Archiv der Kategorie: Matriarchat

Das Hausfrauenmodell und die Unterdrückung der Frau

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Ein Vorwurf, der Männernrechtlern gerne gemacht wird, ist, sie fürchteten lediglich den Verlust ihrer Privilegien und wollten zurück in die 50er, als die Welt noch in Ordnung war: Mit ihm als stolzen Ernährer, der in die Welt hinausgeht und ihr als Heimchen am Herd. Der Punkt ist nur, dass die Rolle da draußen „in der Welt“ weniger Selbstverwirklichung und Karriere – wovon Feministinnen in Amüsierberufen ständig faseln – bedeutet sondern Leid, Mühsal und Maloche.

Aus der Glücksforschung weiß man, dass Frauen im Westen in den letzten Jahrzehnten unglücklicher geworden sind. Und das muss verwundern: Denn auch wenn man einräumt, dass es für Frauen in der patriarchalen Vergewohltätigungskultur immer noch schlimm ist, so muss man doch bilanzieren, dass sich doch hier und da etwas verbessert hat. Nun, was sich geändert hat, ist, dass Frauen mehr arbeiten müssen. Ihre Wahlfreiheit ist eingeschränkt worden, denn durch die neoliberale Politik des Lohndumpings können immer weniger Männer die Mittel aufwenden, die Frau gänzlich von der Arbeit zu befreien. Zu dieser Freiheit schrieb die bedeutende Feministin Simone de Beauvoir:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

Eine Wahl zu haben, hat aber was mit Freiheit zu tun, und zwar eine, die Männer nicht teilen, also ein Privileg ist. Dennoch: Auf der internationalen Frauenkonferenz in Peking wurde u.a. festgeschrieben, dass jede Frau möglichst zu allen Zeiten einer Berufstätigkeit nachgehen müsse. Arbeit macht frei, ist die Logik dahinter. Nur: Wirklich freie Menschen, wie Millionäre zum Beispiel, sind vom Zwang zur Arbeit befreit, sie arbeiten nicht und leben trotzdem nicht am Existenzminimum. Feministinnen wollen ihre Geschlechtsgenossinnen deshalb zur Arbeit treiben, weil sie unter einem Minderwertigkeitskomplex leiden: Da Frauen vom Zwang zur Arbeit partiell mehr befreit sind als Männer, vollbringen sie auch weniger eindrucksvolle Taten wie etwa große wissenschaftliche Leistungen.

Es lassen sich weitere Beweise anführen, wonach das Hausfrauenmodell die Frau nicht etwa benachteiligt, sondern privilegiert. Etwa Schweden: Wenn dort eine Frau zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert, gilt sie als privilegiert. Hierzu muss man wissen, dass Schweden seine Bürger so massiv mit Steuern belastet, dass Eltern gar nicht die Wahl haben, ob sie ihre Kinder selbst betreuen oder diese in die bunt angemalten Verwahranstalten abschieben. Das Gehalt eines Einzelnen reicht nicht aus, um das Hausfrauenmodell zu realisieren, beide müssen arbeiten gehen, also müssen die Kinder in die Kinderdepots. Eine Frau, die zu Hause bleibt, ist eine, die es geschafft hat, sich einen Superverdiener zu angeln, und sie wird um ihr Leben als Mutter und Hausfrau beneidet.

Wenn ich das folgende ausführe, möchte ich als erstes denen, die mich unbedingt falsch verstehen wollen, sagen, dass ich nicht gegen das Frauenwahlrecht bin. Ich bin für Gleichberechtigung. Das Problem ist, dass es der herrschende Feminismus nicht ist, deshalb bin ich Männerrechtler.

Esther Vilar berichtet zur Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz über eine amüsante Anekdote, die tief blicken lässt. Bekanntlich war die Schweiz im ach so fortschrittlichen, westlichen Europa der letzte Staat, der das Frauenwahlrecht einführte. Vilar schreibt, dass man inmitten der hitzigen Debatte in einem Kanton die Frauen selbst abstimmten ließ: Die Frauen durften wählen, ob die Frauen wählen dürfen sollten. Und ihre Antwort war: Nein! Man muss hierzu wissen, dass in der Debatte ums Frauenwahlrecht mächtige Frauenorganisationen mitspielten, die sich gegen das Frauenwahlrecht stellten! Die Befürchtung war nämlich, dass mit den Rechten auch Pflichten auf die Frauen zukommen würden, wie etwa die Wehrpflicht. Das Wahlrecht wurde nämlich vom Absolvieren des Wehrdienstes abhängig gemacht. Männer, die nicht dienten waren auch nicht wahlberechtigt. Insofern ist „Frauenwahlrecht“ schon eine irreführende Bezeichnung, „Allgemeines Wahlrecht“ trifft es besser. Jedenfalls: Erst als diese Bedenken aus dem Weg geräumt waren, war der Weg frei für das „Frauenwahlrecht“. Das sagt im Grunde alles über die Entwicklung des Geschlechterverhältnis des letzten Jahrhunderts: Rechte ja bitte, Pflichten nein danke! Das zeigt auch, dass der Leidensdruck dadurch, nicht wahlberechtigt zu sein, gegen Null ging. Mit der Einführung des „Frauenwahlrechts“ änderte sich dann auch so gut wie gar nichts. Männer hatten zuvor für Frauen gearbeitet und so blieb es auch, als plötzlich die Mehrheit der Wahlberechtigten Frauen waren. Es war und ist von Frauen genauso gewollt.

Wenn man, bzw. wenn Frauen der traditionellen Rollenverteilung zugeneigt sind, dann

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So legen Frauen fest, wer zu Hause bleiben darf und wer arbeiten gehen muss.

bedeutet das, dass man zwar Nachteile zu erleiden hat, aber man auch jede Menge Vorteile mitnehmen kann. Wenn die Männer die Welt da draußen so regeln, dass Strom, Wasser und Nahrung bequem ins von Männern gebaute Haus kommen, lässt sich verschmerzen, dass man kein Wahlrecht genießt – besonders wenn man nicht wie ein Mann malochen muss. Ein kurzer Seitenblick auf eine Dokumentation über ein afrikanisches Nomadenvolk in einem Qualitätsmedium: Was die Rollenverteilung angeht, erklärt die weibliche Stimme aus dem Off – ohne im geringsten eine kritische Haltung dazu erkennen zu geben – dass alles was innerhalb der Zelte passiert, Sache der Frau sei, und alles, was außerhalb der Zelte stattfindet, Sache des Mannes, Versorgung der Tiere etwa. Wenn man diesem Weltbild anhängt, dann gehört Politik und damit das Wahlrecht in die männliche Sphäre. Das kann man verschmerzen, denn die Frau kann sich natürlich darauf verlassen, dass ihr Mann so wählen wird, wie es für ihre Familie am Besten ist.

Blickwechsel nach Saudi-Arabien, bekanntlich eines der Musterländer von Frauenunterdrückung. Dort gibt es Fraueninitiativen, die für die Rechte der Frauen kämpfen: „Ich bin mein eigener Vormund!“ aber eben genauso Frauenbewegungen, die ähnlich wie in der Schweiz dagegen halten. Einer ihrer Slogans lautet: „Mein Vormund weiß besser, was gut für mich ist.“ Das ist für Erwachsene, die mündig sein sollten, natürlich vollkommen inakzeptabel. Ich führe dieses Beispiel nicht an, um es zu unterstützen, sondern um aufzuzeigen, dass mit der traditionellen Rollenverteilung eben auch Vorteile verbunden sind, so dass man sich damit zufrieden gibt und die damit einhergehenden Nachteile in Kauf nimmt. Nicht nur in Saudi-Arabien sondern z.B. auch im Iran. Es ist auch auffällig, dass der Feminismus erst dann richtig in Fahrt kam, als es immer mehr gute Jobs, gab, die nicht harte Maloche bedeuteten. Die Frau im Mittelalter: Was hätte sie durch „Emanzipation und Gleichberechtigung“ denn zu gewinnen gehabt? Die Arbeit ihres Mannes? Nein, Danke! Im Mittelalter wie in Saudi-Arabien – nirgends müssen Frauen auf metaphorischen Baumwollplantagen malochen, um dann den Ertrag ihrer Arbeit an den Mann abzugeben. Und das ist ein Vorteil, der sich durchs ganze Leben zieht. Dieser Vorteil ist es, weshalb Frauen nicht selten für das traditionelle Rollenmodell sind und dabei selbst gravierende Nachteile in Kauf nehmen. Oder nehmen wir die zu Unrecht gefeierten „Trümmerfrauen“ der deutschen Nachkriegszeit, die zuvor schon Hitler an die Macht gewählt hatten, ein Fan der traditionellen Rollenverteilung: Diese wählten nicht die SPD mit einem modernen Frauenbild an die Macht sondern die CDU, die keinen Hehl daraus machte, dass für sie die Frau an den Herd und der Mann ins Bergwerk gehöre. Oder man schaue sich bei einer Trennung vor dem Familiengericht an, was Frauen wollen: Die Kinder, Nicht arbeiten und Geld in Form von Unterhalt. Exakt das wollen sie auch vor der Trennung. Als weiteres Beispiel ließe sich das Gesellschaftsexperiment des Kibbuzs anführen: Hier wurde eine radikale Gleichstellung der Geschlechter durchgesetzt. Genau das also, was laut Feministen die Befreiung der Frau bedeutet und dessen Vorenthaltung deren Unterdrückung. Es waren die Frauen, die gegen diese Gleichheit aufbegehrten und zum traditionellen Rollenmodell zurückwollten (und diesen Willen auch bekamen):

Die Sabra-Frauen, d.h. die im Kibbuz geborenen Frauen, initiierten eine radikale Reformbewegung. Sie setzten eine Rückkehr zu einer auf Geschlecht basierenden Arbeitsteilung durch. Auf ihr Drängen wurde die Kindererziehung erneut radikal reformiert. Die Sabra-Frauen bestanden darauf, in hohem Maß wieder selbst für ihre Kinder zu sorgen. Ehe und Familie wurden dadurch wieder zu eigenständigen Einheiten mit eigener Bedeutung.

Das alles zeigt, die traditionelle Rollenverteilung ist für Frauen kein Nachteil, sondern ein Privileg, bzw.: Die Vorteile überwiegen die Nachteile. Die Frau musste nicht unterdrückt werden, um dieses Lebensmodell durchzusetzen. Eine solche Unterdrückung ließe sich auch niemals aufrecht erhalten in Beziehungen, in welchen die Frau mit dem Ehemann das Bett teilt und die Kinder erzieht – siehe Kibbuz. Die bestehenden Verhältnisse spiegeln den Willen der Frauen wieder, haben es schon immer getan und zwar weil diese Verhältnisse nicht zum Nachteil, sondern zum Vorteil der Frauen sind. Und um dem ewigen Lamento der Feministen vorzugreifen: Die angebliche Abhängigkeit vom Mann ist keine, denn der Mann ist verpflichtet für die Frau zu sorgen und kann diese Pflicht nicht einfach aufkündigen – siehe Unterhaltspflicht. Es handelt sich um eine „Abhängigkeit“ wie die eines Industriellen von seinen Arbeitern, wie die eines Königs von seinen Bauern – solche Abhängigkeit verursacht keine schlaflosen Nächte. Die Frau ist kein armes unterdrücktes Hascherl, sondern treibt ihren Mann durch ewiges Nörgeln in einen frühen Tod.

Übrigens  scheint auch Frauen klar zu sein, dass sie die Privilegierten sind. So berichtet ein Hausmann, dass er von Frauen als Parasit beschimpft wurde. Sehr erhellend: Wenn ein Mann das macht, was bei Frauen als Zeichen der Unterdrückung gesehen wird, dann ist man(n) auf einmal faul und auf Kosten anderer lebend…

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Die Zukunft ist weiblich. Mag sein, aber was bedeutet das?

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Diese Zeiten waren weiß. Eine gute Sache, zumindest für die Weißen.

Da sitzt so ein Pudel in einer Debattiershow und erklärt, dass seiner Ansicht nach die Welt ein besserer Ort wäre, wenn überall Frauen an der Macht wären. Damit knüpft er an an einen zwar falschen aber allgemein akzeptierten, jahrhundertealten Zeitgeist, wonach Frauen die besseren Menschen wären und somit deren Herrschaft eine gute Sache wäre. Und tatsächlich scheint es so zu kommen, aus feministischen Kreisen hört man bereits die frohe Kunde, dass das Ende der Männer nahe und die Zukunft arisch weiblich sei. Bevor jetzt aber irgendein Kerl beunruhigt ist, dass er als Mitglied des männlichen Geschlechts keine Zukunft hat, kommt aus derselben Ecke die beruhigende Botschaft, dass Feminismus auch gut für Männer sei. Häufig – nicht  immer aber häufig – erfolgt dabei aber die Einschränkung, dass damit nicht der normale Mann gemeint sei, sondern solche Männer, die von normalen Männern unterdrückt werden, schwule Männer etwa.2018-04-21-The-Future-is-Female-1038x576

Bei der Prognose, ob die  weibliche Zukunft für Männer ebenfalls eine gute Sache ist, lohnt ein Blick in die Gegenwart, in welcher die Frauen die Mehrheit der Wahlberechtigten stellen und es sich somit kein Politiker leisten kann, diese zu verärgern, siehe Onkel Brüderle. Es ist auffällig, dass sowohl Politiker als auch besonders Politikerinnen Frauenpolitik betreiben. Tatsächlich scheint sich nahezu jede Frau, die in die Politik geht, als Feministin zu begreifen, aber umgekehrt ist kein einziger männlicher Politiker zu finden, der mal verkündet, was er für Männer zu tun gedenkt.

Denn Handlungsfelder gibt es durchaus, willkürlich herausgegriffen: Obdachlose. Die meisten Obdachlosen sind männlich, was aber die besseren Menschen wie auch die neuen Untermenschen an der Macht einen Scheißdreck interessiert. So entzieht man Obdachlosen die Solidarität, etwa wenn eine Sozial-demokratin sie allen Ernstes als privilegiert anfeindet. Das lässt nicht darauf hoffen, dass man diesen Menschen in Not zur Hilfe eilen wird, aber wen wundert’s bei einer Partei, die in ihrem Grundsatzprogramm Männlichkeit und Menschlichkeit als Gegensätze definiert. So ist dann auch ein Obdachloser, der direkt neben einen überfüllten Obdachlosenasyl erfriert, kein Thema, wohl aber wenn eine Politikerin als „jung und schön“ bezeichnet wird, das ist dann ein Skandal. Die Flüchtlingskrise hat gezeigt, dass es durchaus möglich wäre, diese Menschen – natürlich auch die Frauen, wir sind ja keine Ungeheuer –  aus der Gosse zu holen und ihnen ein Dach über dem Kopf zu bieten, es fehlt allein der Wille. Nun, das sind erwachsene Männer und denen bringt man am wenigsten Mitgefühl und Empathie entgegen, aber wie steht’s denn dann mit Kindern?

Auch hier regieren die Empathinnen etwa als Lehrerinnen, die aber für das Zurückbleiben der Jungen in den Schulen nicht verantwortlich sind, denn diese  sind ganz in der Tradition der schwarzen Pädagogik – die Schule ist richtig, das Kind ist falsch – selbst für ihr schlechtes Abschneiden verantwortlich. Da stört auch eine ministerielle Studie nicht, der zufolge Jungen bei gleichen Kompetenzen schlechter benotet werden und auch seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten, denn einen solchen Skandal können korrupte Frauen an der Macht problemlos in der Versenkung verschwinden lassen, da sich die Medien sowieso nicht dafür interessieren und somit Politikerinnen davon schwadronieren können, dass ja jeder Schultag ein Boys Day sei… Ja, das wird eine schöne Frauschaft, eine, die Jungs systematisch aussortiert.

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In weiblichen Zeiten haben nur weibliche aber nicht männliche Kinder Anspruch auf Schutz vor Gewalt

Aber gut, was will man erwarten, von Männern wie Frauen eines Schlages, die rund um den Globus gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen – also nicht gegen Jungen – protestieren? Da ist es nur folgerichtig, dass Femoperverse das ganze Land mit Plakaten pflastern, wonach Kinder keinen besonderen Anspruch auf Schutz vor Gewalt haben, wenn sie dem falschen Geschlecht angehören. Und die ganze bestialische Kälte einer Gesellschaft zeigt sich daran, dass niemand dagegen aufbegehrt.

Eine menschliche Zukunft – sofern man Jungen und Männer zu den Menschen zählt – ist also kaum zu erwarten. Wird diese  Zukunft denn wenigsten von Frauen getragen? Der Weiße da oben wird von Schwarzen getragen, was die rassistischen Machtverhältnisse aufzeigt und auch einen Hinweis auf die matriarchalen bietet. Denn anscheinend zeigen die Menschen der Zukunft wenig Interesse daran, als Bauarbeiter, Stahlwerker oder Fernfahrer die ganze Infrastruktur der Gesellschaft am Laufen zu halten. Nicht nur das, es ist auch kaum ersichtlich, dass man für den Aufwand, der dafür notwendig ist, ein Bewusstsein hat. Dafür beispielhaft stellte eine Talkshowtante die Frage: „Wozu brauchen wir noch Männer?“ Diese Frage einem Millionenpublikum gestellt auf einer Plattform, die nahezu ausschließlich von Männern errichtet wurde, zeigt ein gerade für Gebildete fatales Missverständnis dafür, was alles notwendig ist, dass Strom aus der Steckdose kommt, Lebensmittel im Supermarkt stehen und man sich abends von einer Talkshow intellektuell stimuliert fühlen darf. Auch lässt sich die Frage nach der Nutzanwendung von Menschen schwerlich mit dem Leitprinzip der unantastbaren Menschenwürde in Einklang bringen, die einem eigentlich von solch einem Gebrauchtwerden unabhängig garantiert werden sollte. Das zeigt sich, wenn wir andere Gruppen ansprechen: Wozu brauchen wir Schwarze? Wozu brauchen wir Schwule? Wozu brauchen wir Frauen? Zum Kinderkriegen?

Die Zukunft, die weiblich ist, wird Gender-Studies-Absolventen viel zu bieten haben. Im Rahmen des Gender-Mainstreaming, mit dem Genderpolitik top-down in allen Bereichen der Gesellschaft durchgesetzt werden soll, wird es viel Arbeit geben für Genderisten, den neuen Politkommissaren.

Die Zukunft, die weiblich ist, wird also nicht so aussehen, dass sie Männern wie bergwerkObdachlosen oder Arbeitern etwas zu bieten hat. Als Ausgleich dafür werden aber Spitzenpositionen neu verteilt, mit Hilfe von Quotenkrücken. Die Zukunft, die weiblich ist, bietet Männern keine Perspektive, aber das ist ja nur gerecht, da Männer Frauen jahrtausendelang das Recht verweigert haben, sich im Bergwerk zu verwirklichen oder sich auf dem Schlachtfeld die Gedärme wegschießen zu lassen. Die Zukunft, die weiblich ist, lässt Jungen, Väter, Männer zurück – unter Hohngelächter. So mancher feministischen Mutter kommen schon Zweifel (Punkt 3), und auch der Pudel wird sich vielleicht noch umgucken, wo er bleibt, wenn Frauen überall an der Macht sind. Aber bis dahin ist er bestimmt ganz nützlich.

Laurie in Pennys Land

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Laurie Penny mal wieder! Mit dem Giftbeutel habe ich mich schon mal beschäftigt. Und sie ist wieder da, war nie weg, und zwar in einem hochangesehen Magazin: »die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum« Dort schreibt sie:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt. Kurzum: Man hat uns angelogen.

Ahja, die Familie ist keine Einheit mehr, sie es gespaltet und die Kinder sind der Mutter zugeordnet. So ist das im Matriarchat. Frauen dürfen ihre Ungeborenen töten – „Mein Ungeborenes Bauch gehört mir!“ und später das Kind dem Vater entfremden, so wie man es mit Eigentum im matriarchalen Kapitalismus halt machen darf. Der Vater in der Familie fehlt also. Man weiß nicht, warum er nicht zur Hilfe eilt, sich um die Seinen kümmert, sie ernährt, vor Gefahren beschützt. Wir dürfen es uns denken: Der Vater? Weg? Hat er sie sitzen lassen? Schlägt die Frau und die Kinder? Zahlt keinen Unterhalt? – so wie es die feministische Propaganda tagtäglich reproduziert. Die Realität sieht anders aus: Sie, nicht er, hat die Macht, ihn aus der Familie zu entfernen. Sie rechnet sich mit Hilfe feministisch inspirierter Frauen aus, ein feines Leben auf seine Kosten führen zu können, ohne dass er Abends mit am Tisch sitzt. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht, da ihnen fette Kriegsbeute versprochen wird, nämlich dass sie ein gutes parasitäres Leben auf Kosten ihres Unterhaltssklaven führen können, wenn sie die Kinder als Geiseln nehmen um damit Wohlverhalten und Geld zu erpressen, Macht auszuüben. Oft kommt noch ein kleiner Psychofick für die Kleinen dazu, so dass sie ihren einst geliebten Vater inbrünstig hassen lernen oder nur noch kühle Verachtung für ihn übrighaben. Der Vater hingegen steht auf einmal allein da. Er war es, der mit seiner Maloche ihr Geld verdient hat, weniger Freizeit hatte und damit auch weniger Zeit, Freundschaften zu pflegen. Ganz anders die Frau: Sie pflegt ihre Freundschaften – da sie dank seiner Maloche mehr freie Zeit zur Verfügung hatte – die dann auch seine sind, aber nur bis zu Trennung. Dann stellt sich heraus, dass seine Freunde tatsächlich ihre Freunde sind und er damit nun keine mehr hat. Getrennt von der Familie muss er nun diese Familie aber weiterversorgen, das Matriarchat will es so. Unter dieser Belastung, aus seinem Nest geworfen, entwickelt er massive Depression, kann nicht mehr den Arbeitsanforderungen entsprechen, verliert seine Arbeit. Oft bringt er sich auch um. Und damit geht die Rechnung der Alleinerziehenden manchmal nicht auf bzw. der Steuerzahler ist nun in der Pflicht, dieses Miststück zu finanzieren, welches unter selbstsüchtiger und  mutwilliger Ausnutzung eines Privilegs eine Familie zerstört hat, Menschen ins Elend trieb. Also müssen noch mehr Gelder zu den Frauen und ihren Kindern fließen, und zwar vom überwiegend männlichen Steuerzahler. Ein solch parasitäres Matriarchat wurde unlängst auch von Frau Schrupp vorgeschlagen: „Väterrechte abschaffen, Kindererziehung von Steuermitteln zahlen.

Was noch? Ach ja: Macht. Der Giftbeutel unterstellt Männern, dass sie in der Familie nur Macht ausüben wollen, nur deswegen gehen sie arbeiten. Das beißt sich aber damit, dass der Mann gar nicht an der Macht ist – in der Familie erst recht nicht. Dazu muss es nicht mal zur Scheidung kommen. Es ist genauso möglich, dass sie in der Beziehung diktiert, was läuft und was nicht. Dass sie als Familienterroristin ein despotisches Regime führt und ihrem Mann und den Kindern das Leben zur Hölle macht. Gewalt in Beziehungen geht genauso oft von Frauen aus, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – liegen sie vorne, ohne das Hetzkampagnen gefahren werden.

Zurück zum Vater: Dieser, liebe Frau Penny, liebt seine Kindern. Er geht deswegen malochen, damit er genug Geld verdient, um seinen geliebten Kindern ein gutes Leben und einen guten Start ins Erwachsenwerden zu ermöglichen. Deswegen nimmt er dieses Opfer auf sich, malochen zu gehen, wozu Du neben deinen sonst so stinkenden Auswürfen einmal in einem hellsichtigen Augenblick eine klare Erkenntnis hattest:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Weiterlesen bei djadmoros: Laurie Penny, Stoßarbeiterin der feministischen Bewußtseinsindustrie

Wenn Mama will, dass

  • Wenn Mama will, dass das Ungeborene getötet wird, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass das Kind zur Welt kommt und der Vater für den Unterhalt zu sorgen hat, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass der Vater keinen selbstbestimmten Vaterschaftstest durchführen darf, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sich der Vater zuhause der Pflege der Kinder widmet, damit sie Karriere machen kann, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sich der Vater aus dem Leben der Kinder verpisst und nur noch als Unterhaltssklave sein Dasein fristet, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sie die Mutterschaft zurückweisen kann, dann soll es so sein.

Und nicht vergessen: Wie leben in einem Patriarchat!

Frauen machen kaputt – Wie Feminismus Familien zerstört

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In ihrem Buch „Rettet die Männer – Frauen machen kaputt“ beschreibt Joan Bitterman die Auswirkungen einer falsch verstandenen Emanzipation, in welcher sich Frauen auf einen rücksichtslosen Egotrip begeben zu Lasten von Kindern, Männern und ihren Familien. Dabei geht es diesen Frauen nicht um Gleichberechtigung sondern auf Vorrechte, um Macht, um das Recht auf Unrecht. Dies analysiert die Autorin anhand von rund tausend Interviews mit Frauen, die sich als emanzipiert betrachten. Das Fazit von Joan Bitterman: „Die Frauen haben die Basis für das gemeinsame Altwerden zerstört und die Männer ließen es zu. In der irrigen Annahme, progressiv, aufgeschlossen, einfühlsam, entgegenkommend, nachsichtig gewesen zu sein. Sie haben mit bestem Wollen das schlechteste Ergebnis erzielt.“

Zu Beginn noch eine Anmerkung zu der Autorin: Diese hängt offenkundig feministischen Vorstellungen an, also dass Männer an der Macht wären und der ganze Schmu. So spricht sie davon, dass es den Kaputtmacherfrauen nicht um Gleichberechtigung geht sondern um einen „Machtwechsel“, ohne zu erkennen, dass die Frauen bereits an der Macht sind – denn wenn es die Männer wären, sie würden sich gewiss nicht so auf der Nase herumtanzen lassen, besonders wenn es um die Kinder geht, die von Frauen aus einer Machtposition heraus für ihren Krieg gegen den Mann missbraucht werden. Weiter benennt Bitterman den Feminismus kein einziges Mal als Ursache des asozialen Verhalten der Frauen – auch wenn sie deren Verhalten scharf verurteilt.

In der Einleitung kommt die Autorin darauf zu sprechen, wie sie dazu gekommen ist, „Rettet die Männer – Frauen machen kaputt“ zu schreiben. Sie erzählt, wie es auf einer Party in den Gesprächen auf eine Feministin – Angelika – zu sprechen kam, die zwar großartig in ihrer Arbeit als Schwangerschaftsbegleiterin ist, aber auch viel Frust bereitet: »Weil Angelika, bei all ihrem Einsatz für die Gleichberechtigung der Frau, ein außerordentlich destruktiver Typ ist, wenn es um das Miteinander der Geschlechter geht. Wie sie Frust verbreitet, wenn sie von einer normalen Partnerschaft spricht. Und weil sie ihre Geschlechtsgenossinnen aufwiegelt, verwirrt, und sie dann hilflos zurückläßt. Denn natürlich hat ja auch sie kein Rezept für eine neue Form des Zusammenlebens. Sie hat nur Sprüche!«

Später am Abend lernt Bitterman Angelika kennen. Sie ist eine intelligente, charismatische und attraktive Frau, die allerdings auch manipulativ vorgeht, um ihre Botschaft zu verbreiten: „So verwandelt sie einen Diskurs über Salate in Minutenschnelle zu einem Statement über die Unterdrückung der Frauen durch die egoistischen, chauvinistischen Männer.“ Dann kommt es zum Schlüsselerlebnis:

„Ich rief meinen Mann an, sagte ihm, wie wohl ich mich auf der Party fühle und daß
ich vermutlich sehr viel später als angekündigt nach Hause kommen würde. »Und ich habe immer gedacht, ihr Amerikanerinnen seid viel emanzipierter als wir«, kommentierte Angelika.“

In diesem vergleichsweise harmlosen Beispiel zeigt sich die ganze Selbstsucht und Doppelmoral der Feministinnen, die auf ihre „Freiheit“ pochen. Auf den Partner Rücksicht zu nehmen, ihn zu informieren, dass es später wird, so dass er sich keine Sorgen machen muss und seine Zeit besser nutzen kann, wird als „Unterdrückung“ verstanden. Rücksichtlosigkeit dagegen als Befreiung. Zugleich aber sind diese Frauen nicht bereit, dem Partner dieselben Rechte einzuräumen. Würde man Angelika warten lassen, sie würde einem gehörig die Leviten lesen.

Sehr gut lässt sich dass am Thema Sex ausführen. Folgt man der Autorin, so bleibt nicht viel übrig von dem sonst üblichen Bild, wonach immer nur er Sex will. Die Frauen haben große Freude am außerehelichen Sex, sind geradezu ausgehungert nach einem Mann, der nicht unbedingt der eigene sein muss. Angelika: »Das war wie ein Vulkanausbruch. Ich hatte so lange mit keinem Mann mehr geschlafen, daß ich mit dem zuerst kaum aus dem Bett gekommen bin. Natürlich war es nichts Ernstes. Ich habe das damals einfach gebraucht. Ein bißchen stolz war ich außerdem nach zwei Kindern. Ich bin wieder richtig körperbewußt geworden.« Eine andere kommentiert: »Ich war ausgehungert nach einem Mann. Wir kamen während der ersten Tage nicht aus dem Bett, weil ich es so dringend gebraucht habe. Es tat mir einfach gut.«

„Es tat mir gut“ und „Ich brauchte das“, und „Es ist nichts ernstes“ sind oft verwendete Formeln, mit denen diese Frauen ihr Fremdgehen rechtfertigen. Gleichzeitig räumen sie ihren Männern dieses Recht nicht ein, sind sogar in höchstem Maße eifersüchtig, wieder zu Angelika:

„Zumal sich bei dieser gerade wieder einmal eine neue Beziehung [angebahnt hatte] »nichts Ernstes, aber körperlich wichtig, ich bin schließlich noch keine alte, sondern eine junge, virile Frau«. Ihr Mann nahm diese sehr fatalistisch zur Kenntnis. Von einem Besitzanspruch auf die immer noch mit ihm verheiratete Frau konnte nur mehr marginal die Rede sein. Ganz anders hingegen das Verhalten Angelikas, als sie
glaubte, daß Daniel eine »außereheliche« Beziehung unterhielt. Angelika steigerte sich dabei in einen Eifersuchtsrausch mit fast pathologischen Zügen. An einem Sonntagvormittag besuchte Angelika, zusammen mit Jonas, überraschend ihren Mann. Der vorausgeeilte Knabe läutete an der Haustür seines Vaters. Und dieser öffnete und begrüßte seinen Sohn herzlich. Als er Jonas aus seinen Armen entließ, war Angelika hinzugekommen. Wortlos nahm sie den Sohn bei der Hand, machte auf dem
Absatz kehrt und wollte, mit hochrotem Kopf, enteilen. Auf Daniels erschrockene Frage, was denn sei, fauchte Angelika, »… das ist doch wohl eine Unverschämtheit, du hast Besuch. Von einer Frau!« Noch am selben Nachmittag versuchte Daniel, die
Angelegenheit aufzuklären. Von Jonas wurde er dabei mit den Worten begrüßt: »Papi, welche Frau hast du heute gehabt?«

Die Frauen fordern offensiv ihr Recht auf außerehelichen Sex ein (wobei sie ihre Liebhaber in der Regel wie den letzten Dreck behandeln, besonders bei der Trennung), gestehen es ihren Männern aber nicht zu. Karin erklärt es so: »Der ist von seiner ganzen
Persönlichkeitsstruktur her gar nicht in der Lage, eine rein körperliche Beziehung zu unterhalten. Eine, bei der außer Entspannung nichts ist. Der will immer gleich geliebt
werden. Und liebt selbst auch. Das wäre schon im Hinblick auf unsere Tochter ein unhaltbarer Zustand, den ich nicht hinnehmen könnte.«

Woher kommt diese Doppelmoral, sich selbst jedes Recht rauszunehmen, es dem Partner aber aggressiv zu verweigern?

Alle diese Frauen haben Gruppenerfahrungen. Diese Frauengruppen sind in Wirklichkeit feministische Kriegsschulen. Die Frauen suchen die Gruppe im Zuge ihrer Emanzipation auf, oder weil sie sich Rat und Hilfe erhoffen für ihre Beziehung. Oder sie werden von Feministinnen eingeladen, die aktiv auf Frauen zugehen. Zu Beginn haben diese Frauen noch ein sehr realistisches Bild von ihrer Beziehung und von sich selbst. Sie sehen Defizite auch bei sich selber. In den Frauengruppen dann werden sie indoktriniert: Schuld hat der Mann. Und allein er: „Fast alle Frauen sind zu Beginn ihrer ehelichen/partnerschaftlichen Schwierigkeiten durchaus selbstkritisch. Sie stellen sich die Frage, ob und wie sehr sie ihre Schwierigkeiten selbst mitverursacht haben. Bei der Beantwortung sind sie zunächst unsicher, schwanken. Die Festlegung auf die eindeutige Schuldzuweisung an den Mann geschieht in der Regel erst in der Gruppe“

Bitterman schreibt weiter: „Fast keine der Frauen dachte zu Beginn ihrer Emanzipationskarriere daran, sich von ihrem Mann/Partner zu trennen. Vielmehr gingen sie davon aus, mit ihm gemeinsam eine Entwicklung zu durchlaufen, an deren Ende eine gemeinsame Emanzipation stehen sollte. Die Umfrage bestätigt, daß mit Emanzipation im Grunde etwas ganz anderes gemeint war. Doch dann erfuhren die Bemühungen eine Eigendynamik, wurden durch Gruppenarbeit und Analysen in andere Bahnen gelenkt. Schuldzuweisungen fanden statt, wo das Wecken von Verständnisbereitschaft gefordert gewesen wäre.“

In diesen Gruppen wird viel gelesen und diskutiert. Schnell wird dabei das feministische Bild der Welt geschärft: An allen Übeln der Welt ist der Mann schuld, man selbst ist der unschuldige, bessere Mensch. Das bedeutet der Mann muss sich ändern, er muss umerzogen werden. Da sind Streitereien vorprogrammiert, aber Rosemarie kommentiert: »Für ein Gespräch bin ich immer offen. Aber ich sage von vornherein, daß sich meine Meinung nicht ändern wird. Ich finde, wenn mein Mann seine persönliche und gesellschaftliche Situation überprüft, kann er nur zu dem Schluß kommen, daß ich recht habe.« Die Frauengruppen fungieren hierbei als regelrechte Kriegsschulen, in welchen mit Rollenspielen die Ehestreitereien eingeübt werden, mit denen dann der Mann überrollt wird. Denn es soll nicht allein darum gehen, den Sieg zu erringen, es geht auch darum – sehr wichtig – die moralische Überlegenheit innezuhaben.

Wenn so eine Frau ihr Kind missbraucht, um den Mann zu bestrafen und leiden zu lassen, dann natürlich nur im Interesse des „Kindeswohls“. So zum Beispiel, wenn die Mutter in einer Nacht-Und-Nebel-Aktion auszieht und das Kind verschleppt, Bitterman: „Angelika hatte, bevor sie ihren Mann verließ, alles genau bedacht. Mit Freundinnen hatte sie ihr Verhalten durchgespielt, ihre Aktionen gewissenhaft vorbereitet, in Rollenspielen geprobt, wann und auf welche Weise sie mit ihrem Mann nach dem Tag X wieder Verbindung aufnehmen würde. Denn ihr Tun sollte moralisch sein. Sollte Gut und Böse klar voneinander trennen: Sie, rein und gut, von dem Verantwortungsgefühl für sich und das Kind getrieben, mußte den Schnitt vollziehen. Er, böse und machtbesessen, mußte öffentlich als der Verursacher feststehen.“

Das Beste also für das Kind? Wohl kaum, Bitterman schreibt: „Die Kinder sind in über 90% der Fälle der »Knackpunkt«. Mit grauenvollen Folgen für »die Brut«, wie Angelika das formuliert. Eine Schwangerschaft, ein Kind, wird häufig dazu mißbraucht, die angeknackste Beziehung/ Ehe zu kitten. Manchmal ist der Versuch erfolgreich, mißlingt er jedoch, ist das Kind dennoch auf der Welt. Plötzlich ergibt sich dann ein Besitzanspruch auf das Kind, die Kinder. Dieser Besitzanspruch ist gleichzeitig eine Waffe gegen den Partner, die gerade während einer Auseinandersetzung gezielt eingesetzt wird Der Part des Kindes in diesem Teufelskreis ist der beklagenswerteste. Es ist von zwei Seiten »egoistischer Liebe« ausgesetzt. Es sind fast ausnahmslos Frauen, die
sich »der Kinder bedienen«. Der Kampf ums Sorgerecht wird in der Regel gewonnen.“ Und weiter: „Weitaus schlimmer ist die Aufrechterhaltung der Fassade bei der  Kindererziehung. Denn hier wird nicht wiedergutzumachend gesündigt. Über 39% der Frauen beklagen, daß ihre Kinder Bettnässer sind, Sprachstörungen haben oder andere Defekte, die ganz eindeutig auf schwerste psychische Belastungen deuten. Diese Frauen setzen ihre Kinder dem gleichen Wechselbad der Gefühle aus, mit welchem sie ihre Partner/ Ehemänner »umerziehen« wollen. Psycho-Zuckerbrot und Psycho-Peitsche finden rücksichtslose Anwendung. Weil die Väter mit ihren Kindern meist völlig anders umgehen, wird der Terror komplett.“; an anderer Stelle: „Nicht anders ist es mit der Erziehung des Sohnes. Die läßt sie schleifen, wenn sie »keinen Bock« hat. Halbwegs pünktliche Essenzeiten gibt es nicht. Wenn ihr Mann dies zufällig mitbekommt, stellt sie ihr »Laisser faire« als »moderne, kindgerechte, aufgeschlossene Erziehung« dar und wirft Daniel vor, dem Jungen gegenüber repressiv zu sein.“

Dieser „andere Umgang“ der Väter mit den Kindern zeichnet auch hier ein Bild, welches mit dem geläufigen Geschlechterbild nicht übereinstimmt. Die Väter als die besseren Eltern nämlich. Wo zum Beispiel die Mütter die Kinder als Waffe in ihrem Kampf missbrauchen oder sich die Liebe ihrer Kinder mit teuren Geschenken kaufen wollen, kümmern sich die Väter mit ausschließender Aufmerksamkeit, sind ganz für ihre Töchter und Söhne da – mit durchschlagendem Erfolg.

Nebenbei wird auch der Mythos von der Doppelbelastung entlarvt, Bitterman schreibt: „Die nach außen oft und erfolgreich demonstrierte Hilflosigkeit aufgrund der Belastung durch die Kinder ist fast immer ein Trugbild. Denn mit den Kindern kommen Frauen sehr gut zurecht. Sich hier zu organisieren, gelingt bestens. Keine der Befragten hat
behauptet, sich wegen der Kinder wirklich etwas versagen zu müssen. Doch läßt sich dies vor den Männern/ Partnern großartig verbergen. Anders wäre es auch schlecht möglich, Männern diesbezügliche Schuldgefühle zu vermitteln. Es ist ein uraltes Ritual. Bei dem Bestreben sich zu emanzipieren, greifen die Frauen auf Handlungsweisen ihrer Mütter zurück. Und geben diese Verhaltensmuster an ihre eigenen Kinder weiter. Den Töchtern wird erklärt, wie negativ es für eine Frau ist, dem Tun und Lassen der Männer ausgeliefert zu sein; die Söhne erfahren, was »ein Mann nicht tut« bzw. welche Handlungsweisen »typisch männlich« sind.“

Obwohl der Mann verteufelt wird, so will man sich in vielen Fällen doch nicht von ihm gänzlich trennen. Denn der Mann bietet Sicherheit, Bitterman: Diese Frauen führen eine Beziehung »an der langen Leine« und, wie Brigitte es formulierte, »… es ist
schön, das Gefühl zu haben, zurückzukönnen«. Und zu einer anderen: »… seiner Treue
sicher, weil er auf die Kinder nicht verzichten will« Ihre finanzielle Unabhängigkeit auf eine echte Probe zu stellen, scheut sich Ingrid, ohne es einzugestehen. Sie will keine wirkliche Abnabelung von ihrem Mann, aus den bekannten »praktischen Gründen«. »Man soll dem Finanzamt nicht mehr als unbedingt nötig geben. Und für die Kinder ist es in der Schule auch angenehmer, wenn ihre Eltern nicht geschieden sind.« Und an anderer Stelle: „Sie entwickelten regelmäßig eine Aussteigermentalität, die Stuttgarts Oberbürgermeister Rommel einmal so definierte: »Niemand steigt so weit aus, als daß er sich nicht doch in den Maschen des sozialen Netzes (hier: der Alimentation
durch den Mann) finge.« Das Geld der Schuldigen, die umerzogen werden müssen, nimmt frau also dennoch gerne.

In den Kriegsschulen, also Frauengruppen, werden immer wieder dieselben Werke gelesen: »Die Norwood zum Beispiel, und Alice Miller, den Wieck, Cornelia Edding, Margarete Mitscherlich, Alice Schwarzer und Verena Stefan. Vor allem natürlich den
Wieck.« Wieck also mit „Männer lassen lieben“. Sind ihm die Frauen dankbar? Eher nicht: »Es ist schön, zu sehen, wie ein typischer Chauvi Argumente liefert, um andere Männer niederzumachen. Der Wieck betreibt masochistische Selbstzerfleischung. Und es ist herrlich einfach, Rolf mit seinen Argumenten einzuseifen.« Angelika geht in ihrer Beurteilung des Wieck-Buches noch weiter: »Kerle wie den kenne ich zur Genüge. Die
findet man in jedem Sozialdienst. Das sind Typen, die sich selbst niedermachen, um sich anzubiedern. Nach dem Motto: Ich bin mies und schlecht, und weiß das, und deshalb will ich auf den Arm. Im Grunde ist der ein ganz armes Schwein, dem niemand helfen kann, es sei denn, er findet eine Dumme.«, und Bitterman kommentiert zu Wieck: »…der Mann ist kraftlos und schwach und die Frau hält ihn funktionstüchtig. Auf dieser
Geborgenheit baut der Mann Konkurrenzsysteme auf, Prestigekämpfe und Macht«, schreibt Wieck. Die simple Tatsache, daß Frauen, ebenso wie Männer, Konkurrenzsysteme aufbauen, Prestigekämpfe ausfechten und Macht ausüben, wird verdrängt. Es würde das Bild vom »besseren Menschen Frau« zerstören.“

Während Bittermans Buch nur noch im Antiquariat erhältlich ist, steht das Gift von Schwarzer, Wieck und Co in jeder Bücherei. Joan Bitterman hingegen berichtet, dass sie, wo es zugelassen wurde, auch therapeutische Gespräche mit ihren Interviewpartnerinnen führte. In vielen Fällen erfolgreich. Das machte sie glücklich.

Die Feministin als Göttin

Reminder: Frauen, ihr seid Göttinnen! Euer Körper erschafft neues Leben!

So heißt es in einem Kommentar unter einem Artikel, der klarstellt, dass es Feministinnen nicht um Gleichberechtigung geht und der in seiner Stoßrichtung fatale Parallelen zur faschistischen Familienpolitik aufweist: Der Vater ist unerwünscht.

In dem Artikel wird halluziniert, dass Männer Frauen hassen, und der Grund hierfür liege daran, dass der Mann die Frau bräuchte um sich zu reproduzieren, was er als demütigende Einschränkung erfahre:

„Männer brauchen Frauenkörper, denn diese tragen ihre Nachkommen aus. Diese Abhängigkeit ist eine der Urwurzeln des Frauenhasses, denn sie macht dem Mann klar, dass ganz gleich, wie sehr er sich über die Frau erhebt, ohne sie ist die Menschheit dem Untergang geweiht.“

Das ist natürlich Humbug,  Männer lieben Frauen – weit mehr als Männer und auch Frauen Männer lieben und denen beistehen. Das führt dazu, dass es Frauen in unserer Gesellschaft weit besser geht als Männern, die traurige Rekordhalter sind in Selbstmord, Obdachlosigkeit, Drogensüchtige, früh Ablebende und natürlich als entsorgte Väter.

Tatsächlich handelt es sich bei der beliebten feministischen These, wonach Männer Frauen hassen würden um eine Projektion. Gerade die Texte der Störenfriedas strotzen nur so vor Hass auf Männer, die als ewige Gewalttäter, Unterdrücker und Vergewaltiger dämonisiert werden, bei denen es eine Katastrophe ist, wenn sie Zugang zu ihren Kindern haben.

Obiges Zitat, wonach sie die Feministin als Göttin wähnt, die neues Leben erschaffen kann, gibt einen Fingerzeig auf die Ursache: Die Frau braucht den Mann. Und damit ist der Göttinnenstatus verletzt, sie kann nicht wie der christliche Schöpfer allein neues Leben schaffen, sondern ist auf den Mann angewiesen. Das mit der Schwangerschaft die Frau stärker in den Fortpflanzungsprozess eingebunden ist, ist nur ein quantitativer Unterschied zum werdenden Vater, der die Qualität, dass er notwendig ist, unangetastet lässt: Ohne Mann keine Schwangerschaft. Und somit ist die Utopie von eine Matriarchat, in dem es keine Väter gibt, beschädigt, denn sie basiert auf einer Lüge oder Unwissenheit.

Somit ist der narzisstische Traum von der Göttin schon bei der Zeugung beschädigt, der sich zudem oft noch dadurch auszeichnet, dass er gibt und sie empfängt, also eine passiverer Rolle beim Lebenschaffen innehat.

Eigentlich halte ich nichts  von religiösen Argumentationen, aber der Natur der Fortpflanzung lässt sich auch spirituell interpretieren – aber nicht mit der Frau als Göttin. Beim Liebesakt, der idealerweise in Liebe stattfindet, verschmelzen Mann und Frau zu einer Einheit, aus dem dann das Neue hervorgeht – Das Kind soll in Liebe entstehen und beide sind dabei gleichwertig beteiligt – nur der Schöpfergott kann Leben ganz für sich allein erschaffen, der Mensch kann die Schöpfungskraft nur vereint mit einem anderen entfalten. Feministinnen setzen dagegen den Größenwahn, grenzen den anderen Lebensspender aus und beanspruchen das Kind als Besitz ganz für sich allein. Ich bin sicher, wenn es einen Gott gibt, wird er das nicht gutheißen.

Auch wenn behauptet wird, dass die Natur keinen Vater vorgesehen hat, lässt sich dem entgegen, dass zum einem die Natur vieles nicht vorgesehen hat, was aber die Störenfriedas sicherlich ganz selbstverständlich nutzen und zum anderen, dass auch werdende Väter eine Art Schwangerschaft durchlaufen:

Die Neuropsychiaterin hat nachgewiesen, dass [beim Mann] in diesen ersten Schwangerschaftswochen der Testosteronspiegel deutlich sinkt und das Prolaktin stark ansteigt. Prolaktin ist als das „Michbildungshormon“ bekannt und bewirkt eine erhöhte Fürsorglichkeit. Vor der Geburt eines Kindes steigert sich dieses Hormon beim Mann um bis zu 20 Prozent und beeinflusst damit auch die Funktion des Gehirns: Brizendine nennt diesen Zeitpunkt den „Übergang vom männlichen zum väterlichen Gehirn“.

Doch es geht noch weiter: Auch beim Betreuen ist die Mutter auf Hilfe angewiesen. Um das Kind zu pflegen, brauch es Zeit und Ressourcen. Über diese verfügt sie allein nicht ausreichend, sondern braucht jemanden, der sie ihr beschafft, ihr den Rücken freihält und sie ernährt. Und schon wieder eine narzisstische Kränkung, schon allein das Wort „Alleinerziehende“ ist eine Lüge.

Der individuelle Mann als Ernährer ist verhasst, er kommt im feministischen Diskurs kaum anders als brutaler Unterdrücker vor. Der kollektive Mann oder auch Vater Staat sind bei Feministinnen beliebt – der (kollektive) Vater wird reduziert zum Zahlmann. Der Vater steht in keiner tragfähigen, liebevollen Beziehung zum Kind, als Lehrer, Freund, Wegweiser oder auch als Sparringpartner, er ist nur der Goldesel.

Der feministische Traum vom Matriarchat, der sich auch in weniger radikalen Seiten wie die von Antje Schrupp finden, degradiert einen Menschen zum Objekt, zum Zahlobjekt. Bei getauschten Geschlechterverhältnis zeigt sich die Perversion: Würden Frauen allein als Wurfmaschinen betrachtet, die sich nach dem Gebären unter Zurücklassen eines Unterhaltsscheck zu verziehen hätten, würde die ganze Unmenschlichkeit dieser Zustände sofort ins Auge stechen – denn eine Mutter ist eben mehr als nur eine Gebärmaschine genau wie ein Vater mehr ist als eine Samenspender. Einen menschenverachtenden Diskurs aber, in dem so über Frauen und Mütter geredet würde, findet man aber im ganzen frauenhassenden „Patriarchat“ nicht.

Das feministische (weibliche?) Eigentumsdenken am Kind zeigt sich nicht nur in der Beliebigkeit, mit der Väter entsorgt werden, sondern auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel Abtreibung. Es ist ein und derselbe Wahn: Hier tötet man eine ungeborenes Kind (so wie man das Recht hat, sein eigenen Eigentum zu vernichten), dort bildet man sich ein, man könne allein über es verfügen und ihm den Vater vorenthalten.

Diese Denke ist inzwischen tief eingesickert ins weibliche Bewusstsein. Als Beispiel hierzu könnte man das Magazin „Chrismon“ anführen, welches verrät: „Ein Mann im Leben? Muss nicht sein„. Chrismon ist das größte, christliche Magazin mit einer Auflage ähnlich der „BILD“. Vaterlos aufwachsende Kinder sind hier also nicht Ergebnis einer Zwangs- und Notlage, sondern eine Lifestyle-Entscheidung. Ob eine Frau, die unfähig ist, mit einem Partner auf Augenhöhe klarzukommen, sich stattdessen ein Kind anschafft, das sie beliebig formen kann, die geschlechterrassistische Vorurteile gegen Männer pflegt, im Sinne des Kindeswohl handelt, interessiert keinen. Der göttliche Egotrip der „alleinerziehenden“ Mama hat aber Konsequenzen für das Kind:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
· 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
· 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
· 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
· 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
· l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
· 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
· 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
· 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
· 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
 Alles klar?

Es wäre mal eine interessante Aufgabe zu analysieren, welche Folgen vaterlos aufgewachsene Kinder für die Gesellschaft haben. Bei uns kann ein Junge oder Mädchen aufwachsen, ohne jemals ein tiefe, liebevolle Beziehung zu einem Mann als Vater zu führen. Das bedeutet weniger Liebe gegenüber Männern und von Männern in Form von Vaterliebe, die Liebe in der Gesellschaft nimmt ab, sie wird insgesamt kälter. Und das spüren dann auch die Frauen – so wirkt sich der Segen der Göttinnen aus.

Tatsächlich "Unbezahlte Arbeit"? – über das heimliche Matriarchat

[ebook] Farrell, Warren - Mythos Männermacht1

Bei „Alles Evolution“ wurde vor kurzem über „unbezahlte Arbeit“ diskutiert, und hier über eine „besondere Form dieser Arbeit, nämlich der „emotionalen Arbeit“, die Frauen laut Laurie Penny angeblich leisten.

Einer der größten Mythen in der Geschlechterdebatte ist der über die „unbezahlte Arbeit“ der Frauen. Wenn man Vulgärfeministen folgt, dann leisten Frauen 90% der (unbezahlten) Arbeit aber Männer besitzen 90% des weltweiten Privatvermögens. Mit unbezahlter Arbeit ist unter anderem gemeint, dass sich die Frauen um ihre Kinder kümmern oder (später) Zeit mit ihnen verbringen.

Der Punkt ist jetzt, dass eine Frau diese Arbeit nur dann leisten kann, wenn ein Mann ihr die Aufgabe abnimmt, sich selbst um ihren (und der Kinder) Lebensunterhalt zu kümmern. Mit anderen Worten, hier fließt eine Leistung vom Mann zur Frau, für die es aber erstaunlicherweise keinen Begriff gibt.

Ein Begriff für diese Leistung gibt es erst, wenn sich Männlein und Weiblein getrennt haben. Dann heißt der Geldstrom von Mann zu Frau „Unterhalt“ – aber wie heißt dieser Geldstrom vor der Trennung?

Dafür gibt es keine Bezeichnung, und dass das so ist, kann Frauen nur Recht sein. Während angeblich Frauen eine „unbezahlte Arbeit“ leisten, ist jene Leistung von Männern für Frauen namenlos, sie ist kein Punkt in der Diskussion, sie ist unsichtbar, sie existiert nicht. Männer sorgen nicht für Frauen, nein, sie unterdrücken sie. Dieses Phantasma von der „unbezahlten Arbeit“ und der „Unterdrückung der Frau“ kann nur deswegen existieren, weil all die Anstrengungen, die Männer für Frauen (und Kinder) leisten, namenlos sind, also nicht existieren.

Schon vor Jahrzehnten sprach Esther Vilar von einem „Heimlichen Matriarchat“. Frauen verwirklichen sich selbst und lassen sich ihre Selbstverwirklichung von Männern unterhalten, finanzieren. Denn keine Frau in unserer Gesellschaft bekommt ein Kind, weil sie dazu gezwungen wäre. Sie bekommt Kinder, weil sie einen Kinderwunsch verspürt und dann Selbstverwirklichung betreibt. Das „Heimliche Matriarchat“ zeigt sich dort, wo es sich nicht zeigt, wo eine Leistung von Männer für Frauen erbracht wird, diese aber nicht benannt wird, also unsichtbar, also heimlich ist.

Dieser Geldstrom von Mann zu Frau, wollte man ihn ausrechnen, ließe sich nicht mit Milliarden beschreiben, hier müsste man bereits mit Billionen rechnen. Ein Mann, der die Ernährerrolle übernimmt, malocht den Löwenanteil seiner Lebensarbeitszeit nicht für sich selbst, sondern für Frau und Kind – und muss sich dafür als „Unterdrücker“ beschimpfen lassen.

Angeblich wurden Frauen früher unterdrückt, ja sind es sogar heute noch. Nur dass sich das spätestens mit der Einführung des Frauenwahlrechts geändert hätte, da Frauen damit auf einen Schlag die Mehrheit der Wahlberechtigten stellten. Wäre die „traditionelle“ Rollenverteilung gegen den Willen der Frau, sie würde heute nicht mehr existieren. Heute gibt es kein einziges Gesetz, welches vorschreibt, dass er und nicht sie der Hauptversorger einer Familie zu sein hat. Dennoch ist dies meistens der Fall. Warum? Weil es von Frauen genauso gewollt ist – und dann auch genauso durchgesetzt wird.

Dieser heimliche Vorteil ist es, warum sogenannte „Patriarchate“ auch heute noch bestehen. Sowohl in der Geschichte als auch im Ausland sind Frauen höchst einverstanden damit, dass ihnen ihr Leben von Männern unterhalten wird, dafür nehmen sie andere Nachteile, wie sie von Feministinnen beklagt werden, billigend in Kauf.

[Nachtrag] Gender-Budgeting, oder: Wie das Geld von den Männern zu den Frauen fließt.