Archiv der Kategorie: Feminat

Laurie in Pennys Land

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Laurie Penny mal wieder! Mit dem Giftbeutel habe ich mich schon mal beschäftigt. Und sie ist wieder da, war nie weg, und zwar in einem hochangesehen Magazin: »die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum« Dort schreibt sie:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt. Kurzum: Man hat uns angelogen.

Ahja, die Kinder sind der Mutter zugeordnet. So ist das im Matriarchat. Frauen dürfen ihre Ungeborenen töten – „Mein Ungeborenes Bauch gehört mir!“ und später das Kind dem Vater entfremden, so wie man es mit Eigentum im matriarchalen Kapitalismus halt machen darf. Der Vater in der Familie fehlt also. Man weiß nicht, warum er nicht zur Hilfe eilt, sich um die Seinen kümmert, sie ernährt, vor Gefahren beschützt. Wir dürfen es uns denken: Der Vater? Weg? Hat er sie sitzen lassen? Schlägt die Frau und die Kinder? Zahlt keinen Unterhalt? – so wie es die feministische Propaganda tagtäglich reproduziert. Die Realität sieht anders aus: Sie, nicht er, hat die Macht, ihn aus der Familie zu entfernen. Sie rechnet sich mit Hilfe feministisch inspirierter Frauen aus, ein feines Leben auf seine Kosten führen zu können, ohne dass er Abends mit am Tisch sitzt. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht, da ihnen fette Kriegsbeute versprochen wird, nämlich dass sie ein gutes parasitäres Leben auf Kosten ihres Unterhaltssklaven führen können, wenn sie die Kinder als Geiseln nehmen um damit Wohlverhalten und Geld zu erpressen, Macht auszuüben. Oft kommt noch ein kleiner Psychofick für die Kleinen dazu, so dass sie ihren einst geliebten Vater inbrünstig hassen lernen oder nur noch kühle Verachtung für ihn übrighaben. Der Vater hingegen steht auf einmal allein da. Er war es, der mit seiner Maloche ihr Geld verdient hat, weniger Freizeit hatte und damit auch weniger Zeit, Freundschaften zu pflegen. Ganz anders die Frau: Sie pflegt ihre Freundschaften – da sie dank seiner Maloche mehr freie Zeit zur Verfügung hatte – die dann auch seine sind, aber nur bis zu Trennung. Dann stellt sich heraus, dass seine Freunde tatsächlich ihre Freunde sind und er damit nun keine mehr hat. Getrennt von der Familie muss er nun diese Familie aber weiterversorgen, das Matriarchat will es so. Unter dieser Belastung, aus seinem Nest geworfen, entwickelt er massive Depression, kann nicht mehr den Arbeitsanforderungen entsprechen, verliert seine Arbeit. Oft bringt er sich auch um. Und damit geht die Rechnung der Alleinerziehenden manchmal nicht auf bzw. der Steuerzahler ist nun in der Pflicht, dieses Miststück zu finanzieren, welches unter selbstsüchtiger und  mutwilliger Ausnutzung eines Privilegs eine Familie zerstört hat, Menschen ins Elend trieb. Also müssen noch mehr Gelder zu den Frauen und ihren Kindern fließen, und zwar vom überwiegend männlichen Steuerzahler. Ein solch parasitäres Matriarchat wurde unlängst auch von Frau Schrupp vorgeschlagen: „Väterrechte abschaffen, Kindererziehung von Steuermitteln zahlen.

Was noch? Ach ja: Macht. Der Giftbeutel unterstellt Männern, dass sie in der Familie nur Macht ausüben wollen, nur deswegen gehen sie arbeiten. Das beißt sich aber damit, dass der Mann gar nicht an der Macht ist – in der Familie erst recht nicht. Dazu muss es nicht mal zur Scheidung kommen. Es ist genauso möglich, dass sie in der Beziehung diktiert, was läuft und was nicht. Dass sie als Familienterroristin ein despotisches Regime führt und ihrem Mann und den Kindern das Leben zur Hölle macht. Gewalt in Beziehungen geht genauso oft von Frauen aus, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – liegen sie vorne, ohne das Hetzkampagnen gefahren werden.

Zurück zum Vater: Dieser, liebe Frau Penny, liebt seine Kindern. Er geht deswegen malochen, damit er genug Geld verdient, um seinen geliebten Kindern ein gutes Leben und einen guten Start ins Erwachsenwerden zu ermöglichen. Deswegen nimmt er dieses Opfer auf sich, malochen zu gehen, wozu Du neben deinen sonst so stinkenden Auswürfen einmal in einem hellsichtigen Augenblick eine klare Erkenntnis hattest:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Weiterlesen bei djadmoros: Laurie Penny, Stoßarbeiterin der feministischen Bewußtseinsindustrie

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Feministen haben die schlechteren Argumente weshalb sie sich diktatorischer Mittel bedienen müssen

Zwei Thesen:

  1. Feministen haben die schlechteren Argumente und Thesen
  2. Feministen haben die Macht

Anlass für diesen Beitrag ist der Umstand, dass ich mal wieder auf Twitter von Feministen geblockt wurde, denen ich meine Thesen zugemutet haben. Ich zum Beispiel blocke nicht, sondern folge ganz im Gegenteil Feministen, da ich als Mann und Männerrechtler aus einer unterlegenen Position heraus agiere, und es mir deshalb nicht leisten kann, mich einer öffentlichen Diskussion zu verweigern, indem ich Kritik an meiner Anschauung ignoriere und blockiere.

Um eine Beispiel herauszugreifen: Gerade eben hat mir ein Feminist die feministische These um die Ohren gehauen, wonach Männer an der Macht sind und eine Politik von Männern für Männern betreiben. Hier zeigt sich bereits Punkt 2: Der Feminist muss seine These gar nicht belegen (oder verteidigen), da sie sowieso den Diskurs beherrscht. Dass Männer an der Macht sind, lernt man von seinen Eltern, lernt man in der Schule und an der Uni und sieht es Fernsehen und hört es im Radio. Wenn man sich aber seines Verstandes bedient, und diese These kritisch hinterfragt, bleibt nicht viel übrig von der scheinbaren Offensichtlichkeit, wonach Männer an der Macht sind. Also twittere ich meine Widerlegung und werde… geblockt. Und das ist die Folge von Punkt 1: Der Feminist kann die These von den Männern an der Macht nicht überzeugend verteidigen, weshalb er sich mit Zensur und Blocken behelfen müssen. Er kann meine These nicht widerlegen, läuft aber Gefahr, dass meine Argumente diejenigen erreichen, die der Diskussion folgen. Da also die Gefahr besteht, dass diejenigen zum Nachdenken angeregt werden, die noch nicht vollständig indoktriniert sind, muss er mich blocken, um sie von mir abzuschneiden und die feministische Position zu wahren. Erst spielte er sein vermeintliches As (Männer an der Macht) um mich dann zu blocken und gegenüber dem mitlesenden Dritten zu zensieren, als sich diese Karte nicht als schlagkräftig genug erwies.

In einem freien Diskurs können FeministInnen nur verlieren.

Das ist auch der Grund, warum es sich Männerrechtler anders als Feministen nicht leisten können, sich in eine Filter-Bubble einzuschließen und intellektueller Faulheit zu frönen. Das zeigt sich ganz deutlich im Unterschied zwischen der Diskussionskultur auf maskulistischen und feministischen Blogs. Während Feministen auf Männerblogs frei sprechen dürfen (hier zum Beispiel Lightyear2000), herrscht umgekehrt eine knallharte Zensurpolitik auf feministischen Blogs. Und das hat nichts damit zu tun, dass Maskulisten allesamt „Hater“ sind; auch sachliche Kommentare fallen dieser Politik zum Opfer wie zum Beispiel Arne Hoffmann herausarbeitet. Es war Gesterkamp, der die Politik anregte, Männerrechtler systematisch vom Diskurs auszugrenzen, eine Politik, die jeden freien Diskurs im Keim erstickt.

Es reicht Feministen aber nicht, auf ihren eigenen Blogs eine Zensurherrschaft durchzusetzen, sie wollen ihre Wahrheit gesamtgesellschaftlich durchsetzen und konträre Positionen grundsätzlich verbieten. Ein Beispiel wäre Antje Schrupp, die jüngst eine „Feministinnen-Quote“ vorschlug, da allein durch Frauenquote geförderte Frauen auch mal die falsche Meinung vertreten – eine Gesinnungsquote also wie in jeder Diktatur.

Ein weiteres Beispiel von vielen weiteren möglichen ist Annes Wizorek. Sie gibt an, dass sie sich mit Kritik gar nicht auseinandersetzt, sondern Nachrichten an sie von allem filtern lässt, was sie in ihrer Filter-Bubble stören könnte:

„Bei Interviewbeiträgen und Texten von mir im Netz, die nicht auf meinen eigenen Blogs stattfinden, halte ich mich an die eiserne Regel: Don’t read the comments. Ich lese wirklich keinen einzigen Kommentar unter diesen Texten

Wie erbärmlich ist aber ein Autor, der es als nicht notwendig ansieht, seine Thesen und Positionen gegen Kritik zu verteidigen?

Postmoderne Feministen hängen einer Theorie an, die sie davon befreit, intellektuell redlich zu argumentieren, stattdessen herrscht die Gewalt und Macht des Stärkeren: Die Wahrheit ist nicht, was durch die besseren Argumente in einem freien Diskurs belegt werden kann, sondern was im Mainstream den Diskurs beherrscht. Mit dem Argument, dass es so etwas wie eine objektive Wahrheit gar nicht gebe, befreit man sich davon, sich mit Kritik auseinanderzusetzen: Es geht nicht mehr um richtig oder falsch, sondern allein darum, wer die Macht hat – und das sind entgegen der Theorie vom „frauenunterdrückenden Patriarchat“ die Feministen.

Am 1. Oktober tritt das NetzDG in Kraft. Ein Zensurgesetz, dass Willkür Tor und Tür öffnet. Die Willkür zeigt sich darin, dass schwammige Formulierungen in Kombination mit exorbitant hohen Strafen Rechtsunsicherheit schaffen – ein typischen Merkmal totalitärer Systeme. Wenn man sich – siehe oben – ansieht, was Feministen alles als „Hate“ definieren, muss man davon ausgehen, dass grundsätzlich alles Feminismuskritisches gelöscht wird. Ich selbst bin gespannt, ob es mein Blog überlebt.

Denn während Feminismuskritik als Hate-Speech gilt, können Feministen umgekehrt selbst real Getötete verhöhnen, ohne dass das als Hate-Speech kategorisiert wird. Und wer glaubt an einen fairen Diskurs und einer objektiven „Moderation“, also Zensur, wenn Männerrechte in steuerfinanzierten Memen als schlechter Witz definiert werden?

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Feministischer Terror gegen Andersdenkende

Der Lotosritter schreibt bei man-tau:

Ich bin ja auch pseudonym im Netz unterwegs und das hat vor allem den einen Grund, dass ich weder psychisch noch materiell imstande bin, mögliche konzertierte Angriffe von feministischer Seite auf meine Person durchzustehen. Man betrachte nur wie Himmelreich, Wizorek und der Stern Brüderle politisch und sozial erledigt haben. Und nur ein Promille dieser Infamie würde genügen mich und mein Anliegen, die Situation männlicher Opfer weiblicher Gewalt zu benennen, zu erledigen.

Mit der Einschätzung liegt er richtig: Dass er Opfer von Missbrauch geworden ist, würde nichts daran ändern, dass er zur Zielscheibe eines Shitstorm würde, denn nur Mädchen und Frauen sind Opfer, basta!

Ein Shitstorm hat es in sich, ein Opfer erklärte dazu mal, dass sich niemand die Gewalt ausmalen könne, die davon ausgeht, wenn man im Zentrum einer Medienkampagne steht. Als Beispiel hierzu ließe sich die Bloggerin Erzählmirnix nennen, die gerne mal gegen Maskulisten aber auch gegen Feministen austeilt. Der anhaltende Dauerbeschuss von feministischer Seite führte bei ihr zu Symptomen einer Panikattacke. Nichts also, was ein durch Missbrauch psychisch angeschlagener Mann verkraften könnte.

Ein weiteres Beispiel ist Monika Ebeling, die ehemalige Gleichstellungsbeauftragte von Goslar. Sie machte den Fehler und erkannte nicht, dass die Bezeichnung „Gleichstellungsbeauftragte“ lediglich ein Täuschungsmanöver darstellte, ähnlich wie das „Bundesforum Männer“ (spöttisch als „Bundesforum gegen Männer“ bezeichnet). Sie war natürlich nur eine Frauenbeauftragte, also nicht für Jungen, Männer und Väter zuständig. Dass sie sich trotzdem um Vertreter des männlichen Geschlechts kümmerte, war Anlass, sie aus dem Amt zu jagen und auch ihren Job als Kindergärtnerin durfte sie nicht behalten, weil sowas wie eine jungenfreundliche Kindergärtnerin im real existierenden Matriarchat ein NoGo ist. Am Ende dieser erbärmlichen Geschichte erklärten die Grünen, dass es nicht deren politisches Ziel sei, Benachteiligungen anzugehen, die das Geschlecht betreffen, welches die Mehrheit der Selbstmörder und Obdachlosen stellt, welches wie die schwarzen Sklaven damals von ihren Kindern entfremdet werden und zuletzt Jahre früher in Gras beißen.

Feminismuskritik kann dich deine bürgerliche Existenz kosten

Oder nehmen wir Tim Hunt. Dieser machte harmlose Fotzeleien über die Geschlechter, welche er auch ausdrücklich als Scherze bezeichnete. Das half ihm auch nichts, er erntete einen Shitstorm humorbefreiter Feministen und verlor letztlich seine Stellung.

Weitere Fälle nennt Arne Hoffmann in „Der Fall Eva Herman“:

Esther Vilar: „Als Frauenhasserin, Reaktionärin, Faschistin wurde sie beschimpft“, berichtet die Autorin Ulla Rhan mehr als 30 Jahre später über Attacken, die Vilar in den frühen Siebzigern überstehen musste. „Hasstiraden, tätliche Angriffe, ja Morddro-
hungen gehörten über Jahre hinweg für Esther Vilar zum Alltag. In der legendären Femsehdiskussion, die unter dem Titel ‚Hennen-Hack-Duell‘ in die Annalen der Geschichte eingehen sollte, zog Alice Schwarzer im Februar 1975 alle Register, um sie mundtot zu machen. Der Mann ist der Böse, die Frau ist die Gute. Dass das ein für alle Mal klar ist! Widerspruch gilt nicht!“ Unter anderem warf Schwarzer Vilar in dieser Femsehdebatte vor, eine „Faschistin“ zu sein, wenn sie die Dinge anders als Schwarzer sehe. Vilar musste wegen der ständigen Anfeindungen schließlich aus Deutschland auswandern.

Warren Farrell: Der weltweit vermutlich einflussreichste Männer- und Väterrechtler wurde von Feministinnen und profeministischen Männern wie Michael Kimmel als Befürworter von Vergewaltigung und Inzest verleumdet. Seine früheren profeministischen Bücher wurden in Zeitungen besprochen und er durfte zu dieser Zeit noch in Fernsehsendungen erscheinen. Beides riss schlagartig ab, als er sich auch für die Rechte der Männer einsetzte. Immer mehr Zeitungen und Sender lehnten als Folge
politischen Drucks Texte von ihm und Interviews mit ihm ab.

Neil Lyndon: Bis Dezember 1990 war Lyndon einer der bestbezahlten und angesehensten Journalisten Großbritanniens, schrieb für die „Times“, den „Independent“ und den „Evening Standard“. Dann veröffentlichte er einen Zeitungsartikel, in dem er eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Männern in den
Medien beklagte und zur Sprache brachte, dass die zunehmende Kontaktsperre vieler Väter zu ihren Kindern ein schwerwiegen des Problem darstelle. Darüber hinaus vertrat er die Thesen, dass nicht Mädchen, sondern Jungen in unseren Schulen benachteiligt würden und dass das Gesundheitssystem in Fragen wie der Krebsvorsorge nicht Frauen, sondern Männer vernachlässige. Da sein Artikel als Angriff auf die Grundlagen des Feminismus verstanden wurde und allgemeine Einigkeit darüber bestand, dass
der Feminismus heilig war, wurde über Lyndon geurteilt, er müsse offensichtlich schwer psychisch gestört sein, moralisch verkommen, impotent, einen zu kleinen Penis haben oder nicht in der Lage sein, eine Frau zu finden. Lyndon war zu diesem Zeitpunkt glücklich verheiratet und hatte einen Sohn. Als er wenig später ein Buch zu demselben Thema herausbrachte, „No More Sex Wars“, erklärten Akademikerinnen, das Buch solle verbrannt und Lyndon erschossen werden. In erster Linie attackierten ihn Menschen, die das Buch nicht gelesen hatten. Ihm wurden Frauenfeindlichkeit und rechtes Gedankengut unterstellt. Infolge dieser ständigen öffentlichen Attacken zerbrach seine Ehe. Seine Frau wendete sich verstärkt dem Alkohol zu und beteiligte sich schließlich an den Angriffen auf ihren (inzwischen) Exmann. Sie erstritt  sich das volle Sorgerecht für den Sohn. Unter anderem, indem sie dem Gericht Auszüge aus Lyndons lästerlichen Schriften präsentierte. Gleichzeitig wurde Lyndon beruflich und gesellschaftlich weiterhin ausgegrenzt und sein Einkommen fiel von mehreren tausend Pfund pro Monat auf mehrere hundert. Schließlich musste er Privatinsolvenz anmelden und sein Haus kam unter den Hammer.

Erin Pizzey: Pizzey, die Mitbegründerin des ersten Frauenhauses der Welt, problematisierte später, dass das Thema „häusliche Gewalt“ von Feministinnen gekapert wurde und wies daraufhin, dass aktuellen Studien zufolge die Hälfte der Opfer männlich sei. Sie konnte keine öffentlichen Reden mehr halten, ohne von Frauenrechtlerinnen niedergeschrien zu werden, und wurde das Opfer von Telefonterror sowie Morddrohungen gegen sie und Mitglieder ihrer Familie. Jemand schoss auf ihr Haus und brachte ihren Hund um. Schließlich flüchtete sie aus England nach New Mexico.

Susanne Steinmetz: Ihre Forschungen wiesen erstmals auf die hohe Rate männlicher Opfer bei häuslicher Gewalt hin. Sie und ihre Kinder wurden mit dem Tode bedroht. Bei dem Treffen einer Bürgerrechtsbewegung, bei dem sie sprechen sollte, ging eine Bombendrohung ein.

Professor Neil Gilbert: Gilbert erklärte die Messfehler in den Studien zweier Feministinnen, die fälschlicherweise behaupteten, jede vierte Frau sei bereits Opfer einer Vergewaltigung geworden. Es gab Protestdemos, bei denen Schilder mit den
Worten „Tötet Neil Gilbert“ geschwenkt wurden.

Ursula Enders: Enders ist die Gründerin und Vorsitzende der gegen sexuellen Missbrauch gerichteten Organisation „Zartbitter“.
In der 2003 erschienenen Neuauflage ihres Buches „Zart war ich, bitter war’s“ beklagt sie, wie enorm schwierig es sei, in diesem Bereich weibliche Täterschaft zur Sprache zu bringen. „Die wenigen engagierten Frauen (und Männer), die schon Anfang der 90er Jahre ‚Frauen als Täterinnen‘ zum Thema machten, wurden gemobbt.“ So sei ihrem Mitarbeiter Dirk Bange „Hass und Empörung“ entgegengeschlagen, als er dieses Tabu gebrochen habe. Ursula Enders: „Auch versteigen sich einige Dogmatikerinnen dazu, mich dafür zu beschimpfen, dass sie mangels Alternative einer vergleichbaren Forschung durch eine Frau dazu gezwungen sind, die Studien meines Kollegen zu zitieren. Fortan gelte ich in einigen Kreisen endgültig als ‚Verräterin an der Frauenbewegung‘. Im Sommer 2000 spricht mich eine Fachfrau ganz unvermittelt darauf an, dass sie in den 90er Jahren öfter eine extrem hasserfüllte Stimmung im Publikum erlebt hat, sobald ich als Referentin das Wort Täterinnen auf Veranstaltungen
nur ausgesprochen habe. Damit bestätigt die Fachkollegin die Berechtigung der von meinen Kolleginnen und Kollegen schon vor Jahren verordneten Schutzmaßnahme: Sie haben mir längst untersagt, ohne Begleitung eines kollegialen ‚Bodyguards‘ auf
überregionale Veranstaltungen zu fahren, damit ich in ‚Fachdiskussionen‘ stets eine Unterstützung habe.“

Katharina Rutschky: Sie machte eine Hysterisierung in Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zum Thema (und wurde damit später von anderen Forschem und Publizisten bestätigt). Daraufhin erhielt sie Morddrohungen per Post, und auch
wenn sie auf Veranstaltungen zu diesem Thema sprechen wollte, wurde sie körperlich bedroht („Für das, was du sagst, gehört dir die Fresse poliert!“), bis sie aus Todesangst um Hilfe zu schreien begann.

Weiter zitiert Hoffmann in „Sind Frauen bessere Menschen?“ zu Karin Jäckel:

So berichtet etwa Dr. Karin Jäckel: »Drohungen, Erpressungsversuche und Vorschriften dieser Art sind keine freie Erfindung. Sie gelten meiner Person unmittelbar und beziehen gelegentlich sogar meine Kinder mit ein. Da meine Anschrift vergleichsweise leicht zu erforschen ist, erreichen mich immer wieder einmal anonyme Briefe mit dem Zeichen für Frau als
Unterschrift, manchmal mit einer Morddrohung versehen oder der Beigabe einer
Voodoo-Puppe, mit Sicherheitsnadeln an sinnfälligen Körperstellen durchbohrt. Im Schutz der Unsichtbarkeit hinter dem Telefon sind miese Attacken besonders beliebt…. So wurde mir, um nur einige der Liebenswürdigkeiten zu nennen, angekündigt, mein Auto in Brand zu stecken, mich anzufixen, mich platt zu machen und mir mit Zigaretten Lochmuster zu brennen, sollte ich je nach Berlin fahren. In Frankfurt und Würzburg sollte ich besser nicht allein durch eine bestimmte Straße gehen. In Cannstatt erwarte mich schon ein Rollkommando, käme ich jemals wieder auf die Idee, in einem bestimmten Frauenzentrum aus meinen Büchern vorzulesen. … Von irgendwo drohte frau mir an, „nette Plakate“ an mein Haus zu hängen und meine Kinder entführen zu lassen, damit ich mal wisse, wie es „Frauen wirklich geht“. Und dann gab es da noch die lieben „Schwestern“, die meine Telefonnummer querbeet Deutschland in Telefonzellen schrieben und mit der Anmerkung versahen, dass ich es jedem billiger mache, der mich vor sechs Uhr morgens anriefe…. Damit nicht genug, erhalte ich aus allen deutschen Ländern Nachricht über gewisse Buchhändlerinnen, die meine (Werke) boykottieren und auf Nachfrage fälschlich erklären, sie seien vergriffen oder nie veröffentlicht worden oder hätten wochenlange
Lieferzeiten. Ich höre sogar Bemerkungen über meine angebliche Frauenfeindlichkeit von einigen meiner Lektorinnen sowie deren Bekannten aus unterschiedlichen Verlagen. Anhand von Schriftstücken nachweisliche Aversionen gegen meine Buchprojekte und meine darin geäußerte Kritik an erzfeministischen Einseitigkeiten gingen teils so weit, dass meine Skripte trotz verbindlicher Vereinbarungen über einen fixen Erscheinungstermin entweder jahrelang aufs Eis gelegt oder die Bücher mit falschem Titel in die Buchhandelsverzeichnisse eingestellt wurden. … Nach >Der gebrauchte Mann<… gelang es mir lange nicht, auch nur einen einzigen neuen Buchvertrag abzuschließen.«

Mit anderen Worten: Davon, dass der Feminismus eine „sanfte Revolution“ sei, ist bei weitem nichts zu spüren. Stattdessen werden Kritiker dieser Ideologie mit Gewalt und Einschüchterung zum Schweigen gebracht – was eher zu einer Terrorherrschaft passt als zu einer friedlichen Graswurzelbewegung.

Und während Männer wegen eines harmlosen Scherzes ihren Job verlieren, werden gewaltverherrlichende Hasspredigerinnen wie Alice Schwarzer mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt und erhalten üppige Förderungen aus Steuermitteln. Ich glaube nicht, dass das einem Mann passieren würde, der bei einer brutalen Vergewaltigung einer Frau in Jubelrufe ausbricht und sowas zur Nachahmung empfiehlt. So ist die Gesellschaft nicht, so sind die Männer nicht.

Der Frauenfeind im Knast

Ich verlinke ihn nicht, und nenne ihn nur „T“.

T. ist kein Freund von mir, ich halte sein Wirken für kontraproduktiv für die Männerrechtsbewegung, da er einen hervorragenden Strohmann abgibt, um gegen diese zu feuern – so hat bereits der Antimaskulist Kemper über T. geschrieben, und ihm dabei eine weit übertriebene Bedeutung für die Männerbewegung zugeschrieben: So nennt er T. und Arne Hoffmann in einem Satz, was in etwa so zu werten ist, als ob man Brecht und Stalin in einem Atemzug nennt, um die Linke zu verteufeln.

Ich halte T. für einen Frauenfeind, allerdings nicht so extrem, wie Feministen Männerfeinde sind. T. sieht die Frau auf einer Stufe zwischen Männern und Kindern, was ihre Mündigkeit angeht. Daraus ergibt sich die Pflicht für den Mann, für die Frau zu sorgen. Niemals hat er gewaltverherrlichende oder faschistoide Thesen gegen Frauen verbreitet – das, was man auf feministischer Seite findet, gibt es bei ihm nicht.

Dennoch musste T. in den Knast – für mehrere Wochen.

Denn die Anklage gegen ihn lautete:

Das streitgegenständliche Internetangebot enthält jugendgefährdende Inhalte. […] Es besteht die Gefahr, daß Kinder und Jugendliche sich hierdurch bereits im frühen Alter von Vorurteilen prägen lassen und ein bestimmtes Rollenbild entwickeln. Dies kann auf Dauer dazu führen, daß Kinder den Respekt vor Frauen verlieren und diese als hierarchisch untergeordnete Menschen wahrnehmen. Die Kinder können in ihrer Entwicklung erheblich beeinträchtigt werden. Die Inhalte des Angebots stellen die verfassungsrechtlichen Grundwerte in Abrede. (Hervorhebung im Original).

Die Frage, die sich mir jetzt sofort stellt, ist, warum eigentlich nicht Feministinnen wie Antje Schrupp mit Gefängnis bestraft werden, wenn sie Thesen verbreiten, die dazu führen könnten, dass Kinder den Respekt gegenüber Männern verlieren könnten? Was ist, wenn ein Kind bei Frau Schrupp lernt, dass es vollkommen in Ordnung ist, ein Kind seinem Vater zu entziehen – ein äußerst brutales Verbrechen, was großes Leid sowohl für Kinder als auch Väter zur Folge hat?

Was ist eigentlich, wenn eine Person des öffentlichen Lebens wie Alice Schwarzer eine faschistoide Hassideologie wie  „SCUM“ bejubelt; was ist, wenn SCUM als Theaterstück aufgeführt wird; was ist, wenn ein Leitmedium wie der „SPIEGEL“ das männliche Geschlecht zu einer „Krankheit“ erklärt? Warum darf eine Autorin so eindeutige Titel wie „Nur eine toter Mann ist ein guter Mann“ veröffentlichen, ohne, dass sich ihr Probleme dafür ergeben? Warum gibt es hier nicht Gefängnisstrafen für die Verantwortlichen? Ich meine: Wir alle sind doch für Gleichberechtigung, also sollten für Feministen doch dieselben Regeln gelten wie für Frauenfeinde, oder?

Wie ich bereits schrieb: Papier ist geduldig. Weil ein Gesetz geschrieben ist, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch angewendet wird. Der Paragraph der Volksverhetzung wird nur dann angewendet, wenn es darum geht, Frauenfeinde zu verfolgen, nicht, wenn es um Anfeindungen und Herabsetzungen gegen Männer geht.

Warum ist das so? Die Antwort darauf ist natürlich einfach: Der Staats- und Pressefeminismus imaginiert eine Welt, in welcher Männer an der Mach sind. Ist natürlich Schwachsinn – der ganz durchschnittliche Mann hat den Befehlen seines Chefs zu folgen und ist mitnichten an der Macht. Da aber der Mann als an der Macht begriffen wird, kann man ihn nach Belieben benachteiligen. Er kann gar nicht diskriminiert werden, da er eben der König, der Kaiser, der Diktator an der Macht ist. Deswegen ist das (verbale) Einprügeln auf Männer absolut legitim.

Die US-Amerikanerin Daphne Patai schrieb dazu:

»Es fällt einem schwer, sich heute eine andere Gruppe von Menschen vorzustellen, die dermaßen krass in der Öffentlichkeit niedergemacht werden kann, ohne augenblicklich Protest zu erheben. Irgendwie scheinen sämtliche Männer zum Schweigen eingeschüchtert worden zu sein.«

Und deshalb darf man das männliche Geschlecht nach Belieben abwerten. Das Geschlecht, welches die meisten Selbstmörder und Obdachlosen stellt; das Geschlecht, welches wie damals die schwarzen Sklaven gegen ihren Willen von ihren Kindern getrennt wird; das Geschlecht, welches Jahre früher verendet, ein Indikator für strukturelle Benachteiligung.

Und diejenigen, die gegen dieses Geschlecht hetzen, halten sich auch noch für mutige Vordenkerinnen, dabei tun sie nichts anderes, als genau das, was erlaubt ist, oder wie es Warren Farrell mal sinngemäß ausdrückte: Es erfordert sehr viel mehr Mut und Stärke, sich für die Belange von Männern einzusetzen als für die der Frauen.