Archiv der Kategorie: Arbeit

Traumjob Prinzessin

Äh, nein. Einfach nur nein. Prinzessin ist der absolute Traumjob. Man ist wunderschön. Man wird geliebt und verehrt. Man ist reich. Man hat keine ernsten Sorgen. Man gehört zum Adel. Man wird mal einen Prinzen heiraten. Man muss nicht arbeiten.

Warum also feinden nicht nur die Stinker von „pink stinks“ Mädchen an, die gerne Prinzessin spielen?: „Du stinkst!“ Warum wollen sie Frauen ihr Glück streitig machen? Denn oh ja: Die Frauen werden unglücklicher mit der um sich greifenden Wucherung des Feminismus‘, denn mehr und mehr Frauen ereilt das alte Schicksal der Männer: Sie müssen arbeiten. Also richtig jetzt und nicht nur in der Familie sein, was als „Arbeit“ gewertet wird.

Weil sie einen schweren Minderwertigkeitskomplex pflegen. Der Mann steht nämlich entgegen der Propaganda ganz gut da. Ach was: Neben diesem Weltenbauer und Sternenfahrer verblasst das weibliche Geschlecht, das höchstens mal Huckepack mitdarf. Und da für Feministen die weibliche Würde erst dann hergestellt ist, wenn die Frau dasselbe leisten wie der Mann, muss man Männer schon als Jungen sabotieren und Frauen zur Maloche zwingen:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Die Prinzessin leistet zu wenig, erfindet zu wenig, bedeckt sich mit zu wenig Ruhm indem sie gegen den Drachen kämpft, um im Märchenbild zu bleiben. Der Prinz kämpft gegen den Drachen – und das soll in Zukunft die Frau selber machen. Also jetzt nicht in echt. Bestrebungen Frauen dorthin zu bringen, wo es wirklich gefährlich ist, gibt es nicht. Männer bleiben unter sich, wo es schmutzig und hart zugeht, wo man aufgerieben wird. Frauen putzen die Klos, Männer die Kanäle, aber dafür ist neuerdings deren Chef eine Frau.

Also in echt jetzt kämpfen Frauen nicht gegen den Drachen. Aber es gibt ja auch noch die Sagenwelt, die Mythen und die phantasievollen Erzählungen. Es gibt Hollywood. Da rettet dann die Prinzessin den Prinzen und kämpft selbst gegen den Drachen. Sie posen also nur in woken Gutenachtgeschichten und vor der Kamera. In echt setzen sie sich nicht der Gefahr aus, schwere Verbrennungen zu erleiden. In der Wirklichkeit sieht das dann so aus, dass sie als Quotenoffizierin auf der Landkarte den Ort markiert, wo dann Männer, und nur Männer, ihre Unversehrtheit riskieren. Das ist Gerechtigkeit im Matriarchat, in dem die Frau aber kaum mehr ist als ein elender Kretin.

Frauen in Männerjobs: Weiche IT

Geklaut:

Die Quote der Frauen mit technischem Berufsabschluss liegt bei ca. 14%. Wenn man 50% Quote in der Firma haben will, muss man die Differenz 36% mit den bekannten „Quereinsteigerinnen“ belegen, die diese Fachausbildung nicht mitbringen.

Diese machen z.B. in der IT dann die „weichen“, „weiblichen“ bzw. die sozialen Themen z.B.

-Robotik: Wie muss ein Roboter aussehen, damit der Mensch mit ihm ko-operiert (Gestik, Mimik, Kulleraugen, NICHT Sensorik, Aktorik, Programmierung, Mechanik usw,)

-Künstliche Intelligenz: Wie kann man neuronale Netze diskriminierungsfrei gestalten? (Anm. yx: Siehe auch hier)

-Mensch- Maschine-Schnittstelle: Wie soll die Bedienoberfläche aussehen z.B. bei Datingportalen (War mal eine Radiosendung mit einer Frau, die damit promoviert hat.)

Wenn es wirtschaftlich eng wird, konzentriert sich die Firma wieder auf die „harten“ technischen Themen.

Hässliche Frauen

In meiner alten Klasse an der Schule gab es ein Mädchen, welches wirklich hässlich war, und verschärfend kam hinzu, dass sie zu Übergewicht neigte, vermutlich weil sie als eine emotionale Esserin ihren Kummer über ihre Hässlichkeit mit Essen erstickte, so wie ein Säufer eben seinen Kummer ertränkt. Aber: Sie war Klassenbeste.

Dieses Mädchen konnte nicht darauf hoffen, dass sie mal einen Mann kennenlernt, der sich in sie verliebt und dann für sie arbeiten geht. Ihr muss klar gewesen sein, dass wenn sie ein gutes Leben wollte, es in ihrer Verantwortung lag, die Grundlage dafür zu schaffen – dass sie sich also anstrengen musste. Ich bin sicher, sie hat inzwischen ihren Doktor gemacht.

Esther Vilar spricht davon, dass hässliche Frauen nicht dadurch korrumpiert werden könnten, dass ihnen ein Mann einen leichten Ausweg aus der Notwendigkeit zum Arbeiten bietet. Sie sind also direkt dem Überlebenskampf ausgesetzt, wie der durchschnittliche Mann auch. Das sah Vilar als charakterbildend an und stimmte hierbei sogar mir Simone de Beauvoir überein, die beklagte, die Schonung der Frau führe dazu, dass sie nicht wie der Mann „Transzendenz“ entwickeln könne.

Wichtig hierbei ist, dass die hässliche Frau daran nicht zerbrechen darf. Sonst kann ein toxischer Charakter entstehen, der vom Hass auf Männer aber auch auf Frauen getragen ist. Auf Männer, da sie sich nicht für sie interessieren; und auf Frauen, da sich Männer für sie interessieren – man frage einfach mal schöne Frauen nach Mobbing durch ihre Geschlechtsgenossinnen. Vielleicht politisieren sie ihre Frustration, ihren Hass und werden Feministinnen. Dann entsprechen sie der Lebensweisheit, dass die größte Agitation gegen „sexuelle Belästigung“ von genau den Frauen ausgeht, die selbst kaum was mitbringen, ein Sexobjekt zu sein – es ist faszinierend, wie oft das zutrifft.

So ist es auch kaum verwunderlich, was man in der PickUp-Szene lernt und auch meine Erfahrung ist: Nämlich, dass weniger attraktive Frauen aggressiver auf Annäherungsversuche reagieren. Sie schützen einen verletzlichen Kern und geben sich so unfreundlicher, um einen auf Distanz zu halten, weil man in der Nähe Schaden nehmen könnte.

Wenn sie aber nicht am Leid über ihr unvorteilhaftes Äußeres zerbrechen oder ihre Seele von Hass vergiftet wird, dann hat eine hässliche Frau gute Voraussetzungen, ein echter Charakter zu werden, ein echt feiner Kerl. Dann könnte man bei ihr was finden, das vielen anderen, Männern wie Frauen, abgeht: Innere Werte.

Über weibliche Arbeitsmoral

Aus Anonymisierungsgründen keine Quellenangabe.

Es ist mir weiterhin unklar, warum Unternehmen so erpicht darauf sind, Frauen einzustellen. Welchen Mehrwert hat das? Bei mir im Unternehmen passiert es regelmäßig, dass sich einige Damen mehrmals im Monat wegen „Frauenproblemen“ krank schreiben lassen. Unsere letzte Ausschreibung für eine Leitungsposition hat natürlich eine Frau gewonnen. Zwei Monate später war sie schwanger und musste ersetzt werden. Ein sehr guter und fähiger Kollege hat dummerweise eine Affäre mit einer Kollegin angefangen. Selbstverständlich hat das nicht lange gehalten und er hat das Unternehmen verlassen, während sie den ganzen Tag nichts anderes tut, als mit Kaffee in der Hand herumzulaufen. Unsere Personalabteilung ist voll mit Frauen und versendet regelmäßig gegenderte Motivationsschreiben mit lustigen Tierbildern. Glücklicherweise gab es noch keinen Vorfall wegen sexueller Belästigung. Mein Chef hat mir aber durch die Blume mitgeteilt, dass das Unternehmen finanzielle Rücklagen und rechtliche Ressourcen bereitgestellt hat, für den Fall der Fälle.

Ich bestreite nicht, dass Frauen arbeiten können. Aber ich verstehe nicht, dass Unternehmen sich ein Bein ausreißen, um Frauen zu rekrutieren. Ich sehe den Benefit einfach nicht. Männer sind nach meiner Erfahrung loyaler, arbeitssamer, effizienter. Allein schon deshalb, weil sie arbeiten müssen. Und weil sich viele von ihnen tatsächlich durch Einsatz für die Sache auszeichnen. Bei Frauen habe ich dagegen immer das Gefühl, der Beruf ist lediglich ein Zeitvertreib.

Die Kassiererin, die ihr Glück nicht zu schätzen weiß

Freitagseinkauf. Ich führe einen kleinen Smalltalk mit der Kassiererin und ob sie Morgen, also Samstag, arbeite. Sie meint „Leider ja“ und beschwert sich, dass sie malochen muss.

Ich erkläre ihr in Übereinstimmung mit der feministischen Hohepriesterin Simone de Beauvoir, dass sie sich glücklich schätzen dürfe, dass sie arbeiten und sich emanzipieren könne. Auch erläutere ich ihr detailliert, dass die Frauen auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking festgeschrieben haben, dass jede Frau zu jeder Zeit ihres Lebens einer Arbeit nachzugehen habe, um sie zu befreien. Nachdem ich so ihre Sicht auf ihr Leben geändert habe, ist sie glücklich, dass sie nicht zu Hause zwischen Kinder, Küche, Kirche versauert.

Ich wünsche ihr trotzdem ein schönes Wochenende.

Boris von Heesen: Empathiemangel und keine Ahnung: „Was Männer kosten“

Was sagen wir zu einem toxischen Schwarzen im Knast? Na, dass ihm sein toxisches Schwarzsein schadet und er das gefälligst ablegen soll, weil das eine Menge Kosten verursacht!

Noch da? Ok. Nein, das sagen wir natürlich nicht. Hier übt man Empathie und berücksichtigt, dass sie es schwerer als Weiße hätten. Hier zieht man eine andere Karte, nämlich: „Wenn Du wissen willst, wer in einer Gesellschaft benachteiligt ist, schau dir an, wer im Knast sitzt!“ Genau diese Sichtweise auch bei Frauen, die bekanntlich (nee, eher doch nicht) mehr Gewalt gegen Kinder ausüben, einschließlich Mord; das sind alles arme Opfer, die waren, sind überfordert.

Das macht man nur bei Schwarzen und Frauen, nicht bei weißen Männern, denen gegenüber ist man kalt; wenn sie zum Beispiel der Härte ihres Daseins durch Drogen zu entfliehen suchen, machen Empathiekrüppel einen Wettbewerb darum, ihnen daraus noch zusätzlich einen Strick zu drehen, nicht nur bei dem Thema Straffälligkeit oder Drogen, sondern z.B. auch bei Suizid („selber Schuld wegen toxischer Männlichkeit“) oder Arbeitsunfällen. Betrachtet man eine bestimmte Gruppe wohl- oder doch übelwollend? Will man tatsächlich helfen, oder übt man sich in Vorwürfen?

Kommen wir zu Boris von Heesen, der die Kosten durch solche und anders betroffene Männer ausrechnet und dafür auf den Arm darf.

Also dazu erstens: Männer erarbeiten knapp den ganzen Reichtum einer Gesellschaft. Warum nicht mal darüber schreiben und die Frauen kritisch fragen, wann sie sich an dieser Mühe zu beteiligen möchten, anstatt nur zu nehmen und zu nehmen? Denn es ist eine Mühsal, es ist Arbeit, und Arbeit ist nichts gutes, etwas, wozu man Strafgefangene verdonnert und wovon man im Paradies befreit ist. Das ist die „Struktur“, das „Patriarchat“, von der von Heesen ständig faselt: Der Mann arbeitet. Ist dazu gezwungen.

Was ist Sklaverei? Das ist eine Praxis, in der der Sklave für den Sklavenhalter arbeitet. Was ist Patriarchat? Das ist, wenn der Mann für die Frau arbeitet.

Das ist bei Feministen aber keine Sache, sie denken nicht an das hier:

sondern faseln wie besoffen davon, dass Arbeit „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeuten würde, Arbeit ist für sie das:

Wie sich Feministen Arbeit vorstellen.

So auch der Nullblicker von Heesen:

Um ihren Karrieretraum zu leben, überzeugen Mütter ihre Partner, auf eine Teilzeitstelle zu reduzieren und sich um die Kinder zu kümmern.

Ja, dass sie nicht arbeiten wollen, sondern nur träumen, wussten wir. Danke. Und ganz schlechter Deal für den Mann. Denn Frauen vermeiden es nicht nur bei der Partnerwahl, nach unten zu heiraten, dieselbe Haltung dahinter ist auch Anlass zur Scheidung, wenn er weniger verdient. Denn die Frau verwirklicht sich im Eigenheim wie z.B. auch ein Nils Pickert. Ob letzterer seiner Frau auch einredet, dass er das große Opfer in diesem Spiel ist, weiß ich nicht. Ich tippe auf Nein. Wenn aber die Träumerin merkt, der Konkurrenzkampf ist hart, darf sie sich über gläserne Decken beklagen und wird dann in der Quotensänfte an die Spitze getragen, wo sie ihre Macht nutzt, um Männer zu schädigen.

Kinder und Jugendliche befreien sich vielleicht mithilfe gendersensibler Erziehung mühsam von Rollenstereotypen, die ihre Entfaltungsfreiheit limitieren. Junge Männer beginnen zaghaft, sich für die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der SAGE-Berufe (Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Erziehung und Bildung) zu interessieren.

Äh, Nein. Gendersensible Erziehung erzieht Jungen zu Verlierern und schädigt sie massiv, indem sie verhindert, dass sie sich positiv als Jungen und Männer identifizieren können. Denn Männlichkeit ist schlimmer als was Hitler gemacht hat. Ein Junge ist eher an Technik interessiert als ein Mädchen und er entfaltet sich, indem er sich so ausrichtet #notall. Ich kenne umgekehrt eine, die hat von Mechanikerin auf Krankenschwester umgesattelt. Teures Späßchen, Frauen und Männern Berufe einzureden, die ihnen nicht liegen, um die Minderwertigkeitskomplexe von Feministinnen zu bekämpfen, die sich eine Vermännlichung des weiblichen, und eine Verweiblichung des männlichen Geschlechts wünschen.

Weil sexuelle Befriedigung oft über harten, penetrierenden Sex definiert wird.

Genau! Der Mann nimmt, die Frau gibt! Sie schenkt ihm ihre Jugend, weshalb er sich schuldig macht und ein Leben lang Alimente zu zahlen hat. Ich sag’s euch: Diesen milliardenschweren Deal werden Frauen niemals aufgeben. Und im Übrigen stehen auch Frauen auf penetrierenden Sex, für den dem Mann hier ein schlechtes Gewissen gemacht werden soll.

Ich gebe ab an die fulminante Apokolokynthose, die sich ausführlich mit diesem Dreck beschäftigt:

Das Patriarchat kontrolliert die Medien, um die Menschen zu kontrollieren, um Rollenklischees durchzusetzen und insbesondere Männer öfter einzusperren, unter Drogen zu setzen, härter arbeiten und früher sterben zu lassen und dafür „die“ Gesellschaft zahlen zu lassen. Wie lange werden sich Frauen das gefallen lassen?

Ihre Perspektive bestimmt die sozialen Hierarchien unserer Welt.

Zum Sherry bei Lotti – Wo sind die Männer?

Paul-Hermann Gruner: „Frauen und Kinder zuerst“, Seite 63

Männer sind nicht da. Sie sind irgendwo weg. Aber wo sind sie? Dieses Themas nahmen sich auch viele fortschrittliche Buchverlage an, die in den achtziger Jahren alle miteinander Frauenbücher, Frauenbuchreihen, Frauenpublikationen und Frauin-der-Gesellschaft-Serien auflegten. Eine tolle Zeit. In den Magazinen zu diesen Buchreihen, in Werbebeilagen und Zuführartikeln wurden «Frauenwelten» geschildert. Mitunter sogar, was typischerweise darin fehlt: Männer. Das Werbemagazin des Rowohlt-Verlages stellte 1997 neue Frauenbücher so vor: «Starke Frauen, freche Bücher: Pia Frankenberg, Francine Prose und Milena Moser erzählen mit viel Witz und Scharfsinn Geschichten aus einer exotischen Welt: dem Frauenalltag.» Es geht also exotisch zu. Immerhin. Beispielsweise so: «Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Vormittag, kurz nach 11 Uhr bei Rosa im Supermarkt oder in irgendeinem unterbezahlten Job, nachmittags mit Marion Meierhans strickend am Kinderspielplatz und, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, auf einen kleinen Sherry bei Lotti. Nur die Männer sind immer gerade ganz woanders.» Die irgendwo senkrecht in der Luft stehen bleibende Frage, wo sie denn nun sind, die Männer, wird im Folgenden leider nicht aufgeklärt. Die geneigte Leserin hat allerdings ausreichend Anlass, blitzschnell zu assoziieren: Männer? Nicht da? Wo sind die wohl: Kneipe, Fitnesscenter, Fußballplatz, Bordell. Wo sonst. Stimmt aber nicht. Die Männer sind, ganz banal, bei der Arbeit. Das kann an jedem Wochentag schlüssig nachgeprüft werden. Nicht etwa nur in den Werkhallen und Büros, nicht etwa nur bei Rosa im Supermarkt, sondern am «Vormittag, kurz nach 11» in jeder beliebigen Fußgängerzone jeder beliebigen Stadt. Machen Sie die Probe aufs Exempel: Laufen Sie achtsam, mit ganz weit geöffneten Augen durch Ihre Stadt, kurz nach elf. Frauen jeden Alters sind unterwegs, Vorschulkinder und die Senioren. Männer im besten Verwendungsalter sind nicht anzutreffen – höchstens als nicht Verwendungsfähige (obdachlos, arbeitslos, invalide) oder als Angestellte, die an und in der Fußgängerzone arbeiten. Die eigentliche Insinuation von «Männer sind immer ganz woanders» ist aber die, dass sich Männer immer irgendwie um was herumdrücken: Nicht da sein, woanders sein, das «würgt» den «Kerlen» so richtig eins rein, aber schließlich ist das konkrete Opferperspektive und außerdem klingt es schließlich auch viel giftiger, als zuzugeben, dass die Männer «bei der Arbeit» sind und gerade die Kohlen hereinholen für Marion Meierhans samt Söhnchen, Töchterchen und Hündchen. Und letztlich auch für den Sherry bei Lotti. Aber es wäre zu ehrlich, zu banal, das so kundzutun. Andersherum wirkt es doch viel knackiger, «frecher», richtiggehend «stark». Und das freut die «starken» Frauen und die wenigen verbliebenen schwachen. Weil sie ja doch die ganze Arbeit machen, wie wir von der Frauenbewegung wissen. Allerdings reicht es noch zu einem Sherry bei Lotti – «egal, wann».

Siehe auch: «Was treiben Männer eigentlich so?»

Staubsauger

Es klingelt, ich gehe zur Tür und öffne sie. Dort steht ein gemütlich wirkender Mann in einem nicht allzu teuren Anzug mit Vollbart und einem kleinen Bauch. Er strahlt mich an und wünscht mir einen schönen Tag und ob ich einen Miele-Staubsauger hätte.

Vertreter. Was ein Scheißjob. Menschen behelligen, weil man ihnen irgendwas verkaufen will, muss, wobei die meisten abweisend reagieren, was einem auf’s Gemüt schlägt.

Ja, ich habe einen. Er bietet mir eine kostenlose Inspektion an. Da sage ich doch nicht Nein. Während er den Sauger fachmännisch zerlegt, merkt er an, dass dieses Modell nicht über einen Allergiefilter verfügen würde wie die neuen Entwicklungen aus dem Hause Miele und die zu wirklich günstigen Konditionen zu haben sind. Ich habe kein Interesse aber lade ihn zu einem Kaffee ein. Er sagt nicht Nein.

Während er am Kaffee nippt wird er zutraulich. Er erzählt mir, wie das bei ihm Zuhause läuft. Sein Lohn ginge auf ein Konto, zu das er aber keine EC-Karte habe. Die habe nur seine Frau, die ihm ein Taschengeld gebe.

Ok. Soll ich dem gemütlich wirkenden Mann, der so freundlich-naiv guckt, einen Vortrag halten? Was für ein gottverdammter Dreck das ist, dass der Mann zu einem Leben in Arbeit gezwungen ist – was kein Privileg ist -, dass er den größten Anteil seines Einkommens an die Familie abgibt, während ihm gleichzeitig überall erzählt wird, er sei es, der in diesem miesen Geschlechtervertrag der große Gewinner wäre, der privilegierte Mann, vielleicht noch Frauenunterdrücker?

Er guckt mich gutmütig an.

6.500 tote Männer zur WM in Katar

Der Tagesschau ist es einen kleinen Bericht wert, dass 6.500 Wanderarbeiter unter den grausamen Arbeitsbedingungen in Katar gestorben sind. Kein einziges Mal fällt das Wort „Männer“. Es sind eben nur Angehörige des nachrangigen Geschlechts und somit ist es auch kein Skandal. Undenkbar, dass man bei 6.500 zu Tode geschundenen Frauen einfach so zur Tagesordnung übergehen könnte. Undenkbar, dass man ihr Geschlecht unsichtbar gemacht hätte. Es hätte international Proteste und Schweigeminuten gegeben, die Spiele würden boykottiert werden.

Erinnern Sie sich noch an die nationale Debatte, weil eine Frau ein unerwünschtes, schlechtes Kompliment erhielt? Sowas ist wichtig! Und demnächst wieder: Frauen besonders betroffen, weil sie Wasser holen müssen, während die fiesen Kerle in den vollklimatisierten Büros sitzen… oder so.

Weiterlesen: Die Tagesschau über einen Andrizid

Kurze Anmerkung zur Wehrpflicht: „Was passiert, wenn in Deutschland Krieg herrscht? Sollen nur Männer kämpfen?“

Hierzu, der Autor stellt fest, dass hierzulande der – wie man sich allgemein einig ist – Abschaum noch zum Kriegsdienst verpflichtet werden kann und will dann dem Mann ein Strick daraus drehen, dass er männlich ist – also kampftauglich. Nun, Frauen sind gebärtauglich, als lasst uns zur Zwangsschwängerung schreiten, um Deutschland zu retten. Nicht ein, sondern das weibliche Privileg wird dann mal wieder in der gewohnten Manier zum Nachteil umgedeutet, und der lebenslange Zwang zur Maloche zum Privileg, weshalb man dann den Mann noch mal verpflichten kann, so:

Entsprechend bedeutet die Erziehung vom Jungen zum Mann traditionellerweise eine zumindest annähernde Entkopplung von der Empathie mit sich und anderen. Diese wird quasi an die „fürsorgliche“ Frau outgesourced beziehungsweise weitergereicht.

Schon Esther Vilar merkte an, dass Frauen nicht das empathische Geschlecht wären, denn wenn es so wäre, Frauen könnten die Männer nicht so skrupellos ausbeuten. Und die großen Werke der Weltliteratur, die überwiegend von Männern stammen, bevor die Frauenquote zugeschlagen hat, zeigen, dass Männer zu enormer Einfühlsamkeit fähig sind.

Und dass Männer härter zu sich sind – was nicht bedeutet, dass man empathielos ist -, hat ganz viel mit ihrer Ausbeutung zu tun. Ein Mann, der seinen Gefühlen nachgibt funktioniert nicht richtig, sei es für die Arbeit oder auch den Kampf.

Dabei war die sogenannte Care-Arbeit (also das Sich-sorgen um die Familie) schon vorher keinesfalls gleich auf Vater und Mutter verteilt. . Das heißt, Frauen waren mit 4 Stunden und 13 Minuten pro Tag deutlich länger mit Erziehungs- und Haushaltsaufgaben beschäftigt als Männer (2 Stunden und 46 Minuten).

Alle Arbeiten zusammengenommen, arbeiten Männer mehr. Und Frauen wollen es so – weshalb es auch fraglich ist, das Zusammensein mit den eigenen Kindern als „Arbeit“ zu bezeichnen, denn keine kämpft vor Gericht darum, diese lästige „Arbeit“ an den Vater abzugeben. Sie betreiben Selbstverwirklichung, wenn sie sich den Kinder-wunsch, der sehr stark ausgeprägt sein kann, erfüllen. Und ein Vater, der sein Leben lang malochen geht, und den Löwenanteil seines hart erarbeiteten Verdienstes an Frau und Kinder abgibt, leistet einen Dienst nicht für sich, sondern für seine Familie, denn Arbeit ist kein Privileg. Frauen sind nicht bereit, diese undankbare Rolle zu übernehmen – wird er arbeitslos und ist auf einmal sie die Haupternährerin der Familie, was passiert dann? Antwort: Sie lässt sich scheiden, weil sie ganz schnell das Gefühl hat, dass sie die Dumme ist, die von ihrem Mann ausgenutzt wird.

Sei es in Kriegs- oder Friedenszeiten: Der Mann wird von der Frau bis in den Tod ausgebeutet – und dafür wird er noch mit Dreck beworfen. Was ich vor dem Hintergrund von einer Wehrpflicht nur für Männer halte, muss ich wohl nicht mehr ausführen.