Archiv der Kategorie: Mann und Frau

Wenn sich Männer emanzipieren…

Arne Hoffmann – «Männerbeben», Seite 274:

MattoMatteo: Was halten Sie von einer Emanzipation des Mannes? Könnte darin nicht eine große Chance bestehen?

Meyer: Wenn die Männer ihre zugewiesene Rolle genau so verweigern würden, wie das in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Frauen gemacht haben, dann herrschte Heulen und Zähneknirschen beim anderen Geschlecht. Es würden fast über Nacht alle Partnerschaften auseinander brechen. Zwölf Mitglieder einer Münchener Männergruppe machten den Versuch, bei ihrer Freundin oder Ehefrau sämtliche Rollen, die man wie selbstverständlich dem Manne aufbürdet, zu verweigern, um in Erfahrung zu bringen, was dann passieren würde. Sie weigerten sich, all die Dinge zu tun, die ansonsten ein Mann eben so zu tun hat. Sie steckten keine Geldbörse ein, wenn sie mit der Frau zum Essen ausgingen, sie weigerten sich, Chauffeur zu spielen, sie erklärten, dass sie mehr Zeit für sich selbst brauchten, dass sie keine Lust mehr hätten, als Lokal-, Konzert-, Opern-, Operetten- oder Theater-Begleiter zu füngieren, dass sie nicht mehr zum Shopping mitgehen wollten, dass es sie langweilte, ihre Schwiegermutter zu besuchen, dass sie auf Grund der Überlegung, dass das Leben so kurz sei, nur noch halbtags arbeiten werden, dass sie keinen Euro mehr für Geschenke, Klamotten und für ihre Einrichtungswünsche investieren wollten, sie rührten keinen Finger mehr bei tropfenden Wasserhähnen und ausgebrannten Glühbirnen, sie weigerten sich, der Frau ständig zuzuhören, sondern sprachen selbst von sich und ihren Problemen. Keines der Mitglieder in der Männergruppe hielt den vereinbarten Versuchszeitraum von vier Wochen durch, denn die Reaktionen des weiblichen Geschlechts waren fürchterlich: Tag und Nacht wilde Streits, Aggressionen en masse. Wut und vor allem sexuelle Verweigerung. Doch auch der Mann möchte gerne um seiner selbst willen geliebt werden und nicht nur deshalb, weil er artig sein Rollenspielchen absolviert. Die wirkliche Emanzipation des Mannes sieht ganz anders aus, als die Frauen es ihm vorgeschrieben haben. Nicht stricken, häkeln, waschen, putzen, einkaufen, Kartoffeln schälen, Salat putzen, kochen, backen, braten, abspülen, abtrocknen und Kinder hüten ist hier angesagt, sondern die Infragestellung der zugewiesenen Männerrolle, der tausend Selbstverleugnungsrituale, die er bisher ohne Murren exerziert hat.

Muss man Feministen töten?

Ein pseudolinksfeministischer Slogan heißt: „Feminismus oder Schlägerei!“ Warum nur so zurückhaltend?

Ich habe mal eine Bekannte sehr erschrocken, weil ich solchen Gedanken wie im Titel nachhing: Muss man Feministen töten? – Ist das die Antwort auf #killallmen? #killallfeminists?

Ich war ein junger Hansdampf und man hatte mir Gewalt angetan. Ich war über das feministische Manifest zur Vernichtung des Mannes gestolpert, und ich konnte nicht damit umgehen. Es war blanker Hass und ich war vollkommen überfordert, ich konnte es nicht einordnen.

Ich reagierte so, wie Männer reagieren sollten: Ich wurde zornig und wollte in den Krieg. Stell‘ dir vor, es wäre Geschlechterkrieg, und die Männer gingen hin!

Abbekommen hat meine Mordwut dann eben jene Bekannte. Jedenfalls verklickerte ich ihr, wenn mir eine Feministin mein Lebensrecht abspreche, wie es Solanas machte, dann sei sie mein Todfeind und ich müsste sie töten. Ich sprach von einer Revolution des Mannes, in welcher man kurzen Prozess mit Feministen machen würde. Die Ärmste war vollkommen eingeschüchtert und versicherte mir, dass sie keine Feministin sei.

Nun, sie hat nichts zu befürchten. Manche Frauen führen zwar einen Krieg gegen den Mann, aber kein Mann führt einen Krieg gegen die Frau – dafür lieben Männer die Frauen viel zu sehr. Und selbstverständlich kann man Feministen nicht einfach töten, das geht schon aus humanitären Gründen nicht.

Was nicht funktioniert: „I wanna lay you down on a bed of roses“

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Für die Lesbe Alice Schwarzer ist die Sexualität zwischen Mann und Frau der Dreh- und Angelpunkt der gesamten Beziehung zwischen diesen. Hier entscheidet sich das ganze Geschlechterverhältnis, hier beginnt die „Unterdrückung“ des weiblichen Geschlechts. Ihr zufolge ist die verhasste „Penetration“ nichts anderes als gewaltsame Unterwerfung der Frau, weshalb man darauf zu verzichten habe. Dem haben einige Frauen widersprochen, zum Beispiel Bettina Röhl:

Wegen diesem, mit Verlaub doch ziemlich gefühllosen Unsinn, der die Anziehung zwischen Mann und Frau von der Pubertät an komplett negierte und die Sehnsucht der Männer danach in die Frau einzudringen und die Sehnsucht der Frau danach, den Mann in sich zu spüren, als nichtexistent erklärte und eben damit das doch wohl erhebliche Vergnügen mehr, das eben das Zusammenschlafen ausmacht, ausblendete, wurde Schwarzer ganz gewiss nicht zu einer Erfolgsautorin.

Im Sex manifestieren sich die Geschlechterrollen wie sonst nirgendswo. Ja, Alice Schwarzer hat Recht: Nirgendwo sonst ist der Mann so männlich und die Frau so weiblich wie beim Sex. Man mache mal den Test und stelle sich den Lebensschwur „I wann lay you down on a bed on roses“ mit getauschten Geschlechtern vor. Würde sich der Mann dabei wohl fühlen, wenn er von seiner Geliebten auf den Armen getragen würde und auf ein Rosenbett niedergelegt? Wäre es für die Frau erfüllend, wenn sie diesen urmännlichen Part übernehmen würde?

Und wenn die überwältigende Mehrheit aller Menschen darin übereinstimmt, dass das weniger prickelnd als vielmehr abtörnend wäre, wäre das tatsächlich allein auf soziale Prägung zurückzuführen, hätte Judith Butler Recht? Und wäre eine Gesellschaft nach den Wunschvorstellungen der Genderisten, in der solch ein Rollentausch der Alltag wäre, eine Utopie oder doch Dystopie? Wären die Menschen glücklich damit?

Die Geschlechterrollen sind aber auch außerhalb der Sexualität unterschiedlich. Der Mann hält die Frau nicht nur dann auf den Armen, wenn er sie über die Türschwelle trägt oder auf Rosen bettet, er trägt die ganze Beziehung. Emotionalität ist dem Klischee nach typisch weiblich und wie viele andere hat es einen wahren Kern – Die Frau kann ihren Gefühlen mehr nachgeben als der Mann, was ich für anerzogen halte: Der Mann hat zu funktionieren, und das kann er nicht, wenn er sich die ganze Zeit mit seinen Emotionen beschäftigen würde. Diese Selbstbeherrschung ist auch für die Beziehung relevant. Die Frau kann (hin und wieder) mal ihre Gefühle ausleben, zickig sein, ihre Tage haben, die Dramaqueen markieren, und der Mann hat das zu managen. Er ist wie der Fels in der Brandung, der trotz des Sturms der Gefühle felsenfest steht, der die Beziehung beschützt und nicht zulässt, dass sie beschädigt wird, auch nicht durch ihre Emotionalität.

Dass der Mann die Frau begehrt und diese sich danach sehnt, ihren Liebhaber in sich zu spüren, konstituiert die Geschlechter. Es ist tief verwurzelt weshalb das Ansinnen der Genderisten, die Geschlechter zu dekonstruieren zum Scheitern verurteilt ist – was nicht heißt, dass sie durch eine kranke Politik nicht viel Schaden anrichten können.

Männer halten keine Schmerzen aus

Eine kleine Anekdote über eine Begegnung der feministischen Art. Und zwar eine Frau, die mir mit schnippisch selbstgefälligen Tonfall erklärt, dass Männer die Schmerzen, die Frauen während des Gebären aushalten müssten, nicht überleben würden. Als ich widersprach, beendete sie beleidigt das Gespräch.

Nun, die Berichte über diese Schmerzen unterscheiden sich von Frau zu Frau. Manche sprechen davon, dass es die schlimmstmöglichen Schmerzen wären. Das wäre dann eine 10 auf der 10er-Skala, ein Schmerz, der Vernichtungsschmerz genannt wird, z.B. wenn man bei lebendigen Leib verbrannt wird – schlimmer geht es nicht. Andere Frauen berichten, die Schmerzen seien aushaltbar.

Und würden Männer wirklich sterben? Mir ist noch nie zu Ohren gekommen, dass man Männer unter der Folter nicht so hart anpacken darf, da sie ja sonst versterben, was nicht Sinn der Folter ist. Zweifel bleiben also berechtigt.

Es handelt sich um emotionale Manipulation von Männern. Sieh her: Ich leide furchtbar unter der Geburt der Kinder, die Du – DU!!!! – mir angehängt hast. Du bist mir was schuldig, Du musst das wieder gutmachen, zum Beispiel, indem Du dein Leben lang für mich arbeitest.

So stirbt die Liebe

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„Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines“ sagte Rick zu seiner Ilsa in dem Film Casablanca.“ Das aber, womit jede Liebe beginnt, ist bei Netflix nicht mehr erlaubt. Der Filmproduzent produziert vielleicht noch Romanzen, in denen sich Liebende tief in die Augen sehen, in der dogmatisch-eiskalten Realität ist das unter den Mitarbeitern des Streamingsdienstes aber verboten. Und nicht nur das, weiterhin untersagt ist das Fragen nach Telefonnummern, Umarmen und – natürlich – Flirten.

Das heißt, bei vielen – nicht nur bei Netflix – Unternehmen ist das Anbändeln, das Anbahnen von Beziehungen verboten. Mann und Frau dürfen sich nicht nahe sein, im Zuge einer Entwicklung namens „metoo“, die zur weiblichen Klage führt, dass sich gläserne Wände zu männlichen Kollegen aufbauen, während ein paar Kriegsgewinnlerinnen satte Beute durch vernichtete Männer machen. Nicht nur gehen die Männer auf Distanz, auch durch strenge Reglementierungen durch die Arbeitgeber, die sich gegen Millionenklagen absichern wollen, werden Männer und Frauen weiter getrennt – um letztere vor „sexueller Belästigung“ zu schützen. Das ist dem bösartigen Blick des Feministen geschuldet, der in jeder Zärtlichkeit Übergriffe, und in jedem sexuellen Kontakt „Vergewaltigung“ sieht – so stirbt die Liebe, nachdem sie systematisch vergiftet wurde.

Das passiert nicht nur im Berufsleben sondern auch an den Universitäten. Feministen sind schon empört darüber, wenn Angeklagten auch nur ein fairer Prozess zugestanden wird. Damit gleicht es einer Runde russischem Roulette sich auf eine Frau einzulassen – es stellt einen unkalkulierbares Risiko für Männer dar. Vor wenigen Jahrzehnten noch ging ein großer Teil der Eheschließungen auf Kennenlernen am Arbeitsplatz oder Uni zurück – das also, was heutzutage verboten ist. Dass das immer schwieriger wird, stört Feministen nicht, im Gegenteil: Es gefällt ihnen, wenn Du allein bist, meine Liebe. Denn damit wird das Risiko minimiert, dass Du die falschen Lebensentscheidungen triffst und etwa als Mutter zu Hause bleibst. Denn der Feminist weiß genau und das ist seine Agenda: „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“.

„Zahl die Rechnung!“ oder: Kapieren es Feministen wirklich nicht?!

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Da hat eine Feministin – Njoki Chege – ein bemerkenswertes Traktat verfasst (Punkt 5), in welchem sie mit einem bodenlos selbstgerechten und menschenverachtenden Tonfall mittellosen Männern erklärt, sie sollten auf’s Ausgehen mit Frauen verzichten, wenn sie es sich nicht leisten können, sie auch einzuladen, für sie zu zahlen: „Ich möchte, dass ihr mir ganz genau zuhört, denn ich werde das nur einmal sagen; Wenn ihr es euch nicht leisten könnt, eine Frau zum richtigen Zeitpunkt auszuführen, bleibt bitte zu Hause. Wenn ihr nicht für die Getränke, das Essen und was sie sonst noch will bezahlen könnt, hängt euer Telefon aus und spielt die ganze Nacht Videospiele oder was auch immer es ist, was junge Männer tun.“

Sie erklärt also Männern, sie sollen sich von Frauen fernhalten, wenn sie sie nicht aushalten können. Damit sind Männer Geldobjekte für Frauen. Die Autorin verdeutlicht, dass an allem, was einen Mann, einen Menschen ausmacht, nur ein einziger Punkt interessiert: Sein Geld, welches er auf sie zu übertragen hat. Vermutlich geht die Autorin davon aus, dass in „patriarchalen“ Verhältnissen Männer unberechtigterweise mehr verdienen, weshalb sie dann eben auch für Frauen zu blechen haben.

Dass er aber die Rechnung für ein Date übernimmt, ist dann aber nur ein Symptom der bei Feministen verhassten Geschlechterverhältnisse, in welchem er mehr verdient, höher aufsteigt, Chef ist, und sie wiederum als Mutter zu Hause bleibt – wenn sie kann. Auf diese Weise etablieren sich Verhältnisse, in denen er ihr das Leben unterhält, die Plattform trägt, auf welcher sie sich dann ihren Kinderwunsch erfüllt, also Selbstverwirklichung betreibt. Das beschränkt sich nicht nur darauf, dass er ihr ein Getränk ausgibt, sondern hat viel weitreichendere Folgen, wie etwa die Berufswahl. Denn – wie es Njoki Chege ja klarstellt – er weiß, dass er nur mit der nötigen Kohle an attraktive Prinzessinnen rankommt. Hat er das Geld nicht, ist er ein Loser, der sich fernhalten soll. Was ergibt sich daraus? Es ergibt sich, dass er – konkurrierend um Zugang zu Frauen – sich beruflich stärker engagiert, hartnäckiger und motivierter als jede Frau ist, und zudem solche Jobs wählt, die mehr einbringen. Die Frau hingegen, die nicht dem Druck ausgesetzt ist, mal die finanzielle Versorgung einer Familie zu stemmen, diese Frau kann es sich leisten, die Tätigkeit, in welcher man viel Lebenszeit zubringen wird, nach anderen Kriterien als das Einkommen zu wählen, solche Berufe, die mehr ihren Neigungen und Interessen entsprechen, aber oft eben nicht so gut bezahlt werden und auch weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Das kratzt aber nicht, sie muss nur darauf achten, sozial nach oben zu heiraten.

Er zahlt für sie. Er dient ihr. In allen Lebenslagen ist das Matriarchat so ausgerichtet, 2idi5Rydass seine Arbeit ihr zu gute kommt. Er unterhält ihr das Leben nicht nur als individueller Mann, als Ehemann oder Unterhaltszahler, sondern auch kollektiv. Er erarbeitet die Steuern und die Mittel für die Renten-, Gesundheitskassen und Versicherungen. Der Mann füllt die Kassen, die Frau leert sie. Würde der Mann genauso wenig wie die Frau erwirtschaften und das System zudem genauso belasten, es würde zusammenbrechen.

Er dient ihr, und hier ist das Zahlen ihres Getränks nur eine einzelne Facette dieses Dienens. Wenn eine Feministin wie Njoki Chege jetzt dieses Arrangement aufrechterhalten will, dann kämpft sie nicht gegen das etablierte, vermeintlich frauenfeindliche System, sondern stützt es. Ein Matriarchat, welches als ein „Patriarchat“ angesehen wird, und das sich durch all das Verhasste auszeichnet, nämlich dass Männer mehr verdienen und höher aufsteigen, aber auch etwa die größten Leistungen etwa auf dem Gebiet der Wissenschaft vollbringen. Die Agenda dieser Feministin konstituiert jene Verhältnisse, die der Feminismus angeblich überwinden will und steht zudem für toxische Weiblichkeit, die Männer allein nach ihrer finanziellen Potenz bewertet.

 

Meine Traumpartnerin – Positives über Weiblichkeit

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Ich möchte hier ein paar Zeilen meiner Vorstellung widmen, wie eine Frau als Partnerin ein Gewinn ist und keine weitere Last – eine Frau, mit der man besser durch’s Leben kommt.

Als Beispiel und Vorbild möchte ich hierzu Porzelinchen aus dem Film „Toy Story 4“ nennen. Sie sieht gut aus und verfügt zudem über einen tadellosen Charakter:

Sie ist stark, ohne aggressiv zu sein.

Sie übernimmt Initiative, ohne herrisch zu sein.

Sie ist selbstbewusst, ohne herabzuwürdigen.

Sie ist kämpferisch, ohne gewalttätig zu sein.

Und ich so:

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Viele verbiesterte Emanzen machen den Fehler, Aggression, Verbiesterung und latente Gewalt – Motto: „Frauen sollten öfter schreien“ – für Stärke zu halten. Sie sind stolz darauf, dass Männer scheinbar Angst vor ihnen haben (tatsächlich meiden solche Männer einfach nur unangenehme Gesellschaft). Sie pflegen einen toxischen Feminismus, der sich über Erniedrigung von Männern groß und überlegen fühlt.

Anders als Porzelinchen oben. Sie ist angenehme Gesellschaft und man kann auf sie bauen. Man kann sich auf sie verlassen. Sie ist tatsächlich stark und das bedeutet, dass man auch keine Angst vor ihr haben muss; Aggression und Angriff sind eher ein Zeichen von Schwäche. Mit so einer Frau an der Seite bleibt es nicht allein an einem hängen, für die Familie zu sorgen. So eine Frau ist eine tatsächliche Bereicherung, ein Gewinn für’s Leben, der Jackpot.

Was Frauen wollen #stattBlumen

Liebe Leserin,

und wieder mal sehen wir uns mit der Frage konfrontiert: Was will die Frau? Diese Frage konnte schon das Genie Sigmund Freud nicht beantworten, obwohl er sich ihr intensiv gewidmet hatte.

Um der Antwort auf die Frage näher zu kommen, betrachten wir diese innerlich wie äußerlich hässliche Frau:

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Mit der aggressiven Geste stellt sie klar, was sie nicht will. Blumen. Was sie stattdessen will, ist mehr Geld. Und das fordert sie von dem armen Tropf, der seine Zuneigung ausdrücken will. Denn der malocht im Bergwerk sitzt im Vorstand, wie das Männer nun mal so machen. Er soll ihr Gehalt erhöhen und sein Posten an den Giftbeutel abgeben, der sich künstlich hässlich macht. Das machen Frauen öfter, besonders solche, die sich auf einen rücksichtslosen Egotrip zu Lasten ihrer Kinder und Männer begeben. Sich so zu geben, so zu stylen, dass der Gefährte, der Partner, der Mann es hasst, ist das, was diese Ekelpakete unter „Emanzipation“ verstehen.

Dieser arme Tropf da oben (nicht im Bild), der von der blöden Kuh mit der Gesellschaft verwechselt wird, wie es alle Feministen machen, ist kein PickUp-Artist, kein PUA, kein Verführungskünstler. Wäre er das, er würde seine Zuneigung einer innerlich wie äußerlich schönen Frau schenken – genau wie die Blumen. Und damit sind wir bei der Antwort auf die Frage, warum Feministinnen PickUp hassen: Sie behandeln so einen Mann wie Dreck, woraufhin der aber einfach mit einer Anderen glücklich wird: Unerhört! Das ist diesen Giftnattern unerträglich.

Liebe Leserin, wann hat dir das letzte Mal ein Mann Blumen geschenkt? Wird seltener, was? Ach, ist alles halb so wild. „Eine Frau ohne Mann ist wie ein Fisch ohne Fahrrad“ wie Feministen wissen – dass Du allein bist, gefällt ihnen, jetzt musst Du nur noch deine internalisierte Frauenfeindlichkeit überwinden und auf Männer scheißen. Denn wenn Du sie hasst, bist Du auch nicht mehr einsam. Besuche doch im „Patriarchat“ eine staatlich geförderte Aufführung der Gesellschaft zur Zerstückelung der Männer. Oder lass‘ dir von einer Bundesverdienstkreuzträgerin erklären, dass „Penetration“ nur ein gewalttätiger Akt der Frauenerniedrigung ist. Dann tut es nicht weh, wenn dich keiner penetrieren will.

Für den Fall, dass Du aber anders tickst, und vielleicht einen Mann im Leben willst, hier ein echter Geheimtipp: Verführungskunst für Frauen.

Ach übrigens: Freud wurde von seiner eigenen Tochter gewarnt, nicht soviel Aufmerksamkeit an verwöhnte Wohlstandsgören zu verschwenden, die sich einfach nur langweilten.

Und desweiteren entschuldige ich mich bei allen Giftnattern. So einen Vergleich haben diese Tiere nicht verdient.

Zum Männertag ein Leckerbissen: Robert Pfaller zu „Mansplaining“

Auszug aus dem zur Gänze lesenswerten „Erwachsenensprache – Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur“ von Robert Pfaller:

Das Sprachspiel des männlichen Erzählens und Erklärens

In ihrem Buch »Wenn Männer mir die Welt erklären« (2015, im Original: Men Explain Things to Me, London 2014) beschreibt Rebecca Solnit kritisch, wie Frauen zu Opfern männlicher Erklärungsfreude werden. Besonders bizarr ist ihr Ausgangsbeispiel, worin ein älterer Unternehmer ihr etwas über ein Buch zu erläutern beginnt, über das er einen Artikel in einer Zeitung gelesen hat – ohne freilich zu bemerken, dass seine Gesprächspartnerin selbst die Verfasserin dieses Buches ist. Solnit schreibt »…das durch und durch provokative Selbstvertrauen der vollkommen Unwissenden ist meiner Erfahrung nach geschlechtsspezifisch. Männer erklären mir die Welt, mir und anderen Frauen, ob sie nun wissen, wovon sie reden oder nicht. Manche Männer jedenfalls« Seither beklagen sich Frauen häufiger über diese »Standardsituation« heterosexuellen männlichen Verhaltens, dem aufseiten der Männer die fälschliche Annahme zugrunde zu liegen scheint, sie wüssten mehr über die Sache als die Frauen, zu denen sie sprechen. Dies wurde in der Folge mit einem Kunstwort benannt, welches das Übel durch dessen üble Benennung bannen soll »mansplaining« (männliches Erklären).

Besonders interessant erscheint bei diesem Kulturphantomen die Frage nach seiner geschichtlichen Zuordnung Warum macht sich diese Unsitte gerade jetzt störend bemerkbar? Haben Männer früherer Zeiten den Frauen etwa weniger zu erklären versucht? Oder waren Frauen damals, vielleicht aufgrund geringerer Emanzipation, noch mit schwerwiegenderen Verfehlungen beschäftigt, so dass sich erst jetzt, nachdem die allerägsten Grobheiten einigermaßen beseitigt sind, mehr Aufmerksamkeit auf dieses verstecktere Übel richten konnte? Waren Frauen früher etwa unwissender und mithin etwa froh, Dinge erklärt zu bekommen, wahrend sie jetzt, zum Beispiel aufgrund gestiegener Absolventinnenzahlen an Universitäten, ja den Männern an Wissen mindestens ebenbürtig, wenn nicht überlegen sein mussten?

Vielleicht lohnt hier noch eine andere Vermutung. Das männliche Erklären entspringt ja nicht notwendigerweise und ausschließlich einem – sei es wirklichen auch nur fälschlich vermuteten – Wissensgefälle. Es ist vielmehr auch ein Versuch der Männer, die Frauen zu unterhalten und ihnen interessant zu erscheinen. Erklären (oder auch Erzählen) ist nicht nur etwas Erkenntnisbezogenes, »Epistemologisches«, mit Informations- und Neuigkeitswert, sondern auch etwas Höfliches oder Galantes mit dem Wert der Vermeidung von langweiligem und peinlichem Schweigen sowie der Herstellung mehr oder weniger großer geselliger Verbindlichkeit.

Da die Anbahnung eines Gesprächs und das Etablieren einer Konversation traditionell genauso die Aufgabe der Männer war wie das Anbahnen von Bekanntschaften oder erotischen Beziehungen, mussten notwendigerweise sie damit beginnen, irgendetwas zu erzählen – ob sie nun etwas wussten oder nicht. Es war in der traditionellen Geschlechterordnung ein Privileg der Frauen, den Männern diese riskante und oft peinliche Aufgabe überlassen zu dürfen. Nicht sie, sondern allein die Männer mussten sich auf dieses unübersichtliche und glatte Terrain begeben, auf dem man immer Gefahr lief, sich Gelangweiltheit oder auch eine schroffe Abfuhr einzuhandeln. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen scheint an diesem Privileg übrigens auch heute noch von den meisten heterosexuellen Frauen stillschweigend weiter eisern festgehalten zu werden.

Und noch ein weiterer Faktor spielt bei dieser ungleichen Verteilung der Erklärungsaufgabe in der traditionellen Geschlechter-Ordnung eine entscheidende Rolle: das Alter. Üblicherweise interessierten sich ältere Männer für jüngere Frauen. Sie ermöglichten den jungen Frauen dadurch oft Kontakte sowie Zugang zu Luxus und Wohlstand, der gleichaltrigen Männern nicht offenstand. Auch in Rebecca Solnits drastischem Ausgangsbeispiel ist es ein älterer Mann, der ihr und ihrer Freundin etwas erklären möchte. (Gleichaltrige Männer scheinen bei dieser Party gar nicht eingeladen gewesen zu sein.) Solnit aber lässt die Relevanz dieses Altersgefälles für das geschlechterspezifische »Erklärungsgefälle« unbeachtet. Auch wenn der männliche Gesprächspartner in Solnits Erlebnis vielleicht ein besonders arrogantes, herablassendes Exemplar gewesen sein mag, so folgte sein Verhalten offenbar nicht allein seinen individuellen Schwächen, sondern ebenso sehr einem kulturellen Muster, aus dem einem älteren Mann gegenüber einer jüngeren Frau eine Verpflichtung erwuchs. Männer mussten Frauen etwas erklären – entweder weil sie die Älteren waren und damit über mehr Erfahrung und ähnliche Begleiterscheinungen des Alters verfügten; oder aber um zumindest so zu tun, als ob sie die Älteren wären. Dieses strenge Prinzip galt nämlich sogar dann, wenn kein Altersunterschied bestand. Um zu den Frauen höflich zu sein, hatten die Männer sie auf jeden Fall so zu behandeln, als ob die Frauen jünger wären. Denn: »Ein Mann ist immer älter als eine Frau«, wie der Held einer fulminanten Geschichte von Jules Renard seiner (übrigens älteren) Begleiterin einmal erklärt. Im Gestus des männlichen Erklärens steckte somit immer auch der höfliche Akt, den Frauen den Platz der Jüngeren zu überlassen. Die Empörung über die männliche Unverschämtheit, den Frauen etwas erklären zu wollen, läuft darum Gefahr – nach der Logik des »Beuteverzichts« -, etwas preiszugeben, das in Wahrheit in mehrfacher Hinsicht ein Vorteil und Privileg für die Frauen war.

Prostitution, das weibliche Monopol auf Zärtlichkeit und die Sehnsucht des Mannes

Ich habe zu der Frage, warum sexuell aktive Frauen Schlampen, Männer hingegen Playboys sind, schon mal was geschrieben. Demnach ist Sex etwas, worüber Frauen verfügen und es möglichst profitabel an den Mann verkaufen. Wer zu günstig zu haben ist, ist demnach eine Schlampe, wie sie von Frauen dann angefeindet wird. Der teuerste Deal ist hierbei die Ehe, wenn sie nicht aus Liebe sondern aus monetären Gründen heiratet.

Die Ressource Sex und genauso auf Zärtlichkeit liegt also in Frauenhand. Frau hat es, Mann will es, was das Gewerbe der Sexarbeit begründet. Ich halte übrigens mehr von jeder Prostituierten, mit der man einen klaren Vertrag schließt, als von Frauen, die Sex manipulativ als Belohnung für Wohlgefallen in einer Beziehung anwenden. Ich selbst war nie bei einer Sexarbeiterin, ich empfände es als entwürdigend, eine Frau dafür zu entschädigen, dass sie meine Nähe zulässt. Und damit sind wir schon bei Nähe. Sex ist nicht nur für Frauen sondern auch für Männer ein Weg, Zärtlichkeit auszudrücken. Und Sehnsucht spielt hier genauso rein wie ein Gefühl von Einsamkeit, wenn man keinem Menschen, keiner Frau so nah sein kann.

Ich sagte bereits, dass Alice Schwarzer und die ganzen Frauenschützer es bitterlich beklagen würden, wenn die Rollen getauscht wären. Wenn Frauen sich erniedrigen würden, indem sie für sexuelle Nähe zahlten. Sie würden die Anbieter des Sex‘ verteufeln, die kaltblütig die Sehnsucht der Frauen ausnutzten um Kohle zu machen. So wird wohlwollend über Freierinnen berichtet, denen Sehnsucht nach menschlicher Nähe attestiert wird, und das ausgerechnet von jener Seite, für die männliche Freier nur widerliche Schweine* sind, die man verfolgen sollte.

In der Regel aber gilt: Es sind Männer die für Sex zahlen. Und da sich in den letzten Jahrhunderten das gesellschaftliche Bild vom Mann geändert hat – als toxisch – ist männliche Sexualität dämonisiert. Sie wäre nehmend, gewalttätig, grausam, beschmutzend, machtgeil, zerstörerisch. Feministen denken beim Stichwort Sex nicht an das Kamasutra sondern an Vergewaltigung. Also wirken sie demzufolge überall in der Gesellschaft, Männer für ihre Sexualität zu bestrafen und seien es nur Blicke, und so wollen sie den Kauf aber nicht den Verkauf von Sex bestrafen lassen – gleichgültig gegenüber den Interessen der Sexarbeiterinnen, die gegen eine Kriminalisierung ihrer Kunden sind und deren Situation sich damit auch verschlechtert.

Zurück zum Bedürfnis nach Zärtlichkeit. Bei Prostituierten herrschen strenge Regeln, nach denen die Dienstleistung ausgeführt wird. Eine der häufigsten ist hierbei das Verbot, auf den Mund zu küssen. Sexarbeiterinnen trennen scharf zwischen erwerbsmäßigen Sex und jenem, welchen sie in einer Beziehung mit ihrem Partner praktizieren. Allerdings gibt es eine Variante, in der diese Trennung aufgehoben ist. Beim „Girlfriend-Sex“. Hier kann sich der Freier Sex kaufen, wie ihn Liebespaare ausüben – zum Beispiel auch mit Küssen auf dem Mund. Das zeigt, dass ein Bedürfnis existiert, welches über eine mechanische schnelle Nummer weit hinausgeht. Hier kauft sich ein armes Schwein neben Sex und körperlicher Nähe auch die Illusion von empathisch-emotionaler Zärtlichkeit, vom Geliebtwerden – und das bringt mich zum Heulen, denn es deutet auf ein gravierendes Kuscheldefizit unter Kerlen hin.

Ich erinnere mich an ein besonders widerliches Exemplar von Empathin, das sich über einen Mann lustig machte, welcher nach dem Sex nur noch schluchzte. Der Mann war wohl lange Zeit von jeder menschlichen Nähe abgeschnitten so dass es aus ihm herausbrach. Auch der Männercoach Maximilian Pütz berichtet: „Ich coache Männer, die gerne Frauen kennenlernen wollen. Und Sie machen sich keine Vorstellung wieviele dann einfach dasitzen und weinen.“ (sinngemäß aus dem Gedächtnis) Pütz pflegt seine Emotionen und ist außerordentlich mitfühlend, was ihn sowohl als Verführer so erfolgreich macht, als auch als Coach. Die Männer, denen er Rat und Tat anbietet, erfahren so zum ersten Mal Mitgefühl und Verständnis für ihr karges Leben, in welchem menschliche Wärme nur in homöopathischen Dosen vorkommt.

Dies alles spielt in der Prostitutionsdebatte keine Rolle. Die Frauenretter hören schon auf diejenigen nicht, die zu retten sie vorgeben und die nicht gerettet werden wollen. Die männliche Perspektive, nach der ein Kerl sich nicht anders zu helfen weiß, als Geld hinzulegen für etwas menschliche Nähe, als Balsam für eine geschundene und verdurstende Seele, interessiert erst recht nicht.