewegt und betroffen, als über tote Männer, die ganz zurecht sterben, denn Professor Kimmel:

„Frauen töten ihren Mann, wenn sie um ihr Leben und das ihrer Kinder fürchten; Männer töten ihre Frau, wenn sie das Gefühl haben, dass sie nicht bekommen, was ihnen zusteht und dass sie ihre Macht verlieren.“

Glaubst du, liebe Def, dass du im gesamten „Patriarchat“ auch nur einen einzigen Professor findest, der öffentlich erklärt, Männer würden Frauen aus altruistischen Motiven heraus töten? Und wie würdest du das werten, wenn z.B. ein Professor – ohne Konsequenzen – erklären könnte, Weiße würden Schwarze aus altruistischen Motiven töten, weil Schwarze Monster sind, gegen die sich Weiße nur wehren würden; würde dir das etwas über die wahren Machtstrukturen dieser Gesellschaft sagen? Aber nein: Der Feminist hat vollstes Verständnis dafür, wenn eine Frau einen Mann ermordet.

Zu Femiziden hier.

„Wenn ich daran denke, wer mich verletzt hat, dann denke ich an Männer, die mich belästigt haben…“

Auch Frauen belästigen Männer, nur sind wir nicht so. Wir Männer wissen, dass es sowohl unter Männern wie Frauen sympathische wie unsympathische Menschen gibt. Wenn aber einer von uns unangenehme Erfahrungen mit einer Frau macht, klagen wir dafür nicht „die Frauen“ an. Wir schreiben dann nicht „womensuck“ ins Internet. Wir sind nicht so scheiße, jemanden dafür in Kollektivhaft zu nehmen.

Dann lässt sie sich über Anfeindungen offensichtlicher muslimischer Männer aus und streift das Thema Ehrenmord, und natürlich: Allein Männer Täter, allein Frauen Opfer. Nein.

„Ein paar Personen“ [gemeint sind Männer als Täter] Keyword „Paar_Personen“ Es bedeutet nicht dass wir alle Männer über einen Kamm scheren, sondern drei von vier Frauen schon eine Belästigung erlebt haben. Wir fürchten schlichtweg unserer Sicherheit, wir laufen Straßen entlang und wissen eigentlich gar nicht dass jeder Mann, der uns entgegen läuft ein potenzieller Täter sein könnte. Das bedeutet nur, dass wir dieses Problem anerkennen und dagegen ankämpfen möchten, damit wir eben nicht mehr diese Angst haben müssen.“

Ich finde es interessant, dass Frauen so privilegiert sind, dass jede Vierte von Belästigung verschont bleibt.

Ich als Mann bin stärker gefährdet als du, in der Öffentlichkeit einem Verbrechen zum Opfer zu fallen (denn der besoffene Schläger, der seine Lebensfrustration an irgendeinem Menschen auslässt, sucht sich eher einen Mann als Sandsack – selbst erlebt) und dämonisiere dennoch nicht ein ganzes Geschlecht. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Gewalt von einem Migranten ausgeht, ist massiv erhöht, dennoch würde es sich jeder Linke verbitten, so von Migranten zu sprechen, wie du es ganz selbstverständlich über Männer tust.

Und mit ankämpfen meinst du wohl, einen totalitären Staat errichten – denn anders wäre es nicht möglich, jede Gefahr auszuschalten – aber dass ihr Feministen den patriarchalen Staat für den besseren Ersatzmann haltet, ist ja nichts neues. Was übrigens sehr gefährlich ist.

„Ein Mann der unter Frauen gelitten hat… [ungläubiger Tonfall] In der Gesellschaft haben Frauen keine strukturelle Macht über Männer…“

Erzähl das einem Trennungsvater, der durch die Macht seiner Exfrau von seinen Kindern ferngehalten wird.

Und: Definiere strukturelle Macht. Kann obiger Trennungsvater den Chef der deutschen Bank anrufen, oder den Bundespräsidenten, und die regeln dann sein Problem? Die Frau hat die Macht, den Vater mit Hilfe der Institutionen (Familiengerichte, geförderte NGOs, Jugendamt, vollziehende Gewalt, Medien durch einseitige, frauenbequeme Berichterstattung) dazu zu zwingen, ihr ihren egoistischen Lebensentwurf zu finanzieren. Das ist Macht, aus der sich die Strukturen ergeben.

Dann kommt sie zu Cybermobbing und beklagt, dass Frauen in Konkurrenz stehen und so auch mal ihresgleichen anfeinden. Ansonsten wendet sie das übliche Schema an: Männer Täter, Frauen – also sie – Opfer. Dazu: Nein. Aber ich vergaß: Frauen, die Frauen mobben, tun dies aus internalisierter Misogynie heraus, sind damit auch nur ein Opfer des Patriarchats. Und Männer mobben auch nicht andere Männer… und wenn doch, dann ist das… ja, was eigentlich?

„male gaze“

Ja, der männliche Blick. Ein Female-Gaze, ein weiblicher Blick auf dem Mann, der Männer in „nicht interessant“ oder eine „gute Partie“ einteilt, gibt es natürlich nicht. Doch. Und das ist der Grund, warum sich Männer beruflich mehr reinhängen, einen höheren Verdienst anstreben: Sie wollen gut punkten auf dem Partnermarkt, und die Frau wählt den besserverdienenden Mann, womit Frauen übrigens die Gesellschaftsstrukturen festlegen.

… dann spricht sie davon, dass „wir“ „frei von Männern leben wollen“, die alle irgendwie scheiße sind…

„Feminität und Maskulinität sind ein gesellschaftliches Konstrukt, es ist lediglich durch Geschlechterrollen entstanden und sie werden benutzt um Gewalt an Frauen zu rechtfertigen.“

Geschlechterrollen waren zum einen notwendig zum Überleben und zum anderen demzufolge auch immer zu Gunsten der Frau. Und in welcher Paralleldimension lebt man eigentlich, dass man annimmt, Gewalt gegen Frauen würde als gerechtfertigt dargestellt?! Es wird allein Männergewalt verfolgt und bekämpft und verurteilt, nicht Frauengewalt gegen Kindern, Pflegebedürftigen und besonders Männern.

Ich habe hierzu einen Bericht im Kopf, der mir besonders naheging. Und zwar der Fall eines Vaters, der eines Tages die Ehehölle mit seiner gewalttätigen Frau verließ und damit seine Tochter im Stich ließ. Bei einem Umgangstermin sagte die Tochter: „Was Mama früher mit dir gemacht hat, macht sie jetzt mit mir.“

Für solche Menschen gibt es keine Hilfe, weil solche Menschen wie du, Def, an der Macht sind.

Mehr zu Häusliche Gewalt.

Anschließend entmündigt sie mal wieder Frauen, die die falschen Entscheidungen treffen, hier Prostitution, und meint, Männer würden Frauen nur als Objekte sehen. Aber wie gut, dass sie Männer nicht über einen Kamm schert. In einem lichten Augenblick erklärt sie, dass sie Sexualisierung als Frau ausgenutzt hat, um etwas von Männern zu erhalten. Aber auch hier ist sie natürlich ganz Opfer. Und das Verbot von Sexarbeit in Schweden z.B. hat die Situation von Sexarbeiterinnen nicht verbessert sondern verschlechtert, aber da das einem höheren gesellschaftlichen Ziel dient, die Bestrafung von Männern, wird das ausgeblendet.

„Es sind keine eigenen Entscheidungen [von Frauen], es sind Folgen der patriarchalen Programmierungen in den Köpfen der Menschen. Warum tragen Männer kein Make-Up, rasieren sich ständig, unterlegen sich Schönheits-Ops um einem Schönheitsideal zu entsprechen oder sind alleinerziehende Väter im selben Ausmaß?“

Weil sich Männer auf dem Partnermarkt weniger mit gutem Aussehen als vielmehr mit einem hohen Einkommen qualifizieren. Hatten wir schon.

Was das mit den Alleinerziehenden Vätern im selben Ausmaß angeht: Macht. Die Macht der Mütter. Väter würden gerne, aber die Mütter wie auch mächtige feministische Lobbys lehnen sogar das Wechselmodell ab. Wie merkbefreit kann man eigentlich sein? Trennungsväter bringen sich um, Kinder werden Gehirnwäschen unterzogen, ganze Vätervereine kämpfen darum, dass Väter ihren Kindern auch nach der Trennung Väter sein können, und sie erbricht sowas? Im Ernst? Das ist auch die Folge von Macht, hier diskursiver Macht, dass man einfach nicht mit solchen Fakten konfrontiert wird, die dem eigenen bequemen Weltbild zuwiderlaufen. Verschärfend kommt hinzu, dass man in einem Safespace sitzt, also einer hermetisch abgeschlossenen Echokammer, die jede Kritik unterbindet.

Anschließend meint sie, dass auch schwule, arme und beeinträchtigte Männer keine Empathie für Frauen empfinden könnten, aufgrund patriarchaler Programmierung.

„Unterdrückung bedeutet, dass man von einer höheren Autorität ungerechtfertigt auf einen negativen Ebene behandelt wird. Männer erfahren Folgen von Patriarchat, welche sie selber kreieren und sie haben die Möglichkeit sich davon zu befreien.“

Welche „Autorität“ genau? Diese verschwurbelte Definition zeigt, dass sie außer Frauen, die die nicht ihr genehmen Entscheidungen im Leben treffen (zum Beispiel als Hausfrau oder als Sexarbeiterin, die ihren Job auch noch gerne macht), keinen wirklichen Punkt vorbringen kann, warum Frauen unterdrückt wären. Die höheren Autoritäten zwingen allein Männer, nicht Frauen. Kein Mutter wird von den Institutionen dazu gezwungen, arbeiten zu gehen und damit das egoistische Familienmodell eines „alleinerziehenden“ Vaters zu unterhalten. Ein Mann, der Vater werden will, hat keinen andere Möglichkeit, als sich der traditionellen Rollenverteilung zu beugen – die zu seinem Nachteil ist. Er ist es, der das Haus verlassen muss, um eine Tätigkeit auszuüben, die so gut wie nie „Selbstverwirklichung und Karriere“ bedeutet, wovon besoffene Feministen ständig schwadronieren, sondern Mühsal, Leid, Maloche.

Der Mann muss arbeiten. Er kann sich daraus nicht befreien. Wenn er dies verweigert, droht Obdachlosigkeit, was mit weißer Folter gleichzusetzen ist. Eine Frau hat die Wahl zwischen Vollzeit, Teilzeit oder Nurhausfrau und Mutter. Ein Mann hat die Wahl zwischen Vollzeit, Vollzeit, Vollzeit. Der durchschnittliche Mann hat nicht mehr Macht als die durchschnittliche Frau, im Gegenteil.

„Die negativen Nebenwirkungen für den Mann von Patriarchat sind, dass sie ihre Gefühle nicht ausdrücken, weil sie Dinge wie Weinen mit etwas femininen gleichsetzen, und sie halten Emotionen auszudrücken für ein Frauenmerkmal, sprich sie könnten was daran ändern, tun sie aber nicht, weil sie von Patriarchat viel mehr Vorteile ziehen als der Feminismus je für sie tun wird.“

Ein Mann, der weint, erfährt anders als eine Frau keine oder weniger Hilfe. Einem Trennungsvater, der weint, oder einem Obdachlosen, ist trotzdem nicht geholfen. Männer geben Emotionen weniger nach da sie zu funktionieren haben. So berichtet Hoffmann:

In einer klassischen Studie wurde ein Baby von neun Monaten beim Spielen aufgenommen und dieser Film dann 204 männlichen und weiblichen Erwachsenen vorgespielt. Einigen sagte man, es handele sich um ein männliches, anderen, es handele sich um ein weibliches Kind. Wenn das Baby weinte, hielten die Versuchspersonen es für »verängstigt«, wenn sie es für ein Mädchen hielten, aber für »wütend«, wenn sie glaubten, es sei ein Junge (387, 126; 131, 22). Dieses Wahrnehmungsraster hat die verschiedensten Folgen. Zum einen für die Kindererziehung: Ein Kind, das man für verängstigt hält, wird höchstwahrscheinlich eher liebkost und in den Arm genommen als ein Kind, das man für wütend hält.

Wer weint, kann nicht richtig arbeiten und das ist die ganze Funktion des Mannes zum Nutzen der Frau, die von seiner Arbeit profitiert.

Horch mal, Def: Die Sklaven damals? Wem war das Weinen verboten? Den Sklaven oder ihren Besitzern? Wer konnte es sich leisten, nicht zu arbeiten, um irgendwelche Emotionen auszuleben?

Aber ich verstehe das Problem, das Def hat. Sie sieht grundlegende, strukturelle Frauenfeindlichkeit darin, dass der Mann und nicht die Frau die Welt erbaut. Sie will ein Egalia, denn in Wirklichkeit lieben die Feministen den Mann abgöttisch, auch wenn es eine toxische Liebe ist, die zudem die Mühsal hinter der männlichen Schöpfung nicht sieht.

Zum Schluss will sie Männer umprogrammieren, Männer „müssen“ ihr erlerntes misogynes Denken und Verhalten ablegen und ihre misogynen Freunde berichtigen (ich bin sicher: In jeder Männerrunde spricht man freundlicher über Frauen als umgekehrt über Männer in einer üblichen Frauengruppe). Das ist natürlich ein totalitäres Unterfangen. Und wie sieht die Welt danach aus? Was wird aus der Arbeitsdrohne Mann? Darf ich dann mein Wunschleben verwirklichen? Protegiert vom Staat, der eine individuelle oder die kollektive Frau zwingt, mir mein dieses Leben zu unterhalten? Und wie bringt man Frauen dazu, das mitzumachen? Denn die bisherigen Verhältnisse gehen auf ihren Willen zurück, mit Macht durchgesetzt, siehe: Der dressierte Mann.

12 Gedanken zu „Die Zerstörung der Def

  1. beweis

    Puh, Def ist aber noch auf einem recht frühen feministischen Entwicklungsstand. Zwar hat sie gut das Jammer-Stakkato internalisiert, aber sie hat noch gar nicht mitbekommen, dass das Matriarchat die Vorstellung von Gleichheit zwischen Mann und Frau bereits über Bord geworfen hat.
    Darum geht es schon lange nicht mehr.

    Es geht um die herausragende Wertigkeit der Frau gegenüber anderen Menschen. Es geht darum, dass „Familie“ nur noch als Mutter und Kinder definiert wird. Frauen besitzen nicht nur die alleinige Hoheit über die Kinderaufzucht, sondern sie entscheiden auch ganz alleine, ob Kinder auf die Welt kommen. Und Kinder sind primär eben keine Care-Arbeit, keine Mental Load, sondern sie sind das Wichtigste und Elementarste, das wir haben. Sie sind die Zukunft. Die Zukunft der Gesellschaft und der Menschheit überhaupt.

    Und diese Zukunft übernehmen Frauen immer totalitärer. Inzwischen haben sie sich sogar Anspruch auf gemeinschaftlich finanzierte künstliche Befruchtung durch anonyme Samenspender verschafft. Feministisch geprägte Einrichtungen behandeln die Kinder fortan schon im Kleinstkindalter, wenn die Frau sich anderweitig auch entfalten möchte.

    Spätestens hier verpufft die Mär vom Patriarchat komplett. Denn konkrete Männer kommen gar nicht mehr vor. Die werden nur wichtig, wenn der Abfluss vom Waschbecken verstopft ist, die Katze aus dem Baum gerettet oder der Geldtopf gefüllt werden muss, aus dem die „Familie“ gefüttert wird.

    Eine Außenministerin spuckt Gift und Galle nach Russland, nach China, in den Iran. Und im Zweifel schickt dann eine „Verteidigungs“ministerin die Männer nach einer Mobilmachung in die Schützengräben, um für das Gezicke zu sterben. Nein, Frauen müssen das nicht ausbaden. Die sind zu wertig.

    Wenn heutzutage einer mit dem Begriff „Patriarchat“ um die Ecke kommt, fühle ich mich ganz offen verarscht. Diese nebulöse Macht, die Männer angeblich hätten und auch nahezu überall ausüben. Z.B. wenn sie Frauen in den weit geöffneten Ausschnitt schauen, nicht zum von Frauen vorgegebenen Zeitpunkt weinen oder Überstunden schieben, um die Raten vom Eigenheim abzahlen zu können, in dem nach einer Trennung die neuartige „Familie“ dann alleine lebt. Die arme Alleinerziehende mit Kindern als Restfamilie. Und vielleicht noch ein Pony.

    Das will regelmäßig gestriegelt werden, der Kindergeburtstag vorbereitet, der Kuchen gebacken. Und dann machen die Kinder beim Spielen auch noch die Hosen dreckig.
    Diese Care-Arbeit, die Mental Load, die ständige Verfügbarkeit – diese Qualen legt das Patriarchat den Frauen auf, damit das Patriarchat dann…. Ja, was denn?

    Was hat denn ein Mann davon? Was kann Lebenszweck und zentrales Ziel eines Mannes sein, wenn Nachwuchs und Familie wegfallen?
    Frauen als Paketbote ihre Zalando-Schuhe an die Haustür liefern?

    Ich zweifele noch immer, ob man Männer in unserem matriarchalen Erziehungsapparat wirklich so züchten kann, dass ihnen so etwas als Lebensinhalt ausreicht.

    Und ich hoffe, dass sich das Matriarchat an seinen feministischen Ausgeburten von Herrschsucht, Habgier und Missgunst verschluckt.
    Nur dann können die Menschen wieder zusammenfinden.

    Antwort
  2. Pingback: Feminismuskritik - zwei Beiträge - Aufklärung heute

  3. NBG

    Ach wenn ich das unreine Gesicht mit Scheinenasenring schon sehe… und dann noch liberaler Feminismus lese *kotz*

    Sieht man eigentlich gelöschte/zensierte Kommentare in irgendeiner Form, oder werden die komplett unsichtbar?

    Antwort
    1. uepsilonniks Autor

      Die Linke ist die liberale Feministin, Def ist die rechts, die den liberalen Feminismus attackiert, da dieser ihr nicht tief genug geht.

      Zensierte Kommentare sind weg, soweit ich das überblicke. Dort standen einige kritische mit hohem Like-Verhältniss, die allesamt verschwunden sind.

      Antwort
  4. Matze

    Interessant dazu ist dieses Video:

    Die Sicht auf die Welt hat sich bei Feministinnen in den letzten 150 Jahren so gut wie nicht geändert. Nur Frauen leiden und immer sind Männer der Grund dafür. Und wenn Männer durch Frauen leiden, dann ist das nur ein zurückzahlen von Schulden, Schulden die aber nach Meinung von Feministinnen niemals zurück zu bezahlen sind.

    Antwort
    1. Matze

      Habe jetzt auch noch den Rest gelesen.

      „Frauen töten ihren Mann, wenn sie um ihr Leben und das ihrer Kinder fürchten; Männer töten ihre Frau, wenn sie das Gefühl haben, dass sie nicht bekommen, was ihnen zusteht und dass sie ihre Macht verlieren.“

      klar:

      Woman faces attempted murder charge after allegedly stabbing boyfriend in the eye when he refused to have sex with her at 4am

      https://www.dailymail.co.uk/news/article-2451094/Woman-stabbed-boyfriend-eye-refused-sex.html

      39yo Woman Stabs Her Lover To Death Because He Couldn’t Get Himself “Hard Enough” During Sex

      https://worldofbuzz.com/39yo-woman-stabs-her-lover-to-death-because-he-couldnt-get-himself-hard-enough-during-sex/

      A 26-year-old woman has stabbed her boyfriend to death for allegedly cheating on her. The deceased, Fred Kojo Nyame was stabbed in the chest, neck, arms, and forehead.

      http://www.facebook.com/JoyNewsOnTV/posts/a-26-year-old-woman-has-stabbed-her-boyfriend-to-death-for-allegedly-cheating-on/4144362395635635/

      Mother, 19, stabbed boyfriend during sex after telling him men should only be used for ‚human sacrifice‘

      https://www.telegraph.co.uk/news/2018/05/02/mother-19-stabbed-boyfriend-had-sexual-intercourse-dressed-clown/

      Eines haben feministische Gesellschaftsanalysen alle gemeinsam:

      sie sind falsch

      Antwort
      1. Matze

        Ich denke, den meisten normalen Menschen ist klar das es solche Fälle gibt, auch solche wo Frauen ihren angeblich geliebten Partner töten um an sein Geld bekommen, weil sie denken das es ihnen viel mehr zusteht.

        https://eu.jacksonville.com/story/news/nation-world/2017/07/08/jury-newlywed-had-husband-killed-get-his-insurance-money/15760006007/

        Man muss hierfür nicht lange recherchieren. Das sind sozusagen die ersten Links, die man findet, wenn man danach sucht.
        Also wie kommt eine Feministin zu dieser ihrer völlig realitätsfernen Ansicht? Hat sie dazu überhaupt mal irgendwas recherchiert? Entwickelt sie diese Ansichten aus sich selbst heraus oder ist das einfach das was ihr andere Männerhasserinnen erzählt haben und was bei ihr dann auf fruchtbaren Boden gestoßen ist, da Frauen gerne alle Verantwortung von sich weisen?

        Antwort
  5. Matze

    „Die negativen Nebenwirkungen für den Mann von Patriarchat sind, dass sie ihre Gefühle nicht ausdrücken, weil sie Dinge wie Weinen mit etwas femininen gleichsetzen, und sie halten Emotionen auszudrücken für ein Frauenmerkmal, sprich sie könnten was daran ändern, tun sie aber nicht, weil sie von Patriarchat viel mehr Vorteile ziehen als der Feminismus je für sie tun wird.“

    Dazu ist das hier interessant:

    “Two female friends noticed I was having a bad week and insisted I tell them what was going on. After 15 minutes of me ranting about my grades, professors, my job, my family, I was starting to feel better getting it all off my chest.
    “But then one of them, making no attempt to hide it, leans to the other and says, ‘Damn, I wish we never asked,’ and they both start laughing with each other about how much they didn’t want to be there listening to me.“

    „This story seems unfair: „In my family, I, as the father, am the rock and immovable point that everything hinges on. I once started to open up to my wife about what worries me and she almost had a nervous breakdown and I ended up consoling her for an hour.“

    „I went to therapy and my therapist advised me to let down my guard to my girlfriend. She lost all attraction to me, shared my issues with her whole friend group for ‚their support,‘ and then broke up with me. Life will teach you lessons the hard way whenever possible.“

    „My ex never reacted well to me opening up to her. I think it scared her or something. It can really freak people out, especially when they have this idea of who their partner should be, or how they want their life to be.“

    „Met a girl who told me I could tell her anything and she was always there if I needed to talk. One night it got to me and I opened up to her and you could just see all the attraction leave her face. She ended up distancing herself from me afterward and we lost contact.“

    „For me, it was when I needed her to be the strong one. Got super stressed out from my first deployment, expressed that I needed a day or two of my own time to chill out.
    „Turns out, she lost interest in me pretty much immediately and then left me two days later once I felt okay again because I wasn’t good enough.“

    „She told me I should open up more, and to share more with her. She promptly decided to drop all her problems on me, while also telling me to [sod] off when I had my own problems because ‚you should go deal with your problems yourself, I’m not your therapist‘. She then used my issues to try and gaslight me into thinking I was insane.“

    „My ex even got mad at me after I opened up. Not in the moment. It was about three weeks later. She said, ‚I feel like I can’t even open up to you anymore.‘
    „When I asked why, she said, ‚When I think about what you’ve been through, I feel like I can’t complain about my situation.‘ She was upset at me for this and wanted me to apologize.“

    https://www.thisiswhyimsingle.com/life/shareworthy-stories/men-share-the-moment-they-were-finally-vulnerable-and-were-made-to-regret-it-instantly/?chrome=1

    „In (seinen) guten Zeit wie in (ihren) schlechten Zeit, bis das der Tod uns scheidet.“

    Man sieht wie es immer das Patriarchat ist, dass Männer dazu bringt nicht über ihre Gefühle zu reden.

    Frauen und besonders Feministinnen sagen immer wieder, dass das eines der Probleme von Männern ist, was sie toxisch macht, nicht weinen zu können und nicht über ihre Gefühle zu reden (beides Dinge die Männer tun und können). Nur sind Frauen nicht bereit auch den Männer zuzuhören, wie es scheint.

    Antwort

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