Archiv des Autors: uepsilonniks

„Klimakampf, nicht Klimakuscheln“ Ach ja?!

Die Klimakleber haben die Apokolokynthose, äh, die Apokalypse vor Augen. Wenn nicht schnell etwas passiert, geht die Welt unter. Von daher kann eigentlich kein einziges Mittel übertrieben sein im Kampf gegen den Klimakollaps. Der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel: Die könnten auch eine KITA stürmen und alle dort umlegen, selbst das wären nicht unverhältnismäßig angesichts dessen, dass die ganze Menschheit draufgeht und Kinder nur nutzlose CO2-Produzenten sind.

Die Blockaden der Klimakleber haben schon Rettungswägen im Noteinsatz blockiert und in mindesten einen Fall eine Tote gefordert, was die Leidmedien aber verschweigen und schönreden. Die Klimakämpfer haben die Presse hinter sich und selbst der mächtigste Mann im Staat hat ganz viel Verständnis und findet nur sanfte Worte dazu, dass ein überlebensnotwendiger Bergungswagen nicht durchkam (aus einer anderen Quelle hieß es, sie wäre schließlich gestorben):

„Ich glaube, dass wir kritische Haltung, kritischen Protest, akzeptieren müssen. Dass die Aktionen jetzt nicht auf sehr weitreichenden Beifall gestoßen sind, ist auch offensichtlich“, sagte Scholz. „(Auf) meinen auch nicht“

Was für ein zahnloses Gewinsel, man stelle sich vor, hier wären AfD-Demonstranten für den Tod einer Frau verantwortlich. Wie dann die Reaktionen ausfallen würden…

Der Tod der Frau würde von einem der Anführer der Klimakleber mit

„Scheiße aber: nicht einschüchtern lassen. Es ist Klimakampf, nicht Klimakuscheln, & shit happens.“

kommentiert, was er dann aber zurückgezogen hat.

So? Klimakampf also? Kein „Kuscheln“ bei diesen Medien, die alles schönreden; diesen Politikern, die voller Verständnis sind; dieser Polizei, die vor Rücksichtnahme überfließt? Kein „Kuscheln”, wo sie sich ihren Aktivismus von Milliardären bezahlen lassen, die auch Bußgelder übernehmen und dem einen oder anderen den Klimaprotest als Vollzeitberuf ermöglichen? Das soll „Klimakampf und nicht Klimakuscheln“ sein? Wo man selbst so gut wie nichts riskiert, zum Beispiel Kriegsgefangenschaft, russische, Dauerschäden oder Tod?

Dieser Kampf wäre an ganz anderer Stelle zu führen: Nämlich in China. Denn selbst wenn Deutschland seinen CO2-Ausstoß auf Null reduzieren würde, würde die Apokalypse dennoch kommen, wenn das Reich der Mitte seine Energiepolitik nicht überdenkt und von dem Bau dutzender Kohlekraftwerke absieht. Ja! China! Das wäre ein Klimakampf, ein echter, wo man auch was riskieren würde. Man könnte ja klein anfangen und vorerst mal die chinesische Botschaft blockieren. Und erst dann den Flieger nach China besteigen, oder per Anhalter dorthin reisen. Beim bisherigen „Klimakampf“ kamen bislang nur andere ums Leben, während man selbst keine Risiken einging. Und man erreicht auch nichts nennenswertes. Wo sind eure Opfer, um die Menschheit, die Erde, die Welt zu retten? Offensichtlich meint ihr es nicht ernst.

„Nigger“ ist keine politisch korrekte Beleidigung – Worte und Wirkung

Frage: Wenn ich einen Schwarzen beleidigen will, warum sollte ich ihn dann auf keinen Fall „Nigger“ nennen? Warum? Weil ich damit die gesamte Gruppe der Schwarzen beleidige, und noch zu dem mit einem Wort, von dem ein Schwarzer sagte, er kenne kein brutaleres.

„Alman“ hingegen geht in Ordnung. Das ist nicht so schlimm, also soll man sich als Kartoffel mal nicht so haben, wohingegen sich eine Rassistin schon versklavt sieht, wenn irgendjemand den Begriff „Neger“ ausspricht. Denn wenn ich heute von „Niggern“ spreche, landen wir morgen in Auschwitz, das sind nämlich die „Konsequenzen”. Das ist die ganz große Keule, mit der man mundtot gemacht wird: Heute sagt einer „Affe“, morgen kolonisieren wir Afrika. Konsequenzen auf der anderen Seite aber, dass mehr Schwarze Weiße aus Rassenhass totschlagen als umgekehrt, sind egal.

Wer politisch korrekt beleidigt, beugt sich den Zeitgeist, und der Zeitgeist will eine „diskriminierungsfreie“ Gesellschaft, frei von einer Sprache, die „immer durchzogen von Auf- und Abwertungen, versteckten Konnotationen und Traumata“ ist. Eine porentiefreine Gesellschaft wie Sprache. Nur Idioten sind bei solchen Vorhaben nicht beunruhigt.

Aber Halt! „Idiot“ ist auch Nazi, so erklärt die Politkommissarin:

Diese Zuschreibungen sind saneistisch. Das bedeutet: Sie werten Menschen systematisch ab, die nicht einer vermeintlich neuronalen Norm oder dem, was unter mentaler Gesundheit verstanden wird, entsprechen. Menschen werden als psychisch gestört, als Verrückte gebrandmarkt. Genauso wie Rassimus oder Sexismus haben auch Diskriminierungsformen wie Saneismus oder der verwandte Ableismus (der sich allgemein gegen be*hinderte Menschen richtet) politische Konsequenzen. Das zeigt der Blick in die Geschichte.“

„Wer „Idiot“ brüllt, reiht sich selbstverständlich nicht gleich in die Tradition der Nazis ein. Doch mit dieser Beleidigung wird ein Kanon der Gewalt fortgeschrieben, der Menschen mit psychischen Erkrankungen bis heute als minderwertig markiert.

Äh nein, weil kein Mensch das mehr so meint, Du Vollidiotin. Kein Mensch, der den Begriff „Idiot“ hört, wacht eines schönen Tages auf und denkt sich, man müsste diese oder jene in ein KZ befördern – wegen des Wortes. Diese Macht haben Wörter nicht, solcherlei Ambitionen entstehen auf andere Weise, werden dann aber von einer passenden Rhetorik begleitet, wenn eine entsprechende Politik gefahren wird. Wenn ich oben von der anderen Konsequenz des Weißentotschlagens spreche, dann meine ich damit nicht, dass erst das Wort „Whitey“ kommt und dann deswegen der Mord, sondern dass erst der Rassenhass kommt, der sich dann in hasserfüllten Taten und Sprachen entlädt, wobei natürlich die Sprache Vehikel für Politik und Propaganda ist. Aber Gegenmaßnahmen haben sich gegen diese Politik zu richten (wo sie den demokratischen Boden verlässt) und nicht gegen Wörter. Diese Gesellschaftsingenieure glauben, dass sie die Ursachen ändern können, wenn sie an der Wirkung (die Sprache) herumpfuschen. Das funktioniert so nicht.

Mich stört weniger das Wort „Alman“, als die Haltung, das Bewusstsein und die dazugehörige Politik, die dahinter steht: Eine Geringschätzung über Verachtung bis hin zu feindseligem Hass aufgrund eines unverschuldeten Körpermerkmals – eine Ideologie, getragen von allen großen Mainstreammedien. Wenn ich als mächtiger weißer Mann dieses Wort verbieten würde, würde der Hass davon nicht weggehen.

Versöhnlichere Töne: Der Schwarze ist der Andere.

Philipp Leeb macht aus Opfern Täter

Jungen sind häufiger als Mädchen von Gewalt betroffen. Das Stück Schei… äh, der wertvolle Mensch Leeb zeigt schön auf (via), was dabei das große Problem im gesamten Geschlechterpolitbetrieb ist: Obwohl Männer mehr als genug – auch tödliche – Probleme haben, erhalten sie Hilfe nur, wenn sie das Problem sind, nicht haben. Steuerliche Mittel für Männer, die zu Opfern ihrer Frau werden gibt es nicht, sie müssen die Täter sein, dann kommen die „Männer gegen Männergewalt“.

Genauso Leeb: Er kann Burschen, die Gewalterfahrungen machen, nicht voll und ganz als Opfer anerkennen. Stattdessen rückt er sie und das ganze männliche Geschlecht in die Täterecke. In die der privilegierten noch dazu. Sicher, sicher: Der Bub, der die Schule ganz ohne Abschluss verlässt, was Burschen ungemein häufiger passiert als Mädels, bildet sich ein, an der Macht zu sein und zudem der Überlegene, weil ihm das „eingeflüstert“ würde. Mit so einem Diskurs wird sich nichts, aber auch gar nichts an dem massiv jungenzerstörenden System ändern, denn einem privilegierten Machthaber hilft man nicht, den stürzt man. Und deshalb wird es immer so weiter gehen.

Auch ansonsten lügt das Leeb wie gedruckt. Er will vorgeben, nicht zu wissen, dass  Gewalt gegen Kinder – auch Mord und Totschlag – am häufigsten von den Müttern ausgeübt wird. Es sind die Hände der Mütter, durch die die meisten Menschen ihre ersten Gewalterfahrungen machen, und wenn ein Kind gewaltsam stirbt, dann ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Und erst wenn man dann noch dazu nimmt, dass Mütter die Gewalt oft delegieren, stimmt das Bild. Dieser Satz ist ein Klassiker: „Warte nur bist dein Vater daheim ist!“ Mit anderen Worten: Gewalt wird durch die Mutter an die nächste Generation weitergegeben – darum kümmert sich aber niemand.

Ich finde das inzwischen etwas zu kurz gegriffen, denn wenn man sich etwa mit der Maskulinistenszene auseinandersetzt, wird klar, dass die nicht alle Gewalterfahrungen haben – sondern sie trainieren, erlernen Gewalt. Es geht auch nicht nur um körperliche Gewalt, sondern psychische Gewalt. Protagonisten der sogenannte Pick-up-Szene wenden psychische Gewalt an, um eine Frau zu vergewaltigen, das sind neue Formen von Gewalt.

Bin ich absolut dabei. Hier zum Beispiel. Jeder sieht sofort, dass ich absolut dafür bin, dass Männer ihre Exfrauen bei lebendigen Leibe verbrennen. Da ich aber schlampig gearbeitet habe, könnte manch einer denken, dass dahinter eine ganz andere Logik steckt. Nämlich, dass ich mit Gewaltverherrlichung in der feministischen Szene ein Problem habe, die Geschlechter tausche um vorzuführen, wie scheiße das ist, um so zum Fazit zu gelangen, dass Gewaltverherrlichung durch Verdienstordensträger scheiße ist. Könnte man…

Ansonsten würde ich gerne wissen, wo in der „maskulinistischen“ Szene Gewalt trainiert und erlernt wird. Da möchte ich mitmachen. Vorher muss natürlich das ganze System geändert werden, denn derzeit wird allein Männergewalt verfolgt, bekämpft und betraft, während Frauen beinahe nach Belieben Gewalt ausüben dürfen: Gegen Alte, Pflegebedürftige, Kinder, Männer. Denn was nutzt es, Gewalt zu trainieren, wenn man sie nicht mal anwenden darf?!

Ok, auch ansonsten bleibt das Leeb im Vagen. Wer genau lehrt als PickUp-Artist, Frauen mit psychischer Gewalt zu vergewaltigen? Der bekannteste Verführungscoach in Deutschland ist Maximilian Pütz, der könnte aber wohl juristisch dagegen vorgehen, wenn man sowas an ihn adressieren würde.

PickUp-Artists sind deshalb so verhasst, weil sie die Spielregeln ändern. Es ist ein armer Tropf, der in einer eigentlich schlechten Beziehung ausharrt, weil er Angst hat, sonst keine andere zu finden. Ein PickUp-Artists hat dieses Problem nicht: Wenn sie ihn schlecht behandelt, sagt er Tschüss und geht zu Nächsten. Diese Souveränität ist es, die Feministen nicht ertragen, die unbewusst wissen, dass in der traditionellen Rollenverteilung die Frau die Mächtige ist, mit dem Vorrecht, ihn schlecht zu behandeln, ihre Launen an ihm auszulassen.

Billy Coen: 100% Frauenquote

Billy Coen:

Arnes Presseschau ist mal wieder würzig. Punkt 2 etwa.
https://genderama.blogspot.com/2022/11/neue-studie-vorstandsfrauen-verdienen.html

Die Schweizer Sozen wollen zur Bundesratswahl nur Frauen als Kandidaten zulassen. Aber wehe ein Mann fühlt sich davon diskriminiert und erwägt, parteilos zu kandidieren.

Presse dazu:

„Quoten helfen Frauen, sich das zu holen, was ihnen zusteht, ihnen bisher aber durch die Geschichte verweigert wurde. Ein reines Frauen-Ticket für den Bundesratssitz der SP ist darum nicht diskriminierend, sondern konsequent. Daniel Jositschs Quengelei nach Qualität vor Quote entlarvt, worum es ihm wirklich geht: Um sich selbst. Es hätte ihm stattdessen gut gestanden, selbst Qualität zu zeigen. Indem er souverän verzichtet.“

Natürlich geht es den Frauen, die (leider erfolgreich) nach einem reinen Frauenticket plärren auf keinen Fall um sich selbst.

männer.ch dazu:

„Gegen Ihre – angeblich verfassungswidrige – „Diskriminierung“ wollen Sie ankämpfen und eine Debatte über „sinnvolle Gleichstellung“ provozieren. Mit Verlaub: Das ist Polemik. Klar, die Bundesverfassung schreibt: „Niemand darf diskriminiert werden“ (Art. 8 Abs. 2). Man muss aber kein Rechtsprofessor sein, um zu sehen: Dieser Anspruch kann nicht absolut gelten. (…) Genau deshalb präzisiert das Bundesgesetz über die Gleichstellung unter dem Titel „Diskriminierungsverbot“: „Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar“ (Art. 3 Abs. 3).

Kennen Sie das Gleichstellungsgesetz nicht? Oder gefallen Sie sich einfach zu sehr in der Pose des „diskriminierten“ Mannes? Ganz ehrlich: Mich berührt das peinlich. Denn ich sehe statt eines „diskriminierten“ Mannes bloss einen privilegierten Mann, der mit Begrenzungen nicht umgehen kann. Dass es schwierig und schmerzhaft ist, eigene Ambitionen im Dienst der Gleichstellung zurückzustellen, kann ich bestens verstehen. Doch genau das ist die Aufgabe unserer Generation. Indem wir lernen, auf Privilegien zu verzichten und mit den damit verbundenen Verlusten und Kränkungen einen guten Umgang zu finden, leisten wir die Gleichstellungsarbeit, die es jetzt braucht.“

Also mal wieder die übliche Nummer, einen Mann, der seine objektiv offensichtliche Diskriminierung beklagt, als jämmerlicher Waschlappen darzustellen. Ja, der moderne Man soll auch mal weinen, aber bitte doch nur feminismuskonform, sonst ist er eine Witzfigur.

Und da gibt es ein Bundesgesetz, welches wachsweich und somit der totalen Willkür Tür und Tor öffnet, welches mal eben recht weitreichend einen Verfassungsartikel ausdrücklich außer Kraft setzt und das wird nicht als willkürlicher Verfassungsbruch kritisiert, sondern einem klar Diskriminierten vorgehalten mit der zynischen „stell dich mal nich so an“-Attitüde. Wer solche „Interessenvertreter“ hat, der braucht echt keine Feinde mehr.

Generell erinnert der ganze Talk, der dem Herrn Jositsch da entgegenschlägt, hart an die triumphalistische Herablassung der Kollaborateure und Profiteure der Nazis oder Stalinisten denjenigen gegenüber, welche von eben diesen politischen Gruppen in permanent zunehmender Weise diskriminiert, unterdrückt und letztlich völlig entmenschlicht worden sind.

Aber all ihr „Guten“, ihr werdet bestimmt eines Tages in der geschichtlichen Rückschau als jene gesehen werden, die auf der „richtigen Seite“ gestanden haben. So wie wir ja auch heute noch größte Bewunderung haben für die Ansammlung menschlicher Jämmerlichkeit, die sich als Angeklagte auf den Nürnberger Prozessen zusammenrottete.

PS: #WirHabenMitgemacht sollte definitiv nicht nur auf Coronamaßnahmen beschränkt bleiben, sondern allgemein minutiös die Vergehen dieser ganzen zeitgeistigen identitätspolitischen Bagage dokumentieren.

Keine Amnestie für dieses Verbrecherpack!

Traumjob Prinzessin

Äh, nein. Einfach nur nein. Prinzessin ist der absolute Traumjob. Man ist wunderschön. Man wird geliebt und verehrt. Man ist reich. Man hat keine ernsten Sorgen. Man gehört zum Adel. Man wird mal einen Prinzen heiraten. Man muss nicht arbeiten.

Warum also feinden nicht nur die Stinker von „pink stinks“ Mädchen an, die gerne Prinzessin spielen?: „Du stinkst!“ Warum wollen sie Frauen ihr Glück streitig machen? Denn oh ja: Die Frauen werden unglücklicher mit der um sich greifenden Wucherung des Feminismus‘, denn mehr und mehr Frauen ereilt das alte Schicksal der Männer: Sie müssen arbeiten. Also richtig jetzt und nicht nur in der Familie sein, was als „Arbeit“ gewertet wird.

Weil sie einen schweren Minderwertigkeitskomplex pflegen. Der Mann steht nämlich entgegen der Propaganda ganz gut da. Ach was: Neben diesem Weltenbauer und Sternenfahrer verblasst das weibliche Geschlecht, das höchstens mal Huckepack mitdarf. Und da für Feministen die weibliche Würde erst dann hergestellt ist, wenn die Frau dasselbe leisten wie der Mann, muss man Männer schon als Jungen sabotieren und Frauen zur Maloche zwingen:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Die Prinzessin leistet zu wenig, erfindet zu wenig, bedeckt sich mit zu wenig Ruhm indem sie gegen den Drachen kämpft, um im Märchenbild zu bleiben. Der Prinz kämpft gegen den Drachen – und das soll in Zukunft die Frau selber machen. Also jetzt nicht in echt. Bestrebungen Frauen dorthin zu bringen, wo es wirklich gefährlich ist, gibt es nicht. Männer bleiben unter sich, wo es schmutzig und hart zugeht, wo man aufgerieben wird. Frauen putzen die Klos, Männer die Kanäle, aber dafür ist neuerdings deren Chef eine Frau.

Also in echt jetzt kämpfen Frauen nicht gegen den Drachen. Aber es gibt ja auch noch die Sagenwelt, die Mythen und die phantasievollen Erzählungen. Es gibt Hollywood. Da rettet dann die Prinzessin den Prinzen und kämpft selbst gegen den Drachen. Sie posen also nur in woken Gutenachtgeschichten und vor der Kamera. In echt setzen sie sich nicht der Gefahr aus, schwere Verbrennungen zu erleiden. In der Wirklichkeit sieht das dann so aus, dass sie als Quotenoffizierin auf der Landkarte den Ort markiert, wo dann Männer, und nur Männer, ihre Unversehrtheit riskieren. Das ist Gerechtigkeit im Matriarchat, in dem die Frau aber kaum mehr ist als ein elender Kretin.

Katjes und Pinkstinks

Eine gemischtgeschlechtliche, gesellige Runde, es wird was zum Naschen serviert, darunter rosa Fruchtgummi von Katjes. Ich bin immer im Geschlechterkriegsmodus, also sage ich: „Das ist wohl eher was für Frauen.“

Ich erwarte heftigen Protest. Ich erwarte die Anklage. Ich erwarte, dass man mir vorwirft, ich würde Frauen auf überholte Geschlechterrollen festlegen wollen; ich erwarte den Einwand, dass es frauenfeindlich wäre, rosa als „Frauenfarbe“ zu kategorisieren… ich bin kampfbereit und gewappnet für eine hitzige Diskussion, in der ich den Leuten Esther Vilar an den Kopf werfen werde und was mein Arsenal noch so hergibt. Ich werde erläutern, dass Frauen Männer auf’s Übelste unterdrücken, dass sie zu Lasten des Mannes auf’s höchste privilegiert sind, ich werde es den Furien zeigen!!!1 Sie werden angepisst sein, sie werden mich canceln wollen, sie werden einen Scheiterhaufen errichten und mich darauf verbrennen – aber für euch, meine Brüder, nehme ich dies Opfer auf mich. Ja, ihr werdet Lieder auf mich singen…!!!11!

Eine Frau meint: „Stimmt.“ Sonst passiert nix. Ich bin zutiefst enttäuscht.

Deutsche erfinden alles, Türken nix.

Es heißt ja, die Türken hätte das Ü erfunden. Stimmt nicht. Türken erfinden nix. Hier beispielhaft die Geschichte zum Döner, wie sie mir von einem Freund der Muslime vorgetragen wurde:

Jedenfalls war er zu Besuch bei den Türken, und die wollten ihrem Gast was auftischen, verbockten es aber total. Kurzentschlossen ging der alte weiße Mann in die Küche und guckte, was es an Zutaten gab: Brot, Fleisch, Salat. Kurzerhand kreierte er einen Döner, der köstlich schmeckte. Da sagten sich die Türken: „Also das essen Deutsche gerne! Alles klar!“ und machten sich in Horden nach Deutschland auf um dort mit Dönerbuden den fetten Reibach zu machen.

So ist das: Deutsche erfinden alles. Türken nix.

Mann, Mann, Mann, wäre das geil, wenn man wie Farbige nach Herzens Lust rassistisch sein könnte, und gleichzeitig allen verbieten könnte, das auch Rassismus zu nennen….

„Frauen sind die ersten Opfer im Krieg“

Bei obigem Zitat, dessen Intention sich umgekehrt kein Mann über Frauen leisten dürfte, ohne mit Schimpf und Schande verjagt zu werden, liegt die Annahme nah, dass dessen Urheberin einfach nur strunzdumm ist.

Ich denke aber, dass es sich vielmehr um verinnerlichten Feminismus oder traditionellen matriarchalen Denken handelt.

Die Frau wird als höherwertiger Mensch begriffen. Demzufolge sind Männer – Söhne, Väter – nur Menschen zweiter Klasse, weshalb ihr Verlust des Lebens nicht so schwer ins Gewicht fällt. Weiterhin werden nur Frauen als handelnde, agierende, hier also kriegsführende Subjekte begriffen, die Männer sind nur Anhängsel solcher ganzer Menschen, Frauen. Männer sind wie Körperteile der eigentlichen, handelnden Menschen, Frauen, denn ein Körperteil wird auch nicht bedauert, wenn er sein „Leben“ verliert, vielmehr ist derjenige das eigentliche Opfer, der ihn verliert.

Hier offenbart sich das matriarchale Denken, in dem allein Frauen vollwertige Menschen mit Recht auf Leben und Würde sind. Ich stelle mir die Frage, wieviele Frauen eigentlich Nazis sind, die sich selbst als die Schöpferinnen, als die Herrinnen begreifen und den Mann lediglich als Diener, als Erfüllungsgehilfen weiblicher Wünsche. Eine Denke, die auch hier dokumentiert wird:

Die Sklavenhalterin und ihre Rechtfertigung

Weiterlesen: Männliche Mordopfer als Menschen zweiter Klasse.