Archiv der Kategorie: Krieg

Komische Unterdrücker…

Im ersten Weltkrieg war es üblich, dass britische Frauen Männern, die sie in Zivil antrafen, eine weiße Feder zu überreichen – als Zeichen der Schande. Ein Vater berichtet, dass dies seinem Sohn widerfuhr, der daraufhin so bestürzt war, dass er sich meldete, um dann an der Front zu sterben.

Also: Frauen schicken Männer zum Verrecken in den Krieg:

Jack FG. Wenn du nicht bis zum 20. in Uniform bist, dann existierst du für mich nicht mehr. Ethel M. (Zeitungsannonce, eine von vielen)

Mütter erziehen ihre Söhne so – #notall, meine hat mir beigebracht, mein Leben nicht wegzuwerfen für ein Obrigkeit, die sich einen Dreck für mich existiert. Schon Martin van Creveld stellte fest, dass kein Krieg jemals möglich gewesen wäre ohne die massive wirtschaftliche, logistische, vor allem aber: ideelle Unterstützung der Frauen. Daraus wurde später, als sich der Zeitgeist änderte und Krieg dann als Verbrechen galt, der „Kriegswahn“ der Männer, gegen den Frauen tapfer „Widerstand“ leisten würden. Die ersten Opfer im Krieg, die an die Front gezwungen werden; denen die Flucht verboten wird (siehe Ukraine); die als Deserteure erschossen werden, wenn sie sich weigern; die in den Krieg geführt werden, wären die Täter, die „Kriege führen“ würden.

Gleichzeitig heißt es, dass Männer Frauen unterdrücken würden. Das Patriarchat wäre eine verdammte Rape-Culture, in der Männer Frauen systematisch vergewaltigen würden, um ihre Herrschaft auszuüben.

Ok, das ist ein kleiner Logikfehler: Denn so einem Unterdrücker wäre es sowas von egal, was seine Opfer von ihm halten würde, er ließe sich nicht so beschämen, dass er dann das Kostbarste an der Front riskiert. Und man muss schon schwer eins an der Klatsche haben, um nicht zu sehen, dass Vergewaltiger auch unter Männern geächtet sind. Die Theorie, dass Männer Frauendiener sind, ist da stichhaltiger, besonders wenn man bedenkt, dass Arbeit nur selten „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeutet, wovon besoffene Feministen ständig schwallen, sondern Mühsal, Leid, Maloche.

Hin zu einer maskulistischen Filmkritik „The King’s Man The Beginning“ (2021)

Mit Edward Snowden wurde ein Schlaglicht auf die Geheimdienste geworfen, das äußerst ungünstig für sie war: Nämlich, dass sie uns anlasslos ausspionieren. Der Skandal war aber schnell vergessen, Snowden ist umsonst geflohen und hat sein bisherigen Leben umsonst geopfert.

Mit James Bond und auch „The King’s Man“ wurden die Geheimdienste rehabilitiert. Sie sind die guten, die für Gerechtigkeit und Freiheit kämpfen, so auch der neue King’s Man, der zur Zeit des ersten Weltkrieges spielt, wobei dieser Krieg das Ergebnis übler Machenschaften einer schurkischen Geheimorganisation ist, angeführt von „dem Hirten”.

So wie so Geheimdienste verherrlicht werden, werden auch monarchische Herrschaftsstrukturen verklärt, wobei Könige bzw. Zaren gut und schlecht sein können. Der deutsche Kaiser ist dumm und einfältig, der englische König und der russische Zar sind gutmütige, edle Herrscher und um das Wohl ihrer Untergebenen besorgt. Lenin, auch eine Schachfigur des Hirten, stürzt den Zar, was als Verbrechen geschildert wird – sprich: Monarchie war gut, die Tyrannei, die durch eine andere Tyrannei abgelöst wurde, war über jeden Zweifel erhaben; der Zar wird als Menschenfreund präsentiert.

In der Ukraine dürfen Männer bekanntlich nicht das Land verlassen, sie werden in den Kriegsdienst gepresst. Auch hierzulande sind einige Pazifisten umgekippt und fordern Waffenlieferung an die Ukraine, welches in der westlichen Propaganda als Unschuld vom Lande dargestellt wird, weil sich wohl kein Pazifist denken konnte, dass auch mal Länder überfallen werden. Damit knüpfe ich an die Handlung des Films an, in der zwei Hauptakteure auftreten: Vater und Sohn. Der Vater ist Pazifist und verwehrt es seinem Sohn, in den Krieg zu ziehen. Diesem wurde als Zeichen seiner Schande eine weiße Feder überreicht. Diese Praxis hat einen realen Hintergrund: Frauen beschämten so wehrtaugliche Männer, die sie in Zivil antrafen. Der Mann hat im Patriarchat halt sein Leben zu geben, für das Heimatland – welches demnach eines der Frauen ist – und da es dem Mann sehr wichtig ist, was die unterdrückten und vergewaltigten Frauen von ihm halten, kann man ihn auf diese Weise nachhaltig dazu motivieren, das wertvollste zu opfern, was der Mensch besitzt. Der Vater erklärt aber seinem Sohn, dass diese Schande weit weniger schwer wiegt, als eben körperliche und seelische Gesundheit zu verlieren. Der Sohn will sich damit aber nicht abfinden, und trickst sich an die Front.

Dort darf er erfahren – während er eine Heldentat ausführt – was sein Vater meinte. Das Grauen des Krieges nimmt ihn nachhaltig mit und er weint in den Armen eines Veteranen. Schließlich stirbt er, aber nicht durch die Hand des Feindes, sondern weil man ihn für einen Spion hält, ein Missverständnis, das zu spät aufgeklärt wird, wonach ihm noch posthum ein Verdienstkreuz verliehen wird, das der Vater erhält. Damit macht der Film einen Bogen um den eigentlichen Grund, warum Männer im Krieg sterben müssen – für Frauen, die das ganz selbstverständlich einfordern.

Am Ende des Films sagt der Oberschurke dem Vater, dass dieser ihn nicht töten könnte, da er ja Pazifist sei. Daraufhin antwortet der Vater: „Sie loszulassen wäre falsch, nur ist jetzt endlich der Mensch aus mir geworden, der mein Sohn gewesen wäre!“ und vollzieht mit dem Viktoria-Verdienstkreuz das Todesurteil des Schurken. Diese symbolisch enorm aufgeladene Szene sagt also, der Sohn war ein Held, es ist richtig, im Krieg zu sterben, und der Vater war ein Feigling, der sich dann aber noch eines besseren besonnen hat.

Wir haben hier also eine Propaganda vorliegen, die Herrschaftsstrukturen ebenso verklärt wie den „heldenhaften“ Tod von Männern im Kampf für ihr Land, genauer natürlich für ihre Obrigkeit, denn: „Süß und ehrenvoll ist es, für’s Vaterland zu sterben”. Ich bin mir sicher, auch hierzulande würden es die Frauen schaffen, den Männern genau denselben Mist einzureden, nachdem sie sie nicht besser als Tiere behandelt haben, als Unterhaltssklaven, in den Ruin und in den Tod getrieben, jahrzehntelang mit Gülle beworfen – die Wehrpflicht wäre ganz schnell wieder eingesetzt. Und die Männer würden das mitmachen, woraus man lernen kann: Es gibt einfach keinen Grund, warum Frauen Männer anständig behandeln müssten.

Der russische Beschuss des Einkaufszentrums von Krementschug

Gestern sollen die Russen als ziviles Ziel ein Einkaufszentrum von Krementschug beschossen haben, was von der ukrainischen Führung sofort ausgeschlachtet wurde, anlässlich des G7-Gipfels mehr militärische Unterstützung zu fordern.

Die russische Perspektive weicht etwas ab. RT (Internetsperre umgehen) berichtet:

Die russische Luftwaffe hat einen Präzisionswaffenangriff auf ein Lager mit von den Vereinigten Staaten und den Staaten der Europäischen Union gelieferten Waffen in der Stadt Krementschug in der Nähe von Poltawa durchgeführt. Das verkündete der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, am Dienstag gegenüber Reportern. Er erklärte:

„Am 27. Juni haben russische Präzisionswaffen aus der Luft Hangars mit Waffen und Munition aus den USA und europäischen Ländern in der Stadt Krementschug, Gebiet Poltawa, in der Nähe der Straßenbaumaschinenfabrik Krementschug getroffen.“

Die Detonation der gelagerten Munition, die für westliche Waffen vorgesehen war, habe einen Brand in einem Einkaufszentrum in der Nähe der Anlage ausgelöst.

Auch „War on Fakes“ meldet Bedenken an über das gut besuchte Einkaufszentrum:

Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass sich etwa tausend Zivilisten im Einkaufszentrum aufhielten, der Parkplatz vor dem Einkaufszentrum jedoch praktisch leer war und nur wenige Autos darauf standen. Außerdem sieht man viele Soldaten in “Pixel”-Uniformen (normale T-Shirts der ukrainischen Streitkräfte, Tarnsäcke), von denen einige mit Maschinenpistolen bewaffnet sind, unter den Menschen, die auf dem Parkplatz herumlaufen. Gleichzeitig sind in dem von Zelensky veröffentlichten Video und in den Clips in den sozialen Medien praktisch keine Frauen zu sehen.

Es scheint, dass das Einkaufszentrum nicht einmal in Betrieb war. Auf Instagram (einem in der Russischen Föderation als extremistisch eingestuften sozialen Netzwerk) zeigt der Geotag “Amstor Shopping Centre” seit März keine Fotos von Besuchern mehr. Auch die Bewertungen auf Websites und Google Maps wurden im März eingestellt. Offenbar lagerte das Einkaufszentrum in Dormash reparierte Geräte.

Trotz der unbestätigten Aussage Selenskyjs über die tausend Besucher im Einkaufszentrum und der offiziellen Informationen über die zwei Getöteten griffen die internationalen Medien die Nachricht schnell auf, und zwar im Zusammenhang mit dem “Einschlag einer russischen Rakete in das Einkaufszentrum mit 1.000 Besuchern”.

Kriegsgeil

Lehrerinnen wissen, dass Männer kriegsgeil sind.

Nun, wir geloben Besserung. Beispiel zweiter Weltkrieg: Sollte sich noch mal diese Konstellation ergeben, werden die Männer der Alliierten ihre toxische Männlichkeit in Frage stellen und nicht kämpfen. Soll Hitler mal machen, bzw. die alliierten Frauen werden ihn schon entmachten. Yeah Baby! Frauenpauer, Schwester! Du hast es in der Hand!

Frau Schrupp vermisst feministische Analysen zum Krieg…

Frau „Väter-entrechten“-Schrupp vermisst feministische Analysen zum Krieg, ohne die sich die „aktuelle Situation“ nicht verstehen ließe. Äh, doch. Krieg lässt sich ganz ohne Feminismus verstehen, wer anderes behauptet, zeigt nur, dass er sich verstiegen hat.

Aber obwohl, nicht so schnell: Feminismus läuft darauf hinaus, dass – mit Alice Schwarzer gesprochen – Krieg ein „Männerwahn“ wäre, gegen den Frauen Widerstand leisten – zum Beispiel wenn sie feigen Männern in Zivil weiße Federn als Zeichen der Schande überreichen, damit sich die so Beschämten an der Front melden.

Jedenfalls gibt Schrupp etwas von ihrem Weltbild zum besten, kritisiert, dass die Verhandlungsdelegationen ausschließlich aus Männern bestehen und dass Antifeministen schreien würden, es würden mehr Männer als Frauen sterben.

Um hier stehen zu bleiben:

Das Fehlen von Frauen in Verhandlungspositionen ist also ein Problem, das angegangen gehört; tote Männer hingegen sind etwas, was nur diese Missgestalten, diese rückwärtsgewandten „Antifeministen“ thematisieren und kann daher als Thema vernachlässigt werden – man beachte die Prioritäten, die wichtig sind für die Feministin, die sich wundert, warum sowenig Feministen was zum Krieg zu sagen haben.

Sollte dem so sein, dass Feministen zum Krieg in der Ukraine schweigen, dann liegt es vielleicht hieran: Dass der Krieg eine grausame Überlebenssituation schafft, die die extremste Tätigkeit ist, die der Mensch kennt, und deren Härte sich als erstes gegen Männer richtet, wodurch der schöne Schein des Feminismus‘ hinweggefegt wird, der nicht mehr ist als ein Dekadenzphänomen; und auch auf der Titanic gab es plötzlich keine Feministinnen mehr, als es ernst wurde, als es ans Sterben ging – wieviele Feministinnen gibt es noch in der Ukraine? Feminismus hat keine Substanz, die ihm das Überleben in Überlebenssituationen sichern könnte.

In der feministischen Analyse ist die Frau stets der bessere aber diskriminierte Mensch, das wird nicht bewiesen sondern dogmatisch vorausgesetzt. Im Feminismus geht es um Frauenquoten für die guten Jobs und ein ständiges Beschwören der Opferhierarchie. Was könnte so eine feministische Analyse aufzeigen angesichts dessen, dass sich die Regime die massive Gewalt leisten, bis zu Verkrüppelung und Tod auf den Mann zuzugreifen? Er wird in den Krieg gepresst, während man Frauen die Flucht ermöglicht – etwas, um das Schrupp herumredet, während sie ihren Strohmann abfackelt, denn es geht nicht allein darum, dass mehr Männer sterben, es geht auch um die Verhältnisse, in denen sie das tun und die von Feministen als „patriarchal“ beschrieben werden.

Wenn so ersichtlich wird, dass Männer Kriege nicht führen, sondern in den Krieg geführt werden; wenn sich so die Brutalität zeigt, mit der das passiert, dann kann das am feministischen Wahngebilde rütteln, nach dem wir in einem „Patriarchat“ leben. Vielleicht ist das der Grund, warum manche Feministen zurückhaltend sind.

Feministische Außenpolitik ist das vulgär anmutende Kreisen um den eigenen weiblichen Bauchnabel; das Betreiben von Frauenlobbyismus auf den Leichen von Männern; das Ausblenden männlicher Opfer und betonen weiblicher, sei es in Afghanistan oder jetzt aktuell in der Ukraine, vorgetragen durch die Außenministerin, die für feministische Außenpolitik steht.

Frau Schrupp geht es um symbolische Ordnungen. Symbole sind nicht die Objekte und Ordnungen selbst, auf die sie verweisen, und sie können lügen. Eine symbolische Ordnung, wie sie Schrupp vorschwebt, tut das auch, da in dem Falle die symbolische Ordnung nicht korrekt die tatsächlichen Verhältnisse wiedergibt, da allein Männer in den Kriegsdienst gepresst werden; Verhältnisse also, die nichts, aber auch gar nichts mit männlicher Macht und Privileg zu tun haben – und die sich auch in Friedenszeiten nicht finden lassen. Es sei denn natürlich, man gibt zu, dass wir in einem Matriarchat leben, dann wären solche symbolischen Ordnungen keine Lüge.

Analysiere das.

[Nachtrag]

In einem dortigen Kommentar spricht Schrupp davon, dass es als normal erscheine, dass Frauen weniger Rechte hätten als Männer unter Bezug zu einem Konflikt, in dem Männern das gottverdammte Recht auf Überleben aberkannt wird, dass sie mit Gewalt in den Krieg genötigt werden, während sich Frauen in Sicherheit bringen dürfen. Sehen da nicht alle, dass die sich vollkommen lächerlich macht, dass die Königin nackt ist?! Und wird dabei nicht überdeutlich klar, warum manche Feministen lieber Zurückhaltung üben, um nicht als genauso strunzdumm dazustehen?

Warum ich mich mit Russland geirrt habe… und Butscha

[Nachtrag (siehe unten)]

Als erste Meldungen kamen, dass Russland vorhabe die Ukraine anzugreifen, habe ich das nicht geglaubt. Damit lag ich falsch.

Dass ich mich geirrt habe, lag aber daran, dass mir eine Lügengeschichte aufgetischt wurde. Was die Lügenpresse erzählte war eine Geschichte von Putin als böser Mann, von Putin als wiedergeborener Hitler, der imperialen Gelüsten nachgeht und die Demokratie in der Ukraine fürchte. Diese Geschichte habe ich nicht geglaubt. Wäre ich korrekt informiert worden über die tatsächlichen Motive Russlands, hätte ich die Situation anders eingestuft (was nicht heißt, ich hieße den Krieg gut, ich verstehe lediglich, wie es dazu kam).

Die Lügenpresse hat es geschafft, einen Bürgerkrieg in Europa auszublenden, so dass man überhaupt nichts von ihm wusste, wenn man sich nicht selbst aktiv dazu informierte. Dieselbe Lügenpresse hat jetzt keine konkurrierende Berichterstattung mehr, da RT zensiert wird. Das traurige daran ist, dass die Propaganda so gut funktioniert, dass so viele ihr blind hinterherlaufen, als ob es keine Möglichkeit gäbe, sich anders zu informieren.

Gerade macht es die Runde, dass russische Soldaten in Butscha ein Massaker angerichtet hätten. Die russische Seite behauptet natürlich was anderes: Zivilisten von Butscha seien von ukrainischen Nazis (einer von Moskaus angeführten Gründen ist die Entnazifizierung der Ukraine) abgeschlachtet worden, weil sie mit dem Feind – also den Russen – kollaboriert hätten, mit ihnen Handel trieben und Hilfsgüter annahmen. In einer etwas hysterisch klingenden Stellungnahme (Internetsperre umgehen), die Kiew für eine False-Flag-Operation anklagt, heißt es unter anderem:

Wir möchten besonders darauf hinweisen, dass sich alle russischen Einheiten bereits am 30. März, einen Tag nach der Gesprächsrunde zwischen Russland und der Ukraine in der Türkei, vollständig aus Butscha zurückgezogen haben.

Darüber hinaus bestätigte Anatoli Fedoruk, der Bürgermeister der Stadt Butscha, am 31. März in seiner Videobotschaft, dass sich niemand mehr vom russischen Militär in der Stadt befand. Einwohner, die mit gefesselten Händen auf der Straße erschossen worden seien, hat er dabei nicht erwähnt.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass alle sogenannten ‚Zeugnisse über Verbrechen‘ in Butscha erst am vierten Tag [nach Verlassen der Stadt durch russische Truppen] erschienen, als Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU und Vertreter des ukrainischen Fernsehens in der Stadt ankamen.

Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass alle Leichen der Menschen, deren Bilder vom Kiewer Regime veröffentlicht wurden, mindestens vier Tage [nach Ableben] keine Leichenstarre und keine charakteristischen Leichenflecken aufweisen und sich in ihren Wunden noch ungeronnenes Blut befindet.

All dies bestätigt unwiderlegbar, dass die Foto- und Videoaufnahmen aus Butscha eine weitere Inszenierung des Kiewer Regimes für die westlichen Medien sind. Genauso wie es in Mariupol mit der Geburtsklinik sowie auch in anderen Städten der Fall war.“

Ermordeter mit weißer Armbinde, die als prorussisches Symbol dient.

Und laut einem Kriegsreporter vor Ort:

Er hält es für wahrscheinlich, dass die Tat von ukrainischen Freischärlern, die sich „Territorialverteidigung“ nennt, begangen wurde.

Als sie schließlich in die Stadt vorrückten, begann eine ‚Hexenjagd‘ auf diejenigen, die mit den ‚Besatzungstruppen‘ kollaboriert hatten. In der Hitze des Gefechts macht sich niemand die Mühe, nach Beweisen zu suchen, und so tauchen Leichen mit gefesselten Händen auf, die in Brunnen geworfen wurden. Nur: Der Zustand der Leichen lässt darauf schließen, dass sie frühestens vorgestern ermordet wurden. Ich weiß, wie Leichen aussehen, wenn sie tagelang auf der Straße gelegen haben. Hier ergibt sich ein ganz anderes Bild.“

„Hier ist ein weiterer Beweis. Die Leichen in Butscha mit weißen Armbinden, die ein russisches Erkennungszeichen sind. Die ukrainischen Streitkräfte schossen auf Menschen – ohne Rücksicht darauf, ob sie Waffen trugen oder nicht. Die Hauptsache war, dass sie weiße Armbinden trugen, was [für die ukrainischen Streitkräfte] bedeutete, dass sie ‚der Feind‘ sind. Ukrainische Journalisten, öffnet eure Augen! Es waren nicht die russischen Truppen, die die Zivilisten von Butscha abgeschlachtet haben. Es waren eure tapferen ‚Terbatisten‘.“

Auch wenn ich das selber nicht beurteilen kann, muss ich doch an die Brutkastenlüge denken. Oder an die Ampulle mit Giftgas in der UN-Sitzung. Was ich aber noch erlebe, ist, dass man über das Thema nicht frei sprechen kann, man wird sofort mit der ganz großen, emotionalisierten Keule erschlagen.

[Nachtrag]

Es heißt, Satellitenbilder würden beweisen, dass die Leichen in Butscha dort seit „Wochen“ liegen. Moskau behauptet, sie seien Fälschungen. Hier gibt es einen Bericht, in dem ein verstörendes Bild eines getöteten Mannes zu sehen ist (ich binde es nicht ein) und zu dem es heißt:

„Nach drei Tagen sind Leichen sehr wächsern. Der Wassergehalt im Körper lässt nach, dadurch fallen die Gesichtszüge ein. Das Blut, das beim Lebenden den Hautton ins Rosige verschiebt (ja, selbst Schwarze werden grau), sammelte sich längst am tiefsten Punkt des Körpers und bildete dort die Leichenflecken.

Der Mann in dem Abwasserschacht kann dort nicht drei Tage gelegen haben. Er ist zu rosig, und die Prellungen sind zu rot; das Hämoglobin, das die rote Farbe bildet, hätte zumindest teilweise zerfallen und die Farbe ins Bräunliche verschieben müssen. Noch irritierender ist das Gewebeband, das auf ihm liegt, weil es an ein Kennzeichen erinnert (vermutlich, ohne es zu sein): das Georgs-Band, das die Gegner des Euro-Maidan nutzten, um ihre antifaschistische Gesinnung zu zeigen, und das auch heute Truppen aus dem Donbass oder aus Tschetschenien in Mariupol zur Kennzeichnung tragen.“

… natürlich kein Beweis.

[Nachtrag 2]

„Erst am 3. April erscheinen plötzlich alle diese Leichen auf der Strasse.
Nachher hat New York Times noch Satellitenbilder veröffentlicht, und behauptete, dass die Leichen vom 9. bis 11. März an der gleichen Stelle gelegen seien. Höchst problematisch: Die Stadt war bis zu dem Zeitpunkt unter Kontrolle der ukrainischen Armee. Dazu kommt ein weiteres Problem. Da die Leichen «zu frisch» aussahen, wurde im Daily Mail das Datum des Satellitenbildes auf 19. März abgeändert. Nach einer forensischen Analyse hat man herausgefunden, dass die Satellitenbilder erst am 1. April aufgenommen wurden. Aufgrund dieser Elemente kann man annehmen, dass dieses Massaker inszeniert worden ist. Deshalb braucht es eine saubere, unabhängige internationale Untersuchung, bevor irgendwelche Massnahmen zu treffen sind.

Die Toten werden gezeigt, nachdem die Russen bereits abgezogen sind. Ist Ihnen bei den Bildern noch etwas aufgefallen?

Wenn man sich diese Videos gut anschaut, und ich habe das getan, dann sieht man, dass diese toten Menschen meistens ein weisses Band um den Arm gebunden haben.

Was bedeutet das?

Diese weissen Binden wurden von den Russen empfohlen, um zu zeigen, dass man neutral ist und nichts gegen die russische Armee hat. Viele, die erschossen wurden, trugen diese weisse Armbinde. Was wirklich passiert ist, weiss man nicht, aber sehr wahrscheinlich wurden diese Menschen nicht von russischen Soldaten getötet. Und dazu muss man wissen, dass diese Videos von den Ukrainern gemacht und ins Netz gestellt wurden.“

Quelle:

«Im Daily Mail wurde das Datum des Satellitenbildes auf 19. März abgeändert»

Baerbock: Krieg und die eigentlichen Opfer

Außenministerin Baerbock, Grüne, hat eine Rede gehalten:

Eine hochschwangere Frau liegt auf einer Bahre. Ihr bloßer Babybauch ist der winterlichen Kälte ausgesetzt. Um sie herum: ein Bild der Verwüstung, ihre Geburtsklinik in der ukrainischen Stadt Mariupol liegt nach einem russischen Bombenangriff in Schutt und Asche. Jetzt haben wir die Nachricht erhalten, dass die Frau und ihr ungeborenes Kind gestorben sind. Schätzungsweise 80.000 Frauen werden in den kommenden Monaten in der Ukraine entbinden und viele von ihnen werden kein schützendes Obdach und keinen Zugang zu angemessener Pflege haben.

Das stimmt. Was weiter stimmt, aber keinen Gedanken mehr wert ist, ist, dass Männer in Städten, die in Schutt und Asche liegen, ebenfalls sterben werden, wenn sie keine lebensrettende Behandlung erhalten, die sie brauchen. Wie viele das sind weiß niemand, weil es niemanden interessiert.

Wer noch sterben wird, das sind die Männer, die zwangsrekrutiert wurden, eine Praxis, deren Berichterstattung darüber es sogar hier und da mal in die Qualitätsmedien geschafft hat:

Viele Männer seien kurz vor der Grenze aus den Zügen gezerrt worden, berichtete Daria aus Kiew, die ihren vollen Namen nicht nennen wollte, unter Tränen. Selbst Väter, die mit ihren Kinder unterwegs gewesen seien, hätten das Land nicht verlassen dürfen…„Sie haben gesagt, dass Männer die Pflicht haben, das Land zu verteidigen.“

Männer in kampftauglichen Alter dürfen das Land nicht verlassen, sie werden gezwungen ihr Leben zu riskieren. Viele von ihnen werden sterben.

Baerbock:

Dies zeigt in aller Deutlichkeit, dass Krisen und Konflikte keineswegs „geschlechterblind“ zuschlagen. Sie betreffen Frauen überproportional. Das gilt auch für den Krieg in der Ukraine.

Reportage aus dem Donbass

Komu, wertvolles (Hervorhebung von mir):

Eine französische Journalistin filmt und interviewt in den Kellern von Donbass 2016, 54Min, Untertitel: französisch, englisch, spanisch, italienisch.

Donbass – 2016. Documentary Anne-Laure Bonnel (subtitles EN FR SPA ITA)

Aus einem Kommentar:
„To all those who ask why this tragedy was not uncovered earlier: the residents of Donbass have filed more than 5500 claims to the European Human Rights Court within the last eight years. Not a single one was considered. Thats all you need to know about western self proclaimed democracy.“

Seit 8 Jahren gibt es kriegsähnliche Zustände in der östlichen Ukraine, ich kann nicht sagen wie viele und wie schwerwiegend dort Verbrechen gegen die Menschlichkeit geschahen, aber sie geschahen definitiv.

Jetzt wo ein –von Russland so behaupteter– „Gegenschlag“ erfolgt, ist die westliche „Wertewelt“ am aufschreien – nein, am-wild-um-sich-schlagen mit überbordenden Sanktionen, und die dortigen Medien spielen fleißig mit, ohne zurückzublicken.

Das ist die Realität in der westlichen Medienlandschaft…

Anmerkung yx: Ich finde es krass, dass dort seit Jahren Staatsterrorismus ein Krieg tobt, und man hier exakt gar nichts davon mitbekommen hat. Ich habe mal an anderer Stelle ein Qualenmedium gefragt, wenn die mich so in die Irre führen wollen, bei einem Thema, bei dem ich mich auskenne, wie wahrheitsgetreu ist dann die Berichterstattung bei all den anderen Themen? Mir selbst war nicht ganz klar, was aus dieser harmlosen Frage folgt.

[Nachtrag] Youtube hat sich für eine Alterszensur entschieden, die Dokumentation gibt es hier mit englischem Untertitel:

Drachenburger

Peng! – Und wieder einter tot im Egoshooter. Es waren Legionen von Männern, die Willy abgeknallt hatte. Er hielt nichts von der Diskussion, ob Killerspiele Killer produzierten, offensichtlich taten sie es nicht, denn sonst hätte man jeden Tag einen Amoklauf bei der Masse an Spielern. Unten klingelte es. Unwillig drückte Willy die Pausetaste und begab sich zur Haustür. Es war der Bürgermeister von Drachenburg.
„Du bist einberufen, ein Drache bedroht die Stadt. Hier ein Schild, Du gehst mit Manni, komm komm, wir haben keine Zeit!“
Fassungslos drehte sich Willy zu seiner Mutter um. Er erwartete, dass sie irgendwelche wundersamen Sätze sagen würde, die bewirkten, dass er befreit wäre.
Aber sie sagte nur: „Kehr mit deinem Schild wieder oder auf ihm.“ Sollte heißen, dass er die Schlacht gewinnen sollte, egal ob er überlebte oder nicht, denn wenn er verlor, ging der Schild in Feindbesitz über und kehrte nicht heim. Es war der traditionelle Gruß, mit dem Mütter ihre Söhne und Frauen ihre Männer verabschiedeten. Es hatten sich ein paar Leute versammelt, Willy erkannte Lotti, die in der Schule ein Mädchenempowerungsprogramm vorangetrieben hatte. Sie würde sich nicht in Gefahr begeben müssen. Willy deutete auf sie und wollte was sagen, aber sie kam ihn zuvor:
„Dafür kriegen wir die Kinder, um die wir uns sorgen müssen!“ Dass sich Väter auch um ihre Kinder kümmerten war natürlich egal. Zähneknirschend nahm Willy den Schild und machte sich mit dem blassen Manni auf den Weg. Wenig später waren sie beim Drachen. Der schnippte Mannis Schild weg und vernaschte den blassen Jungen. Dann wandte er sich Willy zu. Der hatte einen Einfall:
„Warte! Willst Du allen klar machen, dass Du hier der unangefochtene Herrscher bist? Dann verlange nach süßen Junfrauen, die sind das größte Opfer, niemanden interessiert es, wenn Männer sterben!“
Der Drache hielt inne.
„Hm, da ist was dran. Also jeden Monat eine Jungfrau!“
„Wirst Du davon auch satt?“
„Also jede Woche eine! Geh und tu meinen Willen kund!“
Willy ging zurück nach Drachenburg und tat so. Und dann aß Willy ungesunde Sachen, ging mit seinen Kumpels auf Zechtour, rülpste, kratzte sich am Sack und lebte glücklich bis ans Ende seiner Tage.

Hiervon inspiriert.

Ukraine: Die Ziele des „Westens“

Ein Kommentar, zu wertvoll:

Das Ziel für den Westen ist fürs Erste vermutlich einfach die Beendigung der Kampfhandlungen

Genau das ist es wohl nicht – müsste man sonst für hunderte Millionen Waffen an die Ukraine liefern? Aus US-Kreisen wird dagegen ein ganz anderes Ziel genannt: Russland eine Afghanistan 2.0 zu bereiten. Wer’s nicht glaubt, dem sei die Studie der Rand-Corporation vom April 2019 empfohlen, mit dem treffenden Titel:

Overextending and Unbalancing Russia

Genauso war auch seinerzeit die Unterstützung der Mujahidin (bis hin zur Schaffung von Al Kaida) gedacht. Das Ziel bleibt das Gleiche: Russland zu destabilisieren, einen Regime-Change durchzusetzen, um dann Russland möglichst zu zerstückeln und zu filetieren.