Billy Coen: 100% Frauenquote

Billy Coen:

Arnes Presseschau ist mal wieder würzig. Punkt 2 etwa.
https://genderama.blogspot.com/2022/11/neue-studie-vorstandsfrauen-verdienen.html

Die Schweizer Sozen wollen zur Bundesratswahl nur Frauen als Kandidaten zulassen. Aber wehe ein Mann fühlt sich davon diskriminiert und erwägt, parteilos zu kandidieren.

Presse dazu:

„Quoten helfen Frauen, sich das zu holen, was ihnen zusteht, ihnen bisher aber durch die Geschichte verweigert wurde. Ein reines Frauen-Ticket für den Bundesratssitz der SP ist darum nicht diskriminierend, sondern konsequent. Daniel Jositschs Quengelei nach Qualität vor Quote entlarvt, worum es ihm wirklich geht: Um sich selbst. Es hätte ihm stattdessen gut gestanden, selbst Qualität zu zeigen. Indem er souverän verzichtet.“

Natürlich geht es den Frauen, die (leider erfolgreich) nach einem reinen Frauenticket plärren auf keinen Fall um sich selbst.

männer.ch dazu:

„Gegen Ihre – angeblich verfassungswidrige – „Diskriminierung“ wollen Sie ankämpfen und eine Debatte über „sinnvolle Gleichstellung“ provozieren. Mit Verlaub: Das ist Polemik. Klar, die Bundesverfassung schreibt: „Niemand darf diskriminiert werden“ (Art. 8 Abs. 2). Man muss aber kein Rechtsprofessor sein, um zu sehen: Dieser Anspruch kann nicht absolut gelten. (…) Genau deshalb präzisiert das Bundesgesetz über die Gleichstellung unter dem Titel „Diskriminierungsverbot“: „Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar“ (Art. 3 Abs. 3).

Kennen Sie das Gleichstellungsgesetz nicht? Oder gefallen Sie sich einfach zu sehr in der Pose des „diskriminierten“ Mannes? Ganz ehrlich: Mich berührt das peinlich. Denn ich sehe statt eines „diskriminierten“ Mannes bloss einen privilegierten Mann, der mit Begrenzungen nicht umgehen kann. Dass es schwierig und schmerzhaft ist, eigene Ambitionen im Dienst der Gleichstellung zurückzustellen, kann ich bestens verstehen. Doch genau das ist die Aufgabe unserer Generation. Indem wir lernen, auf Privilegien zu verzichten und mit den damit verbundenen Verlusten und Kränkungen einen guten Umgang zu finden, leisten wir die Gleichstellungsarbeit, die es jetzt braucht.“

Also mal wieder die übliche Nummer, einen Mann, der seine objektiv offensichtliche Diskriminierung beklagt, als jämmerlicher Waschlappen darzustellen. Ja, der moderne Man soll auch mal weinen, aber bitte doch nur feminismuskonform, sonst ist er eine Witzfigur.

Und da gibt es ein Bundesgesetz, welches wachsweich und somit der totalen Willkür Tür und Tor öffnet, welches mal eben recht weitreichend einen Verfassungsartikel ausdrücklich außer Kraft setzt und das wird nicht als willkürlicher Verfassungsbruch kritisiert, sondern einem klar Diskriminierten vorgehalten mit der zynischen „stell dich mal nich so an“-Attitüde. Wer solche „Interessenvertreter“ hat, der braucht echt keine Feinde mehr.

Generell erinnert der ganze Talk, der dem Herrn Jositsch da entgegenschlägt, hart an die triumphalistische Herablassung der Kollaborateure und Profiteure der Nazis oder Stalinisten denjenigen gegenüber, welche von eben diesen politischen Gruppen in permanent zunehmender Weise diskriminiert, unterdrückt und letztlich völlig entmenschlicht worden sind.

Aber all ihr „Guten“, ihr werdet bestimmt eines Tages in der geschichtlichen Rückschau als jene gesehen werden, die auf der „richtigen Seite“ gestanden haben. So wie wir ja auch heute noch größte Bewunderung haben für die Ansammlung menschlicher Jämmerlichkeit, die sich als Angeklagte auf den Nürnberger Prozessen zusammenrottete.

PS: #WirHabenMitgemacht sollte definitiv nicht nur auf Coronamaßnahmen beschränkt bleiben, sondern allgemein minutiös die Vergehen dieser ganzen zeitgeistigen identitätspolitischen Bagage dokumentieren.

Keine Amnestie für dieses Verbrecherpack!

6 Gedanken zu „Billy Coen: 100% Frauenquote

  1. Shitlord

    Ich hätte nicht geglaubt, dass die Schweiz so schnell fällt.

    Ich finde ja Verfassungen idR prima, mit immer der Ausnahme des Paragraphen, der dem Regime die Verwendung als Klopapier erlaubt.

    Das haben nur die USA nicht, aber die scheißen da trotzdem drauf.

    Mei. Waren immerhin 40 schöne Jahre. Kann nicht jeder behaupten.

    Antwort
  2. weiss_auch_nicht

    Es wird keinen Nürnberger Prozess für Feministen geben.
    Es gibt keinen Ankläger (und wird es auch nicht geben), der aus der Entrüstung über „den Einsatz für Frauen“ moralisches Kapital schlagen könnte.

    Antwort
  3. Shitlord

    Ne, das ist halt anders und vA wohl auch Gewohnheitssache. Ne Flasche Wein merkst Du mir eher nicht an, aber nach auch nur einen Zug an einem Joint bin ich halt völlig weg. Geschweige denn Opiate, paar Tropfen Tramadol oder Novalgin bist Du gleich auf einem viel besseren Planeten.

    Und es gibt Leute, die sich das Zeug spritzen. Die werden dann wohl Minister, bei den Grünen. Weil ich würde das nicht mal ausprobieren.

    Antwort

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