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Sie darf nicht ohne Erlaubnis des Mannes arbeiten… die eigentliche Frage.

zehnter_ochse:

„ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten“

Ob es irgendwann erlaubt sein wird, dass der Mann ohne die Erlaubnis der Frau aufhören kann zu arbeiten?

Siehe auch:

Konnte der Mann der Frau verbieten, arbeiten zu gehen?

Hausfrauengehalt

Die Erfüllung des Kinderwunsches kann das erste und sehnlichste Anliegen eines Menschen sein. Frauen, die sich diesen Kinderwunsch erfüllen, betreiben also Selbstverwirklichung und betreiben ihre eigene Art von Karriere – eine Karriere, die der Mann zu zahlen hat. Jetzt schon.

Denn jetzt schon verteilt der Staat per matriarchaler Dividende Milliarden von Euros von Männern zu Frauen um; ein Vorteil, das in der Ehe noch mal um ein hübsches Sümmchen erweitert wird, in Form eines unsichtbaren Privilegs, da der gigantische Geldstrom vom Ehemann zur Gattin praktischerweise keinen Namen hat. Dies geht einher mit einem weiteren Frauenprivileg, nämlich die Möglichkeit, sich tendenziell eher der außerhäuslichen Arbeit entziehen zu können, was deshalb ein Vorteil ist, da Arbeit nur in den seltensten Fällen „Selbstverwirklichung und Karriere“ bedeutet, wovon Feministen ständig sprechen, die nicht auf den Bau oder als Kassiererin arbeiten müssen – Arbeit bedeutet Mühsal, Entbehrung und Leid – auch als Chef übrigens. Deshalb betonen Feministen ja auch, dass die Ehre und das Vergnügen (nach Esther Vilar, Mutter), mit den eigenen Kindern zusammen sein zu können, „Carearbeit“ wäre, die Hausfrau also ein Opfer erbringen würde – während sie aber niemals vor dem Familiengericht darum streitet, die Kinder an den Vater abgeben zu dürfen, sondern stattdessen den Vater seinen Kindern entfremdet, worunter er bis zur Verzweiflung leidet. Aus diesem primären Privileg der Frau enstehen dann sekundäre Nachteile, wobei diese in der Regel nur Propagandalügen sind, wie z.B. dass Frauen, die ihr Privileg ausnutzen, besonders von Altersarmut betroffen wären – mal davon abgesehen, dass Männer mehr in die Rentenkasse einzahlen, während sie weniger als Frauen rausziehen, oder: Wenn Männer die Kassen genauso wie Frauen belasten und zugleich genauso wenig einzahlen würden… das ganze System würde zusammenbrechen.

Aber gut, diskutieren wir über ein Hausfrauengehalt. Schon jetzt ist es so, dass Frauen, Ehefrauen, mehr Geld ausgeben als ihre Männer. Um also der Pointe vorzugreifen: Die Gattin hätte mit einem korrekt abgerechneten Hausfrauengehalt weniger und nicht mehr Geld zur Verfügung. Ein guter Deal also für Männer.

Denn welche Qualifikation, aus der sich die Höhe des Hausfrauenlohns ergibt, müsste erworben werden, und wie lange müsste eine entsprechende Ausbildung dauern, um sich diese Qualifikation anzueignen? Einen Monat? Zwei? Dass der Lohn sich an einer fiktiven Karriere orientiert, die man gemacht hätte, ist zurückzuweisen, denn erstens bedeutet auch eine solche Karriere ein Opfer, z.B. Übervollzeit, zweitens könnte da ja jeder kommen und ein Gehalt aufgrund einer fiktiven Karriere fordern, die er gemacht hätte, wenn ihn z.B. das Schulsystem nicht gehindert hätte und drittens ist gar nicht gesagt, dass sie mit dieser angeblichen Karriere auch erfolgreich gewesen wäre. Abgerechnet wird nicht nach Fiktion sondern nach tatsächlich geleisteter Arbeit, oder um Esther Vilar zu Wort kommen zu lassen:

Wer weiß, denkt er – immer seinen eigenen Wertmaßstäben folgend -, vielleicht wäre eines Tages aus ihr eine berühmte Chirurgin (gefeierte Primaballerina, brillante Journalistin) geworden – und das alles hat sie aufgegeben, für ihn! Die naheliegende Idee, daß sie lieber die Frau eines berühmten Chirurgen, mit dessen Einkommen, dessen Prestige und ohne dessen Arbeit und Verantwortung ist, kommt ihm nicht. Er nimmt sich vor, ihr das Leben an seiner Seite so angenehm wie möglich zu gestalten, damit sie ihr großes Opfer nie bereuen muß.

Dabei ist weiterhin zu berücksichtigenden, dass die geleistete Haushaltsarbeit krass überschätzt wird (auch die Kommentare beachten). Auch hätte dann die Hausfrau für Miete, Kleidung, Nahrung etc. zu zahlen, wobei bei der Miete zu berücksichtigenden ist, dass die Frau den Wohnraum mehr und exklusiver als der Mann nutzt, denn welcher Mann hat schon einen eigenes Zimmer für sich, während die Hausfrau die ganze Wohnung ungestört bewohnen kann, wenn die Kinder erstmal in Krippe, Kita, Kindergarten, Schule sind? Hätte sie also mit einen Hausfrauengehalt wirklich mehr unterm Strich?

Und wer müsste für die Kosten (Nahrung, Kleidung, Wohnraum) für die Kinder aufkommen. Kinder sind in unserer Gesellschaft Eigentum der Mütter und im Kapitalismus kann es eigentlich nicht sein, dass jemand für die Unterhaltskosten fremden Eigentums aufkommen müsste (passiert trotzdem alltäglich, nennt sich Unterhalt).

Aber gut, der Mann zahlt also ein Gehalt. Den Ehemann will ich erleben, der dann konsequenterweise darauf besteht, dass dann eine wohlschmeckende Mahlzeit bereit steht, wenn er nach Hause kommt, oder der verlangt, dass sie seine Hemden bügelt, oder was auch immer.

Auch stellt sich die Frage, was ist, wenn sie z.B. in der Erziehung versagt, und der Nachwuchs nicht erfolgreich ist. Denn gerade einen Sohn großzuziehen ist heutzutage schwierig, aufgrund positiver Diskriminierung im Schulsystem. Wenn der Junge also kein Ingenieur wird sondern ein Sozialfall, muss sie dann das geleistete Hausfrauengehalt zumindest partiell zurückzahlen? Fragen über Fragen.

Sehr geehrte Frau Holthoff,

ich habe zu ihrer Forderung nach einem Hausfrauengehalt Stellung bezogen (siehe Anhang) und würde Sie bitten, darauf zu antworten. Eine Antwort würde ich auf meinem Blog veröffentlichen, Sie müssen keine Zensur befürchten, es wäre mir eine Freude.

Mit freundlichen Grüßen

Hausmann oder Tod

Wer kennt sie nicht die Leier: Die Frau, die zu Hause bleiben darf muss, ist auf das übelste unterdrückt. Sie hat keine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, leistet die ganze unbezahlte Care-Arbeit, weshalb sie unter der Brücke schlafen muss, versauert zwischen Küche Frauenknast und vollgeschissenen Windeln. Sie ist die Sklavin ihres Gatten, der ihr sagt, was sie zu tun und lassen hat und der sie nur mit viel Glück nicht misshandelt. Kurz: „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“ und demgegenüber lautet der feministische Schlachtruf: „Arbeit macht frei“ – nur mit einem Job lebst Du dein Leben menschenwürdig!

Dazu habe ich vor einer Ewigkeit mal im Frühstücksfernsehen einen interessanten Gast gesehen und gehört, der mir bis heute in Erinnerung geblieben ist; zu dem Zeitpunkt war ich noch Feminist.

Jedenfalls war dieser Gast Hausmann und er hatte eine bemerkenswerte Geschichte zu erzählen. Er hatte keinerlei Perspektiven im Leben. So inserierte er eine Kontaktanzeige, dass wenn er keine Ernährerin fände, er sein Leben, dessen er überdrüssig war, beenden würde. Und das unwahrscheinliche geschah: Es meldete sich eine Karrierefrau, die beides wollte: Kinder und Karriere. Man traf sich, die Chemie stimmte, also Eheschließung.

Der Mann übernahm alle Pflichten, die für denjenigen, der zu Hause bleiben darf, anfallen: Haushalt, Kinderpflege und -erziehung.

Soweit so gut. Dann allerdings erzählte er eine Anekdote, die ein erhellendes Schlaglicht auf die Beziehung warf, in der er lebte. Jedenfalls kam eine Spielkonsole ins Haus, ich glaube eine Playstation 1, und er entdeckte das Zocken, welchem er dann mit seinen Kindern frönte. Darüber vernachlässigte er seine Pflichten, und so kam es, dass seine Frau eines Tages nach Hause kam und feststellen musste, dass kein Essen auf dem Tisch stand. Sie griff durch, konfiszierte die Konsole und verbat ihrem Mann dieses Vergnügen.

Die Gastgeberin des Frühstückstalks fand diese Geschichte sehr lustig. Und er auch, beide lachten darüber. Und jetzt stelle man sich vor, die Geschlechter wären getauscht: Ein Mann, der darauf besteht, dass das Essen auf dem Tisch steht und der seiner Frau vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen hat, auch dann, wenn er nicht im Haus ist. Er würde als Paradebeispiel eines patriarchalen Unterdrückers gelten, und jede moderne Frau – einschließlich einer Fernsehmoderatorin – würde der Ehegattin zur Scheidung raten, damit sie ihrer unbezahlten Care-Arbeit dann ohne Unterdrückung zu Lasten eines Unterhaltssklaven nachkommen kann.

Ich denke, dieser Fall gibt eine bemerkenswerte Einsicht in die Frage, ob ein Mann in einer konservativen Rollenverteilung gerechterweise von einer Frau erwarten kann, dass sie tatsächlich die unbezahlte Care- und Haushaltsarbeiten leistet, schärfer formuliert: Ob das ihre Pflicht ist. Zumindest moralisch, real ist das ja nicht mehr der Fall. Die Frau hat keine Pflichten: Sie kann den Haushalt liegen lassen, fremdgehen, Kinder und Mann misshandeln etc., bei einer Trennung werden sie exakt so geschieden, als ob der Mann nach den Regelungen von vor Jahrzehnten der Schuldige am Zerbrechen der Ehe wäre – sie z.B. misshandelt hätte.

Zurück zur Moral: Wenn der Mann Hausmann ist, erwartet man ganz selbstverständlich – auch eine moderne Frühstücksfernsehmoderatorin -, dass er den Haushalt erledigt und auch, dass seine Gattin es ihm geradezu befehlen kann. Was nicht passiert, ist, dass ein Leier angestimmt wird, er sei unterdrückt weil er die ganze unbezahlte Care-Arbeit erledigen und zudem mit einer Tyrannin zusammenleben müsste.

Nun, so oder so, ist das Modell, nach dem einer ganz zu Hause bleiben darf, Müll. Esther Vilar hat einen brillanten Vorschlag unterbreitet, wie eine gerechte Arbeitsteilung aussehen könnte: Die 25-Stunden-Gesellschaft.

Die Hausfrauenneurose

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So souverän wie obige Madamme können nicht alle Frauen damit umgehen, dass sie und nicht er die Privilegierte in der traditionellen Rollenverteilung ist, dass sie und nicht er ein Leben führt wie ein reicher Bürger, das heißt vom Übel der Arbeit befreit.

Esther Vilar diagnostizierte bei Hausfrauen die „Hausfrauenneurose“. Sie führte das darauf zurück, dass es einen Widerspruch gab zwischen der Geschichte, die die Medien, die Gesellschaft den Frauen erzählten – sie sei unterdrückt und benachteiligt – und der Wirklichkeit – sie ist privilegiert und weiß das auch ganz genau: Dieser Widerspruch führe zu einer Neurose.

So sehr ich Vilar schätze, möchte ich hier doch widersprechen. Die Ursache für die Hausfrauenneurose ist eine andere: Nämlich der Umstand, dass die Hausfrau ihren Mann und die Gesellschaft darüber täuschen muss, wie privilegiert sie ist – spätestens wenn die Kleinen größer werden, gerät sie unter Rechtfertigungsdruck; sie muss simulieren, sie arbeite viel und hart. Das berichtete bereits Joan Bitterman: Frauen heben sich die Haushaltsaufgaben bis zum Abend auf, damit der Mann den falschen Eindruck bekommt, nämlich sie wäre mit Haushalt und Kindern ausgelastet bzw. überlastet. Ich hatte mal eine interessante Erfahrung: Ein Karrieremann erklärte mir mal, während seine Frau daneben stand, was er alles im Job zu leisten hätte – sie sagte nichts sondern stierte nur ins Leere.

Das weibliche Anerkennen, dass es sein Opfer ist, welches ihr ein besseres Leben ermöglicht, gefährdet ihr Privileg. Deswegen muss sie betrügen und lebt ständig damit, dass sie auffliegen könnte. Das ist der Grund für die Hausfrauenneurose.

Billy Coen: Das harte Schicksal der Hausfrauen

Ein Kommentar, zu wertvoll um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

„Die Frage des Mental Load ist also eine nach dem subjektiven Belastungsempfinden.“

Volltreffer! Denn die eigene Arbeit ist bekanntlich immer die schwerste; und zum Glück haben in unserem frauenunterdrückenden Patriarchat feministische Frauen die Deutungshoheit darüber, wessen Wahrnehmung die einzig relevante zu sein hat.

Man schaue sich doch nur mal das Comic an. Was da aufgeführt ist, kommt nicht über den Sachverhalt von Alltagspetitessen hinaus. Und das alles findet statt in häuslichem und familiärem Umfeld bei fei einteilbarer Zeit.

Oh mein Gott! Die arme Frau muss sich doch tatsächlich Termine merken, darf das Zahlen von Rechnungen nicht vergessen und ihre Freundinnen, die sich selbst ausgesucht hat, fänden es schön, wenn sie sich ihre Namen und ihre ganzen internen Beziehungsgeflechte merkt. Na wenn das nicht der direkte Weg in den Burnout ist…

Man merkt einfach immer wieder, dass Feministinnen nahezu ausschließlich – bekanntlich mit langer Tradition zurückreichend bis zu den Suffragetten – in gut behüteten Verhältnissen aufgewachsene, unglaublich verwöhnte Prinzesschen sind, die in ihrem ganzen Leben noch nie mit so etwa wie wirklicher Arbeit, schon gar nicht im Sinne von Erwerbsarbeit, konfrontiert worden sind. Wer auch nur einmal in seinem Leben einen Tag im Job hatte, bei dem er zum Beispiel von morgens bis abends von einem Termin zum nächsten marschiert ist, wobei erwartet wird, dass er auf jeden einzelnen davon vorbereitet ist und – Feministinnen werden es kaum glauben können – er auch jede einzelne Person beim Namen und ihrer jeweiligen Funktion kennen sollte, wird sich nur verwundert die Augen reiben können, über das, was diese feministische „Künstlerin“ so alles als be- wenn nicht gar gänzlich überlastend darstellt. Meines Erachtens ist das nur noch nuanciert davon entfernt, morgens nicht mehr aus dem Bett kommen zu können, weil einen bereits die Muskelanstrengung beim Öffnen der Augenlider weit über die eigenen physischen und psychischen Belastungsgrenzen bringt.

Was soll eine Gesellschaft mit solchen Gestalten eigentlich noch anfangen können, die sich – so der sich immer mehr verfestigende Eindruck – schon vom Betreiben ihrer eigenen vegetativen Körperfunktionen vollends ausgelastet fühlen.

„Zahl die Rechnung!“ oder: Kapieren es Feministen wirklich nicht?!

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Da hat eine Feministin – Njoki Chege – ein bemerkenswertes Traktat verfasst (Punkt 5), in welchem sie mit einem bodenlos selbstgerechten und menschenverachtenden Tonfall mittellosen Männern erklärt, sie sollten auf’s Ausgehen mit Frauen verzichten, wenn sie es sich nicht leisten können, sie auch einzuladen, für sie zu zahlen: „Ich möchte, dass ihr mir ganz genau zuhört, denn ich werde das nur einmal sagen; Wenn ihr es euch nicht leisten könnt, eine Frau zum richtigen Zeitpunkt auszuführen, bleibt bitte zu Hause. Wenn ihr nicht für die Getränke, das Essen und was sie sonst noch will bezahlen könnt, hängt euer Telefon aus und spielt die ganze Nacht Videospiele oder was auch immer es ist, was junge Männer tun.“

Sie erklärt also Männern, sie sollen sich von Frauen fernhalten, wenn sie sie nicht aushalten können. Damit sind Männer Geldobjekte für Frauen. Die Autorin verdeutlicht, dass an allem, was einen Mann, einen Menschen ausmacht, nur ein einziger Punkt interessiert: Sein Geld, welches er auf sie zu übertragen hat. Vermutlich geht die Autorin davon aus, dass in „patriarchalen“ Verhältnissen Männer unberechtigterweise mehr verdienen, weshalb sie dann eben auch für Frauen zu blechen haben.

Dass er aber die Rechnung für ein Date übernimmt, ist dann aber nur ein Symptom der bei Feministen verhassten Geschlechterverhältnisse, in welchem er mehr verdient, höher aufsteigt, Chef ist, und sie wiederum als Mutter zu Hause bleibt – wenn sie kann. Auf diese Weise etablieren sich Verhältnisse, in denen er ihr das Leben unterhält, die Plattform trägt, auf welcher sie sich dann ihren Kinderwunsch erfüllt, also Selbstverwirklichung betreibt. Das beschränkt sich nicht nur darauf, dass er ihr ein Getränk ausgibt, sondern hat viel weitreichendere Folgen, wie etwa die Berufswahl. Denn – wie es Njoki Chege ja klarstellt – er weiß, dass er nur mit der nötigen Kohle an attraktive Prinzessinnen rankommt. Hat er das Geld nicht, ist er ein Loser, der sich fernhalten soll. Was ergibt sich daraus? Es ergibt sich, dass er – konkurrierend um Zugang zu Frauen – sich beruflich stärker engagiert, hartnäckiger und motivierter als jede Frau ist, und zudem solche Jobs wählt, die mehr einbringen. Die Frau hingegen, die nicht dem Druck ausgesetzt ist, mal die finanzielle Versorgung einer Familie zu stemmen, diese Frau kann es sich leisten, die Tätigkeit, in welcher man viel Lebenszeit zubringen wird, nach anderen Kriterien als das Einkommen zu wählen, solche Berufe, die mehr ihren Neigungen und Interessen entsprechen, aber oft eben nicht so gut bezahlt werden und auch weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Das kratzt aber nicht, sie muss nur darauf achten, sozial nach oben zu heiraten.

Er zahlt für sie. Er dient ihr. In allen Lebenslagen ist das Matriarchat so ausgerichtet, 2idi5Rydass seine Arbeit ihr zu gute kommt. Er unterhält ihr das Leben nicht nur als individueller Mann, als Ehemann oder Unterhaltszahler, sondern auch kollektiv. Er erarbeitet die Steuern und die Mittel für die Renten-, Gesundheitskassen und Versicherungen. Der Mann füllt die Kassen, die Frau leert sie. Würde der Mann genauso wenig wie die Frau erwirtschaften und das System zudem genauso belasten, es würde zusammenbrechen.

Er dient ihr, und hier ist das Zahlen ihres Getränks nur eine einzelne Facette dieses Dienens. Wenn eine Feministin wie Njoki Chege jetzt dieses Arrangement aufrechterhalten will, dann kämpft sie nicht gegen das etablierte, vermeintlich frauenfeindliche System, sondern stützt es. Ein Matriarchat, welches als ein „Patriarchat“ angesehen wird, und das sich durch all das Verhasste auszeichnet, nämlich dass Männer mehr verdienen und höher aufsteigen, aber auch etwa die größten Leistungen etwa auf dem Gebiet der Wissenschaft vollbringen. Die Agenda dieser Feministin konstituiert jene Verhältnisse, die der Feminismus angeblich überwinden will und steht zudem für toxische Weiblichkeit, die Männer allein nach ihrer finanziellen Potenz bewertet.

 

Die charmante Hausfrau

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich dem Hausfrauenmodell sehr skeptisch gegenüber stehe, da es sich Ausbeutung des Mannes handelt. Feministen kapieren nicht, dass es sich um ein Privileg handelt, wenn man sich der Arbeit entziehen kann, und dennoch weit über Hartz-IV-Niveau lebt dank eines Ernährers, der es einer ermöglicht, sich den Kinderwunsch zu erfüllen und damit Selbstverwirklichung betreiben zu können. Ich lehne das ab, bzw. ich plädiere für eine Alternative.

Jetzt bin ich über die hier gestolpert:

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Sie macht ihrem Mann keine Vorhaltungen, dass er sich nicht um den Haushalt kümmert, dass er ihr ihre „Karriere“ gekostet habe, oder wie sonst auch immer die feministischen Anklagen lauten. Sie verwendet ein Smiley, demzufolge sie ganz geblendet ist vor Liebe zu ihrem Mann und sorgt dafür, dass er eine wohlschmeckende Mahlzeit erhält.

Feministen halten die Hausfrau für benachteiligt, ich den Malocher. Man kann das aber auch so betrachten, dass Frau und Mann als Team unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Was ist, wenn die Frau nicht beständig rummeckert, sondern klipp und klar sagt: „Okay, das ist der Deal, ich kümmer mich um den Haushalt, und Du schaffst Kohle ran sehr viel“? Klingt doch erstmal fair, aber: Das schafft Abstand des Vaters zu seinen Kindern, und die größte Tragödie im Leben eines Mannes ist, sich von seinen Kindern entfernen zu müssen, wenn er für sie sorgen will, muss. Für den Mann ist das riskant, besonders bei einer Trennung. Da er sich „nur“ aus der Ferne kümmerte, behaupten feministische Bestien, er habe sich „nicht gekümmert“ und verweigern ihm, seinen Kindern weiterhin ein Vater zu sein – die Eltern und Kinder werden auseinandergerissen in bester Sklavenhaltertradition. Es stellt sich die Frage, ob der Mann noch der geliebte „Schatz“ ist, wenn er beruflich abschmiert.

Der Mann genießt dieses Privileg, sich der Arbeit zu entziehen, nicht. Er würde schlicht keine Frau finden, die ein Leben lang arbeiten geht und den größten Teil ihres Einkommens an Kinder und Mann abgibt. Wenn aber ein Mann mit dieser traditionellen Rollenverteilung einverstanden, ja vielleicht sogar glücklich ist, wer bin ich, dass ich ihm da rein reden darf, ihm erklären will, dass er das schlechtere Los gezogen hat?

Ich weiß es nicht…

[Nachtrag] Die oben beispielhaft angeführte Frau Graf ist übrigens erwerbstätig. Davon bleiben aber meine grundlegenden Gedanken zum Thema unberührt.

Hausfrauengehalt

Carnofis zur Frage:

„Wie sollte man die familiäre Care-Arbeit denn bezahlen?“

Da gibt es eine simple Lösung.
Wo Paare zusammenleben und der Mann bringt allein Kohle ran, setzt man sich an den Tisch und stellt erstmal einen Plan über die Gemeinkosten auf (Miete, Nebenkosten, Urlaub, …). Die werden vom vorhandenen Netto-Gehalt abgezogen, der Rest wird Halbehalbe auf die beiden Partner verteilt.
Dann hat sich das mit der unbezahlten Hausarbeit erledigt.
Dummerweise würden die Frauen damit einen schlechten Deal machen, ist derzeit ihr Verbrauch doch regelmäßig höher, als der der Männer.

Anmerkung yx: Interessant an diesem Modell ist, dass sich die Höhe des „Einkommens“ der Frau nicht an der von ihr geleisteten Arbeit orientiert sondern am Einkommen ihres Mannes. Siehe auch: Unbezahlte Arbeit?

Das Hausfrauenmodell und die „Unterdrückung“ der Frau

Unbenannt

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Die traditionelle Rollenverteilung stellt keine Unterdrückung der Frau dar sondern das Privileg, sich der außerhäuslichen Arbeit entziehen zu können durch einen Mann, der ihr dient. Dies ist das primäre Privileg, welches alle anderen gesellschaftlichen Verhältnisse bewirken und welche dann von Feministen beklagt werden, wie etwa, dass Frauen weniger Geld verdienen und seltener Chefs sind: Das sind sekundäre Nachteile.

Dass Frauen in den von Feministen begehrten Berufen oder in der Politik wenig vertreten sind, liegt nicht an ihrer Benachteiligung sondern an dem strukturell wirkenden Privileg, sich eher als ein Mann den unerquicklichen außerhäuslichen Arbeiten entziehen zu können; oder aber zwar schlechter bezahlte dafür aber auch angenehmere Tätigkeiten wählen zu können, in welchen man viel Lebenszeit verbringt, da es nicht an der Frau ist, den größten Teil des Familieneinkommens erarbeiten zu müssen.

Ein Vorwurf, der Männernrechtlern gerne gemacht wird, ist, sie fürchteten lediglich den Verlust ihrer Privilegien und wollten zurück in die 50er, als die Welt noch in Ordnung war: Mit ihm als stolzen Ernährer, der in die Welt hinausgeht und ihr als Heimchen am Herd. Der Punkt ist nur, dass die Rolle da draußen „in der Welt“ weniger Selbstverwirklichung und Karriere – wovon Feministinnen in Amüsierberufen ständig faseln – bedeutet sondern Leid, Mühsal und Maloche.

Aus der Glücksforschung weiß man, dass Frauen im Westen in den letzten Jahrzehnten unglücklicher geworden sind. Und das muss verwundern: Denn auch wenn man einräumt, dass es für Frauen in der patriarchalen Vergewohltätigungskultur immer noch schlimm ist, so muss man doch bilanzieren, dass sich doch hier und da etwas verbessert hat. Nun, was sich geändert hat, ist, dass Frauen mehr arbeiten müssen. Ihre Wahlfreiheit ist eingeschränkt worden, denn durch die neoliberale Politik des Lohndumpings können immer weniger Männer die Mittel aufwenden, die Frau gänzlich von der Arbeit zu befreien. Zu dieser Freiheit schrieb die bedeutende Feministin Simone de Beauvoir:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Eine Wahl zu haben, hat aber was mit Freiheit zu tun, und zwar eine, die Männer nicht teilen, also ein Privileg ist. Dennoch: Auf der internationalen Frauenkonferenz in Peking wurde u.a. festgeschrieben, dass jede Frau möglichst zu allen Zeiten einer Berufstätigkeit nachgehen müsse. Arbeit macht frei, ist die Logik dahinter. Nur: Wirklich freie Menschen, wie Millionäre zum Beispiel, sind vom Zwang zur Arbeit befreit, sie arbeiten nicht und leben trotzdem nicht am Existenzminimum. Feministinnen wollen ihre Geschlechtsgenossinnen deshalb zur Arbeit treiben, weil sie unter einem Minderwertigkeitskomplex leiden: Da Frauen vom Zwang zur Arbeit partiell mehr befreit sind als Männer, vollbringen sie auch weniger eindrucksvolle Taten wie etwa große wissenschaftliche Leistungen; weiter verachten sie das „Heimchen am Herd“, wenn sie sie nicht gerade als unterdrückt beschreiben.

Es lassen sich weitere Beweise anführen, wonach das Hausfrauenmodell die Frau nicht etwa benachteiligt, sondern privilegiert. Etwa Schweden: Wenn dort eine Frau zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert, gilt sie als privilegiert. Hierzu muss man wissen, dass Schweden seine Bürger so massiv mit Steuern belastet, dass Eltern gar nicht die Wahl haben, ob sie ihre Kinder selbst betreuen oder diese in die bunt angemalten Verwahranstalten abschieben. Das Gehalt eines Einzelnen reicht nicht aus, um das Hausfrauenmodell zu realisieren, beide müssen arbeiten gehen, also müssen die Kinder in die Kinderdepots. Eine Frau, die zu Hause bleibt, ist eine, die es geschafft hat, sich einen Superverdiener zu angeln, und sie wird um ihr Leben als Mutter und Hausfrau beneidet.

Wenn ich das folgende ausführe, möchte ich als erstes denen, die mich unbedingt falsch verstehen wollen, sagen, dass ich nicht gegen das Frauenwahlrecht bin. Ich bin für Gleichberechtigung. Das Problem ist, dass es der herrschende Feminismus nicht ist, deshalb bin ich Männerrechtler.

Esther Vilar berichtet zur Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz über eine amüsante Anekdote, die tief blicken lässt. Bekanntlich war die Schweiz im ach so fortschrittlichen, westlichen Europa der letzte Staat, der das Frauenwahlrecht einführte. Vilar schreibt, dass man inmitten der hitzigen Debatte in einem Kanton die Frauen selbst abstimmten ließ: Die Frauen durften wählen, ob die Frauen wählen dürfen sollten. Und ihre Antwort war: Nein! Man muss hierzu wissen, dass in der Debatte ums Frauenwahlrecht mächtige Frauenorganisationen mitspielten, die sich gegen das Frauenwahlrecht stellten! Die Befürchtung war nämlich, dass mit den Rechten auch Pflichten auf die Frauen zukommen würden, wie etwa die Wehrpflicht. Das Wahlrecht wurde nämlich vom Absolvieren des Wehrdienstes abhängig gemacht. Männer, die nicht dienten waren auch nicht wahlberechtigt. Insofern ist „Frauenwahlrecht“ schon eine irreführende Bezeichnung, „Allgemeines Wahlrecht“ trifft es besser. Jedenfalls: Erst als diese Bedenken aus dem Weg geräumt waren, war der Weg frei für das „Frauenwahlrecht“. Das sagt im Grunde alles über die Entwicklung des Geschlechterverhältnis des letzten Jahrhunderts: Rechte ja bitte, Pflichten nein danke! Das zeigt auch, dass der Leidensdruck dadurch, nicht wahlberechtigt zu sein, gegen Null ging. Mit der Einführung des „Frauenwahlrechts“ änderte sich dann auch so gut wie gar nichts. Männer hatten zuvor für Frauen gearbeitet und so blieb es auch, als plötzlich die Mehrheit der Wahlberechtigten Frauen waren. Es war und ist von Frauen genauso gewollt.

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Auf diese Weise legen Frauen die Rollenverteilung fest

Wenn man, bzw. wenn Frauen der traditionellen Rollenverteilung zugeneigt sind, dann bedeutet das, dass man zwar Nachteile zu erleiden hat, aber man auch jede Menge Vorteile mitnehmen kann. Wenn die Männer die Welt da draußen so regeln, dass Strom, Wasser und Nahrung bequem ins von Männern gebaute Haus kommen, lässt sich verschmerzen, dass man kein Wahlrecht genießt – besonders wenn man nicht wie ein Mann malochen muss. Ein kurzer Seitenblick auf eine Dokumentation über ein afrikanisches Nomadenvolk in einem Qualitätsmedium: Was die Rollenverteilung angeht, erklärt die weibliche Stimme aus dem Off – ohne im geringsten eine kritische Haltung dazu erkennen zu geben – dass alles was innerhalb der Zelte passiert, Sache der Frau sei, und alles, was außerhalb der Zelte stattfindet, Sache des Mannes, Versorgung der Tiere etwa. Wenn man diesem Weltbild anhängt, dann gehört Politik und damit das Wahlrecht in die männliche Sphäre. Das kann man verschmerzen, denn die Frau kann sich natürlich darauf verlassen, dass ihr Mann so wählen wird, wie es für ihre Familie am Besten ist. Hier kommt auch eine Beziehungskonstellation zu tragen, wie sie von toxischem Feminismus überwunden werden soll, nämlich das Frau und Mann als Team arbeiten mit jeweils anderem Aufgabenbereich. Im Feminismus hingegen stehen sich Mann und Frau als Feinde gegenüber: Er unterdrücke sie.

Blickwechsel nach Saudi-Arabien, bekanntlich eines der Musterländer von Frauenunterdrückung. Dort gibt es Fraueninitiativen, die für die Rechte der Frauen kämpfen: „Ich bin mein eigener Vormund!“ aber eben genauso Frauenbewegungen, die ähnlich wie in der Schweiz dagegen halten. Einer ihrer Slogans lautet: „Mein Vormund weiß besser, was gut für mich ist.“ Der ORF berichtet (nicht mehr online): „Die Idee zu der Kampagne, die im vergangenen Jahr gestartet wurde und der sich bis heute mehrere tausend Frauen angeschlossen haben, stammt von Rawdha Jussuf aus Dschidda. „Ich finde es bedauerlich, dass es eine Minderheit von Frauen gibt, die für die sogenannte Befreiung der Frau wirbt, was gegen das islamische Recht und die traditionellen Werte der Araber verstößt“, erklärt sie“ Das ist für Erwachsene, die mündig sein sollten, natürlich vollkommen inakzeptabel. Ich führe dieses Beispiel nicht an, um es zu unterstützen, sondern um aufzuzeigen, dass mit der traditionellen Rollenverteilung eben auch Vorteile verbunden sind, so dass man sich damit zufrieden gibt und die damit einhergehenden Nachteile in Kauf nimmt. Nicht nur in Saudi-Arabien sondern z.B. auch im Iran. Es ist auch auffällig, dass der Feminismus erst dann richtig in Fahrt kam, als es immer mehr gute Jobs, gab, die nicht harte Maloche bedeuteten. Die Frau im Mittelalter: Was hätte sie durch „Emanzipation und Gleichberechtigung“ denn zu gewinnen gehabt? Die Arbeit ihres Mannes? Nein, Danke! Im Mittelalter wie in Saudi-Arabien – nirgends müssen Frauen auf metaphorischen Baumwollplantagen malochen, um dann den Ertrag ihrer Arbeit an den Mann abzugeben. Und das ist ein Vorteil, der sich durchs ganze Leben zieht. Dieser Vorteil ist es, weshalb Frauen nicht selten für das traditionelle Rollenmodell sind und dabei selbst gravierende Nachteile in Kauf nehmen. Oder nehmen wir die zu Unrecht gefeierten „Trümmerfrauen“ der deutschen Nachkriegszeit, die zuvor schon Hitler an die Macht gewählt hatten, ein Fan der traditionellen Rollenverteilung: Diese wählten nicht die SPD mit einem modernen Frauenbild an die Macht sondern die CDU, die keinen Hehl daraus machte, dass für sie die Frau an den Herd und der Mann ins Bergwerk gehöre. Oder man schaue sich bei einer Trennung vor dem Familiengericht an, was Frauen wollen: Die Kinder, Nicht arbeiten und Geld in Form von Unterhalt. Exakt das wollen sie auch vor der Trennung. Als weiteres Beispiel ließe sich das Gesellschaftsexperiment des Kibbuzs anführen: Hier wurde eine radikale Gleichstellung der Geschlechter durchgesetzt. Genau das also, was laut Feministen die Befreiung der Frau bedeutet und dessen Vorenthaltung deren Unterdrückung. Es waren die Frauen, die gegen diese Gleichheit aufbegehrten und zum traditionellen Rollenmodell zurückwollten (und diesen Willen auch bekamen):

Die Sabra-Frauen, d.h. die im Kibbuz geborenen Frauen, initiierten eine radikale Reformbewegung. Sie setzten eine Rückkehr zu einer auf Geschlecht basierenden Arbeitsteilung durch. Auf ihr Drängen wurde die Kindererziehung erneut radikal reformiert. Die Sabra-Frauen bestanden darauf, in hohem Maß wieder selbst für ihre Kinder zu sorgen. Ehe und Familie wurden dadurch wieder zu eigenständigen Einheiten mit eigener Bedeutung.

Das alles zeigt, die traditionelle Rollenverteilung ist für Frauen kein Nachteil, sondern ein Privileg, bzw.: Die Vorteile überwiegen die Nachteile. Die Frau musste nicht unterdrückt werden, um dieses Lebensmodell durchzusetzen. Eine solche Unterdrückung ließe sich auch niemals aufrecht erhalten in Beziehungen, in welchen die Frau mit dem Ehemann das Bett teilt und die Kinder erzieht – siehe Kibbuz. Die bestehenden Verhältnisse spiegeln den Willen der Frauen wieder, haben es schon immer getan und zwar weil diese Verhältnisse nicht zum Nachteil, sondern zum Vorteil der Frauen sind. Und um dem ewigen Lamento der Feministen vorzugreifen: Die angebliche Abhängigkeit vom Mann ist keine, denn der Mann ist verpflichtet für die Frau zu sorgen und kann diese Pflicht nicht einfach aufkündigen – siehe Unterhaltspflicht. Es handelt sich um eine „Abhängigkeit“ wie die eines Industriellen von seinen Arbeitern, wie die eines Königs von seinen Bauern – solche Abhängigkeit verursacht keine schlaflosen Nächte. Die Frau ist kein armes unterdrücktes Hascherl, sondern treibt ihren Mann durch ewiges Nörgeln in einen frühen Tod, und an einem gewalttätigen Unterdrücker nörgelt man nicht herum. Fazit: Die traditionelle Rollenverteilung ist ein Dienst des Mannes an der Frau, er dient ihr, ermöglicht ihr so ein Leben, das komfortabler ist als das des Mannes.

Übrigens  scheint auch Frauen klar zu sein, dass sie die Privilegierten sind. So berichtet ein Hausmann, dass er von Frauen als Parasit beschimpft wurde. Sehr erhellend: Wenn ein Mann das macht, was bei Frauen als Zeichen der Unterdrückung gesehen wird, dann ist man(n) auf einmal faul und auf Kosten anderer lebend…