Archiv der Kategorie: Misandrie

„Frauen sind die ersten Opfer im Krieg“

Bei obigem Zitat, dessen Intention sich umgekehrt kein Mann über Frauen leisten dürfte, ohne mit Schimpf und Schande verjagt zu werden, liegt die Annahme nah, dass dessen Urheberin einfach nur strunzdumm ist.

Ich denke aber, dass es sich vielmehr um verinnerlichten Feminismus oder traditionellen matriarchalen Denken handelt.

Die Frau wird als höherwertiger Mensch begriffen. Demzufolge sind Männer – Söhne, Väter – nur Menschen zweiter Klasse, weshalb ihr Verlust des Lebens nicht so schwer ins Gewicht fällt. Weiterhin werden nur Frauen als handelnde, agierende, hier also kriegsführende Subjekte begriffen, die Männer sind nur Anhängsel solcher ganzer Menschen, Frauen. Männer sind wie Körperteile der eigentlichen, handelnden Menschen, Frauen, denn ein Körperteil wird auch nicht bedauert, wenn er sein „Leben“ verliert, vielmehr ist derjenige das eigentliche Opfer, der ihn verliert.

Hier offenbart sich das matriarchale Denken, in dem allein Frauen vollwertige Menschen mit Recht auf Leben und Würde sind. Ich stelle mir die Frage, wieviele Frauen eigentlich Nazis sind, die sich selbst als die Schöpferinnen, als die Herrinnen begreifen und den Mann lediglich als Diener, als Erfüllungsgehilfen weiblicher Wünsche. Eine Denke, die auch hier dokumentiert wird:

Die Sklavenhalterin und ihre Rechtfertigung

Weiterlesen: Männliche Mordopfer als Menschen zweiter Klasse.

Hetze – kein Problem?

Nicht geächtet am Rande der Gesellschaft.

Man stelle sich obige Forderung auf eine andere Gruppe von Menschen angewendet vor. Man würde das verurteilen. Warum?

Warum ist man gegen Hetze? Weil Hetze Konsequenzen haben könnte. Weil ein so aufgebrachter Mensch, bei dem die Hetze auf fruchtbaren Boden gefallen ist, die Verhetzten diskriminieren könnte, bis dahin, dass er sie tötet oder ihnen das Haus über dem Kopf anzündet.

Warum also distanzieren sich die hier, wenn sie zitieren (via):

„Vom italienisch-österreichischen Künstler Aldo Giannotti gibt es eines, das einen rudimentär gezeichneten Penis zeigt, dazu die Frage „Rechtfertigt das deine Gewalt?““

…nicht als aufgeklärte Bürger davon; als aufgeklärte Bürger, die nicht nur nicht hetzen, sondern es auch als elementaren Anspruch an sich selbst verstehen, keinen Vorurteilen anzuhängen?

Ganz einfach: Weil es gegen die richtigen geht. Und Männer und Nazis sind praktisch dasselbe, ununterscheidbar, deshalb geht das in Ordnung.

Zu dieser Hetze schreibt ein Maskulist:

„Männer haben eine Macke…“, „Alle Männer sind Vergewaltiger…“, „Männer sind Ignoranten… egoistisch, langweilig und anspruchslos… öde Monster“, sind „das zweite Geschlecht“ und ohnehin „das schwache“, ein „Fehlgriff der Natur“. Männer haben ein dürftiges Chromosom, schlechte Gehirnverbindungen, weniger Nervenendungen an entscheidenden Stellen, werden „von der Natur benachteiligt“, können nicht beide Hände zugleich gebrauchen, können nicht kommunizieren, haben Probleme mit der Sprache, keine Phantasie, keine Gefühle und was alles der kollektive Wahn behauptet, zu welchem der spätere Feminismus offenbar avanciert, da er in selbsterwirkter Blindheit nicht nur die Unmöglichkeit derartiger Beschreibungen verkennt (denn das alles kann der Mann, gemessen an dem, was auf diesem Planeten sein Werk und seine Präsenz genannt werden kann, unmöglich sein), sondern sich noch darüber hinaus das misanthrope, rassistisch-sexistische Antlitz selbst zu reflektieren versagt, das er allmählich angenommen hat.

Und die Männer selber? Die haben das internalisiert. Reumütig senken die Köpfe und stimmen der Feministien Luise Pusch zu, die da meinte, sie unterhalte sich nicht mit Männern, die sich nicht für ihr Geschlecht schämen. Und die anderen tun vielleicht keine Buße, können aber verstehen, wo der „Dampf“ herkommt, der Männerhass, denn sie sind der alltäglichen Propaganda ausgesetzt, wonach der absolut gerechtfertigt ist, denn es wäre halt schon eine Männerherrschaft, eine böse, in der man lebe! Und die anderen schließlich denken sich, dass das schon keine Konsequenzen für Männer haben wird, denn schließlich kann man die halbe Menschheit, die zudem körperlich stärker ist, nicht diskriminieren, geschweige denn verfolgen.

Und wenn man dann noch all die Nachteile, die Männer erleiden, unterschlägt, unsichtbar macht, ist alles getan, dass Männer nicht aufbegehren oder es tatsächlich nicht verstehen.

Wenn sie es dann aber verstehen, ist es zu spät. Wenn sie für Lappalien ins Gefängnis gehen, weil Männerhasser Politik gegen Männer betreiben und solcherlei Gesetze schreiben auf der Basis dessen, Männer würden Frauen systematisch vergewaltigen um sie zu unterdrücken. Wenn der Trennungsvater vor dem Familiengericht jeden Glauben an den Rechtsstaat verliert, dann ist es zu spät für ihn, wie auch seinem Nachwuchs, von dem die alltägliche Propaganda sagt, er bräuchte gar keinen Vater, was sich dann so auswirkt:

Also, noch einmal: Kinder, die ohne Väter aufwachsen, sind
• 5mal mehr gefährdet, Selbstmord zu begehen
• 32mal mehr gefährdet, von zu Hause wegzulaufen
• 14mal mehr gefährdet, Vergewaltigung zu begehen
• 9mal mehr gefährdet, frühzeitig aus der Schule auszusteigen
• l0mal mehr gefährdet, Drogen zu nehmen
• 9mal mehr gefährdet, in einer Erziehungsanstalt zu landen
• 20mal mehr gefährdet, sich im Gefängnis wiederzufinden
• 33 mal mehr gefährdet, ernstlich körperlich mißhandelt zu
werden
• 73mal mehr gefährdet, Opfer tödlichen Mißbrauchs zu sein
(28). Alles klar?

Ginge es auch nur annähernd um das „Kindeswohl“, wovon vor den Familiengerichten immer die Rede ist, die monströse Allmacht der Mutter wäre längst beschnitten worden – aber Mütterlobbyisten lehnen selbst das Wechselmodell ab, etwas also, was das am meisten beschworene Prinzip im feministischen Diskurs ist: Nämlich Gleichberechtigung.

Oder auch, dass es ganz selbstverständlich heißt, Männer würden „Kriege führen“, während sie tatsächlich in den Krieg und damit in den Tod geführt werden. Erst jüngst durften Frauen und Kinder aus der Ukraine fliehen, während Männern die Ausreise verweigert wird, weil sie in den Kriegsdienst gepresst werden, während „feministische-Außenpolitik“-Baerbock darüber schwadronieren durfte, „besonders Frauen“ – wie immer – seien betroffen. Wie steht es vor diesem Hintergrund um eine Feministin, die in ihren Veröffentlichungen klarstellt, dass Krieg ein „Männerwahn“ wäre, gegen den Frauen „Widerstand“ leisten würden? Wer ist eigentlich derjenige mit dem Wahn? Derjenige, der dann tatsächlich bluten muss, oder doch diejenige, die andere in den Tod schickt – weil sei Patriotin ist? Meine Mutter brachte mir bei, dass ich fliehen soll, wenn die Obrigkeit den Kriegsdienst von mir will. Was ist mit all den anderen Müttern, die das ihren Söhnen nicht beibrachten? Wahn? Bei Männern?

Hier werden Männer zu Opfern. Bis zu seelischer und körperlicher Verkrüppelung, bis in den Tod, aber sie werden als Täter angeprangert. Und das hat Konsequenzen, auch tödliche, und ich habe hier nur einen Bruchteil angesprochen. Weil der Mann das verhetzte Geschlecht ist, wird ihm Schaden zugefügt, wobei zugleich dieser Schaden kein Anlass für Mitgefühl ist. Das ist der Grund, warum zum Beispiel Väter so rechtlos sind und das große Leid, von seinen Kindern getrennt zu werden, niemanden interessiert oder begrüßt wird. Man würde das erst dann als Problem ansehen, wenn Migranten oder Frauen betroffen wären; wenn Hetze gegen Frauen zur Folge hätte, dass sie als schlechte Mütter gelten und sie dann ihren Kindern entfremdet würden. Genau wegen solcher Konsequenzen sprechen sich eigentlich aufgeklärte Menschen gegen Vorurteile und Hetze gegen Menschengruppen aus. Nur bei Männern nicht.

Der Mann ist nicht nur das diskriminierte Geschlecht, sondern auch das dezimierte. Ein Verbrechen gegen Männer, das andere Verbrechen wie den Holocaust erst möglich machte. Was ist vor diesem Hintergrund von solcher alltäglicher Hetze zu halten?

Weiterlesen: Die Verfolgung des Mannes

Er hat es verdient!

Sollte ein Mann oder Farbiger die Straßenseite wechseln, wenn er einem entgegenkommt?

Man nehme obige Feministen. Da Männer eine Bedrohung für Frauen sind, könnte man die Forderung aufstellen, dass sie die Straßenseite zu wechseln haben, wenn ihnen eine Frau entgegenkommt (1), um so zu signalisieren: „Ich bin keine Bedrohung“.

Als Männerrechtler haut es bei mir natürlich alle Sicherungen raus, wenn man mit solchen Forderungen (1) an mich herantritt, denn das ist einfach nur männerfeindlicher Sexismus. Wirklich? Im öffentlichen Bereich gehen die meisten Gewaltdelikte von Männer aus, also könnte man doch den ständig bedrohten Frauen entgegenkommen, und meinetwegen diese Forderung erfüllen. Könnte man.

Um zu prüfen, ob diese Forderung ihre Berechtigung hat, kann man die rassistische Analogie bilden. Denn so wie ein Mann eine höhere Gefahr darstellt, so geht von einem Migranten noch mal eine deutlich größere Gefahr aus – auch für Männer, also könnte man an Migranten die Forderung stellen, die Straßenseite zu wechseln (2). Denn dass sich Frauen zunehmend bedroht fühlen, in der Öffentlichkeit, das war nicht immer so, als die meisten Fremden, die einem entgegenkamen, noch weiße Biodeutsche waren – aber das stört Feministen nicht im geringsten, auch Feministinnen. Bei ausländischen Tätern sehen sie darüber hinweg bei Verbrechen, für die sie weiße Männer hassen, ein Umstand, der mich bis heute rätseln lässt, der Umstand, dass benevolenter Rassismus benevolenten Sexismus sticht, dass keiner der Pseudolinken um die Sicherheit der Frauen besorgt ist, wenn die Täter Nichtdeutsche sind. Damit steht wohl einwandfrei fest: Pseudolinke würden diese Aufforderung (2) als Rassismus nicht nur von sich weisen, sondern geradezu geißeln.

Und was die Migranten selbst angeht: So erklärte mal ein Schwarzer, dass viele Schwarze hierzulande mit künstlich hoher, weicher Stimme sprechen würden, damit man sich nicht von ihnen bedroht fühlt. Das war für ihn aber kein Akt freundlichem Entgegenkommen gegenüber Weiße sondern die Folge strukturellen Rassismus‘. Er würde (2) also genauso zurückweisen.

Sollte dieser Herr die Straßenseite wechseln? Und würde er es tun?

Racial-Profiling ist bekanntlich böse und rassistisch. Nur weil ein Polizeibeamter die Erfahrung sammelt, dass in seinem Bezirk Drogenhandel besonders von Farbigen verbrochen wird, darf er nicht gezielt Farbige kontrollieren. In Berlin gilt dazu jetzt eine Beweislastumkehr. Wenn ein Farbiger sagt – und das tut jeder von ihnen – das wäre Rassismus, muss der Polizeibeamte beweisen, dass er nicht aus rassistischer Motivation heraus diesen Farbigen kontrolliert hat – wie auch immer das gehen soll. Soweit so gut. Nur was ist mit Gender-Profiling? Denn Männer werden eher kontrolliert als Frauen aus der Erfahrung heraus, dass sie krimineller sind als Zugehörige des weiblichen Geschlechts. Das Argument, dass der weiße Mann an der Macht wäre, der Migrant aber nicht, sticht auch nicht. Denn unabhängig davon geht von letzterem immer noch eine größere Bedrohung aus, und allein das zählt bei der Erwägung, ob (2) berechtigt ist oder nicht. Aber: Keiner hat ein Problem mit Gender-Profiling, aber alle mit Racial-Profiling – aus der Perspektive wird (2) also auch zurückgewiesen: Man darf Farbige keinem Profil zuordnen, woraus Forderung (2) resultieren würde.

Also wird (2) zurückgewiesen, und das heißt: Wenn man dieselben Maßstäbe auf Männer wie Farbige anlegt, man also kein Sexist ist, müsste damit auch (1) abgelehnt werden.

Was aber, wenn obige Feministen Forderung (1) an alle Männer stellen, also auch farbigen? Dann ließe sich dies Forderung aufstellen, ohne sich des Rassismus‘ schuldig zu machen. Aber hat der Farbig dann auch die Straßenseite zu wechseln, wenn ihm ein Biodeutscher entgegenkommt, da er nun mal eine Gefahr ist, was ja der Grund ist für (1)? Werden Farbige als Gefahr wahrgenommen, weil sie eine Gefahr sind?

Ich werde mich demnächst der Frage widmen, ob ich ein Rassist bin. Vermutlich ja, denn Farbige sind mir unsympathisch… geworden. Mit Betonung auf „geworden“, denn das ist erst der Fall, seitdem mir Rassisten ständig ans Bein pinkeln, ich hätte mich für meine Hautfarbe zu schämen. Ich bin schon vom Feminismus abgefallen, weil ich mich für mein Geschlecht schämen sollte…

Weiterlesen: Lieber Schwarzer, Du hast die Straßenseite zu wechseln.

[Nachtrag] Es bleibt übrigens nicht beim freundlichen Entgegenkommen mancher freundlich-toxischer Männer. Aus dem Gedächtnis: Eine Joggerin bekam eine hysterischen Anfall, weil ihr ein entgegenkommender Mann nicht auswich, sie meinte, das wäre ihr gutes Recht, der Anspruch auf einen geschützten Raum auch in der Öffentlichkeit. Das ist ein weit verbreiteter Trick: Erst freiwillig, dann Pflicht. Erst kniest Du freiwillig vor Schwarzen, dann wird es Pflicht. Erst zahlst Du freiwillig mit Karte, dann wird es Pflicht, weil es kein Bargeld mehr gibt. Erst lässt Du dich freiwillig impfen, dann wird es Pflicht…

Der Hass hinter dem Wunsch nach Benennung

Fragt man einen unbedarften Zeitgenossen, einer, der sich nicht aus alternativen Quellen informiert, zum Thema häusliche Gewalt, dann weiß er ganz genau: Männer sind Täter, Frauen sind Opfer. Generell und nicht nur bei tödlicher Gewalt.

Dass er auf eine Lüge reingefallen ist – häusliche Gewalt geht überwiegend von Frauen aus, und die ist auch nicht harmlos -, reicht Feministen aber nicht. Sie wollen, dass man Täterschaft, allein männliche, „klar benennt“.

Was ist davon zu halten in Zeiten, in denen Zeitungen penibel darauf achten, die Herkunft von Vergewaltigern und Mördern zu verschleiern, wenn diese nichtdeutsche Wurzeln haben? Dahinter steht nichts weiter als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, der Hass auf Männer. Es ist der von Hass getragene Wille, Männer zu verhetzen.

Und das ist auch nicht harmlos. Immer wieder ist diese Hetze Grund dafür, dass Richter den Lügenmärchen armer Opferfrauen über gewalttätige „Täterväter“ glauben schenken. Weil man Männer aufgrund solcher Hetze weniger Empathie entgegenbringt, werden sie öfter alleingelassen und stranden so in Obdachlosigkeit, Suizid oder getrennt von ihren Kindern.

Die Mehrheit der Kindsmorde geht von Müttern aus. Von daher hat auch das Ministerium für alle außer Männer eine Hetzkampagne gegen Frauen lanciert, in der düster bedrohliche Frauengestalten vor verängstigen Kindern zu sehen sind. In der Folge wird Männergewalt nicht beachtet, verfolgt, bekämpft; können Männer ganz Täter sein ohne dass irgendjemand eingreift, während Frauen nicht mehr unbefangen mit ihren Kindern umgehen können und zudem damit leben müssen, nichts dagegen tun können, wenn er, der Partner, gewalttätig gegen sie und ihre Kindern ist, weil es keine Hilfe gibt, weil es nur ein Männer- aber keinen Frauennotruf gibt, was aber in Ordnung geht, denn Männer schlagen aus Liebe zu, Frauen aus Hass und weil sie Macht ausüben wollen. Deshalb besteht auch kein Grund, einzugreifen, Frauen sind eh Säue und Kinder blenden wir aus.

„Jungen sind Schweine“

Aus meinem Archiv (Originalquelle offline) da dieser Text in seiner Aktualität nicht nachgelassen hat:

„Der Edle pflegt seine edle Seite und
der Elende pflegt seine elende Seite.“
– Lao-Tse

„Jungen sind nicht einfach nur Schweine, sie sind arme Schweine“, attestierte eine populäre Zeitschrift den Eltern männlichen Nachwuchses in ihrer Reportage über Jungen im Heft vom 08. 06. 2000! Ich schrieb an das Blatt, daß Jungen bestimmt keine Schweine sind. „Schweine sind vielmehr diejenigen, die derart derbe Vorurteile gegenüber irgendeiner Gruppe mit naiver Leichtfertigkeit öffentlich formulieren“, erklärte ich dem Magazin und fügte hinzu: „Und diese sind nicht einfach nur Schweine, sie sind blöde Schweine.“

Doch zur inhaltlichen Kritik eines Artikels, dessen Schlußfolgerungen derartigen Unsinn zeitigen – von der erzieherischen Destruktivität des Satzes ganz abgesehen – ist hier noch nicht der richtige Platz. Schließlich wird ein jedes Käseblatt die Inhalte auch bestimmen, die es als ein solches ausweisen. Für uns ergeben sich an dieser Stelle umfassendere Betrachtungen, nämlich die Betrachtungen, aus welchen die Fragen entstehen, die uns die Notwendigkeit einer gedankenvollen Betroffenheit ersichtlich machen:

Warum kann der Schreiberling eines populären Blattes eine bestimmte Bevölkerungsgruppe so unsacht und in einer Weise, die bei keiner anderen Gruppe möglich wäre, beleidigen, ohne sich auch nur im geringsten um etwaige Reaktionen aus der Bevölkerung zu scheren? Wie ist es in einer Zeit, in welcher die Ächtung von Vorurteilen eine Forderung an jeden auch nur elementar gebildeten Menschen darstellt, möglich, daß gerade die Gruppe männlicher Kinder so vorurteilsblind und maßlos übertrieben diskriminiert und niedergemacht wird, die Gruppe, die den wesentlichsten Zukunftsträger einer jeden Gemeinschaft ausmacht?

Die Antwort auf diese Fragen ist einfach und verblüffend zugleich. Es ist die Absicht dieser Webseite, daß sie auch allmählich beginnt, etwas nachdenklich zu wirken.

Sie lautet: Das alles ist nur möglich, weil Jungen das männliche Geschlecht repräsentieren, und in den letzten Jahrzehnten hat sich bei nahezu allen Medien ein solches Klischee gegen den maskulinen Menschen durchgesetzt, das durch seine hysterische Unnachgiebigkeit durchaus jede Voraussetzung erfüllte, eine Verfolgung genannt zu werden, ließe sich die eine Hälfte der Menschheit, gegen die es sich richtet, nicht so schlecht verfolgen.

Denn was das oben zitierte Magazin – es war der STERN – in seiner Formulierung über Jungen an Innovation beisteuert, ist lediglich, daß hier die mediengeschürte Männerfeindlichkeit erstmalig in einem Wochenmagazin, und gleichsam als wolle sie eine neue Qualitätsstufe erklimmen, sich sogar noch über Kinder, männliche Kinder ergeht. Auf erwachsene Männer bezogen sind derartige Formulierungen gewöhnlicher Alltag, werden seit langem als Titel von Fernsehsendungen benutzt, oder von Flachgeistern musikalisch vertont. Schlagzeilen in täglichen Boulevardblättern, aber auch Ausführungen in populären pseudowissenschaftlichen Ausgaben behaupten, immer Neueres an den Tag zu legen, was den angeblichen Mythos über den Mann in seinen positiv-maskulinen Eigenschaften zerstört und ihm nur die negative Seite seines Wesens, die es durchaus auch gibt, zubilligen, um ihn dann so als verwerflich, untauglich, ja schädlich zu definieren.

Absonderliche Thesen, die mit Besessenheit der Absicht nachgehen, alles maskuline Ansehen zu beschädigen, grassieren wie wütende Viren auf allen Plattformen des mentalen Lebens und schlagen als Zeitungsartikel, dubiose Kultur- oder Unterhaltungsdarbietungen in Filmen, Büchern oder Werbung nieder.

„Männer haben eine Macke…“, „Alle Männer sind Vergewaltiger…“, „Männer sind Ignoranten… egoistisch, langweilig und anspruchslos… öde Monster“, sind „das zweite Geschlecht“ und ohnehin „das schwache“, ein „Fehlgriff der Natur“. Männer haben ein dürftiges Chromosom, schlechte Gehirnverbindungen, weniger Nervenendungen an entscheidenden Stellen, werden „von der Natur benachteiligt“, können nicht beide Hände zugleich gebrauchen, können nicht kommunizieren, haben Probleme mit der Sprache, keine Phantasie, keine Gefühle und was alles der kollektive Wahn behauptet, zu welchem der spätere Feminismus offenbar avanciert, da er in selbsterwirkter Blindheit nicht nur die Unmöglichkeit derartiger Beschreibungen verkennt (denn das alles kann der Mann, gemessen an dem, was auf diesem Planeten sein Werk und seine Präsenz genannt werden kann, unmöglich sein), sondern sich noch darüber hinaus das misanthrope, rassistisch-sexistische Antlitz selbst zu reflektieren versagt, das er allmählich angenommen hat.

Zwar wird gelegentlich auch Positives über Männer vermittelt, das bezieht sich aber stets auf einzelne männliche Individuen, die in der Gegenwart oder in der Vergangenheit auf anerkennungswürdige Weise gewirkt haben. Dabei aber geht die Anerkennung, die ihnen zuteil wird, niemals auf das gemeinsame Konto der Männer im allgemeinen. Auf dieses Konto wird generell nur Negatives verbucht. Als allgemein-männliches oder ‚wieder mal typisch männlich‘ gilt in aller Regel nur Verwerfliches; und es wäre vergebliche Mühe, wenn man in der Presse und Literatur der letzten dreißig Jahre nach positiven Aussagen über den Mann im allgemeinen recherchieren würde!

Parallel – und im Gegensatz zu dieser Einseitigkeit in der Betrachtung des männlichen – wird für das weibliche Geschlecht ein überaus bequemer Selbstdarstellungsrahmen geschaffen, in dem nicht etwa nur seine positiven Eigenschaften in den Vordergrund gestellt werden, sondern darüber hinaus noch die negativen rechtfertigt, beschönigt, ja sogar gefördert werden.

Kaum ein weiblicher Teilnehmer an Talkshow oder Interview, der nicht schon sein Sprüchlein gegen den Mann parat hält, um es bei Gelegenheit (oder notfalls auch ohne diese) loszuwerden und so den obligatorischen Nachweis der Zugehörigkeit zum Verbund der „mutigen, starken Frauen“ zu bekunden. Mit infantiler Selbstüberhebung dagegen pflegen die dem feministischen Zwang Unterliegenden das eigene Geschlecht bei jeder Gelegenheit zu loben, seine Herrlichkeit und Gediegenheit mit forciertem Geschlechtspatriotismus auszuzeichnen und in den Buchläden stapeln die Produktionen in die Höhe, durch welche ein in aller Regel literarisch unterbemitteltes Schriftstellerinnentum in Frauenbüchern aus allen Verlagen seine onanistisch anmutende Selbstbeweihräucherung zelebriert.

Auch Männer, die sich öffentlich äußern, fühlen sich stets zu abgedroschenen Floskeln verpflichtet, die weibliche Tugenden und Leistungen erdichten und honorieren oder&xnbsp; weibliches Leid und angebliche Benachteiligung als das leidvollste Ereignis auf Erden bejammern und nicht selten das eigene Geschlecht schmälern, einem Etikett huldigend, daß dem Mann Selbstverleugnung vorschreibt.

Kritik an der Frau im allgemeinen oder gar Ideologiekritik am Feminismus, das Abschlagen von Forderungen seines ewigen Verlangens nach Vorteilen und Sonderrechten für das weibliche Geschlecht gilt als unerhörte „Unverschämtheit“, und es heißt selbst dann noch so, wenn kein Geringerer eine solche Forderung abschlägt als eine so respektable Einrichtung wie der Europäische Gerichtshof.

Kritik an einzelnen weiblichen Personen ist zwar denkbar, insbesondere dann, wenn dies Frauen betrifft, die dem feministischen Diktat nicht folgen. Anders aber als im Falle der Kritik am Mann darf sich Tadel oder Bemängelung niemals auf die Gesamtheit des weiblichen Geschlechts erstrecken; gegen diese Hälfte der Weltbevölkerung duldet der Feminismus keine Kritik. Zusätzlich wird immer versucht, jede weibliche Unzulänglichkeit dem Mann als dem Hauptschuldigen zuzuschieben, etwa nach dem Motto: So sind die Frauen nur geworden, weil sie eben im „Patriarchat“ leben mußten.

Frauen sind immer gut, ganz einfach weil sie als Frauen auch dann gut sind, wenn sie schlecht sind (als Feminist weiß man das eben) und oft sogar erst dann relevant handeln, wo sie sich dem Bösen weihen, ein Anspruch, der sich in den neunziger Jahren so selbstverständlich in den Gehirnen einiger Exemplare der Eliteeinheiten des Feminismus präsentierte, daß er ein ganz neues literarisches Genre begründete (den Frauenkrimi), das später einmal auf diesen Seiten einer gründlichen Deutung unterzogen werden soll.

„Die Jungs stehen auf der Zeil wie die Machos da…“ Mit diesen Worten stellt ein zwölfjähriges Mädchen sein bereits in diesem Alter scharfgeschaltetes Vorurteil gegen das andere Geschlecht bloß, und man weiß gleich, wie genau man (oder eher frau) diesem Kind das Wort „Macho“ erklärt hat: Das sind die jungen Männer, allein wenn sie da stehen, also sind sie es alle, weil sie alle nun einmal stehen müssen, soweit sie nicht gerade sitzen oder laufen. Und dann, zum Stolz seiner Erzieherinnen, erzählt es, daß es sich aber von den Jungen nichts sagen läßt, sondern sie eher provoziert, und als Nachweis für Mut und Freiheit, Tugenden, die im Feminismus zumeist pubertärer Aufsässigkeit gleichkommen, rezitiert es sein Powermädchengedichtlein: „Leck mich am a / leck mich am b / leck mich am c / leck mich am a, b, c… “ und so fort das ganze Alphabet herunter.1 Dem Hessischen Rundfunk war die Sendezeit nicht zu kostbar dazu. Erziehung ist eine wichtige Sache, nicht wahr?

„Böse Mädchen kommen überall hin“, heißt ein weiteres Erzeugnis der Geisteshaltung, die wir eben hier zu schildern suchen, und diese Mädchen betreiben ihre Selbstverwirklichung nach der dubiosen Formel „jeden Tag ein bißchen böser“. Jungen dagegen werden von immer mehr Einrichtungen und Veranstaltungen ausgeschlossen, jungenlose Spielplätze gibt es mittlerweile einige in dieser Republik (Tendenz steigend), und selbst katholische Initiativen beeifern sich im Eröffnen von Mädchencafés, damit die jungen Frauen ihren Aufenthalt an diesen Orten „ohne die blöde Jungenanmache“ verbringen können.2 Wo stecken nicht die wahren Frauenfreunde mittlerweile überall drin!

Während so dem Mann von den Meinungsmachern und -macherinnen dieser wirren Zeit jeglicher Boden eines positiven Selbstverständnisses entzogen wird, tummeln sich Nachwuchsjüngerinnen von einst selbsternannten „Gören“ und „Schlampen“ im gesamten Kulturapparat des Westens wie die Schlangen auf dem Haupt der Medusa, und in Verbund mit männlichen Nestbeschmutzern schleudern sie ihr Gift weit in die geistige Landschaft der Gegenwart hinein, um das Lob und die Anerkennung einer Gesellschaft zu ernten, die in ihrem Taumeln mitten in Spaß, Konsum und Unterhaltung das Nachdenken verschläft, das ihr deuten könnte, was hier eigentlich geschieht.

Denn die ‚bösen Mädchen, die überall hin kommen‘ scheinen tatsächlich schon an vielen Orten zu sitzen. Hatte der Feminismus einst die Rechte der Frau verteidigen wollen, beansprucht er gegenwärtig nichts minder als das Recht der Frau auf Unrecht. Vom&xnbsp; gleichen Kern, von welchem aus schon Intentionen ausgingen, die über die Plattform – vor allem – linker Politik bis in die politischen und gesetzgeberischen Entscheidungen hineingewirkt haben, breitet sich auch der literarische Gestank, durch welchen widerwärtige, betrügerische und mordende Weiblichkeit „den biestigen Charme gewissenloser Frauenzimmer“, die ihre Greueltaten in „ethischer Neutralität“ (sprich: das macht nichts) verüben, salonfähig und für Filmemacher und Fernsehanstalten hierzulande zu überaus begehrtem Verfilmungsstoff gemacht hat! Im Internet propagieren kranke Kleinhirne an unzähligen Stellen die Vernichtung des männlichen Geschlechts. Prominente Amazonen finden das „phantasievoll“. „Lauter tolle Frauen“ fangen bei der ARD auch schon damit an, denn sie wissen wohl: „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“.

Oder ist es vielleicht inzwischen eher so, daß nur eine perverse Feministin eine gute Feministin ist? Wenn dies so wäre, dann hätten wir es im Feminismus mit einer Ideologie zu tun, die erstaunlich schnell nach ihrer Etablierung pervertierte!

Längst sind die Schwaden des Ungeistes aus dem Haupt der chthonischen Medusa an allen wichtigen Orten angelangt, verbreiten ihren üblen Geruch in Studios, Redaktionen, Ämtern, Schulen, ja Kirchen und im Internet. Es ist ein Gestank aus Begriffen, Thesen und Methoden, Werkzeuge alle einer ungeheuren Verleumdung, die sich gegen den wichtigsten Faktor allen Voranschreitens dieser Menschheit richtet: Gegen die Legitimität und Kompetenz maskuliner Wirksamkeit in diesem Prozeß. Es ist eine unerhörte und unverschämte, konzipierte Sykophantie gegen den Mann, deren Wirkung auf männliche Jugendliche für den feiner Beobachtenden sich bereits zeigt und deren weitere Auswirkung nur dazu geeignet wäre, der Zivilisation ihr effizientestes Potential abzukastrieren.

Der Autor dieser Seiten betrachtet den hier beschriebenen Feminismus als einen ernstzunehmenden evolutionären Defekt. Deswegen diese Webseite.

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Quellen, Anmerkungen:

1. HR2, Mo., den 04. 01. 1999, Sendung: „Weil ich ein Mädchen bin“

2. Aushang im katholischen Kirchenladen an der Liebfrauenkirche in Frankfurt am Main, im Sommer 2000

Sind Erzählungen mit starken Frauen und Schwarzen unbeliebt?

Für Tolkienliebhaber ist die neue Serie von Amazon eine bittere Pille. Aber nicht nur die lehnen den „Schmutz“ ab. Die Serie wird verrissen, aber Amazon verteidigte sich damit, dass die negativen Bewertungen von organisierten Rassisten und Frauenfeinden ausging, die mit starken Frauen und Schwarzen nicht klarkämen.

Ok, warum sind dann Erzählungen mit starken Frauen wie zum Beispiel in Terminator oder Alien erfolgreich: Warum nimmt hier niemand der vielen Frauenfeinde Anstoß? Auch Schwarze sind in Hollywood absolut etabliert: Ein Will Smith, Wesley Snipes, Morgan Freeman, Samuel L. Jackson und andere können problemlos auftreten in guten Produktionen, die trotz eines vermeintlich strukturellen Rassismus‘ erfolgreich waren und sind.

Der gleichgeschaltete Journalismus zog dann auch prompt den Vergleich zum grottenschlechten neuen Ghostbusters und kapierte dabei nicht, dass auch diese Verfilmung unter derselben, modernen Krankheit litt: Dem Zeitgeist. Der Zeitgeist diktiert, dass Schwarze und Frauen die besseren Menschen sind. Um diese Botschaft zu kommunizieren, wurde die Liebe zu einer guten Geschichte aufgegeben. Tolkien hat gute Geschichten erzählt, mit Leidenschaft und tiefer Liebe zu dem Universum, das er geschaffen hat. Der originale Ghostbusters war ebenfalls eine großartige Erzählung.

Tolkien hat in seinem Lebenswerk so viel hinterlassen, woraus man eine phantastische Saga in bewegten Bildern hätte machen können. Aber die Botschaft, dass die Frauen so toll sind und die Männer so dumm – es sei denn, sie sind schwarz -, war wichtiger als die Leidenschaft, die Liebe zu faszinierenden Dichtungen. Letzteres wurde geopfert, um die politisch korrekte Botschaft zu transportieren. Und dem fielen viele fantastische Geschichten zum Opfer: Ghostbusters, Star Wars, Star Trek und jetzt eben auch Tolkien. Ein Trauerspiel.

Die Jungs sollen es nicht lesen, denn es ist „jugendgefährdend“

Als ich das letzte Mal nachgesehen habe, war das „Manifest der Gesellschaft zur Zerstückelung des Mannes“ noch ganz legal zu haben. Es erfreut sich unter Feministen großer Beliebtheit, und eine Mitarbeiterin des Bundesministeriums für alle außer Männer interessiert sich einen Scheiß dafür, dass sich Jungen ein vielfaches öfter als Mädchen umbringen, aber das SCUM-Manifesto, ja, das macht ihr Spaß. Einer, die an sowas Freude findet, ist es egal, ob Trennungsväter ihre Kinder sehen, genauso gut könnte man versuchen, bei Nazis Verständnis für die schwierige Situation von Juden zu wecken.

Wie ich jetzt lesen durfte, ist W***a auf dem Index gelandet, heißt: Man darf es aus Jugendschutzgründen nicht mehr verlinken, ja nicht mal beim Namen nennen. Mit Recht! Wo kämen wir hin, wenn die kleinen Jungs irgendwo mitkriegen würden, dass sie sich nicht damit abzufinden brauchen, Verlierer zu sein, vor den Mädchen zurückstecken müssen, wie es ihnen beigebracht wird? Wäre ja noch schöner, wenn irgendjemand männlichen Geschlechts auf den Gedanken käme, die Interessen des männlichen Geschlechts zu wahren!

Ich verlinke nicht auf W***a, da ich nicht will, dass mir der Blog dichtgemacht wird.

„I spit on your grave 2“ (2013)

Der Film I spit on your grave” ist übelste Antimännerpropaganda, ist purer Hass. Jeder Mann, der in ihm auftritt, ist ein mieser Vergewaltiger. Um die rassistische Analogie zu bilden: Man stelle sich ein Film vor, in dem ein Deutscher von einer Türkengang gefoltert wird, woraufhin er flieht, um dann einen nach dem anderen seiner Peiniger splattermäßig hinzurichten; so ein Film, in dem jeder Türke lebensunwerter Abschaum wäre, wäre wohl ein Fall für den Staatsanwalt wegen Volksverhetzung. Dasselbe mit Männern geht problemlos durch und – wie ich aus Erfahrung weiß – selbst nicht gerade feministisch eingestellte Zeitgenossen können einen solchen Hass gegen Männer nicht erkennen, wo er ihnen direkt in die Nase beißt – man ist nicht sensibilisiert für Misandrie wohingegen umgekehrt schon „Blicke“ als übergriffig gelten.

Insofern erwartete ich schlimmes von „I spit on your grave 2“ wurde aber positiv überrascht: Es tritt ein moralisch vorbildhafter Mann auf, der der Hauptfigur hilft, sowie eine moralisch fragwürdige Frau, die mit dem Abschaum zusammenarbeitet.

Beide Filme sind aber eher mittelmäßig bis schlecht. Nur was für jene, die auf Splatter stehen.

Eine kleine Kotzkrücke und die Verantwortungsverschiebung

Heute spreche ich über eine kleine Kotzkrücke, auf die ich aber nicht verlinke, denn sie genießt noch Welpenschutz.

Die Kleine mach Videos zur Geschlechterdebatte und da stellt sich die Frage: Was hatten wir noch nicht, noch nie? Was wäre neu? Was wäre originell? Richtig: Auf Männer scheißen, das hat ja gerade mal Jahrhunderte auf den Buckel, das ist sensationell brandneu! Sie strotzt also nur so vor Kreativität und ruft nicht nur altbekannte Muster ab, die erlaubt und erwünscht sind.

Von ihren vielen feministischen Statements will ich nur auf drei Punkte eingehen. So fragt sie sich, wer Männer ganze Länder regieren lässt, wenn diese sich angesichts eines kurzen Rocks nicht unter Kontrolle hätten. Das ist die typische Machtausübung der Feministen, bzw. der Frauen. Frauen dürfen sich so sexuell aufreizend geben wie sie wollen, dem Mann aber wird das Recht abgesprochen, darauf auch zu reagieren, er hat das nicht zu kommentieren, wenn sie ihre Brüste in Gesichter und Kameras hält. Das ist pure Macht auf Seite der Frauen. Wenn aber der Mann darauf reagiert hat das nicht unbedingt etwas mit Kontrollverlust zu tun: Ich habe mich voll unter Kontrolle, wenn ich einer Frau hinterher pfeife, das ist ein gewolltes Statement, auf das manche Frauen sehr positiv reagieren; umgekehrt beschwerte sich mal eine bei mir, dass ihr nie einer hinter gepfiffen habe. Die nächsten zwei Punkte sind schöne Beispiele für den feministischen Dauerbrenner der Verantwortungsverschiebung. Zum einen unterstellt sie einem Lehrer, er würde kleine Mädchen sexualisieren wenn diese Reizwäsche tragen. Ein Klassiker: Frauen sexualisieren sich, aber der Verantwortliche ist der Mann, niemals die Frau. Beliebte Verantwortungsverschiebung. Aber: Es sind Frauen, die ihre sexuellen Reize betonen, die Verantwortung liegt also bei ihnen und nicht bei den Männern oder „der Gesellschaft“ – und das gilt auch für minderjährige Teenagerinnen und es ist bösartig, einem Mann Pädophilie zu unterstellen, wenn er das anspricht. Da gibt es doch diese Shows in den USA, in denen kleine Mädchen mit Tonnen von Makeup zugekleistert werden und die dann entsprechend als Prinzessinnen posieren. Die Veranstalter unterstellen Kritikern dieser Frühsexualisierung pädophil zu sein, denn sonst würden sie es ja nicht merken…

Die Kotzkrücke simuliert dann Sex und was Frauen dabei denken, zum Beispiel an die Einkaufsliste, weil der Mann so ein schlechter Liebhaber ist und schließt damit, dass sie es wohl lieber mit einer Frau probieren sollte. Meine Liebe: Du kannst Verantwortung dafür übernehmen, dass der Sex gut ist, anstatt dich einfach nur vom Mann bedienen zu lassen. Das hat Tradition: Er bemüht sich, sie bewertet; wieder mal: Feminismus ist nicht die Überwindung des Systems sondern seine Fortführung. Lass‘ doch einfach mal die verstaubten Rollenbilder hinter dir, übernimm Initiative und führe ihn zu einen Höhepunkt, an den er sich noch lange erinnern wird, und kümmer dich um deinen eigenen Orgasmus! In einer lesbischen Beziehung würde man das auch von dir erwarten.

Liebe Frau, in deinem eigenen Interesse.

Liebe Leserin,

ich will dir etwas unterbreiten, von dem sowohl Du als auch ich etwas hätten, ein Nichtnullsummenspiel. Bei so einem Spiel ist der Gewinn und der Verlust addiert nicht Null, alle gewinnen. Anders als beim Nullsummenspiel, in dem Gewinn und Verlust Null sind, des einen Verlust ist des anderen Gewinn – es gibt immer Verlierer.

Also versuche ich mal nicht wie ein Rohrspatz über die doofen Weiber zu schimpf…

Ok.

Zweiter Versuch.

Die dummen Hühner sagen ja, dass….

Ok. Gib mir eine dritte Chance.

Gut, wenn Du jetzt noch dabei bist, dann hast Du vermutlich Sinn für Humor.

Menschen ändern ihre Meinung nicht, bzw. nur sehr selten, zum Beispiel wenn sie eine tiefe Krise durchmachen, wenn das Leben erschüttert wird. Die Meinungen, die wir haben, machen dabei einen Teil unserer Identität aus. Man ist Feministin. Dieses „ist“ kommt von „sein“, was bedeutet, dass man seine Meinungen nicht so einfach ändern kann. Wenn man Meinungen ändert, ändert man einen existenziellen Teil seines Selbst, das, was uns ausmacht. Deshalb kann man auf Gegenargumente nicht mit einem entspannten „Ach so ist das, na gut.“ reagieren. Stattdessen sind wir stets damit beschäftigt, unser Weltbild gegen gegenläufigen Informationen abzusichern. Ein Weltbild macht unsere Persönlichkeit aus – zum Beispiel als Feministin -, womit zuwiderlaufende Informationen unsere Identität, also uns selbst bedrohen – deshalb ist es extrem unangenehm, wenn wir mit solchen Informationen konfrontiert werden, man nennt das „kognitive Dissonanz”. Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man sich seinen kognitiven Dissonanzen stellen sollte, auf der Suche nach der Wahrheit, damit gehöre ich aber zu einer Minderheit in einer Gesellschaft, die zum Beispiel Studenten erlaubt, Texte zu boykottieren, die sie als unangenehm empfinden – und so eine Generation wird nichts großes hervorbringen, freundlich ausgedrückt.

Ich würde dich bitten, mir zuzuhören. Es sind bloß Worte, aber gut, manch eine bittere Pille ist dabei, aber dafür biete ich dir auch was an.

Ich will was von dir, weshalb ich mich mal zügle. Wenn ich mir die Entwicklung meines Blogs anschaue, dann habe ich mich wohl radikalisiert. Ich bin erstaunt, wie diplomatisch ich früher war, zum Beispiel wenn ich akribisch darlegte, dass das Hausfrauenmodell kein Nachteil, sondern ein Privileg für Frauen bedeutet – heute würde ich mich wohl dahin versteigen, dass ich solchen Frauen Parasitentum unterstellen würde.

Unsere Identität, unsere Überzeugungen setzen sich zusammen aus vielen Glaubenssätzen, zum Beispiel dass Männer bevorzugt wären und dabei unmoralisch handeln würden. Den Mann als primitiv zu sehen, dazu wird richtiggehend angeleitet, zum Beispiel wenn Cheryl Benard und Edit Schlaffer den »kühl sezierenden Blick auf den Mann, als ob ein Entomologe eine Fruchtfliege vor sich unter dem Mikroskop hätte« empfehlen. Es sind Anleitungen zum Hass, der manchmal sichtbarer und manchmal subtilerer Natur ist. Eine Feministin (offline) sagte mal, ihr Hass wäre eine Energiequelle. Das ist schlimm. Die Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing merkte an, dass Männerfeindlichkeit schon so sehr Teil des Alltags sei, dass man sie gar nicht mehr bemerke. Wenn zum Beispiel eine Außenministerin eine feministische Außenpolitik fährt, fällt gar nicht mehr auf, wie monströs das ist gegenüber Männern, die ihr Leben lassen müssen, was aber ausgeblendet wird. Oder dass derzeit ein Kanzler an der Macht ist einer Partei, deren Grundsatzprogramm nach die männliche Gesellschaft überwunden werden muss, um die menschliche zu schaffen – und kein Nazi, der sowas über die „jüdisch geprägte Gesellschaft“ sagt, könnte sich damit rausreden, dass man doch nur eine bessere Gesellschaft für alle schaffen wolle. Nun, das Überwinden des Mannes mag klappen, aber die Gesellschaft wird dadurch nicht menschlicher – im Gegenteil, denn da hier vielen Menschen unmenschliches zugemutet wird, wird auch die Gesellschaft unmenschlicher, und nur mit einem flüchtigen Blick allein für Männer.

Wer überwunden wird, das sind zum Beispiel viele Väter, und die leiden bis in den Tod darunter; ihre Selbstmordrate übersteigt die der sonstigen Männer, die sich sowieso schon öfter als Frauen umbringen, bei weitem – kann man da wirklich sagen, wie lebten in einem „Patriarchat“? Ach so, dass wird ja an ganz anderen Dingen festgemacht, nämlich daran, dass die meisten Chefs Männer sind. Das beruht aber nicht auf Sexismus, sondern kommt daher, dass Frauen weniger außerhäuslich arbeiten, was den Pool an Frauen ausdünnt, die für den Vorstand geeignet sind, die einen 70-90 Stundenjob ausüben können und wollen, denn das ist ein Opfer, das Frauen weit weniger zu bringen bereit sind.

Zurück zu den Männern: Dass man sie mies behandelt, ist egal, denn sie sind ja stark und mächtig. Aber der Schein trügt. So berichtet ein Transmann zu seinen Erfahrungen, wie es ist, von der Welt nicht mehr wie eine Frau sondern wie ein Mann behandelt zu werden: „Was mir weiterhin auffällt, ist die deutliche Reduzierung der Freundlichkeit, die mir im öffentlichen Raum entgegengebracht wird. Es fühlt sich jetzt an, als wäre ich auf mich allein gestellt.“ Die Lesbe Norah Vincent, die ein Jahr lang als Mann unterwegs war, erlitt am Ende einen Nervenzusammenbruch, so sehr setzte es ihr zu, wie ein Vertreter des allüberall bevorzugten Geschlechts behandelt zu werden. Eine Empathin macht sich über einen Mann lustig, mit dem sie gerade Sex hatte und der nur noch schluchzte; er war jahrelang von jeder menschlichen Nähe abgeschnitten. Ein Coach berichtet, dass viele Männer die zu ihm kommen, nach kurzer Zeit dasitzen und einfach weinen, auch hier: abgeschnitten von menschlicher Wärme.

Der Punkt ist, „der“ Mann ist nicht Chef sondern nur ein ganz durchschnittlicher Malocher, und vieles aus seiner Welt ist unsichtbar, zum Beispiel die Vaterentsorgung, um zu den Punkt zurückzukommen. Wir durchlaufen gerade eine Entwicklung zum Matriarchat. Das heißt es gibt keinen Vater mehr, der seine Kinder liebt; keine Kinder, die ihren Vater lieben; kein Mann und keine Frau, die sich gegenseitig als Vater und Mutter gemeinsamer Kinder lieben. Der Vater genießt keine Rechte mehr, er soll aus der Ferne für die Kinder zahlen, noch besser: Auch diese Bindung zum Kind soll aufgehoben werden, es soll der kollektive Mann über Steuern das Lebensmodell von alleinerziehenden Müttern finanzieren. Das heißt, der Geschlechtervertrag wird aufgekündigt. Dieser besagte, dass der Mann als Vater für seine Familie sorgte, wofür ihm die Vaterschaft garantiert wurde (als Männerrechtler sehe ich dem Vater auch dann den Vater, wenn er nicht für die Familie „sorgt”, also das Geld ranschafft, aber das ginge hier jetzt zu weit). Wie die neue Familie aussieht, in der dieser Vertrag einseitig gekündigt wurde, bringt die Feministin Laurie Penny auf den Punkt:

„…füllt sich der Keller mit Wasser und Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.“

Also: Der Vater, der Mann gehört nicht mehr zur Familie, er wurde verbannt. Es gibt nur noch „Frauen und Mädchen“ und „ihre Kinder”. Gleichzeitig wird dem Vater der Vorwurf gemacht, dass er nicht mehr sorgt für diese Restfamilie, aus der er vertrieben wurde, einer Restfamilie, der es nicht gut zu gehen scheint. Dieses Problem könnte sich ausweiten. Denn mehr und mehr Jungen und Männer haben keinen Bock mehr – und das ist fatal für die ganze Gesellschaft.

Der Vater will, dass es seinen Kindern gut geht, und da ist es ein guter Anfang, ihr Leben auf eine solide finanzielle Basis zu stellen. Indem er für seine Kinder sorgt, leistet er einen Mehrwert für die ganze Gesellschaft – Sorry, aber sein Wille und Werken ist es, das die Gesellschaft voranbringt. Deshalb bleiben Matriarchate zurück, weil dort die Männer, die keine Väter sein dürfen, nur das nötigste machen. Szenenwechsel: In Japan hielt diese Mentalität schon vor Jahren Einzug: 60% der jungen Männer unter 30 haben kein Interesse, zu heiraten, Kinder zu bekommen und zu arbeiten. Sie werden „Grasesser“ genannt, sie brauchen nur das nötigste, nämlich einen leistungsstarken PC, und dann erforschen sie fremde Sterne oder kämpfen gegen Drachen. Die Wirtschaftswissenschaftler dort macht das schier verrückt, und zwar ganz zu Recht: Das so reiche Japan könnte da steil abstürzen, wenn seine kostbarste Ressource so in den Streik geht. Und in Deutschland läuft es ähnlich, wo man es kaum mehr auf die Reihe kriegt, auch nur einen Flughafen zu bauen. Mehr als ein Viertel der Jungen verlässt die Schule als funktionelle Analphabeten. Das heißt, der Plan, in unserem reichen Land Mutterschaft über Steuern finanzieren zu lassen, könnte schiefgehen, denn es naht der wirtschaftliche und soziale Zusammenbruch. Und damit kommen wir zur nächsten bitteren Pille für Feministinnen, nämlich: Die Mädchen werden den Laden nicht rocken.

Feministinnen sind verhinderte Geschlechternationalistinnen. Sie wären so gerne so stolz auf die Frau, müssen aber überall erleben, dass der Mann sie in den Schatten stellt. Deshalb hat auch die feministische Hohepriesterin Simone de Beauvoir gesagt:

»Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden.«

… und somit wenig zu Ruhm und Ehre der Frau beitragen, wonach es Feministinnen dürstet, nur: Ist die Würde der Frau erst dann hergestellt, wenn sie die Tat des Mannes vollbracht hat?

Schopenhauer sagte, dass der Stolz auf die eigene Nation der niedrigste wäre, da man sonst wohl nichts hätte, worauf man stolz sein könnte. Mit dem Geschlechterstolz verhält es sich ähnlich. Die Feministin liebt das Männliche aber hasst den Mann. Sie will alles, was beim Mann auftritt, beim Mädchen heranzüchten, und umgekehrt den Mann verweiblichen. Aber wenn ein Kind komplexe Konstrukte mit dem Fischermetallbaukasten errichtet oder sich für programmierbares Legospielzeug begeistert, dann ist dieses Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% ein Junge. Sorry. Die Mädchen füllen nicht die Lücke, die die kaputtgemachten Jungs hinterlassen. Da kann man auch das berühmte Geschlechterparadox erwähnen: Nämlich dass Männer und Frauen in sehr weit entwickelten Ländern, die als geschlechtergerecht gelten, eine stereotype Berufswahl treffen: Frauen werden Krankenschwestern, Männer Mechaniker, wo sie doch frei sind, alles zu werden! Diese Paradox ist aber nur eins, wenn man voraussetzt, dass – wie im Genderismus postuliert – Mann und Frau völlig gleich wären und erst durch die Kultur geprägt. Man weiß aber, dass bereits Säuglinge – zu einer Zeit also, in der noch keine kulturelle Prägung greifen konnte – unterschiedlich sind nach Geschlecht: Jungen fokussieren stärker technische Artefakte und Mädchen Gesichter.

In deinem eigenen Interesse ist es, den Mann schaffen und wirken zu lassen; den Geschlechtervertrag wiederherzustellen; dem Mann Vaterschaft zu garantieren; die systematische Benachteiligung der Jungen im Schulsystem zu bekämpfen. Denn die ganze Gesellschaft hängt am Mann. Dein Gewinn ist ein Leben in einer sicheren, wohlhabenden Gesellschaft (wobei es wahrscheinlich schon zu spät ist).

Weiter ist es besser für dich, wenn Du den Mann liebst und nicht hasst. Dass Du ihn nicht ständig kritisch und übelwollend betrachtest wie eine Fruchtfliege, ein schädliches Insekt, sondern liebevoll und wohlwollend wie einen Paradiesvogel. Hass ist Gift für die Seele, genauso wie es Gift ist, immer auf sie zu schielen und neidisch zu sein auf das, was sie haben; Neid führt dazu, dass man selber nicht glücklich sein kann. Männer sind in Ordnung, okay, ihr Humor ist vielleicht etwas grob, und sie reißen auch mal anzügliche Witze, aber man ist erwachsen. Wenn Du mit ihnen befreundet bist, findest Du in ihnen verlässliche Helfer und starke Schultern; und vielleicht hörst Du mal ihnen zu. Wenn Du die halbe Menschheit nicht als Feind betrachtest sondern als potentielle Freunde, wird es dir erheblich besser gehen. Schopenhauer sagte auch, dass man wohl tun könnte, was man wolle, dass man aber nicht wollen könnte, was man wolle. Doch. Du kannst die Entscheidung treffen, eine Freundin dieser wunderbaren Träumer zu werden.