Matze zur rituellen Demütigung des Menschenmaterials

Bewerberinnen: „Mussten uns bis auf die Unterwäsche ausziehen“

Die können sich ja mal das hier durchlesen:

http://www.humiliationstudies.org/documents/PeterssonMusterung2010.pdf

Hier ein Ausschnitt, wo es darum ging das die Männer immer von Frauen und Zuschauerinnen sich den Intimbereich bewerten lassen mussten, während die armen Frauen ja zum Schutz ihres Schamgefühls einen Ärztin ihrer Wahl aufsuchen dürfen:

Wie im Kapitel vorher bereits erwähnt, haben sich in den entsprechenden Internetforen eine Zeitlang auch Mitarbeiterinnen von Kreiswehrersatzämtern zu unserem Thema geäußert, oder solche, die sich dafür ausgaben. Die Argumente glichen sich allerdings auffällig, sowohl untereinander als auch mit denen der Kwea-Ärztin. Letztendlich lief es immer darauf hinaus: dass bei den Intimuntersuchungen alles seine Richtigkeit hat und dass sich die Männer damit abfinden sollten. Offenkundig wurde hier seitens der Behörden versucht, die durchaus lebhafte Diskussion in ihrem Sinne zu beeinflussen. Als aber die Männer trotzdem auch weiterhin nicht mehr bereit waren, Zwangsuntersuchungen durch Frauen und die Anwesenheit voyeuristischer Assistentinnen als etwas Normales und
Gegebenes zu akzeptieren, wurde zurückgerudert. Irgendwann im Frühjahr 2009 herrschte plötzliche „Funkstille“ und all die Nadines, Britts, Meikes usw. waren wie von Erdboden
verschluckt und kehrten nicht mehr zurück. Auch auf anderen Foren wie Soldatentreff usw. wurde sich zu diesem Thema plötzlich nicht mehr geäußert. Die Diskussion war augenscheinlich von „höchster Stelle“ gestoppt worden. Anscheinend hat man behördenintern einen Maulkorb verhängt, nachdem die üblichen Plattitüden wie „stellt
euch nicht so an“, „ist doch alles völlig normal“, die Bagatellisierung männlicher Schamgefühle bis zu offenen Provokationen oder aggressiven Beschimpfung nichts genutzt hatten.

Später kann man dann noch lesen wie kaltschnäuzig eine Zuschauerin diese Untersuchungen bei Männern immer durch das andere Geschlecht verteidig. Ganz empathisch und so, wie gewohnt, wenn es um Männer geht.

Stattdessen beurteilt sie mal eben, was für andere peinlich, kindisch, menschenunwürdig und körperfeindlich zu sein hat. Sie erklärt ebenfalls stellvertretend für die Männer, ob es für diese unangenehmer zu sein hat, wenn bei der Intimuntersuchung nur zugehört oder zugesehen wird, um damit ihre Anwesenheit und ggf. sogar noch die einer weiteren weiblichen Person zu rechtfertigen.

Wie üblich: Frauen erklären Männer was sie fühlen sollen.

Oder ist es nicht vielmehr so, dass das Geschlecht hier doch eine Rolle spielt und beim MENSCHEN Frau betont sensibel auf das Schamgefühl geachtet wird, während bei der SACHE Mann bewusst keine Rücksicht genommen wird? Wie selbstverständlich gelten sensiblere und mitmenschlichere Regeln für die Freiwilligen unter den Frauen, als Kontrast zu den Männern, insbesondere den zum Dienst gezwungenen Männern. Im Namen der Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt wird es gerne gesehen, dass sich auch Frauen bei der Bundeswehr bewerben. Von müssen kann dabei überhaupt keine Rede sein. Was dies betrifft, würde es auch der Sache nicht besonders dienlich sein, wenn man gerade diese Bewerberinnen mit den ansonsten in diesem Milieu üblichen Kontrollen konfrontieren würde. Warum sollte man sich aber um die anderen, um die zum Dienst Gezwungenen in gleichem Maße kümmern? Sie müssen ja sowieso, ihnen bleibt ja keine Wahl.

Wahrlich geeignet als Pflichtlektüre in Schulen. Danach können sie dann ja weiter machen und erklären wie schwer Frauen es haben.

Vor einem Jahr wechselte der Arzt und eine Ärztin (42) war nun mit der Musterung beauftragt. Die Ärztin machte die Untersuchung in meinem Blickfeld, so dass ich komplett alles sehen konnte [der Mann soll sich nicht so anstellen, beschließt die Ärztin]. Aber das war für mich nicht aufregend, sondern eher etwas peinlich. In der ersten Zeit habe ich höchstens ab und zu mal hingeschaut, wenn der Junge mich dann zufällig mal beim Hinschauen gesehen hat, habe ich noch schnell weg geschaut. Heute schau ich bei der Untersuchung schon hin. Wenn der Junge gut gebaut ist, hat das auch einen gewissen Reiz. Oft hatte es allerdings den Anschein, als hätte die Ärztin wohl den
gleichen Geschmack wie ich. Normalerweise ist die intime Untersuchung eine Sache von einer halben Minute. Es kann aber auch mal 2-5 Minuten dauern. Dabei kommt es bei mir manchmal schon zu einem gewissen Machtgefühl. Die Jungs werden immerhin gesetzlich gezwungen, sich nackt zu zeigen. Ganz wenige verweigern diese Untersuchung.

Schon wenn der Junge in den Raum kommt wird er angeguckt, und man stellt sich schon manchmal vor, was da wohl so zum Vorschein kommt. Heute schau ich auch bewusst hin und denke manchmal bei den 17-22jährigen wie sie in der Schule und bei ihren Kumpels erzählen, was sie für tolle Männer sind und bei uns stehen die meisten durch ihre Nacktheit völlig verunsichert im Raum, und in den Gesichtern ist meistens die Hoffnung abzulesen, dass das Ganze doch bald vorbei sein möge. Durch die große Anzahl von Jungs mit großem und mit kleinem Penis, unterschiedlichster Formen der Hoden oder Polöcher (einige sind behaart, andere weniger), die man dann täglich zu Gesicht bekommt, verliert die Nacktheit jedoch etwas an Reiz. Der Reiz verlagert sich vielmehr auf die Demütigung der jungen Männer. Also, dass er sieht wie ich zusehe, wenn er die Hose hinunter lassen und sich dann bücken muss.
Am spannendsten finde ich immer den Augenblick, wenn die Ärztin sagt: „Drehen sie sich jetzt um, spreizen sie die Beine und ziehen mit beiden Händen die Pobacken ganz weit auseinander.“ Viele schauen erst einmal ungläubig und sind verdutzt. Der eine oder andere schaut auch schon mal zu mir herüber, als wollte er fragen „was, und die schaut dabei zu?“ Und wenn der Penis sich dann versteift wenn der After untersucht wird und die Ärztin ausgiebig den Analbereich abtastet, wird der eine oder andere dann auch mal rot. Manchmal bekomme ich dann auch ein wenig Mitleid. Eine gewisse Demütigung ist sicher auch dabei. Aber die Vorschriften sind nun mal so.

Ah-ja, die Vorschriften. Genau so würde sie auch argumentieren, wenn es jungen Frauen wären, die da von Männern begutachtet werden./sarcasmoff

Und wenn man nur genug Geschlechtsteile sehen muss, damit der nackte Person gegenüber keinen Grund mehr hat sich zu schämen (in den Augen der angezogenen Person), dann ist es ja wohl auch kein Problem wenn Nudisten oder regelmäßige Saunagänger in die Frauenumkleide kommen. Oder?

….

Weiterlesen: Die Musterung.

8 Gedanken zu „Matze zur rituellen Demütigung des Menschenmaterials

  1. Sepp

    OFFTOPIC (und nicht für alle Zuschauer geeignet):

    Wir Männer haben ja oft das Problem, dass häusliche Gewalt gegen uns runtergespielt wird. Entweder sei sie nicht so schlimm oder sie hätte ihre Gründe oder wir müssten das aushalten oder sie existiere garnicht.

    Im folgenden Video (aus den USA) ist zu sehen, wie eine Frau ihrem Mann in den Rücken schießt, und dann mehrfach versucht, ihr Werk zu vollenden. Ich denke, dass es ein guter Beweis ist, dass auch Männer von häuslicher Gewalt in erheblichen Umfang betroffen sind, und es kann als Entgegnung für all diejenigen genutzt werden, die ausschließlich Frauen beraten möchten.:


    (Achtung, enthält Gewalt und Blut)

    Antwort
    1. Sepp

      (Wer das altersbeschränkte Video ohne Login ansehen möchte, empfehle ich die App NewPipe für Android, alternativ gibt es die nsfw methode (not safe vor work), bitte danach googeln, aber ich empfehle ersteres.

      Antwort
  2. Renton

    Mal ’ne Frage: Bei mir wurden bei der Musterung Ende der 90er zwar die Hoden gecheckt, aber eine Analuntersuchung gab’s nicht und, soweit ich weiß, auch bei meinen Kumpels nicht. Gab’s die wirklich mal irgendwann?

    Antwort
    1. Billy Coen

      Mir wurde auch der Finger ins Rektum geschoben von der Dame. Als ich von anderen hörte, dass man das bei denen nicht gemacht hat, fühlte ich mich schwer missbraucht… 😦

      Antwort
      1. Renton

        Hat sich da denn irgendwann die Vorschrift geändert? Ohne Witz, wenn das nicht vorgeschrieben war, wären Anzeige und Dienstaufsichtsbeschwerde angebracht gewesen. In dem Alter ist man aber leider meist noch nicht so weit.

        Antwort
    2. oneiros

      Gabs bei mir auch nicht…so 2007 rum und denke das gehört auch nicht zum „Standartprogramm“. Ende 2000er gings zu Ende. 90% der Klasse hatten auf einmal schon immer irgendwelche wehwechen. Mit 17 ist man in der Regel noch voll gehirngewaschen, sodass kaum einer auch nur auf den Gedanken gekommen ist, „nein“ zu sagen. Denke das mit dem „extrauntersuchen“ hängt tatsächlich von der Dame ab die da sitzt und ob die irgendeinen Fetisch auslebt. Schon krass, wenn man bedenkt, dass die katholischen Schulen im Prinzip nicht viel anderes unterwegs waren, als das Teile des Musterungspersonals. Scheint der Traumjob für einige Feministen zu sein.

      Antwort
      1. Renton

        Wir hatten uns damals schon im Vorfeld darüber unterhalten, dass es eine Genitaluntersuchung gibt, und ob man die mitmachen müsse. Wir fanden aber eigentlich nichts dabei – eine ärztliche Untersuchung, so what?

        Wie es dann aber durchgeführt wurde, dass fand ich dann doch ein bisschen peinlich. „Jetzt stellen Sie sich mal hier vor die Wand, Blick zur Wand. Und jetzt ziehen Sie die Hose bis zum Knie runter.“ Und dann wurden kommentarlos die Klöten kurz vorsichtig in der behandschuhten Hand gewogen. Dieses vor die Wand stellen, ich weiß nicht – irgendwie hatte das einen schalen Beigeschmack.

        Antwort

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