Archiv der Kategorie: Allgemein

Popcorn mit Wonder Woman

„Ui, eine starke Frau, da fallen Männer die Schwänze ab!“ so hämen gerne Feministen, die nichts von Männern verstanden haben und stattdessen lieber ihr Feindbild pflegen. Nachdem „Wonder Woman“ in den feministisch dominierten Medien gefeiert wurde, wäre ich fast nicht reingegangen, entschied mich aber dann doch dafür, da ich Superhelden-Filme mag. Meine Befürchtungen erfüllten sich nicht. Anders als andere Produktionen kam dieser Film ohne männerfeindliche Botschaften aus. Etwas, das in feministischen Produktionen häufig anzutreffen ist, fehlte gänzlich: Nämlich das Männer erniedrigt werden, damit die Heldin im Kontrast dazu umso fabelhafter erscheint. Das ist der entscheidende Unterschied etwa zu Ghostbusters: In der verunglückten Fortsetzung des Kultfilms sind alle Männer Trottel, Sadisten oder solche, die sich in die Hosen machen. Wonder Woman hingegen hat kein Problem mit starken Männern, die auch heldenhaft sind, ja sogar ihr Leben opfern, um das anderer zu retten. Der Zuschauer würdigt es: Ghostbusters war ein Flopp, Wonder Woman ist ein Erfolg – weil dieser Film sich den Vereinnahmungen durch Sexistinnen entzieht und zeigt, dass der Kurzschluss „Starke Frau = Feministin“ nicht zutrifft.

Fazit: Leichte Unterhaltung, großes Popcornkino.

Alltagserfahrung

Krankenhausaufenthalt. Ich unterhalte mich mit einem liebenswürdigen Senior und dabei kommen wir schnell auf die Geschlechterdebatte zu sprechen. Ich empfehle ihn ein Buch namens „Sind Frauen bessere Menschen?„. Daraufhin fängt er an zu Lachen und meint dann heiter: „Das glauben die inzwischen!“

Sehr abwechslungsreich, sich mit einem Zeitzeugen zu unterhalten. Die Theorie von der unterdrückten Frau konnte er nicht bestätigen. Seiner Erzählung nach waren diese Frauen keine Jammerariensängerinnen wie Feministinnen heutzutage, sondern Menschen, die mit beiden Beinen im Leben standen, die Dinge anpackten und auf die man bauen konnte. Das Bild der armen, willenlosen, unterdrückten Hascherl wird ihnen nicht gerecht.

Welttag der genitalen Selbstbestimmung

Morgen, Sonntag den 07. Mai ist Welttag der genitalen Selbstbestimmung, Fiete dazu:

Hat schon wer mkitbekommen, daß morgen Welttag der genitalen Selbstbestimmung ist?
Gerade bei Lotosritter drüber gestolpert:
https://lotoskraft.wordpress.com/2017/05/06/welttag-der-genitalen-selbstbestimmung/

Der verweist auch gleich auf die passende Website:
https://genitale-selbstbestimmung.de/

( Bei der Unterstützerliste muß man seine Toleranz ziemlich hochfahren, da sind einige ziemlich eklige Trittbrettsurfer aufgesprungen. Aber egal, der Inhalt wird dadurch nicht unwichtiger. )

Ein Offener Brief an die Bundeszentrale für politische Bildung

Lucas Schoppe hat einen sehr diplomatischen Brief an die Bundeszentrale für politische Bildung geschrieben. Ich hoffe auf einen Erfolg, habe aber wenig Hoffnung. Die BpB ist gewiss nicht ganz so schlimm wie andere Institutionen im Feminat, man denke an das „Bundesforum gegen Männer“ – aber auch dort wird man vermutlich sofort mit Abwehr reagieren: „Interesssen von Männer?! Von den despotischen Machthabern!? Selten so gelacht!“. Tut mir Leid, wenn das verbittert klingt.

Dennoch: Feministinnen, die bekanntlich die besseren Argumente haben, können wieder zwei beliebte Strategien fahren, diesen Brief zu torpedieren:

  1. Man schreibe die BpB an und erkläre ihr, der Brief entstamme einer kleinen Gruppe fanatischer, rechtsradikaler Frauenfeinde die zurück in die 50er wollen (mindestens).
  2. Man gebe sich als Maskulist aus und verzapfe die schlimmstmögliche Hate-Speech und Trollerei.