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Ganz normaler Konkurrenzkampf

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Die Quote führt ein weiteres Privileg für Frauen ein: Während sich der Konkurrenzkampf für Männer nochmal verschärft, weil weniger lukrative Posten für sie zu besetzen sind, muss sich das Weibchen allein mit weiblicher Konkurrenz auseinandersetzen, die wie sie in den Genuss der Bevorzugung kommen.

Die feministischen Wahnvorstellungen sind wirklich zu drollig: „Männer schanzen sich die Pöstchen zu.“ erklärte mir eine. Ja, so muss das sein: Wenn es einen freien Posten gibt, mit höherem Status und höherem Einkommen, dann setzen sich die Männer auf dem Männerklo zusammen und diskutieren ganz basisdemokratisch, wer von ihnen in den Genuss der Beförderung kommt.

So ähnlich scheinen sich das Femischisten vorzustellen. Das, was sie im Arbeitsleben im Kampf um die Karriere erleben, ist ihrer Wahrnehmung nach nur sexistische Benachteiligung von Frauen und nicht etwa der ganz normale, harte Konkurrenzkampf, den Männer untereinander und natürlich auch gegen Frauen ausfechten. Ein Mann allerdings, der sich über den harten Berufsalltag beklagen würde, würde schlicht nicht ernst genommen werden, nur Frauen haben das Opferabo reserviert.

Es gibt viele Gründe jenseits von „Diskriminierung“, warum Frauen (noch) seltener als Männer die Chefpöstchen besetzen. Erstens wählen Frauen bereits zu Beginn ihres Berufsleben die falschen Studienfächer. Wenn karriereträchtige – aber auch härtere – Studiengänger überwiegend Männersache sind, während die Laberfächer Frauendomänen, muss man sich nicht wundern, wenn das erwünschte Ergebnis nicht eintritt. Zweitens: Feminschistinnen reden ständig von „Karriere und Selbstverwirklichung“. Das führt in die Irre: Karriere bedeutet nicht Selbstverwirklichung. Sich dem harten Konkurrenzkampf im Kampf um die Spitze auszusetzen – in Übervollzeit und das über Jahrzehnte hinweg – ist das exakte Gegenteil von „Selbstverwirklichung“: Es ist Entbehrung, Mühsal und Leid, und so ein Leben ist Männersache. Deswegen greifen Frauen auch weitaus seltener als Männer zu, wenn ihnen eine Beförderung angeboten wird. Eine Chance auf mehr Einkommen aber eben auch Nachteile, wie weniger private Zeit für Freunde, Familie und Hobbys und mehr Verantwortung. Femischistinnen sagen selber, dass Frauen mehr Wert legen auf die sogenannte „Work-Life-Balance“, was übersetzt bedeutet, dass sie nicht soviel arbeiten wollen. Eine Managerin merkte dazu mal an: Wenn Frauen wirklich Karriere machen wollen, dann müssen sie raus aus der „warmen Badewanne“ in der sie sich so gerne tummeln. Nur: Warum eigentlich? Warum sollte eine Frau – und auch der Mann – das auf sich nehmen? Für Männer gibt es hier eine Antwort: Für ihre Familie. Männer machen etwas, wofür Frauen nicht bereit sind, nämlich ihre Familie aus der Ferne zu ernähren, für ihr Wohl zu sorgen. Damit haben Männer eine größere Motivation als Frauen, sich der Anstrengung der Karriereleiter auszusetzen. Sein Einkommen ist es, welches über Wohl und Wehe seiner Familie entscheidet, also hängt er sich auch mehr rein. Wenn Frauen bereit wären, es genauso wie Männer zu halten, sie würden nicht ausschließlich nach oben heiraten, womit sie sicherstellen, dass das Los die Verantwortung für die finanzielle Existenz zu tragen, an ihnen vorübergeht, denn selbstverständlich bleibt derjenige zu Haus, genießt das Privileg, von der außerhäuslichen Arbeit befreit zu werden, der weniger verdient – also die Frau. Wenn der Herd dem Bergwerk nicht vorzuziehen wäre, spätestens mit dem Frauenwahlrecht wäre die traditionelle Rollenverteilung erledigt gewesen. Sie ist immer noch die Norm, weil es von Frauen exakt so gewünscht wird.

Die heutigen Topmanagerinnen kommen mehrheitlich aus „gutem Hause“, sind bereits privilegiert geboren worden. Ein kurzer Blick in die Politik: Ein Ursula von der Leyen hat nur wenige Wahlplakate angebracht und ist trotzdem Spitzenpolitikerin – obwohl sie eine Frau ist. Die Frauenquote – sei sie vom Gesetzgeber vorgeschrieben oder von Konzernen freiwillig installiert – nützt nur einer kleinen Elite von Frauen etwas. Und hier zeigen sich auch die realen Machtverhältnisse im Matriarchat: Es hat was mit Macht zu tun, vorzuschreiben, wie Posten zu besetzen sind. Die Quote führt ein weiteres Privileg für Frauen ein: Während sich der Konkurrenzkampf für Männer nochmal verschärft, weil weniger lukrative Posten für sie zu besetzen sind, muss sich das Weibchen allein mit weiblicher Konkurrenz auseinandersetzen, die wie sie in den Genuss der Bevorzugung kommen.

Aber gut, das betrifft ja nur die Männer, die sowieso schon zur Elite gehören. Die müssen nicht unter der Brücke schlafen, wenn ihnen weiterer Aufstieg verwehrt wird. Um die da oben muss man sich keine Sorgen machen. Wenn es das allein wäre, würde ich sogar für eine 100%-ige Frauenquote plädieren. Warum? Damit man sich endlich mal um echte Probleme kümmern könnte, um Menschen in wirklicher Not, Obdachlose zum Beispiel. Denn solange Frauen als Cheffinnen seltener zu sehen sind als Männer, werden Femischistinnen weiterhin ihre Jammerarie auf allen Kanälen anstimmen. Es gibt nur einen Grund, warum ich dagegen bin: Ein Matriarchat bedeutet grausame Tyrannei. Erst Recht für Männer. Keine Politikerin redet mal davon, was man mal für Männer tun könnte; Männer, die unter der Brücke schlafen oder sich umbringen. Man schaue sich nur an, wie sich Frauen verhalten, wo sie die Macht haben: In der Familie, in der Trennung. Wie verhalten sie sich? Wie die letzten Säue.

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Der ganze "Vereinbarkeits"-Krampf

Eine der Lieblingsfloskeln des Feminismus ist die Forderung nach „Vereinbarkeit von Kind und Beruf“ – und zwar allein für die Frau. Dass der Mann ebenfalls Kind und Arbeit nicht vereinbaren kann, also Familie der Arbeit opfert, ist ein Gedanke, auf den man nur selten kommt.
Ein Kind, besonders ein Säugling braucht Pflege, und zwar rund um die Uhr. Jetzt hat aber der Tag nur 24 Stunden. Wenn man sich also um ein Kind kümmert, kann man nicht Vollzeit arbeiten gehen. Da Frauen nicht bereit sind, den Rollentausch zu vollziehen, also mit ihrer außerhäuslichen Maloche das Geld zu verdienen, mit dessen Löwenanteil man einen Mann von der Arbeit freistellt, so dass er die Kinderpflege übernehmen kann, muss eine andere Lösung her: Der Nachwuchs wird in die staatliche Fremdbetreuung abgeschoben. Das hat gleich mehrere Vorteile: Der Staat kann die Kinder in seinem Sinne erziehen und prägen, und zudem wird ein wichtiger Punkt der Gender-Agenda erfüllt, wonach möglichst alle Frauen möglichst ihr ganzes Leben lang einer Vollzeitarbeit nachgehen, denn erst das mache die Frau frei: „Arbeit macht frei“… das wusste man früher schon.

Zurück zur „Vereinbarkeit“. Was ist damit gemeint? Warum spricht man bei einem der beliebtesten Modelle – Frau arbeitet Teilzeit, sobald die Kleinen aus dem Gröbsten raus sind – nicht davon, dass man hier Beruf und Familie vereinbart – und zwar erfolgreich? Weil das Ergebnis für Feministinnen unbefriedigend ausfällt, denn es geht darum, dass Frauen mindestens genauso viel leisten wie Männer, in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Und das geht natürlich nur, wenn die Frau Vollzeit schafft – keine erreicht den Vorstand mit einer Teilzeittätigkeit (es sei denn, die feministische Liga schafft es, eine alte Forderung nach Quotenposten auf Teilzeit durchzusetzen…).

Feministen orientieren sich hier an Idealen, die sich zum einen nur durch (Über-)Vollzeit erreichen lassen, und zudem – bitter! – in der Regel nur von (einigen wenigen) Männern erreicht werden – zum Beispiel der Nobelpreis. Hierzu wird immer wieder die Klage vorgeführt, dass die Frauen selbst unzufrieden (mindestens) damit sind, dass sie wegen der Kinder beruflich zurückstecken müssen. Stimmt das? Sind Frauen tatsächlich unfähig, die Konsequenzen ihrer eigenen Entscheidungen zu tragen und zu akzeptieren, wie zum Beispiel, sich versorgen zu lassen anstatt selbst zu versorgen? Blicken wir nach Schweden, welches wir alle ja als das Musterländle der Geschlechterpolitik kennen, unser aller Vorbild, welches wir nachahmen sollten. Dort ist es so, dass die Eltern gar nicht nicht mehr die Wahl haben. Aufgrund einer überbordenden Steuerlast sind dort Eltern gezwungen (!), ihre Kinder in Vollzeit-Fremdbetreuung zu geben, damit beide Elternteile Vollzeit arbeiten gehen können. Dort kann eine Mutter nur dann zu Hause bleiben, und sich selbst um die Kinderpflege kümmern, wenn sie das Glück hatte, sich einen Spitzenverdiener zu angeln. Und solche Frauen gelten – Überraschung (?) – als privilegiert. Ich denke, diese Lektion werden angesichts der deutschen Familien- und Frauenpolitik bei gleichzeitiger, neoliberaler Lohnstagnation auch die Frauen hierzulande lernen: Nämlich, dass man den Wert einer Sache erst dann erkennt, wenn man sie verloren hat.

Nur warum darüber heulen? Damit wird den Frauen nur etwas abverlangt, was für Männer schon immer eine Selbstverständlichkeit war – lebenslang vollzeit malochen. Hat da gerade dennoch ein Maskulist „Das ist trotzdem ein Problem!“ gesagt…?!

Beruf, Belastung und Beendigung des eigenen Lebens

Man entschuldige mir das saloppe Wortspiel, denn tatsächlich handelt es sich um ein hochbrisantes Thema. Wie die „Huffington Post“ berichtet, sind laut einer neueren Studie verschiedene Berufe mit einem erhöhten Risiko zum Suizid verbunden, und zwar:

  1. Leitende Positionen in Schutzdienste wie Polizei und Feuerwehr
  2. Arbeiter in der Land- und Forstwirtschaft
  3. Wartungsarbeiter, Techniker, Installateure
  4. Lkw-Fahrer und Hilfsarbeiter
  5. Manager und Banker
  6. Putzkräfte, Landschaftsgärtner und Hausmeister

Es fällt auf, dass es sich mit einer Ausnahme – Putzkräfte – um typische Männerjobs handelt. Wobei mit „Putzkräfte“ vielleicht (Achtung: Spekulation) nicht toilettenreinigende Putzfrauen gemeint sind, sondern solche, die etwa großindustrielle Fleischereien sauber machen – hier nämlich dominieren wiederum Männer.

Interessant auch, dass „Manager“ zu der Risikogruppe gehören. Heißt es nicht immer, dass diese eigentlich privilegiert seien; einen Job mit Status, Macht und hohem Einkommen ausüben würden? Und will man nicht genau deswegen – Macht! – Frauen per Quote in diese Posten heben?

Wieder mal zeigt sich, dass ein weiterer feministischer Mythos nicht zu halten ist – nämlich dass sich Männer die besten Jobs gesichert haben, und dass zudem solche Positionen, von denen man eigentlich annimmt, dass sie mit besonderen Privilegien verbunden seien – Manager und Banker – in Wirklichkeit eine hohe Belastung bedeuten.

Zu jenen Männerjobs, die mit einem erhöhten Risiko einer schweren Berufserkrankung und der Gefahr eines tödlichen Unfalls einhergehen, kommen jetzt also noch solche hinzu, die eine massive psychische Belastung darstellen, und ebenfalls zu den typischen Männerberufen zählen.