Archiv der Kategorie: Gewalt

Gewalt gegen Frauen: Es wird besser.

Hier und dort in den großen Geschichten der Menschheit finden sich Könige, die stolz auf die Sicherheit in ihren Ländern waren und sich viel darauf einbildeten, dass Frauen gefahrlos von Süd nach Nord reisen konnten. Das ist doch schön! Die Stinker von Pink stinks mit ihrer Hetze gegen Männer glauben, dass es auch bei uns besser wird, dass wir – möglicherweise – eine Entwicklung zum Guten vorliegen haben:

Aber nur wenn alle Männer sich verantwortlich dafür fühlen, Sexismus und sexualisierte Gewalt zu klar zu benennen, zu verurteilen und zu ächten, haben Frauen vielleicht irgendwann nicht mehr das Gefühl, die Straßenseite wechseln zu müssen. (via)

Ja, so wird es sein, wenn das Tätergeschlecht erst mal richtig erzogen ist. Dass sich auch viele Männer nachts draußen unwohl fühlen, interessiert nicht; Empathie übt man allein mit dem empathischen Geschlecht.

Blickwechsel nach Schweden. Ein sehr zivilisiertes Land. Wenig Not und Leid durch Armut und Gewalt. Aber auch hier liegt eine Entwicklung vor. Allerdings… tja, was soll ich sagen? Lassen wir diesen guten Mann sprechen, seines Zeichens ein Polizeichef:

Hängende Schultern, gekrümmte Körperhaltung: Der ist niedergeschmettert, der hat nichts gutes zu sagen, und das nimmt ihn ganz schön mit. Hier erklärt er auf einer Pressekonferenz, dass sich die Sicherheitslage gewandelt hat. Frauen sollten nicht mehr allein rausgehen. Wegen Mord, Raub, Vergewaltigung. Ja, es hat sich was geändert. Dieser Mann darf aber nicht sagen, was und warum. Er darf Ross und Reiter nicht nennen, wegen seiner pseudolinksidentitären Vorgesetzten. Er darf nur sagen: „Mädel, geh nicht allein raus.“ Das ist eine Entwicklung. Während manche Stinker glauben, mit ihrer Hetze und Anklage gegen den „alten weißen Mann“ würde sich die Sache verbessern, dahin, dass sich Frauen sicherer fühlen, haben wir – nicht nur in Schweden – das genaue Gegenteil vorliegen – und warum? Wegen der sonstigen Politik dieser Stinker! Das Leben schreibt die besten Geschichten.

Das kümmert die Stinker aber nicht, bzw.: Wenn man jene benennt, von denen die Übergriffe ausgehen, wird man unmittelbar als rechter Hetzer niedergemacht – sowas darf man nur mit alten weißen Männern. Es gilt also:

Sexismus und sexualisierte Gewalt nicht klar zu benennen, nicht zu verurteilen und nicht zu ächten,[also] haben Frauen nicht irgendwann [] das Gefühl [von Sicherheit]

Es wird also nicht besser – für Frauen, aber auch nicht für Männer, die von den Stinkern als die Schuldigen ausgemacht werden, aber: Was nicht deutlich wird, ist der sexistische Hintergrund dieser Kampagne, nämlich dass das Leben von Jungen und Männern nicht zählt, dass totgeschwiegen wird, wenn sie Opfer von Gewalt und Mord werden, denn davon sind sie häufiger betroffen.

Propaganda von Ayliva

Im Hintergrund läuft ein Musikvideo. Ich werde aufmerksam, denn dort heißt es: „Deine Schuld“. Der Song vermittelt die Botschaft, dass die Schuld und Verantwortung für Missverhältnisse allein – ganz allein – bei dem anderen lägen. Ich höre und gucke weiter, da ich neugierig bin, ob sie noch einen plausiblen Grund dafür liefert, warum sie zu der guten alten Regel: „Zu einem Streit gehören immer zwei“ die Ausnahme bildet; warum sie nicht einfach nur eine Narzisstin auf dem Level „Du hast aber angefangen!“ eines Kleinkindes ist. Ich werde enttäuscht, diesen Grund liefert sie nicht, dafür aber die Propaganda von den armen misshandelten Frauen – von Männern misshandelt, wohlgemerkt.

Alles Bullshit. Alles. Erstmal geht im häuslichen Bereich mehr Gewalt von Frauen aus, nur dass die das dürfen. Es besteht eine gigantisch klaffende Lücke zwischen Hell- und Dunkelfeld, Frauengewalt spielt sich viel öfter im Verborgenen ab. Frauen dürfen beinahe nach Belieben Kinder, Pflegebedürftige und Männer misshandeln, ohne dass einer einschreitet. Wenn ein Kind stirbt, ist sein Mörder in aller Regel die eigene Mutter, was aber Humanisten und Feministen nicht interessiert und auch kein Anlass für Hasspropaganda ist mit Plakaten, auf denen düstere, bedrohliche Frauenfiguren vor verängstigten Kinder zu sehen sind – solche Hetze bleibt für den Mann reserviert.

Die Propaganda, wonach nur einer allein Täter ist, ist beliebt, geht aber meilenweit an der Wirklichkeit vorbei. Solche Gewalt findet eingebettet in einer Beziehungsdynamik statt, in der sich die Beteiligten gegenseitig hochschaukeln; beide haben ihren Anteil daran. Deswegen können vor Männerhass triefende Konzepte auch nicht wirksam helfen, da die Mitverantwortung von Frauen nicht gesehen, sondern geleugnet wird. So bleiben die Gewaltursachen erhalten und als einzige Lösung bietet sich dann nur noch die Vernichtung der Familie an, die bei Feministen besonders beliebt ist und worunter besonders Kinder und Männer zu leiden haben, wobei erstere an die Schlägerin gehen. Ein Trennungsvater berichtet, wie ihm seine Tochter sagte: „Das, was Mama früher mit dir gemacht hat, macht sie heute mit mir.“ Aber solche Menschen bleiben allein, für sie gibt es keine Hilfe. Ganzheiltiche Ansätze, z.B. in Gewaltschutzhäusern, die beiden Geschlechtern offenstehen, beziehen alle Familienmitglieder mit ein und arbeiten nicht mit simplen Täter-Opfer-Narrativen, mit strunzdummen, einseitigen Verurteilungen wie in Frauenhäusern oder wie in diesem Video hier:

«Text me when you get home» – Männer sind wertlos

Ein Leidmedium schreibt:

Die Frustration eingefangen hat die britische Fitnessexpertin Lucy Mountain. Mit ihrem eindringlichen Instagram-Post mit dem Satz «Text me when you get home» (Schreib mir, wenn du zu Hause angekommen bist), hat Mountain für Tausende Frauen den Nagel auf den Kopf getroffen – ihr Beitrag hat fast drei Millionen Likes bekommen. Es sind nur sechs Wörter. Doch es handelt sich um eine kurze, aber vielsagende Textnachricht, die wahrscheinlich schon jede Frau verschickt oder erhalten hat. Der Satz macht die omnipräsente Angst um die Sicherheit von Frauen sichtbar – sich beim Nachhauseweg Sorgen zu machen, ist erschreckenderweise immer noch Standard.

…und macht damit deutlich, was es mit der aktuellen Propaganda auf sich hat. Was nicht deutlich wird, ist der sexistische Hintergrund dieser Kampagne, nämlich dass das Leben von Jungen und Männern nicht zählt, dass totgeschwiegen wird, wenn sie Opfer von Gewalt und Mord werden, denn davon sind sie häufiger betroffen. Die gesamte Kampagne dreht sich um jene Gruppe, die seltener betroffen ist. Es wäre zum Lachen wenn es nicht zum Verzweifeln wäre. Und Überraschung: Auch ich fühle mich mulmig, wenn ich nachts allein unterwegs bin, und dazu habe ich genau denselben Anlass wie eine Frau.

Ich wünschte, mehr Männer würden verstehen…

So? Ich soll also verstehen? Und ob ich verstehe. Ich verstehe, dass du eine Sexistin bist, die die Menschheit in lebenswerte und lebensunwerte Gruppen einteilst. Dass du dich einen Dreck dafür interessierst, wenn es die lebensunwerten erwischt – selbst wenn es männliche Kinder trifft, wie deutlich wird daran, dass du dir allein um „Frauen und Mädchen“ Sorgen machst.

Solltest du damit konfrontiert werden, dass die Öffentlichkeit für Männer ein gefährlicherer Ort ist, dann tust du das ganz schnell damit ab, dass die Täter ja auch Männer sind.

Um dieses Ablenkungsmanöver zu analysieren, lohnt es sich, den Blick auf eine andere Gruppe zu lenken, auf eine solche, die unter Schutz der Woken steht: Die Schwarzen. In den USA. Denn wenn dort ein Schwarzer stirbt, ist sein Mörder auch schwarz. Thema erledigt? Keine weitere Erörterung mehr nötig, da sie sich ja gegenseitig umbringen?

Um zu den Männern zurückzukommen: Wenn man bei einem männlichen Opfer auf das Geschlecht des Täters verweist, dann wird „der Mann“ als Tätergruppe definiert und das Opfer dieser zugeordnet: Das Opfer wird zum Täter gemacht, woraus sich erklärt, dass man als Mann auch mal zu hören kriegt, man sollte solche Opfererfahrungen als Gelegenheit sehen, über „toxische Männlichkeit“ zu meditieren.

Denn es geht um:

die Dringlichkeit der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch Männer

Im ersten Schritt werden Männer als Opfer ausgeblendet, im zeiten werden sie auf die Anklagebank gesetzt. Es geht also um eine Anklage und um die Verbreitung von sexistischem Hass. Es geht nicht um Schutz von Menschen vor Gewalt. Würde es darum gehen, müsste man auch Männer als potentielle Opfer inkludieren und dann würde auch eine sexistische Anklage gar nicht erst erhoben. Es geht also stattdessen um das Aufbauen und Pflegen eines Feindbildes; zum analogen Thema Vergewaltigung schrieb ich:

Anstatt also, dass man Frauen sagt, vorsichtig zu sein, soll man stattdessen Männern sagen, nicht zu vergewaltigen. Das macht ungefähr soviel Sinn, wie Hausbewohnern nicht mehr zu sagen, ihre Türen abzuschließen, sondern „Menschen“ zu sagen, sie sollen nicht einbrechen. Moment! „Menschen“? Welchen „Menschen“? Zigeunern etwa, oder wäre das rassistisch? Eben. Bei der Thematik „Einbruch“ – anders als bei Vergewaltigung – fehlt das Feindbild, fehlt der Feind, den man anklagen und gegen den man seinen Hass ausleben kann. Deshalb gibt es keine entsprechende Bewegung. Es geht nicht um Schutz der Opfer, es geht um Hass.

Übrigens werden auch in anderen Bereichen männliche Opfer ausgeblendet und weibliche betont, obwohl erstere ein Vielfaches ausmachen: Über manche Opfer redet man, über andere schweigt man, und somit kann man schön die Propaganda von „Femiziden“ als besonders ruchloses Verbrechen verbreiten. In der Folge werden Morde an Frauen, den wertvollen Menschen, besonders hart bestraft, und diese sowieso schon geläufige Praxis der Gerichte soll in Gesetze gegossen werden; der Mord an einer Arierin ist dann hochoffiziell ein besonders frevelhaftes Verbrechen.

Ich als Untermensch, der versteht, ziehe daraus Konsequenzen. Ich werde einer Arierin nicht zur Hilfe eilen, wenn ich Zeuge eines Angriffs werde. Denn wenn ich das täte, ginge der Angreifer vielleicht auf mich los, und wozu sollte ich meine Unversehrtheit riskieren in einer Gesellschaft, die mich in ihrem Namen alltäglich verhetzt, verleumdet, demütigt, als gering erachtet? Ach was schreib ich da. Natürlich würde ich helfen.

Jetzt: Nicht alle Männer…

Jetzt kübelt mal wieder Dreck über Männer aus, aber wohlgemerkt: Nicht über alle Männer, soviel Zeit muss sein!

Auf Tiktok erklären Nutzer*innen mit anschaulichen Beispielen, was das Problem an der Aussage „Nicht alle Männer“ ist.

Der Spruch ist sexistisch. Denn ich nehme an, dass ihr den Spruch „Nicht alle Zigeuner sind Diebe“, den ich euch in den Kommentarbereich geschrieben habe, nicht auf diese Weise problematisch findet, wie ihr dieselbe Aussage gegen Männer problematisch findet.

Der Femizid an Sarah Everad hat nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit für Erschütterung gesorgt und eine neue Diskussion über Gewalt gegen Frauen ausgelöst.

Als Mann bin ich gefährdeter, Opfer eines Verbrechens zu werden. Was aber keinen interessiert, was bedeutet: Kein ermordeter Mann löst eine breite Diskussion aus. Daraus schließen wir: Es geht nicht um Schutz möglicher Opfer sondern um Hetze gegen potenzielle Täter.

Weltweit erlebt eine von drei Frauen mindestens einmal in ihrem Leben sexualisierte Gewalt, so die Weltgesundheitsorganisation.

Männer genauso, interessiert aber kein Schwein. Heißt: Frauen sind privilegiert in der Hinsicht.

Andere dagegen nehmen die Vorwürfe gegenüber Männern, die Gewalt an Frauen ausüben, als persönlichen Angriff wahr.

Ach nee: Manche Zigeuner sind auch so wehleidig.

Mit der Aussage „nicht alle Männer“ halten sie Frauen und nicht-binären Menschen vor, sie würden verallgemeinern. Nicht alle Männer seien automatisch Täter seien.

Würde mir nie einfallen. Genausowenig wie ich von „Nicht alle Zigeuner“ spreche, womit ich das zigeunerfeindliche Narrativ übernommen hätte.

Als Reaktion darauf erklärt die Tiktokerin Prithika Chowdhury anhand von bildlichen Vergleichen, dass es bei der Diskussion nicht darum geht, dass alle Männer gefährlich sind – aber eben zu viele Männer. Und das führe dazu, dass sich weiblich gelesene Personen nicht sicher sein könnten, wem sie vertrauen könnten.

Zuviele Frauen sind gefährlich in der Hinsicht, dass sie den Vater ihres Eigentums entsorgen und selbstsüchtig zu seinen Lasten leben. Dies und andere Gefahren, die von Frauen ausgehen, ist die Motivation für Men Go Their Own Way (MGTOW), die bei Feministen komischerweise nicht auf Verständnis stößt.

In jeder größeren Gruppe finden sich gefährliche Elemente. Die Frage ist nur, bei welcher Gruppe man das betont und bei welcher man das ausblendet. Daran macht sich die gruppenbbezogene Menschenfeindlichkeit fest. Denn alle folgenden Beispiele mit tödlichen Türen unter harmlosen oder vergifteten Käsekuchen oder Maltesern lassen sich beliebig auf beliebige Gruppen anwenden, nur, ich wiederhole mich: Bei welchen Gruppen macht man das, und bei welchen nicht?

„Vor dir sind drei Türen, zwei davon sind sicher“, sagt Chowdhury in einem Tiktok-Video. „Öffnest du jedoch diese eine Tür, wirst du sterben. Würdest du mit diesem Wissen eine der Türen öffnen?“ Und gibt auch die Antwort: Wahrscheinlich ja wohl nicht….In einem weiteren Beispiel verbildlicht sie, dass man sich beim Angeln schon unsicher fühle, sobald man einen einzigen Alligator entdecke. Und würde man von zehn Käsekuchen, von denen zwei vergiftet sind,…

siehe oben.

Sie ist nicht die Einzige: Immer mehr Nutzer*innen ziehen Beispiele heran, um zu zeigen, was an der Aussage „nicht alle Männer“ falsch ist.

Wir leben in Zeiten männerfeindlichen Sexismus‘.

Sie ist nicht die Einzige: Immer mehr Nutzer*innen ziehen Beispiele heran, um zu zeigen, was an der Aussage „nicht alle Männer“ falsch ist. So auch die Userin Audrey Clare. Sie erzählt, dass sie in ihrer Kindheit von einem Hund, der viel größer war als sie, umgerannt wurde. Seitdem habe sie Angst vor Hunden.

Schlechte Erfahrungen, die man mit einem Vertreter einer bestimmten Gruppe gesammelt hat, rechtfertigen also Sexismus, Rassismus whatever? Äh, nein?

 „Wenn ich sage, dass Hunde beängstigend sind, dann ist es eine Tatsache, dass nicht alle Hunde beängstigend sind“, so die 18-Jährige.

Äh, was? Logischer Widerspruch? Was denn nun? Nein: Hunde sind nicht beängstigend, nur du als Individuum findest Hunde beängstigend. Andere lieben Hunde und fahren ihr ganzes Leben lang gut damit.

„Die Wahrscheinlichkeit von einem Hund gebissen zu werden, liegt bei einer von 73 Personen. Die Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden, liegt bei einer von fünf Frauen.“

Nein.

Die Irin Riona hat kurzerhand ein Song geschrieben, um deutlich zu machen, dass „nicht alle Männer, aber alle Frauen“ betroffen sind.

Alle Menschen in allen Gruppen sind von etwas betroffen.

In dem Lied singt sie, dass nicht alle Wespen stechen und nicht alle Schlangen giftig sind. Und darüber, dass es schwer sei, den Unterschied zu erkennen. „Wir tragen flache Schuhe, wir ziehen Grimassen und wenn wir Straßen überqueren, ziehen wir unsere Kapuzen über den Kopf“, singt sie. Sie bezieht sich darauf, dass viele Frauen versuchen, nicht aufzufallen und so mögliche Übergriffe zu vermeiden.

Was ich erlebe ist, dass Frauen ihre Reize betonen, besonders im Sommer. Und ich als Mann könnte auch eine Angststörung in der Öffentlichkeit entwickeln, da gefährdeter.

Unter den Beiträgen lassen sich auch einige Männer finden, die sich mit Frauen und nicht-binären Personen solidarisieren und versuchen, anderen Männern das Problem begreiflich zu machen. So auch der User „big_boy_harry“. Er meint: „Wenn du ein Mann bist und du dich wunderst, warum Frauen sagen ‚all men‘ – sie haben keine Zeit, um zu unterscheiden.“

Es gibt auch antisemitische Juden. Oder frauenfeindliche Frauen.

Wenn über Vergewaltigungen, Femizide und die tägliche Diskriminierung von Frauen gesprochen wird, dann wird damit also im Normalfall nicht behauptet, dass alle Männer Täter sind und damit die Schuld tragen. Das Problem ist das System, das sexistisch ist und Frauen nicht schützt.

Das System schützt Frauen mehr als Männer. Frauen dürfen fast nach Belieben Gewalt gegen Kinder und Männer ausüben, ohne dass das System eingreift. Konfrontiert man Feministen aber damit, reagieren sie nur mit Hohn.

#toomanywomen. Daher MGTOW… also ich jetzt nicht, aber viele andere Männer.

Letztlich ist es aber egal. Alle vorgebrachten Argumente überzeugen einen Feministen genausowenig, wie man einen Nazi mit „Nicht alle Juden“ überzeugen könnte.

[Nachtrag] Apokolokynthose hat auch ein paar kluge Gedanken zum selben Artikel.

Hin zu einer maskulistischen Filmkritik: Antichrist

Man beachte das t in Antichrist.

Abschließendes Fazit: Wer Horrorfilme mag, die langsam Spannung aufbauen, wird auch diesen Film mögen – zusätzlich ist er für Maskulisten interessant, also erst anschauen, dann hier lesen.

Ich bin ja den Hollywoodtrash gewöhnt, also schnelle Filme. Antichrist ist ein langsamer Film, man muss sich auf ihn einlassen. Dann aber wird er sehr intensiv. Bei manchen Szenen konnte ich gar nicht hinschauen, ich guckte weg und hob abwehrend die Hände.

Spoilerwarnung.

Der Film wurde mit den vernichtenden Urteil „frauenfeindlich“ etikettiert. Nun, angesichts dessen, dass unzählige Filme Geschichten von bösen Männern erzählen, finde ich es bezeichnend, wie empfindlich man reagiert, wenn es sich mal andersrum verhält, was selten genug vorkommt. Aber andererseits: Die Reinkarnation des Bösen schlechthin ist eine Frau, aber nicht nur das: Nicht steht einfach nur eine Frau, sondern die Frau für das Böse, manifestiert sich in ihr, ist es – wenn auch mit schizophrenem schlechten Gewissen. Die Frau ist der Antichrist.

Die Protagonisten des Films haben keinen Namen, sie stehen also nicht für Individuen sondern repräsentieren als Mann und Frau die Geschlechter vom Wesen her. Die Geschichte beginnt damit, dass Mann und Frau Sex haben, während ihr Sohn beim kindlichen Erkunden seiner Umwelt ums Leben kommt. Das wirft die Frau und Mutter in eine tiefe Krise, die von ihrem Mann als eine Art Psychotherapeut behandelt wird.

Im Zuge der Therapie will der Mann, dass sich seine Frau ihren schlimmsten Ängsten stellt, und das ist die Natur, wobei im späteren Verlauf deutlich wird, dass diese Angst vor der Natur auch die Angst vor sich selbst, vor der eigenen Natur ist. Also brechen sie zu ihrer abgeschiedenen Waldhütte auf, wo die Situation dann eskaliert. Der Mann findet dort die Doktorarbeit seiner Frau, welche die Hexenverfolgung zum Thema hat, also, wie der Mann selber feststellt, die Ermordung unschuldiger Frauen, die als Hexen bzw. Kräuterfrauen der Natur besonders nahe standen (dass auch Männer als Hexer verfolgt wurden, wird unterschlagen). Die Natur aber ist in dem Film nichts schönes, nichts naturromantisches sondern geradezu bestialisch brutal. Ihre Grausamkeit zeigt sich z.B. daran, wie ein Raubvogel sein eigenes Junges frisst. Wenn aber Frauen der Natur unter diesem Vorzeichen besonders nahe stehen, was sagt das dann aus über Frauen, über die Frau?

Der Mann, ganz modern und aufgeklärt, spricht dann über Frauen als verfolgte Unschuld. Seine Frau sieht das anders. Bereits in eine Psychose abgleitend gibt sie zu erkennen, dass für sie Frauen von Natur aus bösartig wären, und die Natur, so sagt sie, sei die Kirche des Satans. Wie um das unter Beweis zu stellen, lebt sie einen Gewaltexzess gegen ihren Mann aus. Ich habe immer mal wieder mit Leuten zu tun, die damit überfordert sind, sich vorzustellen, dass häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer ein großes Problem ist, denn der Mann könnte sich doch locker wehren. Die im Film gezeigte Gewalt verdeutlicht, dass es mitnichten so einfach ist.

Die Frau gleitet in eine Schizophrenie ab, in welcher sie befürchtet, dass ihr Mann sie verlassen könnte, ihn aber zugleich auf das brutalste misshandelt und ihn mit Folter an sich binden will. In einer Rückblende wird auch deutlich, dass sie schuld am Tod ihres Sohnes ist, den sie während des Geschlechtsaktes beobachtet hatte, beobachtete, wie er sich in den Tod stürzte, ohne einzugreifen. Schließlich schneidet sie sich mit einer Schere die Klitoris ab, lehnt also ihr Frausein radikal ab – auch eine Szene, bei der ich nicht hingucken konnte. Am Ende tötet der Mann seine Frau und macht sich schwer verletzt auf den Weg hinaus aus der Natur, wobei unklar bleibt, ob seine Flucht gelingen wird.

Der Film ist ein Fest für solche, die gerne interpretieren. Ich habe hier nur einen Bruchteil davon angesprochen. Weil er als frauenfeindlich verstanden wurde und wohl auch wegen der Brutalität einiger Einstellungen avancierte er zum Skandalfilm. Mich lässt er etwas ratlos zurück, wollte Lars von Trier wirklich sagen, dass das Böse weiblich ist?

Kurzer Kommentar zur Istanbul-Konvention

Renton:

Die Berichterstattung in der Tagesschau heute war auch wieder zum Kotzen. „Fast jeden Tag wird in der Türkei eine Frau getötet“ – schönen Dank auch, auch ohne nachzusehen weiß ich, dass in der Türkei nicht nur fast, sondern jeden Tag ein Mann getötet wird, wahrscheinlich mehr als einer. Aber sind ja nur Männer, solange noch eine Frau getötet wird, ist das wichtiger als 1000 tote Männer.

Ich bin auch gegen die Istanbul-Konvention. Nicht, weil ich ihre Ziele nicht teile, sondern weil sie in ihrer Beschränkung auf Frauen ein ekelhaftes, sexistisches Machwerk ist.

Schutz für alle – oder keinen!

Auf Genderama:

Aus aktuellem Anlass habe ich mir die sogenannte Istanbul-Konvention durchgelesen.

Im ganzen Dokument zentral ist der Begriff: „geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen“, der folgendermassen definiert ist: „… .bezeichnet eine Form von Gewalt, die gegen eine Frau gerichtet ist, weil sie eine Frau ist, oder die Frauen unverhältnismäßig stark betrifft“. Um es noch etwas genauer auszudrücken, heisst dann es in den Erläuterungen weiter: „Mit anderen Worten bezieht sich der Begriff geschlechtsspezifische Gewalt auf jeden einer Frau widerfahrenen Schaden“ (Erläuterung 44).

Unter geschlechtsspezifischer Gewalt fällt auch sexuelle Belästigung, die „Gegenstand einer strafrechtlichen oder sonstigen rechtlichen Sanktion sein muss“ (Erläuterungen 207.). Als sexuelle Belästigung gelten auch „Mimik, Gesten“ und „Scherze“ (Erläuterungen 208.).

Die Türkei ist bekanntlich soeben aus dem Abkommen ausgetreten. Unter dem Protest von Aktivistinnen, Medien und Politik. 45 Staaten haben bisher den völkerrechtlich verbindlichen Vertrag unterzeichnet und sind deshalb verpflichtet Ihre Gesetze anzupassen.

Männer können sich also darauf einstellen, dass in Zukunft praktisch jede Interaktion mit einer Frau nach deren Gutdünken als geschlechtsspezifische Gewalt ausgelegt werden kann. Bereits ein missglückter Witz oder ein unerwünschtes Ansprechen einer Frau stellt einen Straftatbestand dar. Im Sinne einer geschlechtsspezifischen Rechtssetzung und Rechtsprechung gilt dies aber ausdrücklich nur einseitig, wenn eine Frau betroffen ist. Zur Sicherheit wird gleich auch noch erklärt, dass dies keine Diskriminierung von Männern darstellt.

Außer den rechtlichen Verpflichtungen, müssen die Staaten ein ganzes Bündel an weitreichenden und praktisch alle Lebensbereiche berührende Massnahmen umsetzen. Im 122seitigen Dokument finden sich deshalb noch viele Perlen. Sie könnten vermutlich ein Buch darüber schreiben.

Eine Expertengruppe überwacht, ob das Abkommen von den Vertragsstaaten eingehalten wird und hat hierfür weitreichende Kompetenzen. In Artikel 66 heisst es dazu: „bei der Zusammensetzung ist auf eine Ausgewogenheit bei der Vertretung der Geschlechter … zu achten“. In den Erläuterungen wird die Wichtigkeit einer paritätischen Besetzung noch einmal betont. Anhand der Fotos und Vornamen beurteilt, liegt das Geschlechterverhältnis des Gremiums aber tatsächlich bei 12:3. Es ist sicher nicht schwierig zu erraten, zu wessen Gunsten.

Zum Schluss überrasche ich Sie sicher nicht, wenn ich sage, dass ich in Wirklichkeit gar nicht „Marco Hübner“ heiße. Ich erspare mir eine Begründung, da Sie sich damit besser auskennen.


Zum Thema: Häusliche Gewalt.

 

„Educate your son“

Jaa, das ist eine Nummer, man müsste die Jungs richtig erziehen, sonst bilden die sich ein, man dürfe einfach so Frauen rammeln und entsorgen… äh Moment, das machen ja die Frauen.

Egal, Apokolokynthose bringt es auf den Punkt:

Kann Erziehung Gewalt gegen Männer verhindern? Kann Erziehung Eigentumsdelikte verhindern? Kann Erziehung Morde verhindern? Offensichtlich kommt all das vor, also muss die Antwort „nein“ lauten.

Dennoch sollte man festhalten, dass der Slogan besser lauten sollte: „Don’t fuck your son“ denn das ist es, was männliche Sex- und Gewalttäter heranzüchtet.

Femofaschismus: „Femizid“

feminismusGewalt

Ein Mann muss sterben, weil er ein Mann ist.

»Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Man tötete also erst die wertlosen Menschen, denen man weit weniger Empathie entgegenbringt, um dann mit den „Femiziden“ weiterzumachen – und „Femizid“, das ist das eigentliche Verbrechen. Auch heute noch führt dieser Empathiemangel dazu, dass Männer in Notsituationen weit weniger Hilfe erhalten.

In dem hier besprochenen „Tatort“ schwadroniert die Kommissarin davon, dass es sich bei Morden an Frauen um „Femizide“ handele, welche auf „patriarchale Strukturen“ zurückgehen (wenn hingegen eine Frau einen Mann tötet, hat sie sich nur gewehrt). Jetzt leben wir bekanntlich in einem „Patriarchat“, in dem solche Propaganda zur Primetime verbreitet wird, Propaganda über eine eine Struktur also, für welche Männer die Verantwortung tragen und welche Männer begünstigt: mörderisch und privilegiert sindse, die Herrscher der Welt, die aber abgesetzt gehören. Sowas mit einer beliebigen anderen Gruppe zu betreiben, zum Beispiel Juden, wäre ein Fall für den Staatsanwalt.

„Eine Frau muss sterben, nur weil sie eine Frau ist“ heißt die Formel. Soll heißen, sie stirbt als verfolgte Unschuld für etwas, was sie ist, und nicht was sie tut. Allein weil ist eine Frau ist, unschuldig also, muss sie sterben, womit das ein besonders schlimmes und tragisches Verbrechen ist. Wenn hingegen ein Mann stirbt, – am Arbeitsplatz, an Selbstmord, an einem Gewaltverbrechen – dann ist er daran irgendwie selbst schuld, also handelt es sich nicht um einen Andrizid. Jedenfalls zielt dieser Diskurs darauf ab, dass die sowieso im gesellschaftlichen Unterbewusstsein schlummernde Überzeugung, dass Frauen die besseren, wertvolleren Menschen sind, in Gesetze zu gießen, wie es hier und da schon geschehen ist. Schon ohne solche Gesetze wird Mord an Frauen besonders hart bestraft, mit den Gesetzen ist es offiziell: Frauen sind Arier, die wertvollen Menschen, ihre Ermordung ein besonders frevelhaftes Verbrechen; Männer die Untermenschen, ihre Ermordung nicht weiter tragisch – Femofaschismus per Gesetz.

Femizid bedeutet, sie stirbt nur, weil sie eine Frau ist, so wären die Strukturen. Das ist Bullshit. Ein Jude muss sterben, nur weil er ein Jude ist, wenn er von einem Antisemiten ermordet wird. Ein Schwuler muss sterben, nur weil er ein Schwuler ist, wenn er von homophoben Muslimen ermordet wird, wie es in vielen muslimischen Ländern der Fall ist. Männer müssen sterben, weil sie Männer sind, wenn ihnen die Möglichkeit genommen wird, zu fliehen; oder wenn sie – aufgrund ihres Geschlechts – in den Kriegsdienst gepresst werden. Die Frau, die von ihrem Partner ermordet wird, muss nicht sterben, weil ihr Mörder einen Hass gegen „die Frauen“ pflegt wie vielleicht ein Nazi gegen „die Juden“, sondern aus anderen Gründen, die sich aus der Beziehungsdynamik ergeben – dieselbe Beziehungsdynamik könnte z.B. auch bei Lesben auftreten, unter denen es überproportional oft zu Gewalt kommt; umgekehrt spricht ja auch keiner von einem Andrizid, wenn eine Frau ihren Mann tötet. Und auch in Brasilien sterben Frauen nicht, nur weil sie Frauen sind, da kein Ganove die Männer aussortiert und diese gehen lässt. Wo man von einem Femizid sprechen kann, ist, wenn in Indien oder China gezielt Mädchen abgetrieben werden – nur dass das für Feministen kein Mord darstellt, da der Mord an Ungeborenen für sie nur ein Akt der Selbstbestimmung der Frau ist – mal davon abgesehen, dass jeder Feminist genau weiß, wie oft ein Mann eine Frau tötet, es aber echt schwer ist, Zahlen dazu zu bekommen, wie oft der Fall umgekehrt liegt – es interessiert nicht im „Patriarchat“, auch hier zeigt sich die zugewiesene (Minder-)Wertigkeit von Menschen nach Geschlecht.

Solche „patriarchale Strukturen“ gibt es nicht, die Verhältnisse liegen mal wieder genau umgekehrt, eher sterben Männer: Als Säuglinge gibt es mehr des männlichen Geschlechts, die verschwinden dann aber irgendwie, was aber nicht als großes Übel wahrgenommen wird und keine Tatortkommissarin spricht jemals von einem Andrizid als ein Verbrechen, das besonders frevelhaft wäre. Die Kommissarin im Krimi mit Millionenpublikum zeigt also tatsächlich Strukturen auf, aber gänzlich andere, als es ihrer Intention entspricht.

Nachtrag: 2. Der SPIEGEL betreibt weiterhin seine aktuelle Kampagne, Straftaten gegen Frauen als besonders schwere Straftaten zu erfassen, und lässt Politiker zu Wort kommen, die diesem Ansinnen zustimmen.

Das simple Schwarz-Weiß-Bild der Feministen am Beispiel Gewalt

Erstens beziehst du dich nicht auf das Buch und zweitens bist du nicht informiert, wer welches Unheil in dieser Welt hauptsächlich anrichtet. Es sind Männer. Überall.(1)

Genau so simpel sehen es auch die Störenfriedas, die demonstrieren, wie einfach ihr vor Hass triefendes Weltbild gestrickt ist: Für sie sind alle terroristischen Täter Männer. Feministen denken schwarzweiß wie ein Dalmatiner beim Schach. Das zeigt aber nur, dass sie in einer für Frauen sehr komfortablen Filterblase leben, die sich auch auf den Mainstream erstreckt und die männliche Opfer wie weibliche Täter ausblendet – soviel darüber, dass angeblich nicht darüber gesprochen wird, dass die Täter immer Männer wären. Ein alltäglicher Fall, wie männliche Opfer ausgeblendet werden, findet sich hier: Punkt 3. Nur aufgrund eines solch gefilterten Diskurses kann man zum Urteil kommen, dass allein Frauenhass ein Problem wäre und es keine Frauengewalt gäbe; nur deshalb lässt sich diese Hasspropaganda mit allein männlichen Tätern reproduzieren. Die Anklage ist aber in allen Punkten zurückzuweisen – auch Frauen werden zu Tätern und auch Männer zu Opfern von Frauen.

Bei wahrheitsgetreuer Berichterstattung wäre klar, dass z.B. häusliche Gewalt genauso von Frauen ausgeht – auch in Zeiten von Corona. Dem entgegen sind die Zustände aber so, dass zwar jeder Feminist weiß, dass jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Mann getötet wird, aber keiner weiß, wie oft Männer zu Opfern werden. In den einschlägigen Studien zu Gewalterfahrungen wird das gar nicht erst abgefragt, es interessiert nich, es ist egal wenn Männer sterben. Genauso egal ist es, wenn Mütter ihre Kinder töten. Wenn ein Kind einen gewaltsamen Tod stirbt, ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Das ist aber für edle Feministen kein Grund für Hasspropaganda: Keine Kampagnen der Regierung, in denen bedrohliche Frauengestalten verängstigen Kindern gegenüberstehen oder in denen es heißt: „Der gefährlichste Ort für ein Kind ist bei seiner Mutter.“

Und auch bei Amokläufen ist die Sache nicht so einfach, willkürliches Beispiel, dem aber ein ganzer Song gewidmet wurde:

Das weibliche Geschlecht ist nicht so unschuldig, wie man meinen möchte. Wenn sie nicht gerade Kinder töten, nehmen sie auch mal Rache am System. Oder auch nicht, manchmal macht Amoklaufen auch einfach nur Spaß: So gab Brenda Ann Spencer: „I don’t like Mondays. […] There was no reason for it, and it was just a lot of fun.“ als Grund dafür an, dass sie zwei Menschen getötet und neun verletzt hatte. Dieses Statement inspirierte zum weltberühmten Song „I don’t like mondays“.

Dass weibliche Gewalt weniger sichtbar ist (und man das auch nicht angeht, obwohl Feministen die Sichtbarkeit von Frauen sonst sehr sehr wichtig ist), liegt neben einem gefilterten Mainstream auch daran, dass sie oft aus der zweiten Reihe agieren. Der Klassiker schlechthin ist die Nazibraut, die ihrem Macker sagt: „Der Nigger hat mich dumm angemacht, los mach was!“ Wenn er dann aber was macht, geht wieder mal nur ein männlicher Täter in die Statistik ein. Oder die Mutter, die die Gewaltausübung an den Vater delegiert: „Warte nur bis dein Vater nach Hause kommt!“ Weitere Fälle diese Art sind zum Beispiel die Frauen in Nazideutschland, die Hitler geradezu angebetet haben und bereitwillig dazu beitrugen, dass die Männer als Kanonenfutter missbraucht wurden, die ihre Söhne dem Führer schenkten; oder Rassistinnen, die den Hass auf Farbige massiv unterstützten und am Leben hielten. Dasselbe gilt für islamistische Terroranschläge: Die Religion dahinter wird von Frauen genauso mitgetragen. Merke: Hinter jedem gewalttätigen Mann steht eine Frau, nicht selten die, die ihn großgezogen hat.

Zum Schluss: Welche Merkmale stechen bei Männern hervor? Gewalt nicht, denn Gewalt ist genauso weiblich. Es ist das lebenslange Dienen für Frau und Kind, das bereitwillige opfern von wirklich viel Lebenszeit und das großzügige Abgeben der Früchte der Arbeit an die Familie: Do it for her.

Was steht für Männlichkeit?

Wie kann man nur sowas schreiben?

Letzte Woche veröffentlichte ein Frauenhasser einen Artikel, der mich sprachlos zurückließ. Mit seinem Hass, der totalen Kaltschnäuzigkeit, mit der er über die Opfer schwerer Vergewaltigungen hinwegtrampelte, diese sogar begrüßte – „Eine Frau kann mit einer Vergewaltigung einfach gebrochen werden? Ein großes Versprechen!“ – nahm er mir die Worte, mit denen ich sowas kommentieren könnte. Und das auf einer Plattform, die Tausende wenn nicht Millionen erreicht – jede Woche darf er dort seinen Frauenhass ausbreiten – gut bezahlt.

Dabei sind seiner Logik nach die vergewaltigen Frauen selbst schuld. Sie sind in seinen Augen Ekelpakete, die man zu Recht mit einem traumatisierenden Überfall aus dem Weg räumt. Dabei geht er davon aus, dass sich die Männer stets die richtigen vornehmen, die Tat rechtfertigt sich selbst: Vergewaltigt = schuldig = zu Recht kaputt gemacht. Dass es unschuldige Frauen treffen könnte, die sich nichts zu Schulden kommen ließen, kommt in seiner Welt nicht vor. Dieser äh… Mensch strotzt nur so vor kalter Verachtung für das weibliche Geschlecht, die die heiße Wut, den lodernden Hass schon lange hinter sich gelassen hat. Wenn Frauen leiden, ist dies für ihn ein Beitrag für eine bessere Welt.

Die Frage ist: Woher? Woher dieser Hass? Sicher, Frauen regieren und sie tun es nicht gut. So behandeln sie Kinder wie Eigentum. Eigentum, das man abtreiben, töten, misshandeln, weggeben oder dem Vater vorenthalten kann. Sie heucheln Liebe um Männer abzuzocken, die so dumm waren, mit ihr zum Standesamt zu gehen. Sie werden nicht zur Rechenschaft gezogen, wenn sie Männer vergewaltigen.

Aber all das erklärt doch nicht, dass nun buchstäblich alle zum Abschuss freigegeben sind, dass egal ist, welche ich mit einer Vergewaltigung breche, weil alte, weiße Frau = Abfall, der es verdient hat. Es sind doch nicht alle so! Wenn sie sich Mühe geben, können sie Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft werden.

Wer sich den Artikel antun will, ich habe diese kranke Scheiße auf mein Blog kopiert.