Archiv der Kategorie: Feminismus

Nachtrag zu den Frauenschützerinnen

In diesem Artikel griff ich auf, dass Feministinnen eine Redaktion gestürmt hatten, da diese die ausländische Herkunft von Tätern in ihrer Berichterstattung benannt hatte, was „Rassismus und Sexismus“ wäre.

Ich schrieb dazu, dass sich die Verblendeten daran störten, dass der Rassismus den (weißen) Sexismus verdecke. Das lässt mich nicht los, ich steige einfach nicht hinter diese Denke, dass man leidenschaftlich Vergewaltiger hasst, dann aber solche Typen schützen will. Für solche Schandtaten wäre allein das männliche Geschlecht zu verantworten, verantwortlich wäre der Mann als Mann; dass Ausländer als die besseren Männer gelten, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Eine Berichterstattung, die Wohlwollen auf sich zieht, müsste also betonen, dass es sich bei den Tätern um Männer handelt und die ausländische Herkunft verschweigen, auch wenn es sich um Vergewaltigung handelt und Vergewaltigung überproportional oft von Ausländern ausgeht. Rassismus sticht Sexismus: Eine Anklage gegen gegen nichtweiße Männer bleibt zu unterlassen zugunsten einer Anklage gegen den weißen Mann. Eine Anklage gegen ausländische Männer unterläuft den Hass gegen das eigentliche Schwein*, den weißen Mann – was ich sogar nachvollziehen kann, ich persönlich kontere Sexismus gerne mit Rassismus. Damit erreiche ich genau das, woran sich die Männerhasserinnen stören.

Das Mädchen Leonie und die Frauenschützerinnen

Liebe Hirnschwundopfer: Die Migranten sind alles, was Ihr auf weiße Männer projiziert. Ist das rassistisch?

Kürzlich:

Die mutmaßlichen Täter hatten nur wenige Tage nach dem dschihadistischen Terror in Würzburg in Wien die gerade einmal 13 Jahre alte Leonie mit Unmengen an Drogen gefügig gemacht und über Stunden brutal vergewaltigt. Das Mädchen überlebte die Tortur nicht und wurde von den kriminellen und mehrfach vorbestraften „Schutzsuchenden“ einfach auf einem Grünstreifen in der Nähe des Tatorts abgelegt.

Und darauf gibt es jetzt eine Reaktion. Und zwar weil die Herkunft der Täter – Afghanistan – genannt wurde. Das ist Rassismus. Und damit haben Feministen ein Problem, denn dieser Rassismus verdeckt den Sexismus – die Rape Culture – der Weißen in unserem „Patriarchat“. Merke: Mit dem Finger darf man nur auf Weiße zeigen!

Also:

Die „Wiener Einsatzgruppe Feministische Alarmabteilung“ WEFA bzw. „Alerta Feminista“ drangen in die Räume der österreichischen Online-Plattform und TV-Senders „oe24“ ein. Sie erreichten über den Müllraum die Werbe-Verkaufsbüros von oe24 und attackierten dort mehrere Mitarbeiterinnen. Der linksextremen Weibergruppe, die sich „Alerta Feminista“ nennt, passte es nicht, dass bei der Berichterstattung über die Vergewaltigung, Misshandlung und Ermordung des 13-jährigen Mädchens Leonie die afghanische Nationalität der mutmaßlichen vier Täter genannt wurde. Das sei in den Augen dieser kranken Gruppierung laut der Bild-Zeitung „Sexismus und Rassismus“.

Sie pissen auf die Opfer, was für kranke Zeiten. Das ist nichts neues. Feministen sind mit Opfern – also weiblichen jetzt, von männlichen fange ich gar nicht erst an – nur dann solidarisch, wenn die Täter weiß und nicht weiblich sind (denn Kinder, die durch ihr Mütter misshandelt, missbraucht und ermordet werden, sind ebenfalls egal). Schon Wizorek fiel damals zu der Silvesternacht in Köln nichts besseres ein, als die wahnsinnige Behauptung in die Welt zu setzen, auf jedem Oktoberfest ginge es genauso zu. Farbige Männer sind die besseren Männer, auf die lässt man nichts kommen:

Merke: „Rassismus“ sticht Sexismus. Wenn es um die Gefühle der Muslime geht, zählen Frauenrechte – sonst heilig – nichts mehr. Hierzulande ist es ein Skandal, wenn ein weißer Mann ein schlechtes Kompliment macht, aber nicht, wenn Migranten Frauen gruppenvergewaltigen. So auch die Pseudolinke „Szenegöre“, die von Migranten vergewaltigt wurde, aber die Identität der Täter erstmal geheimhielt. Erhellend auch ein weiterer Vorfall zwischen Pseudolinken und Migranten: Letztere erhielten einen ermäßigten Eintrittspreis zu einem linken Club, fielen dann aber durch massive Übergriffe und sexuelle Belästigung auf. Wenn es Weiße gewesen wären, dann wäre für die noblen Antirassisten alles in Ordnung gewesen, dann hätte man das auf’s Schärfste verurteilen können, denn dann gilt: Feuer frei! Jetzt waren es aber Migranten, das heißt, man hatte große Probleme damit, die Belästigung zu verurteilen, und gleichzeitig die Täter zu benennen.

Es sind Farbige. Moment? Farbig? Nein, aus anderen Kulturen. Tarik Tesfu ist ebenfalls farbig, da er aber hier sozialisiert wurde, rennt er nicht mit einem Messer rum und sticht bei Bedarf zu oder beteiligt sich an Vergewaltigungen. Manche Kulturen sind toxisch, wie z.B. die afghanische #notall. Während Feministen davon phantasieren, dass wir hier hier in einer Rape-Culture leben würden, sind in diesen Kulturen Gruppenvergewaltigungen so sehr an der Tagesordnung, Teil der Kultur, dass es einen eigenen Namen dazu gibt: „taharrush gamea“ In solchen Kulturen kennt man keinen Respekt vor Frauen, folgerichtig haben die Mörder von Leonie noch geprahlt und ihr die Schuld zugeschoben. Das ist auch so eine Sache: Ich höre immer wieder von Feministen, dass vergewaltigte Frauen die Frage „Was hattest Du denn an?“ zu hören bekommen. Demgegenüber habe ich aber noch nie einen weißen Mann erlebt, der ernsthaft die Position vertrat, eine Frau wäre wegen falscher Kleidung selbst schuld – also einen westlich sozialisierten.

Aber das wird ignoriert. Der Hass gegen den weißen Mann ist so groß, dass man sich solche toxischen Typen ins Land holt, die exakt so sind, wie Feministen sich den weißen Mann, die Bestie zusammen fantasieren. Nun gut, zum Glück wird das Land dank erleuchteter Politik sicherer und sicherer.

 

 

Nietzsche über Frauen

Friedrich Nietzsches „Ecce homo“, Kapitel 5:

Daß aus meinen Schriften ein Psychologe redet, der nicht seinesgleichen hat, das ist vielleicht die erste Einsicht, zu der ein guter Leser gelangt – ein Leser, wie ich ihn verdiene, der mich liest, wie gute alte Philologen ihren Horaz lasen. Die Sätze, über die im Grunde alle Welt einig ist – gar nicht zu reden von den Allerwelts-Philosophen, den Moralisten und andren Hohltöpfen, Kohlköpfen – erscheinen bei mir als Naivitäten des Fehlgriffs: zum Beispiel jener Glaube, daß »unegoistisch« und »egoistisch« Gegensätze sind, während das ego selbst bloß ein »höherer Schwindel«, ein »Ideal« ist… Es gibt weder egoistische noch unegoistische Handlungen: beide Begriffe sind psychologischer Widersinn. Oder der Satz »der Mensch strebt nach Glück«… Oder der Satz »das Glück ist der Lohn der Tugend«… Oder der Satz »Lust und Unlust sind Gegensätze«… Die Circe der Menschheit, die Moral, hat alle psychologica in Grund und Boden gefälscht – vermoralisiert – bis zu jenem schauderhaften Unsinn, daß die Liebe etwas »Unegoistisches« sein soll… Man muß fest auf sich sitzen, man muß tapfer auf seinen beiden Beinen stehn, sonst kann man gar nicht lieben. Das wissen zuletzt die Weiblein nur zu gut: sie machen sich den Teufel was aus selbstlosen, aus bloß objektiven Männern… Darf ich anbei die Vermutung wagen, daß ich die Weiblein kenne? Das gehört zu meiner dionysischen Mitgift. Wer weiß? vielleicht bin ich der erste Psycholog des Ewig-Weiblichen. Sie lieben mich alle – eine alte Geschichte: die verunglückten Weiblein abgerechnet, die »Emanzipierten«, denen das Zeug zu Kindern abgeht. – Zum Glück bin ich nicht willens, mich zerreißen zu lassen: das vollkommne Weib zerreißt, wenn es liebt… Ich kenne diese liebenswürdigen Mänaden… Ach, was für ein gefährliches, schleichendes, unterirdisches kleines Raubtier! Und so angenehm dabei!… Ein kleines Weib, das seiner Rache nachrennt, würde das Schicksal selbst über den Haufen rennen. – Das Weib ist unsäglich viel böser als der Mann, auch klüger; Güte am Weibe ist schon eine Form der Entartung… Bei allen sogenannten »schönen Seelen« gibt es einen physiologischen Übelstand auf dem Grunde – ich sage nicht alles, ich würde sonst medi-zynisch werden. Der Kampf um gleiche Rechte ist sogar ein Symptom von Krankheit: jeder Arzt weiß das. – Das Weib, je mehr Weib es ist, wehrt sich ja mit Händen und Füßen gegen Rechte überhaupt: der Naturzustand, der ewige Krieg zwischen den Geschlechtern gibt ihm ja bei weitem den ersten Rang. – Hat man Ohren für meine Definition der Liebe gehabt? es ist die einzige, die eines Philosophen würdig ist. Liebe – in ihren Mitteln der Krieg, in ihrem Grunde der Todhaß der Geschlechter. – Hat man meine Antwort auf die Frage gehört, wie man ein Weib kuriert – »erlöst«? Man macht ihm ein Kind. Das Weib hat Kinder nötig, der Mann ist immer nur Mittel: also sprach Zarathustra. – »Emanzipation des Weibes« – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene – der Kampf gegen den »Mann« ist immer nur Mittel, Vorwand, Taktik. Sie wollen, indem sie siech hinauf heben, als »Weib an sich«, als »höheres Weib«, als »Idealistin« von Weib, das allgemeine Rang-Niveau des Weibes herunterbringen; kein sichereres Mittel dazu als Gymnasial-Bildung, Hosen und politische Stimmvieh-Rechte. Im Grunde sind die Emanzipierten die Anarchisten in der Welt des »Ewig-Weiblichen«, die Schlechtweggekommenen, deren unterster Instinkt Rache ist… Eine ganze Gattung des bösartigsten »Idealismus« – der übrigens auch bei Männern vorkommt, zum Beispiel bei Henrik Ibsen, dieser typischen alten Jungfrau – hat das Ziel, das gute Gewissen, die Natur in der Geschlechtsliebe zu vergiften… Und damit ich über meine in diesem Betracht ebenso honnette als strenge Gesinnung keinen Zweifel lasse, will ich noch einen Satz aus meinem Moral-Kodex gegen das Laster mitteilen: mit dem Wort Laster bekämpfe ich jede Art Widernatur oder, wenn man schöne Worte liebt, Idealismus. Der Satz heißt: »Die Predigt der Keuschheit ist eine öffentliche Aufreizung zur Widernatur. Jede Verachtung des geschlechtlichen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff ‚unrein‘ ist das Verbrechen selbst am Leben – ist die eigentliche Sünde wider den heiligen Geist des Lebens.«

Billy Coen: Kein Mitleid mit Feministen, die das feministische Gift zu kosten kriegen

Billy Coen:

[Kontext: Es geht um eine Feministin, die einen woken Shitstorm auf sich gezogen hat]

Wie andere hier schon schrieben, hält sich auch mein Mitleid in Grenzen. Wenn jemand, der im Zuge der Revolution bereits unzählige Menschen durch Denunziation und Intrigen aufs Schafott gebracht hat, mit denselben Methoden ebenfalls diesem Ende zugeführt wird, fühlt sich das dann doch irgendwie weit weniger tragisch an. Man könnte fast sagen, es hat so etwas von Gerechtigkeit – Karma.

Das arme, arme Mädel hat doch eigentlich gar nichts gegen die Methoden, die es hier beklagt. Eigentlich zerfließt die Autorin doch nur in Selbstmitleid, dass es nun SIE trifft. Solange man gegen weiße, heterosexuelle Männer austeilen und denen gepflegt das Maul verbieten konnte, war die Welt noch in Ordnung. Aber wenn nun SIE auf einmal zu etwas nichts mehr sagen dürfen soll und bei „Zuwiderhandlung“ mit typischen Mobbingmethoden bedacht wird, und das alles einzig aufgrund IHRER Hautfarbe, DANN ist auf einmal alles ganz doll schlimm.

Mädel, hör auf zu jammern und reflektier einfach mal dein eigenes Mindset. Das, was dir widerfahren ist, ist nicht eine plötzliche negative Entwicklung. Es ist ein schon immer inhärenter Bestandteil der Ideologie gewesen, der du hinterherhechelst. Die Sache war nie anders und sie war nie gut und gerecht. Das einzige, was sich für DICH geändert hat, ist, dass du dich da auf einmal nicht mehr auf der Seite der sorglosen, faschistoiden Täter befunden hast, sondern die Sache mal von der Seite erlebt hast, auf der unter anderem besagte heterosexuelle, weiße Männer schon immer gestanden haben: auf der Seite der Opfer eures Faschismus‘. Und so lange du DAS nicht begreifst, verdienst du auch kein Bisschen Mitgefühl.

Wokesprech: „gelesen als“

Wird als schwarz gelesen. Aber was bedeutet das? Ganz einfach: Sie ist tatsächlich schwarz. Das ist die Hautfarbe. Nicht ihre Persönlichkeit.

Sprache ist ein Instrument um Ideen zu transportieren. Es ist z.B. ein Unterschied, ob ich von Migranten oder Invasoren spreche oder auf der anderen Seite von Asylberechtigten. Es macht keinen Sinn, einem Asylberechtigten, der von Afrika nach Italien und von Italien nach Deutschland „geflüchtet“ ist, zu unterstellen, er wolle lediglich in das deutsche Sozialsystem migrieren – denn das widerspricht der Definition eines Menschen, der ein legitimes Anrecht auf Asyl hat. Mit der Wahl der Begriffe wird Politik gemacht.

Eine der Lieblingswendungen in der woken Sprache ist, dass Menschen „gelesen“ oder „markiert“ werden. Das liest sich z.B. so:

Mittlerweile wird in rassismuskritischen Diskursen vermehrt davon gesprochen, dass Menschen „als xy gelesen“ und „als xy markiert“ werden: zum Beispiel redet man von „als Schwarz gelesenen“ oder „als Asiatisch markierten“ Personen. Dadurch wird – ähnlich wie bei der Rassifizierung – deutlich, dass man sich nicht aneignet, wie Menschen tatsächlich sind oder sich identifizieren, sondern es auch eine gesellschaftliche „Lesart“ anderer Menschen gibt. So etwas wie eine Art Interpretation aufgrund äußerlicher Merkmale.

Das ist trivial. Wir alle interpretieren. Wir alle haben bestimmte Bilder und Überzeugungen, wonach wir das, was wir vorfinden, beurteilen. Es gibt Eigenschaften, und es gibt die Bewertungen von Eigenschaften, die man wahrnimmt. Und darin sind wir übrigens auch sehr unterschiedlich, es gibt keine allgemeingültige „gesellschaftliche Lesart“: Der eine will einen Schwarzen rausschmeißen, der andere küsst ihm die Stiefel und der nächste wiederum will ihn erstmal näher kennenlernen, bevor er sich ein Urteil bildet.

Aber Ok, der Schwarze ist also gar nicht schwarz, sondern wurde nur so „markiert„. Soll heißen, ein anderer Weißer kam vorbei und hat ihn schwarz angemalt – und das obwohl Blackfacing eine ganz doll böse Sache ist. Weiße sind halt das letzte.

Oder gelesen als… Zum Beispiel gelesen als schwarz, gelesen als Frau. Wenn es von Seiten der Woken heißt, jemand würde als „schwarz gelesen,“ was zugleich falsch sei, weil dieser Vorgang der gelesenen Person nicht gerecht werde, wird jemand aufgrund des bloßen Sehens verurteilt. Das ist bösartig und totalitär, ein Gedankenverbrechen, für das man den Prozess gemacht bekommt, wobei man sich schon durch den bloßen Akt des Wahrnehmens schuldig gemacht hat, etwas also, was sich der eigenen Kontrolle schlicht entzieht. Denn die Eigenschaft „schwarz“ wird eben nicht durch den Vorgang des Lesen festgelegt, sondern ist eine real existierende Eigenart der wahrgenommenen Person. Wie der Wahrnehmende dann dazu steht, welche Urteile er über Männer, Frauen, Schwarze fällt, ist eine ganz andere Geschichte.

Es wäre angebracht zu sagen, dass man die tatsächlich vorliegende Eigenschaft „schwarz“ interpretiert. Und hier könnte man dann auch Klischees und Vorurteilen sprechen, z.B. das Vorurteil, dass sämtliche Schwarze selbstgefällige Rassisten wären, die sich in einem Opferkomplex suhlen, unverschämt aufführen und Weiße anklagen für Verbrechen, die sie nicht begangen haben – ein Vorurteil, das nicht zutrifft.

Wo wir jemanden für eine bloße Wahrnehmung anklagen, haben wir es mit Leugnen von Wahrheit zu tun, denn nicht der rassifizierte Blick legt die wahrgenommene Eigenschaft fest, sie existiert tatsächlich beim Farbigen. Dass sich diese Eigenschaft allein im Blick des Beobachters fände, ist eine Komponente einer Doppelbindung. Doppelbindung bedeutet, dass man vor zwei Alternativen gestellt wird, aber beide falsch sind, dass man bestraft wird, egal welche Entscheidung man trifft. Doppelbindungen werden in der Folter angewendet, um Gehirnwäschen vorzunehmen, finden sich aber auch in toxischen Beziehungen z.B. zwischen Mutter und Kind. Im Rassismusdiskurs bedeutet es, dass man Hautfarbe einerseits nicht sehen, lesen soll – andererseits aber machen woke Farbige die ganze Zeit nichts anderes, als auf ihrer Hautfarbe herumzureiten und zu fordern, sie auf dieser Basis als Opfer anzuerkennen. Es ist ein totalitäres Ansinnen, dass richtige Denken – welches unter der Doppelbindung eben niemals richtig sein kann – durchsetzen zu wollen mit dem Anspruch, dass Hautfarben gar nicht erst wahrgenommen werden sollen, da das „Lesen“ oder „Markieren“ – also die bloße unmittelbare Wahrnehmung – bereits falsch sei und Rassismus verkörpere. Jemanden aber – ich wiederhole mich – aufgrund von bloßer, unmittelbarer Wahrnehmung anzukleiden und zu verurteilen trieft nur so vor Bösartigkeit und schließt von vornherein einen Freispruch aus – in der kritischen Rassentheorie ist der Weiße immer ein Rassist, sein Leben lang; er kann höchstens eingestehen, einer zu sein und daran arbeiten, dann ist er ein etwas besserer Rassist, der es immerhin einsieht, aber er bleibt dennoch ein Rassist.

Frauenblut und Göttinnenkomplex

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie es nicht mitbekommen haben: Männer haben was erfunden für die Frauenhygiene, nämlich ein Utensil zur einfachen diskreten Entsorgung von Tampons. Die ganze Geschichte endete damit, dass die Erfinder angesichts eines gigantischen Shitstorms um Entschuldigung bettelten für diesen Akt des „Menstruationsshaming“.

Ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass sich mal ein Diskurs etablieren wird, wonach Jungen, Männer die Intimität des Onanierens öffentlich machen sollten, alles andere wäre „Spermashaming“. Wobei: Eigentlich gibt es keinen Grund, sich für menschliche Körperfunktionen und allem, was damit zusammenhängt – Blut, Sperma, Kot –  zu schämen, denn wir alle produzieren das und es ist nur natürlich, wie wohl auch die hier anführen würde:

…bin grad am Scheißen.

Onanieren ist weit stärker stigmatisiert als Menstruieren und damit könnte man ein Problem haben, da das ja ein Akt gegen männliche Selbstbestimmung darstellt. Dennoch wird das alles schambesetzt bleiben und dabei gilt die Formel, dass sich Schwachsinn durch den Verlust von Schamgefühl auszeichnet.

Jetzt ist es aber doch faszinierend, warum um die simple Tatsache, dass Bluten ein intimer Vorgang ist, so ein Bohei gemacht wird. Der Kommentator Beweis vermutet, dass der Grund in männlicher Aneignung läge: Hätten Frauen das Produkt erfunden und vorgestellt, es hätte nicht den Zorn der Selbstgerechten auf sich gezogen.

Ich vermute was anderes, nämlich den Göttinnenkomplex, der hier schon Thema war. Dazu gehört u.a. dass die Frau ihre Kinder als ihr Eigentum begreift und sie dem Vater entfremden; dass sie verfügt, dass die Kinder nur einen Gott, eine Göttin kennen, nämlich sie selbst, die keinen anderen Gott neben sich duldet. Die Frau ist eine Göttin, weshalb es auch lästerlich ist, ihr ein profanes Kompliment zu machen, was folgerichtig eine breite gesellschaftliche Debatte auslöst und Existenzen vernichtet. Wie schreiben die Stinker von Pink-Stinks? So: …dann gebt einen Ratgeber heraus, wie Kerle damit klar kommen können, dass Frauen bluten (via). Es geht darum die Kerle zu erziehen, von deren Urteil sie sich abhängig machen. Natürlich nicht zu sexueller Autonomie, nein: Die Frau ist heilig und alles, was von ihr kommt, ist es ebenfalls, weshalb es sich nicht verstecken sondern geehrt und geheiligt werden soll, womit Kerle, die (angeblich) nicht damit klarkommen, Gotteslästerung begehen, nichts weniger als Blasphemie, und die Menschen sind bereit, für ihre Götter zu töten, womit sich die Morddrohungen erklären, die die Erfinder erhielten.

Die Göttin und die Fortpflanzung

Bei den Störenfriedas schrieb mal eine, dass Frauen sich ihres Göttinnenstatus bewusst sein sollten, denn: Ihr Körper könne Leben schaffen.

Nun:

  1. Um die Schwangerschaft, also Schöpfung eines neuen Menschen, einzuleiten, braucht es einen Mann.
  2. Dann läuft ein Prozess an, der sich jeder Kontrolle durch die Schwangere entzieht.
  3. Selbiges gilt für die Geburt. Es ist nicht so, dass die Schwangere entscheidet, „Jetzt gebäre ich“ sondern ihr Körper übernimmt wie eine Naturgewalt die Kontrolle und zwingt die Frau. Sie braucht zudem Hilfe, sonst kann es ganz schnell gefährlich werden für den Nachwuchs als auch für sie selbst.

Die gute Schrupp hat ein Buch dem Thema „Schwangerwerdenkönnen“ gewidmet. Was davon wohl noch übrigbleibt, wenn man sich obiger Punkte bewusst ist?

Liebe Schwarze: Ihr habt die Straßenseite zu wechseln

[Nachträgliche Vorbemerkung] Es gibt Feministen, die Männer auffordern, die Straßenseite zu wechseln, wenn ihnen eine Frau entgegenkommt, da Männer Gewalttäter und Vergewaltiger seien. Dieser Text parodiert diese Forderung, indem er sie auf Schwarze bezieht.

DZU5dxLX4AAc-Uc

Lieber Schwarzer,

Du bist eine Bedrohung. In letzter Zeit eskaliert dein Hass gegen Weiße, der dich zu einer Gefahr macht. Du nimmst Teil an Hetzjagden, und damit meine ich nicht so einen Larifari wie in Chemnitz, wo ein Typ einem anderen Typen 10 Meter hinterherrennt. Ich meine Hetze. Hetze, bei der ein Mob von Schlägern gemeinsam auf Weiße losgehen, deren einziges Verbrechen es ist, die falsche Hautfarbe zu haben. Schläger, die auf Weiße einprügeln und eintreten, während sie bereits am Boden liegen; ein Fieber, angeheizt durch einen Hass, wonach man Weiße zusammentreten soll; angefacht durch die Massenmedien und Institutionen, die dir bescheinigen, Opfer zu sein von Weißen, die allesamt Rassisten seien. Ein Erfahrungsbericht:

Eine der seltenen Täter-Memoiren beschreibt ein solches Verbrechen in Virginia. Der Autor, damals ein Teenager, hielt sich eines Nachmittags mit seinen Freunden an einer Ecke in seiner Nachbarschaft auf, als sie »einen weißen Jungen« sahen, »der etwa 18 oder 19 Jahre alt zu sein schien und gemütlich auf seinem Rad durch die Nachbarschaft radelte.« Einer aus der Gruppe machte die anderen auf den Jungen aufmerksam, beschimpfte ihn und merkte an, dass er verrückt sein musste, hierher zu kommen. Die Reaktion der Gruppe »kam automatisch«. Sie rannten los, rissen ihn vom Rad und schlugen ihn bewusstlos, während Autos vorbeifuhren. Sie traten gegen seinen Kopf, bis Blut aus seinem Mund kam, und versuchten, seine Genitalien zu verletzen. Der Autor berichtet, dass er sich zurückgezogen habe, als er merkte, wie schwer das Opfer verletzt war. Andere taten es ihm gleich, doch einer aus ihrer Gruppe ließ nicht ab, »als wäre er durchgedreht«, und setzte der Episode die Krone auf, indem er das Fahrrad nahm und mit aller Kraft auf das Opfer niederkrachen ließ. Der bewusstlose Junge auf dem Boden zuckte nicht einmal.

»Weiße Jungs so aufzumischen gab uns ein gutes Gefühl«, schreibt er und fügt hinzu, dass sie beim Weggehen lachten und prahlten, wer den meisten Schaden angerichtet hatte. Er erinnert sich an den Angriff: »Jedes Mal, dass ich meinen Fuß in seine Eier rammte, fühlte ich mich besser«. Als sein Bruder den Führerschein bekommen hatte, fuhren sie mit der Gang in weißen Vierteln herum, suchten sich leichte Opfer heraus und schlugen sie fast tot. …

Du und die anderen Hater seid potentielle Gewalttäter. Da Du eine Bedrohung bist, ist es deine Pflicht, nicht unangenehm auf deine Mitmenschen zu wirken. Es ist deine Pflicht, den Menschen, denen Du im Alltag begegnest, zu signalisieren, dass Du keine Gefahr darstellst. Deshalb hast Du die Straßenseite zu wechseln, wenn dir ein Mensch entgegenkommt.

Ich freue mich auf den Tag und bin schon ganz gespannt darauf, wenn wir uns unter Umständen begegnen, unter denen Du keine Bedrohung mehr bist und ich auch keine Angst mehr vor dir haben muss, aber angesichts sowas, wird das wohl noch dauern:

Screenshot_2020-07-17 USA Black Lives Matter -Fans verspotten ermordete Mutter

(Scheiße, fühle ich mich schäbig, sowas zu schreiben. In was für einer Verfassung müssen eigentlich Feministen sein, die so an Männer herantreten – und es ernst meinen?)

Gefühle vs. Logik

Streitereien sind mit Emotionen, Gefühlen verbunden. Jeder, der streitet, fühlt, dass er im Recht ist. Nur, wer ist denn nun mit seinen Gefühlen im Recht? Dieses Auseinanderdriften der Gefühle über einen Sachverhalt führt zum Streit. Was in diesem Streit passieren wird, ist dass beide Seiten – ihren Gefühlen folgend – ihren Standpunkt zur rechtfertigen sucht, indem sie Argumente dafür liefert, warum seine Gefühle mit einer rationalen Deutung der Situation übereinstimmt, weshalb man im Recht sei. Sofern man gesund streitet, und ein Argument als zutreffend gewertet wird, wird ein Teilnehmer feststellen müssen, dass er mit seinen Gefühlen im Unrecht ist, dass seine Gefühle ihn betrogen haben. Und das kann ganz schön hart sein – oder man beharrt auf seinen Standpunkt, und lässt den Streit eskalieren bis zum Weltkrieg.

Aber eigentlich haben immer Frauen Recht:

»Für ein Gespräch bin ich immer offen. Aber ich sage von vornherein, daß sich meine Meinung nicht ändern wird. Ich finde, wenn mein Mann seine persönliche und gesellschaftliche Situation überprüft, kann er nur zu dem Schluß kommen, daß ich recht habe.«

Ihre Gefühle sind die richtigen. Ihre „Fakten“ auch. In feministischen Studien wird unterschieden zwischen „subjektiven Fakten“ und „objektiven Fakten“, erstere werden akzeptiert, es sind die Gefühle, die die Frau – und nur diese, niemals der Mann – hat und die ihr Recht geben; letztere  werden zurückgewiesen. Logik, Objektivität, Rationalität, Fakten, Wissen, Intelligenz, Verstand, Qualität, Qualifikation werden als phallozentrische, patriarchale Konstrukte abgelehnt, die nur dem Zweck dienen, Frauen zu unterdrücken und auszugrenzen. Ausgehend von der These, dass Frauen Opfer sind, beweist man, dass Frauen Opfer sind.

»Es ist sehr schwierig, Studentinnen, die in der feministischen Perspektive
trainiert sind, zu unterrichten«, erklärt ein Professor in den USA. »Sie misstrauen
allem, was Sie sagen. Für sie ist Vernunft an sich patriarchal, linear und unter-
drückerisch. Sie können nicht mit ihnen argumentieren.« (SFBM? – S.453)

Allerdings: Ich als Mann habe auch Gefühle! So fühle ich bspw. mit aller Nachhaltigkeit, dass manche Feministen Monster sind. Feministen fühlen das nicht. Wer hat Recht?

Im Genderismus gibt es keine Wahrheiten, sondern nur Diskurse. Wahr ist, was sich diskursiv durchsetzt. Damit ist aber die These, dass die Frau unterdrückt sei, auch nur eine diskursive Wahrheit, lediglich in Diskursen reproduziert und damit genauso viel wert wie die diskursive Wahrheit, dass die Erde eine Scheibe ist.

Damit kommen wir zur Standpunktheorie: Weil die Frau unterdrückt wird – das wird nicht bewiesen, diskutiert, sondern axiomatisch vorausgesetzt, es handelt sich um ein Dogma – zählt allein der Frauen eigene Standpunkt. Nicht wie etwas objektiv gewertet wird, sondern wie sie es empfindet, ist der Maßstab zur Beurteilung der ganzen Welt als auch konkreter Fälle. Daran lehnt sich das Konzept von „Definitionsmacht“ an. Wer zum Beispiel der „sexuellen Belästigung“ bezichtigt wird, hat nicht das Recht sich zu verteidigen, er hat die Anklage, die „Definition“ zu akzeptieren. In Österreich ist dieses Konzept bereits Gesetzt: Sexuelle Belästigung ist nicht eine von der Legislative klar umrissene Handlung (z.B.: „Hand auf Po“), welche verboten wäre, sondern das, was das vermeintliche Opfer als sexuelle Belästigung empfindet. Heißt, ein- und dieselben Handlung ist mal in Ordnung, dann wieder strafwürdig, abhängig von Faktoren wie gut man aussieht, ob man vermögend ist, oder welche Laune die Angeflirtete hat. Ein Willkürgesetz, dass Männer Launenhaftigkeit ausliefert und den Rechtsstaat aushebelt. In Deutschland sind bereits  Lappalien strafbar und noch schlimmer ist es in Schweden. Man muss sich einfach mal überlegen, welche Macht diese Männerfeinde haben, sowas durchsetzen zu können. Hier setzt sich ganz brutal der Wille des Stärkeren, der Frauen, der Feministen durch, die die Macht haben.

Und damit, dieser Macht ausgesetzt, komme ich zu meinem Standpunkt. Denn da ich machtlos bin, ist meine Perspektive die einzige gültige, und Feministen haben mir zuzuhören: Listen and believe.

Als Mann bin ich größerer Gefahr ausgesetzt, Opfer von Gewalt zu werden; größerer Gefahr, obdachlos zu werden; größerer Gefahr, in einer auswegslosen Situation zu stranden, in welcher ich mir das Leben nehme; größerer Gefahr, als Trennungsvater entsorgt zu werden, weil die Alleinmächtige ihren Willen gegen meinen Willen durchsetzt, mich meinen Kindern zu entfremden – mit Hilfe der Institutionen. Seinen Willen gegen den Willen anderer durchsetzen zu können, ist eine Definition von Macht.

Zurück zu den Feministen an den Unis. Für diese sind Frauen unterdrückt. Gegen diese Überzeugung lassen sich viele Gegenargumente anführen, aber das interessiert ja nicht, denn das ist phallozentrische Logik zur Unterdrückung der Frau. Ja, so ein dogmatischer Schwachsinn grassiert an den Universitäten und hält Einzug in Exekutive, Legislative und Judikative. Feministinnnen – im Besitz der Wahrheit – erobern die Institutionen. Wenn Du also gegen eine verfassungswidrige Frauenquote klagst, kannst Du erleben, dass eine feministische Richterin dem Fall vorsitzt, die in verschwurbelter Sprache zugibt, ihre Position für ihre feministische Mission zu missbrauchen (vergleiche Hadmut Danisch – „Frauenquote“).

Die These von der unterdrückten Frau wird als dogmatische, unhinterfragbare Wahrheit gesetzt. Es ist eine Religion. Und Kritik daran, zum Beispiel Forschungsergebnisse mit unerwünschten Ergebnissen, sind Blasphemie, gegen die man mit Gewalt vorgehen muss. Das ist der Grund warum zum Beispiel Susanne Steinmetz, die das Märchen vom allein prügelnden Mann wissenschaftlich widerlegte, Morddrohungen erhielt, die sogar ihre Kinder mit einschlossen:

Offenbar ohne sich irgendwelcher Widersprüche in ihrem Handeln bewusst zu sein, griffen Anhängerinnen feministischer Ideologien zur Gewalt, um ihre Ansicht durchzusetzen, dass Frauen weitaus weniger gewalttätig waren als Männer.

Zurück zu Gefühl und Logik im Streit. Eine „BLÖD“-Leserin beklagte mal, dass für ein Gericht nur die „kalten Fakten“ zählen. „Ja, was bitte sonst?“, fragt Hoffmann entnervt.  Wenn beide auf ihre Gefühle beharren, muss in einem Willkürakt festgelegt werden, welche Gefühle die richtigen, die zutreffenden sind. Das aber geht nur mit Macht. Die Partei, die das Konzept „Definitionsmacht“ erfolgreich umsetzen kann, ist an der Macht – womit diese Partei das Recht der „Definitionsmacht“ ihrem Widerpart einräumen müsste. Die eine Partei setzt ihren Willen gemäß ihren Gefühlen um, was sie aber nur kann, wenn sie auch an der Macht ist. Es findet kein Austausch von Argumenten statt, die möglichst objektiv sind, auch keine Wahrheitsfindung, es setzt sich ganz einfach nur das Recht des Stärkeren durch. Willkommen im Feminat.

Cheerleader und Feministen

Ein Basketballverein hat den Cheerleadern, die in den Pausen ihre Kunst darboten, gekündigt. Denn: „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr ins unsere Zeit passt“

Das Konzept von Cheerleading ist es, mit professionellen Arschwackeln nicht nur den Zuschauern sondern auch den Spielern einzuheizen, ihnen Feuer unterm Hintern zu machen, damit sie sich auch anstrengen. Das funktioniert, sei’s nun anerzogen oder -geboren. Eine universitär-psychologische Studie untersuchte das mal. Und zwar wurden die Testpersonen aufgefordert, einen Arm in Eiswasser zu tauchen. Das führt zu starken Schmerzen, die Propanden nehmen den Arm relativ schnell wieder heraus. Der eigentliche Test aber war, wie es sich auf das Durchhaltevermögen auswirkte, wenn ein männlicher Student oder eine attraktive Studentin den Test durchführte. Du ahnst es: War es die Studentin, die daneben stand und die Zeit maß, fiel sie erheblich höher aus, die Kerle strengten sich an und holten das letzte Bisschen an Selbstbeherrschung aus sich raus – Männer reißen sich für Frauen den Arsch auf, ein äußerst vorteilhaftes Arrangement für das schöne Geschlecht und Ausdruck ihrer unsichtbaren Macht und Privileg – Cheerleading: Frauen treiben Männer an.

Die Geschlechter sind unterschiedlich. Was hier attraktiv wirkt, wirkt dort lächerlich. Wären die Geschlechter gleich, wie es gleichschaltende Gendersozialingenieure anstreben, würden Männer Push-Up-Penishalter tragen und in Pin-Up-Posen posieren, und kleine Jungs würden rosa Kleidchen tragen, was Feministen gefällt.

Das gefällt ebenfalls: Die, die sich extra hässlich macht, übergewichtig mit kurzgeschnittenen, rotgefärbten Haaren als Andrea-Dworkin-Look, deren Bild man beim Sex zum Hinauszögern des Orgasmus verwenden kann – solche Frauen sind den sexnegativen, männerverächtenden Feministen am liebsten. Denn sie interessieren sich einen Dreck dafür, wie sie auf Männer wirken; das männliche Urteil über sie könnte sie nicht weniger angehen als der Tod eines alten weißen Mannes.

Ganz anders Cheerleader: Hier ist das Erregen (hihi…) des männlichen Interesses eine sportliche Disziplin.

Allerdings nicht nur in dieser Situation, Frauen machen das ständig. Sie präsentieren sich hot&sexy in der Werbung oder als Grid-Girls und werden dann von feministisch bewegten Männern gefeuert. Ein ähnliches Schicksal erlitten die Nummerngirls beim Boxen – jeweils unter Applaus von Feministen. Mal sehen, was aus den Funken-Mariechen wird.

Frauen machen es ständig, sie machen sich so zurecht mit Kleidung, die strategisch geschickt bestimmte Stellen nicht nur nicht verdeckt sondern hervorhebt oder ein Makeup, dass erotische Hitze ausstrahlt. Oder sie heizen als Cheerleader Männern ein. Das ist: Weiblichkeit. Und das ist desweiteren: Ein Problem, denn Frauen sollen so nicht sein, es ist aus feministischer Perspektive demütigend, wenn Frauen Männern gefallen wollen, wenn sie nicht die tiefsitzende Verachtung der Feministen teilen. Es geht um einen tiefgreifenden Eingriff in das bestehende Geschlechterverhältnis, in welchem er noch begehrt und sie begehrenswert ist und die Beiden damit Kraft Biologie und Evolution eine Beziehung pflegen, deren Abschaffung der Feministen erstes Anliegen ist.

Zurück zu den Cheerleadern: Sie heizen Männern ein, das wissen sie und so soll es sein. Nein, sagt die Feministen: Das ist falsch. Da würden sich Frauen unterordnen, wie Hatice Akyün weiß:

Es geht um die Macht von Männern, die sich aus ihrer Position heraus das Recht nehmen, den Frauen ihre Spielregeln zu diktieren. Eigentlich dachte ich, dass wir im feministischen Diskurs schon viel weiter sind. Langsam gewinne ich aber die Erkenntnis, dass die drei Urtriebe des Mannes, Jagen, Sammeln und Fortpflanzen, sich als Relikte der Steinzeit noch nicht wirklich weiterentwickelt haben.

Und wieder mal die Macht. Die Macht der Männer. Dass Frauen etwas machen, aus sich selbst heraus, und dass sie Männern gefallen wollen, das ist für Feministen undenkbar.

Aber: Ja, es ist die Evolution, die hier was diktiert, das hat sie richtig erkannt. Sie würde sich aber schön umgucken, wenn die Männer nicht mehr Jagen, Sammeln und sich Fortpflanzen sondern Streiken würden. Hatice Akyün würde diese Relikte aus der Steinzeit sehr vermissen. Aber nicht nur die Männer verhalten sich hier steinzeitlich. Frauen wenden diese Regeln genauso an. Aber Unterordnung? Jedes Mädchen kann jederzeit gehen oder Vorschläge einbringen, wie man die Show umgestalten könne. Letztlich bleibt es dabei: Sie wollen sich sexy präsentieren, einheizen und da gehören die glotzenden Männer dazu. Und es hat nicht das geringste mit Unterordnung zu tun. Diese Frauen behalten jede Souveränität darüber, was sie tun und lassen, mit wem sie sich einlassen. Aber nun wurden sie gefeuert, was eine Betroffene so kommentiert:

„Wer denkt, diese Entscheidung sei ‚zeitgemäß‘, hat die letzten 100 Jahre Emanzipation verpasst. Enttäuschung ist gar kein ausreichender Ausdruck für diese mehr als erbärmliche Rechtfertigung.“

Unter dem Hasthag „#deeplychauvinistic („zutiefst chauvinistisch“) fügte sie ironisch hinzu: „Hilfe, wir wurden gezwungen, unserem Sport und somit unserer Leidenschaft nachzugehen. Unseren Vorbildern aus der NBA nachzufeiern.“

Zurück zu Hatice Akyün. Diese strotzt dann auch nur so vor Intelligenz, wenn sie ihrer Tochter erklärt:

„Stell dir mal vor, du würdest Basketball spielen und Jungs würden in kurzen Hosen mit Pompons für euch Mädchen tanzen.“ Sie lachte bei der Vorstellung über dieses absurde Bild. „Siehst du“, entgegnete ich, „so komisch sieht es auch umgekehrt aus.“

Hierzu zwei Punkte: Wenn es für Frauen tatsächlich so lächerlich wäre, dann wäre es nicht notwendig, Männer in derartigen Posen als Kontrast herzunehmen, um diese Lächerlichkeit auch bei Frauen zu verdeutlichen. Diese Lächerlichkeit wäre dann auch so schon bei den Frauen ohne weiteres als solche zu erkennen. Das ist aber nicht der Fall. Denn – Punkt zwei und der feministische GAU – Männer und Frauen sind unterschiedlich und empfinden Dasselbe bei den unterschiedlichen Geschlechtern unterschiedlich: Nämlich entweder heiß und sexy oder aber lächerlich.

Es geht darum, die Geschlechter aufzulösen – Gender-Trouble – „Geschlechterärger“ – nennt es die einflussreiche Judith Butler. Und nirgends sonst manifestieren sich die Geschlechter so sehr, wie dort, wo es um Sex geht. Sei es, dass Frauen ein Dekolleté oder sich anderweitig sexy präsentieren oder Kerle anzügliche Sprüche fallen lassen. Sexy kommt von Sex und hier existieren die Geschlechter als gewaltige Archetypen, die aufeinander bezogen sind und die vereinigt über die gewaltigste Macht verfügen, nämlich Leben zu schenken. Das soll nieder gerissen werden, der Mann wird aussortiert, allein die zur Göttin erhobene Frau schenkt Leben und das ganz und gar ohne Mann.

Die Zeiten ändern sich und es werden Zeiten sein, in welcher ein Werbetreibender, der auf „sex sells“ setzt, Druck bekommt, es ihm verboten wird. Eine Zeit ohne Cheerleaderinnen, Boxenludern und Nummerngirls. Alles, was sexy ist, wird als Sexismus gebrandmarkt werden und damit aus dem öffentlichen Leben verbannt: Willkommen in der neuen Prüderie!