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Zum Männertag ein Leckerbissen: Robert Pfaller zu „Mansplaining“

Auszug aus dem zur Gänze lesenswerten „Erwachsenensprache – Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur“ von Robert Pfaller:

Das Sprachspiel des männlichen Erzählens und Erklärens

In ihrem Buch »Wenn Männer mir die Welt erklären« (2015, im Original: Men Explain Things to Me, London 2014) beschreibt Rebecca Solnit kritisch, wie Frauen zu Opfern männlicher Erklärungsfreude werden. Besonders bizarr ist ihr Ausgangsbeispiel, worin ein älterer Unternehmer ihr etwas über ein Buch zu erläutern beginnt, über das er einen Artikel in einer Zeitung gelesen hat – ohne freilich zu bemerken, dass seine Gesprächspartnerin selbst die Verfasserin dieses Buches ist. Solnit schreibt »…das durch und durch provokative Selbstvertrauen der vollkommen Unwissenden ist meiner Erfahrung nach geschlechtsspezifisch. Männer erklären mir die Welt, mir und anderen Frauen, ob sie nun wissen, wovon sie reden oder nicht. Manche Männer jedenfalls« Seither beklagen sich Frauen häufiger über diese »Standardsituation« heterosexuellen männlichen Verhaltens, dem aufseiten der Männer die fälschliche Annahme zugrunde zu liegen scheint, sie wüssten mehr über die Sache als die Frauen, zu denen sie sprechen. Dies wurde in der Folge mit einem Kunstwort benannt, welches das Übel durch dessen üble Benennung bannen soll »mansplaining« (männliches Erklären).

Besonders interessant erscheint bei diesem Kulturphantomen die Frage nach seiner geschichtlichen Zuordnung Warum macht sich diese Unsitte gerade jetzt störend bemerkbar? Haben Männer früherer Zeiten den Frauen etwa weniger zu erklären versucht? Oder waren Frauen damals, vielleicht aufgrund geringerer Emanzipation, noch mit schwerwiegenderen Verfehlungen beschäftigt, so dass sich erst jetzt, nachdem die allerägsten Grobheiten einigermaßen beseitigt sind, mehr Aufmerksamkeit auf dieses verstecktere Übel richten konnte? Waren Frauen früher etwa unwissender und mithin etwa froh, Dinge erklärt zu bekommen, wahrend sie jetzt, zum Beispiel aufgrund gestiegener Absolventinnenzahlen an Universitäten, ja den Männern an Wissen mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen sein mussten?

Vielleicht lohnt hier noch eine andere Vermutung. Das männliche Erklären entspringt ja nicht notwendigerweise und ausschließlich einem – sei es wirklichen auch nur fälschlich vermuteten – Wissensgefälle. Es ist vielmehr auch ein Versuch der Männer, die Frauen zu unterhalten und ihnen interessant zu erscheinen. Erklären (oder auch Erzählen) ist nicht nur etwas Erkenntnisbezogenes, »Epistemologisches«, mit Informations- und Neuigkeitswert, sondern auch etwas Höfliches oder Galantes mit dem Wert der Vermeidung von langweiligem und peinlichem Schweigen sowie der Herstellung mehr oder weniger großer geselliger Verbindlichkeit.

Da die Anbahnung eines Gesprächs und das Etablieren einer Konversation traditionell genauso die Aufgabe der Männer war wie das Anbahnen von Bekanntschaften oder erotischen Beziehungen, mussten notwendigerweise sie damit beginnen, irgendetwas zu erzählen – ob sie nun etwas wussten oder nicht. Es war in der traditionellen Geschlechterordnung ein Privileg der Frauen, den Männern diese riskante und oft peinliche Aufgabe überlassen zu dürfen. Nicht sie, sondern allein die Männer mussten sich auf dieses unübersichtliche und glatte Terrain begeben, auf dem man immer Gefahr lief, sich Gelangweiltheit oder auch eine schroffe Abfuhr einzuhandeln. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen scheint an diesem Privileg übrigens auch heute noch von den meisten heterosexuellen Frauen stillschweigend weiter eisern festgehalten zu werden.

Und noch ein weiterer Faktor spielt bei dieser ungleichen Verteilung der Erklärungsaufgabe in der traditionellen Geschlechter-Ordnung eine entscheidende Rolle: das Alter. Üblicherweise interessierten sich ältere Männer für jüngere Frauen. Sie ermöglichten den jungen Frauen dadurch oft Kontakte sowie Zugang zu Luxus und Wohlstand, der gleichaltrigen Männern nicht offenstand. Auch in Rebecca Solnits drastischem Ausgangsbeispiel ist es ein älterer Mann, der ihr und ihrer Freundin etwas erklären möchte. (Gleichaltrige Männer scheinen bei dieser Party gar nicht eingeladen gewesen zu sein.) Solnit aber lässt die Relevanz dieses Altersgefälles für das geschlechterspezifische »Erklärungsgefälle« unbeachtet. Auch wenn der männliche Gesprächspartner in Solnits Erlebnis vielleicht ein besonders arrogantes, herablassendes Exemplar gewesen sein mag, so folgte sein Verhalten offenbar nicht allein seinen individuellen Schwächen, sondern ebenso sehr einem kulturellen Muster, aus dem einem älteren Mann gegenüber einer jüngeren Frau eine Verpflichtung erwuchs. Männer mussten Frauen etwas erklären – entweder weil sie die Älteren waren und damit über mehr Erfahrung und ähnliche Begleiterscheinungen des Alters verfügten; oder aber um zumindest so zu tun, als ob sie die Älteren wären. Dieses strenge Prinzip galt nämlich sogar dann, wenn kein Altersunterschied bestand. Um zu den Frauen höflich zu sein, hatten die Männer sie auf jeden Fall so zu behandeln, als ob die Frauen jünger wären. Denn: »Ein Mann ist immer älter als eine Frau«, wie der Held einer fulminanten Geschichte von Jules Renard seiner (übrigens älteren) Begleiterin einmal erklärt. Im Gestus des männlichen Erklärens steckte somit immer auch der höfliche Akt, den Frauen den Platz der Jüngeren zu überlassen. Die Empörung über die männliche Unverschämtheit, den Frauen etwas erklären zu wollen, läuft darum Gefahr – nach der Logik des »Beuteverzichts« -, etwas preiszugeben, das in Wahrheit in mehrfacher Hinsicht ein Vorteil und Privileg für die Frauen war.

Asterix und toxischer Feminismus

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Oh weh… Feminismus gar?

Ich bin ja ein alter Fan der Asterixreihe, aber als ich obiges Cover sah, vermutete ich spontan Feminismus und entschied mich gegen den Kauf. Ich habe keinen Bock auf den Mythos der starken Quothilde, die den rückwärtsgewandten „alten weißen Männern“ zeigt, wo’s langgeht. Ich witterte Rache für den entschieden feminismuskritischen „Asterix und Maestria.“ Und so bin ich im Supermarkt immer an dem neuen Band vorbeigegangen, bis nur noch einer übrig war ich ich doch noch zugriff. Und was soll ich sagen: Die Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet, man kann sich ohne Bedenken ins Lesevergnügen stürzen.

Spoilerwarnung (nach dem kursiven Text weiterlesen).

Die Handlung des Bandes dreht sich um Adrenaline, die als Tochter des geschlagenen Widerstandskämpfers Vercingetorix eine VIP ist für das gallische Volk im Kampf gegen die Römer, und im uns wohlbekannten gallischen Dorf vor diesen in Sicherheit gebracht wird. Sie ist kein armes Hascherl sondern ein starkes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat: So warnen ihre Adoptivväter gleich zu Beginn, dass sie gerne „auschbükscht“ – was sie dann auch macht. Weiterhin weiterhin weigert sie sich, Frauenkleider zu tragen; bietet dem Käpt’n der Piraten Paroli und übernimmt dessen Mannschaft; knockt den Schurken und Verräter Miesetriks aus, und weigert sich am Ende, als Symbol für einen Krieg missbraucht zu werden, und sei es auch für eine gute Sache.

/Spoilerwarnung

Eine starke Frau also – und warum haben toxische Feministen damit ein Problem?

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Alter weißer Mann beim Lesen feministischen Bullshits (aus: „Der Papyrus des Cäsar“)

Weil sie nicht der Feind ist, der Feind der alten weißen Männer.

Da sitzt so eine blöde Kuh… äh, wertvoller Mensch im von Männern erbauten vollklimatisierten Büro in Kaffeemaschinenreichweite, hat selbst nicht das geringste Notwendige zum Laufen der Gesellschaft beizutragen und beschwert sich darüber, dass das Mädchen keine Bedrohung für Asterix und Obelix darstellt und – feministische Demütigung par excellence – von diesen auch noch gerettet werden muss.

Dem wertvollen Menschen zufolge wäre es begrüßenswert, wenn alte reife Männer Angst hätten vor kleinen Mädchen.

Ich habe Verwandte: Teenager, Kleinkinder, Säuglinge. Und mir bricht das Herz dabei, wenn ich daran denke, dass ihre Zukunft nicht allzu rosig wird, vielleicht der blanke Horror. Und jetzt also soll ich Angst haben vor einem kleinen Mädchen – konkret Greta – weil sie angeblich alte männliche Prinzipien in Frage stellt, denn wir alle wissen ja, Männer sind schuld am Klimawandel und Frauen in ihren Hausfrauenpanzern davon besonders betroffen, vor allem aber: unschuldig daran.

Ich soll also Angst haben, Angst vor starken Frauen. Eine naive Frage: Warum eigentlich? Wenn ich eine Partnerin wähle, erwarte ich von ihr, mit ihr besser durch Leben zu kommen und nicht, dass sie es mir schwerer macht, wie es verwöhnte Luxusgören allzu oft tun. Ich habe hierzu eine solche Vertreterin dieses Schlages in Erinnerung, die im Namen der Frauen erklärte, ihren Mann auf keinen Fall eine gute Ehefrau zu sein; man stelle sich vor, ein Mann würde erklären, er denke nicht im Traum daran, seiner Frau ein guter Ehemann zu sein…

Eine weitere Frage stellt sich hier: Nämlich in welchem Team der wertvolle Mensch spielt. Steht er auf Seiten der Gallier, die noch Widerstand gegen den eigentlichen Feind leisten, oder ist er diesen nur ein Messer im Rücken?

Genau deswegen ist Feminismus toxisch: Anstatt dass man ein Problem gemeinsam angehen kann, spaltet er, fällt eigentlich Verbündeten in den Rücken. Mann und Frau sind kein Team sondern Feinde. Als weiteres, tiefblicken lassendes Beispiel ließe sich eine weitere Feministin anführen, die (selbst nicht betroffen, da Angehörige der Elite) folgendes Statement in die Welt pusten muss:

„…füllt sich der Keller mit Wasser und Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.“

Die zunehmende Verelendung der Gesellschaft, der Absturz ins Prekariat betrifft also nur „Frauen und Mädchen“. Der Mann wurde aus dem Familienverband hinausgeschmissen, die Familie von heute ist nicht mehr „Vater-Mutter-Kind“ sondern nur noch „Mutter-Kind“: Alleinerziehen als Befreiung. Ein Ablenkungsmanöver, das bestens geeignet ist, vom eigentlichen Problem einer neoliberalen Politik abzulenken. Damit aber nicht genug: Es wird weiter vom verbannten Mann erwartet und eingefordert, dass er für die Familie, von der er nichts mehr hat, aus der Ferne weiter sorgt, für sie zahlt! Und wehe wenn nicht, dann erfolgt die Anklage, man sei verantwortlich für die ersaufenden „Frauen und Mädchen“. Eine Leistung einzufordern, oder genauer zu erzwingen, ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erbringen, ist die Definition von Parasitentum. Feminismus. Toxisch.

Zurück zum wertvollen Menschen, der sein Gift gegen weiße Männer in die geistige Landschaft spritzen muss, weil hier in einem fiktiven Comic alte weiße Männer Frauen beschützen. Das Erbärmliche für den Giftbeutel daran: Das tun sie tatsächlich. Männer sorgen für und schützen Frauen. Nicht nur als Helden im akuten Gefahrenfall, auch im Alltäglichen: Der Weltenbauer und Sternenfahrer Mann hält die ganze Gesellschaft am Laufen. Eine schwere Demütigung für die Feministin, die sich einbildet, mit ihrem Schreibtischjob nicht auf die Leistungen der Männer angewiesen zu sein, gegen die sie ätzt. Sie hat keine Ahnung davon, was alles dazu gehört, dass sie auch nur eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann, und keine Ahnung davon, aufgrund wessen Arbeit sie das kann. In der Realität unternimmt sie nichts, um die tatsächlichen Verhältnisse – er arbeitet, sie profitiert – zu ändern, stattdessen will sie den Mann in der Fiktion auslöschen, in der Literatur, in der Phantasie, hier soll die Frau über dem Mann triumphieren, soll es eine Pauerfrau den alten weißen Männern so richtig zeigen – Papier kann sich nicht wehren. Hat da einer „armselig“ gesagt?

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Feministen können nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden.

Crumar zu „Wer Frauen ausschließt ist nicht gemeinnützig“

[Kontext] Es geht um den Vorschlag, Männervereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, was mit immensen steuerlichen Nachteilen verbunden ist.

Crumar:

Das Problem ist nicht die Existenz von Männervereinen, sondern die Etablierung eines Vorwurfs und einer soliden Doppelmoral.

Die dahinter stehende Ideologie ist natürlich, allen Vereinigungen von Männern einen bündischen, egoistischen Charakter und aus der Abwesenheit von Frauen eine Diskriminierung dieser zu unterstellen.

Angenommen, wir hätten eine maskulistisch orientierte Organisation, dann ließe sich dieser schnellstens die Gemeinnützigkeit entziehen.
Auch wenn wir eine reine Interessenvertretung für Männer und Jungen sein wollten, wird damit festgelegt, es läge nicht im öffentlichen Interesse, sich für Männer und Jungen zu engagieren.

Schauen wir uns doch einmal kurz die Gegenseite an (mit meiner Herv.):
„Der Deutsche Frauenrat (DF) – Lobby der Frauen in Deutschland e. V. ist ein deutscher Dachverband von Frauenorganisationen mit Sitz in Berlin. Er ist eine Vereinigung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen. Hierzu gehören konfessionelle Verbände, Berufsverbände sowie die Frauengruppen der demokratischen, politischen Parteien, der Gewerkschaften und des Deutschen Olympischen Sportbundes. Außerdem überkonfessionell und überparteilich arbeitende Organisationen mit vielfältigen sozialen und politischen Aufgaben. Der DF ist damit die größte frauenpolitische Lobby in Deutschland.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenrat

Eine dezidierte LOBBY-Organisation von Frauen für Frauen zu gründen ist dagegen völlig unproblematisch.
Michael Klein weiß zu berichten: „So wird der Frauenrat allein im Jahre 2016 mit 634.000 Euro aus Steuermitteln (Anm.: allein vom BMFSFJ) unterhalten.“

Auf regionaler Ebene:
„Der Landesfrauenrat Berlin e. V. ist ein Dachverband Berliner Frauenverbände und -initiativen, der 1979 gegründet wurde, um die Interessen von damals 18 Mitgliedsverbänden zu vertreten.[1] 2019 gehörten dem Landesfrauenrat 35 Mitgliedsverbände an, darunter diverse Berufs- und Interessengruppen sowie Frauengruppen der demokratischen Parteien, der Kirchen und Gewerkschaften des Landes Berlin.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Landesfrauenrat_Berlin

Folgende völlig unproblematischen Frauenverbände sind Mitglieder:
ASF – Landesverband Berlin Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
Berliner Frauenbund 1945 e.V.
bfn-berliner frauen netzwerk
Berliner Hebammenverband
BPW Berlin-Business and Professional Women Germany Club Berlin e.V.
B.F.B.M. Regionalgruppe Berlin Bundesverband der Frau im freien Beruf und Management e.V.
dbb Beamtenbund und Tarifunion Berlin
DAB-Deutscher Akademikerinnenbund e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
DÄB- Deutscher Ärztinnenbund e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
DBfK Nordost e.V.
Deutscher Frauenring e.V. Landesverband Berlin
Deutscher Guttempler Orden Berlin-Brandenburg, Sachgebiet Frau und Familie
DJB -Landesverband Berlin Deutscher Juristinnenbund e.V.
Landesverband Berlin des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbands e.V.
Feministische Partei DIE FRAUEN
EKBO Frauenarbeit der Evangelischen Kirche
Frauen Union Landesverband Berlin
FIM e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg Vereinigung für Frauen im Management e.V.
GEDOK Berlin- Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.
IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.
kfd Berlin Erzbistum Berlin- Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Erzbistum Berlin
KDFB Berlin-Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Berlin e.V.
LAG Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Berliner Bezirke
Landfrauenverband Berlin
LSB Berlin Landesausschuss Frauen und Gleichstellung im Sport
Frauengruppe des Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.
Liberale Frauen Landesverband Berlin
POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.
Soroptimist International Club Berlin-Mitte
SkF e.V. Berlin Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Berlin
SoVD Sozialverband Deutschland Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.[9]
Türkischer Frauenverein Berlin e.V.
ver.di-Frauen im Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Zonta Club Berlin
Zonta Club Berlin-Mitte
Zonta-Club Berlin 1989 e.V.

Die Forderungen des Berliner Frauennetzwerk e.V. (es darf geraten werden, wer diesen Verein fördert) sind auch völlig öffentlich und transparent (mein Herv.):
„Die unmittelbare Tätigkeit des bfn zielt darauf, in Berlin eine Fraueninfrastruktur zu stabilisieren und weiter zu entwickeln, die Frauen konkrete Unterstützungsangebote für ein selbstbestimmtes, emanzipiertes und gewaltfreies Leben zur Verfügung stellt.

Deshalb fordert das bfn geschlechtergerechte Ressourcenverteilung entsprechend dem Anteil der Frauen an der Gesamtbevölkerung.“

Kurz angemerkt ist dies das Ziel des „Gender Budgeting“, welches bereits in Berlin etabliert ist und natürlich geht es dem bürgerlichen Feminismus um die Gleichstellung bezüglich der Ausgaben – nicht der Einnahmen.
Die „Fraueninfrastruktur“ ist in der Tat bereits stabil hergestellt – s.o.

Weiter mit meiner Hervorhebung:
„Die Mitarbeiterinnen der im bfn zusammengeschlossenen Projekte fordern von der Berliner Regierungskoalition:

Entgeltgerechtigkeit für Frauen in Berlin!
Mindestlöhne für Frauen!
Tarifgerechte Bezahlung von Frauen, die in Frauenhäusern, Zufluchtswohnungen, Weiterbildungs-, Migrantinnenprojekten und soziokulturellen Frauenprojekten arbeiten!“
https://www.berlinerfrauennetzwerk.de/ziele.html

Sie machen sich nicht einmal die Mühe zu verbergen, es geht ihnen ausschließlich um Frauen, für Frauen, von Frauen.
Dabei dient die Behauptung, es sei Gerechtigkeit herzustellen ganz simpel der Unterstellung, die Umstände seien ungerecht gegenüber Frauen.
Dass es spezielle Mindestlöhne für Frauen geben soll ist so putzig, ich erspare mir einen Kommentar.
Die „tarifgerechte Bezahlung“ bezieht sich allerdings darauf, vielfach für den Job gänzlich unqualifizierten Frauen einen Tariflohn zu bezahlen, als hätten sie eine.

Es soll der Lobbyismus für Frauen „stabilisiert“ werden, während dafür gesorgt wird, dass es keine männliche Konkurrenz geben kann, die in eine Ressourcenkonkurrenz eintreten könnte.
Das macht man mit „public shaming“, indem jede für Interessen von Männern und Jungen eintretende Organisation von vorne herein in den Ruch der Frauendiskriminierung gerät.
It´s simpel.

Androsch Kubi: ARD Hörspieltage

Androsch Kubi:

Heute früh (06.11.2019) starteten die ARD-Hörspieltage:
https://www.sr.de/sr/sr2/veranstaltungen/kulturkalender/20191106_ard_hoerspieltage_2019_100.html

Gleich hier in der Nähe in Karlsruhe am ZKM.

Eigentlich keine schlechte Sache, trotzdem hat es der SWR(?) oder war es DLF(?) heute früh geschafft, mir damit den Tag zu versauen. Der erste Hinweis war, dass mittlerweile fast die 50% der Einreichungen von Frauen kämen, na gut, warum nicht? Logisch, dass das in unseren durchfeminisierten Medien unbedingt extra erwähnt werden muss. Der zweite Hinweis war, dass man deshalb diesmal die Jury zu 100% mit Frauen besetzt hätte:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-10/47979072-ard-hoerspieltage-jury-100-prozent-weiblich-007.htm
Das sind sie:
https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/Die-Jury-des-Deutschen-Hoerspielpreises-der-ARD,jury-deutscher-hoerspielpreis-der-ard-100.html

Juhuuu! Die Gleichstellung mit mindestens 50% Frauen ist endlich gelungen!1!!

Und wer da alles drin ist!:
„Frauenpower bestimmt die diesjährige Jury des Deutschen Hörspielpreises der ARD: Neben Jenni Zylka (Vorsitz) sind dies Milena Fessmann (Musikberaterin, Moderatorin), Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin, Publizistin), Jenny Schily (Schauspielerin) und Maryam Zaree (Schauspielerin, Filmemacherin, Autorin).“

Wirklich hochkarätig! Und zwei davon auch noch Mihigrus mit islamischen Hintergrund! Wenn das nicht die Quote vorbildlich erfüllt!

Und auf diesen großen Erfolg weisen sie alle Nase lang hin und versichern, dass sie an sowas wie Ausgewogenheit auch zukünftig keinesfalls denken:
„Und ich bin sicher, dass Ihnen der 100%ige Frauenanteil der diesjährigen Jury nicht weiter auf-gefallen ist. Wieso auch. Schließlich sind Sie Frauen gewöhnt. Seit 2006 – dem Jahr, in dem der Preis zum ersten Mal verliehen wurde – waren 27 von 65 Hörspielpreis-Juror*innen weiblich (ich habe nachgezählt). Das ist ein Schnitt, der fast den Frauenanteil in unserer Gesellschaft wider-spiegelt. Ungefähr die Hälfte aller Ohrenpaare, die Hörspiele genießen, ist weiblich.Es ist einerseits nichts Besonderes, wenn die Fachjury eines hochdotierten und relevanten Medi-enpreises also einmal komplett aus Frauen besteht. Andererseits doch: Es ist nämlich dringend notwendig. Und das wird noch eine Weile so bleiben. Bis die Hunderte von Jahren, in denen Jurys, Gremien, Komitees, Verwaltungs- und Aufsichtsräte, Regierungen und Akademien in sämtlichen Bereichen des öffentlichen Lebens männlich bestimmt oder komplett männlich besetzt waren, als »altertümliche Ungerechtigkeiten« gelten. Und jeder Mensch die ausgewogene Mitbestim-mung der Geschlechter (mal sehen, wie viele wir bis dahin zählen) an allen Entscheidungen für selbstverständlich hält.“
https://www.swr.de/swr2/hoerspiel/ard-hoerspieltage/download-ard-hoerspieltageprogrammheft-100.pdf

Sie spucken uns ins Gesicht und fühlen sich wohl dabei!

Kommentar uepsi: Warren Farrell, der Erfinder des Maskulismus, hatte mal eine interessante Idee:

Stellen Sie sich vor: Im Autoradio läuft Musik. Die Stimme eines An-
sagers unterbricht: »Wir bringen eine Sonderbotschaft des Präsiden-
ten.« (Aus irgendeinem Grund schalten Sie nicht auf einen anderen
Sender um.) Der Präsident verkündet: »Da 1,2 Millionen Männer im
Krieg gefallen sind, werden wir, als Teil meines neuen Gleichstellungs-
programms, so lange nur noch Frauen zum Militär einberufen, bis
1,2 Millionen Frauen im Krieg gefallen sind.«

Siehe auch: Qualität im Feminat

„Femizid“ und unsichtbare Männer

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Ein Mann muss sterben, weil er ein Mann ist.

Derzeit läuft eine Kampagne, die darauf abzielt nicht Gewalt generell sondern allein gegen Frauen gerichtete Gewalt zu bekämpfen. Zu diesem appetitlichen Verein, der diese Kampagne fährt, habe ich hier schon ein paar Takte geschrieben. Man geht manipulativ vor: Eine Quellenverlinkung spricht vom „BKA“, wo man vielleicht noch Zahlen zu männlichen Opfern erhalten könnte, folgt man aber dem Link, landet man beim Frauenministerium und gleich in der Überschrift wird klargestellt, dass man sich nur mit weiblichen Opfererfahrungen beschäftigen wird.

In anderen Ländern ist man bereits soweit, dass Gewalt gegen die höherwertigen Menschen härter bestraft wird als gegen die minderwertigen Menschen. Solche Kampagnen sind ernstzunehmen, denn was Radikalfeministen heute propagieren ist morgen Gesetz. Wer etwa Feministen, die von einer „Rape-Culture“ sprechen, als Hysteriker abtut, muss erleben, dass auf Grund solcher Agitation Gesetze verabschiedet werden, die sexuell aktive Männer mehr oder weniger der Willkür ihrer Sexpartnerinnen ausliefert.

Zurück zu den Menschenfreunden: Sie sprechen von einem „Femizid“, wenn ein Mann eine Frau tötet – eine ist sich nicht zu schade, in einem Fall mit drei getöteten Männern und zwei Frauen von einem solchen „Femizid“ zu sprechen. Das lehnt sich an an „Genozid“ und ist damit kompletter Humbug. Bei einem solchen „-zid“ werden Tausende, wenn nicht Millionen aufgrund einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit ermordet. Das unterscheidet ihn in zwei Aspekten von einem Mord oder Totschlag im häuslichen Bereich: Erstens werden nicht „genug“ getötet, um von einem Genozid oder Femizid zu sprechen, zweitens ist es nicht so, dass hier eine Frau deswegen sterben musste, „nur weil sie eine Frau“ war, wie es anklagend heißt. Sie musste sterben, weil sie sich in einem hochproblematischen Beziehungsgeflecht befand. Ihr Mörder dachte sich nicht: „Ich töte jetzt weiße Frauen“ – womit das Kriterium „nur weil sie eine Frau war“ erfüllt wäre – sondern tötete aus anderen Gründen, wie etwa diesem hier. Nimmt man das Merkmal „Beziehung“ weg, aber behält das Merkmal „Frau“, hätte diese beispielhafte Frau nicht sterben müssen – womit sich die Gewalt nicht gegen „die Frau“ ansich richtete.

Obige Kampagne spricht davon, dass es in Deutschland dieses Jahres bereits zu 104 Morden an Frauen kam. Das ist ein sehr schlechtes Argument, um eine Epidemie, einen „Femizid“ herbeizureden bei einer Einwohnerzahl von 82.000.000, das sind 0,00045%, also verschwindend wenig: Deutschland ist auch für Frauen eines der sichersten Länder überhaupt. Um dennoch eine Frauenmordepidemie vorzutäuschen bedient man sich eines rhetorischen Tricks, man spricht von „Eine jeden dritten Tag“. So formuliert lässt sich die Propaganda leicht und eingängig verbreiten. Formeln wie „jede dritte“ oder „jede siebte“ wirken unmittelbar skandalös hoch und sind zudem einfach zu merken, weshalb dieser Trick auch gerne in anderen Bereichen angewandt wird (und häufig erstunken und erlogen).

Eine der Fragen, die sich mir beim Beurteilen dieser Propaganda als erstes stellt, ist, wieviele Männer eigentlich von ihren Partnerinnen ermordet werden. Denn Giftmord zum Beispiel ist eine weibliche Domäne und wird nur selten aufgedeckt. Aber auch im Hellfeld ist es sehr schwierig wenn nicht unmöglich, herauszufinden, wieviele Frauen ihren Partner ermorden. Zudem wird weibliche Täterschaft in der Regel oft schon in der Überschrift entschuldigt, wie etwa, sie konnte sich „nicht anders helfen“ (wohingegen Männer wohl immer eine Alternative sehen), für Frauen sei es eine Flucht aus einer unerträglichen Unterdrückung, ein „Befreiungsschlag“, Männer böse, Frauen gut – auf solchen Narrativen will man gegen „Männergewalt“ vorgehen und eine Tyrannentötung rechtlich installieren, die es Frauen erlaubt, ihren Partner zu ermorden, wenn sie angibt, er hätte sie unterdrückt. Es sind bereits Gewalttäterinnen und Mörderinnen davongekommen, weil sie sich genau darauf beriefen.

Bei meiner Recherche stellte sich raus, dass männliche Opfer systematisch unsichtbar gemacht werden. So hat etwa die hochseriöse Seite „Statista“ eine Auflistung, wieviele Mädchen ermordet werden, aber nicht wievielen Jungen dieses Schicksal ereilt. Es gibt eine Statistik zu Partnergewalt gegen Frauen mit allen Delikten von Mord bist verbale Drohung aber keine zu Partnergewalt gegen Männer. Dann gibt es noch mal eine Statistik zu weiblichen Todesopfern aber nicht zu männlichen. Offenbar ist Leiden und Sterben von Männern unwichtig, sind ja auch Abfall, wie Feministen wissen. Dieses Unsichtbarmachen hat System, wie auch aus einer Schilderung hervorgeht:

Ich hatte vor einigen Jahren (so um 2000 herum) beruflich mit einer Studie zu tun, die häusliche Gewalterfahrungen in Partnerschaften erforschte durch Befragungsmethoden. Durchgeführt durch eine deutsche Universität und finanziert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ministerin damals Christine Bergmann.

Mein Job dabei war, einige Datenaufbereitungen und statistische Analysen mit diesen Daten durchzuführen. Das Ergebnis war – was mich damals schon überrascht hat, ich war noch auf Stufe 1. – dass Gewalterfahrung in der Stichprobe ziemlich gleichverteilt war zwischen den Geschlechtern – und zwar auf allen Stufen der Gewaltintensitätsskalierung. Der Anteil der männlichen Befragten lag bei 30% in dem Sample.

Und dann rief mich ganz aufgeregt und verzweifelt eine Doktorandin aus dem Projekt an und sagte: „Wir müssen die Männer da raus nehmen, die gehören da nicht hinein“.

Ich war etwas überrascht und meinte, technisch sei das über Filter kein Problem, aber es würde mich etwas wundern, warum die männlichen Befragten nun nicht gezählt werden sollten.

Darauf kam sie ins Stottern und stammelte – es war wirklich so, das waren keine zusammenhängenden Sätze mehr – etwas davon, dass es ja eigentlich nur um Gewalterfahrung von Frauen ginge und die Männer da nur versehentlich hinein geraten seien.

Was mich sehr verwunderte. Weil ich den Fragebogen ja kannte, und da stand oben drüber „Gewalterfahrung in Partnerschaften“. Nicht „Gewalterfahrungen von Frauen“. Und vor allem, weil: Wenn von Anfang an nur auf Frauen eingegrenzt werden sollte, dann machte ja die Erfragung des Geschlechts der Befragten im Fragebogen keinen Sinn. Das hatte mich doch stark irritiert.

Und da fing sie dann an zu weinen und meinte zwischen den Schluchzern: Ihre Professorin habe ihr gesagt „die Ministerin will das so“ und „wir müssen die Männer rausnehmen“.

Ich war einigermaßen perplex. Es ist für mich bis heute ein Lehrstück, wie speziell in Deutschland bei diesem Thema „geforscht“ wird. Wenn die Ergebnisse nicht passen, dann werden einfach die Daten angepasst. Ich denke, über die wissenschaftliche Ethik eines solchen Vorgehens brauchen wir nicht weiter zu reden.

Was häusliche Gewalt angeht, lässt sich sagen, dass Frauen genauso prügeln wie Männer, nur dass sie bei Gewalt gegen Alte, Pflegebedürftige und Kindern vorne liegen – gegen die Schwächsten also – und dass sie nahezu nach Belieben misshandeln dürfen, ohne dass gegen sie vorgegangen wird oder dass ihre Opfer Hoffnung auf Hilfe hätten, denn Gewalt wird nur dann verfolgt und bekämpft, wenn sie sich gegen das Herrinnengeschlecht, den wertvollen Menschen, richtet – ist das vielleicht der Grund, weshalb ein Mann keine andere Hilfe weiß?

Und ist es eigentlich ein Andrizid, wenn auf den Schlachtfeldern Männer sterben müssen? Das tun sie, weil sie Männer sind. Was ist mit dem Andrizid von Srebrenica: 8000 ermordete Jungen und Männer, während Kindern und Frauen die Flucht aus der belagerten Stadt erlaubt wurde?

Weltweit sind Männer am häufigsten von Mord betroffen. Feministen, damit konfrontiert, „kontern“ das aber sofort auf recht schlaue Weise: Diese Männer werden ja von Männern ermordet! Die Logik ist also: „Mann tötet Mann, also Mann schuld, der solle mal an seiner toxischen Männlichkeit arbeiten!“ Nun, wenn in den USA ein Schwarzer ermordet wird, ist sein Mörder in der Regel auch schwarz. Einer aber, der jetzt die feministische Logik auf die Gruppe der schwarzen Menschen anwenden würde, müsste sich zurecht als Rassist beschimpfen lassen. Denn diese gewalttätige Kultur ist Ergebnis einer strukturellen Benachteiligung der Schwarzen. Als Schwarzer geboren zu werden führt zu weit weniger guten Chancen, ein gutes Leben führen zu können und auf die schiefe Bahn zu geraten. Nein, diese reflexhafte Antwort auf Gewalt und Mord gegen Männer zeigt nur eins auf: Nämlich dass dem Feministen das Leiden von Männern schlicht egal ist, er ist ein Sexist, eine Verkörperung des Empathy-Gaps. Damit führt der Feminist aber nur die herrschende Gleichgültigkeit gegenüber dem Leiden der Männer nur fort; nicht nur ihm, auch der Gesellschaft ist es egal, ob der Mann im Krieg, auf der Arbeit oder zu Hause stirbt. Feminismus stellt sich nicht gegen die herrschende Ordnung, er setzt sie fort und zementiert sie.

Rant: Hälfte der Macht

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Semikolon fordert:

Richtig: Frauen ohne wenn und aber die Hälfte der Legislative, Judikative und Exekutive zuzugestehen wäre das Minimum.

Wie vorhersagbar Feministen sind. Ich sprach bereits davon, dass Femis wie hypnotisiert auf die Chefetagen stieren und die Obdachlosen ignorieren.

Schon jetzt sind die meisten Obdachlosen, die meisten Selbstmörder, die meisten tödlich am Arbeitsplatz Verunglückten Männer. Schon jetzt wird im real existierenden Matriarchat den Jungen im Schulbetrieb das Leben versaut, es ist so pervers, das ihr IQ abnimmt (was noch teuer werden wird für die Gesellschaft, vor allem auch, weil die Mädchen nicht daran denken, die wichtigen wie harten Fächer zu belegen, sondern nur Rumlabern studieren, was aber zur Verelendung der deutschen Gesellschaft führen wird). Im real existierenden Matriarchat werden Jungen und Männer durch Frauen beschämt, wenn sie sich nicht auf dem Schlachtfeld abschlachten lassen, von solchen Frauen, die gleichzeitig für Gleichstellung eintreten – was für eine massive Macht der Frauen steht, denn dem „Unterdrücker“ ist es egal, welche Meinung die „Unterdrückte“ von ihm hätte – sie müsste für ihn die Haut hinhalten, nicht umgekehrt. Weiter haben Müttermonster die Macht, den Vater aus dem Leben ihrer Kinder auszulöschen. Frauen leben von Männern, diese füllen die Kassen, während Frauen sie leeren. Die Frau ist das allerorten gepämperte Geschlecht; in der Politik ist sie bereits jetzt überrepräsentiert, legt man die Parteimitgliedschaften zugrunde, in der Wirtschaft sieht es ähnlich aus. Es sind Quotenfrauen, und diese sind korrupt.

Aber all das ist in Ordnung, weil ja Herr Müller Müllmann Bundesbanker ist.

Es ist schon schlimm genug mit Männern an der Macht, mit Frauen wird es noch schlimmer. Denn Männer machen Frauenpolitik, Frauen machen noch mehr Frauenpolitik; Frauen interessiert es nicht, wenn ein Mann obdachlos unter der Brücke krepiert; Frauen sind asozial, sie kreisen allein um den eigenen Bauchnabel, für sie geht ihr eigenes Wohl noch vor Kinderwohl, auf der Titanic hatten Kinder und Männer die geringste und Frauen die größte Überlebenschance, so sind’se, die Frauen, wie schrieb zum Beispiel Antje Schrupp?

Du kannst abtreiben, das ist nicht sozial stigmatisiert. Du kannst auch das Kind bekommen und allein oder mit anderen Leuten großziehen. Es gibt dafür gesellschaftliche Unterstützung, du stürzt dadurch nicht in Armut. Oder du kannst das Kind zur Adoption freigeben, und auch dann erfolgt keine Stigmatisierung. Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären.“

Allein die Interessen der Frau, nicht die der Kinder, stehen im Mittelpunkt; Frau kann mit ihrem Eigentum das anstellen, wonach ihr gerade ist. Auf Seiten der Maskulisten findet man solche Perversionen nicht.

Also Semikolon, warum sollte man das unterstützen, was Du vorschlägst? Es ist nicht anzunehmen, dass die Welt dadurch auch nur ein Quantum gerechter wird – Frauen können auf herkömmlichen Weg in Machtpositionen aufsteigen, das aber ist mit Mühe verbunden, und Frauen sind seltener bereit, diese ein ganzes Leben lang aufzuwenden. Was bietest Du als Gegenleistung? Wird es den Männern dann irgendwo einfacher gemacht, wird ihre Lebenserwartung zunehmen? Werden dann auch Vätervereine nicht mehr ausgeschlossen, wenn Politikerinnen und Mütterlobbyistinnen über Neuregelungen des Sorgerechts debattieren? werden Frauen ihr ganzes Leben lang malochen und Geld und Kinder den Vätern geben? Weißt Du was ich denke? Es würde nur noch schlimmer. Frauen sind asozial, siehe Titanic, für Frauen sind Männer sind Nutzviecher, wie schreiben deine Geschlechtsgenossinnen, die Femischisten über das Menschenmaterial, das frau gerne verschleißen darf?

„Kein Wunder, dass sich die Natur für die Weibchen der Spezies mehr ins Zeug gelegt hat. Sie mussten zäher, widerstandsfähiger, einfühlsamer und sensibler sein als die Erzeuger ihrer Kinder. Männer waren, ebenso wie ihre Samenzellen, als billige, rasch austauschbare Massenware konzipiert, als Kanonenfutter oder menschliche Schilde bei gewalttätigen Auseinandersetzungen.“

Warum nicht eine maskulistische Revolution? Nach Jahrtausenden des Parasitentums am Mann ist es Zeit, Wiedergutmachung zu leisten! Einverstanden? Und wenn nicht, warum nicht?

Obdachlose und Chefs ganzheitlich betrachtet

Der Feminismus kann nur erklären, warum Männer (scheinbar) mehr verdienen und häufiger Chefs sind, aber er kann nicht erklären, warum Männer soviele Nachteile erleiden, wie etwa Suizid oder Obdachlosigkeit, was aber kaum Mitgefühl erregt.

Ein ganzheitlicher Ansatz kann das, und der lautet:

Die Menschen kümmern sich mehr um Frauen als um Männer.

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…deshalb müssen Männer anders als Frauen erfolgreich sein.

So sind Männer in der traditionellen Rollenverteilung bereit für die Frau zu sorgen. Kein junger Mann, der die Schule abgeschlossen hat und nun studieren oder sich ausbilden lassen will, denkt sich: „Und dann, wenn die Kinder kommen, bleibe ich zu Hause und lasse die Frau arbeiten“. Er tut es deswegen nicht, da er genau weiß, dass keine Frau dies mitmachen würde. Die Frauen sind mit der traditionellen Rollenverteilung – Frau am Herd, Mann im Bergwerkhöchst einverstanden, und das sind sie deswegen, weil Arbeit nur selten „Selbstverwirklichung und Karriere“ bedeutet, wovon privilegierte Frauen in Amüsierberufen ständig faseln sondern Mühsal, Entbehrung und Maloche – auch als Chefs übrigens, denn Chefsein erfordert jahrzehntelange Arbeit in Übervollzeit, ein Opfer, das Frauen weitaus seltener bereit sind zu erbringen. Feministen selbst räumen ein, dass Frauen mehr wert legen auf die „Work-Life-Balance“, also nicht soviel arbeiten wollen. Da Männer für Frauen sorgen, sind letztere weniger genötigt, sich in einer 70 bis 100-Stundenwochen zu verausgaben, um mal im Vorstand zu sitzen. Ein Privileg also sorgt für einen vermeintlichen Nachteil, eine weibliche Unterrepräsentanz in Chefpositionen, auch in der Politik, übrigens. Auch die Annahme, dass Frauen als Mütter durch Kinder „gehindert“ werden erweist sich als falsch, wie bereits Joan Bitterman als auch Birgit Kelle aufzeigten. Tatsächlich sorgen selbst beitragsfreie Kitas nicht zu mehr berufstätigen Frauen, was einfach daran liegt, dass entgegen der feministisch-neoliberalen Propaganda Arbeit kein Vergnügen ist – letztlich wollen Frauen seltener als Männer Chefs werden.

Da der Mann also nicht erwarten kann, dass ihm eine Frau das Leben unterhält, und es an ihm liegt, den Löwenanteil der Lebensgrundlage seiner Familie zu erwirtschaften, ist er einem erhöhten Druck zu arbeiten ausgesetzt. Wenn aber eine Gruppe einem erhöhten Druck ausgesetzt ist zu arbeiten, bedingt das, dass sie sich beruflich stärker engagiert und dass diese Gruppe dann eben auch mehr verdient und höher aufsteigt.

Ein weiterer Punkt ist, dass nur der erfolgreiche Mann attraktiv auf Frauen wirkt. Der Loser bekommt keine ab. Esther Vilar merkte mal an, wenn das nicht gelte, würde es auch mal vorkommen, dass eine schöne Frau auch mal einen armen Rentner heiraten würde, das aber passiert nie. Das ergibt einen weiteren Anreiz für den Mann, sich stärker zu engagieren als jede Frau und sich dem mörderischen Konkurrenzkampf mit anderen Männern auszusetzen.

Diese Bereitschaft der Männer für Frauen zu sorgen, führt dann auch dazu, dass eine Frau weniger gefährdet ist, bis ganz nach unten abzustürzen; die männliche Bereitschaft zur Sorge bildet einen weiteren Faden im sozialen Netz der Frauen, weshalb sie seltener durch die Maschen fallen, obdachlos werden oder in völlig ausweglosen Situation stranden, in welchen sie sich das Leben nehmen. Männer sind ein Segen für Frauen.

Diese Sorge trägt nicht nur individuell, in Form der Ernährerrolle, sondern auch kollektiv. Der Mann nimmt es klaglos hin, dass es unzählige Hilfs- und Förderprogramme nur für Frauen gibt, Frauenbeauftragte, Frauenquoten, ein ganzes Ministerium für alle außer Männer – auch ein Grund, warum Frauen seltener abstürzen, aber wohl nur folgerichtig in einer Gesellschaft, in der Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen. Männer finanzieren das alles, sie füllen die Kassen, während Frauen sie leeren. Weiterhin akzeptieren sie, dass die familiäre Macht bei den Müttern liegt, was auch nicht dadurch wett gemacht wird, dass Männer angeblich die „Macht im Berufsleben“ hätten, denn die meisten sind schlicht Befehlsempfänger. Das wiegt die ungeheure Macht, auch gegen den Willen des anderen Elternteiles entscheiden zu können, in welch familiären Verhältnissen man lebt – mit wem und mit wem nicht – bei weitem nicht auf. Frauen haben die Macht, und zwar auch die institutionelle.

Diese ganzheitliche Betrachtung kann also erklären, was die feministische Theorie nicht kann: Warum Männer sowohl ganz oben als auch ganz unten dominieren; ausführliche Fassung.