Archiv der Kategorie: Grüne

Recht behalten – Migration [Korrektur]

Ich so vor der Wahl:

Das Thema Migration wird aber bis zur Wahl totgeschwiegen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Wenige Tage nach der Wahl:

[Korrektur] Ich bin auf ein falsches Zitat hereingefallen. Der Dank, darauf aufmerksam gemacht worden zu sein, gebührt Vagabund und Renton.

[Korrektur 2] Peinlicher Grammatikfehler korrigiert.

Grün wählen? Das muss man sich erst mal leisten können! [Nachtrag]

Annalena Baerbock gehört zu den Young Global Leader des Weltwirtschaftsforum, womit sie – drastisch gesagt – eine Marionette des Großkapitals ist – was aber diejenigen, die genügend auf der hohen Kante haben, wohl nicht weiter stören wird. Die Grünen sind eine Partei der Besserverdienenden.

So soll der CO2-Preis fast verdoppelt werden, was bedeutet, dass Benzin, Diesel oder auch nur Heizen so richtig teuer wird. Wer es sich leisten kann, zahlt auch noch die Citymaut oben drauf und freut sich über freie Straßen, denn viele werden es sich nicht leisten können.

Schon ab 2030 sollen Verbrenner nicht mehr zugelassen werden. Da besteht ein massiv erhöhter Strombedarf. Nur, wie soll der gedeckt werden, wenn man neben Kohle auch noch auf Atom verzichten will? Derzeit kommen nicht mal drei Prozent der Energie aus Wind und Solar. Da möchte man in Verzweiflung geraten, wenn das Beste – also Baerbock – , das die Grünen zu bieten haben, solche Sprüche klopft:

«An Tagen wie diesen, wo es grau ist, da haben wir natürlich viel weniger erneuerbare Energien. Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet.»

Es ist alles ausgerechnet! Die – Wer? – haben das schon geregelt! Wir träumen uns eine schöne neue Welt zusammen, und Andere bauen sie auf!! In der Realität aber führt solche Politik nur zum Blackout – Sie glauben, die Stromrechnung wäre jetzt schon teuer? Sowas ist übrigens typisch für die Grünen, die eine Die-Arbeit-erledigen-andere-Partei ist:

Zu dem Narzissmus des mittelmäßigen Bürgerkinds kommt bei den Grünen noch ein zweites Prinzip, das in diesem Milieu auch über tiefe Wurzeln verfügt, und dem der Soziologe Helmut Schelsky schon in den Siebzigern einen Namen gegeben hatte: Die Arbeit tun die anderen.

Das Motto gilt aber auch im weiteren Sinn, nämlich in dem Grundvertrauen einer Annalena Charlotte Alma Baerbock und anderen, dass Deutschland ruhig seine Atom- und Kohlekraftwerke abwracken kann, und kundige Leute – keine gelobten Bürgerkinder mit PolWi-Studium – schon dafür sorgen, dass trotzdem genügend Strom fließt. So, wie sie darauf vertrauen, dass jederzeit genügend Steuergeld herangeschafft wird, das verteilt werden kann, trotz immer höherer Energiepreise. Und so, wie sie davon ausgehen, dass sie die Pflegereserve schon jetzt plündern können, und es irgendjemand hinbiegen wird, wenn es ab 2030 deutlich mehr Pflegebedürftige gibt, deutlich weniger Zahler, aber eben keinen Notgroschen mehr.

Das Milieu der ewig gelobten Metaebenen-Bürgerkinder, die darauf vertrauen, dass die eigentliche Arbeit anderswo stattfindet, dieses Milieu bildet mehr oder weniger die harte Grünen-Wählerschaft in Deutschland. Wer dazu gehört, kreuzt die Grünen auch an, wenn Baerbock Spitzenkandidatin bleibt.

Ob das damit zusammenhängt, dass die Grünen eine stramm femosexistische Partei sind, was in der Allgemeinheit auch nicht so bekannt ist? Die meisten denken, die Grünen stünden einfach für Gleichberechtigung, wogegen ja keiner was haben kann! Wenn aber klar wird, wie der Feminismus in dieser Partei wütet, sehen die Leute das auf einmal mit ganz anderen Augen.

[Nachtrag] Ingbert Jüdt hat interessante Erfahrungen mit Grünen gemacht – gänzlich lesenswert – und fasst sie so zusammen, Money-Quote:

Jetzt kann ich die Unterhaltung sacken lassen, und drüber geschlafen habe ich mittlerweile auch einmal. Erstens: ich bin als Mittfünfziger schon lange nicht mehr (überhaupt schon mal?) von Junggemüse in der Altersgruppe meiner Kinder so mit hoch getragener Nase und steif geschürzter Oberlippe von oben herab belehrt worden wie von diesem grün-klimabewegten Mädels-Trio. Zweitens: diesem Milieu, und insbesondere seiner nachfolgenden Generation, ist es todernst damit, dass der womöglich größere Teil des Volks ein Pöbel ist, den man aus demokratischen Entscheidungen besser draußen hält. Die Grünen und ihre Anhänger verkörpern damit ein elitistisches und expertokratisches Demokratieverständnis, das direkt aus einem konservativen und ordoliberalen Intellektuellenzirkel der Adenauerzeit stammen könnte – zum Kreis der verständigen Bürger wird nur gezählt, wer jenem bildungsbürgerlichen Milieu angehört, aus dem sie selbst stammen. Alle anderen sind »Populisten«. Wer sich gefragt haben sollte, auf welcher Grundlage Schwarz-Grün als politische Konstellation funktionieren könnte, findet hier den gemeinsamen Nenner: auf der Grundlage einer autoritären, elitären Verachtung des demokratischen Souveräns als Hindernis für eine beanspruchte höhere Vernunft, die in Wahrheit eine Glaubenslehre darstellt: was den einen der Glaube an die Unfehlbarkeit unregulierter Märkte, ist den anderen der Glaube an die Unfehlbarkeit des Klima-Aktivismus.

Grüne: Partei der vaterlosen Gesellschaft

Die Grünen sind eine männerfeindliche Partei, eine feministische Partei. So dürfen bei ihnen keine Männer mehr reden, wenn sich keine Frauen finden lassen, die noch was zu sagen haben. Oder eine Minderheit von Frauen kann einer Mehrheit von Männern per Frauenveto ihre Politik diktieren. Geregelt ist das im „Frauenstatut“, für das man sich schon mal ein Verfahren wegen Volksverhetzung einhandelt, wenn man dort Männer und Frauen durch Schwarze und Weiße ersetzt.

Was Feindschaft gegen Väter angeht, konkret der Wunsch, den Vater zu überwinden, so folgt man der SPD – „Wer die menschliche Gesellschaft überwinden will, muss die männliche überwinden“ -, Die Grünen erreichen noch mal eine ganz neue Qualität, wie es sich auch am Beispiel Baerbock zeigte. Und zwar sprach die Kanzlerkandidatin davon, dass sie nicht einfach aufhören würde Mutter zu sein, sondern ihre Verantwortung gegenüber dem Amt auch mal zugunsten der Kinder zurückstellen würde.

Erst später begann sie zögerlich offenzulegen, dass sich der Vater um die Kinder kümmern würde. Und das ist doch: das selbstverständlichste, das klarste, das naheliegendste, wenn die Mutter Karriere machen will. Das fordern ja auch ständig Feministen: Der Mann soll beruflich kürzer treten, die Carearbeit übernehmen, damit die Frau Karriere machen kann. Die EMMA widmete mal ein ganzes Titelblatt dem Thema unter der Überschrift: „Neue Väter verzweifelt gesucht“ – aber nur vor einer Trennung. Ein Vater, der seinen Kindern auch nach der Trennung ein Vater sein will, zählt die Alice Schwarzer zur „Vätermafia“.

Diese Väterfeindlichkeit, wie sie sich nach der Trennung manifestiert, zeigt sich bei den Grünen. Lucas Schoppe schreibt hierzu (Quelle offline):

So hartnäckig wie die Grünen lehnt nämlich kaum eine andere Partei gleiche Rechte für Väter und Mütter ab. Gerd Riedmeier, der Vorsitzende des Forum Soziale Inklusion, hat einmal darüber berichtet, wie er bei der familienpolitischen Sprecherin der Grünen um ein Gespräch gebeten – und damit einen Lachanfall in ihrem Team ausgelöst habe. Dass jemand, der gleiche Rechte für Väter und Mütter fordert, bei der wichtigsten grünen Familienpolitikerin auch nur zum Gespräch erscheinen könnte, kam dort als komplett absurde Idee an.

Diese heitere Reaktion zeigt, dass man sich bewusst ist, dass man an der Macht ist. Ein Vertreter der Väter wird im „Patriarchat“ nicht als gefährlicher, tyrannischer Feind wahrgenommen sondern als Witzfigur. Wir leben in einem Matriarchat und es ist eine Tyrannei gegen Jungen, Väter und Männern, die man ihrer Not noch verhöhnt, verspottet, auslacht. Oder glauben Sie, dass ein Trennungsvater in einen Lachanfall ausbrechen würde beim Gedanken an Grüne, die den Austausch suchen, weil die einfach nix zu melden haben?

Schoppe weiter:

Die Mutter, und niemand sonst, kümmert sich um die Kinder – und vom Vater bleibt kaum mehr als die Pflicht, das zu finanzieren, sei es direkt, sei es als Steuerzahler: Grüne Familienpolitik ist wie ein konservatives Familienmodell auf Speed.

Feministische Politik bedeutet, den Vater auszulöschen, bzw parasitär auf seine Kosten die eigenen selbstsüchtigen Lebensmodelle durchzusetzen. Parasitär deshalb, weil man die Leistung vom Vater, vom Unterhaltssklaven oder vom männlichen Steuerzahler erzwingt, ohne eine adäquate Gegenleistung zu bieten. Grüne sind keine Amazonen, die sich selbst autark versorgen, sondern Matriarchen, die Männern das Blut aussaugen. Auch das passt hervorragend zur Partei der Grünen, die eine „Die-Arbeit-machen-die-anderen-Partei“ ist.

Ein Landesverband der Grünen erklärte mal, dass die Beseitigung von Nachteilen, die Männer erleiden, nicht ihr politisches Ziel sei. Ja, schlaf doch unter der Brück; ja, verlier doch deine Kinder; ja, bring dich doch um, es ist uns nicht nur egal, wir lachen noch darüber! Es sind solch verblendete Gestalten, dass bevor sie zulassen, dass ein Kind vom Vater betreut wird, sie dieses lieber in die Fremdbetreuung abschieben, wo es ihm unmöglich ist, die für seelische Gesundheit so wichtigen Fundamente wie Urvertrauen und Urbindung auszubilden. Das Ergebnis sind schwache Menschen, einfach zu beherrschen, einfach per Great Reset in die Diktatur zu befördern – sie nehmen’s hin, leisten keinen Widerstand. Sie sind entwurzelt und damit schwach.

Von den Gründen ist keine faire Politik für Männer zu erwarten.