Archiv der Kategorie: Genderismus

Der Weiße Mann als der normale Mensch

Unlängst schrieb jemand (via):

Und „von Natur aus anders“ sind alle außer der hetero cis-geschlechtliche, weiße, „gesunde“, bürgerliche, europäische Mann.

Das zu hören, würde einen Chinesen in China oder einen Schwarzen in Zentralafrika sicherlich erstaunen.

Und diese Feststellung gibt auch einen Fingerzeig, wie man so eine Aussage, die eigentlich eine Anklage ist, zu deuten hat: Nämlich auf welchen Bereich man den Blick wirft und dort eruiert, wer dominiert. In Familien, dort wo das eigentliche Leben stattfindet – denn man arbeitet, um zu leben, man lebt nicht, um zu arbeiten – dominieren Frauen und Kinder.

Die Ankläger wollen nicht generell dorthin, wo weiße Männer so sind, wo hart gearbeitet wird, also zum Beispiel zu den Kanalarbeitern, sie wollen dorthin, wo man Anerkennung ernten kann; dorthin, wo großartige Leistungen vollbracht werden, wissenschaftlicher, philosophischer oder welcher Art auch immer. Oder dorthin wo fettes Geld winkt. Und ja, hier dominieren nicht schwarze behinderte Frauen – aber nur, weil sie natürlich unterdrückt und gehindert werden, weshalb man weiße Männer zu hindern hat (das nennt sich positive Diskriminierung), bis das Feminat schlussendlich vor die Hunde geht, und die schwarze behinderte Frau immer noch nichts anderes vollbracht hat, als zu maulen, dass sie es Einstein schon längst gleich getan hätte, wenn sie nur nicht benachteiligt wäre.

Herr Ewert meint, das biologische Geschlecht wäre ein Konstrukt

Hierzu.

Da ich Herrn Ewert zu der toxischen Art der Transsexuellen zähle – im Gegensatz zu vielleicht einer PersiaX – spreche ich ihn konsequent als Mann an und ignoriere seinen Wunsch, als Frau wahrgenommen zu werden.

Geschlecht bedeutet, dass das eine Spermien, das andere Eizellen zu Fortpflanzung beisteuert. Das ist der ganze Zauber, der geleugnet wird. Dieses wissenschaftliche Faktum wird von Herrn Ewert als „Ideologie“ identifiziert. Es wäre „erfunden“. Nein, es wurde so benannt, als es vorgefunden wurde. Genderisten sprechen gerne davon, dass ein Geschlecht bei der Geburt „zugewiesen“ wird, auch das ist Käse, es wird abgelesen – übrigens auch schon während der Schwangerschaft.

Von diesen einfachen Sachverhalten will Herr Ewert mit viel Schwurbeleien ablenken, unter anderem steht auf seiner künstlichen Vulva nicht „weiblich“. Die Einbildung dem anderen Geschlecht anzugehören, sticht die Biologie, die Wissenschaft, weshalb im Denken dieser Leute ein Penis weiblich sein kann, wenn sein Träger es sich so wünscht. Jedenfalls glaubt Herr Ewert, dass das biologische Geschlecht ein Konstrukt ist, weil es auch andere von Menschen gemachte Konstrukte gibt, Herr Ewert:

Wir können somit schließen: Sogenanntes biologisches Geschlecht (BG) ist ebenso sozial konstruiert wie “soziales Geschlecht”. Ich wiederhole das gerne, weil mir leider immer noch zu viele Menschen den Begriff des BG zu unkritisch verwenden.“

Auch Herr Ewert:

„Apropos, ich habe mein Geschlecht nicht “gewechselt”, ich habe erkannt, was ich bin: eine Frau.“

Doppeldenk in Perfektion, und weiter:

„Ich bin ein biologisches Wesen, eine Frau bin ich auch. Die Vermutung liegt nah, dass ich eine biologische Frau bin.“

Nein, Herr Ewert, das wünschen Sie sich nur, Sie sind ein biologischer, jetzt unfruchtbarer Mann mit verstümmelten Genitalien. Ihr Körper war dazu ausgelegt, Spermien zu produzieren und Sie werden niemals Eizellen produzieren oder nur mit sehr, sehr viel Wissenschaft in Zukunft vielleicht, wobei das aber ein künstlicher Eingriff wäre, eine Krücke für’s eingebildete Wunschgeschlechtsego.

Was lässt sich auf den Wahn, das biologische Geschlecht wäre ein Konstrukt, entgegnen? Denn offenbar ist es nicht absurd genug, dass keiner daran glaubt. In der Medizin würde es zig Todesopfer fordern, würde man die Existenz der und die Unterschiede zwischen den Geschlechtern leugnen. Und selbst bei vielen Tierarten zeigen sich deutliche Unterschiede in Aussehen und Verhalten zwischen den Geschlechtern – ganz ohne, dass die Möglichkeit gegeben wäre, etwas „sozial zu konstruieren“, wie es angeblich beim Menschen passiert sein soll. Wir stammen vom Affen ab, und von denen haben wir die Zweigeschlechtigkeit geerbt.

Im übrigen respektiere ich Sie und ihre feministische Pseudowissenschaft nicht. Genderisten ziehen den Wahn der Wahrheit vor, wobei sie das nicht für sich privat machen sondern dabei anmaßend und übergriffig sind. Denn nicht nur setzen sie Kindern lebenszerstörende Flausen in den Kopf, sie wollen ihren Wahn mit Androhung von Strafen durchsetzen, wo jemand auf das einfache Fakt hinweist, dass dieser Mann keine Frau ist, sie wollen die Wahrheit unter Strafe stellen in alter Tradition vieler anderer totalitärer Ideologien.

Non binary

Früher trugen Männer, die rebellierten, lange Haare. Heute nennen sie sich „nonbinär“ und machen sich einen Spaß daraus, andere rätseln zu lassen, welches Geschlecht sie haben – und sie haben eins. Von zwei.

Sie nennen sich also „nonbinary“, da sie es nicht einsehen, als Mann ein Leben lang malochen zu gehen. Das ist männlich, aber sie wollen sich nicht als Mann identifizieren. Oder als Frau. Sie glauben, dass „Mann“ oder „Frau“ als Kategorien zu einengend wären, ihnen nicht gerecht werden. Aber die Rebellen mit langen Haaren waren auch Männer. Haare oder der Wunsch, Kleider zu tragen, machen aus einem Mann keinen „nonbinary“. Die Begriffe Mann und Frau umfassen in aller Unterschiedlichkeit (beinahe hätte ich Vielfalt geschrieben, würg) einfach Menschen, die bestimmte Keimzellen produzieren; was diese Menschen sonst machen, spielt dabei keine Rolle. Die „nonbinary“ haben ein Bild von Mann oder Frau, welches weit über die Funktion als Keimzellenproduzenten hinausgeht, und mit dem sie sich nicht identifizieren können. Menschen, die Charaktereigenschaften teilen, die dem Klischee nach nur beim anderen Geschlecht vorkommen, nehmen nicht dieses Geschlecht an und geben ihr eigenes auf. Ein Mann, der zu häuslicher Gewalt neigt, ist trotzdem keine Frau (häusliche Gewalt geht überwiegend von Frauen aus) oder „nonbinary“. Ein Mensch, der auch schnittige Autos steht, ist nicht automatisch ein Mann, genauso wenig wie einer, der bei Fußballspielen mitfiebert. Es gibt zwar Tendenzen, was bei Mann oder Frau eher vorkommt, aber das determiniert nicht ihr Geschlecht, bestes Beispiel: Schwule sind keine Frauen und Lesben keine Männer, und sie sind auch nicht nonbinary, nur weil sie sich davon abheben, was der Norm nach einen Mann und eine Frau ausmacht – nämlich vom anderen Geschlecht sexuell angezogen zu sein.

Diejenigen, die davon sprechen, sie wären „nonbinär“, denken selber in verkrusteten Geschlechterkategorien, da sie den Geschlechtern auf klischeehafte Weise Eigenschaften zuordnen, die sie bei sich selbst nicht ausmachen, woraufhin sie sich als davon übergeordnet betrachten: „nonbinary“. Sie sind die eigentlichen Sexisten (also genau das, was sie bei anderen ausmachen): „Männer sind so und so, ich aber nicht, ich bin nonbinary!“

Weiterhin ist jeder „nonbinary“. Denn einen Menschen, der zu 100% alle Geschlechterklischees erfüllt – immer, in jeder Situation -, gibt es wahrscheinlich nicht. Somit, da keiner in dieses schwarz-weiße, also binäre, Raster passt, ist also jeder „nonbinär“.

Aber wer nonbinäry ist, ist hipp, ist modern. Andere sind binär, was heißt: rückständig. Sie werden in die Nähe jener gerückt, die nur schwarz-weiß denken, hätten also ein reaktionäres Weltbild, welches sie in starren, verkrusteten Strukturen leben lassen würden. Es ist eine abfällige und beleidigende Sichtweise auf die „Normalos“.

Es geht allein um Macht, sagen sie, sagt er

Im Genderfeminismus geht es allein um Macht unter Rückgriff auf ein paar toxische, verschwurbelte Philosophen. Der Mensch und Gruppen von Menschen handeln niemals aus Liebe heraus, oder Freundschaft, Familiensinn oder Altruismus sondern immer und allein aus Machtinteressen, wie jede Feministin weiß. Heißt, nicht etwa projiziert sie hier ihre eigenen Machtgelüste – sie will den Mann beherrschen – sondern vielmehr übt der Mann bei allem, was er tut, Macht aus. Wenn ich zum Beispiel einer Frau ein Kompliment mache, übe ich Macht aus, da ich ihr meine Schönheitsideale überstülpe und überhaupt wurden die beiden Geschlechter nur dazu geschaffen, um Macht über Frauen ausüben zu können, deshalb geht er sein ganzes Leben lang arbeiten und gibt das Geld seiner Frau.

Jetzt gibt es manche, die dazu stehen. Machiavelli war so ein Charakter. Zu seiner Zeit war es üblich, dass Philanthropen Herrschern zu Herrschaftsbeginn ein kleines Schriftstück – oft mit dem Titel „Der Fürst“ – schenkten, in welchen sie an eben diesen Fürsten appellierten, einer von den Guten zu sein und kein Tyrann. Machiavelli hat mit der Tradition gebrochen. In seinem „Der Fürst“ legt er dar, wie sich Macht sichern und ausbauen lässt, vollkommen befreit von irgendwelchen moralischen Aspekten. Bis heute wird darüber gestritten, ob das ernst gemeint war oder doch eine zynisch-satirische Kritik.

Ein aktueller Zeitgenosse, der Schattenmacher, tickt genau so und er steht dazu. Alles bei ihm dreht sich um Macht und seine eigenen Vorteile. Er will Macht, strebt Macht an, will Macht ausüben. Er kennt keine Moral und keinerlei sozialen Standards. Es geht allein um das Recht des Stärkeren. Obdachlosigkeit? Unter den Brücken ist noch viel Platz. Wer nicht ohne soziale Hilfe überleben kann, soll weggehen (man will das ja nicht mit ansehen) und sterben. Ein altes Motto der antiken Griechen ist auch das seine: Tue der Starke, was er könne, und erleide der Schwache, was er müsse – wobei in dieser Geschichte die Schwachen erobert, ermordet, vergewaltigt und versklavt wurden – da ist es praktisch, wenn man selbst zu den Starken gehört.

Er ist die personifizierte Inkarnation der Philosophie jener, die überall immer nur Macht und sonst nichts sehen. Und das ist anstößig. Die Frage ist jetzt: Halten es alle anderen genauso wie er selbst, lügen aber über ihre Motive, oder ist Macht doch nicht das einzige Motiv im Handeln der Menschen?

Keine Argumente, bloße Labels

Ein Artikel im Missy-Magazin zeigt sehr schön, wie genderistische Diskussion funktioniert, nämlich gar nicht. Ein Professor merkte schon vor Jahrzehnten an, dass sich mit feministisch geschulten Studentinnen nicht diskutieren ließe. Im feministischen Diskurs sind Rationalität, Vernunft, Logik, Wissenschaft eben patriarchale Konstrukte allein zur Ausgrenzung und Unterdrückung der Frau. Mit Genderisten lässt sich von daher nicht diskutieren, sie müssen überwunden werden, denn sie versperren sich einer rationalen Debatte und tolerieren Gewalt gegen ihre Gegner, denn wenn man auf das Fakt hinweist, dass es nur zwei Geschlechter gibt, dann ist man der „Doktornazi“, der mit Gewalt durch die Antifa-Schläger zum Schweigen gebracht wird, denn selbst diese Gewalt ist noch gerechtfertigt! So nimmt Frau Ewert einen wissenschaftsfeindlichen Vorfall, bei dem eine Wissenschaftlerin an einem den Wissenschaften gewidmeten Ort an freier Rede gehindert wurde, um darüber zu sinnieren, dass dieser Ort so feindselig gegen ihre Ideologie wäre – denn tatsächlich berichteten ein paar Medien über den Vorfall, der geeignet ist, ein Schlaglicht auf den alltäglichen Skandal dort zu werfen.

Da wundert es nicht, dass sich Felicia Ewert – und das hat Tradition! – gar nicht erst um inhaltliche Argumente bemüht, also um die Frage, ob es nun zwei oder doch noch mehr Geschlechter gibt, zu beantworten, da hat sie keinen Bock drauf. Sie labelt und stigmatisiert nur, Biologie ist Biologismus und Wissenschaftsfeindlichkeit Wissenschaftskritik. Tatsächlich könnten Genderisten die Wissenschaftlichkeit ihrer Disziplin unter Beweis stellen, wenn sie es wollten: Seriöse Wissenschaftler laden dazu ein und warten darauf. Das können sie aber nicht, da es Ideologen sind, wobei jeder einzelne von ihnen auch nur exakt zwei Eltern hat – biologische, versteht sich.

So heißt es dann, dass Wissenschaft „Marginalisierte“ diskriminiere – darf man also nicht, so das Stigma. Wenn ein Wissenschaftler sagt, dass das Geschlecht Strazchiatella nicht existiert, dann ist das eine Diskriminierung dieser Menschen, die das aber gerne wären – und die mit Gewalt und Strafen drohen, wenn man ihnen nicht darin zustimmt.

Eine Genderistin hat sich mal dem Unterfangen gewidmet, auf ihrem Hightech-End-Produkt, einem Computer, in dem ganz viel Quantenmechanik drinsteckt, die Wissenschaft widerlegen zu wollen. So berichtet sie amüsiert darüber, wie Wissenschaftler einen toten Fisch in einen Computertomographen legten und aus den Messungen eine Theorie ableiteten. Andere Wissenschaftler legten daraufhin andere Gegenstände in die Röhre, kamen zu denselben Messungen, womit diese Theorie widerlegt war – das war für die Genderistin der Beweis, dass Wissenschaft nicht funktioniere. Was die schlaue Frau nicht erkannte, war, dass Wissenschaft hier tadellos funktioniert hatte; es kommt dort immer wieder zu Fehlern oder fehlerhaften Theorien, die mal belegt werden oder widerlegt. Die Wissenschaft könnte falsch liegen mit der Theorie, dass es nur zwei Geschlechter gibt. Die Gegner dieser Theorie gehen aber ideologisch, bestenfalls pseudowissenschaftlich dagegen vor und nicht wissenschaftlich. Warum bloß?

Siehe auch: Ankündigung: ANGRIFF AUF DIE WISSENSCHAFTSFREIHEIT

Wenn die Ideologie nicht zur Wahrheit passt…

…umso schlimmer für die Wahrheit.

Dass Glaubenssysteme und Ideologien wissenschaftliche Fakten leugnen, das ist der Renner in der Menschheitsgeschichte. Aktuell findet Sascha Lobo, es gäbe mehr als zwei Geschlechter. Was kann da schon schiefgehen.

Ausführlich setzt sich die Apokolokynthose damit auseinander:

Freiwilligen-Sterilisierung

Avus: Dummheit, Politiker und komplexe Probleme

Ein Kommentar, zu kostbar:

Wir leben meiner Meinung nach im verblödetsten Deutschland, das es jemals gegeben hat.
Das ist nur zum Teil auf das Babysprechgelapper von „Mutti“ zurückzuführen, die dem Land und seinen Bewohnern eine hochseditative Hirnnekrose verabreichte. Den Rest besorgen die Quotenfrauen, die uns nun mit ihrer Quotenmechanik und Quotenelektradynamik verarzten.
Unser sogenanntes Parlament wurde ab 2015 von Merkel sozusagen umgangen, das Verfassungsgericht so besetzt, daß es auch mal für Merkel und gegen die Verfassung entscheidet, wenn die Alte mal wieder eigene Vorstellungen von einem Wahlausgang zum Beispiel in Thüringen hatte.

Wir sind aber nicht die einzigen, die gearscht sind. Auch die Australier haben sich Deppen an Land gezogen, die am Schluß mit fetten Pensionen die ganzen Verteuerungen, die sie verursacht haben, locker stemmen können, während der Bürger sich den Hintern abfriert.

Danisch hat einen Beitrag von achgut zusammengefaßt, der die Kausalität von Entscheidungen in Kürze und verständlich herüberbringt:

https://www.danisch.de/blog/2022/06/17/wie-man-in-einem-energiereichen-land-eine-energiekrise-baut/

Ich verweise nur darauf, weil jeder versteht, was da passierte, und warum es passierte. Im Zusammenhang mit Globalisierung, Internet, Finanzmarkt etc. wird ja oft darauf verwiesen, daß die Welt und vor allem die Politik ja so komplex geworden sei. Man also nicht leicht Lösungen zu Problemen findet.
Nun fragen wir aber mal andersherum: Wenn Politiker nicht in der Lage sind, ein solch einfaches, geradezu unterkomplexes System wie von Danisch beschrieben zu begreifen und entsprechende Steuerungen zu veranlassen, daß die Sache wenigstens nicht zum worst case ausartet, weshalb zum Teufel gehen wir davon aus, daß die in der Lage sind, ein tatsächlich komplexes System handhaben zu können?
Sie können es nicht. Das, was sie noch können, ist, die Abgeordentengehälter einzustreichen und möglichst wenig Fehler zu machen, für die sie belangt werden können. Die sind nur noch für sich selbst tätig, der Bundestag ist Mittel zum Zweck, um die Versorgungsansprüche anzumelden. So sieht es aus.

Weiterlesen: China und die Kompetenz.

Sie wollen deine Kinder und der Staat hilft ihnen

tl;dr

Es geht darum, dass Kindern eingeredet wird, dass man das Geschlecht frei wählen könnte durch eine perverse Community, die ihr wahres Gesicht als „guter Freunde“ dann zeigt, wenn man irreparablen Schaden erlitten hat, dies bereut, um dann als „transphob“ niedergemacht zu werden.

Kinder brauchen nicht nur Regeln, in deren Rahmen sie sich sicher bewegen können, sie brauchen auch ein sicheres Verständnis darüber, wer und was sie sind. So ist es ein Ausdruck elterlicher Liebe, wenn man einem Jungen sagt: „Du bist mein Sohn, Du bist ein Junge.“ oder einem Mädchen „Du bist meine Tochter, Du bist ein Mädchen.“ Und dass sich das auch nicht ändert, wenn das Kind kein geschlechtsspezifisches Verhalten an den Tag legt: Ein Mädchen bleibt ein Mädchen, auch wenn es sich mit Jungen rauft, auf Bäume klettert oder laut ist. Es ist vielleicht ein maskulines Mädchen, aber es ist ein Mädchen. Einem Kind zu sagen, es könne sich sein Geschlecht aussuchen, es immer wieder zu fragen, welche Pronomen es jetzt bevorzugt, schadet ihm.

Kinder haben ein Recht darauf, unschuldig zu sein, die Welt mit Kinderaugen zu sehen, mit einem nicht sexualisierten Blick, und von daher hat man sie nicht mit solchen Themen wie „sexuelle Vielfalt“ zu missbrauchen. Jetzt sind Kinder aber leicht formbar, was sie einmal angenommen haben, behalten sie auch bei, weshalb Ideologen aller Richtungen den Zugriff auf Kinder suchen. Vor Jahren schon sah ich, dass es gefährlich ist, Kinder flächendeckend in staatliche Verwahreinrichtungen abzugeben, da damit der Staat die Erziehungshoheit über die Kinder erlangt. Inzwischen ist es so, dass viele Kinder mehr wache Zeit mit den Erziehern verbringen als mit ihren Eltern, und letztere müssen jetzt vielleicht erleben, wie ihre Kinder in die verqueere Ideologie indoktriniert werden, dass die Kleinen sich dadurch einbilden transsexuell zu sein – ein Weg, der bei 40% von ihnen in einen Selbstmordversuch mündet – oder so einen Nonsense glauben, es gäbe so viele Geschlechter wie Menschen (Persönlichkeiten ist das Wort, das ihr sucht. Es gibt so viele Persönlichkeiten wie Menschen). Die Diagnose Geschlechtsdysphorie ist eine äußerst schwerwiegende, die mit enormen Leidensdruck verbunden ist, den Kindern aber wird sie so präsentiert, als wäre es eine tolle, schöne Lifestyleentscheidung; Kindern wird nahegelegt, mit ihrer Geschlechtsidentität zu spielen. Wenn in der „Sendung mit der Maus“ so ein Transsexueller präsentiert wird, wird er als Vorbild dargestellt, bei dem im Hintergrund mitschwingt, dass man diesem Beispiel folgen könnte. Das ist so, als wenn man einen Heroinsüchtigen vorstellt mit Sätzen wie „Jetzt kann er sein, was er immer war“ und dabei die lebenszerstörenden Nebenwirkungen einer solchen Sucht verschweigt. Oder in der Kita werden Kleinkinder ab vier Jahren an sexuelle Desorientierung Vielfalt mit Lektüren wie „Julian ist eine Meerjungfrau“ herangeführt, mitherausgegeben vom „QUEER FORMAT“, also eine Organisation von verquerer Sexualität – die „Meerjungfrau“ ist lediglich ein Platzhalter für Transsexualität, es soll schrittweise an den Gedanken herangeführt werden, dass man vielleicht trans ist mit allen Folgen wie Pubertätsblockern und geschlechtsangleichenden Operationen. Das pädagogische Begleitmaterial dazu ist psychologisch geschickt aufgebaut.

So werden Eltern, die dagegen protestieren, flugs in die Täterecke gedrängt. Die Erzieher stehen für Toleranz, Gewaltfreiheit und Vielfalt; die Eltern sind reaktionäre Nazis. So kann man jemanden ganz schnell das Maul stopfen, und vielleicht sollte man bei anhaltenden Widerstand darüber nachdenken, ob denen nicht das Sorgerecht entzogen gehört… Jedenfalls obliegt die Erziehung der Kinder nicht mehr den Eltern, wie es eigentlich im Grundgesetz steht, sondern:

Der pädagogische Auftrag: Vielfalt und Inklusion im Berliner Bildungsprogramm und Berliner Kita-Fördergesetz. Im Berliner Kita-Fördergesetz wird der gesetzliche Auftrag formuliert, Vielfalt auf der Basis von Gleichberechtigung in der Kita zum Thema zu machen. Anders als in den Kita-Gesetzen anderer Bundesländer üblich, wird hier auch die sexuelle Identität explizit als Differenzkategorie genannt: „Die Förderung in Tageseinrichtungen soll insbesondere darauf gerichtet sein, […] das Kind auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorzubereiten, […] in der alle Menschen ungeachtet ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität, ihrer Behinderung, ihrer ethnischen, nationalen, religiösen und sozialen Zugehörigkeit sowie ihrer individuellen Fähigkeiten und Beeinträchtigungen gleichberechtigt sind […].“ (Kita FöG § 1 Absatz 3 Nummer 2)

und störrischen Eltern, die ein Problem damit haben, dass hier ihre Vierjährigen mit ihrer „sexuellen Identität“ konfrontiert werden, hat man so zu begegnen:

Diskriminierung entgegentreten – klar in der Sache, weich zu den Menschen


Beziehen Sie im Gespräch mit den Familien eine klare Position gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung und zeigen Sie weiterhin Interesse an der gemeinsamen Verständigung. Verdeutlichen Sie Ihre Regeln für ein respektvolles und gerechtes Miteinander, wenn es zu
Herabwürdigungen und Ausgrenzung kommt (vgl. Institut für den Situationsansatz – Fachstelle Kinderwelten [Hrsg.] 2016, S. 45).

Oder was ist, wenn sich einer der Jungs dahingehend äußert, er wolle aber keine Meerjungfrau sein?

Hierzu ein kleiner Schlenker in die Psychologie: In einem Experiment werden einer Gruppe von Teilnehmern zwei sich in der Länge deutlich unterscheidende Linien gezeigt und müssen angeben, welche die längere ist. Bis auf das Versuchskaninchen sind alle darin eingeweiht, nach einer bestimmten Abfolge die falsche Antwort zu geben. Die meisten Versuchskaninchen in diesem Experiment beugten sich dem Mehrheitsentschluss und gaben die kürzere Linie als die längere an. Einige erlitten psychotische Schübe.

Ein ähnliches Szenario wird durchgespielt, wenn ein Junge angibt, keine Meerjungfrau sein zu wollen. Die Lesung wird unterbrochen und es wird in die Runde gefragt, was die Kinder so gerne wären. Dann die Frage, was wäre, wenn man jemanden verbieten würde, so zu sein. Das ist natürlich blöd, Verbote sind für Kinder immer blöd, sie sind aber wichtiges Mittel in der Erziehung. Jedenfalls wird dem Störenfried und allen anderen so klar gemacht, was erwünscht ist, und was nicht, es findet ein psychologisch geschicktes Hineinmanövrieren in eine gestörte sexuelle Identität statt. Schon vor Jahren sagte „Dissenz”, ihr Ziel wäre nicht der „andere Junge, sondern gar kein Junge“, und es ginge ihnen um die „Zerstörung von Identitäten“, was Prof. Amendt als das Prinzip von Folter benannte.

Hier beschäftigt sich PersiaX mit einer Mutter, deren ebenfalls vierjährige Sohn bereits angibt, sich den Penis abschneiden lassen zu wollen und dass er sich stattdessen eine Vagina wünsche. Kein Kind kommt von selbst auf solche Gedanken – das wurde eingegeben. Und es muss auch nicht aufgezwungen sein, wie sich die Mutter aggressiv verteidigt, man kann auch mit Psychozuckerbrot verführen, dem Kind deutlich machen, was erwünscht ist, und es wird sich danach richten. Hier wird ein Fall vorgestellt, in der allzu leichtfertig eine Penisamputation vorgenommen wurde, ein Fehler. Das kommentierte Video schließt damit, dass die Geschlechtsanpassung für den Betroffenen ein Fehler war, für den Zuschauer aber vielleicht genau das richtige, man kritisiert nicht die Praxis, dass wenn jemand Flausen im Kopf hat, man ihm sofort die Genitalien abschneidet. Und ach ja: Wenn solche Opfer solche Kritik üben, werden sie ganz schnell aus ihrer heißgeliebten queeren Gemeinschaft ausgestoßen, weil transphob.

All das geht auf die Gendertheorie zurück, wonach das Geschlecht ein reines Konstrukt ist, welches nichts mit Biologie zu tun hätte. Man kastriere einen Jungen, einen Säugling und ziehe es als Mädchen groß, und aus ihm würde eine vollwertige Frau. So ein Experiment wurde tatsächlich durchgeführt, was mit dem Selbstmord des Versuchskaninchen endete; auch entschied sich das vermeintliche Mädchen sofort dazu, als Junge weiterzuleben, als es über sein wahres Geburtsgeschlecht aufgeklärt wurde – ein Geschlecht wird bei der Geburt nicht willkürlich zugewiesen, wie es die Propaganda behauptet, sondern abgelesen.

Queer.de berichtet, dass sich in den USA bereits 40% der Heranwachsenden als LGBTQ identifizieren. Das hat verschiedene Gründe, aber nicht die, dass sie tatsächlich LGBTQ wärem. Schon vor Jahrzehnten berichtete Matussek, dass an politisch korrekten Universitäten der Anteil der bekennenden Schwulen besonders hoch war, wobei das Motiv aber wohl darin bestand, in den Hochburgen der Männerfeindlichkeit Repressionen auszuweichen, denn der schwule Mann ist der bessere Mann und kein alter, weißer, der bekanntlich Abschaum ist. Auch dürfte narzisstische Eitelkeit mit reinspielen, wie bei dem hier, man ist was besonderes, was tolles, was progressives, kein zurückgebliebener Normalo oder gar ein Reaktionär oder Nazi – am Ende lässt sich aber ein Sexualtrieb, wie er in einer Spezies verankert ist, die sich heterosexuell fortpflanzt, nicht austricksen.

Aber es lässt sich viel Schaden anrichten, eine Kommentatorin:

„Ich arbeite seit Jahren mit Grundschulkindern, und habe es mehrfach erlebt, dass schon Achtjährige sich völlig verunsichert fragen:“Ich weiß noch nicht, ob ich ein Mann oder ne Frau werden will?“

Herausforderung für meine Toleranz

Kultur.

Kulturkrise.

Dieser Typ da oben fordert meine ganze Toleranz heraus. Toleranz kommt von tolerare und bedeutet soviel wie ertragen, aushalten. Man erträgt etwas, was man eigentlich nicht mag, man hält es aus und geht nicht aktiv dagegen vor. Toleranz ist ein Wert, eine Tugend. Für welche Tugend und welche Werte aber steht dieser Clown, der direkt einem Stephen King Roman entsprungen sein könnte? Und meinen es diejenigen, die sowas auf Kleinkinder loslassen, die das nicht einordnen können, die damit schlicht überfordert sind, es gut mit eben jenen Kindern? Ich erläuterte schon mal, dass die, die sich eine Verweiblichung der Jungen und Männer wünschen, es ganz und gar nicht gut mit Jungen und Männern meinen.

Es führt mich zu einer weiteren Frage, nämlich: Sollte sowas verboten sein? Diese Frage kann ich mir beantworten, wenn ich mir eine Gesellschaft betrachte, in der sowas tatsächlich verboten ist. Das wäre dann wohl eine, in der die Männer alle Bürstenhaarschnitt tragen und im Gleichschritt marschieren – und das wäre mir ein Graus. Oder gibt es ein Spektrum? Kann man sagen: „Ja, dass Männer lange Haare tragen, ist noch erlaubt, aber nicht mehr das, was dieser hässliche Clown da vorführt.“

Oder wäre das geheuchelt? Diese Frage nach dem, was erlaubt und verboten ist, steht ja in einem bestimmten Kontext: Dem der Geschlechterrollen; und nicht nur der Clown, auch der Mann mit langen Haaren hinterfragt diese Geschlechterrollen, mag man von diesen halten was man will. Feministen wollen Geschlechterrollen überwinden, aber nur dort, wo sie scheinbar nachteilhaft für Frauen sind, sonst können sie erhalten bleiben. Keine Unsummen, die für Hilfe für Männer mobilisiert werden, ein Mann hat auch in feministischen Zeiten auf eigenen Beinen zu stehen oder unterzugehen – aber ich schweife ab.

Es gibt aber noch einen anderen Aspekt, unter dem man diesen Clown da betrachten kann: Er ist hier in dieser Szene übergriffig, denn seine Lebensart wie sie sich hier in seiner Aufmachung zeigt hat viel mit Sexualität zu tun, sein Auftreten ist sexuell aufgeladen. Und da kann man sagen, dass auch wenn die Menschen die Freiheit besitzen sollten, sich so hässlich und schrill herzurichten wie sie es wünschen, man nicht Kindergartenkinder damit konfrontieren sollte – so wie eine Frühsexualisierung generell abzulehnen ist. Zumindest sollte die Erlaubnis der Eltern eingeholt werden.

Letztlich bin ich mit der Beantwortung dieser Frage überfordert. Ich weiß nicht, welche Stellung ich beziehen soll. Vom Instinkt her will ich den Typen zusammenschlagen. Vom Intellekt her denke ich, dass es auch sowas geben muss.

…wenn ich Vater wäre…