Archiv der Kategorie: Diskurs

Billy Coen über Andreas Kemper

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen (siehe zu den Verleumdungen auch):

Wobei das Beispiel wiederum zeigt, wie wenig dir auch solche Disclaimer nutzen. Hohldrehende Gestalten wie der Kemper schrecken, wie hier zu sehen, nicht vor der bis in den Exzess gesteigerten Unredlichkeit zurück, das ohnehin schon an sich unredliche Konzept der Kontaktschuld über drei, vier, fünf Banden zu spielen. Du musst also noch nicht einmal mehr mit einem von den Schmuddelkindern gleichzeitig auf dem Spielplatz gesehen worden sein, es reicht schon, dass zwei Tage nach dir auf dem Spielplatz ein Kind spielt, dessen Onkel ein Schmuddelkind in der Nachbarschaft wohnen hat.

Erstaunlich der Rechercheaufwand, der offensichtlich dabei betrieben wird, um diese ganze Kontaktschuld über mehrere Banden „nachweisen“ zu können. Da werden Stunden an Arbeit dafür investiert, um Ansatzpunkte konstruiert zu bekommen, um jemanden effektvoll anschmieren zu können, nur um sich bloß ums Verrecken nicht mit seinen tatsächlichen eigenen Aussagen und Standpunkten auseinandersetzen zu müssen. Gibt sich in derlei Verhalten nicht auch ein Eingeständnis der Schwäche der eigenen Positionen und Argumente zu erkennen? Wer seine Positionen mit guten Argumenten untermauern kann, dem sollte es doch ein leichtes sein, diese Argumente bei Bedarf binnen Sekunden aus dem Effeff hervorzuholen. Wer aber stattdessen nur in Diskussionen bestehen kann, indem er stunden- / tage- / wochenlang recherchiert, wie er den anderen einfach nur anschmieren kann, indem er herausfindet, dass eine Person, die ihn mal interviewt hat, auch schon mal jemanden interviewt hat, der jemanden kennt, dessen Cousin schon mal einen Tweet von jemandem bekommen hat, der von einem AfD-Sympathisanten ein Like für einen zwei Wochen später abgesetzten Tweet erhalten hat, der gibt in meinen Augen überdeutlich Preis, dass er schlicht keine Argumente für seine oft ohnehin nicht tageslichttauglichen Ansichten hat.

Ein Disclaimer bringt übrigens auch schon deshalb nicht, denn wir wissen alle, was dann im Zweifel kommt: vordergründig gibt sich der Blogbetreiber von Alles Evolution zwar AfD-kritisch, aber… mögen die wilden Herleitungen und Assoziationsketten wie oben karikiert beginnen.

Jolanda über das Feminat und ihre Erfahrungen, sich für Männer einzusetzen

Aus der Reihe „Frauen, die meinen Glauben an das weibliche Geschlecht retten“ ein Kommentar:

„Kritik am Feminismus, die berechtigt ist, kommt in ihrer Welt gar nicht vor. Sie entscheidet – ganz autoritär – das die anderen die bösen sind.

Das ist aktuell das größte Problem seitens „Antifeministen“ und „Männerrechtler“ (in Anführungszeichen, weil ich die Begriffe so nicht wirklich gut finde, denn ‚Anti‘ heißt hier ja eigentlich nicht dagegen, sondern eher eine korrektive/kritische Haltung einnehmen). Wer, wie sicher viele hier, sich öffentlich dazu äußert, stösst schnell auf ablehnde Haltungen oder Widerstand, weil eben ein feministisches Narrativ über die Jahrzente einen fruchtbaren Nähboden hervorbrachte. Weder in der Presse, noch in der Politik sind heute Unterstützer in ausreichender Zahl zu finden, die sich für Männer und damit gegen den allgemeine übergreifenden Feminismus positionieren. Mit der Einführung der Genderstudies und einer entsprechenden Tendez in der Soziologie, der Psychologie, der feministischen Geschichte und weiteren Fächern der Geisteswissenschaften, wird sich daran auch so schnell nichts ändern. Ganz im Gegenteil. Als es vor einiger Zeit eine (wenig wissenschaftliche) Umfrage unter den Voluntären bei den ÖRR gab, war die Tendenz eindeutig Richtung rot/grün/links. Wir haben hier eine hervorragend ausgebildete geistige Elite, die sich aufgrund ihrer Geisteshaltung eines eindeutigen Rückhalts sicher sein können. Das sind die, auch im tagesspiegel genannten, strukturellen Machtnetzwerke (als Patriarchat bezeichnet), die in Wirklichkeit schon längst matriarchale Strukturen sind. Wie gegen solche Netzwerke vorgegangen werden muss, zeigt der geschichtliche Lauf des Feminismus: plakative Provokation, bis hin zu Gewaltakten (z.B. Fall Marianne Bachmeier); Etablierung von Wahrheiten über Einzelfallbeispiele (häusliche Gewalt, Vergewaltigung in der Ehe), die entsprechende Forderungen unterstützen (Gesetzesänderungen, Einführung von Kontrollorganen; Gleichstellungsbeauftragte); Übernahme entsprechender Machtpositionen in Machtstrukturen (Verbände, NGOs, Ministerien).

Es ist heute gefährlicher denn je, sich gesellschaftlich oder politisch für Männer einzusetzen. Meinung gilt heute schnell als Hass oder Hetze. Bei ZON dann auch schnell als polemisch, mit den falschen Quellen belegt (habe versucht Arne als Quelle aufzuführen, Profil wurde gesperrt) oder anderen kruden Begründungen. Auf Twitter kann man sehr gut beobachten, wie sich eine feministische Phalanx bildet, wenn es darum geht feministische Positionen zu verteidigen (auf FB oder in ZON Kommentarbereichen ebenso), bei SPON haben ich das Gefühl, dass da manchmal wieder mehr Meinung zugelassen wird.

Jeder, der hier, bei Arne, uepsilonniks und den anderen Blogs unterwegs ist, sollte außerhalb unserer eigenen Filterblase aktiv Gegenmaßnahmen (im Rahmen gesetzlicher Grundlagen) durchführen: Widerworte, Gegenargumente, Widerspruch, Störaktionen nach Vorbild der Antifa (lässt sich auch damit begründen, dass Feminismus den Strukturen des Faschismus folgt), z.B. Plakate oder Aufkleber mit feministischen Inhalten unkenntlich machen (Freunde, seid mal nicht so phantasielos!). Nach dem 20. gesperrten Profil bei ZON (wobei die Anzahl der Kommentare je Profil immer weniger werden, die Kriterien für eine Sperrung also immer willkürlicher), hat mich das nur weiter angespornt.

Ein zorniger Freund, oder: Müssen sich Frauen von Feministinnen distanzieren?

…auf diese Frauen…. kann man bauen…

Kürzlich hatte ich eine interessante Erfahrung mit einem Freund. Er kennt meine Position als Männerrechtler, weshalb wir uns früher öfter mal gezofft hatten. In einigen Positionen stimmte er mit mir überein, so durchschaute er die Lohnlüge, bei anderen Themen hingegen gerieten wir uns in die Wolle. Grundsätzlich ist für ihn Geschlechterkrieg kein großes Thema, Migration und verfehlte Energiepolitik nimmt er als größere Bedrohungen wahr.

Ich hatte längere Zeit keinen Kontakt zu ihm und neulich dann eine überraschende Wende. Jedenfalls unterhielten wir uns über Kollektivschuld, und dass man zwischen Muslimen und Islamisten unterscheiden müsse wie zwischen Frauen und Feministinnen.

Darauf hin er, und er war wirklich aufgebracht: „Frauen haben sich von Feministinnen zu distanzieren, da die im Namen der Frau sprechen!!!“

Ok, offenbar machen die Massenmedien einen besseren Job als ich. Ich werde ihn irgendwann mal fragen, was dazu führte, dass er jetzt zu so einem offensiven Statement kommt.

Aber müssen sich Frauen von Feministinnen distanzieren? Muss ich mich von Maskulisten distanzieren? Manche Feministen sagen, als Mann hätte ich mich schon von Männern zu distanzieren, wegen Gewalt und so. Luise Pusch findet das zum Beispiel. Auch findet sie, dass man Buben Wunden zufügen sollte – im Namen der Frau also. Mal davon abgesehen, dass auch ansonsten Frauen gewalttätig sind, sagt kein Schläger: „Ich misshandle meine Frau im Namen des Mannes!“. Dann sähe ich einen Grund, auf Abstand zu gehen. Schätze aber, das muss jeder selbst entscheiden… äh nee, Männer vergewaltigen ja im Namen des Mannes. Ein paar wenige Vergewaltiger reichen, um alle Frauen zu unterdrücken: Das hat System im Patriarchat! Deshalb:

Pauline Harmange will Männer hassen

Harmange meint, Hass gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe wäre kein Problem, mehr Hass wäre gut: „Wenn nun aber Frauen, auf dieses Übel reagierend, die Gesamtheit der Männer geringschätzten, tue das niemandem weh und im Gegenteil den Frauen wohl.“ Was lässt sich darauf erwidern? Zum Beispiel das hier:

Auch bei dem von Deutschland begangenen Völkermord, dem Holocaust an den Juden im Dritten Reich, lässt sich feststellen, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gegenüber männlichen Opfern deutlich niedriger liegt. »Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Was die Ermordungen von Juden während der ersten Wochen des Unternehmens Barbarossa anging, den Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion, gelangt der Historiker Professor Christopher Browning zu einer ähnlichen Einschätzung.

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Aber gut, Harmange geht davon aus, dass Männer an der Macht seien, weshalb Hass gegen sie unproblematisch ist. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, gegen Juden zum Beispiel, unterstellt der angefeindeten Gruppe immer, dass sie an der Macht sei. Diese Unterstellung ist aber nur eine Folge des Diskurses. Männern wird in einem männerfeindlichen Diskurs unterstellt, sie seien an der Macht und würden unmoralisch handeln. Dieser Diskurs führt dazu, dass seine Teilnehmer zu der Auffassung gelangen, Männer seien böse und mächtig, welche sie dann wiederum reproduzieren, indem sie zum Beispiel Bücher schreiben, wonach Männer böse und mächtig seien, weshalb man sie hassen sollte.

Dieser falsche Eindruck entsteht auch dadurch, dass männliche Opfer und weibliche Täter ausgeblendet werden, und männliche Täter wie weibliche Opfer betont. Ein gutes Beispiel ist häusliche Gewalt. Harmange findet, Männer seien hassenswert, da sie Frauen Gewalt antun. Damit ist sie voll auf den Diskurs reingefallen. Denn nicht eine, nicht zehn, nicht 50 Studien sagen, dass häusliche Gewalt genauso oft von Frauen ausgeht, es sind hunderte von internationalen Untersuchungen. Zu diesem Diskurs gehört auch, dass man darüber informiert wird, wie oft Männer Frauen töten, aber Zahlen darüber, wie oft Frauen Männer töten, nur schwer bis unmöglich zu finden sind – es ist einfach nicht wichtig.

Frauengewalt wird tabuisiert, auch die, die sich gegen die Schwächsten richtet. Wird ein Kind ermordet, ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Ein Grund, Frauen zu hassen? Auch andere Gewalt gegen Kinder geht überwiegend von den Müttern aus. Aber die Ärmsten sind halt überfordert, wie es dann sofort entschuldigend heißt. Väter, die ihre Kinder misshandeln, werden nicht mit Samthandschuhen angefasst. Ein Vater, der schließlich so eine Hölle verließ und damit sein Kind in Stich ließ, berichtet, wie seine Tochter ihm erklärte: „Was Mama früher mit dir machte, macht sie heute mit mir.“

Aber für solche Menschen gibt es kein Hilfe, weil Menschen wie Harmange den Diskurs dominieren. Und erst recht nicht werden Hasskampagnen gegen Frauen gefahren. Keine Bilder, in denen eine bedrohliche Frauengestalt vor einem verängstigtem Kind zu sehen ist. Keine Kampagnen, wonach der gefährlichste Ort für ein Kind bei seiner Mutter ist. Frauen dürfen das.

Frauen dürfen das im Patriarchat. So wie man unter muslimischer Herrschaft lernt, dass Mohammed ein pädophiler Massenmörder war und der Islam ein Verbrechen ist, so lernt man unter patriarchaler Herrschaft, dass eben Männer Verbrecher sind. Finde den Fehler. Was ist das eigentlich, dieses Patriarchat? Ganz einfach: In so einer Gesellschaft arbeiten Männer für Frauen, was dazu führt, dass Frauen weniger arbeiten, was dazu führt, dass sie weniger verdienen und weniger hoch aufsteigen. Und auch Frau Harmange wird nicht ihren Mann ernähren. Und wenn sie durch den Verkauf ihres Buches nun mehr verdient als ihr Mann, wird sie ihn wahrscheinlich verlassen, denn wenn die Frau mehr verdient, hat sie ganz schnell das Gefühl, die Dumme zu sein, die von ihrem Mann ausgenutzt wird. Und dann verlässt sie ihn. Ein Leben lang in Übervollzeit malochen gehen und den Löwenanteil ihres Einkommens an Mann und Kinder abgeben, so selbstlos ist keine Frau.

Auf Männer einzudreschen ist weder originell noch mutig. Es ist das, was man darf und soll. Mutig ist es, dagegen anzuschreiben, weil man damit tatsächlich in Gefahr gerät. Wer als Student keine feministische Sprache anwendet, erleidet Nachteile und gibt damit obendrein zu erkennen, dass er nicht der richtigen Gesinnung anhängt – gefährlich. Ein weiteres willkürliches Beispiel:

Neil Lyndon: Bis Dezember 1990 war Lyndon einer der bestbezahlten und angesehensten Journalisten Großbritanniens, schrieb für die „Times“, den „Independent“ und den „Evening Standard“. Dann veröffentlichte er einen Zeitungsartikel, in dem er eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Männern in den Medien beklagte und zur Sprache brachte, dass die zunehmende Kontaktsperre vieler Väter zu ihren Kindern ein schwerwiegen des Problem darstelle. Darüber hinaus vertrat er die Thesen, dass nicht Mädchen, sondern Jungen in unseren Schulen benachteiligt würden und dass das Gesundheitssystem in Fragen wie der Krebsvorsorge nicht Frauen, sondern Männer vernachlässige. Da sein Artikel als Angriff auf die Grundlagen des Feminismus verstanden wurde und allgemeine Einigkeit darüber bestand, dass der Feminismus heilig war, wurde über Lyndon geurteilt, er müsse offensichtlich schwer psychisch gestört sein, moralisch verkommen, impotent, einen zu kleinen Penis haben oder nicht in der Lage sein, eine Frau zu finden. Lyndon war zu diesem Zeitpunkt glücklich verheiratet und hatte einen Sohn. Als er wenig später ein Buch zu demselben Thema herausbrachte, „No More Sex Wars“, erklärten Akademikerinnen, das Buch solle verbrannt und Lyndon erschossen werden. In erster Linie attackierten ihn Menschen, die das Buch nicht gelesen hatten. Ihm wurden Frauenfeindlichkeit und rechtes Gedankengut unterstellt. Infolge dieser ständigen öffentlichen Attacken zerbrach seine Ehe. Seine Frau wendete sich verstärkt dem Alkohol zu und beteiligte sich schließlich an den Angriffen auf ihren (inzwischen) Exmann. Sie erstritt sich das volle Sorgerecht für den Sohn. Unter anderem, indem sie dem Gericht Auszüge aus Lyndons lästerlichen Schriften präsentierte. Gleichzeitig wurde Lyndon beruflich und gesellschaftlich weiterhin ausgegrenzt und sein Einkommen fiel von mehreren tausend Pfund pro Monat auf mehrere hundert. Schließlich musste er Privatinsolvenz anmelden und sein Haus kam unter den Hammer.

Und was die vermeintliche Rape-Culture angeht: Man muss schon unter schweren Wahrnehmungsstörungen in der Filter-Bubble leiden, wenn man unfähig ist, zu erkennen, dass Vergewaltiger auch unter Männern geächtet sind. Deshalb ist Falschbeschuldigung auch kein Kavaliersdelikt.

Oben führte ich den Holocaust an. Warum eigentlich fällt es leichter, Männer zu töten91f27-ff0c6d9e291b11e398ee22000ab78009_7 als Frauen? Das liegt am Empathiedefizit. Man hat mehr Mitgefühlt mit Frauen. Das ist evolutionär hart in unserem Gehirn verdrahtet. Eine Frau ist fortpflanzungstechnisch wertvoller als ein Mann, weshalb es unser biologisches Erbe ist, Frauen mehr als Männern beizustehen, ihr Überleben zu sichern. Deshalb lässt man Männer in Notlagen eher allein. Und nicht nur das: Die Tränen dieser Männer werden wie Champagner geschlürft, männliches Leid bedeutet Freude für Frauen. Männer stellen die Mehrheit der entsorgten Väter, der Selbstmörder, der Obdachlosen. Wären hier mehrheitlich Frauen betroffen, all das wäre ein Thema wie die immer wieder kehrende Lohnlüge. Eine Frage an Harmange: Wenn hier tatsächlich mehr Frauen betroffen wären, wenn Mütter ihre Kinder nicht sehen würden, wenn Frauen in der Männerherrschaft obdachlos unter der Brücke krepieren würden, und man diese zudem noch verhöhnen würde, würde sie Männer dann noch mehr hassen? Und wenn die tatsächlichen Verhältnisse genau umgekehrt liegen, sollten Männer dann langsam mal anfangen, Frauen zu hassen?

Aber nein. So sind wir nicht.

Zum Troll werden

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Männerrechtler sind schon ein umgängliches Völkchen: Selbst wenn einer ihnen mit Massenvernichtungsphantasien gegen Männer kommt, versuchen sie zu argumentieren, warum das falsch und auch nicht witzig ist, anstatt demjenigen einfach nur zu sagen, dass nicht Männer sondern er selbst Abschaum sei.

Ich habe von der ständigen Herabwürdigung der Männer inzwischen so gestrichen die Schnauze voll, dass ich auf sowas immer öfter wie ein Troll reagiere. Es wird geklagt, dass jeden Tag ein Mann versucht eine Frau umzubringen, und jeden dritten Tag gelingt es ihm? Na, warum sind die beiden anderen denn so unfähig? „Warum müsst ihr Männer ständig Frauen misshandeln?“ Na, weil sie es verdient haben! Männer werden in Kollektivhaft genommen, da einige DickPics versenden? Na, ich mache das, weil meiner so schön ist und ich will, dass ihn jede sieht! Und wenn – wie ein Radikalmaskulist vorschlägt – sich mal wieder eine beschwert über ihren Mann, der angeblich ein Schläger sei, dann erklär ihr, was für ein Aas sie sein muss, ihn soweit zu treiben.

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Feministen, Sexisten sind für Argumente nicht empfänglich, also zeige ich ihnen den Stinkefinger… oder auch nicht. Denn die Mentalität gegenüber Frauen ist eine ganz andere als zu Männern. Was man bei Männern mit einem Schulterzucken hinnimmt: Suizid, Obdachlosigkeit oder eben auch herabwürdigende Rede, würde bei Frauen nicht akzeptiert werden. Das hat Lucas Schoppe in „Gleichberechtigung beginnt zu zweit“ herausgearbeitet.

Lucas Schoppe zu „toxischer Männlichkeit“ im Feld-und-Festung-Kontext

Lucas Schoppe:

„Leute, erklärt mir, wo ich falsch liege.“ Ich glaube ja, dass diese Verwirrung Sinn der Begrifflichkeit ist. Christian hatte hier ja schon mehrmals Texte zur „Motte-and-Bailey“(Feld-und Festung)-Strategie.https://allesevolution.wordpress.com/2018/04/14/nochmal-feld-und-festung-im-feminismus/

Ich behaupte etwas, was Menschen weiträumig beleidigt, gegen sie hetzt oder womit ich sie sogar bedrohe. Wenn ich daraufhin die erwartbare Kritik erhalte, biete ich eine viel harmlosere Interpretation meiner Behauptung an und verkünde empört und unschuldig, die bösartige Interpretation niemals auch nur für möglich gehalten zu haben.

Erst bewege ich mich also metaphorisch auf einem weiten Feld und greife dort an – und wenn ich daraufhin selbst angegriffen werde, ziehe ich mich in meine diskursive Festung zurück.

Der Begriff „toxische Männlichkeit“ ist dafür regelrecht idealtypisch geeignet. Natürlich kann er ausdrücken, dass Männlichkeit insgesamt irgendwie toxisch wäre, und das betrifft dann auch alle Männer. Das ist unterschwellig, aber deutlich eine faschistoide Bildlichkeit: Die Giftmetapher funktioniert nur, wenn wir unterschwellig einen gesunden Volkskörper voraussetzen, der dann von einer bestimmten Gruppe (Männer halt) vergiftet wird.

Wird aber das kritisiert, werden Nutzer*innen dieser Begrifflichkeit unschuldig erklären, dass es beim Begriff „Männlichkeit“ doch ganz gewiss nicht um Männer ginge (wer kommt denn auf so eine Idee?), sondern um Männlichkeitserwartungen und -konstruktionen. Und die würden ja auch, und gerade, Männern das Leben schwer machen. Die Idee, dass diese Erwartungen möglicherweise vor allem von Frauen entwickelt werden, ist mir dabei allerdings nie begegnet.

Natürlich ist das Quatsch. Ginge es beim Begriff „toxische Männlichkeit“ tatsächlich um Erwartungen, und nicht um reale Männer, dann würden die Nutzer’innen sich anders ausdrücken – sie würden z.B. von „destruktiven Männlichkeitserwartungen“ o.ä. reden.

Fazit: Wer den Begriff „toxische Männlichkeit“ ernsthaft verwendet, ist entweder zu blöd oder zu uninformiert, um zu wissen, was er bzw. sie da eigentlich sagt – oder er/sie verwendet absichtlich eine faschistoide Begrifflichkeit und stellt sich dann unschuldig. Beides lässt keine lohnende Kommunikation erwarten.

Wer hat die Wahrheit? Feministen oder Männerrechtler?

Ist es nicht ziemlich arrogant, sich einzubilden, man sei im Recht, wenn man dabei ein Position vertritt, die der Auffassung der Mehrheitsbevölkerung entgegensteht? Wenn jeden Tag auf allen Kanälen eine Wahrheit kommuniziert wird – im Radio, im Fernsehen, in der Zeitung – die der eigenen Anschauung widerspricht? Kann es sein, dass alle anderen die Geisterfahrer sind und nicht man selbst?

Um der Antwort näher zu kommen, stellt sich die Frage, ob es das überhaupt gibt. Gibt es Beispiele, in denen Einzelne richtig lagen, entgegen der Auffassung der Mehrheit und des jeweiligen Regimes?

Nun gut, die Antwort ist, wie jeder weiß: Ja.

Beispielsweise wäre da Hitlerdeutschland. Humanisten wie die Mitglieder der weißen Rose lagen entgegen dem Mainstream richtig – aus unserer aufgeklärten Sicht.

Oder religiöse Diktaturen: Wer in Saudi Arabien eine Trennung von Kirche und Staat befürwortet, hat eine Mehrheit gegen sich und er riskiert sein Leben, legt er seine Sichtweise offen. Auch der liegt richtig – gegen den Mainstream – ist doch klar!

Ist es das? Wer kann denn garantieren, dass die Nazis falschliegen? Wer kann garantieren, dass Muslime falschliegen, wenn sie im Namen ihres barmherzigen, allverzeihenden Herrn Menschen bei lebendigen Leibe verbrennen? Wer kann garantieren, dass nicht spirituelle Naturfeministen richtig liegen, denen zufolge wir alle in den Schoß der Muttergöttin zurückkehren, wo jeder Anhänger des göttinlästerlichen Patriarchats bestraft wird, da die einzig gerechte Herrschaftsform ein Matriarchat ist, in dem es keine Vater-Kind-Beziehung gibt?

Und damit sind wir beim Feminismus. Der ist nicht einverstanden. Der ist nicht einverstanden damit, dass Männer für Frauen sorgen, was dazu führt, dass Frauen mehr zu Hause bleiben, was dazu führt, dass sie weniger arbeiten, was dazu führt, dass sie weniger verdienen und seltener Chefs sind. Das wusste schon die Hohepriesterin Simone de Beauvoir, die forderte, Frauen dieses Privileg zu entziehen.

Eine ganzheitliche Betrachtung kann das Paradoxon erklären, warum Frauen, obwohl privilegiert, scheinbar schlechter beruflich aufgestellt sind; wie auch, warum Männer, obwohl benachteiligt, öfter Chefs sind.

Im Mainstream aber gilt: Die Frau ist benachteiligt, unterdrückt, Opfer. Der Männer. Diese Prämisse – „Die Frau ist unterdrückt“ – wird nicht bewiesen oder belegt, von ihr wird ausgegangen. Sie bildet die Grundlage für Geschlechterpolitik, Geschlechterforschung und Berichterstattung über die Geschlechter. So wie man in der islamischen Diktatur Saudi Arabien jeden Tag im Fernsehen sieht, dass der Islam ein Verbrechen sei, so hört man in unserer patriarchalen Diktatur jeden Tag im Radio, dass das „Patriarchat“ ein Verbrechen sei.

Indikatoren, die auf was anderes hinweisen, werden umgedeutet:

  • Jungen bleiben in der Schule zurück? Die Machos finden gute Noten uncool und wollen sich nichts von einer Lehrerin sagen lassen!
  • Jungen, Männer begehen öfter Selbstmord? Die können halt aufgrund toxischer Männlichkeit nicht um Hilfe fragen!
  • Trennungsväter werden aus dem Leben ihrer Kinder ausgelöscht? Der Herr Papa hat sich die ganze Zeit nicht gekümmert und erst nach der Trennung fällt ihm ein, dass er Kinder hat!
  • Die meisten Obdachlosen sind Männer? Das „Patriarchat“ ist auch für Männer schädlich!
  • Männer haben eine geringere Lebenserwartung, was bei jeder anderen Gruppe – z.B. Schwarzen – als Indikator struktureller Benachteiligung gewertet wird? Die leben halt so ungesund!

Und so weiter, und so fort. Ein Feminist weiß ganz genauso wie ich umgekehrt, dass er im Recht ist. Er weiß das für sich genauso wie ich für mich. Wie komme ich dazu, mir einzubilden, er läge falsch?

Menschen ändern nicht ihre Meinung. Ok: Nur selten. Jeder hängt seiner Überzeugung an, und wenn er mit dieser zuwiderlaufenden Argumenten konfrontiert wird, findet er sofort – siehe oben – ein Gegenargument. Wenn Du einem Flachweltler sagst, er müsse sich nur in ein Flugzeug setzen, um die Erdkrümmung zu sehen, sagt er dir, dass es sich hierbei um eine optische Täuschung handelt. Wenn selbst so ein Wahn geglaubt wird, wie verhält es sich dann erst bei Streitthemen, in dem die Wahrheit nicht so offensichtlich ist?

Gegenargument schlägt Argument. Solche Debatten kennen kein Ende. Aber um der Antwort auf die Frage, wer im Recht ist, näher zu kommen, kann man von den Inhalten der Diskussion wegkommen und betrachten, wie die Debatte geführt wird.

Der erste Punkt ist, dass Männerrechtler das Gespräch suchen, Feministen nicht. Maskulisten gehen auf feministisches Hoheitsgebiet und versuchen sich dort Gehör zu verschaffe – wo sie zensiert werden. Umgekehrtes findet so gut wie nicht statt. Die einzige Feministin, die sich noch regelmäßig auf der regen Plattform „Alles Evolution“ zu Wort meldet, setzt ganz auf Ignoranz – sie geht so gut wie nie auf das ein, was man ihr entgegnet. Andere Feministen, die sich vor Jahren dort noch blicken ließen, haben das wohl aus Frustration eingestellt.

Zweitens wurden führende Feministen bereits dabei erwischt, wie sie lügen und manipulieren. Damit meine ich nicht einfach nur schlechte Argumente, sondern: Lügen und Manipulationen. Ich denke, wer die Wahrheit auf seiner Seite hat, hat sowas nicht nötig. Dabei zeigen die jeweiligen Feministen Respektlosigkeit nicht nur gegenüber denjenigen, die sie verleumden, sondern auch gegenüber ihrer eigenen Anhängerschaft. Ich persönlich wäre extrem angepisst, würde ich den Paten der internationalen Männerbewegung, Warren Farrell, bei einer solchen Lüge erwischen, wenn er mich manipuliert hätte. Es heißt, dass sich die Wahrheit am Ende immer durchsetzt. Es heißt aber auch, dass die Lüge bereits um die ganze Welt gereist ist, während sich die Wahrheit noch die Schuhe anzieht. Eva Herman ist für viele Zeitgenossen vermutlich immer noch die nicht besonders helle Nazibraut. Ich persönlich wurde schon mit Diskutanten konfrontiert, die auf solche Lügen hereingefallen sind. Auch über mich heißt es beispielsweise, ich sie ein „Frauenhasser,“ womit man sich der Pflicht entledigt, sich auf meine Inhalte und Argumente einzulassen. Auch wird viel mit Strohmännern gearbeitet, wie zum Beispiel das ehemals führende Blog „Mädchenmannschaft.“ Auch hier: Wenn man nicht auf die tatsächliche Position des diskursiven Gegners eingeht, ist das ein Indikator dafür, dass man ihn nicht widerlegen kann. Die Lieblingsverleumdung der Feministen ist aber, dass Männerrechtler „rechts“ wären.

Ich sprach bereits Zensur an. Dies passiert systematisch. Gesterkamp gab die Richtlinie aus, Männerrechtler von jedem Diskurs auszugrenzen, und offenbar folgen viele dieser Politik.

Oder ein ganz aktuelles Beispiel in einer Publikation des Innenministeriums (von wegen „institutionelle Macht“):

„Was können wir [gegen Männerrechtler] tun?“ Hechler empfiehlt, die Themen ernst zu nehmen, also natürlich nicht die tatsächlichen politischen Anliegen der Männerrechtler, sondern „Sexismus und Online-Communities“. Wichtig wäre darüber hinaus, ein „De-Platforming, also Sexisten ihre Plattform zu entziehen“, „Monitoring“ (also Überwachung) zu betreiben sowie „repressiv zu handeln“, denn es handele sich um „Terrorismus“. Sich auf Diskussionen einzulassen, ergänzt die Schweizer Genderforscherin Franziska Schutzbach, sei jedenfalls nicht sinnvoll. Man habe es schließlich oft mit einem Gegenüber zu tun, der ein geschlossenes Weltbild besitze, und außerdem müsse man die eigenen Ressourcen und Energien schonen. Nur wenn man es mit einem Gesprächspartner zu tun bekommt, der lediglich „uninformiert“, aber offen dafür ist „dazuzulernen“, sei eine Diskussion vorstellbar.

Das finde ich bemerkenswert. Offenbar will man die Gefahr eindämmen, dass maskulistische Argumente auf fruchtbaren Boden fallen, dass sie überzeugend wirken. Diese Gefahr ist real. Ich selbst war Feminist und zwar ein sehr überzeugter. Die Konfrontation mit Männerrechtlern führte dazu, dass ich meine Meinung änderte. Das war heftig – ein Red-Pill-Erfahrung. „Red Pill“ ist der Titel eines Streifens einer ebenfalls ehemaligen Feministin. Sie wollte eine Dokumentation über die der Propaganda nach bösartigen Maskulisten drehen. Dabei machte sie etwas, was Feministen sonst nicht tun: Sie hörte sich an, was die Anliegen der Männerrechtler, zum Beispiel entsorgter Väter, sind. Feministen kamen bei ihr auch zu Wort, und die wirkten mit dem, was sie zu großer Not auf Seiten der Männer zu sagen hatten sehr, sehr hässlich. Die Produzentin änderte ihre Meinung. Feministen reagierten natürlich nicht inhaltlich, sondern wollten die Aufführung des Films verbieten lassen – teils erfolgreich. Vorzuschreiben, was in Kinos gezeigt werden darf, hat was mit Macht zu tun.

Auf Macht also baut die gesterkampische Strategie auf, Männerrechtler systematisch vom Diskurs auszugrenzen. Es zeigt, dass Feministen die Diskurshoheit innehaben. Denn wenn ein Maskulist dies genauso kontern würde, er würde sich nur lächerlich machen. Wer würde die Agenda, Feministen systematisch von der öffentlichen Debatte auszugrenzen, befolgen? Die Tagesschau? Die Zeit? Feministen sind an der Macht, und wer an der Macht ist, hat kein Interesse an freier Rede, Debatte, da er dadurch nur verlieren kann.

Gut, Feministen unterdrücken Maskulisten, lassen sie nicht zu Wort kommen. Ist das der Beweis, dass wir die Wahrheit auf unserer Seite haben, das also, was nach Ansicht einiger Philosophen niemals letztgültig erkannt werden kann? Nein, auch hier lässt sich ein Gegenargument finden: Maskulisten leugnen die systematische Vergewaltigung der Frau im „Patriarchat“. Und dass man so einen Holocaustleugner nicht frei sprechen lässt, versteht sich von selbst!

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Hetze gegen Polizisten für die Meinungsfreiheit

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Daphne Patai sagte mal, dass man in unserer Gesellschaft keine andere Gruppe in der Öffentlichkeit so niedermachen dürfte wie Männer. Es gäbe einen Aufschrei, wenn man das mit Anderen – Schwarzen, Migranten, etc. – machen würde, sie z.B. als Abfall bezeichnen würde. Es gibt keinen Aufschrei, wenn man das mit Männern macht.

Jetzt hat eine Autorin der taz Polizisten zu Müll erklärt: Auf einer Müllhalde wären sie unter ihresgleichen und würden sich dort auch am wohlsten fühlen, womit bewiesen ist, dass man in Wirklichkeit nur an das Wohl der Beamten im Auge hat.

Wie um Patai zu bestätigen, gibt es nun eine öffentliche Debatte und es droht eine Anzeige von ganz oben – es hat also, anders als bei Männern, Konsequenzen.

Die Frage, die sich jetzt stellt, ist, ob das ein Befreiungsschlag für die Meinungsfreiheit ist, die im Kampf gegen „Hatespeech“ arg gebeutelt wird. Wenn die taz damit durchkommt, bedeutet das dann, dass man wieder freier sprechen darf? Beleidigen?

Bei Jetzt.de solidarisiert man sich mit der Haterin und spricht vom Schutz der „Presse- und Meinungsfreiheit“, soll wohl heißen, wenn man als Kommentator davon spricht, dass die Jetzt.de-Redaktion auf den Müll gehört, dann hätte man dort kein Problem damit.

Nun, ich habe ihnen folgenden Kommentar dagelassen:

Dafür, dass hier nicht zu beanstandende Harmlosigkeiten zensiert werden, ist das ein… äh, „interessanter“ Artikel.

…der zensiert wurde. Was bedeutet das jetzt? Rätsel in der Finsternis.

Meine persönliche Meinung ist, dass solcherlei Beleidigungen erlaubt sein müssen. Gegen Männer. Gegen Polizisten. Und Anderen. Ich bin ein Fan von Meinungsfreiheit, ob ich allerdings soweit gehen würde, alles außer Gewaltandrohungen und Gewaltaufrufen zuzulassen, weiß ich nicht, hier muss ich mir noch eine Meinung bilden.

Billy Coen: Die Kleinkinderlogik der Antisexisten und -rassisten

Billy Coen:

Schon interessant, wie sich die zirkulären Allzeit-Selbst -Immunikatoren fanatischer Ideologen gleichen. Als Beispiel hier das Gequake einer „Anti“-Rassistin und das mal verglichen mit dem Bullshit aus feministischen Kreisen.

Man brüllt eine möglichst beleidigende Anklage gegen eine ganze, durch für die Individuen unveränderliche Kriterien definierte Gruppe in den Raum und hat, egal was passiert, immer Recht.

„Alle Männer sind Sexisten / Alle Weißen sind Rassisten!“

a) ein Mann / ein Weißer bestätigt dies und gesteht seinen tief verwurzelten Sexismus / Rassismus = er gibt es sogar zu und somit habe ich Recht
b) ein Mann / ein Weißer widerspricht der Aussage = er verleugnet seinen Sexismus / Rassismus, was ihn zu einem ganz besonders schlimmen Sexisten / Rassisten macht und somit habe ich Recht
c) ein Mann / ein Weißer reagiert verärgert auf eine solche Beleidigung = und schon kehrt er seinen ganzen Hass auf Frauen / Schwarze nach außen und somit habe ich Recht
d) ein Mann / ein Weißer reagiert gekränkt und mit Trauer auf eine solche Beleidigung = Ich kann ihm an den Kopf knallen: „Oooooooh! Mimimi! Masculinity / Whiteness so fragile!“… ach ja, und natürlich habe ich Recht

Und sie alle fühlen sich so unglaublich schlau, so dermaßen überlegen mit solchen Zirkelargumenten, bei denen JEDE Reaktion immer nur zu einer Bestätigung der eigenen Meinung führt, dabei verwenden schon Kinder im Kindergartenalter solche Argumentationsmuster. Nur dass die dann spätestens bei Übergang von der Grundschule zur Mittelstufe begreifen, dass und auch warum so etwas nicht clever sondern einfach nur armselig und intellektuell unlauter ist.

Billy Coen: „Jahrelange Propaganda wirkt!“

Billy Coen:

„Jahrelange Propaganda wirkt!“

Ja, leider. Arne verlinkte heute auf einen Spiegelbeitrag zu [den Morden in] Mexiko. Ich bin über die dortigen Kommentare ehrlich fassungslos. Gleich mehrere Kommentatoren, vor allem mit weiblichen Usernamen, sind erstens, obwohl dies mit nichts belegt werden kann, davon überzeugt, dass die 10 % Frauen unter den dortigen Mordopfern wegen ihres Geschlechts getötet werden, und zweitens die 90 % der Männer, weil sie ja alle kriminelle Gangmitglieder sind, und somit selbst Schuld an ihrem Tod. Da tun sich Abgründe auf und für mich wird es immer wichtiger, weite Teile der feministischen Ideologie als faschistische Bewegungen unter Verfassungsschutzaufsicht zu stellen. Denn das sind die Blüten, die eben diese beständige gequirlte Scheiße treibt, die man den Menschen pausenlos in die Köpfe presst. Hier vor allem „Femizid“. Würde jemand in einem Beitrag über Bandenkriminalität in den USA ähnliches über Schwarze statt über Männer schreiben, würde der Beitrag umgehend gelöscht und der User gesperrt. Aber selbiges Gehetze gegen hier sogar ermordete Männer? Kein Problem!

Man beachte hierbei auch die geile Logik: Es gibt zwar nichts als Beleg, dass die Frauen getötet wurden, weil sie Frauen sind, aber man bezeichnet es halt als Femizid. Und wenn jemand auf die männlichen Opfer hinweist, dann sind die eben nicht so schlimm, weil die wurden ja im Gegensatz zu den Frauen nicht wegen ihres Geschlechts ermordet. Und woran sieht man, dass die Frauen ermordet wurden, weil sie Frauen waren? Na weil es doch ein Femizid war; informier dich doch mal auf Wikipedia, was das ist, du Trottel!

Ich weiß nicht, was ich an solchen Auswüchsen schlimmer finde: die widerliche Selbstgerechtigkeit, das faschistoide Gruppendenken oder die abartige Melange aus Arroganz und unfassbarer Dämlichkeit, die feministisch indoktrinierte Deppen immerzu gemeinsam haben?