Archiv der Kategorie: Allgemein

Voss: Ich habe Indien entdeckt. Die Einwohner sind Indianer. Ich bleibe dabei!

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Axel Voss ist von seiner Internetkenntnis her nicht in der Lage die Gegenargumente nachzuvollziehen und er ist auch nicht gewillt. Außerdem ahnt er, dass, wenn er es täte, es im Widerspruch zu den von seinen Verwerterlobbyisten gewünschten Artikeln stehen würde.

Er begreift auch nicht, dass es einen Konflikt mehrer Rechtsgüter gibt, bzw. er setzt das Urheberrecht, eher das Verwertungsrecht höher als Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit, Freiheit von Satire, Freiheit von Wissenschaft und Forschung etc.

Im übrigen liegt ihm nichts an einem Schutz des Internets, weil es für ihn keinen Wert hat. Er persönlich kann auch gut ohne Leben. Er schließt von sich auf andere. Diejenigen, für die das Internet einen Wert hat gehören nicht zu seinem Bekanntenkreis, sind ihm fremd, und gehören damit eher bekämpft.

Der Fall Axel Voss ist hoffnungslos. Man hat den Bock zum Gärtner gemacht.

Tux

Sexistische Algorithmen?

Ein Tweet, zu blöd, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Screenshot_2018-12-13 mensch aber männlich on Twitter

Erstmal: Es gibt kein „Patriarchat“.

Und zweitens: Algorithmen „denken“ erstmal geschlechtsneutral. Wenn irgendein Algorithmus auf die Frage nach bspw. „Führungskräften“ mehr Männer als Frauen ausspuckt, dann liegt das daran, dass Führungspositionen nur zu 30% von (Quoten-)Frauen belegt werden.

Damit ein Algorithmus auf die Fragen nach den größten Erfindern, Sportlern, Philosophen etc. mehr Frauen nennt, damit sie „sichtbar“ gemacht werden, wie es im Szenejargon heißt, müsste man ihm Sexismus erst beibringen. Das heißt, man müsste ihm erst künstlich den Unterschied zwischen Männlein und Weiblein beibringen und ihn anweisen, letztere zu bevorzugen. Das ist: Sexismus, nach Szenejargon aber nur „positive Diskriminierung“ oder „positive Aktion“.

Dieses Beispiel zeigt besonders schön, wie Staatsfeminismus funktioniert: Zuerst wird ein nicht vorhandener frauenfeindlicher Sexismus behauptet, um dann männerfeindlichen Sexismus zu installieren. Erst wird behauptet, es existiere eine gläserne Decke, um dann per Frauenquote Männer zu diskriminieren. Erst wird behauptet, Männer würden Frauen sexuell belästigen, um dann männerfeindliche Frauenermächtigungsgesetze zu installieren, die Männer weiblicher Willkür ausliefern. Erst wird behauptet, es gebe eine „Rape-Culture,“ um dann Gesetze zu durchzusetzen, die jeden sexuell aktiven Mann mit einem Bein im Knast stehen lässt. Erst wird behauptet, die Sprache diskriminiere Frauen, um sie dann zu entstellen.

Alles ist Sexismus, deshalb muss man auch überall gegen Männer vorgehen, nicht nur bei Algorithmen.

Carnofis: Pochen auf Unabhängigkeit

Ein Kommentar, zu treffend, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Carnofis:

„Es geht darum, dass wir auf Kooperation angewiesen sind und dass wir selbst dabei auch kooperationsbereit sein müssen.“

Das Fatale am Feminismus ist, dass er suggeriert, Männer seien auf die Kooperation von Frauen angewiesen, diese aber nicht auf die der Männer.
Tatsächlich dürfte es exakt anders herum sein. Abgesehen von Kinderkriegen und Milchgeben wüsste ich nichts, was Männer nicht könnten.
Dieses permanente Pochen auf Unabhängigkeit wird am Ende dazu führen, dass Frauen in einer entsolidarisierten Gesellschaft nicht mehr selbstverständlich damit rechnen können, von Männern ohne Gegenleistung durchgefüttert zu werden.
Die Zukunft ist dank Feminismus für Frauen weit schwärzer, als für Männer.

Matze und Billy Coen: Kleine Männer und feministische Doppelmoral

Matze dokumentierte eine Reihe liebreizender Äußerungen von Frauen über kleine Männer, wie z.B. diese hier:

weiterhin ein Video, wonach man sich kein Urteil über übergewichtige Frauen erlauben und sie selbstverständlich auch nicht danach fragen dürfte.

Billy Coen kommentiert:

Aufgrund der von dir als Beispielen gebrachten, wirklich schon ekligen Art, wie sich über kleine Männer lustig gemacht bzw. gar deren Existenzrecht in Frage gestellt wird (mal ehrlich, geht’s eigentlich noch widerlicher?), ist der Vergleich damit, mit welcher Selbstverständlichkeit man(n) sich aber natürlich NICHT in ähnlicher Weise über dicke Frauen äußern darf, naheliegend. Aber man muss es ja noch nicht mal so vergleichen. Bei dem Thema des Umganges mit dicken Menschen ist ja dieser Doppelstandard bereits inhärent. Denn was man bei diesen ganzen Fat-Acceptance-Spinnern klar beobachten kann: es geht immer nur darum, dass es gefälligst MÄNNERN nicht zuzustehen hat FETTE FRAUEN (und wir reden da nicht von „normal“ übergewichtigen, sondern in der Regel hochgradig adipösen Frauen) unattraktiv zu finden.

Kämen Männer, die so fett sind, dass sie sich ohne Probleme komplett nackt ablichten lassen können, weil eh alle „kritischen“ Stellen in jeder erdenklichen Pose jederzeit von ihrem Bauchfett verdeckt werden, auf die Idee, Frauen in Onlinekampagnen aufzufordern, sie gefälligst sexy zu finden, käme die Sache wohl jedem maximal lächerlich und weltfremd vor. Kommt aber solch ein Schwachsinn von Frauen, wird ihm gar in einschlägigen, überregionalen Journaillen eine wohlwollende Bühne bereitet.

Es geht eben nicht darum, dass fette Menschen nicht als unattraktiv wahrgenommen werden dürfen. Es geht immer nur um ausschließlich fette Frauen. Wahrscheinlich aus demselben Grunde wie sowieso fast überall: die fetten Männer sind gewiss für ihre Statur immer selbst verantwortlich, die fetten Frauen sind hingegen gewiss arme Opfer und völlig unschuldig an ihrem Aussehen.

Ich habe den Frauenstreik überlebt!

Geehrte Patriarchen,

liebe Genossen,

gestern brach alles zusammen, denn es war Frauenstreik. Ich habe zwar überlebt, indem ich mich von Hundefutter ernährte, aber an das Verfassens eines sonst üblichen samstäglichen Blog-Artikels war nicht zu denken, weshalb heute auch keiner erscheint.

Ihr mögt vielleicht verzagen angesichts der aufständischen Weiber, aber ich rufe euch zu: Wir mögen schwanken aber das Patriarchat besteht!

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Wegen des Frauenstreiks wurde gestern der Müll nicht abgeholt und auch sonst lief nix mehr.