Archiv der Kategorie: Cancelculture

1. Cancel culture, 2. Wie Google und Amazon ihre Kunden bevormunden

1. Im Interview sieht Ulfig in der aktuellen Cancel Culture Ähnlichkeiten zum Stalinismus, in welchem alle nicht Meinungskonformen als „Faschisten“ bezeichnet wurden und auch so behandelt. Dort stand „Demokratie“ für Diktatur und „Sicherheit“ für Staatsterrorismus, Verfolgung und Hinrichtung. Heute wird das ähnlich mit Begriffen wie „Toleranz“ und „Weltoffenheit“ gehandhabt. Starkes Plädoyer für die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit (Video 50 Minuten):

2. Amazon und Google schränken die Reichweite von Kritik an Coronamaßnahmen ein, wie Rahrbach berichtet und bevormunden damit ihre Kunden. Wobei: Google und youtube sind kostenlos, das heißt, Sie sind nicht der Kunde. Sie sind das Produkt, das verkauft wird. Ziehe den Vorwurf der Bevormundung von daher zurück. Eine Frage hätte ich aber noch an die Libertären: Darf ein Konzern so ganz „frei“ so eine Politik betreiben? Sind doch seine Seiten.

Normalität als Cancelculture

Wenn man Wokoharam mit der Begebenheit der Cancelculture konfrontiert, dann kommt u.a. die Antwort, dass die „Normalität“ die Cancelculture des weißen Mannes wäre.

Ok, wenn eine Rassenhetzerin gegen Weiße ätzt, dann verliert sie ihren Job, dann darf sie nicht mehr auftreten? Sehe ich nicht.

Normalität ist einfach das, was die Regel darstellt, also z.B. auch weiße Frauen (noch). Das hat nichts mit Unterdrückung zu tun, dass irgendwelche schwarzen schwulen Mädchen seltener zu sehen sind, sie sind seltener. Es ist eine Lüge, wenn von „Marginalisierten“ gesprochen wird, konkret die Lüge, sie würden aus einem aktiven Prozess heraus marginalisiert. Die sind Minderheiten, was sie nicht leugnen sollten, denn das führt nur zu Verbitterung und Hass.

PfefferundSalz über Cancelculture

PfefferundSalz:

Es geht bei der Chancel Cultur nicht um das Niederbügeln, das ist ein Shitstorm und der ist schnell wieder vorbei. Bei der Chancel Cultur wird Druck auf deinen Arbeitgeber, deine Kunden, deine Bank, die Geschäfte welche dir etwas verkaufen und auf deine Freunde ausgeübt, die Geschäftsbeziehungen und den Kontakt mit dir abzubrechen. Es ist der Versuch der Vernichtung deiner wirtschaftlichen und sozialen Existenz. Und das alles unter Umgehung des Staates der die Hände hebt und sagt „meine Hände sind sauber“. Da die meisten Boykotte allerdings gegen eher unbequeme Personen passieren, sieht der Staat, der in erster Linie von den Leitmedien kontrolliert und dirigiert wird, kein Interesse daran etwas zu verändern. Im Gegenteil, werden doch „NGOs“ immer wieder dazu verwendet genau dies zu machen. So wie der Söldner heute im Ausland für den Auftraggeber mordet und der Staat damit saubere Finger behält, so agieren diese „NGOs“ immer mehr als ein verlängerter Arm der Geheimpolizei um vermeintliche Störenfriede auszuschalten. Klappt dies dann ausnahmsweise mal nicht, kann der Staat immer noch direkt wirksam werden und auch wenn der Geheimdienst irgendwann von den Gerichten zurückgepfiffen wird, gehen da schon gerne einmal Jahre ins Land, in welchen Schaden, der nicht mehr gut zu machen ist, angerichtet wurde.
Deswegen ist es lächerlich auf China und seinem restriktiven System rumzuhacken, wenn unser System hier genauso restriktiv ist. Nun unsere Akteure sind etwas anders gestaltet, damit sie „Demokratie“konform sind. Ansonsten ist es dasselbe. Immerhin ist in China der Staat daran interessiert die Massen wohlhabend zu machen, während hier nur eine Elite wohlhabend sein soll.