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Traumjob Prinzessin

Äh, nein. Einfach nur nein. Prinzessin ist der absolute Traumjob. Man ist wunderschön. Man wird geliebt und verehrt. Man ist reich. Man hat keine ernsten Sorgen. Man gehört zum Adel. Man wird mal einen Prinzen heiraten. Man muss nicht arbeiten.

Warum also feinden nicht nur die Stinker von „pink stinks“ Mädchen an, die gerne Prinzessin spielen?: „Du stinkst!“ Warum wollen sie Frauen ihr Glück streitig machen? Denn oh ja: Die Frauen werden unglücklicher mit der um sich greifenden Wucherung des Feminismus‘, denn mehr und mehr Frauen ereilt das alte Schicksal der Männer: Sie müssen arbeiten. Also richtig jetzt und nicht nur in der Familie sein, was als „Arbeit“ gewertet wird.

Weil sie einen schweren Minderwertigkeitskomplex pflegen. Der Mann steht nämlich entgegen der Propaganda ganz gut da. Ach was: Neben diesem Weltenbauer und Sternenfahrer verblasst das weibliche Geschlecht, das höchstens mal Huckepack mitdarf. Und da für Feministen die weibliche Würde erst dann hergestellt ist, wenn die Frau dasselbe leisten wie der Mann, muss man Männer schon als Jungen sabotieren und Frauen zur Maloche zwingen:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Die Prinzessin leistet zu wenig, erfindet zu wenig, bedeckt sich mit zu wenig Ruhm indem sie gegen den Drachen kämpft, um im Märchenbild zu bleiben. Der Prinz kämpft gegen den Drachen – und das soll in Zukunft die Frau selber machen. Also jetzt nicht in echt. Bestrebungen Frauen dorthin zu bringen, wo es wirklich gefährlich ist, gibt es nicht. Männer bleiben unter sich, wo es schmutzig und hart zugeht, wo man aufgerieben wird. Frauen putzen die Klos, Männer die Kanäle, aber dafür ist neuerdings deren Chef eine Frau.

Also in echt jetzt kämpfen Frauen nicht gegen den Drachen. Aber es gibt ja auch noch die Sagenwelt, die Mythen und die phantasievollen Erzählungen. Es gibt Hollywood. Da rettet dann die Prinzessin den Prinzen und kämpft selbst gegen den Drachen. Sie posen also nur in woken Gutenachtgeschichten und vor der Kamera. In echt setzen sie sich nicht der Gefahr aus, schwere Verbrennungen zu erleiden. In der Wirklichkeit sieht das dann so aus, dass sie als Quotenoffizierin auf der Landkarte den Ort markiert, wo dann Männer, und nur Männer, ihre Unversehrtheit riskieren. Das ist Gerechtigkeit im Matriarchat, in dem die Frau aber kaum mehr ist als ein elender Kretin.

Diese Momente, in denen ich mich frage, ob ich ein Heuchler bin – zur Psychologie des Mann-Frau-Verhältnisses

Ich äußere einen anerkennenden Satz über Kurdinnen, die ihr Leben und Schlimmeres riskieren, da sie mit der Waffe in der Hand gegen den IS kämpfen. Schlimmeres, da man dem muslimischen Glauben nach nicht ins Paradies eingeht, wenn man durch die Hände einer Frau stirbt. Deshalb pflegen diese muslimischen Fanatiker eine besondere Abneigung gegen diese Frauen, weshalb sie ihnen im Falle einer Gefangenenschaft besonders übel mitspielen, und die verbrennen auch so schon Menschen bei lebendigen Leib.

Und dann denke ich mir: „Heuchelst Du das gerade?“ Denn eigentlich bin ich nach Mainstreamauffassung ein Hardcore-Frauenfeind, da ich nicht der Mainstreamauffassung anhänge, dass Frauen die besseren Menschen wären (und dieser Kontrast lässt mich als frauenfeindlich scheinen).

Ich habe den Weißen-Ritter-Komplex schon mal angesprochen: Es fühlt sich einfach toll an, für die holde Weiblichkeit in die Schlacht zu ziehen, das habe selbst ich. Man wird dafür belohnt, also jetzt nicht mit klingender Münze, Hardware, sondern durch Software, so ein gutes Gefühl, das man dabei hat – manch einer wichst auf sich selbst, weil er sich so geil dabei vorkommt, denn wer ist schon Pro-Frau? Also, bis auf alle jetzt? Ist das nicht was Besonderes, was besonders tolles?

Ok, wenn eine Schrupp um die Ecken kommt, und meint, man sollte Väterrechte gänzlich abschaffen und Mutterschaft über Steuern finanzieren, dann widerspricht vielleicht hier und dort noch jemand, sprich: Man ist nicht feministisch genug im Pro-Frau-Sein – mal abgesehen davon, dass wenn eine Frau unbedingt „alleinerziehend“ werden will, sie sich dieses Lebensmodell finanzieren lassen und den Vater ausgrenzen kann, kein Problem, da ist die schruppsche Forderung weitestgehend durchgesetzt. Ansonsten checken nur Minderbemittelte nicht, dass z.B. Vergewaltiger geächtet sind, bei Männern vermutlich mehr als bei Frauen. Oder der Typ, der davon berichtet, dass ein Prozess gegen ihn läuft. Warum? Er hat einem Kerl, der eine Frau „sexuell belästigt“ hat, seinen Bierkrug ins Gesicht gerammt. Und wie er das so erzählt, merkt man deutlich: Er platzt vor Stolz, er ist einer von den Guten, Yeah!

Umgekehrt herrscht ein massiver Psychodruck, nichts zu sagen, was Frauen verärgern könnte. Probier es bei Gelegenheit mal aus! Sage: „Die Frau zu Hause ist privilegiert zu Lasten ihres Mannes!“ Nein, als mieser Misogynist will man wahrlich nicht dastehen.

Und so ist man auf Kurs, dazu geschmeichelt und genötigt mit Psycho-Zuckerbrot und Psycho-Peitsche, eine Gesellschaft gestaltend, in der man als erstes weibliche Interessen bedient.

Das kann aber für Frauen auch unangenehm werden, dann nämlich, wenn sich so ein weißer Ritter einbildet, er wisse besser, was für Frauen besser wäre. Wenn er Frauen „erziehen“ will. Oder diese Feministin, die feministisch-männliche Bevormundung anprangert – denn das Motiv, jemanden helfen zu wollen, basiert auf der Überzeugung, dass sich jemand nicht selbst helfen kann, und dann macht man ihm Vorschriften, ein Übel nicht nur im Feminismus.

Bin ich jetzt ein Heuchler? Der Heuchler weiß, dass er heuchelt, anders als der Bigotte, dem seine doppelten Maßstäbe nicht bewusst sind. Ich bin kein Heuchler. Meine Anerkennung für die Kurdinnen oben ist echt, ich glaube nicht, dass ich mich das trauen würde, mich diesen brennenden Rachegelüsten aussetzen würde.

Manipulation mit Sex und die Folgen

Ein Freund erzählte mir mal, wie das so lief in seiner Beziehung. Und zwar war er dahinter gekommen, dass seine Freundin eine Art Punkteliste führte, auf der vermerkt wurde, wenn er wohlgefälliges Verhalten gezeigt hatte. Waren genug Punkte auf der Liste, gab es Sex. Das war vor PickUp.

Mit Sex zu manipulieren hat Konsequenzen. Sex verliert seine Unschuld, dient nicht mehr sowohl der Lust als auch zärtlicher Nähe sondern wird zu einem Bestandteil eines Handels: Sie gibt, er nimmt. Im Ausgleich dazu muss er in der restlichen Beziehung geben, viel, sehr viel. Je nachdem wie weit die Frau es treibt und der Mann es sich gefallen lässt, häuft er mit jedem „Nehmen“ eine Schuld an, die er nie mehr begleichen kann. Es laufen viele Männer umher, die die Propaganda geschluckt haben, wonach Sex für Frauen eine Qual ist, weshalb sie schuldig sind und Wiedergutmachung zu leisten haben. Der Mann schämt sich so für seine Sexualität und begreift sie nicht als Geschenk an die Frau, unter anderem wegen solcher Giftnattern: »Sex ist das Kreuz, auf dem Frauen gekreuzigt werden. Sex kann angemessen allein als universelle Vergewaltigung beschrieben werden.«

Aber auch die Frau darf den Sex nicht genießen, denn sonst wäre er ja nicht schuldig, ihr etwas schuldig. Der Mann in so einer Beziehungsfalle kann nicht das machen, was in einem Naturell liegt: Mit Sex Zärtlichkeit und Liebe ausdrücken. Klar, viele Männer können das trennen, sie können die Lust genießen ohne mit Liebe involviert zu sein, aber es gibt auch solche Männer, viele, für die Sex ohne Liebe nicht in Frage kommt und immer wieder passiert es, dass sich Freier in eine Sexarbeiterin verlieben und Incels leiden nicht, weil sie keinen Sex haben, sondern weil ihnen menschlich-weibliche Nähe im Leben fehlt (ein Leid, das leider zu Hass umschlagen kann). Allein dass Sexarbeiterinnen „Girl-Friend-Sex“ anbieten, deutet auf ein massives Kuscheldefizit unter den Kerlen hin.

Man halte sich unbedingt an gesunde Frauen, die Sex genießen können und genießen lassen.

„Ein Jahr vogelfrei“ und Beziehungstechnisches

In dem Film „Ein Jahr vogelfrei“ geht es (auch) um einen archaischen Konflikt zwischen Mann und Frau. Diese ticken etwas unterschiedlich, wenn sie eine Beziehung eingehen, mit der sie es ernst meinen und die über eine unverbindliche Affäre hinausgeht. Für eine Frau kann die Beziehung zum Mittelpunkt ihres Lebens werden, sie konzentriert sich ganz darauf. Für einen Mann hingegen ist die Beziehung wie ein sicherer Hafen, von dem er in die Welt zu seiner Mission aufbricht und zu dem er immer wieder zurückkehrt – er ist aber nicht der Mittelpunkt seines Lebens, dieser bleibt die feindliche Welt da draußen.

In dem Film geht es um Männer, die sich in sich ebenfalls auf eine Mission begeben, nämlich innerhalb eines Jahres im Rahmen eines sogenannten „Big Year“ so viele Vogelarten wie möglich zu fotografieren und damit den Rekord zu brechen. Einer meiner Lieblingsschauspieler, Owen Wilson, spielt dabei Kenny Bostick, dessen Beziehung zu seiner Frau etwas problematisch ist. Er zieht seine Mission der Beziehung vor, was final deutlich wird, als er sich dazu entscheidet, seine Frau bei einem wichtigen gynäkologischen Termin wegen einer künstlichen Befruchtung zu versetzen, um die Gelegenheit zu ergreifen, eine Vogel abzulichten, der ihm auf seiner Liste noch fehlt. Seine Frau reagiert darauf mit der Scheidung.

Ich denke aber: Wenn Kenny seine Mission aufgegeben hätte wegen einer beziehungstechnischen Angelegenheit, dann hätte die Frau ihren Respekt vor ihrem Mann verloren. Gerade das macht Männer interessant für Frauen: Wenn sie eine Mission haben. Wenn sie voller Leidenschaft für eine Sache sind, dafür glühen, und sie diese Leidenschaft ihre Frau spüren lassen. Man denke an die Intensität der Redewendung, wonach jemand „Feuer und Flamme“ für eine Sache ist – erst dadurch wird der Mann für eine Frau real, wirklich, spürbar.

Dennoch versuchen Frauen, Männer in ihren Hafen zu ziehen, wollen, dass er die Beziehung ebenfalls zum Mittelpunkt seines Lebens macht. Besonders gefährlich hierbei ist, wenn eine solche Frau ihrem Mann seine Männerfreundschaften nicht gönnt, wenn sie eifersüchtig auf seine besten Kumpels ist und diese als Konkurrenz begreift. Wenn sich aber ein Mann so manipulieren lässt, seine Freunde und seine Mission aufzugeben, verliert seine Frau jede Achtung vor ihm.

Und zum Schluss?

„Das sind Männer, Süße. Die hören erst auf sich zu messen, wenn sie tot sind.“

Feminismus und MGTOW

Das, was Feministen als Problem ausmachen, geringere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen und vieles weitere, sind sekundäre Nachteile, die auf das primäre Privileg zurückgeht, sich als Frau das Leben von einem Mann unterhalten lassen zu können, was dazu führt, dass Frauen weniger außerhäuslich arbeiten und sie somit weniger hoch aufsteigen.

Wenn ich also Feminist wäre, ich würde MGTOW nicht nur unterstützen, Scheiße, ich würde die Bewegung gründen. Denn wenn genug Männer die Ernährerrolle verweigern würden, dann wäre die Lösung erreicht für ein Problem, das bereits die Hohepriesterin des Feminismus‘ Simone de Beauvoir ausmachte:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.« (Seite 259).

Die Frauen hätte schlicht nicht die Möglichkeit, die falsche Entscheidung zu treffen und alle wären happy (nur nicht die Frauen, die, weil sie mehr arbeiten müssen in den letzten Jahrzehnten, unglücklicher wurden).

Von daher würde ich als Feminist alles daran setzen, dass möglichst viele Männer MGTOW betreiben. Feministen fahren seit Jahren eine Antimännerpropaganda: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad!“, „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“, nur dass das wohl nicht so richtig funktioniert, nach wie vor treffen viel zu viele Frauen die falsche Lebensentscheidung, sind Frauen mit dem Modell, „Frau am Herd, Mann im Werk“ höchst einverstanden.

Soweit ich das aber überblicke, sind Feministen über MGTOW alles andere als begeistert. Die feministisch dominierte Wikipedia bspw. gibt sich alle Mühe, diese Bewegung nieder zu machen. Vielleicht, weil man Männern diese souveräne Haltung und Unabhängigkeit nicht gönnt, vielleicht, weil man begriffen hat, dass die Ehefrau auf die Ressourcen ihres Mannes zugreift und sich aneignet, und man nicht darauf verzichten möchte.

Diese hier aber, die über die Zerstörung des Mann-Frau-Verhältnisses begeistert sind, haben es begriffen:

Non binary

Früher trugen Männer, die rebellierten, lange Haare. Heute nennen sie sich „nonbinär“ und machen sich einen Spaß daraus, andere rätseln zu lassen, welches Geschlecht sie haben – und sie haben eins. Von zwei.

Sie nennen sich also „nonbinary“, da sie es nicht einsehen, als Mann ein Leben lang malochen zu gehen. Das ist männlich, aber sie wollen sich nicht als Mann identifizieren. Oder als Frau. Sie glauben, dass „Mann“ oder „Frau“ als Kategorien zu einengend wären, ihnen nicht gerecht werden. Aber die Rebellen mit langen Haaren waren auch Männer. Haare oder der Wunsch, Kleider zu tragen, machen aus einem Mann keinen „nonbinary“. Die Begriffe Mann und Frau umfassen in aller Unterschiedlichkeit (beinahe hätte ich Vielfalt geschrieben, würg) einfach Menschen, die bestimmte Keimzellen produzieren; was diese Menschen sonst machen, spielt dabei keine Rolle. Die „nonbinary“ haben ein Bild von Mann oder Frau, welches weit über die Funktion als Keimzellenproduzenten hinausgeht, und mit dem sie sich nicht identifizieren können. Menschen, die Charaktereigenschaften teilen, die dem Klischee nach nur beim anderen Geschlecht vorkommen, nehmen nicht dieses Geschlecht an und geben ihr eigenes auf. Ein Mann, der zu häuslicher Gewalt neigt, ist trotzdem keine Frau (häusliche Gewalt geht überwiegend von Frauen aus) oder „nonbinary“. Ein Mensch, der auch schnittige Autos steht, ist nicht automatisch ein Mann, genauso wenig wie einer, der bei Fußballspielen mitfiebert. Es gibt zwar Tendenzen, was bei Mann oder Frau eher vorkommt, aber das determiniert nicht ihr Geschlecht, bestes Beispiel: Schwule sind keine Frauen und Lesben keine Männer, und sie sind auch nicht nonbinary, nur weil sie sich davon abheben, was der Norm nach einen Mann und eine Frau ausmacht – nämlich vom anderen Geschlecht sexuell angezogen zu sein.

Diejenigen, die davon sprechen, sie wären „nonbinär“, denken selber in verkrusteten Geschlechterkategorien, da sie den Geschlechtern auf klischeehafte Weise Eigenschaften zuordnen, die sie bei sich selbst nicht ausmachen, woraufhin sie sich als davon übergeordnet betrachten: „nonbinary“. Sie sind die eigentlichen Sexisten (also genau das, was sie bei anderen ausmachen): „Männer sind so und so, ich aber nicht, ich bin nonbinary!“

Weiterhin ist jeder „nonbinary“. Denn einen Menschen, der zu 100% alle Geschlechterklischees erfüllt – immer, in jeder Situation -, gibt es wahrscheinlich nicht. Somit, da keiner in dieses schwarz-weiße, also binäre, Raster passt, ist also jeder „nonbinär“.

Aber wer nonbinäry ist, ist hipp, ist modern. Andere sind binär, was heißt: rückständig. Sie werden in die Nähe jener gerückt, die nur schwarz-weiß denken, hätten also ein reaktionäres Weltbild, welches sie in starren, verkrusteten Strukturen leben lassen würden. Es ist eine abfällige und beleidigende Sichtweise auf die „Normalos“.

Komische Unterdrücker…

Im ersten Weltkrieg war es üblich, dass britische Frauen Männern, die sie in Zivil antrafen, eine weiße Feder zu überreichen – als Zeichen der Schande. Ein Vater berichtet, dass dies seinem Sohn widerfuhr, der daraufhin so bestürzt war, dass er sich meldete, um dann an der Front zu sterben.

Also: Frauen schicken Männer zum Verrecken in den Krieg:

Jack FG. Wenn du nicht bis zum 20. in Uniform bist, dann existierst du für mich nicht mehr. Ethel M. (Zeitungsannonce, eine von vielen)

Mütter erziehen ihre Söhne so – #notall, meine hat mir beigebracht, mein Leben nicht wegzuwerfen für ein Obrigkeit, die sich einen Dreck für mich existiert. Schon Martin van Creveld stellte fest, dass kein Krieg jemals möglich gewesen wäre ohne die massive wirtschaftliche, logistische, vor allem aber: ideelle Unterstützung der Frauen. Daraus wurde später, als sich der Zeitgeist änderte und Krieg dann als Verbrechen galt, der „Kriegswahn“ der Männer, gegen den Frauen tapfer „Widerstand“ leisten würden. Die ersten Opfer im Krieg, die an die Front gezwungen werden; denen die Flucht verboten wird (siehe Ukraine); die als Deserteure erschossen werden, wenn sie sich weigern; die in den Krieg geführt werden, wären die Täter, die „Kriege führen“ würden.

Gleichzeitig heißt es, dass Männer Frauen unterdrücken würden. Das Patriarchat wäre eine verdammte Rape-Culture, in der Männer Frauen systematisch vergewaltigen würden, um ihre Herrschaft auszuüben.

Ok, das ist ein kleiner Logikfehler: Denn so einem Unterdrücker wäre es sowas von egal, was seine Opfer von ihm halten würde, er ließe sich nicht so beschämen, dass er dann das Kostbarste an der Front riskiert. Und man muss schon schwer eins an der Klatsche haben, um nicht zu sehen, dass Vergewaltiger auch unter Männern geächtet sind. Die Theorie, dass Männer Frauendiener sind, ist da stichhaltiger, besonders wenn man bedenkt, dass Arbeit nur selten „Karriere und Selbstverwirklichung“ bedeutet, wovon besoffene Feministen ständig schwallen, sondern Mühsal, Leid, Maloche.

Wieder zurück

Ich denke, dass sich Mann und Frau aneinander brauchen, um glücklich zu sein

Ich war jetzt auf einer Freizeit, wo ich die Geschlechter mal beobachten konnte im Kontrast zu meinem üblichen Bekanntenkreis, wo ich damit leben muss, dass auch mal ein männerfeindlicher Spruch rausgehauhen wird. Die Freizeit war sorgfältig ausgewählt, es handelte sich nicht um eine Reiseveranstaltung der Grünen.

Kurzes Schlaglicht auf ein anderes Thema: Die Freizeit wirft leider kaum Profit ab und der Veranstalter meinte, jetzt wo die ganzen Leute wegen Corona wegbleiben, sei es noch mal so schwierig. Das ist der Einschlag der Politik auf die eigene Existenz, weshalb es falsch ist, unpolitisch zu sein.

Jedenfalls konnte ich dort kaum Männerfeindlichkeit beobachten.

Ich konnte nicht beobachten, dass die Frauen die Männer schlecht behandelten, oder umgekehrt, wobei letzteres vielleicht von meiner selektiven Wahrnehmung gefiltert wurde. Ich lernte aber, dass Kleinkinder wirklich anstrengend sein können, was natürlich nichts daran ändert, dass dem Mann nach wie vor die Wahlfreiheit vorenthalten wird, Hausmann und Vater zu werden, und dass im Falle einer Trennung die Mutter die Kinder dennoch für sich will, egal, wie anstrengend sie sind.

Auch war Feminismus, Genderismus schlicht kein Thema. Wenn man im Internet mit dem ganzen Gedöhns konfrontiert wird, kann man leicht zu einer Fehleinschätzung gelangen – bei Feministen handelt es sich um eine zwar laute aber dennoch nur kleine Gruppe. Im realen Leben ist jeder sofort als Mann oder Frau zu erkennen, und sie haben auch kein Problem damit. Es wurden die traditionellen Geschlechterrollen gelebt, und das hieß zum Beispiel, dass die Frauen ganz selbstverständlich nach einem „starken Mann“ verlangten, wenn es galt, ein schweres Gepäckstück zu bewegen, woraufhin auch alle Männer einschließlich meiner Person sprangen.

Ich beobachtete gerade bei den Ehepaaren wertschätzende Liebe füreinander und herzliche Eltern gegenüber ihren Jungen. Und damit ist Maskulismus überflüssig.

Könnte man meinen.

Da war der Junge, der wirklich süß war und ständig auf der Suche nach jemanden, der mit ihm Fußball spielte: „Duhu, Fußball?“. Er hatte ein unschuldiges und kindliches Gemüt, für ihn war die Welt noch in Ordnung. Oder das Ehepaar, das so liebevoll miteinander umging, wie ich es sonst selten erlebe.

Aber.

Aber was, wenn der kleine Junge jetzt eingeschult wird und dort erleben muss, dass er struktureller feministischer Gewalt ausgesetzt ist oder von Muslimen gemobbt wird? Sein kindliches Gemüt würde zerstört werden durch die Feindseligkeit der Welt, die er nicht einordnen kann. Was wenn das Ehepaar im Streit auseinandergeht und die Frau den Mann wegen eines Männervernichtungsgesetzes als Vergewaltiger in den Knast schickt, da er sich vor Jahren nicht an das Diktat gehalten hat, welches der Feminismus für das Schlafzimmer vorschreibt?

Wenn man im Alltag mit freundlichen Frauen wie Männern zu tun hat, erscheinen handfeste Nachteile für Männer Welten entfernt, man kann sie leicht ignorieren. Aber was, wenn es ernst wird?

Es gibt eben nicht nur liebevolles Miteinander sondern auch den Hass. Und wenn eine Frau einen hasst und einem so richtig eins reinwürgen will, dann kann sie das:

Eine Falschbeschuldigung vernichtet fast immer die Existenz. Verlust von Job, Ehefrau oder Freunden ist fast immer die Folge. Selbst, wenn sich am Ende herausstellt, dass die Vorwürfe falsch waren, bleibt oft ein Reputationsschaden zurück, den man gar nicht oder nur sehr schwer wieder reparieren kann.

So ist als weiteres Beispiel derzeit eine Partei an der Macht, die massiv männerfeindlich ist, was kaum jemand weiß: Sie ist halt nur ein bisschen für Gleichberechtigung, wogegen doch keiner was haben kann… Aber man nehme das grüne Frauenstatut: Wenn man dort Männer und Frauen durch Schwarze und Weiße ersetzt, ruft das sofort einen Staatsanwalt wegen Volksverhetzung auf den Plan. Die Grünen sagen ganz offen:

„…Benachteiligung von Männern aufzeigen und „beseitigen“ – dies ist nicht unser politischer Wille und wir denken, damit auch im Rat nicht allein zu stehen!“

Entväterung, Obdachlosigkeit, Selbstmord: Alles kein Thema, die sind privilegiert, selbst noch, wenn sie unter der Brücke liegen!

Und das bedeutet für mich, Maskulismus ist eben nicht überflüssig – auch wenn die Sache für mich nicht gut zu sein scheint. Die gesamte Zeit im Urlaub war ich beschwerdefrei. Die gesamte Zeit im Urlaub habe ich mir eine strenge Medienabstinenz verordnet, ich habe mich weder mit der Geschlechterthematik noch mit anderen Politiken beschäftigt. Am letzten Tag habe ich das gebrochen und mal geguckt, was so lief, während ich weg war und prompt hat sich ein altes Leiden gemeldet. Der ganze Mist schlägt mir im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen, aber jetzt weiß ich wenigstens, dass das psychosomatisch bedingt ist.

Ich habe hier mal geschrieben, dass man als linker Maskulist zwischen allen Stühlen sitzt: Einmal lehnt man männerfeindlichen Feminismus von pseudolinker Seite ab. Klar. Zugleich aber auch die konservativen, traditionellen Geschlechterrollen, da hier der Mann ausgebeutet wird. Das impliziert Gegnerschaft zu feministischen Frauen wie auch traditionellen – zwischen den Stühlen also. Dennoch denke ich, dass Mann und Frau einander lieben sollten und dies kommt in die Präambel dieses Blogs. Aus der Erfahrung heraus, dass Diplomatie scheinbar nichts bringt – es gibt seit Jahrzehnten Männerrechtler, die mit gewaltfreier Sprache und Aktion für ihre Sache werben und es bewegt sich so gut wie nichts -, und auch da ich ein cholerischer Typ bin, habe ich immer gut gegen Frauen ausgeteilt, womit ich mir selbst ein Bein stelle dort, wo ich mir Geschlechterfrieden wünsche. Frauenfeindlichkeit werde ich daher zurückfahren – ich werde nur noch liebe- und respektvoll über diese dummen Hühner schreiben!

Und damit melde ich mich zurück.

Ergibt eine soziale Bewegung für Männer überhaupt Sinn?

Männer sind Helden und Helden kämpfen gegen Unrecht und Tyrannei, und so gibt es eine Befreiungsbewegung weißer Ritter für Frauen wie für alle anderen möglichen Dinge auch, für die Männer auch schon mal ihr Leben auf dem Schlachtfeld lassen.

Aber für Männer?

Das widerspricht dem Konzept von Männlichkeit. Männer sind Kämpfer, die die Herausforderungen des Lebens im Alleingang meistern und nicht von der Gesellschaft verlangen – in Form einer sozialen Bewegung -, dass diese sich dahingehen ändert, Männer nicht mehr mit Herausforderungen zu konfrontieren. Der Mann kämpft für alles mögliche, nur nicht für Männer, denn die können sich selbst helfen, so wird es von ihnen verlangt, und wer das nicht will oder kann, ist kein ganzer Mann. Das hat was damit zu tun, was die Gesellschaft dem Mann abverlangt: Er hat zu beschützen, nicht er soll beschützt werden. Er hat zu versorgen, nicht er soll versorgt werden. Er hat zu kämpfen, für irgendeine Sache, es soll aber nicht für ihn gekämpft werden. Denn wenn der Mann beschützt und versorgt werden muss, wer beschützt und versorgt dann noch? Warren Farrell vermutete, dass schwule Männer anders als Lesben besonders deshalb starker Verfolgung ausgesetzt waren, sind, weil sie dieser männlichen Pflicht, sich für Gesellschaft und die Frauen aufzuopfern, nicht nachkommen.

Solche Herausforderungen können dann auch Unrechtszustände speziell gegen Männer sein, der Mann zuckt aber nur mit den Schultern, stellt fest, dass das Leben hart aber ungerecht ist und nimmt das dann – ganz Mann – eben an, und kommt damit zurecht oder auch nicht. Was er aber nicht macht, jedenfalls nicht organisiert, ist, die Gesellschaft anzuprangern und grundlegende Änderungen einzufordern.

Man stelle sich vor: Die ganzen Trennungsväter würden sich für Männer in den Kampf werfen. Das machen sie aber nicht. Stattdessen lösen sie solche Probleme, die aus der strukturellen Gewalt gegen Männer entstehen, so gut wie möglich für sich persönlich, und das war’s dann – womit sie aber ihre Söhne im Stich lassen.

Andererseits: Vielleicht haben Männer anders als Frauen einfach nicht die Zeit, sich zu engagieren.

Hässliche Frauen

In meiner alten Klasse an der Schule gab es ein Mädchen, welches wirklich hässlich war, und verschärfend kam hinzu, dass sie zu Übergewicht neigte, vermutlich weil sie als eine emotionale Esserin ihren Kummer über ihre Hässlichkeit mit Essen erstickte, so wie ein Säufer eben seinen Kummer ertränkt. Aber: Sie war Klassenbeste.

Dieses Mädchen konnte nicht darauf hoffen, dass sie mal einen Mann kennenlernt, der sich in sie verliebt und dann für sie arbeiten geht. Ihr muss klar gewesen sein, dass wenn sie ein gutes Leben wollte, es in ihrer Verantwortung lag, die Grundlage dafür zu schaffen – dass sie sich also anstrengen musste. Ich bin sicher, sie hat inzwischen ihren Doktor gemacht.

Esther Vilar spricht davon, dass hässliche Frauen nicht dadurch korrumpiert werden könnten, dass ihnen ein Mann einen leichten Ausweg aus der Notwendigkeit zum Arbeiten bietet. Sie sind also direkt dem Überlebenskampf ausgesetzt, wie der durchschnittliche Mann auch. Das sah Vilar als charakterbildend an und stimmte hierbei sogar mir Simone de Beauvoir überein, die beklagte, die Schonung der Frau führe dazu, dass sie nicht wie der Mann „Transzendenz“ entwickeln könne.

Wichtig hierbei ist, dass die hässliche Frau daran nicht zerbrechen darf. Sonst kann ein toxischer Charakter entstehen, der vom Hass auf Männer aber auch auf Frauen getragen ist. Auf Männer, da sie sich nicht für sie interessieren; und auf Frauen, da sich Männer für sie interessieren – man frage einfach mal schöne Frauen nach Mobbing durch ihre Geschlechtsgenossinnen. Vielleicht politisieren sie ihre Frustration, ihren Hass und werden Feministinnen. Dann entsprechen sie der Lebensweisheit, dass die größte Agitation gegen „sexuelle Belästigung“ von genau den Frauen ausgeht, die selbst kaum was mitbringen, ein Sexobjekt zu sein – es ist faszinierend, wie oft das zutrifft.

So ist es auch kaum verwunderlich, was man in der PickUp-Szene lernt und auch meine Erfahrung ist: Nämlich, dass weniger attraktive Frauen aggressiver auf Annäherungsversuche reagieren. Sie schützen einen verletzlichen Kern und geben sich so unfreundlicher, um einen auf Distanz zu halten, weil man in der Nähe Schaden nehmen könnte.

Wenn sie aber nicht am Leid über ihr unvorteilhaftes Äußeres zerbrechen oder ihre Seele von Hass vergiftet wird, dann hat eine hässliche Frau gute Voraussetzungen, ein echter Charakter zu werden, ein echt feiner Kerl. Dann könnte man bei ihr was finden, das vielen anderen, Männern wie Frauen, abgeht: Innere Werte.