Archiv der Kategorie: Familie

Familien in allen möglichen Konstellationen

Unter anderem die taz ist begeistert:

Eltern sollen auch zu dritt oder zu viert Verantwortung für ihre Kinder übernehmen können. Und das soll für alle denkbaren Konstellationen gelten. Sogar für Heteros!

Dazu wurde die Frage gestellt, ob das in der Multikultigesellschaft bedeutet, dass sich muslimische Männer einen Harem zulegen können…

Das Schweigen zur Abschaffung der Familie

Hier wundert man sich über das Schweigen zu der Auflösung der Familie. Dabei ist es nur folgerichtig, da u.a. die sPD – „Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden“ – einfach nur an Männerfeindlichkeit anknüpft. Mutterschaft wird nicht in Frage gestellt, es kommt nur zu einer systematischen Väterentsorgung im sogenannten „Patriarchat“ und mit Männern kann man’s machen. Da die Abschaffung der Familie und Etablierung von Flickenteppichen bei weitem nicht so mütter- wie väterfeindlich ist, wird sie durchgewunken und hingenommen.

Besonders höhnisch ist dabei die Floskel, dass es darum ginge, „Verantwortung für andere“, also Kinder zu übernehmen, Die Mutter, die ihrem Eigentum aus einer Machtposition heraus die Hälfte seiner Abstammung abkastriert, müsste schon vor Jahrzehnten entmachtet sein, wenn es irgendwie um „Verantwortung“ und dem Kindeswohl ginge. Denn:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
• 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
• 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
• 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
• 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
• l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
• 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
• 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
• 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
• 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
(28). Alles klar?

(Matthias Matussek – „Die Vaterlose Gesellschaft“) (entsprechende Untersuchungen sind um den finanziellen Faktor bereinigt, es liegt nicht am Geldmangel)

Das alles ist aber egal, denn Mutterwille kommt vor Kindeswohl.

Sohnmütter und Tochterväter

Es gibt Mütter, die ihren Söhnen sagen, sie sollen keine Frauen vergewaltigen. Gibt es auch Väter, die ihren Töchtern sagen keine Männer auszubeuten oder falschzubezichtigen?

Ich glaube eher nicht. Drückt doch diese Ansage ein grundsätzliches, geschlechterbasiertes Misstrauen aus. Es wird seinem Nachwuchs böses zugetraut. Dabei muss es noch nicht mal so sein, dass dieser Elternteil der Feind seines Kindes ist, wie es unter der feministischen Ideologie schon mal passieren kann. Hier handelt es sich um eine Feindseligkeit subtilerer Art.

Weiterhin wird damit ausgedrückt, dass das Elternteil einem Unbekannten desselben Geschlechts näher steht als seinem eigenem Kind.

Ich denke, das kommt eher bei Müttern als Vätern vor. Ich kann es nicht belegen, nur so ein Gefühl. Einfach weil Männer Frauen mehr lieben als umgekehrt. Einfach, weil Väter ihre Kinder mehr lieben, man sehe sich an, was sie nur alles auf sich nehmen für sie – Mütter zahlen so gut wie nie Unterhalt.

Er hat sie sitzen lassen…

Die Mehrheit aller Trennungen geht auf Frauen zurück. Verständlich, schließlich ist sie es, die reiche Beute macht mit Kindern und Unterhaltsansprüchen, die sie dann als Alleinmächtige erwirbt. Moralisch verurteilt wird sie dafür nicht. Anders der Mann, wenn er es ist, der die Beziehung aufkündigt. Das wusste schon Goethe: Die Gründe einer Frau, zu gehen, sind immer gültig, die eines Mannes nie. Eine Frau befreit sich, ein Mann lässt sitzen.

Über Männer, die eine Ehe verlassen, heißt es, er habe sie „sitzen lassen“. Dass er damit massive Nachteile in Kauf nimmt – Unterhaltspflicht, Verlust der Kinder – wird dabei unterschlagen. Wenn man aber diese berücksichtigt, ist er nur umso verwunderlich, dass er die Beziehung beendet, womöglich, um zu einer jüngeren zu gehen, wie es in der Anklage empört heißt.

So? Er ist also gegangen? Warum denn dieses? Kann es vielleicht sein, dass er in „seiner“ Familie nur ein Fremder war, eine Diagnose, wie sie bereits Esther Vilar für viele Familien traf? Dass er in ihr keine Liebe, Geborgenheit und Nestwärme fand? Denn wenn er geliebt wurde, wäre er sicherlich nicht gegangen. Mit dem Altwerden wird er sich ausgerechnet haben, dass er nur noch einige wenige gute Jahre hat, die er dann lieber nicht in der Kälte einer Familie zubringen will, in der mehr geduldet als geliebt wird.

Ein Familienvater hat sich nichts vorzuwerfen

Ein Kommentator beschreibt eine glückliche Familie in Zeiten, in denen Feministen nach allen Kräften Gift in die Familien spritzen und sie so zerstören:

Mit der Partnerin ein Familienunternehmen gegründet, zwei Söhnen ermöglicht, sich zu gebildeten, aufgeklärten Menschen zu entwickeln, ihnen das Studium ermöglicht, die Hütte abgezahlt, miterleben dürfen, dass sich die Söhne mit 22 und 23 Jahren in guten Berufen etablieren. Viel geschafft, um das Geld bereitzustellen. Sich sich auf den Partner verlassen können, der das in großer Verantwortung abdeckt. Das alles gestalten in großer Zuneigung und gegenseitigem Respekt und mit der Bereitschaft zu Kompromissen und mit Abstand zur Mode des überbordenden Hedonismus. Schließlich dafür gesorgt, dass die zunehmend hilfsbedürftigen Eltern ihren Lebensabend in den eigenen vier Wänden erleben konnten. Dafür haben wir beide uns gegenseitig nichts vorzuwerfen. Wir betrachten dies retrospektiv als Glück der guten wie auch schwierigen Tage. Das gilt auch für die Familien unseres Umfelds, der Geschwister, die das sehr ähnlich leben.
Mit großem Argwohn sehen wir die, die diese Grundlagen einer funktionierenden Gesellschaft grundsätzlich dekonstruieren wollen, deren Ansinnen Zwietracht ist. Wo gegenseitige Verantwortung ist, gibt es keine Opfer in dieser opferideologisieren Welt. Mit großer Abscheu beobachten wir, dass die Gendergläubigen und feministischen Ideologen darauf setzen, ihr erbärmliches Dasein von den Steuern von uns, unseren Kindern und ihren Partnerinnen finanzieren zu lassen und das in zunehmenden Maße. Ob sie wissen, dass das was sie dekonstruieren wollen dann nicht mehr als steuerzahlende Melkkuh zur Verfügung steht? Der Sozialrichter Jürgen Borchert hat dazu korrekt festgestellt: „Kindergeld ist Rückgabe von Diebesgut. Fakt ist, dass in Deutschland Arbeitnehmer – und gerade die jungen mit Kindern – im weltweiten Vergleich mit am härtesten durch Steuern und Abgaben belastet sind.“ Und Klonovsky (jawohl Klonovsky!) fasst ebenso korrekt zusammen: „Auf den Zügen der kinderlosen Endvierzigerin liegt eine Melancholie, die auch durch den ausschließlichen Konsum launiger Genderstudies nicht zu tilgen ist.“ Solche Exemplare kennen wir auch und sie werden nicht weniger, Nicht selten arbeiten sie an der Dekonstruktion unseres Lebensentwurfes, ausgestattet mit unserem Geld.

Crumar über Geschlechterrollen im „Patriarchat“

Kommentare, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[Kontext] Crumar kommentiert eine Feministin, (hier wiedergegeben von ronin) die per „Female-Choice“ eine Dystopie der Familie entwirft.

„Ich glaube, sie stellt sich das so vor, dass in ihrer „Female Choice“-Utopie Frauen in kleinen Gruppen, z.B. WGs, zusammen leben und gegenseitig ihre Kinder versorgen und für sie aufkommen.“

Jup,
1. individuelle Entscheidung, aaaaber kollektive Verantwortung.
2. Zusammen leben, Kinder versorgen – aaaber wie genau „aufkommen“?

Gespräche mit „Anarchistinnen“ gehabt, die ebenfalls die Kindererziehung so „kollektivieren“ wollten, indem „wir alle“ Verantwortung für ihre Verhütungsunfälle übernehmen, was eine elegante Verlagerung der eigenen Verantwortung und faktische Verteilung von Mehrarbeit ist.
Durch „zusammen leben in WGs“ wird auch nicht die Frage geklärt, wie das eigentlich finanziert werden soll.

„Sie glaubt offenbar nicht, dass Partnerschaft und Fortpflanzung für Männer die Motivation sind, überhaupt etwas zu leisten.“

Wie ich schon schrieb: Die Bereitschaft der 80% aller Männer eine Gesellschaft zu finanzieren, die nur 20% aller Männer und 100% aller Frauen etwas nützt, aber ihnen nicht wird auf 0 sinken.
Es wird niemand mehr da sein, der ihren feuchten Traum vom Matriarchat via Staatsmittel und Sozialversicherung finanzieren wird.
Sie wird staunen, wie teuer Krankenkassenbeiträge und eine Rentenversicherung, ein Platz im Kindergarten und in einer Schule ist, wenn all das nicht mehr von Männern quersubventioniert wird.

„Aus ihrer Sicht wurde der Zwang, sexuell erfolgreich zu sein und Kinder zu zeugen, den Männern nur vom Patriarchat eingeredet, weil man ihnen nur dadurch Status zugesteht.“

Seufz, dieser Selbstbetrug.
Männer müssen sich Status erarbeiten, um von Frauen selektiert zu werden; diese Frauen partizipieren dann an dem mit dem Status verbundenen Ressourcen.
Das „Patriarchat“ kann Kindererziehung von der Krippe bis zu Schule ganz in Frauenhände legen und es setzt sich dennoch durch.
Es ist nur merkwürdig, wie sehr das „Patriarchat“ auf eine Männerrolle fokussiert ist, deren Ertrag Frauen zugute kommt.
Die altmodische Frage: „Wem nützt es?“ führt aber leider nicht zu „Patriarchat“.

„Deshalb will sie ja „das Narrativ ändern“: Männern soll aufgrund von künstlerischer oder beruflicher Leistung Status zuerkannt werden, nicht mehr aufgrund von Fortpflanzungserfolg; ihnen soll beigebracht werden, dass sie auch ohne Partnerschaft und Sex glücklich sein können.“

Gibt es schon, nennt sich MGTOW. 🙂

„Ihre Karrieren würden Männer natürlich trotzdem weiter verfolgen, nur der lästige, gesellschaftliche Zwang zum Sex wäre weg.“

Nope. In ihrer Illusion müssen diese kleinen Arbeitsdrohnen weiter funktionieren. Irgendwer muss ohne irgendwelche Anreize oder Belohnung ihren Traum einer matriarchalen Gesellschaft finanzieren.
Nicht ein zweites Mal drüber nachdenken: „Nah, it´ll be fine!“

Hier passiert m.E. etwas ganz anderes im Hintergrund: Stück für Stück werden klassische Bestandteile einer Frauenrolle überflüssig, weil technisch rationalisiert (waschen, putzen) oder verstaatlicht oder kommodifiziert (Kinderkrippe, -garten, Schule, Altenheime, Pflegeheime).
Von den „Care“-Arbeiten gibt es immer weniger und die nur kann man überhaupt nur in partnerschaftlichen Beziehungen geltend machen, während der Anteil der Single-Haushalte in den Großstädten inzwischen die Mehrheit stellen.

Der Kern von dem, was Frauen ihrer Ansicht nach überhaupt noch als Frauen zu bieten haben ist Sex und Reproduktion.
Zieht man in Betracht, Sex ist auch ein Bedürfnis von Frauen, kann man mit diesem Pfund nicht wuchern, denn sexuelle Bedürfnisse tauschen sich wechselseitig aus. Bleibt Reproduktion.

Mehr ist nicht mehr übrig.
Würde man Männer Leihmütter erlauben und ggf. von der Krankenkasse bezahlen, würde sich die Frage stellen, warum Männer überhaupt Frauen brauchen, wenn sie Kinder wollen.
Ist es nicht merkwürdig und damit meine ich natürlich naheliegend, dass diese Option gar nicht in ihrem Hirn auftaucht? 😉
Angenommen wir bestimmen den Wert einer Leihmutterschaft mit 30.000 Euro, dann ist der von ihr geforderte Betrag für ihren Traum vom Matriarchat ein Mehrfaches.

In ihrem Hirn jedoch stellen Frauen das reproduktive Nadelöhr der Gesellschaft dar und demzufolge hat die Gesellschaft die Funktion, Frauenbedienerin von Frauenwünschen zu sein.
Wir lebten in einem „Patriarchat“, das „vor allem Männern nützt“ beißt sich jedoch mit dieser Vorstellung – was allerdings keine neue Erkenntnis ist.

„Die 80 % überflüssigen Männer werden entweder als Arbeitssklaven und/oder Pfünderungsarmee eingesetzt. Dieser Staat, den diese Feministin hier träumt kann nur ein imperialistischer Sklaven- und Kriegstreiberstaat sein, so wie zB Sparta.“

Die „Überflüssigkeit“ bezieht sich sich in der Tat auf ihre utopistisches Matriarchat und die „Arbeitssklaven“ beziehen sich auf die Notwendigkeit dessen Alimentierung.

Aber wie stellt sich denn die Durchsetzung ihres feuchten Traums vor, in dem Männer sich selbstlos für sie aufopfern, ohne Motivation und Anreiz?
Ein männliches Proletariat, das den genetischen Adel alimentiert?

Wir bräuchten nur eine Reihe von Generalstreiks, um selbst den einfachsten Handwerkslohn in Höhen zu treiben, dass Teilzeitarbeit für Männer völlig ausreicht (inkl. drei Monate bezahlten Urlaub).
Wie das finanziert wird, ist dann nicht unser Problem – wir erarbeiten den Kuchen und wir essen ihn auch.
Oder wir greifen kurz zu den Waffen und beenden diesen Spuk.
Es gibt eine Vielzahl historischer Beispiele, wo der angemaßte Adel einen Kopf kürzer gemacht worden ist.

Politikerinnen begreifen Männer und Frauen als Feinde

Politikerinnen – womit ich alle politischen Akteure wie z.B. auch Aktivistinnen oder Journalistinnen meine – gehen davon aus, dass Mann und Frau Feinde wären, dass sie ein Nullsummenspiel spielen würden. Das ist ein Spiel, bei dem Verluste und Gewinne Null sind, es also immer Verlierer gibt: Der Verlust des einen, z.B. die Kinder, sind der Gewinn des anderen. Nichtnullsummenspielen haben die Eigenart, dass alle gewinnen, wie es z.B. in einer intakten Familie der Fall ist.

Eine Aktivistin hingegen kann sich hinstellen und verlauten lassen, dass es ihr im Traum nicht einfalle, ihrem Mann eine gute Ehefrau zu sein. Man stelle sich vor, welches Echo ein Mann erhalten würde, wenn er erklärt, dass er nicht vorhabe, seiner Frau ein guter Ehemann zu sein. Denn für ihn ist das genaue Gegenteil selbstverständlich: Dass er seiner Frau ein guter Mann ist, was bedeutet, dass er ihr vollkommen selbstverständlich Zugriff auf sein erarbeitetes Geld gibt, dass das, war er verdient, ganz selbstverständlich der Familie gehört.

Feministen aber begreifen die eigentlich privilegierte Frau als unterdrückt, benachteiligt vielleicht sogar der Gewalt ausgesetzt. Ihr Ziel ist es, dass die Frau „sich befreit“, also den Mann entsorgt, aber natürlich nach wie vor auf seine Kosten lebt: Das zuvor unsichtbare Privileg des Geldstroms von Mann zu Frau heißt dann Unterhalt, nur dass der Mann nunmehr keine Gegenleistung mehr erhält in Form von familiärer Nestwärme, aber gezwungen ist, zu zahlen, für das selbstsüchtige Lebensmodell der Alleinmachtigen zu arbeiten, was die Definition von parasitär erfüllt – willkommen im Matriarchat.

Was feministisch erleuchtete Politikerinnen bewegt, erfuhr die Mutter eines Bloggers bei der SPD:

Sie wird heute immer noch wütend, wenn sie von dem erzählt, was sie da erlebte. Die offene Verachtung für Männer, der demonstrative Ekel vor ihnen, ständige „Männer sind Schweine“-Sprüche – aus ihrer Sicht war die Atmosphäre so primitiv und aggressiv, dass sie nach wenigen Treffen niemals wieder dabei war.

Das heißt, wir haben hier Hass vorliegen; Hass, der Politik macht. Feministen sprechen oft in zynischer Weise vor der „heilen Familie“, von der „Familienidylle“, die übrigens, wenn man sie erreichen kann, dem Leben einen Sinn geben kann, die Glück bedeutet. Dieser Zynismus sieht eine Familie, in der der Vater noch nicht entsorgt wurde, als Unterdrückung der übrigen Familienmitglieder an und entsprechend wird die Politik gestaltet. Es ist keine Politik, die Familienzusammenhalt stärkt, Politik bewirkt das Gegenteil (was vielleicht auch aus machtpolitischer Sicht gewollt ist: Jemand ohne starke Familie im Rücken, kann kaum Widerstand leisten). Die große Reform, die das Schuldprinzip abschaffte, zementierte die Schuld in Wirklichkeit auf den Mann. Jetzt ist er immer der Schuldige. Vorher konnte eine Frau schuldig geschieden werden. Heute kann sie sich wie das letzte Aas aufführen, Fremdgehen, sich wie eine Familienterroristin aufführen, die Kinder und den Mann misshandeln. Wenn es zur Trennung kommt, wird der Mann stets so behandelt, als hätte man ihn wie vor der Reform schuldig geschieden – er verliert die Kinder und wird zugleich zu Unterhalt verpflichtet, und muss mit ansehen, wie die Vertreterin der besseren Menschen die Kinder foltert. Mit anderen Worten: Die Frau macht reiche Beute damit, die Familie zu zerstören, womit es ihr nicht so schon leichtfällt, sie wird auch noch regelrecht dazu angestachelt. Die ganze Verachtung gegen den Mann zeigt sich aktuell an Lambrecht, die es fertigbringt, kurz hintereinander Vätern Gleichberechtigung zu verweigern, ihnen aber gleichzeitig per Unterhaltserhöhung noch mal tiefer in die Tasche zu greifen und gleich darauf eine Frauenquote durchzusetzen – es ist faszinierend, wie man Männern ins Gesicht spucken kann.

Da nur Väter aber niemals Mütter ihren Kindern schaden würden, ist es nur gerecht, dass nur unverheirateten Mütter aber niemals Väter automatisch das Sorgerecht erhalten.

Solche Frauen betreiben Politik und sie begreifen den Mann als Feind, den man bekämpfen muss – sogar schon als Jungen, denen man die ganze Zukunft versaut. Solchen Frauen sind nur Frauenquoten wichtig während Männer obdachlos unter der Brücke krepieren, wofür sie schon mal verhöhnt werden; solche Frauen sehen ihren Geschlechtsgenossinnen nicht in der Pflicht, dass wenn sei heiraten, ihren Männern auch gute Ehefrauen zu sein. Schon allein wie komisch wenn nicht falsch sich diese Selbstverständlichkeit anhört – eine Frau hat ihrem Mann einen gute Ehefrau zu sein – zeigt, wie weit die Vergiftung der Gesellschaft bereits fortgeschritten ist. Man muss Frauen wieder wie Erwachsene behandeln, die an ihre Entscheidungen und (Ehe-)Verträge gebunden sind. Dazu gehört auch, dass die Kinder bei demjenigen bleiben, der die Ehe nicht aufkündigt (man beachte die geschlechtsneutrale Formulierung; ich bin – im Gegensatz zu Feministen – für Gleichberechtigung). Man darf gehen, aber man darf nicht die Kinder mitnehmen – wenn es keine triftigen Gründe gibt; damit wären auch die Zustände überwunden, dass der Vater in einer Hölle von Ehe aushält, weil er seine Kinder nicht mit einer Schlägerin allein lassen will.

Männerfeinde in der Politik, die so besoffen von ihrem Hass sind, dass sie tatsächliche Frauenfeinde zu Millionen ins Land holen, haben verbrannte Erde hinterlassen, zerstörte Familien, worunter besonders Kinder und Männer zu leiden haben, aber auch Frauen, die zwar ihren Willen bekommen, aber kein besseres Leben, denn sich allein kümmern ist nunmal schwerer als sowas zu zweit als Team anzugehen. Die Kinder von Alleinmächtigen erleiden massive Nachteile, wie man seit langem weiß, oder wissen könnte, wenn man sich nicht einzig und allein dazu bemüßigen würde, Egoistinnen ihren Willen zu lassen.

Wir müssen weg von einer Politik, die Frauen und Männer als Feinde ansehen, die den Mann dämonisiert und die Frau zu Hass gegen ihn anstachelt. Mann und Frau sollten einander lieben.

Oft ist der Bruder und nicht eine wildfremde Frau die bessere Wahl.

Hausmann oder Tod

Wer kennt sie nicht die Leier: Die Frau, die zu Hause bleiben darf muss, ist auf das übelste unterdrückt. Sie hat keine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, leistet die ganze unbezahlte Care-Arbeit, weshalb sie unter der Brücke schlafen muss, versauert zwischen Küche Frauenknast und vollgeschissenen Windeln. Sie ist die Sklavin ihres Gatten, der ihr sagt, was sie zu tun und lassen hat und der sie nur mit viel Glück nicht misshandelt. Kurz: „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“ und demgegenüber lautet der feministische Schlachtruf: „Arbeit macht frei“ – nur mit einem Job lebst Du dein Leben menschenwürdig!

Dazu habe ich vor einer Ewigkeit mal im Frühstücksfernsehen einen interessanten Gast gesehen und gehört, der mir bis heute in Erinnerung geblieben ist; zu dem Zeitpunkt war ich noch Feminist.

Jedenfalls war dieser Gast Hausmann und er hatte eine bemerkenswerte Geschichte zu erzählen. Er hatte keinerlei Perspektiven im Leben. So inserierte er eine Kontaktanzeige, dass wenn er keine Ernährerin fände, er sein Leben, dessen er überdrüssig war, beenden würde. Und das unwahrscheinliche geschah: Es meldete sich eine Karrierefrau, die beides wollte: Kinder und Karriere. Man traf sich, die Chemie stimmte, also Eheschließung.

Der Mann übernahm alle Pflichten, die für denjenigen, der zu Hause bleiben darf, anfallen: Haushalt, Kinderpflege und -erziehung.

Soweit so gut. Dann allerdings erzählte er eine Anekdote, die ein erhellendes Schlaglicht auf die Beziehung warf, in der er lebte. Jedenfalls kam eine Spielkonsole ins Haus, ich glaube eine Playstation 1, und er entdeckte das Zocken, welchem er dann mit seinen Kindern frönte. Darüber vernachlässigte er seine Pflichten, und so kam es, dass seine Frau eines Tages nach Hause kam und feststellen musste, dass kein Essen auf dem Tisch stand. Sie griff durch, konfiszierte die Konsole und verbat ihrem Mann dieses Vergnügen.

Die Gastgeberin des Frühstückstalks fand diese Geschichte sehr lustig. Und er auch, beide lachten darüber. Und jetzt stelle man sich vor, die Geschlechter wären getauscht: Ein Mann, der darauf besteht, dass das Essen auf dem Tisch steht und der seiner Frau vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat, auch dann, wenn er nicht im Haus ist. Er würde als Paradebeispiel eines patriarchalen Unterdrückers gelten, und jede moderne Frau – einschließlich einer Fernsehmoderatorin – würde der Ehegattin zur Scheidung raten, damit sie ihrer unbezahlten Care-Arbeit dann ohne Unterdrückung zu Lasten eines Unterhaltssklaven nachkommen kann.

Ich denke, dieser Fall gibt eine bemerkenswerte Einsicht in die Frage, ob ein Mann in einer konservativen Rollenverteilung gerechterweise von einer Frau erwarten kann, dass sie tatsächlich die unbezahlte Care- und Haushaltsarbeiten leistet, schärfer formuliert: Ob das ihre Pflicht ist. Zumindest moralisch, real ist das ja nicht mehr der Fall. Die Frau hat keine Pflichten: Sie kann den Haushalt liegen lassen, fremdgehen, Kinder und Mann misshandeln etc., bei einer Trennung werden sie exakt so geschieden, als ob der Mann nach den Regelungen von vor Jahrzehnten der Schuldige am Zerbrechen der Ehe wäre – sie z.B. misshandelt hätte.

Zurück zur Moral: Wenn der Mann Hausmann ist, erwartet man ganz selbstverständlich – auch eine moderne Frühstücksfernsehmoderatorin -, dass er den Haushalt erledigt und auch, dass seine Gattin es ihm geradezu befehlen kann. Was nicht passiert, ist, dass ein Leier angestimmt wird, er sei unterdrückt weil er die ganze unbezahlte Care-Arbeit erledigen und zudem mit einer Tyrannin zusammenleben müsste.

Nun, so oder so, ist das Modell, nach dem einer ganz zu Hause bleiben darf, Müll. Esther Vilar hat einen brillanten Vorschlag unterbreitet, wie eine gerechte Arbeitsteilung aussehen könnte: Die 25-Stunden-Gesellschaft.

Berufswahl als weibliches Privileg

So stellt sich ein feministisches Magazin „Arbeit“ vor. Im Ernst.

Eine der feministischen Dauerklagen ist, dass typische Frauenjobs schlechter bezahlt werden, angeblich, weil in einem willkürlichen Akt das „Patriarchat“ solche Berufe schlechter entlohnt. (Das stimmt so schon mal nicht, einige Männerjobs sind schlechter bezahlt als manche Frauenjobs.)

Um aber diesen Vorwurf aufzugreifen: Das liegt daran, dass Frauenjobs mit weniger Härten verbunden sind, dass sie angenehmer und erfüllender sind als Männerjobs. Und Frauen wählen diese Berufe nicht, weil sie in diese „abgedrängt“ werden (hier ist schön zu sehen, wie schwachsinnig Feminismus ist, denn wie sollte das konkret ablaufen?), sondern weil sie die Entscheidung treffen, dass jene Tätigkeit, in der man viel Lebenszeit verbringen wird, keine harte Maloche sein soll, und damit eine schlechtere Bezahlung in Kauf genommen wird, denn das bedeutet kein Nachteil dank der Fürsorgebereitschaft des Mannes. So ist die Universität für viele Frauen auch nichts weiter als ein besonders exklusiver, elitärer Partnermarkt: Sie belegt irgendein Laberfach, das nicht die geringste Herausforderung mit sich bringt, zugleich aber die Möglichkeit bietet, sich unter den männlichen Maschinenbaustudenten so einen zu angeln, der mal gut verdienen wird.

Weil sie privilegiert sind, können sie diese Entscheidung – einen wenig lukrativen Job zu wählen – treffen. Keine Frau denkt sich der bei der Berufswahl, dass es dann an ihr sein wird, das finanzielle Haupteinkommen einer Familie zu stemmen. Sie geht ganz selbstverständlich davon aus, dass das schon der Mann erledigen wird. Sie wäre auch gar nicht bereit dazu: Keine ist so selbstlos, ein Leben lang in Übervollzeit malochen zu gehen – vielleicht noch in einer freudlosen, entbehrungsreichen Tätigkeit – und den Löwenanteil des Lebenseinkommen an Mann und Kinder abzugeben. Der Umstand, dass Männer für Frauen sorgen, führt dazu, dass Frauen bei weitem nicht so hart und so viel wie Männer arbeiten müssen, es erleichtert ihnen das Leben im erheblichen Maße. Umgekehrt denkt sich kein Mann: „Und dann, wenn die Kinder kommen, bleibe ich bei ihnen zu Hause und lasse mich von meiner Frau ernähren.“ weil er ganz genau weiß, dass keine bereit wäre, ihm dieses Lebensmodell zu unterhalten. So muss er also auf’s Geld schauen, kann es sich gar nicht leisten, angenehmere aber schlechter bezahlte Berufe zu wählen, oder wie es der Standart formulierte (nicht mehr online): „Frauen suchen Sinn, Männer die Kohle.“

Dass also Frauen in (vermeintlich) schlechter bezahlte Jobs arbeiten, ist Folge nicht eines Nachteils sondern eines Privilegs.

Stockholm-Syndrom und der totale Bankrott des Feminismus‘

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Diese arme Irre liebt ihren Mann gar nicht, sie leidet unter dem Stockholmsyndrom, wie Jutta Allmendinger weiß.

Amüsiert erinnere ich mich an einen männlichen Feministen, der darüber berichtete, wie er eine feministische Tagung besuchte. Er versuchte seine Männlichkeit so gut wie möglich abzulegen, tat alles, was die Arierinnen ihm diktierten, dennoch machte er alles falsch, der erhoffte Freispruch blieb aus. Das liegt daran, dass Feministinnen Sexisten sind. Und das bedeutet, dass der Mann es gar nicht richtig machen kann, das ist unmöglich, da nicht sein Verhalten, sondern sein Geschlecht falsch ist. Mannsein ist inhärent böse, das kann noch soviel feministische Erziehung nicht richten, weshalb die Nachricht, mit einem Jungen und keinem Mädchen schwanger zu sein, der Grund ist, in Tränen auszubrechen.

Denn der Mann unterdrückt die Frau – mit allem was er tut. Spricht er, betreibt er Mansplaining; sitzt er, Menspreading; macht er ein Kompliment, stülpt er ihr seine Schönheitsideale über und schon Andrea Dworkin wusste, dass es sich bei Romantik um »Vergewaltigung verschönert mit bedeutsamen Blicken« handele.

Und damit sind wir beim Thema: Nämlich, dass laut der feministischen Inquisition Ehefrauen ihre Gatten nicht liebten, sondern unter dem Stockholmsyndrom litten, das heißt: In Wirklichkeit sei ihr Liebe Ausdruck des psychologischen Mechanismus der Identifikation mit dem Aggressor, sie litten unter ihren scheinbar Geliebten. Solche Küchenpsychologie wandte bspw. Jutta Allmendinger auf Birgit Kelle an oder Alice Schwarzer gegen Esther Vilar:

Noch am Ende des Gesprächs kann sie [Alice Schwarzer] beispielweise nicht akzeptieren, dass Frauen sich ihre Position als Hausfrau selbst wählen und nach Umfragen glücklich damit sind – während Vilar schlicht feststellt, dass sie doch nicht anderen Frauen vorschreiben könne, was sie unter Glück zu verstehen hätten

Ein weiteres Beispiel für solche Küchenpsychologie ist der Mythos der „friedfertigen Frau“, nach der Frauen niemals aus sich selbst heraus moralisch verwerflich handeln können – zum Beispiel als KZ-Wärterinnen – , sondern dazu nur verführt wurden, sie sind Täter zweiter Klasse, die eigentlichen Täter sind die Männer (auch wenn einigen Überlebenden zufolge gerade die Wärterinnen besonders sadistisch waren).

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Diese KZ-Wächterinnen sind in Wirklichkeit Opfer. Des „Patriarchats“.

Der Begriff „Inquisition“ ist hierbei goldrichtig gewählt, denn genauso wenig, wie man beweisen kann, dass man keinen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist, lässt sich Küchenpsychologie widerlegen: Es handelt sich um nicht falsifizierbare Thesen, und somit macht Frau Kelle auch gar nicht erst den Versuch, mit inhaltlichen Argumenten Frau Allemendiger – Kennerin der weiblichen Psychologie – zu widerlegen.

Auch der Versuch auf all die Beziehungen hinzuweisen, in denen es keine Gewalt gibt, ist zum Scheitern verurteilt, da der Mann, auch wenn er nicht schlägt, immer noch „subtile Gewalt“ ausübt. Es ist eine geschlossene Logik, aus der man weder rein noch raus kann, ein Glaubensdogma wie die Existenz Gottes.

Zugleich ist es aber auch die totale Bankrotterklärung des Feminismus‘. Denn er ist auf diese Theorie, dass es in der traditionellen Rollenverteilung sowas wie Liebe zwischen Mann und Frau gar nicht geben könne, angewiesen, um zum einen die gesellschaftlichen Verhältnisse zu erklären – warum diese Rollenverteilung nicht tot zu kriegen ist, obwohl keine Frau dazu gezwungen als vielmehr davor gewarnt wird -, und um zum anderem sich damit zu legitimieren. Denn eine Alternativerklärung entzieht dem Feminismus die Existenzberechtigung: Die Erklärung, dass die Frau aus freien Willen zu Hause bleibt, ja, diese Rolle vorzieht, weil außerhäusliche Arbeit eben nicht „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeutet, wovon Feministen ständig faseln, sondern Mühsal, Entbehrung, Leid. Frauen wie Jutta Allmendinger müssen nicht wirklich hart arbeiten, anders als die Arbeiterin – Feminismus war schon immer eine elitäre Angelegenheit. Die häusliche Rolle ist die bessere, weshalb dieses Rollenmodell mit dem Frauenwahlrecht, mit welchem Frauen auf einmal bis heute die Mehrheit der Wahlberechtigten stellten, nicht abgeschafft wurde. Dieses Privileg ist dann auch die Ursache für andere Begebenheiten, die von Feministen als Benachteiligungen interpretiert werden, die geringe Präsenz in Chefetagen (weil Frauen mehr Zeit zu Hause als auf der Arbeit verbringen) oder dass Frauen weniger verdienen. Wenn man dann dazu nimmt, dass auch sexuelle und häusliche Gewalt keine Legitimation für eine femosexistische Politik ist, da Männer genauso zu Opfern werden wie Frauen zu Tätern, es sich also um ein Problem von Menschen und nicht von Männern und Frauen handelt, verliert der Feminismus vollkommen seine Existenzberechtigung.

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