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„Die Frauen von Stepford“ (2004)

Den Film müssen Sie sich nicht ansehen, und noch weniger müssen Sie Geld für ihn ausgeben, es handelt sich um Propaganda, aber: Spoilerwarnung.

Der Film erzählt die schon endlos erzählte Geschichte, dass die Hausfrau und Mutter auf das übelste unterdrückt ist – ist natürlich Humbug, in Wirklichkeit beuten die Frauen die Männer aus, nicht umgekehrt. Die Frauen im Film, die alle wirken, als seien sie einem Küchenmaschinenkatalog aus den 50ern entsprungen, wurden durch Roboter ersetzt*, die nichts weiter sind als dumme Heimchen am Herd, die willigen Diener ihrer Herren – so würde sich der Mann seine Ehefrau wünschen. Das ist die Botschaft.

Nun, in den heutigen Zeiten ist es natürlich ein Unding, von einem Mann zu verlangen, seiner Frau ein guter Ehemann zu sein von einer Frau zu verlangen, ihrem Mann eine gute Ehefrau zu sein. Stellt sich nur die Frage, wie die Alternative aussieht. Das wäre dann eine völlig vermüllte Wohnung, wie sie auch im Film vorkommt, aber dafür ist die Frau emanzipiert – was natürlich nicht bedeutet, dass er seinerseits vom Arbeiten und Geldverdienen befreit wäre. Es fällt auf, dass diese Botschaft – die gute Ehefrau als versklavte Ehefrau, und zur Befreiung gehört Verwahrlosung – nur in Funktion als Hausfrau und Ehegattin, aber nicht als Mutter vermittelt wird. Es kommen so gut wie keine Kinder in dem Film vor, sie geraten aus dem Blick. Schade eigentlich. Warum nicht noch die Botschaft oben drauf packen, dass eine gute Mutter eine versklavte Mutter ist, dass sie völlig befreit werden sollte von der Pflicht zu Kindssorge – zu Lasten der Kinder? Schon andere Feministinnen äußerten sich in dies Richtung. Aber den Zuschauerinnen wären freie Mütter als schlechte Mütter, die ihre Kinder in einem Sau**stall verwahrlosen lassen, wohl nicht zuzumuten, es würde die Perfidie entlarven.

Wenn man also den Mutteraspekt weglässt, läuft die Propaganda rund. Dann erhält die Frau das Rüstzeug und die Rechtfertigung, sich auf einen selbstsüchtigen Egotrip zu begeben, die Familie zu zerstören mit der monströsen Macht, mit der Frauen im Westen ausgestattet sind, und sich dabei voll im Recht zu fühlen. Die Macher des Films dürfen stolz auf sich sein. Sie haben dazu beigetragen, dass noch mal ein paar Kinder mehr die Trennungshölle durchleben durften. Schön, wenn man die Welt besser macht. Von den Männer will ich gar nicht erst anfangen, denn die sind sowieso nur: „Schweine, eklige, verängstigte, widerwärtige Ratten“, wie mit Inbrunst vorgetragen wird, aber das haben die Kerle ja auch verdient, denn die wünschen sich ja einen guten, angenehmen Ehepartner, die Ratten! Das ist etwas, was mir oft in neuen Film- und Fernsehproduktionen auffällt: Die Frauen behandeln die Männer so richtig mies, sind aber zugleich welche von den Guten. Der Mann soll sich alles gefallen lassen, sonst kommt gleich die Anklage, dass man mit „starken Frauen“ überfordert wäre, die aber einfach nur schlechte Gesellschaft sind.

*Der Film kann sich nicht entscheiden, ob die Frauen nun Roboter sind oder doch aus Fleisch und Blut mit implantierten Gehirnkontrollchips.

**nix gegen diese sympathischen Tiere.

„Ich habe dir meine Jugend geschenkt!“

Was für ein Satz. Dieser Satz dient dazu, eine grenzenlose, parasitäre Nehmenmentalität zu rechtfertigen: „Deshalb hast Du jetzt für mich zu zahlen!“ – wahrlich: Ein gewichtiges Geschenk.

Es ist die Bestätigung von Esther Vilar, die viel Empörung auf sich gezogen hat mit der Feststellung, dass Mädchen schon in jungen Jahren die Entscheidung treffen, die Laufbahn von Prostituierten einschlagen – in der Ehe aber sind sie die kostspieligsten und zudem die unehrlichsten. Dafür, dass sie einfach sind, nichts leisten, nichts arbeiten haben sie Anspruch auf den Sklavendienst eines Mannes, der den enormen Geldstrom zu ihr ganz real mit lebenslanger Maloche erwirtschaften muss.

Die naheliegende Frage ist natürlich, was sie sonst mit ihrer Jugend gemacht hätte? Sie hätte sie einem anderen armen Trottel „geschenkt“ – wenn aber eine Gegenleistung erwartet wird – Unterhalt vor und nach der Scheidung – dann handelt es sich nicht um ein Geschenk sondern um einen Tausch, einen Handel – womit wir wieder bei der Sexarbeit wären, der inoffiziellen. Was hätte sie sonst tun können, mit ihre Jugend? Zum Beispiel Model werden. Aber diese moderne Prinzessinnenlaufbahn ist stark begehrt, der Konkurrenzdruck ist überwältigend – trotz aller feministischer Unke erfreut sich GNT großer Beliebtheit gerade auch bei kleinen Mädchen, die entgegen der Frauenvertreter begriffen haben, dass ihre Schönheit Kapital ist, welches sie so oder so ausbeuten wollen, und wenig daran denken Maschinenbauingenieurinnen zu werden.

Und weiter: Von Liebe ist hier ebenfalls nicht die Rede? Hat sie ihn nicht geliebt, als sie ihn ehelichte? Hat sie kühl kalkuliert? Wieviele Frauen lieben ihren Mann überhaupt? Man betrachte die Scheidungszahlen – die Mehrheit aller Scheidungen werden von der Frau eingereicht.

Und hat sie keinen Spaß an Sex? Mal wieder das alte Spiel: Sex ist etwas, das Frauen geben und Männer nehmen. Damit ist er kompensationspfichtig, hat ihr zu dienen. Er hat es ihr zurückzuzahlen und wird dann vom Gericht dazu verknackt, per Zwangsarbeit für sie zu arbeiten.

Dass es sich um so ein Geschenk handelt, hätte sie mal eher gesagt.

Das rätselhafte Weib

Was ähnliches wird sich auch Einstein gedacht haben, als er sagte, manche versuchen das Rätsel um die Frau zu lösen, andere würden sich mit einfacherem beschäftigen – zum Beispiel mit der Relativitätstheorie.

Oder kennst Du den? Einem Mann erscheint eine Fee: „Du hast einen Wunsch frei!“ Daraufhin der Mann: „Dann möchte ich eine Brücke über den Atlantik!“ Die Fee winkt ab: „Ich bin eine Fee, nicht Gott, wünsch dir was realistisches!“ Der Mann: „Dann will ich die Frauen verstehen.“ Die Fee hält inne und meint dann: „Die Brücke… reichen vier Spuren oder müssen es acht sein?“

Ja ja, die Weiber, schwätzen ständig davon, dass sie gefühlsvolle Männer wollen. Nur dass diese dann ohne Partnerin bleiben. Die Frauen werfen sich den Machos, den Bad Boys an den Hals – um sie dann zu dressieren:

Sie angelt sich den gefährlichen Vampir oder Wolf, um ihm dann die Zähne zu ziehen und die Krallen zu schneiden. Das ist wirklich rätselhaft: Warum macht sie aus einen Mann, den sie mag, einen, der sie langweilt?

Der Wolf steht für den erfolgreichen Mann, der da draußen in der harten Welt besteht und mit reicher Beute heimkehrt. Dann aber – Obacht! – soll er seinen Schatz ihr zu Füßen legen. Ein Wolf aber, ein Alpha denkt nicht daran. Deshalb wird er umerzogen, domestiziert. Sie will beides vom Mann, was sich widerspricht. Daher das Rätsel um ihre Vernunft. Aber vermutlich wäre es besser, sich nicht damit zu beschäftigen:

Ein Witz über die Ehe von Mann und Frau

Diesen schönen Witz habe ich vom großen Paul Watzlawick und gebe ihn aus dem Gedächtnis wieder:

Ehefrau in der Küche, sie backt einen Kuchen. Der Ehemann kommt rein.

Sie: „Ich glaube, der Kuchen wird nichts.“

Er: „Hast Du vielleicht das Backpulver vergessen?“

Sie (fängt an zu weinen): „Duuuuuuhuuu liiiiiiieeeeeeeebst miiiich niiiiiiiicht *schluchz*!!!“

Die Analyse dieses Witzes angewendet auf Geschlechterrollen kann einen viel über das Verhältnis zwischen Mann und Frau lehren. Früher zumindest, denn welche Frau von heute backt ihrem Mann denn noch einen Kuchen? Siehe dazu auch: Die charmante Hausfrau.

Schullektüre: „Der Besuch der alten Dame“

Die Auswahl der Lektüre für Schüler ist eine Qual besonders für Jungen – deren Interessen und Neugier werden am wenigsten bedient, was zur Freude der Feministen Konsequenzen hat. Ich kann mich noch an das todlangweilige „Gestern war heute“ erinnern, das ich trotz schulischem Zwang nicht vollständig gelesen habe.

Ein weiteres Stück, das ich lesen musste, und welches ich nicht hinterfragte, war „Der Besuch der alten Dame“, mit der korrekten politischen Botschaft, wonach der Mann, der nicht für eine Frau sorgt, ein Verbrecher ist, der auch mal ermordet wird; sein Verbrechen: Er hatte die alte Dame – die als Milliardärin zurückkehrt und dann Rache nimmt – in jungen Jahren geschwängert, dann aber nicht geheiratet.

Nur: Warum sollte er das nicht tun? Das war damals finstersten Patriarchat. Dass irgendwas zum Nachteil des Mannes gewesen sein könnte, ein Mann also irgendwelche Vorbehalte gegen eine Ehe haben könnte, ist vollkommen ausgeschlossen:

Selbst bei Zwangsehen weiß doch jeder, dass das nur ein Problem für Frauen aber nicht für Männer ist. Wenn also keine Nachteile damit verbunden sind, für eine Frau und ihr Eigentum zu sorgen, warum sollten ein Mann das ablehnen? Moment! Sorgen? Ist alles vielleicht ganz anders? Bedeutet Vaterschaft für einen Mann, sein Leben lang zu malochen? Sein Geld der Frau zu geben, was zu einem gigantischen Geldstrom führt, der als unsichtbares Privileg der Frau praktischerweise keine Namen hat, erst nach der Trennung „Unterhalt“ heißt? Bedeutet Ehe und Vaterschaft massive, lebenslange Verpflichtung, wie es bereits Esther Vilar formulierte?

Eine Verpflichtung, die auch dann nicht aufgehoben wird, wenn der Unterhaltssklave die Vorteile einer Familie – Nestwärme – nicht mehr erfährt; er also weiterzahlen muss, selbst wenn er von seinen Kindern gehasst wird aufgrund des psychoterroristischen Befehls der Mutter, den einst geliebten Vater zu hassen? Warum eigentlich sollte so einer nicht mal die Gerechtigkeit in die eigenen Hände nehmen? Warum nicht ein etwas mehr an die Realität angelehntes Stück schreiben, in welchem sie ihn entsorgen will und er dann zurückschlägt woraufhin sich selbst ihre Kinder gegen sie stellen: „Nur eine tote Frau ist ein gute Frau“ – als Bestseller aus den Regalen gerissen und alsbald vom Staatsfunk verfilmt und gesendet? Und natürlich als Schullektüre den Kleinen vorgesetzt.

Wenn sich Männer emanzipieren…

Arne Hoffmann – «Männerbeben», Seite 274:

MattoMatteo: Was halten Sie von einer Emanzipation des Mannes? Könnte darin nicht eine große Chance bestehen?

Meyer: Wenn die Männer ihre zugewiesene Rolle genau so verweigern würden, wie das in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Frauen gemacht haben, dann herrschte Heulen und Zähneknirschen beim anderen Geschlecht. Es würden fast über Nacht alle Partnerschaften auseinander brechen. Zwölf Mitglieder einer Münchener Männergruppe machten den Versuch, bei ihrer Freundin oder Ehefrau sämtliche Rollen, die man wie selbstverständlich dem Manne aufbürdet, zu verweigern, um in Erfahrung zu bringen, was dann passieren würde. Sie weigerten sich, all die Dinge zu tun, die ansonsten ein Mann eben so zu tun hat. Sie steckten keine Geldbörse ein, wenn sie mit der Frau zum Essen ausgingen, sie weigerten sich, Chauffeur zu spielen, sie erklärten, dass sie mehr Zeit für sich selbst brauchten, dass sie keine Lust mehr hätten, als Lokal-, Konzert-, Opern-, Operetten- oder Theater-Begleiter zu füngieren, dass sie nicht mehr zum Shopping mitgehen wollten, dass es sie langweilte, ihre Schwiegermutter zu besuchen, dass sie auf Grund der Überlegung, dass das Leben so kurz sei, nur noch halbtags arbeiten werden, dass sie keinen Euro mehr für Geschenke, Klamotten und für ihre Einrichtungswünsche investieren wollten, sie rührten keinen Finger mehr bei tropfenden Wasserhähnen und ausgebrannten Glühbirnen, sie weigerten sich, der Frau ständig zuzuhören, sondern sprachen selbst von sich und ihren Problemen. Keines der Mitglieder in der Männergruppe hielt den vereinbarten Versuchszeitraum von vier Wochen durch, denn die Reaktionen des weiblichen Geschlechts waren fürchterlich: Tag und Nacht wilde Streits, Aggressionen en masse. Wut und vor allem sexuelle Verweigerung. Doch auch der Mann möchte gerne um seiner selbst willen geliebt werden und nicht nur deshalb, weil er artig sein Rollenspielchen absolviert. Die wirkliche Emanzipation des Mannes sieht ganz anders aus, als die Frauen es ihm vorgeschrieben haben. Nicht stricken, häkeln, waschen, putzen, einkaufen, Kartoffeln schälen, Salat putzen, kochen, backen, braten, abspülen, abtrocknen und Kinder hüten ist hier angesagt, sondern die Infragestellung der zugewiesenen Männerrolle, der tausend Selbstverleugnungsrituale, die er bisher ohne Murren exerziert hat.

Männer halten keine Schmerzen aus

Eine kleine Anekdote über eine Begegnung der feministischen Art. Und zwar eine Frau, die mir mit schnippisch selbstgefälligen Tonfall erklärt, dass Männer die Schmerzen, die Frauen während des Gebären aushalten müssten, nicht überleben würden. Als ich widersprach, beendete sie beleidigt das Gespräch.

Nun, die Berichte über diese Schmerzen unterscheiden sich von Frau zu Frau. Manche sprechen davon, dass es die schlimmstmöglichen Schmerzen wären. Das wäre dann eine 10 auf der 10er-Skala, ein Schmerz, der Vernichtungsschmerz genannt wird, z.B. wenn man bei lebendigen Leib verbrannt wird – schlimmer geht es nicht. Andere Frauen berichten, die Schmerzen seien aushaltbar.

Und würden Männer wirklich sterben? Mir ist noch nie zu Ohren gekommen, dass man Männer unter der Folter nicht so hart anpacken darf, da sie ja sonst versterben, was nicht Sinn der Folter ist. Zweifel bleiben also berechtigt.

Es handelt sich um emotionale Manipulation von Männern. Sieh her: Ich leide furchtbar unter der Geburt der Kinder, die Du – DU!!!! – mir angehängt hast. Du bist mir was schuldig, Du musst das wieder gutmachen, zum Beispiel, indem Du dein Leben lang für mich arbeitest.

„Zahl die Rechnung!“ oder: Kapieren es Feministen wirklich nicht?!

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Da hat eine Feministin – Njoki Chege – ein bemerkenswertes Traktat verfasst (Punkt 5), in welchem sie mit einem bodenlos selbstgerechten und menschenverachtenden Tonfall mittellosen Männern erklärt, sie sollten auf’s Ausgehen mit Frauen verzichten, wenn sie es sich nicht leisten können, sie auch einzuladen, für sie zu zahlen: „Ich möchte, dass ihr mir ganz genau zuhört, denn ich werde das nur einmal sagen; Wenn ihr es euch nicht leisten könnt, eine Frau zum richtigen Zeitpunkt auszuführen, bleibt bitte zu Hause. Wenn ihr nicht für die Getränke, das Essen und was sie sonst noch will bezahlen könnt, hängt euer Telefon aus und spielt die ganze Nacht Videospiele oder was auch immer es ist, was junge Männer tun.“

Sie erklärt also Männern, sie sollen sich von Frauen fernhalten, wenn sie sie nicht aushalten können. Damit sind Männer Geldobjekte für Frauen. Die Autorin verdeutlicht, dass an allem, was einen Mann, einen Menschen ausmacht, nur ein einziger Punkt interessiert: Sein Geld, welches er auf sie zu übertragen hat. Vermutlich geht die Autorin davon aus, dass in „patriarchalen“ Verhältnissen Männer unberechtigterweise mehr verdienen, weshalb sie dann eben auch für Frauen zu blechen haben.

Dass er aber die Rechnung für ein Date übernimmt, ist dann aber nur ein Symptom der bei Feministen verhassten Geschlechterverhältnisse, in welchem er mehr verdient, höher aufsteigt, Chef ist, und sie wiederum als Mutter zu Hause bleibt – wenn sie kann. Auf diese Weise etablieren sich Verhältnisse, in denen er ihr das Leben unterhält, die Plattform trägt, auf welcher sie sich dann ihren Kinderwunsch erfüllt, also Selbstverwirklichung betreibt. Das beschränkt sich nicht nur darauf, dass er ihr ein Getränk ausgibt, sondern hat viel weitreichendere Folgen, wie etwa die Berufswahl. Denn – wie es Njoki Chege ja klarstellt – er weiß, dass er nur mit der nötigen Kohle an attraktive Prinzessinnen rankommt. Hat er das Geld nicht, ist er ein Loser, der sich fernhalten soll. Was ergibt sich daraus? Es ergibt sich, dass er – konkurrierend um Zugang zu Frauen – sich beruflich stärker engagiert, hartnäckiger und motivierter als jede Frau ist, und zudem solche Jobs wählt, die mehr einbringen. Die Frau hingegen, die nicht dem Druck ausgesetzt ist, mal die finanzielle Versorgung einer Familie zu stemmen, diese Frau kann es sich leisten, die Tätigkeit, in welcher man viel Lebenszeit zubringen wird, nach anderen Kriterien als das Einkommen zu wählen, solche Berufe, die mehr ihren Neigungen und Interessen entsprechen, aber oft eben nicht so gut bezahlt werden und auch weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Das kratzt aber nicht, sie muss nur darauf achten, sozial nach oben zu heiraten.

Er zahlt für sie. Er dient ihr. In allen Lebenslagen ist das Matriarchat so ausgerichtet, 2idi5Rydass seine Arbeit ihr zu gute kommt. Er unterhält ihr das Leben nicht nur als individueller Mann, als Ehemann oder Unterhaltszahler, sondern auch kollektiv. Er erarbeitet die Steuern und die Mittel für die Renten-, Gesundheitskassen und Versicherungen. Der Mann füllt die Kassen, die Frau leert sie. Würde der Mann genauso wenig wie die Frau erwirtschaften und das System zudem genauso belasten, es würde zusammenbrechen.

Er dient ihr, und hier ist das Zahlen ihres Getränks nur eine einzelne Facette dieses Dienens. Wenn eine Feministin wie Njoki Chege jetzt dieses Arrangement aufrechterhalten will, dann kämpft sie nicht gegen das etablierte, vermeintlich frauenfeindliche System, sondern stützt es. Ein Matriarchat, welches als ein „Patriarchat“ angesehen wird, und das sich durch all das Verhasste auszeichnet, nämlich dass Männer mehr verdienen und höher aufsteigen, aber auch etwa die größten Leistungen etwa auf dem Gebiet der Wissenschaft vollbringen. Die Agenda dieser Feministin konstituiert jene Verhältnisse, die der Feminismus angeblich überwinden will und steht zudem für toxische Weiblichkeit, die Männer allein nach ihrer finanziellen Potenz bewertet.

 

Stockholm-Syndrom und der totale Bankrott des Feminismus‘

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Diese arme Irre liebt ihren Mann gar nicht, sie leidet unter dem Stockholmsyndrom, wie Jutta Allmendinger weiß.

Amüsiert erinnere ich mich an einen männlichen Feministen, der darüber berichtete, wie er eine feministische Tagung besuchte. Er versuchte seine Männlichkeit so gut wie möglich abzulegen, tat alles, was die Arierinnen ihm diktierten, dennoch machte er alles falsch, der erhoffte Freispruch blieb aus. Das liegt daran, dass Feministinnen Sexisten sind. Und das bedeutet, dass der Mann es gar nicht richtig machen kann, das ist unmöglich, da nicht sein Verhalten, sondern sein Geschlecht falsch ist. Mannsein ist inhärent böse, das kann noch soviel feministische Erziehung nicht richten, weshalb die Nachricht, mit einem Jungen und keinem Mädchen schwanger zu sein, der Grund ist, in Tränen auszubrechen.

Denn der Mann unterdrückt die Frau – mit allem was er tut. Spricht er, betreibt er Mansplaining; sitzt er, Menspreading; macht er ein Kompliment, stülpt er ihr seine Schönheitsideale über und schon Andrea Dworkin wusste, dass es sich bei Romantik um »Vergewaltigung verschönert mit bedeutsamen Blicken« handele.

Und damit sind wir beim Thema: Nämlich, dass laut der feministischen Inquisition Ehefrauen ihre Gatten nicht liebten, sondern unter dem Stockholmsyndrom litten, das heißt: In Wirklichkeit sei ihr Liebe Ausdruck des psychologischen Mechanismus der Identifikation mit dem Aggressor, sie litten unter ihren scheinbar Geliebten. Solche Küchenpsychologie wandte bspw. Jutta Allmendinger auf Birgit Kelle an oder Alice Schwarzer gegen Esther Vilar:

Noch am Ende des Gesprächs kann sie [Alice Schwarzer] beispielweise nicht akzeptieren, dass Frauen sich ihre Position als Hausfrau selbst wählen und nach Umfragen glücklich damit sind – während Vilar schlicht feststellt, dass sie doch nicht anderen Frauen vorschreiben könne, was sie unter Glück zu verstehen hätten

Ein weiteres Beispiel für solche Küchenpsychologie ist der Mythos der „friedfertigen Frau“, nach der Frauen niemals aus sich selbst heraus moralisch verwerflich handeln können – zum Beispiel als KZ-Wärterinnen – , sondern dazu nur verführt wurden, sie sind Täter zweiter Klasse, die eigentlichen Täter sind die Männer (auch wenn einigen Überlebenden zufolge gerade die Wärterinnen besonders sadistisch waren).

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Diese KZ-Wächterinnen sind in Wirklichkeit Opfer. Des „Patriarchats“.

Der Begriff „Inquisition“ ist hierbei goldrichtig gewählt, denn genauso wenig, wie man beweisen kann, dass man keinen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist, lässt sich Küchenpsychologie widerlegen: Es handelt sich um nicht falsifizierbare Thesen, und somit macht Frau Kelle auch gar nicht erst den Versuch, mit inhaltlichen Argumenten Frau Allemendiger – Kennerin der weiblichen Psychologie – zu widerlegen.

Auch der Versuch auf all die Beziehungen hinzuweisen, in denen es keine Gewalt gibt, ist zum Scheitern verurteilt, da der Mann, auch wenn er nicht schlägt, immer noch „subtile Gewalt“ ausübt. Es ist eine geschlossene Logik, aus der man weder rein noch raus kann, ein Glaubensdogma wie die Existenz Gottes.

Zugleich ist es aber auch die totale Bankrotterklärung des Feminismus‘. Denn er ist auf diese Theorie, dass es in der traditionellen Rollenverteilung sowas wie Liebe zwischen Mann und Frau gar nicht geben könne, angewiesen, um zum einen die gesellschaftlichen Verhältnisse zu erklären – warum diese Rollenverteilung nicht tot zu kriegen ist, obwohl keine Frau dazu gezwungen als vielmehr davor gewarnt wird -, und um zum anderem sich damit zu legitimieren. Denn eine Alternativerklärung entzieht dem Feminismus die Existenzberechtigung: Die Erklärung, dass die Frau aus freien Willen zu Hause bleibt, ja, diese Rolle vorzieht, weil außerhäusliche Arbeit eben nicht „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeutet, wovon Feministen ständig faseln, sondern Mühsal, Entbehrung, Leid. Frauen wie Jutta Allmendinger müssen nicht wirklich hart arbeiten, anders als die Arbeiterin – Feminismus war schon immer eine elitäre Angelegenheit. Die häusliche Rolle ist die bessere, weshalb dieses Rollenmodell mit dem Frauenwahlrecht, mit welchem Frauen auf einmal bis heute die Mehrheit der Wahlberechtigten stellten, nicht abgeschafft wurde. Dieses Privileg ist dann auch die Ursache für andere Begebenheiten, die von Feministen als Benachteiligungen interpretiert werden, die geringe Präsenz in Chefetagen (weil Frauen mehr Zeit zu Hause als auf der Arbeit verbringen) oder dass Frauen weniger verdienen. Wenn man dann dazu nimmt, dass auch sexuelle und häusliche Gewalt keine Legitimation für eine femosexistische Politik ist, da Männer genauso zu Opfern werden wie Frauen zu Tätern, es sich also um ein Problem von Menschen und nicht von Männern und Frauen handelt, verliert der Feminismus vollkommen seine Existenzberechtigung.

Crumar: Geschlechterrollenwünsche der Jugend

Ein Kommentar, zu kostbar, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Die 18. Shell-Jugenstudie 2019 stützt sich auf eine repräsentativ zusammengesetzte Stichprobe von 2.572 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren, die zu ihrer Lebenssituation und ihren Einstellungen und Orientierungen befragt wurden.

Die hier dargestellten Ergebnisse entnehme ich der Zusammenfassung (Quelle unten), sie befinden sich auf den Seiten 25-26. Interessant ist, es handelt sich hier um die m.W. erste Zusammenfassung, die diese Themenkomplexe darstellt. Daher kann ich sie leider nicht im zeitlichen Verlauf präsentieren.
Alle Hervorhebungen und Kommentare sind von mir.

Einstieg: „Fragt man Jugendliche, wie sie sich die partnerschaftliche Aufteilung der Erwerbstätigkeit wünschen würden, wenn sie 30 Jahre alt wären und ein zweijähriges Kind hätten, sind sich junge Männer und Frauen recht einig bezüglich der idealen Rollenverteilung: In einer Partnerschaft mit kleinem Kind sollte die Frau und nicht der Mann beruflich kürzer treten.
65 % der Frauen würden gerne maximal halbtags arbeiten – und 68 % der jungen Männer wünschen sich genau das von ihrer Partnerin.“

Womit dem immer wieder geäußerten Mantra, wonach „die verhaltensstarren Männer verhindern, dass Frauen mehr Erwerbsarbeit verrichten, um Karriere machen zu können“ eine Realität entgegensteht, in der knapp zwei Drittel der befragten Mädchen und jungen Frauen eine solche Option gar nicht wahrnehmen wollen.

Hier wird es merkwürdig: „Viele Männer wünschen sich eine Rolle als »aktiver Vater«, der sich an der Kinderbetreuung beteiligt, und nur 41 % von ihnen möchten in der beschriebenen Familiensituation in Vollzeit arbeiten. Von den jungen Frauen wünschen sich etwas mehr (51 %), dass der Vater in Vollzeit arbeitet.
Insgesamt haben beide Geschlechter also recht ähnliche Vorstellungen, was die Erwerbstätigkeit eines Vaters und einer Mutter angeht.“

Zunächst einmal wollen deutlich mehr junge Frauen von (!) Männern, sie mögen Vollzeit arbeiten, als diese es für sich selbst wollen, nämlich die Mehrheit dieser jungen Frauen (auffällig ausgelassen wird, wieviel Prozent der jungen Frauen sich einen „aktiven Vater“ wünschen).

59% der jungen Männer wollen in dieser familiären Situation demnach nicht (!) Vollzeit arbeiten, aber es bleibt unklar, wie die 68% der jungen Männer, die ihrerseits Frauen zugestehen, „maximal halbtags“ zu arbeiten es für möglich halten, ohne Vollzeit-Erwerbsarbeit familiär über die Runden zu kommen.

Ich strukturiere den Text folgend in Spiegelstrichen: „Insgesamt ist es mehr als die Hälfte (54 %) aller 12- bis 25-Jährigen, die ein »männliches Versorgermodell« favorisieren:
– 10 % bevorzugen das Modell eines »männlichen Alleinversorgers« (der Mann versorgt die Familie allein und arbeitet 30 oder 40 Stunden in der Woche), weitere
– 44 % präferieren das Modell eines »männlichen Hauptversorgers« (der Mann arbeitet mindestens 30 Stunden, die Frau maximal halbtags).“

Das traditionelle Familienmodell hat längst nicht ausgedient und es wird mehrheitlich auch gewünscht. Welche anderen Familienmodelle die – immerhin – 46% der Befragten sich vorstellen wird leider nicht dargestellt. Es wird leider auch nicht regional (siehe folgend) nach West und Ost aufgeschlüsselt.

Wenig erstaunlich „sind Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern zu sehen. Junge Menschen im Westen denken hier traditioneller:
– 58 % der Männer und 56 % der Frauen würden sich eine Familie mit männlichem Allein- oder Hauptversorger wünschen, während sich im Osten dem nur
– 38 % der Männer und 31 % der Frauen anschließen.“

Das sind erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West! Meine These, es gibt zwei Patriarchate in Deutschland, bzw. zwei Evolutionen wurde wieder glänzend bestätigt. 😉

Es folgt der feministisch inspirierte Euphemismus des Tages: „Der Vater als Ernährer der Familie ist – zumindest im Westen – offensichtlich keine rein männliche Vorstellung, dieses Modell wird auch von vielen jungen Frauen favorisiert.“

Wenn 56% der jungen Frauen sich dieser Vorstellung anschließen, dann handelt es sich nicht um „viele“, sondern um die Mehrheit der jungen Frauen. Damit hat sich die Ideologie, es handle sich um eine „rein männliche Vorstellung“ gründlich blamiert.
Nicht, dass die Forscher das daran hindern würde, den gleichen Quatsch immer wieder von sich zu geben. Natürlich nicht!

Die letzte Schlussfolgerung hat eine ähnliche Qualität: „In den neuen Bundesländern erfreuen sich dafür gleichwertiger aufgeteilte Modelle deutlich größerer Beliebtheit als im Westen.“

Man könnte nämlich auch sagen, 62% der jungen Männer und 69% der jungen Frauen lehnen den „Vater als Ernährer der Familie“ ab und nur die sogenannte Minderheit der jungen Männer und Frauen vertreten im Osten eine solche Ansicht.
Traditionelle Vorstellungen vom Vater als Ernährer der Familie: Westen = Mehrheit, Osten = Minderheit – das Konzept ist eigentlich ganz einfach zu verstehen.

Hier lassen sich die Erfolge des (West-) Feminismus besichtigen: Die Mehrheit der jungen Frauen (zumindest im Westen) strebt 2019 weder eine Beschäftigung über Teilzeit hinaus an, möchte, dass der Mann Vollzeit arbeitet und sieht den Mann als Haupt- oder Alleinversorger.
Das ist die ernüchternde Bilanz nach 50 Jahren Feminismus und es steht zu befürchten, die Einführung des Gendersternchen wird daran nichts ändern, weil auch das Binnen I seltsam wirkungslos blieb…

Zumindest wissen wir nun – und auch die jungen Männer sollten es wissen – was von all den schönen Umfragen über die „modernen Beziehungsvorstellungen“ junger Frauen zu halten ist.
Mehrheitlich gar nichts – ein Fall für das Altpapier.
Ermutigend nur der prozentuale Anteile von jungen Männern, die sich eine Rolle als aktiver Vater vorstellen können. Es bleibt viel Aufklärungsarbeit für uns zu leisten. Das steht fest!

Download hier: https://www.shell.de/ueber-uns/shell-jugendstudie.html