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Besprechung: „Die Töchter Egalias“

In Egalia läuft das genau andersrum: Systematisch gedemütigt werden dort die Frauen.

Das eigentliche Buch habe ich nicht gelesen, vielmehr kommentiere ich eine Besprechung des gewiss genialen Werkes „Die Töchter Egalias“:

[Der Roman] handelt von einer fiktiven Welt, dem Land Egalien, in dem ein Matriarchat herrscht. Dieses wird von der Autorin aber nicht als Utopie dargestellt, sondern als Dystopie, als eine Form von Geschlechterapartheid. Eigentlich geht es der Autorin darum, mit ihrem Roman dem in der Realität vorherrschenden Patriarchat einen Spiegel vorzuhalten.

Ok, also sind dort Frauen gezwungen, ein ganzes Leben lang zu malochen und ihr Einkommen an einen Mann abzutreten, der selbst nicht arbeitet, was aber allgemein so interpretiert wird, sie unterdrücke ihn? Werden dort die jungen Frauen mit 18 auf ihre Gebärtauglichkeit gemustert, um sie anschließend zwangszubefruchten und zum Austragen von mindestens 2,1 Kindern zu nötigen? Ein reizvoller Roman, den werde ich mit Freude lesen!

„Es frauschte ein reger Verkehr. Viele Familien wollten aufs Land fahren. In allen Wagen, die Petronius vorüberfahren sah, saß die Frau am Steuer, der Mann auf dem Beifahrersitz und die Kinder hinten.

Ich lasse mich gerne herumkutschieren; Autofahren – besonders über lange Strecken – ist Arbeit und Arbeit ist scheiße.

Im Fenster lag eine Broschüre. Auf dem weißen Glanzpapierumschlag stand mit leuchtend blauen Buchstaben: »Eine sichere Zukunft für sie und ihre Familie.« Eine Frau blätterte nachdenklich in den Bankdokumenten, während ein Mann hinter ihr stand, ihr über die Schulter sah und glücklich und zuversichtlich in die Zukunft lächelte. »Sie können ihren Mann und Kinder und auch sich selber durch unser staatliches Darlehen absichern«, hieß es weiter in der Broschüre. Das nächste Bild zeigte dann ein sicheres Eigenheim, das dam sich mit dem sicheren Kredit leisten konnte…“

Ahja: Für Männer wird gesorgt, womit sie abgesichert sind und in der Folge weit seltener ins Elend, in Armut und Obdachlosigkeit abrutschen.

Das große Ziel vieler Männer ist es eine Vaterschaftspatronage mit einer wohlhabenden Frau einzugehen, also deren Kinder zeugen und aufziehen zu dürfen.

Jep, das wäre erstens Selbstverwirklichung und zweitens wären die Kinder seine und nicht ihre.

Doch das „Büro für Vaterschaftsangelegenheiten“ kann den Männern auch ungefragt Kinder zum Aufziehen zuweisen, selbst wenn unklar ist ob sie tatsächlich die Väter sind.

Wo ist da das Spiegelbild? Bei uns in der realen Welt verhält es sich so, dass sich Väter darüber im Unklaren sind, ob ihnen vielleicht ein Kuckuckskind untergeschoben wurde und sie dennoch dafür zu sorgen haben, bzw. zu zahlen.

„»[…] Habe ich etwa Zeit für mich? Das Einzige, was mir etwas bedeutet im Leben, ist, für andere dazusein, sonst wäre ich ja ein unwibschlicher Roboter. Ich schufte den ganzen Tag für dich und die Kinder. Und alles, was du dafür machen mußt, ist, daß es für uns hier zu Hause gut geht. Und dann beklagst du dich, daß wir noch ein Kind bekommen werden! Das ist doch die Erfüllung der Natur, lieber Kristoffer. Ich gebäre die Kinder und du empfängst. Schließlich sind es noch immer die Männer, die die Kinder bekommen!«“

Der Mann, der (dort) Kinder bekommt, erfüllt sich den Kinderwunsch, der erstes und ärgstes Anliegen eines Menschen sein kann, und betreibt mithin Selbstverwirklichung. Dass sie sich aber (dort) zu Tode malocht, um all die Mäuler zu füttern: Jep.

Männer leben daher zu Hause und erledigen einen Hauptteil der Sorgearbeit.

Sie wollen es so. Auch nach der Trennung streitet (bei uns) keine Frau darum, die lästige „Sorgearbeit“ an den Vater abzugeben, sie wollen ganz was anderes.

Männer werden auch zumeist stark auf ihr Äußeres reduziert:

„Da hatte sie es für nötig gehalten, ihren Mann zurechtzuweisen. »Das Aussehen einer Frau spielt doch keine Rolle«, hatte sie ihm erklärt, »wir sagen nie, sie ist hübsch oder hässlich, wir beurteilen eine Frau nicht nach ihrer Figur, reden nie darüber, ob sie zu dick oder zu dünn ist. Das ist eine natürliche Folge davon, daß Frauen schwanger werden und sich ihr Aussehen verändert. Es wäre absurd Idealmaße für eine Frau zu haben.«“

Frauen machen sich (bei uns) schön, um einen gutverdienenden Mann abzukriegen, der einen von der Maloche befreit. Ein Mann umgekehrt kann so schön sein wie er will, er findet trotzdem keine, die bereit wäre ihr ganzes Leben lang malochen zu gehen und ihr Lebenseinkommen an ihn abzutreten.

Ihren Bartfrisuren und ihrer Kleidung widmen die Männer Egaliens viel Zeit.

Schönheitshandeln ist Luxus, aus dem Gedächtnis eine Frau zitiert: „Eines Stunde vor dem Spiegel zu stehen und sich herzurichten ist fast so befriedigend wie ein Orgasmus.“

Wobei Männer aber keine Hose tragen, da diese nicht mit dem PH harmoniert und es für Männer allgemein als unschicklich gilt Hosen zu tragen.
Analog zum BH bei Frauen in der Realität müssen in Egalien Männer eine PH, einen „Penishalter“ tragen, da ein herumbaumelndes Gemächt als unschicklich gilt, ebenso wie eine nackte Männerbrust oder das Wasserlassen von Männern außerhalb von Toiletten.

Erstmal werden hier unterschiedliche Schamschwellen durcheinandergeworfen: Der Schritt ist schambesetzter als die Brust. Und: Frauen tragen (bei uns) BHs um attraktiver zu wirken. Würden Männer mit PHs beim weiblichen Geschlecht Begehren auslösen oder damit, dass sie sich in Pinup-Posen und in Reizwäsche präsentieren, sie würden es tun, die Chance nutzend, eine Frau ins Bett zu kriegen. So läuft das aber nicht, der Wert eines Mannes leitet sich für Frauen aus seinem Einkommen nicht aus seinem Aussehen ab.

Sexistische Übergriffe von Frauen auf Männer sind nicht selten in Egalien…

Ach Gott, die Rape-Culture, die Hasskampagne gegen Jud… Männer.

…und Pornografie ist ebenfalls eine von weiblichen Sexismus dominierte Sphäre.

Es gab immer wieder Versuche, Pornografie für Frauen zu produzieren, der Playboy brachte die Playgirl raus; aber all diese Versuche endeten als Flop. Und warum sollte das Präsentieren von Männern als hirnlose Fickmaschinen eigentlich frauen- und nicht männerfeindlich sein? Und sind Schwulenpornos nur schwulen- oder doch gleich männerfeindich?

Männer unterliegen allgemein starken Sittlichkeits-Anforderungen. Frauen dagegen urinieren ungeniert durch eine Hosenklappe und gehen mit freiem Oberkörper umher, wenn ihnen das gefällt:

„Es war ein warmer Herbsttag. Viele Frauen gingen mit freiem Oberkörper spazieren. Ihre Brüste baumelten ihm in allen möglichen Formen entgegen.“

Die Anatomie von Frau und Mann unterscheidet sich: Wenn Frauen im Stehen pinkeln (ich nehme an, die machen das in Egalia so) läuft es ihnen an den Beinen runter, eine Sauerei. Und auch der Oberkörper von Mann und Frau unterscheidet sich, hier hat die Autorin offenkundig Probleme mit der Biologie und versucht diese in ein soziales Konstrukt zu überführen. Vermutlich läuft bei ihr in der ihrer Fiktion auch der Sex so ab, dass sie in ihn eindringt, was ganz doll bös ist.

Auch die Politik ist von Frauen dominiert. Das Parlament Egalias, die so genannte „Volksburg“, ist nur von weiblichen Abgeordneten, genannt „Volksfrauen“, besetzt.

die Politik für Männer betreiben.

Petronius hinterfragt seine ihm per Geschlecht zugeordnete Rolle und beginnt mit Freunden dagegen aufzubegehren.
Er möchte nämlich Seefrau werden. Wie der Name bereits verrät ein Beruf, der nur Frauen vorbehalten ist. Tatsächlich wird Petronius nach anfänglichen Schwierigkeiten Fischer.

Interessant, dass hier ein Beruf ausgewählt wurde, der ein Knochenjob ist, ein Fischer: „Der Ozean ist hart wie Stein, er reibt dich auf“. Ansonsten: Arbeit ist kein Privileg, sondern scheiße, weshalb auch Frauen ihre Privilegien nutzend so wenig wie möglich arbeiten – und erst recht nicht in wirklich harten Jobs.

oder warum sich Männer mittels der Einnahme einer Pille um die Verhütung kümmern müssen. Wenn sie das nicht tun, dann wird das im Buch sogar bestraft.

Bei uns muss der Mann, wenn seine getreue Partnerin heimlich die Pille absetzt, für sie und ihr(!) Kind sorgen, arbeiten, malochen, über Jahrzehnte.

Unterstützt werden die jungen Männer vom Lehrer „Herrlein Uglemose“, im Buch das männliche Pendant zu der einer ‚alten Jungfer‘. Obwohl er einen Sohn hat, ist Uglemose „unpatroniert“.

Ein „Fräulein“ war (bei uns) stolz darauf, eines zu sein, da das bedeutete, dass sie die härtere Variante der Lebensführung gewählt und gemeistert hatte, nämlich ohne Versorger und Ernährer, weshalb diese Frauen auch mit Bestimmtheit verlangten, so angeredet zu werden.

Er ist ein körperlich schlanker, großer und starker Mann, was in Egalien als unnatürlich gilt.

Die böse Biologie, mit der die Autorin wohl so ihre Probleme hat.

In deren Reihen finden sich „Fallüstrer“, Homosexuelle, die auch erst ihre sexuellen Identität verstehen müssen. Als sie in die homosexuelle Subkultur Egaliens eintauchen ist auch diese von Frauen dominiert. Eine Anspielung der Autorin auf die Dominanz von schwulen Männern in der LSBTTIQ*-Subkultur und -Bewegung.

Dominanz? Die machen was, die schaffen was.

Natürlich ist die PH-Verbrennung der Männer im Buch eine Anspielung auf die symbolische BH-Verbtrennung durch die Frauenbewegung. Darauf wird im Buch auch explizit angespielt:

„Sie saßen in der »Alten Spielfrauenkneipe« bei einer Flasche Wein und arbeiteten für die große PH-Verbrennungsaktion ein Flugblatt aus. Ihnen fiel alles mögliche ein, was sie aber nicht auf ein Flugblatt schreiben konnten. Immer wieder mußten sie lachen. »Was würden Frauen sagen, wenn wir verlangten, daß sie ihre Brüste in einen Büstenhalter zwängen? Wenn wir sagen, daß sie ohne BH schlaff runterhängen und wenig anziehend wirken?« Sie lachten und prosteten sich zu. Nein, so etwas konnten sie nicht schreiben. Es sollte doch ein seriöses Flugblatt werden.“

Zitat zum Thema „BH-Verbrennung“ (offline):

Einen „Schlag ins Gesicht von uns Frauen“, nannte unlängst die EMMA-Chefin das kokettierende Verhalten jener Verona Feldbusch genannten Fernsehschönen, die ihre Attraktivität, gepaart mit dem Gehabe verspielter Naivität, die Männern kindhafte Willigkeit bei Hilflosigkeit signalisiert, zwecks Karriere dem breiten Publikum anbietet. Mit gestiefelter Nervosität versuchte umsonst die Geschlechterspezialistin ihre Botschaft der Bekehrung wirksam zu unterbreiten. Die dabei einen Schlag ins Gesicht bekamen, waren aber nicht die Frauen, sondern die Feministinnen. Jene Feministinnen nämlich, die einst ihre Büstenhalter verbrannten, um nun zu erleben, daß aus der Asche Silikon-Brüste wuchsen, die oft auf gespenstisch abgemagerten Gestellen wandern.

Tja, hätte sie bloß, die Frauenbewegung, nicht nach den BH-Verbrennungen wieder gekniffen und gar die Schminke legitimiert! Aber das war wohl nötig, denn die Frauenbewegung brauchte schon immer auch ein paar Frauen, und diese wären bei zu harter Maßregelung freilich ausgeblieben. Also wurden wieder Lippenstift und Co. kurzerhand zu Utensilien für „Kriegsbemalung“ erklärt, und so konnte soziale Kompetenz weiter auf des Bürgers Wegen geglättet und lackiert flanieren, ohne deswegen den Kampf der Frauen verraten haben zu müssen. Da aber leider Kriegsführung mit dem Segen des technischen Fortschrittes mitgesegnet wird, wurden mit den Jahren aus der bloßen Kriegsbemalung Fettabsaugprozeduren, eingebrannte Make-Ups, Silikonprothesen, Abmagerungstorturen und andere Selbstkasteiungen, deren Folgen eher einer Kriegsinvalidität als einer Kriegsbemalung ähnlich sahen. Was ein Ärger mit den Frauen! „Allein für das Jahr 2001 schwanken die Schätzungen der Zahl der Schönheitsoperationen in Deutschland zwischen 500.000 (Der Spiegel) bis 800.000 (die Ästhetisch-Plastische-Chirurgen-Vereinigung)“, lesen wir in dem „Magazin von Frauen“, und auch: „Etwa 5.000 deutsche ÄrztInnen und ungezählte Quacksalber verdienen daran.“ (Schon die subtile Rhetorik erkannt? „ÄrztInnen“ aber „Quacksalber“ – nicht alle Substantive verdienen Verweiblichung…)

„Warum machen wir Frauen selbst das alles mit?“, wird pathetisch gefragt. Wollen wir antworten, daß ein anderer schlecht für jemanden eine Fettabsaugprozedur vornehmen kann? Ganz wird ignoriert, daß Frauen hier mitnichten etwas mitmachen, sondern etwas aus sich heraus machen. Und was sie hier machen, hat in der Tat mehr mit Macht zu tun als die beste Offizierinnenkarriere!

Denn die Erfüllung ihres Machtbedürfnisses suchen Frauen nicht im harten Aufstieg und nicht bei der Bundeswehr, wo sie „Männerbündeleien“ zersprengen sollen, um sich ein Stück unerquicklicher Macht der Verantwortung und des strapaziösen, oft tragischen Einsatzes abzusichern, wie ihnen von feministischen Frauenverkennerinnen empfohlen wird. Besäßen Frauen solche exponierenden Impulse, fänden wir auch längst mehr von ihnen an Baustellen, Straßenarbeiten, im Bergbau. Wenn ‚Frauen alles können, was Männer können‘, wie der Erlauchten Slogan immer lautet, dann wollen sie eben nicht alles tun, was Männer tun. Wie sprach jene andere Frauenfrau im Vorangegangenen: „Sind Frauen nicht schlauer, weil sie das gar nicht wollen?“ Bleibt nur, daß Emmas dies kapieren.

Hengameh Yaghoobifarah findet Selbstmord extrem langweilig – meistens

Jetzt“ hat jetzt die Feministin Yaghoobifarah im Interview und steigt gleich mit einer sexistischen und rassistischen Beleidigung ein:

„Ich finde die meisten Geschichten über weiße cis hetero Leute extrem langweilig“

…so die Autorin, die einen Roman geschrieben hat, in dem es auch um Selbstmord geht. Jetzt ist es so, dass sich mehr Männer als Frauen umbringen – das aber findet die Autorin langweilig, sie findet das Thema nur spannend, wenn es farbige und quere Menschen trifft – aber Hey! Das ist kein Rassismus, denn Rassismus ist so definiert, dass er nur Farbige treffen kann.

Nun: Dass sich deine Figur umgebracht hat, liebe Hengameh, liegt daran, dass sie ihr toxisches Farbigsein nicht überwunden hat; sie hätte nur ihre toxischen Charaktereigenschaften, mit denen sie sich und anderen schadet, ablegen müssen, und alles wäre in Butter gewesen. Der Mainstream – für den du stehst – ist sich einig darüber, dass es sich genauso verhält, wenn es weiße Männer sind, die sich das Leben nehmen – was hier bei Migranten als kaltschnäuzig gewertet werden würde, ist bei Männern die allgemeine Erklärung – womit das langweilige Thema abgehakt ist.

Yaghoobifarah will aufklären, zum Beispiel über sexuelle Gewalt. Was wissen wir ohne ihre Arbeit darüber? Genau: Sexuelle Gewalt ist ein schweres Verbrechen, das die Opfer ein Leben lang traumatisieren kann. Auch das ist Mainstream. Was nicht Mainstream ist, was ein wirkliches Tabu ist, ist sexuelle Gewalt von Frauen gegen Männer, oder Missbrauch durch Frauen. Hier könnte man Aufklärungsarbeit leisten, die wirklich notwendig wäre. Aber dann muss man damit leben, dass man nicht gefeiert wird, sondern geblockt – vom Frauenministerium, einer mächtigen Institution also. Was das über gesellschaftliche Strukturen aussagt und wie diese Missbrauch verhandeln und bekämpfen, möge sich jeder selbst denken.

Ähnlich verhält es sich mit dem Thema Rechtsextremismus. Yaghoobifarah trägt nichts Neues zu diesen Debatten bei, sie gibt nur den allgemeinen langweiligen Konsens in den Mainstreammedien wieder, weshalb sie von diesen als „Reizfigur“ gefeiert wird. Würde sie sich mit echten Tabuthemen befassen, würde man sie totschweigen, bzw. ihr würde ein Molotococktail in die Wohnung fliegen, mit freundlichen Grüßen von der Antifa.

So aber wird sie, die nur den herrschenden Zeitgeist bedient, gefeiert, da sie provoziert und zu „Kontroversen“ anregt, während im Diskussionsbereich der jubelnden Medien massiv zensiert wird, jede Auseinandersetzung und Kontroverse unterbunden; ein zensierter Kommentar:

Die Ironie, dass ihr unter einem Artikel, in dem ihr eine kontroverse „Reizfigur“ feiert, jede Kontroverse mit massiver Zensur unterbindet, ist euch aber schon bewusst, oder?

Qualität von Literatur lässt sich nur schwer messen, dass aber dieses Buch außerhalb der queren Szene als gut empfunden wird (merke: Gefühle sind wichtiger!) in Zeiten, in denen renommierte Verlage Machwerke mit Titeln wie „Ich hasse Männer“ veröffentlichen… ist leider Gottes anzunehmen, denn diese Szene dominiert den Mainstream.

EBook: Joan Bitterman – „Rettet die Männer – Frauen machen kaputt“

Frau Joan Bitterman dokumentierte schon früh die zerstörerischen Auswirkungen des Feminismus‘:

[ebook] Bitterman, Joan – Rettet die Männer

Das Buch diente als Grundlage für diesen Artikel: Wie Feminismus Familien zerstört. Ich halte dieses Werk für besonders wertvoll, da sich Sachtexte mit wahren Geschichten ablösen. Sofern das Klischee stimmt, dass Frauen durch Emotionen eher angesprochen werden, ist das Buch gerade für sie geeignet. Besonders wertvoll auch als Prävention dagegen, dass die Partnerin plötzlich zur Feministin mutiert, und in einem heiligen Krieg die gesamte Familie zerstört.

Ich biete es zum Download an, da das Buch im regulärem Handeln nicht mehr zu haben ist und der Autorin damit kein Schaden entsteht.

EBook: „Mythos Männermacht“ von Warren Farrell

Warren Farrell gilt als Pate der internationalen Männerbewegung, für die das Werk „Mythos Männermacht“ wie eine Initialzündung wirkte. Das besondere an ihm: Farrell war über Jahrzehnte Feminist und als solcher das einzige männliche Vorstandsmitglied in der weltweit größten feministischen Organisation „NOW“. Auch später – als Männerrechtler – nahm er Feminismus in Schutz: Er sei dort Feminist, wo Frauen Benachteiligungen erleiden, und er sei dort Maskulist, wo Männer Nachteile erleiden.

Warren Farrell: Mythos Männermacht

Ich stelle diesen Download zur Verfügung, da das Buch nur noch im Antiquariat zu haben ist und dem Autor somit kein finanzieller Schaden entsteht. Es sei zum Schluss noch angemerkt, dass der Verlag, der die Übersetzung veröffentlichte, feministisch orientiert war. Noch nie habe ich so eine lieblose Übersetzung eines Buches gelesen. Das kann das Lesevergnügen stören, aber dafür erhältst Du diesen Klassiker ja auch kostenlos.

Triumph des Feminismus‘

Die Geschichte schreibt bekanntlich der Sieger, und das heißt: Wir, Die Feministinnen. Jetzt ist eine Triumphschrift über den glorreichen Sieg des Feminismus‘ erschienen beginnend mit dem Grundgesetz:

1949: Elisabeth Selbert sorgt bei der Erarbeitung des Grundgesetzes mithilfe des
Drucks der Straße und der Medien dafür, dass im Artikel 3 lediglich gleiche Rechte,
aber keine gleichen Pflichten für die Frauen aufgenommen werden.

Die haarigen Viecher, deren einziges Lebensrecht darin besteht, Frauen zu dienen, haben keine Chance gegen unsere weibliche Raffinesse, schon allein weil wir sie erziehen.

Triumph des Feminismus‘

„Der Tod des Märchenprinzen“

„Der Tod des Märchenprinzen“ ist ein feministischer Klassiker – dass ich ihn gelesen habe, ist jetzt schon ein Weilchen her, es könnten sich also Fehler in meine losen Anmerkungen eingeschlichen haben.

Das ganze Drama beginnt mit einer Kontaktanzeige und endet mit mit einer Schmiererei: „Auch hier wohnt ein Frauenfeind.“

Was schon entlarvend unlogisch ist, denn das „Patriarchat“ ist eine allumfassende Gewalt:

2011-10-09

Wenn aber dem so wäre, dann wäre dieser anklagende Ausruf in etwa so sinnvoll wie der Slogan: „Auch hier wohnt ein Nazi“ mitten im tiefsten Hitlerdeutschland; eine Anklage, die nicht nur keinen interessieren, sondern umgekehrt vielleicht sogar noch zu Anerkennung führen würde, und die zudem jenen, der sich so gegen Patriarchat / Hitlerdeutschland positioniert, in Gefahr bringen würde.

Worum geht’s? Eine junge Feministin – Svende -, privilegierte Studentin der Literaturwissenschaften, kann einfach keinen Freund finden, der ihren Ansprüchen genügt. Also gibt sie eine Kontaktanzeige auf. Sie wolle keinen Macker, sondern einen neuen, feministischen Mann, der auch seine Gefühle zeigen kann:

linke frau, 24, möchte gerne unmännliche männer, gerne jünger, kennlernen. chiffre 9003.

Der Märchenprinz, Arne – nein, nicht der hier – versteht, was sie damit meint: Sie will einen Mann, der sie nicht unterdrückt; sie und andere Frauen auch nicht.

Er antwortet und das führt zu einer intensiven, kurzen, tragischen Beziehung, in welcher sie sich unrettbar verliebt, er aber souverän bleibt. Ihre Liebe führt zu Liebeskummer, der in Hass umschlägt: Sie verabschiedet sich final von ihm, indem sie ihn anspuckt, denn letztlich ist er doch, so ihre Überzeugung, nur ein Chauvinist.

Sie schreibt all ihre Erfahrungen und Gedanken zu der tragischen Love Story nieder, merkt am Ende noch an, dass es ein schlechtes Buch sei, bricht aber dennoch damit durch die Decke: Ihre Anklage gegen Arne im Besonderen und dem „Patriarchat“ im Allgemeinen wird zu einem Klassiker der Frauenbewegung. Das Schriftstück offenbart also die ganze um den eigenen Bauchnabel kreisende, aggressiv Ansprüche stellende Selbstverliebtheit kleiner Mädchen, die mit dem Fuß aufstampfen und „ICH WILL“ tönen – Feminismus halt.

Kurz erwähnt sie hier ihre Erörterungen zum Thema Sex. Arne ist ein guter Liebhaber. Svende beschäftigt sich hierzu auch mit der Lesbofeministin Alice Schwarzer, die aggressiv postuliert, dass Frauen nicht zu einem vaginalen Orgasmus fähig seien, weshalb man auf die verhasste „Penetration“, welche nur ein Akt männlicher Macht und weiblicher Unterwerfung sei, zu verzichten habe. Der Begriff „Penetration“ stammt übrigens aus dem Militärjargon und bezeichnet jenen Vorgang, bei dem ein Geschoss die Panzerung eines zu vernichtenden Feindobjekts durchschlägt – Feministen führten ihn als Bezeichnung für den Liebesakt ein. „Penetration“ also nur noch, wenn man Kinder zeugen wolle. Katharina Rutschky merkt dazu spitzzüngig an, dass man in Zeiten von künstlicher Befruchtung gänzlich auf „Penetration“ verzichten könne – eine Welt ohne Eindringen, das feministische Paradies. Jedenfalls widerspricht Svende der Schwarzer nachdrücklich: Und ob sie vaginale Orgasmen haben könne, und was für welche.

Vor dem letzten Absatz möchte ich noch kurz auf feministischen Humor eingehen: Den gibt es nicht. Dazu gibt es einen Witz, der geht so:

„Wieviele Frauen braucht man, um eine Glühbirne einzudrehen?“

Antwort: „Eine“ – (aggressives Brüllen) „UND DAS IST NICHT WITZIG!“

Der leidenschaftlich zuerst Geliebte und dann Gehasste antwortete mit „Ich war der Märchenprinz“, worin er etwas unter Beweis stellt, was Feministen völlig unbekannt ist: Nämlich einen feinen Sinn für Humor und Selbstironie.

Martin van Creveld: „Das bevorzugte Geschlecht“

Als EBook:

Martin van Creveld – Das bevorzugte Geschlecht

»Die Aufgabe derer, welche eine beinahe
allgemein verbreitete Ansicht angreifen, wird
unter allen Umständen eine sehr schwere sein.
Sie müssen ungewöhnlich befähigt und überdies noch
sehr glücklich sein, wenn es ihnen gelingt,
sich überhaupt Gehör zu verschaffen.«
John Stuart Mill, Die Hörigkeit der Frau

Bei dem Werk handelt es sich um eines der grundlegenden des Maskulismus‘, welches scharf die geläufige These angreift, in der Geschichte wäre das weibliche Geschlecht das unterdrückte gewesen, und aufzeigt, dass sich die eigentlichen Härten gegen Männer richteten, auch wenn der Autor die Meinung vertritt, dass sich Männer zurecht für Frauen opfern würden.

Ich verlinke das Werk, da es ansonsten nur noch antiquarisch erhältlich ist, und dem Autor damit kein finanzieller Schaden entsteht.

Asterix und toxischer Feminismus

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Oh weh… Feminismus gar?

Ich bin ja ein alter Fan der Asterixreihe, aber als ich obiges Cover sah, vermutete ich spontan Feminismus und entschied mich gegen den Kauf. Ich habe keinen Bock auf den Mythos der starken Quothilde, die den rückwärtsgewandten „alten weißen Männern“ zeigt, wo’s langgeht. Ich witterte Rache für den entschieden feminismuskritischen „Asterix und Maestria.“ Und so bin ich im Supermarkt immer an dem neuen Band vorbeigegangen, bis nur noch einer übrig war ich ich doch noch zugriff. Und was soll ich sagen: Die Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet, man kann sich ohne Bedenken ins Lesevergnügen stürzen.

Spoilerwarnung (nach dem kursiven Text weiterlesen).

Die Handlung des Bandes dreht sich um Adrenaline, die als Tochter des geschlagenen Widerstandskämpfers Vercingetorix eine VIP ist für das gallische Volk im Kampf gegen die Römer, und im uns wohlbekannten gallischen Dorf vor diesen in Sicherheit gebracht wird. Sie ist kein armes Hascherl sondern ein starkes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat: So warnen ihre Adoptivväter gleich zu Beginn, dass sie gerne „auschbükscht“ – was sie dann auch macht. Weiterhin weigert sie sich, Frauenkleider zu tragen; bietet dem Käpt’n der Piraten Paroli und übernimmt dessen Mannschaft; knockt den Schurken und Verräter Miesetriks aus, und weigert sich am Ende, als Symbol für einen Krieg missbraucht zu werden, und sei es auch für eine gute Sache.

/Spoilerwarnung

Eine starke Frau also – und warum haben toxische Feministen damit ein Problem?

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Alter weißer Mann beim Lesen feministischen Bullshits (Symbolbild, aus: „Der Papyrus des Cäsar“)

Weil sie nicht der Feind ist, der Feind der alten weißen Männer.

Da sitzt so eine blöde Kuh… äh, wertvoller Mensch im von Männern erbauten vollklimatisierten Büro in Kaffeemaschinenreichweite, hat selbst nicht das geringste Notwendige zum Laufen der Gesellschaft beizutragen und beschwert sich darüber, dass das Mädchen keine Bedrohung für Asterix und Obelix darstellt und – feministische Demütigung par excellence – von diesen auch noch gerettet werden muss.

Dem wertvollen Menschen zufolge wäre es begrüßenswert, wenn alte reife Männer Angst hätten vor kleinen Mädchen.

Ich habe Verwandte: Teenager, Kleinkinder, Säuglinge. Und mir bricht das Herz dabei, wenn ich daran denke, dass ihre Zukunft nicht allzu rosig wird, vielleicht der blanke Horror. Und jetzt also soll ich Angst haben vor einem kleinen Mädchen – konkret Greta – weil sie angeblich alte männliche Prinzipien in Frage stellt, denn wir alle wissen ja, Männer sind schuld am Klimawandel und Frauen in ihren Hausfrauenpanzern davon besonders betroffen, vor allem aber: unschuldig daran.

Ich soll also Angst haben, Angst vor starken Frauen. Eine naive Frage: Warum eigentlich? Wenn ich eine Partnerin wähle, erwarte ich von ihr, mit ihr besser durch Leben zu kommen und nicht, dass sie es mir schwerer macht, wie es verwöhnte Luxusgören allzu oft tun. Ich habe hierzu eine solche Vertreterin dieses Schlages in Erinnerung, die im Namen der Frauen erklärte, ihren Mann auf keinen Fall eine gute Ehefrau zu sein; man stelle sich vor, ein Mann würde erklären, er denke nicht im Traum daran, seiner Frau ein guter Ehemann zu sein…

Eine weitere Frage stellt sich hier: Nämlich in welchem Team der wertvolle Mensch spielt. Steht er auf Seiten der Gallier, die noch Widerstand gegen den eigentlichen Feind leisten, oder ist er diesen nur ein Messer im Rücken?

Genau deswegen ist Feminismus toxisch: Anstatt dass man ein Problem gemeinsam angehen kann, spaltet er, fällt eigentlich Verbündeten in den Rücken. Mann und Frau sind kein Team sondern Feinde. Als weiteres, tiefblicken lassendes Beispiel ließe sich eine weitere Feministin anführen, die (selbst nicht betroffen, da Angehörige der Elite) folgendes Statement in die Welt pusten muss:

„…füllt sich der Keller mit Wasser und Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.“

Die zunehmende Verelendung der Gesellschaft, der Absturz ins Prekariat betrifft also nur „Frauen und Mädchen“. Der Mann wurde aus dem Familienverband hinausgeschmissen, die Familie von heute ist nicht mehr „Vater-Mutter-Kind“ sondern nur noch „Mutter-Kind“: Alleinerziehen als Befreiung. Ein Ablenkungsmanöver, das bestens geeignet ist, vom eigentlichen Problem einer neoliberalen Politik abzulenken. Damit aber nicht genug: Es wird weiter vom verbannten Mann erwartet und eingefordert, dass er für die Familie, von der er nichts mehr hat, aus der Ferne weiter sorgt, für sie zahlt! Und wehe wenn nicht, dann erfolgt die Anklage, man sei verantwortlich für die ersaufenden „Frauen und Mädchen“. Eine Leistung einzufordern, oder genauer zu erzwingen, ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erbringen, ist die Definition von Parasitentum. Feminismus. Toxisch.

Zurück zum wertvollen Menschen, der sein Gift gegen weiße Männer in die geistige Landschaft spritzen muss, weil hier in einem fiktiven Comic alte weiße Männer Frauen beschützen. Das Erbärmliche für den Giftbeutel daran: Das tun sie tatsächlich. Männer sorgen für und schützen Frauen. Nicht nur als Helden im akuten Gefahrenfall, auch im Alltäglichen: Der Weltenbauer und Sternenfahrer Mann hält die ganze Gesellschaft am Laufen. Eine schwere Demütigung für die Feministin, die sich einbildet, mit ihrem Schreibtischjob nicht auf die Leistungen der Männer angewiesen zu sein, gegen die sie ätzt. Sie hat keine Ahnung davon, was alles dazu gehört, dass sie auch nur eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann, und keine Ahnung davon, aufgrund wessen Arbeit sie das kann. In der Realität unternimmt sie nichts, um die tatsächlichen Verhältnisse – er arbeitet, sie profitiert – zu ändern, stattdessen will sie den Mann in der Fiktion auslöschen, in der Literatur, in der Phantasie, hier soll die Frau über dem Mann triumphieren, soll es eine Pauerfrau den alten weißen Männern so richtig zeigen – Papier kann sich nicht wehren. Hat da einer „armselig“ gesagt?

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Feministen können nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden.

Von Frauen für Menschen

Frauen, die sich für Männer stark machen:

– Christine Bauer-Jelinek: Der falsche Feind, Schuld sind nicht die Männer (Leseprobe)

– Esther Vilar: Der dressierte Mann (Interview)

– Dr. Karin Jäckel: Der gebrauchte Mann (Website)