Archiv der Kategorie: Familie

Laurie in Pennys Land

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Laurie Penny mal wieder! Mit dem Giftbeutel habe ich mich schon mal beschäftigt. Und sie ist wieder da, war nie weg, und zwar in einem hochangesehen Magazin: »die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum« Dort schreibt sie:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt. Kurzum: Man hat uns angelogen.

Ahja, die Kinder sind der Mutter zugeordnet. So ist das im Matriarchat. Frauen dürfen ihre Ungeborenen töten – „Mein Ungeborenes Bauch gehört mir!“ und später das Kind dem Vater entfremden, so wie man es mit Eigentum im matriarchalen Kapitalismus halt machen darf. Der Vater in der Familie fehlt also. Man weiß nicht, warum er nicht zur Hilfe eilt, sich um die Seinen kümmert, sie ernährt, vor Gefahren beschützt. Wir dürfen es uns denken: Der Vater? Weg? Hat er sie sitzen lassen? Schlägt die Frau und die Kinder? Zahlt keinen Unterhalt? – so wie es die feministische Propaganda tagtäglich reproduziert. Die Realität sieht anders aus: Sie, nicht er, hat die Macht, ihn aus der Familie zu entfernen. Sie rechnet sich mit Hilfe feministisch inspirierter Frauen aus, ein feines Leben auf seine Kosten führen zu können, ohne dass er Abends mit am Tisch sitzt. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht, da ihnen fette Kriegsbeute versprochen wird, nämlich dass sie ein gutes parasitäres Leben auf Kosten ihres Unterhaltssklaven führen können, wenn sie die Kinder als Geiseln nehmen um damit Wohlverhalten und Geld zu erpressen, Macht auszuüben. Oft kommt noch ein kleiner Psychofick für die Kleinen dazu, so dass sie ihren einst geliebten Vater inbrünstig hassen lernen oder nur noch kühle Verachtung für ihn übrighaben. Der Vater hingegen steht auf einmal allein da. Er war es, der mit seiner Maloche ihr Geld verdient hat, weniger Freizeit hatte und damit auch weniger Zeit, Freundschaften zu pflegen. Ganz anders die Frau: Sie pflegt ihre Freundschaften – da sie dank seiner Maloche mehr freie Zeit zur Verfügung hatte – die dann auch seine sind, aber nur bis zu Trennung. Dann stellt sich heraus, dass seine Freunde tatsächlich ihre Freunde sind und er damit nun keine mehr hat. Getrennt von der Familie muss er nun diese Familie aber weiterversorgen, das Matriarchat will es so. Unter dieser Belastung, aus seinem Nest geworfen, entwickelt er massive Depression, kann nicht mehr den Arbeitsanforderungen entsprechen, verliert seine Arbeit. Oft bringt er sich auch um. Und damit geht die Rechnung der Alleinerziehenden manchmal nicht auf bzw. der Steuerzahler ist nun in der Pflicht, dieses Miststück zu finanzieren, welches unter selbstsüchtiger und  mutwilliger Ausnutzung eines Privilegs eine Familie zerstört hat, Menschen ins Elend trieb. Also müssen noch mehr Gelder zu den Frauen und ihren Kindern fließen, und zwar vom überwiegend männlichen Steuerzahler. Ein solch parasitäres Matriarchat wurde unlängst auch von Frau Schrupp vorgeschlagen: „Väterrechte abschaffen, Kindererziehung von Steuermitteln zahlen.

Was noch? Ach ja: Macht. Der Giftbeutel unterstellt Männern, dass sie in der Familie nur Macht ausüben wollen, nur deswegen gehen sie arbeiten. Das beißt sich aber damit, dass der Mann gar nicht an der Macht ist – in der Familie erst recht nicht. Dazu muss es nicht mal zur Scheidung kommen. Es ist genauso möglich, dass sie in der Beziehung diktiert, was läuft und was nicht. Dass sie als Familienterroristin ein despotisches Regime führt und ihrem Mann und den Kindern das Leben zur Hölle macht. Gewalt in Beziehungen geht genauso oft von Frauen aus, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – liegen sie vorne, ohne das Hetzkampagnen gefahren werden.

Zurück zum Vater: Dieser, liebe Frau Penny, liebt seine Kindern. Er geht deswegen malochen, damit er genug Geld verdient, um seinen geliebten Kindern ein gutes Leben und einen guten Start ins Erwachsenwerden zu ermöglichen. Deswegen nimmt er dieses Opfer auf sich, malochen zu gehen, wozu Du neben deinen sonst so stinkenden Auswürfen einmal in einem hellsichtigen Augenblick eine klare Erkenntnis hattest:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Weiterlesen bei djadmoros: Laurie Penny, Stoßarbeiterin der feministischen Bewußtseinsindustrie

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Kosten für Fremdbetreuung an Eltern auszahlen

Die Erziehung der Kleinsten dem Staat zu überlassen, halte ich aus links-liberaler Sicht für sehr gefährlich, denn der Nachwuchs wird dort mit der Herrschaftsideologie gefüttert, wie zum Beispiel der neoliberalen. Weiterhin schadet die Fremdbetreuung einer gesunden Entwicklung.

Deswegen mein Vorschlag: Den Betrag, den ein Krippe/KiTa-Platz kostet (deutlich mehr als 1.000€ pro Monat) an die Eltern auszahlen. Dies würde die Wahlfreiheit fördern, da dann die Familien massiv von familiären Druck befreit wären und selbst entscheiden könnten, wie sie leben und ihre Kinder betreuen wollen.

Sie könnten sich entscheiden:

  1. Die Kinder fremdbetreuen zu lassen und beide arbeiten gehen
  2. Einer geht arbeiten, einer bleibt zu Hause
  3. Beide arbeiten Teilzeit und kümmern sich gleichgestellt um die Kinder, mein persönlicher Favorit.

Es steht zu vermuten, dass Variante 1. niemand wählen würde, da die Eltern instinktiv wissen, dass es den Kindern schadet, wenn man ihnen das Aufbauen einer Urbindung und Urvertrauen verweigert. Genau die Option also, die von den Machthabern gewollt ist, da sie schwache, geschädigte und damit leicht zu beherrschende Menschen formt, denen man bereits im Kindesalter die herrschaftskonforme Ideologie eintrichtern kann.

Punkt 3. ergibt sich wie von selbst: Bei einer finanziellen Unterstützung der Familie in Höhe der Kosten eines KiTa-Platzes könnten die Eltern es sich leisten, dass beide Teilzeit arbeiten. Mutter und Vater könnten sich die anfallenden Arbeit – häusliche wie außerhäusliche – gleichberechtigt teilen. Der Vater könnte sich sorgen und kümmern, und zwar aus der Nähe und nicht aus der Ferne, wie man es ihm sonst immer abverlangt. Die Mutter hingegen könnte berufstätig bleiben, was ja gerade für Feministen ein besonders wichtiger Punkt ist.

Die Menschen würden mehr Kinder bekommen, die Gefahr einer Überalterung der Gesellschaft wäre abgewendet.

Frauen machen kaputt – Wie Feminismus Familien zerstört

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In ihrem Buch „Rettet die Männer – Frauen machen kaputt“ beschreibt Joan Bitterman die Auswirkungen einer falsch verstandenen Emanzipation, in welcher sich Frauen auf einen rücksichtslosen Egotrip begeben zu Lasten von Kindern, Männern und ihren Familien. Dabei geht es diesen Frauen nicht um Gleichberechtigung sondern auf Vorrechte, um Macht, um das Recht auf Unrecht. Dies analysiert die Autorin anhand von rund tausend Interviews mit Frauen, die sich als emanzipiert betrachten. Das Fazit von Joan Bitterman: „Die Frauen haben die Basis für das gemeinsame Altwerden zerstört und die Männer ließen es zu. In der irrigen Annahme, progressiv, aufgeschlossen, einfühlsam, entgegenkommend, nachsichtig gewesen zu sein. Sie haben mit bestem Wollen das schlechteste Ergebnis erzielt.“

Zu Beginn noch eine Anmerkung zu der Autorin: Diese hängt offenkundig feministischen Vorstellungen an, also dass Männer an der Macht wären und der ganze Schmu. So spricht sie davon, dass es den Kaputtmacherfrauen nicht um Gleichberechtigung geht sondern um einen „Machtwechsel“, ohne zu erkennen, dass die Frauen bereits an der Macht sind – denn wenn es die Männer wären, sie würden sich gewiss nicht so auf der Nase herumtanzen lassen, besonders wenn es um die Kinder geht, die von Frauen aus einer Machtposition heraus für ihren Krieg gegen den Mann missbraucht werden. Weiter benennt Bitterman den Feminismus kein einziges Mal als Ursache des asozialen Verhalten der Frauen – auch wenn sie deren Verhalten scharf verurteilt.

In der Einleitung kommt die Autorin darauf zu sprechen, wie sie dazu gekommen ist, „Rettet die Männer – Frauen machen kaputt“ zu schreiben. Sie erzählt, wie es auf einer Party in den Gesprächen auf eine Feministin – Angelika – zu sprechen kam, die zwar großartig in ihrer Arbeit als Schwangerschaftsbegleiterin ist, aber auch viel Frust bereitet: »Weil Angelika, bei all ihrem Einsatz für die Gleichberechtigung der Frau, ein außerordentlich destruktiver Typ ist, wenn es um das Miteinander der Geschlechter geht. Wie sie Frust verbreitet, wenn sie von einer normalen Partnerschaft spricht. Und weil sie ihre Geschlechtsgenossinnen aufwiegelt, verwirrt, und sie dann hilflos zurückläßt. Denn natürlich hat ja auch sie kein Rezept für eine neue Form des Zusammenlebens. Sie hat nur Sprüche!«

Später am Abend lernt Bitterman Angelika kennen. Sie ist eine intelligente, charismatische und attraktive Frau, die allerdings auch manipulativ vorgeht, um ihre Botschaft zu verbreiten: „So verwandelt sie einen Diskurs über Salate in Minutenschnelle zu einem Statement über die Unterdrückung der Frauen durch die egoistischen, chauvinistischen Männer.“ Dann kommt es zum Schlüsselerlebnis:

„Ich rief meinen Mann an, sagte ihm, wie wohl ich mich auf der Party fühle und daß
ich vermutlich sehr viel später als angekündigt nach Hause kommen würde. »Und ich habe immer gedacht, ihr Amerikanerinnen seid viel emanzipierter als wir«, kommentierte Angelika.“

In diesem vergleichsweise harmlosen Beispiel zeigt sich die ganze Selbstsucht und Doppelmoral der Feministinnen, die auf ihre „Freiheit“ pochen. Auf den Partner Rücksicht zu nehmen, ihn zu informieren, dass es später wird, so dass er sich keine Sorgen machen muss und seine Zeit besser nutzen kann, wird als „Unterdrückung“ verstanden. Rücksichtlosigkeit dagegen als Befreiung. Zugleich aber sind diese Frauen nicht bereit, dem Partner dieselben Rechte einzuräumen. Würde man Angelika warten lassen, sie würde einem gehörig die Leviten lesen.

Sehr gut lässt sich dass am Thema Sex ausführen. Folgt man der Autorin, so bleibt nicht viel übrig von dem sonst üblichen Bild, wonach immer nur er Sex will. Die Frauen haben große Freude am außerehelichen Sex, sind geradezu ausgehungert nach einem Mann, der nicht unbedingt der eigene sein muss. Angelika: »Das war wie ein Vulkanausbruch. Ich hatte so lange mit keinem Mann mehr geschlafen, daß ich mit dem zuerst kaum aus dem Bett gekommen bin. Natürlich war es nichts Ernstes. Ich habe das damals einfach gebraucht. Ein bißchen stolz war ich außerdem nach zwei Kindern. Ich bin wieder richtig körperbewußt geworden.« Eine andere kommentiert: »Ich war ausgehungert nach einem Mann. Wir kamen während der ersten Tage nicht aus dem Bett, weil ich es so dringend gebraucht habe. Es tat mir einfach gut.«

„Es tat mir gut“ und „Ich brauchte das“, und „Es ist nichts ernstes“ sind oft verwendete Formeln, mit denen diese Frauen ihr Fremdgehen rechtfertigen. Gleichzeitig räumen sie ihren Männern dieses Recht nicht ein, sind sogar in höchstem Maße eifersüchtig, wieder zu Angelika:

„Zumal sich bei dieser gerade wieder einmal eine neue Beziehung [angebahnt hatte] »nichts Ernstes, aber körperlich wichtig, ich bin schließlich noch keine alte, sondern eine junge, virile Frau«. Ihr Mann nahm diese sehr fatalistisch zur Kenntnis. Von einem Besitzanspruch auf die immer noch mit ihm verheiratete Frau konnte nur mehr marginal die Rede sein. Ganz anders hingegen das Verhalten Angelikas, als sie
glaubte, daß Daniel eine »außereheliche« Beziehung unterhielt. Angelika steigerte sich dabei in einen Eifersuchtsrausch mit fast pathologischen Zügen. An einem Sonntagvormittag besuchte Angelika, zusammen mit Jonas, überraschend ihren Mann. Der vorausgeeilte Knabe läutete an der Haustür seines Vaters. Und dieser öffnete und begrüßte seinen Sohn herzlich. Als er Jonas aus seinen Armen entließ, war Angelika hinzugekommen. Wortlos nahm sie den Sohn bei der Hand, machte auf dem
Absatz kehrt und wollte, mit hochrotem Kopf, enteilen. Auf Daniels erschrockene Frage, was denn sei, fauchte Angelika, »… das ist doch wohl eine Unverschämtheit, du hast Besuch. Von einer Frau!« Noch am selben Nachmittag versuchte Daniel, die
Angelegenheit aufzuklären. Von Jonas wurde er dabei mit den Worten begrüßt: »Papi, welche Frau hast du heute gehabt?«

Die Frauen fordern offensiv ihr Recht auf außerehelichen Sex ein (wobei sie ihre Liebhaber in der Regel wie den letzten Dreck behandeln, besonders bei der Trennung), gestehen es ihren Männern aber nicht zu. Karin erklärt es so: »Der ist von seiner ganzen
Persönlichkeitsstruktur her gar nicht in der Lage, eine rein körperliche Beziehung zu unterhalten. Eine, bei der außer Entspannung nichts ist. Der will immer gleich geliebt
werden. Und liebt selbst auch. Das wäre schon im Hinblick auf unsere Tochter ein unhaltbarer Zustand, den ich nicht hinnehmen könnte.«

Woher kommt diese Doppelmoral, sich selbst jedes Recht rauszunehmen, es dem Partner aber aggressiv zu verweigern?

Alle diese Frauen haben Gruppenerfahrungen. Diese Frauengruppen sind in Wirklichkeit feministische Kriegsschulen. Die Frauen suchen die Gruppe im Zuge ihrer Emanzipation auf, oder weil sie sich Rat und Hilfe erhoffen für ihre Beziehung. Oder sie werden von Feministinnen eingeladen, die aktiv auf Frauen zugehen. Zu Beginn haben diese Frauen noch ein sehr realistisches Bild von ihrer Beziehung und von sich selbst. Sie sehen Defizite auch bei sich selber. In den Frauengruppen dann werden sie indoktriniert: Schuld hat der Mann. Und allein er: „Fast alle Frauen sind zu Beginn ihrer ehelichen/partnerschaftlichen Schwierigkeiten durchaus selbstkritisch. Sie stellen sich die Frage, ob und wie sehr sie ihre Schwierigkeiten selbst mitverursacht haben. Bei der Beantwortung sind sie zunächst unsicher, schwanken. Die Festlegung auf die eindeutige Schuldzuweisung an den Mann geschieht in der Regel erst in der Gruppe“

Bitterman schreibt weiter: „Fast keine der Frauen dachte zu Beginn ihrer Emanzipationskarriere daran, sich von ihrem Mann/Partner zu trennen. Vielmehr gingen sie davon aus, mit ihm gemeinsam eine Entwicklung zu durchlaufen, an deren Ende eine gemeinsame Emanzipation stehen sollte. Die Umfrage bestätigt, daß mit Emanzipation im Grunde etwas ganz anderes gemeint war. Doch dann erfuhren die Bemühungen eine Eigendynamik, wurden durch Gruppenarbeit und Analysen in andere Bahnen gelenkt. Schuldzuweisungen fanden statt, wo das Wecken von Verständnisbereitschaft gefordert gewesen wäre.“

In diesen Gruppen wird viel gelesen und diskutiert. Schnell wird dabei das feministische Bild der Welt geschärft: An allen Übeln der Welt ist der Mann schuld, man selbst ist der unschuldige, bessere Mensch. Das bedeutet der Mann muss sich ändern, er muss umerzogen werden. Da sind Streitereien vorprogrammiert, aber Rosemarie kommentiert: »Für ein Gespräch bin ich immer offen. Aber ich sage von vornherein, daß sich meine Meinung nicht ändern wird. Ich finde, wenn mein Mann seine persönliche und gesellschaftliche Situation überprüft, kann er nur zu dem Schluß kommen, daß ich recht habe.« Die Frauengruppen fungieren hierbei als regelrechte Kriegsschulen, in welchen mit Rollenspielen die Ehestreitereien eingeübt werden, mit denen dann der Mann überrollt wird. Denn es soll nicht allein darum gehen, den Sieg zu erringen, es geht auch darum – sehr wichtig – die moralische Überlegenheit innezuhaben.

Wenn so eine Frau ihr Kind missbraucht, um den Mann zu bestrafen und leiden zu lassen, dann natürlich nur im Interesse des „Kindeswohls“. So zum Beispiel, wenn die Mutter in einer Nacht-Und-Nebel-Aktion auszieht und das Kind verschleppt, Bitterman: „Angelika hatte, bevor sie ihren Mann verließ, alles genau bedacht. Mit Freundinnen hatte sie ihr Verhalten durchgespielt, ihre Aktionen gewissenhaft vorbereitet, in Rollenspielen geprobt, wann und auf welche Weise sie mit ihrem Mann nach dem Tag X wieder Verbindung aufnehmen würde. Denn ihr Tun sollte moralisch sein. Sollte Gut und Böse klar voneinander trennen: Sie, rein und gut, von dem Verantwortungsgefühl für sich und das Kind getrieben, mußte den Schnitt vollziehen. Er, böse und machtbesessen, mußte öffentlich als der Verursacher feststehen.“

Das Beste also für das Kind? Wohl kaum, Bitterman schreibt: „Die Kinder sind in über 90% der Fälle der »Knackpunkt«. Mit grauenvollen Folgen für »die Brut«, wie Angelika das formuliert. Eine Schwangerschaft, ein Kind, wird häufig dazu mißbraucht, die angeknackste Beziehung/ Ehe zu kitten. Manchmal ist der Versuch erfolgreich, mißlingt er jedoch, ist das Kind dennoch auf der Welt. Plötzlich ergibt sich dann ein Besitzanspruch auf das Kind, die Kinder. Dieser Besitzanspruch ist gleichzeitig eine Waffe gegen den Partner, die gerade während einer Auseinandersetzung gezielt eingesetzt wird Der Part des Kindes in diesem Teufelskreis ist der beklagenswerteste. Es ist von zwei Seiten »egoistischer Liebe« ausgesetzt. Es sind fast ausnahmslos Frauen, die
sich »der Kinder bedienen«. Der Kampf ums Sorgerecht wird in der Regel gewonnen.“ Und weiter: „Weitaus schlimmer ist die Aufrechterhaltung der Fassade bei der  Kindererziehung. Denn hier wird nicht wiedergutzumachend gesündigt. Über 39% der Frauen beklagen, daß ihre Kinder Bettnässer sind, Sprachstörungen haben oder andere Defekte, die ganz eindeutig auf schwerste psychische Belastungen deuten. Diese Frauen setzen ihre Kinder dem gleichen Wechselbad der Gefühle aus, mit welchem sie ihre Partner/ Ehemänner »umerziehen« wollen. Psycho-Zuckerbrot und Psycho-Peitsche finden rücksichtslose Anwendung. Weil die Väter mit ihren Kindern meist völlig anders umgehen, wird der Terror komplett.“; an anderer Stelle: „Nicht anders ist es mit der Erziehung des Sohnes. Die läßt sie schleifen, wenn sie »keinen Bock« hat. Halbwegs pünktliche Essenzeiten gibt es nicht. Wenn ihr Mann dies zufällig mitbekommt, stellt sie ihr »Laisser faire« als »moderne, kindgerechte, aufgeschlossene Erziehung« dar und wirft Daniel vor, dem Jungen gegenüber repressiv zu sein.“

Dieser „andere Umgang“ der Väter mit den Kindern zeichnet auch hier ein Bild, welches mit dem geläufigen Geschlechterbild nicht übereinstimmt. Die Väter als die besseren Eltern nämlich. Wo zum Beispiel die Mütter die Kinder als Waffe in ihrem Kampf missbrauchen oder sich die Liebe ihrer Kinder mit teuren Geschenken kaufen wollen, kümmern sich die Väter mit ausschließender Aufmerksamkeit, sind ganz für ihre Töchter und Söhne da – mit durchschlagendem Erfolg.

Nebenbei wird auch der Mythos von der Doppelbelastung entlarvt, Bitterman schreibt: „Die nach außen oft und erfolgreich demonstrierte Hilflosigkeit aufgrund der Belastung durch die Kinder ist fast immer ein Trugbild. Denn mit den Kindern kommen Frauen sehr gut zurecht. Sich hier zu organisieren, gelingt bestens. Keine der Befragten hat
behauptet, sich wegen der Kinder wirklich etwas versagen zu müssen. Doch läßt sich dies vor den Männern/ Partnern großartig verbergen. Anders wäre es auch schlecht möglich, Männern diesbezügliche Schuldgefühle zu vermitteln. Es ist ein uraltes Ritual. Bei dem Bestreben sich zu emanzipieren, greifen die Frauen auf Handlungsweisen ihrer Mütter zurück. Und geben diese Verhaltensmuster an ihre eigenen Kinder weiter. Den Töchtern wird erklärt, wie negativ es für eine Frau ist, dem Tun und Lassen der Männer ausgeliefert zu sein; die Söhne erfahren, was »ein Mann nicht tut« bzw. welche Handlungsweisen »typisch männlich« sind.“

Obwohl der Mann verteufelt wird, so will man sich in vielen Fällen doch nicht von ihm gänzlich trennen. Denn der Mann bietet Sicherheit, Bitterman: Diese Frauen führen eine Beziehung »an der langen Leine« und, wie Brigitte es formulierte, »… es ist
schön, das Gefühl zu haben, zurückzukönnen«. Und zu einer anderen: »… seiner Treue
sicher, weil er auf die Kinder nicht verzichten will« Ihre finanzielle Unabhängigkeit auf eine echte Probe zu stellen, scheut sich Ingrid, ohne es einzugestehen. Sie will keine wirkliche Abnabelung von ihrem Mann, aus den bekannten »praktischen Gründen«. »Man soll dem Finanzamt nicht mehr als unbedingt nötig geben. Und für die Kinder ist es in der Schule auch angenehmer, wenn ihre Eltern nicht geschieden sind.« Und an anderer Stelle: „Sie entwickelten regelmäßig eine Aussteigermentalität, die Stuttgarts Oberbürgermeister Rommel einmal so definierte: »Niemand steigt so weit aus, als daß er sich nicht doch in den Maschen des sozialen Netzes (hier: der Alimentation
durch den Mann) finge.« Das Geld der Schuldigen, die umerzogen werden müssen, nimmt frau also dennoch gerne.

In den Kriegsschulen, also Frauengruppen, werden immer wieder dieselben Werke gelesen: »Die Norwood zum Beispiel, und Alice Miller, den Wieck, Cornelia Edding, Margarete Mitscherlich, Alice Schwarzer und Verena Stefan. Vor allem natürlich den
Wieck.« Wieck also mit „Männer lassen lieben“. Sind ihm die Frauen dankbar? Eher nicht: »Es ist schön, zu sehen, wie ein typischer Chauvi Argumente liefert, um andere Männer niederzumachen. Der Wieck betreibt masochistische Selbstzerfleischung. Und es ist herrlich einfach, Rolf mit seinen Argumenten einzuseifen.« Angelika geht in ihrer Beurteilung des Wieck-Buches noch weiter: »Kerle wie den kenne ich zur Genüge. Die
findet man in jedem Sozialdienst. Das sind Typen, die sich selbst niedermachen, um sich anzubiedern. Nach dem Motto: Ich bin mies und schlecht, und weiß das, und deshalb will ich auf den Arm. Im Grunde ist der ein ganz armes Schwein, dem niemand helfen kann, es sei denn, er findet eine Dumme.«, und Bitterman kommentiert zu Wieck: »…der Mann ist kraftlos und schwach und die Frau hält ihn funktionstüchtig. Auf dieser
Geborgenheit baut der Mann Konkurrenzsysteme auf, Prestigekämpfe und Macht«, schreibt Wieck. Die simple Tatsache, daß Frauen, ebenso wie Männer, Konkurrenzsysteme aufbauen, Prestigekämpfe ausfechten und Macht ausüben, wird verdrängt. Es würde das Bild vom »besseren Menschen Frau« zerstören.“

Während Bittermans Buch nur noch im Antiquariat erhältlich ist, steht das Gift von Schwarzer, Wieck und Co in jeder Bücherei. Joan Bitterman hingegen berichtet, dass sie, wo es zugelassen wurde, auch therapeutische Gespräche mit ihren Interviewpartnerinnen führte. In vielen Fällen erfolgreich. Das machte sie glücklich.

Was Geiselnehmer und Alleinerziehende gemeinsam haben

Da sitzt so eine Familienrichterin in einer Talkshow und erklärt, man müsse den Willen des Kindes ernstnehmen. Und zwar dann, wenn das Kind den Vater ablehnt. Oder war es nur der nicht sorgeberechtigte Elternteil? Denn tatsächlich machen sich auch Väter,  wenn auch selten, des schweren Verbrechen gegenüber Kindern schuldig, das Kind gegen den nichtbetreuenden Elternteil einzunehmen, es gegen ihn aufzuhetzen, ihm Hass zu lehren.

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Feministinnen – das sind die, die ein Matriarchat einführen wollen, eine Gesellschaftsform, in der es kein Väter gibt – leugnen die Existenz von „PAS„, dem „Eltern-Kind-Entfremdungssyndrom“. In der feministisch kontrollierten Wikipedia heißt es hierzu exemplarisch:

Gardners Theorie [über PAS] und diesbezügliche Forschung wurden extensiv kritisiert, und das PAS wird fachwissenschaftlich mehrheitlich als Störung nicht anerkannt. Eine Fachjury sowie das Court of Appeal (England und Wales) haben das Syndrom unter Beweisverbot gestellt. Das kanadische Justizministerium hatte sich gegen die Verwendung des PAS als Beweismittel ausgesprochen, allerdings diente das Syndrom in einigen Familienrechtstreitigkeiten in den Vereinigten Staaten als Entscheidungsgrundlage.

Das PAS wird weder im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders der American Psychiatric Association noch in der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme der WHO als Störung klassifiziert

Dass die Existenz von PAS geleugnet wird, liegt daran, dass es einer Entväterung der Gesellschaft im Weg steht und zudem in der krassen Mehrheit Mütter die Täter sind.

Kommen wir zu Geiselnahmen. In solchen Situationen gibt es ein Phänomen, genannt Stockholm-Syndrom, in welchen die Opfer Sympathien für die Verbrecher entwickeln und mit ihnen kooperieren:

Trotz ihrer Angst empfanden die Geiseln auch nach Beendigung der Geiselnahme keinen Hass auf die Geiselnehmer. Sie waren ihnen sogar dafür dankbar, freigelassen worden zu sein. Zudem baten die Geiseln um Gnade für die Täter und besuchten sie im Gefängnis.

Als eine der möglichen Ursachen wird ein Umstand genannt, der auch bei Alleinerziehenden und ihrem persönlichen Eigentum vorliegt:

In erster Linie manifestiert sich die Wahrnehmungsverzerrung, die zum Stockholm-Syndrom führt, darin, dass die subjektive Wahrnehmung der Geisel nur einen Teil der Gesamtsituation erfassen kann. Das Opfer erlebt eine Zurückhaltung der Einsatzkräfte vor Ort, es fühlt sich mit zunehmender Dauer der Entführung allein gelassen. Dagegen wird das Agieren der Geiselnehmer überproportional wahrgenommen, schon kleinste Zugeständnisse (das Anbieten von Nahrung, auf die Toilette gehen lassen oder Lockern von Fesselungen) werden als große Erleichterungen empfunden. Das Opfer erlebt eine Situation, in der es ausschließlich „Gutes“ von den Geiselnehmern erfährt. Es kommt zu der für Außenstehende subjektiv nicht nachvollziehbaren Folge, dass ein Opfer mehr Sympathie für seine Peiniger empfindet als für die rettenden Einsatzkräfte.

Das Stockholm-Syndrom ist verwandt mit einer anderen Symptomatik, in welchem sich die Opfer mit dem Aggressor identifizieren:

Die Identifikation mit dem Aggressor (auch: Identifizierung mit dem Angreifer) bezeichnet in der Tiefenpsychologie einen Abwehrmechanismus zur Angstbewältigung, dessen Funktion und Relevanz je nach Standpunkt der Autoren unterschiedlich bewertet wurde.

Hierzu sei angemerkt, dass es ist ein aggressiver Akt ist, gegenüber dem Kind den Vater schlecht zu machen.

Sowohl in der Situation der Geiselnahme als auch bei Alleinerziehenden sind die Opfer – mal die Geiseln, mal die Kinder – den Tätern ausgeliefert. Ein Kind kann sich seiner alleinerziehenden Mutter nicht entziehen. Zudem liegt hier auch noch ein emotionales Verhältnis vor, welches eine Identifikation mit der Aggressor befördert. Auch ihre Gebaren ähneln sich: Der Geiselnehmer sagt: „Zahl das Lösegeld, oder wird töten die Geisel!“. Die Alleinerziehende sagt: „Zahl den Unterhalt, oder Du schadest dem Kind!“

Vor dem Hintergrund – Erwachsene, die sich in einer Situation des Ausgeliefertsein mit den Gewalttätern identifizieren – ist es geradezu irrwitzig, anzunehmen, induzierte Entfremdung existiere nicht und die Schuld für die Ablehnung eines Elternteils sei allein bei diesem zu suchen.

Dazu passend knallten die Sektkorken, denn wie die Miss Achtung, Manuela Schwesig, Ministerin für alle außer Männer, mitteilte, sei nun die Zahlung des Unterhaltsvorschusses bis zum 18. Jahr eines Kindes gesichert. Während Väter auf der einen Seite stärker mit Schulden belastet werden, wurde auf der anderen Seite ein weiterer Anreiz für Mütter geschaffen, den bei Feministen so verhassten und dämonisierten Kindsvater zu entsorgen. Der lebende Vater wird aus der Familie entfernt, an seine Stelle tritt Vater Staat; die Schruppsche Dystopie mit entrechteten Vätern und die Steuerfinanzierung der Kinderbetreuung wurde ein weiteres Stück weit verwirklicht. Ein beachtliches Paket und das in Zeiten von Hartz IV, Rentenstagnation und weiterem Raubbau am Sozialstaat. Die Durchsetzung des Matriarchats ist man sich ein paar Euronen wert – nicht nur mit Unterhaltsvorschuss, so wird der Lobbyverband der Alleinerziehenden mit 500.000 € jährlich gefördert. Eine Kostprobe, wie der Verband arbeitet, findet sich bei Schoppe:

Der Alleinerziehendenverband untergrabe systematisch das neue Sorgerechtsgesetz, stellt das Magazin PAPA-YA in einer Mitteilung fest (dazu auch das Magazin Focus und Genderama).  „Darin berichtet das Magazin über Informations-Veranstaltungen, auf denen der VAMV Müttern exakte Anweisungen zum „Kampf“ gegen Väter gebe. (…) Scharfe Vorwürfe richtet ‚PAPA-YA‘ im Zusammenhang mit seiner Berichterstattung an die VAMV-Vorsitzende Edith Schwab, Berufskolleginnen und – zum Teil inkognito – auftretende Verbandsmitglieder. So hetze eine Fachanwältin für Familienrecht auf Veranstaltungen mit fragwürdigen Tipps alleinerziehende Mütter gegen die Väter ihrer Kinder auf. Einige dieser ‚Hinweise‘ können nach Ansicht des Magazins als strafbare Handlungen eingestuft werden. Dazu zählen den Angaben zufolge Aufrufe zu Falschaussagen hinsichtlich des Kindeswohls und ‚Anleitungen‘ für eine dauerhafte, wörtlich als ‚Entsorgung‘ bezeichnete, Trennung des Kindes vom Vater.“ Angesichts offizeller schriftlicher Stellungnahmen des Alleinerziehendenverbands sind diese Vorwürfe völlig glaubwürdig. Eine im Internet erhältliche Handreichung des VAMV zum neuen Sorgerecht gibt beispielsweise Tipps, wie Mütter angesichts der veränderten Gesetzeslage gegen eine gemeinsame Sorge argumentieren könnten. Da heißt es zum Beispiel: „Offenbar scheint der Gesetzgeber Eltern, deren ‚ablehnende Haltung sich verfestigt‘ hat, die gemeinsame Sorge nicht in jedem Fall zumuten zu wollen. Hier dürften langjährige Gerichtsverfahren, beispielsweise den Umgang betreffend, einschlägig sein, weil sie die Unfähigkeit der Eltern, ohne Hilfe Dritter gemeinsame Entscheidungen zu fällen, schwarz auf weiß vor Augen führt.“ (sic!, S. 8) Im Klartext: Nach der Darstellung des Verbands lohnt es sich für Mütter, den Umgang zwischen Vätern und Kindern über lange Zeit so zu erschweren, dass der Vater-Kind-Kontakt nur über Gerichtsverfahren gesichert werden kann – weil eben diese Gerichtsverfahren sich als Argument gegen eine gemeinsame Kommunikationsbasis und also gegen eine Beteiligung der Väter an der Sorge werten ließen. Wenn der Verband schon in leicht erhältlichen schriftlichen Stellungnahmen Müttern so unverblümt ein destruktives Verhalten gegen Väter und Kinder nahelegt, dann ist tatsächlich davon auszugehen, dass Repräsentantinnen dieses Verbands in mündlichen öffentlichen Stellungnahmen und erst Recht in vertraulichen Beratungssituationen noch viel deutlicher werden.

Der Artikel ist zur Gänze lesenswert

In „Die Vaterlose Gesellschaft“ wundert sich Matthias Matussek:

Daß der Stuttgarter Sozialbürgermeisterin, die auch die Dienstherrin über die Jugendämter ist, im vergangenen Jahr eine Bombendrohung zugestellt wurde, ist ein kleines Wunder. Das Wunder besteht darin, daß sie nur diese einzige Bombendrohung
erhalten hatte und nicht jeden Tag eine.

Der Vergleich mit der Geiselnahmen erklärt, warum sich soviele Trennungsväter die Ausgrenzung gefallen lassen. Jedes Aufmucken wird ihnen zum Nachteil ausgelegt und sofort wiederum dazu missbraucht, sie vor den Kindern schlecht zu machen. So leiden sie still vor sich hin und hoffen, dass ihr Kind eines Tages die mütterliche Gehirnwäsche überwindet, und von sich aus den Weg zu ihnen findet – die Wahrscheinlichkeit dazu ist eher gering, meist wirkt die psychische Vergewaltigung ein Leben lang.