Archiv der Kategorie: Misandrie

Mathematik: Was hinter Frauenhass steckt

In unseren seriösen Medien passiert es schon mal, dass acht ermordete Männer und zwei ermordete Frauen als „Frauenhass“ eingeordnet werden, weiteres Beispiel:

Irgendwie finde ich es unglücklich, dass wir von der Mutter des Täters den Vornamen nicht kennen und sie, wenn sie mit aufgezählt wird, als „Mutter“ oder „Frau R“ benannt wird. Nach aktuellem Wissensstand war sie auch Opfer, ermordet aus Frauenhass. #Hanau #Femizid #SayTheirNames

Was hat es damit auf sich? Der Attentäter ermordete Männer und Frauen. Zugrundegelegt wird, dass Männer aus Männerhass H(m) und Frauen aus Frauenhass H(f) ermordet werden. Der Männer- und Frauenhass ergibt sich aus der Anzahl A der ermordeten Männern A(m) und Frauen A(f). Wenn einer allein zehn Frauen A(f) = 10 ermordet, dann hat er aus Frauenhass gemordet:

H(f) ≙ A(f).

In Hanau wurden acht Männer und zwei Frauen ermordet, das ergibt Männer- und Frauenhass:

H(m) + H(f) ≙ A(m) + A(f)

Jetzt heißt es aber aus nicht wenigen Quellen, dass der Ermordung der beiden Frauen Frauenhass zugrundelag, was bei Männern nicht gesagt wird, es gilt also:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) + A(f)

Damit die Gleichung aufgeht, muss man eine weitere Variable einführen, und zwar die Relevanz R menschlicher Leben, also von Frauen R(f) und Männern R(m), also:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) * R(m) + A(f) * R(f)

Diese Gleichung geht dann auf, wenn wir die Relevanz männlichen Lebens auf Null setzen:

R(m) = 0

und einsetzen:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) * 0 + A(f) * R(f)

wird zu:

H(f) = 0 + H(f) ≙ 0 + A(f) * R(f)

wird zu:

H(f) = H(f) ≙ A(f) * R(f)

= Frauenhass.

Das heißt, beliebig viele ermordete Männer und mindestens eine ermordete Frau ist eine Tat des Frauenhasses.

Oder anderes Beispiel:

Frauen und Männer sind von einer SARS-CoV-2-Infektion etwa gleich häufig betroffen. Männer erkranken jedoch häufiger schwer und sterben laut einer Übersichtsarbeit doppelt so häufig wie Frauen

…da R(m) gegen Null geht, wird 1. darüber nicht berichtet und 2. das auch nicht in der Impfreihenfolge berücksichtigt.

Oder weiteres Beispiel:

„Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) werden pro Jahr etwa 300 Frauen in Deutschland getötet – die Zahl der getöteten Männer liegt jedes Jahr niedriger. Die neue kriminologische Forschung hat dafür den Begriff „Femizid“ eingeführt.“

R(m) = 0 also Femizid.

Das steckt hinter dem Hass auf Frauen.

Angeklagt des breitbeinigen Sitzens

Ich in einem vollbesetzten Zug. Alle Sitzplätze belegt, viele stehen. Vor mir ein freier Sitzplatz, auf dem aber eine Vertreterin des sozialen Geschlechts ihre Handtasche geparkt hat. Ich frage, ob sie den Platz freimachen kann. Sie leistet noch etwas Widerstand mit dem Verweis auf Corona und Abstandsregeln, was angesichts des überfüllten Zuges einfach lächerlich ist, und gibt dann doch nach.

„Manspreading“, also wenn Männer breitbeinig sitzen, ist ein beliebter Anklagepunkt unter Feministen, wobei, wie so oft, er keine realistische Grundlage hat, sondern aus dem Hass auf Männer resultiert, wonach Männer einfach wegen allem, was sie anders als Frauen machen, dumm angemacht werden, wie zum Beispiel Pinkeln.

Denn: Nein. Nein, dass Frauen (und auch andere Männer!) mit so dasitzenden Männern ein Problem hätten, ist eine Lüge. Ich fahre seit meiner Einschulung mit Bus und Bahn und kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Frauen werden dadurch nicht an einer komfortablen Fahrt gehindert. Es ist ein typischen Jammern über Nichtprobleme in Zeiten, in denen es keine argen Übel mehr gibt. Und sie, deren Markenzeichen die Wehleidigkeit ist, werden natürlich gehört: Unzählige Artikel, Aufkleber in Bus und Bahnen, die Männer daran erinnern, nicht das Falsche zu tun oder Aktivistinnen die demonstrativ und provokativ entweder viel Raum einnehmen oder Männer attackieren, die dasselbe tun.

Sie sind bösartig. So hat eine taffe Pauerfrau Stühle entwickelt, die Männer zu einer engen Beinhaltung nötigen sollen, und Frauen dazu, ihre Beine breit zu machen. Nicht von ungefähr erinnern diese Stühle an Folterinstrumente, denn so zu sitzen führt bei Männern aufgrund einer anderen Anatomie tatsächlich zu Schmerzen, womit geklärt ist, warum sie so sitzen, wie sie halt sitzen. Sie tun es nicht, um patriarchal demonstrativ Raum einzunehmen, Macht auszuüben, wie die Anklage lautet von verwöhnten Püppchen, die keine echten Probleme im Leben haben, sondern weil die männliche Biologie eine andere ist.

Und zum Schluss? Breitbeinig sitzende Männer wirken attraktiver.

Keine echten Probleme.

Emilia Roig und ihr Rassismus und Sexismus auf Zeit Online

„Ihre Perspektive bestimmt die sozialen Hierarchien unserer Welt.“

Tue Buße!

Rassisten dominieren derzeit den Diskurs und unterstellen Weißen, privilegiert und rassistisch zu sein. So entsteht ein unermesslicher rassistischer Hass von Schwarzen gegen Weiße, der Todesopfer fordert. Emilia Roig spricht darüber bei ZON, und ihr Weltbild sieht so aus:

Als weißer Mann stehen Sie für ein System der Unterdrückung von Schwarzen und sind für alle Verbrechen der Gegenwart und Vergangenheit verantwortlich. Also müssen Sie aus dem Weg geräumt dekonstruiert werden, denn: White Supremacy, auf der diese vermeintliche Normalität basiert, baut auf Vernichtung, Unterdrückung und Genozid auf. Nicht nur ein Genozid an Menschen, sondern auch an Kulturen und Wissen. Zuviel versprochen?

Dabei stellt der weiße Mann eine eigene Klasse, das liest sich z.B. so:

Was in unserer Gesellschaft als normal gilt, wird von den dominanten Gruppen bestimmt. Meist bestehen diese aus weißen cis Männern. Ihre Sicht gilt als neutral und objektiv. Ihre Perspektive bestimmt die sozialen Hierarchien unserer Welt. Alles, was von ihrer Norm abweicht, ist unterlegen und subjektiv. Diese vermeintliche Normalität ist eine Illusion, die tiefe historische Wurzeln hat und dekonstruiert werden muss.

Man bleibt absichtlich im vagen um die Dummheit und ideologische Verblendung solcher Thesen zu verbergen. Denn was ist mit „Norm“ gemeint, und wie genau wird sie „bestimmt“ und wer genau handelt so moralisch verwerflich, wie es hier unterstellt wird? Herr Gauland? Herr Hofreiter? Der schlafende Mann da oben? Schon anhand dieser einfachen Frage zerbricht die Erhabenheit einer Hassideologie, denn der Mann ist viel zu vielfältig, nicht nur in politischen Überzeugungen sondern auch in vielen anderen Charakteristika, wie ganz besonders dem sozialen Status. Was ist mit „Perspektive“ gemeint? Die der BILD und Welt unter Friede Springer? Wissenschaftliche Erkenntnisse? Immerhin führt sie die Lüge an, Einsteins Frau wäre die Mutter der Relativitätstheorie, ohne diese weiße Theorie als normierte White Supremacy anzugreifen.

Weiße cis Männer „bestimmen“ nicht, die sind so, weiß also, aber das ist die Norm, die beseitigt werden soll – beseitigt für etwas, das man ist, nicht was man macht: Sie sind schuldig, Tun Sie Buße!

Auch stelle man sich mal die Umkehrung vor: Ich gehe nach Südafrika und darf dort in einem Leidmedium unwidersprochen darüber referieren, die „Über“-Repräsentanz von Schwarzen in Führungspositionen sei Rassismus, weshalb man Weiße und vor allem mich zu fördern hätte, bis diese Norm überwunden wäre…

„Rassismus gegen Weiße? Es gibt People of Color, die Vorurteile über Weiße haben, sagt Politologin Emilia Roig. Doch ihnen fehle die Macht, sie systemisch auszuschließen.“

Es geht noch eine ganze Weile weiter mit ihrem Geschwätz über die weißen Strukturen, ganz besonders infam fand ich dann das hier:

Wer zur dominanten Gruppe einer Gesellschaft gehört, lernt nicht, Empathie für jene zu entwickeln, die nicht der Norm angehören: Jungs nicht für Mädchen…

Einen besonderen Mangel an Empathie pflegt man gegenüber den Jungen und Männern – der machte z.B. den Holocaust erst möglich. Davon zu sprechen, dass Jungen keine Empathie besäßen, während sie sich bis zu achtmal öfter umbringen, legt Zeugnis ab von Projektion und totalem Empathieverlust, einem Mangel an Mitgefühl, der gesellschaftlich dominiert und den Opfern mit hämisch grinsender Fratze sagt, dass es ihre eigene Schuld wäre, wegen toxischer Männlichkeit, die sie nur ablegen müssten. Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen will.

Coen: Sexismus, Rassismus und das Säen von identitärem Hass

Ein Kommentar, zu wertvoll, um ihn in der Versenkung verschwinden zu lassen:

[Kontext: Es geht um die Bemühungen, Frauen- aber nicht Männerfeindlichkeit als eigenen Straftatbestand zu erfassen]

„Der Schlusssatz des Artikels, den beim Spiegel vermutlich niemand als Problem wahrgenommen hat.“

Genauso, wie ihnen wohl auch aus eigener Festigkeit im Glauben nicht der absolute Offenbarungseid aufgefallen ist, der sich hinter dem Bestreben verbirgt, feministische Männerfeindlichkeit auf keinen Fall sanktionierbar zu machen. Ewigkeiten wurde, trotz milliardenfacher Beweise, immerzu geleugnet, dass Feminismus auch nur das Geringste mit Männerfeindlichkeit zu tun hätte. Inzwischen hat man es dank politischer, medialer und institutioneller Kaperung geschafft, Männerfeindlichkeit so sehr als soziale Norm zu etablieren, dass man sie nicht mehr leugnen braucht. Nunmehr geht es nur noch darum, explizit „die anderen“ zum Schweigen zu bringen durch einseitige Strafandrohungen für bevorzugt maximal wachsweich „definierte“ Tatbestände (was Frauenhass ist, hängt dann natürlich davon ab, was jede betroffene Frau in diesem Moment als gegen sie gerichteten Hass empfindet – das ergibt sich zumindest in logischer Konsequenz aus all den Kopfgeburten, die diese Ideologie beständig hervorbringt). Naja und warum Männerhass nicht mit Frauenhass gleichzusetzen ist und ein solches legislatives Bestreben vollends legitim ist, das wissen wir ja spätestens nun dank der „großen Denkerin“ Pauline Harmange. Zwar gab es in der Geschichte nie etwas gegen Frauen gerichtetes, was mit dem männerhassenden, zigtausendfachen Brechdurchfall vergleichbar wäre, wie er sich verlässlich immer wieder in die sozialen Medien ergießt, wenn mal wieder eine feministische Kampagnensau durchs Dorf getrieben wird, genauso wie auch noch nie konsequenzlos in derart herabsetzender bis entmenschlichender Art in reichweitenstarken Medien über Frauen gesprochen oder geschrieben wurde, wie es über Männer seit Jahren geradezu rituell praktiziert wird, aber dennoch ist all dieser Männerhass immer nur eine Antwort, eine Reaktion – auf was auch immer; diejenigen, die es behaupten bleiben jedenfalls über die bloße Behauptung hinaus und beim Benennen konkreter Beispiele entlarvend stumm.

„Es ist wirklich beunruhigend, dass dieser identitäre Quatsch immer selbstverständlicher als Mainstream-Position dasteht, obwohl er argumentativ nicht haltbar und in den Konsequenzen womöglich fatal ist.“

Nicht nur womöglich und auch nicht erst künftig. Die Folgen sind schon jetzt erkennbar. Zum einen die in ihrer offenkundigen Doppelmoral nicht mehr zu überbietende Einstellung zum Umgang mit Männern und Frauen, wie ich oben beschrieb, aber auch in anderen Identitären Kategorien sind die Folgen bereits sichtbar.

So auch bei dem Thema Rassismus. Die nach meiner Meinung zu 100 % intersektional durchdrungene BLM-„Bewegung“ bauscht einen Fall mutmaßlich überzogener Polizeigewalt zum ganz großen Rassenthema auf, obwohl aus nichts erkennbar war, dass das Vorgehen des Polizisten durch die Hautfarbe des zu Tode Gekommenen motiviert war. Sofort wird das Thema dennoch in der ganzen westlichen Welt medial distanzlos in genau der Narration übernommen und weitergepumpt, wie sie von „Anti“-Rassismusaktivisten vorgegeben wurde. Das Ergebnis: Sportler werden regelrecht von Verbänden dazu verpflichtet, vor Wettbewerben zu Ehren von BLM niederzuknien, wo es seit Ewigkeiten als oberstes Gut sportlicher Wettbewerbe galt, den Sport von Politik unbeeinflusst zu lassen und gar olympische Medaillengewinner ihre Medaillen zurückgeben mussten, nachdem sie auf dem Podium eine Geste der damaligen schwarzen Bürgerrechtsbewegung gezeigt hatten. Die alle Menschen inkludierende Aussage „All Lives Matter“ wird, gar von unseren Medien, als Affront und rassistische Aussage dargestellt, obwohl es ein Satz ist, der, im Gegensatz zu „Black Lives Matter“, den wesentlichen Geist der Aufklärung und Zivilisation wiedergibt.

Dass der Satz „Black Lives Matter“ weniger Forderung als vielmehr unverfrorene Zustandsbeschreibung ist, das sieht man einfach an den vollends unterschiedlichen medialen Reaktionen auf dieselben Taten, je nachdem, welche Hautfarbe Opfer und Täter. Matze postete hier neulich zwei amerikanische Medienberichte über gleich zwei Gewaltverbrecher, die bei ihrer Verhaftung zu Protokoll gaben, so viele Weiße wie möglich umbringen gewollt zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ergreifung zweier Weißer, die als Vorhaben angeben, so viele Schwarze wie möglich umzubringen, im Blätterwald so vollkommen ohne jede Aufregung abgehandelt worden wäre. Ich wage sogar zu behaupten, selbst hier hätten wir umgehend und reißerisch davon erfahren.

Man gewinnt zunehmend das Gefühl, dass tatsächlich die Leben von Menschen unterschiedlich gewertet werden und, ganz entgegen den medialen und politischen Narrativen, sind es nicht die Leben Schwarzer, die durch etwaige Darstellung in eben Politik und Medien als geringer erachtet werden.

Das alles wird aber in den ideologische Echokammern gar nicht wahrgenommen, eben wegen des von dir korrekt als zirkulär dargestellten Trugschlusses, einer privilegierten Gruppe, die aufgrund ihrer Privilegien gar nicht diskriminiert werden kann. Wo sind die Privilegien weißer Bürger in den Staaten, wenn sie im Zuge von BLM-Protesten nur aufgrund ihrer Hautfarbe von Mobs bestehend aus Schwarzen und Antifanten mit deutlicher Absicht der Zufügung mindestens schwerer Verletzungen durch die Straßen gejagt werden? Welche Macht übt ein Weißer über den Schwarzen aus, von dem er hinterrücks, wie es in den letzten Monaten zu so einer Art Sport geworden zu sein scheint, ohne erkennbaren Grund einen harten Gegenstand über den Kopf geschlagen bekommt? Und wo ist die sozial endemische und ach so strukturelle Negierung der Bedeutung schwarzen Lebens, wenn es gerade Fälle wie diese sind, über die in den sich im umgekehrten Fall monatelang vor Empörung nicht wieder einkriegenden Medien geradezu ohrenbetäubend geschwiegen wird?

All das zeigt die Toxizität, die gesellschaftszersetzende Wirkung von Identitätspolitik. Der durch die Aufklärung längst zum Konsens gewordene Glaube, dass jeder Mensch, jedes Leben erst einmal gleichwertig ist, unabhängig von irgendwelchen – vor allem auch noch vom Individuum nicht beeinflussbaren biologischen – Gruppenzugehörigkeiten, wird vollkommen aufgekündigt, ist mit dieser Ideologie konzeptionell inkompatibel.

Sie schürt Feindschaft und Hass, indem sie Menschen in Opfer- und Tätergruppen einteilt, unabhängig von den tatsächlichen individuellen Lebensbedingungen der so kategorisierten Menschen. Und sie fördert schiere gruppenzugehörigkeitsmotivierte Gewalt, weil eben die inhärenten Opfer- und Täternarrative denen, die als Opfer klassifiziert sind, bis zum geht nicht mehr Relativierungen, wenn nicht gar Legitimationen für jede nur erdenkliche Unmenschlichkeit gegenüber den als Täter klassifizierten Menschen liefert.

Menschen, die ein völlig normales Leben führen, kriegen eingetrichtert, dass sie nur aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit von Angehörigen einer anderen Gruppe ununterbrochen diskriminiert, unterdrückt, gehasst werden. Aus dieser angeblichen Situation heraus wird ihnen eine allumfassende Blancovollmacht ausgestellt für alles, was ihnen nur jemals einfallen könnte, darauf zu reagieren, denn alles andere wäre ja nur weitere Unterdrückung und Viktimisierung. Gleichzeitig bringt man den Angehörigen der angeblichen Tätergruppe bei, was sie doch nur aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit für fürchterliche Menschen sind und sich schon alleine deshalb alles gefalle zu lassen haben, was sie von der von ihnen vermeintlich unterdrückten Gruppe gesagt oder angetan kriegen. Das heißt, man redet einer Gruppe ein, Opfer zu sein und schürt damit deren Zorn, welcher zu mannigfaltiger tatsächlicher Diskriminierung der anderen Gruppe führt, die daraufhin ihrerseits Zorn entwickelt.

WHAT COULD POSSIBLY GO WRONG???

Es wäre allerhöchste Zeit, diese Ideologie zu bekämpfen, zu verbieten und jeden, der sie gefördert hat umfassend zur Rechenschaft zu ziehen. Denn nach meinem Empfinden zeigen die Zeichen der Zeit, was die gruppenbezogene Verrohung der westlichen Gesellschaften angeht, dass wir eher schon fünf nach als fünf vor Zwölf haben…

Frauenfeindlichkeit als eigener Straftatbestand

Frauenfeindlichkeit zu verfolgen, ist im Kern männerfeindlich, da diese Praxis bedeutet, dass Hass auf Männer geleugnet und als vernachlässigbar gewertet wird. Nichtsdestotrotz schlägt jetzt eine P’litekerin vor:

frauenfeindliche Straftaten gesondert in die Kriminalstatistik aufzunehmen. „Denn aussagekräftige Daten sind die Grundlage von wichtigen Analysen, wie man dem Phänomen begegnen kann, ob es zu- oder abnimmt. Deswegen muß Frauenfeindlichkeit als eigene Rubrik in der Kriminalstatistik geführt werden“, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa.

Das ist verständlich, man stelle sich vor, der Mob könnte nicht mehr unter Hashtags wie #killallmen oder #menaretrash hetzen, wie es eine Konsequenz wäre, wenn man so eine Regelung geschlechtsneutral halten würde. Könnte das „Manifest der Gesellschaft zur Zerstückelung der Männer“ noch aufgeführt werden? Würde die SPD Probleme kriegen, da sie Männlichkeit und Menschlichkeit als Gegensätze auffasst?

Femofaschismus: „Femizid“

feminismusGewalt

Ein Mann muss sterben, weil er ein Mann ist.

»Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Man tötete also erst die wertlosen Menschen, denen man weit weniger Empathie entgegenbringt, um dann mit den „Femiziden“ weiterzumachen – und „Femizid“, das ist das eigentliche Verbrechen. Auch heute noch führt dieser Empathiemangel dazu, dass Männer in Notsituationen weit weniger Hilfe erhalten.

In dem hier besprochenen „Tatort“ schwadroniert die Kommissarin davon, dass es sich bei Morden an Frauen um „Femizide“ handele, welche auf „patriarchale Strukturen“ zurückgehen (wenn hingegen eine Frau einen Mann tötet, hat sie sich nur gewehrt). Jetzt leben wir bekanntlich in einem „Patriarchat“, in dem solche Propaganda zur Primetime verbreitet wird, Propaganda über eine eine Struktur also, für welche Männer die Verantwortung tragen und welche Männer begünstigt: mörderisch und privilegiert sindse, die Herrscher der Welt, die aber abgesetzt gehören. Sowas mit einer beliebigen anderen Gruppe zu betreiben, zum Beispiel Juden, wäre ein Fall für den Staatsanwalt.

„Eine Frau muss sterben, nur weil sie eine Frau ist“ heißt die Formel. Soll heißen, sie stirbt als verfolgte Unschuld für etwas, was sie ist, und nicht was sie tut. Allein weil ist eine Frau ist, unschuldig also, muss sie sterben, womit das ein besonders schlimmes und tragisches Verbrechen ist. Wenn hingegen ein Mann stirbt, – am Arbeitsplatz, an Selbstmord, an einem Gewaltverbrechen – dann ist er daran irgendwie selbst schuld, also handelt es sich nicht um einen Andrizid. Jedenfalls zielt dieser Diskurs darauf ab, dass die sowieso im gesellschaftlichen Unterbewusstsein schlummernde Überzeugung, dass Frauen die besseren, wertvolleren Menschen sind, in Gesetze zu gießen, wie es hier und da schon geschehen ist. Schon ohne solche Gesetze wird Mord an Frauen besonders hart bestraft, mit den Gesetzen ist es offiziell: Frauen sind Arier, die wertvollen Menschen, ihre Ermordung ein besonders frevelhaftes Verbrechen; Männer die Untermenschen, ihre Ermordung nicht weiter tragisch – Femofaschismus per Gesetz.

Femizid bedeutet, sie stirbt nur, weil sie eine Frau ist, so wären die Strukturen. Das ist Bullshit. Ein Jude muss sterben, nur weil er ein Jude ist, wenn er von einem Antisemiten ermordet wird. Ein Schwuler muss sterben, nur weil er ein Schwuler ist, wenn er von homophoben Muslimen ermordet wird, wie es in vielen muslimischen Ländern der Fall ist. Männer müssen sterben, weil sie Männer sind, wenn ihnen die Möglichkeit genommen wird, zu fliehen; oder wenn sie – aufgrund ihres Geschlechts – in den Kriegsdienst gepresst werden. Die Frau, die von ihrem Partner ermordet wird, muss nicht sterben, weil ihr Mörder einen Hass gegen „die Frauen“ pflegt wie vielleicht ein Nazi gegen „die Juden“, sondern aus anderen Gründen, die sich aus der Beziehungsdynamik ergeben – dieselbe Beziehungsdynamik könnte z.B. auch bei Lesben auftreten, unter denen es überproportional oft zu Gewalt kommt; umgekehrt spricht ja auch keiner von einem Andrizid, wenn eine Frau ihren Mann tötet. Und auch in Brasilien sterben Frauen nicht, nur weil sie Frauen sind, da kein Ganove die Männer aussortiert und diese gehen lässt. Wo man von einem Femizid sprechen kann, ist, wenn in Indien oder China gezielt Mädchen abgetrieben werden – nur dass das für Feministen kein Mord darstellt, da der Mord an Ungeborenen für sie nur ein Akt der Selbstbestimmung der Frau ist – mal davon abgesehen, dass jeder Feminist genau weiß, wie oft ein Mann eine Frau tötet, es aber echt schwer ist, Zahlen dazu zu bekommen, wie oft der Fall umgekehrt liegt – es interessiert nicht im „Patriarchat“, auch hier zeigt sich die zugewiesene (Minder-)Wertigkeit von Menschen nach Geschlecht.

Solche „patriarchale Strukturen“ gibt es nicht, die Verhältnisse liegen mal wieder genau umgekehrt, eher sterben Männer: Als Säuglinge gibt es mehr des männlichen Geschlechts, die verschwinden dann aber irgendwie, was aber nicht als großes Übel wahrgenommen wird und keine Tatortkommissarin spricht jemals von einem Andrizid als ein Verbrechen, das besonders frevelhaft wäre. Die Kommissarin im Krimi mit Millionenpublikum zeigt also tatsächlich Strukturen auf, aber gänzlich andere, als es ihrer Intention entspricht.

Nachtrag: 2. Der SPIEGEL betreibt weiterhin seine aktuelle Kampagne, Straftaten gegen Frauen als besonders schwere Straftaten zu erfassen, und lässt Politiker zu Wort kommen, die diesem Ansinnen zustimmen.

Die Verfolgung des Mannes

Symbol der Herrschaft, der Schreckensherrschaft.

Obige Statue wurde auf einem öffentlichen Platz zu Gedenken an metoo aufgestellt, eine Hetzkampagne, die auch Todesopfer gefordert hat. Viele Frauen haben viele Männer vernichtet, mit Hilfe der Institutionen der Universitäten, der Justiz, der Medien, der Arbeitgeber; mächtige Institutionen, die Männern keine fairen Prozesse zugestehen wollen; Frauen haben die Macht und diese Statue ist der Beweis dafür. Man überlege einfach mal, was von Deutschland zu halten wäre, wenn dort Hitlerstatuen aufgestellt würden. Müssten sich Juden Sorgen machen?

Es trifft unschuldige Männer, sofern in der heutigen Zeit ein Mann als unschuldig gelten kann, denn für einen Feministen ist jeder Mann vom Patriarchat beschmutzt, womit es – wie analog in jeder Hassideologie – keine unschuldigen Männer gibt. Der Beweis hierfür wiederum ist, wenn eine Feministin eine Anleitung veröffentlicht, einen Mann zu vernichten – per Falschbeschuldigung: „Destroy a man now.“ Oder wenn Frauen ihren Ehegatten verbieten, mit Mitarbeiterinnen auf ein Geschäftsessen zu gehen. Beide wissen, dass es einem Mann nicht hilft, wenn er unschuldig ist, wenn er sich an moralische Grundsätze hält und keine Gesetze verletzt und keine Frauen belästigt. Dass Unschuldige Männer geopfert werden, ist etwas, was man auch bei Leitmedien erkannt hat, aber als folgerichtig hingenommen wird. Eine Gesellschaft aber, deren Institutionen Unschuldige verfolgt, übt eine Terrorherrschaft aus. Wenn sich die Unschuldigen nicht mehr sicher fühlen können, ist das Verfolgung. Es kommt nicht mehr darauf an, was man tut, sondern was man unverschuldet ist – ein Mann, ein weißer. In Deutschland stehen sexuell aktive Männer mit einem Bein im Knast, in Schweden gilt jener Sex, wie er von der Mehrheit praktiziert wird – Sex mit nonverbaler Zustimmung – als Vergewaltigung. Als weitere Beispiele kann man die Hetze nennen, in der negativ konnotierte Verhaltensweisen allein beim Mann zu hasserfüllten Kampagnen führten: Man-spreading, Man-splaining, Man-interrupting oder was auch immer sich der Zeitgeist einfallen lässt. Das Problem ist nicht die Handlung. Das Problem ist der Mann, gegen ihn richtet sich der Hass. Denn auch Frauen nehmen Raum ein, erklären besserwisserisch Dinge, unterbrechen Andere – das aber ist kein Problem. Diese Anfeindungen erstreckt sich sogar auf Kinder, denen systematisch das Leben kaputt gemacht wird, oder denen das Recht auf Schutz vor Gewalt abgesprochen wird, wenn sie dem falschen Geschlecht angehören. Dieses Empathiedefizit, das den Holocaust erst möglich machte, ist alt, gab es früher schon. Misandrie ist weder neu noch originell noch mutig. Misandrie ist bereits seit Jahrhunderten Mainstream. Wenn eine Minderbemittelte „Kill all men“ singt, stellt sie sich nicht gegen das System, sondern macht nur, was erlaubt und erwünscht ist. Sie schwimmt mit dem Strom, nicht gegen ihn. Mutig ist der, der dagegen ankämpft, denn der riskiert tatsächlich etwas.

Die Frage ist, wie weit das gehen wird. KZs werden wohl nicht eröffnet, da würde selbst eine Alice Schwarzer aufwachen. Es werden aber noch viele Männer draufgehen. Als Sozialverlierer, als entsorgte Väter, als Selbstmörder oder Obdachlose, als lebende Schutzschilde für den Nachwuchs gegen eine gewalttätige Mutter. Der Mann im allgemeinen ist eingelullt von dem Märchen, er sei an der Macht. Wenn er die bittere Wahrheit kennenlernt, und zum Beispiel seine Kinder nicht mehr sehen kann; wenn er einer Schlägerin ausgeliefert ist, ist es zu spät. Der mit Abstand intelligenteste Blogger der deutschen Manusphäre hielt genau das fest: Hätte er nicht selbst erlebt, wie rechtlos er ist, er hätte es schlicht nicht geglaubt. Wer im Sinne der Männer aktiv wird, riskiert seien bürgerliche Existenz. Auch als Wähler kann man kaum das Richtige machen, da alle Parteien, die nicht dem braunen Rand zuzuordnen sind, mehr oder weniger feministisch dominiert sind. Also den braunen Rand wählen? Was das kleinere Übel ist, muss jeder selbst entscheiden.

Pauline Harmange will Männer hassen

Harmange meint, Hass gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe wäre kein Problem, mehr Hass wäre gut: „Wenn nun aber Frauen, auf dieses Übel reagierend, die Gesamtheit der Männer geringschätzten, tue das niemandem weh und im Gegenteil den Frauen wohl.“ Was lässt sich darauf erwidern? Zum Beispiel das hier:

Auch bei dem von Deutschland begangenen Völkermord, dem Holocaust an den Juden im Dritten Reich, lässt sich feststellen, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gegenüber männlichen Opfern deutlich niedriger liegt. »Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Was die Ermordungen von Juden während der ersten Wochen des Unternehmens Barbarossa anging, den Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion, gelangt der Historiker Professor Christopher Browning zu einer ähnlichen Einschätzung.

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Aber gut, Harmange geht davon aus, dass Männer an der Macht seien, weshalb Hass gegen sie unproblematisch ist. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, gegen Juden zum Beispiel, unterstellt der angefeindeten Gruppe immer, dass sie an der Macht sei. Diese Unterstellung ist aber nur eine Folge des Diskurses. Männern wird in einem männerfeindlichen Diskurs unterstellt, sie seien an der Macht und würden unmoralisch handeln. Dieser Diskurs führt dazu, dass seine Teilnehmer zu der Auffassung gelangen, Männer seien böse und mächtig, welche sie dann wiederum reproduzieren, indem sie zum Beispiel Bücher schreiben, wonach Männer böse und mächtig seien, weshalb man sie hassen sollte.

Dieser falsche Eindruck entsteht auch dadurch, dass männliche Opfer und weibliche Täter ausgeblendet werden, und männliche Täter wie weibliche Opfer betont. Ein gutes Beispiel ist häusliche Gewalt. Harmange findet, Männer seien hassenswert, da sie Frauen Gewalt antun. Damit ist sie voll auf den Diskurs reingefallen. Denn nicht eine, nicht zehn, nicht 50 Studien sagen, dass häusliche Gewalt genauso oft von Frauen ausgeht, es sind hunderte von internationalen Untersuchungen. Zu diesem Diskurs gehört auch, dass man darüber informiert wird, wie oft Männer Frauen töten, aber Zahlen darüber, wie oft Frauen Männer töten, nur schwer bis unmöglich zu finden sind – es ist einfach nicht wichtig.

Frauengewalt wird tabuisiert, auch die, die sich gegen die Schwächsten richtet. Wird ein Kind ermordet, ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Ein Grund, Frauen zu hassen? Auch andere Gewalt gegen Kinder geht überwiegend von den Müttern aus. Aber die Ärmsten sind halt überfordert, wie es dann sofort entschuldigend heißt. Väter, die ihre Kinder misshandeln, werden nicht mit Samthandschuhen angefasst. Ein Vater, der schließlich so eine Hölle verließ und damit sein Kind in Stich ließ, berichtet, wie seine Tochter ihm erklärte: „Was Mama früher mit dir machte, macht sie heute mit mir.“

Aber für solche Menschen gibt es kein Hilfe, weil Menschen wie Harmange den Diskurs dominieren. Und erst recht nicht werden Hasskampagnen gegen Frauen gefahren. Keine Bilder, in denen eine bedrohliche Frauengestalt vor einem verängstigtem Kind zu sehen ist. Keine Kampagnen, wonach der gefährlichste Ort für ein Kind bei seiner Mutter ist. Frauen dürfen das.

Frauen dürfen das im Patriarchat. So wie man unter muslimischer Herrschaft lernt, dass Mohammed ein pädophiler Massenmörder war und der Islam ein Verbrechen ist, so lernt man unter patriarchaler Herrschaft, dass eben Männer Verbrecher sind. Finde den Fehler. Was ist das eigentlich, dieses Patriarchat? Ganz einfach: In so einer Gesellschaft arbeiten Männer für Frauen, was dazu führt, dass Frauen weniger arbeiten, was dazu führt, dass sie weniger verdienen und weniger hoch aufsteigen. Und auch Frau Harmange wird nicht ihren Mann ernähren. Und wenn sie durch den Verkauf ihres Buches nun mehr verdient als ihr Mann, wird sie ihn wahrscheinlich verlassen, denn wenn die Frau mehr verdient, hat sie ganz schnell das Gefühl, die Dumme zu sein, die von ihrem Mann ausgenutzt wird. Und dann verlässt sie ihn. Ein Leben lang in Übervollzeit malochen gehen und den Löwenanteil ihres Einkommens an Mann und Kinder abgeben, so selbstlos ist keine Frau.

Auf Männer einzudreschen ist weder originell noch mutig. Es ist das, was man darf und soll. Mutig ist es, dagegen anzuschreiben, weil man damit tatsächlich in Gefahr gerät. Wer als Student keine feministische Sprache anwendet, erleidet Nachteile und gibt damit obendrein zu erkennen, dass er nicht der richtigen Gesinnung anhängt – gefährlich. Ein weiteres willkürliches Beispiel:

Neil Lyndon: Bis Dezember 1990 war Lyndon einer der bestbezahlten und angesehensten Journalisten Großbritanniens, schrieb für die „Times“, den „Independent“ und den „Evening Standard“. Dann veröffentlichte er einen Zeitungsartikel, in dem er eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Männern in den Medien beklagte und zur Sprache brachte, dass die zunehmende Kontaktsperre vieler Väter zu ihren Kindern ein schwerwiegen des Problem darstelle. Darüber hinaus vertrat er die Thesen, dass nicht Mädchen, sondern Jungen in unseren Schulen benachteiligt würden und dass das Gesundheitssystem in Fragen wie der Krebsvorsorge nicht Frauen, sondern Männer vernachlässige. Da sein Artikel als Angriff auf die Grundlagen des Feminismus verstanden wurde und allgemeine Einigkeit darüber bestand, dass der Feminismus heilig war, wurde über Lyndon geurteilt, er müsse offensichtlich schwer psychisch gestört sein, moralisch verkommen, impotent, einen zu kleinen Penis haben oder nicht in der Lage sein, eine Frau zu finden. Lyndon war zu diesem Zeitpunkt glücklich verheiratet und hatte einen Sohn. Als er wenig später ein Buch zu demselben Thema herausbrachte, „No More Sex Wars“, erklärten Akademikerinnen, das Buch solle verbrannt und Lyndon erschossen werden. In erster Linie attackierten ihn Menschen, die das Buch nicht gelesen hatten. Ihm wurden Frauenfeindlichkeit und rechtes Gedankengut unterstellt. Infolge dieser ständigen öffentlichen Attacken zerbrach seine Ehe. Seine Frau wendete sich verstärkt dem Alkohol zu und beteiligte sich schließlich an den Angriffen auf ihren (inzwischen) Exmann. Sie erstritt sich das volle Sorgerecht für den Sohn. Unter anderem, indem sie dem Gericht Auszüge aus Lyndons lästerlichen Schriften präsentierte. Gleichzeitig wurde Lyndon beruflich und gesellschaftlich weiterhin ausgegrenzt und sein Einkommen fiel von mehreren tausend Pfund pro Monat auf mehrere hundert. Schließlich musste er Privatinsolvenz anmelden und sein Haus kam unter den Hammer.

Und was die vermeintliche Rape-Culture angeht: Man muss schon unter schweren Wahrnehmungsstörungen in der Filter-Bubble leiden, wenn man unfähig ist, zu erkennen, dass Vergewaltiger auch unter Männern geächtet sind. Deshalb ist Falschbeschuldigung auch kein Kavaliersdelikt.

Oben führte ich den Holocaust an. Warum eigentlich fällt es leichter, Männer zu töten91f27-ff0c6d9e291b11e398ee22000ab78009_7 als Frauen? Das liegt am Empathiedefizit. Man hat mehr Mitgefühlt mit Frauen. Das ist evolutionär hart in unserem Gehirn verdrahtet. Eine Frau ist fortpflanzungstechnisch wertvoller als ein Mann, weshalb es unser biologisches Erbe ist, Frauen mehr als Männern beizustehen, ihr Überleben zu sichern. Deshalb lässt man Männer in Notlagen eher allein. Und nicht nur das: Die Tränen dieser Männer werden wie Champagner geschlürft, männliches Leid bedeutet Freude für Frauen. Männer stellen die Mehrheit der entsorgten Väter, der Selbstmörder, der Obdachlosen. Wären hier mehrheitlich Frauen betroffen, all das wäre ein Thema wie die immer wieder kehrende Lohnlüge. Eine Frage an Harmange: Wenn hier tatsächlich mehr Frauen betroffen wären, wenn Mütter ihre Kinder nicht sehen würden, wenn Frauen in der Männerherrschaft obdachlos unter der Brücke krepieren würden, und man diese zudem noch verhöhnen würde, würde sie Männer dann noch mehr hassen? Und wenn die tatsächlichen Verhältnisse genau umgekehrt liegen, sollten Männer dann langsam mal anfangen, Frauen zu hassen?

Aber nein. So sind wir nicht.

Qui­ckie: Das grüne Frauenstatut

Wenn man wissen will, was man vom Frauenstatut der Grünen halten sollte, betrachte man folgende Anekdote:

Ein Maskulist nahm diesen Text her und schuf auf dieser Grundlage zwei neue, in dem er im Original „Männer und Frauen“ durch „Schwarze und Weiße“, sowie durch „Juden und Arier“ ersetzte. Die Konsequenz: Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet wegen Volksverhetzung. Erst als dem zuständigen Staatsanwalt zur Kenntnis gebracht wurde, wie die Hetze entstanden war, stellte er die Ermittlungen ein. Ein Verfahren gegen die Grünen gab es nicht.

Väterfeindin ausgezeichnet

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Ausgezeichnet! Und zwar Dr. Christine Finke aka „Mama arbeitet“ (wohl was besonderes). Sie ist eine ganz große, einflussreiche Väterfeindin, der das Verdienst gebührt, so manche Vater-Kind-Beziehung ausgelöscht zu haben, indem sie mit ihrem Schaffen Kindesentfremderinnen zum Kindesentfremden anleitete.

Klar ist dabei natürlich auch, dass sie eine entschiedene Kinderfolter-Leugnerin ist („das ist unwissenschaftlicher Quatsch“), und erklärte Gegnerin von Gleichberechtigung, wie sie im Wechselmodell umgesetzt werden könnte, und zudem ein Ass darin, Trennungsfrauen darin zu beraten, wie sie maximal Kohle aus dem Unterhaltssklaven und dem System pressen können.

Diese liebreizende Person wurde nun mit einem netten Preis für ihr „Engagement“ ausgezeichnet vom Familien– und Frauenministerium. Ganz zu Recht: Sie hat echt was geleistet, das muss man ihr lassen. Dank ihr ist die Welt ein etwas schlechterer Ort. Eine ihrer letzten Aktionen war, Spenden zu sammeln, um ein gerichtliches Ordnungsgeld gegen eine Mutter, die den Vater-Kind-Umgang boykottierte, zu unterlaufen:

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Bundesministerium verleiht einen Preis an eine Demagogin, die mit ihrem Tun ein gerichtliches Urteil aushebelt.

Wie gut, dass wir in einem Patriarchat leben!