Archiv der Kategorie: Diktatur

Die nächste Impfpflicht wird wesentlich schneller kommen

Zuerst verwahrten sich hochrangige Politiker und Medien dagegen, dass es zu einer Impfpflicht kommen würde – das wäre Propaganda rechter Hetzer. Dadurch aber, dass man sagte: „Es wird nie zu einer verfassungswidrigen Impfpflicht kommen“ wurde aber „Impfpflicht“ sagbar und kurze Zeit später sprachen die Wortbrüchigen von der Tyrannei der Impfverweigerer, welche eine Impfpflicht notwendig machen würde.

Göring-Eckart etwa entschuldigt sich für die Impfpflicht:

»Göring-Eckardt räumt Fehler bei der Corona-Politik ein.«

und:

»Ich verstehe alle, die das als ungerecht empfanden.«

Was genau? Genau:

»Das Problem war, dass es eine Impfpflicht für Pflegepersonal gab, aber nicht wie verabredet eine allgemeine Impfpflicht. Das war ein Fehler. Ich verstehe alle, die das als ungerecht empfanden.«

Hach! Wie sie Selbstkritik üben, vorbildlich!

Vor dem Hintergrund würde bei einer neuen Pandemie die ganze Debatte über die Impfpflicht von einer ganz anderen Position starten. War sie bei Corona zunächst unsagbar, wird sie schon jetzt als ein Akt der Gerechtigkeit gewertet – also die Enteignung vom eigenen Körper. Der Zwang, sich Gülle spritzen zu lassen.

Und nach der Pandemie ist vor der Pandemie:

Das Erschreckende an den Erkenntnissen ist, dass jedes Jahr etwa fünf weitere Krankheiten auftauchen, die sich – zumindest theoretisch – zu einer Pandemie ausweiten könnten. In Tieren gibt es schätzungsweise nach Angaben der Wissenschaftler 1,7 Millionen noch nicht entdeckte Viren. Und zumindest die Hälfte davon sei für den Menschen potenziell eine Bedrohung. Das bedeutet: Mit bis zu 850.000 Viren können sich demzufolge Menschen infizieren.

Was man neuerdings an Blutgerinnsel aus den Körpern von Toten holt, eine neue Entwicklung:

Heile Welt kaputt

Die Jugend von heute tut mir leid. Sie wird in eine Welt hineingeboren, in der alles zum Teufel geht. Eine Katastrophe folgt der nächsten. Ich hatte noch eine Jugend in einer heilen Welt. Ja klar, als Sprössling eines linksalternativen Haushalts war ich Feminist, hatte ein Problem mit imperialen Kriegen und war zudem auf den Konflikt zwischen Arm und Reich gepolt, aber ansonsten war die Welt in Ordnung, ich war glücklich.

In der jetzigen Ordnung hingegen hat man Angst vor allerlei Problemen, die ganz direkt die eigene Lebensweise bedrohen. Angst ist ein Mittel der Mächtigen zur Herrschaftsausübung. Weiter wird die Gesellschaft in unzählige Gruppen gespalten, wobei der Konflikt Arm gegen Reich erstaunlicherweise ganz aus den Augen gerät:

Tierschützer, Veganer gegen Fleischesser
Russenversteher gegen Russenhater
Coronamaßnahmenbefürworter gegen Coronamaßnahmengegner
Geimpfter gegen Impfverweigerer
Frau gegen Mann
Schwarz gegen Weiß
Woke gegen Antiwoke
Klimaaktivist gegen Klimaskeptiker
Promigrant gegen Antimigrant
Muslimfreund gegen Islamkritiker
Normale gegen Queere

Sie alle schlagen blindwütig aufeinander ein, man kennt kaum Mäßigung, jeder führt einen heiligen Krieg. Währenddessen wird die Meinungsfreiheit immer weiter beschnitten unter dem Vorwand, Hassrede bekämpfen zu wollen in Zeiten, in denen man immer mehr Anlass zu Hassrede hat.

Denn die Verhälstnisse des Wohlstandes neigen sich immer mehr dem Ende zu, das Volk wird unzufriedener, worauf der Staat mit einem immer stärkeren Zugriff reagiert, immer repressiver wird.

So will eine Vorzeigedemokratin „Delegitimierung des Staates“ verfolgen lassen, während in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das Widersprechen zu Kriegspropaganda unter Strafe gestellt wird. Nochmal: Es ist jetzt strafbar, Kriegspropaganda zu widersprechen, das muss man sich mal klarmachen.

Es türmen sich immer mehr existentielle Probleme auf: Durch die Energiepolitik, durch Coronamaßnahmen, durch Russlandsanktionen, durch Migrationspolitik, durch Inflation, durch einen drohenden Kollaps also. Die Strippenzieher im Hintergrund machen sich dabei aber keines Verbrechens schuldig, denn wie Habeck sagte: Es gibt kein Volk, also gibt es auch kein Verbrechen gegen das Volk. Ich weiß ja nicht, aber wenn Putin sagen würde – was er nicht tut -, es gäbe kein ukrainisches Volk… wäre das eine gute Nachricht für das ukrainische Volk?

Während der Bürger also immer mehr Gründe hat, den Staat abzulehnen, wird ein Kasperletheater um die paar skurrilen Gestalten namens Reichsbürger veranstaltet, die in einer „geheimen“ Polizeiaktion Hops genommen werden; eine „geheime“ Operation, über die die Vollversager der „vierten Gewalt“ schon Tage vorher informiert waren, damit man auch schöne Bilder hat; schöne Bilder wie dieses hier zum Beispiel:

Ein schönes Ablenkungsmanöver, fingiert von einer Innenministerin, die um unsere Demokratie fürchtet, und deshalb Hand an die Demokratie und Rechtsstaat legt. Eine Innenministerin, die eine Säule des Rechtsstaats, die Unschuldsvermutung, per Beweislastumkehr aushebeln will. Eine Innenministerin, die aber selbst für eine Organisation geschrieben hat, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht, da sie die parlamentarische Demokratie stürzen will. Witzig, oder? Sie, die für eine linksradikale Organisation schrieb, sieht übrigens im Rechtsextremismus die größte Gefahr für die freiheitliches Grundordnung.

Die Repression des Staates geht einher mit einer Vergiftung der Kultur, die schwer zu fassen ist. Man wird reaktionärer, verliert den Humor, ist engstirnig, das eigene Thema ist getragen von heiligem Ernst, kennt kein Toleranz mehr gegen jene, die nicht auf der eigenen Seite stehen; es gilt immer weniger: Leben und leben lassen. Alles ist verkrampft, die Leichtigkeit des Seins ist verlorengegangen, was das ganze Lebensgefühl durchzieht, und das ist so richtig, richtig schlimm.

Was das Hauptthema dieses Blogs angeht: Feminismus ist ein Dekadenzphänomen, auch wenn es teils tödliche Folgen für Männer hat; in der modernen Gesellschaft gilt: Dekadenz für Frauen, Überlebenskampf für Männer. Aber wenn die Zeiten härter werden, werden Frauen das Thema fallen lassen und sich wieder auf den Mann als Beschützer besinnen. Und die Männer werden dieses hinterfotzige Spiel mitspielen, es liegt in ihren Genen. Ob es noch jemanden kümmert, dass die ganze Geschichte um die Unterdrückung der Frau von vorne bis hinten erstunken und erlogen ist? Ich meine: Wer hat noch Interesse daran, wenn die Lichter ausgehen?

Durchgeknallte Diktatoren als Vorbild für die EU

Neue Technologien wie KI ermöglichen das Erfassen abweichender Meinungen bereits zu Beginn, womit jeder Widerstand gegen eine totalitäre Diktatur verunmöglicht wird. Eine Diktatur, die jetzt entsteht, wird für immer bestehen.

Diktatoren wissen, dass sie Feinde haben, dass es welche gibt, die ihnen nach dem Leben trachten. Da sind Leibwächter ganz nützlich, die einen Attentäter rechtzeitig ausschalten können. Rechtzeitig? Wenn ein Leibwächter aktiv werden muss, hat bereits etwas versagt und zwar der Geheimdienst oder die geheime Staatspolizei, über die jeder Diktator verfügt. Der ist dafür verantwortlich, dass ein Attentäter, lange bevor er vielleicht auch noch bewaffnet in die Nähe des Despoten kommt, abgefangen, festgenommen wird.

Dabei gehen Geheimdienste nicht sehr sorgfältig vor. Es wird jeder gefoltert, der auch nur den leisesten Verdacht auf sich zieht, und für Paranoiker ist jeder verdächtig, so wie jeder Geheimdienst paranoid ist. Und wenn man jemanden foltert, siehe da: Er gesteht. Und auf freundliches Nachfragen nennt er weitere Mitverschwörer, die dann auch gefoltert werden und dann kann man dem Diktator mitteilen, dass man mal wieder einer Verschwörung gegen ihn den Garaus gemacht hat. Der wird mit jeder solcher Meldung noch paranoider und fordert bessere Geheimdienstarbeit.

Die Überwachung der Bevölkerung dient dem Zweck, dass es gar nicht erst zu Verschwörungen kommen kann. Sobald sich jemand mit jemand anderem verabredet, sind sie aufgeflogen. Noch besser: Bereits wenn sich jemand bei den falschen Quellen informiert, ist er aufgeflogen: „Wir sind auf Sie aufmerksam geworden.“

Was ist davon zu halten, wenn jetzt die EU plant (Video 25 Minuten), jede digitale Kommunikation und jede finanzielle Transaktion überwachen, kontrollieren zu wollen, ob dort nicht der Staat verächtlich gemacht wird? Ganz einfach: Es bedeutet, sie ist einer Diktatur näher als einer Demokratie, aber naja, was sich nicht alles „Demokratie“ oder „Republik“ nennt oder nannte… Kann es sein, dass man sich dessen bewusst ist, dass man Politik gegen die Mehrheitsbevölkerung betreibt, mithin undemokratisch regiert, weshalb man ganz im Stile einer Diktatur die Bevölkerung unterdrücken muss, was mit dem Ausspähen der Bürger und der Steuerung des Diskurses beginnt?

Anchorman – Informationskrieg

Zur Gänze lesenswert:

Wir befinden uns in einem Informationskrieg. Das bedeutet, dass das, was wir die »demokratische Öffentlichkeit« nennen, kein Ort der Verständigung von Staatsbürgern auf der Basis von Argumenten mehr ist, sondern ein Ort, an dem versucht wird, autoritär festzulegen, was mehrheitlich als Wahrheit und als Tatsache gelten soll.

Es spielt keine Rolle mehr, ob jemand ein gutes Argument in der Sache vorbringen kann, sondern nur noch, ob man jemandem eine verwerfliche Gesinnung nachweisen oder auch nur andichten kann.

Seit dem Beginn des Corona-Maßnahmenregimes im Frühjahr 2020 hat sich diese Dynamik in verhängnisvoller Weise gesteigert. Wir wissen heute beispielsweise, dass die Medien der Schweizer Ringier-Gruppe, aber auch die zum Springer-Konzern gehörenden Medien wie die BILD-Zeitung, von ihren Eigentümern damals ausdrücklich zur einseitigen Parteinahme für die Regierungspolitik aufgefordert worden sind und dieser Aufforderung auch willig Folge geleistet haben. Wir haben miterlebt, wie Dutzende renommierter Wissenschaftler mit jahrzehntelanger Berufserfahrung, die von der Regierungslinie abweichende Einschätzungen formuliert haben, kaltgestellt, entlassen oder sogar behördlich verfolgt worden sind.

Eigentlich müsste ich 100% zitieren. Zum Artikel. (auch als Video)

Volksverhetzung: Ermittlungen bei Verdacht auf Planung [Update]

Eine der Hauptstrategien von Propaganda ist es, die Verbrechen des Feindes zu betonen. Ob die wahr sind oder nicht, ist dabei nachrangig. Feministen tun ja auch nichts anderes, als ständig über die Verbrechen von Männern zu sprechen. Mit der (künstlichen) Empörung über die Schlechtigkeit, die Bestialität des Feindes lässt sich die Bevölkerung mobilisieren, aufbringen, aufhetzen, so dass diese bereit ist, dem Regime in den Krieg zu folgen und im Winter zu frieren.

Was da nicht passt, ist, wenn es Leute gibt, die die Propaganda als Propaganda zurückweisen: „Dieses Verbrechen hat es nicht gegeben“.

Das stört. Und was stört, dagegen geht man vor. Ich hatte hier schon angesprochen, dass das „Leugnen von Kriegsverbrechen“ künftig unter Strafe steht. Was ich da aber noch nicht auf dem Schirm hatte, war (Bezahlschranke):

Die Überwachung von Telekommunikation (Telefon, Whatsapp, Postverkehr, Chatgruppen, EMails, usw.) durch die Nachrichtendienste kann bereits dann angeordnet werden, wenn der Verdacht besteht, dass jemand so eine „Volksverhetzung“ plant.

Das muss man sich mal klar machen: Damit ist jeder zum Ausspionieren freigegeben, der nicht stramm auf Linie des Regimes ist. Denn wer schon dahingehend störrisch war, nicht in den „Putin = Hitler“-Tenor einzustimmen, der steht selbstverständlich auch im Verdacht, so ein „Verbrechen“ zu planen – die Geburt des Gedankenverbrechen. Und vielleicht findet man dann bei so einem Störenfried anderes belastendes Material, wegen dessen man ihn drankriegen könnte. Das Gesetz wurde nicht umsonst in einer buchstäblichen Nacht-und-Nebel-Aktion durchgedrückt:

Was der Bundestag am vergangenen Donnerstag gegen 23 Uhr (!) ohne jede öffentliche Anhörung (!) , ist deshalb nicht weniger als eine kleine Revolution im Strafrecht. Bestraft wird nach dem neuen Absatz 5 in Paragraf 130 StGB in Zukunft das Leugnen oder gröbliche Verharmlosen eines jeden Völkermordes, Verbrechens gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechens – und erst einmal unabhängig davon, an welchem Ort oder zu welcher Zeit es stattgefunden hat. Es drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen.

Weiterlesen: Wenn ein Regierungsvertreter das Vorwort zu „1984“ schreibt…

[Update] Ganz so schlimm ist es wohl doch nicht, sollte Kommentator Renton Recht behalten, siehe unten.

Was den Krieg angeht, so hast Du alle Freiheit, die Version des Regimes nachzubeten

Meines Wissens war es nicht verboten, die illegalen Überfälle des Imperiums auf diverse Länder gutzuheißen, also ein Verbrechen zu billigen. Mit dem Ukrainekrieg ist das anders, hier wird in der Meinungsbildung straff durchgegriffen – wer das Narrativ von „Putin = Hitler“ verlässt, läuft Gefahr, recht willkürlich des Gutheißens einer Straftat, hier des Krieges, angeklagt zu werden. So weiß zum Beispiel kaum jemand, dass die Ukraine seit einem guten Jahrzehnt die Zivilbevölkerung vom Donbass beschießt mit tausenden von Todesopfern. Ingbert Jüdt berichtet zu einer Journalistin, die dieses Verbrechen zur Sprache bringt:

Im StGB gibt es den § 140: »Belohnung und Billigung von Straftaten«. Die Deutschrussin Alina Lipp wird unter diesem Paragraphen von der Staatsanwaltschaft Lüneburg angeklagt, weil sie als Journalistin unter Gefahr für Leib und Leben im Donbass über die Standpunkte der dortigen Bevölkerung zum Krieg in der Ukraine berichtet, was ihr als »Solidarisierung mit dem russischen Angriffskrieg« ausgelegt wird, womit sie aber hinsichtlich sachlicher Berichterstattung nur leistet, wozu unsere sogenannten »Qualitätsmedien« zu opportunistisch und zu feige sind!

Jetzt wurde ein weiteres Gesetz erlassen, bzw. der Gummiparagraph der Volksverhetzung wurde erweitert.

Um die Natur dieses Gesetzes zu verstehen: Wenn wer in der Tagesschau sagt, die AfD führe zu „Endstation Buchenwald“, dann ist das keine Volksverhetzung. Wenn hingegen eine Demonstrant ein Schild mit dem Slogan „Maske macht frei!“ trägt, dann ist das Volksverhetzung.

Jetzt kommt hinzu, dass „das öffentliche Billigen, Leugnen und gröbliche Verharmlosen von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen unter Strafe [gestellt wird], wenn die Tat in einer Weise begangen wird, die geeignet ist, zu Hass oder Gewalt aufzustacheln und den öffentlichen Frieden zu stören.“

Das heißt aber natürlich nicht, dass das Leugnen der Verbrechen der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung im Donbass verboten wird, nein, nein, wo denkst Du hin. Das ist nicht der Sinn dieses Gummiparagrafen. Man soll vielmehr nicht mehr über gefälschte Satellitenbilder berichten, die Zweifel an russischen Kriegsverbrechen aufkommen lassen könnten.

Deutschland führt als Vasall des Imperiums (Medien-)Krieg, und ein Land, das Krieg führt, kann es sich nicht leisten, dass die eigene Bevölkerung etwas gegen diesen Krieg hat, das haben die USA im Vietnamkrieg gelernt, und oh ja, sie haben gut gelernt. Keine Demokratiedarstellung kann sich freie Meinungsäußerung leisten.

Weiterlesen: Internetsperre zu RT umgehen.

Wenn ein Regierungsvertreter das Vorwort zu Orwells „1984“ schreibt…

George Orwell legte in seiner Dystopie „1984“ die Risszeichnung eines totalitären Staates vor, der die absolute Herrschaft ausübt, die Menschen nicht nur bis in die Privatsphäre sondern sogar bis in die intimsten Meinungen und Überzeugungen hinein kontrolliert – wer abweichende Gedanken pflegt, macht sich eines „Gedankenverbrechens“ schuldig und wird mit Folter einer Gehirnwäsche unterzogen, um wieder den richtigen Überzeugungen anzuhängen. Das richtige Denken wird auch durch umfassende Kontrolle über die Sprache – Neusprech – betrieben, denn wo man Kritik nicht mehr in Worte fassen kann, kann man sie auch nicht denken. In diesem System gibt es keine Liebe zwischen Mann und Frau wie auch keine tiefen Freundschaften zwischen den Menschen, denn die ganze Liebe hat dem System, dem Staat zu gelten. Man ist ständiger Propaganda ausgesetzt über einen äußeren Feind, gegen den man Krieg führt und der ein Monster ist, der eine angebliche tödliche Bedrohung darstellt, denn durch diesen wird man von den Problemen im Inland abgelenkt, bzw. alle Probleme wie Nahrungsmittelknappheit werden durch diesen Feind verursacht.

Und jetzt hat Robert Habeck (Grüne) das Vorwort zur neuen Ausgabe von „1984“ geschrieben (via), welches passenderweise in „zeitgemäßer Sprache“, also in Neusprech herausgegeben wird. Habeck sieht die Gefahr eines totalitären Staates nicht von oben – also wo er selbst hockt – kommen, sondern von unten, wo bockige Untertanen staatliche Wahrheiten von sich weisen und gegen zerstörerische Politik auf die Straße gehen.

Dabei sind die Grünen eine Partei, deren Mitglieder sich selbst als klug, gebildet, also woke, wahrnehmen. Grüne, die sich als Elite verstehen, die den dummen Menschen erklären müssen, was das richtige ist, und was das falsche; die meinen, man müsste den Bürger erziehen:

Zweitens: diesem Milieu, und insbesondere seiner nachfolgenden Generation, ist es todernst damit, dass der womöglich größere Teil des Volks ein Pöbel ist, den man aus demokratischen Entscheidungen besser draußen hält. Die Grünen und ihre Anhänger verkörpern damit ein elitistisches und expertokratisches Demokratieverständnis, das direkt aus einem konservativen und ordoliberalen Intellektuellenzirkel der Adenauerzeit stammen könnte – zum Kreis der verständigen Bürger wird nur gezählt, wer jenem bildungsbürgerlichen Milieu angehört, aus dem sie selbst stammen. Alle anderen sind »Populisten«. Wer sich gefragt haben sollte, auf welcher Grundlage Schwarz-Grün als politische Konstellation funktionieren könnte, findet hier den gemeinsamen Nenner: auf der Grundlage einer autoritären, elitären Verachtung des demokratischen Souveräns als Hindernis für eine beanspruchte höhere Vernunft, die in Wahrheit eine Glaubenslehre darstellt: was den einen der Glaube an die Unfehlbarkeit unregulierter Märkte, ist den anderen der Glaube an die Unfehlbarkeit des Klima-Aktivismus.

Zum Beispiel mit Neusprech. Denn überall kommt einem das Gendersprech entgegen, welches ausdrücklich dem Zweck dienen soll, die Gedanken zu kontrollieren, das richtige Denken zu erzwingen, um so „Marginalisierte sichtbar“ zu machen, die „mitgedacht“ werden sollen, womit in jedem Kontext – wo Geschlecht einfach irrelevant ist – die korrekte Politik beständig in den Vordergrund gerückt wird, und es so keinen unpolitischen Raum mehr gibt, was eines der Merkmale totalitärer Herrschaft ist.

Oder der mit Zwangsgebühren Demokratieabgaben finanzierte ÖRR, der seinen Verpflichtungen als neutral und unabhängig nicht im geringsten nachkommt und schon mal ganze Neusprech-Framing-Anleitungen in Auftrag gibt, um den Bürger mit den richtig geframten Begriffen einzubläuen, dass er der Gute ist und die Wahrheit verkündet; wo z.B. aus einem Migranten ein „Einwohnender ohne deutsche Staatsbürgerschaft“ wird.

Oder zum Beispiel Corona. Hierbei richtet man sich auch gegen an Kinder und versetzt sie absichtlich in Todesangst und Panik, um eine Herrschaft der Distanzierung, Isolation und Vereinzelung auszuüben, denn so lässt sich leichter regieren, ist Widerstand kastriert:

Politische Vorgabe war, den Menschen Angst einzujagen, insbesondere den Kindern:

»Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.«

Und die Verantwortlichen, die so eine Strategie des Terrors gegen Kinder fahren, sind immer noch in Amt und Würden – perverse Zeiten.

So was findet sich in einer Berichterstattung eingebettet über Corona, die an Einseitigkeit nicht zu überbieten ist, in welcher Corona als Armagedon und die Impfung als die Rettung verheißen wird. Eine Berichterstattung, in der die Risiken letzterer unterschlagen werden und diejenigen, die darauf hinweisen, massiven Repressionen ausgesetzt sind. Eine Meinungsdiktatur, die eine brutale, die Menschen von einander trennende Machtausübung durchsetzt, die zudem nur ein Testlauf darstellt.

Oder was ist damit, dass man sich als Weißer des beständigen Gedankenverbrechens des Rassismus‘ schuldig macht, wofür er Buße tun muss und sein Knie zu beugen hat? Denn der Weiße hat hier auch nicht Freiheit zu sagen, dass ihn das Thema nicht interessiere, denn er ist privilegierter Rassist, Täter, dem seine Privilegien zu nehmen sind. Es gilt die Formel, wonach man entweder Freund oder Feind ist, bzw. Ally (aber trotzdem schuldig) oder Feind.

Oder wie steht es damit, dass es so einfach wie nie war, Familien zu zerstören, und so schwierig wie nie, im Gegensatz dazu tragfähige Familienbande aufzubauen in Zeiten, in denen Familienfeinde mit Steuermitteln und Bundesverdienstkreuzen geehrt werden? Eine Politik, die zu zerstörten Menschen führt, welche sich leicht beherrschen lassen?

Oder was ist mit dem äußeren Krieg, angeblich angezettelt von einem Despoten aus Kriegslüsternheit, einem Wiedergängers Adolf Hitlers? Wo man konsequent alternative Berichterstattung zensiert in einem Staat, in dem angeblich keine Zensur stattfindet, und in dem man die tatsächlichen Beweggründe des Bösen™ für die Offensive unterschlägt? In einem Staat, der massiv auf die Berichterstattung bis in die Schulen Einfluss nimmt, um dieses Narrativ über einen Tyrannen durchzusetzen, also Gleichschaltung betreibt?

Wir haben also alles zusammen, was Orwell so beschrieben hat:

  • Sprachmanipulation
  • Äußerer Krieg
  • Zerstörung der Familien
  • Angst- und Panikmache in der Bevölkerung
  • Misswirtschaft
  • Überwachung

Aber nein: Die totalitäre Gefahr geht von denen da unten aus.

Die Coronamaßnahmen waren nur ein Testlauf

Die Bevöl­ke­rung ist bockig. Aber jetzt gibt es neue Hoffnung:

COVID-19 war der Test der sozia­len Ver­ant­wor­tung – Eine rie­si­ge Anzahl unvor­stell­ba­rer Ein­schrän­kun­gen für die öffent­li­che Gesund­heit wur­de von Mil­li­ar­den Bür­gern auf der gan­zen Welt akzep­tiert. Welt­weit gab es zahl­rei­che Bei­spie­le für die Ein­hal­tung des Social Distancing, das Tra­gen von Mas­ken, Mas­sen­imp­fun­gen und die Akzep­tanz von Anwen­dun­gen zur Kon­takt­ver­fol­gung für die öffent­li­che Gesund­heit, die den Kern der indi­vi­du­el­len sozia­len Ver­ant­wor­tung demonstrierten.

Der merk­wür­di­ge Satz­bau um die »Ein­schrän­kun­gen für die öffent­li­che Gesund­heit« (»restric­tions for public health«) mag eine Freud­sche Fehl­leis­tung sein, aber wir ver­ste­hen, was gemeint ist. Wenn zu COVID-Zei­ten eine »rie­si­ge Anzahl unvor­stell­ba­rer [sic: ›uni­ma­gin­ab­le‹] Ein­schrän­kun­gen« mög­lich war, dürf­te sie ja noch ein­mal mög­lich sein, und dann auf Dauer.

Ganzer Artikel.