Archiv der Kategorie: Familie

Alternative Familien

Alles soll bunt, divers, alternativ werden. Zum Beispiel die Familie. Vater-Mutter-Kind ist out und bedeutet nur Unterdrückung, zumindest dort, wo der Vater nicht aus der Ferne für die Familie zahlt.

Gefeiert wird die Vielfältigkeit, die im Grunde aber nur Entväterung bedeutet, also nicht Entzahlväterung jetzt, das wäre dann zu viel des Empauerments. Aus Vater-Mutter-Kind wird Mutter-Kind. Die leidenschaftlichen Anhänger alternativer Familienmodelle, die aktiv in Familien reingehen und sie zerstören, wären längst nicht so begeistert von diesen neuen Konstellationen, wenn es bedeuten würde, dass man die Mutter aussortiert.

Wie es um die neuen alternativen Familien steht, erfährt man bei Laurie Penny:

„…füllt sich der Keller mit Wasser und Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.“ (S.14)

Der Vater wurde aus dem Familienverbund hinausgeworfen, Familie besteht nur noch aus „Frauen und Mädchen und ihren(!) Kindern“. Dennoch hat dieser Vater für die Restfamilie zu sorgen, soll für sie zahlen, denn wo er es nicht tut, ist er dafür verantwortlich, dass die Familienidylle ohne ihn nicht so sehr idyllisch ist.

Und so steckt hinter dieser Utopie der vielfältigen Familie einfach nur ganz banale gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegen Männer.

Zum Sherry bei Lotti – Wo sind die Männer?

Paul-Hermann Gruner: „Frauen und Kinder zuerst“, Seite 63

Männer sind nicht da. Sie sind irgendwo weg. Aber wo sind sie? Dieses Themas nahmen sich auch viele fortschrittliche Buchverlage an, die in den achtziger Jahren alle miteinander Frauenbücher, Frauenbuchreihen, Frauenpublikationen und Frauin-der-Gesellschaft-Serien auflegten. Eine tolle Zeit. In den Magazinen zu diesen Buchreihen, in Werbebeilagen und Zuführartikeln wurden «Frauenwelten» geschildert. Mitunter sogar, was typischerweise darin fehlt: Männer. Das Werbemagazin des Rowohlt-Verlages stellte 1997 neue Frauenbücher so vor: «Starke Frauen, freche Bücher: Pia Frankenberg, Francine Prose und Milena Moser erzählen mit viel Witz und Scharfsinn Geschichten aus einer exotischen Welt: dem Frauenalltag.» Es geht also exotisch zu. Immerhin. Beispielsweise so: «Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Vormittag, kurz nach 11 Uhr bei Rosa im Supermarkt oder in irgendeinem unterbezahlten Job, nachmittags mit Marion Meierhans strickend am Kinderspielplatz und, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit, auf einen kleinen Sherry bei Lotti. Nur die Männer sind immer gerade ganz woanders.» Die irgendwo senkrecht in der Luft stehen bleibende Frage, wo sie denn nun sind, die Männer, wird im Folgenden leider nicht aufgeklärt. Die geneigte Leserin hat allerdings ausreichend Anlass, blitzschnell zu assoziieren: Männer? Nicht da? Wo sind die wohl: Kneipe, Fitnesscenter, Fußballplatz, Bordell. Wo sonst. Stimmt aber nicht. Die Männer sind, ganz banal, bei der Arbeit. Das kann an jedem Wochentag schlüssig nachgeprüft werden. Nicht etwa nur in den Werkhallen und Büros, nicht etwa nur bei Rosa im Supermarkt, sondern am «Vormittag, kurz nach 11» in jeder beliebigen Fußgängerzone jeder beliebigen Stadt. Machen Sie die Probe aufs Exempel: Laufen Sie achtsam, mit ganz weit geöffneten Augen durch Ihre Stadt, kurz nach elf. Frauen jeden Alters sind unterwegs, Vorschulkinder und die Senioren. Männer im besten Verwendungsalter sind nicht anzutreffen – höchstens als nicht Verwendungsfähige (obdachlos, arbeitslos, invalide) oder als Angestellte, die an und in der Fußgängerzone arbeiten. Die eigentliche Insinuation von «Männer sind immer ganz woanders» ist aber die, dass sich Männer immer irgendwie um was herumdrücken: Nicht da sein, woanders sein, das «würgt» den «Kerlen» so richtig eins rein, aber schließlich ist das konkrete Opferperspektive und außerdem klingt es schließlich auch viel giftiger, als zuzugeben, dass die Männer «bei der Arbeit» sind und gerade die Kohlen hereinholen für Marion Meierhans samt Söhnchen, Töchterchen und Hündchen. Und letztlich auch für den Sherry bei Lotti. Aber es wäre zu ehrlich, zu banal, das so kundzutun. Andersherum wirkt es doch viel knackiger, «frecher», richtiggehend «stark». Und das freut die «starken» Frauen und die wenigen verbliebenen schwachen. Weil sie ja doch die ganze Arbeit machen, wie wir von der Frauenbewegung wissen. Allerdings reicht es noch zu einem Sherry bei Lotti – «egal, wann».

Siehe auch: «Was treiben Männer eigentlich so?»

Liebe Frau, in deinem eigenen Interesse.

Liebe Leserin,

ich will dir etwas unterbreiten, von dem sowohl Du als auch ich etwas hätten, ein Nichtnullsummenspiel. Bei so einem Spiel ist der Gewinn und der Verlust addiert nicht Null, alle gewinnen. Anders als beim Nullsummenspiel, in dem Gewinn und Verlust Null sind, des einen Verlust ist des anderen Gewinn – es gibt immer Verlierer.

Also versuche ich mal nicht wie ein Rohrspatz über die doofen Weiber zu schimpf…

Ok.

Zweiter Versuch.

Die dummen Hühner sagen ja, dass….

Ok. Gib mir eine dritte Chance.

Gut, wenn Du jetzt noch dabei bist, dann hast Du vermutlich Sinn für Humor.

Menschen ändern ihre Meinung nicht, bzw. nur sehr selten, zum Beispiel wenn sie eine tiefe Krise durchmachen, wenn das Leben erschüttert wird. Die Meinungen, die wir haben, machen dabei einen Teil unserer Identität aus. Man ist Feministin. Dieses „ist“ kommt von „sein“, was bedeutet, dass man seine Meinungen nicht so einfach ändern kann. Wenn man Meinungen ändert, ändert man einen existenziellen Teil seines Selbst, das, was uns ausmacht. Deshalb kann man auf Gegenargumente nicht mit einem entspannten „Ach so ist das, na gut.“ reagieren. Stattdessen sind wir stets damit beschäftigt, unser Weltbild gegen gegenläufigen Informationen abzusichern. Ein Weltbild macht unsere Persönlichkeit aus – zum Beispiel als Feministin -, womit zuwiderlaufende Informationen unsere Identität, also uns selbst bedrohen – deshalb ist es extrem unangenehm, wenn wir mit solchen Informationen konfrontiert werden, man nennt das „kognitive Dissonanz”. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man sich seinen kognitiven Dissonanzen stellen sollte, auf der Suche nach der Wahrheit, damit gehöre ich aber zu einer Minderheit in einer Gesellschaft, die zum Beispiel Studenten erlaubt, Texte zu boykottieren, die sie als unangenehm empfinden – und so eine Generation wird nichts großes hervorbringen, freundlich ausgedrückt.

Ich würde dich bitten, mir zuzuhören. Es sind bloß Worte, aber gut, manch eine bittere Pille ist dabei, aber dafür biete ich dir auch was an.

Ich will was von dir, weshalb ich mich mal zügle. Wenn ich mir die Entwicklung meines Blogs anschaue, dann habe ich mich wohl radikalisiert. Ich bin erstaunt, wie diplomatisch ich früher war, zum Beispiel wenn ich akribisch darlegte, dass das Hausfrauenmodell kein Nachteil, sondern ein Privileg für Frauen bedeutet – heute würde ich mich wohl dahin versteigen, dass ich solchen Frauen Parasitentum unterstellen würde.

Unsere Identität, unsere Überzeugungen setzen sich zusammen aus vielen Glaubenssätzen, zum Beispiel dass Männer bevorzugt wären und dabei unmoralisch handeln würden. Den Mann als primitiv zu sehen, dazu wird richtiggehend angeleitet, zum Beispiel wenn Cheryl Benard und Edit Schlaffer den »kühl sezierenden Blick auf den Mann, als ob ein Entomologe eine Fruchtfliege vor sich unter dem Mikroskop hätte« empfehlen. Es sind Anleitungen zum Hass, der manchmal sichtbarer und manchmal subtilerer Natur ist. Eine Feministin (offline) sagte mal, ihr Hass wäre eine Energiequelle. Das ist schlimm. Die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing merkte an, dass Männerfeindlichkeit schon so sehr Teil des Alltags sei, dass man sie gar nicht mehr bemerke. Wenn zum Beispiel eine Außenministerin eine feministische Außenpolitik fährt, fällt gar nicht mehr auf, wie monströs das ist gegenüber Männern, die ihr Leben lassen müssen, was aber ausgeblendet wird. Oder dass derzeit ein Kanzler an der Macht ist einer Partei, deren Grundsatzprogramm nach die männliche Gesellschaft überwunden werden muss, um die menschliche zu schaffen – und kein Nazi, der sowas über die „jüdisch geprägte Gesellschaft“ sagt, könnte sich damit rausreden, dass man doch nur eine bessere Gesellschaft für alle schaffen wolle. Nun, das Überwinden des Mannes mag klappen, aber die Gesellschaft wird dadurch nicht menschlicher – im Gegenteil, denn da hier vielen Menschen unmenschliches zugemutet wird, wird auch die Gesellschaft unmenschlicher, und nur mit einem flüchtigen Blick allein für Männer.

Wer überwunden wird, das sind zum Beispiel viele Väter, und die leiden bis in den Tod darunter; ihre Selbstmordrate übersteigt die der sonstigen Männer, die sich sowieso schon öfter als Frauen umbringen, bei weitem – kann man da wirklich sagen, wie lebten in einem „Patriarchat“? Ach so, dass wird ja an ganz anderen Dingen festgemacht, nämlich daran, dass die meisten Chefs Männer sind. Das beruht aber nicht auf Sexismus, sondern kommt daher, dass Frauen weniger außerhäuslich arbeiten, was den Pool an Frauen ausdünnt, die für den Vorstand geeignet sind, die einen 70-90 Stundenjob ausüben können und wollen, denn das ist ein Opfer, das Frauen weit weniger zu bringen bereit sind.

Zurück zu den Männern: Dass man sie mies behandelt, ist egal, denn sie sind ja stark und mächtig. Aber der Schein trügt. So berichtet ein Transmann zu seinen Erfahrungen, wie es ist, von der Welt nicht mehr wie eine Frau sondern wie ein Mann behandelt zu werden: „Was mir weiterhin auffällt, ist die deutliche Reduzierung der Freundlichkeit, die mir im öffentlichen Raum entgegengebracht wird. Es fühlt sich jetzt an, als wäre ich auf mich allein gestellt.“ Die Lesbe Norah Vincent, die ein Jahr lang als Mann unterwegs war, erlitt am Ende einen Nervenzusammenbruch, so sehr setzte es ihr zu, wie ein Vertreter des allüberall bevorzugten Geschlechts behandelt zu werden. Eine Empathin macht sich über einen Mann lustig, mit dem sie gerade Sex hatte und der nur noch schluchzte; er war jahrelang von jeder menschlichen Nähe abgeschnitten. Ein Coach berichtet, dass viele Männer die zu ihm kommen, nach kurzer Zeit dasitzen und einfach weinen, auch hier: abgeschnitten von menschlicher Wärme.

Der Punkt ist, „der“ Mann ist nicht Chef sondern nur ein ganz durchschnittlicher Malocher, und vieles aus seiner Welt ist unsichtbar, zum Beispiel die Vaterentsorgung, um zu den Punkt zurückzukommen. Wir durchlaufen gerade eine Entwicklung zum Matriarchat. Das heißt es gibt keinen Vater mehr, der seine Kinder liebt; keine Kinder, die ihren Vater lieben; kein Mann und keine Frau, die sich gegenseitig als Vater und Mutter gemeinsamer Kinder lieben. Der Vater genießt keine Rechte mehr, er soll aus der Ferne für die Kinder zahlen, noch besser: Auch diese Bindung zum Kind soll aufgehoben werden, es soll der kollektive Mann über Steuern das Lebensmodell von alleinerziehenden Müttern finanzieren. Das heißt, der Geschlechtervertrag wird aufgekündigt. Dieser besagte, dass der Mann als Vater für seine Familie sorgte, wofür ihm die Vaterschaft garantiert wurde (als Männerrechtler sehe ich dem Vater auch dann den Vater, wenn er nicht für die Familie „sorgt”, also das Geld ranschafft, aber das ginge hier jetzt zu weit). Wie die neue Familie aussieht, in der dieser Vertrag einseitig gekündigt wurde, bringt die Feministin Laurie Penny auf den Punkt:

„…füllt sich der Keller mit Wasser und Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.“

Also: Der Vater, der Mann gehört nicht mehr zur Familie, er wurde verbannt. Es gibt nur noch „Frauen und Mädchen“ und „ihre Kinder”. Gleichzeitig wird dem Vater der Vorwurf gemacht, dass er nicht mehr sorgt für diese Restfamilie, aus der er vertrieben wurde, einer Restfamilie, der es nicht gut zu gehen scheint. Dieses Problem könnte sich ausweiten. Denn mehr und mehr Jungen und Männer haben keinen Bock mehr – und das ist fatal für die ganze Gesellschaft.

Der Vater will, dass es seinen Kindern gut geht, und da ist es ein guter Anfang, ihr Leben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Indem er für seine Kinder sorgt, leistet er einen Mehrwert für die ganze Gesellschaft – Sorry, aber sein Wille und Werken ist es, das die Gesellschaft voranbringt. Deshalb bleiben Matriarchate zurück, weil dort die Männer, die keine Väter sein dürfen, nur das nötigste machen. Szenenwechsel: In Japan hielt diese Mentalität schon vor Jahren Einzug: 60% der jungen Männer unter 30 haben kein Interesse, zu heiraten, Kinder zu bekommen und zu arbeiten. Sie werden „Grasesser“ genannt, sie brauchen nur das nötigste, nämlich einen leistungsstarken PC, und dann erforschen sie fremde Sterne oder kämpfen gegen Drachen. Die Wirtschaftswissenschaftler dort macht das schier verrückt, und zwar ganz zu Recht: Das so reiche Japan könnte da steil abstürzen, wenn seine kostbarste Ressource so in den Streik geht. Und in Deutschland läuft es ähnlich, wo man es kaum mehr auf die Reihe kriegt, auch nur einen Flughafen zu bauen. Mehr als ein Viertel der Jungen verlässt die Schule als funktionelle Analphabeten. Das heißt, der Plan, in unserem reichen Land Mutterschaft über Steuern finanzieren zu lassen, könnte schiefgehen, denn es naht der wirtschaftliche und soziale Zusammenbruch. Und damit kommen wir zur nächsten bitteren Pille für Feministinnen, nämlich: Die Mädchen werden den Laden nicht rocken.

Feministinnen sind verhinderte Geschlechternationalistinnen. Sie wären so gerne so stolz auf die Frau, müssen aber überall erleben, dass der Mann sie in den Schatten stellt. Deshalb hat auch die feministische Hohepriesterin Simone de Beauvoir gesagt:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

… und somit wenig zu Ruhm und Ehre der Frau beitragen, wonach es Feministinnen dürstet, nur: Ist die Würde der Frau erst dann hergestellt, wenn sie die Tat des Mannes vollbracht hat?

Schopenhauer sagte, dass der Stolz auf die eigene Nation der niedrigste wäre, da man sonst wohl nichts hätte, worauf man stolz sein könnte. Mit dem Geschlechterstolz verhält es sich ähnlich. Die Feministin liebt das Männliche aber hasst den Mann. Sie will alles, was beim Mann auftritt, beim Mädchen heranzüchten, und umgekehrt den Mann verweiblichen. Aber wenn ein Kind komplexe Konstrukte mit dem Fischermetallbaukasten errichtet oder sich für programmierbares Legospielzeug begeistert, dann ist dieses Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% ein Junge. Sorry. Die Mädchen füllen nicht die Lücke, die die kaputtgemachten Jungs hinterlassen. Da kann man auch das berühmte Geschlechterparadox erwähnen: Nämlich dass Männer und Frauen in sehr weit entwickelten Ländern, die als geschlechtergerecht gelten, eine stereotype Berufswahl treffen: Frauen werden Krankenschwestern, Männer Mechaniker, wo sie doch frei sind, alles zu werden! Diese Paradox ist aber nur eins, wenn man voraussetzt, dass – wie im Genderismus postuliert – Mann und Frau völlig gleich wären und erst durch die Kultur geprägt. Man weiß aber, dass bereits Säuglinge – zu einer Zeit also, in der noch keine kulturelle Prägung greifen konnte – unterschiedlich sind nach Geschlecht: Jungen fokussieren stärker technische Artefakte und Mädchen Gesichter.

In deinem eigenen Interesse ist es, den Mann schaffen und wirken zu lassen; den Geschlechtervertrag wiederherzustellen; dem Mann Vaterschaft zu garantieren; die systematische Benachteiligung der Jungen im Schulsystem zu bekämpfen. Denn die ganze Gesellschaft hängt am Mann. Dein Gewinn ist ein Leben in einer sicheren, wohlhabenden Gesellschaft (wobei es wahrscheinlich schon zu spät ist).

Weiter ist es besser für dich, wenn Du den Mann liebst und nicht hasst. Dass Du ihn nicht ständig kritisch und übelwollend betrachtest wie eine Fruchtfliege, ein schädliches Insekt, sondern liebevoll und wohlwollend wie einen Paradiesvogel. Hass ist Gift für die Seele, genauso wie es Gift ist, immer auf sie zu schielen und neidisch zu sein auf das, was sie haben; Neid führt dazu, dass man selber nicht glücklich sein kann. Männer sind in Ordnung, okay, ihr Humor ist vielleicht etwas grob, und sie reißen auch mal anzügliche Witze, aber man ist erwachsen. Wenn Du mit ihnen befreundet bist, findest Du in ihnen verlässliche Helfer und starke Schultern; und vielleicht hörst Du mal ihnen zu. Wenn Du die halbe Menschheit nicht als Feind betrachtest sondern als potentielle Freunde, wird es dir erheblich besser gehen. Schopenhauer sagte auch, dass man wohl tun könnte, was man wolle, dass man aber nicht wollen könnte, was man wolle. Doch. Du kannst die Entscheidung treffen, eine Freundin dieser wunderbaren Träumer zu werden.

Frau Schrupp hat ein Buch geschrieben…

Frau Väter-entrechten-Schrupp hat ein Buch geschrieben und stellt es u.a. so vor:

Dass nur etwa die Hälfte der Menschheit schwanger werden kann, wirft Gerechtigkeitsfragen auf: Unter welchen Umständen werden Menschen schwanger und gebären? Welche Rechte (auf Unterstützung) und welche Pflichten (gegenüber der Gesellschaft oder anderen Erwachsenen) haben sie?

Und? Gemerkt? Die Kinder, und die Pflichten ihnen gegenüber kommen hier nicht vor. Das ist aber kein Bug, das ist ein Feature. Die Frage zum Beispiel, inwieweit die Frau in der Pflicht steht, ihrem Eigentum eine verlässliche, tragfähige und liebevolle Beziehung zu dem Vater zu ermöglichen, diese Frage stellt sich gar nicht. Aber das ist noch nicht alles, Zitat:

Mutterwohl kommt vor Kindeswohl, Mutterwohl ist Kindeswohl. Tatsächlich kamen in unserer Gesellschaft Fraueninteressen vor Kinderinteressen – schon auf der Titanic. Frau Schrupp haut Monströses raus, sie sagt:

Stattdessen müssen wir sagen: Du kannst abtreiben, das ist nicht sozial stigmatisiert. Du kannst auch das Kind bekommen und allein oder mit anderen Leuten großziehen. Es gibt dafür gesellschaftliche Unterstützung, du stürzt dadurch nicht in Armut. Oder du kannst das Kind zur Adoption freigeben, und auch dann erfolgt keine Stigmatisierung. Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären.

Nein, Frau Schrupp. Nein.

Hier stehen nicht die Interessen der Frauen, sondern die der Kinder im Vordergrund.

Deren Rechte. Das Recht auf Nahrung. Das Recht auf ein Obdach. Das Recht auf Gesundheit, Bildung. Das Recht auf einen warmen Schlafplatz. Das Recht zu leben. Und die Mütter stehen hier, wie die Väter, in der Pflicht, wie auch die Gesellschaft. Die feministische Monströsität richtet sich nicht allein gegen Männer, Väter, genauso fallen ihr Kinder zum Fraß: Sie macht nicht nur aus Vätern sondern auch aus Kindern beliebig austauschbare Objekte.

Zitat Ende.

Natürlich kann es sein, dass Schrupp in ihrem feministischen Büchlein noch auf die Pflichten gegenüber Kindern eingeht. Ich finde es aber vielsagend, dass sie oben nicht genannt wurden.

Kurze Anmerkung zur Wehrpflicht: „Was passiert, wenn in Deutschland Krieg herrscht? Sollen nur Männer kämpfen?“

Hierzu, der Autor stellt fest, dass hierzulande der – wie man sich allgemein einig ist – Abschaum noch zum Kriegsdienst verpflichtet werden kann und will dann dem Mann ein Strick daraus drehen, dass er männlich ist – also kampftauglich. Nun, Frauen sind gebärtauglich, als lasst uns zur Zwangsschwängerung schreiten, um Deutschland zu retten. Nicht ein, sondern das weibliche Privileg wird dann mal wieder in der gewohnten Manier zum Nachteil umgedeutet, und der lebenslange Zwang zur Maloche zum Privileg, weshalb man dann den Mann noch mal verpflichten kann, so:

Entsprechend bedeutet die Erziehung vom Jungen zum Mann traditionellerweise eine zumindest annähernde Entkopplung von der Empathie mit sich und anderen. Diese wird quasi an die „fürsorgliche“ Frau outgesourced beziehungsweise weitergereicht.

Schon Esther Vilar merkte an, dass Frauen nicht das empathische Geschlecht wären, denn wenn es so wäre, Frauen könnten die Männer nicht so skrupellos ausbeuten. Und die großen Werke der Weltliteratur, die überwiegend von Männern stammen, bevor die Frauenquote zugeschlagen hat, zeigen, dass Männer zu enormer Einfühlsamkeit fähig sind.

Und dass Männer härter zu sich sind – was nicht bedeutet, dass man empathielos ist -, hat ganz viel mit ihrer Ausbeutung zu tun. Ein Mann, der seinen Gefühlen nachgibt funktioniert nicht richtig, sei es für die Arbeit oder auch den Kampf.

Dabei war die sogenannte Care-Arbeit (also das Sich-sorgen um die Familie) schon vorher keinesfalls gleich auf Vater und Mutter verteilt. . Das heißt, Frauen waren mit 4 Stunden und 13 Minuten pro Tag deutlich länger mit Erziehungs- und Haushaltsaufgaben beschäftigt als Männer (2 Stunden und 46 Minuten).

Alle Arbeiten zusammengenommen, arbeiten Männer mehr. Und Frauen wollen es so – weshalb es auch fraglich ist, das Zusammensein mit den eigenen Kindern als „Arbeit“ zu bezeichnen, denn keine kämpft vor Gericht darum, diese lästige „Arbeit“ an den Vater abzugeben. Sie betreiben Selbstverwirklichung, wenn sie sich den Kinder-wunsch, der sehr stark ausgeprägt sein kann, erfüllen. Und ein Vater, der sein Leben lang malochen geht, und den Löwenanteil seines hart erarbeiteten Verdienstes an Frau und Kinder abgibt, leistet einen Dienst nicht für sich, sondern für seine Familie, denn Arbeit ist kein Privileg. Frauen sind nicht bereit, diese undankbare Rolle zu übernehmen – wird er arbeitslos und ist auf einmal sie die Haupternährerin der Familie, was passiert dann? Antwort: Sie lässt sich scheiden, weil sie ganz schnell das Gefühl hat, dass sie die Dumme ist, die von ihrem Mann ausgenutzt wird.

Sei es in Kriegs- oder Friedenszeiten: Der Mann wird von der Frau bis in den Tod ausgebeutet – und dafür wird er noch mit Dreck beworfen. Was ich vor dem Hintergrund von einer Wehrpflicht nur für Männer halte, muss ich wohl nicht mehr ausführen.

Familien in allen möglichen Konstellationen

Unter anderem die taz ist begeistert:

Eltern sollen auch zu dritt oder zu viert Verantwortung für ihre Kinder übernehmen können. Und das soll für alle denkbaren Konstellationen gelten. Sogar für Heteros!

Dazu wurde die Frage gestellt, ob das in der Multikultigesellschaft bedeutet, dass sich muslimische Männer einen Harem zulegen können…

Das Schweigen zur Abschaffung der Familie

Hier wundert man sich über das Schweigen zu der Auflösung der Familie. Dabei ist es nur folgerichtig, da u.a. die sPD – „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ – einfach nur an Männerfeindlichkeit anknüpft. Mutterschaft wird nicht in Frage gestellt, es kommt nur zu einer systematischen Väterentsorgung im sogenannten „Patriarchat“ und mit Männern kann man’s machen. Da die Abschaffung der Familie und Etablierung von Flickenteppichen bei weitem nicht so mütter- wie väterfeindlich ist, wird sie durchgewunken und hingenommen.

Besonders höhnisch ist dabei die Floskel, dass es darum ginge, „Verantwortung für andere“, also Kinder zu übernehmen, Die Mutter, die ihrem Eigentum aus einer Machtposition heraus die Hälfte seiner Abstammung abkastriert, müsste schon vor Jahrzehnten entmachtet sein, wenn es irgendwie um „Verantwortung“ und dem Kindeswohl ginge. Denn:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
• 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
• 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
• 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
• 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
• l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
• 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
• 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
• 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
• 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
(28). Alles klar?

(Matthias Matussek – „Die Vaterlose Gesellschaft“) (entsprechende Untersuchungen sind um den finanziellen Faktor bereinigt, es liegt nicht am Geldmangel)

Das alles ist aber egal, denn Mutterwille kommt vor Kindeswohl.

Sohnmütter und Tochterväter

Es gibt Mütter, die ihren Söhnen sagen, sie sollen keine Frauen vergewaltigen. Gibt es auch Väter, die ihren Töchtern sagen keine Männer auszubeuten oder falschzubezichtigen?

Ich glaube eher nicht. Drückt doch diese Ansage ein grundsätzliches, geschlechterbasiertes Misstrauen aus. Es wird seinem Nachwuchs böses zugetraut. Dabei muss es noch nicht mal so sein, dass dieser Elternteil der Feind seines Kindes ist, wie es unter der feministischen Ideologie schon mal passieren kann. Hier handelt es sich um eine Feindseligkeit subtilerer Art.

Weiterhin wird damit ausgedrückt, dass das Elternteil einem Unbekannten desselben Geschlechts näher steht als seinem eigenem Kind.

Ich denke, das kommt eher bei Müttern als Vätern vor. Ich kann es nicht belegen, nur so ein Gefühl. Einfach weil Männer Frauen mehr lieben als umgekehrt. Einfach, weil Väter ihre Kinder mehr lieben, man sehe sich an, was sie nur alles auf sich nehmen für sie – Mütter zahlen so gut wie nie Unterhalt.

Er hat sie sitzen lassen…

Die Mehrheit aller Trennungen geht auf Frauen zurück. Verständlich, schließlich ist sie es, die reiche Beute macht mit Kindern und Unterhaltsansprüchen, die sie dann als Alleinmächtige erwirbt. Moralisch verurteilt wird sie dafür nicht. Anders der Mann, wenn er es ist, der die Beziehung aufkündigt. Das wusste schon Goethe: Die Gründe einer Frau, zu gehen, sind immer gültig, die eines Mannes nie. Eine Frau befreit sich, ein Mann lässt sitzen.

Über Männer, die eine Ehe verlassen, heißt es, er habe sie „sitzen lassen“. Dass er damit massive Nachteile in Kauf nimmt – Unterhaltspflicht, Verlust der Kinder – wird dabei unterschlagen. Wenn man aber diese berücksichtigt, ist er nur umso verwunderlich, dass er die Beziehung beendet, womöglich, um zu einer jüngeren zu gehen, wie es in der Anklage empört heißt.

So? Er ist also gegangen? Warum denn dieses? Kann es vielleicht sein, dass er in „seiner“ Familie nur ein Fremder war, eine Diagnose, wie sie bereits Esther Vilar für viele Familien traf? Dass er in ihr keine Liebe, Geborgenheit und Nestwärme fand? Denn wenn er geliebt wurde, wäre er sicherlich nicht gegangen. Mit dem Altwerden wird er sich ausgerechnet haben, dass er nur noch einige wenige gute Jahre hat, die er dann lieber nicht in der Kälte einer Familie zubringen will, in der mehr geduldet als geliebt wird.

Ein Familienvater hat sich nichts vorzuwerfen

Ein Kommentator beschreibt eine glückliche Familie in Zeiten, in denen Feministen nach allen Kräften Gift in die Familien spritzen und sie so zerstören:

Mit der Partnerin ein Familienunternehmen gegründet, zwei Söhnen ermöglicht, sich zu gebildeten, aufgeklärten Menschen zu entwickeln, ihnen das Studium ermöglicht, die Hütte abgezahlt, miterleben dürfen, dass sich die Söhne mit 22 und 23 Jahren in guten Berufen etablieren. Viel geschafft, um das Geld bereitzustellen. Sich sich auf den Partner verlassen können, der das in großer Verantwortung abdeckt. Das alles gestalten in großer Zuneigung und gegenseitigem Respekt und mit der Bereitschaft zu Kompromissen und mit Abstand zur Mode des überbordenden Hedonismus. Schließlich dafür gesorgt, dass die zunehmend hilfsbedürftigen Eltern ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden erleben konnten. Dafür haben wir beide uns gegenseitig nichts vorzuwerfen. Wir betrachten dies retrospektiv als Glück der guten wie auch schwierigen Tage. Das gilt auch für die Familien unseres Umfelds, der Geschwister, die das sehr ähnlich leben.
Mit großem Argwohn sehen wir die, die diese Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft grundsätzlich dekonstruieren wollen, deren Ansinnen Zwietracht ist. Wo gegenseitige Verantwortung ist, gibt es keine Opfer in dieser opferideologisieren Welt. Mit großer Abscheu beobachten wir, dass die Gendergläubigen und feministischen Ideologen darauf setzen, ihr erbärmliches Dasein von den Steuern von uns, unseren Kindern und ihren Partnerinnen finanzieren zu lassen und das in zunehmenden Maße. Ob sie wissen, dass das was sie dekonstruieren wollen dann nicht mehr als steuerzahlende Melkkuh zur Verfügung steht? Der Sozialrichter Jürgen Borchert hat dazu korrekt festgestellt: „Kindergeld ist Rückgabe von Diebesgut. Fakt ist, dass in Deutschland Arbeitnehmer – und gerade die jungen mit Kindern – im weltweiten Vergleich mit am härtesten durch Steuern und Abgaben belastet sind.“ Und Klonovsky (jawohl Klonovsky!) fasst ebenso korrekt zusammen: „Auf den Zügen der kinderlosen Endvierzigerin liegt eine Melancholie, die auch durch den ausschließlichen Konsum launiger Genderstudies nicht zu tilgen ist.“ Solche Exemplare kennen wir auch und sie werden nicht weniger, Nicht selten arbeiten sie an der Dekonstruktion unseres Lebensentwurfes, ausgestattet mit unserem Geld.

%d Bloggern gefällt das: