Archiv der Kategorie: Macht

Laurie in Pennys Land

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Laurie Penny mal wieder! Mit dem Giftbeutel habe ich mich schon mal beschäftigt. Und sie ist wieder da, war nie weg, und zwar in einem hochangesehen Magazin: »die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum« Dort schreibt sie:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt. Kurzum: Man hat uns angelogen.

Ahja, die Familie ist keine Einheit mehr, sie es gespaltet und die Kinder sind der Mutter zugeordnet. So ist das im Matriarchat. Frauen dürfen ihre Ungeborenen töten – „Mein Ungeborenes Bauch gehört mir!“ und später das Kind dem Vater entfremden, so wie man es mit Eigentum im matriarchalen Kapitalismus halt machen darf. Der Vater in der Familie fehlt also. Man weiß nicht, warum er nicht zur Hilfe eilt, sich um die Seinen kümmert, sie ernährt, vor Gefahren beschützt. Wir dürfen es uns denken: Der Vater? Weg? Hat er sie sitzen lassen? Schlägt die Frau und die Kinder? Zahlt keinen Unterhalt? – so wie es die feministische Propaganda tagtäglich reproduziert. Die Realität sieht anders aus: Sie, nicht er, hat die Macht, ihn aus der Familie zu entfernen. Sie rechnet sich mit Hilfe feministisch inspirierter Frauen aus, ein feines Leben auf seine Kosten führen zu können, ohne dass er Abends mit am Tisch sitzt. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht, da ihnen fette Kriegsbeute versprochen wird, nämlich dass sie ein gutes parasitäres Leben auf Kosten ihres Unterhaltssklaven führen können, wenn sie die Kinder als Geiseln nehmen um damit Wohlverhalten und Geld zu erpressen, Macht auszuüben. Oft kommt noch ein kleiner Psychofick für die Kleinen dazu, so dass sie ihren einst geliebten Vater inbrünstig hassen lernen oder nur noch kühle Verachtung für ihn übrighaben. Der Vater hingegen steht auf einmal allein da. Er war es, der mit seiner Maloche ihr Geld verdient hat, weniger Freizeit hatte und damit auch weniger Zeit, Freundschaften zu pflegen. Ganz anders die Frau: Sie pflegt ihre Freundschaften – da sie dank seiner Maloche mehr freie Zeit zur Verfügung hatte – die dann auch seine sind, aber nur bis zu Trennung. Dann stellt sich heraus, dass seine Freunde tatsächlich ihre Freunde sind und er damit nun keine mehr hat. Getrennt von der Familie muss er nun diese Familie aber weiterversorgen, das Matriarchat will es so. Unter dieser Belastung, aus seinem Nest geworfen, entwickelt er massive Depression, kann nicht mehr den Arbeitsanforderungen entsprechen, verliert seine Arbeit. Oft bringt er sich auch um. Und damit geht die Rechnung der Alleinerziehenden manchmal nicht auf bzw. der Steuerzahler ist nun in der Pflicht, dieses Miststück zu finanzieren, welches unter selbstsüchtiger und  mutwilliger Ausnutzung eines Privilegs eine Familie zerstört hat, Menschen ins Elend trieb. Also müssen noch mehr Gelder zu den Frauen und ihren Kindern fließen, und zwar vom überwiegend männlichen Steuerzahler. Ein solch parasitäres Matriarchat wurde unlängst auch von Frau Schrupp vorgeschlagen: „Väterrechte abschaffen, Kindererziehung von Steuermitteln zahlen.

Was noch? Ach ja: Macht. Der Giftbeutel unterstellt Männern, dass sie in der Familie nur Macht ausüben wollen, nur deswegen gehen sie arbeiten. Das beißt sich aber damit, dass der Mann gar nicht an der Macht ist – in der Familie erst recht nicht. Dazu muss es nicht mal zur Scheidung kommen. Es ist genauso möglich, dass sie in der Beziehung diktiert, was läuft und was nicht. Dass sie als Familienterroristin ein despotisches Regime führt und ihrem Mann und den Kindern das Leben zur Hölle macht. Gewalt in Beziehungen geht genauso oft von Frauen aus, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – liegen sie vorne, ohne das Hetzkampagnen gefahren werden.

Zurück zum Vater: Dieser, liebe Frau Penny, liebt seine Kindern. Er geht deswegen malochen, damit er genug Geld verdient, um seinen geliebten Kindern ein gutes Leben und einen guten Start ins Erwachsenwerden zu ermöglichen. Deswegen nimmt er dieses Opfer auf sich, malochen zu gehen, wozu Du neben deinen sonst so stinkenden Auswürfen einmal in einem hellsichtigen Augenblick eine klare Erkenntnis hattest:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Weiterlesen bei djadmoros: Laurie Penny, Stoßarbeiterin der feministischen Bewußtseinsindustrie

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Sexuelle Belästigung, Macht und die Geschlechterbeziehung

Frauen sind unfehlbar und sie lügen nie. Wenn also ein Mann einen Annäherungsversuch unternimmt, und die Frau, das Objekt seiner Begierde, entscheidet, dass dies ein Fall von sexueller Belästigung ist, dann ist das so. Dann geht es nicht mehr um eine ungeschickte oder unerwünschte Annäherung – weil der Kerl nicht so aussieht wie George Clooney und auch nicht soviel Kohle hat – sondern um Machtausübung, wie Feministinnen nicht müde werden zu betonen.

Und wieder mal handelt es sich um Fall der Projektion. Es sind Femischisten, die die Frau ermächtigen wollen – denen es also um Macht geht. Denn wenn es so ist, dass sexuelle Belästigung a) das ist, was Frau als solche empfindet, und zudem b) solche Vorfälle durch den Staat verfolgt werden sollen, dann wird die Frau in die Machtposition versetzt, auf bloße Anschuldigung hin dem Mann erheblich zu schaden oder ihn zu vernichten – die #metoo Hetzkampagne hat bereits Todesopfer gefordert.Es ist die Durchsetzung totaler Willkür – dass es dabei auch Unschuldige trifft, wird billigend in Kauf genommen.

Wenn ich mich mit dieser Hetzkampagne gegen Männer beschäftige, resultiert daraus Frustration und Wut über das weibliche Geschlecht, denn immerhin sprechen Feminischisten im Namen der Frau. Glaubt man der Propaganda, können Frauen keinen Schritt vor die Tür setzen, ohne attackiert zu werden. Komisch nur, dass ich davon gar nichts bemerke, und dass obwohl ich im Zuge der Jammer-Aufschrei-Kampagne danach Ausschau halte. Und es ist noch viel schlimmer: Die gleichen Hetzerinnen skandieren ja auch, dass das Zuhause für die Frau der gefährlichste Ort ist… egal wie man es dreht und wendet: Die Frau ist die arme Unschuld, verfolgt egal wohin sie auch geht. Nirgends lassen ihr Männer Luft zum Atmen.

Aber gut: Bevor man dazu übergeht, das jammernde Geschlecht als das erbärmliche abzutun, sollte man die Aufmerksamkeit auf solche lenken, die nicht auf diesen Zug aufspringen. So schreibt eine zu „Macht“ und sexuelle Belästigung:

Romantik beinhaltet die komplexesten menschlichen Emotionen, Begehren die mächtigsten menschlichen Triebe. Es ist so einfach, die Signale falsch zu lesen. Jeder ehrliche Mann wird Ihnen sagen, dass er diese Signale manchmal falsch verstanden hat, und jede ehrliche Frau auch. Das Beharren darauf, dass es bei einem unerwünschten Kuss immer um Macht und nicht um Balz geht, ist einfach keine ernsthafte Theorie – nicht, wenn die Strafe für dieses Verbrechen so schwerwiegend ist. Auch Männer haben ein Anrecht auf Zweifel, ja sogar auf die Unschuldsvermutung.

Und letztendlich schadet die hysterische Hetzkampagne gegen Männern den Frauen selbst: Die feministische Agitation nützt ihnen nicht, im Gegenteil: Da Männer, dem sexistischen Generalverdacht ausgesetzt, auf Abstand gehen, leidet die Atmosphäre am Arbeitsplatz. Eine „unsichtbare Wand“ baut sich zwischen Mann und Frau auf, das feministische Gift wirkt:

Bloß keine Verabredung zur Mittagspause, keine Neckerei über den Schreibtisch hinweg, kein vertrauliches Gespräch in der Teeküche. Inmitten stetig neuer Vorwürfe von sexistischem Verhalten bis hin zur Übergriffigkeit fühlen sich viele Männer am Arbeitsplatz verunsichert. […]

Plötzlich sei da eine „gefühlte Wand“ im Umgang mit ihren männlichen Geschäftspartnern, beklagt die US-Unternehmerin Ana Quincoces aus Miami. Ihr Lebensmittelhandel und dessen Erfolg stütze sich vielfach auf den Beitrag von Männern, sagt sie. Absprachen würden dabei oft bei einem Drink oder einem gemeinsamen Mittagessen getroffen. Solche Möglichkeiten sehe sie jedoch in Zukunft immer weniger, sagt Quincoces. Denn viele ihrer männlichen Geschäftspartner reagierten schon nahezu panisch, viele vermieden Zweiertreffen, die bislang völlig normal gewesen seien.

Feministen haben die schlechteren Argumente weshalb sie sich diktatorischer Mittel bedienen müssen

Zwei Thesen:

  1. Feministen haben die schlechteren Argumente und Thesen
  2. Feministen haben die Macht

Anlass für diesen Beitrag ist der Umstand, dass ich mal wieder auf Twitter von Feministen geblockt wurde, denen ich meine Thesen zugemutet haben. Ich zum Beispiel blocke nicht, sondern folge ganz im Gegenteil Feministen, da ich als Mann und Männerrechtler aus einer unterlegenen Position heraus agiere, und es mir deshalb nicht leisten kann, mich einer öffentlichen Diskussion zu verweigern, indem ich Kritik an meiner Anschauung ignoriere und blockiere.

Um eine Beispiel herauszugreifen: Gerade eben hat mir ein Feminist die feministische These um die Ohren gehauen, wonach Männer an der Macht sind und eine Politik von Männern für Männern betreiben. Hier zeigt sich bereits Punkt 2: Der Feminist muss seine These gar nicht belegen (oder verteidigen), da sie sowieso den Diskurs beherrscht. Dass Männer an der Macht sind, lernt man von seinen Eltern, lernt man in der Schule und an der Uni und sieht es Fernsehen und hört es im Radio. Wenn man sich aber seines Verstandes bedient, und diese These kritisch hinterfragt, bleibt nicht viel übrig von der scheinbaren Offensichtlichkeit, wonach Männer an der Macht sind. Also twittere ich meine Widerlegung und werde… geblockt. Und das ist die Folge von Punkt 1: Der Feminist kann die These von den Männern an der Macht nicht überzeugend verteidigen, weshalb er sich mit Zensur und Blocken behelfen müssen. Er kann meine These nicht widerlegen, läuft aber Gefahr, dass meine Argumente diejenigen erreichen, die der Diskussion folgen. Da also die Gefahr besteht, dass diejenigen zum Nachdenken angeregt werden, die noch nicht vollständig indoktriniert sind, muss er mich blocken, um sie von mir abzuschneiden und die feministische Position zu wahren. Erst spielte er sein vermeintliches As (Männer an der Macht) um mich dann zu blocken und gegenüber dem mitlesenden Dritten zu zensieren, als sich diese Karte nicht als schlagkräftig genug erwies.

In einem freien Diskurs können FeministInnen nur verlieren.

Das ist auch der Grund, warum es sich Männerrechtler anders als Feministen nicht leisten können, sich in eine Filter-Bubble einzuschließen und intellektueller Faulheit zu frönen. Das zeigt sich ganz deutlich im Unterschied zwischen der Diskussionskultur auf maskulistischen und feministischen Blogs. Während Feministen auf Männerblogs frei sprechen dürfen (hier zum Beispiel Lightyear2000), herrscht umgekehrt eine knallharte Zensurpolitik auf feministischen Blogs. Und das hat nichts damit zu tun, dass Maskulisten allesamt „Hater“ sind; auch sachliche Kommentare fallen dieser Politik zum Opfer wie zum Beispiel Arne Hoffmann herausarbeitet. Es war Gesterkamp, der die Politik anregte, Männerrechtler systematisch vom Diskurs auszugrenzen, eine Politik, die jeden freien Diskurs im Keim erstickt.

Es reicht Feministen aber nicht, auf ihren eigenen Blogs eine Zensurherrschaft durchzusetzen, sie wollen ihre Wahrheit gesamtgesellschaftlich durchsetzen und konträre Positionen grundsätzlich verbieten. Ein Beispiel wäre Antje Schrupp, die jüngst eine „Feministinnen-Quote“ vorschlug, da allein durch Frauenquote geförderte Frauen auch mal die falsche Meinung vertreten – eine Gesinnungsquote also wie in jeder Diktatur.

Ein weiteres Beispiel von vielen weiteren möglichen ist Annes Wizorek. Sie gibt an, dass sie sich mit Kritik gar nicht auseinandersetzt, sondern Nachrichten an sie von allem filtern lässt, was sie in ihrer Filter-Bubble stören könnte:

„Bei Interviewbeiträgen und Texten von mir im Netz, die nicht auf meinen eigenen Blogs stattfinden, halte ich mich an die eiserne Regel: Don’t read the comments. Ich lese wirklich keinen einzigen Kommentar unter diesen Texten

Wie erbärmlich ist aber ein Autor, der es als nicht notwendig ansieht, seine Thesen und Positionen gegen Kritik zu verteidigen?

Postmoderne Feministen hängen einer Theorie an, die sie davon befreit, intellektuell redlich zu argumentieren, stattdessen herrscht die Gewalt und Macht des Stärkeren: Die Wahrheit ist nicht, was durch die besseren Argumente in einem freien Diskurs belegt werden kann, sondern was im Mainstream den Diskurs beherrscht. Mit dem Argument, dass es so etwas wie eine objektive Wahrheit gar nicht gebe, befreit man sich davon, sich mit Kritik auseinanderzusetzen: Es geht nicht mehr um richtig oder falsch, sondern allein darum, wer die Macht hat – und das sind entgegen der Theorie vom „frauenunterdrückenden Patriarchat“ die Feministen.

Am 1. Oktober tritt das NetzDG in Kraft. Ein Zensurgesetz, dass Willkür Tor und Tür öffnet. Die Willkür zeigt sich darin, dass schwammige Formulierungen in Kombination mit exorbitant hohen Strafen Rechtsunsicherheit schaffen – ein typischen Merkmal totalitärer Systeme. Wenn man sich – siehe oben – ansieht, was Feministen alles als „Hate“ definieren, muss man davon ausgehen, dass grundsätzlich alles Feminismuskritisches gelöscht wird. Ich selbst bin gespannt, ob es mein Blog überlebt.

Denn während Feminismuskritik als Hate-Speech gilt, können Feministen umgekehrt selbst real Getötete verhöhnen, ohne dass das als Hate-Speech kategorisiert wird. Und wer glaubt an einen fairen Diskurs und einer objektiven „Moderation“, also Zensur, wenn Männerrechte in steuerfinanzierten Memen als schlechter Witz definiert werden?

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Sexistische Vorurteile und Macht

Eine beliebte These im Feminismus lautet, dass es keinen Sexismus gegen Männer gebe, da Männer an der Macht seien. Analog wird behauptet, es gebe keinen Rassismus gegen Weiße, da Weiße hierzulande in der Mehrheit wären und deswegen nicht diskriminiert werden könnten. Die These hat was, ich fürchte mich kaum vor Weißenhassern, weil diese nicht in der Position sind, mich ernsthaften Nachteilen auszusetzen. Dennoch ist es so, dass Hass auf Weiße Rassismus darstellt, denn dieser Hass ist mit einer unverschuldeten, angeborenen Eigenschaft verknüpft, die nichts über ein Individuum aussagt, welches diese Eigenschaft trägt. Es wird also rassistisch über eine Gruppenzugehörigkeit verurteilt.

Anders verhält es sich bei Sexismus gegen Männer. Denn dass Männer an der Macht sind, lässt sich leicht widerlegen mit den unzähligen Männern, die über kein bisschen Macht verfügen, sondern lediglich Befehlsempfänger sind. Und auch der Trick, mit den sich Feministinnen behelfen, nämlich zu sagen, Männer hätten die „institutionelle“ Macht, greift nicht, da die ganze Geschlechterpolitik der Institutionen klar gegen Männer und für Frauen ausgerichtet sind, siehe bspw. Frauenquoten, einseitig auf Frauen ausgerichtetes Gender-Mainstreaming oder eine Antidiskriminierungsstelle, die sich dort, wo Männer Nachteilen ausgesetzt sind, schlicht nicht zuständig fühlt. Deshalb sind sexistische Vorurteile gegen Männer nicht harmlos sondern ernstzunehmen – denn sie entfalten geradezu tödliche Wirkung.

Zum Beispiel Väter: Das sexistische Vorurteil, wonach Väter nicht sonderlich wichtig für ihre Kinder wären, das Vorurteil, Väter würden sich nicht um ihre Kinder kümmern, oder Väter wollten lediglich Macht ausüben, wie es widerwärtige Feministen wie Laurie Penny runterbeten, führt zur Ausgrenzung von Vätern. Dass 90% der Alleinerziehenden Frauen sind, ist direkte Folge dieses Sexismus und der Machtverhältnisse, die diesen Sexismus zur Entfaltung bringen. Die Folgen für Väter sind verheerend:

Denn es gibt sie durchaus: jene abgeliebten Männer, die extrem abgezockt und tief gedemütigt werden – und die über alle Maßen leiden, bis hin zur Selbstaufgabe und zum Suizid.

Einen solchen Fall schildert die Morgenpost:

Dr. Roland Rehmet (✝48) war 2013 Bundestagskandidat der Hamburger FDP, Vorsitzender der Altonaer Schützengilde von 1639 und Aktivist für Väter-Rechte: Nun hat sich der Sportschütze mit einem großkalibrigen Revolver in seiner Eidelstedter Wohnung erschossen. Mögliches Motiv: der jahrelange Psychokrieg mit der Mutter um seine zehnjährige Tochter.

Der OLG-Richter H. Schütz in Bamberg dazu:

„In unserem Rechtsstaat kann es Menschen, und dies über 90%, also weit überwiegend den Vätern widerfahren, dass ihnen gegen ihren Willen und ohne ein schuldhaftes Verhalten nach einer Scheidung, die Kinder entzogen, der Umgang verwehrt wird, sie als unbescholtene Bürger und Steuerzahler wie Verbrecher behandelt werden, ihnen ihr Hab und Gut genommen und ihre Existenz bedroht wird. Und dies alles im Namen des Volkes. Die Dimension solch staatlich verordneten Leidens an den Familiengerichten hat seit vielen Jahren seelische Krüppel produziert, Existenzen vernichtet und gehört nicht in unsere staatliche Rechtsordnung. Diese massenhafte Verordnung von Leid, vor allem auch an den Kindern, sollte endlich beendet werden.“

Männerfeindliche Vorurteile entfalten hier geradezu tödliche Wirkungen, Feministinnen gehen über Leichen.

Anderes Beispiel sind die Jungen an den Schulen. Das Vorurteil lautet zum einen, dass Jungen bevorzugt wären: „365 Tage im Jahr ein Boysday“ – ungeachtet der Tatsache, dass Jungen die Mehrheit auf Sonderschulen und die Minderheit an Gymnasien stellen und die meisten Schulabbrecher ebenfalls Jungen sind. Oder das sexistische Vorurteil lautet, dass Jungen überholten Männlichkeitsidealen anhängen und sich deshalb weniger bemühen würden. Dieser Sexismus führt dazu, dass Jungen der Zugang zu Bildung erschwert wird, der Schlüssel zu Lebensqualität, oder anders ausgedrückt: Ihnen wird das ganze Leben versaut.

Es ließen sich weiter Beispiele anführen: Lebenserwartung. Obdachlosigkeit, Selbstmord. In all diesen Fällen vertreten Feministinnen eine Haltung wie Neoliberale gegenüber Armen: „Selbst schuld“. Die Leidtragenen seien selbst verantwortlich für ihre Situation, weswegen man nicht helfen und fördern müsse – geschweige denn sein Weltbild hinterfragen. An den Beispielen aber zeigt sich, dass das feministische Mantra nicht zutrifft: Es gibt Sexismus und Vorurteile gegen Männer und diese entfalten eine katastrophale Wirkung.

Die Abgehängten und die Elite

Eben noch bling-bling und geiles Brusthaar, bist Du jetzt der Trottel der Kompanie. Männer mit mehr Farbpigmenten, Frauen, ja sogar kleine Mädchen im Einhornkostüm ziehen lachend an Dir vorbei, die Zukunft der Welt zu gestalten. Und Du stehst da, mit Deiner Aktentasche und dem Strauß Rosen von Blume 2000 in der Hand und kannst zugucken, wie der Zug ohne Dich abfährt. Der Wind trägt das schallende Gelächter seiner Insassen an Dein Ohr.

So die liebreizende Silke Burmester vor vier Jahren.

Und der Grund dafür, dass sie für abgehängte Verlierer nur schallendes Gelächter übrig hat? Natürlich Hass. Es ist eine Form von Hass, voller Häme und Schadenfreude für bestimmte Menschen zu sein. Nur, dass solcher Hass kein Thema ist für die steuerfinanzierte Initiative „No-Hate-Speech“. Aber Halt! Männer haben sich diesen Hass verdient, wie Feministinnen wissen. Denn sie sind ja an der Macht in einer patriarchalen Gewaltherrschaft. Zwecklos einzuwenden, dass die wenigsten Männer an der Macht sind oder waren, Dogmen sind nicht zu widerlegen.

Zwecklos auch, einzuwenden, dass Frau Burmesters als Vertreterin der Elite und nicht etwa als mutige Freiheitskämpferin auf Spiegel-Online eine exklusive und gutbezahlte Kolumne führen durfte und dabei ihre Verachtung und Hass über Männer freien Lauf lassen konnte, wie es sich ein Mann niemals über Frauen erlauben dürfte. Man betrachte nur, welche nationalen Debatten unwillkommene Komplimente von Männern an schlecht gelaunte Frauen auslösten, um das zu sehen.

Burmester muss sich keine Gedanken über etwaige Folgen machen, sie tut nichts anderes als das, was in unserer Gesellschaft erlaubt ist und sogar gefördert wird. Schallendes Gelächter für das Geschlecht, das die meisten Arbeitslosen, Obdachlosen und Selbstmörder – schon unter Kindern – stellt, ist in Ordnung!

Es ist ein altes, feministisches Lied: Das Lied vom Ende der Männer und die Freude darüber. Ein weiterer von unzähligen Beweisen dafür, dass es Feministen nicht um Gleichberechtigung geht. Feministische Politik geht über Männerleichen und das mit unverhohlener Schadenfreude.

Und jetzt das: Trump hat entgegen der Vorhersagen und Propaganda der Mainstreampresse gewonnen. Und schon wird vermutet, die Schuld dafür liege bei den abgehängten, weißen Männern, jenen also, die in ihrer Not schallend ausgelacht werden. Stimmt zwar nicht, wie Schoppe analysiert, aber was wäre wenn?

Es ist für die pseudolinke Elite anscheinend undenkbar, dass männerfeindliche Propaganda dazu führen könnte, dass sich Männer von ihnen abwenden. „Wir bewerfen sie mit Dreck, erwarten aber, von ihnen gewählt zu werden“ – so der unausgesprochene Slogan der feministischen Pseudolinken. Das aber scheint schiefzugehen, wie der Wahlerfolg der AfD zeigt. Diese wurde tatsächlich von abgehängten Männern gewählt (die gegen ihre Interessen wählen, denn die AfD ist neoliberal ausgerichtet – also gerade gegen die „Abgehängten“). Ergo: Die pseudolinke, feministische Elite tut gerade alles, damit die AfD an die Macht kommt.

Und wie reagiert sie darauf? Mit dem alten Prinzip „Mehr desselben“. Anstatt inne zu halten und umzudenken wird jetzt noch mehr sexistisch und rassistisch gehetzt, diesmal sogar gegen Frauen – weiße Frauen. Das ist neu. Unwahrscheinlich aber, dass die taz neben „Dumme weiße Männer“ nun auch über Frauen so schreiben wird. Allerdings sollte sie doch etwas vernünftiger reagieren und sich einer Perspektive öffnen, in der Männer weder an der Macht sind, noch besondere Schuld auf sich geladen haben, will sie ein Desaster wie in den USA verhindern.