Archiv der Kategorie: Feminismus

Eine kleine Kotzkrücke und die Verantwortungsverschiebung

Heute spreche ich über eine kleine Kotzkrücke, auf die ich aber nicht verlinke, denn sie genießt noch Welpenschutz.

Die Kleine mach Videos zur Geschlechterdebatte und da stellt sich die Frage: Was hatten wir noch nicht, noch nie? Was wäre neu? Was wäre originell? Richtig: Auf Männer scheißen, das hat ja gerade mal Jahrhunderte auf den Buckel, das ist sensationell brandneu! Sie strotzt also nur so vor Kreativität und ruft nicht nur altbekannte Muster ab, die erlaubt und erwünscht sind.

Von ihren vielen feministischen Statements will ich nur auf drei Punkte eingehen. So fragt sie sich, wer Männer ganze Länder regieren lässt, wenn diese sich angesichts eines kurzen Rocks nicht unter Kontrolle hätten. Das ist die typische Machtausübung der Feministen, bzw. der Frauen. Frauen dürfen sich so sexuell aufreizend geben wie sie wollen, dem Mann aber wird das Recht abgesprochen, darauf auch zu reagieren, er hat das nicht zu kommentieren, wenn sie ihre Brüste in Gesichter und Kameras hält. Das ist pure Macht auf Seite der Frauen. Wenn aber der Mann darauf reagiert hat das nicht unbedingt etwas mit Kontrollverlust zu tun: Ich habe mich voll unter Kontrolle, wenn ich einer Frau hinterher pfeife, das ist ein gewolltes Statement, auf das manche Frauen sehr positiv reagieren; umgekehrt beschwerte sich mal eine bei mir, dass ihr nie einer hinter gepfiffen habe. Die nächsten zwei Punkte sind schöne Beispiele für den feministischen Dauerbrenner der Verantwortungsverschiebung. Zum einen unterstellt sie einem Lehrer, er würde kleine Mädchen sexualisieren wenn diese Reizwäsche tragen. Ein Klassiker: Frauen sexualisieren sich, aber der Verantwortliche ist der Mann, niemals die Frau. Beliebte Verantwortungsverschiebung. Aber: Es sind Frauen, die ihre sexuellen Reize betonen, die Verantwortung liegt also bei ihnen und nicht bei den Männern oder „der Gesellschaft“ – und das gilt auch für minderjährige Teenagerinnen und es ist bösartig, einem Mann Pädophilie zu unterstellen, wenn er das anspricht. Da gibt es doch diese Shows in den USA, in denen kleine Mädchen mit Tonnen von Makeup zugekleistert werden und die dann entsprechend als Prinzessinnen posieren. Die Veranstalter unterstellen Kritikern dieser Frühsexualisierung pädophil zu sein, denn sonst würden sie es ja nicht merken…

Die Kotzkrücke simuliert dann Sex und was Frauen dabei denken, zum Beispiel an die Einkaufsliste, weil der Mann so ein schlechter Liebhaber ist und schließt damit, dass sie es wohl lieber mit einer Frau probieren sollte. Meine Liebe: Du kannst Verantwortung dafür übernehmen, dass der Sex gut ist, anstatt dich einfach nur vom Mann bedienen zu lassen. Das hat Tradition: Er bemüht sich, sie bewertet; wieder mal: Feminismus ist nicht die Überwindung des Systems sondern seine Fortführung. Lass‘ doch einfach mal die verstaubten Rollenbilder hinter dir, übernimm Initiative und führe ihn zu einen Höhepunkt, an den er sich noch lange erinnern wird, und kümmer dich um deinen eigenen Orgasmus! In einer lesbischen Beziehung würde man das auch von dir erwarten.

Frau Schrupp vermisst feministische Analysen zum Krieg…

Frau „Väter-entrechten“-Schrupp vermisst feministische Analysen zum Krieg, ohne die sich die „aktuelle Situation“ nicht verstehen ließe. Äh, doch. Krieg lässt sich ganz ohne Feminismus verstehen, wer anderes behauptet, zeigt nur, dass er sich verstiegen hat.

Aber obwohl, nicht so schnell: Feminismus läuft darauf hinaus, dass – mit Alice Schwarzer gesprochen – Krieg ein „Männerwahn“ wäre, gegen den Frauen Widerstand leisten – zum Beispiel wenn sie feigen Männern in Zivil weiße Federn als Zeichen der Schande überreichen, damit sich die so Beschämten an der Front melden.

Jedenfalls gibt Schrupp etwas von ihrem Weltbild zum besten, kritisiert, dass die Verhandlungsdelegationen ausschließlich aus Männern bestehen und dass Antifeministen schreien würden, es würden mehr Männer als Frauen sterben.

Um hier stehen zu bleiben:

Das Fehlen von Frauen in Verhandlungspositionen ist also ein Problem, das angegangen gehört; tote Männer hingegen sind etwas, was nur diese Missgestalten, diese rückwärtsgewandten „Antifeministen“ thematisieren und kann daher als Thema vernachlässigt werden – man beachte die Prioritäten, die wichtig sind für die Feministin, die sich wundert, warum sowenig Feministen was zum Krieg zu sagen haben.

Sollte dem so sein, dass Feministen zum Krieg in der Ukraine schweigen, dann liegt es vielleicht hieran: Dass der Krieg eine grausame Überlebenssituation schafft, die die extremste Tätigkeit ist, die der Mensch kennt, und deren Härte sich als erstes gegen Männer richtet, wodurch der schöne Schein des Feminismus‘ hinweggefegt wird, der nicht mehr ist als ein Dekadenzphänomen; und auch auf der Titanic gab es plötzlich keine Feministinnen mehr, als es ernst wurde, als es ans Sterben ging – wieviele Feministinnen gibt es noch in der Ukraine? Feminismus hat keine Substanz, die ihm das Überleben in Überlebenssituationen sichern könnte.

In der feministischen Analyse ist die Frau stets der bessere aber diskriminierte Mensch, das wird nicht bewiesen sondern dogmatisch vorausgesetzt. Im Feminismus geht es um Frauenquoten für die guten Jobs und ein ständiges Beschwören der Opferhierarchie. Was könnte so eine feministische Analyse aufzeigen angesichts dessen, dass sich die Regime die massive Gewalt leisten, bis zu Verkrüppelung und Tod auf den Mann zuzugreifen? Er wird in den Krieg gepresst, während man Frauen die Flucht ermöglicht – etwas, um das Schrupp herumredet, während sie ihren Strohmann abfackelt, denn es geht nicht allein darum, dass mehr Männer sterben, es geht auch um die Verhältnisse, in denen sie das tun und die von Feministen als „patriarchal“ beschrieben werden.

Wenn so ersichtlich wird, dass Männer Kriege nicht führen, sondern in den Krieg geführt werden; wenn sich so die Brutalität zeigt, mit der das passiert, dann kann das am feministischen Wahngebilde rütteln, nach dem wir in einem „Patriarchat“ leben. Vielleicht ist das der Grund, warum manche Feministen zurückhaltend sind.

Feministische Außenpolitik ist das vulgär anmutende Kreisen um den eigenen weiblichen Bauchnabel; das Betreiben von Frauenlobbyismus auf den Leichen von Männern; das Ausblenden männlicher Opfer und betonen weiblicher, sei es in Afghanistan oder jetzt aktuell in der Ukraine, vorgetragen durch die Außenministerin, die für feministische Außenpolitik steht.

Frau Schrupp geht es um symbolische Ordnungen. Symbole sind nicht die Objekte und Ordnungen selbst, auf die sie verweisen, und sie können lügen. Eine symbolische Ordnung, wie sie Schrupp vorschwebt, tut das auch, da in dem Falle die symbolische Ordnung nicht korrekt die tatsächlichen Verhältnisse wiedergibt, da allein Männer in den Kriegsdienst gepresst werden; Verhältnisse also, die nichts, aber auch gar nichts mit männlicher Macht und Privileg zu tun haben – und die sich auch in Friedenszeiten nicht finden lassen. Es sei denn natürlich, man gibt zu, dass wir in einem Matriarchat leben, dann wären solche symbolischen Ordnungen keine Lüge.

Analysiere das.

[Nachtrag]

In einem dortigen Kommentar spricht Schrupp davon, dass es als normal erscheine, dass Frauen weniger Rechte hätten als Männer unter Bezug zu einem Konflikt, in dem Männern das gottverdammte Recht auf Überleben aberkannt wird, dass sie mit Gewalt in den Krieg genötigt werden, während sich Frauen in Sicherheit bringen dürfen. Sehen da nicht alle, dass die sich vollkommen lächerlich macht, dass die Königin nackt ist?! Und wird dabei nicht überdeutlich klar, warum manche Feministen lieber Zurückhaltung üben, um nicht als genauso strunzdumm dazustehen?

Feministische Stadtplanung entzaubert

Aus Datenschutzgründen werden die Autoren nicht genannt:

Das infantile ist: zu behaupten man könnte alles besser ohne zu verstehen wieso die Dinge sind wie sie sind. Ich erkläre das ganz kurz am Rahmen von etwas das ich (aus beruflichen Gründen) kenne und verstehe.

Die in letzter Zeit glorifizierte feministische Stadtplanung bezieht sich in der Regel, auf konkreter Basis dann auf einige Allgemeinplätze wie:

– Mehr Grün
– Mehr Radwege
– Bessere Durchmischung
– Bessere Beleuchtung und weniger dunkle Ecken

Das sind Dinge die seit locker 40 Jahren bekannt sind und schrittweise umgesetzt werden. Aber Geld ist begrenzt, Platz ist begrenzt und die bunt gekleideten Männer mit Schaufeln sind auch begrenzt, es dauert halt und ist oft gar nicht möglich (weil auch in der Zeit der Radwege Laster und Busse eine Notwendigkeit sind). Was da als „feministisch“ gefordert wird hat absolut nichts mit neu oder revolutionär oder auch nur frauenfreundlich zu tun es ist einzig und alleine ein sich wichtig machen über das Label „Feminismus“ ohne eigene Erkenntnisse und die Medien greifen das dann freudig applaudierend auf.

[anderer Autor]

Die ganze Grundhaltung ist ja schon putzig, so zu tun, als seien Städte unangenehm für Frauen, weil sie immer nur von Männern für Männer gebaut wurden. Klar, nirgends fühlen sich Männer wohler, als in völlig verbauten, lauten und stinkenden Millionenmolochs.

Es ist einfach so blasiert und anmaßend, den Zustand von Städten Männern anzulasten, weil diese – oh Wunder – diejenigen waren, die diese Städte gebaut haben.

Aber was diesen blasierten Plappertanten wohl auch nicht geläufig ist: Da haben sich nicht mal irgendwann irgendwelche Patriarchen hingesetzt und drauflosgeplant, immer mit der Prämisse, es vor allem für Frauen möglichst unangenehm zu machen. Städte waren in aller Regel nie als das geplant, was sie heute sind. Die sind entstanden aus Siedlungen. Zuerst wegen günstiger Umweltlage (Fluss oder/und für Ackerbau und Viehzucht günstiges Umfeld nebendran, später aber auch als klassische Arbeitersiedlungen, die sich nahe irgendwelcher Fabrikanlagen gebildet haben. Da wurde ganz pragmatisch nach aktuellem Bedarf gebaut. Und man kann es den Menschen von damals wohl kaum zum Vorwurf machen, nicht geahnt zu haben, dass ihre kleine Siedlung mal das Zentrum einer Stadt mit 500.000 Einwohnern sein würde und man deshalb besser schon Gebäude so bauen sollte, dass sie Platz lassen für vierspurige Straßen für Autos, welche es zu dieser Zeit teils noch gar nicht gab. Städteplanung konnte schon immer in erster Linie auf dem aufsetzen, was schon da war, weil es einfach viel zu teuer und schlicht nicht möglich war, mal eben alles einzureißen und neu zu bauen, denn das was da war beheimatete ja schon Wohnungen und Arbeitsplätze von Menschen. Denen kann man ja nicht sagen: „Keine Sorge, wartet zwanzig Jahre, dann haben wir alles neu gebaut und dann wird es viel schöner sein!“.

Und natürlich kann alles, was vor 50 Jahren für einen Stadtplaner nach einer tollen Idee aussah, plötzlich in der Gegenwart aufgrund veränderter Gegebenheiten zu einem Hindernis für neue Ideen werden. Und wer sich dann so dumm und borniert, wie es Feministinnen in klarer Mehrheit sind, hinstellt und einfach nur darüber herzieht wie doof doch diese alten, weißen Männer waren, das alles so Scheiße zu bauen, sollte mal in sich gehen und sich vergegenwärtigen, dass vieles von dem, was ihm heute doof und hinderlich erscheint, irgendwann mal mit einem Sinn, einem Ziel geplant und gebaut wurde und wer heute den Planern von (gaaanz) früher ihre Planungen als Dummheit vorwirft, wirft faktisch Menschen vor, dass sie nicht unbegrenzt in die Zukunft haben sehen können.

Ich würde jeder dieser blasierten Schnepfen mal nahe legen, einfach nur ganz klein anfangend mal eine Städtebausimulation zu spielen (Klassiker SimCity oder auch gerne Cities Skylines). Und dann werden sie vielleicht merken, wie das so ist, wenn sich das kleine urbane Nest, welches sie sich anfangs so hübsch zusammengebastelt haben, peu à peu in eine Stadt verwandelt. Wenn sie auf einmal merken, dass die hübschen Straßen mit Radwegen auf einmal, trotz bereits ÖPNV, nicht mehr ausreichen, um dem Verkehrsaufkommen Herr zu werden. Wenn ihnen die einstmals in bester Absicht gebauten Häuser und Parks und Spielplätze auf einmal ständig im Weg sind, beim Versuch, bessere Verkehrswege oder alternative Massentransportmittel zu bauen. Wenn sie merken, wie ihnen IHRE EIGENEN IDEEN, die mal toll aussahen mehr und mehr vor die Füße fallen, weil sich in der Weiterentwicklung der Stadt plötzlich Herausforderungen ergeben, an die man vorher ums Verrecken keinen Gedanken verschwendet hat.

Und dann sollten sie sich mal überlegen, wie sich das übertragen lässt auf reale Städte, die in ihrer Entstehung noch ungleich komplexer waren und vor allem nicht von ein und derselben Person in ein paar Stunden, sondern von unzähligen Menschen über Jahrhunderte hinweg geplant und gebaut worden sind. Und wer nicht spätestens dann ein Wenig Demut entwickelt, der ist somit nachweislich bar jeglicher Selbstreflexion und geistig nicht satisfaktionsfähig.

Rainer Paris – Bescheuertheit

Rainer Paris – Bescheuertheit

Bescheuertheit ist ein Syndrom, das es nicht nur sozusagen naturwüchsig in Politik und Gesellschaft gibt, sondern das mittlerweile „wissenschaftlich“ ausgearbeitet wird, beispielsweise als Gendertheorie. (Über das EU-Recht kehrt sie dann als „Gender-Mainstreaming“ zurück.) Der Bescheuerte leidet nicht an seiner kognitiven Schmalspur, schließlich kämpft er heldenhaft für die neue Ordnung; und da ihm Werte wie „Emanzipation“ und „Selbstverwirklichung“ gegen jede Manipulation gefeit scheinen, besitzt er ein notorisch gutes Gewissen, worin ihn die Bescheuertheitsgemeinschaft bestärkt: Wir müssen uns den Bescheuerten als glücklichen Menschen vorstellen.

In einem Aufsatz über Frechheit (Merkur, Nr. 700, August/September 2007) habe ich die Auffassung vertreten, die Frechheit gedeihe gleichsam im Windschatten einer allenthalben grassierenden ideologischen Bescheuertheit. Die Formulierung war gewiss zugespitzt und brüskierend und hat auch etwas Jaulen ausgelöst. Der Begriff war aber keineswegs nur als polemisches Etikett gemeint, sondern umschreibt in meinem Verständnis einen verbreiteten mentalen Tatbestand, geradezu eine Seinsweise. Dies soll hier näher ausgeführt werden.

Strickmuster

Bescheuertheit ist ein Syndrom. Es kennzeichnet einen bestimmten Typus von Menschen sowie Zustände, die durch solche Menschen bestimmt werden. Bescheuertheit hat durchdringende Kraft. Wo sie an der Macht ist oder die Ordnungsdeutungen großer Bevölkerungsgruppen dominiert, kann sie ganze Gesellschaften verwüsten. Woraus ist sie zusammengesetzt?

Weiterlesen: Bescheuertheit.

Ich verbeuge mich vor der Intelligenz des Missy-Leser

Meine Leser sind bekanntlich die Größten, Schönsten, Schlauesten.

Da ich dachte, ich wäre genauso schlau, begab ich mal in feindliches Hoheitsgebiet, zum Missy-Magazin, eine Zeitschrift für „Pop, Politik und Feminismus”.

Ein alter Traum von Feministen ist, dass Frauen in Zukunft wie Gott ohne lästige Männer Leben schaffen können, genauso wie Alleinerziehen ein Traum von Frauen ist, die sich eine Puppe anschaffen, über die sie beliebig Macht ausüben können, ohne sich mit einem Partner auf Augenhöhe abgeben zu müssen; ein Kind, für das die Mutter die einzige Bezugsperson ist – Du sollst keinen Gott neben mir haben!

Diesen Traum bedient auch die Autorin Angela Chadwick, welche bei Missy unter der Überschrift „Goodbye Sperma“ gewürdigt wird – Fortpflanzung ohne Männer, die Utopie. Naja, ich bin ja ein ganz schlauer und bildete die rassistische Analogie dazu, indem ich fragte, ob Missy auch mein Buch wohlwollend besprechen würde, in dem ich von einer glücklichen Welt schreiben würde, in der Weiße ganz ohne Schwarze auskommen – und das wurde sogar freigeschaltet! Versteht sich von selbst, Feminismus ist eben eine Trutzburg von Demokratie und Meinungsfreiheit.

Ich hatte aber nicht mit der geballten, eloquenten Argumentationskraft der Missyleser gerechnet.

Die erste erkannte glasklar, dass meine Frage „rassistisch“ wäre und setzte mich damit ins Matt. Als ob das nicht genug wäre, merkte eine andere an, dass sie ja nicht judenfeindlich wäre, nur weil sie „Mein Kampf“ lese – womit sie negierte, dass es sich hierbei um ein Lektüre handelt, die sich unter Antisemiten – Nazis, Muslime – besonders großer Beliebtheit erfreut.

Dann aber kam der Schlag, den ich nicht verwinden konnte, der mir so zusetzte, dass ich mit eingezogen Schwanz davonschlich, und erst jetzt darüber schreiben kann, nach langem Wundenlecken:

ey du schwul

Macht euch nix vor Leute, wir können einpacken. Dagegen kommt man einfach nicht an.

Uns kann nur noch die Zensur retten. Jedenfalls legte mein Anwalt unter Berufung auf das NetzDG Beschwerde ein, denn selbstverständlich verstößt es gegen geltendes Recht, dass in unserem Patriarchat ein weißer Mann so behandelt wird. Mit Erfolg: Bei Missy gibt es keine Kommentarfunktion mehr.

Nachtrag zu den Frauenschützerinnen

In diesem Artikel griff ich auf, dass Feministinnen eine Redaktion gestürmt hatten, da diese die ausländische Herkunft von Tätern in ihrer Berichterstattung benannt hatte, was „Rassismus und Sexismus“ wäre.

Ich schrieb dazu, dass sich die Verblendeten daran störten, dass der Rassismus den (weißen) Sexismus verdecke. Das lässt mich nicht los, ich steige einfach nicht hinter diese Denke, dass man leidenschaftlich Vergewaltiger hasst, dann aber solche Typen schützen will. Für solche Schandtaten wäre allein das männliche Geschlecht zu verantworten, verantwortlich wäre der Mann als Mann; dass Ausländer als die besseren Männer gelten, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Eine Berichterstattung, die Wohlwollen auf sich zieht, müsste also betonen, dass es sich bei den Tätern um Männer handelt und die ausländische Herkunft verschweigen, auch wenn es sich um Vergewaltigung handelt und Vergewaltigung überproportional oft von Ausländern ausgeht. Rassismus sticht Sexismus: Eine Anklage gegen gegen nichtweiße Männer bleibt zu unterlassen zugunsten einer Anklage gegen den weißen Mann. Eine Anklage gegen ausländische Männer unterläuft den Hass gegen das eigentliche Schwein*, den weißen Mann – was ich sogar nachvollziehen kann, ich persönlich kontere Sexismus gerne mit Rassismus. Damit erreiche ich genau das, woran sich die Männerhasserinnen stören.

Das Mädchen Leonie und die Frauenschützerinnen

Liebe Hirnschwundopfer: Die Migranten sind alles, was Ihr auf weiße Männer projiziert. Ist das rassistisch? Im Bild: Alerta Feminista.

Kürzlich:

Die mutmaßlichen Täter hatten nur wenige Tage nach dem dschihadistischen Terror in Würzburg in Wien die gerade einmal 13 Jahre alte Leonie mit Unmengen an Drogen gefügig gemacht und über Stunden brutal vergewaltigt. Das Mädchen überlebte die Tortur nicht und wurde von den kriminellen und mehrfach vorbestraften „Schutzsuchenden“ einfach auf einem Grünstreifen in der Nähe des Tatorts abgelegt.

Und darauf gibt es jetzt eine Reaktion. Und zwar weil die Herkunft der Täter – Afghanistan – genannt wurde. Das ist Rassismus. Und damit haben Feministen ein Problem, denn dieser Rassismus verdeckt den Sexismus – die Rape Culture – der Weißen in unserem „Patriarchat“. Merke: Mit dem Finger darf man nur auf Weiße zeigen!

Also:

Die „Wiener Einsatzgruppe Feministische Alarmabteilung“ WEFA bzw. „Alerta Feminista“ drangen in die Räume der österreichischen Online-Plattform und TV-Senders „oe24“ ein. Sie erreichten über den Müllraum die Werbe-Verkaufsbüros von oe24 und attackierten dort mehrere Mitarbeiterinnen. Der linksextremen Weibergruppe, die sich „Alerta Feminista“ nennt, passte es nicht, dass bei der Berichterstattung über die Vergewaltigung, Misshandlung und Ermordung des 13-jährigen Mädchens Leonie die afghanische Nationalität der mutmaßlichen vier Täter genannt wurde. Das sei in den Augen dieser kranken Gruppierung laut der Bild-Zeitung „Sexismus und Rassismus“.

Sie pissen auf die Opfer, was für kranke Zeiten. Das ist nichts neues. Feministen sind mit Opfern – also weiblichen jetzt, von männlichen fange ich gar nicht erst an – nur dann solidarisch, wenn die Täter weiß und nicht weiblich sind (denn Kinder, die durch ihr Mütter misshandelt, missbraucht und ermordet werden, sind ebenfalls egal). Schon Wizorek fiel damals zu der Silvesternacht in Köln nichts besseres ein, als die wahnsinnige Behauptung in die Welt zu setzen, auf jedem Oktoberfest ginge es genauso zu. Farbige Männer sind die besseren Männer, auf die lässt man nichts kommen:

Merke: „Rassismus“ sticht Sexismus. Wenn es um die Gefühle der Muslime geht, zählen Frauenrechte – sonst heilig – nichts mehr. Hierzulande ist es ein Skandal, wenn ein weißer Mann ein schlechtes Kompliment macht, aber nicht, wenn Migranten Frauen gruppenvergewaltigen. So auch die Pseudolinke „Szenegöre“, die von Migranten vergewaltigt wurde, aber die Identität der Täter erstmal geheimhielt. Erhellend auch ein weiterer Vorfall zwischen Pseudolinken und Migranten: Letztere erhielten einen ermäßigten Eintrittspreis zu einem linken Club, fielen dann aber durch massive Übergriffe und sexuelle Belästigung auf. Wenn es Weiße gewesen wären, dann wäre für die noblen Antirassisten alles in Ordnung gewesen, dann hätte man das auf’s Schärfste verurteilen können, denn dann gilt: Feuer frei! Jetzt waren es aber Migranten, das heißt, man hatte große Probleme damit, die Belästigung zu verurteilen, und gleichzeitig die Täter zu benennen.

Es sind Farbige. Moment? Farbig? Nein, aus anderen Kulturen. Tarik Tesfu ist ebenfalls farbig, da er aber hier sozialisiert wurde, rennt er nicht mit einem Messer rum und sticht bei Bedarf zu oder beteiligt sich an Vergewaltigungen. Manche Kulturen sind toxisch, wie z.B. die afghanische #notall. Während Feministen davon phantasieren, dass wir hier hier in einer Rape-Culture leben würden, sind in diesen Kulturen Gruppenvergewaltigungen so sehr an der Tagesordnung, Teil der Kultur, dass es einen eigenen Namen dazu gibt: „taharrush gamea“ In solchen Kulturen kennt man keinen Respekt vor Frauen, folgerichtig haben die Mörder von Leonie noch geprahlt und ihr die Schuld zugeschoben. Das ist auch so eine Sache: Ich höre immer wieder von Feministen, dass vergewaltigte Frauen die Frage „Was hattest Du denn an?“ zu hören bekommen. Demgegenüber habe ich aber noch nie einen weißen Mann erlebt, der ernsthaft die Position vertrat, eine Frau wäre wegen falscher Kleidung selbst schuld – also einen westlich sozialisierten.

Aber das wird ignoriert. Der Hass gegen den weißen Mann ist so groß, dass man sich solche toxischen Typen ins Land holt, die exakt so sind, wie Feministen sich den weißen Mann, die Bestie zusammen fantasieren. Nun gut, zum Glück wird das Land dank erleuchteter Politik sicherer und sicherer.

 

 

Nietzsche über Frauen

Friedrich Nietzsches „Ecce homo“, Kapitel 5:

Daß aus meinen Schriften ein Psychologe redet, der nicht seinesgleichen hat, das ist vielleicht die erste Einsicht, zu der ein guter Leser gelangt – ein Leser, wie ich ihn verdiene, der mich liest, wie gute alte Philologen ihren Horaz lasen. Die Sätze, über die im Grunde alle Welt einig ist – gar nicht zu reden von den Allerwelts-Philosophen, den Moralisten und andren Hohltöpfen, Kohlköpfen – erscheinen bei mir als Naivitäten des Fehlgriffs: zum Beispiel jener Glaube, daß »unegoistisch« und »egoistisch« Gegensätze sind, während das ego selbst bloß ein »höherer Schwindel«, ein »Ideal« ist… Es gibt weder egoistische noch unegoistische Handlungen: beide Begriffe sind psychologischer Widersinn. Oder der Satz »der Mensch strebt nach Glück«… Oder der Satz »das Glück ist der Lohn der Tugend«… Oder der Satz »Lust und Unlust sind Gegensätze«… Die Circe der Menschheit, die Moral, hat alle psychologica in Grund und Boden gefälscht – vermoralisiert – bis zu jenem schauderhaften Unsinn, daß die Liebe etwas »Unegoistisches« sein soll… Man muß fest auf sich sitzen, man muß tapfer auf seinen beiden Beinen stehn, sonst kann man gar nicht lieben. Das wissen zuletzt die Weiblein nur zu gut: sie machen sich den Teufel was aus selbstlosen, aus bloß objektiven Männern… Darf ich anbei die Vermutung wagen, daß ich die Weiblein kenne? Das gehört zu meiner dionysischen Mitgift. Wer weiß? vielleicht bin ich der erste Psycholog des Ewig-Weiblichen. Sie lieben mich alle – eine alte Geschichte: die verunglückten Weiblein abgerechnet, die »Emanzipierten«, denen das Zeug zu Kindern abgeht. – Zum Glück bin ich nicht willens, mich zerreißen zu lassen: das vollkommne Weib zerreißt, wenn es liebt… Ich kenne diese liebenswürdigen Mänaden… Ach, was für ein gefährliches, schleichendes, unterirdisches kleines Raubtier! Und so angenehm dabei!… Ein kleines Weib, das seiner Rache nachrennt, würde das Schicksal selbst über den Haufen rennen. – Das Weib ist unsäglich viel böser als der Mann, auch klüger; Güte am Weibe ist schon eine Form der Entartung… Bei allen sogenannten »schönen Seelen« gibt es einen physiologischen Übelstand auf dem Grunde – ich sage nicht alles, ich würde sonst medi-zynisch werden. Der Kampf um gleiche Rechte ist sogar ein Symptom von Krankheit: jeder Arzt weiß das. – Das Weib, je mehr Weib es ist, wehrt sich ja mit Händen und Füßen gegen Rechte überhaupt: der Naturzustand, der ewige Krieg zwischen den Geschlechtern gibt ihm ja bei weitem den ersten Rang. – Hat man Ohren für meine Definition der Liebe gehabt? es ist die einzige, die eines Philosophen würdig ist. Liebe – in ihren Mitteln der Krieg, in ihrem Grunde der Todhaß der Geschlechter. – Hat man meine Antwort auf die Frage gehört, wie man ein Weib kuriert – »erlöst«? Man macht ihm ein Kind. Das Weib hat Kinder nötig, der Mann ist immer nur Mittel: also sprach Zarathustra. – »Emanzipation des Weibes« – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene – der Kampf gegen den »Mann« ist immer nur Mittel, Vorwand, Taktik. Sie wollen, indem sie siech hinauf heben, als »Weib an sich«, als »höheres Weib«, als »Idealistin« von Weib, das allgemeine Rang-Niveau des Weibes herunterbringen; kein sichereres Mittel dazu als Gymnasial-Bildung, Hosen und politische Stimmvieh-Rechte. Im Grunde sind die Emanzipierten die Anarchisten in der Welt des »Ewig-Weiblichen«, die Schlechtweggekommenen, deren unterster Instinkt Rache ist… Eine ganze Gattung des bösartigsten »Idealismus« – der übrigens auch bei Männern vorkommt, zum Beispiel bei Henrik Ibsen, dieser typischen alten Jungfrau – hat das Ziel, das gute Gewissen, die Natur in der Geschlechtsliebe zu vergiften… Und damit ich über meine in diesem Betracht ebenso honnette als strenge Gesinnung keinen Zweifel lasse, will ich noch einen Satz aus meinem Moral-Kodex gegen das Laster mitteilen: mit dem Wort Laster bekämpfe ich jede Art Widernatur oder, wenn man schöne Worte liebt, Idealismus. Der Satz heißt: »Die Predigt der Keuschheit ist eine öffentliche Aufreizung zur Widernatur. Jede Verachtung des geschlechtlichen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff ‚unrein‘ ist das Verbrechen selbst am Leben – ist die eigentliche Sünde wider den heiligen Geist des Lebens.«

Billy Coen: Kein Mitleid mit Feministen, die das feministische Gift zu kosten kriegen

Billy Coen:

[Kontext: Es geht um eine Feministin, die einen woken Shitstorm auf sich gezogen hat]

Wie andere hier schon schrieben, hält sich auch mein Mitleid in Grenzen. Wenn jemand, der im Zuge der Revolution bereits unzählige Menschen durch Denunziation und Intrigen aufs Schafott gebracht hat, mit denselben Methoden ebenfalls diesem Ende zugeführt wird, fühlt sich das dann doch irgendwie weit weniger tragisch an. Man könnte fast sagen, es hat so etwas von Gerechtigkeit – Karma.

Das arme, arme Mädel hat doch eigentlich gar nichts gegen die Methoden, die es hier beklagt. Eigentlich zerfließt die Autorin doch nur in Selbstmitleid, dass es nun SIE trifft. Solange man gegen weiße, heterosexuelle Männer austeilen und denen gepflegt das Maul verbieten konnte, war die Welt noch in Ordnung. Aber wenn nun SIE auf einmal zu etwas nichts mehr sagen dürfen soll und bei „Zuwiderhandlung“ mit typischen Mobbingmethoden bedacht wird, und das alles einzig aufgrund IHRER Hautfarbe, DANN ist auf einmal alles ganz doll schlimm.

Mädel, hör auf zu jammern und reflektier einfach mal dein eigenes Mindset. Das, was dir widerfahren ist, ist nicht eine plötzliche negative Entwicklung. Es ist ein schon immer inhärenter Bestandteil der Ideologie gewesen, der du hinterherhechelst. Die Sache war nie anders und sie war nie gut und gerecht. Das einzige, was sich für DICH geändert hat, ist, dass du dich da auf einmal nicht mehr auf der Seite der sorglosen, faschistoiden Täter befunden hast, sondern die Sache mal von der Seite erlebt hast, auf der unter anderem besagte heterosexuelle, weiße Männer schon immer gestanden haben: auf der Seite der Opfer eures Faschismus‘. Und so lange du DAS nicht begreifst, verdienst du auch kein Bisschen Mitgefühl.

Wokesprech: „gelesen als“

Wird als schwarz gelesen. Aber was bedeutet das? Ganz einfach: Sie ist tatsächlich schwarz. Das ist die Hautfarbe. Nicht ihre Persönlichkeit.

Sprache ist ein Instrument um Ideen zu transportieren. Es ist z.B. ein Unterschied, ob ich von Migranten oder Invasoren spreche oder auf der anderen Seite von Asylberechtigten. Es macht keinen Sinn, einem Asylberechtigten, der von Afrika nach Italien und von Italien nach Deutschland „geflüchtet“ ist, zu unterstellen, er wolle lediglich in das deutsche Sozialsystem migrieren – denn das widerspricht der Definition eines Menschen, der ein legitimes Anrecht auf Asyl hat. Mit der Wahl der Begriffe wird Politik gemacht.

Eine der Lieblingswendungen in der woken Sprache ist, dass Menschen „gelesen“ oder „markiert“ werden. Das liest sich z.B. so:

Mittlerweile wird in rassismuskritischen Diskursen vermehrt davon gesprochen, dass Menschen „als xy gelesen“ und „als xy markiert“ werden: zum Beispiel redet man von „als Schwarz gelesenen“ oder „als Asiatisch markierten“ Personen. Dadurch wird – ähnlich wie bei der Rassifizierung – deutlich, dass man sich nicht aneignet, wie Menschen tatsächlich sind oder sich identifizieren, sondern es auch eine gesellschaftliche „Lesart“ anderer Menschen gibt. So etwas wie eine Art Interpretation aufgrund äußerlicher Merkmale.

Das ist trivial. Wir alle interpretieren. Wir alle haben bestimmte Bilder und Überzeugungen, wonach wir das, was wir vorfinden, beurteilen. Es gibt Eigenschaften, und es gibt die Bewertungen von Eigenschaften, die man wahrnimmt. Und darin sind wir übrigens auch sehr unterschiedlich, es gibt keine allgemeingültige „gesellschaftliche Lesart“: Der eine will einen Schwarzen rausschmeißen, der andere küsst ihm die Stiefel und der nächste wiederum will ihn erstmal näher kennenlernen, bevor er sich ein Urteil bildet.

Aber Ok, der Schwarze ist also gar nicht schwarz, sondern wurde nur so „markiert„. Soll heißen, ein anderer Weißer kam vorbei und hat ihn schwarz angemalt – und das obwohl Blackfacing eine ganz doll böse Sache ist. Weiße sind halt das letzte.

Oder gelesen als… Zum Beispiel gelesen als schwarz, gelesen als Frau. Wenn es von Seiten der Woken heißt, jemand würde als „schwarz gelesen,“ was zugleich falsch sei, weil dieser Vorgang der gelesenen Person nicht gerecht werde, wird jemand aufgrund des bloßen Sehens verurteilt. Das ist bösartig und totalitär, ein Gedankenverbrechen, für das man den Prozess gemacht bekommt, wobei man sich schon durch den bloßen Akt des Wahrnehmens schuldig gemacht hat, etwas also, was sich der eigenen Kontrolle schlicht entzieht. Denn die Eigenschaft „schwarz“ wird eben nicht durch den Vorgang des Lesen festgelegt, sondern ist eine real existierende Eigenart der wahrgenommenen Person. Wie der Wahrnehmende dann dazu steht, welche Urteile er über Männer, Frauen, Schwarze fällt, ist eine ganz andere Geschichte.

Es wäre angebracht zu sagen, dass man die tatsächlich vorliegende Eigenschaft „schwarz“ interpretiert. Und hier könnte man dann auch Klischees und Vorurteilen sprechen, z.B. das Vorurteil, dass sämtliche Schwarze selbstgefällige Rassisten wären, die sich in einem Opferkomplex suhlen, unverschämt aufführen und Weiße anklagen für Verbrechen, die sie nicht begangen haben – ein Vorurteil, das nicht zutrifft.

Wo wir jemanden für eine bloße Wahrnehmung anklagen, haben wir es mit Leugnen von Wahrheit zu tun, denn nicht der rassifizierte Blick legt die wahrgenommene Eigenschaft fest, sie existiert tatsächlich beim Farbigen. Dass sich diese Eigenschaft allein im Blick des Beobachters fände, ist eine Komponente einer Doppelbindung. Doppelbindung bedeutet, dass man vor zwei Alternativen gestellt wird, aber beide falsch sind, dass man bestraft wird, egal welche Entscheidung man trifft. Doppelbindungen werden in der Folter angewendet, um Gehirnwäschen vorzunehmen, finden sich aber auch in toxischen Beziehungen z.B. zwischen Mutter und Kind. Im Rassismusdiskurs bedeutet es, dass man Hautfarbe einerseits nicht sehen, lesen soll – andererseits aber machen woke Farbige die ganze Zeit nichts anderes, als auf ihrer Hautfarbe herumzureiten und zu fordern, sie auf dieser Basis als Opfer anzuerkennen. Es ist ein totalitäres Ansinnen, dass richtige Denken – welches unter der Doppelbindung eben niemals richtig sein kann – durchsetzen zu wollen mit dem Anspruch, dass Hautfarben gar nicht erst wahrgenommen werden sollen, da das „Lesen“ oder „Markieren“ – also die bloße unmittelbare Wahrnehmung – bereits falsch sei und Rassismus verkörpere. Jemanden aber – ich wiederhole mich – aufgrund von bloßer, unmittelbarer Wahrnehmung anzukleiden und zu verurteilen trieft nur so vor Bösartigkeit und schließt von vornherein einen Freispruch aus – in der kritischen Rassentheorie ist der Weiße immer ein Rassist, sein Leben lang; er kann höchstens eingestehen, einer zu sein und daran arbeiten, dann ist er ein etwas besserer Rassist, der es immerhin einsieht, aber er bleibt dennoch ein Rassist.