Archiv des Autors: uepsilonniks

Avus: Dummheit, Politiker und komplexe Probleme

Ein Kommentar, zu kostbar:

Wir leben meiner Meinung nach im verblödetsten Deutschland, das es jemals gegeben hat.
Das ist nur zum Teil auf das Babysprechgelapper von „Mutti“ zurückzuführen, die dem Land und seinen Bewohnern eine hochseditative Hirnnekrose verabreichte. Den Rest besorgen die Quotenfrauen, die uns nun mit ihrer Quotenmechanik und Quotenelektradynamik verarzten.
Unser sogenanntes Parlament wurde ab 2015 von Merkel sozusagen umgangen, das Verfassungsgericht so besetzt, daß es auch mal für Merkel und gegen die Verfassung entscheidet, wenn die Alte mal wieder eigene Vorstellungen von einem Wahlausgang zum Beispiel in Thüringen hatte.

Wir sind aber nicht die einzigen, die gearscht sind. Auch die Australier haben sich Deppen an Land gezogen, die am Schluß mit fetten Pensionen die ganzen Verteuerungen, die sie verursacht haben, locker stemmen können, während der Bürger sich den Hintern abfriert.

Danisch hat einen Beitrag von achgut zusammengefaßt, der die Kausalität von Entscheidungen in Kürze und verständlich herüberbringt:

https://www.danisch.de/blog/2022/06/17/wie-man-in-einem-energiereichen-land-eine-energiekrise-baut/

Ich verweise nur darauf, weil jeder versteht, was da passierte, und warum es passierte. Im Zusammenhang mit Globalisierung, Internet, Finanzmarkt etc. wird ja oft darauf verwiesen, daß die Welt und vor allem die Politik ja so komplex geworden sei. Man also nicht leicht Lösungen zu Problemen findet.
Nun fragen wir aber mal andersherum: Wenn Politiker nicht in der Lage sind, ein solch einfaches, geradezu unterkomplexes System wie von Danisch beschrieben zu begreifen und entsprechende Steuerungen zu veranlassen, daß die Sache wenigstens nicht zum worst case ausartet, weshalb zum Teufel gehen wir davon aus, daß die in der Lage sind, ein tatsächlich komplexes System handhaben zu können?
Sie können es nicht. Das, was sie noch können, ist, die Abgeordentengehälter einzustreichen und möglichst wenig Fehler zu machen, für die sie belangt werden können. Die sind nur noch für sich selbst tätig, der Bundestag ist Mittel zum Zweck, um die Versorgungsansprüche anzumelden. So sieht es aus.

Weiterlesen: China und die Kompetenz.

Yoko Tsuno – Comics für Jungs

Obwohl sich die Reihe um die namensgebende Elektronikerin und Kampfkünstlerin Yoko Tsuno dreht, sind diese Comics für Jungs geschrieben, die von fernen Welten träumen und von Hochtechnologie begeistert sind.

Tsuno trifft auf Außerirdische und reist durch die Zeit mit Higthechgeräten, die einfach nur ein Augenschmaus sind. Der Autor hat allerdings keine naturwissenschaftliche Ausbildung absolviert, was sich an vielen kleinen Logikfehlern zeigt. An einer Stelle heißt es bspw., dass sich kein Objekt schneller als das Licht bewegen könnte, da es ansonsten verglühen würde. Nach meinen Dafürhalten macht es aber die Serie nur umso liebenswerter mit solchen kleinen Macken.

Yoko Tsuno ist ein herzensguter Mensch, so ist sie auch über den Tod von Schurken tief getroffen, die z.B. einen Atomkrieg anzetteln wollten. Es gibt in der Serie keinen Triumph über „die Bösen“, die sterben, man könnte die Comics also als pazifistisch bezeichnen.

Yoko ist die Anführerin des „seltsamen Trios“, welches sich aus ihr und zwei männlichen Freunden zusammensetzt, wobei sich nirgends auch nur ein Hauch von Misandrie zeigt, auch wenn sie mal einen Kommandoton anstimmt. Auch gibt es vermutlich eine auch sexuelle Liebesbeziehung zwischen Yoko und Vic, wobei das aber über die ganze Reihe nur vielleicht vier- bis fünfmal angedeutet wird.

Klare Empfehlung, auch gerade, wenn man männlichen Nachwuchs im Haus hat. Ich empfehle dabei mit Band Eins zu beginnen und die numerische Abfolge beizubehalten.

Akzeptabler Vorschlag zu „gendergerechter“ Sprache

Feministen wollen bekanntlich ganz rabiat die Sprache verschandeln, um den Menschen ihr Denken aufzuzwingen. Unterstellt wird, dass das generische Maskulinum das männliche Geschlecht bevorzugen würde. Zu diesem Missverständnis kam es, da es eine exklusiv-weibliche Form gibt. Gäbe es die nicht, dann wäre die neutrale Form, in der das Geschlecht, aber auch andere Gruppenmerkmale wie z.B. die Hautfarbe komplett irrelevant sind, nicht in den Verdacht geraten „maskulin“ zu sein. Und wenn vermeintliche sprachliche Diskriminierung der Grund wäre für Unterrepräsentationen von Frauen (nein, nicht in der Kanalarbeit), müsste es z.B. im englischen Sprachraum mit der Gleichverteilung deutlich anders aussehen, da das Englische kein Genus kennt – was aber nicht der Fall ist. Es existieren also noch andere Faktoren, aus denen heraus Frauen mehr davor zurückschrecken, ihr ganzes Leben lang in Übervollzeit zu arbeiten, um die Glückseligkeit der Chefetage erleben zu können.

Die meisten Vorschläger zur Sprachänderung sind unästhetischer Mist. Einen fand ich aber gut: Nämlich dass man die Endsilbe -rich benutzt, um anzuzeigen, dass allein Männer gemeint sind.

Also:

weiblich: Studentin.

männlich: Studenterich, wie in „Der Studenterich darf die Frauenbibliothek nicht betreten.“

beide: Student, wie in „Der Student muss Studiengebühren zahlen“

-rich erinnert mich an Enten, Erpel und die mag ich. Enten sind witzige Vögel.

Damit könnte ich leben, auch wenn sich der Vorschlag vermutlich nicht durchsetzt. Denn es ist nur selten der Fall, dass allein Männer gemeint sind. Damit aber das Sprachgefühl sich dahin wandelt, muss die Form -rich oft eingesetzt werden. Auch wird jeder Queere sofort einwenden, dass damit die Nichtbinären (die aber gar kein eigenes Geschlecht stellen) diskriminiert werden, denn ihre Eingebildetkeiten wollen ja auch gewürdigt werden. Letztlich wären Frauen aber genauso sichtbar wie vorher; auch mit dieser Sprachreform würde man bei Ingenieuren eher an Männer denken.

Feministen versuchen über die Sprache die Verhältnisse zu ändern. Das funktioniert nicht und ist zweitens eine Lüge. Es ist eine Lüge, wenn Feministen von „Bauarbeiter:innen“ sprechen. Wenn sich die Verhältnisse ändern, wenn auf dem Bau Frauen genauso selbstverständlich sind wie Männer, dann würde sich auch die Sprache, bzw. das Verständnis von ihr ändern – von unten ganz natürlich und nicht von oben diktiert, wie es derzeit versucht wird.

 

Ferda Ataman ist auf keinen Fall eine Rassistin

Ich bin ein Primitivling. Wenn ich zum Beispiel ein Farbiger wäre, und würde mitkriegen, dass Ärzte mir als solchen ein lebensnotwendige Behandlung versagen würden, ich würde Hass entwickeln; und wenn ich dann die scheiß Drecksdeutschen, diese Köterrasse, als „Kartoffeln“ beschimpfen würde, wäre das nicht nur angemessen, sondern sogar noch harmlos im Vergleich dazu, was die mir alles zumuten – zum Beispiel Verweigerung medizinischer Behandlungen.

Nicht so Ferda Ataman, sie ist über jeden Verdacht erhaben. Sie weiß zwar, dass Weiße allesamt a) Rassisten sind, b) zu Lasten der Farbigen privilegiert, die sie c) wie Dreck behandeln, aber das ist für sie kein Grund, irgendwelche Vorurteile gegen Weiße zu üben, noch die kleinste Abneigung gegen sie zu spüren – das kann auch gar nicht sein, denn sonst wäre sie ja als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle ungeeignet.

Dennoch, so unfassbar das auch klingt, wurden Vorbehalte gegen sie laut. Diese wurden aber von Stefanowitsch, dem großen Intellektuellen unserer Zeit, zerstreut. Er stellt gleich als erstes klar, dass die Verächter privilegiert wären, der weiße Mann zum Beispiel, der den Löwenanteil bei den Obdachlosen, Selbstmördern, bei der Arbeit zu Tode geschundenen stellt und somit auch in der Lebenserwartung schlecht abschneidet – der ist privilegiert weshalb er sich mal nicht beklagen soll, denn sein Privileg bedeutet die Diskriminierung der Unterprivilegierten, für die dann die designierte Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman zuständig ist. Schreib dir das hinter die Ohren!

Insofern ist einfach nur ekelhaft, dass man Stefanowitsch niederbrüllt, und dabei noch nicht mal Argumente hat.

Sie kann nicht weglaufen…

Die Intelligenzbestie und Kennerin der Geschlechter, Alice Schwarzer, äußerte sich mal dazu, was es mit High Heels auf sich habe, nämlich wären die »das unentbehrliche Signal für weibliche Hilflosigkeit: Diese Frau kann nicht weglaufen.«

Also dazu erstens: Frauen tragen die freiwillig und sind sich über die Bewegungseinschränkung im Klaren. Das heißt also, dass solche nicht mit einer Männerphobie herumlaufen sondern sich auch so sicher fühlen. Wäre was dran an all den Horrorgeschichten, die erzählt werden, keine ginge mehr so raus. Wobei, jetzt mit den „neuen Männern”…

Und zweitens machen das Frauen, um attraktiv zu wirken. Highheels täuschen längere Beine vor und das wirkt sexy auf Männer. Sexy kommt von Sex und führt dazu. Diese Frauen machen was, wofür sie von einer Schwarzer verachtet und gehasst werden: Sie wollen Männern gefallen.

Der russische Beschuss des Einkaufszentrums von Krementschug

Gestern sollen die Russen als ziviles Ziel ein Einkaufszentrum von Krementschug beschossen haben, was von der ukrainischen Führung sofort ausgeschlachtet wurde, anlässlich des G7-Gipfels mehr militärische Unterstützung zu fordern.

Die russische Perspektive weicht etwas ab. RT (Internetsperre umgehen) berichtet:

Die russische Luftwaffe hat einen Präzisionswaffenangriff auf ein Lager mit von den Vereinigten Staaten und den Staaten der Europäischen Union gelieferten Waffen in der Stadt Krementschug in der Nähe von Poltawa durchgeführt. Das verkündete der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, am Dienstag gegenüber Reportern. Er erklärte:

„Am 27. Juni haben russische Präzisionswaffen aus der Luft Hangars mit Waffen und Munition aus den USA und europäischen Ländern in der Stadt Krementschug, Gebiet Poltawa, in der Nähe der Straßenbaumaschinenfabrik Krementschug getroffen.“

Die Detonation der gelagerten Munition, die für westliche Waffen vorgesehen war, habe einen Brand in einem Einkaufszentrum in der Nähe der Anlage ausgelöst.

Auch „War on Fakes“ meldet Bedenken an über das gut besuchte Einkaufszentrum:

Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass sich etwa tausend Zivilisten im Einkaufszentrum aufhielten, der Parkplatz vor dem Einkaufszentrum jedoch praktisch leer war und nur wenige Autos darauf standen. Außerdem sieht man viele Soldaten in “Pixel”-Uniformen (normale T-Shirts der ukrainischen Streitkräfte, Tarnsäcke), von denen einige mit Maschinenpistolen bewaffnet sind, unter den Menschen, die auf dem Parkplatz herumlaufen. Gleichzeitig sind in dem von Zelensky veröffentlichten Video und in den Clips in den sozialen Medien praktisch keine Frauen zu sehen.

Es scheint, dass das Einkaufszentrum nicht einmal in Betrieb war. Auf Instagram (einem in der Russischen Föderation als extremistisch eingestuften sozialen Netzwerk) zeigt der Geotag “Amstor Shopping Centre” seit März keine Fotos von Besuchern mehr. Auch die Bewertungen auf Websites und Google Maps wurden im März eingestellt. Offenbar lagerte das Einkaufszentrum in Dormash reparierte Geräte.

Trotz der unbestätigten Aussage Selenskyjs über die tausend Besucher im Einkaufszentrum und der offiziellen Informationen über die zwei Getöteten griffen die internationalen Medien die Nachricht schnell auf, und zwar im Zusammenhang mit dem “Einschlag einer russischen Rakete in das Einkaufszentrum mit 1.000 Besuchern”.

Vorbild China für den totalitären Staat

Zwei Hiobsbotschaften, einmal aus dem Norden und einmal aus dem Süden.

Norwegen:

Das norwegische Statistikamt SSB will den größten Betreiber von digitalen Bezahlterminals Nets, verpflichten, ihm alle Daten der über die Terminals abgewickelten Kartenzahlungen zu übermitteln. Sie enthalten Namen, Adressen, Kaufdatum und Preise der einzelnen Produkte.

Außerdem sollen die vier größten Einzelhandelsketten verpflichtet werden, den regierungsamtlichen Statistikerinnen und Statistikern die digitalen Kassenbelege zu übergeben, aus denen hervorgeht welche Produkte die jeweiligen Bürger gekauft haben.

Und Italien:

Ab Herbst gibt es auf europäischem Boden das erste Sozialkreditsystem. In Italien, in Bologna kommt es zum „Pilotprojekt“. Tugendhaftes Verhalten wird Punkte bringen, die gegen Belohnungen eingetauscht werden können.

Es wird ernst mit dem Sozialkreditsystem. Ursprünglich eine Innovation aus China, hat sich die EU das gesellschaftliche Kontrollsystem des „Sozialkredits“ mittlerweile angeeignet. In Herbst kommt das erste Modell nach Europa. Die „Smart Citizen Wallet“.

Zunächst ist die App freiwillig und sie funktioniert ganz wie ein Sozialkreditsystem aus dem Lehrbuch. Tugendhafte Bürger, die Müll trennen, die Öffis benutzen, keine Verwaltungsstrafen kassieren, werden „Punkte“ sammeln. Welche Belohnungen man für die Punkte dann eintauschen kann, werde „derzeit definiert“, sagte Massimo Bugano, der am Projekt arbeitet der Zeitung „Corriere di Bologna“. Ein bisschen Zeit hat die Stadtverwaltung von Bologna noch, das Projekt soll nach dem Sommer beginnen.

In einem schleichenden Prozess werden die Bürger an totalitäre Übergriffe gewöhnt, es werden Erfahrungen gesammelt und schließlich der Boden bereitet, diese Systeme zusammenzuführen und in der ganzen EU anzuwenden. Wer dann Alkohol kauft, wird ermahnt und sanktioniert wie ein kleines Kind. Die Coronamaßnahmen sind dabei nur ein Puzzleteil, denn auch hier wurde massiv in das Selbstbestimmungsrecht der Menschen eingegriffen inklusive gewaltsamer Unterdrückung der Widerspenstigen, was bedeutet, dass Bevormundung durch den Staat, durch Big Brother als etwas Normales empfunden und einfach so hingenommen wird, während man sich mehr oder weniger offen an totalitären Systemen wie China orientiert:

…Das alles ist übrigens keine Verschwörungstheorie. Die Verantwortlichen handeln nicht konspirativ. Klaus Schwab, Bill Gates, IWF, Weltbank und WEF sind stolz auf ihre Pläne, sprechen offen darüber, loben China als Vorbild (wie schnell man in einem totalitären System eine Pandemie in den Griff kriegen kann! Auch die FAZ erfüllt ihren Auftrag als vierte Gewalt und findet, man sollte etwas mehr Diktatur wagen.) und veröffentlichen entsprechende Bücher und Dossiers, zum Beispiel die bereits angesprochene Kristalina Georgiewa, Direktorin des Internationalen Währungsfond, in ihrer Grundsatzrede: From Great Lockdown to Great Transformation.

Es muss dann nicht mal eine Hausdurchsuchung und Jobverlust also soziale Vernichtung sein, man wird durch das Sozialkreditsystem auf Linie gebracht.

Weiterlesen: Mit vielen kleinen Schritten in die totalitäre Diktatur.

Alternative Familien

Alles soll bunt, divers, alternativ werden. Zum Beispiel die Familie. Vater-Mutter-Kind ist out und bedeutet nur Unterdrückung, zumindest dort, wo der Vater nicht aus der Ferne für die Familie zahlt.

Gefeiert wird die Vielfältigkeit, die im Grunde aber nur Entväterung bedeutet, also nicht Entzahlväterung jetzt, das wäre dann zu viel des Empauerments. Aus Vater-Mutter-Kind wird Mutter-Kind. Die leidenschaftlichen Anhänger alternativer Familienmodelle, die aktiv in Familien reingehen und sie zerstören, wären längst nicht so begeistert von diesen neuen Konstellationen, wenn es bedeuten würde, dass man die Mutter aussortiert.

Wie es um die neuen alternativen Familien steht, erfährt man bei Laurie Penny:

„…füllt sich der Keller mit Wasser und Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.“ (S.14)

Der Vater wurde aus dem Familienverbund hinausgeworfen, Familie besteht nur noch aus „Frauen und Mädchen und ihren(!) Kindern“. Dennoch hat dieser Vater für die Restfamilie zu sorgen, soll für sie zahlen, denn wo er es nicht tut, ist er dafür verantwortlich, dass die Familienidylle ohne ihn nicht so sehr idyllisch ist.

Und so steckt hinter dieser Utopie der vielfältigen Familie einfach nur ganz banale gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Männer.

Billy Coen: Rechtsprechung um sexuelle Belästigung als Gefahr für unsere freiheitliche Grundordnung

Ein Kommentar, zu kostbar, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Sexuelle Belästigung oder Belästigung allgemein lässt sich schwer konkret fassen, weil es immer eine stark subjektive Komponente beinhaltet. Daher ist eine GUTE Rechtsprechung mit viel Fingerspitzengefühl bei dem Thema eigentlich extrem wichtig.

Sexuelle Belästigung ist zunächst einmal erfolgt, wenn sich jemand in seiner Intimsphäre belästigt, übergriffig angegangen fühlt. Nur darf man natürlich nie den Aspekt aus den Augen verlieren, dass wir hier immerhin von einer final gar strafbaren Sache reden und wer sich von was wann und unter welchen Umständen sexuell belästigt fühlt, variiert von Mensch zu Mensch. Deshalb sollte es im Sinne eines sozial friedlichen Miteinanders, ohne eine ständige „I’m gonna sue your ass!“-Mentalität, im Sinne aller sein, Einzelfälle immer fair und ohne Vorverurteilungen daran zu bemessen: wie lässt sich das subjektive Belästigungsempfinden objektivieren? Soll heißen: wie wahrscheinlich ist es, dass sich Menschen – also auch andere Menschen als der Kläger – von dem angezeigten Verhalten/Erlebnis sexuell belästigt fühlen könnten. Dieser Aspekt ist eigentlich ein elementar wichtiger für eine Justiz innerhalb dessen, was sich noch als Rechtsstaat verstanden sehen möchte, weil es schlicht auch die Perspektive des Beklagten nicht außer Acht lässt, ihm immerhin das Recht zugesteht, nicht im Umgang mit anderen Menschen mit einem sechsten Sinn ausgestattet sein zu müssen. Um im Sinne einer fairen, rechtsstaatlichen Justiz zu operieren, müssen Straftatbestände zumindest soweit umrissen sein, dass für jeden Bürger das Überschreiten der Grenze zum Strafbaren Handeln nach menschlichem Ermessen erkennbar und nachvollziehbar sein muss. Folgt die Justiz hingegen tendenziell den subjektiven, vermeintlichen Empfindungen des Klägers, stößt sie damit nicht mehr nur an die Grenzen der Willkürjustiz, sondern sie stellt bereits selbst eine perfekte Definition dieses Begriffes dar. Zum einen macht sie für jeden einzelnen Bürger jeglichen zwischenmenschlichen Kontakt zu einem Minenfeld, in dem sich niemand sicher sein kann, für eigentlich aus jeder normalen Sicht betrachtet vollkommen sozialadäquates Verhalten doch auf einmal angezeigt und verurteilt zu werden. Und zum anderen ist es offensichtlich, dass dies Tür und Tor öffnet, die Justiz schlicht und ergreifend zu missbrauchen, um unliebsamen Mitmenschen mit großer Erfolgsaussicht mal so richtig einen reinzuwürgen.

Es kann nicht sein, dass eine Frau Recht bekommt, Opfer sexueller Belästigung geworden zu sein, weil ihr ein Kollege ein Kompliment zu ihrer neuen Bluse gemacht hat (ich könnte mich noch darauf einigen, das gelten zu lassen, wenn sie schon darauf hingewiesen hat, dass sie derlei Komplimente nicht mag und es trotzdem oder gar erst recht dann weitergeschieht, aber keinesfalls darf so etwas instant, ohne Vorwarnung zu einer für den Beklagten folgenreichen Angelegenheit werden). Nicht zuletzt wenn, was bei derlei Vorwürfen nicht gerade selten der Fall sein dürfte, der wesentliche Grund für ihr subjektives Empfinden der Belästigung darin liegt, dass ihr derjenige, der ihr das Kompliment gemacht hat, als höchst unattraktiv erscheint. Wenn wir hier schon Schneeflöckchen spielen wollen, sollte dann nicht viel eher die Frau wegen „Lookism“, also wegen Diskriminierung wegen des Aussehens, angezeigt werden? 😉

Selbstverständlich geht die feministische Definition von sexueller Belästigung umfassend nur auf die subjektiven Wahrnehmungen des „Opfers“ ein – sofern dieses eine Frau ist (!) – und es wird sehr vehement und leider auch nach meinem Empfinden erfolgreich darauf hingearbeitet, die Gesetzgebung und Rechtsprechung auf diese hundertprozentig willkürliche Deutung zu trimmen. Einer der zahlreichen Gründe, warum ich diese Ideologie, betrachtet man ihre sozial feste Verankerung und Akzeptanz, für eine der größten Gefahren für unsere freiheitlliche Grundordnung halte.

Aber um etwas heiterer zu enden, hier für dich noch einmal ein sehr guter „Lehrfilm“ zum Thema sexuelle Belästigung: