Archiv der Kategorie: Matriarchat

Laurie in Pennys Land

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Laurie Penny mal wieder! Mit dem Giftbeutel habe ich mich schon mal beschäftigt. Und sie ist wieder da, war nie weg, und zwar in einem hochangesehen Magazin: »die größte politisch-wissenschaftliche Monatszeitschrift im deutschen Sprachraum« Dort schreibt sie:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt. Kurzum: Man hat uns angelogen.

Ahja, die Familie ist keine Einheit mehr, sie es gespaltet und die Kinder sind der Mutter zugeordnet. So ist das im Matriarchat. Frauen dürfen ihre Ungeborenen töten – „Mein Ungeborenes Bauch gehört mir!“ und später das Kind dem Vater entfremden, so wie man es mit Eigentum im matriarchalen Kapitalismus halt machen darf. Der Vater in der Familie fehlt also. Man weiß nicht, warum er nicht zur Hilfe eilt, sich um die Seinen kümmert, sie ernährt, vor Gefahren beschützt. Wir dürfen es uns denken: Der Vater? Weg? Hat er sie sitzen lassen? Schlägt die Frau und die Kinder? Zahlt keinen Unterhalt? – so wie es die feministische Propaganda tagtäglich reproduziert. Die Realität sieht anders aus: Sie, nicht er, hat die Macht, ihn aus der Familie zu entfernen. Sie rechnet sich mit Hilfe feministisch inspirierter Frauen aus, ein feines Leben auf seine Kosten führen zu können, ohne dass er Abends mit am Tisch sitzt. Die meisten Scheidungen werden von Frauen eingereicht, da ihnen fette Kriegsbeute versprochen wird, nämlich dass sie ein gutes parasitäres Leben auf Kosten ihres Unterhaltssklaven führen können, wenn sie die Kinder als Geiseln nehmen um damit Wohlverhalten und Geld zu erpressen, Macht auszuüben. Oft kommt noch ein kleiner Psychofick für die Kleinen dazu, so dass sie ihren einst geliebten Vater inbrünstig hassen lernen oder nur noch kühle Verachtung für ihn übrighaben. Der Vater hingegen steht auf einmal allein da. Er war es, der mit seiner Maloche ihr Geld verdient hat, weniger Freizeit hatte und damit auch weniger Zeit, Freundschaften zu pflegen. Ganz anders die Frau: Sie pflegt ihre Freundschaften – da sie dank seiner Maloche mehr freie Zeit zur Verfügung hatte – die dann auch seine sind, aber nur bis zu Trennung. Dann stellt sich heraus, dass seine Freunde tatsächlich ihre Freunde sind und er damit nun keine mehr hat. Getrennt von der Familie muss er nun diese Familie aber weiterversorgen, das Matriarchat will es so. Unter dieser Belastung, aus seinem Nest geworfen, entwickelt er massive Depression, kann nicht mehr den Arbeitsanforderungen entsprechen, verliert seine Arbeit. Oft bringt er sich auch um. Und damit geht die Rechnung der Alleinerziehenden manchmal nicht auf bzw. der Steuerzahler ist nun in der Pflicht, dieses Miststück zu finanzieren, welches unter selbstsüchtiger und  mutwilliger Ausnutzung eines Privilegs eine Familie zerstört hat, Menschen ins Elend trieb. Also müssen noch mehr Gelder zu den Frauen und ihren Kindern fließen, und zwar vom überwiegend männlichen Steuerzahler. Ein solch parasitäres Matriarchat wurde unlängst auch von Frau Schrupp vorgeschlagen: „Väterrechte abschaffen, Kindererziehung von Steuermitteln zahlen.

Was noch? Ach ja: Macht. Der Giftbeutel unterstellt Männern, dass sie in der Familie nur Macht ausüben wollen, nur deswegen gehen sie arbeiten. Das beißt sich aber damit, dass der Mann gar nicht an der Macht ist – in der Familie erst recht nicht. Dazu muss es nicht mal zur Scheidung kommen. Es ist genauso möglich, dass sie in der Beziehung diktiert, was läuft und was nicht. Dass sie als Familienterroristin ein despotisches Regime führt und ihrem Mann und den Kindern das Leben zur Hölle macht. Gewalt in Beziehungen geht genauso oft von Frauen aus, bei Gewalt gegen Kinder – einschließlich Mord und Totschlag – liegen sie vorne, ohne das Hetzkampagnen gefahren werden.

Zurück zum Vater: Dieser, liebe Frau Penny, liebt seine Kindern. Er geht deswegen malochen, damit er genug Geld verdient, um seinen geliebten Kindern ein gutes Leben und einen guten Start ins Erwachsenwerden zu ermöglichen. Deswegen nimmt er dieses Opfer auf sich, malochen zu gehen, wozu Du neben deinen sonst so stinkenden Auswürfen einmal in einem hellsichtigen Augenblick eine klare Erkenntnis hattest:

„… wenn du einen [Job] hast, bist du frei, Baby. Wer schon einmal einen Tag lang richtig malocht hat, weiß, dass das eine gigantische Lüge ist. Dennoch wurde die Frauenemanzipation umdefiniert…[dass sie Berufstätigkeit bedeutet]“

Weiterlesen bei djadmoros: Laurie Penny, Stoßarbeiterin der feministischen Bewußtseinsindustrie

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Wenn Mama will, dass

  • Wenn Mama will, dass das Ungeborene getötet wird, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass das Kind zur Welt kommt und der Vater für den Unterhalt zu sorgen hat, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass der Vater keinen selbstbestimmten Vaterschaftstest durchführen darf, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sich der Vater zuhause der Pflege der Kinder widmet, damit sie Karriere machen kann, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sich der Vater aus dem Leben der Kinder verpisst und nur noch als Unterhaltssklave sein Dasein fristet, dann soll es so sein.
  • Wenn Mama will, dass sie die Mutterschaft zurückweisen kann, dann soll es so sein.

Und nicht vergessen: Wie leben in einem Patriarchat!

Frauen machen kaputt – Wie Feminismus Familien zerstört

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In ihrem Buch „Rettet die Männer – Frauen machen kaputt“ beschreibt Joan Bitterman die Auswirkungen einer falsch verstandenen Emanzipation, in welcher sich Frauen auf einen rücksichtslosen Egotrip begeben zu Lasten von Kindern, Männern und ihren Familien. Dabei geht es diesen Frauen nicht um Gleichberechtigung sondern auf Vorrechte, um Macht, um das Recht auf Unrecht. Dies analysiert die Autorin anhand von rund tausend Interviews mit Frauen, die sich als emanzipiert betrachten. Das Fazit von Joan Bitterman: „Die Frauen haben die Basis für das gemeinsame Altwerden zerstört und die Männer ließen es zu. In der irrigen Annahme, progressiv, aufgeschlossen, einfühlsam, entgegenkommend, nachsichtig gewesen zu sein. Sie haben mit bestem Wollen das schlechteste Ergebnis erzielt.“

Zu Beginn noch eine Anmerkung zu der Autorin: Diese hängt offenkundig feministischen Vorstellungen an, also dass Männer an der Macht wären und der ganze Schmu. So spricht sie davon, dass es den Kaputtmacherfrauen nicht um Gleichberechtigung geht sondern um einen „Machtwechsel“, ohne zu erkennen, dass die Frauen bereits an der Macht sind – denn wenn es die Männer wären, sie würden sich gewiss nicht so auf der Nase herumtanzen lassen, besonders wenn es um die Kinder geht, die von Frauen aus einer Machtposition heraus für ihren Krieg gegen den Mann missbraucht werden. Weiter benennt Bitterman den Feminismus kein einziges Mal als Ursache des asozialen Verhalten der Frauen – auch wenn sie deren Verhalten scharf verurteilt.

In der Einleitung kommt die Autorin darauf zu sprechen, wie sie dazu gekommen ist, „Rettet die Männer – Frauen machen kaputt“ zu schreiben. Sie erzählt, wie es auf einer Party in den Gesprächen auf eine Feministin – Angelika – zu sprechen kam, die zwar großartig in ihrer Arbeit als Schwangerschaftsbegleiterin ist, aber auch viel Frust bereitet: »Weil Angelika, bei all ihrem Einsatz für die Gleichberechtigung der Frau, ein außerordentlich destruktiver Typ ist, wenn es um das Miteinander der Geschlechter geht. Wie sie Frust verbreitet, wenn sie von einer normalen Partnerschaft spricht. Und weil sie ihre Geschlechtsgenossinnen aufwiegelt, verwirrt, und sie dann hilflos zurückläßt. Denn natürlich hat ja auch sie kein Rezept für eine neue Form des Zusammenlebens. Sie hat nur Sprüche!«

Später am Abend lernt Bitterman Angelika kennen. Sie ist eine intelligente, charismatische und attraktive Frau, die allerdings auch manipulativ vorgeht, um ihre Botschaft zu verbreiten: „So verwandelt sie einen Diskurs über Salate in Minutenschnelle zu einem Statement über die Unterdrückung der Frauen durch die egoistischen, chauvinistischen Männer.“ Dann kommt es zum Schlüsselerlebnis:

„Ich rief meinen Mann an, sagte ihm, wie wohl ich mich auf der Party fühle und daß
ich vermutlich sehr viel später als angekündigt nach Hause kommen würde. »Und ich habe immer gedacht, ihr Amerikanerinnen seid viel emanzipierter als wir«, kommentierte Angelika.“

In diesem vergleichsweise harmlosen Beispiel zeigt sich die ganze Selbstsucht und Doppelmoral der Feministinnen, die auf ihre „Freiheit“ pochen. Auf den Partner Rücksicht zu nehmen, ihn zu informieren, dass es später wird, so dass er sich keine Sorgen machen muss und seine Zeit besser nutzen kann, wird als „Unterdrückung“ verstanden. Rücksichtlosigkeit dagegen als Befreiung. Zugleich aber sind diese Frauen nicht bereit, dem Partner dieselben Rechte einzuräumen. Würde man Angelika warten lassen, sie würde einem gehörig die Leviten lesen.

Sehr gut lässt sich dass am Thema Sex ausführen. Folgt man der Autorin, so bleibt nicht viel übrig von dem sonst üblichen Bild, wonach immer nur er Sex will. Die Frauen haben große Freude am außerehelichen Sex, sind geradezu ausgehungert nach einem Mann, der nicht unbedingt der eigene sein muss. Angelika: »Das war wie ein Vulkanausbruch. Ich hatte so lange mit keinem Mann mehr geschlafen, daß ich mit dem zuerst kaum aus dem Bett gekommen bin. Natürlich war es nichts Ernstes. Ich habe das damals einfach gebraucht. Ein bißchen stolz war ich außerdem nach zwei Kindern. Ich bin wieder richtig körperbewußt geworden.« Eine andere kommentiert: »Ich war ausgehungert nach einem Mann. Wir kamen während der ersten Tage nicht aus dem Bett, weil ich es so dringend gebraucht habe. Es tat mir einfach gut.«

„Es tat mir gut“ und „Ich brauchte das“, und „Es ist nichts ernstes“ sind oft verwendete Formeln, mit denen diese Frauen ihr Fremdgehen rechtfertigen. Gleichzeitig räumen sie ihren Männern dieses Recht nicht ein, sind sogar in höchstem Maße eifersüchtig, wieder zu Angelika:

„Zumal sich bei dieser gerade wieder einmal eine neue Beziehung [angebahnt hatte] »nichts Ernstes, aber körperlich wichtig, ich bin schließlich noch keine alte, sondern eine junge, virile Frau«. Ihr Mann nahm diese sehr fatalistisch zur Kenntnis. Von einem Besitzanspruch auf die immer noch mit ihm verheiratete Frau konnte nur mehr marginal die Rede sein. Ganz anders hingegen das Verhalten Angelikas, als sie
glaubte, daß Daniel eine »außereheliche« Beziehung unterhielt. Angelika steigerte sich dabei in einen Eifersuchtsrausch mit fast pathologischen Zügen. An einem Sonntagvormittag besuchte Angelika, zusammen mit Jonas, überraschend ihren Mann. Der vorausgeeilte Knabe läutete an der Haustür seines Vaters. Und dieser öffnete und begrüßte seinen Sohn herzlich. Als er Jonas aus seinen Armen entließ, war Angelika hinzugekommen. Wortlos nahm sie den Sohn bei der Hand, machte auf dem
Absatz kehrt und wollte, mit hochrotem Kopf, enteilen. Auf Daniels erschrockene Frage, was denn sei, fauchte Angelika, »… das ist doch wohl eine Unverschämtheit, du hast Besuch. Von einer Frau!« Noch am selben Nachmittag versuchte Daniel, die
Angelegenheit aufzuklären. Von Jonas wurde er dabei mit den Worten begrüßt: »Papi, welche Frau hast du heute gehabt?«

Die Frauen fordern offensiv ihr Recht auf außerehelichen Sex ein (wobei sie ihre Liebhaber in der Regel wie den letzten Dreck behandeln, besonders bei der Trennung), gestehen es ihren Männern aber nicht zu. Karin erklärt es so: »Der ist von seiner ganzen
Persönlichkeitsstruktur her gar nicht in der Lage, eine rein körperliche Beziehung zu unterhalten. Eine, bei der außer Entspannung nichts ist. Der will immer gleich geliebt
werden. Und liebt selbst auch. Das wäre schon im Hinblick auf unsere Tochter ein unhaltbarer Zustand, den ich nicht hinnehmen könnte.«

Woher kommt diese Doppelmoral, sich selbst jedes Recht rauszunehmen, es dem Partner aber aggressiv zu verweigern?

Alle diese Frauen haben Gruppenerfahrungen. Diese Frauengruppen sind in Wirklichkeit feministische Kriegsschulen. Die Frauen suchen die Gruppe im Zuge ihrer Emanzipation auf, oder weil sie sich Rat und Hilfe erhoffen für ihre Beziehung. Oder sie werden von Feministinnen eingeladen, die aktiv auf Frauen zugehen. Zu Beginn haben diese Frauen noch ein sehr realistisches Bild von ihrer Beziehung und von sich selbst. Sie sehen Defizite auch bei sich selber. In den Frauengruppen dann werden sie indoktriniert: Schuld hat der Mann. Und allein er: „Fast alle Frauen sind zu Beginn ihrer ehelichen/partnerschaftlichen Schwierigkeiten durchaus selbstkritisch. Sie stellen sich die Frage, ob und wie sehr sie ihre Schwierigkeiten selbst mitverursacht haben. Bei der Beantwortung sind sie zunächst unsicher, schwanken. Die Festlegung auf die eindeutige Schuldzuweisung an den Mann geschieht in der Regel erst in der Gruppe“

Bitterman schreibt weiter: „Fast keine der Frauen dachte zu Beginn ihrer Emanzipationskarriere daran, sich von ihrem Mann/Partner zu trennen. Vielmehr gingen sie davon aus, mit ihm gemeinsam eine Entwicklung zu durchlaufen, an deren Ende eine gemeinsame Emanzipation stehen sollte. Die Umfrage bestätigt, daß mit Emanzipation im Grunde etwas ganz anderes gemeint war. Doch dann erfuhren die Bemühungen eine Eigendynamik, wurden durch Gruppenarbeit und Analysen in andere Bahnen gelenkt. Schuldzuweisungen fanden statt, wo das Wecken von Verständnisbereitschaft gefordert gewesen wäre.“

In diesen Gruppen wird viel gelesen und diskutiert. Schnell wird dabei das feministische Bild der Welt geschärft: An allen Übeln der Welt ist der Mann schuld, man selbst ist der unschuldige, bessere Mensch. Das bedeutet der Mann muss sich ändern, er muss umerzogen werden. Da sind Streitereien vorprogrammiert, aber Rosemarie kommentiert: »Für ein Gespräch bin ich immer offen. Aber ich sage von vornherein, daß sich meine Meinung nicht ändern wird. Ich finde, wenn mein Mann seine persönliche und gesellschaftliche Situation überprüft, kann er nur zu dem Schluß kommen, daß ich recht habe.« Die Frauengruppen fungieren hierbei als regelrechte Kriegsschulen, in welchen mit Rollenspielen die Ehestreitereien eingeübt werden, mit denen dann der Mann überrollt wird. Denn es soll nicht allein darum gehen, den Sieg zu erringen, es geht auch darum – sehr wichtig – die moralische Überlegenheit innezuhaben.

Wenn so eine Frau ihr Kind missbraucht, um den Mann zu bestrafen und leiden zu lassen, dann natürlich nur im Interesse des „Kindeswohls“. So zum Beispiel, wenn die Mutter in einer Nacht-Und-Nebel-Aktion auszieht und das Kind verschleppt, Bitterman: „Angelika hatte, bevor sie ihren Mann verließ, alles genau bedacht. Mit Freundinnen hatte sie ihr Verhalten durchgespielt, ihre Aktionen gewissenhaft vorbereitet, in Rollenspielen geprobt, wann und auf welche Weise sie mit ihrem Mann nach dem Tag X wieder Verbindung aufnehmen würde. Denn ihr Tun sollte moralisch sein. Sollte Gut und Böse klar voneinander trennen: Sie, rein und gut, von dem Verantwortungsgefühl für sich und das Kind getrieben, mußte den Schnitt vollziehen. Er, böse und machtbesessen, mußte öffentlich als der Verursacher feststehen.“

Das Beste also für das Kind? Wohl kaum, Bitterman schreibt: „Die Kinder sind in über 90% der Fälle der »Knackpunkt«. Mit grauenvollen Folgen für »die Brut«, wie Angelika das formuliert. Eine Schwangerschaft, ein Kind, wird häufig dazu mißbraucht, die angeknackste Beziehung/ Ehe zu kitten. Manchmal ist der Versuch erfolgreich, mißlingt er jedoch, ist das Kind dennoch auf der Welt. Plötzlich ergibt sich dann ein Besitzanspruch auf das Kind, die Kinder. Dieser Besitzanspruch ist gleichzeitig eine Waffe gegen den Partner, die gerade während einer Auseinandersetzung gezielt eingesetzt wird Der Part des Kindes in diesem Teufelskreis ist der beklagenswerteste. Es ist von zwei Seiten »egoistischer Liebe« ausgesetzt. Es sind fast ausnahmslos Frauen, die
sich »der Kinder bedienen«. Der Kampf ums Sorgerecht wird in der Regel gewonnen.“ Und weiter: „Weitaus schlimmer ist die Aufrechterhaltung der Fassade bei der  Kindererziehung. Denn hier wird nicht wiedergutzumachend gesündigt. Über 39% der Frauen beklagen, daß ihre Kinder Bettnässer sind, Sprachstörungen haben oder andere Defekte, die ganz eindeutig auf schwerste psychische Belastungen deuten. Diese Frauen setzen ihre Kinder dem gleichen Wechselbad der Gefühle aus, mit welchem sie ihre Partner/ Ehemänner »umerziehen« wollen. Psycho-Zuckerbrot und Psycho-Peitsche finden rücksichtslose Anwendung. Weil die Väter mit ihren Kindern meist völlig anders umgehen, wird der Terror komplett.“; an anderer Stelle: „Nicht anders ist es mit der Erziehung des Sohnes. Die läßt sie schleifen, wenn sie »keinen Bock« hat. Halbwegs pünktliche Essenzeiten gibt es nicht. Wenn ihr Mann dies zufällig mitbekommt, stellt sie ihr »Laisser faire« als »moderne, kindgerechte, aufgeschlossene Erziehung« dar und wirft Daniel vor, dem Jungen gegenüber repressiv zu sein.“

Dieser „andere Umgang“ der Väter mit den Kindern zeichnet auch hier ein Bild, welches mit dem geläufigen Geschlechterbild nicht übereinstimmt. Die Väter als die besseren Eltern nämlich. Wo zum Beispiel die Mütter die Kinder als Waffe in ihrem Kampf missbrauchen oder sich die Liebe ihrer Kinder mit teuren Geschenken kaufen wollen, kümmern sich die Väter mit ausschließender Aufmerksamkeit, sind ganz für ihre Töchter und Söhne da – mit durchschlagendem Erfolg.

Nebenbei wird auch der Mythos von der Doppelbelastung entlarvt, Bitterman schreibt: „Die nach außen oft und erfolgreich demonstrierte Hilflosigkeit aufgrund der Belastung durch die Kinder ist fast immer ein Trugbild. Denn mit den Kindern kommen Frauen sehr gut zurecht. Sich hier zu organisieren, gelingt bestens. Keine der Befragten hat
behauptet, sich wegen der Kinder wirklich etwas versagen zu müssen. Doch läßt sich dies vor den Männern/ Partnern großartig verbergen. Anders wäre es auch schlecht möglich, Männern diesbezügliche Schuldgefühle zu vermitteln. Es ist ein uraltes Ritual. Bei dem Bestreben sich zu emanzipieren, greifen die Frauen auf Handlungsweisen ihrer Mütter zurück. Und geben diese Verhaltensmuster an ihre eigenen Kinder weiter. Den Töchtern wird erklärt, wie negativ es für eine Frau ist, dem Tun und Lassen der Männer ausgeliefert zu sein; die Söhne erfahren, was »ein Mann nicht tut« bzw. welche Handlungsweisen »typisch männlich« sind.“

Obwohl der Mann verteufelt wird, so will man sich in vielen Fällen doch nicht von ihm gänzlich trennen. Denn der Mann bietet Sicherheit, Bitterman: Diese Frauen führen eine Beziehung »an der langen Leine« und, wie Brigitte es formulierte, »… es ist
schön, das Gefühl zu haben, zurückzukönnen«. Und zu einer anderen: »… seiner Treue
sicher, weil er auf die Kinder nicht verzichten will« Ihre finanzielle Unabhängigkeit auf eine echte Probe zu stellen, scheut sich Ingrid, ohne es einzugestehen. Sie will keine wirkliche Abnabelung von ihrem Mann, aus den bekannten »praktischen Gründen«. »Man soll dem Finanzamt nicht mehr als unbedingt nötig geben. Und für die Kinder ist es in der Schule auch angenehmer, wenn ihre Eltern nicht geschieden sind.« Und an anderer Stelle: „Sie entwickelten regelmäßig eine Aussteigermentalität, die Stuttgarts Oberbürgermeister Rommel einmal so definierte: »Niemand steigt so weit aus, als daß er sich nicht doch in den Maschen des sozialen Netzes (hier: der Alimentation
durch den Mann) finge.« Das Geld der Schuldigen, die umerzogen werden müssen, nimmt frau also dennoch gerne.

In den Kriegsschulen, also Frauengruppen, werden immer wieder dieselben Werke gelesen: »Die Norwood zum Beispiel, und Alice Miller, den Wieck, Cornelia Edding, Margarete Mitscherlich, Alice Schwarzer und Verena Stefan. Vor allem natürlich den
Wieck.« Wieck also mit „Männer lassen lieben“. Sind ihm die Frauen dankbar? Eher nicht: »Es ist schön, zu sehen, wie ein typischer Chauvi Argumente liefert, um andere Männer niederzumachen. Der Wieck betreibt masochistische Selbstzerfleischung. Und es ist herrlich einfach, Rolf mit seinen Argumenten einzuseifen.« Angelika geht in ihrer Beurteilung des Wieck-Buches noch weiter: »Kerle wie den kenne ich zur Genüge. Die
findet man in jedem Sozialdienst. Das sind Typen, die sich selbst niedermachen, um sich anzubiedern. Nach dem Motto: Ich bin mies und schlecht, und weiß das, und deshalb will ich auf den Arm. Im Grunde ist der ein ganz armes Schwein, dem niemand helfen kann, es sei denn, er findet eine Dumme.«, und Bitterman kommentiert zu Wieck: »…der Mann ist kraftlos und schwach und die Frau hält ihn funktionstüchtig. Auf dieser
Geborgenheit baut der Mann Konkurrenzsysteme auf, Prestigekämpfe und Macht«, schreibt Wieck. Die simple Tatsache, daß Frauen, ebenso wie Männer, Konkurrenzsysteme aufbauen, Prestigekämpfe ausfechten und Macht ausüben, wird verdrängt. Es würde das Bild vom »besseren Menschen Frau« zerstören.“

Während Bittermans Buch nur noch im Antiquariat erhältlich ist, steht das Gift von Schwarzer, Wieck und Co in jeder Bücherei. Joan Bitterman hingegen berichtet, dass sie, wo es zugelassen wurde, auch therapeutische Gespräche mit ihren Interviewpartnerinnen führte. In vielen Fällen erfolgreich. Das machte sie glücklich.

Die Feministin als Göttin

Reminder: Frauen, ihr seid Göttinnen! Euer Körper erschafft neues Leben!

So heißt es in einem Kommentar unter einem Artikel, der klarstellt, dass es Feministinnen nicht um Gleichberechtigung geht und der in seiner Stoßrichtung fatale Parallelen zur faschistischen Familienpolitik aufweist: Der Vater ist unerwünscht.

In dem Artikel wird halluziniert, dass Männer Frauen hassen, und der Grund hierfür liege daran, dass der Mann die Frau bräuchte um sich zu reproduzieren, was er als demütigende Einschränkung erfahre:

„Männer brauchen Frauenkörper, denn diese tragen ihre Nachkommen aus. Diese Abhängigkeit ist eine der Urwurzeln des Frauenhasses, denn sie macht dem Mann klar, dass ganz gleich, wie sehr er sich über die Frau erhebt, ohne sie ist die Menschheit dem Untergang geweiht.“

Das ist natürlich Humbug,  Männer lieben Frauen – weit mehr als Männer und auch Frauen Männer lieben und denen beistehen. Das führt dazu, dass es Frauen in unserer Gesellschaft weit besser geht als Männern, die traurige Rekordhalter sind in Selbstmord, Obdachlosigkeit, Drogensüchtige, früh Ablebende und natürlich als entsorgte Väter.

Tatsächlich handelt es sich bei der beliebten feministischen These, wonach Männer Frauen hassen würden um eine Projektion. Gerade die Texte der Störenfriedas strotzen nur so vor Hass auf Männer, die als ewige Gewalttäter, Unterdrücker und Vergewaltiger dämonisiert werden, bei denen es eine Katastrophe ist, wenn sie Zugang zu ihren Kindern haben.

Obiges Zitat, wonach sie die Feministin als Göttin wähnt, die neues Leben erschaffen kann, gibt einen Fingerzeig auf die Ursache: Die Frau braucht den Mann. Und damit ist der Göttinnenstatus verletzt, sie kann nicht wie der christliche Schöpfer allein neues Leben schaffen, sondern ist auf den Mann angewiesen. Das mit der Schwangerschaft die Frau stärker in den Fortpflanzungsprozess eingebunden ist, ist nur ein quantitativer Unterschied zum werdenden Vater, der die Qualität, dass er notwendig ist, unangetastet lässt: Ohne Mann keine Schwangerschaft. Und somit ist die Utopie von eine Matriarchat, in dem es keine Väter gibt, beschädigt, denn sie basiert auf einer Lüge oder Unwissenheit.

Somit ist der narzisstische Traum von der Göttin schon bei der Zeugung beschädigt, der sich zudem oft noch dadurch auszeichnet, dass er gibt und sie empfängt, also eine passiverer Rolle beim Lebenschaffen innehat.

Eigentlich halte ich nichts  von religiösen Argumentationen, aber der Natur der Fortpflanzung lässt sich auch spirituell interpretieren – aber nicht mit der Frau als Göttin. Beim Liebesakt, der idealerweise in Liebe stattfindet, verschmelzen Mann und Frau zu einer Einheit, aus dem dann das Neue hervorgeht – Das Kind soll in Liebe entstehen und beide sind dabei gleichwertig beteiligt – nur der Schöpfergott kann Leben ganz für sich allein erschaffen, der Mensch kann die Schöpfungskraft nur vereint mit einem anderen entfalten. Feministinnen setzen dagegen den Größenwahn, grenzen den anderen Lebensspender aus und beanspruchen das Kind als Besitz ganz für sich allein. Ich bin sicher, wenn es einen Gott gibt, wird er das nicht gutheißen.

Auch wenn behauptet wird, dass die Natur keinen Vater vorgesehen hat, lässt sich dem entgegen, dass zum einem die Natur vieles nicht vorgesehen hat, was aber die Störenfriedas sicherlich ganz selbstverständlich nutzen und zum anderen, dass auch werdende Väter eine Art Schwangerschaft durchlaufen:

Die Neuropsychiaterin hat nachgewiesen, dass [beim Mann] in diesen ersten Schwangerschaftswochen der Testosteronspiegel deutlich sinkt und das Prolaktin stark ansteigt. Prolaktin ist als das „Michbildungshormon“ bekannt und bewirkt eine erhöhte Fürsorglichkeit. Vor der Geburt eines Kindes steigert sich dieses Hormon beim Mann um bis zu 20 Prozent und beeinflusst damit auch die Funktion des Gehirns: Brizendine nennt diesen Zeitpunkt den „Übergang vom männlichen zum väterlichen Gehirn“.

Doch es geht noch weiter: Auch beim Betreuen ist die Mutter auf Hilfe angewiesen. Um das Kind zu pflegen, brauch es Zeit und Ressourcen. Über diese verfügt sie allein nicht ausreichend, sondern braucht jemanden, der sie ihr beschafft, ihr den Rücken freihält und sie ernährt. Und schon wieder eine narzisstische Kränkung, schon allein das Wort „Alleinerziehende“ ist eine Lüge.

Der individuelle Mann als Ernährer ist verhasst, er kommt im feministischen Diskurs kaum anders als brutaler Unterdrücker vor. Der kollektive Mann oder auch Vater Staat sind bei Feministinnen beliebt – der (kollektive) Vater wird reduziert zum Zahlmann. Der Vater steht in keiner tragfähigen, liebevollen Beziehung zum Kind, als Lehrer, Freund, Wegweiser oder auch als Sparringpartner, er ist nur der Goldesel.

Der feministische Traum vom Matriarchat, der sich auch in weniger radikalen Seiten wie die von Antje Schrupp finden, degradiert einen Menschen zum Objekt, zum Zahlobjekt. Bei getauschten Geschlechterverhältnis zeigt sich die Perversion: Würden Frauen allein als Wurfmaschinen betrachtet, die sich nach dem Gebären unter Zurücklassen eines Unterhaltsscheck zu verziehen hätten, würde die ganze Unmenschlichkeit dieser Zustände sofort ins Auge stechen – denn eine Mutter ist eben mehr als nur eine Gebärmaschine genau wie ein Vater mehr ist als eine Samenspender. Einen menschenverachtenden Diskurs aber, in dem so über Frauen und Mütter geredet würde, findet man aber im ganzen frauenhassenden „Patriarchat“ nicht.

Das feministische (weibliche?) Eigentumsdenken am Kind zeigt sich nicht nur in der Beliebigkeit, mit der Väter entsorgt werden, sondern auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel Abtreibung. Es ist ein und derselbe Wahn: Hier tötet man eine ungeborenes Kind (so wie man das Recht hat, sein eigenen Eigentum zu vernichten), dort bildet man sich ein, man könne allein über es verfügen und ihm den Vater vorenthalten.

Diese Denke ist inzwischen tief eingesickert ins weibliche Bewusstsein. Als Beispiel hierzu könnte man das Magazin „Chrismon“ anführen, welches verrät: „Ein Mann im Leben? Muss nicht sein„. Chrismon ist das größte, christliche Magazin mit einer Auflage ähnlich der „BILD“. Vaterlos aufwachsende Kinder sind hier also nicht Ergebnis einer Zwangs- und Notlage, sondern eine Lifestyle-Entscheidung. Ob eine Frau, die unfähig ist, mit einem Partner auf Augenhöhe klarzukommen, sich stattdessen ein Kind anschafft, das sie beliebig formen kann, die geschlechterrassistische Vorurteile gegen Männer pflegt, im Sinne des Kindeswohl handelt, interessiert keinen. Der göttliche Egotrip der „alleinerziehenden“ Mama hat aber Konsequenzen für das Kind:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
· 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
· 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
· 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
· 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
· l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
· 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
· 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
· 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
· 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
 Alles klar?

Es wäre mal eine interessante Aufgabe zu analysieren, welche Folgen vaterlos aufgewachsene Kinder für die Gesellschaft haben. Bei uns kann ein Junge oder Mädchen aufwachsen, ohne jemals ein tiefe, liebevolle Beziehung zu einem Mann als Vater zu führen. Das bedeutet weniger Liebe gegenüber Männern und von Männern in Form von Vaterliebe, die Liebe in der Gesellschaft nimmt ab, sie wird insgesamt kälter. Und das spüren dann auch die Frauen – so wirkt sich der Segen der Göttinnen aus.

Erica Jong – ein Sexistin im Interview

Der Profil (nur hinter einer Paywall) hatte Erica Jong im Interview, und kam nicht auf die Idee, mal kritisch nachzuhaken, wenn sie geschlechterrassistischen Müll absonderte. Stattdessen wurde gleich der ganze Artikel mit einer Äußerung der Rassistin überschrieben, als ob sie der Weisheit letzter Schluss in der Geschlechterdebatte wäre:

„Männer bleiben Sklaven ihres Penis“

Hierzu zwei Punkte als Anmerkung zu der Sexistin, der sich offenbar für etwas besseres hält:

Würde sie davon schreiben, dass Schwarze allein ihren Instinkten unterliegen würden, dass sie deren Sklaven seien, woraus sich ihre Primitivität erklären würde, dann hätte sie reichlich Ärger an der Backe. Wieder mal zeigt sich, was bereits Daphne Patai bemerkte: Männer sind die letzte Gruppe von Menschen, die man in einer Weise in aller Öffentlichkeit niedermachen kann, ohne dafür auf massiven Einspruch zu stoßen. Das Erbärmliche daran ist, dass sich solche Frauen für mutige Kritiker ihrer Zeit halten, aber im Grunde nur das tun, was erlaubt ist. Es wäre mutig, ein Buch mit dem Titel „Nur eine tote Frau ist eine gute Frau“ zu veröffentlichen, aber nicht, wenn man selbiges mit Männern tut. Ersteres wäre ein Fall für den Staatsanwalt, letzteres wird vom Staatsfernsehen verfilmt.

Zum zweiten Punkt: Sind Männer tatsächlich schwanzgesteuert? Warum schreibe ich diesen Artikel, wenn es mir nur ums Kopulieren geht? Sei versichert, keine Frau steigt nur deswegen mit mir ins Bett, weil ich diese Zeilen schreibe, gucken wir mal, was Michail dazu zu sagen hat:

Denn im Grunde haben Männer auf der kreativen Ebene (räumliches Verstehen, theoretisch-abstrakte Vision, Konstruktion, außerwirkliches oder transzendentes Sinnieren, Erdenken und Erfinden) überragend mehr Möglichkeiten den kreatürlichen Bereich (Trieb, Empfindung, Affekt) zu kompensieren als Frauen. Gäbe es Untersuchungen darüber, wie viele Millionen Männer zu jeder Zeit weit entfernt von Frauen auf hoher See (man denke auch an See-, Entdeckungsreisen und die langjährigen Züge der Vergangenheit), auf zivilisationsfernen Expeditionen, auf wissenschaftlichen, militärischen, humanistischen oder sportlichen Exkursionen und Unternehmungen jeglicher Art unterwegs sind, ohne im Geringsten deswegen ein Problem zwischen ihren Beinen mit sich zu tragen, würde sich die Theorie des ’schwanzgesteuerten‘ Mannes, dessen angeblich einfältige Strategien stets nur die Paarung beabsichtigen und mit der Qualität von Waschmaschinenprogrammen ablaufen (Karl Grammer) als das wahrhaft plumpe Programm derer entpuppen, die es sich trotz Wissenschaftsstudiums versagten, jemals Wissenschaft zu betreiben.

Nein, wenn man sich ansieht, was Männer als Dichter (Goethe), Wissenschaftler (Einstein) oder pazifistische Freiheitskämpfer (Gandhi) leisten, kann man schwerlich davon ausgehen, dass diese Männer allein ihrem Penis folgen – und wohl jeder wird einsehen, dass es mehr Sinn macht und gewinnbringender ist, Goethe, Einstein oder Gandhi zu lesen, als eine Geschlechterfaschistin wie Erica Jong.

Diese KZ-Aufseherinnen stehen für die Wertschätzung des Lebens, wie ihre fröhliche und heitere Art zeigt.

Aber weiter im Text, Jong befindet:

„Wir sollten uns ein Beispiel an den amerikanischen Ureinwohnern nehmen. Bei denen entschied ein Rat von Großmüttern über Krieg und Frieden. Die Männer kämpften, aber die Omas entschieden, wann.“

Das „Matriarchat“ ist aus feministischer Sicht ein perfekte Gesellschaft. Wer sich allerdings kritisch damit beschäftigt, kommt schnell zum Schluss, dass das M in „Matriarchat“ für „Monströs“ steht. Ganz so, wie Jong hier richtig erkannt hat, wurden Männer zum Nutzen der Herrscherinnen bis in den Tod ausgebeutet. Selbst heute noch existieren Matriarchate, in welchen Menschen männlichen Geschlechts nur Menschen zweiter Klasse sind.

Die Begründung, warum „Oma“ über Leben und Tod zu entscheiden hätte, wird im Interview sofort nachgeliefert:

Frauen spenden Leben. Sie wissen den Wert des Lebens weit mehr zu schätzen als Männer.

Mit anderen Worten: Diese „kluge“ Autorin ist auf die tagtägliche Propaganda reingefallen, wonach das Geschlecht, welches ungeborenes Leben millionenfach abgetötet hat und immer noch tötet, die bessere Hälfte der Menschheit stellt. Deswegen darf man die Menschen zweiter Klasse auf den Schlachtfeldern verheizen, für das Mutter- Vaterland.

Man stelle sich einfach mal vor, was los wäre, wenn ein Schriftsteller wie etwa Umberto Eco angemerkt hätte, eine Herrschaft von „Opas“, die bestimmen, wann eine junge Frau Männern als Sexsklavin zugeführt werden solle, sei eine gute Sache. Dieser Mensch wäre einfach vernichtet. Wenn ein Frau hingegen Männern die Gräuel des Krieges zumutet, geht das durch jede Redaktion, ohne dass mal einer der Qualitätsjournalisten aufmerkt.

Sehr verachtete Frau Jong,

es wird Sie vielleicht irritieren, aber ich gestatte ihnen nicht, über mein Leben uns Sterben zu entscheiden. Allerdings empfinde ich die Offenherzigkeit, mit der Sie ihren Geschlechterfaschismus darlegen, dennoch als eine Bereicherung, welcher meinen Blick auf das weibliche Geschlecht schärft. Vielen Dank, dass Sie die Primitivität ihrer Welt, welche in der heutigen Zeit u.a. als Staatsfeminismus dominierend ist, und eigentlich immer schon war, offenlegen.

Geistige Genesung, bevor Sie sterben, wünscht Ihnen

yx

Tatsächlich "Unbezahlte Arbeit"? – über das heimliche Matriarchat

[ebook] Farrell, Warren - Mythos Männermacht1

Bei „Alles Evolution“ wurde vor kurzem über „unbezahlte Arbeit“ diskutiert, und hier über eine „besondere Form dieser Arbeit, nämlich der „emotionalen Arbeit“, die Frauen laut Laurie Penny angeblich leisten.

Einer der größten Mythen in der Geschlechterdebatte ist der über die „unbezahlte Arbeit“ der Frauen. Wenn man Vulgärfeministen folgt, dann leisten Frauen 90% der (unbezahlten) Arbeit aber Männer besitzen 90% des weltweiten Privatvermögens. Mit unbezahlter Arbeit ist unter anderem gemeint, dass sich die Frauen um ihre Kinder kümmern oder (später) Zeit mit ihnen verbringen.

Der Punkt ist jetzt, dass eine Frau diese Arbeit nur dann leisten kann, wenn ein Mann ihr die Aufgabe abnimmt, sich selbst um ihren (und der Kinder) Lebensunterhalt zu kümmern. Mit anderen Worten, hier fließt eine Leistung vom Mann zur Frau, für die es aber erstaunlicherweise keinen Begriff gibt.

Ein Begriff für diese Leistung gibt es erst, wenn sich Männlein und Weiblein getrennt haben. Dann heißt der Geldstrom von Mann zu Frau „Unterhalt“ – aber wie heißt dieser Geldstrom vor der Trennung?

Dafür gibt es keine Bezeichnung, und dass das so ist, kann Frauen nur Recht sein. Während angeblich Frauen eine „unbezahlte Arbeit“ leisten, ist jene Leistung von Männern für Frauen namenlos, sie ist kein Punkt in der Diskussion, sie ist unsichtbar, sie existiert nicht. Männer sorgen nicht für Frauen, nein, sie unterdrücken sie. Dieses Phantasma von der „unbezahlten Arbeit“ und der „Unterdrückung der Frau“ kann nur deswegen existieren, weil all die Anstrengungen, die Männer für Frauen (und Kinder) leisten, namenlos sind, also nicht existieren.

Schon vor Jahrzehnten sprach Esther Vilar von einem „Heimlichen Matriarchat“. Frauen verwirklichen sich selbst und lassen sich ihre Selbstverwirklichung von Männern unterhalten, finanzieren. Denn keine Frau in unserer Gesellschaft bekommt ein Kind, weil sie dazu gezwungen wäre. Sie bekommt Kinder, weil sie einen Kinderwunsch verspürt und dann Selbstverwirklichung betreibt. Das „Heimliche Matriarchat“ zeigt sich dort, wo es sich nicht zeigt, wo eine Leistung von Männer für Frauen erbracht wird, diese aber nicht benannt wird, also unsichtbar, also heimlich ist.

Dieser Geldstrom von Mann zu Frau, wollte man ihn ausrechnen, ließe sich nicht mit Milliarden beschreiben, hier müsste man bereits mit Billionen rechnen. Ein Mann, der die Ernährerrolle übernimmt, malocht den Löwenanteil seiner Lebensarbeitszeit nicht für sich selbst, sondern für Frau und Kind – und muss sich dafür als „Unterdrücker“ beschimpfen lassen.

Angeblich wurden Frauen früher unterdrückt, ja sind es sogar heute noch. Nur dass sich das spätestens mit der Einführung des Frauenwahlrechts geändert hätte, da Frauen damit auf einen Schlag die Mehrheit der Wahlberechtigten stellten. Wäre die „traditionelle“ Rollenverteilung gegen den Willen der Frau, sie würde heute nicht mehr existieren. Heute gibt es kein einziges Gesetz, welches vorschreibt, dass er und nicht sie der Hauptversorger einer Familie zu sein hat. Dennoch ist dies meistens der Fall. Warum? Weil es von Frauen genauso gewollt ist – und dann auch genauso durchgesetzt wird.

Dieser heimliche Vorteil ist es, warum sogenannte „Patriarchate“ auch heute noch bestehen. Sowohl in der Geschichte als auch im Ausland sind Frauen höchst einverstanden damit, dass ihnen ihr Leben von Männern unterhalten wird, dafür nehmen sie andere Nachteile, wie sie von Feministinnen beklagt werden, billigend in Kauf.

[Nachtrag] Gender-Budgeting, oder: Wie das Geld von den Männern zu den Frauen fließt.