Archiv der Kategorie: Literatur

Planschen am Rande eines tiefen Gewässers

Weil der Mann körperlich stärker ist als die Frau, glaubt man, er unterdrücke sie. Weil die meisten Chefs Männer sind, glaubt man das auch. Vor allem glaubt man auch, dass Frauen als Mütter über die Maßen belastet wären, man spricht von der Doppelbelastung oder moderner von Mental Load.

Aber Körperkraft legt die Gewaltrichtung nicht fest, und Männer als Chefs sind auch nur Frauendiener, die niemals frauenfeindliche Entscheidungen treffen; Männer als Chefs lassen nicht zu, dass Frauen obdachlos unter der Brücke krepieren. Frauen als Chefs haben da bezüglich Männern nicht die geringsten Skrupel. Und was die Doppelbelastung angeht, so berichtete bereits Bitterman, dass das eine Täuschung wäre, um Männern Schuldgefühlen zu vermitteln, damit man sie umso leichter ausbeuten kann. Solche Schuldgefühle werden auch beim Sex vermittelt: Er nimmt, sie gibt, also muss er es wieder gut machen. Zum Beispiel Elfriede Jelinek, die als Genderfaschistin brutalstmöglich in vernichtender Weise über männliche Zärtlichkeit schreibt:

Und dafür erhält man den Nobelpreis. Ein kleiner Widerspruch, denn würden wir wirklich in einem „Patriarchat“ leben, wäre das kaum möglich.

Es waren schon immer die klügsten Geister unter den Männern, die erkannten, dass die Frau nicht unterdrückt war, ist, sondern dass die weibliche Strategie darin besteht, sich von starken Männerschultern ins Ziel tragen zu lassen. Denn wo hätte ein Frauenfuß jemals Fuß gefasst, wo der Weg nicht zuvor von Männern geebnet worden war. Diese Lüge, die man mit der Muttermilch aufgesogen hat, zu durchschauen ist keine leichte Sache, aber wenn man das erstmal erreicht hat, tun sich Abgründe auf in einer Gesellschaft, die allüberall als erstes damit beschäftigt ist, es den Frauen recht zu machen, sei es zu Hause oder in den Chefetagen.

Jelinek erzählt nur ein weiteres Kapitel in der tausendfach erzählten Geschichte der durch den Mann unterdrückten Frau. Sie ist somit öde langweilig, sie planscht am Rand eines tiefen Gewässers, betrachtet die Oberfläche und glaubt, die letzte Wahrheit gefunden zu haben.

Perry Rhodan

Es ist ewig her, aber ich kann mich noch gut an mein erstes Heft erinnern. Es enthielt eine Risszeichnung, heißt eine technische Grafik eines Raumschiffs, und ich war angefixt, über Jahre habe ich alles verschlungen, was ich in die Hände bekam. Ich denke genau das ist eines der Geheimnisse der Serie: Die Faszination für irdische und außerirdische Technologie. Hinzu kommen oft militärische Konflikte, oftmals mit haushoch überlegenen Gegnern, fremdartige Außerirdische, Mutanten, die über parapsychologische Kräfte verfügen oder Geschichten um Aufstieg und Fall menschlicher Imperien mit und ohne Verbündeten.

Zu Beginn fliegt Perry Rhodan als erster Mensch mit Begleitern zum Mond, um dort auf ein gestrandetes Raumschiff Außerirdischer zu treffen, mit dessen überlegener Technologie er die Erdenvölker einen kann. Die Geschichten sind oft sagenhaft, da verschlägt es die Erde auch mal in andere Sonnensysteme, oder Galaxien aus anderen, sterbenden Unversen materialisieren im Heimatuniversum, was zu Verwicklungen führt.

Später musste ich dann bei einem anderen Autoren lesen, dass Perry Rhodan „Schund“ wäre. Hm, meinetwegen, bei Groschenromanen in Heftform ist das wohl so. Aber ist das nicht vielleicht auch ein Vorteil, dass so ein dünnes Heftchen nicht so abschreckend wirkt wie ein ganzer Wälzer? Wenn man einen Buben im Haus hat, so schenke man ihm ein Heft – am besten mit Risszeichnung.

Yoko Tsuno – Comics für Jungs

Obwohl sich die Reihe um die namensgebende Elektronikerin und Kampfkünstlerin Yoko Tsuno dreht, sind diese Comics für Jungs geschrieben, die von fernen Welten träumen und von Hochtechnologie begeistert sind.

Tsuno trifft auf Außerirdische und reist durch die Zeit mit Higthechgeräten, die einfach nur ein Augenschmaus sind. Der Autor hat allerdings keine naturwissenschaftliche Ausbildung absolviert, was sich an vielen kleinen Logikfehlern zeigt. An einer Stelle heißt es bspw., dass sich kein Objekt schneller als das Licht bewegen könnte, da es ansonsten verglühen würde. Nach meinen Dafürhalten macht es aber die Serie nur umso liebenswerter mit solchen kleinen Macken.

Yoko Tsuno ist ein herzensguter Mensch, so ist sie auch über den Tod von Schurken tief getroffen, die z.B. einen Atomkrieg anzetteln wollten. Es gibt in der Serie keinen Triumph über „die Bösen“, die sterben, man könnte die Comics also als pazifistisch bezeichnen.

Yoko ist die Anführerin des „seltsamen Trios“, welches sich aus ihr und zwei männlichen Freunden zusammensetzt, wobei sich nirgends auch nur ein Hauch von Misandrie zeigt, auch wenn sie mal einen Kommandoton anstimmt. Auch gibt es vermutlich eine auch sexuelle Liebesbeziehung zwischen Yoko und Vic, wobei das aber über die ganze Reihe nur vielleicht vier- bis fünfmal angedeutet wird.

Klare Empfehlung, auch gerade, wenn man männlichen Nachwuchs im Haus hat. Ich empfehle dabei mit Band Eins zu beginnen und die numerische Abfolge beizubehalten.

Boris von Heesen: Empathiemangel und keine Ahnung: „Was Männer kosten“

Was sagen wir zu einem toxischen Schwarzen im Knast? Na, dass ihm sein toxisches Schwarzsein schadet und er das gefälligst ablegen soll, weil das eine Menge Kosten verursacht!

Noch da? Ok. Nein, das sagen wir natürlich nicht. Hier übt man Empathie und berücksichtigt, dass sie es schwerer als Weiße hätten. Hier zieht man eine andere Karte, nämlich: „Wenn Du wissen willst, wer in einer Gesellschaft benachteiligt ist, schau dir an, wer im Knast sitzt!“ Genau diese Sichtweise auch bei Frauen, die bekanntlich (nee, eher doch nicht) mehr Gewalt gegen Kinder ausüben, einschließlich Mord; das sind alles arme Opfer, die waren, sind überfordert.

Das macht man nur bei Schwarzen und Frauen, nicht bei weißen Männern, denen gegenüber ist man kalt; wenn sie zum Beispiel der Härte ihres Daseins durch Drogen zu entfliehen suchen, machen Empathiekrüppel einen Wettbewerb darum, ihnen daraus noch zusätzlich einen Strick zu drehen, nicht nur bei dem Thema Straffälligkeit oder Drogen, sondern z.B. auch bei Suizid („selber Schuld wegen toxischer Männlichkeit“) oder Arbeitsunfällen. Betrachtet man eine bestimmte Gruppe wohl- oder doch übelwollend? Will man tatsächlich helfen, oder übt man sich in Vorwürfen?

Kommen wir zu Boris von Heesen, der die Kosten durch solche und anders betroffene Männer ausrechnet und dafür auf den Arm darf.

Also dazu erstens: Männer erarbeiten knapp den ganzen Reichtum einer Gesellschaft. Warum nicht mal darüber schreiben und die Frauen kritisch fragen, wann sie sich an dieser Mühe zu beteiligen möchten, anstatt nur zu nehmen und zu nehmen? Denn es ist eine Mühsal, es ist Arbeit, und Arbeit ist nichts gutes, etwas, wozu man Strafgefangene verdonnert und wovon man im Paradies befreit ist. Das ist die „Struktur“, das „Patriarchat“, von der von Heesen ständig faselt: Der Mann arbeitet. Ist dazu gezwungen.

Was ist Sklaverei? Das ist eine Praxis, in der der Sklave für den Sklavenhalter arbeitet. Was ist Patriarchat? Das ist, wenn der Mann für die Frau arbeitet.

Das ist bei Feministen aber keine Sache, sie denken nicht an das hier:

sondern faseln wie besoffen davon, dass Arbeit „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeuten würde, Arbeit ist für sie das:

Wie sich Feministen Arbeit vorstellen.

So auch der Nullblicker von Heesen:

Um ihren Karrieretraum zu leben, überzeugen Mütter ihre Partner, auf eine Teilzeitstelle zu reduzieren und sich um die Kinder zu kümmern.

Ja, dass sie nicht arbeiten wollen, sondern nur träumen, wussten wir. Danke. Und ganz schlechter Deal für den Mann. Denn Frauen vermeiden es nicht nur bei der Partnerwahl, nach unten zu heiraten, dieselbe Haltung dahinter ist auch Anlass zur Scheidung, wenn er weniger verdient. Denn die Frau verwirklicht sich im Eigenheim wie z.B. auch ein Nils Pickert. Ob letzterer seiner Frau auch einredet, dass er das große Opfer in diesem Spiel ist, weiß ich nicht. Ich tippe auf Nein. Wenn aber die Träumerin merkt, der Konkurrenzkampf ist hart, darf sie sich über gläserne Decken beklagen und wird dann in der Quotensänfte an die Spitze getragen, wo sie ihre Macht nutzt, um Männer zu schädigen.

Kinder und Jugendliche befreien sich vielleicht mithilfe gendersensibler Erziehung mühsam von Rollenstereotypen, die ihre Entfaltungsfreiheit limitieren. Junge Männer beginnen zaghaft, sich für die vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der SAGE-Berufe (Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Erziehung und Bildung) zu interessieren.

Äh, Nein. Gendersensible Erziehung erzieht Jungen zu Verlierern und schädigt sie massiv, indem sie verhindert, dass sie sich positiv als Jungen und Männer identifizieren können. Denn Männlichkeit ist schlimmer als was Hitler gemacht hat. Ein Junge ist eher an Technik interessiert als ein Mädchen und er entfaltet sich, indem er sich so ausrichtet #notall. Ich kenne umgekehrt eine, die hat von Mechanikerin auf Krankenschwester umgesattelt. Teures Späßchen, Frauen und Männern Berufe einzureden, die ihnen nicht liegen, um die Minderwertigkeitskomplexe von Feministinnen zu bekämpfen, die sich eine Vermännlichung des weiblichen, und eine Verweiblichung des männlichen Geschlechts wünschen.

Weil sexuelle Befriedigung oft über harten, penetrierenden Sex definiert wird.

Genau! Der Mann nimmt, die Frau gibt! Sie schenkt ihm ihre Jugend, weshalb er sich schuldig macht und ein Leben lang Alimente zu zahlen hat. Ich sag’s euch: Diesen milliardenschweren Deal werden Frauen niemals aufgeben. Und im Übrigen stehen auch Frauen auf penetrierenden Sex, für den dem Mann hier ein schlechtes Gewissen gemacht werden soll.

Ich gebe ab an die fulminante Apokolokynthose, die sich ausführlich mit diesem Dreck beschäftigt:

Das Patriarchat kontrolliert die Medien, um die Menschen zu kontrollieren, um Rollenklischees durchzusetzen und insbesondere Männer öfter einzusperren, unter Drogen zu setzen, härter arbeiten und früher sterben zu lassen und dafür „die“ Gesellschaft zahlen zu lassen. Wie lange werden sich Frauen das gefallen lassen?

Ihre Perspektive bestimmt die sozialen Hierarchien unserer Welt.

1984

Feminismus steht für die Entfremdung der Geschlechter: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“.

Entfremdung der Geschlechter ist auch Programm der Machthaber im dystopischen Roman 1984 von George Orwell. Denn wenn eine Frau einen Mann liebt, oder ein Mann eine Frau, dann sind sie nicht mehr voller Hingabe zum „Diktator“, dem totalitären Staat bzw. dem „Großen Bruder”.

Insofern hat das hier einen ganz eigenen Geschmack:

(via)

Asterix und die Amazonen

In „Asterix und der Greif“ verschlägt es unsere Helden tief ins von den Römern so genannte „Barbaricum“ auf der Suche nach einem mächtigen Fabelwesen. Als ich vor ein paar Monaten davon las, dass die Autoren es als zunehmend schwer empfinden, in politisch korrekten Zeiten humorvolle Geschichten zu schreiben, da man über kaum noch jemanden Witze reißen darf, ahnte ich Böses; meine Befürchtungen haben sich aber nicht erfüllt.

Im neuen Asterix treffen der gleichnamige Held und sein bester Freund auf Amazonen. Entgegen dem, was auf Genderama zitiert wurde:

Asterix und Obelix können sich nur mit Mühe als Krieger durchsetzen und spielen letztlich eher Nebenrollen – die sarmatischen Amazonen stehlen ihnen klar die Show.

dürften echte Feministen enttäuscht sein: Nicht nur stimmt das so nicht, auch ist der Band nicht im geringsten männerfeindlich geraten; er erzählt eine vergnügliche und solide Geschichte. Man kann also getrost zugreifen, selbst wenn man kein Fan der Serie ist.

Mehr Geschlechterkrieg mit Asterix und Obelix hier und hier.

Friedrich Schiller: Der Handschuh

Der Handschuh

Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die Großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz.

Und wie er winkt mit dem Finger,
Auf tut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Ein Löwe tritt,
Und sieht sich stumm
Rings um,
Mit langem Gähnen,
Und schüttelt die Mähnen,
Und streckt die Glieder,
Und legt sich nieder.

Und der König winkt wieder,
Da öffnet sich behend
Ein zweites Tor,
Daraus rennt
Mit wildem Sprunge
Ein Tiger hervor,
Wie der den Löwen erschaut,
Brüllt er laut,
Schlägt mit dem Schweif
Einen furchtbaren Reif,
Und recket die Zunge,
Und im Kreise scheu
Umgeht er den Leu
Grimmig schnurrend;
Drauf streckt er sich murrend
Zur Seite nieder.

Und der König winkt wieder,
Da speit das doppelt geöffnete Haus
Zwei Leoparden auf einmal aus,
Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
Auf das Tigertier,
Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
Und der Leu mit Gebrüll
Richtet sich auf, da wird’s still,
Und herum im Kreis,
Von Mordsucht heiß,
Lagern die greulichen Katzen.

Da fällt von des Altans Rand
Ein Handschuh von schöner Hand
Zwischen den Tiger und den Leu’n
Mitten hinein.

Und zu Ritter Delorges spottenderweis
Wendet sich Fräulein Kunigund:
»Herr Ritter, ist Eure Liebe so heiß,
Wie Ihr mir’s schwört zu jeder Stund,
Ei, so hebt mir den Handschuh auf.«

Und der Ritter in schnellem Lauf
Steigt hinab in den furchtbarn Zwinger
Mit festem Schritte,
Und aus der Ungeheuer Mitte
Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.

Und mit Erstaunen und mit Grauen
Sehen’s die Ritter und Edelfrauen,
Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
Aber mit zärtlichem Liebesblick –
Er verheißt ihm sein nahes Glück –
Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
„Den Dank, Dame, begehr ich nicht“,
Und verlässt sie zur selben Stunde.

Auf Intervention der Charlotte von Stein ersetzte Schiller den drittletzten Vers durch die harmlosere Fassung „Und der Ritter, sich tief verbeugend, spricht:“

Frauen…

aber:

Später hatte der Dichter wieder andere Ansichten, und stellte, seiner Quelle folgend, aus der er geschöpft hatte, die ursprüngliche Fassung des Verses wieder her.

Weltliteratur von Frauen

In einer Broschüre wird der Band „Leidenschaften“ beworben, in dem Weltliteratur von Frauen vorgestellt wird, unter anderem auch Elfriede Jelinek uuuuuuuund…….. ich bin raus.

Die Jelinek ist nur eine ganz gewöhnliche Hasspredigerin und nur insoweit „Weltliteratur“, da das Märchen vom bösen, gewalttätigen Mann tatsächlich die Weltliteratur dominiert. Wie langweilig und gewöhnlich, diesem tausendfach erzählten Märchen nur ein weiteres Kapitel hinzuzufügen, das in genau dieselbe Kerbe haut. Dafür erhielt sie den Nobelpreis – dass ein Mann, der Frauen als Parasiten am Mann vorführt, diesen gewinnen könnte, halte ich für ausgeschlossen, und das sagt im Grunde alles über den schon mehrere hundert Jahre alten Zeitgeist, vergleiche: Warum Männerfeindlichkeit modern ist.

Ja, so wird das nichts mit der Liebe. Feminismus ist Gift, Feminismus ist Tod.

Besprechung: „Die Töchter Egalias“

In Egalia läuft das genau andersrum: Systematisch gedemütigt werden dort die Frauen.

Das eigentliche Buch habe ich nicht gelesen, vielmehr kommentiere ich eine Besprechung des gewiss genialen Werkes „Die Töchter Egalias“:

[Der Roman] handelt von einer fiktiven Welt, dem Land Egalien, in dem ein Matriarchat herrscht. Dieses wird von der Autorin aber nicht als Utopie dargestellt, sondern als Dystopie, als eine Form von Geschlechterapartheid. Eigentlich geht es der Autorin darum, mit ihrem Roman dem in der Realität vorherrschenden Patriarchat einen Spiegel vorzuhalten.

Ok, also sind dort Frauen gezwungen, ein ganzes Leben lang zu malochen und ihr Einkommen an einen Mann abzutreten, der selbst nicht arbeitet, was aber allgemein so interpretiert wird, sie unterdrücke ihn? Werden dort die jungen Frauen mit 18 auf ihre Gebärtauglichkeit gemustert, um sie anschließend zwangszubefruchten und zum Austragen von mindestens 2,1 Kindern zu nötigen? Ein reizvoller Roman, den werde ich mit Freude lesen!

„Es frauschte ein reger Verkehr. Viele Familien wollten aufs Land fahren. In allen Wagen, die Petronius vorüberfahren sah, saß die Frau am Steuer, der Mann auf dem Beifahrersitz und die Kinder hinten.

Ich lasse mich gerne herumkutschieren; Autofahren – besonders über lange Strecken – ist Arbeit und Arbeit ist scheiße.

Im Fenster lag eine Broschüre. Auf dem weißen Glanzpapierumschlag stand mit leuchtend blauen Buchstaben: »Eine sichere Zukunft für sie und ihre Familie.« Eine Frau blätterte nachdenklich in den Bankdokumenten, während ein Mann hinter ihr stand, ihr über die Schulter sah und glücklich und zuversichtlich in die Zukunft lächelte. »Sie können ihren Mann und Kinder und auch sich selber durch unser staatliches Darlehen absichern«, hieß es weiter in der Broschüre. Das nächste Bild zeigte dann ein sicheres Eigenheim, das dam sich mit dem sicheren Kredit leisten konnte…“

Ahja: Für Männer wird gesorgt, womit sie abgesichert sind und in der Folge weit seltener ins Elend, in Armut und Obdachlosigkeit abrutschen.

Das große Ziel vieler Männer ist es eine Vaterschaftspatronage mit einer wohlhabenden Frau einzugehen, also deren Kinder zeugen und aufziehen zu dürfen.

Jep, das wäre erstens Selbstverwirklichung und zweitens wären die Kinder seine und nicht ihre.

Doch das „Büro für Vaterschaftsangelegenheiten“ kann den Männern auch ungefragt Kinder zum Aufziehen zuweisen, selbst wenn unklar ist ob sie tatsächlich die Väter sind.

Wo ist da das Spiegelbild? Bei uns in der realen Welt verhält es sich so, dass sich Väter darüber im Unklaren sind, ob ihnen vielleicht ein Kuckuckskind untergeschoben wurde und sie dennoch dafür zu sorgen haben, bzw. zu zahlen.

„»[…] Habe ich etwa Zeit für mich? Das Einzige, was mir etwas bedeutet im Leben, ist, für andere dazusein, sonst wäre ich ja ein unwibschlicher Roboter. Ich schufte den ganzen Tag für dich und die Kinder. Und alles, was du dafür machen mußt, ist, daß es für uns hier zu Hause gut geht. Und dann beklagst du dich, daß wir noch ein Kind bekommen werden! Das ist doch die Erfüllung der Natur, lieber Kristoffer. Ich gebäre die Kinder und du empfängst. Schließlich sind es noch immer die Männer, die die Kinder bekommen!«“

Der Mann, der (dort) Kinder bekommt, erfüllt sich den Kinderwunsch, der erstes und ärgstes Anliegen eines Menschen sein kann, und betreibt mithin Selbstverwirklichung. Dass sie sich aber (dort) zu Tode malocht, um all die Mäuler zu füttern: Jep.

Männer leben daher zu Hause und erledigen einen Hauptteil der Sorgearbeit.

Sie wollen es so. Auch nach der Trennung streitet (bei uns) keine Frau darum, die lästige „Sorgearbeit“ an den Vater abzugeben, sie wollen ganz was anderes.

Männer werden auch zumeist stark auf ihr Äußeres reduziert:

„Da hatte sie es für nötig gehalten, ihren Mann zurechtzuweisen. »Das Aussehen einer Frau spielt doch keine Rolle«, hatte sie ihm erklärt, »wir sagen nie, sie ist hübsch oder hässlich, wir beurteilen eine Frau nicht nach ihrer Figur, reden nie darüber, ob sie zu dick oder zu dünn ist. Das ist eine natürliche Folge davon, daß Frauen schwanger werden und sich ihr Aussehen verändert. Es wäre absurd Idealmaße für eine Frau zu haben.«“

Frauen machen sich (bei uns) schön, um einen gutverdienenden Mann abzukriegen, der einen von der Maloche befreit. Ein Mann umgekehrt kann so schön sein wie er will, er findet trotzdem keine, die bereit wäre ihr ganzes Leben lang malochen zu gehen und ihr Lebenseinkommen an ihn abzutreten.

Ihren Bartfrisuren und ihrer Kleidung widmen die Männer Egaliens viel Zeit.

Schönheitshandeln ist Luxus, aus dem Gedächtnis eine Frau zitiert: „Eines Stunde vor dem Spiegel zu stehen und sich herzurichten ist fast so befriedigend wie ein Orgasmus.“

Wobei Männer aber keine Hose tragen, da diese nicht mit dem PH harmoniert und es für Männer allgemein als unschicklich gilt Hosen zu tragen.
Analog zum BH bei Frauen in der Realität müssen in Egalien Männer eine PH, einen „Penishalter“ tragen, da ein herumbaumelndes Gemächt als unschicklich gilt, ebenso wie eine nackte Männerbrust oder das Wasserlassen von Männern außerhalb von Toiletten.

Erstmal werden hier unterschiedliche Schamschwellen durcheinandergeworfen: Der Schritt ist schambesetzter als die Brust. Und: Frauen tragen (bei uns) BHs um attraktiver zu wirken. Würden Männer mit PHs beim weiblichen Geschlecht Begehren auslösen oder damit, dass sie sich in Pinup-Posen und in Reizwäsche präsentieren, sie würden es tun, die Chance nutzend, eine Frau ins Bett zu kriegen. So läuft das aber nicht, der Wert eines Mannes leitet sich für Frauen aus seinem Einkommen nicht aus seinem Aussehen ab.

Sexistische Übergriffe von Frauen auf Männer sind nicht selten in Egalien…

Ach Gott, die Rape-Culture, die Hasskampagne gegen Jud… Männer.

…und Pornografie ist ebenfalls eine von weiblichen Sexismus dominierte Sphäre.

Es gab immer wieder Versuche, Pornografie für Frauen zu produzieren, der Playboy brachte die Playgirl raus; aber all diese Versuche endeten als Flop. Und warum sollte das Präsentieren von Männern als hirnlose Fickmaschinen eigentlich frauen- und nicht männerfeindlich sein? Und sind Schwulenpornos nur schwulen- oder doch gleich männerfeindich?

Männer unterliegen allgemein starken Sittlichkeits-Anforderungen. Frauen dagegen urinieren ungeniert durch eine Hosenklappe und gehen mit freiem Oberkörper umher, wenn ihnen das gefällt:

„Es war ein warmer Herbsttag. Viele Frauen gingen mit freiem Oberkörper spazieren. Ihre Brüste baumelten ihm in allen möglichen Formen entgegen.“

Die Anatomie von Frau und Mann unterscheidet sich: Wenn Frauen im Stehen pinkeln (ich nehme an, die machen das in Egalia so) läuft es ihnen an den Beinen runter, eine Sauerei. Und auch der Oberkörper von Mann und Frau unterscheidet sich, hier hat die Autorin offenkundig Probleme mit der Biologie und versucht diese in ein soziales Konstrukt zu überführen. Vermutlich läuft bei ihr in der ihrer Fiktion auch der Sex so ab, dass sie in ihn eindringt, was ganz doll bös ist.

Auch die Politik ist von Frauen dominiert. Das Parlament Egalias, die so genannte „Volksburg“, ist nur von weiblichen Abgeordneten, genannt „Volksfrauen“, besetzt.

die Politik für Männer betreiben.

Petronius hinterfragt seine ihm per Geschlecht zugeordnete Rolle und beginnt mit Freunden dagegen aufzubegehren.
Er möchte nämlich Seefrau werden. Wie der Name bereits verrät ein Beruf, der nur Frauen vorbehalten ist. Tatsächlich wird Petronius nach anfänglichen Schwierigkeiten Fischer.

Interessant, dass hier ein Beruf ausgewählt wurde, der ein Knochenjob ist, ein Fischer: „Der Ozean ist hart wie Stein, er reibt dich auf“. Ansonsten: Arbeit ist kein Privileg, sondern scheiße, weshalb auch Frauen ihre Privilegien nutzend so wenig wie möglich arbeiten – und erst recht nicht in wirklich harten Jobs.

oder warum sich Männer mittels der Einnahme einer Pille um die Verhütung kümmern müssen. Wenn sie das nicht tun, dann wird das im Buch sogar bestraft.

Bei uns muss der Mann, wenn seine getreue Partnerin heimlich die Pille absetzt, für sie und ihr(!) Kind sorgen, arbeiten, malochen, über Jahrzehnte.

Unterstützt werden die jungen Männer vom Lehrer „Herrlein Uglemose“, im Buch das männliche Pendant zu der einer ‚alten Jungfer‘. Obwohl er einen Sohn hat, ist Uglemose „unpatroniert“.

Ein „Fräulein“ war (bei uns) stolz darauf, eines zu sein, da das bedeutete, dass sie die härtere Variante der Lebensführung gewählt und gemeistert hatte, nämlich ohne Versorger und Ernährer, weshalb diese Frauen auch mit Bestimmtheit verlangten, so angeredet zu werden.

Er ist ein körperlich schlanker, großer und starker Mann, was in Egalien als unnatürlich gilt.

Die böse Biologie, mit der die Autorin wohl so ihre Probleme hat.

In deren Reihen finden sich „Fallüstrer“, Homosexuelle, die auch erst ihre sexuellen Identität verstehen müssen. Als sie in die homosexuelle Subkultur Egaliens eintauchen ist auch diese von Frauen dominiert. Eine Anspielung der Autorin auf die Dominanz von schwulen Männern in der LSBTTIQ*-Subkultur und -Bewegung.

Dominanz? Die machen was, die schaffen was.

Natürlich ist die PH-Verbrennung der Männer im Buch eine Anspielung auf die symbolische BH-Verbtrennung durch die Frauenbewegung. Darauf wird im Buch auch explizit angespielt:

„Sie saßen in der »Alten Spielfrauenkneipe« bei einer Flasche Wein und arbeiteten für die große PH-Verbrennungsaktion ein Flugblatt aus. Ihnen fiel alles mögliche ein, was sie aber nicht auf ein Flugblatt schreiben konnten. Immer wieder mußten sie lachen. »Was würden Frauen sagen, wenn wir verlangten, daß sie ihre Brüste in einen Büstenhalter zwängen? Wenn wir sagen, daß sie ohne BH schlaff runterhängen und wenig anziehend wirken?« Sie lachten und prosteten sich zu. Nein, so etwas konnten sie nicht schreiben. Es sollte doch ein seriöses Flugblatt werden.“

Zitat zum Thema „BH-Verbrennung“ (offline):

Einen „Schlag ins Gesicht von uns Frauen“, nannte unlängst die EMMA-Chefin das kokettierende Verhalten jener Verona Feldbusch genannten Fernsehschönen, die ihre Attraktivität, gepaart mit dem Gehabe verspielter Naivität, die Männern kindhafte Willigkeit bei Hilflosigkeit signalisiert, zwecks Karriere dem breiten Publikum anbietet. Mit gestiefelter Nervosität versuchte umsonst die Geschlechterspezialistin ihre Botschaft der Bekehrung wirksam zu unterbreiten. Die dabei einen Schlag ins Gesicht bekamen, waren aber nicht die Frauen, sondern die Feministinnen. Jene Feministinnen nämlich, die einst ihre Büstenhalter verbrannten, um nun zu erleben, daß aus der Asche Silikon-Brüste wuchsen, die oft auf gespenstisch abgemagerten Gestellen wandern.

Tja, hätte sie bloß, die Frauenbewegung, nicht nach den BH-Verbrennungen wieder gekniffen und gar die Schminke legitimiert! Aber das war wohl nötig, denn die Frauenbewegung brauchte schon immer auch ein paar Frauen, und diese wären bei zu harter Maßregelung freilich ausgeblieben. Also wurden wieder Lippenstift und Co. kurzerhand zu Utensilien für „Kriegsbemalung“ erklärt, und so konnte soziale Kompetenz weiter auf des Bürgers Wegen geglättet und lackiert flanieren, ohne deswegen den Kampf der Frauen verraten haben zu müssen. Da aber leider Kriegsführung mit dem Segen des technischen Fortschrittes mitgesegnet wird, wurden mit den Jahren aus der bloßen Kriegsbemalung Fettabsaugprozeduren, eingebrannte Make-Ups, Silikonprothesen, Abmagerungstorturen und andere Selbstkasteiungen, deren Folgen eher einer Kriegsinvalidität als einer Kriegsbemalung ähnlich sahen. Was ein Ärger mit den Frauen! „Allein für das Jahr 2001 schwanken die Schätzungen der Zahl der Schönheitsoperationen in Deutschland zwischen 500.000 (Der Spiegel) bis 800.000 (die Ästhetisch-Plastische-Chirurgen-Vereinigung)“, lesen wir in dem „Magazin von Frauen“, und auch: „Etwa 5.000 deutsche ÄrztInnen und ungezählte Quacksalber verdienen daran.“ (Schon die subtile Rhetorik erkannt? „ÄrztInnen“ aber „Quacksalber“ – nicht alle Substantive verdienen Verweiblichung…)

„Warum machen wir Frauen selbst das alles mit?“, wird pathetisch gefragt. Wollen wir antworten, daß ein anderer schlecht für jemanden eine Fettabsaugprozedur vornehmen kann? Ganz wird ignoriert, daß Frauen hier mitnichten etwas mitmachen, sondern etwas aus sich heraus machen. Und was sie hier machen, hat in der Tat mehr mit Macht zu tun als die beste Offizierinnenkarriere!

Denn die Erfüllung ihres Machtbedürfnisses suchen Frauen nicht im harten Aufstieg und nicht bei der Bundeswehr, wo sie „Männerbündeleien“ zersprengen sollen, um sich ein Stück unerquicklicher Macht der Verantwortung und des strapaziösen, oft tragischen Einsatzes abzusichern, wie ihnen von feministischen Frauenverkennerinnen empfohlen wird. Besäßen Frauen solche exponierenden Impulse, fänden wir auch längst mehr von ihnen an Baustellen, Straßenarbeiten, im Bergbau. Wenn ‚Frauen alles können, was Männer können‘, wie der Erlauchten Slogan immer lautet, dann wollen sie eben nicht alles tun, was Männer tun. Wie sprach jene andere Frauenfrau im Vorangegangenen: „Sind Frauen nicht schlauer, weil sie das gar nicht wollen?“ Bleibt nur, daß Emmas dies kapieren.

Hengameh Yaghoobifarah findet Selbstmord extrem langweilig – meistens

Jetzt“ hat jetzt die Feministin Yaghoobifarah im Interview und steigt gleich mit einer sexistischen und rassistischen Beleidigung ein:

„Ich finde die meisten Geschichten über weiße cis hetero Leute extrem langweilig“

…so die Autorin, die einen Roman geschrieben hat, in dem es auch um Selbstmord geht. Jetzt ist es so, dass sich mehr Männer als Frauen umbringen – das aber findet die Autorin langweilig, sie findet das Thema nur spannend, wenn es farbige und quere Menschen trifft – aber Hey! Das ist kein Rassismus, denn Rassismus ist so definiert, dass er nur Farbige treffen kann.

Nun: Dass sich deine Figur umgebracht hat, liebe Hengameh, liegt daran, dass sie ihr toxisches Farbigsein nicht überwunden hat; sie hätte nur ihre toxischen Charaktereigenschaften, mit denen sie sich und anderen schadet, ablegen müssen, und alles wäre in Butter gewesen. Der Mainstream – für den du stehst – ist sich einig darüber, dass es sich genauso verhält, wenn es weiße Männer sind, die sich das Leben nehmen – was hier bei Migranten als kaltschnäuzig gewertet werden würde, ist bei Männern die allgemeine Erklärung – womit das langweilige Thema abgehakt ist.

Yaghoobifarah will aufklären, zum Beispiel über sexuelle Gewalt. Was wissen wir ohne ihre Arbeit darüber? Genau: Sexuelle Gewalt ist ein schweres Verbrechen, das die Opfer ein Leben lang traumatisieren kann. Auch das ist Mainstream. Was nicht Mainstream ist, was ein wirkliches Tabu ist, ist sexuelle Gewalt von Frauen gegen Männer, oder Missbrauch durch Frauen. Hier könnte man Aufklärungsarbeit leisten, die wirklich notwendig wäre. Aber dann muss man damit leben, dass man nicht gefeiert wird, sondern geblockt – vom Frauenministerium, einer mächtigen Institution also. Was das über gesellschaftliche Strukturen aussagt und wie diese Missbrauch verhandeln und bekämpfen, möge sich jeder selbst denken.

Ähnlich verhält es sich mit dem Thema Rechtsextremismus. Yaghoobifarah trägt nichts Neues zu diesen Debatten bei, sie gibt nur den allgemeinen langweiligen Konsens in den Mainstreammedien wieder, weshalb sie von diesen als „Reizfigur“ gefeiert wird. Würde sie sich mit echten Tabuthemen befassen, würde man sie totschweigen, bzw. ihr würde ein Molotococktail in die Wohnung fliegen, mit freundlichen Grüßen von der Antifa.

So aber wird sie, die nur den herrschenden Zeitgeist bedient, gefeiert, da sie provoziert und zu „Kontroversen“ anregt, während im Diskussionsbereich der jubelnden Medien massiv zensiert wird, jede Auseinandersetzung und Kontroverse unterbunden; ein zensierter Kommentar:

Die Ironie, dass ihr unter einem Artikel, in dem ihr eine kontroverse „Reizfigur“ feiert, jede Kontroverse mit massiver Zensur unterbindet, ist euch aber schon bewusst, oder?

Qualität von Literatur lässt sich nur schwer messen, dass aber dieses Buch außerhalb der queren Szene als gut empfunden wird (merke: Gefühle sind wichtiger!) in Zeiten, in denen renommierte Verlage Machwerke mit Titeln wie „Ich hasse Männer“ veröffentlichen… ist leider Gottes anzunehmen, denn diese Szene dominiert den Mainstream.