Archiv der Kategorie: Lohnlüge

Equal Pay Day: Frauen kriegen mehr

Frauen leisten weder die gleiche noch gleichwertige Arbeit wie Männer; auch arbeiten sie generell viel weniger, was die Lohndifferenz zwischen den Geschlechtern erklärt, die nur den Schnitt aller Einkommen aller Männer und Frauen über alle Berufszweige hinweg wiedergibt – jedem Schulkind müsste klar sein, dass es also sehr fragwürdig ist, die angebliche Lohnlücke auf Diskriminierung zurückzuführen. Davon abgesehen ziehen aber Frauen per matriarchaler Dividende überproportional viel von Männern erbrachte Leistungen aus dem System: Frauen zahlen keine Steuern, dafür geben sie das meiste Geld aus, während Männer das meiste Geld erarbeiten. So, damit könnte man das ganze Thema abhaken, sich zurücklehnen und den Aufstand der Lügenpresse zum Equal Pay Day entspannt genießen und sich wundern: Diese Lüge wurde so oft in den Wald gefahren und erschossen, dass es von bemerkenswerter Merkbefreitheit zeugt, dass sie immer wieder neu aufgelegt wird – man sollte sowas nicht noch damit würdigen, dass man solche Medien mit seiner Aufmerksamkeit belohnt. Zu Ende gedacht, müssten Frauen mehr verdienen – bei weniger Leistung – um Feministen zufrieden zu stel… ach, was red‘ ich da.

Aber Frauen verdienen bereits mehr.

Fangen wir ganz oben an: Weibliche Vorstände verdienen mehr. Und Google überprüft seine Gehaltszahlungen auf Diskriminierung und stellt fest, dass hauptsächlich Männer betroffen sind.

Weiterhin:

Sind Frauen einfach besser, und verdienen deshalb mehr?

Höheres Gehalt bei geringerer Qualifikation?

Eine leitende Angestellte klagte sich bis zum Bundesarbeitsgericht durch und erhielt dort nun Recht: Dass sie weniger verdiene sei ein Indiz, dass sie geschlechtlich diskriminiert wäre. Die Einwände des Arbeitgebers, dass ihre Kollegen in vergleichbarer Position länger zum Betrieb gehörten und (auch deshalb) besser qualifiziert seien, ließ das Gericht nicht gelten. Jetzt muss der Arbeitgeber beweisen, dass er der Klägerin zurecht weniger Lohn auszahlt. Aber wie soll er das machen, wenn z.B. geringere Betriebszugehörigkeit als Beweis nicht ausreicht?

Wenn das Schule macht, und es nicht mehr akzeptiert wird, dass jemand mit mehr Erfahrung bessere Leistungen in kürzerer Zeit abliefert, was ein höheres Gehalt rechtfertigt, kann man auch gleich jedem Neuangestellten das Gehalt eines langjährigen Mitarbeiters auszahlen… jedem weiblichen Mitarbeiter – sie wollen die gleichen Gewinne bei weniger Anstrengung. Sie leisten weniger, geben aber mehr Geld aus, haben es mit weniger Mühe besser als der Mann. Grundsätzlich gilt: Dass Frauen für die gleiche Arbeit schlechter bezahlt werden, ist ein Märchen.

Berufswahl als weibliches Privileg

So stellt sich ein feministisches Magazin „Arbeit“ vor. Im Ernst.

Eine der feministischen Dauerklagen ist, dass typische Frauenjobs schlechter bezahlt werden, angeblich, weil in einem willkürlichen Akt das „Patriarchat“ solche Berufe schlechter entlohnt. (Das stimmt so schon mal nicht, einige Männerjobs sind schlechter bezahlt als manche Frauenjobs.)

Um aber diesen Vorwurf aufzugreifen: Das liegt daran, dass Frauenjobs mit weniger Härten verbunden sind, dass sie angenehmer und erfüllender sind als Männerjobs. Und Frauen wählen diese Berufe nicht, weil sie in diese „abgedrängt“ werden (hier ist schön zu sehen, wie schwachsinnig Feminismus ist, denn wie sollte das konkret ablaufen?), sondern weil sie die Entscheidung treffen, dass jene Tätigkeit, in der man viel Lebenszeit verbringen wird, keine harte Maloche sein soll, und damit eine schlechtere Bezahlung in Kauf genommen wird, denn das bedeutet kein Nachteil dank der Fürsorgebereitschaft des Mannes. So ist die Universität für viele Frauen auch nichts weiter als ein besonders exklusiver, elitärer Partnermarkt: Sie belegt irgendein Laberfach, das nicht die geringste Herausforderung mit sich bringt, zugleich aber die Möglichkeit bietet, sich unter den männlichen Maschinenbaustudenten so einen zu angeln, der mal gut verdienen wird.

Weil sie privilegiert sind, können sie diese Entscheidung – einen wenig lukrativen Job zu wählen – treffen. Keine Frau denkt sich der bei der Berufswahl, dass es dann an ihr sein wird, das finanzielle Haupteinkommen einer Familie zu stemmen. Sie geht ganz selbstverständlich davon aus, dass das schon der Mann erledigen wird. Sie wäre auch gar nicht bereit dazu: Keine ist so selbstlos, ein Leben lang in Übervollzeit malochen zu gehen – vielleicht noch in einer freudlosen, entbehrungsreichen Tätigkeit – und den Löwenanteil des Lebenseinkommen an Mann und Kinder abzugeben. Der Umstand, dass Männer für Frauen sorgen, führt dazu, dass Frauen bei weitem nicht so hart und so viel wie Männer arbeiten müssen, es erleichtert ihnen das Leben im erheblichen Maße. Umgekehrt denkt sich kein Mann: „Und dann, wenn die Kinder kommen, bleibe ich bei ihnen zu Hause und lasse mich von meiner Frau ernähren.“ weil er ganz genau weiß, dass keine bereit wäre, ihm dieses Lebensmodell zu unterhalten. So muss er also auf’s Geld schauen, kann es sich gar nicht leisten, angenehmere aber schlechter bezahlte Berufe zu wählen, oder wie es der Standart formulierte (nicht mehr online): „Frauen suchen Sinn, Männer die Kohle.“

Dass also Frauen in (vermeintlich) schlechter bezahlte Jobs arbeiten, ist Folge nicht eines Nachteils sondern eines Privilegs.

Marco und Martin: Toxischer Feminismus bei Lohnforderungen

Ein Kommentar, zu schön, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

Erstaunlich, aber nachvollziehbar.

Lustiger Zufall, Bewerberin von letzter Woche. Studium gerade abgeschlossen, Bewerbung um ihren ersten Job.

Wir sind ein kleines, junges Unternehmen in einer Technologiebranche, d.h. wir können nur Löhne nach dem unmittelbaren Mehrwert bezahlen, den jemand liefert. Wir fangen also bei Absolventen ohne Berufserfahrung erstmal niedrig an, das kann aber bei hoher Produktivität auch schon nach 6 Monaten mehr werden.

Sie war im Bewerbungsgespräch völlig empört. Wie Rückständig wir seien, dass wir glauben Frauen weniger bezahlen zu müssen. Alle waren ganz irritiert, denn keiner hat irgendeinen seltsamen Witz gemacht, es gab keinen Anlass für die Bemerkung. Wir hielten das jetzt aber auch nicht für besonders schlimm, waren uns einig, dass sie schon sehen wird, dass wir fair sind und bei guter Leistung auch gut bezahlen.

Erst am Abend zuhause fiel mir ein, dass das falsch ist. Wir dürfen sie nicht einstellen, denn sie ist toxisch. Ohne Anlass, in einer Situation, in der die meisten sich eher von ihrer besten Seite zeigen, stößt sie uns vor den Kopf mit der Behauptung, wegen ihres Frauseins benachteiligt zu werden: D.h. man kann sie nie für ihre Fehler kritisieren, denn sie wird glauben es wird sein, weil sie eine Frau ist. Es wird sich nie lohnen, ihr Gehalt zu erhöhen, denn sie wird nicht dankbar sein sondern glauben, es sei weniger, als ein Mann bekommen hätte. Solche Mitarbeiter braucht keiner.

Und Martin steuert bei:

„D.h. man kann sie nie für ihre Fehler kritisieren, denn sie wird glauben es wird sein, weil sie eine Frau ist.“

Exakt!

Die Dame ist nicht teamfähig. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass sie zur Kooperationsfähigkeit des Teams nichts beiträgt, sondern das Team negativ beeinflusst für sehr hoch.

Darüber hinaus ist die Gefahr eines AGG Rechtsstreits sehr hoch.

Lohndiskriminierung: Bankerin will mehr

Fefe amüsiert sich über eine Bankerin, die wegen gefühlter Diskriminierung vor’s Gericht zog, denn:

Bei dem Tribunal kam dann raus, dass sie mehr haben wollte als ihr Boss und der Boss von ihrem Boss

und weiter:

Es wurde festgestellt, dass der stellvertretende Direktorin Frau Ball tatsächlich mehr bezahlt wurde als alle anderen männlichen Kollegen in ihrem Commercial-Banking-Team. Es hat ihre Vorwürfe bezüglich Geschlechterdiskriminierung, ungleicher Bezahlung und Viktimisierung abgelehnt.

Und da sage noch einer, Frauen wären bei Lohnverhandlungen bescheidener als ihre männliche Kollegen. Tatsächlich verdienen Frauen in hohen Positionen bereits mehr als Männer.

Crumar zerlegt Stokowskis Ergüsse zu Arbeit und fairen Einkommen

Ein Kommentar, zu wertvoll ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen.

An Stokowski kann man dem Publikum exemplarisch aufzeigen, wie feministische Propaganda funktioniert (ohne dass Stokowski bemerken würde, wie diese sich in ihrem Hirn festgesetzt hat):

„In Deutschland gehen zwei Drittel der Einkommen immer noch an Männer, Frauen bekommen im Schnitt halb so viel Rente wie Männer.“

Der ökonomische Beitrag von Frauen zum Familieneinkommen liegt laut OECD in Deutschland bei unter 25% – das ist (selbst gerundet) ein Viertel, nicht ein Drittel.
Die Einkommen der Männer „gehen“ auch nicht auf sie zu, sie werden von ihnen erarbeitet.

Sie gibt sich sprachlich Mühe, den Zusammenhang von Arbeit und Einkommen aufzulösen, denn nur so wird der Anschein erweckt, es handle sich beim Rentenbezug um eine Ungerechtigkeit und nicht um eine logische Konsequenz.

Frauen „bekommen“ zum Beispiel eine Witwenrente, die in einer durch Umlagen finanzierten Rente einen Widerspruch an sich darstellt; denn da nichts angespart wird, kann auch nichts vererbt werden.
Dass sie diese Ungerechtigkeit nicht sieht, hängt mit dem bürgerlichen Feminismus zusammen, den sie propagiert.
Dieser Blödsinn ist so sehr ein Gewohnheitsrecht geworden, es stellt die Grundlage ihrer Weltanschauung dar – bleibt aber trotzdem Blödsinn.

„Das liegt zum Teil daran, dass Männer sich im Schnitt zu wenig um ihren Nachwuchs und Abwasch kümmern und zum Teil daran, dass Frauen öfter in Berufen arbeiten, ohne die jede Gesellschaft zwar komplett einstürzen würde, die aber als sogenannte typische Frauenberufe unangemessen bezahlt sind.“

Dass Männer mehr arbeiten, um um den Mehraufwand durch ein Kind zu finanzieren – geschenkt.

Worauf ich immer wieder hinweise und hinweisen werde, ist die absehbar nächste Runde feministischer Propaganda und Politik: Comparable Worth Index.

Der geht so: „In frauendominierten Berufen wird in der Regel deutlich schlechter verdient als in männerdominierten Berufen. Inwieweit verbergen sich dahinter Diskriminierungen in der Arbeitsbewertung aufgrund des Geschlechts? Im Projekt soll erstmals statistisch ermittelt werden, inwieweit derzeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt ungleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit (work of comparable worth) gezahlt wird und inwiefern insbesondere für Frauen dadurch Einkommensnachteile entstehen. Rein rechtlich muss nicht nur für die gleiche Arbeit, sondern auch für gleichwertige Arbeit in deutschen Betrieben bzw. im Geltungsbereich eines Tarifvertrags ein gleiches Entgelt gezahlt werden.“ https://www.boeckler.de/wsi_54336.htm#

Der springende Punkt ist erstens die Fragestellung zu „gleichwertig“, weil man natürlich Schindluder im Dutzend betreiben kann mit diesem Wackelpudding.
Zweitens wird in der behaupteten Diskriminierung ein ganzes Rudel von „blind spots“ gar nicht erst benannt, die jedoch seit Jahrzehnten hätten thematisiert werden sollen:

– Das Spektrum der von Frauen besetzten Qualifikationen ist extrem schmal. Das betrifft leider ebenso reguläre Ausbildungsplätze, wie auch Hochschulstudiengänge.
– Damit ist zentrales Thema die intrasexuelle Konkurrenz, weil es ein Überangebot an qualifizierten Frauen in einem Segment mit gleichbleibender Nachfrage gibt. Scheint man aber nicht laut sagen zu dürfen.
– Wenn alle Frauen bspw. Tierärztinnen werden wollen, dies sich aber auf Haustiere in urbanen Gemeinschaftspraxen in Teilzeit beschränkt, dann entsteht ein „frauendominierter Beruf“, bei der die Einkommen sinken, weil der Bedarf nicht unendlich ist, das Angebot an Arbeitskräften aber immer weiter steigt. Dass es sich hier um eine Fehlentwicklung handelt und gesellschaftliche Ressourcen für bürgerlich-weibliche Selbstverwirklichung vergeudet werden, ist sakrosankt.
Die weißen Ritter müssen bürgerlichen Frauen die üble Wahrheit ersparen, dass kapitalistische Marktgesetze auch für sie gelten.

Zum Glück arbeiten diese Frauen in Sektoren, die man besser entgelten kann, indem einfach Steuern und Beiträge erhöht werden! /sarcasm off
Genau darum geht es in der nächsten Runde feministischer Propaganda: so zu tun, als existiere durch das bloße Angebot einer Qualifikation eine Nachfrage nach der Qualifikation und die Arbeit hätte einen gesellschaftlichen Wert, einfach weil sie von Frauen verrichtet wird.

Die von Stokowski vertretene Illusion, „dass Frauen öfter in Berufen arbeiten, ohne die jede Gesellschaft zwar komplett einstürzen würde“ beruht auf einer grandiosen Fehleinschätzung. Wenn das Kita-Personal streikt, ist es für Eltern ein Ärgernis, streikt das Personal des örtlichen Elektrizitätswerks, sind alle betroffen. Streikt Stokowski, steht die Zukunft von SPON nicht auf dem Spiel; ganz anders, wenn die Sysadmins das tun.

Warum erschrickt wohl niemand vor der Aussicht auf den großen Frauenstreik? Weil er nahezu keine Relevanz hätte für die Gesellschaft.

„Gleichwertige“ Arbeit

Gender Pay Gap - CuFQJWRXEAEdTNN

Die Lohnlüge – Frauen würden für die gleiche Arbeit schlechter entlohnt – wurde inzwischen so häufig und so nachhaltig widerlegt, dass man sich nur noch darüber wundern kann, dass sie von den „Qualtitätsmedien“ immer und immer wieder neu aufgelegt wird. Das bedeutet entweder, dass die Qualitätsjournalisten selbst dumm sind, oder dass die Qualitätsjournalisten ihre Leser für dumm halten und sie für dumm verkaufen wollen. Beides spricht nicht gerade dafür, dass man ihre Erzeugnisse lesen geschweige denn kaufen sollte.

Dass Frauen weniger verdienen liegt daran, dass sie weniger und weniger hart arbeiten. Das hat sich inzwischen auch rumgesprochen, was dazu führt, dass sich die Lohnlüge immer schlechter halten lässt. Und hier haben Feministen einen geradezu endgenialen Trick ersonnen: Sie behaupten, dass Frauen vielleicht nicht für die gleiche Arbeit aber doch für gleichwertige Arbeit schlechter bezahlt werden. Das bedeutet, dass Frauen angeblich genauso hart arbeiten wie Männer, aber das fiese Patriarchat bezahlt typische Frauenjobs schlechter, allein aus dem Grund, weil es Frauenjobs sind. Also tritt eine Armee von unparteiischen Gender-Spezialisten an, die die Berufe nach objektiven Kriterien vergleichen um dann Frauenjobs solche Berufe, die unterschätzt wurden, besser bezahlen zu lassen.

Genauso ist es jetzt in Island geschehen, Spiegel Online berichtet. Was hier als erstes auffällt, ist, dass mal wieder eine der üblichen Manipulationen der Sprachverwirrung betrieben wird: „Gleiche Arbeit“ und „Gleichwertige Arbeit“ werden offenkundig nicht nach sauberen Begriffsdefinitionen, sondern in willkürlicher Beliebigkeit verwendet. Gleich als erstes heißt es: „gleiches Gehalt für gleichwertige Tätigkeiten“ um dann mit „gleiche Arbeit“ bzw. „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“, welche in Island nun durchgesetzt wurde, fortzufahren. Ja, was denn nun? Gibt es zwischen diesen Begriffenen nicht einen großen Unterschied? Hier wird genau dasselbe manipulative Spiel betrieben wie mit den Begriffen der Gleichberechtigung und Gleichstellung, welche auch gerne synonym verwendet werden, und das obwohl sie Gegensätze darstellen.

Zurück nach Island: Dort haben Firmen jetzt den Nachweis zu erbringen, dass sie ihre Angestellten „fair“ entlohnen:

„Nun müssen die Firmen beweisen, dass sie gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit zahlen“, sagt Maríanna Traustadóttir vom isländischen Gewerkschaftsbund. Entscheidend sei dabei der Begriff der Gleichwertigkeit: „Das heißt zum Beispiel, dass Kindergärtnerinnen nicht weniger verdienen dürfen als ein Chauffeur, der bei der gleichen Gemeinde angestellt ist und der mit dem Lastwagen Sand bringt für den Spielplatz.“

Hier wird also anhand eines ziemlich willkürlich wirkenden Beispiels behauptet, dass eine Kindergärtnerin und ein LKW-Fahrer gleichwertige Arbeit leisten. Das ist bemerkenswert, denn 1. Wenn ein Brummifahrer nicht durchgehend konzentriert und aufmerksam ist, bringt er sich und Andere in Lebensgefahr. 2. Im Gegensatz zur Kindergärtnerin ist der Fern-fahrer oft fern seiner Familie, was eine Entbehrung und Härte bedeutet, weshalb so gut wie alle heimatfernen Berufe reine Männersache sind. 3. Ist Fernfahrer ein einsamer Beruf während man als Kindergärtnerin ständig sozialen Interaktionen nachgeht. Fernfahrer sind moderne Sklaven, während Kindergärtnerinnen einem erfüllenden Beruf nachgehen. Da stellt sich die Frage, nach welchen objektiven Kriterien jetzt gerade diese beiden Berufe als „gleichwertig“ eingestuft wurden, um Lohngleichheit herzustellen. Die Antwort liefert Frau Traustadóttir:

…“sodass klassische Frauenberufe grundsätzlich bessergestellt werden“, sagt Traustadóttir. Nur so könne wirkliche Lohngleichheit erreicht werden.

Eben! Verschiedene Berufe werden nicht nach objektiven Kriterien der Gleichwertigkeit gehaltstechnisch angepasst, sondern es geht allein darum, Frauen-berufe besser zu bezahlen. Nicht harte Arbeit, sondern Frauen-arbeit soll besser bezahlt werden. Dort wird also das betrieben, was dem nicht existenten Patriarchat unterstellt wird: Nur weil in einem bestimmten Beruf ein Geschlecht dominiert, soll er besser bezahlt werden.

Gucken wir uns mal ein paar Berufe nach dem Kriterium gesundheitlicher Belastung und Gefährdung an:

Grafik-Berufe-gefaehrlich-DW-Reise-Berlin

Harte Arbeit? Männersache.

Die härtesten und tödlichsten Jobs sind nahezu reine Männersache. Wo bleibt die Genderspezialistin, die das feststellt und folgerichtig eine bessere Bezahlung fordert? Oder anders: Wenn man dieses Faktum betrachtet, versteht es sich nicht von selbst, dass Männer im Schnitt gerechterweise mehr verdienen?

Aber es geht noch weiter: Als weiteres objektives Kriterium soll jetzt nicht mehr nur Inhalt einer Ausbildung, eines Studium herangezogen werden, sondern die Dauer:

Nach der Neuregelung müssen jetzt die Dauer der Ausbildung und die Qualifikation verglichen werden

Sprich, ein Ingenieur wird nun gleichgestellt mit einer Laberfach-Genderistin, die von wissenschaftlichen Arbeiten keine Ahnung hat außer vielleicht, dass es ihrer Ideologie zufolge sowas wie eine „objektive Wissenschaft“ nicht gebe und weiße, männliche, alte, heterosexuelle Wissenschaftler unter einem Götterkomplex leiden.

Dass sich Frauen von den schwierigsten Studiengängen fernhalten, dass sie leichtere Berufe wählen, dass sie überproportional oft Amüsierberufe ausüben (Arbeiterinnen ausgenommen), dass sie generell weniger Zeit für die Arbeit opfern, all das ist und war eine Selbstverständlichkeit und zugleich der Grund dafür, dass sie weniger verdienen. Sie können es sich leisten, da sie von der Arbeit der Männer leben, sowohl individuell durch einen Ernährer als auch durch den kollektiven Mann, der die Kassen füllt, welche sie leert. Nun soll sie für weniger und weniger harte Arbeit genauso bezahlt werden wie ein Mann, der mehr und härter arbeitet. Und im Feminat hat sie auch die Macht, dieses Konzept von „Gerechtigkeit“ durchzusetzen.