Archiv der Kategorie: Feminat

Billy Coen: „Benachteiligungen“, „Nachteile“ und das Schleifen des Grundgesetzes

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn der Versenkung verschwinden zu lassen:

[Kontext: Es geht darum, wie mit sprachlichen Tricksereien grundgesetzwidrige Politik betrieben wird]

„Die zwei Wörter „tatsächliche Durchsetzung“ sind das Einfallstor.“

Nicht nur. Auch die Verwendung des Wortes „Nachteile“ statt „Benachteiligung“. Letzteres ist konform mit der Gleichberechtigung im ansonsten eindeutigen Verfassungssinn. Die Beseitigung von Nachteilen hingegen ist Gleichstellung. Nachteile müssen nämlich nicht in diskriminierender Weise von einer anderen Person oder Gruppe ausgehen. Sie entstehen oft aus Gründen in der Person (Männer können keine Kinder kriegen z. B.) oder gar aus persönlichen Lebensentscheidungen. Wenn sich massenhaft Frauen aus eigenen Stücken dazu entscheiden, nur halbtags zu arbeiten, um mehr Zeit zu Hause und mit den Kindern verbringen zu können, kommen sie weniger realistisch als Führungspersonal großer Firmen infrage. Das und noch andere geschlechterspezifische Eigenheiten, wie etwa ein im Schnitt höheres Statusstreben bei Männern, führt zu einer deutlichen Dominanz von Männern in den oberen Etagen. Die Antwort zur Beseitigung von „Nachteilen“: Quoten, welche die wenigen Frauen, die ernsthaft derlei Ambitionen haben im Wettbewerb gegen die Vielzahl von Männern unfair bevorteilen. Vor dem Hintergrund, dass Benachteiligungen aufgrund unter anderem des Geschlechts im selben Artikel des Grundgesetzes ausdrücklich untersagt sind, macht es mich immer wieder fassungslos, dass diese ganze Scheiße praktiziert und ihr einfach kein Einhalt geboten wird. Nur wegen dieser sprachlichen Ungenauigkeiten, welche durch den 1994 nachgeschoben Satz in das Grundgesetz gekommen sind, wird doch das, was dort seit dem ursprünglichen Beschluss des Gesetzes drin steht nicht null und nichtig.

Diese Ergänzung kam übrigens auch schon aufgrund feministischen Drucks zustande, mit genau dem Ziel, das Grundgesetz zu schleifen, damit Quoten zulässig werden. Der betraute Ausschuss gab im Anschluss bekannt, dass man über die (von den Femis sicher gewünschte) Verwendung des Wortes Gleichstellung diskutiert und sich einstimmig dagegen entschieden hatte, weil dies zu erheblichen Konflikten innerhalb des Grundgesetzes gekommen wäre. Außerdem wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Satz keine Ermächtigung für Geschlechterquoten darstellen kann. Und die Femischistinnen machten, was sie, wie wir heute wissen, am besten können: sie verbuchen diese Niederlage als kurzen Rückschlag, warteten eine Weile bis Gras über die Sache und die Aussagen des Gremiums gewachsen waren und begannen dann zu behaupten, dass der Satz, der überhaupt nur auf ihren Druck hin reingekommen war, entgegen der ausdrücklichen Aussagen derer, die den Satz letztlich für das Grundgesetz formuliert hatten, stelle einen verfassungsrechtlichen Auftrag zur Gleichstellung und somit auch zur Quotenpolitik dar. Gibt es in diesem Lande eigentlich irgendetwas verfassungsfeindlicheres als diese Bagage???

Vor allem, weil diese haarsträubenden Deutungen des dritten Grundgesetzesartikels, welcher gar zu den Grundrechten gehört, eine komplette Umkehr des eigentlichen Sinnes einer Verfassung dar. Das Grundgesetz ist ein Abwehrrecht des Bürgers gegen staatliche Willkür. Der wesentliche Handlungsauftrag des Grundgesetzes an die Legislative lautet eigentlich: Macht nichts, was gegen dieses Gesetz verstößt.

Nun wird aber diesem Gesetz mit dem Verweis auf einen „Gleichstellungsauftrag“ zum einen ein Auftrag zu etwas angedichtet, was im Gesetz merkwürdigerweise nicht ein einziges Mal benannt wird. Der Begriff der Gleichstellung ist dem Grundgesetz selber fremd und wird auch in Bezug darauf eigentlich von AUFRICHTIGEN Verfassungsrechtlern höchstens als „rechtliche Gleichstellung“ gebraucht, was synonym ist mit Gleichberechtigung. Zum anderen wird damit dem Staat eine sich vermeintlich aus dem Grundgesetz, welches, wie gesagt, ein Abwehrrecht des Bürgers gegen staatliche Willkür ist, ableitende Handlungsvollmacht zu willkürlicher Gleichstellungspolitik angedichtet und damit, wie leicht zu erkennen, willkürliche Diskriminierung von Bürgern aufgrund z. B. ihres Geschlechts begründet. Faktisch sind wir dabei, mit intersektionaler Identitätspolitik und dem ganzen anderen identitären Dreck, unser Grundgesetz komplett in die Tonne zu kloppen. Und was die Krönung dabei ist: das alles wird flankiert von dem nimmer endenden „Kampf gegen Rechts“ und den unausweichlichen Zuschreibungen an die AfD, sie seien verfassungsfeindlich. Trotz erheblich mangelnder Sympathie für diese Partei, muss ich doch sagen, dass mir nichts verfassungsfeindliches einfällt, was die AfD vertritt. Die anderen Parteien hingegen, speziell jene, die sich selbst gerne links nennen… Nun ja, alleine ihre fortgesetzten Bestrebungen eines parlamentarischen Paritätsgesetzes, obwohl ihnen dessen Verfassungswidrigkeit inzwischen dreimal bestätigt wurde, spricht da für mich Bände.

 

Maskulisten spielen „Katz und Maus“ – und können nur verlieren

Das Männermagazin über Männerrechtler:

Die Denkweise ist in etwa dieselbe wie bei dem Häuflein unverdrossener Männerrechtler im Lande. Kreuzbrav werden die diversen Benachteiligungen von Jungen an der Schule über männliche Selbstmorde, Todesberufe, reproduktive Rechte, bis hin zu Altersheim und kurzer Lebenserwartung der Männer aufgelistet und viele Forderungen aufgestellt. Alles blitzsauber argumentiert und mit Fakten unterfüttert, alles korrekt. Nun mach mal und ändere das endlich, Staat!

Der Witz daran ist, dass diese Forderungen ausgerechnet an genau die Instanzen gerichtet sind, die ihnen all diesen Bockmist mit voller Absicht eingebrockt haben. Absolut konstant über viele Jahrzehnte hinweg, stetig gesteigert und immer noch was obendrauf, nochmal nachgelegt. Die Ministerin für alle außer Männer (Minister gab es in dem Ressort schon seit Jahrzehnten nicht mehr) aufzufordern, die Menschenwürde für Unterhaltspflichtige wieder einzuführen, ist in etwa dasselbe, wie wenn die Mäuse eine Petition unter sich veranstalten und eine Delegation von Mäuserechtlern mit einer Forderungsliste zu den Katzen schicken. Forderungen: Schonzeit beim Mäusefang von 18 bis 8 Uhr! Anspruch auf ein gerechtes Verfahren und einen Anwalt für jede gefangene Maus! Eine Studie, wie sehr Mäusefang möglicherweise negative Effekte auf alle hat! Lauern auf Mäuse ächten!

Erst an diesem Beispiel merkt man, wie lächerlich diese Mäuse vorgehen, um ihre Probleme zu lösen. Keine Katzenregierung, keine höhere Macht, überhaupt keine Lebewesen, die sich mit Mäusen den Bauch vollschlagen, um selber fett zu werden, werden sich jemals durch irgendwelche Forderungen ihrer Ressourcenbringer davon abhalten lassen, weiter zuzuschlagen.

Ganzer Artikel.

Kindsmord als Symptom des Frauenhasses

Die Frauenfeindlichkeit unserer Gesellschaft zeigt sich zum Beispiel daran, dass breit darüber berichtet wird, dass jeden dritten Tag ein Mann seine Frau umbringt, es aber so gut wie unmöglich ist, herauszufinden, wie oft das umgekehrt der Fall ist – es interessiert schlicht nicht. Es ist egal.

Die Frauenfeindlichkeit unserer Gesellschaft zeigt sich daran, dass es keine Meldung wert ist, wenn mehr Männer als Frauen gewaltsam sterben, aber sofort darüber berichtet wird, wenn sich dieses Blatt wendet.

Und die Frauenfeindlichkeit zeigt sich aktuell in auch in Spanien. Dort wird vorgerechnet, wieviele Kinder durch ihren Vater ermordet wurden, nämlich 39 in 8 Jahren. Das ist für die Frauen- Gleichstellungsministerin eine „Staatsangelegenheit“, denn diese Gewalt diene dazu, Mütter dort zu treffen, wo es am meisten weh tut. – nennt man sowas eigentlich Instrumentalisierung?

Ich kannte mal einen Vater, dessen vierjährige Tochter verstarb. Die haben ihn eingewiesen, weil er selbstmordgefährdet war. Aber sicher, sicher, wenn eine Mutter ihr Kind tötet, dann kümmert das den Vater nicht weiter, denn von den Männern wissen wir ja, dass sie zu Liebe unfähig sind, deswegen trifft es sie auch nicht dort, wo es ihnen am meisten wehtut. Deshalb klären uns Drecksblätter wie die FAZ darüber auf, dass Väter Kinder töten… Halt. Ist das wirklich so?

Man weiß bereits (nicht), dass Gewalt gegen Kinder überwiegend von Müttern ausgeht. Die meisten Kinder machen ihre erste Gewalterfahrung durch die Hände ihrer Mütter. Und wenn ein Kind einen gewaltsamen Tod stirbt, dann ist sein Mörder ebenfalls in der Regel die eigene Mutter – nur ohne die Propaganda, dass jeden dritten Tag eine Mutter ihr Kind umbringt. Aber vielleicht ist es ja in Spanien anders? Ist es nicht, der Kommentator Matze hat gebohrt, und weiß folgendes zu berichten:

„Aus all diesen Daten können wir anhand der Prozentsätze erkennen, dass 7 von 10 ermordeten Kindern von Frauen ermordet werden und 3 von 10 Kindern von Männern ermordet werden.“

Also auch in Spanien. Auch in Spanien töten mehr Mütter mehr Kinder. Dagegen gibt es aber keine „Frauendemonstrationen.“ Frauen demonstrieren nicht gegen Kindsmord, wenn ihrer Schwestern die Mörderinnen sind. Dann ist es egal, dann wird es unter den Teppich gekehrt mit Hilfe einer „Gleichstellungsministerin“ und willfährigen Medien, die mit grob manipulativer Berichterstattung mal wieder das Bild vom Mann als Täter zeichnen – aber Hey! Wenn Mütter töten, waren sie überfordert; wenn Väter töten, dann aus Bosheit und Machtwillen! Muss man wissen als aufgeklärter Bürger unserer modernen, progressiven Gesellschaft. Man muss darüber mal meditieren: Mehr Frauen als Männer töten Kinder, aber Anklage erhoben wird gegen wen..?

Es zeigt mal wieder auf: Es geht nicht um Schutz von Kindern sondern um Hetze gegen Männer.

Das zeigt auch, dass im Feminismus wie im Mainstream die Frauen noch vor den Kindern kommen. Zum Beispiel Antje Schrupp: Für sie haben nur die Interessen der Frau Berechtigung, denen sich das Kind bis in den Tod oder dem Weggeben in fremde Hände anzupassen hat:

Stattdessen müssen wir sagen: Du kannst abtreiben, das ist nicht sozial stigmatisiert. Du kannst auch das Kind bekommen und allein oder mit anderen Leuten großziehen. Es gibt dafür gesellschaftliche Unterstützung, du stürzt dadurch nicht in Armut. Oder du kannst das Kind zur Adoption freigeben, und auch dann erfolgt keine Stigmatisierung. Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären.

Crumar: Ansprüche an Männer: „Opfere dich!“

[Kontext: Es wird feige oder heldenhafte Männlichkeit erörtert, was im Anspruch mündet, dass sich Männer für Frauen zu opfern hätten, z.B. so wie auf der Titanic]

Crumar:

Dazu ein paar Kommentare, weil sie hier notwendig sind.
Diesen Zusammenhang: „80 Prozent der Männer mit dem Schiff untergegangen sind, überlebten 52 Prozent der Kinder und 74 Prozent der Frauen. Nicht jeder Mann auf der Titanic war ein Held, aber die soziale Norm war, Frauen und Kindern vor den Männern die Rettungsboote zu überlassen.“ hatte m.E. als erster Arne Hoffmann in „Sind Frauen bessere Menschen?“ aufgezeigt, während vorher besonders das Problem der soziale Klasse herausgestellt worden ist.

Diesen Altruismus zu „dekonstruieren“ hatte sich eine (verlogene) schwedische Studie vorgenommen, denn männlicher Altruismus verträgt sich schlecht mit männlichen Privilegien und dem „Patriarchat“.

Hier gilt es, das ranking genau aufzuzeigen. Die Überlebenden nach bester Wahrscheinlichkeit:
1. Frauen 74%
2. Kinder 52%
3. Männer 20%

Nicht überlebt haben ein Viertel der Frauen, die Hälfte der Kinder und über drei Viertel aller Männer. Die Kategorie „Frauen und Kinder“ existiert nicht, das besonders lebenswerte Leben heißt schlicht: Frauen. „Kinder“ werden nicht nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Merkwürdig, oder?
Verzichtbar: Männer.

Nachdem er vorher die gute „soziale Norm“ skizziert hat, sich als Mann nämlich aufzuopfern, wird der Sinn des folgenden Satzes deutlicher, weil implizit einem Geschlecht zugewiesen: „Eine Frau hatte sich die Beine gebrochen und flehte man möge ihr eine Rettungsweste geben – aber es war das Gesetz des Dschungels.“
Da steht demzufolge als Subtext, sie flehte, Mann möge ihr eine Rettungsweste geben.
Frauen sind befreit davon, nicht den „Gesetzen des Dschungels“ zu folgen.
Es ist tatsächlich eine totale Entschuldung weiblichen Verhaltens und eine Anklage explizit gegen Männer, als wären Frauen abwesend und per se unverantwortlich.

Er schreibt: „Ein anderer Augenzeuge beschreibt, wie er „über weinende Kinder stieg“, um zu den Rettungsbooten zu gelangen.“ – anscheinend gab es keine Augenzeuginnen und merkwürdigerweise trifft das bekannte „Frauen und ihre Kinder“ hier nicht zu.
Wo sind eigentlich die Mütter dieser Kinder?

Dann liest sich auch dieser Satz völlig anders: „Von den 1051 Passagieren überlebten 139 – darunter keine einzige Frau unter 15 oder über 65. Nur fünf Prozent aller Frauen überlebten, während es bei den jungen Männern über 40 Prozent waren.“
How dare they! Männern wird das eigene überleben zum Vorwurf gemacht.

Für den Sachverhalt gibt es eine einfache Erklärung, bestehend aus zwei Teilen:
1. Wer in der Nacht auf einer sinkenden Fähre am a. schnellsten und b. in die richtige Richtung läuft, der hat die höchsten Überlebenschancen.
Welches Geschlecht wird bei Geschwindigkeit und Orientierung bessere Karten haben?
2. Wer bei Eiseskälte ins Meer springt, hat nicht etwa mit Körperfett einen Vorteil, sondern mit Muskelmasse, denn Kältezittern hat die Aufgabe, durch Muskelaktivität Wärme zu produzieren.
Welches Geschlecht hat in Sachen Muskelausstattung die besseren Karten?
Rationale Erklärung der höheren Überlebenswahrscheinlichkeit von Männern abgeschlossen.

Das hier: „Nur fünf Prozent aller Frauen überlebten, während es bei den jungen Männern über 40 Prozent waren.“ ist tatsächlich der biologische Naturzustand.
Nur die „soziale Norm“ von „Männlichkeit“ als Selbstaufopferung produziert andere Ergebnisse.
Wenn er schreibt, es existiere eine „Krise der Männlichkeit“ und diese könne sich „nicht mehr in gesunden Bahnen entwickeln“, welche Definition von „Gesundheit“ legt dieser denn zugrunde und für wen soll sie gelten?

Da wird er am Schluss deutlich: „Vielleicht spricht hier der (noch nicht ganz so) alte weiße Mann in mir, aber ich bevorzuge eine Gesellschaft mit den Normen der Titanic und nicht jenen der MV Estonia – und ich glaube den meisten Frauen geht es ähnlich.“

Das ist für ihn die „Idee einer positiven Männlichkeit“ – Selbstaufopferung, Selbstbetrug und Totalentschuldung jedes noch so erbärmlichen weiblichen Verhaltens sowie die Idee, dass man von diesem Geschlecht gar nichts, vom männlichen Geschlecht alles zu erwarten habe.
Benevolenter Sexismus in Reinform für Frauen, malevolenter für Männer.

Das Geschwätz „in den westlichen Gesellschaften (sei) vor allem toxische Maskulinität das Kernproblem“ verfolgt uns seit über zweihundert Jahren (Kucklick hat uns aufgeklärt) – nicht die Gesellschaft hat ein Problem, sondern der Mann ist eins.

Selbstverständlich hat er sowohl hinzunehmen, als Mann das personifizierte Übel der Welt zu sein, als auch, jederzeit sein Leben für eine Gesellschaft zu opfern, welche ihn dämonisiert, seine Benachteiligung ignoriert und dessen allgemeiner Zustand (speziell die Gesundheit) dieser Gesellschaft am Arsch vorbei geht. Wer so – nämlich im gemeinten Sinn – die „Idee einer positiven Männlichkeit“ artikuliert, dem wird die komplette Absurdität von der „Idee einer positiven Männlichkeit“ bewusst.

Dieser „Idee einer positiven Männlichkeit“ hiermit meinen höchstpersönlichen Stinkefinger gezeigt.

Von Frauenquoten für Vorstände und Obdachlosen

Frauen haben es sowohl in Politik als auch Wirtschaft leichter, Führungspositionen zu besetzen, selbst wenn sich nicht qualifiziert sind. Und wie sieht die Politik aus? Die gendergerechte Politik?

Nun:

Dieselbe Lambrecht, die jetzt erklärt:

„Mit unserem Gesetz muss künftig ab vier Vorstandsmitgliedern mindestens eine Frau am Tisch sitzen“

Eine Frauenquote also. Ist das nicht schön? Ist das nicht beruhigend, wie ausgewogen und gerecht geschlechtergerechte Politik betrieben wird?

Weiterlesen: Mein Problem mit Frauen in der Politik.

Warum man Männer nicht ungerecht behandeln kann: Feinbild Mann und die Logik des Geschlechterkriegs

Er hat es verdient!

Die Kriegsgewinnlerin glaubt nicht daran, dass es einen Geschlechterkrieg gibt. Kriegsgewinnlerin deshalb, da sie den Krieg vorantreiben darf aus einer exklusiven Position heraus, in der sie noch dafür bezahlt wird. Es gibt umgekehrt keine solche Stellung in einem Leitmedium, in dem ein Autor über die Rape-Culture als „großes Versprechen“ sinnieren dürfte mit dem Bedauern, dass es sie nicht gibt.

Die Logik des Geschlechterkriegs zeigt sich in erster Linie daran, dass man einen Mann nicht ungerecht behandeln kann. Denn der ist der Feind im Krieg, der wird einfach bekämpft.

Zum Beispiel Väterrechte. Die gibt es bekanntlich nicht. Frauen an der Macht wie eine Antje Schrupp oder Christine Lambrecht verfolgen eine Politik der vollkommenen Entrechtung der Väter. In der Logik des Geschlechterkrieges sind Väter immer der Feind, man kann ihnen also nicht Unrecht tun, vielmehr ist die Auslöschung des Vaters das erklärte Ziel der Matriarchen. Deshalb denken Feministen keine Sekunde darüber nach, dass es vielleicht Konstellationen gibt, in denen es für die Kinder besser wäre, wenn sie zum Vater kommen. Stattdessen werden Unmenschen, die zur sytematischen Väterentsorgung anleiten, mit Steuermitteln gefördert, während Vereine, die die beste Lösung für alle Beteiligten anstreben, von Förderung ausgeschlossen bleiben. Niemals der Gedanke: „Vielleicht liebt das Kind seinen Vater und leidet unter der Trennung“. Oder „Er ist ein guter Vater, das hat er nicht verdient“. Es wird im konkreten Fall nicht danach entschieden, was das beste für die Kinder ist sondern nach Gruppenzugehörigkeit der Betroffenen. Es gibt keinen guten Vater, wenn die Mutter entscheidet, ihr Eigentum für sich allein zu beanspruchen; wenn sie mit einem Partner auf Augenhöhe nicht klarkommt sondern Allmacht ausüben will über ein Kind, das sich nicht wehren kann. Kindeswohl wird mit Mutterwillen gleichgesetzt. Wenn es aber auch nur ansatzweise um das Kindeswohl ginge, hätte man schon vor Jahrzehnten das Alleinerziehendendrama, in welchem sich die Mutter ihr selbstsüchtiges Lebensmodell durch einen Unterhaltssklaven finanzieren lässt, beendet, da alle Erfahrungen deutlich machen: Es schadet Kindern. Längst ist klar, dass es für Kinder das beste ist, wenn ihnen bei einer Trennung beide Elternteile erhalten bleiben. Allerdings müsste man dafür die Allmacht der Mutter beschneiden und das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Sexisten wie Schrupp oder Lambrecht ist es egal, ob die Mutter eine gewalttätige Säuferin ist, unter der die Kinder massiv zu leiden haben und für’s Leben geschädigt werden: Im Geschlechterkrieg geht Mutterwillen immer vor Kindeswohl. Im Geschlechterkrieg kann man Vätern nicht Unrecht tun, das ist gar nicht die Perspektive, vielmehr ist er der Feind im Krieg – ein Soldat, der abdrückt, fragt sich ja auch nicht, ob dem gegnerischen Kombattanten Unrecht tut.

Ein weiteres Thema ist Falschbeschuldigung. Eine Feministin, die dazu anleitet einen Mann mit ihrer Hilfe zu vernichten, stellt sich auch nicht die Frage, ob sie damit einem Mann großes Unrecht antut, dass er als Unschuldiger darunter zu leiden hätte. Er ist der Feind, das Schwein: Auch wenn er sie nicht vergewaltigt hat, hat er es dennoch verdient, wenn eine Frau entscheidet, ihn fälschlich zu bezichtigen – irgendetwas wird er sich schon schuldig gemacht haben, der Beweis: Er hat eine Frau verärgert, also ist er schuldig und zu Recht wird er vernichtet. Im Krieg ist der Feind nicht unschuldig, schon allein die Frage nach Schuld und Unschuld macht also in dem Kontext einfach keinen Sinn, es sind die falschen Kategorien, über die Geschlechterbeziehung zu denken, er ist qua Geschlecht schuldig und deshalb wird er mit allen greifbaren Mitteln bekämpft.

Verdient!

Oder der Tyrannenmord. Wenn ein Mann eine Frau tötet, dann ist das ein Verbrechen. Im umgekehrten Fall hat sie sich lediglich gewehrt. Er habe sie über die Jahre misshandelt so dass sie sich nicht anders zu helfen wusste. Schon jetzt ist es so, dass Täterinnen weniger hart bestraft werden, und Männer ganz besonders hart, wenn ihr Opfer eine Vertreterin der höherwertigen Menschen ist. Mit dem Prinzip der Tyrannentötung will man durchsetzen, dass die Frau einfach nur die richtigen Stichworte vor Gericht nennen muss, um als das eigentliche Opfer freigesprochen (letzter Absatz) zu werden. Auch hier ist nach der Logik der Geschlechterkrieger ein Missbrauch natürlich ausgeschlossen – der Mann hat es verdient, jeder Mann.

 

Ein Mann muss sterben, weil er ein Mann ist.

Ganz dieser Logik des Krieges – des totalen Krieges mit der Auslöschung der Männer – verschrieben ist das SCUM Manifesto, das von Feministen gut gelaunt gelesen wird – eine Distanzierung davon gibt es nicht. Sollte es mal zu Kritik daran kommen, heißt es einfach, es wäre Satire. Der Text lässt aber nicht erkennen, dass er satirisch gemeint wäre, er ist die Ausgeburt reinen Männerhasses. Wenn der Text eine Satire wäre, dann eine, die den Feminismus als Herrenmenschenideologie entlarvt mit Frauen als Ariern und Männern als Untermenschen. Und das hat Konsequenzen. Sicherlich ist bereits mancher Mann gestorben, da ihm unter dem direkten oder indirekten Einfluss dieser Lektüre sein Lebensrecht abgesprochen wurde, der Hass gegen ihn geschürt wurde. Aber es muss gar nicht mal bis zum Mord kommen. Hier liest die Frau vergnügt, dass Männer lebensunwerte Kreaturen sind, dort unterstützt sie eine Kultur der Männerentrechtung, die Väter entsorgt, Männer unschuldig in den Knast befördert oder den Mord an ihnen als gerechtfertigt hinnimmt. Denn: Man kann Männern gar nicht Unrecht tun. Sie sind Schweine, Vergewaltiger, und das ist alles, was sie sind, weshalb tote Männer auch unter Bundestagsabgeordneten ein Anlass zu fröhlichem Gelächter sind.

Weiterlesen: Die Verfolgung der Mannes.

Frauenförderung als Heilmittel gegen das „Patriarchat“

Es gibt in Deutschland keinen Verein, der ausschließlich Männern hilft und mit Steuermittel gefördert wird, während der letzte Dreck, der Väter vernichtet und Kindern Schäden zufügt großzügig für ihre bestialische Arbeit bedacht werden. Jüngst wurde dem Verein soziale Inklusion die Förderung verweigert, da irgendwie für Männer – nur dass dieser anders als Frauenvereine umgekehrt keine Mutterausgrenzung verfolgt, sondern Win-Win-Lösungen für alle Beteiligten anstrebt: Kindern, Vätern, Müttern.

Was die Förderung angeht, hat Stadtfuchs eine kleine Liste angelegt, und darunter schreibt eine Feministin, all das sei das Heilmittel gegen das „Patriarchat“. Man darf also festhalten: Das „Patriarchat“ schädigt Frauen, weshalb Millionen von Fördergeldern an Vereine und Stiftungen gehen, die allein Frauen nutzen.

Nun, in Saudi Arabien haben es Schwule schwer, sie werden schon mal hingerichtet. Deswegen gibt der dortige Staat viel Geld aus, um Schwulen zu helfen.

Die Südstaaten hielten mal Sklaven. Das war schlimm für die Schwarzen. Deswegen wurden beträchtliche Steuermittel aufgewendet, um ihnen beizustehen.

Genauso also, wie das bei uns im „Patriarchat“ der Fall ist.

Aber es gibt noch einen weiteren Logikfehler: Wenn Notlagen mit geschlechtlicher Schlagseite der Grund für Nur-für-Frauen-Förderung wäre, müsste es genauso Nur-für-Männer-Hilfe geben (die ich ablehne, es soll niemand ausgegrenzt werden). Denn Notlagen beim Mann gibt es viele, und es wäre bei getauschten Geschlechtern eine Selbstverständlichkeit, dass a) darüber berichtet würde und b) die Misstände angegangen würden. Dass das nicht passiert, liegt daran, dass wir nicht in einem „Patriarchat“ sondern einem heimlichen Matriarchat leben.

Kurzer Kommentar zur Istanbul-Konvention

Renton:

Die Berichterstattung in der Tagesschau heute war auch wieder zum Kotzen. „Fast jeden Tag wird in der Türkei eine Frau getötet“ – schönen Dank auch, auch ohne nachzusehen weiß ich, dass in der Türkei nicht nur fast, sondern jeden Tag ein Mann getötet wird, wahrscheinlich mehr als einer. Aber sind ja nur Männer, solange noch eine Frau getötet wird, ist das wichtiger als 1000 tote Männer.

Ich bin auch gegen die Istanbul-Konvention. Nicht, weil ich ihre Ziele nicht teile, sondern weil sie in ihrer Beschränkung auf Frauen ein ekelhaftes, sexistisches Machwerk ist.

Schutz für alle – oder keinen!

Auf Genderama:

Aus aktuellem Anlass habe ich mir die sogenannte Istanbul-Konvention durchgelesen.

Im ganzen Dokument zentral ist der Begriff: „geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen“, der folgendermassen definiert ist: „… .bezeichnet eine Form von Gewalt, die gegen eine Frau gerichtet ist, weil sie eine Frau ist, oder die Frauen unverhältnismäßig stark betrifft“. Um es noch etwas genauer auszudrücken, heisst dann es in den Erläuterungen weiter: „Mit anderen Worten bezieht sich der Begriff geschlechtsspezifische Gewalt auf jeden einer Frau widerfahrenen Schaden“ (Erläuterung 44).

Unter geschlechtsspezifischer Gewalt fällt auch sexuelle Belästigung, die „Gegenstand einer strafrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Sanktion sein muss“ (Erläuterungen 207.). Als sexuelle Belästigung gelten auch „Mimik, Gesten“ und „Scherze“ (Erläuterungen 208.).

Die Türkei ist bekanntlich soeben aus dem Abkommen ausgetreten. Unter dem Protest von Aktivistinnen, Medien und Politik. 45 Staaten haben bisher den völkerrechtlich verbindlichen Vertrag unterzeichnet und sind deshalb verpflichtet Ihre Gesetze anzupassen.

Männer können sich also darauf einstellen, dass in Zukunft praktisch jede Interaktion mit einer Frau nach deren Gutdünken als geschlechtsspezifische Gewalt ausgelegt werden kann. Bereits ein missglückter Witz oder ein unerwünschtes Ansprechen einer Frau stellt einen Straftatbestand dar. Im Sinne einer geschlechtsspezifischen Rechtssetzung und Rechtsprechung gilt dies aber ausdrücklich nur einseitig, wenn eine Frau betroffen ist. Zur Sicherheit wird gleich auch noch erklärt, dass dies keine Diskriminierung von Männern darstellt.

Außer den rechtlichen Verpflichtungen, müssen die Staaten ein ganzes Bündel an weitreichenden und praktisch alle Lebensbereiche berührende Massnahmen umsetzen. Im 122seitigen Dokument finden sich deshalb noch viele Perlen. Sie könnten vermutlich ein Buch darüber schreiben.

Eine Expertengruppe überwacht, ob das Abkommen von den Vertragsstaaten eingehalten wird und hat hierfür weitreichende Kompetenzen. In Artikel 66 heisst es dazu: „bei der Zusammensetzung ist auf eine Ausgewogenheit bei der Vertretung der Geschlechter … zu achten“. In den Erläuterungen wird die Wichtigkeit einer paritätischen Besetzung noch einmal betont. Anhand der Fotos und Vornamen beurteilt, liegt das Geschlechterverhältnis des Gremiums aber tatsächlich bei 12:3. Es ist sicher nicht schwierig zu erraten, zu wessen Gunsten.

Zum Schluss überrasche ich Sie sicher nicht, wenn ich sage, dass ich in Wirklichkeit gar nicht „Marco Hübner“ heiße. Ich erspare mir eine Begründung, da Sie sich damit besser auskennen.


Zum Thema: Häusliche Gewalt.

 

Repressionen gegen freie Männer und Stand der Meinungsfreiheit

Auf den Seiten des Männermagazins wird anlässlich des Neustarts berichtet, welche Probleme es mit sich bringen kann, kein Blatt vor den Mund zu nehmen:

[…]

Die Angriffe hat auch der Männermagazinmacher erlebt. Es gab Klagen vor Gericht, weil manchen Damen einige Inhalte nicht gefallen haben. Sie fuhren große Siege ein und bekamen viel Geld zugesprochen. Leider war unser Unterhaltspreller schon vorher pleite und so wurden aus dem Geldsegen nur weitere uneinbringliche Schulden plus viel Amüsement. Andere Blogger trifft man damit aber empfindlich. Wer ein braves bürgerliches Leben lebt, pfändbar und aberntbar ist, wird unter Umständen plötzlich sehr viel Geld los, nicht nur für irgendeinen Fantasie-Schadenersatz, sondern auch für die Anwalts- und Verfahrenskosten. Die Juristerei ist eine Tretmine und viele der eifrigen Ankläger tragen null Risiko, weil sie nicht privat klagen, sondern eine Organisation klagen lassen. So wie es dem bekannten Blogger Hadmut Danisch öfter passiert ist, der von Rundfunkanstalten verklagt wurde, denen seine Beiträge nicht passten. Deren Vertreter kassieren keinen Euro weniger Gehalt, wenn sie Gerichtsverfahren verlieren – der Gebührenzahler hat dafür geradezustehen. Dann gibt es noch technische Angriffe. Gegen das Männermagazin gab es einen DDOS-Angriff, es wurde ferner versucht, einen Webhoster zur Kündigung zu bewegen, die Videos auf Videoplattformen beseitigen zu lassen.

Trauriger Standard mit immer neuen Höchstständen wurde auch das persönliche Auslöschungsprinzip. Es ist einfach. „Gefällt mir deine Meinung nicht, lösche ich dich aus, stelle dich an den Pranger“. Ich gebe dir keine Aufträge, sorge dafür, dass dir alles versagt und entzogen wird, was in meiner Macht steht, schwärze dich beim Arbeitgeber an, bei deinem Vermieter, in deiner Lieblingskneipe und fordere alle auf, sich von dir zu distanzieren. Wie sehr dies dem Vorgehen gegen als minderwertig bezeichnete Gruppen in dunkler deutscher Vergangenheit ähnelt, ist diesen meinungshassenden Kleindenunzianten egal. Die Schere ist heute sogar in vielen Durchschnittsmensch-Köpfen bereits fest verankert, was in Kombination mit den Werkzeugen Googles fatale Folgen hat. Da will beispielsweise jemand einen neuen Gartenzaun um sein Privatanwesen ziehen lassen und sucht im Internet nach Gartenbaufirmen. Er sucht nach dem Namen einer Firma, die er von einem Werbeschild am Straßenrand kennt. Er findet die Firma. Und auch Links zu anderen Aktivitäten des Firmeninhabers, harmlos, frei, aber eben nicht mit einer „Haltung“ kompatibel, die sich der Privatanwesenbesitzer von der Menschheit gerne wünscht. Auftrag nicht erteilt, auch wenn die Arbeit der Gartenbaufirma nachweislich gut ist. So läuft das heute massenhaft und so manche Leute, die sich mit Klarnamen im Internet bewegen, wundern sich über unerklärliche Umsatzeinbußen. Wer die Wahrheit sagt, braucht nicht nur ein schnelles Pferd, sondern muss auch wirtschaftlich wie menschlich völlig unangreifbar sein. Unmöglich in der heutigen Welt. Auch unserem Männermagazingründer wird das passiert sein, er hat es überlebt, aber wenn man die Einbußen der Firma einrechnet, bei der er angestellt ist, dann war das Männermagazin eine sehr teure Angelegenheit, viel teurer als nur die Hostingkosten und die Arbeitszeit für Betrieb und Artikel. Das ist auch der Grund, wieso ich und fast jeder andere seine Aktivitäten nicht mit seinem wahren Namen und einer Adresse verbindet und wieso ich mit wenigen begründeten Ausnahmen lieber keine echten Namen von anderen Bloggern nenne. Auch wer unter seinem Namen Meinungen äußert, will vielleicht später einmal wieder mehr Ruhe. Wurde er aber früher von Dritten genannt und können deren Äußerungen nicht gelöscht werden, dann kehrt diese Ruhe nie mehr ein. Fazit: Bloggen außerhalb des Meinungskorridors ist extrem teuer und oft selbstzerstörerisch. So verstärkt sich der Meinungskorridor stetig selbst und die Abstürze werden immer heftiger, wenn man ihn überschreitet.