Archiv der Kategorie: Misandrie

Femofaschismus: „Femizid“

feminismusGewalt

Ein Mann muss sterben, weil er ein Mann ist.

»Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Man tötete also erst die wertlosen Menschen, denen man weit weniger Empathie entgegenbringt, um dann mit den „Femiziden“ weiterzumachen – und „Femizid“, das ist das eigentliche Verbrechen. Auch heute noch führt dieser Empathiemangel dazu, dass Männer in Notsituationen weit weniger Hilfe erhalten.

In dem hier besprochenen „Tatort“ schwadroniert die Kommissarin davon, dass es sich bei Morden an Frauen um „Femizide“ handele, welche auf „patriarchale Strukturen“ zurückgehen (wenn hingegen eine Frau einen Mann tötet, hat sie sich nur gewehrt). Jetzt leben wir bekanntlich in einem „Patriarchat“, in dem solche Propaganda zur Primetime verbreitet wird, Propaganda über eine eine Struktur also, für welche Männer die Verantwortung tragen und welche Männer begünstigt: mörderisch und privilegiert sindse, die Herrscher der Welt, die aber abgesetzt gehören. Sowas mit einer beliebigen anderen Gruppe zu betreiben, zum Beispiel Juden, wäre ein Fall für den Staatsanwalt.

„Eine Frau muss sterben, nur weil sie eine Frau ist“ heißt die Formel. Soll heißen, sie stirbt als verfolgte Unschuld für etwas, was sie ist, und nicht was sie tut. Allein weil ist eine Frau ist, unschuldig also, muss sie sterben, womit das ein besonders schlimmes und tragisches Verbrechen ist. Wenn hingegen ein Mann stirbt, – am Arbeitsplatz, an Selbstmord, an einem Gewaltverbrechen – dann ist er daran irgendwie selbst schuld, also handelt es sich nicht um einen Andrizid. Jedenfalls zielt dieser Diskurs darauf ab, dass die sowieso im gesellschaftlichen Unterbewusstsein schlummernde Überzeugung, dass Frauen die besseren, wertvolleren Menschen sind, in Gesetze zu gießen, wie es hier und da schon geschehen ist. Schon ohne solche Gesetze wird Mord an Frauen besonders hart bestraft, mit den Gesetzen ist es offiziell: Frauen sind Arier, die wertvollen Menschen, ihre Ermordung ein besonders frevelhaftes Verbrechen; Männer die Untermenschen, ihre Ermordung nicht weiter tragisch – Femofaschismus per Gesetz.

Femizid bedeutet, sie stirbt nur, weil sie eine Frau ist, so wären die Strukturen. Das ist Bullshit. Ein Jude muss sterben, nur weil er ein Jude ist, wenn er von einem Antisemiten ermordet wird. Ein Schwuler muss sterben, nur weil er ein Schwuler ist, wenn er von homophoben Muslimen ermordet wird, wie es in vielen muslimischen Ländern der Fall ist. Männer müssen sterben, weil sie Männer sind, wenn ihnen die Möglichkeit genommen wird, zu fliehen; oder wenn sie – aufgrund ihres Geschlechts – in den Kriegsdienst gepresst werden. Die Frau, die von ihrem Partner ermordet wird, muss nicht sterben, weil ihr Mörder einen Hass gegen „die Frauen“ pflegt wie vielleicht ein Nazi gegen „die Juden“, sondern aus anderen Gründen, die sich aus der Beziehungsdynamik ergeben – dieselbe Beziehungsdynamik könnte z.B. auch bei Lesben auftreten, unter denen es überproportional oft zu Gewalt kommt; umgekehrt spricht ja auch keiner von einem Andrizid, wenn eine Frau ihren Mann tötet. Und auch in Brasilien sterben Frauen nicht, nur weil sie Frauen sind, da kein Ganove die Männer aussortiert und diese gehen lässt. Wo man von einem Femizid sprechen kann, ist, wenn in Indien oder China gezielt Mädchen abgetrieben werden – nur dass das für Feministen kein Mord darstellt, da der Mord an Ungeborenen für sie nur ein Akt der Selbstbestimmung der Frau ist – mal davon abgesehen, dass jeder Feminist genau weiß, wie oft ein Mann eine Frau tötet, es aber echt schwer ist, Zahlen dazu zu bekommen, wie oft der Fall umgekehrt liegt – es interessiert nicht im „Patriarchat“, auch hier zeigt sich die zugewiesene (Minder-)Wertigkeit von Menschen nach Geschlecht.

Solche „patriarchale Strukturen“ gibt es nicht, die Verhältnisse liegen mal wieder genau umgekehrt, eher sterben Männer: Als Säuglinge gibt es mehr des männlichen Geschlechts, die verschwinden dann aber irgendwie, was aber nicht als großes Übel wahrgenommen wird und keine Tatortkommissarin spricht jemals von einem Andrizid als ein Verbrechen, das besonders frevelhaft wäre. Die Kommissarin im Krimi mit Millionenpublikum zeigt also tatsächlich Strukturen auf, aber gänzlich andere, als es ihrer Intention entspricht.

Nachtrag: 2. Der SPIEGEL betreibt weiterhin seine aktuelle Kampagne, Straftaten gegen Frauen als besonders schwere Straftaten zu erfassen, und lässt Politiker zu Wort kommen, die diesem Ansinnen zustimmen.

Die Verfolgung des Mannes

Symbol der Herrschaft, der Schreckensherrschaft.

Obige Statue wurde auf einem öffentlichen Platz zu Gedenken an metoo aufgestellt, eine Hetzkampagne, die auch Todesopfer gefordert hat. Viele Frauen haben viele Männer vernichtet, mit Hilfe der Institutionen der Universitäten, der Justiz, der Medien, der Arbeitgeber; mächtige Institutionen, die Männern keine fairen Prozesse zugestehen wollen; Frauen haben die Macht und diese Statue ist der Beweis dafür. Man überlege einfach mal, was von Deutschland zu halten wäre, wenn dort Hitlerstatuen aufgestellt würden. Müssten sich Juden Sorgen machen?

Es trifft unschuldige Männer, sofern in der heutigen Zeit ein Mann als unschuldig gelten kann, denn für einen Feministen ist jeder Mann vom Patriarchat beschmutzt, womit es – wie analog in jeder Hassideologie – keine unschuldigen Männer gibt. Der Beweis hierfür wiederum ist, wenn eine Feministin eine Anleitung veröffentlicht, einen Mann zu vernichten – per Falschbeschuldigung: „Destroy a man now.“ Oder wenn Frauen ihren Ehegatten verbieten, mit Mitarbeiterinnen auf ein Geschäftsessen zu gehen. Beide wissen, dass es einem Mann nicht hilft, wenn er unschuldig ist, wenn er sich an moralische Grundsätze hält und keine Gesetze verletzt und keine Frauen belästigt. Dass Unschuldige Männer geopfert werden, ist etwas, was man auch bei Leitmedien erkannt hat, aber als folgerichtig hingenommen wird. Eine Gesellschaft aber, deren Institutionen Unschuldige verfolgt, übt eine Terrorherrschaft aus. Wenn sich die Unschuldigen nicht mehr sicher fühlen können, ist das Verfolgung. Es kommt nicht mehr darauf an, was man tut, sondern was man unverschuldet ist – ein Mann, ein weißer. In Deutschland stehen sexuell aktive Männer mit einem Bein im Knast, in Schweden gilt jener Sex, wie er von der Mehrheit praktiziert wird – Sex mit nonverbaler Zustimmung – als Vergewaltigung. Als weitere Beispiele kann man die Hetze nennen, in der negativ konnotierte Verhaltensweisen allein beim Mann zu hasserfüllten Kampagnen führten: Man-spreading, Man-splaining, Man-interrupting oder was auch immer sich der Zeitgeist einfallen lässt. Das Problem ist nicht die Handlung. Das Problem ist der Mann, gegen ihn richtet sich der Hass. Denn auch Frauen nehmen Raum ein, erklären besserwisserisch Dinge, unterbrechen Andere – das aber ist kein Problem. Diese Anfeindungen erstreckt sich sogar auf Kinder, denen systematisch das Leben kaputt gemacht wird, oder denen das Recht auf Schutz vor Gewalt abgesprochen wird, wenn sie dem falschen Geschlecht angehören. Dieses Empathiedefizit, das den Holocaust erst möglich machte, ist alt, gab es früher schon. Misandrie ist weder neu noch originell noch mutig. Misandrie ist bereits seit Jahrhunderten Mainstream. Wenn eine Minderbemittelte „Kill all men“ singt, stellt sie sich nicht gegen das System, sondern macht nur, was erlaubt und erwünscht ist. Sie schwimmt mit dem Strom, nicht gegen ihn. Mutig ist der, der dagegen ankämpft, denn der riskiert tatsächlich etwas.

Die Frage ist, wie weit das gehen wird. KZs werden wohl nicht eröffnet, da würde selbst eine Alice Schwarzer aufwachen. Es werden aber noch viele Männer draufgehen. Als Sozialverlierer, als entsorgte Väter, als Selbstmörder oder Obdachlose, als lebende Schutzschilde für den Nachwuchs gegen eine gewalttätige Mutter. Der Mann im allgemeinen ist eingelullt von dem Märchen, er sei an der Macht. Wenn er die bittere Wahrheit kennenlernt, und zum Beispiel seine Kinder nicht mehr sehen kann; wenn er einer Schlägerin ausgeliefert ist, ist es zu spät. Der mit Abstand intelligenteste Blogger der deutschen Manusphäre hielt genau das fest: Hätte er nicht selbst erlebt, wie rechtlos er ist, er hätte es schlicht nicht geglaubt. Wer im Sinne der Männer aktiv wird, riskiert seien bürgerliche Existenz. Auch als Wähler kann man kaum das Richtige machen, da alle Parteien, die nicht dem braunen Rand zuzuordnen sind, mehr oder weniger feministisch dominiert sind. Also den braunen Rand wählen? Was das kleinere Übel ist, muss jeder selbst entscheiden.

Pauline Harmange will Männer hassen

Harmange meint, Hass gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe wäre kein Problem, mehr Hass wäre gut: „Wenn nun aber Frauen, auf dieses Übel reagierend, die Gesamtheit der Männer geringschätzten, tue das niemandem weh und im Gegenteil den Frauen wohl.“ Was lässt sich darauf erwidern? Zum Beispiel das hier:

Auch bei dem von Deutschland begangenen Völkermord, dem Holocaust an den Juden im Dritten Reich, lässt sich feststellen, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gegenüber männlichen Opfern deutlich niedriger liegt. »Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Was die Ermordungen von Juden während der ersten Wochen des Unternehmens Barbarossa anging, den Angriff der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion, gelangt der Historiker Professor Christopher Browning zu einer ähnlichen Einschätzung.

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Aber gut, Harmange geht davon aus, dass Männer an der Macht seien, weshalb Hass gegen sie unproblematisch ist. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, gegen Juden zum Beispiel, unterstellt der angefeindeten Gruppe immer, dass sie an der Macht sei. Diese Unterstellung ist aber nur eine Folge des Diskurses. Männern wird in einem männerfeindlichen Diskurs unterstellt, sie seien an der Macht und würden unmoralisch handeln. Dieser Diskurs führt dazu, dass seine Teilnehmer zu der Auffassung gelangen, Männer seien böse und mächtig, welche sie dann wiederum reproduzieren, indem sie zum Beispiel Bücher schreiben, wonach Männer böse und mächtig seien, weshalb man sie hassen sollte.

Dieser falsche Eindruck entsteht auch dadurch, dass männliche Opfer und weibliche Täter ausgeblendet werden, und männliche Täter wie weibliche Opfer betont. Ein gutes Beispiel ist häusliche Gewalt. Harmange findet, Männer seien hassenswert, da sie Frauen Gewalt antun. Damit ist sie voll auf den Diskurs reingefallen. Denn nicht eine, nicht zehn, nicht 50 Studien sagen, dass häusliche Gewalt genauso oft von Frauen ausgeht, es sind hunderte von internationalen Untersuchungen. Zu diesem Diskurs gehört auch, dass man darüber informiert wird, wie oft Männer Frauen töten, aber Zahlen darüber, wie oft Frauen Männer töten, nur schwer bis unmöglich zu finden sind – es ist einfach nicht wichtig.

Frauengewalt wird tabuisiert, auch die, die sich gegen die Schwächsten richtet. Wird ein Kind ermordet, ist sein Mörder in der Regel die eigene Mutter. Ein Grund, Frauen zu hassen? Auch andere Gewalt gegen Kinder geht überwiegend von den Müttern aus. Aber die Ärmsten sind halt überfordert, wie es dann sofort entschuldigend heißt. Väter, die ihre Kinder misshandeln, werden nicht mit Samthandschuhen angefasst. Ein Vater, der schließlich so eine Hölle verließ und damit sein Kind in Stich ließ, berichtet, wie seine Tochter ihm erklärte: „Was Mama früher mit dir machte, macht sie heute mit mir.“

Aber für solche Menschen gibt es kein Hilfe, weil Menschen wie Harmange den Diskurs dominieren. Und erst recht nicht werden Hasskampagnen gegen Frauen gefahren. Keine Bilder, in denen eine bedrohliche Frauengestalt vor einem verängstigtem Kind zu sehen ist. Keine Kampagnen, wonach der gefährlichste Ort für ein Kind bei seiner Mutter ist. Frauen dürfen das.

Frauen dürfen das im Patriarchat. So wie man unter muslimischer Herrschaft lernt, dass Mohammed ein pädophiler Massenmörder war und der Islam ein Verbrechen ist, so lernt man unter patriarchaler Herrschaft, dass eben Männer Verbrecher sind. Finde den Fehler. Was ist das eigentlich, dieses Patriarchat? Ganz einfach: In so einer Gesellschaft arbeiten Männer für Frauen, was dazu führt, dass Frauen weniger arbeiten, was dazu führt, dass sie weniger verdienen und weniger hoch aufsteigen. Und auch Frau Harmange wird nicht ihren Mann ernähren. Und wenn sie durch den Verkauf ihres Buches nun mehr verdient als ihr Mann, wird sie ihn wahrscheinlich verlassen, denn wenn die Frau mehr verdient, hat sie ganz schnell das Gefühl, die Dumme zu sein, die von ihrem Mann ausgenutzt wird. Und dann verlässt sie ihn. Ein Leben lang in Übervollzeit malochen gehen und den Löwenanteil ihres Einkommens an Mann und Kinder abgeben, so selbstlos ist keine Frau.

Auf Männer einzudreschen ist weder originell noch mutig. Es ist das, was man darf und soll. Mutig ist es, dagegen anzuschreiben, weil man damit tatsächlich in Gefahr gerät. Wer als Student keine feministische Sprache anwendet, erleidet Nachteile und gibt damit obendrein zu erkennen, dass er nicht der richtigen Gesinnung anhängt – gefährlich. Ein weiteres willkürliches Beispiel:

Neil Lyndon: Bis Dezember 1990 war Lyndon einer der bestbezahlten und angesehensten Journalisten Großbritanniens, schrieb für die „Times“, den „Independent“ und den „Evening Standard“. Dann veröffentlichte er einen Zeitungsartikel, in dem er eine wachsende Feindseligkeit gegenüber Männern in den Medien beklagte und zur Sprache brachte, dass die zunehmende Kontaktsperre vieler Väter zu ihren Kindern ein schwerwiegen des Problem darstelle. Darüber hinaus vertrat er die Thesen, dass nicht Mädchen, sondern Jungen in unseren Schulen benachteiligt würden und dass das Gesundheitssystem in Fragen wie der Krebsvorsorge nicht Frauen, sondern Männer vernachlässige. Da sein Artikel als Angriff auf die Grundlagen des Feminismus verstanden wurde und allgemeine Einigkeit darüber bestand, dass der Feminismus heilig war, wurde über Lyndon geurteilt, er müsse offensichtlich schwer psychisch gestört sein, moralisch verkommen, impotent, einen zu kleinen Penis haben oder nicht in der Lage sein, eine Frau zu finden. Lyndon war zu diesem Zeitpunkt glücklich verheiratet und hatte einen Sohn. Als er wenig später ein Buch zu demselben Thema herausbrachte, „No More Sex Wars“, erklärten Akademikerinnen, das Buch solle verbrannt und Lyndon erschossen werden. In erster Linie attackierten ihn Menschen, die das Buch nicht gelesen hatten. Ihm wurden Frauenfeindlichkeit und rechtes Gedankengut unterstellt. Infolge dieser ständigen öffentlichen Attacken zerbrach seine Ehe. Seine Frau wendete sich verstärkt dem Alkohol zu und beteiligte sich schließlich an den Angriffen auf ihren (inzwischen) Exmann. Sie erstritt sich das volle Sorgerecht für den Sohn. Unter anderem, indem sie dem Gericht Auszüge aus Lyndons lästerlichen Schriften präsentierte. Gleichzeitig wurde Lyndon beruflich und gesellschaftlich weiterhin ausgegrenzt und sein Einkommen fiel von mehreren tausend Pfund pro Monat auf mehrere hundert. Schließlich musste er Privatinsolvenz anmelden und sein Haus kam unter den Hammer.

Und was die vermeintliche Rape-Culture angeht: Man muss schon unter schweren Wahrnehmungsstörungen in der Filter-Bubble leiden, wenn man unfähig ist, zu erkennen, dass Vergewaltiger auch unter Männern geächtet sind. Deshalb ist Falschbeschuldigung auch kein Kavaliersdelikt.

Oben führte ich den Holocaust an. Warum eigentlich fällt es leichter, Männer zu töten91f27-ff0c6d9e291b11e398ee22000ab78009_7 als Frauen? Das liegt am Empathiedefizit. Man hat mehr Mitgefühlt mit Frauen. Das ist evolutionär hart in unserem Gehirn verdrahtet. Eine Frau ist fortpflanzungstechnisch wertvoller als ein Mann, weshalb es unser biologisches Erbe ist, Frauen mehr als Männern beizustehen, ihr Überleben zu sichern. Deshalb lässt man Männer in Notlagen eher allein. Und nicht nur das: Die Tränen dieser Männer werden wie Champagner geschlürft, männliches Leid bedeutet Freude für Frauen. Männer stellen die Mehrheit der entsorgten Väter, der Selbstmörder, der Obdachlosen. Wären hier mehrheitlich Frauen betroffen, all das wäre ein Thema wie die immer wieder kehrende Lohnlüge. Eine Frage an Harmange: Wenn hier tatsächlich mehr Frauen betroffen wären, wenn Mütter ihre Kinder nicht sehen würden, wenn Frauen in der Männerherrschaft obdachlos unter der Brücke krepieren würden, und man diese zudem noch verhöhnen würde, würde sie Männer dann noch mehr hassen? Und wenn die tatsächlichen Verhältnisse genau umgekehrt liegen, sollten Männer dann langsam mal anfangen, Frauen zu hassen?

Aber nein. So sind wir nicht.

Qui­ckie: Das grüne Frauenstatut

Wenn man wissen will, was man vom Frauenstatut der Grünen halten sollte, betrachte man folgende Anekdote:

Ein Maskulist nahm diesen Text her und schuf auf dieser Grundlage zwei neue, in dem er im Original „Männer und Frauen“ durch „Schwarze und Weiße“, sowie durch „Juden und Arier“ ersetzte. Die Konsequenz: Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet wegen Volksverhetzung. Erst als dem zuständigen Staatsanwalt zur Kenntnis gebracht wurde, wie die Hetze entstanden war, stellte er die Ermittlungen ein. Ein Verfahren gegen die Grünen gab es nicht.

Väterfeindin ausgezeichnet

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Ausgezeichnet! Und zwar Dr. Christine Finke aka „Mama arbeitet“ (wohl was besonderes). Sie ist eine ganz große, einflussreiche Väterfeindin, der das Verdienst gebührt, so manche Vater-Kind-Beziehung ausgelöscht zu haben, indem sie mit ihrem Schaffen Kindesentfremderinnen zum Kindesentfremden anleitete.

Klar ist dabei natürlich auch, dass sie eine entschiedene Kinderfolter-Leugnerin ist („das ist unwissenschaftlicher Quatsch“), und erklärte Gegnerin von Gleichberechtigung, wie sie im Wechselmodell umgesetzt werden könnte, und zudem ein Ass darin, Trennungsfrauen darin zu beraten, wie sie maximal Kohle aus dem Unterhaltssklaven und dem System pressen können.

Diese liebreizende Person wurde nun mit einem netten Preis für ihr „Engagement“ ausgezeichnet vom Familien– und Frauenministerium. Ganz zu Recht: Sie hat echt was geleistet, das muss man ihr lassen. Dank ihr ist die Welt ein etwas schlechterer Ort. Eine ihrer letzten Aktionen war, Spenden zu sammeln, um ein gerichtliches Ordnungsgeld gegen eine Mutter, die den Vater-Kind-Umgang boykottierte, zu unterlaufen:

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein Bundesministerium verleiht einen Preis an eine Demagogin, die mit ihrem Tun ein gerichtliches Urteil aushebelt.

Wie gut, dass wir in einem Patriarchat leben!

Interessante Frauenkolumne auf „Jetzt.de“

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Ich bin über eine interessante Reihe auf „Jetzt.de“ gestoßen; ich kopiere mal einen Artikel auszugsweise rein:

Die Frau von heute muss kein Heimchen am Herd mehr sein. Stattdessen kann sie einen Mann auch aus Liebe heiraten und nicht nur, weil er ein guter Ernährer ist. Wir fragen Frauen, was für sie Weiblichkeit im neuen Jahrtausend bedeutet.

Was bedeutet für dich Frausein im Jahr 2020?

Es ist eine großartige Zeit, eine Frau zu sein. Endlich können wir toxische Weiblichkeit, die Männer als Geldobjekte und Kinder als Eigentum begreift, hinter uns lassen. Die Frau von heute kann ein nützliches, produktives Mitglied der Gesellschaft sein, ihren Mann stehen und Liebe geben.

Kritische Frauenforschung hat viel dazu beigetragen, zerstörerische Aspekte von Weiblichkeit, die als Sklavenhalterinnenmentalität den Planeten zugrunde richtet, zu benennen und zu überwinden, das ist herausragend und kann vielleicht die Welt retten.

Wie stehst Du zu #you_kill_children_too?

Dieser Hashtag ist einfach nur noch historisch. Dass sich bereits mehrere Frauen das Leben nahmen, weil sie unter ihm angeklagt wurden, zeigt, dass sie sich ihrer Schuld zumindest ansatzweise bewusst sind.

Auch mir hat es geholfen, mich selbst und meine Weiblichkeit kritisch zu hinterfragen. Ich habe noch nie Kinder oder Männer misshandelt oder getötet, aber ich muss mich fragen: Bin ich dazu nicht doch fähig; wie schnell könnte ich zur Täterin werden? Warum kennen nur Männer aber nicht Frauen den Ehrenkodex, keine Gewalt anzuwenden? Das ist natürlich ein schmerzhafter Prozess der Selbsterkenntnis, aber bitter notwendig. Durch diese Bewegung werden die Strukturen aufgebrochen, die Frauengewalt erst möglich machen.

Habt ihr weitere so schöne Fragen für mich, die mir die Möglichkeit geben, mich selbst zu erniedrigen? Darf ich die Scheiße von euren Schuhen lecken?

Weitere Kolumnen auf Jetzt.de.

Corona: Hass beschränkt sich nicht nur auf alte weiße Männer

Screenshot_2020-03-10-meike_lobo_alte_sterbenFrau Lobo ist bestimmt auf der richtigen Seite, das heißt: Sie ist gegen Nazis. Dabei eint sie doch das Teilen triftiger Sorgen um die Population, wollen nur ihr Bestes. Geisteskranke zum Beispiel: Diese für die Population schädliche Bevölkerungsgruppe wurde von den Nazis aus den Verkehr gezogen, mit Nachdruck. Das war nur einer der gesunden Vorgänge für die Population, Jahre später freut sich Frau Lobo über das Absterben anderer überflüssiger Menschen als reinigendes Prozedere für den Volkskörper, die, mal unter uns: doch nur Abfall sind, eine Meinung, wie sie auch von den von dir finanzierten Öffentlich-Rechtlichen vertreten wird: Es ist gut, dass sie sterben!

 

Alte sind Abfall und Abfall wird entsorgt durch ein hilfreiches Virus. Menschen als Abfall kennt man ja, in eine ähnliche Kerbe haut auch dieses Herzchen:

 

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Männer sind also Abfall, und Abfall wird beiseite geräumt, wie z.B. auch Geisteskranke oder Alte.91f27-ff0c6d9e291b11e398ee22000ab78009_7 Das Feindbild Nummer Eins in unserer Gesellschaft ist der alte weiße Mann. Er, der sich verausgabt, wird verhetzt als Vertreter des puren Bösen, der an allem schuld ist, während Frauen unschuldig von zu Hause aus zugucken – bei den RTL2-News. Besonders beliebt war hierbei auch das Male-Tears-Meme, welches eine perverse Freude über Leiden und Sterben der Männer transportierte. Solanas Manifest zur Vernichtung der Männer wird auch heute noch aufgelegt und als Theaterstück vorgeführt.

Wenn auf „Jetzt-wird-zensiert“ vermeintlich unmoralische Verhalten und Privilegien an Hautfarbe und Geschlecht gebunden wird; wenn dasselbe von der Amadeu-Antonio-Stiftung unter der Leitung einer STASI-Offizierin betrieben wird, dann handelt es sich um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit basierend auf Rassismus und Sexismus. Der Wert der Betreffenden wird als Mensch geringgeschätzt, und die jetzige Krise zeigt, dass das nicht einfach nur eine leichte Antipathie gegenüber den Verhetzten handelt, sondern um blütenreinen Faschismus, der soweit geht, dass man den Vertretern des Feindbildes den Tod wünscht, billigend in Kauf nimmt, als „gesund für die Population“ labelt oder aktiv darauf zuarbeitet, dass der „Feind“ stirbt.

Jetzt ist aber eine interessante Wendung zu beobachten: Der Hass beschränkt sich nicht nur alte weiße Männer, sondern richtet sich – wie schon gesehen – generell gegen Alte:

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Screenshot_2020-03-21 Jugend_CoronaDer gute Herr Sielhaus lebt bestimmt im Wald, womit sein ökologischer Fußabdruck gegen Null geht. Spaß beiseite: Diese Beispiele zeigen, dass der strukturelle Hass gegen Männer auf eine weitere Bevölkerungsgruppe metastisiert ist: Die der Alten. Jugendliche husten Alte an, darunter auch Omas, und rufen „Corona“ – was nicht anders als versuchter Mord zurückgehend auf Volksverhetzung zu werten ist – in der irrigen Auffassung, einen selbst könnte es nicht treffen, eine Auffassung, die zum Risiko für die ganze Gesellschaft wird. Der Tod des Feindes – definiert über Hautfarbe, Geschlecht und Alter – wird angestrebt. Ich habe schonmal angemerkt, dass der Hass gegen Männer nicht auf diese allein beschränkt bleibt: Die Gesellschaft kühlt ab, in ihr wirkt immer weniger Liebe und darunter leiden dann auch Frauen; wenn man zulässt, dass eine Bevölkerungsgruppe verhetzt wird, dann greift dass wie auch beim Holocaust auf andere über.

So glauben einige, nicht sich selbst sondern nur Andere in Gefahr zu bringen:

Screenshot_2020-03-21 Linnéa Findeklee 🇩🇪 auf Twitter Cornelia Ackers, Redakteurin des Bayrischen Rundfunks und ihre jung[...]

Wer sich (als Feminist) erst mal daran gewöhnt hat, ganze Menschengruppen (hier: Männer) als „schädlich“, als „toxisch“ zu entmenschlichen, der kann dieses Denken dann auch auf andere Gruppen anwenden, und damit sind wir beim Neoliberalismus und seine Inhumanität gegenüber allen, die keinen Mehrwert stellen.

8 emordete Männer und 2 ermordete Frauen sind was? Ganz genau: Frauenhass!

Man stelle sich folgendes vor: Ein Schwarzer zieht los und erschießt 8 Schwarze und 2 Weiße. Dies nimmt eine Kreatur der AfD zum Anlass, etwas vom strukturell verankerten Hass auf Weiße zu schwadronieren. Nun gut, von der AfD würde man sowas erwarten.

Einer Redakteurin des „Qualitätsmediums“ Süddeutsche ist es jetzt nicht zu peinlich, die noch nicht ganz kalten Leichen von Hanau zu vergewaltigen, um sie für Propaganda über den angeblichen gesellschaftlichen Frauenhass zu missbrauchen. Dabei zeigt sie aber nur eins: Nämlich, dass ihr wie auch dem Mainstream Leiden und Sterben von Männern vollkommen am Arsch vorbeigehen.

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Diese Frau liefert den perfekten Beweis dafür, dass Farrell mit seiner Theorie des „entsorgbaren Mannes“ goldrichtig lag. Tote Männer interessieren in der Gleichung einfach nicht, ihr Wert geht gegen Null, womit allein ermordete Frauen übrigbleiben, deren Tod dann angeblich auf Strukturen zurückgeht – nur diese Mordopfer sind es wert, dass man über sie spricht. Es interessiert die Not und Tod von Männern nicht, sei es, dass sie obdachlos unter der Brücke schlafen oder sich das Leben nehmen. Dass „unter den Opfern“ eines Unglücks „auch Frauen und Kinder“ waren, wird öfters mal gesagt, es fehlt eigentlich nur noch, dass jemand mal davon spricht, dass unter den Opfern „zum Glück“ nur Männer waren. Schon auf der Titanic hatten Frauen dank strukturellen Frauenhasses höhere Überlebenschancen als selbst Kinder und auch der Holocaust war nur aufgrund des Empathy-Gaps überhaupt möglich.

Themenwechsel: Die Süddeutsche ist bekanntlich ein „Qualitätsmedium“, welchem der Austausch mit ihren Lesern wichtig ist, weshalb man auf ihren Seiten ihre Artikel kontrovers diskutieren kann. Auf „jetzt.de“ wurde deshalb ganz zu Recht ein Kommentar von mir zensiert, da er antisemitisch, sexistisch, rassistisch war und zudem den Osterhasen beleidigte (betroffener Artikel):

Zensierter Kommentar:

Ich kenne das Buch über dem Hund, der mit Hühnern verwandt ist. Und da Sie somit offenbar daran interessiert sind, Manipulationen und Täuschungen aufzudecken, empfehle ich ihnen den empfohlenen Artikel gleich noch ein zweites Mal.

Ihr Argument ist „ad-personam“, d.h. es geht nicht auf Inhalte ein, sondern beurteilt eine Information allein nach der Herkunft, also ob sie z.B. von Hitler stammt oder von Jesus.

Ich würde ja noch was zu ihren „Qualitätsmedien“ schreiben, bin aber sich, dass ich dann zensiert werde; Zensur ist übrigens witzigerweise eine notwendige Bedingung, damit Feminismus überhaupt gedeihen kann. Nur soviel: Sowohl die Sueddeutsche als auch die Wikipedia sind feministisch dominiert, genauso wie „jetzt.de“ (schauen Sie sich einfach mal die Startseite an), wenn ich ihr ad-personmam mit einem eigenen kontern darf.

„Patriarchat überwinden“ – Was bedeutet das?

Screenshot_2019-02-05 FSI auf Twitter Skandal um Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages am 13 02 209 Zur Anhörung Wech[...]

In der Väterherrschaft haben Väter nix zu melden. Das ist aber nur zum Besten aller.

Eine besondere Mutprobe ist es, vor einer Versammlung von Kampflesben einen Vortrag über die Vorzüge des „Patriarchats“ zu halten… Dieser Witz bedarf keiner weiteren Erklärung: Denn wie man alltäglich auf allen Kanälen um die Ohren gehauen bekommt, ist unsere Gesellschaft ein „Patriarchat“, d.h. eine Gesellschaftsform, welche für alle menschengemachten Übel auf der Welt verantwortlich ist. „Patriarchat“ heißt „Herrschaft der Väter“. Diese Benennung wäre zum Lachen, wenn es nicht soviel Leid verursachen würde, dass seltsamerweise die Mutter die Möglichkeit hat, den anderen, störenden Elternteil zu entsorgen und somit gegen den Willen dieses Vaters darüber bestimmen kann, wie sie mit ihren Kindern lebt – eine Definition von Macht. Da wir also in einer Mütterherrschaft leben und Mütter die Macht auch außerfamiliär und institutionell innehaben, stellt sich die Frage, was das Gerede vom „Patriarchat“ soll. Es bedeutet, das Problem liegt bereits darin, dass Vaterschaft überhaupt existiert, dass es Männer gibt, die sich als Väter begreifen, und Kinder, die in solchen Männern ihre Väter erkennen. Das ist ein  – wenn nicht der – Kern feministischer Politik: Die Abschaffung des „Patriarchats“ bedeutet die Abschaffung von Vaterschaft. Die Kinder sollen gar nicht erst eine liebevolle und tragfähige Beziehung zu ihren Vätern entwickeln, denn Feministen wissen wohl: Alleinerziehen ist Befreiung.

Allerdings steht dabei schon allein das Wissen um Vaterschaft dieser Befreiung im Weg. Man weiß von Kindern, die aus anonymen Samenspenden entstanden sind und sich aus eigenem Antrieb heraus auf die Suche nach ihren Vätern machen. Kinder also, die ihren Vater nie kennengelernt hatten aber dennoch den Wunsch verspüren, ihn kennenzulernen. Ein Fallbeispiel wäre diese alleinerzogene Tochter, die eine recht „problematische“ Beziehung zu einer Mutter führt, die ihre Abneigung gegen den „biologischen Erzeuger“ nicht gerade subtil auslebt:

Ein Jahr später, ich durfte mit ein Paar wenigen Freunden in meinem Zimmer meinen 15. Geburtstag feiern. Als wir gerade anfingen rum zu kichern und spaßig und ausgelassen zu werden, ging meine Zimmer Tür auf und meine Mutter kam herein. Meine Mutter, hatte immer große Freude daran, für mich gute Situationen zu benutzen um Bomben platzen zu lassen, die darauf abzielten mich bloß zustellen oder in irgendeiner Weise seelisch zu verletzen.

Sie kam also herein und wir wurden natürlich sofort still, blickten sie an. Sie ließ ihren Blick einmal durch unsere Runde schweifen, schaute mich dann an und sagte: “ Ich hab noch ein Geburtstagsgeschenk für Dich!“ Ich horchte auf. Den Ton den sie Anschlug, war für meine Freunde erst Mal ein sehr freundlicher. Ich allerdings wurde sofort nervös.

Sie fuhr lächelnd fort: “ Dein Vater ist gestorben, Happy Birthday!“ Sie überreichte mir dabei, das Anschreiben vom Jugendamt, indem ihr Mitgeteilt wurde das mein Vater verstorben sei. In Anlage als Kopie hinzugefügt, seine Sterbeurkunde.

Sie drehte sich ohne ein weiteres Wort um, schloss die Tür wortlos hinter sich.

Es ist ein halbes Jahr Vakuum danach in meinem Kopf. Ich kann nur Wirren zu dieser Zeit rekonstruieren. Klar erinnern kann ich mich dann wieder ab dem Moment als ich panisch vor Angst um mein Leben fürchtend, die Wohnung meiner Mutter verließ. (zur Gänze lesenswert)

Um solche Unfälle zu vermeiden, wäre es natürlich sehr praktisch, wenn man sich der Existenz von Vaterschaft gar nicht bewusst wäre, wenn Vaterschaft einfach keine Sache wäre, wie dieses Goldstück erkannte:

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Das ist Nonsense: Die Matriarchatsforschung ist noch unseriöser als Gender-Studies. Aber Ok: Die Ursache des Übels  – die „Herrschaft“ – ist also die Bindung. Was bedeutet dies? Es bedeutet Liebe. Die Liebe eines Vaters zu seinen Kindern und ganz besonders die Liebe von Kindern zu ihren Vätern; gäbe es nur Ersteres, wäre die Entsorgung von Vätern bei weitem nicht so problematisch. Eine Mutter, die die Liebe ihrer Kinder zu dem Vater akzeptiert, muss darauf natürlich Rücksicht nehmen.

Die Mutter, die um die Vater-Kind-Liebe weiß, kann sich nicht einfach in einem gewalttätigen Akt über diese Liebe hinwegsetzen, wie es soviele „Alleinerziehende“ tun, die dann auch im Vergleich zu Vätern Totalversagerinnen sind, was ihre Kompetenz angeht, glückliche Kinder großzuziehen. Nur: Also was?! Der Vater muss genauso Rücksicht auf die Mutter nehmen. Es ist eine gegenseitige Abhängigkeit. Das erinnert an das Lamento, dass eine gleichberechtigte Sorge nach der Trennung für die Mutter bedeute, dass der Vater Macht über sie ausübe, weil sie ihm in allen wichtigen Fragen „hinterherrennen“ müsste. Auch hier: Das gilt für den Mann gleichermaßen, nur dass man einem Vater, der die Mutter-Kind-Liebe als als ein Problem ausmacht, zu Recht bescheinigen würde, zutiefst krank zu sein.

Das ist auch kein Ausreißer einer gestörten Soziopathin. Feministischerseits ist das Narrativ von Vaterschaft als Problem weit verbreitet. Laut dem Spitzenstar des zeitgenössischen Feminismus‘, Laurie Penny, seien Väter in der Familie lediglich auf Machtausübung aus, während sie über solche Familien so schreibt, als wäre das Projekt der Entväterung bereits abgeschlossen. Väter kommen in ihren Familien gar nicht mehr vor, allerdings gibt es dabei noch Probleme:

Millionen von Frauen und Mädchen sind samt ihren Kindern da unten eingesperrt und starren nach oben, während ihnen das Wasser in die Schuhe läuft, um die Knie schwappt und langsam zum Hals steigt.

Das ist mit Bravour matriarchal gedacht: Zwar ist der Mann als Vater nicht mehr Bestandteil der Familie, dennoch hat er für sie sorgen – und da er das angeblich nicht tut, ist er verantwortlich für das Elend der „Frauen und Mädchen und ihren Kindern“. Das heißt, Feministen wollen die Vorteile des „Patriarchats“ erhalten – die Arbeit des Vaters für die Familie, seine Sorge, sein lebenslanges Malochen – aber zugleich den „Nachteil“ abschaffen, sich mit einem Partner auf Augenhöhe herumschlagen zu müssen (eine Sichtweise übrigens, die unterstellt, dass sich Mann und Frau nicht in Liebe zugetan sind, sondern sich als Feinde gegenüberständen – eine typisch toxisch-feministische Betrachtung, die die ganze Gesellschaft vergiftet). Eine Vertreterin dieser Politik wäre Antje Schrupp, die Väterrechte gänzlich abschaffen und Kindererziehung über Steuern finanzieren will. Viele Trennungsväter können ein Lied davon singen: Sie dürfen ihren Kindern zwar kein Vater sein, aber für sie zu zahlen haben sie trotzdem. Kindesentfremdung ist nicht strafbar, wohl aber Unterhaltsprellerei. Das ist es, was hinter dem Kampf gegen das „Patriarchat“ steckt: Mit der Überwindung der „patriarchalen Herrschaft“ soll Vaterschaft, soll der Vater an sich abgeschafft werden.

Die Herausforderung, seinen Sohn zu lieben, obwohl er männlich ist

Der US-amerikanische Biologe Lionel Tiger berichtet in seinem neusten Buch »The Decline of Males« (»Auslaufmodell Mann«) von einem Bekannten, der seine Partnerin gerne zu Veranstaltungen im Fachbereich Frauenstudien begleitet habe (500, 259). Einmal unterhielten sich die dort versammelten Studentinnen voller Wärme und Vorfreude über ihre zukünftigen Kinder. Sie sprachen von den Büchern, die sie ihren Töchtern vorlesen würden, von den Rollenvorbildern, die sie heranwachsenden Mädchen sein könnten, die antisexistische Erziehung, die sie ihren Töchtern zukommen lassen würden. Der junge Mann hörte sich das alles interessiert an, um dann aber die schwärmerische Stimmung mit einer einzigen Frage zu zerstören. »Und was ist, wenn ihr Söhne bekommt?«

Eine der widerlichsten Eigenschaften des Feminismus‘ ist, dass seine Männerfeindlichkeit noch nicht mal vor Kindern halt macht. Jetzt hat eine Feministin auf „Pink stinks“ einen übelriechenden Beitrag veröffentlicht, in welchem sie berichtet, darüber in Tränen ausgebrochen zu sein, da ihr Ungeborenes ein Junge wird; zwar schwört sie, ihren Sohn zu lieben, aber

Man weiß es: Was vor einem „aber“ steht, ist gelogen, wie jedem klar ist, der zwar kein Rassist ist, aber dessen Haltung etwa zur Migrationspolitik nicht mit der politisch korrekten übereinstimmt. Und wo wir gerade bei Rassismus sind, geht’s damit gleich weiter: Würde ein Mensch verkünden, dass er sein Adoptivkind lieben würde, obwohl es ein schwarzes ist, er könnte wohl nicht mit soviel Zuspruch rechnen, wie ihn diese sexistische Sohnmutter erhalten hat. Faszinierend: Offenbar hat sie und ihr Publikum keinerlei Gespür dafür, wie menschenverachtend das ist, was sie vom Stapel lässt. Vermutlich liegt es daran, dass sie sich in einem offenkundig menschenverachtenden, feministischen und asozialen Familien- und Freundeskreis bewegt, die genau wie die Autorin selbst Probleme mit der Hautfarbe dem Geschlecht ihres Kindes haben. Gruppenbezogene Menschfeindlichkeit, wie sie einem beim Reden über schwarze Kinder sofort anspringen würde, wird bei männlichen Kindern schlicht nicht wahrgenommen – ein schöner Beweis für die These Doris Lessings, dass Männerfeindlichkeit inzwischen so weit verbreitet und Alltag ist, dass sie einem gar nicht mehr auffällt.

Neben den Schilderungen, wie sie geschockt darüber weinte, dass ihr Ungeborenes ein Junge ist, findet man auch das übliche Blabla über Jungen als Gewinner der „Geschlechterlotterie“. Weil ein Promille der Männer im Vorstand sitzt, gehört ihr Junge also zu den „Gewinnern“ – mit einem höheren Risiko, Suizid zu begehen, obdachlos zu werden oder die Kinder zu verlieren – bei letzterem könnte sich die Autorin dann auch von ihren Enkeln verabschieden, aber vielleicht fällt ihr das ja einfacher, wenn es nur Jungs sein sollten. Nein: Die ganzen Sohnmütter vor ihr, die schon immer die Erziehungshoheit inne hatten, haben ihre Jungen nicht zu Frauenfeinden erzogen, sondern zu Frauendienern, weshalb Männer bereitwillig das schwere Los akzeptieren, mit der eigenen Maloche Frauen das Leben zu erleichtern wenn nicht gänzlich zu unterhalten.

Zum Schluss: Sie will ihrem Jungen etwas schenken, was man Männern viel zu wenig schenkt: Liebe. Dass sich diese Feministin vielleicht von ihren Ressentiments lösen kann und nicht nur den Empathy-Gap sondern auch andere Nachteile von Jungen und Männern reflektieren könnte, das lässt mich hoffen und stimmt mich versöhnlich. Zum Schluss ein Zitat der pöhsen „Maskulinisten“:

Man wünscht jeder Feministin einen Sohn, aber keinem Jungen eine Feministin als Mutter.