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Corona: Hass beschränkt sich nicht nur auf alte weiße Männer

Screenshot_2020-03-10-meike_lobo_alte_sterbenFrau Lobo ist bestimmt auf der richtigen Seite, das heißt: Sie ist gegen Nazis. Dabei eint sie doch das Teilen triftiger Sorgen um die Population, wollen nur ihr Bestes. Geisteskranke zum Beispiel: Diese für die Population schädliche Bevölkerungsgruppe wurde von den Nazis aus den Verkehr gezogen, mit Nachdruck. Das war nur einer der gesunden Vorgänge für die Population, Jahre später freut sich Frau Lobo über das Absterben anderer überflüssiger Menschen als reinigendes Prozedere für den Volkskörper, die, mal unter uns: doch nur Abfall sind, eine Meinung, wie sie auch von den von dir finanzierten Öffentlich-Rechtlichen vertreten wird: Es ist gut, dass sie sterben!

 

Alte sind Abfall und Abfall wird entsorgt durch ein hilfreiches Virus. Menschen als Abfall kennt man ja, in eine ähnliche Kerbe haut auch dieses Herzchen:

 

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Männer sind also Abfall, und Abfall wird beiseite geräumt, wie z.B. auch Geisteskranke oder Alte.91f27-ff0c6d9e291b11e398ee22000ab78009_7 Das Feindbild Nummer Eins in unserer Gesellschaft ist der alte weiße Mann. Er, der sich verausgabt, wird verhetzt als Vertreter des puren Bösen, der an allem schuld ist, während Frauen unschuldig von zu Hause aus zugucken – bei den RTL2-News. Besonders beliebt war hierbei auch das Male-Tears-Meme, welches eine perverse Freude über Leiden und Sterben der Männer transportierte. Solanas Manifest zur Vernichtung der Männer wird auch heute noch aufgelegt und als Theaterstück vorgeführt.

Wenn auf „Jetzt-wird-zensiert“ vermeintlich unmoralische Verhalten und Privilegien an Hautfarbe und Geschlecht gebunden wird; wenn dasselbe von der Amadeu-Antonio-Stiftung unter der Leitung einer STASI-Offizierin betrieben wird, dann handelt es sich um gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit basierend auf Rassismus und Sexismus. Der Wert der Betreffenden wird als Mensch geringgeschätzt, und die jetzige Krise zeigt, dass das nicht einfach nur eine leichte Antipathie gegenüber den Verhetzten handelt, sondern um blütenreinen Faschismus, der soweit geht, dass man den Vertretern des Feindbildes den Tod wünscht, billigend in Kauf nimmt, als „gesund für die Population“ labelt oder aktiv darauf zuarbeitet, dass der „Feind“ stirbt.

Jetzt ist aber eine interessante Wendung zu beobachten: Der Hass beschränkt sich nicht nur alte weiße Männer, sondern richtet sich – wie schon gesehen – generell gegen Alte:

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Screenshot_2020-03-21 Jugend_CoronaDer gute Herr Sielhaus lebt bestimmt im Wald, womit sein ökologischer Fußabdruck gegen Null geht. Spaß beiseite: Diese Beispiele zeigen, dass der strukturelle Hass gegen Männer auf eine weitere Bevölkerungsgruppe metastisiert ist: Die der Alten. Jugendliche husten Alte an, darunter auch Omas, und rufen „Corona“ – was nicht anders als versuchter Mord zurückgehend auf Volksverhetzung zu werten ist – in der irrigen Auffassung, einen selbst könnte es nicht treffen, eine Auffassung, die zum Risiko für die ganze Gesellschaft wird. Der Tod des Feindes – definiert über Hautfarbe, Geschlecht und Alter – wird angestrebt. Ich habe schonmal angemerkt, dass der Hass gegen Männer nicht auf diese allein beschränkt bleibt: Die Gesellschaft kühlt ab, in ihr wirkt immer weniger Liebe und darunter leiden dann auch Frauen; wenn man zulässt, dass eine Bevölkerungsgruppe verhetzt wird, dann greift dass wie auch beim Holocaust auf andere über.

So glauben einige, nicht sich selbst sondern nur Andere in Gefahr zu bringen:

Screenshot_2020-03-21 Linnéa Findeklee 🇩🇪 auf Twitter Cornelia Ackers, Redakteurin des Bayrischen Rundfunks und ihre jung[...]

Wer sich (als Feminist) erst mal daran gewöhnt hat, ganze Menschengruppen (hier: Männer) als „schädlich“, als „toxisch“ zu entmenschlichen, der kann dieses Denken dann auch auf andere Gruppen anwenden, und damit sind wir beim Neoliberalismus und seine Inhumanität gegenüber allen, die keinen Mehrwert stellen.

Jede Frau ist eine potentielle Falschbeschuldigerin

Der Satz „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ erfreut sich großer Beliebtheit, nicht nur in radikal männerfeinlichen Kreisen, sondern auch darüber hinaus, zum Beispiel bei den Grünen (wobei… die Grünen und nicht „radikal männerfeindlich“?)

Der Satz „Jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ ist logisch wahr, lässt aber ausgerechnet bei Frau Schrupp Zweifel aufkommen:

Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieses Satzes (auch wenn er rein logisch zutreffend ist), sind mir schon früher gekommen.

und an anderer Stelle:

Mit dem Eifer einer Frischbekehrten stand ich also auf einem Balkon und erklärte diesem jungen Mann, den ich seit zehn Jahren kannte, dass alle Männer potenzielle Vergewaltiger sind. Ich kann mich noch an seinen ungläubig-entsetzt-furchtsamen Blick erinnern, mit dem er fragte: „Du meinst wirklich, jeder Mann? Auch ich?“ – „Ja, auch du!“ Woran ich mich auch erinnern kann, ist das Gefühl meiner eigenen Überheblichkeit, der Überheblichkeit einer Erleuchteten gegenüber denen, die noch gedanklich im finsteren Mittelalter kleben.

Wer jetzt glaubt, dieses kritische Reflexionsvermögen würde sich fortsetzen, sieht sich leider getäuscht. Sofort führt sie den Schmu fort, wonach hinter Vergewaltigung eine patriarchale Systematik steckte, Frauen im Schach zu halten.

Dass der o.g. Satz logisch wahr ist, gilt auch für jeden beliebig anderen Satz, der mit dem Wörtchen „potentiell“ gebildet wird. So auch der der Ausspruch, wonach jede Frau eine potentielle Falschbeschuldigerin ist. Allerdings zensierte ihn Frau Schrupp auf ihrem Blog, wohl weil er zu frauenfeindlich ist: Womit sie sogar recht hat! Ich bin nicht dafür, dass Männerrechtler diesen Satz kampagnenartig verwenden sollten, um damit Stimmung gegen Frauen zu machen. Ich halte ihn aber in homöopatischen Dosen für notwendig in einer Gesellschaft, in welchem Bundesverdienstkreuzträgerinnen erklären können, dass das Wort „Unschuldsvermutung“ zum Unwort der Jahres erklärt werden müsste, ohne dass sie ihr Gesicht verlieren und weiterhin gern gesehene Gäste in Talkshows sind. Oder dass Feministinnen Statistiken raushauen wie:

Nicht einmal jeder zehnte angezeigte Vergewaltiger wird verurteilt

ohne dass man ihnen nachhaltig widerspricht, da hier jeder Beschuldigte (Angezeigter) automatisch als Schuldiger (Vergewaltiger) gehandelt wird, also die schwarzerische Utopie verwirklicht wurde.

Themenwechsel: Was wäre von einer Gesellschaft zu halten, in welchem ein Leitmedium folgendes schreiben würde:

Männer haben es angeblich sehr einfach, sich ein bisschen Spaß mit Sex zu gönnen. Sie nehmen sich einfach die Frau, die ihnen gefällt und vögeln sie munter durch. Wenn es doch nur so einfach wäre.

Die Frage muss fiktiv gestellt werden: „Was wäre, wenn“, da sowas in unserer Gesellschaft unmöglich ist. Ein solcher Satz ist nur möglich, wenn es gegen falschbeschuldigte Männer geht. Man kann Geld verdienen, wenn man auf diese Weise mit der Thematik „Falschbeschuldigung“ umgeht, während bspw. ein Tim Hunt wegen eines harmlosen Scherzes eine Hexenjagd gegen ihn auslöst und seinen Job verliert. Auch sei an die bundesweite Diskussion erinnert, die ein unwillkommenes Dirndlkompliment auslöste. Aber gut, für Stokowsky sind Falschbeschuldigungen Lappalien, was kümmert es eine Feministin schon, wenn ein Mann 10 bis 20 Jahre unschuldig im Knast sitzt? Denn sowas wie „unschuldige Männer“ gibt es sowieso nicht. Allerdings: Wenn Feministen falsche Vorwürfe für Lappalien halten, in wie weit sticht dann noch die feministische These, wonach Frauen bei so einem schweren Verbrechen so gut wie niemals lügen würden?

Tatsächlich dürfte gerade für linke Kreise Falschbeschuldigung ein Problem sein, gegen die man anschreiben muss. Denn die Rechte benutzt Falschbeschuldigung gegen die von ihr als „Rape-Fugees“ verhetzten Flüchtlingen um gezielt Hass gegen sie zu schüren. Das weiß man eigentlich auch bei diesem Leidmedium:

Behauptung: Flüchtlinge überfallen und vergewaltigen deutsche Frauen, oft auch minderjährige Mädchen

Verbreitung: Es ist das häufigste Gerücht, und verbreitet wird es über soziale Medien, über „unabhängige“ Newsseiten und rechte Blogs. Immer wieder ist es auf den Demonstrationen von Pegida und Co. zu hören. Der AfD-Politiker Uwe Wappler verbreitete via Interview die Mär von der Vergewaltigung einer Zwölfjährigen – nur um kurz darauf dementieren zu müssen.

Wahrheitsgehalt: Die meisten dieser Nachrichten sind pure Erfindungen, wo auch immer man nachfragt, dementieren regionale Polizei und Medien entsprechende Behauptungen. Dokumentiert sind sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und anderen Städten. Auch innerhalb von Flüchtlingsheimen gibt es bestätigte Fälle. Trotzdem: Das so geschürte Bedrohungsszenario basiert größtenteils auf Fantasien.

Das Perfide am Gerücht: Es bedient uralte Ängste. Jeder echte Fall – siehe Silvester – wird zur Legitimation der gestreuten Gerüchte.

Ich habe das Thema hier schon behandelt, und dort auch ein paar Fallbeispiele aufgeführt.

Beginnen wir also bei der Auflistung einiger Fälle – die laut Feministinnen Seltenheitswert haben, denn: „Warum sollte eine Frau dabei lügen?!“ – mit den fremdenfeindlichen Falschbeschuldigungen, also solchen, mit denen gezielt Hass gegen Flüchtlinge geschürt werden.

Über einen krassen Fall, der auch in den Medien hohe Wellen schlug, berichtet Genderama (Punkt 2):

 

Am übernächsten Tag titelt die „Bild“- Zeitung: „Spaßbad-Vergewaltiger jagten ihre Opfer durch die Rutsche“. „Migranten im Schwimmbad – Deutsche Mädchen und Frauen als Freiwild?“, fragt später der „Bayernkurier“. In den sozialen Netzwerken schlagen Pegida und die Bürgerbewegung Pro NRW Alarm. Das rechte Magazin Compact Online nennt den Vorfall „Merkels Schande“. Facebook-Nutzer fordern Selbstjustiz: „Stromkabel in den Arsch, das spricht sich bei den Affen rum.“

[…]

Im weiteren Verlauf des Artikels werden die Haftbedingungen geschildert, die einen der beiden Beschuldigten bis an die Grenze zum Suizid gebracht hatten – unter anderem wegen den Aggressionen, dem ihm seine Mitgefangen aussetzen, weil sie offenbar niemand darüber informiert hatte, dass in unserer Rape Culture sexuelle Gewalt als Kavaliersdelikt gilt.

[…]

Dem Freigesprochenen, er ist 14 Jahre alt, hängt das Erlebte noch nach:

Niemand hat sich bei ihm entschuldigt – obwohl umgekehrt, wie er festgestellt hat, alle darauf pochen, dass sich Flüchtlinge an die Regeln halten sollen. Dem Mädchen, das ihn fälschlich als Vergewaltiger beschuldigte, droht keine Strafe – ist das gerecht? (…) Er wundere sich nur, dass die Justiz ihr nach all den anderen Geschichten ausgerechnet die über ihn glaubte.

Weitere Fälle:

Die Geschichte, die eine 31-jährige Frau der Polizei am Samstag, den 30. Juli 2016, erzählte, klingt dramatisch: Nachmittags gegen 15.30 Uhr sei die 31-Jährige in Burgkirchen zu Fuß auf dem Weg in Richtung Alz von einem Schwarzafrikaner überfallen worden. Der Mann habe sie niedergerissen, sich auf sie geworfen und bereits den Gürtel seiner Hose geöffnet. Ganz offenbar, um sie zu vergewaltigen. Nur durch ihre heftige Gegenwehr habe sie sich befreien und flüchten können.

Eine Frau hat in Waldkraiburg einen Messerangriff vorgetäuscht, weil sie sich an Asylbewerbern rächen wollte. Mit „nicht nur geringfügigen Verletzungen“ tauchte die Frau laut Polizei am Sonntag gegen Mittag in der Polizeidienststelle in Waldkraiburg auf. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sei sie gegen 00.30 Uhr nach dem Besuch einer Party in der Waldkraiburger Innenstadt von drei Männern angegriffen worden. Die Frau gab an, einer der Täter, ein dunkelhäutiger Mann um die 20, habe ihr mit einem Messer Schnittverletzungen zugefügt. Durch die Aktivierung eines Taschenalarms habe die Frau die Täter letztendlich in die Flucht getrieben.

17-jährige Kärntnerin erfand Vergewaltigung durch Asylwerber

Auch im Forum für falsche Erinnerung werden fremdenfeindliche Falschbeschuldigungen dokumentiert:

„Unsere Kinder sind in Gefahr!“ – Ein Satz, der Angst macht.
(…)
Doch warum werden Geflüchteten immer wieder gerade Vergewaltigungen oder Belästigungen unterstellt? „Die Nazis haben verstanden, dass das ein Thema ist“, erklärt Heike Radvan, Leiterin der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus bei der Amadeu Antonio Stiftung.

Sechs Flüchtlinge sollen vergangene Woche eine 19-Jährige missbraucht haben. In anderen Meldungen war das Opfer 20 Jahre alt und die Tat soll schon vor drei Wochen passiert sein. Das ist dem Reporter zu wage, darum fragen wir bei der Polizei in Altötting nach.
Es habe überhaupt keine solche Tat stattgefunden, weder vergangene Woche noch vor drei Wochen, sagt ein Polizeisprecher.

Da die Frau angeblich im Koma liegt, wäre die Straftat in jedem Falle auch über das Krankenhaus bei der Polizei bekannt geworden. In letzter Zeit seien einige solche Gerüchte im Umlauf, die sich bisher jedoch alle als halt- und gegenstandslos erwiesen hätten.
Ungeachtet dessen verbreiten sie sich über die sozialen Netzwerke.

Angebliches Opfer: eine Drogerie-Angestellte, die einige Asylbewerber beim Klauen erwischt hatte. Nach Feierabend soll sie dann von sechs Männern überfallen, zusammengeschlagen und vergewaltigt worden sein.

Fünf bis sieben Syrer sollen eine 17-Jährige vergewaltigt haben. Das Gerücht geht derzeit auf Facebook um. Dabei ist es völliger Quatsch. Eine Geschichte, die frei erfunden ist.

Der Sprecher der Polizei in Nordhausen, Thomas Soszynski, sagte der TLZ: „Wir kennen diese Geschichte seit dem 3. Oktober. Nun wird sie immer wieder so oder so ähnlich weiter verbreitet.“ Nichts davon ist wahr, sagt der Beamte. Es sei ein bundesweites Phänomen weiß der Polizeisprecher zu berichten. Immer wieder werden diese Gerüchte von Asylgegnern gestreut, wie zuletzt in Gera und Jena, wo angeblich in beiden Städten jeweils mehrere Flüchtlinge eine 14-Jährige vergewaltigt haben sollen.

In der Facebook-Gruppe „Du bist Kreis Klever wenn…“ hat ein Nutzer einen Beitrag über angebliche Vergewaltigungen von jungen Mädchen in Kleve verbreitet. Demnach sollen mehrere acht- bis zehnjährige Mädchen von Flüchtlingen „brutal entführt und vergewaltigt“ worden sein.

Nachdem der Vorfall in rechten Kreisen immer wieder gerne zitiert und als „Seht her ihr Gutmenschen! Wir hatten die ganze Zeit recht!“-Vorzeigeargument genutzt wurde, stellt sich jetzt heraus: alles erfunden.

Gerüchte über angebliche Massenvergewaltigungen von Flüchtlingen sind längst ein bundesweites Phänomen. Laut Zapp steckten dahinter auch rechtsextreme und rassistische Hetzer, die gezielt Stimmungsmache gegen Ausländer betrieben, um die Angst der Bevölkerung zu instrumentalisieren.

Ein Fall, grauenhaft und bestialisch: Eine 19-jährige Frau ist an der Robert-Gerwig-Berufsschule als Putzfrau im Dienst, als sechs Männer ihr auflauern, sie überfallen, brutal zusammenschlagen, treten und schließlich mehrfach vergewaltigen. Die Täter: Offenbar Asylbewerber. Die Frau überlebt nur knapp und liegt seither im Krankenhaus im künstlichen Koma.
(…)
Das wirklich Schlimme an diesem Fall: Er ist erstunken und erlogen

Jetzt ermitteln Polizei und Staatsschutz gegen einen 22-jährigen Treuchtlinger, der dieses Gerücht über Facebook verbreitet hatte. Der junge Mann hatte konkret gepostet, dass in Treuchtlingen ein zehnjähriges Mädchen auf dem Schulweg von Flüchtlingen vergewaltigt worden sei.

Am Samstagabend gelang es den Polizisten dann, den 39-jährigen Urheber des Eintrages und das angebliche Vergewaltigungsopfer zu kontaktieren. Die Beamten befragten die beiden zu dem Facebook-Post und der Vergewaltigung. Mittlerweile steht fest, dass der Vorfall frei erfunden war.

Die Polizei in Mannheim geht nach intensiven Ermittlungen davon aus, dass eine 41 Jahre alte Frau eine Vergewaltigung vermutlich durch einen Flüchtling nur vorgetäuscht hat. Es hätten sich immer mehr Widersprüche und Zweifel an dem von der Frau geschilderten zeitlichen Ablauf der Tat ergeben, gab ein Polizeisprecher bekannt.

Das bislang extremste Beispiel ist der Fall Lisa. Am 11. Januar wurde ein 13-jähriges Mädchen mit russischen Wurzeln in Berlin als vermisst gemeldet. 30 Stunden später tauchte es wieder auf und gab in einer ersten Version gegenüber Eltern und Polizei an, von Flüchtlingen entführt und vergewaltigt worden zu sein. Diese Version verbreitete sich im Internet und insbesondere in den russischen Medien. Sie warf derart hohe Wellen, dass sich am Dienstag gar der russische Aussenminister einschaltete und den deutschen Behörden die Vertuschung des Falls vorwarf. Schon Tage zuvor hatte die Berliner Polizei allerdings gemeldet, dass es weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung gegeben habe.

In Bayern wurde angeblich ein Mädchen von Flüchtlingen vergewaltigt. Die Polizei ging der Sache nach und ermittelte mühsam die Wahrheit: Facebook-Nutzer hatten die Geschichte erfunden.
(…)
Sie hatte am 13. Januar einen Mann aus Afghanistan festgenommen. Er soll eine 17-Jährige in der Silvesternacht betatscht und außerdem versucht haben, sie auszuziehen. Darüber hatte die Polizei auch berichtet, und diese Information war auf Facebook geteilt worden – immer und immer wieder. Bis daraus die Gruppenvergewaltigung eines jungen Mädchens durch Flüchtlinge geworden war.

Eine Zehnjährige hat eingeräumt, dass sie sich einen Überfall durch einen Flüchtling nur ausgedacht habe.
(…)
Als die Schülerin genau nach dem Vorfall befragt wurde, gestand sie, dass sie sich die Tat ausgedacht habe.

Weil sie im sozialen Netzwerk Facebook log, ein Asylsuchender habe ein Mädchen vergewaltigt und ihm ein Ohr abgeschnitten, muss sich eine 31-Jährige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis wegen Volksverhetzung verantworten.

Für Aufsehen sorgte auch der Fall einer 15-Jährigen aus Mönchengladbach. Das Mädchen soll am vergangenen Dienstag im Stadtzentrum vergewaltigt worden sein. Verdächtigt wurde ein Mann mit Migrationshintergrund. Die Polizei glaubte dem Mädchen zunächst.

Mitunter hieß es in den Medienberichten sogar, der Täter sei ein Flüchtling. In der vergangen Woche gab die Polizei dann bekannt: Das Mädchen hatte die Vergewaltigung erfunden

Eine Frau aus Thüringen behauptete, von drei Asylbewerbern missbraucht worden zu sein. Bei einer Vernehmung gestand sie dann, die Tat erfunden zu haben. Die Polizei vermutet ausländerfeindliche Hintergründe.

Der Fall hatte Düsseldorf und sogar ganz Deutschland erschüttert: Im Januar wurden zwei junge Männer verhaftet, die als unbegleitete Flüchtlinge im Kinderhilfezentrum untergebracht waren. Sie sollten unabhängig voneinander ein erst zwölf Jahre altes Mädchen missbraucht haben.

Vergewaltigungslüge: 18-Jährige gesteht, nicht in Köln gewesen zu sein

Eine 19-Jährige gab vor der Polizei an, brutalst von zwei ausländischen Männern am 2. Juli am Bahnhof Bruckneudorf vergewaltigt worden zu sein. Die Geschichte verteilte sich sofort im Internet, Hunderte nutzten sie, um gegen Flüchtlinge mobil zu machen. Nun stellt die Polizei klar: Es handelt sich tatsächlich nur um eine Geschichte – die die junge Frau erfunden hatte, als sie auf ihre Mutter traf.

Fall sorgte für Aufsehen
Der Fall hatte nach den Silvester-Übergriffen in Köln und Hamburg für Aufsehen gesorgt, da es sich bei den Angeklagten um Flüchtlinge aus Afghanistan handelt. Unter anderem Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte daraufhin früh einen ausgewogenen Umgang mit tatsächlichen oder vermeintlichen Übergriffen von Flüchtlingen angemahnt.
Das Erlebnisbad hatte nach dem Vorfall seine Sicherheitsvorkehrungen verschärft und angekündigt, einige Attraktionen wie die Rutsche zeitweise für Männer zu sperren. Außerdem wurden Schilder, auf denen die Baderegeln stehen, um Piktogramme ergänzt.

Bei den Befragungen stellte sich laut Polizei heraus, dass das Mädchen einvernehmlichen Sex mit den Männern, 18 und 24 Jahre alt, gehabt hatte.

Weitere Fälle ohne fremdenfeindlichen Hintergrund:

Aus Rache sollen sie einen 18-jährigen Mann geschlagen, gequält und beinahe umgebracht haben. Die Staatsanwaltschaft hat eine 17-jährige Schülerin und ihre beiden Freunde unter anderem wegen versuchten Mordes angeklagt. Die junge Frau soll eine Vergewaltigung erfunden und dann gemeinsam mit ihren Begleitern die beinahe tödlichen Rachepläne geschmiedet haben. Am Mittwoch, zum Prozessbeginn vor dem Landgericht Münster, würdigten sich die Angeklagten gegenseitig keines Blickes.

Viele weitere Fälle finden sich hier: Erfundener Missbrauch und Falschanschuldigungen

Und wer jetzt immer noch glaubt, dies seien alles „Einzelfälle“, dem sei dieser Artikel empfohlen, in welchem erörtert wird, wie die Studienlage zur Häufigkeit von Falschbeschuldigungen aussieht.

Flüchtlinge, Falschbeschuldigung, Lügenrechte und Feminismus

Wenn in der rechten Szene Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht wird, ist neben der Imagination einer „Flüchtlingswelle“, also das Beschwören einer Art „Flut“ in welcher unser Land untergeht, eines der beliebtesten Narrative der fremde Mann, der hierherkommt und dann „unsere“ Jungfrauen vergewaltigt. Hierbei wird gelogen, dass sich die Balken biegen und nebenbei der feministische Vergewaltigungsmythos widerlegt, dass Frauen bei „sowas“ nicht lügen. Neben verschiedenen, bereits bekannten Motiven zur Falschbeschuldigung wie zum Beispiel ganz banale Rachsucht kommt ein weiteres hinzu, nämlich Falschbeschuldigungen, um braune Propaganda zu betreiben.

So zum Beispiel bei Domian:

Seit Jahren hört sich Jürgen Domian nachts die Probleme seiner Anrufer an. Doch was in der Nacht auf Dienstag scheinbar geschah, hat auch er noch nicht erlebt. Eine junge Frau erzählt von ihrem gewalttätigen Freund, als der plötzlich den Raum betritt. Jetzt gesteht diese: Es handelte sich um einen geschmacklosen Scherz.

Für viel Aufsehen selbst bis in die russischen Medien sorgte auch die Falschbeschuldigung einer 13-Jährigen (ein Monster, der hier kritisch bleibt und nicht gleich ganz auf ihrer Seite ist…):

Das Mädchen war für 30 Stunden verschwunden gewesen und hatte danach von einer Entführung und Vergewaltigung durch eine Gruppe südländisch aussehender Männer erzählt. Das sorgte für großen Aufruhr in der russlanddeutschen Gemeinschaft in Berlin. Der Vorwurf verbreitete sich vor allem über soziale Netzwerke. Hinzu kam der Bericht eines russischen Fernsehsenders, der die Behauptung des Mädchens wiederholte. Daraufhin kam es bundesweit zu Demonstrationen, die Menschen warfen den Behörden vor, den Fall zu vertuschen. Polizei und Staatsanwaltschaft versicherten mehrfach, dass sie mit aller Sorgfalt ermitteln würden. Für sie war auch schnell klar, dass die Geschichte der 13-Jährigen so nicht stimmmen konnte. Den Ermittlern erzählte sie vier verschiedene Versionen der Ereignisse.

Mimikama„, eine Initiative gegen Internetmissbrauch titelt:

Behörden werden immer öfter aktiv (bzgl.: Mehrere 8-10 Jährige Mädchen von „Flüchtlingen“ vergewaltigt?)

und führt aus, dass der Falschbeschuldiger in weiser Voraussicht alle als Lügner bezeichnet, die Skepsis gegenüber der Geschichte äußern, nämlich:

Polizei, Ärzte, Sanitätskräfte, kommunale Politiker und die örtliche Presse bzw. Medien zu. Also – brutales Stillschweigen!

Das passt: Es eine der beliebtesten Verschwörungstheorien der Lügenrechte, dass staatliche Institutionen und die Medien die „systematischen“ Verbrechen, begangen von Ausländern, vertuschen würden – was nachweislich nicht stimmt, wie u.a. Niggemeier ausführt.

Gleich nochmal berichtet die selbe Plattform über einen anderen Fall:

In einer Facebook-Gruppe sorgte ein Statusbeitrag für heftige Diskussionen. Ein Nutzer hat in diesem behauptet, dass eine Freundin von ihm in Lindau-Zech von sieben Männern angegriffen, misshandelt und sogar vergewaltigt worden sei. Angeblich seien dies Flüchtlinge gewesen.

RP-Online berichtet: Erfundene Straftat beschäftigt Memminger Polizei tagelang, und Facebook-Märchen: Vergewaltigung in Nordhausen nur erfunden titelt die Thüringer Allgemeine.

Ein Facebook-Post zu einem angeblichen sexuellen Übergriff von Asylbewerbern hatte Anfang der Woche für mächtig Wirbel gesorgt. Inzwischen ist klar: Die Darstellung eines Vaters war „maßlos übertrieben“, wie Polizeisprecher Martin Schäfer sagt.

kann man bei der Osthessen-Zeitung nachlesen.

Drei Flüchtlinge hätten versucht, sie zu vergewaltigen, erzählte eine 19-Jährige aus Bayern. Die Männer kamen in Untersuchungshaft. Nun stellt sich heraus: Die Geschichte stimmt nicht.

steht es im Spiegel, und bei der WAZ heißt es:

Die Meldung, dass am Samstagabend vier Männer mit südländischem Aussehen am Bochumer Südring zwei Mädchen (13 und 14 Jahre alt) beraubt und sexuell belästigt haben sollen, hat in den vergangenen Tagen für viel Aufsehen gesorgt. Jetzt haben die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass der Vorfall von den Mädchen „frei erfunden“ wurde

Und als ob Köln Silvester nicht schlimm genug gewesen wäre, werden gefälschte Bilder in Umlauf gebracht, um gegen Flüchtlinge zu hetzen, die Welt:

Ihre Gesichter sind blutüberströmt, sie werden an eine Wand gedrückt, in ein Auto gezerrt: Nach den Übergriffen in Köln verbreiten sich angebliche Fotos und Videos von sexuellen Gewalttaten gegen Frauen im Netz wie Buschfeuer. Die Aufnahmen wirken unheimlich brutal und tragen wohl einen nicht unerheblichen Teil dazu bei, dass die Flüchtlingsdebatte inzwischen hysterische Züge annimmt.
Das Problem: Die allermeisten dieser angeblichen Bildbeweise sind gefälscht – oder bewusst anderen Kontexten entrissen. Blogs und Online-Plattformen wie „France 24’s Observers“ haben einige Fotos geprüft und dokumentieren die Fakes, die oft ahnungslos quer durch die Welt geteilt werden.

wozu News ergänzt zu Köln:

Über 1.000 Anzeigen! Viele Vergewaltigungen nur ausgedacht

 Weitere Beispiele: Sex-Attacke war erfunden, Sexueller Übergriff von Flüchtlingen auf Frau war frei erfunden, Falscher Vorwurf gegen Flüchtlinge: 21-Jährige erfindet Vergewaltigung
 
Die Freie Presse“ über einen Fall:

In einer für die Behandlung von Asylbewerbern geräumten Abteilung des Klinikums am Küchwald sollen zwei Krankenschwestern überfallen und vergewaltigt worden sein. Diese Nachricht wird seit dem Wochenende über soziale Netzwerke verbreitet, insbesondere auf Facebook-Seiten von Asyl-Kritikern, die dem Klinikum sowie Medien zudem vorwerfen, den Fall zu verschweigen

Nochmal Mimikama:

Seit gestern erreichen uns immer wieder Anfragen zu einem Statusbeitrag auf Facebook indem behauptet wird, dass angeblich einen Kassiererin von 6 Flüchtlingen in einer Tiefgarage vergewaltigt wurde.

In dem Beitrag wird auch ein schönes Beispiel gegeben, wie die Lügenrechte arbeitet.

Zahlreiche angebliche Vergewaltigungen durch Flüchtlinge in den vergangenen Monaten waren nur erfunden

Mädchen erfinden Verfolgung durch Asylbewerber

„Vergewaltigung“ durch Schwarzafrikaner nur ausgedacht

Und auch der angebliche Sex-Mob von Flüchtlingen in Kiel ist eine Lüge, die aber den Rechten gut gefällt: Spiegel zum Ersten und zum Zweiten.

Und so weiter und so fort, ich denke, die Stoßrichtung dürfte klar sein.

Die Falschbeschuldigung von Flüchtlingen oder Migranten erfüllt zwei Funktionen: Erstens kann damit eben Stimmung gegen die verleumdete Gruppe hergestellt werden, denn anders als Feministen meinen, ist für die meisten Menschen – auch Männern – eine Vergewaltigung ein zutiefst abstoßendes Verbrechen. Wenn erfolgreich der Eindruck vermittelt werden kann, dass eine bestimmte Gruppe dieses Verbrechen in besonders häufiger Weise begeht, ja, dass diese dabei keinerlei Unrechtsbewusstsein hat und für sie eine ganz alltägliche Handlung darstellt, dann ist das besonders geeignet, um Ablehnung ja Hass gegen diese Gruppe zu schüren: Rassisten hassen Flüchtlinge, weil diese „unsere“ Frauen vergewaltigen; Feministinnen hassen Männer, da diese in einer „rape-culture“ allgemein Frauen vergewaltigen. Hintergrundartikel über den Keilriemen zwischen Falschbeschuldigung, Gerüchten und Fremdenhass finden sich bspw. in der Süddeutschen oder im Spiegel.

Die zweite Funktion ist psychologischer Natur: Der Rassist sieht sich in einer überlegenen, moralischen Position. Es ist äußerst faszinierend, denn es handelt sich um eine Art „Rechten Gutmenschen“ – wo doch eigentlich jeder weiß, dass Gutmenschen links sind. Er ist dem ähnlich, was Maskulisten als „Weißen Ritter“ kennen (auch: „Lila Pudel“). Der Rechte sieht sich auf einen glorreichen Kreuzzug (also ein Ritter) gegen den vergewaltigenden Fremden um „unsere“ Jungfrauen zu beschützen. Wie gesagt: Er bildet sich ein – ganz wie umgekehrt ein Gutmensch – von einer überlegenen, moralischen Position auszugehen, die ihm die Lizenz verleiht, andere, die dem Fremdenhass nicht folgen, verurteilen zu können, denn diese überlassen „unsere“ armen Mädchen ja einem Schicksal schlimmer als der Tod. Wie ich bereits schrieb: Wenn es um die Not und das Leid eines Mädchen geht, dann hat man praktisch keine andere Wahl, als sich ganz auf die Seite des Opfers zu stellen; jeder der widerspricht, Zweifel äußert, ist dann nur noch ein Monster, ein Schwein: Man wird emotional niedergebrüllt, wenn man eine kritische Position bezieht, man wird – wie parallel im Feminismus – zum „Täterschützer“. Der rechte Gutmensch darf sich also als was besseres fühlen, eine nicht zu unterschätzende, psycho-motivierende Komponente im Fremdenhass.

Das Interessante wäre jetzt, zu erfahren, wie Feministen mit dieser Masse an Falschbeschuldigung umgehen. Denn ein feministisches Dogma bei Vergewaltigung lautet, dass Frauen bei sowas nicht lügen, weil Vergewaltigung ein so schlimmes Verbrechen sei – ähnlich wie ein Gläubiger niemals einen falschen Eid auf Gott ablegen würde. Dieses Dogma wird erschüttert angesichts der vielen Frauen, die lügen, um rechts-braune Propaganda zu betreiben. Wenn Frauen hier aus dem Motiv „Fremdenhass“ so bereitwillig lügen, wer sagt der Feministin dann, dass bei weißen Beschuldigten nur 3% Falschbeschuldigungen darunter sind – wie es der feministische Diskurs behautptet? Der Feind des Feminismus ist der weiße, heterosexuelle Mann, nicht der Farbige – ein Umstand, der hier oder da mal dazu führt, dass gesagt wird, die Feministin könne doch gerne in einen islamischen Staat auswandern, wenn sie meint, dass sie dort von den Männern besser behandelt wird als hier im weißen „Patriarchat“. Die Übergriffe von Köln/Silvester haben die ganze Verlogenheit eines Feminismus gezeigt, der einerseits Männer (aber nur Weiße) als Vergewaltiger anklagen will, aber andererseits Fremdländische von dieser Anklage verschonen will. Dass weder der Flüchtling, noch der Migrant noch der deutschstämmige weiße Mann ein Vergewaltiger ist (Vergewaltigung stellt einen verschwindend niedrigen Anteil an allen Delikten) – dieser einfachen Einsicht konnten sich Feministinnen nicht stellen. Wir leben in einer Rape-Culture. Aber nur von weißen Männern. Punkt.