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Sexismus mit Rassismus kontern: Gewusst wie!

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Wenn dir das nächste mal wieder einer erzählt, dass jeden dritten Tag eine Frau von einem Mann ermordet wird, dann frag ihn, ob da die Ehrenmorde schon mit drin sind.

Weiterlesen: Jeden dritten Tag, oder sollte man Totschlag wie Mord behandeln?

Weiterlesen: Apokolokynthose – Femizid

Totschlag wie Mord bestrafen?

Angeblich bringt jeden dritten Tag ein Mann eine Arierin um. Wie oft das umgekehrt passiert, z.B. auch mit Giftmord (hohe Dunkelziffer!) weiß keiner und es interessiert auch keinen. Daran zeigt sich die strukturelle Gewalt gegen Männer: Sie sind wertlos, es interessiert nicht, ob sie leben oder sterben.

Jetzt ist es aber so, dass Männer oft nur wegen Totschlag angeklagt werden. Frauen hingegen öfter wegen Mordes. Das wäre Unrecht, da damit Männer weniger hart bestraft werden, sagen Feministen und das zeigt sehr schön die hirnfressenden Folgen einer Ideologie auf. Denn es ist ein Unterschied, ob man tatsächlich die Absicht hat, jemanden zu töten, wie es bei einer Giftmörderin der Fall ist, oder ob man einen Wutanfall hat und dann jemanden totschlägt – Totschlag.

Wenn man jetzt Männer härter bestrafen will, dann kann man die Tötung einer Arierin besonders hart bestrafen – das ist inoffiziell schon so und soll auch offiziell so werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das man Totschlag wie Mord bestraft. Das aber würde bedeuten, dass es auch so manche Arierin trifft, die z.B. ihr Baby totgeschüttelt hat – der gefährlichste Ort für ein Baby ist bei seiner Mutter. Sollte eine überforderte Frau, die die Nerven verloren hat, genauso hart bestraft werden wie jemand, der mit voller Absicht ein Leben beendet?

Mathematik: Was hinter Frauenhass steckt

In unseren seriösen Medien passiert es schon mal, dass acht ermordete Männer und zwei ermordete Frauen als „Frauenhass“ eingeordnet werden, weiteres Beispiel:

Irgendwie finde ich es unglücklich, dass wir von der Mutter des Täters den Vornamen nicht kennen und sie, wenn sie mit aufgezählt wird, als „Mutter“ oder „Frau R“ benannt wird. Nach aktuellem Wissensstand war sie auch Opfer, ermordet aus Frauenhass. #Hanau #Femizid #SayTheirNames

Was hat es damit auf sich? Der Attentäter ermordete Männer und Frauen. Zugrundegelegt wird, dass Männer aus Männerhass H(m) und Frauen aus Frauenhass H(f) ermordet werden. Der Männer- und Frauenhass ergibt sich aus der Anzahl A der ermordeten Männern A(m) und Frauen A(f). Wenn einer allein zehn Frauen A(f) = 10 ermordet, dann hat er aus Frauenhass gemordet:

H(f) ≙ A(f).

In Hanau wurden acht Männer und zwei Frauen ermordet, das ergibt Männer- und Frauenhass:

H(m) + H(f) ≙ A(m) + A(f)

Jetzt heißt es aber aus nicht wenigen Quellen, dass der Ermordung der beiden Frauen Frauenhass zugrundelag, was bei Männern nicht gesagt wird, es gilt also:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) + A(f)

Damit die Gleichung aufgeht, muss man eine weitere Variable einführen, und zwar die Relevanz R menschlicher Leben, also von Frauen R(f) und Männern R(m), also:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) * R(m) + A(f) * R(f)

Diese Gleichung geht dann auf, wenn wir die Relevanz männlichen Lebens auf Null setzen:

R(m) = 0

und einsetzen:

H(f) = H(m) + H(f) ≙ A(m) * 0 + A(f) * R(f)

wird zu:

H(f) = 0 + H(f) ≙ 0 + A(f) * R(f)

wird zu:

H(f) = H(f) ≙ A(f) * R(f)

= Frauenhass.

Das heißt, beliebig viele ermordete Männer und mindestens eine ermordete Frau ist eine Tat des Frauenhasses.

Oder anderes Beispiel:

Frauen und Männer sind von einer SARS-CoV-2-Infektion etwa gleich häufig betroffen. Männer erkranken jedoch häufiger schwer und sterben laut einer Übersichtsarbeit doppelt so häufig wie Frauen

…da R(m) gegen Null geht, wird 1. darüber nicht berichtet und 2. das auch nicht in der Impfreihenfolge berücksichtigt.

Oder weiteres Beispiel:

„Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) werden pro Jahr etwa 300 Frauen in Deutschland getötet – die Zahl der getöteten Männer liegt jedes Jahr niedriger. Die neue kriminologische Forschung hat dafür den Begriff „Femizid“ eingeführt.“

R(m) = 0 also Femizid.

Das steckt hinter dem Hass auf Frauen.

Femofaschismus: „Femizid“

feminismusGewalt

Ein Mann muss sterben, weil er ein Mann ist.

»Die Offiziere der Einsatzgruppen«, stellte beispielsweise der Holocaustforscher Daniel Jonah Goldhagen fest, »konnten ihre Leute an ihre neue Aufgabe als Ausführende eines Völkermordes gewöhnen, indem sie das Töten schrittweise eskalieren ließen. Dadurch dass man sie zuerst vor allem jüdische Männer im Teenager- und Erwachsenenalter erschießen ließ, waren sie schließlich in der Lage, sich auch an Massenhinrichtungen von Frauen, jungen Kindern und gebrechlichen Alten zu gewöhnen.« Man tötete also erst die wertlosen Menschen, denen man weit weniger Empathie entgegenbringt, um dann mit den „Femiziden“ weiterzumachen – und „Femizid“, das ist das eigentliche Verbrechen. Auch heute noch führt dieser Empathiemangel dazu, dass Männer in Notsituationen weit weniger Hilfe erhalten.

In dem hier besprochenen „Tatort“ schwadroniert die Kommissarin davon, dass es sich bei Morden an Frauen um „Femizide“ handele, welche auf „patriarchale Strukturen“ zurückgehen (wenn hingegen eine Frau einen Mann tötet, hat sie sich nur gewehrt). Jetzt leben wir bekanntlich in einem „Patriarchat“, in dem solche Propaganda zur Primetime verbreitet wird, Propaganda über eine eine Struktur also, für welche Männer die Verantwortung tragen und welche Männer begünstigt: mörderisch und privilegiert sindse, die Herrscher der Welt, die aber abgesetzt gehören. Sowas mit einer beliebigen anderen Gruppe zu betreiben, zum Beispiel Juden, wäre ein Fall für den Staatsanwalt.

„Eine Frau muss sterben, nur weil sie eine Frau ist“ heißt die Formel. Soll heißen, sie stirbt als verfolgte Unschuld für etwas, was sie ist, und nicht was sie tut. Allein weil ist eine Frau ist, unschuldig also, muss sie sterben, womit das ein besonders schlimmes und tragisches Verbrechen ist. Wenn hingegen ein Mann stirbt, – am Arbeitsplatz, an Selbstmord, an einem Gewaltverbrechen – dann ist er daran irgendwie selbst schuld, also handelt es sich nicht um einen Andrizid. Jedenfalls zielt dieser Diskurs darauf ab, dass die sowieso im gesellschaftlichen Unterbewusstsein schlummernde Überzeugung, dass Frauen die besseren, wertvolleren Menschen sind, in Gesetze zu gießen, wie es hier und da schon geschehen ist. Schon ohne solche Gesetze wird Mord an Frauen besonders hart bestraft, mit den Gesetzen ist es offiziell: Frauen sind Arier, die wertvollen Menschen, ihre Ermordung ein besonders frevelhaftes Verbrechen; Männer die Untermenschen, ihre Ermordung nicht weiter tragisch – Femofaschismus per Gesetz.

Femizid bedeutet, sie stirbt nur, weil sie eine Frau ist, so wären die Strukturen. Das ist Bullshit. Ein Jude muss sterben, nur weil er ein Jude ist, wenn er von einem Antisemiten ermordet wird. Ein Schwuler muss sterben, nur weil er ein Schwuler ist, wenn er von homophoben Muslimen ermordet wird, wie es in vielen muslimischen Ländern der Fall ist. Männer müssen sterben, weil sie Männer sind, wenn ihnen die Möglichkeit genommen wird, zu fliehen; oder wenn sie – aufgrund ihres Geschlechts – in den Kriegsdienst gepresst werden. Die Frau, die von ihrem Partner ermordet wird, muss nicht sterben, weil ihr Mörder einen Hass gegen „die Frauen“ pflegt wie vielleicht ein Nazi gegen „die Juden“, sondern aus anderen Gründen, die sich aus der Beziehungsdynamik ergeben – dieselbe Beziehungsdynamik könnte z.B. auch bei Lesben auftreten, unter denen es überproportional oft zu Gewalt kommt; umgekehrt spricht ja auch keiner von einem Andrizid, wenn eine Frau ihren Mann tötet. Und auch in Brasilien sterben Frauen nicht, nur weil sie Frauen sind, da kein Ganove die Männer aussortiert und diese gehen lässt. Wo man von einem Femizid sprechen kann, ist, wenn in Indien oder China gezielt Mädchen abgetrieben werden – nur dass das für Feministen kein Mord darstellt, da der Mord an Ungeborenen für sie nur ein Akt der Selbstbestimmung der Frau ist – mal davon abgesehen, dass jeder Feminist genau weiß, wie oft ein Mann eine Frau tötet, es aber echt schwer ist, Zahlen dazu zu bekommen, wie oft der Fall umgekehrt liegt – es interessiert nicht im „Patriarchat“, auch hier zeigt sich die zugewiesene (Minder-)Wertigkeit von Menschen nach Geschlecht.

Solche „patriarchale Strukturen“ gibt es nicht, die Verhältnisse liegen mal wieder genau umgekehrt, eher sterben Männer: Als Säuglinge gibt es mehr des männlichen Geschlechts, die verschwinden dann aber irgendwie, was aber nicht als großes Übel wahrgenommen wird und keine Tatortkommissarin spricht jemals von einem Andrizid als ein Verbrechen, das besonders frevelhaft wäre. Die Kommissarin im Krimi mit Millionenpublikum zeigt also tatsächlich Strukturen auf, aber gänzlich andere, als es ihrer Intention entspricht.

Nachtrag: 2. Der SPIEGEL betreibt weiterhin seine aktuelle Kampagne, Straftaten gegen Frauen als besonders schwere Straftaten zu erfassen, und lässt Politiker zu Wort kommen, die diesem Ansinnen zustimmen.

Töten Männer Frauen aus Notwehr?

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Eine Feministin erklärte mir mal, dass wenn eine Frau von ihrem Mann getötet wird, sie das Opfer sei. Natürlich, bis hierhin konnte ich ihr noch folgen. Dann aber beharrte sie darauf, dass wenn ein Mann von seiner Frau getötet wird, ebenfalls die Frau das Opfer sei, welches nur aus Notwehr gehandelt habe. Frauen seien nicht aus sich heraus gewalttätig, schuld sei der Mann. Dieses Sichtweise auf die Frau als besserer Mensch ist ein altes Erbe, welches bereits Jahrhunderte auf dem Buckel hat und von verschiedenen Feministen wie Margarete Mitscherlich ausgestaltet wurde.

Frauen, die zu Mördern wurden, geben vor Gericht oft an, dass eigentlich der Mann der Täter in der Beziehung war. Und Feministen glauben ihnen wie auch die Anklage, der Richter und die ganze Gesellschaft, was heißt, dass bereits einige Frauen, die ihren Mann ermordeten, davonkamen – das nennt sich „Haustyrannentötung“; das dazu hilfreiche Vorurteil über sie als „besserer Mensch“ ist weit verbreitet. Nur: Jede Frau wird diese Karte spielen, um eine Strafmilderung zu erreichen. Wer würde das nicht?

Dass in Wirklichkeit sie das Opfer war, wenn sie ihn getötet hat, lässt sich aber in Zweifel ziehen. Denn er, nicht sie befindet sich in einer ausweglosen Situation, wenn der Partner oder die Partnerin gewalttätig ist. Denn sie kann auf Hilfe durch die Gesellschaft und dem Staat bauen. Sie kann die Polizei rufen. Den Frauennotruf. Sie kann ihn der Wohnung verweisen lassen. Sie kann ins Frauenhaus geben. Ihr Situation ist nicht ausweglos.

Ganz anders verhält es sich, wenn sie die Gewalttäterin in der Beziehung, der Ehe ist. Gewalt gegen Kinder, Pflegebedürftige und Männer geht überwiegend von Frauen aus; Mord an Kindern wird überwiegend von den Müttern verbrochen. Und niemand geht dagegen vor, aufgrund des Vorurteils, dass stets sie das Opfer und stets er der Täter ist. Die Polizei behandelt ihn selbst dann noch als Täter, wenn er im Rollstuhl sitzt. Wie verhält es sich dann erst, wenn er gesund ist und der Frau vermeintlich überlegen? Dass man ihr glaubt, und nicht ihm, egal, wer der Täter ist, dessen sind sich Frauen auch bewusst: Aktuell etwa verhöhnte Amber Heard ihren Mann Johnny Depp mit den Worten: „Mal schauen, wie viele Leute dir glauben“. Der Satz: „Ruf doch die Polizei, die glauben dir eh nicht!“ fällt oft aus dem Mund von Täterinnen – wobei festzuhalten bleibt: Frauen werden genauso oft zu Tätern wie Männer. Das heißt, Frauen dürfen nahezu nach Belieben Kinder, Pflegebedürftige, Männer misshandeln, ohne dass man ihnen Einhalt gebietet.

Nicht für die Frau sondern für den Mann ist die Lage aussichtslos: Er kann nicht die Polizei rufen, denn diese „nimmt natürlich den Mann mit“. Es gibt keinen Männernotruf. Kein Männerhaus. Keine Hilfe. Ausweglose Situation. Wenn Kinder in der Beziehung sind, muss er als lebendes Schutzschild herhalten. Daraus ergibt sich, dass er sie vielleicht nur aus purer Notwehr getötet hat. Sollte man also einen Mann laufen lassen, wenn er sich gegen eine „Familienterroristin“ (Erin Pizzey) nur gewehrt hat, keinen anderen Ausweg sah, eine Tyranninnentötung begangen hat?

Willkommen in der Mord Totschlaggesellschaft. Ist es das, was dabei  rauskommt, wenn die Würde und die Rechte von Männern genauso ernst genommen werden wie die der Frauen? Oder könnte man stattdessen nicht einfach Hilfe praktizieren, die ohne einseitige Schuldzuweisungen auskommt; die häusliche Gewalt als systemisch, wechselseitig eskalierend und nicht patriarchal auffasst, und die vor allem auch Männern Unterstützung bietet, angefangen mit Gewaltschutzhäusern, die beiden Geschlechtern offenstehen?

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Mordopfer: Über die man spricht und über die man schweigt

Die Nachdenkseiten, die ich eigentlich sehr schätze, haben einen Artikel veröffentlicht, in dem es um brasilianische Mordopfer geht. Genauer: Um weibliche Mordopfer.

Der unkritische Leser wird in dem Artikel in die Irre geführt, denn man muss bei der Lektüre des Artikels annehmen, dass Morde, begangen an Männern, sehr viel seltener auftreten als an Frauen und damit vernachlässigt werden könnten.

Eigentlich ist solch ein Aufrechnen der Opfer widerlich aber: Tatsächlich werden in Brasilien mehr Männer als Frauen ermordet. So schreibt etwa die taz:

Mit über 56.000 Mordopfern starben 2014 allein in Brasilien mehr Zivilisten durch Gewalt als in den Krisengebieten Afghanistan, Irak, Syrien und der Ukraine zusammen

und über die globalen Zustände der Geschlechterverteilung:

– Weltweit sind 79 Prozent der Mordopfer Männer. In Lateinamerika und der Karibik liegt der Anteil bei 85 Prozent.

Während man bei ermordeten Frauen von Femizid spricht, werden männliche Opfer unsichtbar gemacht. Hier ist man betroffen, dort gleichgültig. Damit stehen die Nachdenkseiten aber nicht allein, sie reihen sich ein in Feministen und anderen Menschenverächtern die männliche Opfer systematische unsichtbar machen.

Das hat Folgen: In Brasilien wurde bereits vor 2 Jahren ein geschlechterfaschistoides Gesetz verabschiedet, wonach Frauen die wertvolleren Menschen sind, während es nicht so schlimm ist, einen Mann zu töten:

Dem am Montag vorgestellten Gesetz zufolge müssen Verurteilte nach solchen Tötungsdelikten im Zuge von häuslicher Gewalt oder aufgrund des Geschlechts mit einer Haftstrafe zwischen zwölf auf 30 Jahre rechnen. Gewaltakte dieser Art werden in der rechtlichen Richtlinie explizit als Frauenmorde bezeichnet.