Archiv der Kategorie: Krieg

„Frauen sind die ersten Opfer im Krieg“

Bei obigem Zitat, dessen Intention sich umgekehrt kein Mann über Frauen leisten dürfte, ohne mit Schimpf und Schande verjagt zu werden, liegt die Annahme nah, dass dessen Urheberin einfach nur strunzdumm ist.

Ich denke aber, dass es sich vielmehr um verinnerlichten Feminismus oder traditionellen matriarchalen Denken handelt.

Die Frau wird als höherwertiger Mensch begriffen. Demzufolge sind Männer – Söhne, Väter – nur Menschen zweiter Klasse, weshalb ihr Verlust des Lebens nicht so schwer ins Gewicht fällt. Weiterhin werden nur Frauen als handelnde, agierende, hier also kriegsführende Subjekte begriffen, die Männer sind nur Anhängsel solcher ganzer Menschen, Frauen. Männer sind wie Körperteile der eigentlichen, handelnden Menschen, Frauen, denn ein Körperteil wird auch nicht bedauert, wenn er sein „Leben“ verliert, vielmehr ist derjenige das eigentliche Opfer, der ihn verliert.

Hier offenbart sich das matriarchale Denken, in dem allein Frauen vollwertige Menschen mit Recht auf Leben und Würde sind. Ich stelle mir die Frage, wieviele Frauen eigentlich Nazis sind, die sich selbst als die Schöpferinnen, als die Herrinnen begreifen und den Mann lediglich als Diener, als Erfüllungsgehilfen weiblicher Wünsche. Eine Denke, die auch hier dokumentiert wird:

Die Sklavenhalterin und ihre Rechtfertigung

Weiterlesen: Männliche Mordopfer als Menschen zweiter Klasse.

Rakete auf Polen

Ganz kurz: Bei der Frage, wer hinter dem Raketenangriff auf Polen steckt, hilft die alte Frage: Cui bono?, Wem nützt es? weiter.

Russland hat kein Interesse daran, dass die NATO in den Krieg einsteigt.

Die Ukraine schon.

Wenn die Rakete nicht nur ein Irrläufer war.

Auch Biden meint, die Rakete wäre „wahrscheinlich“ nicht von den Russen abgefeuert worden, eine Einschätzung, die uns vielleicht den dritten Weltkrieg erspart und zudem Hoffnung schöpfen lässt: Denn wenn die USA den offenen Krieg mit Russland suchen würden, hätten sie jetzt einen wunderbaren Vorwand. Das ist anscheinend nicht der Fall.

Valerian und Veronique: Geschlechterkrieg

Empfehlung? Ja, für SF-Fans.

Spoilerwarnung.

In dem oben zu sehenden Band „Valerian und Veronique – Band 3 – Das Land ohne Sterne“ geht es um Geschlechterkrieg und zwar so richtig. Also mit Armeen, die gegeneinander antreten und sich gegenseitig abschlachten mit allem, was die Waffenschmiede hergeben. Hier sind die Männer an der Macht, dort die Frauen. Interessanter Aspekt dabei: Zum Militär eingezogen werden immer diejenigen, die nicht an der Macht sind. Also wo die Amazonen herrschen, sind es die Männer, die zur Front müssen, und wie eines der armen Schweine anmerkt: Das ist schon richtig so, denn Männer sind minderwertig, weiß doch jeder!

Weiterlesen: Geschlechterkrieg mit Asterix und Obelix.

Volksverhetzung: Ermittlungen bei Verdacht auf Planung [Update]

Eine der Hauptstrategien von Propaganda ist es, die Verbrechen des Feindes zu betonen. Ob die wahr sind oder nicht, ist dabei nachrangig. Feministen tun ja auch nichts anderes, als ständig über die Verbrechen von Männern zu sprechen. Mit der (künstlichen) Empörung über die Schlechtigkeit, die Bestialität des Feindes lässt sich die Bevölkerung mobilisieren, aufbringen, aufhetzen, so dass diese bereit ist, dem Regime in den Krieg zu folgen und im Winter zu frieren.

Was da nicht passt, ist, wenn es Leute gibt, die die Propaganda als Propaganda zurückweisen: „Dieses Verbrechen hat es nicht gegeben“.

Das stört. Und was stört, dagegen geht man vor. Ich hatte hier schon angesprochen, dass das „Leugnen von Kriegsverbrechen“ künftig unter Strafe steht. Was ich da aber noch nicht auf dem Schirm hatte, war (Bezahlschranke):

Die Überwachung von Telekommunikation (Telefon, Whatsapp, Postverkehr, Chatgruppen, EMails, usw.) durch die Nachrichtendienste kann bereits dann angeordnet werden, wenn der Verdacht besteht, dass jemand so eine „Volksverhetzung“ plant.

Das muss man sich mal klar machen: Damit ist jeder zum Ausspionieren freigegeben, der nicht stramm auf Linie des Regimes ist. Denn wer schon dahingehend störrisch war, nicht in den „Putin = Hitler“-Tenor einzustimmen, der steht selbstverständlich auch im Verdacht, so ein „Verbrechen“ zu planen – die Geburt des Gedankenverbrechen. Und vielleicht findet man dann bei so einem Störenfried anderes belastendes Material, wegen dessen man ihn drankriegen könnte. Das Gesetz wurde nicht umsonst in einer buchstäblichen Nacht-und-Nebel-Aktion durchgedrückt:

Was der Bundestag am vergangenen Donnerstag gegen 23 Uhr (!) ohne jede öffentliche Anhörung (!) , ist deshalb nicht weniger als eine kleine Revolution im Strafrecht. Bestraft wird nach dem neuen Absatz 5 in Paragraf 130 StGB in Zukunft das Leugnen oder gröbliche Verharmlosen eines jeden Völkermordes, Verbrechens gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechens – und erst einmal unabhängig davon, an welchem Ort oder zu welcher Zeit es stattgefunden hat. Es drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen.

Weiterlesen: Wenn ein Regierungsvertreter das Vorwort zu „1984“ schreibt…

[Update] Ganz so schlimm ist es wohl doch nicht, sollte Kommentator Renton Recht behalten, siehe unten.

Was den Krieg angeht, so hast Du alle Freiheit, die Version des Regimes nachzubeten

Meines Wissens war es nicht verboten, die illegalen Überfälle des Imperiums auf diverse Länder gutzuheißen, also ein Verbrechen zu billigen. Mit dem Ukrainekrieg ist das anders, hier wird in der Meinungsbildung straff durchgegriffen – wer das Narrativ von „Putin = Hitler“ verlässt, läuft Gefahr, recht willkürlich des Gutheißens einer Straftat, hier des Krieges, angeklagt zu werden. So weiß zum Beispiel kaum jemand, dass die Ukraine seit einem guten Jahrzehnt die Zivilbevölkerung vom Donbass beschießt mit tausenden von Todesopfern. Ingbert Jüdt berichtet zu einer Journalistin, die dieses Verbrechen zur Sprache bringt:

Im StGB gibt es den § 140: »Belohnung und Billigung von Straftaten«. Die Deutschrussin Alina Lipp wird unter diesem Paragraphen von der Staatsanwaltschaft Lüneburg angeklagt, weil sie als Journalistin unter Gefahr für Leib und Leben im Donbass über die Standpunkte der dortigen Bevölkerung zum Krieg in der Ukraine berichtet, was ihr als »Solidarisierung mit dem russischen Angriffskrieg« ausgelegt wird, womit sie aber hinsichtlich sachlicher Berichterstattung nur leistet, wozu unsere sogenannten »Qualitätsmedien« zu opportunistisch und zu feige sind!

Jetzt wurde ein weiteres Gesetz erlassen, bzw. der Gummiparagraph der Volksverhetzung wurde erweitert.

Um die Natur dieses Gesetzes zu verstehen: Wenn wer in der Tagesschau sagt, die AfD führe zu „Endstation Buchenwald“, dann ist das keine Volksverhetzung. Wenn hingegen eine Demonstrant ein Schild mit dem Slogan „Maske macht frei!“ trägt, dann ist das Volksverhetzung.

Jetzt kommt hinzu, dass „das öffentliche Billigen, Leugnen und gröbliche Verharmlosen von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen unter Strafe [gestellt wird], wenn die Tat in einer Weise begangen wird, die geeignet ist, zu Hass oder Gewalt aufzustacheln und den öffentlichen Frieden zu stören.“

Das heißt aber natürlich nicht, dass das Leugnen der Verbrechen der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung im Donbass verboten wird, nein, nein, wo denkst Du hin. Das ist nicht der Sinn dieses Gummiparagrafen. Man soll vielmehr nicht mehr über gefälschte Satellitenbilder berichten, die Zweifel an russischen Kriegsverbrechen aufkommen lassen könnten.

Deutschland führt als Vasall des Imperiums (Medien-)Krieg, und ein Land, das Krieg führt, kann es sich nicht leisten, dass die eigene Bevölkerung etwas gegen diesen Krieg hat, das haben die USA im Vietnamkrieg gelernt, und oh ja, sie haben gut gelernt. Keine Demokratiedarstellung kann sich freie Meinungsäußerung leisten.

Weiterlesen: Internetsperre zu RT umgehen.

Wenn ein Regierungsvertreter das Vorwort zu Orwells „1984“ schreibt…

George Orwell legte in seiner Dystopie „1984“ die Risszeichnung eines totalitären Staates vor, der die absolute Herrschaft ausübt, die Menschen nicht nur bis in die Privatsphäre sondern sogar bis in die intimsten Meinungen und Überzeugungen hinein kontrolliert – wer abweichende Gedanken pflegt, macht sich eines „Gedankenverbrechens“ schuldig und wird mit Folter einer Gehirnwäsche unterzogen, um wieder den richtigen Überzeugungen anzuhängen. Das richtige Denken wird auch durch umfassende Kontrolle über die Sprache – Neusprech – betrieben, denn wo man Kritik nicht mehr in Worte fassen kann, kann man sie auch nicht denken. In diesem System gibt es keine Liebe zwischen Mann und Frau wie auch keine tiefen Freundschaften zwischen den Menschen, denn die ganze Liebe hat dem System, dem Staat zu gelten. Man ist ständiger Propaganda ausgesetzt über einen äußeren Feind, gegen den man Krieg führt und der ein Monster ist, der eine angebliche tödliche Bedrohung darstellt, denn durch diesen wird man von den Problemen im Inland abgelenkt, bzw. alle Probleme wie Nahrungsmittelknappheit werden durch diesen Feind verursacht.

Und jetzt hat Robert Habeck (Grüne) das Vorwort zur neuen Ausgabe von „1984“ geschrieben (via), welches passenderweise in „zeitgemäßer Sprache“, also in Neusprech herausgegeben wird. Habeck sieht die Gefahr eines totalitären Staates nicht von oben – also wo er selbst hockt – kommen, sondern von unten, wo bockige Untertanen staatliche Wahrheiten von sich weisen und gegen zerstörerische Politik auf die Straße gehen.

Dabei sind die Grünen eine Partei, deren Mitglieder sich selbst als klug, gebildet, also woke, wahrnehmen. Grüne, die sich als Elite verstehen, die den dummen Menschen erklären müssen, was das richtige ist, und was das falsche; die meinen, man müsste den Bürger erziehen:

Zweitens: diesem Milieu, und insbesondere seiner nachfolgenden Generation, ist es todernst damit, dass der womöglich größere Teil des Volks ein Pöbel ist, den man aus demokratischen Entscheidungen besser draußen hält. Die Grünen und ihre Anhänger verkörpern damit ein elitistisches und expertokratisches Demokratieverständnis, das direkt aus einem konservativen und ordoliberalen Intellektuellenzirkel der Adenauerzeit stammen könnte – zum Kreis der verständigen Bürger wird nur gezählt, wer jenem bildungsbürgerlichen Milieu angehört, aus dem sie selbst stammen. Alle anderen sind »Populisten«. Wer sich gefragt haben sollte, auf welcher Grundlage Schwarz-Grün als politische Konstellation funktionieren könnte, findet hier den gemeinsamen Nenner: auf der Grundlage einer autoritären, elitären Verachtung des demokratischen Souveräns als Hindernis für eine beanspruchte höhere Vernunft, die in Wahrheit eine Glaubenslehre darstellt: was den einen der Glaube an die Unfehlbarkeit unregulierter Märkte, ist den anderen der Glaube an die Unfehlbarkeit des Klima-Aktivismus.

Zum Beispiel mit Neusprech. Denn überall kommt einem das Gendersprech entgegen, welches ausdrücklich dem Zweck dienen soll, die Gedanken zu kontrollieren, das richtige Denken zu erzwingen, um so „Marginalisierte sichtbar“ zu machen, die „mitgedacht“ werden sollen, womit in jedem Kontext – wo Geschlecht einfach irrelevant ist – die korrekte Politik beständig in den Vordergrund gerückt wird, und es so keinen unpolitischen Raum mehr gibt, was eines der Merkmale totalitärer Herrschaft ist.

Oder der mit Zwangsgebühren Demokratieabgaben finanzierte ÖRR, der seinen Verpflichtungen als neutral und unabhängig nicht im geringsten nachkommt und schon mal ganze Neusprech-Framing-Anleitungen in Auftrag gibt, um den Bürger mit den richtig geframten Begriffen einzubläuen, dass er der Gute ist und die Wahrheit verkündet; wo z.B. aus einem Migranten ein „Einwohnender ohne deutsche Staatsbürgerschaft“ wird.

Oder zum Beispiel Corona. Hierbei richtet man sich auch gegen an Kinder und versetzt sie absichtlich in Todesangst und Panik, um eine Herrschaft der Distanzierung, Isolation und Vereinzelung auszuüben, denn so lässt sich leichter regieren, ist Widerstand kastriert:

Politische Vorgabe war, den Menschen Angst einzujagen, insbesondere den Kindern:

»Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.«

Und die Verantwortlichen, die so eine Strategie des Terrors gegen Kinder fahren, sind immer noch in Amt und Würden – perverse Zeiten.

So was findet sich in einer Berichterstattung eingebettet über Corona, die an Einseitigkeit nicht zu überbieten ist, in welcher Corona als Armagedon und die Impfung als die Rettung verheißen wird. Eine Berichterstattung, in der die Risiken letzterer unterschlagen werden und diejenigen, die darauf hinweisen, massiven Repressionen ausgesetzt sind. Eine Meinungsdiktatur, die eine brutale, die Menschen von einander trennende Machtausübung durchsetzt, die zudem nur ein Testlauf darstellt.

Oder was ist damit, dass man sich als Weißer des beständigen Gedankenverbrechens des Rassismus‘ schuldig macht, wofür er Buße tun muss und sein Knie zu beugen hat? Denn der Weiße hat hier auch nicht Freiheit zu sagen, dass ihn das Thema nicht interessiere, denn er ist privilegierter Rassist, Täter, dem seine Privilegien zu nehmen sind. Es gilt die Formel, wonach man entweder Freund oder Feind ist, bzw. Ally (aber trotzdem schuldig) oder Feind.

Oder wie steht es damit, dass es so einfach wie nie war, Familien zu zerstören, und so schwierig wie nie, im Gegensatz dazu tragfähige Familienbande aufzubauen in Zeiten, in denen Familienfeinde mit Steuermitteln und Bundesverdienstkreuzen geehrt werden? Eine Politik, die zu zerstörten Menschen führt, welche sich leicht beherrschen lassen?

Oder was ist mit dem äußeren Krieg, angeblich angezettelt von einem Despoten aus Kriegslüsternheit, einem Wiedergängers Adolf Hitlers? Wo man konsequent alternative Berichterstattung zensiert in einem Staat, in dem angeblich keine Zensur stattfindet, und in dem man die tatsächlichen Beweggründe des Bösen™ für die Offensive unterschlägt? In einem Staat, der massiv auf die Berichterstattung bis in die Schulen Einfluss nimmt, um dieses Narrativ über einen Tyrannen durchzusetzen, also Gleichschaltung betreibt?

Wir haben also alles zusammen, was Orwell so beschrieben hat:

  • Sprachmanipulation
  • Äußerer Krieg
  • Zerstörung der Familien
  • Angst- und Panikmache in der Bevölkerung
  • Misswirtschaft
  • Überwachung

Aber nein: Die totalitäre Gefahr geht von denen da unten aus.

„The Woman King“ – Zu schwarzen Kriegerinnen und Sklaverei

Billy Coen:

Ich und ein anderer hier hatten ja schon mal Videos von „Metatron“, einem italienischen YouTuber, der sich sehr viel mit Geschichte befasst, verlinkt.

Hier nun bespricht er ein Thema, welches wir hier wohl noch gar nicht hatten, obwohl es in etlichen Aspekten sehr gut hier zur Seite passt:

Für alle, die noch nichts von gehört haben: Das ist ein Film über ein afrikanisches Königreich, dessen König AUCH Frauen als Soldaten nutzte. Daraus wird natürlich im Film eine wilde Black-Women-Power-Phantasy gemacht. Die Frauen werden als großartige Freiheitskämpferinnen dargestellt, die gegen Sklaverei kämpfen. Natürlich auch immer wieder mal gegen böse europäische Kolonialisten.

Zwar wurde von Anfang an wieder mal die Laier bedient, dass jeder, der den Film nicht sieht und dann auch noch toll findet, ein frauenhassender Rassist ist. Dumm nur, dass sich nicht zuletzt auch Schwarze tierisch über den Film aufregen, weil die dort so heldenhaft dargestellten Kämpfer in Wahrheit benachbarte Völker und Stämme überfallen haben, massenhafte Barbarei begingen und, last but not least, Menschen gefangen nahmen und diese als Sklaven an Europäer oder Amerikaner verkauften oder als solche selbst behielten. Oder sie wurden einfach zu Hunderten im Zuge regelmäßiger Veranstaltungen als Menschenopfer genutzt.

Interessant ist in dem Video oben auch, wie er auf die Fakten hinter den weiblichen Kriegern eingeht. Spoiler: auch da könnte die Darstellung im Film nicht weiter von den Fakten entfernt sein. Aber schaut es euch ruhig an.

Worauf er leider gar nicht eingeht: es gab sehr wohl Konflikte mit Europäern… Als in immer mehr Ländern Europas die Sklaverei verboten wurde, machten die Horrorgeschichten aus Dahomey die Runde. Die Franzosen wollten den König von Dahomey verpflichten, damit aufzuhören. Als der sich weigerte, schickte man Soldaten, um die Lage da in den Griff zu kriegen. Die Franzosen brauchten wohl zwei Stunden, um die strong, diverse women niederzumachen…

Der Film ist unter den ganzen Propagandawerken der letzten Jahre wohl das mit Abstand widerwärtigste.

Geleaktes Dokument legt offen, wie die Bundesregierung Gleichschaltung betreibt

Eigentlich muss man die beiden   Artikel auf den Nachdenkseiten selbst lesen, wem das zuviel ist, hier:

tl;dr: (und ist immer noch lang)

Teil Eins:

Den NachDenkSeiten wurde exklusiv ein internes Dokument der Bundesregierung zugespielt. Wir konnten das Papier verifizieren und uns ist auch die Identität des Whistleblowers bekannt. Das Dokument gibt einen erhellenden Einblick in das Ausmaß der horizontalen und vertikalen Strukturen der, man kann es nicht anders sagen, bundesdeutschen Staatspropaganda, insbesondere was die behördliche Einbindung von Medien (z.B. Spiegel und Stern), westlichen Social-Media-Konzernen, Bildungseinrichtungen und den sogenannten „Faktencheckern“ angeht. Selbst Grundschulkinder werden ins Visier genommen. Aus all dem ergibt sich der konzertierte Versuch einer Informations-Gleichschaltung durch die Bundesregierung.

Der erste Punkt in diesem „Plan“ ist die konzertierte „Verlinkung zu Faktencheckern auf den Webseiten der Bundesregierung“. Private und hauptsächlich vom US-Milliardär und eBay-Gründer Pierre Omidyar finanzierte „Faktenchecker“ wie Correctiv oder beitragsfinanzierte wie der ARD-Faktenfinder sollen massiv durch die „Webseiten der Bundesregierung“ beworben werden. So viel zur postulierten „Staatsferne“ und „Unabhängigkeit“ der Faktenchecker.

Besonders aufschlussreich ist auch der 5. Punkt im „Resilienz-Plan“, dieser widmet sich der Zusammenarbeit mit der Presse. Erwähnt wird beispielsweise ein „Spiegel-Hintergrundgespräch“ am 31.03. und die Vorbereitung von Namensartikeln und Interviews mit Innenministerin Faeser, explizit wird in diesem Zusammenhang auf STERN und Tagesspiegel verwiesen. Ebenso wird erwähnt, dass es gelungen sei, den Begriff „Task Force gegen Desinformation“ in der Berichterstattung zu etablieren. Unter (russischer) „Desinformation“ wird im Dokument pauschal alles verstanden, was einer Wiedergabe der offiziellen russischen Position entspricht. Und dies ausschließlich in Bezug auf die russische Seite. Weder offizielle ukrainische oder US-amerikanische Sichtweisen auf den Krieg in der Ukraine werden von der Bundesregierung in gleicher Weise per se als „Desinformation“ bewertet.

Ein weiterer aufgeführter Aspekt des Plans ist der „Outreach in den parlamentarischen Raum“, also die Einflussnahme auf Abgeordnete in Bundestag und Landesparlamenten. Kein unproblematisches Vorhaben, eingedenk einer eigentlich existierenden Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislative.

Nicht minder problematisch erscheint der Plan, Einfluss auf die „Curricula in den Schulen sowie unter Einbindung der Volkshochschulen und ehrenamtlicher Strukturen“ zu nehmen.

Neben dem Innenministerium tritt das Auswärtige Amt (AA) in dem Dokument als Protagonist im postulierten „Kampf gegen (russische) Desinformation“ auf. Dabei fällt auf, dass bei dem gesamten Maßnahmenkatalog des AA ausschließlich von „russischer Desinformation“ die Rede ist und nachdrücklich der Eindruck erweckt wird, es käme „Desinformation“ und Narrativpflege weltweit nur aus einem einzigen Land.

Abschließend wird in dem Dokument aufgeführt, dass die Vize-Regierungssprecher regelmäßig im „bilateralen Austausch mit Google/YouTube, Twitter, Meta, Tiktok und LinkedIn“ stehen, um die „jeweiligen Strategien der Plattformen zur Bekämpfung von Desinformation, insbesondere im Kontext des Krieges in der Ukraine“ zu besprechen.

Das heißt, laut dem Dokument haben sowohl das Innen- und Außenministerium als auch das Bundespresseamt jeweils regelmäßige bilaterale Treffen (auf Staatssekretär-Level) mit den großen Plattformbetreibern zu „russischer Desinformation“ im Kontext des Ukraine-Krieges. Den dadurch aufgebauten Konformitäts- und Zensurdruck kann man wohl als signifikant bewerten.

Ein weiterer bedeutender Akteur ist die direkt dem Kanzler unterstellte „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ (BKM), Claudia Roth. Sie verfügt über ein Budget von über zwei Milliarden Euro, 400 Mitarbeiter und trägt die Verantwortung für die Medienpolitik der Bundesrepublik (und finanziert in diesem Rahmen unter anderem den deutschen Auslandssender Deutsche Welle).

Ein weiteres Projekt, welches Fragen aufwirft, ist der nicht weiter konkretisierte Einsatz von Kinderreportern ab 6 Jahren gegen „Desinformation“. Im Dokument heißt es dazu unter anderem:

„Kinderreporter – Stärkung Nachrichtenkompetenz und damit Resilienz gegenüber Desinformation 6-14-Jähriger durch aktive Medienarbeit.“

Abschließend wird auf das Projekt „Künstliche Intelligenz gegen Desinformation“ (KID) der Deutschen Welle verwiesen. Dabei sollen „KI-Module der „Digitalen Forensik“ zur Verbesserung der (teil)automatisierten Identifizierung von Manipulationen und konzertierter Desinformationskampagnen“ eingesetzt werden. Brave new world…

Der Whistleblower hat uns gegenüber auch dargelegt, was ihn zu diesem Leak motiviert hat. Gegenüber den NachDenkSeiten erklärte er, dass er, als dieses Dokument auf seinem Arbeitsrechner eintraf, zutiefst erschrak. Für ihn sei dies „der konzertierte Versuch einer Narrativ-Gleichschaltung“. Weiter führte er aus:

„In meinen Augen ist es ein Blick in den Abgrund der gebündelten Aktivitäten einer horizontalen (ressort-übergreifenden) und vertikalen Integration moderner Staatspropaganda. Von den Ministerien und ihren Partnerschaften mit transatlantischen Denkfabriken wie dem ISD bis hinab in die Presse, “Faktenchecker”, Social Media, “Multiplikatoren”, “kritische Zivilgesellschaft” und so weiter. Selbst vor der Einbindung von Schulen und Kindern im Grundschulalter machen Sie nicht halt.“

Teil Zwei:

Das FDP-geführte BMDV (Ministerium wird derzeit vom ehemaligen FDP-Generalsekretär und Richter Dr. Volker Wissing geleitet) ist innerhalb der Bundesregierung zuständig für den „Rechtsrahmen für digitale Dienste“ und steht laut dem Dokument im besonders „regelmäßigen Austausch mit den Online-Plattformen zum Engagement bei der Bekämpfung von Desinformation“. Das heißt, es gibt laut dem internen Papier derzeit vier Bundesbehörden (BMI, AA, BPA und BMVD), welche auf hochrangiger Ebene (zumeist die zuständigen Staatssekretäre) sich jeweils regelmäßig, und dem Anschein nach ohne Absprache untereinander, mit den großen Social-Media-Konzernen zum Thema „Engagement gegen Desinformation“ treffen.

Zudem wird betont, dass das Ministerium plant, beim „G7 Safety Summit“ im November 2022 (im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft) das Thema „Desinformation“ einzubringen, unter anderem mit Fokus auf den Einsatz von „softwarebasierten Technologien zur Bekämpfung von Desinformation.“

Dem Dokument zufolge ist das BMVD innerhalb der Bundesregierung auch für die „Durchsetzung des Verbreitungsverbotes von RT und Sputnik“ zuständig und erhält dabei Unterstützung von der Bundesnetzagentur, welche zum Beispiel die Listen „der zu sperrenden Webseiten“ regelmäßig aktualisiert und an die „von der Sanktionsverordnung adressierten Internetzugangsanbieter aus dem Telekommunikationsbereich“ übermittelt.

Man muss sich dies nochmal bewusst vor Augen führen: Die Bundesregierung in Form des BMVD ordnet folglich höchstpersönlich an, welche nicht genehmen Nachrichten-Plattformen in Deutschland zu sperren sind.

Als weitere Aktivitäten führt das Familienministerium ein „Toolkit für die Arbeit mit Jugendlichen zum Thema Verschwörungstheorien“ an, welches Jugendliche im Umgang mit Verschwörungstheorien „stärken“ solle.

Als letzter Punkt im Maßnahmen-Katalog gegen „russische Desinformation“ wird ausgerechnet auf die Bildungsstätte Anne Frank und das dort angesiedelte Projekt „The Game is not Over“ verwiesen. Dazu heißt es weiter im geleakten Dokument, dass sich die Kinder („Gamerinnen und Gamer“) „mit den Erklärungsmustern, psychologischen Wirkungsweisen und der sozialen Dimension von Verschwörungsfantasien auseinandersetzen und lernen, diesen Prozessen in ihrer Peer Group zu begegnen.“

Ganz kurz: Warum Russland die Pipelines nicht gesprengt hat [Nachtrag 2]

Zu der ganzen Propaganda, die gerade läuft, zitiere ich Kommentator Renton:

Mein einer arabischer Kollege sagt zu Wahlergebnissen von arabischen Diktatoren von 99,9% immer, dass sie die Wähler nicht nur bescheißen, sondern ihnen auch noch den Stinkefinger zeigen. Ungefähr das machen diese Politiker und Journalistendarsteller auch.

Kurz: Die Russen hätten nur sich selbst ins Knie geschossen, wenn sie die Pipelines gesprengt hätten.

Es heißt, Russland wolle Angst und Schrecken verbreiten. Wenn es aber so wäre, könnte Russland einfach den Gashahn zudrehen, was die nette Option offenhält, ihn wieder aufdrehen zu können, wenn es ihnen ins Kalkül passt. ScienceFiles führt aus:

Mit Nordstream I und II hatte Putin zwei perfekte Hebel, um Druck auf die EU und Deutschland im Besonderen auszuüben. Einerseits konnte er mit dem Gashahn spielen und Verhaltensweisen Deutschlands mit mehr oder weniger Gaslieferung belohnen, andererseits konnte er sich zurücklehnen und den wachsenden Unmut, der in Tauenden Demonstranten, die die Öffnung von Nordstream II fordern, seinen Niederschlag findet, genießen. Warum sollte er sich diese beiden Möglichkeiten durch einen höchst sinnlosen Akt, der ihm jedes Leverage, wie wir im englischen sagen, jenen Hebel, mit dem er seine Interessen amplifizieren kann, nimmt, warum sollte er also russisches Eigentum zerstören?

Und Russia Today bezieht sich auf einen US-Moderator – Tucker Carlson (Internetsperre umgehen), dass Biden die Zerstörung angekündigt habe:

Er erinnert an eine Äußerung Bidens auf einer Pressekonferenz Anfang Februar dieses Jahres. Auf die Frage einer Journalistin, wie die zuvor geäußerten Andeutungen Bidens zu verstehen seien, „Nord Stream 2 ein Ende zu setzen“, ergänzte der US-Präsident zu dieser Bitte um genauere Erläuterung:

„Wir werden – das verspreche ich ihnen – in der Lage sein, es zu tun.“ […]

und weiter heißt es zu einer Politikerin im US-Außenministeriums:

Neben dem US-Präsidenten hätte sich zudem auch Victoria Nuland, US-Politikerin im Außenministerium, etwa zeitgleich in diesem Sinne geäußert. Für Carlson ist Nuland „seit jeher eine Cheerleaderin des Krieges“, was er seinen Zuschauer damit belegt:

„Sie hat schon an der Invasion im Irak mitgewirkt, sich nie entschuldigt und immer weitergemacht. Sie half bei der Planung des Staatsstreichs, der vor einigen Jahren die ukrainische Regierung stürzte. Sie ist zu so etwas fähig.“

Nuland hatte nämlich im Januar dieses Jahres – ähnlich wie der US-Präsident – bereits angedeutet: „Wenn Russland auf die eine oder andere Weise in die Ukraine einmarschiert, wird Nord Stream 2 nicht weitergeführt“

Carlson macht auch deutlich, dass die Sabotage für Russland nicht den geringsten Sinn ergibt, da die Russen damit ein erhebliches Druckmittel aus der Hand gegeben hätten.

[Nachtrag]

Zum Motiv der USA:

Eine Aussage des US-Aussenministers Antony Blinken lässt die Spekulationen jetzt neu aufflammen. Am Freitag hatte Blinken an einer Pressekonferenz gesagt, die Nordstream-Explosionen erwiesen sich als «grossartige Gelegenheit». Die USA sei nun der wichtigste Lieferant von Flüssiggas nach Europa. Nun habe man die Chance, «die Abhängigkeit von russischer Energie ein für alle Mal zu beenden und damit Wladimir Putin die Möglichkeit zu nehmen, Energie als Druckmittel zur Durchsetzung seiner imperialen Pläne zu nehmen».

Und ZG-Blog:

Und warum?

  • Deutschland muss völlig überteuertes LNG aus den USA kaufen.
  • Deutschland kann nicht mehr »umfallen« und NS2 trotzdem aufmachen, wenn es im Winter richtig ernst wird mit der Energieversorgung.
  • Deutschland wird wirtschaftlich schwächer (ein Konkurrent weniger).
  • Noch viel mehr Firmen wandern in die USA ab, weil dort die Energiepreise günstiger sind als in Deutschland.
  • Die USA schaffen hier Fakten.

Ergo: es waren die Russen!

[Nachtrag 2]

Ansonsten gilt wohl, dass die linke Hand der USA nicht wusste, was die rechte tut.

Komische Unterdrücker…

Im ersten Weltkrieg war es üblich, dass britische Frauen Männern, die sie in Zivil antrafen, eine weiße Feder zu überreichen – als Zeichen der Schande. Ein Vater berichtet, dass dies seinem Sohn widerfuhr, der daraufhin so bestürzt war, dass er sich meldete, um dann an der Front zu sterben.

Also: Frauen schicken Männer zum Verrecken in den Krieg:

Jack FG. Wenn du nicht bis zum 20. in Uniform bist, dann existierst du für mich nicht mehr. Ethel M. (Zeitungsannonce, eine von vielen)

Mütter erziehen ihre Söhne so – #notall, meine hat mir beigebracht, mein Leben nicht wegzuwerfen für ein Obrigkeit, die sich einen Dreck für mich existiert. Schon Martin van Creveld stellte fest, dass kein Krieg jemals möglich gewesen wäre ohne die massive wirtschaftliche, logistische, vor allem aber: ideelle Unterstützung der Frauen. Daraus wurde später, als sich der Zeitgeist änderte und Krieg dann als Verbrechen galt, der „Kriegswahn“ der Männer, gegen den Frauen tapfer „Widerstand“ leisten würden. Die ersten Opfer im Krieg, die an die Front gezwungen werden; denen die Flucht verboten wird (siehe Ukraine); die als Deserteure erschossen werden, wenn sie sich weigern; die in den Krieg geführt werden, wären die Täter, die „Kriege führen“ würden.

Gleichzeitig heißt es, dass Männer Frauen unterdrücken würden. Das Patriarchat wäre eine verdammte Rape-Culture, in der Männer Frauen systematisch vergewaltigen würden, um ihre Herrschaft auszuüben.

Ok, das ist ein kleiner Logikfehler: Denn so einem Unterdrücker wäre es sowas von egal, was seine Opfer von ihm halten würde, er ließe sich nicht so beschämen, dass er dann das Kostbarste an der Front riskiert. Und man muss schon schwer eins an der Klatsche haben, um nicht zu sehen, dass Vergewaltiger auch unter Männern geächtet sind. Die Theorie, dass Männer Frauendiener sind, ist da stichhaltiger, besonders wenn man bedenkt, dass Arbeit nur selten „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeutet, wovon besoffene Feministen ständig schwallen, sondern Mühsal, Leid, Maloche.