Archiv der Kategorie: Diskurs

Philipp Leeb macht aus Opfern Täter

Jungen sind häufiger als Mädchen von Gewalt betroffen. Das Stück Schei… äh, der wertvolle Mensch Leeb zeigt schön auf (via), was dabei das große Problem im gesamten Geschlechterpolitbetrieb ist: Obwohl Männer mehr als genug – auch tödliche – Probleme haben, erhalten sie Hilfe nur, wenn sie das Problem sind, nicht haben. Steuerliche Mittel für Männer, die zu Opfern ihrer Frau werden gibt es nicht, sie müssen die Täter sein, dann kommen die „Männer gegen Männergewalt“.

Genauso Leeb: Er kann Burschen, die Gewalterfahrungen machen, nicht voll und ganz als Opfer anerkennen. Stattdessen rückt er sie und das ganze männliche Geschlecht in die Täterecke. In die der privilegierten noch dazu. Sicher, sicher: Der Bub, der die Schule ganz ohne Abschluss verlässt, was Burschen ungemein häufiger passiert als Mädels, bildet sich ein, an der Macht zu sein und zudem der Überlegene, weil ihm das „eingeflüstert“ würde. Mit so einem Diskurs wird sich nichts, aber auch gar nichts an dem massiv jungenzerstörenden System ändern, denn einem privilegierten Machthaber hilft man nicht, den stürzt man. Und deshalb wird es immer so weiter gehen.

Auch ansonsten lügt das Leeb wie gedruckt. Er will vorgeben, nicht zu wissen, dass  Gewalt gegen Kinder – auch Mord und Totschlag – am häufigsten von den Müttern ausgeübt wird. Es sind die Hände der Mütter, durch die die meisten Menschen ihre ersten Gewalterfahrungen machen, und wenn ein Kind gewaltsam stirbt, dann ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Und erst wenn man dann noch dazu nimmt, dass Mütter die Gewalt oft delegieren, stimmt das Bild. Dieser Satz ist ein Klassiker: „Warte nur bist dein Vater daheim ist!“ Mit anderen Worten: Gewalt wird durch die Mutter an die nächste Generation weitergegeben – darum kümmert sich aber niemand.

Ich finde das inzwischen etwas zu kurz gegriffen, denn wenn man sich etwa mit der Maskulinistenszene auseinandersetzt, wird klar, dass die nicht alle Gewalterfahrungen haben – sondern sie trainieren, erlernen Gewalt. Es geht auch nicht nur um körperliche Gewalt, sondern psychische Gewalt. Protagonisten der sogenannte Pick-up-Szene wenden psychische Gewalt an, um eine Frau zu vergewaltigen, das sind neue Formen von Gewalt.

Bin ich absolut dabei. Hier zum Beispiel. Jeder sieht sofort, dass ich absolut dafür bin, dass Männer ihre Exfrauen bei lebendigen Leibe verbrennen. Da ich aber schlampig gearbeitet habe, könnte manch einer denken, dass dahinter eine ganz andere Logik steckt. Nämlich, dass ich mit Gewaltverherrlichung in der feministischen Szene ein Problem habe, die Geschlechter tausche um vorzuführen, wie scheiße das ist, um so zum Fazit zu gelangen, dass Gewaltverherrlichung durch Verdienstordensträger scheiße ist. Könnte man…

Ansonsten würde ich gerne wissen, wo in der „maskulinistischen“ Szene Gewalt trainiert und erlernt wird. Da möchte ich mitmachen. Vorher muss natürlich das ganze System geändert werden, denn derzeit wird allein Männergewalt verfolgt, bekämpft und betraft, während Frauen beinahe nach Belieben Gewalt ausüben dürfen: Gegen Alte, Pflegebedürftige, Kinder, Männer. Denn was nutzt es, Gewalt zu trainieren, wenn man sie nicht mal anwenden darf?!

Ok, auch ansonsten bleibt das Leeb im Vagen. Wer genau lehrt als PickUp-Artist, Frauen mit psychischer Gewalt zu vergewaltigen? Der bekannteste Verführungscoach in Deutschland ist Maximilian Pütz, der könnte aber wohl juristisch dagegen vorgehen, wenn man sowas an ihn adressieren würde.

PickUp-Artists sind deshalb so verhasst, weil sie die Spielregeln ändern. Es ist ein armer Tropf, der in einer eigentlich schlechten Beziehung ausharrt, weil er Angst hat, sonst keine andere zu finden. Ein PickUp-Artists hat dieses Problem nicht: Wenn sie ihn schlecht behandelt, sagt er Tschüss und geht zu Nächsten. Diese Souveränität ist es, die Feministen nicht ertragen, die unbewusst wissen, dass in der traditionellen Rollenverteilung die Frau die Mächtige ist, mit dem Vorrecht, ihn schlecht zu behandeln, ihre Launen an ihm auszulassen.

Diese Momente, in denen ich mich frage, ob ich ein Heuchler bin – zur Psychologie des Mann-Frau-Verhältnisses

Ich äußere einen anerkennenden Satz über Kurdinnen, die ihr Leben und Schlimmeres riskieren, da sie mit der Waffe in der Hand gegen den IS kämpfen. Schlimmeres, da man dem muslimischen Glauben nach nicht ins Paradies eingeht, wenn man durch die Hände einer Frau stirbt. Deshalb pflegen diese muslimischen Fanatiker eine besondere Abneigung gegen diese Frauen, weshalb sie ihnen im Falle einer Gefangenenschaft besonders übel mitspielen, und die verbrennen auch so schon Menschen bei lebendigen Leib.

Und dann denke ich mir: „Heuchelst Du das gerade?“ Denn eigentlich bin ich nach Mainstreamauffassung ein Hardcore-Frauenfeind, da ich nicht der Mainstreamauffassung anhänge, dass Frauen die besseren Menschen wären (und dieser Kontrast lässt mich als frauenfeindlich scheinen).

Ich habe den Weißen-Ritter-Komplex schon mal angesprochen: Es fühlt sich einfach toll an, für die holde Weiblichkeit in die Schlacht zu ziehen, das habe selbst ich. Man wird dafür belohnt, also jetzt nicht mit klingender Münze, Hardware, sondern durch Software, so ein gutes Gefühl, das man dabei hat – manch einer wichst auf sich selbst, weil er sich so geil dabei vorkommt, denn wer ist schon Pro-Frau? Also, bis auf alle jetzt? Ist das nicht was Besonderes, was besonders tolles?

Ok, wenn eine Schrupp um die Ecken kommt, und meint, man sollte Väterrechte gänzlich abschaffen und Mutterschaft über Steuern finanzieren, dann widerspricht vielleicht hier und dort noch jemand, sprich: Man ist nicht feministisch genug im Pro-Frau-Sein – mal abgesehen davon, dass wenn eine Frau unbedingt „alleinerziehend“ werden will, sie sich dieses Lebensmodell finanzieren lassen und den Vater ausgrenzen kann, kein Problem, da ist die schruppsche Forderung weitestgehend durchgesetzt. Ansonsten checken nur Minderbemittelte nicht, dass z.B. Vergewaltiger geächtet sind, bei Männern vermutlich mehr als bei Frauen. Oder der Typ, der davon berichtet, dass ein Prozess gegen ihn läuft. Warum? Er hat einem Kerl, der eine Frau „sexuell belästigt“ hat, seinen Bierkrug ins Gesicht gerammt. Und wie er das so erzählt, merkt man deutlich: Er platzt vor Stolz, er ist einer von den Guten, Yeah!

Umgekehrt herrscht ein massiver Psychodruck, nichts zu sagen, was Frauen verärgern könnte. Probier es bei Gelegenheit mal aus! Sage: „Die Frau zu Hause ist privilegiert zu Lasten ihres Mannes!“ Nein, als mieser Misogynist will man wahrlich nicht dastehen.

Und so ist man auf Kurs, dazu geschmeichelt und genötigt mit Psycho-Zuckerbrot und Psycho-Peitsche, eine Gesellschaft gestaltend, in der man als erstes weibliche Interessen bedient.

Das kann aber für Frauen auch unangenehm werden, dann nämlich, wenn sich so ein weißer Ritter einbildet, er wisse besser, was für Frauen besser wäre. Wenn er Frauen „erziehen“ will. Oder diese Feministin, die feministisch-männliche Bevormundung anprangert – denn das Motiv, jemanden helfen zu wollen, basiert auf der Überzeugung, dass sich jemand nicht selbst helfen kann, und dann macht man ihm Vorschriften, ein Übel nicht nur im Feminismus.

Bin ich jetzt ein Heuchler? Der Heuchler weiß, dass er heuchelt, anders als der Bigotte, dem seine doppelten Maßstäbe nicht bewusst sind. Ich bin kein Heuchler. Meine Anerkennung für die Kurdinnen oben ist echt, ich glaube nicht, dass ich mich das trauen würde, mich diesen brennenden Rachegelüsten aussetzen würde.

Anchorman – Informationskrieg

Zur Gänze lesenswert:

Wir befinden uns in einem Informationskrieg. Das bedeutet, dass das, was wir die »demokratische Öffentlichkeit« nennen, kein Ort der Verständigung von Staatsbürgern auf der Basis von Argumenten mehr ist, sondern ein Ort, an dem versucht wird, autoritär festzulegen, was mehrheitlich als Wahrheit und als Tatsache gelten soll.

Es spielt keine Rolle mehr, ob jemand ein gutes Argument in der Sache vorbringen kann, sondern nur noch, ob man jemandem eine verwerfliche Gesinnung nachweisen oder auch nur andichten kann.

Seit dem Beginn des Corona-Maßnahmenregimes im Frühjahr 2020 hat sich diese Dynamik in verhängnisvoller Weise gesteigert. Wir wissen heute beispielsweise, dass die Medien der Schweizer Ringier-Gruppe, aber auch die zum Springer-Konzern gehörenden Medien wie die BILD-Zeitung, von ihren Eigentümern damals ausdrücklich zur einseitigen Parteinahme für die Regierungspolitik aufgefordert worden sind und dieser Aufforderung auch willig Folge geleistet haben. Wir haben miterlebt, wie Dutzende renommierter Wissenschaftler mit jahrzehntelanger Berufserfahrung, die von der Regierungslinie abweichende Einschätzungen formuliert haben, kaltgestellt, entlassen oder sogar behördlich verfolgt worden sind.

Eigentlich müsste ich 100% zitieren. Zum Artikel. (auch als Video)

„Nigger“ – inhärent rassistisch?

Bei der Beschäftigung mit der Frage, ob der Begriff „Nigger“ inhärent rassistisch ist, bin ich auf dem Umstand gestoßen, dass kaum ein Begriff inhärent irgendwas ist.

Ja, „Nigger“ kann in vernichtender Weise gebraucht werden. So erklärt ein Schwarzer, dass er kein brutaleres Wort kenne.

Gleichzeitig aber verwenden (manche) Schwarze dieses Wort als Anrede untereinander. Natürlich mit einer anderen Intention als etwa ein Sklavenhändler. Es handelt sich um einen emanzipatorischen Akt, von dem Weiße ausgeschlossen sind.

Wörter hängen ab von der Intention, mit welcher Absicht sie also verwendet werden, als auch dem Kontext, in dem sie fallen. Mich irritiert es, dass in modernen Zeiten den Begriffen etwas inne sein soll, was das Böse (z.B. Sklaverei) quasi beschwört. So meinte eine Rassistin, die Verwendung von „Neger“ führe direkt zur Sklaverei. Aus diesem Grund werden die Wörter, das „N-Wort”, verboten – ganz und gar.

Somit gibt es zwischen diesen beiden Sätzen keinen Unterschied:

1. „Du scheiß Nigger!“

2. „Das Wort ‚Nigger‘ wird meist abwertend verwendet.“

Beide Sätze sind dem neuen, herrschenden Zeitgeist nach verboten; in beiden Sätzen darf man nur von dem „N-Wort“ sprechen, und wer sich weigert, ist Rassist, was eine vernichtende Anklage ist, eine Anklage, die einen sozial vernichten kann. So sind die Machtverhältnisse.

Twitter, die Ratten und der Hass

Es sind Ideologen, die Wissenschaft hassen.

Ein Freund machte vor kurzem auf Twitter eine verblüffende Erfahrung: Er, nicht dumm, der sonst nur ein paar schlappe Likes für seine Tweets erreichte, durfte erleben, wie ein eloquenter Satz, der einem anschaulich die Risiken der Impfung vor Augen führte, plötzlich mehrere Tausend Herzchen einfuhr. Das war darauf zurückzuführen, dass die Algorithmen geändert wurden, bevor Musk dort aufschlug. Denn es sollte verschleiert werden, wie massiv Twitter bislang die freie Meinungsbildung manipuliert und verhindert hatte – #wirsindmehr.

Mit dem Kauf von Twitter wird dort nun etwas einkehren, was das Establishment fürchtet wie der Teufel das Weihwasser: Meinungsfreiheit. Wobei die natürlich nicht von „Meinungsfreiheit“ sprechen, sondern von Hass und Hetze. Alles, was von der politisch korrekten Meinung abweicht, ist Hass, und Hass ist keine Meinung und damit nicht von Meinungsfreiheit gedeckt – so die Logik derjenigen, die an der Macht sind, und die einen Dreck geben auf einen pluralistischen Diskurs, wozu sie verdammt noch mal verpflichtet sind, zum Beispiel bei der Tagesschau.

Dort packt man die ganz große Keule (inzwischen geändert) aus angesichts dessen, dass man sich nun nicht genehme Meinungen anhören muss, dass auch diejenigen, die man nicht ausstehen kann, ihre Positionen vertreten dürfen:

Musk hat auch angekündigt, dass Twitter zum „Marktplatz der Debatte“ werden solle. Aber auf seinem „Marktplatz“ sollen offenbar auch rassistische oder verschwörerisches Ratten aus ihren Löchern kriechen dürfen. Twitter kann nur relevant bleiben, wenn genau diese Ratten – um im Marktplatzbild zu bleiben – in ihre Löcher zurück geprügelt werden.

Und damit zeigt sich wiedermal: Alles Projektion. Sie sind es, die Hater, die engstirnig und reaktionär und faschistisch alles niedermachen, was von eigenen heiligen Überzeugungen abweicht; die selbst nicht im geringsten dazu bereit sind, das zu üben, was für mich als Linker immer eine Selbstverständlichkeit war und was sie sonst auch immer aggressiv einfordern: Toleranz.

Stattdessen sind es Ideologen, die Wissenschaft hassen. Es sind Rassisten, die Weiße hassen. Es sind Sexisten, die Männer hassen. Es sind Hater, die keinen Widerspruch dulden und Hassrede mit Rede, die sie hassen, verwechseln. Und sie sind an der Macht, nur dass ihr Regime heute mit der Etablierung von Meinungsfreiheit auf einer einzigen Plattform einen kleinen Dämpfer erhalten hat.

Wie geht es weiter? Können die Ideologen, die z.B. behaupten, das Geschlecht wäre ein soziales Konstrukt, diese ihre Lüge weiterhin ohne Widerspruch verbreiten und bei ebensolchen Widerspruch weiter canceln wie bisher? Oder hat es Auswirkungen, wenn so ein Fanatiker auf dieser Plattform nun mit Gegenrede konfrontiert wird?

Man darf gespannt sein.

Erschlagt mich mit Nettigkeit!

tl;dr

Nur weil es andere machen – unfair gegen bestimmte Gruppen austeilen -, sollte ich es nicht auch tun. Ja, das stimmt. Ich weiß (irgendwo), dass es falsch ist, mache es aber trotzdem.

Dieser Blog ist in Gefahr. Die Gefahr, dass der Blogger einen radikalen Schwenk in seiner Politik macht, heißt: Nicht mehr Frauen zu schmähen, sondern sich immer um Fairness zu bemühen. Diese Gefahr ist aber sehr gering, diejenigen, die dafür den Anstoß bilden könnten, treten hier nur in homöopathischen Dosierungen auf.

Wenn hier Feministen im Valerie-Solanas-Style aufschlagen würden… kein Problem. Viel Feind, viel Ehr.

Wenn hier allerdings fünf bis zehn Frauen regelmäßig mitkommentieren würden, die respektvoll und zustimmend wären, wo ich Ungerechtigkeiten gegen Männer anprangere, zugleich aber auch eine eindeutige Grenze ziehen, wo ich in Polemik gegen Frauen ausbreche, die mir also sagen würden: „Ja yx, das ist ungerecht gegen Männer, volle Zustimmung, aber das, was Du da über Frauen schreibst, das ist genauso daneben.“… dann würde das hier über kurz oder lang zu einer Änderung der Leitpolitik, eher aber zum Einstellen des gesamten Blogs führen – erschlagt mich mit Nettigkeit.

Ansonsten werde ich meine Politik nicht ändern, auch wenn ich auf einer rationalen Ebene (Männlich!) zugeben muss, dass die Kritik, die geäußert wurde, zutrifft.

Warum?

Ich will nicht, weil ich stinkwütend bin (Emotion! Weiblich! (angeblich)). Ich räume also den Gefühlen mehr Raum ein als der Logik.

Vielleicht spielt da auch mein Narzissmuss mit rein, so dass es mir gefällt, den Bad Boy zu geben.

Um eine Beispiel von vielen möglichen zu nennen – viele mögliche, weil Männerfeinde im Zentrum der Gesellschaft sitzen als Politiker, Professoren, Journalisten, Verdienstordenträger -, führe ich hier die Bestie Stokowski an, deren Ergüsse als anerkannte Autorin auch Abiturienten vorgesetzt werden.

Die hat mitbekommen, dass Falschbeschuldigung ein Problem ist. Nein: Dass manche wenige denken, dass es ein Problem ist. Also führt sie einen schlauen Gedanken aus, wonach das nicht sein könne, denn wenn es möglich wäre, dann würde man damit doch unliebsame Zeitgenossen aus dem Weg räumen. Aber nur weil es nicht immer klappt, heißt das nicht, dass es gar nicht klappt. Grundsätzlich gesprochen ist es einfacher zu lügen als zu vergewaltigen, das weiß auch die Autorin von „Destroy a man now”. Übrigens leiden auch Frauen darunter, wenn ein geliebter Mann in ihrem Leben Opfer einer Falschbeschuldigung wird, in einem Fall hat sich die Mutter eines falschbezichtigten Sohnes das Leben genommen:

Mutter eines Teenagers, der sich selbst getötet hat, nachdem er fälschlich der Vergewaltigung bezichtigt worden war, tot im Haus der Familie gefunden.

All das interessiert Stokowski nicht, stattdessen äußert sie ihr Bedauern, dass es nicht funktionieren würde, womit die Sache für sie abgehakt ist. Ich reagiere darauf gewalttätig: Ich drehe den Spieß um und sinniere darüber, dass es eigentlich schade wäre, dass Vergewaltigung von Frauen als politische Strategie nicht funktioniert.

Und gerade habe ich mir gedacht, dass ich in den Artikel eine Vorbemerkung einfüge:

„Lieber Leser, nein, ich befürworte nicht Vergewaltigung als politisches Mittel, ich will lediglich die Monströsität einer gefeierten Männerfeindin vorführen. Triggerwarnung: Sexuelle Gewalt.“

Oder auch: Warum schreibe ich ihn nicht gleich ganz anders? Ein paar Sätze über die Problematik von Falschbeschuldigung und das Fazit, dass Stokowskis Behandlung des Themas… unangemessen sei?

Das ist… unbefriedigend. Ich bin mit Leidenschaft und Zorn dabei, würde ich so schreiben, würde mich das nur frustriert zurücklassen und diesen Blog würde bald das Zeitliche segnen. Vor allem aber auch: Was bringt Diplomatie? Andere Männerrechtler sprechen Notlagen von Männern – die für jeden Feministen Punkte auf seiner Agenda wären, würden sie mehrheitlich Frauen betreffen – teils seit Jahrzehnten hochdiplomatisch an und es bewegt sich nichts. Die Benachteiligung von Vätern ist seit Jahrzehnten selbst jenen bekannt, die nicht auf Männerseiten mitlesen und doch hat erst jüngst – als ob nichts wäre – eine Bundesjustizministerin wortwörtlich mit einem Gähnen reagiert auf die Klage eines Mannes, dass er durch ihre Politik zu einem Elternteil zweiter Klasse degradiert wird. Jetzt darf sie als Bundesverteidigungsministerin in einem eventuellen Kriegsfall Männer – und nur Männer, also solche, für die sie nur ein Achselzucken übrig hat – in den Tod schicken. Sie unterdrücken einen nicht nur, sie zeigen einem auch noch den Stinkefinger. Diplomaten setzen auf gewaltfreie Sprache und vermeiden die Herabwürdigung von Frauen, aber was erreichen sie?

Feministen wie Andreas Kemper machen sich gar nicht die Mühe, Diplomaten wie Arne Hoffmann fair zu behandeln oder gemäßigte und linksliberale Plattformen auch nur zu erwähnen. Die Erfolge lassen auf sich warten. Womit ich die wertvolle Arbeit nicht schmähen will, und sie ziehen ja auch um einiges mehr Leser als ich.

All das zusammengenommen führt dazu, dass ich einräumen muss, dass es falsch ist, ich es aber weiterhin so treiben werden. Ich habe schlicht nicht den Nerv dazu, auf die Gefühle von Frauen Acht zu geben, wenn mir mal wieder ein Monster in einer Machtposition unterkommt. Wenn es übrigens umgekehrt laufen würde, würde ich auf dieselbe Weise auf Männer einprügeln. Wenn sich ein Professor dahingehend äußern würde, Männer würden Frauen grundsätzlich aus altruistischen Motiven heraus töten, ohne dass er aus seinem Amt gejagt würde, sondern umgekehrt sogar gefeiert und anerkennend rezipiert, ich wäre Feminist. Und auch: Wäre ich mit dem Blog erfolgreicher, würden hier richtig viele Leser aufschlagen, auch dann würde ich mich mit dem (ungerechtfertigten) Austeilen mehr zurückhalten.

So aber: Ich bin ein Choleriker, und habe nicht den Nerv, das zu unterdrücken.

Der Hass hinter dem Wunsch nach Benennung

Fragt man einen unbedarften Zeitgenossen, einer, der sich nicht aus alternativen Quellen informiert, zum Thema häusliche Gewalt, dann weiß er ganz genau: Männer sind Täter, Frauen sind Opfer. Generell und nicht nur bei tödlicher Gewalt.

Dass er auf eine Lüge reingefallen ist – häusliche Gewalt geht überwiegend von Frauen aus, und die ist auch nicht harmlos -, reicht Feministen aber nicht. Sie wollen, dass man Täterschaft, allein männliche, „klar benennt“.

Was ist davon zu halten in Zeiten, in denen Zeitungen penibel darauf achten, die Herkunft von Vergewaltigern und Mördern zu verschleiern, wenn diese nichtdeutsche Wurzeln haben? Dahinter steht nichts weiter als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, der Hass auf Männer. Es ist der von Hass getragene Wille, Männer zu verhetzen.

Und das ist auch nicht harmlos. Immer wieder ist diese Hetze Grund dafür, dass Richter den Lügenmärchen armer Opferfrauen über gewalttätige „Täterväter“ glauben schenken. Weil man Männer aufgrund solcher Hetze weniger Empathie entgegenbringt, werden sie öfter alleingelassen und stranden so in Obdachlosigkeit, Suizid oder getrennt von ihren Kindern.

Die Mehrheit der Kindsmorde geht von Müttern aus. Von daher hat auch das Ministerium für alle außer Männer eine Hetzkampagne gegen Frauen lanciert, in der düster bedrohliche Frauengestalten vor verängstigen Kindern zu sehen sind. In der Folge wird Männergewalt nicht beachtet, verfolgt, bekämpft; können Männer ganz Täter sein ohne dass irgendjemand eingreift, während Frauen nicht mehr unbefangen mit ihren Kindern umgehen können und zudem damit leben müssen, nichts dagegen tun können, wenn er, der Partner, gewalttätig gegen sie und ihre Kindern ist, weil es keine Hilfe gibt, weil es nur ein Männer- aber keinen Frauennotruf gibt, was aber in Ordnung geht, denn Männer schlagen aus Liebe zu, Frauen aus Hass und weil sie Macht ausüben wollen. Deshalb besteht auch kein Grund, einzugreifen, Frauen sind eh Säue und Kinder blenden wir aus.

„Jungen sind Schweine“

Aus meinem Archiv (Originalquelle offline) da dieser Text in seiner Aktualität nicht nachgelassen hat:

„Der Edle pflegt seine edle Seite und
der Elende pflegt seine elende Seite.“
– Lao-Tse

„Jungen sind nicht einfach nur Schweine, sie sind arme Schweine“, attestierte eine populäre Zeitschrift den Eltern männlichen Nachwuchses in ihrer Reportage über Jungen im Heft vom 08. 06. 2000! Ich schrieb an das Blatt, daß Jungen bestimmt keine Schweine sind. „Schweine sind vielmehr diejenigen, die derart derbe Vorurteile gegenüber irgendeiner Gruppe mit naiver Leichtfertigkeit öffentlich formulieren“, erklärte ich dem Magazin und fügte hinzu: „Und diese sind nicht einfach nur Schweine, sie sind blöde Schweine.“

Doch zur inhaltlichen Kritik eines Artikels, dessen Schlußfolgerungen derartigen Unsinn zeitigen – von der erzieherischen Destruktivität des Satzes ganz abgesehen – ist hier noch nicht der richtige Platz. Schließlich wird ein jedes Käseblatt die Inhalte auch bestimmen, die es als ein solches ausweisen. Für uns ergeben sich an dieser Stelle umfassendere Betrachtungen, nämlich die Betrachtungen, aus welchen die Fragen entstehen, die uns die Notwendigkeit einer gedankenvollen Betroffenheit ersichtlich machen:

Warum kann der Schreiberling eines populären Blattes eine bestimmte Bevölkerungsgruppe so unsacht und in einer Weise, die bei keiner anderen Gruppe möglich wäre, beleidigen, ohne sich auch nur im geringsten um etwaige Reaktionen aus der Bevölkerung zu scheren? Wie ist es in einer Zeit, in welcher die Ächtung von Vorurteilen eine Forderung an jeden auch nur elementar gebildeten Menschen darstellt, möglich, daß gerade die Gruppe männlicher Kinder so vorurteilsblind und maßlos übertrieben diskriminiert und niedergemacht wird, die Gruppe, die den wesentlichsten Zukunftsträger einer jeden Gemeinschaft ausmacht?

Die Antwort auf diese Fragen ist einfach und verblüffend zugleich. Es ist die Absicht dieser Webseite, daß sie auch allmählich beginnt, etwas nachdenklich zu wirken.

Sie lautet: Das alles ist nur möglich, weil Jungen das männliche Geschlecht repräsentieren, und in den letzten Jahrzehnten hat sich bei nahezu allen Medien ein solches Klischee gegen den maskulinen Menschen durchgesetzt, das durch seine hysterische Unnachgiebigkeit durchaus jede Voraussetzung erfüllte, eine Verfolgung genannt zu werden, ließe sich die eine Hälfte der Menschheit, gegen die es sich richtet, nicht so schlecht verfolgen.

Denn was das oben zitierte Magazin – es war der STERN – in seiner Formulierung über Jungen an Innovation beisteuert, ist lediglich, daß hier die mediengeschürte Männerfeindlichkeit erstmalig in einem Wochenmagazin, und gleichsam als wolle sie eine neue Qualitätsstufe erklimmen, sich sogar noch über Kinder, männliche Kinder ergeht. Auf erwachsene Männer bezogen sind derartige Formulierungen gewöhnlicher Alltag, werden seit langem als Titel von Fernsehsendungen benutzt, oder von Flachgeistern musikalisch vertont. Schlagzeilen in täglichen Boulevardblättern, aber auch Ausführungen in populären pseudowissenschaftlichen Ausgaben behaupten, immer Neueres an den Tag zu legen, was den angeblichen Mythos über den Mann in seinen positiv-maskulinen Eigenschaften zerstört und ihm nur die negative Seite seines Wesens, die es durchaus auch gibt, zubilligen, um ihn dann so als verwerflich, untauglich, ja schädlich zu definieren.

Absonderliche Thesen, die mit Besessenheit der Absicht nachgehen, alles maskuline Ansehen zu beschädigen, grassieren wie wütende Viren auf allen Plattformen des mentalen Lebens und schlagen als Zeitungsartikel, dubiose Kultur- oder Unterhaltungsdarbietungen in Filmen, Büchern oder Werbung nieder.

„Männer haben eine Macke…“, „Alle Männer sind Vergewaltiger…“, „Männer sind Ignoranten… egoistisch, langweilig und anspruchslos… öde Monster“, sind „das zweite Geschlecht“ und ohnehin „das schwache“, ein „Fehlgriff der Natur“. Männer haben ein dürftiges Chromosom, schlechte Gehirnverbindungen, weniger Nervenendungen an entscheidenden Stellen, werden „von der Natur benachteiligt“, können nicht beide Hände zugleich gebrauchen, können nicht kommunizieren, haben Probleme mit der Sprache, keine Phantasie, keine Gefühle und was alles der kollektive Wahn behauptet, zu welchem der spätere Feminismus offenbar avanciert, da er in selbsterwirkter Blindheit nicht nur die Unmöglichkeit derartiger Beschreibungen verkennt (denn das alles kann der Mann, gemessen an dem, was auf diesem Planeten sein Werk und seine Präsenz genannt werden kann, unmöglich sein), sondern sich noch darüber hinaus das misanthrope, rassistisch-sexistische Antlitz selbst zu reflektieren versagt, das er allmählich angenommen hat.

Zwar wird gelegentlich auch Positives über Männer vermittelt, das bezieht sich aber stets auf einzelne männliche Individuen, die in der Gegenwart oder in der Vergangenheit auf anerkennungswürdige Weise gewirkt haben. Dabei aber geht die Anerkennung, die ihnen zuteil wird, niemals auf das gemeinsame Konto der Männer im allgemeinen. Auf dieses Konto wird generell nur Negatives verbucht. Als allgemein-männliches oder ‚wieder mal typisch männlich‘ gilt in aller Regel nur Verwerfliches; und es wäre vergebliche Mühe, wenn man in der Presse und Literatur der letzten dreißig Jahre nach positiven Aussagen über den Mann im allgemeinen recherchieren würde!

Parallel – und im Gegensatz zu dieser Einseitigkeit in der Betrachtung des männlichen – wird für das weibliche Geschlecht ein überaus bequemer Selbstdarstellungsrahmen geschaffen, in dem nicht etwa nur seine positiven Eigenschaften in den Vordergrund gestellt werden, sondern darüber hinaus noch die negativen rechtfertigt, beschönigt, ja sogar gefördert werden.

Kaum ein weiblicher Teilnehmer an Talkshow oder Interview, der nicht schon sein Sprüchlein gegen den Mann parat hält, um es bei Gelegenheit (oder notfalls auch ohne diese) loszuwerden und so den obligatorischen Nachweis der Zugehörigkeit zum Verbund der „mutigen, starken Frauen“ zu bekunden. Mit infantiler Selbstüberhebung dagegen pflegen die dem feministischen Zwang Unterliegenden das eigene Geschlecht bei jeder Gelegenheit zu loben, seine Herrlichkeit und Gediegenheit mit forciertem Geschlechtspatriotismus auszuzeichnen und in den Buchläden stapeln die Produktionen in die Höhe, durch welche ein in aller Regel literarisch unterbemitteltes Schriftstellerinnentum in Frauenbüchern aus allen Verlagen seine onanistisch anmutende Selbstbeweihräucherung zelebriert.

Auch Männer, die sich öffentlich äußern, fühlen sich stets zu abgedroschenen Floskeln verpflichtet, die weibliche Tugenden und Leistungen erdichten und honorieren oder&xnbsp; weibliches Leid und angebliche Benachteiligung als das leidvollste Ereignis auf Erden bejammern und nicht selten das eigene Geschlecht schmälern, einem Etikett huldigend, daß dem Mann Selbstverleugnung vorschreibt.

Kritik an der Frau im allgemeinen oder gar Ideologiekritik am Feminismus, das Abschlagen von Forderungen seines ewigen Verlangens nach Vorteilen und Sonderrechten für das weibliche Geschlecht gilt als unerhörte „Unverschämtheit“, und es heißt selbst dann noch so, wenn kein Geringerer eine solche Forderung abschlägt als eine so respektable Einrichtung wie der Europäische Gerichtshof.

Kritik an einzelnen weiblichen Personen ist zwar denkbar, insbesondere dann, wenn dies Frauen betrifft, die dem feministischen Diktat nicht folgen. Anders aber als im Falle der Kritik am Mann darf sich Tadel oder Bemängelung niemals auf die Gesamtheit des weiblichen Geschlechts erstrecken; gegen diese Hälfte der Weltbevölkerung duldet der Feminismus keine Kritik. Zusätzlich wird immer versucht, jede weibliche Unzulänglichkeit dem Mann als dem Hauptschuldigen zuzuschieben, etwa nach dem Motto: So sind die Frauen nur geworden, weil sie eben im „Patriarchat“ leben mußten.

Frauen sind immer gut, ganz einfach weil sie als Frauen auch dann gut sind, wenn sie schlecht sind (als Feminist weiß man das eben) und oft sogar erst dann relevant handeln, wo sie sich dem Bösen weihen, ein Anspruch, der sich in den neunziger Jahren so selbstverständlich in den Gehirnen einiger Exemplare der Eliteeinheiten des Feminismus präsentierte, daß er ein ganz neues literarisches Genre begründete (den Frauenkrimi), das später einmal auf diesen Seiten einer gründlichen Deutung unterzogen werden soll.

„Die Jungs stehen auf der Zeil wie die Machos da…“ Mit diesen Worten stellt ein zwölfjähriges Mädchen sein bereits in diesem Alter scharfgeschaltetes Vorurteil gegen das andere Geschlecht bloß, und man weiß gleich, wie genau man (oder eher frau) diesem Kind das Wort „Macho“ erklärt hat: Das sind die jungen Männer, allein wenn sie da stehen, also sind sie es alle, weil sie alle nun einmal stehen müssen, soweit sie nicht gerade sitzen oder laufen. Und dann, zum Stolz seiner Erzieherinnen, erzählt es, daß es sich aber von den Jungen nichts sagen läßt, sondern sie eher provoziert, und als Nachweis für Mut und Freiheit, Tugenden, die im Feminismus zumeist pubertärer Aufsässigkeit gleichkommen, rezitiert es sein Powermädchengedichtlein: „Leck mich am a / leck mich am b / leck mich am c / leck mich am a, b, c… “ und so fort das ganze Alphabet herunter.1 Dem Hessischen Rundfunk war die Sendezeit nicht zu kostbar dazu. Erziehung ist eine wichtige Sache, nicht wahr?

„Böse Mädchen kommen überall hin“, heißt ein weiteres Erzeugnis der Geisteshaltung, die wir eben hier zu schildern suchen, und diese Mädchen betreiben ihre Selbstverwirklichung nach der dubiosen Formel „jeden Tag ein bißchen böser“. Jungen dagegen werden von immer mehr Einrichtungen und Veranstaltungen ausgeschlossen, jungenlose Spielplätze gibt es mittlerweile einige in dieser Republik (Tendenz steigend), und selbst katholische Initiativen beeifern sich im Eröffnen von Mädchencafés, damit die jungen Frauen ihren Aufenthalt an diesen Orten „ohne die blöde Jungenanmache“ verbringen können.2 Wo stecken nicht die wahren Frauenfreunde mittlerweile überall drin!

Während so dem Mann von den Meinungsmachern und -macherinnen dieser wirren Zeit jeglicher Boden eines positiven Selbstverständnisses entzogen wird, tummeln sich Nachwuchsjüngerinnen von einst selbsternannten „Gören“ und „Schlampen“ im gesamten Kulturapparat des Westens wie die Schlangen auf dem Haupt der Medusa, und in Verbund mit männlichen Nestbeschmutzern schleudern sie ihr Gift weit in die geistige Landschaft der Gegenwart hinein, um das Lob und die Anerkennung einer Gesellschaft zu ernten, die in ihrem Taumeln mitten in Spaß, Konsum und Unterhaltung das Nachdenken verschläft, das ihr deuten könnte, was hier eigentlich geschieht.

Denn die ‚bösen Mädchen, die überall hin kommen‘ scheinen tatsächlich schon an vielen Orten zu sitzen. Hatte der Feminismus einst die Rechte der Frau verteidigen wollen, beansprucht er gegenwärtig nichts minder als das Recht der Frau auf Unrecht. Vom&xnbsp; gleichen Kern, von welchem aus schon Intentionen ausgingen, die über die Plattform – vor allem – linker Politik bis in die politischen und gesetzgeberischen Entscheidungen hineingewirkt haben, breitet sich auch der literarische Gestank, durch welchen widerwärtige, betrügerische und mordende Weiblichkeit „den biestigen Charme gewissenloser Frauenzimmer“, die ihre Greueltaten in „ethischer Neutralität“ (sprich: das macht nichts) verüben, salonfähig und für Filmemacher und Fernsehanstalten hierzulande zu überaus begehrtem Verfilmungsstoff gemacht hat! Im Internet propagieren kranke Kleinhirne an unzähligen Stellen die Vernichtung des männlichen Geschlechts. Prominente Amazonen finden das „phantasievoll“. „Lauter tolle Frauen“ fangen bei der ARD auch schon damit an, denn sie wissen wohl: „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“.

Oder ist es vielleicht inzwischen eher so, daß nur eine perverse Feministin eine gute Feministin ist? Wenn dies so wäre, dann hätten wir es im Feminismus mit einer Ideologie zu tun, die erstaunlich schnell nach ihrer Etablierung pervertierte!

Längst sind die Schwaden des Ungeistes aus dem Haupt der chthonischen Medusa an allen wichtigen Orten angelangt, verbreiten ihren üblen Geruch in Studios, Redaktionen, Ämtern, Schulen, ja Kirchen und im Internet. Es ist ein Gestank aus Begriffen, Thesen und Methoden, Werkzeuge alle einer ungeheuren Verleumdung, die sich gegen den wichtigsten Faktor allen Voranschreitens dieser Menschheit richtet: Gegen die Legitimität und Kompetenz maskuliner Wirksamkeit in diesem Prozeß. Es ist eine unerhörte und unverschämte, konzipierte Sykophantie gegen den Mann, deren Wirkung auf männliche Jugendliche für den feiner Beobachtenden sich bereits zeigt und deren weitere Auswirkung nur dazu geeignet wäre, der Zivilisation ihr effizientestes Potential abzukastrieren.

Der Autor dieser Seiten betrachtet den hier beschriebenen Feminismus als einen ernstzunehmenden evolutionären Defekt. Deswegen diese Webseite.

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Quellen, Anmerkungen:

1. HR2, Mo., den 04. 01. 1999, Sendung: „Weil ich ein Mädchen bin“

2. Aushang im katholischen Kirchenladen an der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main, im Sommer 2000

Ingbert Jüdt – „Elitendegeneration“

Wenn Sie nun ausschließlich den kleinen Stapel mit der »Querdenker-Literatur« lesen, dann können Sie eventuell auf die Idee kommen: »Die haben sie doch nicht alle! Was zeichnen die für ein bösartiges und verzerrtes Bild unserer Gesellschaft! Alles Spinner und Aluhut-Träger!«.

Wenn Sie diese Querdenker-Literatur aber im Kontext des großen Stapels an soziologischer und politikwissenschaftlicher Literatur aus den Mainstream-Verlagen lesen, dann werden Sie sehen, dass all die scheinbar kruden und überreizten Thesen der sogenannten Querdenker schlicht und ergreifend konsequent und folgerichtig sind! In diesem Sinne möchte ich etwas dazu sagen, inwieweit die Krise, die wir seit den letzten zweieinhalb Jahren sich entfalten sehen, sich in vielfältiger Weise in den Entwicklungen mindestens des letzten Jahrzehnts bereits angekündigt hat und tatsächlich nur die Zuspitzung dieser Entwicklungen und das Überschreiten einer kritischen Schwelle darstellt.
Die Werte einer Gesellschaft sind nur so viel wert, wie die tatsächliche Entwicklung dieser Gesellschaft sich in der Realität an diesen Werten ausrichtet!

Weiterlesen: „Elitendegeneration“

Kommentator Beweis über Femizide

Beweis:

Sog. Femizide sind ja in der feministischen Opferterminologie sehr en vogue.
Darunter wird neuerdings alles gefasst, bei dem eine Frau durch einen Mann umkommt. Das ist extrem fragwürdig.
Wenn ein Partner seine Partnerin umbringt, ist das etwas grundlegend anderes, als wenn ein Mann durch die Welt zieht und willkürlich Frauen umbringt, ausschließlich weil sie Frauen sind ist.
Deswegen ist es unseriös, wenn in obiger Studie Intimizide und echte Femizide zusammengeführt werden.

Intimizide, die den Löwenanteil der Fälle ausmachen, basieren in der Regel auf einer zwischenmenschlichen Dynamik und nicht auf der Geschlechtszugehörigkeit.
Wenn sich zwei Partner gegenseitig hassen, ist eigentlich nie das Geschlecht Gegenstand des Hasses. Vielmehr spielen Eifersucht, gefühlte Benachteiligungen, unterschiedliche Wünsche und Ansichten in puncto Sexualität etc. die maßgeblichen Rollen.

Bekanntermaßen haben Männer gegenüber Frauen eher eine Beißhemmung. Sie lassen sich aus dem Haus jagen, landen einsam mit der Pulle unter der Brücke oder stürzen sich von derselben. In extremen Fällen hingegen explosieren sie, oft vor dem Hintergrund von enthemmendem Alkohol und/oder mangelnden mentaler Fähigkeiten, Auswege aus dem Beziehungshorror zu finden.

Wenn also ein Besoffener seine ihn seit Jahrzehnten demütigende Frau mit 85 Messerstichen zerfleischt, wird das im Staatsfeminismus als ein Femizid infolge männlicher Toxizität gewertet. Daraus werden Aussagen über allgemeine männliche Gefährlichkeit und Bösartigkeit modelliert. Das sind fast Methoden wie beim RKI.

Die neuartige Penetration des Begriffes „Femizid“ soll vor allem bewirken, dass gut und böse schlicht auf der sexistischen Geschlechterebene entschieden werden soll.
Im Staatsfeminismus ist der Begriff Femizid übrigens das Vehikel, eine feministische Strafgesetzgebung vorzubereiten, nach der Tötungen und Verletzungen von Frauen durch Männern anders geahndet werden sollen als Tötungen und Verletzungen von Männern durch Männer oder Frauen.

Das ist unglaublich dreist und verstößt gegen grundlegende Menschenrechte.
Aber wer interessiert sich im Feminismus noch für Menschen, wenn Frauen klagen?