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Crumar zu „Wer Frauen ausschließt ist nicht gemeinnützig“

[Kontext] Es geht um den Vorschlag, Männervereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, was mit immensen steuerlichen Nachteilen verbunden ist.

Crumar:

Das Problem ist nicht die Existenz von Männervereinen, sondern die Etablierung eines Vorwurfs und einer soliden Doppelmoral.

Die dahinter stehende Ideologie ist natürlich, allen Vereinigungen von Männern einen bündischen, egoistischen Charakter und aus der Abwesenheit von Frauen eine Diskriminierung dieser zu unterstellen.

Angenommen, wir hätten eine maskulistisch orientierte Organisation, dann ließe sich dieser schnellstens die Gemeinnützigkeit entziehen.
Auch wenn wir eine reine Interessenvertretung für Männer und Jungen sein wollten, wird damit festgelegt, es läge nicht im öffentlichen Interesse, sich für Männer und Jungen zu engagieren.

Schauen wir uns doch einmal kurz die Gegenseite an (mit meiner Herv.):
„Der Deutsche Frauenrat (DF) – Lobby der Frauen in Deutschland e. V. ist ein deutscher Dachverband von Frauenorganisationen mit Sitz in Berlin. Er ist eine Vereinigung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen. Hierzu gehören konfessionelle Verbände, Berufsverbände sowie die Frauengruppen der demokratischen, politischen Parteien, der Gewerkschaften und des Deutschen Olympischen Sportbundes. Außerdem überkonfessionell und überparteilich arbeitende Organisationen mit vielfältigen sozialen und politischen Aufgaben. Der DF ist damit die größte frauenpolitische Lobby in Deutschland.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenrat

Eine dezidierte LOBBY-Organisation von Frauen für Frauen zu gründen ist dagegen völlig unproblematisch.
Michael Klein weiß zu berichten: „So wird der Frauenrat allein im Jahre 2016 mit 634.000 Euro aus Steuermitteln (Anm.: allein vom BMFSFJ) unterhalten.“

Auf regionaler Ebene:
„Der Landesfrauenrat Berlin e. V. ist ein Dachverband Berliner Frauenverbände und -initiativen, der 1979 gegründet wurde, um die Interessen von damals 18 Mitgliedsverbänden zu vertreten.[1] 2019 gehörten dem Landesfrauenrat 35 Mitgliedsverbände an, darunter diverse Berufs- und Interessengruppen sowie Frauengruppen der demokratischen Parteien, der Kirchen und Gewerkschaften des Landes Berlin.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Landesfrauenrat_Berlin

Folgende völlig unproblematischen Frauenverbände sind Mitglieder:
ASF – Landesverband Berlin Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
Berliner Frauenbund 1945 e.V.
bfn-berliner frauen netzwerk
Berliner Hebammenverband
BPW Berlin-Business and Professional Women Germany Club Berlin e.V.
B.F.B.M. Regionalgruppe Berlin Bundesverband der Frau im freien Beruf und Management e.V.
dbb Beamtenbund und Tarifunion Berlin
DAB-Deutscher Akademikerinnenbund e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
DÄB- Deutscher Ärztinnenbund e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
DBfK Nordost e.V.
Deutscher Frauenring e.V. Landesverband Berlin
Deutscher Guttempler Orden Berlin-Brandenburg, Sachgebiet Frau und Familie
DJB -Landesverband Berlin Deutscher Juristinnenbund e.V.
Landesverband Berlin des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbands e.V.
Feministische Partei DIE FRAUEN
EKBO Frauenarbeit der Evangelischen Kirche
Frauen Union Landesverband Berlin
FIM e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg Vereinigung für Frauen im Management e.V.
GEDOK Berlin- Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.
IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.
kfd Berlin Erzbistum Berlin- Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Erzbistum Berlin
KDFB Berlin-Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Berlin e.V.
LAG Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Berliner Bezirke
Landfrauenverband Berlin
LSB Berlin Landesausschuss Frauen und Gleichstellung im Sport
Frauengruppe des Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.
Liberale Frauen Landesverband Berlin
POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.
Soroptimist International Club Berlin-Mitte
SkF e.V. Berlin Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Berlin
SoVD Sozialverband Deutschland Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.[9]
Türkischer Frauenverein Berlin e.V.
ver.di-Frauen im Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Zonta Club Berlin
Zonta Club Berlin-Mitte
Zonta-Club Berlin 1989 e.V.

Die Forderungen des Berliner Frauennetzwerk e.V. (es darf geraten werden, wer diesen Verein fördert) sind auch völlig öffentlich und transparent (mein Herv.):
„Die unmittelbare Tätigkeit des bfn zielt darauf, in Berlin eine Fraueninfrastruktur zu stabilisieren und weiter zu entwickeln, die Frauen konkrete Unterstützungsangebote für ein selbstbestimmtes, emanzipiertes und gewaltfreies Leben zur Verfügung stellt.

Deshalb fordert das bfn geschlechtergerechte Ressourcenverteilung entsprechend dem Anteil der Frauen an der Gesamtbevölkerung.“

Kurz angemerkt ist dies das Ziel des „Gender Budgeting“, welches bereits in Berlin etabliert ist und natürlich geht es dem bürgerlichen Feminismus um die Gleichstellung bezüglich der Ausgaben – nicht der Einnahmen.
Die „Fraueninfrastruktur“ ist in der Tat bereits stabil hergestellt – s.o.

Weiter mit meiner Hervorhebung:
„Die Mitarbeiterinnen der im bfn zusammengeschlossenen Projekte fordern von der Berliner Regierungskoalition:

Entgeltgerechtigkeit für Frauen in Berlin!
Mindestlöhne für Frauen!
Tarifgerechte Bezahlung von Frauen, die in Frauenhäusern, Zufluchtswohnungen, Weiterbildungs-, Migrantinnenprojekten und soziokulturellen Frauenprojekten arbeiten!“
https://www.berlinerfrauennetzwerk.de/ziele.html

Sie machen sich nicht einmal die Mühe zu verbergen, es geht ihnen ausschließlich um Frauen, für Frauen, von Frauen.
Dabei dient die Behauptung, es sei Gerechtigkeit herzustellen ganz simpel der Unterstellung, die Umstände seien ungerecht gegenüber Frauen.
Dass es spezielle Mindestlöhne für Frauen geben soll ist so putzig, ich erspare mir einen Kommentar.
Die „tarifgerechte Bezahlung“ bezieht sich allerdings darauf, vielfach für den Job gänzlich unqualifizierten Frauen einen Tariflohn zu bezahlen, als hätten sie eine.

Es soll der Lobbyismus für Frauen „stabilisiert“ werden, während dafür gesorgt wird, dass es keine männliche Konkurrenz geben kann, die in eine Ressourcenkonkurrenz eintreten könnte.
Das macht man mit „public shaming“, indem jede für Interessen von Männern und Jungen eintretende Organisation von vorne herein in den Ruch der Frauendiskriminierung gerät.
It´s simpel.

Cheerleader und Feministen

Ein Basketballverein hat den Cheerleadern, die in den Pausen ihre Kunst darboten, gekündigt. Denn: „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr ins unsere Zeit passt“

Das Konzept von Cheerleading ist es, mit professionellen Arschwackeln nicht nur den Zuschauern sondern auch den Spielern einzuheizen, ihnen Feuer unterm Hintern zu machen, damit sie sich auch anstrengen. Das funktioniert, sei’s nun anerzogen oder -geboren. Eine universitär-psychologische Studie untersuchte das mal. Und zwar wurden die Testpersonen aufgefordert, einen Arm in Eiswasser zu tauchen. Das führt zu starken Schmerzen, die Propanden nehmen den Arm relativ schnell wieder heraus. Der eigentliche Test aber war, wie es sich auf das Durchhaltevermögen auswirkte, wenn ein männlicher Student oder eine attraktive Studentin den Test durchführte. Du ahnst es: War es die Studentin, die daneben stand und die Zeit maß, fiel sie erheblich höher aus, die Kerle strengten sich an und holten das letzte Bisschen an Selbstbeherrschung aus sich raus – Männer reißen sich für Frauen den Arsch auf, ein äußerst vorteilhaftes Arrangement für das schöne Geschlecht und Ausdruck ihrer unsichtbaren Macht und Privileg – Cheerleading: Frauen treiben Männer an.

Die Geschlechter sind unterschiedlich. Was hier attraktiv wirkt, wirkt dort lächerlich. Wären die Geschlechter gleich, wie es gleichschaltende Gendersozialingenieure anstreben, würden Männer Push-Up-Penishalter tragen und in Pin-Up-Posen posieren, und kleine Jungs würden rosa Kleidchen tragen, was Feministen gefällt.

Das gefällt ebenfalls: Die, die sich extra hässlich macht, übergewichtig mit kurzgeschnittenen, rotgefärbten Haaren als Andrea-Dworkin-Look, deren Bild man beim Sex zum Hinauszögern des Orgasmus verwenden kann – solche Frauen sind den sexnegativen, männerverächtenden Feministen am liebsten. Denn sie interessieren sich einen Dreck dafür, wie sie auf Männer wirken; das männliche Urteil über sie könnte sie nicht weniger angehen als der Tod eines alten weißen Mannes.

Ganz anders Cheerleader: Hier ist das Erregen (hihi…) des männlichen Interesses eine sportliche Disziplin.

Allerdings nicht nur in dieser Situation, Frauen machen das ständig. Sie präsentieren sich hot&sexy in der Werbung oder als Grid-Girls und werden dann von feministisch bewegten Männern gefeuert. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Nummerngirls beim Boxen – jeweils unter Applaus von Feministen. Mal sehen, was aus den Funken-Mariechen wird.

Frauen machen es ständig, sie machen sich so zurecht mit Kleidung, die strategisch geschickt bestimmte Stellen nicht nur nicht verdeckt sondern hervorhebt oder ein Makeup, dass erotische Hitze ausstrahlt. Oder sie heizen als Cheerleader Männern ein. Das ist: Weiblichkeit. Und das ist desweiteren: Ein Problem, denn Frauen sollen so nicht sein, es ist aus feministischer Perspektive demütigend, wenn Frauen Männern gefallen wollen, wenn sie nicht die tiefsitzende Verachtung der Feministen teilen. Es geht um einen tiefgreifenden Eingriff in das bestehende Geschlechterverhältnis, in welchem er noch begehrt und sie begehrenswert ist und die Beiden damit Kraft Biologie und Evolution eine Beziehung pflegen, deren Abschaffung der Feministen erstes Anliegen ist.

Zurück zu den Cheerleadern: Sie heizen Männern ein, das wissen sie und so soll es sein. Nein, sagt die Feministen: Das ist falsch. Da würden sich Frauen unterordnen, wie Hatice Akyün weiß:

Es geht um die Macht von Männern, die sich aus ihrer Position heraus das Recht nehmen, den Frauen ihre Spielregeln zu diktieren. Eigentlich dachte ich, dass wir im feministischen Diskurs schon viel weiter sind. Langsam gewinne ich aber die Erkenntnis, dass die drei Urtriebe des Mannes, Jagen, Sammeln und Fortpflanzen, sich als Relikte der Steinzeit noch nicht wirklich weiterentwickelt haben.

Und wieder mal die Macht. Die Macht der Männer. Dass Frauen etwas machen, aus sich selbst heraus, und dass sie Männern gefallen wollen, das ist für Feministen undenkbar.

Aber: Ja, es ist die Evolution, die hier was diktiert, das hat sie richtig erkannt. Sie würde sich aber schön umgucken, wenn die Männer nicht mehr Jagen, Sammeln und sich Fortpflanzen sondern Streiken würden. Hatice Akyün würde diese Relikte aus der Steinzeit sehr vermissen. Aber nicht nur die Männer verhalten sich hier steinzeitlich. Frauen wenden diese Regeln genauso an. Aber Unterordnung? Jedes Mädchen kann jederzeit gehen oder Vorschläge einbringen, wie man die Show umgestalten könne. Letztlich bleibt es dabei: Sie wollen sich sexy präsentieren, einheizen und da gehören die glotzenden Männer dazu. Und es hat nicht das geringste mit Unterordnung zu tun. Diese Frauen behalten jede Souveränität darüber, was sie tun und lassen, mit wem sie sich einlassen. Aber nun wurden sie gefeuert, was eine Betroffene so kommentiert:

„Wer denkt, diese Entscheidung sei ‚zeitgemäß‘, hat die letzten 100 Jahre Emanzipation verpasst. Enttäuschung ist gar kein ausreichender Ausdruck für diese mehr als erbärmliche Rechtfertigung.“

Unter dem Hasthag „#deeplychauvinistic („zutiefst chauvinistisch“) fügte sie ironisch hinzu: „Hilfe, wir wurden gezwungen, unserem Sport und somit unserer Leidenschaft nachzugehen. Unseren Vorbildern aus der NBA nachzufeiern.“

Zurück zu Hatice Akyün. Diese strotzt dann auch nur so vor Intelligenz, wenn sie ihrer Tochter erklärt:

„Stell dir mal vor, du würdest Basketball spielen und Jungs würden in kurzen Hosen mit Pompons für euch Mädchen tanzen.“ Sie lachte bei der Vorstellung über dieses absurde Bild. „Siehst du“, entgegnete ich, „so komisch sieht es auch umgekehrt aus.“

Hierzu zwei Punkte: Wenn es für Frauen tatsächlich so lächerlich wäre, dann wäre es nicht notwendig, Männer in derartigen Posen als Kontrast herzunehmen, um diese Lächerlichkeit auch bei Frauen zu verdeutlichen. Diese Lächerlichkeit wäre dann auch so schon bei den Frauen ohne weiteres als solche zu erkennen. Das ist aber nicht der Fall. Denn – Punkt zwei und der feministische GAU – Männer und Frauen sind unterschiedlich und empfinden Dasselbe bei den unterschiedlichen Geschlechtern unterschiedlich: Nämlich entweder heiß und sexy oder aber lächerlich.

Es geht darum, die Geschlechter aufzulösen – Gender-Trouble – „Geschlechterärger“ – nennt es die einflussreiche Judith Butler. Und nirgends sonst manifestieren sich die Geschlechter so sehr, wie dort, wo es um Sex geht. Sei es, dass Frauen ein Dekolleté oder sich anderweitig sexy präsentieren oder Kerle anzügliche Sprüche fallen lassen. Sexy kommt von Sex und hier existieren die Geschlechter als gewaltige Archetypen, die aufeinander bezogen sind und die vereinigt über die gewaltigste Macht verfügen, nämlich Leben zu schenken. Das soll nieder gerissen werden, der Mann wird aussortiert, allein die zur Göttin erhobene Frau schenkt Leben und das ganz und gar ohne Mann.

Die Zeiten ändern sich und es werden Zeiten sein, in welcher ein Werbetreibender, der auf „sex sells“ setzt, Druck bekommt, es ihm verboten wird. Eine Zeit ohne Cheerleaderinnen, Boxenludern und Nummerngirls. Alles, was sexy ist, wird als Sexismus gebrandmarkt werden und damit aus dem öffentlichen Leben verbannt: Willkommen in der neuen Prüderie!

Crumar: Das Bundesfrauenministerium und das liebe Geld

Ein Kommentar, zu wertvoll ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

„Die Bundesregierung unterstützt das Projekt „Lu Likes“, in Zusammenarbeit mit der Protestorganisation „Pinkstinks“, gegen Sexismus in den Medien, gegen Rollenstereotype und für vielfältige Geschlechteridentitäten; in kurzen Videoclips spricht hier die junge Youtuberin „Lu“ im Internet zur Zielgruppe Mädchen und junge Frauen.“

Denkschrift zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämp-
fung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, Istanbul 11. Mai 2011,
SEV 210

„Unsere Lobbyarbeit treiben wir mit regelmäßigen Fachgesprächen mit Politiker*innen voran. Dazu reisen ich und Berit ein paar Mal im Monat nach Berlin. Die Lobbyarbeit wird durch unsere Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.“

„In der Politik wird unsere Gesetzesnorm gegen sexistische Werbung inzwischen von allen großen Frauenrechtsverbänden und bekannten Politiker*innen wie Elke Ferner (Parlamentarische Staatssekretärin im BMFSFJ) unterstützt.“ Frau Schmiedel auf der Site

Das BMFSFJ ist Schaltzentrale des Staatsfeminismus und verteilt fleißig Gelder für „NGO“, die dann astroturfing betreiben, sowie neue Posten und Pöstchen (1):

„Das Familienministerium ist unter Manuela Schwesig und Katarina Barley (beide SPD) massiv ausgebaut worden. Im Verlauf der Legislaturperiode ist das Ministerium um 124 Stellen auf 595 Stellen gewachsen.“

Und (2): „Der enorme Stellenaufbau erstreckt sich nicht nur auf das eigentliche Ministerium. Auch das nachgelagerte Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) wurde stark vergrößert – und das, obwohl die Nachfolgebehörde des ehemaligen Bundesamtes für Zivildienst ursprünglich einmal ganz wegfallen sollte. Jetzt sind hier Aufgaben wie der Bundesfreiwilligendienst und das Hilfetelefon für Gewalt gegen Frauen angesiedelt. Das Personal wurde von 760 Vollzeitstellen im Jahr 2013 auf 904 Stellen im Jahr 2017 ausgeweitet. Auch hier wurden 105 der 144 zusätzlichen Stellen erst in den letzten eineinhalb Jahren geschaffen.“

Zu 1: „Insgesamt stiegen die Personalkosten im Vergleich zur letzten Wahlperiode von 32,3 Millionen Euro in 2013 auf geplante 45,5 Millionen Euro im Jahr 2018 an.“
Zu 2: „Die Personalausgaben stiegen von 38,6 Millionen Euro 2013 auf voraussichtlich 61,4 Millionen Euro (2018).“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article168776887/SPD-stockt-Personal-im-Familienministerium-massiv-auf.html

Mal eben 36 Mille für Personal zusätzlich.
Für Feministinnen ist im Patriarchat immer Jackpot.

Jungen und die feministische Herrschaft

Wohin die feministische Herrschaft führt:

Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Nach Prof. Markus Meier in „Lernen und Geschlecht heute“ (2015) sind mittlerweile mehr als ein Viertel aller jungen Männer in Deutschland funktionelle Analphabeten. Ein Zustand, der in einem Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt und in dem die politisch Verantwortlichen andauernd über einen angeblichen Fachkräftemangel klagen, eigentlich höchste Alarmstufe auslösen müsste. Der zunehmende Gender Education Gap und die höhere männliche Jugendarbeitslosigkeit wird aber von den politisch Verantwortlichen nicht als Problem, sondern als positive, ja sogar erfreuliche Rückmeldung einer Geschlechterpolitik gesehen, die sich auch heute trotz Gender Mainstreaming ausschließlich auf die Frauenquote reduziert. Und jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert und arbeitslos auf der Straße landet, ist pragmatisch gesehen natürlich ein Gewinn für die Frauenquote.

Von der Lust auf Ignoranz

Der Sexismus und die Inkompetenz im Bundesministerium für alle außer Männer

2018-03-16-2-bmfsfj-Grundgesetz-frauen

An diesem Tweet des Bundesministeriums für alle außer Männer ist soviel falsch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Nun denn:

1. Frauen haben nicht nur die gleichen Rechte, sie haben gegenüber Männern mehr Rechte.

2. Frauen haben dieselben Chancen wie Männer. Dass Frauen weniger verdienen und seltener Chefs sind, liegt daran, dass sie das Privileg genießen, von der Arbeit der Männer zu leben und damit nicht wie das malochende Geschlecht dem Zwang zur lebenslangen Mühsal ausgesetzt zu sein, denn Arbeit bedeutet nicht „Selbstverwirklichung und Karriere“ sonder Entbehrung und Leid – das gilt auch für die Arbeiterin, aber Feminismus war schon immer eine elitäre Angelegenheit. Man ist privilegiert, wenn man sich der Arbeit entziehen und dennoch auf einem höheren Niveau als ein Hartz-IV-Empfänger leben kann. Dieses Privileg führt dazu, dass Frauen sich beruflich weniger einbringen, sich weniger engagieren, angenehmere aber schlechter bezahlte Jobs ergreifen und damit weniger verdienen und nicht so hoch aufsteigen. Frauen leben von der Arbeit sowohl des kollektiven Mannes wie auch (oft) von einem individuellen Mann der sie ernährt oder Unterhalt an sie zahlt – etwas, das Frauen umgekehrt im Traum nicht einfällt. Es sind Feministen selbst, die einräumen, dass Frauen mehr Wert auf die „Work-Life-Balance“ legen, also nicht soviel wie Männer arbeiten wollen zugunsten anderer Aktivitäten wie Zeit mit der Familie und Pflege von Beziehungen. Wenn man aber weniger arbeitet ist es kein Zeichen von fehlender „Chancengleichheit“, wenn man beruflich nicht so gut aufgestellt ist, man also nicht „gleichgestellt“ ist – Gleichberechtigung führt auch ganz ohne Diskriminierung nicht zu Gleichstellung bzw: Hier zeigt sich ein Mangel an Möglichkeiten für den Mann, der nicht die Freiheit genießt, nicht mehr zu arbeiten sondern dies eine Frau für sich machen zu lassen. Und davon abgesehen: Obwohl Frauen weniger Geld verdienen geben sie dennoch mehr aus.

3. Dann wird’s richtig lustig, es heißt, dass „Gleichstellung“ in keinem Lebensbereich verwirklicht wäre und dass es ihr „grundgesetztlicher Auftrag“ sei, „Nachteile für Frauen“ zu beseitigen. Das ist: Eine Lüge. Das Grundgesetz spricht nicht von „Gleichstellung“ sondern von „Gleichberechtigung“. Und es spricht auch nicht allein von „Frauen“, sondern ist geschlechtsneutral formuliert, was nichts anderes bedeutet, dass wenn Männer Nachteile erleiden, diese genauso anzugehen sind. Und da gibt es einige, Männer:

– werden bereits als Jungen in der Schule benachteiligt, ohne dass sie wie die Mädchen gefördert werden.

– sind als Väter Elternteile zweiter Klasse, die beliebig entsorgt werden können.

– stellen die meisten Obdachlosen.

– stellen die meisten Selbstmörder.

… um nur einige herauszugreifen.

Wären von solchen Notlagen mehr Mädchen und Frauen betroffen, es wäre für diesen sexistischen Sauhaufen eine Selbstverständlichkeit, ihnen zur Hilfe zu eilen. Femischisten würden uns erklären, dass man die ganze Benachteiligung und Unterdrückung der Frauen eben an diesen Notlagen ablesen könnte, und sie hätten Recht!

Dieses Ministerium zeigt sich dort inkompetent, wo es die Begriffe „Gleichstellung“ und „Gleichberechtigung“ nicht korrekt gebrauchen kann, und es zeigt sich dort sexistisch, wo es entgegen dem grundgesetzlichen Auftrags allein Frauen für unterstützens- und förderungswürdig hält. Es sind korrupte Sexistinnen an der Macht, die sich entgegen dem Mythos über die „empathische Frau“ einen Dreck für Männer in Notlagen interessieren. Frauen in politischen Positionen machen Frauenpolitik, Männer aber keine Männerpolitik. Ob das dem Umstand geschuldet ist, dass Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen und damit an der Macht sind?

Feministen haben die schlechteren Argumente weshalb sie sich diktatorischer Mittel bedienen müssen

Zwei Thesen:

  1. Feministen haben die schlechteren Argumente und Thesen
  2. Feministen haben die Macht

Anlass für diesen Beitrag ist der Umstand, dass ich mal wieder auf Twitter von Feministen geblockt wurde, denen ich meine Thesen zugemutet haben. Ich zum Beispiel blocke nicht, sondern folge ganz im Gegenteil Feministen, da ich als Mann und Männerrechtler aus einer unterlegenen Position heraus agiere, und es mir deshalb nicht leisten kann, mich einer öffentlichen Diskussion zu verweigern, indem ich Kritik an meiner Anschauung ignoriere und blockiere.

Um eine Beispiel herauszugreifen: Gerade eben hat mir ein Feminist die feministische These um die Ohren gehauen, wonach Männer an der Macht sind und eine Politik von Männern für Männern betreiben. Hier zeigt sich bereits Punkt 2: Der Feminist muss seine These gar nicht belegen (oder verteidigen), da sie sowieso den Diskurs beherrscht. Dass Männer an der Macht sind, lernt man von seinen Eltern, lernt man in der Schule und an der Uni und sieht es Fernsehen und hört es im Radio. Wenn man sich aber seines Verstandes bedient, und diese These kritisch hinterfragt, bleibt nicht viel übrig von der scheinbaren Offensichtlichkeit, wonach Männer an der Macht sind. Also twittere ich meine Widerlegung und werde… geblockt. Und das ist die Folge von Punkt 1: Der Feminist kann die These von den Männern an der Macht nicht überzeugend verteidigen, weshalb er sich mit Zensur und Blocken behelfen müssen. Er kann meine These nicht widerlegen, läuft aber Gefahr, dass meine Argumente diejenigen erreichen, die der Diskussion folgen. Da also die Gefahr besteht, dass diejenigen zum Nachdenken angeregt werden, die noch nicht vollständig indoktriniert sind, muss er mich blocken, um sie von mir abzuschneiden und die feministische Position zu wahren. Erst spielte er sein vermeintliches As (Männer an der Macht) um mich dann zu blocken und gegenüber dem mitlesenden Dritten zu zensieren, als sich diese Karte nicht als schlagkräftig genug erwies.

In einem freien Diskurs können FeministInnen nur verlieren.

Das ist auch der Grund, warum es sich Männerrechtler anders als Feministen nicht leisten können, sich in eine Filter-Bubble einzuschließen und intellektueller Faulheit zu frönen. Das zeigt sich ganz deutlich im Unterschied zwischen der Diskussionskultur auf maskulistischen und feministischen Blogs. Während Feministen auf Männerblogs frei sprechen dürfen (hier zum Beispiel Lightyear2000), herrscht umgekehrt eine knallharte Zensurpolitik auf feministischen Blogs. Und das hat nichts damit zu tun, dass Maskulisten allesamt „Hater“ sind; auch sachliche Kommentare fallen dieser Politik zum Opfer wie zum Beispiel Arne Hoffmann herausarbeitet. Es war Gesterkamp, der die Politik anregte, Männerrechtler systematisch vom Diskurs auszugrenzen, eine Politik, die jeden freien Diskurs im Keim erstickt.

Es reicht Feministen aber nicht, auf ihren eigenen Blogs eine Zensurherrschaft durchzusetzen, sie wollen ihre Wahrheit gesamtgesellschaftlich durchsetzen und konträre Positionen grundsätzlich verbieten. Ein Beispiel wäre Antje Schrupp, die jüngst eine „Feministinnen-Quote“ vorschlug, da allein durch Frauenquote geförderte Frauen auch mal die falsche Meinung vertreten – eine Gesinnungsquote also wie in jeder Diktatur.

Ein weiteres Beispiel von vielen weiteren möglichen ist Annes Wizorek. Sie gibt an, dass sie sich mit Kritik gar nicht auseinandersetzt, sondern Nachrichten an sie von allem filtern lässt, was sie in ihrer Filter-Bubble stören könnte:

„Bei Interviewbeiträgen und Texten von mir im Netz, die nicht auf meinen eigenen Blogs stattfinden, halte ich mich an die eiserne Regel: Don’t read the comments. Ich lese wirklich keinen einzigen Kommentar unter diesen Texten

Wie erbärmlich ist aber ein Autor, der es als nicht notwendig ansieht, seine Thesen und Positionen gegen Kritik zu verteidigen?

Postmoderne Feministen hängen einer Theorie an, die sie davon befreit, intellektuell redlich zu argumentieren, stattdessen herrscht die Gewalt und Macht des Stärkeren: Die Wahrheit ist nicht, was durch die besseren Argumente in einem freien Diskurs belegt werden kann, sondern was im Mainstream den Diskurs beherrscht. Mit dem Argument, dass es so etwas wie eine objektive Wahrheit gar nicht gebe, befreit man sich davon, sich mit Kritik auseinanderzusetzen: Es geht nicht mehr um richtig oder falsch, sondern allein darum, wer die Macht hat – und das sind entgegen der Theorie vom „frauenunterdrückenden Patriarchat“ die Feministen.

Am 1. Oktober tritt das NetzDG in Kraft. Ein Zensurgesetz, dass Willkür Tor und Tür öffnet. Die Willkür zeigt sich darin, dass schwammige Formulierungen in Kombination mit exorbitant hohen Strafen Rechtsunsicherheit schaffen – ein typischen Merkmal totalitärer Systeme. Wenn man sich – siehe oben – ansieht, was Feministen alles als „Hate“ definieren, muss man davon ausgehen, dass grundsätzlich alles Feminismuskritisches gelöscht wird. Ich selbst bin gespannt, ob es mein Blog überlebt.

Denn während Feminismuskritik als Hate-Speech gilt, können Feministen umgekehrt selbst real Getötete verhöhnen, ohne dass das als Hate-Speech kategorisiert wird. Und wer glaubt an einen fairen Diskurs und einer objektiven „Moderation“, also Zensur, wenn Männerrechte in steuerfinanzierten Memen als schlechter Witz definiert werden?

nohatespeech_sexismus-mensrights

Feministischer Terror gegen Andersdenkende

Der Lotosritter schreibt bei man-tau:

Ich bin ja auch pseudonym im Netz unterwegs und das hat vor allem den einen Grund, dass ich weder psychisch noch materiell imstande bin, mögliche konzertierte Angriffe von feministischer Seite auf meine Person durchzustehen. Man betrachte nur wie Himmelreich, Wizorek und der Stern Brüderle politisch und sozial erledigt haben. Und nur ein Promille dieser Infamie würde genügen mich und mein Anliegen, die Situation männlicher Opfer weiblicher Gewalt zu benennen, zu erledigen.

Mit der Einschätzung liegt er richtig: Dass er Opfer von Missbrauch geworden ist, würde nichts daran ändern, dass er zur Zielscheibe eines Shitstorm würde, denn nur Mädchen und Frauen sind Opfer, basta!

Ein Shitstorm hat es in sich, ein Opfer erklärte dazu mal, dass sich niemand die Gewalt ausmalen könne, die davon ausgeht, wenn man im Zentrum einer Medienkampagne steht. Als Beispiel hierzu ließe sich die Bloggerin Erzählmirnix nennen, die gerne mal gegen Maskulisten aber auch gegen Feministen austeilt. Der anhaltende Dauerbeschuss von feministischer Seite führte bei ihr zu Symptomen einer Panikattacke. Nichts also, was ein durch Missbrauch psychisch angeschlagener Mann verkraften könnte.

Ein weiteres Beispiel ist Monika Ebeling, die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte von Goslar. Sie machte den Fehler und erkannte nicht, dass die Bezeichnung „Gleichstellungsbeauftragte“ lediglich ein Täuschungsmanöver darstellte, ähnlich wie das „Bundesforum Männer“ (spöttisch als „Bundesforum gegen Männer“ bezeichnet). Sie war natürlich nur eine Frauenbeauftragte, also nicht für Jungen, Männer und Väter zuständig. Dass sie sich trotzdem um Vertreter des männlichen Geschlechts kümmerte, war Anlass, sie aus dem Amt zu jagen und auch ihren Job als Kindergärtnerin durfte sie nicht behalten, weil sowas wie eine jungenfreundliche Kindergärtnerin im real existierenden Matriarchat ein NoGo ist. Am Ende dieser erbärmlichen Geschichte erklärten die Grünen, dass es nicht deren politisches Ziel sei, Benachteiligungen anzugehen, die das Geschlecht betreffen, welches die Mehrheit der Selbstmörder und Obdachlosen stellt, welches wie die schwarzen Sklaven damals von ihren Kindern entfremdet werden und zuletzt Jahre früher in Gras beißen.

Oder nehmen wir Tim Hunt. Dieser machte harmlose Fotzeleien über die Geschlechter, welche er auch ausdrücklich als Scherze bezeichnete. Das half ihm auch nichts, er erntete einen Shitstorm humorbefreiter Feministen und verlor letztlich seine Stellung.

Weitere Fälle nennt Arne Hoffmann in „Der Fall Eva Herman“:

Esther Vilar: „Als Frauenhasserin, Reaktionärin, Faschistin wurde sie beschimpft“, berichtet die Autorin Ulla Rhan mehr als 30 Jahre später über Attacken, die Vilar in den frühen Siebzigern überstehen musste. „Hasstiraden, tätliche Angriffe, ja Morddro-
hungen gehörten über Jahre hinweg für Esther Vilar zum Alltag. In der legendären Femsehdiskussion, die unter dem Titel ‚Hennen-Hack-Duell‘ in die Annalen der Geschichte eingehen sollte, zog Alice Schwarzer im Februar 1975 alle Register, um sie mundtot zu machen. Der Mann ist der Böse, die Frau ist die Gute. Dass das ein für alle Mal klar ist! Widerspruch gilt nicht!“ Unter anderem warf Schwarzer Vilar in dieser Femsehdebatte vor, eine „Faschistin“ zu sein, wenn sie die Dinge anders als Schwarzer sehe. Vilar musste wegen der ständigen Anfeindungen schließlich aus Deutschland auswandern.

Warren Farrell: Der weltweit vermutlich einflussreichste Männer- und Väterrechtler wurde von Feministinnen und profeministischen Männern wie Michael Kimmel als Befürworter von Vergewaltigung und Inzest verleumdet. Seine früheren profeministischen Bücher wurden in Zeitungen besprochen und er durfte zu dieser Zeit noch in Fernsehsendungen erscheinen. Beides riss schlagartig ab, als er sich auch für die Rechte der Männer einsetzte. Immer mehr Zeitungen und Sender lehnten als Folge
politischen Drucks Texte von ihm und Interviews mit ihm ab.

Neil Lyndon: Bis Dezember 1990 war Lyndon einer der bestbezahlten und angesehensten Journalisten Großbritanniens, schrieb für die „Times“, den „Independent“ und den „Evening Standard“. Dann veröffentlichte er einen Zeitungsartikel, in dem er eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Männern in den
Medien beklagte und zur Sprache brachte, dass die zunehmende Kontaktsperre vieler Väter zu ihren Kindern ein schwerwiegen des Problem darstelle. Darüber hinaus vertrat er die Thesen, dass nicht Mädchen, sondern Jungen in unseren Schulen benachteiligt würden und dass das Gesundheitssystem in Fragen wie der Krebsvorsorge nicht Frauen, sondern Männer vernachlässige. Da sein Artikel als Angriff auf die Grundlagen des Feminismus verstanden wurde und allgemeine Einigkeit darüber bestand, dass
der Feminismus heilig war, wurde über Lyndon geurteilt, er müsse offensichtlich schwer psychisch gestört sein, moralisch verkommen, impotent, einen zu kleinen Penis haben oder nicht in der Lage sein, eine Frau zu finden. Lyndon war zu diesem Zeitpunkt glücklich verheiratet und hatte einen Sohn. Als er wenig später ein Buch zu demselben Thema herausbrachte, „No More Sex Wars“, erklärten Akademikerinnen, das Buch solle verbrannt und Lyndon erschossen werden. In erster Linie attackierten ihn Menschen, die das Buch nicht gelesen hatten. Ihm wurden Frauenfeindlichkeit und rechtes Gedankengut unterstellt. Infolge dieser ständigen öffentlichen Attacken zerbrach seine Ehe. Seine Frau wendete sich verstärkt dem Alkohol zu und beteiligte sich schließlich an den Angriffen auf ihren (inzwischen) Exmann. Sie erstritt  sich das volle Sorgerecht für den Sohn. Unter anderem, indem sie dem Gericht Auszüge aus Lyndons lästerlichen Schriften präsentierte. Gleichzeitig wurde Lyndon beruflich und gesellschaftlich weiterhin ausgegrenzt und sein Einkommen fiel von mehreren tausend Pfund pro Monat auf mehrere hundert. Schließlich musste er Privatinsolvenz anmelden und sein Haus kam unter den Hammer.

Erin Pizzey: Pizzey, die Mitbegründerin des ersten Frauenhauses der Welt, problematisierte später, dass das Thema „häusliche Gewalt“ von Feministinnen gekapert wurde und wies daraufhin, dass aktuellen Studien zufolge die Hälfte der Opfer männlich sei. Sie konnte keine öffentlichen Reden mehr halten, ohne von Frauenrechtlerinnen niedergeschrien zu werden, und wurde das Opfer von Telefonterror sowie Morddrohungen gegen sie und Mitglieder ihrer Familie. Jemand schoss auf ihr Haus und brachte ihren Hund um. Schließlich flüchtete sie aus England nach New Mexico.

Susanne Steinmetz: Ihre Forschungen wiesen erstmals auf die hohe Rate männlicher Opfer bei häuslicher Gewalt hin. Sie und ihre Kinder wurden mit dem Tode bedroht. Bei dem Treffen einer Bürgerrechtsbewegung, bei dem sie sprechen sollte, ging eine Bombendrohung ein.

Professor Neil Gilbert: Gilbert erklärte die Messfehler in den Studien zweier Feministinnen, die fälschlicherweise behaupteten, jede vierte Frau sei bereits Opfer einer Vergewaltigung geworden. Es gab Protestdemos, bei denen Schilder mit den
Worten „Tötet Neil Gilbert“ geschwenkt wurden.

Ursula Enders: Enders ist die Gründerin und Vorsitzende der gegen sexuellen Missbrauch gerichteten Organisation „Zartbitter“.
In der 2003 erschienenen Neuauflage ihres Buches „Zart war ich, bitter war’s“ beklagt sie, wie enorm schwierig es sei, in diesem Bereich weibliche Täterschaft zur Sprache zu bringen. „Die wenigen engagierten Frauen (und Männer), die schon Anfang der 90er Jahre ‚Frauen als Täterinnen‘ zum Thema machten, wurden gemobbt.“ So sei ihrem Mitarbeiter Dirk Bange „Hass und Empörung“ entgegengeschlagen, als er dieses Tabu gebrochen habe. Ursula Enders: „Auch versteigen sich einige Dogmatikerinnen dazu, mich dafür zu beschimpfen, dass sie mangels Alternative einer vergleichbaren Forschung durch eine Frau dazu gezwungen sind, die Studien meines Kollegen zu zitieren. Fortan gelte ich in einigen Kreisen endgültig als ‚Verräterin an der Frauenbewegung‘. Im Sommer 2000 spricht mich eine Fachfrau ganz unvermittelt darauf an, dass sie in den 90er Jahren öfter eine extrem hasserfüllte Stimmung im Publikum erlebt hat, sobald ich als Referentin das Wort Täterinnen auf Veranstaltungen
nur ausgesprochen habe. Damit bestätigt die Fachkollegin die Berechtigung der von meinen Kolleginnen und Kollegen schon vor Jahren verordneten Schutzmaßnahme: Sie haben mir längst untersagt, ohne Begleitung eines kollegialen ‚Bodyguards‘ auf
überregionale Veranstaltungen zu fahren, damit ich in ‚Fachdiskussionen‘ stets eine Unterstützung habe.“

Katharina Rutschky: Sie machte eine Hysterisierung in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zum Thema (und wurde damit später von anderen Forschem und Publizisten bestätigt). Daraufhin erhielt sie Morddrohungen per Post, und auch
wenn sie auf Veranstaltungen zu diesem Thema sprechen wollte, wurde sie körperlich bedroht („Für das, was du sagst, gehört dir die Fresse poliert!“), bis sie aus Todesangst um Hilfe zu schreien begann.

Weiter zitiert Hoffmann in „Sind Frauen bessere Menschen?“ zu Karin Jäckel:

So berichtet etwa Dr. Karin Jäckel: »Drohungen, Erpressungsversuche und Vorschriften dieser Art sind keine freie Erfindung. Sie gelten meiner Person unmittelbar und beziehen gelegentlich sogar meine Kinder mit ein. Da meine Anschrift vergleichsweise leicht zu erforschen ist, erreichen mich immer wieder einmal anonyme Briefe mit dem Zeichen für Frau als
Unterschrift, manchmal mit einer Morddrohung versehen oder der Beigabe einer
Voodoo-Puppe, mit Sicherheitsnadeln an sinnfälligen Körperstellen durchbohrt. Im Schutz der Unsichtbarkeit hinter dem Telefon sind miese Attacken besonders beliebt…. So wurde mir, um nur einige der Liebenswürdigkeiten zu nennen, angekündigt, mein Auto in Brand zu stecken, mich anzufixen, mich platt zu machen und mir mit Zigaretten Lochmuster zu brennen, sollte ich je nach Berlin fahren. In Frankfurt und Würzburg sollte ich besser nicht allein durch eine bestimmte Straße gehen. In Cannstatt erwarte mich schon ein Rollkommando, käme ich jemals wieder auf die Idee, in einem bestimmten Frauenzentrum aus meinen Büchern vorzulesen. … Von irgendwo drohte frau mir an, „nette Plakate“ an mein Haus zu hängen und meine Kinder entführen zu lassen, damit ich mal wisse, wie es „Frauen wirklich geht“. Und dann gab es da noch die lieben „Schwestern“, die meine Telefonnummer querbeet Deutschland in Telefonzellen schrieben und mit der Anmerkung versahen, dass ich es jedem billiger mache, der mich vor sechs Uhr morgens anriefe…. Damit nicht genug, erhalte ich aus allen deutschen Ländern Nachricht über gewisse Buchhändlerinnen, die meine (Werke) boykottieren und auf Nachfrage fälschlich erklären, sie seien vergriffen oder nie veröffentlicht worden oder hätten wochenlange
Lieferzeiten. Ich höre sogar Bemerkungen über meine angebliche Frauenfeindlichkeit von einigen meiner Lektorinnen sowie deren Bekannten aus unterschiedlichen Verlagen. Anhand von Schriftstücken nachweisliche Aversionen gegen meine Buchprojekte und meine darin geäußerte Kritik an erzfeministischen Einseitigkeiten gingen teils so weit, dass meine Skripte trotz verbindlicher Vereinbarungen über einen fixen Erscheinungstermin entweder jahrelang aufs Eis gelegt oder die Bücher mit falschem Titel in die Buchhandelsverzeichnisse eingestellt wurden. … Nach >Der gebrauchte Mann<… gelang es mir lange nicht, auch nur einen einzigen neuen Buchvertrag abzuschließen.«

Mit anderen Worten: Davon, dass der Feminismus eine „sanfte Revolution“ sei, ist bei weitem nichts zu spüren. Stattdessen werden Kritiker dieser Ideologie mit Gewalt und Einschüchterung zum Schweigen gebracht – was eher zu einer Terrorherrschaft passt als zu einer friedlichen Graswurzelbewegung.

Und während Männer wegen eines harmlosen Scherzes ihren Job verlieren, werden gewaltverherrlichende Hasspredigerinnen wie Alice Schwarzer mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt und erhalten üppige Förderungen aus Steuermitteln. Ich glaube nicht, dass das einem Mann passieren würde, der bei einer brutalen Vergewaltigung einer Frau in Jubelrufe ausbricht und sowas zur Nachahmung empfiehlt. So ist die Gesellschaft nicht, so sind die Männer nicht.