Archiv der Kategorie: Misandrie

Gewalt gegen Frauen: Es wird besser.

Hier und dort in den großen Geschichten der Menschheit finden sich Könige, die stolz auf die Sicherheit in ihren Ländern waren und sich viel darauf einbildeten, dass Frauen gefahrlos von Süd nach Nord reisen konnten. Das ist doch schön! Die Stinker von Pink stinks mit ihrer Hetze gegen Männer glauben, dass es auch bei uns besser wird, dass wir – möglicherweise – eine Entwicklung zum Guten vorliegen haben:

Aber nur wenn alle Männer sich verantwortlich dafür fühlen, Sexismus und sexualisierte Gewalt zu klar zu benennen, zu verurteilen und zu ächten, haben Frauen vielleicht irgendwann nicht mehr das Gefühl, die Straßenseite wechseln zu müssen. (via)

Ja, so wird es sein, wenn das Tätergeschlecht erst mal richtig erzogen ist. Dass sich auch viele Männer nachts draußen unwohl fühlen, interessiert nicht; Empathie übt man allein mit dem empathischen Geschlecht.

Blickwechsel nach Schweden. Ein sehr zivilisiertes Land. Wenig Not und Leid durch Armut und Gewalt. Aber auch hier liegt eine Entwicklung vor. Allerdings… tja, was soll ich sagen? Lassen wir diesen guten Mann sprechen, seines Zeichens ein Polizeichef:

Hängende Schultern, gekrümmte Körperhaltung: Der ist niedergeschmettert, der hat nichts gutes zu sagen, und das nimmt ihn ganz schön mit. Hier erklärt er auf einer Pressekonferenz, dass sich die Sicherheitslage gewandelt hat. Frauen sollten nicht mehr allein rausgehen. Wegen Mord, Raub, Vergewaltigung. Ja, es hat sich was geändert. Dieser Mann darf aber nicht sagen, was und warum. Er darf Ross und Reiter nicht nennen, wegen seiner pseudolinksidentitären Vorgesetzten. Er darf nur sagen: „Mädel, geh nicht allein raus.“ Das ist eine Entwicklung. Während manche Stinker glauben, mit ihrer Hetze und Anklage gegen den „alten weißen Mann“ würde sich die Sache verbessern, dahin, dass sich Frauen sicherer fühlen, haben wir – nicht nur in Schweden – das genaue Gegenteil vorliegen – und warum? Wegen der sonstigen Politik dieser Stinker! Das Leben schreibt die besten Geschichten.

Das kümmert die Stinker aber nicht, bzw.: Wenn man jene benennt, von denen die Übergriffe ausgehen, wird man unmittelbar als rechter Hetzer niedergemacht – sowas darf man nur mit alten weißen Männern. Es gilt also:

Sexismus und sexualisierte Gewalt nicht klar zu benennen, nicht zu verurteilen und nicht zu ächten,[also] haben Frauen nicht irgendwann [] das Gefühl [von Sicherheit]

Es wird also nicht besser – für Frauen, aber auch nicht für Männer, die von den Stinkern als die Schuldigen ausgemacht werden, aber: Was nicht deutlich wird, ist der sexistische Hintergrund dieser Kampagne, nämlich dass das Leben von Jungen und Männern nicht zählt, dass totgeschwiegen wird, wenn sie Opfer von Gewalt und Mord werden, denn davon sind sie häufiger betroffen.

Der Ekel der Cis-Männer

Eine emanzipierte Frau, die ganz bestimmt mit sich und der Welt, auch der männlichen, im reinen ist, schreibt:

Ich bin 26, blute mittlerweile über die Hälfte meines Lebens und habe vor 2-3 Jahren beschlossen, mich nie wieder bei Thema Menstruation zurück zu halten, nur damit Cis-Männer sich nicht ekeln.

Also ich persönlich bin ja glücklich darüber, dass sich Männer mit ihrem Sperma zurückhalten und das führt mich zur Frage, ob auch Frauen Zurückhaltung zum Thema Menstruation wertschätzen. Aber egal: Es geht ihr darum, Männern ans Bein zu pinkeln. Naja, wir alle wissen ja, wie fies Männer Frauen behandeln, so dass es nachvollziehbar ist, das Ärgern anderer Menschen, also von Männern, zur Direktive des eigenen Handelns zu erheben. Das ist nicht im geringsten erbärmlich.

Nils Pickert ist ein Diener des Bösen

Mir ist an einem Geschlechtefrieden gelegen, wobei mein Beitrag zur Debatte vielleicht nicht immer konstruktiv ausfällt. Ob sich der gute Nils Pickert solche Gedanken macht, weiß ich nicht. Er hat jedenfalls auch etwas zur Debatte beizutragen. Und zwar hat er ein Problem mit dem Hashtag #notall. Also: #NichtAlleMulimeSindFrauenverächter.

Nein, das war’s nicht. Vielleicht dieser hier: #NichtAlleMütterSehenKinderAlsIhrEigentum.

Nein, auch nicht. Sowas gibt der Diskurs in unserer Gesellschaft nicht her. Die genannten Gruppen dürfen ihre Angewohnheiten schön weiterpflegen. Solche Verbrechen stören nicht.

Was stört ist: Wenn Männer Verbrechen begehen. Gegen Frauen. Dann wird der Mann – #YesAllMen – in Kollektivhaft genommen. Genau das macht Nils Pickert. Er mag #notAllMen nicht. Er will #YesAllMen, der einzige anständige Mann ist er selbst. Da wendet er Energien auf, um es den Nigggern heimzuzahlen. Was heimzahlen? Das, was andere verbrochen haben. Dazu lavriert er herum und kommt mit vielen Verrenkungen und heimtückischen Manövern dahin, dass irgendwie alle Männer schuld sind. Solche Methoden lassen sich auf alle Gruppen von Menschen anwenden. Die Frage ist, bei welchen man das macht und bei welchen nicht. Wird die Anklage gegen Frauen erhoben, sie töteten Kindern – jeden dritten Tag – oder sucht man sich ein anderes Feindbild aus?

Als Mann kann man unterschiedlich darauf reagieren. Zum Beispiel so wie dieser arme Tropf:

Er erniedrigt selbst. Er nimmt die stalinistische Anklage an. Er demütigt sich selbst.

Man kann aber auch anders darauf reagieren. Bevor ich dazu komme, ein paar Worte über Selbstanspruch.

Wenn man einem Muslim – #notAll – sagt, dass er ein Sexist, da er nur Frauen mit Kopftuch achtet, solche also, die sich dem islamischen Diktat unterwerfen, dann… ist ihm das egal. Er stellt an sich selbst nicht den Anspruch, kein Frauenfeind zu sein, seine Religion sagt ihm, dass sie ihm zu gehorchen hat und fertig.

Zurück zur Genderdebatte: Dass man sich von Sexisten wie Nils Pickert angepisst fühlt (oder sich Asche auf’s Haupt streut), liegt daran, dass der (weiße) Mann an sich selbst den Anspruch stellt, kein Sexist und kein Frauenfeind zu sein. In dieser Hinsicht ist der Mann vielen anderen Kulturen und auch der Frau umgekehrt voraus, denn welche stellt schon an sich den Anspruch, keine Männerfeindin sein zu wollen und Männer anständig zu behandeln?

Wenn ein toxischer Feminist wie Pickert einen an’s Bein pinkelt, dann kann man diese Demütigung annehmen und sich selbst erniedrigen. Oder man macht sich die Mühe, die Konzepte von Kollektivhaft und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu analysieren und die Anklage zurückzuweisen. Oder man reagiert so: „Eine Frau wurde vergewaltigt? Wow. das ist ja so… egal.“ Mit dieser Gleichgültigkeit ob des Schicksals von Frauen kann ein toxischer Feminist rumplärren wie er will. Man hat nicht mehr als ein Achselzucken für ihn übrig.

Das ist toxischer Feminismus. Er vergiftet die Beziehung zwischen den Geschlechtern. Auf Seiten der Männer, entweder weil sie mit Achselzucken reagieren oder sich erniedrigen und die Anklage internalisieren – was krank ist. Auf Seiten der Frauen, da sie gegen Männer eingenommen werden (was aber nicht als Problem angesehen wird, da kein Selbstanspruch bei Frauen besteht, Männer anständig zu behandeln). All das macht aus Nils Pickert einen Diener des Bösen.

«Text me when you get home» – Männer sind wertlos

Ein Leidmedium schreibt:

Die Frustration eingefangen hat die britische Fitnessexpertin Lucy Mountain. Mit ihrem eindringlichen Instagram-Post mit dem Satz «Text me when you get home» (Schreib mir, wenn du zu Hause angekommen bist), hat Mountain für Tausende Frauen den Nagel auf den Kopf getroffen – ihr Beitrag hat fast drei Millionen Likes bekommen. Es sind nur sechs Wörter. Doch es handelt sich um eine kurze, aber vielsagende Textnachricht, die wahrscheinlich schon jede Frau verschickt oder erhalten hat. Der Satz macht die omnipräsente Angst um die Sicherheit von Frauen sichtbar – sich beim Nachhauseweg Sorgen zu machen, ist erschreckenderweise immer noch Standard.

…und macht damit deutlich, was es mit der aktuellen Propaganda auf sich hat. Was nicht deutlich wird, ist der sexistische Hintergrund dieser Kampagne, nämlich dass das Leben von Jungen und Männern nicht zählt, dass totgeschwiegen wird, wenn sie Opfer von Gewalt und Mord werden, denn davon sind sie häufiger betroffen. Die gesamte Kampagne dreht sich um jene Gruppe, die seltener betroffen ist. Es wäre zum Lachen wenn es nicht zum Verzweifeln wäre. Und Überraschung: Auch ich fühle mich mulmig, wenn ich nachts allein unterwegs bin, und dazu habe ich genau denselben Anlass wie eine Frau.

Ich wünschte, mehr Männer würden verstehen…

So? Ich soll also verstehen? Und ob ich verstehe. Ich verstehe, dass du eine Sexistin bist, die die Menschheit in lebenswerte und lebensunwerte Gruppen einteilst. Dass du dich einen Dreck dafür interessierst, wenn es die lebensunwerten erwischt – selbst wenn es männliche Kinder trifft, wie deutlich wird daran, dass du dir allein um „Frauen und Mädchen“ Sorgen machst.

Solltest du damit konfrontiert werden, dass die Öffentlichkeit für Männer ein gefährlicherer Ort ist, dann tust du das ganz schnell damit ab, dass die Täter ja auch Männer sind.

Um dieses Ablenkungsmanöver zu analysieren, lohnt es sich, den Blick auf eine andere Gruppe zu lenken, auf eine solche, die unter Schutz der Woken steht: Die Schwarzen. In den USA. Denn wenn dort ein Schwarzer stirbt, ist sein Mörder auch schwarz. Thema erledigt? Keine weitere Erörterung mehr nötig, da sie sich ja gegenseitig umbringen?

Um zu den Männern zurückzukommen: Wenn man bei einem männlichen Opfer auf das Geschlecht des Täters verweist, dann wird „der Mann“ als Tätergruppe definiert und das Opfer dieser zugeordnet: Das Opfer wird zum Täter gemacht, woraus sich erklärt, dass man als Mann auch mal zu hören kriegt, man sollte solche Opfererfahrungen als Gelegenheit sehen, über „toxische Männlichkeit“ zu meditieren.

Denn es geht um:

die Dringlichkeit der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch Männer

Im ersten Schritt werden Männer als Opfer ausgeblendet, im zeiten werden sie auf die Anklagebank gesetzt. Es geht also um eine Anklage und um die Verbreitung von sexistischem Hass. Es geht nicht um Schutz von Menschen vor Gewalt. Würde es darum gehen, müsste man auch Männer als potentielle Opfer inkludieren und dann würde auch eine sexistische Anklage gar nicht erst erhoben. Es geht also stattdessen um das Aufbauen und Pflegen eines Feindbildes; zum analogen Thema Vergewaltigung schrieb ich:

Anstatt also, dass man Frauen sagt, vorsichtig zu sein, soll man stattdessen Männern sagen, nicht zu vergewaltigen. Das macht ungefähr soviel Sinn, wie Hausbewohnern nicht mehr zu sagen, ihre Türen abzuschließen, sondern „Menschen“ zu sagen, sie sollen nicht einbrechen. Moment! „Menschen“? Welchen „Menschen“? Zigeunern etwa, oder wäre das rassistisch? Eben. Bei der Thematik „Einbruch“ – anders als bei Vergewaltigung – fehlt das Feindbild, fehlt der Feind, den man anklagen und gegen den man seinen Hass ausleben kann. Deshalb gibt es keine entsprechende Bewegung. Es geht nicht um Schutz der Opfer, es geht um Hass.

Übrigens werden auch in anderen Bereichen männliche Opfer ausgeblendet und weibliche betont, obwohl erstere ein Vielfaches ausmachen: Über manche Opfer redet man, über andere schweigt man, und somit kann man schön die Propaganda von „Femiziden“ als besonders ruchloses Verbrechen verbreiten. In der Folge werden Morde an Frauen, den wertvollen Menschen, besonders hart bestraft, und diese sowieso schon geläufige Praxis der Gerichte soll in Gesetze gegossen werden; der Mord an einer Arierin ist dann hochoffiziell ein besonders frevelhaftes Verbrechen.

Ich als Untermensch, der versteht, ziehe daraus Konsequenzen. Ich werde einer Arierin nicht zur Hilfe eilen, wenn ich Zeuge eines Angriffs werde. Denn wenn ich das täte, ginge der Angreifer vielleicht auf mich los, und wozu sollte ich meine Unversehrtheit riskieren in einer Gesellschaft, die mich in ihrem Namen alltäglich verhetzt, verleumdet, demütigt, als gering erachtet? Ach was schreib ich da. Natürlich würde ich helfen.

Jetzt: Nicht alle Männer…

Jetzt kübelt mal wieder Dreck über Männer aus, aber wohlgemerkt: Nicht über alle Männer, soviel Zeit muss sein!

Auf Tiktok erklären Nutzer*innen mit anschaulichen Beispielen, was das Problem an der Aussage „Nicht alle Männer“ ist.

Der Spruch ist sexistisch. Denn ich nehme an, dass ihr den Spruch „Nicht alle Zigeuner sind Diebe“, den ich euch in den Kommentarbereich geschrieben habe, nicht auf diese Weise problematisch findet, wie ihr dieselbe Aussage gegen Männer problematisch findet.

Der Femizid an Sarah Everad hat nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit für Erschütterung gesorgt und eine neue Diskussion über Gewalt gegen Frauen ausgelöst.

Als Mann bin ich gefährdeter, Opfer eines Verbrechens zu werden. Was aber keinen interessiert, was bedeutet: Kein ermordeter Mann löst eine breite Diskussion aus. Daraus schließen wir: Es geht nicht um Schutz möglicher Opfer sondern um Hetze gegen potenzielle Täter.

Weltweit erlebt eine von drei Frauen mindestens einmal in ihrem Leben sexualisierte Gewalt, so die Weltgesundheitsorganisation.

Männer genauso, interessiert aber kein Schwein. Heißt: Frauen sind privilegiert in der Hinsicht.

Andere dagegen nehmen die Vorwürfe gegenüber Männern, die Gewalt an Frauen ausüben, als persönlichen Angriff wahr.

Ach nee: Manche Zigeuner sind auch so wehleidig.

Mit der Aussage „nicht alle Männer“ halten sie Frauen und nicht-binären Menschen vor, sie würden verallgemeinern. Nicht alle Männer seien automatisch Täter seien.

Würde mir nie einfallen. Genausowenig wie ich von „Nicht alle Zigeuner“ spreche, womit ich das zigeunerfeindliche Narrativ übernommen hätte.

Als Reaktion darauf erklärt die Tiktokerin Prithika Chowdhury anhand von bildlichen Vergleichen, dass es bei der Diskussion nicht darum geht, dass alle Männer gefährlich sind – aber eben zu viele Männer. Und das führe dazu, dass sich weiblich gelesene Personen nicht sicher sein könnten, wem sie vertrauen könnten.

Zuviele Frauen sind gefährlich in der Hinsicht, dass sie den Vater ihres Eigentums entsorgen und selbstsüchtig zu seinen Lasten leben. Dies und andere Gefahren, die von Frauen ausgehen, ist die Motivation für Men Go Their Own Way (MGTOW), die bei Feministen komischerweise nicht auf Verständnis stößt.

In jeder größeren Gruppe finden sich gefährliche Elemente. Die Frage ist nur, bei welcher Gruppe man das betont und bei welcher man das ausblendet. Daran macht sich die gruppenbbezogene Menschenfeindlichkeit fest. Denn alle folgenden Beispiele mit tödlichen Türen unter harmlosen oder vergifteten Käsekuchen oder Maltesern lassen sich beliebig auf beliebige Gruppen anwenden, nur, ich wiederhole mich: Bei welchen Gruppen macht man das, und bei welchen nicht?

„Vor dir sind drei Türen, zwei davon sind sicher“, sagt Chowdhury in einem Tiktok-Video. „Öffnest du jedoch diese eine Tür, wirst du sterben. Würdest du mit diesem Wissen eine der Türen öffnen?“ Und gibt auch die Antwort: Wahrscheinlich ja wohl nicht….In einem weiteren Beispiel verbildlicht sie, dass man sich beim Angeln schon unsicher fühle, sobald man einen einzigen Alligator entdecke. Und würde man von zehn Käsekuchen, von denen zwei vergiftet sind,…

siehe oben.

Sie ist nicht die Einzige: Immer mehr Nutzer*innen ziehen Beispiele heran, um zu zeigen, was an der Aussage „nicht alle Männer“ falsch ist.

Wir leben in Zeiten männerfeindlichen Sexismus‘.

Sie ist nicht die Einzige: Immer mehr Nutzer*innen ziehen Beispiele heran, um zu zeigen, was an der Aussage „nicht alle Männer“ falsch ist. So auch die Userin Audrey Clare. Sie erzählt, dass sie in ihrer Kindheit von einem Hund, der viel größer war als sie, umgerannt wurde. Seitdem habe sie Angst vor Hunden.

Schlechte Erfahrungen, die man mit einem Vertreter einer bestimmten Gruppe gesammelt hat, rechtfertigen also Sexismus, Rassismus whatever? Äh, nein?

 „Wenn ich sage, dass Hunde beängstigend sind, dann ist es eine Tatsache, dass nicht alle Hunde beängstigend sind“, so die 18-Jährige.

Äh, was? Logischer Widerspruch? Was denn nun? Nein: Hunde sind nicht beängstigend, nur du als Individuum findest Hunde beängstigend. Andere lieben Hunde und fahren ihr ganzes Leben lang gut damit.

„Die Wahrscheinlichkeit von einem Hund gebissen zu werden, liegt bei einer von 73 Personen. Die Wahrscheinlichkeit, vergewaltigt zu werden, liegt bei einer von fünf Frauen.“

Nein.

Die Irin Riona hat kurzerhand ein Song geschrieben, um deutlich zu machen, dass „nicht alle Männer, aber alle Frauen“ betroffen sind.

Alle Menschen in allen Gruppen sind von etwas betroffen.

In dem Lied singt sie, dass nicht alle Wespen stechen und nicht alle Schlangen giftig sind. Und darüber, dass es schwer sei, den Unterschied zu erkennen. „Wir tragen flache Schuhe, wir ziehen Grimassen und wenn wir Straßen überqueren, ziehen wir unsere Kapuzen über den Kopf“, singt sie. Sie bezieht sich darauf, dass viele Frauen versuchen, nicht aufzufallen und so mögliche Übergriffe zu vermeiden.

Was ich erlebe ist, dass Frauen ihre Reize betonen, besonders im Sommer. Und ich als Mann könnte auch eine Angststörung in der Öffentlichkeit entwickeln, da gefährdeter.

Unter den Beiträgen lassen sich auch einige Männer finden, die sich mit Frauen und nicht-binären Personen solidarisieren und versuchen, anderen Männern das Problem begreiflich zu machen. So auch der User „big_boy_harry“. Er meint: „Wenn du ein Mann bist und du dich wunderst, warum Frauen sagen ‚all men‘ – sie haben keine Zeit, um zu unterscheiden.“

Es gibt auch antisemitische Juden. Oder frauenfeindliche Frauen.

Wenn über Vergewaltigungen, Femizide und die tägliche Diskriminierung von Frauen gesprochen wird, dann wird damit also im Normalfall nicht behauptet, dass alle Männer Täter sind und damit die Schuld tragen. Das Problem ist das System, das sexistisch ist und Frauen nicht schützt.

Das System schützt Frauen mehr als Männer. Frauen dürfen fast nach Belieben Gewalt gegen Kinder und Männer ausüben, ohne dass das System eingreift. Konfrontiert man Feministen aber damit, reagieren sie nur mit Hohn.

#toomanywomen. Daher MGTOW… also ich jetzt nicht, aber viele andere Männer.

Letztlich ist es aber egal. Alle vorgebrachten Argumente überzeugen einen Feministen genausowenig, wie man einen Nazi mit „Nicht alle Juden“ überzeugen könnte.

[Nachtrag] Apokolokynthose hat auch ein paar kluge Gedanken zum selben Artikel.

Mathematik: Was hinter Frauenhass steckt

In unseren seriösen Medien passiert es schon mal, dass acht ermordete Männer und zwei ermordete Frauen als „Frauenhass“ eingeordnet werden, weiteres Beispiel:

Irgendwie finde ich es unglücklich, dass wir von der Mutter des Täters den Vornamen nicht kennen und sie, wenn sie mit aufgezählt wird, als „Mutter“ oder „Frau R“ benannt wird. Nach aktuellem Wissensstand war sie auch Opfer, ermordet aus Frauenhass. #Hanau #Femizid #SayTheirNames

Was hat es damit auf sich? Der Attentäter ermordete Männer und Frauen. Zugrundegelegt wird, dass Männer aus Männerhass H(m) und Frauen aus Frauenhass H(f) ermordet werden. Der Männer- und Frauenhass ergibt sich aus der Anzahl A der ermordeten Männern A(m) und Frauen A(f). Wenn einer allein zehn Frauen A(f) = 10 ermordet, dann hat er aus Frauenhass gemordet:

H(f) ≙ A(f).

In Hanau wurden acht Männer und zwei Frauen ermordet, das ergibt Männer- und Frauenhass:

H(m) + H(f) ≙ A(m) + A(f)

Jetzt heißt es aber aus nicht wenigen Quellen, dass der Ermordung der beiden Frauen Frauenhass zugrundelag, was bei Männern nicht gesagt wird, es gilt also:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) + A(f)

Damit die Gleichung aufgeht, muss man eine weitere Variable einführen, und zwar die Relevanz R menschlicher Leben, also von Frauen R(f) und Männern R(m), also:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) * R(m) + A(f) * R(f)

Diese Gleichung geht dann auf, wenn wir die Relevanz männlichen Lebens auf Null setzen:

R(m) = 0

und einsetzen:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) * 0 + A(f) * R(f)

wird zu:

H(f) = 0 + H(f) ≙ 0 + A(f) * R(f)

wird zu:

H(f) = H(f) ≙ A(f) * R(f)

= Frauenhass.

Das heißt, beliebig viele ermordete Männer und mindestens eine ermordete Frau ist eine Tat des Frauenhasses.

Oder anderes Beispiel:

Frauen und Männer sind von einer SARS-CoV-2-Infektion etwa gleich häufig betroffen. Männer erkranken jedoch häufiger schwer und sterben laut einer Übersichtsarbeit doppelt so häufig wie Frauen

…da R(m) gegen Null geht, wird 1. darüber nicht berichtet und 2. das auch nicht in der Impfreihenfolge berücksichtigt.

Oder weiteres Beispiel:

„Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) werden pro Jahr etwa 300 Frauen in Deutschland getötet – die Zahl der getöteten Männer liegt jedes Jahr niedriger. Die neue kriminologische Forschung hat dafür den Begriff „Femizid“ eingeführt.“

R(m) = 0 also Femizid.

Das steckt hinter dem Hass auf Frauen.

Angeklagt des breitbeinigen Sitzens

Ich in einem vollbesetzten Zug. Alle Sitzplätze belegt, viele stehen. Vor mir ein freier Sitzplatz, auf dem aber eine Vertreterin des sozialen Geschlechts ihre Handtasche geparkt hat. Ich frage, ob sie den Platz freimachen kann. Sie leistet noch etwas Widerstand mit dem Verweis auf Corona und Abstandsregeln, was angesichts des überfüllten Zuges einfach lächerlich ist, und gibt dann doch nach.

„Manspreading“, also wenn Männer breitbeinig sitzen, ist ein beliebter Anklagepunkt unter Feministen, wobei, wie so oft, er keine realistische Grundlage hat, sondern aus dem Hass auf Männer resultiert, wonach Männer einfach wegen allem, was sie anders als Frauen machen, dumm angemacht werden, wie zum Beispiel Pinkeln.

Denn: Nein. Nein, dass Frauen (und auch andere Männer!) mit so dasitzenden Männern ein Problem hätten, ist eine Lüge. Ich fahre seit meiner Einschulung mit Bus und Bahn und kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Frauen werden dadurch nicht an einer komfortablen Fahrt gehindert. Es ist ein typischen Jammern über Nichtprobleme in Zeiten, in denen es keine argen Übel mehr gibt. Und sie, deren Markenzeichen die Wehleidigkeit ist, werden natürlich gehört: Unzählige Artikel, Aufkleber in Bus und Bahnen, die Männer daran erinnern, nicht das Falsche zu tun oder Aktivistinnen die demonstrativ und provokativ entweder viel Raum einnehmen oder Männer attackieren, die dasselbe tun.

Sie sind bösartig. So hat eine taffe Pauerfrau Stühle entwickelt, die Männer zu einer engen Beinhaltung nötigen sollen, und Frauen dazu, ihre Beine breit zu machen. Nicht von ungefähr erinnern diese Stühle an Folterinstrumente, denn so zu sitzen führt bei Männern aufgrund einer anderen Anatomie tatsächlich zu Schmerzen, womit geklärt ist, warum sie so sitzen, wie sie halt sitzen. Sie tun es nicht, um patriarchal demonstrativ Raum einzunehmen, Macht auszuüben, wie die Anklage lautet von verwöhnten Püppchen, die keine echten Probleme im Leben haben, sondern weil die männliche Biologie eine andere ist.

Und zum Schluss? Breitbeinig sitzende Männer wirken attraktiver.

Keine echten Probleme.

Emilia Roig und ihr Rassismus und Sexismus auf Zeit Online

„Ihre Perspektive bestimmt die sozialen Hierarchien unserer Welt.“

Tue Buße!

Rassisten dominieren derzeit den Diskurs und unterstellen Weißen, privilegiert und rassistisch zu sein. So entsteht ein unermesslicher rassistischer Hass von Schwarzen gegen Weiße, der Todesopfer fordert. Emilia Roig spricht darüber bei ZON, und ihr Weltbild sieht so aus:

Als weißer Mann stehen Sie für ein System der Unterdrückung von Schwarzen und sind für alle Verbrechen der Gegenwart und Vergangenheit verantwortlich. Also müssen Sie aus dem Weg geräumt dekonstruiert werden, denn: White Supremacy, auf der diese vermeintliche Normalität basiert, baut auf Vernichtung, Unterdrückung und Genozid auf. Nicht nur ein Genozid an Menschen, sondern auch an Kulturen und Wissen. Zuviel versprochen?

Dabei stellt der weiße Mann eine eigene Klasse, das liest sich z.B. so:

Was in unserer Gesellschaft als normal gilt, wird von den dominanten Gruppen bestimmt. Meist bestehen diese aus weißen cis Männern. Ihre Sicht gilt als neutral und objektiv. Ihre Perspektive bestimmt die sozialen Hierarchien unserer Welt. Alles, was von ihrer Norm abweicht, ist unterlegen und subjektiv. Diese vermeintliche Normalität ist eine Illusion, die tiefe historische Wurzeln hat und dekonstruiert werden muss.

Man bleibt absichtlich im vagen um die Dummheit und ideologische Verblendung solcher Thesen zu verbergen. Denn was ist mit „Norm“ gemeint, und wie genau wird sie „bestimmt“ und wer genau handelt so moralisch verwerflich, wie es hier unterstellt wird? Herr Gauland? Herr Hofreiter? Der schlafende Mann da oben? Schon anhand dieser einfachen Frage zerbricht die Erhabenheit einer Hassideologie, denn der Mann ist viel zu vielfältig, nicht nur in politischen Überzeugungen sondern auch in vielen anderen Charakteristika, wie ganz besonders dem sozialen Status. Was ist mit „Perspektive“ gemeint? Die der BILD und Welt unter Friede Springer? Wissenschaftliche Erkenntnisse? Immerhin führt sie die Lüge an, Einsteins Frau wäre die Mutter der Relativitätstheorie, ohne diese weiße Theorie als normierte White Supremacy anzugreifen.

Weiße cis Männer „bestimmen“ nicht, die sind so, weiß also, aber das ist die Norm, die beseitigt werden soll – beseitigt für etwas, das man ist, nicht was man macht: Sie sind schuldig, Tun Sie Buße!

Auch stelle man sich mal die Umkehrung vor: Ich gehe nach Südafrika und darf dort in einem Leidmedium unwidersprochen darüber referieren, die „Über“-Repräsentanz von Schwarzen in Führungspositionen sei Rassismus, weshalb man Weiße und vor allem mich zu fördern hätte, bis diese Norm überwunden wäre…

„Rassismus gegen Weiße? Es gibt People of Color, die Vorurteile über Weiße haben, sagt Politologin Emilia Roig. Doch ihnen fehle die Macht, sie systemisch auszuschließen.“

Es geht noch eine ganze Weile weiter mit ihrem Geschwätz über die weißen Strukturen, ganz besonders infam fand ich dann das hier:

Wer zur dominanten Gruppe einer Gesellschaft gehört, lernt nicht, Empathie für jene zu entwickeln, die nicht der Norm angehören: Jungs nicht für Mädchen…

Einen besonderen Mangel an Empathie pflegt man gegenüber den Jungen und Männern – der machte z.B. den Holocaust erst möglich. Davon zu sprechen, dass Jungen keine Empathie besäßen, während sie sich bis zu achtmal öfter umbringen, legt Zeugnis ab von Projektion und totalem Empathieverlust, einem Mangel an Mitgefühl, der gesellschaftlich dominiert und den Opfern mit hämisch grinsender Fratze sagt, dass es ihre eigene Schuld wäre, wegen toxischer Männlichkeit, die sie nur ablegen müssten. Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen will.