Archiv der Kategorie: Feminat

Beweis: Die vaterlose Gesellschaft

Ein Kommentar zu schön, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Die LINKE hat im Februar einen Antrag zu „reproduktiver Gerechtigkeit“ in den Bundestag eingebracht. Dieser Antrag verfolgt unter anderem das Ziel, die Reproduktion der Menschen ohne beteiligte Männer möglich zu machen und so Kinder ohne Väter zu schaffen. Es steht nicht so explizit drin, ist aber die Konsequenz.

Zusammengefasst sind die Forderungen:

Das Recht auf künstliche Befruchtung mit anonymen Spendersamen für alle Menschen mit ungewollter Kinderlosigkeit und deren Finanzierung durch die gesetzliche Krankenkasse.
Dieses geforderte Recht kann nur für die gemeint sein, die wir gemeinhin als Frauen bezeichnen. Denn meiner Kenntnis nach ist es bisher noch nicht gelungen, Menschen anders herzustellen. Die LINKE nennt das „gebärfähige Körper, in der überwiegenden Mehrzahl Frauenkörper“.

Die Abschaffung der biologischen Eltern als primäre Eltern und die Abschaffung der Vaterschaft.
Dazu schreibt die LINKE:

Es sind nicht immer nur die biologischen Eltern, die wichtige Bezugspersonen für Kinder sind, und die Festschreibung, dass Eltern immer nur zwei Personen sein müssen, hat angesichts sich wandelnder Beziehungsmuster und Lebensweisen immer weniger Sinn.

Hier blitzt das künftige Leitbild von der Solomutter oder der Regenbogenfamilie unter Leitung der Frauen durch.

Die komplette Legalisierung des Schwangerschaftsabbruches bis hin zur Last-Minute-Tötung im Geburtskanal.
Diese Abtreibung soll nur auf Wunsch derer erfolgen dürfen, die das Kind in sich tragen, formerly known as Frauen. Altes Thema.

Die LINKE fordert also vom Bundestag…

das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, das Recht, selbst zu entscheiden, ob ein Mensch ein Kind bekommt oder nicht, sowie das Recht auf ein gutes und sicheres Leben mit Kindern zum Regierungsziel zu erklären und reproduktive Gerechtigkeit umzusetzen

Was nirgends erklärt wird: Wie soll das ablaufen, wenn ein Mann entscheidet, ein Kind zu bekommen, aber keine Frau hat, die ihm eines macht? Hat er dann einfach Pech und kein Recht auf Reproduktion? Oder kriegt er eine Gebärmaschine, so wie die Frau anonymen Spendersamen?

Ich frage mich grundsätzlich bei dem Antrag, was da unter „Menschen“ gerechnet wird. Männer offenbar nicht.

Abschließend Frau(?) Möhring von der LINKEN:

Die Linke will reproduktive Gerechtigkeit für alle. Es geht uns also um weit mehr als um die Durchsetzung individueller Interessen. Wir wollen, dass die reproduktive Gerechtigkeit als politisches Ziel verankert wird und politisches Handeln sich damit an dem folgenden Dreiklang orientiert: erstens dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen, zweitens dem Recht, dass jede Person selbst entscheiden kann, ob sie ein Kind bekommt oder nicht, und drittens dem Recht auf ein gutes Leben mit Kindern, also auf ein materiell abgesichertes Leben in Würde und Sicherheit mit Kindern, die der Gesellschaft willkommen sind.
(Beifall bei der LINKEN sowie bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)

http://www.cornelia-moehring.de/fuer-das-leben-koerperliche-und-sexuelle-selbstbestimmung-sichern/

Die AfD hat den Antrag im Bundestag kommentiert, aber mit einer etwas anderen Akzentuierung. (Obacht: Hinter dem Link lauert Beatrix von Storch)

Mein Problem mit Frauen in der Politik

Mein Problem: Frauen machen Frauenpolitik. Das ging schon damit los, dass eine Mutter des Grundgesetzes mit erpresserischen Methoden durchsetzte, dass nur von Gleichberechtigung der Frau die Rede ist, aber nicht von Gleichverpflichtung.

Frauen machen Frauenpolitik, sei es in der SPD oder CDU, aber Männer machen keine Männerpolitik. Wo ist der männliche Politiker, der stolz erklärt, was er für Männer zu tun gedenkt? Und da gibt es einige Baustellen. Wenn die feministische Unterstellung, Männer würden für Männer parteilich sein, wahr wäre, würde man diese Probleme angehen. Aber das passiert ums Verrecken nicht. Umgekehrt scheint sich nahezu jede Frau, die in der Politik unterwegs ist, als Feministin zu verstehen. Eine Frauenministerin hat kein Problem damit, Väter als Unterhaltssklaven zu entrechten, zuzulassen, dass sie aus dem Leben des Eigentums der Alleinmächtigen ausgelöscht werden, gleichzeitig aber Frauenquoten für die Müllabfuhr Vorstände vorzuschreiben. Politikerinnen lassen sich über Männer als Schweine aus, während die Karriere jedes männlichen Politikers, der so hasserfüllt über Frauen reden würde, beendet wäre.

Jetzt könnte man natürlich einwenden, dass diese Verhältnisse nur die Umkehr der früheren sei. Schließlich sei Politik früher eine reine Männerveranstaltung gewesen. Dazu lässt sich sagen:

Männer kümmern sich um Frauen. Frauen nicht um Männer.

Das führt u.a. dazu, dass Männer für Frauen arbeiten, was dazu führt, dass Frauen weniger arbeiten, was dazu führt, dass sie weniger verdienen und seltener Chefs sind – das ist der Grund, warum in Chefetagen „weiße Männer“ dominieren, wie es Rassisten und Sexisten ausdrücken.

Männern aber würde es nicht einfallen, eine Gesellschaft so zu strukturieren, dass Frauen obdachlos unter der Brücke krepieren, sich das Leben nehmen, von ihren Kindern getrennt werden, oder dass ihnen bereits in der Schule das ganze Leben versaut wird, wie es in unserer Gesellschaft, in der Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen, sie also die Macht innehaben, der Fall ist. Auch war der Mann in seiner Rollenfreiheit eingeschränkt, ihm wurde abverlangt, die Frau und ihre Kinder zu versorgen, wobei man bedenken muss, dass Arbeit eben nicht „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeutet, wovon Feministen ständig faseln, sondern Mühsal, Entbehrung und Leid; Mühsal, von der Frauen profitieren.

Die Frage ist natürlich, wie die Lösung zu dem Problem der Frauenpolitik, wie sie sowohl von männlichen Politikern wie Politikerinnen betrieben wird, aussehen könnte, schließlich kann man Frauen schlecht das passive Wahlrecht entziehen. Alles, was man tun kann, ist Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Männer nicht mehr wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Viel gewonnen wäre auch, wenn männliche Politiker sich als eine Gruppe begreifen würden, deren Interessen gewahrt werden müssen: Stell dir vor, es wäre Geschlechterkrieg und die Männer gingen hin.

Dieser Kommentar wurde unter dem Artikel „Männer, habt ihr Angst, wenn Frauen sich vernetzen?“ auf „Jetzt“ eingestellt.

Zwei Aktionen des Bundesministeriums für alle außer Männer

Zuerst sabotierte das im Titel genannte Ministerium Forschung, derzufolge es für Trennungskinder das Beste ist, wenn ihnen nach einer Trennung beide Eltern erhalten bleiben.

Jetzt hält es Finanzmittel für das Forum Soziale Inklusion zurück, die vom Parlament bewilligt wurden, eine Folge all der Lügen, die hier richtiggestellt werden. Viel Geld für sozialschädliche Initiativen, nix für Männer. Solche Zuweisung von Förderung entscheidet maßgeblich, wie sich die Gesellschaft entwickelt.

Der Dreck, der sonst so gefördert wird, die Fraueninitiativen, vermehren das Leid in der Gesellschaft. Der VaMV bspw. betreibt eine konsequente Politik der Vaterausgrenzung, was zu großer Not sowohl unter Kindern als auch Vätern führt. Ok, die Väter können wir mal beiseite lassen, die interessieren nicht, aber es ist doch bemerkenswert, dass die selbstsüchtigen Wünsche der Mütter noch vor den Kindern kommen. Als ein Paradebeispiel kann man Antje Schrupp anführen. Die schreibt über all die vielfältigen Möglichkeiten, die einer Mutter mit ihrem Eigentum offenstehen:

Stattdessen müssen wir sagen: Du kannst abtreiben, das ist nicht sozial stigmatisiert. Du kannst auch das Kind bekommen und allein oder mit anderen Leuten großziehen. Es gibt dafür gesellschaftliche Unterstützung, du stürzt dadurch nicht in Armut. Oder du kannst das Kind zur Adoption freigeben, und auch dann erfolgt keine Stigmatisierung. Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären.

Das Kind ist aus Sicht von Feministen und Frauenministerinnen kein menschliches Lebewesen mit Rechten, aus denen sich Pflichten für Mütter, Väter und Gesellschaft ergeben, stattdessen kann die Frau damit tun und lassen was sie will, ihre Interessen kommen noch vor den Interessen der Kinder, und keine Frau weit und breit, die das anprangert (Männer dürfen bei Frauenthemen ja nicht mitreden).

Jeder, der kein Sexist ist, sieht glasklar, ohne dass dazu eine Studie notwendig wäre, dass der Vater seine Kinder genauso wie die Mutter liebt. Weiterhin ist klar, dass er von seinen Kindern genauso geliebt wird, wie sie ihre Mutter lieben. Weiterhin ist dem Antisexisten klar, dass es für Kinder das Beste ist, wenn auch nach der Trennung beide Elternteile weiterhin eine tragende, verlässliche Beziehung mit ihren Kindern führen können. Die Vaterentsorgung hat katastrophale Konsequenzen für Kinder, sie ist manchmal geradezu tödlich. Sowas geht von Frauenvereinen aus, demgegenüber steht die Politik des Forums soziale Inklusion, diese grenzt Mütter nicht aus, so wie Frauenlobbyisten ganz selbstverständlich Väter ausgrenzen; das Forum sucht nach den besten Lösungen für alle Beteiligten. Es steht für Humanität, Fraueninitiativen für geschlechteraparthe Monströsität.

Studien sabotieren, Förderung zurückhalten, die Welt zu einem schlechteren Ort machen, so sieht Frauenpolitik aus, so trampelt man über die Leichen von Kindern und Männern.

Alltäglicher Sex wird strafbar

In Schweden und seit neuestem auch in Dänemark und in abgeschwächter Form auch in Deutschland ist Sex so, wie ihn die Mehrheit der Bevölkerung alltäglich praktiziert – mit nonverbaler Zustimmung – strafbar.

Dass nun der Sex und die Zustimmung mit einer App dokumentiert werden soll, ist so ein Fall, bei dem die Realität die Satire überholt. Besonders in Männerrechtskreisen machte man sich schon vor Jahren darüber lustig, dass zum Sex wohl bald ein notariell beglaubigter Vertrag nötig sei und dass die Anwälte mit im Bett liegen. Jetzt ist es real.

Es zeigt, dass Slogans wie „Das Private ist politisch“ ernst genommen werden sollten – denn dann ist das Private zerstört. Dann gibt es keine Privatsphäre mehr. Der Staat regiert im Auftrag der Feministen bis ins Schlafzimmer hinein und schreibt totalitär vor, wie eine der intimsten Betätigungen zwischen den Menschen abzulaufen hat. Besonders auf die Spitze getrieben wird das sogenannte Konsensprinzip an den Universitäten der USA. Dort reicht noch nicht mal ein einfaches „Ja“ als Antwort, jede sexuelle Handlung muss abgefragt und einzeln genehmigt werden, wobei auch hier ein „Ja“ nicht ausreicht, sie muss in der Antwort benannt werden: „Darf ich deine Brüste streicheln?“ – „Ja, Du darfst meine Brüste streicheln.“

Für einen Mann wird Sex mit einer Frau zu einem unkalkulierbaren Risiko, diese Gesetze entfremden die Geschlechter. Selbst wenn eine Frau Lust auf z.B. Küssen hat, so hat sie es wahrscheinlich nicht mehr, wenn sie gefragt wird, ob er sie küssen darf, das ist nicht nur meine Erfahrung. Sex, sowieso schon eine Herausforderung, wird damit noch mal komplizierter. Allerdings ist Feministen ein Auseinanderdriften der Geschlechter nur Recht. Ihnen ist es lieber, wenn eine Frau allein bleibt, als dass sie sich einem Vertreter des Klassenfeindes verbunden fühlt: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad.“

Matriarchate und Amazonenreiche

Und Männer haben’s zu zahlen…

 

Es gab nie Amazonenreiche außer in der Mythologie von Männern, griechischen, die von der Vorstellung kampfstarker Kriegerinnen fasziniert waren. Umso mehr aber sich der griechische Horizont ausbreitete, umso weiter rückte das Amazonenreich in weite Ferne.

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Es sticht sofort ins Auge, welch akkurates, spitzwinklige Dreieck der gestreckter Arm mit dem Pfeil bildet.

Amazonen pflanzten sich fort, indem sie Männer aufsuchten und sich von ihnen schwängern ließen. War der Nachwuchs männlich, ging er an den Vater. War er weiblich, wurde aus ihm eine Amazone. Amazonen galten als große Kämpferinnen, weshalb es für Männer auch keine Schande war, gegen sie zu kämpfen und sie zu töten. So konnte der antike Held Herkules gegen diese Frauen kämpfen ohne dass ihm dies die Ehre kostete. Amazonen versorgten sich selbst. So wie sie ihre kriegerischen Konflikte selbst regelten, so bauten sie auch ihre Wohnstätten selbst und betrieben Landwirtschaft ganz ohne männliche Muskelkraft.

Und hier unterscheiden sie sich von den Matriarchaten. In Matriarchaten leben Männer und Frauen zusammen. Allerdings genießen die Männer dort keine Rechte als Vater, während sie aber zugleich mit ihrer Arbeit die ganze Gesellschaft unterhalten. Es handelt sich also um eine parasitäre Gesellschaftsform. Zeitgenössische Vertreterinnen solch eines parasitären Feminismus‘ sind zum Beispiel Gabriele Uhlmann oder Antje Schrupp. Letztere will Väter entrechten und alleinmächtige Mütter über Steuern finanzieren. Der Mann hätte also keine väterlichen Rechte, wäre aber als Steuerzahler dazu gezwungen, die selbstsüchtigen Lebensmodelle Alleinmächtiger zu finanzieren. Hätte Schrupp Anstand, sie würde Frauen ihr Vorrecht zumindest selbst finanzieren lassen – über eine Frauensteuer. Tatsächlich leben wir ja bereits in matriarchalen Verhältnissen. Mütter können den Vater aus der Familie entfernen, so „Selbstverwirklichung“ betreiben und sich diesen egoistischen Lebensentwurf von einem Unterhaltssklaven finanzieren lassen.

Mit Amazonen kann ich leben. Mit Matriarchinnen nicht.

„Beweis“ über Mansplaining und das real existierende Matriarchat

Ein Kommentar, zu kostbar, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Diese Umwidmung wird besonders deutlich beim so genannten Mansplaining.

Wenn du Baby bist, dann erklärt dir die Mutter, wann du Bäuerchen machen sollst. Bist du im Kindergarten, sagen dir Erzieherinnen, was du spielen oder malen sollst. Bist du in der Schule, texten dich die Lehrerinnen zu, warum du still sitzen und nicht auf Bäume klettern sollst. Bist du dann an der Uni, erklären die Kommolitoninnen, dass du nicht ihre Schutzräume betreten darfst. Dann verirrst du dich zu den Grünen und lernst dort, dass in parteiinternen Diskussionen immer mindestens so viele Frauen wie Männer reden müssen. Wenn keine Frauen reden, dürfen auch die Männer nicht reden.
Und wenn du dann mal voller Kenntnis und Wissen eine Sache formulierst, dann ist das plötzlich Mansplaining.
Also gehst du nach Hause und gibst „Alexa“ Befehle, der ersten mutmaßliche weiblichen Stimme, der du jemals unsanktioniert im Imperativ entgegnen darfst.

Der Begriff Mansplaining ist eigentlich eine Verhöhnung. Und er zeigt extrem gut den Mechanismus, mit dem Männern pauschal Attribute übergestülpt werden, die faktisch kaum existieren.

Vielleicht sind wir einfach nur zu dumm, das zu bemerken und es einfach abperlen zu lassen. Statt dessen tröten ohne Ende Männer in das gleiche neofeministische Horn – und verstummen sofort, wenn eine Frau zum Reden ansetzt. Das ist in Talkshows echt skuril, wenn selbsternannte männliche Feministen von Frauen zurechtgewiesen werden, doch jetzt mal die Klappe zu halten und nicht zu mansplainen.

Wir sind bis heute von Frauen erzogen worden. Sie bestimmen und lenken uns von der Geburt bis ins Erwachsenenalter, oft auch bis in den Tod. Sie lassen uns glauben, wir dürften auch Dinge entscheiden oder sagen, aber das stimmt nicht. Wir sind konditioniert. Daher übernehmen viele Männer die Deutungen und Forderungen der Frauen. In der Konsequenz sind Männer im gesellschaftlichen Ansehen pauschal böse und Frauen gut. So wie wir es eben tagtäglich überall hören und lesen.

Gefühle vs. Logik

Streitereien sind mit Emotionen, Gefühlen verbunden. Jeder, der streitet, fühlt, dass er im Recht ist. Nur, wer ist denn nun mit seinen Gefühlen im Recht? Dieses Auseinanderdriften der Gefühle über einen Sachverhalt führt zum Streit. Was in diesem Streit passieren wird, ist dass beide Seiten – ihren Gefühlen folgend – ihren Standpunkt zur rechtfertigen sucht, indem sie Argumente dafür liefert, warum seine Gefühle mit einer rationalen Deutung der Situation übereinstimmt, weshalb man im Recht sei. Sofern man gesund streitet, und ein Argument als zutreffend gewertet wird, wird ein Teilnehmer feststellen müssen, dass er mit seinen Gefühlen im Unrecht ist, dass seine Gefühle ihn betrogen haben. Und das kann ganz schön hart sein – oder man beharrt auf seinen Standpunkt, und lässt den Streit eskalieren bis zum Weltkrieg.

Aber eigentlich haben immer Frauen Recht:

»Für ein Gespräch bin ich immer offen. Aber ich sage von vornherein, daß sich meine Meinung nicht ändern wird. Ich finde, wenn mein Mann seine persönliche und gesellschaftliche Situation überprüft, kann er nur zu dem Schluß kommen, daß ich recht habe.«

Ihre Gefühle sind die richtigen. Ihre „Fakten“ auch. In feministischen Studien wird unterschieden zwischen „subjektiven Fakten“ und „objektiven Fakten“, erstere werden akzeptiert, es sind die Gefühle, die die Frau – und nur diese, niemals der Mann – hat und die ihr Recht geben; letztere  werden zurückgewiesen. Logik, Objektivität, Rationalität, Fakten, Wissen, Intelligenz, Verstand, Qualität, Qualifikation werden als phallozentrische, patriarchale Konstrukte abgelehnt, die nur dem Zweck dienen, Frauen zu unterdrücken und auszugrenzen. Ausgehend von der These, dass Frauen Opfer sind, beweist man, dass Frauen Opfer sind.

»Es ist sehr schwierig, Studentinnen, die in der feministischen Perspektive
trainiert sind, zu unterrichten«, erklärt ein Professor in den USA. »Sie misstrauen
allem, was Sie sagen. Für sie ist Vernunft an sich patriarchal, linear und unter-
drückerisch. Sie können nicht mit ihnen argumentieren.« (SFBM? – S.453)

Allerdings: Ich als Mann habe auch Gefühle! So fühle ich bspw. mit aller Nachhaltigkeit, dass manche Feministen Monster sind. Feministen fühlen das nicht. Wer hat Recht?

Im Genderismus gibt es keine Wahrheiten, sondern nur Diskurse. Wahr ist, was sich diskursiv durchsetzt. Damit ist aber die These, dass die Frau unterdrückt sei, auch nur eine diskursive Wahrheit, lediglich in Diskursen reproduziert und damit genauso viel wert wie die diskursive Wahrheit, dass die Erde eine Scheibe ist.

Damit kommen wir zur Standpunktheorie: Weil die Frau unterdrückt wird – das wird nicht bewiesen, diskutiert, sondern axiomatisch vorausgesetzt, es handelt sich um ein Dogma – zählt allein der Frauen eigene Standpunkt. Nicht wie etwas objektiv gewertet wird, sondern wie sie es empfindet, ist der Maßstab zur Beurteilung der ganzen Welt als auch konkreter Fälle. Daran lehnt sich das Konzept von „Definitionsmacht“ an. Wer zum Beispiel der „sexuellen Belästigung“ bezichtigt wird, hat nicht das Recht sich zu verteidigen, er hat die Anklage, die „Definition“ zu akzeptieren. In Österreich ist dieses Konzept bereits Gesetzt: Sexuelle Belästigung ist nicht eine von der Legislative klar umrissene Handlung (z.B.: „Hand auf Po“), welche verboten wäre, sondern das, was das vermeintliche Opfer als sexuelle Belästigung empfindet. Heißt, ein- und dieselben Handlung ist mal in Ordnung, dann wieder strafwürdig, abhängig von Faktoren wie gut man aussieht, ob man vermögend ist, oder welche Laune die Angeflirtete hat. Ein Willkürgesetz, dass Männer Launenhaftigkeit ausliefert und den Rechtsstaat aushebelt. In Deutschland sind bereits  Lappalien strafbar und noch schlimmer ist es in Schweden. Man muss sich einfach mal überlegen, welche Macht diese Männerfeinde haben, sowas durchsetzen zu können. Hier setzt sich ganz brutal der Wille des Stärkeren, der Frauen, der Feministen durch, die die Macht haben.

Und damit, dieser Macht ausgesetzt, komme ich zu meinem Standpunkt. Denn da ich machtlos bin, ist meine Perspektive die einzige gültige, und Feministen haben mir zuzuhören: Listen and believe.

Als Mann bin ich größerer Gefahr ausgesetzt, Opfer von Gewalt zu werden; größerer Gefahr, obdachlos zu werden; größerer Gefahr, in einer auswegslosen Situation zu stranden, in welcher ich mir das Leben nehme; größerer Gefahr, als Trennungsvater entsorgt zu werden, weil die Alleinmächtige ihren Willen gegen meinen Willen durchsetzt, mich meinen Kindern zu entfremden – mit Hilfe der Institutionen. Seinen Willen gegen den Willen anderer durchsetzen zu können, ist eine Definition von Macht.

Zurück zu den Feministen an den Unis. Für diese sind Frauen unterdrückt. Gegen diese Überzeugung lassen sich viele Gegenargumente anführen, aber das interessiert ja nicht, denn das ist phallozentrische Logik zur Unterdrückung der Frau. Ja, so ein dogmatischer Schwachsinn grassiert an den Universitäten und hält Einzug in Exekutive, Legislative und Judikative. Feministinnnen – im Besitz der Wahrheit – erobern die Institutionen. Wenn Du also gegen eine verfassungswidrige Frauenquote klagst, kannst Du erleben, dass eine feministische Richterin dem Fall vorsitzt, die in verschwurbelter Sprache zugibt, ihre Position für ihre feministische Mission zu missbrauchen (vergleiche Hadmut Danisch – „Frauenquote“).

Die These von der unterdrückten Frau wird als dogmatische, unhinterfragbare Wahrheit gesetzt. Es ist eine Religion. Und Kritik daran, zum Beispiel Forschungsergebnisse mit unerwünschten Ergebnissen, sind Blasphemie, gegen die man mit Gewalt vorgehen muss. Das ist der Grund warum zum Beispiel Susanne Steinmetz, die das Märchen vom allein prügelnden Mann wissenschaftlich widerlegte, Morddrohungen erhielt, die sogar ihre Kinder mit einschlossen:

Offenbar ohne sich irgendwelcher Widersprüche in ihrem Handeln bewusst zu sein, griffen Anhängerinnen feministischer Ideologien zur Gewalt, um ihre Ansicht durchzusetzen, dass Frauen weitaus weniger gewalttätig waren als Männer.

Zurück zu Gefühl und Logik im Streit. Eine „BLÖD“-Leserin beklagte mal, dass für ein Gericht nur die „kalten Fakten“ zählen. „Ja, was bitte sonst?“, fragt Hoffmann entnervt.  Wenn beide auf ihre Gefühle beharren, muss in einem Willkürakt festgelegt werden, welche Gefühle die richtigen, die zutreffenden sind. Das aber geht nur mit Macht. Die Partei, die das Konzept „Definitionsmacht“ erfolgreich umsetzen kann, ist an der Macht – womit diese Partei das Recht der „Definitionsmacht“ ihrem Widerpart einräumen müsste. Die eine Partei setzt ihren Willen gemäß ihren Gefühlen um, was sie aber nur kann, wenn sie auch an der Macht ist. Es findet kein Austausch von Argumenten statt, die möglichst objektiv sind, auch keine Wahrheitsfindung, es setzt sich ganz einfach nur das Recht des Stärkeren durch. Willkommen im Feminat.

Der Vater und das Monster

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Ein kleines Monster hat was rausgehauen:

Wenn du gerne Vater sein möchtest und ein Kind mit einer Frau hast, die partout nicht mit dir klarkommt, lass sie ziehen, zeug ein anderes oder gehe eine Beziehung mit einer Alleinerziehenden ein, aber einer DIE DICH IN IHREM LEBEN WILL.

und es sekundiert dabei einem großen Monster mit seinem Statement, dass es ein Rückschritt sei, wenn man sich mit so einem Vater abgeben müsste, so einem Mann, so einem haarigen Viech, dass nur zum Müllwegräumen gut genug ist. Bei dem immer sachlichen Christian wird der Dreck analysiert, da ich aber emotional aufgebracht, will ich auch noch was dazu sagen.

Dass man sich einfach ein neues Auto neue Kinder „anschaffen“ soll, wenn man denn unbedingt „welche“ will, ist übrigens ein Ausdruck christlicher Nächstenliebe.Screenshot_2019-02-05 FSI auf Twitter Skandal um Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages am 13 02 209 Zur Anhörung Wech[...]

Diese Statements, dass der Vater seine Kinder aufgeben soll, wenn die Mutter ihr Eigentum für sich allein beansprucht, ist nicht nur rücksichtslos gegenüber Vätern, weil ihnen abgesprochen wird, ihre Kinder zu lieben, und zwar auf eine Weise, in welcher sie nicht beliebig austauschbar sind; eine Brutalität, die nahtlos anschließt an die deutsche Väterentsorgungskultur. Es ist auch brutal gegenüber Kindern, denn diese lieben ihre Väter in der Regel genauso wie ihre Mütter – selbst wenn die Entsorgung vor ihrer Geburt stattgefunden hat. Sie leiden darunter, wenn die Väter von alleinmächtigen Müttern vorsätzlich aus dem Leben ihrer Kinder ausgelöscht werden. Das weiß auch die eine oder andere Mütterberaterin, welche dann rät, den Vater einfach sterben zu lassen, für tot zu erklären, wenn sich die Kinder nach ihm sehnen. Das ist übrigens sehr gnädig gegenüber den Kindern, denn so können sie damit beginnen, Trauerarbeit zu leisten, um den Verlust eines geliebten Menschen aufzuarbeiten, was ihnen nicht möglich ist, wenn sie von der Kindseigentümerin* gepsychofickt werden.

Dem „Kindeswohl“ entspricht es, wenn Mütter ihre Kinder entvätern, Theoretisch. Denn dass Väter die besseren Alleinerziehenden sind und dass Kinder durch eine Trennung stark beeinträchtigt werden, besonders wenn sie ihre Väter verlieren, weiß man seit längerem und wird immer wieder bestätigt. Dass nicht das Kindeswohl sondern die Mutterbedürfnisse im Vordergrund stehen, könnte man auch im Bundestag wissen:

Am häufigsten nannten die Teilnehmer die Motive „Die Mutter möchte die Alleinsorge behalten, um allein entscheiden zu können („einfacherer Weg“)“ und „Die Mutter möchte nichts mehr mit dem Vater zu tun haben und lehnt daher jeden Kontakt auch in Angelegenheiten des Kindes ab“. Beide Motive orientieren sich vorrangig eher an den emotionalen Befindlichkeiten der Mutter, wie zum Beispiel ihrem Sicherheitsbedürfnis (insbesondere beim Motiv „einfacherer Weg“) oder verletzten Gefühlen. Diese beiden Motive wurden von ca. 80% aller Jugendämter und von mehr als 90% der Jugendämter genannt, die mehr als 20 Anfragen pro Jahr haben.

Mutterwohl kommt vor Kindeswohl, Mutterwohl ist Kindeswohl. Tatsächlich kommen in unseren Gesellschaft Fraueninteressen vor Kinderinteressen, schon auf der Titanic. Frau Schrupp haut Monströses raus, sie sagt (via):

Stattdessen müssen wir sagen: Du kannst abtreiben, das ist nicht sozial stigmatisiert. Du kannst auch das Kind bekommen und allein oder mit anderen Leuten großziehen. Es gibt dafür gesellschaftliche Unterstützung, du stürzt dadurch nicht in Armut. Oder du kannst das Kind zur Adoption freigeben, und auch dann erfolgt keine Stigmatisierung. Eine Frau soll keinen Mann brauchen müssen, um ein Kind zu gebären.

Nein, Frau Schrupp. Nein.

Hier stehen nicht die Interessen der Frauen, sondern die der Kinder im Vordergrund.

Deren Rechte. Das Recht auf Nahrung. Das Recht auf ein Obdach. Das Recht auf Gesundheit, Bildung. Das Recht auf einen warmen Schlafplatz. Das Recht zu leben. Und die Mütter stehen hier, wie die Väter, in der Pflicht, wie auch die Gesellschaft. Die feministische Monströsität richtet sich nicht allein gegen Männer, Väter, genauso fallen ihr Kinder zum Fraß: Sie macht nicht nur aus Vätern sondern auch aus Kindern beliebig austauschbare Objekte.

Und wenn wir keine Sexisten sind, also…

Wenn wir davon ausgehen, dass beide Geschlechter gleich gute oder schlechte Eltern sind, ist es doch logisch, dass ihnen beiden die gleichen Rechte und Pflichten gegenüber den Kindern zustehen müssten.

Man beachte, dass dieser Satz geschlechtsneutral formuliert ist – im Gegensatz zur feministischen Dämonisierung, nach welcher es eine Katastrophe wäre, wenn Väter „unbeschränkten Zugang“ zu ihren Kindern hätten. So grassiert also ein potenter Sexismus gegen Männer, Väter, sie seien nicht wichtig, ja schädlich für Kinder; ein Sexismus, der für großes Leid verantwortlich ist, und damit den feministischen Mythos widerlegt, dass es keinen Sexismus gegen Männer geben könne, da diese an der Macht seien.

*hin und wieder trifft es auch Mütter, die entfremdet werden.

Crumar zu „Wer Frauen ausschließt ist nicht gemeinnützig“

[Kontext] Es geht um den Vorschlag, Männervereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, was mit immensen steuerlichen Nachteilen verbunden ist.

Crumar:

Das Problem ist nicht die Existenz von Männervereinen, sondern die Etablierung eines Vorwurfs und einer soliden Doppelmoral.

Die dahinter stehende Ideologie ist natürlich, allen Vereinigungen von Männern einen bündischen, egoistischen Charakter und aus der Abwesenheit von Frauen eine Diskriminierung dieser zu unterstellen.

Angenommen, wir hätten eine maskulistisch orientierte Organisation, dann ließe sich dieser schnellstens die Gemeinnützigkeit entziehen.
Auch wenn wir eine reine Interessenvertretung für Männer und Jungen sein wollten, wird damit festgelegt, es läge nicht im öffentlichen Interesse, sich für Männer und Jungen zu engagieren.

Schauen wir uns doch einmal kurz die Gegenseite an (mit meiner Herv.):
„Der Deutsche Frauenrat (DF) – Lobby der Frauen in Deutschland e. V. ist ein deutscher Dachverband von Frauenorganisationen mit Sitz in Berlin. Er ist eine Vereinigung von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen. Hierzu gehören konfessionelle Verbände, Berufsverbände sowie die Frauengruppen der demokratischen, politischen Parteien, der Gewerkschaften und des Deutschen Olympischen Sportbundes. Außerdem überkonfessionell und überparteilich arbeitende Organisationen mit vielfältigen sozialen und politischen Aufgaben. Der DF ist damit die größte frauenpolitische Lobby in Deutschland.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenrat

Eine dezidierte LOBBY-Organisation von Frauen für Frauen zu gründen ist dagegen völlig unproblematisch.
Michael Klein weiß zu berichten: „So wird der Frauenrat allein im Jahre 2016 mit 634.000 Euro aus Steuermitteln (Anm.: allein vom BMFSFJ) unterhalten.“

Auf regionaler Ebene:
„Der Landesfrauenrat Berlin e. V. ist ein Dachverband Berliner Frauenverbände und -initiativen, der 1979 gegründet wurde, um die Interessen von damals 18 Mitgliedsverbänden zu vertreten.[1] 2019 gehörten dem Landesfrauenrat 35 Mitgliedsverbände an, darunter diverse Berufs- und Interessengruppen sowie Frauengruppen der demokratischen Parteien, der Kirchen und Gewerkschaften des Landes Berlin.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Landesfrauenrat_Berlin

Folgende völlig unproblematischen Frauenverbände sind Mitglieder:
ASF – Landesverband Berlin Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen
Berliner Frauenbund 1945 e.V.
bfn-berliner frauen netzwerk
Berliner Hebammenverband
BPW Berlin-Business and Professional Women Germany Club Berlin e.V.
B.F.B.M. Regionalgruppe Berlin Bundesverband der Frau im freien Beruf und Management e.V.
dbb Beamtenbund und Tarifunion Berlin
DAB-Deutscher Akademikerinnenbund e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
DÄB- Deutscher Ärztinnenbund e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg
DBfK Nordost e.V.
Deutscher Frauenring e.V. Landesverband Berlin
Deutscher Guttempler Orden Berlin-Brandenburg, Sachgebiet Frau und Familie
DJB -Landesverband Berlin Deutscher Juristinnenbund e.V.
Landesverband Berlin des Deutschen Staatsbürgerinnen-Verbands e.V.
Feministische Partei DIE FRAUEN
EKBO Frauenarbeit der Evangelischen Kirche
Frauen Union Landesverband Berlin
FIM e.V. Regionalgruppe Berlin-Brandenburg Vereinigung für Frauen im Management e.V.
GEDOK Berlin- Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V.
IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.
kfd Berlin Erzbistum Berlin- Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Erzbistum Berlin
KDFB Berlin-Katholischer Deutscher Frauenbund Diözesanverband Berlin e.V.
LAG Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Berliner Bezirke
Landfrauenverband Berlin
LSB Berlin Landesausschuss Frauen und Gleichstellung im Sport
Frauengruppe des Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.
Liberale Frauen Landesverband Berlin
POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.
Soroptimist International Club Berlin-Mitte
SkF e.V. Berlin Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Berlin
SoVD Sozialverband Deutschland Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.[9]
Türkischer Frauenverein Berlin e.V.
ver.di-Frauen im Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Zonta Club Berlin
Zonta Club Berlin-Mitte
Zonta-Club Berlin 1989 e.V.

Die Forderungen des Berliner Frauennetzwerk e.V. (es darf geraten werden, wer diesen Verein fördert) sind auch völlig öffentlich und transparent (mein Herv.):
„Die unmittelbare Tätigkeit des bfn zielt darauf, in Berlin eine Fraueninfrastruktur zu stabilisieren und weiter zu entwickeln, die Frauen konkrete Unterstützungsangebote für ein selbstbestimmtes, emanzipiertes und gewaltfreies Leben zur Verfügung stellt.

Deshalb fordert das bfn geschlechtergerechte Ressourcenverteilung entsprechend dem Anteil der Frauen an der Gesamtbevölkerung.“

Kurz angemerkt ist dies das Ziel des „Gender Budgeting“, welches bereits in Berlin etabliert ist und natürlich geht es dem bürgerlichen Feminismus um die Gleichstellung bezüglich der Ausgaben – nicht der Einnahmen.
Die „Fraueninfrastruktur“ ist in der Tat bereits stabil hergestellt – s.o.

Weiter mit meiner Hervorhebung:
„Die Mitarbeiterinnen der im bfn zusammengeschlossenen Projekte fordern von der Berliner Regierungskoalition:

Entgeltgerechtigkeit für Frauen in Berlin!
Mindestlöhne für Frauen!
Tarifgerechte Bezahlung von Frauen, die in Frauenhäusern, Zufluchtswohnungen, Weiterbildungs-, Migrantinnenprojekten und soziokulturellen Frauenprojekten arbeiten!“
https://www.berlinerfrauennetzwerk.de/ziele.html

Sie machen sich nicht einmal die Mühe zu verbergen, es geht ihnen ausschließlich um Frauen, für Frauen, von Frauen.
Dabei dient die Behauptung, es sei Gerechtigkeit herzustellen ganz simpel der Unterstellung, die Umstände seien ungerecht gegenüber Frauen.
Dass es spezielle Mindestlöhne für Frauen geben soll ist so putzig, ich erspare mir einen Kommentar.
Die „tarifgerechte Bezahlung“ bezieht sich allerdings darauf, vielfach für den Job gänzlich unqualifizierten Frauen einen Tariflohn zu bezahlen, als hätten sie eine.

Es soll der Lobbyismus für Frauen „stabilisiert“ werden, während dafür gesorgt wird, dass es keine männliche Konkurrenz geben kann, die in eine Ressourcenkonkurrenz eintreten könnte.
Das macht man mit „public shaming“, indem jede für Interessen von Männern und Jungen eintretende Organisation von vorne herein in den Ruch der Frauendiskriminierung gerät.
It´s simpel.

Cheerleader und Feministen

Ein Basketballverein hat den Cheerleadern, die in den Pausen ihre Kunst darboten, gekündigt. Denn: „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr ins unsere Zeit passt“

Das Konzept von Cheerleading ist es, mit professionellen Arschwackeln nicht nur den Zuschauern sondern auch den Spielern einzuheizen, ihnen Feuer unterm Hintern zu machen, damit sie sich auch anstrengen. Das funktioniert, sei’s nun anerzogen oder -geboren. Eine universitär-psychologische Studie untersuchte das mal. Und zwar wurden die Testpersonen aufgefordert, einen Arm in Eiswasser zu tauchen. Das führt zu starken Schmerzen, die Propanden nehmen den Arm relativ schnell wieder heraus. Der eigentliche Test aber war, wie es sich auf das Durchhaltevermögen auswirkte, wenn ein männlicher Student oder eine attraktive Studentin den Test durchführte. Du ahnst es: War es die Studentin, die daneben stand und die Zeit maß, fiel sie erheblich höher aus, die Kerle strengten sich an und holten das letzte Bisschen an Selbstbeherrschung aus sich raus – Männer reißen sich für Frauen den Arsch auf, ein äußerst vorteilhaftes Arrangement für das schöne Geschlecht und Ausdruck ihrer unsichtbaren Macht und Privileg – Cheerleading: Frauen treiben Männer an.

Die Geschlechter sind unterschiedlich. Was hier attraktiv wirkt, wirkt dort lächerlich. Wären die Geschlechter gleich, wie es gleichschaltende Gendersozialingenieure anstreben, würden Männer Push-Up-Penishalter tragen und in Pin-Up-Posen posieren, und kleine Jungs würden rosa Kleidchen tragen, was Feministen gefällt.

Das gefällt ebenfalls: Die, die sich extra hässlich macht, übergewichtig mit kurzgeschnittenen, rotgefärbten Haaren als Andrea-Dworkin-Look, deren Bild man beim Sex zum Hinauszögern des Orgasmus verwenden kann – solche Frauen sind den sexnegativen, männerverächtenden Feministen am liebsten. Denn sie interessieren sich einen Dreck dafür, wie sie auf Männer wirken; das männliche Urteil über sie könnte sie nicht weniger angehen als der Tod eines alten weißen Mannes.

Ganz anders Cheerleader: Hier ist das Erregen (hihi…) des männlichen Interesses eine sportliche Disziplin.

Allerdings nicht nur in dieser Situation, Frauen machen das ständig. Sie präsentieren sich hot&sexy in der Werbung oder als Grid-Girls und werden dann von feministisch bewegten Männern gefeuert. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Nummerngirls beim Boxen – jeweils unter Applaus von Feministen. Mal sehen, was aus den Funken-Mariechen wird.

Frauen machen es ständig, sie machen sich so zurecht mit Kleidung, die strategisch geschickt bestimmte Stellen nicht nur nicht verdeckt sondern hervorhebt oder ein Makeup, dass erotische Hitze ausstrahlt. Oder sie heizen als Cheerleader Männern ein. Das ist: Weiblichkeit. Und das ist desweiteren: Ein Problem, denn Frauen sollen so nicht sein, es ist aus feministischer Perspektive demütigend, wenn Frauen Männern gefallen wollen, wenn sie nicht die tiefsitzende Verachtung der Feministen teilen. Es geht um einen tiefgreifenden Eingriff in das bestehende Geschlechterverhältnis, in welchem er noch begehrt und sie begehrenswert ist und die Beiden damit Kraft Biologie und Evolution eine Beziehung pflegen, deren Abschaffung der Feministen erstes Anliegen ist.

Zurück zu den Cheerleadern: Sie heizen Männern ein, das wissen sie und so soll es sein. Nein, sagt die Feministen: Das ist falsch. Da würden sich Frauen unterordnen, wie Hatice Akyün weiß:

Es geht um die Macht von Männern, die sich aus ihrer Position heraus das Recht nehmen, den Frauen ihre Spielregeln zu diktieren. Eigentlich dachte ich, dass wir im feministischen Diskurs schon viel weiter sind. Langsam gewinne ich aber die Erkenntnis, dass die drei Urtriebe des Mannes, Jagen, Sammeln und Fortpflanzen, sich als Relikte der Steinzeit noch nicht wirklich weiterentwickelt haben.

Und wieder mal die Macht. Die Macht der Männer. Dass Frauen etwas machen, aus sich selbst heraus, und dass sie Männern gefallen wollen, das ist für Feministen undenkbar.

Aber: Ja, es ist die Evolution, die hier was diktiert, das hat sie richtig erkannt. Sie würde sich aber schön umgucken, wenn die Männer nicht mehr Jagen, Sammeln und sich Fortpflanzen sondern Streiken würden. Hatice Akyün würde diese Relikte aus der Steinzeit sehr vermissen. Aber nicht nur die Männer verhalten sich hier steinzeitlich. Frauen wenden diese Regeln genauso an. Aber Unterordnung? Jedes Mädchen kann jederzeit gehen oder Vorschläge einbringen, wie man die Show umgestalten könne. Letztlich bleibt es dabei: Sie wollen sich sexy präsentieren, einheizen und da gehören die glotzenden Männer dazu. Und es hat nicht das geringste mit Unterordnung zu tun. Diese Frauen behalten jede Souveränität darüber, was sie tun und lassen, mit wem sie sich einlassen. Aber nun wurden sie gefeuert, was eine Betroffene so kommentiert:

„Wer denkt, diese Entscheidung sei ‚zeitgemäß‘, hat die letzten 100 Jahre Emanzipation verpasst. Enttäuschung ist gar kein ausreichender Ausdruck für diese mehr als erbärmliche Rechtfertigung.“

Unter dem Hasthag „#deeplychauvinistic („zutiefst chauvinistisch“) fügte sie ironisch hinzu: „Hilfe, wir wurden gezwungen, unserem Sport und somit unserer Leidenschaft nachzugehen. Unseren Vorbildern aus der NBA nachzufeiern.“

Zurück zu Hatice Akyün. Diese strotzt dann auch nur so vor Intelligenz, wenn sie ihrer Tochter erklärt:

„Stell dir mal vor, du würdest Basketball spielen und Jungs würden in kurzen Hosen mit Pompons für euch Mädchen tanzen.“ Sie lachte bei der Vorstellung über dieses absurde Bild. „Siehst du“, entgegnete ich, „so komisch sieht es auch umgekehrt aus.“

Hierzu zwei Punkte: Wenn es für Frauen tatsächlich so lächerlich wäre, dann wäre es nicht notwendig, Männer in derartigen Posen als Kontrast herzunehmen, um diese Lächerlichkeit auch bei Frauen zu verdeutlichen. Diese Lächerlichkeit wäre dann auch so schon bei den Frauen ohne weiteres als solche zu erkennen. Das ist aber nicht der Fall. Denn – Punkt zwei und der feministische GAU – Männer und Frauen sind unterschiedlich und empfinden Dasselbe bei den unterschiedlichen Geschlechtern unterschiedlich: Nämlich entweder heiß und sexy oder aber lächerlich.

Es geht darum, die Geschlechter aufzulösen – Gender-Trouble – „Geschlechterärger“ – nennt es die einflussreiche Judith Butler. Und nirgends sonst manifestieren sich die Geschlechter so sehr, wie dort, wo es um Sex geht. Sei es, dass Frauen ein Dekolleté oder sich anderweitig sexy präsentieren oder Kerle anzügliche Sprüche fallen lassen. Sexy kommt von Sex und hier existieren die Geschlechter als gewaltige Archetypen, die aufeinander bezogen sind und die vereinigt über die gewaltigste Macht verfügen, nämlich Leben zu schenken. Das soll nieder gerissen werden, der Mann wird aussortiert, allein die zur Göttin erhobene Frau schenkt Leben und das ganz und gar ohne Mann.

Die Zeiten ändern sich und es werden Zeiten sein, in welcher ein Werbetreibender, der auf „sex sells“ setzt, Druck bekommt, es ihm verboten wird. Eine Zeit ohne Cheerleaderinnen, Boxenludern und Nummerngirls. Alles, was sexy ist, wird als Sexismus gebrandmarkt werden und damit aus dem öffentlichen Leben verbannt: Willkommen in der neuen Prüderie!