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Muss man Feministen töten?

Ein pseudolinksfeministischer Slogan heißt: „Feminismus oder Schlägerei!“ Warum nur so zurückhaltend?

Ich habe mal eine Bekannte sehr erschrocken, weil ich solchen Gedanken wie im Titel nachhing: Muss man Feministen töten? – Ist das die Antwort auf #killallmen? #killallfeminists?

Ich war ein junger Hansdampf und man hatte mir Gewalt angetan. Ich war über das feministische Manifest zur Vernichtung des Mannes gestolpert, und ich konnte nicht damit umgehen. Es war blanker Hass und ich war vollkommen überfordert, ich konnte es nicht einordnen.

Ich reagierte so, wie Männer reagieren sollten: Ich wurde zornig und wollte in den Krieg. Stell‘ dir vor, es wäre Geschlechterkrieg, und die Männer gingen hin!

Abbekommen hat meine Mordwut dann eben jene Bekannte. Jedenfalls verklickerte ich ihr, wenn mir eine Feministin mein Lebensrecht abspreche, wie es Solanas machte, dann sei sie mein Todfeind und ich müsste sie töten. Ich sprach von einer Revolution des Mannes, in welcher man kurzen Prozess mit Feministen machen würde. Die Ärmste war vollkommen eingeschüchtert und versicherte mir, dass sie keine Feministin sei.

Nun, sie hat nichts zu befürchten. Manche Frauen führen zwar einen Krieg gegen den Mann, aber kein Mann führt einen Krieg gegen die Frau – dafür lieben Männer die Frauen viel zu sehr. Und selbstverständlich kann man Feministen nicht einfach töten, das geht schon aus humanitären Gründen nicht.

Die Abgehängten und die Elite

Eben noch bling-bling und geiles Brusthaar, bist Du jetzt der Trottel der Kompanie. Männer mit mehr Farbpigmenten, Frauen, ja sogar kleine Mädchen im Einhornkostüm ziehen lachend an Dir vorbei, die Zukunft der Welt zu gestalten. Und Du stehst da, mit Deiner Aktentasche und dem Strauß Rosen von Blume 2000 in der Hand und kannst zugucken, wie der Zug ohne Dich abfährt. Der Wind trägt das schallende Gelächter seiner Insassen an Dein Ohr.

So die liebreizende Silke Burmester vor vier Jahren.

Und der Grund dafür, dass sie für abgehängte Verlierer nur schallendes Gelächter übrig hat? Natürlich Hass. Es ist eine Form von Hass, voller Häme und Schadenfreude für bestimmte Menschen zu sein. Nur, dass solcher Hass kein Thema ist für die steuerfinanzierte Initiative „No-Hate-Speech“. Aber Halt! Männer haben sich diesen Hass verdient, wie Feministinnen wissen. Denn sie sind ja an der Macht in einer patriarchalen Gewaltherrschaft. Zwecklos einzuwenden, dass die wenigsten Männer an der Macht sind oder waren, Dogmen sind nicht zu widerlegen.

Zwecklos auch, einzuwenden, dass Frau Burmesters als Vertreterin der Elite und nicht etwa als mutige Freiheitskämpferin auf Spiegel-Online eine exklusive und gutbezahlte Kolumne führen durfte und dabei ihre Verachtung und Hass über Männer freien Lauf lassen konnte, wie es sich ein Mann niemals über Frauen erlauben dürfte. Man betrachte nur, welche nationalen Debatten unwillkommene Komplimente von Männern an schlecht gelaunte Frauen auslösten, um das zu sehen.

Burmester muss sich keine Gedanken über etwaige Folgen machen, sie tut nichts anderes als das, was in unserer Gesellschaft erlaubt ist und sogar gefördert wird. Schallendes Gelächter für das Geschlecht, das die meisten Arbeitslosen, Obdachlosen und Selbstmörder – schon unter Kindern – stellt, ist in Ordnung!

Es ist ein altes, feministisches Lied: Das Lied vom Ende der Männer und die Freude darüber. Ein weiterer von unzähligen Beweisen dafür, dass es Feministen nicht um Gleichberechtigung geht. Feministische Politik geht über Männerleichen und das mit unverhohlener Schadenfreude.

Und jetzt das: Trump hat entgegen der Vorhersagen und Propaganda der Mainstreampresse gewonnen. Und schon wird vermutet, die Schuld dafür liege bei den abgehängten, weißen Männern, jenen also, die in ihrer Not schallend ausgelacht werden. Stimmt zwar nicht, wie Schoppe analysiert, aber was wäre wenn?

Es ist für die pseudolinke Elite anscheinend undenkbar, dass männerfeindliche Propaganda dazu führen könnte, dass sich Männer von ihnen abwenden. „Wir bewerfen sie mit Dreck, erwarten aber, von ihnen gewählt zu werden“ – so der unausgesprochene Slogan der feministischen Pseudolinken. Das aber scheint schiefzugehen, wie der Wahlerfolg der AfD zeigt. Diese wurde tatsächlich von abgehängten Männern gewählt (die gegen ihre Interessen wählen, denn die AfD ist neoliberal ausgerichtet – also gerade gegen die „Abgehängten“). Ergo: Die pseudolinke, feministische Elite tut gerade alles, damit die AfD an die Macht kommt.

Und wie reagiert sie darauf? Mit dem alten Prinzip „Mehr desselben“. Anstatt inne zu halten und umzudenken wird jetzt noch mehr sexistisch und rassistisch gehetzt, diesmal sogar gegen Frauen – weiße Frauen. Das ist neu. Unwahrscheinlich aber, dass die taz neben „Dumme weiße Männer“ nun auch über Frauen so schreiben wird. Allerdings sollte sie doch etwas vernünftiger reagieren und sich einer Perspektive öffnen, in der Männer weder an der Macht sind, noch besondere Schuld auf sich geladen haben, will sie ein Desaster wie in den USA verhindern.

Die Feministin als Göttin

Reminder: Frauen, ihr seid Göttinnen! Euer Körper erschafft neues Leben!

So heißt es in einem Kommentar unter einem Artikel, der klarstellt, dass es Feministinnen nicht um Gleichberechtigung geht und der in seiner Stoßrichtung fatale Parallelen zur faschistischen Familienpolitik aufweist: Der Vater ist unerwünscht.

In dem Artikel wird halluziniert, dass Männer Frauen hassen, und der Grund hierfür liege daran, dass der Mann die Frau bräuchte um sich zu reproduzieren, was er als demütigende Einschränkung erfahre:

„Männer brauchen Frauenkörper, denn diese tragen ihre Nachkommen aus. Diese Abhängigkeit ist eine der Urwurzeln des Frauenhasses, denn sie macht dem Mann klar, dass ganz gleich, wie sehr er sich über die Frau erhebt, ohne sie ist die Menschheit dem Untergang geweiht.“

Das ist natürlich Humbug,  Männer lieben Frauen – weit mehr als Männer und auch Frauen Männer lieben und denen beistehen. Das führt dazu, dass es Frauen in unserer Gesellschaft weit besser geht als Männern, die traurige Rekordhalter sind in Selbstmord, Obdachlosigkeit, Drogensüchtige, früh Ablebende und natürlich als entsorgte Väter.

Tatsächlich handelt es sich bei der beliebten feministischen These, wonach Männer Frauen hassen würden um eine Projektion. Gerade die Texte der Störenfriedas strotzen nur so vor Hass auf Männer, die als ewige Gewalttäter, Unterdrücker und Vergewaltiger dämonisiert werden, bei denen es eine Katastrophe ist, wenn sie Zugang zu ihren Kindern haben.

Obiges Zitat, wonach sie die Feministin als Göttin wähnt, die neues Leben erschaffen kann, gibt einen Fingerzeig auf die Ursache: Die Frau braucht den Mann. Und damit ist der Göttinnenstatus verletzt, sie kann nicht wie der christliche Schöpfer allein neues Leben schaffen, sondern ist auf den Mann angewiesen. Dass mit der Schwangerschaft die Frau stärker in den Fortpflanzungsprozess eingebunden ist, ist nur ein quantitativer Unterschied zum werdenden Vater, der die Qualität, dass er notwendig ist, unangetastet lässt: Ohne Mann keine Schwangerschaft. Und somit ist die Utopie von eine Matriarchat, in dem es keine Väter gibt, beschädigt, denn sie basiert auf einer Lüge oder Unwissenheit.

Somit ist der narzisstische Traum von der Göttin schon bei der Zeugung beschädigt, der sich zudem oft noch dadurch auszeichnet, dass er gibt und sie empfängt, also eine passiverer Rolle beim Lebenschaffen innehat.

Eigentlich halte ich nichts  von religiösen Argumentationen, aber der Natur der Fortpflanzung lässt sich auch spirituell interpretieren – aber nicht mit der Frau als Göttin. Beim Liebesakt, der idealerweise in Liebe stattfindet, verschmelzen Mann und Frau zu einer Einheit, aus dem dann das Neue hervorgeht – Das Kind soll in Liebe entstehen und beide sind dabei gleichwertig beteiligt – nur der Schöpfergott kann Leben ganz für sich allein erschaffen, der Mensch kann die Schöpfungskraft nur vereint mit einem anderen entfalten. Feministinnen setzen dagegen den Größenwahn, grenzen den anderen Lebensspender aus und beanspruchen das Kind als Besitz ganz für sich allein. Ich bin sicher, wenn es einen Gott gibt, wird er das nicht gutheißen.

Auch wenn behauptet wird, dass die Natur keinen Vater vorgesehen hat, lässt sich dem entgegen, dass zum einem die Natur vieles nicht vorgesehen hat, was aber die Störenfriedas sicherlich ganz selbstverständlich nutzen und zum anderen, dass auch werdende Väter eine Art Schwangerschaft durchlaufen:

Die Neuropsychiaterin hat nachgewiesen, dass [beim Mann] in diesen ersten Schwangerschaftswochen der Testosteronspiegel deutlich sinkt und das Prolaktin stark ansteigt. Prolaktin ist als das „Michbildungshormon“ bekannt und bewirkt eine erhöhte Fürsorglichkeit. Vor der Geburt eines Kindes steigert sich dieses Hormon beim Mann um bis zu 20 Prozent und beeinflusst damit auch die Funktion des Gehirns: Brizendine nennt diesen Zeitpunkt den „Übergang vom männlichen zum väterlichen Gehirn“.

Doch es geht noch weiter: Auch beim Betreuen ist die Mutter auf Hilfe angewiesen. Um das Kind zu pflegen, brauch es Zeit und Ressourcen. Über diese verfügt sie allein nicht ausreichend, sondern braucht jemanden, der sie ihr beschafft, ihr den Rücken freihält und sie ernährt. Und schon wieder eine narzisstische Kränkung, schon allein das Wort „Alleinerziehende“ ist eine Lüge.

Der individuelle Mann als Ernährer ist verhasst, er kommt im feministischen Diskurs kaum anders als brutaler Unterdrücker vor. Der kollektive Mann oder auch Vater Staat sind bei Feministinnen beliebt – der (kollektive) Vater wird reduziert zum Zahlmann. Der Vater steht in keiner tragfähigen, liebevollen Beziehung zum Kind, als Lehrer, Freund, Wegweiser oder auch als Sparringpartner, er ist nur der Goldesel.

Der feministische Traum vom Matriarchat, der sich auch in weniger radikalen Seiten wie die von Antje Schrupp finden, degradiert einen Menschen zum Objekt, zum Zahlobjekt. Bei getauschten Geschlechterverhältnis zeigt sich die Perversion: Würden Frauen allein als Wurfmaschinen betrachtet, die sich nach dem Gebären unter Zurücklassen eines Unterhaltsscheck zu verziehen hätten, würde die ganze Unmenschlichkeit dieser Zustände sofort ins Auge stechen – denn eine Mutter ist eben mehr als nur eine Gebärmaschine genau wie ein Vater mehr ist als eine Samenspender. Einen menschenverachtenden Diskurs aber, in dem so über Frauen und Mütter geredet würde, findet man aber im ganzen frauenhassenden „Patriarchat“ nicht.

Das feministische (weibliche?) Eigentumsdenken am Kind zeigt sich nicht nur in der Beliebigkeit, mit der Väter entsorgt werden, sondern auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel Abtreibung. Es ist ein und derselbe Wahn: Hier tötet man ein ungeborenes Kind (so wie man das Recht hat, sein Eigentum zu vernichten), dort bildet man sich ein, man könne allein über es verfügen und ihm den Vater vorenthalten.

Diese Denke ist inzwischen tief eingesickert ins weibliche Bewusstsein. Als Beispiel hierzu könnte man das Magazin „Chrismon“ anführen, welches verrät: „Ein Mann im Leben? Muss nicht sein„. Chrismon ist das größte, christliche Magazin mit einer Auflage ähnlich der „BILD“. Vaterlos aufwachsende Kinder sind hier also nicht Ergebnis einer Zwangs- und Notlage, sondern eine Lifestyle-Entscheidung. Ob eine Frau, die unfähig ist, mit einem Partner auf Augenhöhe klarzukommen, sich stattdessen ein Kind anschafft, das sie beliebig formen kann, die geschlechterrassistische Vorurteile gegen Männer pflegt, im Sinne des Kindeswohl handelt, interessiert keinen. Der göttliche Egotrip der „alleinerziehenden“ Mama hat aber Konsequenzen für das Kind:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
· 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
· 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
· 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
· 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
· l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
· 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
· 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
· 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
· 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
 Alles klar?

Es wäre mal eine interessante Aufgabe zu analysieren, welche Folgen vaterlos aufgewachsene Kinder für die Gesellschaft haben. Bei uns kann ein Junge oder Mädchen aufwachsen, ohne jemals ein tiefe, liebevolle Beziehung zu einem Mann als Vater zu führen. Das bedeutet weniger Liebe gegenüber Männern und von Männern in Form von Vaterliebe, die Liebe in der Gesellschaft nimmt ab, sie wird insgesamt kälter. Und das spüren dann auch die Frauen – so wirkt sich der Segen der Göttinnen aus.