Archiv der Kategorie: Arbeit

LKW-Fahrer und Systemrelevanz

Die Rechnung kommt spät, aber sie kommt. Mitten im Lockdown hieß es von mir (ich schäme mich so für diese schamlose Eigenwerbung):

Man nehme systemrelevante Berufe, die von Frauen dominiert werden, blende die männlich dominierten aus und folgere: Die Frauen rocken den Laden. Mir jedenfalls ist es unverständlich, wie hirnverbrannt, wie korrumpiert, wie ideologisch verblendet man sein muss, um so essentielle Berufe wie Technik (Strom!) oder Güterverkehr auszublenden.

Während sich LKW-Fahrer ohne Probleme zu Kassierer umbilden lassen, geht das umgekehrt nicht. Brummifahrer ist ein extrem harter und fordernder Job, was aber nicht in das Erbsenhirn von Ferministen vordringt. Und er ist systemrelevant. Ohne sie bricht buchstäblich das ganze System zsusammen. Nicht nur in Deutschland fehlt es an diesen essentiellen Arbeitern, besonders hart trifft es England. Die, die man vergessen hat, mit Missachtung straft, fehlen, und nun kommt es zu Engpässen – Benzin und anderer Güter werden knapp. Deshalb betteln die Briten nun darum, dass man doch bitteschön diesen Scheißjob übernimmt, wobei man in der Anrede auch das Gendern nicht vergisst: „Dear Sir/Madam“. Es ist ein Hohn.

Brummifahrer sind moderne Sklaven, während ideologietrunkene Feministen allen ernstes meinen, ihre Arbeit wäre mit der von Erziehern vergleichbar, ja „gleichwertig”. Diese Ideologie fährt das System gegen die Wand.

Money-Quotes zu den Härten dieses Berufs:

Über Wochen leben die Fahrer auf drei Quadratmetern. Einer wie Bartek muss von der Zahnpasta über den Wasserkocher bis zum Saft oder Bier für den Filmnachmittag alles dabei haben, einschließlich Toilettenpapier. Manche Fahrer haben sogar Campingkocher dabei. Wenn es kalt wird, hocken sie neben den Rädern, schützen sich mit Pappe gegen den Wind, und machen sich, wie auf dem Campingplatz, etwas zu essen, während ihre Frauen zuhause allein die Kinder groß ziehen, die ihre Väter im Zwei- oder Vierwochenrhythmus neu kennenlernen. Wie sich das anfühlt für einen wie Bartek, dessen Junge erst vier ist? Jeden Tag, sagt er, vermisse er ihn, suche er nach einem guten Job in Polen. Ein bisschen Fußball spielen mit dem Jungen kann er nur, wenn er mal frei hat.

Nicht selten bringen sie sich und andere in Lebensgefahr. Schwere Unfälle passieren fast jeden Tag, mehr als 19 000 waren es laut Statistik 2016, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden.

Die Infrastruktur dort [auf dem Rastplatz]? Zwei Dixi-Klos.

Die Tristesse des Trucker-Daseins wird selten zu Worten und Geschichten. Schon weil die wenigsten osteuropäischen Fahrer Fremdsprachen können. Sie ist zu erahnen, wenn man Fotos von Frauen und Kindern auf den Smartphones der Fahrer sieht. Wenn man die Sonntags-Langeweile auf den großen Rastplätzen fast zu greifen können meint. Wenn Asphalt und Beton über Wochen zum Lebensraum werden und der Geruch von Gummi und Diesel dessen Atmosphäre.

Was treiben Männer eigentlich so?

Kommentare, zu schön, um sie in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Beweis:

Ich habe mal ein YT-Clip von einer Feministin eingerahmt in ihre aufwändige Wohnzimmerdeko gesehen, die sich ähnlich über Männer beklagt hat. Das einzige, das Männer tun würden, wäre morgens das Haus zu verlassen und abends wiederzukommen.
Die war so egozentrisch, dass sie sich nicht mal vorstellen konnte, dass der Mann zwischen Abfahrt und Ankunft womöglich irgendwas macht. Zum Beispiel erwerbsarbeiten, damit das große Wohnzimmer und die Deko bezahlt werden können.

Billy Coen:

Wie sich Feministen Arbeit vorstellen.

Eine solche Form von Realitätsferne lässt tief blicken, was diese Frau in ihrem Leben bislang selbst geleistet haben dürfte. Wahrscheinlich kommt die aus gut situiertem Hause und hat sich einen Mann gesucht, der mindestens eben so gut situiert ist, wie ihre Eltern. Anders kann man es sich nicht erklären, wie sie offenbar – zumindest lässt sich ihre Einstellung nicht anders erklären – in ihrem ganzen Leben noch keine Sekunde in Kontakt mit echter Arbeit gekommen sein kann.

Das heutige Verhältnis von Reallöhnen zu Lebenshaltungskosten (natürlich nicht zu vergessen auch der gestiegene Mindestwohlstandsanspruch in der Gesellschaft) lässt es für viele Familien gar nicht mehr zu, sich über das klassische Alleinverdienermodell über Wasser zu halten. Viel mehr dieser Umstand – und nicht etwa feministisches „Empowerment“ – hat dafür gesorgt, dass die Erwerbsquote von Frauen in den letzten Jahrzehnten so angestiegen ist. Die Frauen wollen es nicht unbedingt mehr als früher, sie MÜSSEN es schlicht weit häufiger.

Wie konnte sich aber dieses Narrativ vom faulen Mann, der morgens das Haus verlässt und bis zum Abend seine Frau mit den unerträglichen Belastungen von Haushalt und ggf. Kindern alleine lässt, so gesellschaftlich etablieren – vielleicht nicht in dieser Grobschlächtigkeit wie von dir beschrieben, aber dennoch am Ende des Tages kein Bisschen weniger dämlich?

Liegt es an der Diskurshegemonie finanziell selbst gut abgesicherter – nahezu immer über andere, vorzugsweise einen Mann – feministischer Tratschtanten, denen längst alle Bühnen offenstehen, um ihre nabelbeschauenden Gefühligkeiten in Endlosschleife in die Welt zu ventilieren? Aber warum haben so wenige Männer dann einfach mal das Rückgrat, für sich und ihre eigene Würde einzutreten, einfach mal auf den Tisch zu hauen und zu sagen: „Haltet das Maul, ihr weltfremden Plärrtanten! So, wie ihr uns darstellt sind wir nicht. Wir sitzen nicht den ganzen Tag nur mit unseren „versoffenen“ Kumpels rum und lassen es uns gut gehen. Wir verdienen Geld für unsere Frauen und Kinder und das mit Arbeit, die so hart ist, dass ihr durchalimentierten Hexen es euch im Leben gar nicht vorstellen könntet.“? Warum begeben sich so viele Männer reflexartig in die Büßerpose und übernehmen noch zu ihrem deutlichen Plus an Erwerbsarbeit auch noch freiwillig die Hälfte (oder gar mehr) der Hausarbeit? Das MUSS doch jeder merken, dass das nicht gerecht sein KANN.

Unter vielen anderen Beispielen ist auch dieser Umstand einer, der es für mich dermaßen grotesk macht, dass es so viele Menschen gibt, die allen Ernstes meinen, unsere Gesellschaft als ein Patriarchat bezeichnen zu können. Eine Väterherrschaft, in der bedingungslos die äußert subjektive Wahrnehmung der Mütter als einziger Bezugspunkt zur Beschreibung der „Wirklichkeit“ hergenommen wird, in der Väter folgen- und widerspruchslos niedergemacht und alles was sie leisten negiert werden kann und in der die angeblichen Herrscher all dies auch noch stoisch über sich ergehen lassen? Ehrlich jetzt??? Nach der Logik müsste man wohl die Südstaaten der USA vor 1865 erst Recht als ein „Sklaviarchat“ bezeichnen… oh, all die armen, unterdrückten Großgrundbesitzer!

Sie darf nicht ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten… die eigentliche Frage.

zehnter_ochse:

„ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten“

Ob es irgendwann erlaubt sein wird, dass der Mann ohne die Erlaubnis der Frau aufhören kann zu arbeiten?

Siehe auch:

Konnte der Mann der Frau verbieten, arbeiten zu gehen?

Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – Die Hölle für Frauen?

So stirbt die Liebe.

Der Pate der Männerbewegung, Warren Farrell, warb in „Mythos Männermacht“ (kostenloser Download) um Verständnis für Frauen, die sich am Arbeitsplatz sexuell belästigt fühlen. Das entspricht seinem Verständnis, dass er dort Feminist ist, wo Frauen benachteiligt sind, und dort Maskulist, wo Männer benachteiligt sind. Dennoch hat er hier einen Bock geschossen, indem er dem Märchen aufgesessen ist, dass Frauen ausschließlich über ihr Äußeres beurteilt würden und permanent sexueller Belästigung ausgesetzt wären.

Es ist die Hölle.

Er führt dazu Beispiele an, um dieses angebliche Drama den Männern verständlich zu machen:

  1. Zum Beispiel den Vater, der sich von einer Sozialarbeiterin beurteilen lassen muss, ob er ein guter Vater sei, die ihm dann aber Komplimente wegen seinen starken Händen macht, die gut zum Handwerk geeignet wären (aber nicht zur Säuglingspflege).
  2. Oder wo Männer zur Demonstration vor ein Tribunal allein aus Frauen gestellt werden, die sie abfällig und allein über das Äußere beurteilen – und die dann in Tränen flüchten.
  3. Oder der Kollege, der PinUps in seinem Büro hängen hat. Manche Frauen hängen dann in Reaktion darauf Bilder von durchtrainierten Männern mit Waschbrettbauch auf, was aber ein Fehler sei, es bestätige Männer in ihrer Einschätzung. Sinnvoller wäre es, so Farrell, Bilder von erfolgreichen, sehr reichen Männern aufzuhängen, zum Beispiel von Steve Jobs oder Bill Gates. Dann könnten Männer das Gefühlt der Unzulänglichkeit, das Frauen angesichts von PinUps befiele, nachempfinden.

Denn wenn 1. die Sozialarbeiterin auch würdigt, dass der Vater den Säugling gut wickelt, ist das Kompliment über männliche Hände kein Problem mehr. Und wenn die Zustände so schrecklich sein sollten, dass Männer tränenaufgelöst flüchten, wenn sie dieses harte Los selbst zu spüren bekommen, dann würden Frauen öfter zu Alkohol greifen, öfter Selbstmord begehen und sich ganz gewiss nicht sexy geben mit figurbetonter Kleidung, die mehr enthüllt als verdeckt und auch ansonsten nicht ein offensiv sexuelles Verhalten an den Tag legen – auch am Arbeitsplatz; Mobbing gibt es genauso gegen Männer. Auch würden Frauen den Männern nicht sagen: „Macht uns Komplimente, sagt uns, dass wir schön sind! Wir mögen das!“ und zwar als Antwort auf Feministinnen, die Männern verbieten wollen, „Äußerungen über das Äußerliche zu machen“. Auch reduziert sich der gesamte Umgang miteinander nicht allein auf solche Äußerungen sondern macht nur einen kleinen Teil aus. Komplimente sind eingebettet in sonstiger zwischenmenschlicher Interaktion, in der auch ihre sonstige Arbeit entsprechend gewürdigt wird. Sie wird also nicht ausschließlich über das Äußere beurteilt – oder gibt es da sonst nichts anderes?

Und was das dritte Beispiel angeht: Natürlich, wenn mir das Bild eines Milliardärs vorgehalten wird von einer Frau, an der ich vielleicht auch noch Interesse habe, dann ist das Scheiße für mich, aber sollte ich das Recht haben, ihr das zu verbieten oder noch besser mit einer Schmerzensgeldklage Erfolg haben? Sollte sie gefeuert werden? Oder ist das einfach eine Härte im Leben, die man akzeptieren muss, so wie es eben Härten gibt, wie zum Beispiel, dass bestimmte andere Menschen einen höheren Wert auf dem Partnermarkt haben? Und dass Männer nicht das geringste Problem damit haben, wenn Frauen ihrerseits Bilder von durchtrainierten Typen aufhängen, zeigt ja auch, dass dahinter keine böse Absicht steckt.

Bevor die Hysterie der sexuellen Belästigung die Welt eroberte, gingen sehr viele Eheschließungen auf Kennenlernen am Arbeitsplatz zurück, und dabei wird man auch „geshakert“ haben. Heute unterbinden das viele Unternehmen aus Angst vor horrenden Geldstrafen: So stirbt die Liebe, die Geschlechter entfremden sich, es baut sich eine unsichtbare Mauer zwischen ihnen auf; die Folge dessen, dass Männer aus Sicherheitserwägungen auf Abstand gehen, sich nicht mehr unbefangen mit Frauen auseinandersetzen können, denn das könnte sie vernichten. Farrell berichtete schon vor Jahrzehnten, wie die Definitionsmacht in Sachen sexueller Belästigung – sexuelle Belästigung ist das, was die Frau als sexuelle Belästigung empfindet – Einzug in die Rechtsprechung hielt:

Von Männern weitgehend unbeachtet, dehnte der Staat die rechtliche Definition von sexueller Belästigung weiter aus: Von jetzt an galt alles als »feindselige Arbeitsatmosphäre«, was eine Frau als solche definierte. Männer verschlossen die Augen davor, bis der Fall von Clarence Thomas sie zwang, den Kopf aus dem Sand zu ziehen. Sie mußten nun feststellen, daß eine Unterhaltung über Pornographie bereits als sexuelle Belästigung definiert werden konnte. Wer einen schmutzigen Witz erzählte, eine Angestellte »Schätzchen« nannte oder einen längeren Blick auf den kurzen Rock einer Kollegin richtete, machte sich bereits schuldig. Verstößt das Erzählen eines schmutzigen Witzes bereits gegen das Gesetz? Ja. Und ein Blick? Ja, auch. Und eine Angestellte mit »Schätzchen« anreden? Ja. All das ist wider das Gesetz, wenn es einer Frau gegen den Strich geht und wenn es ein Mann ist, der das »Delikt« verübt. Gelten die rechtlichen Vorgaben denn nicht für beide Geschlechter gleichermaßen? Manche ja, viele nicht.

Und Arne Hoffmann hält fest:

Dass Frauen das Recht haben, wie eine Lady behandelt zu werden (so sie es denn wollen), auch wenn sie sich nicht wie eine Lady benehmen, ist inzwischen auch gerichtlich gestützt. 1987 entschied ein Berufungsgericht der USA, dass von einer Frau verwendete »obszöne Ausdrucksweise mit einem sexuellen Unterton« sie nicht daran hindere, gegen dasselbe Verhalten von Männern Beschwerde einzulegen. Die Klägerin war eine Flugbegleiterin, die ebenso für ihre »offene Ausdrucksweise« wie für ihre kleinen Scherze bekannt war, etwa einen Dildo in den Briefkasten ihres Vorgesetzten zu legen, einem Kollegen eine Tasse Urin als Drink zu servieren oder mit einer eindeutigen sexuellen Einladung in den Schoß eines Piloten zu greifen. Sie legte Beschwerde wegen sexueller Belästigung ein, nachdem ein Pilot, mit dem sie zu tun hatte, schmutzige Limericks vortrug und vor ihr auf die Knie ging, während er so tat, als würde er an ihrem Schoß schnuppern. Die juristische Botschaft solcher und ähnlicher Entscheidungen ist klar: Da nur das jeweilige »Opfer«, also in der Regel die Frau, das Recht hat zu entscheiden, ab wann eine Grenze überschritten ist und wann noch nicht, kann sie jederzeit beschließen, dass ihr Kommentar noch innerhalb dieser Grenzen lag, aber seiner nicht mehr. Den meisten Frauen ist diese Doppelmoral selbst klar, und einige benutzen sie, um ihre männlichen Kollegen damit aufzuziehen: »Ich kann Dinge sagen, die du nicht sagen kannst, nicht wahr?« Weniger lustig ist es, wenn gegen Männer Ermittlungen eingeleitet werden, weil sie schmutzige Witze erzählten, die man Frauen ohne weiteres durchgehen lassen würde – wie im Fall eines Kapitäns der US-Küstenwache, der aufgrund kriminalpolizeilicher Ermittlungen wegen von ihm erzählter Witze Selbstmord beging. („Sind Frauen bessere Menschen?“ Seite 227)

Die Macht der Frauen

Ein Kommentar:

Auch ohne in Führungspositionen zu sein, haben Frauen oft die „Macht“ in den Unternehmen.
Beispiel Automobilindustrie. Dort finden sich viele Frauen in den „typisch-weiblichen“ Unternehmensbereichen wie

1. Teamassistenz (früher „Sekretärin“)
2. Personalentwicklung
3. werksärztlicher Dienst (Gesundheitsmanagement)
4. Rechtswesen
5. interne Kommunikation (werksinterne Mitarbeiterzeitschriften/Intranetartikel)
6. Materialsteuerung

In den „harten“ Bereichen Produktentwicklung/Konstruktion und Prozessentwicklung (z.B. Montagetechnik) sind weniger Fauen, aber trotzdem erstaunlich viele.

Die Machtpositionen sind:

zu 1. Wenn man eine Berufswege-/Karriereplanung hat z.B. als Ingenieur, braucht mann einen guten Draht zu den „Hierarchien“ also den Chefs obendrüber. Das geht meist nur über den Umweg über die „Assistenz“. Dort sitzt „Sie“. Wwenn man bei ihr „verkackt“ hat, kann man seine Berufswegeplanung erstmal auf Eis legen.

Deshalb wird genau darauf geachtet, ob der Chef sie „mitnimmt“, wenn er z.B. befördert oder versetzt wird, ober ob sie „dableibt“. Wenn er sie mitnimmt, kann man sich wieder Hoffnung machen, weil dann eine „Neue“ kommt.

zu 2. Bei der Personalentwicklung sind fast paritätisch Frauen tätig, meist als Wirtschaftspsychologin. Diese bestimmen z.B. im Rahmen der Personalrekrutierung (Bewerbungsverfahren, Assessmentcenter), wer überhaupt „reinkommt“ ins Unternehmen.

ZU 6. Materialsteuerung ist fast nur weiblich besetzt. Diese Abteilung koordiniert die Zulieferungen (z.B. über LKW) an das Automobilwerk, meistens Industriekauffrauen. Als Ingenieur braucht man oftmals Einzelteile aus der aktuellen Zulieferung für Befundungszwecke o.ä.
Dazu muss man sich mit „seiner“ Materialsteuerin gut verstehen, da die Ausschleusung einer Teilmenge aus dem Lieferprozess ein Sonderaufwand für sie ist. Ansonsten kann sie einem das Leben schwer machen.

Als Fazit:

Frauen bestimmen, ob man

1. überhaupt „reinkommt“ (Personalwesen)
2. „hochkommt“ (Assistenz/“Chefsekretärin“)
3. effektiv arbeiten kann (Materialsteuerung)

Und das alles ohne Führungstätigkeit der Frauen.

Mehr Frauen: Besser für Arbeitnehmer, schlechter für Arbeitgeber

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

„Es ist in ihrem Interesse [viz. im Interesse männlicher Arbeitnehmer], wenn möglichst viele Frauen mit ihren positiven Auswirkungen auf solche ungesunden Konkurrenzverhältnisse nach oben kommen, da dann auch Männer nicht mehr so viel arbeiten müssen.“

In dem Bereich, wo ich arbeite – Life science industry -, trifft das zu einem erheblichen Teil zu. In meinem Bereich arbeiten zunehmend Frauen. In der Abteilung, in der ich im Augenblick tätigt bin (als externer Berater), bin ich der einzige Mann. Und das merkt man an der Arbeitsweise hier in der Firma sehr deutlich.

Wenn ich das vergleiche mit der Arbeitsweise vor etwa 20 Jahren – das ist schon ein großer Unterschied. Könnte man grob so beschreiben: es wird weniger gearbeitet, es wird leichter gearbeitet, es wird langsamer gearbeitet, es wird umständlicher gearbeitet.

Finde ich gut. Aber mit einer wesentlichen Einschränkung: Es ist gut für die Leute, die in diesem Bereich tätig sind. Es ist nicht gut für die Firmen, in denen diese Entwicklung stattfindet. Weil, die Produktivität nimmt natürlich rapide ab. Ebenso geht die Innovation runter. Und trotzdem werden im Life Science-Bereich vergleichsweise gute Gehälter gezahlt.

Mein Eindruck: alles haushoch überbezahlt. Viel zu teuer. Aber wieder ein Vorbehalt: Vielleicht macht man ja im Life Science-Bereich so viel Profit – z. B. mit Corona-Panik -, dass man davon auch mal jede Menge Geld an unproduktive Mitarbeiter weitergeben kann oder zumindest sollte. Kann ich nicht beurteilen. Vielleicht sind die Profite einfach so hoch, dass Unproduktivität gut bezahlt werden kann und werden muss?

Kommentar yx: Warum bloß werden Frauenjobs (angeblich) schlechter bezahlt? Rätsel in der Finsternis…

Was notwendig wäre, um meine Meinung zu ändern

Ich habe mir ja mal die Frage gestellt, wie ich entgegen dem Mainstream glauben könnte, dass die Frau und nicht der Mann das bevorzugte Geschlecht ist und wie sich die Wahrheit erkennen ließe. Jetzt schreibt Schneider, wie man prüfen könnte, ob man mit seiner Überzeugung nicht nur einer Ideologie anhängt. Er schlägt eine Art Falsifikation vor, nämlich:

Stellen Sie sich die Frage: Welche konkrete Information würde mich vom Gegenteil überzeugen? Falls Ihnen nichts einfällt, ist Ihre Meinung keine Meinung sondern Ideologie oder Glaube. Die zweite Frage, die Sie beantworten müssen: Was wäre, wenn ich nicht recht hätte? Je dramatischer die Folgen, desto besser sollte Ihre Begründung ausfallen.

Ok, es gibt viele Indizien, woraus ich ableite, dass Frauen bevorzugt sind, dass die gesamte Gesellschaft zu ihren Gunsten funktioniert, weniger hart zu ihnen ist. Wenn sich z.B. Mädchen und Frauen in der Folge einer solchen Härte öfter umbringen würden, Feministen würden uns erklären, dass man genau daran erkennen könnte, wie brutal das „Patriarchat“ zum weiblichen Geschlecht ist, und sie hätten Recht. Jetzt ist es aber umgekehrt, und dann greifen viele Strategien der Leugnung und Umdeutung: Männer könnten nicht um Hilfe fragen bzw. Frauen würden öfter Selbstmordversuche verüben, was erstens ein Widerspruch in sich ist und wobei es sich zweitens um Mythen handelt. Aber gut, in diesen einem Punkt müsste mir bewiesen werden, dass es sich nicht um Mythen handelt. Man müsste mir beweisen, dass Feministen Recht damit hätten, Männer wären an der Not, die sie erfahren, selbst schuld.

Aber ein ganz zentraler Sachverhalt wäre: Arbeit. Denn Arbeit ist Scheiße. Was z.B. arbeitet ein Millionär? Als Busfahrer, acht Stunden oder mehr am Tag oder auch nur im Büro? Die Frau genießt das ultimative Privileg, erstens weniger Zeit für die Arbeit aufbringen zu müssen und zweitens auch angenehmere Arbeiten wie z.B. als Erzieherin ausüben zu können. Das ist ein Privileg, nein: das Privileg, das sich durchs ganze Leben zieht, denn Arbeit bedeutet Mühsal, Entbehrung, Leid. Schon Adam (und jeder andere Mann) wurde dafür, dass er von der verbotenen Frucht kostete, dazu verurteilt, sich seinen Lebensunterhalt im Schweiße seines Angesichts zu erarbeiten, anders als im Paradies, wo man nicht arbeiten muss. Die Erkenntnis, dass Arbeit Leid bedeutet, zeigt sich auch daran, dass sich Menschen aller möglichen Kulturen Sklaven nehmen, um diese für sich arbeiten zu lassen. Es zeigt sich daran, dass Straftäter zur Strafe in Arbeitslager gesteckt werden. Es zeigt sich daran, dass man Arbeitslose in Verdacht hat, sie würden es sich in der „sozialen Hängematte“ bequem machen, dass also ein Leben am Existenzminimum immer noch besser wäre als eines in Arbeit. Es zeigt sich daran, dass man sich auf Wochenende und Urlaub freut und nicht auf den Montag. Es zeigt sich daran, dass man die Zeit, in der man nicht arbeiten muss, „Freizeit“ nennt, man also frei ist. Es zeigt sich daran, dass Feministen davon sprechen, Mütter, die bei ihren Kindern sind, würden „unbezahlte Care-Arbeit“ leisten, was somit also kein Privileg sondern ein Nachteil wäre, weil: Arbeit (Feministen führen gerne an, dass die Hausfrau von ihrem Mann abhängig wäre; das ist ein Abhängigkeit wie die eines Königs von seinen Bauern und Arbeitern. Und tatsächlich kämpft jede scheidungswillige Mutter darum, über Unterhalt weiterhin von ihrem Mann abhängig zu sein und die „Care-Arbeit“ weiterhin ausüben zu können – schon die Hohepriesterin Simone de Beauvoir stellte fest, dass man Frauen verbieten müsste, zu Hause bei den Kindern zu bleiben, damit sich etwas ändern würde). Der, der arbeitet, ist eher ausgebeutet als privilegiert; die Frau beutet den Mann aus.

Wie sich Feministen Arbeit vorstellen.

Damit ich meine Meinung ändern würde, müsste man mir beweisen, dass der durchschnittliche Mann mit einem Leben ganz in Vollzeit oder sogar in Übervollzeit das bessere Los gezogen hat als die Frau, die gar nicht oder nur in Teilzeit arbeitet.

Und der zweite Punkt, also was sich für mich ändern würde, wenn ich im Unrecht bin, welche Folgen das für mich hätte: Nun, ich könnte – vorausgesetzt ich bin nicht allzu unansehnlich und zudem wert, geliebt zu werden – eine Ernährerin finden, die es mir ermöglicht, ganz bei den Kindern zu bleiben, bis sie aus dem Gröbsten raus sind, und anschließend entspannt Teilzeit zu arbeiten – was also für viele Frauen die Lebenswirklichkeit darstellt.

Ich halte nichts vom feministischen Mainstream, der ständig von „Selbstverwirklichung und Karriere“ faselt; ein Diskurs, der nur zeigt, dass seine Akteure ganz besonders privilegiert sind, nicht wirklich arbeiten müssen und zugleich in ihren Elfenbeintürmen den Bezug zur Arbeiterklasse verloren haben. Und für den Fall, dass sich ein Feminist hierhin verirren sollte: Was bräuchte es, damit Sie ihre Meinung ändern würden? Und was würde das für Sie bedeuten? Ihr ganzes Leben eine Lüge?

Not amused

Sie: „Die armen Putzfrauen, was die arbeiten müssen.“

Ich: „Arbeit bedeutet Emanzipation und Befreiung der Frau!“

Sie: [ist eingeschnappt]

Grüße gehen raus an alle Arbeiterinnen, die vom real existierenden Feminismus im Stich gelassen werden.

Crumar über männlichen Wohlstand und männliche Macht

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[als Antwort auf einen Feministen]

„Es ist doch fast alles männlich auf der Welt, zumindest bei den harten Fakten: Geht es um Reichtum, Wohlstand, Besitz, Anerkennung, die reichsten Konzerne uvm: Da sind doch jeweils zu mehr als 50% (wenn nicht 70, 80 oder mehr %) Männer an der Spitze.“

Das setzt eine Denkweise voraus, in der es die Gruppe „Mann“ gibt, die solche Vorteile an „Mann“ weitergeben.
Diese Denkweise ist jedoch falsch, denn es profitieren die Frauen und Familien dieser Männer von Reichtum und Besitz.
Präzise das ist mit der Institution der bürgerlichen Ehe auch beabsichtigt gewesen, nämlich die Umverteilung von Ressourcen, die Männer erarbeitet haben. An ihre Ehefrauen und Kinder.
Eine „patriarchale Dividende“ existiert nicht.

Wenn Herr Bezos Milliardär ist, dann habe ich von seinem Reichtum nichts, sondern seine Frau, die nach der Scheidung von ihm blitzartig zur reichsten Frau der Welt geworden ist.
Sie hat einen Bachelor in Englisch und mit ihrer Qualifikation hätte sie in ihrem ganzen Leben ungefähr 0,01% von dem verdient, was sie durch die Partizipation via Ehe erhalten hat.
Das Gejammer von Feministinnen, die jungen Frauen bräuchten „role models“ ist verlogen – das sind die bereits existierenden „role models“.

„Männer haben Macht und Einfluss und können über maßgebliche Dinge ihres (und sogar über jenes von anderen) Leben bestimmen.“

Gut, da du ein Mann bist, sage mir bitte über welche maßgeblichen Dinge du dein eigenes Leben betreffend überhaupt bestimmen kannst.
Wenn du darauf angewiesen bist deine Arbeitskraft zu verkaufen, wer bestimmt über Anfang, Ende und Dauer deiner Arbeitszeit? Kannst du jederzeit einfach in den Urlaub fahren? Kannst du die Höhe deines Gehalts selbst bestimmen? Über welche anderen Leben hast du Kontrolle oder kannst zumindest bestimmend auf ihres Einfluss nehmen? Wie und welche?
Du dichtest dir und uns eine Kontrolle selbst über unser eigenes Leben an, die in der Realität nicht existiert.

Wie hegemonial der Feminismus in der Realität ist, sieht man daran, dass wir hier in unserer Freizeit unbezahlt und unter Pseudonymen schreiben, während ganze Heerscharen an „Gleichstellungsbeauftragten“ und „Gender-Professorinnen“ an Unis, in Parteistiftungen, in Parteien und sonstigen Institutionen, in den Mainstreammedien und den ÖR tätig sind.
Bezahlt, bestens vernetzt mit den Herrschenden und tatsächlich sowohl Macht, als auch Einfluss ausübend und Propaganda verbreitend, die an armen Seelen wie der deinen kleben bleibt.