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Die Sippenhaft des Herrn Ulrich

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Männer sind ein Übel für Frauen

Die Frauen von #120dB haben dasselbe Anliegen wie die von #metoo: Eine Anklage. Allerdings gibt es da einen sehr bedeutenden Unterschied. Während der Dreck von #metoo sich gegen weiße Männer richtet, richtet sich der Dreck von #120dB gegen Männer mit Migrationshintergrund, genauer: Nicht gegen Asiaten, sondern gegen „Südländer“.

Die Frage ist jetzt, ob jemand in der „Zeit“ einen Artikel veröffentlichen könnte, welcher in etwa diese Botschaft transportiert: Weil sie – die Muslime – vergewaltigen, haben sie nun den Salat, nämlich die AfD im Bundestag. Diese Frage ist berechtigt, denn was kein erbärmlicher Rassist jemals in der „Zeit“ unterbringen könnte, das veröffentlicht dort Herr Ulrich – nur mit einer anderen Zielgruppe: Dass angeklagte Männer unter einem Gefühl der Verunsicherung leiden, dass sie durch die Niedertracht einer Frau existentiell vernichtet werden könnten, sei eine Weltneuheit und konsequent, denn dem Umstand geschuldet, dass Männer im sog. „Patriarchat“ vergewaltigen, und damit haben sie nun den Salat, #metoo eben.

Dazu als erstes: Dass Frauen ständig unter einem Gefühl der Bedrohung durch Männer leiden – sei es durch weiße, sei es durch Muslime – ist eine Propagandalüge. Diejenigen, die das tun, haben zuviel von der Feindproganda über ihn als Unhold geschluckt. Vergewaltigung ist ein verschwindend seltenes Verbrechen. Man muss hierzu bedenken, dass Feministen in ihrer „Forschung“ Frauen gegen ihren Willen zu Vergewaltigungsopfern erklären – die befinden sich halt in der „Leugnungsphase“ – um möglichst hohe Zahlen zu generieren, die dann von den Medien begeistert aufgegriffen werden.

Eine weitere Taktik, mit der Feministen ihr Lieblingsverbrechen hochschwätzen, ist, jede Anschuldigung als einen tatsächlichen Fall von Vergewaltigung zu handeln, man also dem Vergewaltigungsmythos anhängt, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen würden. Man traut also eher einem Mann eine Vergewaltigung zu als einer Frau eine Lüge – womit die jahrhundertealte Dämonisierung des Mannes, welche schon mal fatale Konsequenzen haben kann, bestens veranschaulicht ist. Dem entgegenzuhalten ist aber: Nicht nur ist jeder Mann ein „potentieller Vergewaltiger“, sondern genauso ist jede Frau ein potentielle Falschbeschuldigerin. Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin und auch ein Kriminalbeamter wird entsprechend zitiert, dass deutlich mehr als die Hälfte von Anschuldigungen Falschbezichtigungen sind – und das nicht erst seit Kachelmann.

Eine Psychologin  – die sich wegen feministischem Hassmobbings aus der Debatte zurückgezogen hat – merkt zu der Propaganda, die Angst unter Frauen schüren soll, an, dass sie zuviele Patienten mit Angststörung kenne, als dass sie sich wegen solch einen geringen Risikos das Leben versaue. Davon unbeeindruckt hetzen die Giftbeutel weiter, die einen gegen die Ausländer, die vergewaltigen, die anderen eben gegen die weißen Männer. Mit der Realität hat das indes nichts zu tun, die durchschnittliche Frau hat keine Angst vor Männern genauso wenig wie der durchschnittliche Mann Angst vor Gewalt hat, obwohl er einem vielfachen Risiko ausgesetzt ist, in der Öffentlichkeit Opfer eines Gewaltverbrechen zu werden.

Dennoch: Inzwischen gehen immer mehr Männer auf Distanz zu Frauen (Punkt 8), die Geschlechter werden auseinanderdividiert, nicht nur sprachlich, da das männliche in Sippenhaft genommen wird:

Männer und Frauen werden hier als Kollektive behandelt, die als Kollektive bestraft oder bevorteilt werden können, in dem einzelne Mitglieder des Kollektivs in Vertretung für das Kollektiv individuell geschädigt oder bevorteilt werden.

Unter dem Damoklesschwert, für Sex, wie ihn die Menschen ganz alltäglich praktizieren, oder für Lappalien als Vergewaltiger angeklagt und schuldig gesprochen zu werden, ziehen sich die Männer zurück. In der feministischen Terrorherrschaft herrscht zwischen den Geschlechtern Hass und Misstrauen anstatt Liebe und Harmonie – was mir besonders übel aufstößt. Aber Liebe gab es nach den Demagogen, die die Beziehung zwischen den Geschlechtern vergiften, ja sowieso nie. Stattdessen hat der Mann sich im Bergwerk verwirklicht und damit seine Frau unterdrückt. Der feministische Terror ist also nur die Antwort auf den Terror der Männer. Und damit sind wir in der schönsten Tradition der Feindpropaganda: Angefangen hat immer der Andere. Das wussten schon die Nazis: Die Juden hatten angefangen und im Übrigen hat man Polen nicht überfallen, vielmehr hat man sich gegen einen unprovozierten Angriff des Nachbarn nur gewehrt; und weil der Feind Chemiewaffen hat oder einsetzt, müssen wir gegen ihn vorgehen.

Aber immerhin: Es wird anerkannt, dass es weibliche Niedertracht, Falschbeschuldigung gibt. Wenn man jetzt noch davon wegkommt, tote Männer mit einem Achselzucken hinzunehmen, sondern stattdessen gegen die Verbrecherinnen vorgeht, wäre das ein Anfang.

[Nachtrag] Was Ulrich anführt, nämlich dass der Terror und die Angst unter den Männern neu sei, dass sie erst jetzt die Furcht hätten, die Niedertracht einer Frau könne ihre soziale Existenz beenden, stimmt nicht. bereits seit Jahrzehnten treffen Männer Vorsichtmaßnahmen, wie dass sie nicht allein mit einer Frau in einem Aufzug fahren oder die Tür bei Besprechungen offen lassen, in den USA aber auch zunehmend bei uns.

[Nachtrag] Okay, das Sicherheitsgefühl einiger Frauen scheint gelitten zu haben. Aber nicht durch die Inkarnation des Bösen, der weißen Männer…

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#metoo: Hexenprozesse

Kommentar:

In den Hexenprozessen zurückliegender Jahrhunderte gab es auch Zeugen, die unter Eid ihre Aussagen über vermeintliche Zaubereien der Beschuldigten ablegten. Da war man kollektiv und mehrheitlich einer Meinung in der Anklage – unter diesem Aspekt sollten die heutigen Anklagen gegen Männer generell und Wedel speziell betrachtet werden.

Tagesspiegel Causa: Schuldig durch Verdacht

#metoo: Von zu Tode gehetzten Männern und Frauenhasserinnen

William-Adolphe_Bouguereau_(1825-1905)_-_The_Remorse_of_Orestes_(1862)

Dafür, dass Esther Vilar die Frau als knallharte Ausbeuterin des Mannes entlarvte, zahlte sie einen hohen Preis. Sie war Übergriffen ausgesetzt, wurde zusammengeschlagen und musste schließlich aus Deutschland fliehen. Ihre Widersacherin, die gewaltverherrlichende Hasspredigerin Alice Schwarzer, Anhängerin der gängigen Theorie, wonach Männer Frauen unterdrücken, erhielt das Bundesverdienstkreuz und wird mit zigtausenden von Euronen aus Steuermitteln gefördert – so läuft das im „Patriarchat“. Und dabei ist Esther Vilar nicht etwa die Ausnahme – vor Jahrzehnten schon – sondern die Regel: Menschen, die Feminismus kritisieren oder gänzlich ablehnen, geraten in Gefahr.

Neben vernichteten Karrieren hat die neueste Aufschreikampagne nun auch Todesopfer zu beklagen und nicht nur „verunsicherte“ Männer, wie oft spöttisch angemerkt wird. So hat sich der Republikaner Dan Johnson mit den letzten Worten „Ich kann das nicht mehr länger ertragen. Mein Zuhause ist der Himmel.“ aus dem Diesseits verabschiedet. Es ist eben nicht harmlos, wenn man in der „rape-culture“ in die Nähe eines Vergewaltigers oder „nur“ sexuellen Belästigers gerückt wird. Hier zeigen sich die tatsächlichen Machtverhältnisse: Wenn eine (Falsch-)Beschuldigung eine Karriere, eine Existenz oder auch ein Leben beendet, dann liegt die Macht bei der Beschuldigerin und die Machtstrukturen begünstigen sie, nicht ihn. Weiteres Symptom dieser Machtverhältnisse: Über deren Opfer, und seien sie tot, wird so gut wie gar nicht berichtet. Mal ’ne Frage am Rande: Wenn die Akteure dieser Hetzkampagne Menschen in den Tod treiben, machen sie sich – wenn schon nicht rechtlich – so doch moralisch des Mordes, der Lynchjustiz schuldig?

Mal davon abgesehen, dass auch – wenn nicht mehrheitlich – Männer Opfer sexueller Belästigung oder Gewalt werden, muss sich keine Frau auf den Deal „Sex gegen Karriere“ einlassen – wo sie es doch tut, macht sie sich der Korruption genauso schuldig. So empfahl die Feministin Catherine Hakim schon vor Jahren, dass Frauen ihre Erotik dazu einsetzen sollten, das zu erreichen, was sie wünschten, so als ob das eine neue Erfindung wäre und nicht etwa seit Menschengedenken ganz alltägliche Praxis. Wenn also eine Frau auf diesen Handel eingeht, ist sie kein Opfer, sondern verhält sich wie … „der Handwerksmeister, der dem korrupten Entscheider auf dessen mehr oder minder subtile Aufforderung einen Umschlag über den Tisch schiebt.“ – so Frau Ruth Berger, die wohl Frauenhass internalisiert hat. Brigitte Bardot merkt an, die Vorwürfe seien „scheinheilig und lächerlich“: Viele Schauspielerinnen versuchten mit Produzenten zu flirten, um eine Rolle zu ergattern. „Und dann sagen sie, dass sie belästigt wurden, damit wir über sie reden“

Das ist ein weiteres Merkmal des „Patriarchats“: Wenn es von Männern kommt ist es nichts wert. Es müssen sich schon Frauen zu Wort melden und für die Verfolgten in die Bresche springen – nicht, dass ihr Geschlecht sie schützen würde, siehe Esther Vilar, aber zumindest werden sie gehört. Ganze einhundert Frauen aus Frankreich, wo anscheinend noch Vernunft herrscht und man nicht gewillt sind, die Dämonisierung der männlichen Geschlechts sowie die Demontage des Rechtsstaats widerspruchslos hinzunehmen, haben sich jetzt als Frauenhasserinnen geoutet, vorneweg: Catherine Deneuve, eine Art Nationalheilige Frankreichs. Und die finden deutliche Worte:

Dieses Fieber, die „Schweine“ in den Schlachthof zu schicken, ist weit davon entfernt, Frauen dabei zu helfen, sich zu ermächtigen und selbst zu stärken. Es dient in Wirklichkeit den Interessen der Feinde sexueller Freiheit, den religiösen Extremisten, den schlimmsten Reaktionären und denjenigen, die meinen, im Namen einer im Kern viktorianischen Vorstellung vom Guten und von Moral, daß Frauen „besondere“ Wesen sind, Kinder mit Gesichtern von Erwachsenen, die verlangen, beschützt zu werden.

Der Brief ist zur Gänze lesenswert.

Sexuelle Belästigung, Macht und die Geschlechterbeziehung

Frauen sind unfehlbar und sie lügen nie. Wenn also ein Mann einen Annäherungsversuch unternimmt, und die Frau, das Objekt seiner Begierde, entscheidet, dass dies ein Fall von sexueller Belästigung ist, dann ist das so. Dann geht es nicht mehr um eine ungeschickte oder unerwünschte Annäherung – weil der Kerl nicht so aussieht wie George Clooney und auch nicht soviel Kohle hat – sondern um Machtausübung, wie Feministinnen nicht müde werden zu betonen.

Und wieder mal handelt es sich um Fall der Projektion. Es sind Femischisten, die die Frau ermächtigen wollen – denen es also um Macht geht. Denn wenn es so ist, dass sexuelle Belästigung a) das ist, was Frau als solche empfindet, und zudem b) solche Vorfälle durch den Staat verfolgt werden sollen, dann wird die Frau in die Machtposition versetzt, auf bloße Anschuldigung hin dem Mann erheblich zu schaden oder ihn zu vernichten – die #metoo Hetzkampagne hat bereits Todesopfer gefordert.Es ist die Durchsetzung totaler Willkür – dass es dabei auch Unschuldige trifft, wird billigend in Kauf genommen.

Wenn ich mich mit dieser Hetzkampagne gegen Männer beschäftige, resultiert daraus Frustration und Wut über das weibliche Geschlecht, denn immerhin sprechen Feminischisten im Namen der Frau. Glaubt man der Propaganda, können Frauen keinen Schritt vor die Tür setzen, ohne attackiert zu werden. Komisch nur, dass ich davon gar nichts bemerke, und dass obwohl ich im Zuge der Jammer-Aufschrei-Kampagne danach Ausschau halte. Und es ist noch viel schlimmer: Die gleichen Hetzerinnen skandieren ja auch, dass das Zuhause für die Frau der gefährlichste Ort ist… egal wie man es dreht und wendet: Die Frau ist die arme Unschuld, verfolgt egal wohin sie auch geht. Nirgends lassen ihr Männer Luft zum Atmen.

Aber gut: Bevor man dazu übergeht, das jammernde Geschlecht als das erbärmliche abzutun, sollte man die Aufmerksamkeit auf solche lenken, die nicht auf diesen Zug aufspringen. So schreibt eine zu „Macht“ und sexuelle Belästigung:

Romantik beinhaltet die komplexesten menschlichen Emotionen, Begehren die mächtigsten menschlichen Triebe. Es ist so einfach, die Signale falsch zu lesen. Jeder ehrliche Mann wird Ihnen sagen, dass er diese Signale manchmal falsch verstanden hat, und jede ehrliche Frau auch. Das Beharren darauf, dass es bei einem unerwünschten Kuss immer um Macht und nicht um Balz geht, ist einfach keine ernsthafte Theorie – nicht, wenn die Strafe für dieses Verbrechen so schwerwiegend ist. Auch Männer haben ein Anrecht auf Zweifel, ja sogar auf die Unschuldsvermutung.

Und letztendlich schadet die hysterische Hetzkampagne gegen Männern den Frauen selbst: Die feministische Agitation nützt ihnen nicht, im Gegenteil: Da Männer, dem sexistischen Generalverdacht ausgesetzt, auf Abstand gehen, leidet die Atmosphäre am Arbeitsplatz. Eine „unsichtbare Wand“ baut sich zwischen Mann und Frau auf, das feministische Gift wirkt:

Bloß keine Verabredung zur Mittagspause, keine Neckerei über den Schreibtisch hinweg, kein vertrauliches Gespräch in der Teeküche. Inmitten stetig neuer Vorwürfe von sexistischem Verhalten bis hin zur Übergriffigkeit fühlen sich viele Männer am Arbeitsplatz verunsichert. […]

Plötzlich sei da eine „gefühlte Wand“ im Umgang mit ihren männlichen Geschäftspartnern, beklagt die US-Unternehmerin Ana Quincoces aus Miami. Ihr Lebensmittelhandel und dessen Erfolg stütze sich vielfach auf den Beitrag von Männern, sagt sie. Absprachen würden dabei oft bei einem Drink oder einem gemeinsamen Mittagessen getroffen. Solche Möglichkeiten sehe sie jedoch in Zukunft immer weniger, sagt Quincoces. Denn viele ihrer männlichen Geschäftspartner reagierten schon nahezu panisch, viele vermieden Zweiertreffen, die bislang völlig normal gewesen seien.

#metoo und Alltagsprostitution

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Wenn sich eine Frau aus berechnendem Kalkül auf eine Affäre einlässt, um ihre Karriere voranzubringen, ist sie dann wirklich ein bedauernswertes Opfer, wie die #metoo-Hysterie suggeriert? Gerhard Amendt zu einer Feministin, die Frauen auffordert, ihre Sexualität als Kapital zu betrachten und einzusetzen, um ihre Ziele zu erreichen:

Ein wahrhaft feministisches Manifest: Prostitution als Frauenbefreiung

Ich behaupte mal: Das machen und machten Frauen schon immer.