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Was Jungen und Mädchen lieber haben

Diese Grafik:

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…löste einen kleinen Sturm im Wasserglas aus. Erregte Kommentatoren, die sich darüber empörten, dass man doch die Kinder von heute nicht in solche Schablonen pressen könne. Dabei ist dieses Arbeitsblatt an Harmlosigkeit kaum zu überbieten und meiner Meinung nach auch dahingehend designt worden, die Jungen und Mädchen zur politische korrekten Erkenntnis zu verhelfen, dass sie sich kaum voneinander unterscheiden.

Denn bei den meisten genannten Punkten wird man wohl spontan annehmen, dass sie von beiden Geschlechtern gern ausgeübt werden, womit man den anvisierten Urteil: „Jungen und Mädchen sind gleich“ nahe kommt. Man hätte auch ganz andere Tätigkeiten wählen können: Reiten (Bei einem Reiterhof, den ich kenne, sind gefühlt 100% Mädchen unterwegs), Fußball spielen, mit Puppen spielen, mit Lego spielen, spielerisches Kräftemessen (Raufen), etc.

All diese Tätigkeit hätten sehr viel eindeutigere Antworten zu Tage gefördert, aus denen sich ergibt, dass Mädchen und Jungen eben doch grundverschieden sind, denn auch wenn es tobende Mädchen und puppenspielenende Jungen gibt, sind sie nicht repräsentativ, sieht die Realität im Schnitt anders aus.

Wenn der Genderist, für den es unerträglich ist, dass Jungen und Mädchen existieren und sich voneinander abheben, hier angekommen ist, macht er eine Genderdebatte auf: Alles nur Konstruktion und Erziehung! Es ist Erziehung, mit der man den Jungs erst sagt, sie sollen toben, um sie dann mit Ritalin ruhigzustellen!

Gesetz gegen Hass tritt in Kraft

Es ist so schön. Immer wieder und wieder treten einzelne kleine Verordnungen in Kraft, die die Bürgerrechte und den Schutz vor Willkür stärken. Es ist eine wunderbare Entwicklung hin zu mehr Freiheit und Abbau von Autokratie.

So jetzt auch ein weiteres Gesetz: Gesetze gegen Hass und zur Passwortherausgabe treten in Kraft

Darin heißt es:

Anbieter von Telemediendiensten wie WhatsApp, Google, Facebook, Tinder & Co. müssen sensible Daten von Verdächtigen wie IP-Adressen und Passwörter künftig an Sicherheitsbehörden herausgeben. Dazu kommt eine Pflicht für Betreiber großer sozialer Netzwerke wie Facebook, TikTok und Twitter, strafrechtlich relevante Inhalte wie Hassbeiträge, Terrorismuspropaganda oder Bedrohungen und Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs nicht mehr nur zu löschen, sondern parallel unaufgefordert –zusammen mit aussagekräftigen Internetkennungen inklusive Portnummern – ans Bundeskriminalamt (BKA) zu melden.

Was soll das sein: Hassbeiträge? Scharf definierte Rechtsverletzung oder ein Gummiparagraf mit dem Willkür ausgeübt und Verunsicherung in der Bevölkerung geschaffen wird? Das ist ein wesentliches Merkmal einer Autokratie: Man fühlt sich nicht sicher, man weiß nicht, womit man das Interesse von Polizei und Staatsanwaltschaft auf sich zieht, wegen was einem der Prozess gemacht wird, weshalb man gar nichts mehr macht. Haben Sie übrigens mitbekommen, dass die befristeten, sogenannten Antiterrorgesetze mit empfindlichen Einschnitten in die Bürgerrechte nun dauerhaft gelten? Die Qualenmedien berichteten nicht. Nicht relevant!

Die logische Fortsetzung ist ein Verbot von VPNs und anderen Anonymisierungsdiensten, womit anonyme Plattformen der Meinungsfreiheit wie diese hier unmöglich werden. Die Herrschaft wird von zwei Säulen getragen. Zum einen über Softpower, das heißt psychologische Kontrolle der Massen, und zum anderen über Hardpower: Überwachung und Verfolgung derjenigen, die aus der Reihe tanzen.

Billy Coen zum Begriff „Femizid“

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[Kontext: Femizid wird verstanden als die Auslöschung der Gruppe der Frauen]

Nein, die Endung zid bezeichnet nur eine Tötung, das Wort davor konkretisiert, wer getötet wurde. Lediglich bei Genozid ist die Auslöschung einer ganzen Gruppe gemeint.

Theoretisch ist tatsächlich jede Tötung einer Frau ein Femizid, wie auch jede Tötung eines Kindes ein Infantizid ist. Falsch und propagandistisch ist halt der Versuch der Femis, das Wort Femizid erst mit der vermeintlichen Bedeutung aufzufüllen, es würde eine Tötung einer Frau bedeuten, bei der das Geschlecht wesentlicher Grund und Motivator für die Tat gewesen ist, nun aber erkennbar das Wort wiederum IMMER verwendet wird, wenn eine Frau getötet wird, selbst wenn sie eines unter zahlreichen männlichen Opfern eines Amokläufers wurde.

Die objektiv korrekte Verwendung des Wortes Femizid wird durch die vorab erfolgte Aufladung und der damit beabsichtigten Suggestion, Frauen würden ständig und überall nur deshalb umgebracht, weil sie Frauen sind, falsch.

«Text me when you get home» – Männer sind wertlos

Ein Leidmedium schreibt:

Die Frustration eingefangen hat die britische Fitnessexpertin Lucy Mountain. Mit ihrem eindringlichen Instagram-Post mit dem Satz «Text me when you get home» (Schreib mir, wenn du zu Hause angekommen bist), hat Mountain für Tausende Frauen den Nagel auf den Kopf getroffen – ihr Beitrag hat fast drei Millionen Likes bekommen. Es sind nur sechs Wörter. Doch es handelt sich um eine kurze, aber vielsagende Textnachricht, die wahrscheinlich schon jede Frau verschickt oder erhalten hat. Der Satz macht die omnipräsente Angst um die Sicherheit von Frauen sichtbar – sich beim Nachhauseweg Sorgen zu machen, ist erschreckenderweise immer noch Standard.

…und macht damit deutlich, was es mit der aktuellen Propaganda auf sich hat. Was nicht deutlich wird, ist der sexistische Hintergrund dieser Kampagne, nämlich dass das Leben von Jungen und Männern nicht zählt, dass totgeschwiegen wird, wenn sie Opfer von Gewalt und Mord werden, denn davon sind sie häufiger betroffen. Die gesamte Kampagne dreht sich um jene Gruppe, die seltener betroffen ist. Es wäre zum Lachen wenn es nicht zum Verzweifeln wäre. Und Überraschung: Auch ich fühle mich mulmig, wenn ich nachts allein unterwegs bin, und dazu habe ich genau denselben Anlass wie eine Frau.

Ich wünschte, mehr Männer würden verstehen…

So? Ich soll also verstehen? Und ob ich verstehe. Ich verstehe, dass du eine Sexistin bist, die die Menschheit in lebenswerte und lebensunwerte Gruppen einteilst. Dass du dich einen Dreck dafür interessierst, wenn es die lebensunwerten erwischt – selbst wenn es männliche Kinder trifft, wie deutlich wird daran, dass du dir allein um „Frauen und Mädchen“ Sorgen machst.

Solltest du damit konfrontiert werden, dass die Öffentlichkeit für Männer ein gefährlicherer Ort ist, dann tust du das ganz schnell damit ab, dass die Täter ja auch Männer sind.

Um dieses Ablenkungsmanöver zu analysieren, lohnt es sich, den Blick auf eine andere Gruppe zu lenken, auf eine solche, die unter Schutz der Woken steht: Die Schwarzen. In den USA. Denn wenn dort ein Schwarzer stirbt, ist sein Mörder auch schwarz. Thema erledigt? Keine weitere Erörterung mehr nötig, da sie sich ja gegenseitig umbringen?

Um zu den Männern zurückzukommen: Wenn man bei einem männlichen Opfer auf das Geschlecht des Täters verweist, dann wird „der Mann“ als Tätergruppe definiert und das Opfer dieser zugeordnet: Das Opfer wird zum Täter gemacht, woraus sich erklärt, dass man als Mann auch mal zu hören kriegt, man sollte solche Opfererfahrungen als Gelegenheit sehen, über „toxische Männlichkeit“ zu meditieren.

Denn es geht um:

die Dringlichkeit der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch Männer

Im ersten Schritt werden Männer als Opfer ausgeblendet, im zeiten werden sie auf die Anklagebank gesetzt. Es geht also um eine Anklage und um die Verbreitung von sexistischem Hass. Es geht nicht um Schutz von Menschen vor Gewalt. Würde es darum gehen, müsste man auch Männer als potentielle Opfer inkludieren und dann würde auch eine sexistische Anklage gar nicht erst erhoben. Es geht also stattdessen um das Aufbauen und Pflegen eines Feindbildes; zum analogen Thema Vergewaltigung schrieb ich:

Anstatt also, dass man Frauen sagt, vorsichtig zu sein, soll man stattdessen Männern sagen, nicht zu vergewaltigen. Das macht ungefähr soviel Sinn, wie Hausbewohnern nicht mehr zu sagen, ihre Türen abzuschließen, sondern „Menschen“ zu sagen, sie sollen nicht einbrechen. Moment! „Menschen“? Welchen „Menschen“? Zigeunern etwa, oder wäre das rassistisch? Eben. Bei der Thematik „Einbruch“ – anders als bei Vergewaltigung – fehlt das Feindbild, fehlt der Feind, den man anklagen und gegen den man seinen Hass ausleben kann. Deshalb gibt es keine entsprechende Bewegung. Es geht nicht um Schutz der Opfer, es geht um Hass.

Übrigens werden auch in anderen Bereichen männliche Opfer ausgeblendet und weibliche betont, obwohl erstere ein Vielfaches ausmachen: Über manche Opfer redet man, über andere schweigt man, und somit kann man schön die Propaganda von „Femiziden“ als besonders ruchloses Verbrechen verbreiten. In der Folge werden Morde an Frauen, den wertvollen Menschen, besonders hart bestraft, und diese sowieso schon geläufige Praxis der Gerichte soll in Gesetze gegossen werden; der Mord an einer Arierin ist dann hochoffiziell ein besonders frevelhaftes Verbrechen.

Ich als Untermensch, der versteht, ziehe daraus Konsequenzen. Ich werde einer Arierin nicht zur Hilfe eilen, wenn ich Zeuge eines Angriffs werde. Denn wenn ich das täte, ginge der Angreifer vielleicht auf mich los, und wozu sollte ich meine Unversehrtheit riskieren in einer Gesellschaft, die mich in ihrem Namen alltäglich verhetzt, verleumdet, demütigt, als gering erachtet? Ach was schreib ich da. Natürlich würde ich helfen.

Zensiert: Brillantes Video zu Antirassismus

Das Konfliktmagazin kommentiert zu einem aktuellen Fall von Zensur eines Videos zum Thema Antirassismus (Lesezeit < 1 Minute), erfolgt mit dem lächerlichen Vorwurf der Urheberrechtsverletzung:

Charlotte Corday hatte sich Frau Amanis Format genau unter diesem Aspekt kritisch angeschaut und in ihrem Video die offensichtliche Doppelmoral aufgezeigt. Dazu war es natürlich erforderlich, Ausschnitte der Sendung zu zeigen und zu kommentieren. Ein völlig normaler Vorgang, der nach Logik und dem Zitatrecht eigentlich abgedeckt und für jede Art von Analyse unverzichtbar ist. Will man sich kritisch mit einem Text, Video oder sonstigen Erzeugnis auseinandersetzen, muss man es zeigen und zitieren, damit der Zuschauer weiß, dass man den Gegner nicht aus dem Zusammenhang reißt oder ihm Worte in den Mund legt. Frau Amani ist dieses Prinzip fundierter Kritik entweder nicht geläufig oder, was wahrscheinlicher ist: Es gefiel ihr schlicht und ergreifend nicht, kritisiert zu werden.

Das zensierte Video – „Enissa und ihre Freunde bekämpfen Rassismus mit … Rassismus“ – findet sich hier (40 Minuten):

Das zweite zensierte Video (90 Sekunden):

Über Hasspropaganda

In meiner Schulzeit wurde mir und meinen Klassenkameraden ein Nazifilm aus dem dritten Reich vorgeführt. Unseren Lehrern war es wichtig, dass wir – die zukünftigen Gesellschaftslenker – erkennen, wie Hasspropaganda arbeitet. Wir sollten geimpft werden gegen totalitäre Ideologien, damit ein solcher GAU, wie er die Naziherrschaft darstellte, niemals wieder möglich sein könnte: „Nie wieder“, wie es auf einem Mahnmal in mehreren Sprachen heißt.

Der Film „I spit on your grave“ erfreut sich unter Jugendlichen besonderer Beliebtheit. Auch und gerade unter solchen, die weit unter 18 sind. Sie können nicht erkennen, dass es sich hier um Hasspropaganda handelt, sie sind vielmehr begeistert über die bestialischen Szenen, in welchen Männer abgeschlachtet werden, wobei der Sadismus seine Grenzen nur in einem beschränkten Einfallsreichtum findet, wie man jemanden hinrichten kann, ansonsten: Splatter! Splatter! Splatter!

Dieser Film, der nur beispielhaft für eine ganzes Genre – dem Frauenkrimi – steht, gliedert sich in zwei Teile. Im ersten wird eine junge Frau auf das brutalste Opfer einer Gruppenvergewaltigung. Im zweiten Teil nimmt sie dann grausame Rache an ihren Peinigern. Der Film ist deshalb Hasspropaganda, da er den Hass gegen Männer schürt.

Um zu erkennen, dass es sich hier tatsächlich um Feindbildpropaganda handelt, lohnt es sich, die rassistische Analogie zu bilden. Man stelle sich einen Film vor, in welchem ein weißer Deutscher das Opfer eine Türkengang wird, also auf das brutalste von Monstertürken misshandelt wird, woraufhin das Opfer einen Tätertürken nach dem anderen abgeschlachtet, möglichst kreativ und grausam in den Tötungen – und ganz zurecht natürlich, denn schließlich erhalten hier die „Bösen“ nur ihre gerechte Strafe. Ein solcher Streifen wäre nur auf Nazi-Parties der Bringer, jeder andere würde den Rassismus sofort erkennen. Wenn es hingegen gegen Männer geht, dann ist es auf einmal in Ordnung, ja begründet ein ganzes Genre, wofür abgeschwächt „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“ stellvertretend steht.

Krieg ist angeblich eine reine Männerangelegenheit, wie man besonders bei der Schwarzer nachlesen kann. Frauen sei sowas fremd – aber nicht Feministinnen. Denn den Gegner – hier den Mann – zum Täter, Vergewaltiger und Monster zu stilisieren ist das Grundprogramm von Kriegspropaganda. Der andere ist der Feind, das Monster und überhaupt hat er auch zuerst angegriffen, man wehre sich nur: Es wird nur (!) zurückgeschossen, wie bereits und nicht nur die Nazipropaganda verkündete. Jeder wehrt sich nur, keiner ist von sich aus der Aggressor.

Das Interessante hierbei ist, dass Feministinnen stets behaupten, dass a) die Gesellschaft von Männern dominiert sei, und b) Männer Frauen hassen würden. Das Bemerkenswerte hieran ist, dass es hier keine Ressourcen gibt, um Hasspropaganda gegen Frauen zu verfilmen. Es gibt keine Filme, in welchen Frauen und Mütter als Monster gezeichnet werden, um sie daraufhin in aller Rechtschaffenheit abzuschlachten. Das ist kein Zufall, auch die Hasspredigerin Alice Schwarzer hat es offenkundig zur Millionärin geschafft, während die Männerfreundin Esther Vilar aus Deutschland fliehen musste. Es gibt nur ein Genre „Frauenkrimi“, in welchen Männer hingeschlachtet werden, aber kein Gegenstück dazu mit getauschten Geschlechtern.

Da sitzt sie also, die Feministin, schaut sich einen teuer produzierten Film an und stellt sich keine Sekunde lang die Frage, wie sowas eigentlich möglich sein kann, in einer Gesellschaft, die so ist, wie sie von Feministinnen gezeichnet und interpretiert wird – denn hätten Feministinnen Recht, wäre sowas nunmal nicht möglich.

Ich bin ein Diener des Bösen

Über mich wurde bereits das vernichtende Urteil gefällt, ich wäre ein Frauenhasser. Und das ist im Gegensatz zum Urteil, man sei ein Männerhasser tatsächlich etwas, was den Ausschluss aus dem Diskurs zur Folge hat – Hass auf Männer geht in Ordnung, auf Frauen nicht. Zu diesem Vorwurf habe ich hier Stellung bezogen. Kurz: Diesen Verdacht errege ich auch dadurch, dass ich einen nüchternen Blick auf die Frau pflege, während im Mainstream die Frauen als die besseren Menschen gelten, egal, was sie tun oder lassen, sei es Mord, Kinderfolter oder Vergewaltigung. Dieser Kontrast zwischen Verherrlichung im Mainstream und meiner realistischen Perspektive kann dazu führen, dass man mich für einen Frauenfeind hält. Andererseits schreibe ich auch mal in Phasen großer Wut über die Geschlechter, ich bin also ein „Angry Man.“

Zu letzterem habe ich bereits Feedback erhalten, und zwar in beide Richtungen. Mir wurde bereits gesagt, dass ich mit meiner Wut eine Zielscheibe abgebe, wenn ich ausfallend und beleidigend werde. Aber mir wurde ebenfalls gesagt, dass die „Leidenschaft“, mit der ich schreibe, gefalle, das wirke authentisch.

Lucas Schoppe hat in „Gleichberechtigung beginnt zu zweit“ – ein Beitrag von Feministen und Maskulisten zum Geschlechterfrieden übrigens – dargelegt, dass das, was man sich alltäglich mit Männern leistet, sich nicht mit Frauen erlauben darf – letzteres wird verurteilt. Das ist auch so eine Ungerechtigkeit, die mich wütend macht, klüger aber wäre es, das zu berücksichtigen.

Es stellt sich mir aber die Frage: Bringt uns Diplomatie weiter? Das Leid für Kinder und Väter bspw. – der entsorgte Elternteil leidet schon mal bis in den Suizid darunter – tritt seid Jahrzehnten auf, dennoch verbessert sich die Situation so gut wie gar nicht. Erst jüngst hat die Justizministerin unverheirateten Vätern Gleichberechtigung verweigert, kurz darauf dieselben Väter als Unterhaltszahler nochmal verstärkt zur Kasse gebeten und dann noch oben drauf eine Frauenquote eingeführt, während sie obdachlose Männer nicht mit dem Arsch anschaut und Frauenfeindlichkeit aber nicht Männerfeindlichkeit gesondert erfassen will. Was also bringt Diplomatie?

Man nehme bspw. diesen meinen Artikel: „Was Kinder wollen“ Er enthält ein ernstes Anliegen, nämlich massives Leid von Kindern und Vätern zu bekämpfen in einer Gesellschaft, in der täglich 400 Kinder und Väter getrennt werden. Das passiert wegen einer erheblichen Schieflage der Macht zwischen Müttern und Vätern. Es bleibt aber nicht bei einem Apellcharakter, an das Appellieren an Fairness, Gerechtigkeit, stattdessen fange ich auch an, massiv gegen Frauen bzw. Mütter zu schießen. Sowas sorgt natürlich für verhärtete Fronten, und das meine ich damit, dass ich ein Diener des Bösen bin: Mein Engagement verbessert die Situation nicht. Ich trage mit solchen Artikeln nicht zum Geschlechterfrieden bei, sondern zum Geschlechterkrieg. Aber ich liebe die Frauen, mir ist an einem gedeihlichen Miteinander gelegen. Es betrübt mich bspw., wenn ein Mann dahin kommt, Frauen nicht mehr wie ein Gentleman alter Schule zu helfen. Das Gift wirkt, Frauen und Männer entfernen sich immer mehr von einander, und ich bin nicht das Gegengift, wenn ich mit Wut auf ein Thema losgehe.

Ich bin unentschieden. Einerseits möchte ich mich nicht verstellen. Ich will meine Wut artikulieren, so wie es Feministen ganz selbstverständlich tun und die dafür Beifall und Fördergelder erhalten. Andererseits träume ich von einer Welt, in der sich Frauen und Männer lieben – unter fairen Bedingungen.